Fanatismus – eingewickelt in Grün

Cap Allon

In einer weiteren Demonstration falscher Prioritäten hat die britische Regierung den Forderungen des Fernsehmoderators und Klimaaktivisten Chris Packham nachgegeben und zugelassen, dass sein grüner Extremismus die nationale Politik bestimmt.

Packham, der für seine extreme Haltung zur „Klimakrise“ bekannt ist, ging gerichtlich gegen die Entscheidung der Regierung vor, mehrere umweltpolitische Maßnahmen zu verzögern oder zu ändern, die darauf abzielen, bis zum Jahr 2050 einen Netto-Nullverbrauch zu erreichen. Diese Klage hat nun dazu geführt, dass die Regierung in einem Vergleich zugestimmt hat, diese Maßnahmen zu überdenken und sich damit eher dem Druck der Panikmacher als evidenz-basierten Realitäten gebeugt hat.

Letztes Jahr hat die Regierung unter dem damaligen Premierminister Rishi Sunak ihre Klimastrategie angepasst, um die unmittelbare finanzielle Belastung der britischen Haushalte zu verringern, indem sie u. a. das Verbot neuer Benzin- und Dieselautos verschob und das Auslaufen des Gebtrauchs von Gaskesseln verlangsamte. Packham reagierte daraufhin, indem er sein Spielzeug aus dem Kinderwagen warf und die Regierung verklagte, da er diese Änderungen als „rücksichtslos“ bezeichnete. Anstatt standhaft zu bleiben, hat die Regierung nun nachgegeben. Die neue Labour-Regierung unter Kier Starmer hat sich bereit erklärt, die von Packham geforderten kostenintensiven Maßnahmen zu überprüfen und möglicherweise wieder einzuführen.

Das Beunruhigende daran ist, dass es bei dieser Beschwichtigung nicht um Wissenschaft oder praktische Politik geht, sondern darum, einem Umweltschützer Nachsicht zu gewähren, der zuvor illegalen Aktivismus im Namen des Klimaschutzes befürwortet hat. Während normale Bürger, die legitime Bedenken zu relevanten politischen Themen äußern, zum Schweigen gebracht oder sogar inhaftiert werden, wird Packhams egoistischer Fanatismus mit direktem Einfluss auf nationale Entscheidungen belohnt. Seine realitätsferne Panikmache hat sich über den gesunden Menschenverstand hinweggesetzt.

Diese Kapitulation verdeutlicht einen gefährlichen Trend: Die Regierung ist bereit, grünen Extremisten nachzugeben, selbst wenn deren Forderungen auf Kosten der normalen Bürger gehen. Anstatt das Gemeinwohl zu schützen, lassen die Regierenden die Politik von fanatischen Umweltagenden diktieren. Indem sie vor Packhams unbegründeten Ängsten kapitulierte, hat die Regierung deutlich gemacht, wo ihre Prioritäten liegen – nicht bei den Menschen, sondern beim grün verpackten Radikalismus.

Fossile Brennstoffe sind nach wie vor der Eckpfeiler des künftigen Wohlstands, und das wird auch noch eine Weile so bleiben (siehe Grafik unten). UK – und der Westen insgesamt – wurde durch ausländische Einmischung hinters Licht geführt, wobei leichtgläubige Narren wie Packham pflichtbewusst das Narrativ schlucken und es ohne zu hinterfragen wiederkäuen. Diese Leute sehen sich selbst als Kreuzritter – das ist mit Logik nur schwer zu bekämpfen.

Beruhigend ist, dass die Kommentare auf X größtenteils auf dem Boden der Realität geblieben sind:

Link: https://electroverse.substack.com/p/mt-hutt-nz-could-reopen-after-a-meter?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Scholz’ Regierung der grünen Phantasterei kollabiert – ein Beweis, dass der Klima-Wahn Deutschland ruiniert

Charles Rotter

Leute, es ist wieder einmal soweit. Deutschland – das wirtschaftliche Kraftzentrum Europas, das Land der Ingenieure und der Präzision – ist auf die Nase gefallen. Und warum? Weil seine Politiker einem Klimatraum nachjagen, der mehr Löcher hat als ein Schweizer Käse. Die Koalition von Bundeskanzler Olaf Scholz ist gerade implodiert, und der Grund dafür ist so einfach wie offensichtlich: Klimapolitischer Irrsinn trifft auf finanzpolitische Realität.

