Die Grünen erklären dem Eigenanbau von Obst und Gemüse den Krieg

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Bauen Sie Ihr eigenes Obst und Gemüse an – und zerstören Sie den Planeten. Die Produkte der Kleingärten, die von stolzen Bürgern auf der ganzen Welt geschätzt werden, haben einen sechsmal so großen „Kohlenstoff-Fußabdruck“ wie die konventionelle Landwirtschaft, heißt es in einer kürzlich in Nature veröffentlichten Studie. „Es müssen Schritte unternommen werden um sicherzustellen, dass die urbane Landwirtschaft die Bemühungen zur Dekarbonisierung der Städte unterstützt und nicht untergräbt“, fordern die Autoren. Was haben diese Leute denn geraucht? Sicherlich nicht etwas von dem Zeug, das auf der jüngsten psychedelischen Klimawoche in New York kursierte. Zu den Höhepunkten gehörten eine Diskussion über die Finanzierung von Ketamin-gestützter Therapie und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Balancieren von Investitionen und Auswirkungen mit Klima- und psychedelischem Kapital“.

Die Hauptautoren des Nature-Artikels sind Wissenschaftler der School for Environment and Sustainability an der University of Michigan. Sie schlagen vor, städtische Bauernhöfe als Orte für „Bildung, Freizeit und Gemeinschaftsbildung“ zu nutzen. Vielleicht könnten die Anwohner im Schneidersitz sitzen und frühe Pink Floyd-Musik hören. Vielleicht klatschen sie auch zu Atom Heart Mother in die untergehende Sonne. Verzeihen Sie Ihrem Korrespondenten, wenn er dieses Geschreibsel nicht ernst nehmen kann. Es ist ein klassisches Beispiel dafür, dass sich die Grünen eine menschliche Aktivität herauspicken – fast jede – und sich darüber beschweren, dass sie das Teufelsgas Kohlendioxid freisetzt. Auf dem jüngsten New Yorker Klima-Happening wurde den Anwesenden laut Guardian gesagt, dass der Konsum von Halluzinogenen einen „Bewusstseinswandel“ auslösen kann, der zu klimafreundlichem Verhalten anregt. Was für ein klimafreundliches Verhalten, könnte man sich fragen, wenn man bedenkt, dass fast alles, was die Menschen tun, um ihr Los auf der Erde zu verbessern, von einem zunehmend seltsamen millenarischen grünen Kult verteufelt wird.

Die Autoren des Nature-Artikels scheinen eine besondere Vorliebe für die Heimkompostierung zu haben. Schlecht geführte Kompostierung soll die Freisetzung von Treibhausgasen (THG) verschlimmern. „Der Kohlenstoff-Fußabdruck von Kompost verzehnfacht sich, wenn in Komposthaufen anaerobe, Methan erzeugende Bedingungen herrschen, heißt es. Dies ist offenbar besonders häufig bei der Kompostierung in kleinem Maßstab der Fall. In völliger Unkenntnis der Funktionsweise von Kleingärten schlagen die Autoren vor, dass „Städte dieses Risiko ausgleichen können, indem sie die Kompostierung zentralisieren und professionell verwalten“.

Wohin diese Sektierer auch schauen, es werden Gase freigesetzt, die zu ihrer erfundenen existenziellen Klimakrise beitragen. Die hohen Ausbringungsraten von Kompost in der städtischen Landwirtschaft können auch zu Lachgas führen, heißt es. Unnötig zu sagen, dass „ein strategisches Management der Ausbringungsplanung und der Düngemittelkombinationen erforderlich sein kann, um die Emissionen zu minimieren“.

Für Kleingärtner gibt es nur wenige Freuden im Leben, die mit einer Pause von der anstrengenden Arbeit und einer heißen Tasse Tee in der Laube vergleichbar sind. Umgeben von den Werkzeugen des Handwerks ist es das Äquivalent des Arbeiters, der auf der Nationalen Klimawoche ein paar Livener herumreicht, mit dem zusätzlichen Vorteil, dass man sich dabei nicht in einen selbstgefälligen Trottel verwandelt. Aber dieses Vergnügen wird ein Ende haben, wenn die Klimabüttel ihren Willen bekommen. Die Infrastruktur, so sagt man uns, ist der größte Verursacher von Kohlenstoffemissionen auf so genannten „Low-Tech“-Standorten in der städtischen Landwirtschaft. Dazu gehören nicht nur Schuppen, sondern auch Beete (für Gemüse, nicht für Ketaminköpfe) und Kompostieranlagen. Ein Hochbeet, das gebaut und fünf Jahre lang genutzt wird, hat etwa viermal so viele Umweltauswirkungen wie eines, das 20 Jahre lang genutzt wird. Zur weiteren Infrastruktur gehören Dünger, Benzin und Unkrautvernichter.