Die deutsche Regierung hat sich grün gekleidet. Sie wurde grün wie ein Laubfrosch, während sie Logik und Verantwortlichkeit aus dem Fenster warf. Scholz hat seinen Finanzminister Christian Lindner entlassen, weil er es gewagt hat, seinen Job zu machen – die Bücher ausgeglichen zu halten und dem grünen Hirngespinst das zu geben, was es ist. Jetzt liegt die Regierung also in Trümmern, und das alles wegen der aus den Fugen geratenen Klima-Kreuzritter.

Folgendes ist passiert:

Scholz‘ Koalition: Ein Wrack, das nur darauf wartet zu sinken

Scholz führte eine Drei-Parteien-Koalition aus seiner Mitte-Links-Sozialdemokratischen Partei (SPD), den öko-eifrigen Grünen und Lindners Freier Demokratischer Partei (FDP), die eigentlich versucht, die deutsche Wirtschaft vor dem Abgrund zu bewahren. Das Bündnis stand nicht gerade auf einem felsenfesten Fundament; es war ein Frankenstein’sches Monster aus Klimasüchtigen, Sozialschmarotzern und ein paar Leuten, die noch rechnen konnten.

Scholz und seine grünen Kumpels wollten ein Deutschland, das von Sonnenschein, Einhörnern und der schwachen Hoffnung lebt, dass Sonnenkollektoren auf magische Weise rund um die Uhr Strom erzeugen. Lindner? Er ist ein wirtschaftsorientierter Mann, der erkannt hat, dass die Finanzierung dieses Unsinns die deutsche Industrie in den Ruin treiben, die Energiepreise in die Stratosphäre treiben und den Durchschnittsdeutschen mit Stromrechnungen zurücklassen würde, für die man einen anständigen Gebrauchtwagen kaufen könnte.

Also versuchte Lindner als Finanzminister, diesen außer Kontrolle geratenen Zug der grünen Ausgaben zu stoppen. Er verteidigte Deutschlands „Schuldenbremsen“-Gesetz – ja, Sie haben richtig gehört, es gibt tatsächlich ein Gesetz, das die Regierung daran hindert, mit der Kreditkarte durchzudrehen. Aber die Grünen wollten das nicht hören. Ihre Klimaziele seien „nicht verhandelbar“, also müsse Lindner gehen. Scholz, wie immer ein Genie, setzte Lindner vor die Tür, und bumm – die Koalition brach zusammen, so wie jedes Kartenhaus, das auf Wunschdenken aufgebaut ist.

Die Grüne Agenda: Wie schlecht ist sie überhaupt?

Hier ist ein Realitätscheck für die Leute, die das grüne Evangelium propagieren: Deutschland befindet sich in einer schwierigen Lage, weil seine so genannte „Energiewende“ ein Flop ist. Die Grünen haben das Ruder übernommen und Deutschlands zuverlässige Energiequellen wie Kohle und Kernenergie durch erneuerbare Energien ersetzt, aber die können die Nachfrage einfach nicht decken.

1. Unzuverlässiger Strom: Das deutsche Stromnetz wackelt wie ein Kleinkind auf Stelzen. Wind- und Solarenergie funktionieren nur, wenn Mutter Natur es will, und raten Sie mal? Der Winter steht vor der Tür. Da die erneuerbaren Energien versiegen, ist Deutschland gezwungen, Kohlestrom aus Polen und Kernenergie aus Frankreich zu importieren, was angesichts der Tatsache, dass die Grünen diese beiden Optionen abschaffen wollen, sehr interessant ist. Eine kleine Ironie, nicht wahr?