Pflanzen brauchen Wasser, aber nur die richtige Art von Wasser kann helfen, den Planeten zu retten. Bei ihren Stichproben vor Ort stellten die Forscher fest, dass die meisten Kleingärtner kommunale Trinkwasserquellen oder Grundwasserbrunnen nutzen. Das ist natürlich ein absolutes No-Go, da bei dieser Art der Bewässerung Treibhausgasemissionen durch Pumpen, Wasseraufbereitung und Verteilung entstehen. „Städte sollten eine kohlenstoffarme (und trockenheitsbewusste) Bewässerung für die städtische Landwirtschaft durch Subventionen für Regenwasser-Sammelbecken oder durch festgelegte Richtlinien für die Nutzung von Brauchwasser unterstützen“, heißt es in der Empfehlung. Vermutlich werden die Subventionen vom magischen Brotbaum kommen, und die Infrastruktur wird von der besonderen Art sein, die keine Treibhausgase erzeugt.

Dieser verrückte Klima-Erguss ist nur das jüngste Anzeichen dafür, dass die grüne Bewegung von Unstimmigkeiten zerrissen ist, da ihr Klimakrisen-Schwindel angesichts der Realität zu zerfallen beginnt. Es gibt keine realistischen Reserven für die intermittierende Wind- und Solarenergie, während die Kohlenstoffabscheidung eine kolossale und potenziell gefährliche Geldverschwendung ist. Ohne die Nutzung von Kohlenwasserstoffen ist die Menschheit dem Untergang geweiht. Milliarden von Menschen werden sterben und die Gesellschaft wird ins dunkle Zeitalter zurückversetzt. Kohlenwasserstoffe sind in der modernen Gesellschaft allgegenwärtig, und so kann fast alles verteufelt werden, was die Menschen tun, um auf einem gefährlichen Planeten zu überleben und zu gedeihen. So kommt es, dass Sir David Attenborough die entsetzliche Bemerkung von sich gibt, es sei „verrückt“, dass die Vereinten Nationen Mehlsäcke in das von Hungersnot geplagte Äthiopien schicken. Oder man liest Anfang des Jahres den Tweet des UN-Mitarbeiters und UCL-Professors Bill McGuire, dass der einzige „realistische Weg“ zur Vermeidung einer Klimakatastrophe darin bestehe, die menschliche Bevölkerung durch eine Pandemie mit hoher Sterblichkeitsrate auszurotten.

Viele grüne Extremisten scheinen die Ansicht zu vertreten, dass alles, was der Mensch tut, einschließlich des Anbaus von eigenem Gemüse, dem Planeten existenziellen Schaden zufügt. Was sie wirklich hassen, so könnten einige daraus schließen, sind die Menschen selbst. Ein dreifaches Hurra für alle.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/10/15/greens-declare-war-on-growing-your-own-greens/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Brände, Verschmutzung und Sklaverei: Die hässliche Wahrheit bzgl. EVs

Vijay Jayaraj

Das Elektrofahrzeug (EV) wird als Eckpfeiler im Kampf gegen den Klimawandel gepriesen und verspricht eine sauberere, grünere Zukunft. Erst im Juli kündigte die Biden-Harris-Regierung staatliche Unterstützung in Milliardenhöhe für die Herstellung von Elektrofahrzeugen an.

Doch unter der glänzenden Oberfläche von Elektroautos und -fahrrädern wächst die Besorgnis über die Sicherheitsrisiken von Lithium-Ionen-Batterien, insbesondere ihre Neigung, Feuer zu fangen.

Das rosige Image der Elektroautos als Retter der Umwelt passt nicht zu ihrem zunehmenden Ruf als entflammbare Gefahrenquelle.

Lithiumbatterien sind so konzipiert, dass sie auf kleinstem Raum eine große Energiemenge speichern können, was nicht nur ihre Effizienz, sondern auch ihr Risikoprofil erhöht. Wenn diese Batterien überhitzen, einen Kurzschluss erleiden oder physisch beschädigt werden, können sie sich entzünden und mit alarmierender Intensität brennen.

New York ist besonders berüchtigt für die große Zahl von E-Bike-Bränden. Ganze Autotransporte auf Frachtschiffen sind aufgrund von Bränden von E-Bike-Batterien mitten auf dem Meer verbrannt.

Kürzlich gerieten im kanadischen Hafen von Montreal Container mit 33.000 Pfund Lithiumbatterien in Brand, woraufhin die Stadtverwaltung die Anwohner aufforderte, in ihren Häusern zu bleiben. Das Feuer, ausgebrochen am 23. September gegen 14.45 Uhr, wurde erst um 3 Uhr morgens am nächsten Tag gelöscht.

„Aufgrund der Energiemenge, die diese Batterien speichern, haben wir eine ganze Weile gebraucht, um das Feuer zu löschen“, sagte der zuständige Brandmeister.

Chinesen verbieten Elektroautos vor privaten Immobilien

In China häufen sich die Fälle von gefährlichen Fahrzeugbränden – so sehr, dass Elektroautos nun aus Tiefgaragen verbannt werden.

„Hotels und andere Gebäude in Hangzhou, Ningbo, Xiaoshan und anderen Orten in Zhejiang haben die Einfahrt von Elektrofahrzeugen in Tiefgaragen aus Sicherheitsgründen verboten und damit heftige Diskussionen ausgelöst“, berichtet eine chinesische Quelle.

Am 25. August lud ein Internetnutzer eine Mitteilung des Eigentümers des Huigang-Gebäudes im Bezirk Yinzhou in der Stadt Ningbo hoch, in der das Parken von Elektrofahrzeugen aus Sicherheitsgründen eingeschränkt und gesonderte Vorkehrungen für E-Fahrzeuge getroffen wurden.

Die Tatsache, dass China, ein führendes Land auf dem Markt für Elektroautos, solch drastische Maßnahmen ergreift, sollte für die weltweite Elektroautoindustrie ein Alarmsignal sein. Dies ist ein klares Eingeständnis, dass Brände von Lithiumbatterien ein erhebliches Risiko darstellen, das nicht ignoriert werden kann, nur weil E-Fahrzeuge als umweltfreundlich angepriesen werden.

Darüber hinaus wird die Behauptung der Verfechter von Elektroautos in Frage gestellt, dass Elektroautos weniger anfällig für Brände sind als Autos mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Wenn das der Fall ist, warum schränken chinesische Grundstückseigentümer dann nicht auch die Nutzung von benzingetriebenen Autos ein?

Kindersklaverei und giftige Abfälle

Abgesehen von den Sicherheitsrisiken wirft die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien auch eine Reihe von ökologischen und ethischen Bedenken auf. Der Abbau und die Verarbeitung der für diese Batterien benötigten Rohstoffe – wie Lithium, Kobalt und Nickel – sind alles andere als saubere Vorgänge.

Ein beträchtlicher Teil des weltweit geförderten Kobalts, einer wichtigen Batteriekomponente, stammt aus der Demokratischen Republik Kongo (DRC), wo Kinderarbeit im Bergbau weit verbreitet ist. Kinder im Alter bis zu 7 Jahren arbeiten unter gefährlichen Bedingungen, um das Mineral abzubauen.

In der Demokratischen Republik Kongo wird das größte Lithiumvorkommen der Welt vermutet, das sich mit mehr als 6 Millionen Tonnen in der Nähe der Region Manono befindet. Die durch den Bergbau in der Demokratischen Republik Kongo verursachten Umweltschäden sind erschütternd. Große Landstriche werden abgeholzt, Wasserquellen verschmutzt und lokale Ökosysteme nachhaltig zerstört.

Der Großteil des Weltmarktes wird von zwei der weltweit größten Lithiumproduzenten in den chinesischen Provinzen Jiangxi und Sichuan kontrolliert. Bei der Gewinnung von Lithium aus Lepidolith-Erz entstehen giftige Nebenprodukte wie Thallium und Tantal und führen zu erheblicher Wasserverschmutzung.

Für NASA-Satelliten sichtbar sind bunte Muster giftiger Seen von mehreren Kilometern Länge, die durch Minen für seltene Metalle in Chinas Wüsten entstanden sind.

Die Organisation für China- und Asienforschung erklärt, dass die Gewinnung von Lithium zu irreversiblen ökologischen Schäden geführt hat. Chinesische Einwohner haben über Gesundheitsprobleme berichtet, die mit den bei der Produktion freigesetzten Schadstoffen zusammenhängen.

Zumindest über ein Problem wird auffallend wenig berichtet: Der Reifenverschleiß der relativ schweren E-Fahrzeuge und die daraus resultierende Feinstaubbelastung ist deutlich höher als bei herkömmlichen Fahrzeugen. Diese unbequeme Wahrheit wird sowohl von den Medien als auch von den politischen Entscheidungsträgern häufig ausgeblendet. Diese preisen vielmehr weiterhin die „Tugenden“ von E-Fahrzeugen an.

Die Romantisierung von E-Fahrzeugen ist eine weitere Erfindung des grünen Wahns, der unterm Strich mehr Gefahren als Vorteile für die öffentliche Gesundheit und Sicherheit mit sich bringt. Es ist an der Zeit, in dieser Hinsicht realistisch zu werden.

This commentary was first published at Townhall on October 12, 2024.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India.

Link: https://cornwallalliance.org/fires-pollution-and-slavery-evs-ugly-truth/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

 




Es geht nicht um CO₂… In Grönland ist es heute noch viel kälter als in den letzten 10.000 Jahren

Pierre Gosselin

Der norwegische Klimablog avdekt.no berichtet, dass die GISP2-Eiskerndaten aus Grönland zeigen, dass die aktuelle Temperatur weit unter dem holozänen Durchschnitt liegt.

Darüber hinaus stimmen diese Temperaturen auch perfekt mit den historischen Quellen in Norwegen und Europa überein, so avedkt.no.

Die nachstehende Grafik zeigt eine Temperatur-Rekonstruktion auf der Grundlage von Eisbohrkernen, die mehr als 10 000 Jahre zurückreichen:

Graphik: avdekt.no

Während des Holozäns lag die Temperatur mindestens 9 Mal über dem heutigen Niveau, und das über viele Jahre hinweg. Die heutige Temperatur ist für das Holozän immer noch eher niedrig.

Obwohl der Mensch durch die Landnutzung und eine geringe Erwärmung durch Treibhausgase einen Einfluss auf das heutige Klima hat, sind die natürlichen solaren und ozeanischen Faktoren immer noch viel stärker als der Einfluss des Menschen. Wie sonst lassen sich die starken Schwankungen während des Holozäns erklären?