2. In die Höhe schießende Preise: Die Energiepreise gehen durch die Decke, aber hey, das kommt davon, wenn man billigen, zuverlässigen Strom gegen teure, unzuverlässige grüne Träume eintauscht. Deutschlands Durchschnittsbürger werden von höheren Rechnungen erdrückt. Und die Industrie? Sagen wir einfach, die Hersteller wollen ihren Standort schneller verlagern als ein Student, der in den Frühjahrsferien nach Cancun fährt. Viel Glück dabei, Europas „Wirtschaftsmotor“ zu sein, wenn Fabriken dorthin fliehen, wo die Lichter brennen, ohne dass sie bankrott gehen.

3. Soziale Auswirkungen: Diese grüne Fantasie trifft die deutsche Arbeiterklasse am härtesten. Den wohlhabenden Leuten, denen es nichts ausmacht, für „umweltfreundliche“ Geräte zu protzen, geht es gut. Aber Familien mit geringerem Einkommen müssen mehr Geld ausgeben, nur um warm zu bleiben. Und die Antwort der Grünen? Mehr Steuern, mehr Ausgaben, mehr Schmerzen für Menschen, die es sich am wenigsten leisten können – alles im Namen der „Rettung des Planeten“. Wenn Sie glauben, dass sie sich jetzt aufregen, warten Sie bis zum Winter, wenn sie das Dreifache für die Heizung zahlen müssen.

Europa merkt es – ist dies der Anfang vom Ende der grünen Utopie?

Das Scheitern der Regierung Scholz ist nicht nur ein deutsches Problem, sondern eine blinkende rote Warnung für ganz Europa. Brüssel hat allen ähnliche Klimaziele aufgedrängt. Sie reden gerne über ein grünes Europa, das „kohlenstoffneutral“ und „nachhaltig“ sein soll, aber wenn es hart auf hart kommt, wollen sie nur, dass wir den Preis dafür zahlen, während sie Tugendpunkte sammeln. Deutschland war das Vorbild für diese Phantasterei, aber jetzt? Jetzt ist es das abschreckende Beispiel.

1. Das eigene Koalitionsproblem der EU: Nach dem Zusammenbruch Deutschlands stehen die europäischen Staats- und Regierungschefs davor und fragen sich vielleicht – nur vielleicht – ob es sich lohnt, ihre Volkswirtschaften für Kohlenstoffziele zu zerstören. Sie gehen von den gleichen undurchführbaren Annahmen aus wie Scholz‘ Koalition. Länder wie Frankreich, Italien und Polen werden sich fragen müssen, ob sie bereit sind, mit dem Schiff unterzugehen oder den blinden Klima-Fanatismus der EU in Frage zu stellen.

2. Wirtschaftliche Selbstbeschädigung: Deutschlands wirtschaftliche Probleme werden sich wahrscheinlich verbreiten, vor allem wenn Schlüsselindustrien unter der Last der Energiekosten zu leiden haben. Je mehr sich die EU auf die grüne Agenda versteift, desto schneller verliert Europa seinen Wettbewerbsvorteil. Es ist ein schlechtes Zeichen, wenn der große „Klimavorreiter“ Kohlestrom importiert, weil er sich von allem abwendet, was tatsächlich funktioniert.

3. Aufstieg der Rechten: In Deutschland und ganz Europa leckt sich die populistische Rechte die Finger nach diesem Schlamassel. Die Menschen haben die Nase voll von Politikern, die grüne Träume predigen, während der normale Bürger die Kosten trägt. Die Oppositionsparteien – vor allem die rechts von der SPD – haben jetzt die einmalige Chance, auf der Welle der öffentlichen Unzufriedenheit zu reiten. Nachdem sich Deutschlands „grünes Wunder“ als Fata Morgana entpuppt hat, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Menschen Politiker mit einem Fünkchen gesunden Menschenverstand fordern.