Die heutige Temperatur liegt immer noch 2°C unter den höheren Spitzenwerten, die vor 7.900, 7.000 und 3.400 Jahren erreicht wurden.

Der grönländische GISP2-Eiskern gilt als Goldstandard für Temperatur-Rekonstruktionen auf der Grundlage von Proxydaten und steht im Gegensatz zu anderen Proxydaten-Rekonstruktionen auf der Grundlage zweifelhafter Baumringanalysen.

Link: https://notrickszone.com/2024/10/04/not-about-CO₂-greenland-still-much-colder-today-than-much-of-the-past-10000-years/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Buy Woke, Go Broke: Das Scheitern von ESG-Investitionen

Tilak Doshi, THE DAILY SCEPTIC

Terrence Keeley ist ein seit langem tätiger ESG-Experte, der bis vor kurzem die Gruppe der öffentlichen Institutionen beim weltweit größten Vermögensverwalter BlackRock leitete und Staatsfonds, Zentralbanken, Finanzministerien und öffentliche Pensionsfonds beriet. Er behauptete im Jahr 2022, dass „ESG-Investitionen die größte Sache im Finanzwesen seit der Ausgabe von Aktien durch die Niederländische Ostindien-Kompanie im Jahr 1602 sein könnten … Der Erfolg oder Misserfolg von ESG könnte buchstäblich jedes Lebewesen auf der Erde beeinflussen.“

Larry Fink, der Chef von BlackRock, übertrieb in seinem jährlichen Brief an die CEOs Anfang 2020 ebenso:

„Wir glauben, dass Nachhaltigkeit unser neuer Standard für Investitionen sein sollte… alle Investoren – und insbesondere die Millionen unserer Kunden, die für langfristige Ziele wie den Ruhestand sparen – müssen Nachhaltigkeit bei ihren Investitionen ernsthaft in Betracht ziehen… ich glaube, dass wir an der Schwelle zu einer grundlegenden Umgestaltung der Finanzwelt stehen.“

Leider hat die ESG- und Nachhaltigkeitsbewegung, die in ihrer Blütezeit ein finanzieller Moloch war, in den letzten zwei Jahren schlecht abgeschnitten.

Diese schlechte Performance ist auf eine Kombination von Faktoren zurückzuführen, darunter die bumerangartigen Auswirkungen der westlichen Sanktionen gegen russische Energieexporte, der Zusammenbruch von Aktien aus dem Bereich der „sauberen“ Energie, der Anstieg der Zinssätze und die weit verbreitete Ablehnung des „wachen Kapitalismus und der Klimaschutzvorschriften in Europa und den USA.

Die Dynamik der ESG-Investitionen hat seit 2022 auf beiden Seiten des Atlantiks nachgelassen. Im Jahr 2022 zogen die Anleger zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt mehr Geld aus Fonds ab, die als „nachhaltig“ vermarktet wurden, als sie zulegten. In der ersten Hälfte des Jahres 2024 verzeichnete der US-amerikanische ESG-Markt Nettoabflüsse in Höhe von mehr als 13 Milliarden US-Dollar, nachdem im Jahr 2023 bereits 9 Milliarden US-Dollar abgeflossen waren. Das Finanzforschungsunternehmen Morningstar stellte fest, dass es 2023 weltweit fast 2.500 weniger nachhaltige Fonds gab als im Vorjahr, und für 2024 ist ein noch stärkerer Rückgang zu erwarten.

Torsten Lichtenau, Global Carbon Transition Practice Lead bei Bain and Company, erklärt: „Wenn man sich die Bedeutung von [Umwelt-, Sozial- und Corporate-Governance-Bemühungen] anschaut, kann man eindeutig einen enormen Höhepunkt in den Jahren 2021 bis 2022 erkennen, wo es auch eine Menge Maßnahmen im Anschluss an die COP26-Klimakonferenz in Glasgow im Jahr 2021 gab. Jetzt sind sie wieder auf das Niveau von 2019 zurückgefallen.“

Konkurrenzfähige Nachhaltigkeit

Hier kommt die „wettbewerbsfähige Nachhaltigkeit“ ins Spiel, ein Schlagwort, das von ihren lautstarken Befürwortern bevorzugt wird. Der Jahresbericht 2022 der Europäischen Kommission über nachhaltiges Wachstum (Annual Sustainable Growth Survey, ASGS) stellte eine Agenda für „wettbewerbsfähige Nachhaltigkeit“ für die EU vor, die vier Dimensionen umfasst: Produktivität, Umwelt, Fairness und Stabilität. In einem Wortsalat, der der nicht gewählten Brüsseler Bürokraten würdig ist, wird die Agenda als eine beschrieben, in der „ein fairer, gerechter, grüner und digitaler Übergang, der nachhaltige soziale Bedingungen erfordert, als Grundlage für künftigen Wohlstand und Widerstandsfähigkeit dienen wird. Gut durchdachte arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und Sozialschutzsysteme sind die Grundlage für Widerstandsfähigkeit und integratives Wachstum.“

Das Cambridge Institute of Sustainable Leadership (CISL) bietet eine Pangloss’sche Welt an, in der alle guten Dinge zusammengehören – hohe Produktivität, ökologische Nachhaltigkeit, Fairness und Stabilität – und „wettbewerbsfähige Nachhaltigkeit“ ist nun der Schlachtruf des Instituts. Es ist Mamas ehrwürdiger Apfelkuchen, gegen den kein vernünftiger Mensch etwas einzuwenden hat. Es müssen keine schwierigen Kompromisse eingegangen werden, denn „wettbewerbsfähige Nachhaltigkeit“ gewährleistet sowohl Wirtschaftswachstum als auch ökologische Nachhaltigkeit, ganz zu schweigen von Gerechtigkeit und Stabilität.

In einem letzten Monat in der Financial Times veröffentlichten Artikel beginnt Lindsay Hooper, der Interims-CEO von CISL, mit den Worten: „Der Business Case für Nachhaltigkeit ist klar: Unternehmen können nicht auf einem Planeten gedeihen, der unter kaskadenartigen Krisen und unkontrollierbaren Risiken leidet. Doch trotz jahrzehntelanger Unternehmensverpflichtungen schädigen die Unternehmen weiterhin den Planeten, steigen die Kohlenstoffemissionen und jagen die fossile Brennstoffe einsetzenden Unternehmen nach Wachstum.“

Frau Hooper erklärt: „Es ist an der Zeit, der unbequemen Wahrheit ins Auge zu sehen: ESG in seiner jetzigen Form – basierend auf Offenlegungen und freiwilligen Marktmaßnahmen – wird den notwendigen Wandel nicht herbeiführen. Die Lösung ist ein radikaler Wandel hin zu einer ‚wettbewerbsfähigen Nachhaltigkeit‘.“

Was bedeutet dieser „radikale Wandel“? Um einen Wandel herbeizuführen, sagt Frau Hooper, müssen wir Sanktionen und Anreize „neu gestalten“, was „eine kritische Masse von Unternehmen erfordert, um die Regierung zum Handeln zu bewegen“. Offensichtlich reicht die Entscheidungsfindung auf dem Markt im Rahmen von Offenlegungsvorschriften und freiwilligen Maßnahmen der Unternehmensleitung nicht aus. Sie hält es für unabdingbar, dass die Regierungen „Bedingungen schaffen, die es wirtschaftlich zwingend erforderlich machen, schädliche Aktivitäten auslaufen zu lassen. Andernfalls werden Unternehmen, die sich freiwillig umstellen, von denen untergraben, die dies nicht tun.“

Da haben wir es, direkt aus den heiligen Hallen der Wissenschaft. Regierungen – vermutlich beraten von nachhaltigkeitskonformen Akademikern – müssen Märkte durch Diktate ersetzen, die bestimmen, welche Industrien „schädliche Aktivitäten“ verfolgen und verboten werden müssen und welche nicht. Ein Extremfall von Regierungen, die Gewinner auswählen.

Die bekannte Leier von der Kurzsichtigkeit des Marktes wird von Frau Hooper vorgetragen: „Solange der Markt kurzfristige Gewinne gegenüber langfristiger Widerstandsfähigkeit belohnt, werden Unternehmen dem Planeten schaden, und die Märkte werden die Grundlagen zerstören, von denen sie abhängen.“ Offensichtlich scheint Herr Hooper nicht allzu besorgt über die „Kurzfristigkeit“ von Regierungen zu sein, die durch Wahlzyklen gebunden sind.

Inzwischen in der Realen Welt

Unternehmen, die von ESG-Investitionsmetriken begünstigt werden – die laut Frau Hooper „nicht schädlichen Aktivitäten“ – wie z. B. Anbieter von Wind- und Solarsystemen, Hersteller von Elektrofahrzeugen, „grüne“ Wasserstoffproduzenten und andere „nachhaltige“ Unternehmen, haben nach anfänglichem Enthusiasmus und hohen IPO-Werten eine schwere Zeit hinter sich.

Der Renewable Energy Industrial Index (RENIXX) ist ein globaler Aktienkapitalisierungs-Index der 30 weltweit größten Industrieunternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien, darunter First Solar, Gamesa, Orsted, Plug Power, Solarcity, Tesla und Vestas. Der Index wurde am 1. Mai 2006 mit einem Anfangswert von 1.000 Punkten aufgelegt und stand am 25. September bei 1.013 Punkten, womit er in den letzten 18 Jahren praktisch keinen Wertzuwachs verzeichnete. Im Vergleich dazu hat sich der S&P 500 Index im gleichen Zeitraum mehr als vervierfacht. Der RENIXX ist seit 2021 drei Jahre in Folge gesunken und hat die Hälfte seines Wertes verloren. Es ist anzumerken, dass diese Performance weitaus schlechter ausgefallen wäre, wenn die überdurchschnittlich gute Tesla-Aktie aus dem Index herausgenommen worden wäre.

Der iShares Global Clean Energy ETF zielt auf einen „gezielten Zugang zu Aktien aus dem Bereich der sauberen Energien auf der ganzen Welt“ ab. Im vergangenen Jahr fiel sein Wert um 26,1 %, und seit seiner Auflegung im Jahr 2008 hat er etwa 60 % einer Anfangsinvestition von 10 000 USD verloren.