Unter dem Strich: Deutschlands Zusammenbruch ist ein Realitäts-Check

Der Sturz der Regierung Scholz ist ein Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn Idealismus an die Stelle von Logik tritt. Deutschland hat sich auf eine Klimapolitik eingelassen, welche die Realität ignoriert und die normalen Menschen bestraft, und jetzt zahlen sie dafür. Ohne Lindners finanzpolitische Vernunft hat die Regierung Scholz unbegrenzten Ausgaben für eine unbewiesene grüne Politik Tür und Tor geöffnet. Und was haben sie bekommen? Eine kaputte Koalition, eine Wirtschaft in Schwierigkeiten und einen Energiesektor am Rande des Zusammenbruchs.

Es ist an der Zeit, damit aufzuhören so zu tun, als ob Geld für Sonnenkollektoren und Windturbinen ein Ersatz für eine stabile Energiepolitik wäre. Deutschland hat das gerade bewiesen, und Europa sollte besser aufpassen. Scholz‘ grüne Agenda mag wie der Weg in die Zukunft geklungen haben, aber jetzt sehen wir, wohin sie wirklich führt – zu höheren Kosten, verärgerten Bürgern und einer Regierung in Trümmern.

Wenn es eine Lehre gibt, die man daraus ziehen kann, dann die, dass Energiepolitik auf dem Boden der Realität bleiben muss. Vielleicht wird sich Deutschland beim nächsten Mal daran erinnern, dass eine Wirtschaft auf zuverlässiger Energie und ausgeglichenen Haushalten beruht – und nicht auf Wunschdenken und politischem Getue.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/11/07/scholzs-green-fantasy-government-collapses-proof-that-climate-policy-mania-is-ruining-germany/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Eine Firma für Lithium-Ionen-Batterien explodiert in Missouri

Leslie EastmanLegal Insurrection

Ein weiteres dramatisches Beispiel für die von Lithium-Ionen-Batterien ausgehenden Gefahren ereignete sich in einer explodierten Batterie-Aufbereitungsanlage in der Nähe von Fredericktown, Missouri. Der Vorfall führte zu einer Evakuierung des Ortes.

Die Bewohner einer Stadt im Südosten von Missouri mussten am Mittwoch ihre Häuser verlassen, als in einem nahe gelegenen Batterie-Recyclingbetrieb ein Feuer ausbrach.

Madison County 911 postete gegen 14 Uhr auf Facebook im Namen des Büros des County Sheriffs, dass die Bewohner nördlich und westlich von Fredericktown das Gebiet verlassen sollen.

„Wenn Sie in diesem Gebiet Rauch sehen oder riechen können, müssen Sie das Gebiet verlassen“, heißt es in dem Beitrag.

In einer separaten Mitteilung am späten Nachmittag erklärten Madison County 911 und die Feuerwehr von Fredericktown, dass nur die Anwohner der Madison County Road 277 evakuiert werden müssten. Alle anderen Einwohner wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Die Stadt Fredericktown sei von der Anordnung nicht betroffen, hieß es.

„Schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie die Klimaanlagen an den Fenstern aus“, heißt es in der Mitteilung. „Wenn Sie Rauch sehen, bleiben Sie bitte im Haus.“

Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Das Unternehmen Critical Mineral Recovery betreibt eine große Recyclinganlage für Lithium-Ionen-Batterien.

Auf seiner Website gibt das Unternehmen an, dass die 225.000 Quadratmeter große Anlage dazu dient, „Lithium-Ionen-Batterie-bezogene Materialien von Batterieherstellern, Automobil-OEMs, Batteriehändlern, Recyclern und Verarbeitern weltweit zu recyceln“, und beschreibt sie als „eine der größten Lithium-Ionen-Batterie-Verarbeitungsanlagen der Welt“.

Ich vermute, dass die Ursache der Explosion ein thermisches Durchgehen war, was bei Lithium-Ionen-Batterien ein großes Problem darstellt. Er tritt auf, wenn sich eine Batteriezelle überhitzt und eine Kettenreaktion auslöst, die auf andere Zellen übergreift. Bei der Reaktion entsteht auch Sauerstoffgas, das die Intensität des Feuers noch verstärkt.

Die Temperatur der Batterie steigt zunächst langsam und dann schlagartig und erreicht in etwa einer Sekunde ihre Höchsttemperatur.

Ein weiterer Faktor, der die Handhabung von Bränden in Lithium-Ionen-Batterien erschwert, ist die Sauerstoffentwicklung. Wenn die Metalloxide in der Kathode oder positiv geladenen Elektrode einer Batterie erhitzt werden, zersetzen sie sich und setzen Sauerstoffgas frei. Brände brauchen Sauerstoff, um zu brennen, daher kann eine Batterie, die Sauerstoff erzeugen kann, ein Feuer unterhalten.

Aufgrund der Beschaffenheit des Elektrolyts führt ein 20-prozentiger Temperaturanstieg in einer Lithium-Ionen-Batterie dazu, dass einige unerwünschte chemische Reaktionen viel schneller ablaufen, wodurch übermäßige Wärme freigesetzt wird. Diese überschüssige Wärme erhöht die Temperatur der Batterie, was wiederum die Reaktionen beschleunigt. Die erhöhte Batterietemperatur steigert die Reaktionsgeschwindigkeit und führt zu einem Prozess, der als thermisches Durchgehen bezeichnet wird. In diesem Fall kann die Temperatur in einer Batterie innerhalb einer Sekunde von 100 °C auf 1000 °C steigen.

Nun untersuchen der Staat und die Umweltbehörden die Auswirkungen der Explosion auf die Region.

Das Ministerium für natürliche Ressourcen des Bundesstaates Missouri hat am Mittwochabend zwei Mitarbeiter an den Unglücksort entsandt, um die Luftqualität, den Wasserabfluss und andere mögliche Umweltauswirkungen zu beurteilen.

„Unsere Mitarbeiter werden bei den Brandbekämpfungsmaßnahmen beratend tätig sein, während des Ereignisses bei Bedarf Umweltproben nehmen und die anschließenden Aufräumarbeiten überwachen“, schrieb der Informationsbeauftragte Brian M. Quinn in einer E-Mail. „Die eigentlichen Aufräumarbeiten werden von Umweltunternehmen durchgeführt, und unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sie korrekt durchgeführt werden.“

Die Environmental Protection Agency wird ebenfalls an der Luftüberwachung beteiligt sein. Bis die Behörden eine bessere Vorstellung von den Auswirkungen haben, sollten die Menschen laut Quinn den direkten Kontakt mit dem Rauch vermeiden und die Sicherheitsanweisungen der örtlichen Behörden befolgen.

Die Leser von Legal Insurrection werden sich vielleicht daran erinnern, dass es Wochen dauerte, den Brand einer Lithium-Ionen-Batterie in einer Anlage in San Diego zu löschen. Interessanterweise blieb die nahegelegene Schule evakuiert… weil weitere Brandbekämpfungsmaßnahmen zu erwarten waren.

Die Fredericktown R-1 Schulen ließen die Schüler am Donnerstag drinnen, wie auf der Facebook-Seite des Bezirks zu lesen war, sagten aber am Freitag den Unterricht ab. Der Bezirk sagte in einem Beitrag am Freitagmorgen, dass er die Schule nicht wegen der Luftqualität geschlossen hat, sondern „aus Vorsicht“, weil weitere Löscharbeiten erwartet wurden.

Offensichtlich beginnen die Amerikaner, die Realitäten der „neuen grünen Energie-Utopie“ zu begreifen … die offenbar viel mehr Chemie und Brandbekämpfung mit sich bringt als ursprünglich versprochen.

Und die Emissionen aus diesen Bränden sind auch ein bisschen mehr als Null.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/11/03/lithium-ion-battery-recycle-plant-explodes-in-missouri/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Zum kommenden Winter: Vorhersagen vs. Raten

Dipl.-Met. Christian Freuer

Es ist wieder Orakel-Zeit. In jedem gängigen Internet-Portal finden sich derzeit wieder Sprüche bzgl. des kommenden Winters. Diese haben allesamt eines gemeinsam: es wird immer ein „Extremwinter“ prophezeit. Entweder wird er extrem mild oder extrem kalt. Mir begegnen immer wieder beide Vorzeichen – und immer sind sich die jeweiligen „Experten“ „sicher“! Noch nie jedoch ist mir eine Prognose eines normal verlaufenden Winters vor Augen gekommen, ein solcher also mit wechselnden milden und kalten Phasen, wobei unsicher ist, ob die milderen oder die kälteren Phasen überwiegen.