Das vielleicht beste Beispiel für ESG-inspirierte Debakel liefert bp, der bis dahin „aufgeweckte“ Ölkonzern, der seit 2000 Kleinbuchstaben für seinen Namen und sein Logo verwendet. In der Hochphase des Klimakampfes, die durch Unternehmensbroschüren gekennzeichnet war, in denen soziale Verantwortung und ökologische Nachhaltigkeit gepriesen wurden, war das Unternehmen das erste unter seinesgleichen. Der damalige Vorstandsvorsitzende John Browne – heute Lord Browne – erklärte 2020 in einer Rede an der Stanford University: „Wir müssen das Energiegeschäft neu erfinden. Wir müssen über Erdöl hinausgehen.“

Einem Artikel des Telegraph vom Montag zufolge hat bp sein Ziel aufgegeben, die Öl- und Gasproduktion bis 2030 zu drosseln, „da sein neuer Chef die Umstellung auf grüne Energie zurückschraubt, um den Aktienkurs zu steigern“. Der neue CEO Murray Auchincloss plant, sich auf Investitionen in Öl- und Gasprojekte im Nahen Osten und im Golf von Mexiko zu konzentrieren, um die Produktion zu steigern. Es überrascht nicht, dass die Aktien des Unternehmens in der realen Welt, in der Geld eine Rolle spielt, bis zu 1,3 % stiegen, nachdem die Nachrichtenagentur Reuters zuerst darüber berichtet hatte. Vielleicht hat die Unternehmensleitung zu spät beschlossen, dass ihre treuhänderischen Pflichten zur Maximierung der Aktionärsgewinne ihre Hingabe zur „Nachhaltigkeit“ übertrumpfen.

Die Wiesel-Wörter

Die Frage nach der ethisch angemessenen Rolle von Unternehmen in den Gesellschaften, in denen sie tätig sind, ist so alt wie das Unternehmen selbst. Adam Smith, ein scharfer Beobachter von Unternehmen – er verfasste schließlich An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations – war in seiner Antwort auf diese Frage im Jahr 1776 keineswegs unsicher: Wir erwarten unser Abendessen vom Appell an das Eigeninteresse des Metzgers, des Brauers und des Bäckers, nicht von ihrem Wohlwollen. Außerdem habe er „noch nie viel Gutes von denen erfahren, die für das Gemeinwohl handeln“.

Fast zwei Jahrhunderte später sagte es Smiths berühmtester Gefolgsmann Milton Friedman ebenso klar: „Es gibt eine und nur eine soziale Verantwortung der Wirtschaft – ihre Ressourcen zu nutzen und sich an Aktivitäten zu beteiligen, die darauf abzielen, ihre Gewinne zu steigern, solange sie sich an die Spielregeln halten, d.h. sich in einem offenen und freien Wettbewerb ohne Täuschung oder Betrug engagieren.“

Auch er misstraut Unternehmern, die von der Förderung wünschenswerter sozialer Ziele sprechen, denn sie sind „unwissende Marionetten der geistigen Kräfte, die in den letzten Jahrzehnten die Grundlagen einer freien Gesellschaft untergraben haben“.

In der Schlacht der größten Schimpfwörter der letzten Jahre haben „ESG“ und „wettbewerbsfähige Nachhaltigkeit“ zusammen mit ihren Begleiterscheinungen wie „Energiewende“ und „Netto-Null bis 2050“ sicherlich die Nase vorn.

Nicht die kapitalistischen freien Märkte, sondern diejenigen, die sie ersetzen wollen, drohen die Grundlagen der modernen Zivilisation zu zerstören.

Dr. Tilak K. Doshi is an economist, a former contributor to Forbes, and a member of the CO2 Coalition.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/10/14/buy-woke-go-broke-the-failure-of-esg-investing/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




„Grüne“ Projekte verhindern das Wirtschaftswachstum in den Entwicklungsländern

Ronald Stein, Dr. Robert Jeffrey und Olivia Vaughan.

Etwa 80 % der 8 Milliarden Menschen auf der Welt leben in weniger entwickelten Ländern. Weite Teile Afrikas und Südostasiens sowie die Inselstaaten im Pazifischen Ozean sind ein gutes Beispiel dafür. Die Menschen in diesen Ländern leben vielleicht von weniger als 10 Dollar pro Tag. Das größere Problem ist jedoch, dass sie kaum oder gar keinen Zugang zu zuverlässiger Elektrizität oder zu den vielen Produkten haben, die unter Verwendung fossiler Brennstoffe und ihrer Derivate hergestellt werden. Die „grünen“ Agenden der Industrieländer drohen, ihnen den Zugang dazu zu verwehren.

Es ist schockierend, dass „GRÜNE“ Politiker nicht wissen, dass zwei grundlegende Tatsachen die Ignoranz der bevorstehenden Energiekrise vorantreiben:

1. Niemand nutzt Rohöl in seiner Rohform. „Big Oil“ existiert nur aufgrund der Abhängigkeit der Menschheit von den aus Erdöl hergestellten Produkten und Kraftstoffen.