Bevor es weitergeht, sollen hier drei Begriffe getrennt werden, die nur allzu oft durcheinander geworfen werden, nämlich Wetter, Witterung und Klima.

Wetter: Dieser Begriff beschreibt den täglichen und stündlichen Verlauf. Wetter kann sich von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde oder sogar von Minute zu Minute ändern. Beispiel: Die Unwetterkatastrophe in Valencia, Spanien.

Witterung: Hiermit wird der Wetterverlauf einer bestimmten Zeitspanne beschrieben, sofern dieser immer den gleichen Charakter aufweist. Beispiel hierfür: Die seit Wochen andauernde Hochdrucklage in Mitteleuropa mit den entsprechenden Erscheinungen in der Grundschicht.

Was sind „Erscheinungen in der Grundschicht“? Nun, das ist die bei diesen Lagen übliche Verteilung von Nebel und Sonne. Vielerorts ist es an einem Tag neblig-trüb, während am nächsten Tag von einem tiefblauen Himmel die Sonne strahlt – nur um am nächsten Tag wieder dem Dauergrau Platz zu machen. Dieser Wechsel ist natürlich Wetter. Der Charakter ist jedoch seit Wochen immer der gleiche.

Nebenbemerkung: Für den Begriff Witterung gibt es im Englischen kein Pendant.

Klima: Beschreibt langfristige Erscheinungen über Jahrhunderte und Jahrtausende. Die WMO hat dafür zwar einen Zeitraum von 30 Jahren festgelegt, aber das ist natürlich blanker Unsinn. Die zehnfache Dauer kommt diesem Begriff schon etwas näher. Beispiele hierfür: Römische und Mittelalterliche Warmzeit (Klima-OPTIMUM), unterbrochen jeweils von Kaltzeiten.

Dieser Begriff spielt aber in diesem Beitrag keine Rolle, wenngleich er sich womöglich wie ein roter Faden durch den gesamten Beitrag zieht.

Alle drei Begriffe haben aber eines gemeinsam: Sie ändern sich ständigseit Jahrtausenden und Jahrmillionen, wenngleich auch in unterschiedlichen Zeitmaßstäben. Schon dieser Umstand allein wird von der Politik und den MSM seit Jahrzehnten beharrlich geleugnet.

Aber zurück zum eigentlichen Thema, nämlich dem Vorhersagen, Prognostizieren, Prophezeien oder Erraten kommenden Wetters oder kommender Witterung. Bleiben wir im Folgenden mal bei dem Begriff „vorhersagen“. Die beiden Verfahren sind: Numerische Simulation und statistische Auswertungen.

Die numerische Simulation: Zum Wesen dieses Verfahrens gibt es viele einschlägige Informationen im Internet. Hier sollen deren Grenzen aufgezeigt werden.

Dazu betrachte man zunächst die folgenden vier Graphiken:

Abbildung 1: Numerische Simulationen des GFS-Modells vom 4. November 2024, links oben für 24 Stunden (ein Tag; Quelle), rechts oben für 168 Stunden (eine Woche; Quelle), unten links für 240 Stunden (10 Tage; Quelle) und unten rechts für 384 Stunden (16 Tage; Quelle).

Nebenbemerkung: Als ich die Graphik rechts unten meiner 11-jährigen Enkelin zeigte, war ihr erster spontaner Kommentar: „Aber Opa, das kann ich doch auch!“)

Fazit: Für einen Tag im Voraus lässt sich Wetter in seinen Einzelheiten heutzutage recht gut vorhersagen oder besser simulieren. Diese numerischen Modellrechnungen werden ständig verbessert, aber ob sie jemals 100% auch nur für den nächsten Tag erreichen…?

Für eine Woche im Voraus sieht es schon nicht mehr so gut aus – aber immerhin, einen gewissen Charakter kann man noch erkennen. Oder in unserem Fall: Auch nach einer Woche soll sich an der bestehenden Hochdruck-Witterung (noch) nichts ändern.