2. „Erneuerbare Energien“ existieren nur, um gelegentlich Strom zu erzeugen, da sie keine Produkte herstellen können.

Fossile Brennstoffe hingegen stellen alles für die 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten her, d.h. mehr als 6000 Produkte und Treibstoffe.

Diese Entwicklungsländer stehen vor großen Herausforderungen bei der Verwirklichung ihrer vorrangigen Ziele: Armutsbekämpfung, Verringerung der Arbeitslosigkeit und Minimierung der Ungleichheit. Von zentraler Bedeutung für das Erreichen dieser Ziele ist die Notwendigkeit, das Wirtschaftswachstum zu beschleunigen und zu erhalten.

Eine stabile und sichere Versorgung mit kontinuierlicher, unterbrechungsfreier und planbarer Elektrizität ist eine nicht verhandelbare Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Das Konzept der einsatzfähigen Elektrizität bezieht sich auf die Fähigkeit, eine zuverlässige und gleichmäßige Stromversorgung zu einem wettbewerbsfähigen Preis genau dann und dort bereitzustellen, wo sie benötigt wird. Diese kritische Notwendigkeit wirft die Frage auf, inwieweit erneuerbare Stromquellen wie Wind und Sonne für die langfristige Energiestrategie der Entwicklungsländer geeignet sind.

Die verstreute Stromerzeugung durch Wind- und Solaranlagen ist oft weit von den Gebieten entfernt, in denen der Strombedarf am höchsten ist, was einen kostspieligen Netzausbau erforderlich macht.

– Abfall: Wind- und Solaranlagen haben eine kürzere Betriebsdauer als Kohle- und Kernkraftwerke, was zu größeren Herausforderungen bei der Abfallentsorgung führt, insbesondere angesichts der damit verbundenen giftigen Stoffe.

– Andere relative Kostenfragen: Die zahlreichen Nebenprodukte, die bei der Verbrennung von Kohle und anderen fossilen Brennstoffen anfallen, werden nicht berücksichtigt. Diese sind zahlreich und äußerst wertvoll. Der Lebensstandard der Menschen hat sich seit der Entdeckung und Nutzung von Kohle und anderen fossilen Brennstoffen und deren Nebenprodukten drastisch erhöht und konnte aufrechterhalten werden. Diese Nebenprodukte sind bei den erneuerbaren Energien nicht verfügbar.

– Die Umstellung der Volkswirtschaften auf ein Netto-Null-Stromziel wird von vielen Experten auf 2 bis 3 Billionen US-Dollar pro Jahr geschätzt. Bjorn Lomburg schrieb kürzlich: „Weltweit geben wir bereits fast 2 Billionen Dollar pro Jahr aus, um die Energiewende zu erzwingen“.

Die Erfahrungen anderer Länder wie Deutschland mit seiner „Energiewende“-Politik und Kalifornien mit seiner „Green New Deal“- und „Net-Zero“-Politik sind ein abschreckendes Beispiel. Die Abkehr von Kohle und Kernenergie hin zu erneuerbaren Energien hat in Deutschland und Kalifornien zu den höchsten Strompreisen in Europa und auf dem amerikanischen Festland geführt, was sich negativ auf das verarbeitende Gewerbe auswirkt und die Energiesouveränität dieser Länder gefährdet. Die höheren Strompreise in Europa, Australien und Kalifornien sind hervorragende Beispiele für den Preisanstieg in Volkswirtschaften, die hauptsächlich auf erneuerbaren Energien basieren.

[Hervorhebungen vom Übersetzer]

In der Zwischenzeit konzentrieren sich viele ärmere Entwicklungsländer, darunter Indien, Bangladesch, Indonesien, China und die ASEAN-Länder, auf die Fortsetzung ihrer Entwicklungs- und Industrialisierungsprogramme. Diese Länder verfügen zwar über Programme für erneuerbare Energien, aber ihre Grundlaststromversorgung erfolgt in erster Linie durch hocheffiziente, emissionsarme (HELE) Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke, um ihre schnelle Industrialisierung und ihr Wirtschaftswachstum zu unterstützen. Das ist einer der Gründe, warum diese Länder das höchste Wirtschaftswachstum der Welt verzeichnen.

Für die Entwicklungsländer ist die Verfügbarkeit von kosteneffizientem, abschaltbarem Grundlaststrom entscheidend für das Wachstum stromintensiver Industrien, die den wirtschaftlichen Fortschritt vorantreiben und den Lebensstandard verbessern können.

Dies unterstreicht die Notwendigkeit, den sprichwörtlichen Elefanten im Zimmer ohne den ideologischen Dunst internationaler Klimaabkommen oder theoretischer Weltuntergangs-Hypothesen anzugehen. Hier und heute gilt es, pragmatisch zu handeln und das zu tun, was für eine zuverlässige Stromversorgung sinnvoll ist.

Ältere Kraftwerke sollten in der Zwischenzeit saniert werden, um die Versorgungsstabilität zu erhalten. Investitionen in unzuverlässige und unerprobte erneuerbare Stromquellen sollten überdacht werden, da sie nicht geeignet sind, den langfristigen wirtschaftlichen Bedarf der Entwicklungsländer zu decken, insbesondere in den Bereichen Bergbau, verarbeitendes Gewerbe und Landwirtschaft. Darüber hinaus könnte eine übermäßige Abhängigkeit von importierten raffinierten Produkten die Energiesouveränität der Entwicklungsländer gefährden und die Zahlungsbilanzprobleme verschärfen.

Eine Vision für die Zukunft: Kernenergie

– Eine Lösung wäre die Entwicklung von Kernkraftwerken, von denen die Entwicklungsländer erheblich profitieren könnten. Solche Projekte würden die Stromversorgung ankurbeln und die regionale Entwicklung durch den Ausbau der Infrastruktur, die Steigerung der Wirtschaftstätigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern. Lokale Gemeinden könnten durch den Ausbau der Infrastruktur, einschließlich Straßen, Wasserversorgung und Wohnraum für die Arbeiter, unmittelbar profitieren.

– Die Nuklearprojekte sind ein Beispiel für die Art von vorausschauenden Investitionen in eine zuverlässige, kosteneffiziente Elektrizitätsinfrastruktur, die notwendig ist, um das künftige Wirtschaftswachstum der Entwicklungsländer zu unterstützen.

Die Zukunft der Elektrizität in den Entwicklungsländern muss sich auf effiziente und effektive Technologien konzentrieren. In den Entwicklungsländern sind dies hocheffiziente, emissionsarme (HELE) Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke. Es ist eine eigene Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle Technologien auf allen Ebenen frei von Korruption sind und effizient betrieben werden. Es ist die Aufgabe der Regierung, den Maschinenräumen für bestehendes und künftiges Wachstum und Beschäftigung in der Wirtschaft Priorität einzuräumen.

Elektrizität ist in Entwicklungsländern wie Südafrika eine wichtige Voraussetzung für die Wirtschaft und die damit verbundene Entwicklung und wird für das künftige Wirtschaftswachstum benötigt.

Kernenergie und HELE-Kohle sind die praktikabelsten Optionen für die Bereitstellung von zuverlässigem, abrufbarem Grundlaststrom, der zur Unterstützung der industriellen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes benötigt wird. Die Regierungen müssen sich darauf konzentrieren, das durch die anhaltenden Stromausfälle geschädigte Vertrauen der Investoren wiederherzustellen und die Einführung einer angemessenen Stromversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen sicherzustellen, um das künftige Wachstum zu unterstützen.

This article was adapted from one that appeared in AmericaOutloud.news and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/green-objectives-stifle-economic-growth-in-the-developing-world/

——————————————–

Dazu passt diese Presseerklärung der GWPF:

Die Ethik der Dekarbonisierung für die Armen

Presseerklärung der GWPF

London, 10. Oktober: Eine neue, von der Global Warming Policy Foundation veröffentlichtes Papier untersucht die negativen Auswirkungen und gesellschaftlichen Folgen westlicher Forderungen an Entwicklungsländer, eine „Net Zero“-Politik einzuführen.

Westliche Regierungen fordern zunehmend, dass arme Länder und Entwicklungsländer auf erneuerbare Energien umsteigen sollten, um eine Netto-Null-Wirtschaft zu erreichen. Der Druck wird durch zahlreiche Maßnahmen ausgeübt, darunter Handelsschranken, die sich direkt auf die bereits angeschlagene Bevölkerung und Wirtschaft dieser Länder auswirken.

Die Studie zeigt, dass die Entwicklungsländer gezwungen werden, die kostspieligen Fehler der westlichen Dekarbonisierungspolitik zu wiederholen, was das Wohlergehen und die Lebensgrundlage von Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt gefährdet.

Der Autor des Berichts, der kanadische Professor Ismet Ugursal sagte:

„Die Armen in den Entwicklungs- und Industrieländern brauchen dringend Zugang zu mehr und billigerer Energie, um ihren Lebensstandard zu verbessern. Um die Armut zu verringern und zu beseitigen, sind Wirtschaftswachstum und ein verstärkter Energieeinsatz notwendig, nicht nur optional.“

In den meisten Industrieländern gewähren die Regierungen Zuschüsse und Subventionen für erneuerbare Energien, was ohne milliardenschwere Zuschüsse unwirtschaftlich und unhaltbar ist. Da sich arme Haushalte diese nur selten leisten können, können sie nicht davon profitieren, obwohl es perverserweise ihre Steuern und Subventionen sind, die für erneuerbare Energien bezahlt werden müssen.

Professor Ugursal sagte:

„Ziele wie Net Zero und Degrowth sind daher nicht glaubwürdig. Sie sind fehlgeleitete Torheiten, die eher früher als später verworfen werden, wenn die Schäden, die sie allen zufügen, vor allem aber den Ärmsten deutlich werden. An diesem Punkt des technologischen Fortschritts scheint das einzige Licht am Ende des Tunnels die verstärkte Nutzung der Kernenergie zu sein.“

Ismet Ugursal: The Ethics of decarbonisation for the poor (pdf)

Link: https://mailchi.mp/2077f6a02ce7/net-zero-demands-for-poor-nations-threatens-billions-of-people-13365803?e=08ba9a1dfb

Beides übersetzt von Christian Freuer für das EIKE