Für zehn Tage im Voraus und auch für 16 Tage im Voraus dagegen kann man wirklich nur noch raten.

Jeder, der behauptet, dass man mit numerischen Simulationen ganze Jahreszeiten vorhersagen kann, ist damit automatisch als Ober-Scharlatan entlarvt!

Nun ja, Politik und MSM machen uns ja weis, immer mit Bestätigung durch selbst ernannte „Experten“, solche Vorhersagen für 80 oder 100 JAHRE im Voraus machen zu können…

Die Grenzen der Numerik sind also recht einfach aufzuzeigen. Wie sieht es nun mit dem anderen Verfahren aus?

Statistische Auswertungen: Bei diesen versucht man, aufgrund des Witterungsverlaufs über einige Wochen oder Monate (oder auch eine Jahreszeit) auf die mögliche Witterung der folgenden Wochen (meist aber der folgenden Jahreszeit) zu schließen. Als Beispiel veranschaulicht: Man schaut sich den Verlauf im Sommer und Herbst eines Jahres an, sucht dann nach ähnlichen Verläufen in anderen Jahren und ergründet dann, wie der Verlauf danach weiterging.

Da tun sich natürlich Unmengen an Möglichkeiten auf, will sagen, jeder kann sich selbst willkürlich zusammenstellen, welche Kombination an Verläufen er untersuchen will. Dennoch, ein paar dieser Zusammenstellungen können recht vielversprechend in dieser Hinsicht sein. Auch hier ein Beispiel (nach dem Pionier dieser Art der Vorhersage Prof. Dr. Franz Baur): Ein trockener und mehr als 2 K zu warmer Oktober in Mitteleuropa hat im vorigen Jahrhundert in 10 von 10 Fällen einen kalten Januar zur Folge.

Ob dieser Umstand eine kausale Ursache hat oder einfach nur eine Koinzidenz ist, lässt sich so ohne Weiteres jedoch nicht feststellen. So lange diese Frage nicht geklärt ist, kann man aus dem Eintreten dieser Abfolge zu 100% im vorigen Jahrhundert nicht darauf schließen, dass es in jedem Falle auch beim statistisch 11. mal so abläuft. Man kann höchstens von einer hohen statistischen Wahrscheinlichkeit sprechen, dass es wieder so kommt. Diese Wahrscheinlichkeit wird aber niemals 100% erreichen!

Aber dieses Verfahren ist zumindest eine Möglichkeit, über das bloße Raten hinaus Aussagen für eine Folgejahreszeit zu erhalten – mit einer gewissen statistischen Wahrscheinlichkeit.

Es gibt hier beim EIKE mehrere Autoren, die es mit genau diesem Verfahren versucht haben – mit gemischten Ergebnissen. Kämpfe (2023) sowie Kowatsch & Baritz (2024) sind hier zu nennen. Aber auch auswärts wird das versucht – immer wieder übersetze ich diesbezüglich Beiträge von Cap Allon, die er in seinen Bulletins immer wieder anspricht. Aber auch im Internet gibt es im deutschsprachigen Bereich mehrere Websites mit derartigen Prognosen.

Die große Besonderheit in diesem Jahr

Für eine solche statistische Bewertung ist es natürlich unabdingbar, dass immer die absolut gleichen Voraussetzungen vorliegen. Will sagen, man muss also immer die gleichen Parameter heranziehen. Sollte also ein Parameter, eine grundlegende Änderung hinzukommen, der über allem schwebt, kann man sämtliche statistischen Auswertungen vergessen.

Ein solcher Parameter ist jetzt aber offenbar tatsächlich hinzugekommen!

Gemeint ist der (so abgedroschen dieser Terminus ist, hat er hier wohl doch eine gewisse Berechtigung) beispiellose Eintrag von Wasserdampf in die Stratosphäre durch den Hunga-Tonga-Vulkanausbruch. Die eindrucksvollste Graphik hierzu habe ich auch auf dem Blog von Cap Allon gefunden:

Zwei Dinge: Erstens: Meines Wissens ist ein solcher Vorgang in der jüngeren Geschichte tatsächlich noch nie vorgekommen. Zweitens: Es ist statistisch recht unwahrscheinlich, dass dieses Phänomen völlig spurlos an den Abläufen von Wetter und Witterung vorbeigeht. Oder genauer: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Zirkulation der (winterlichen) Stratosphäre dadurch völlig unberührt bleibt. Natürlich weiß bis dato niemand, welche Spuren das sein könnten, aber: Das Vorhandensein des Phänomens selbst macht sämtliche statistischen Auswertungen derzeit zu Makulatur!

Dies gilt auch für Bauernregeln, auf die manche so große Stücke halten. Ein so wesentlicher Punkt ist also in keiner wie auch immer gearteten Zusammenstellung von Parametern einer Statistik vorhanden.

Für den kommenden Winter gilt also: Nichts Genaues weiß man nicht!

(Manuskript-Eingang 5. November 2024)




Trump ist neuer US-Präsident! Net Zero, das UN-Klimavertrags-Theater, der Green New Deal und der Inflation Reduction Act – alles in Trümmern!

Marc Morano, CLIMATE DEPOT

„Glückwunsch an Präsident Trump und Senator J.D. Vance. Endlich ist die US-Führung zurückgekehrt, um die internationale Klima-Agenda zu bekämpfen. Die USA werden endlich wieder einen Präsidenten im Oval Office haben, der sich für die Wissenschaft und die Umwelt einsetzt und die verrückte Netto-Null-Klima-Agenda, den Green New Deal und den UN-Klimavertragsprozess bekämpft.

Präsident Trump wird auch in der Lage sein, den lächerlichen, unhaltbaren und unwissenschaftlichen Behauptungen entgegenzutreten, die von unseren angesehensten Institutionen ausgehen. Amerika wird wieder ein Leuchtturm des wissenschaftlichen Realismus‘ in Sachen Klimawandel und Energiepolitik sein. Bravo!“

AP: Donald Trump gewinnt US-Präsidentschaft

Axios: Trumps Wiederwahl hat weitreichende Folgen für den Klimawandel

– Trumps Klimaleugnung und grüne Rückschritte werden die Erwärmung anheizen

Reuters: Was würde Trump 2.0 für den Klimawandel bedeuten?

Weiterbohren

Trump hat versprochen, die Produktion fossiler Brennstoffe in den USA zu erhöhen, indem er die Genehmigungsverfahren für Bohrungen auf Bundesland erleichtert und neue Erdgaspipelines fördern will. Er hat erklärt, dass er Ölbohrungen im Arctic National Wildlife Refuge in Alaska wieder genehmigen würde.

Es bleibt abzuwarten, ob die Ölindustrie dem nachkommt und die Produktion in einer Zeit relativ niedriger Öl- und Gaspreise erhöht.

Er hat erklärt, dass er die Vereinigten Staaten erneut aus dem Pariser Klimaabkommen, einem Rahmenwerk für die Reduzierung der weltweiten Treibhausgasemissionen, herausnehmen und eine verstärkte Energieerzeugung durch Kernkraft unterstützen würde.

Außerdem würde er die von dem demokratischen Präsidenten Joe Biden eingeführten Vorschriften für Elektrofahrzeuge und andere Maßnahmen zur Verringerung der Autoabgase zurücknehmen.

Er hat argumentiert, dass die USA in der Lage sein müssen, die Energieproduktion zu steigern, um bei der Entwicklung von Systemen der künstlichen Intelligenz wettbewerbsfähig zu sein, verbrauchen diese doch große Mengen an Energie.

Video: Senator Bernie Sanders erklärt auf CNN: „Wenn Trump gewinnt, ist der Kampf – der globale Kampf – gegen den Klimawandel vorbei“.

Die Präsidentschaftswahlen in den USA haben massive Auswirkungen auf die Agenda zum Klimawandel. CFACT wird auch dieses Jahr wieder vor Ort sein, um die Bemühungen der UN zu verfolgen, Ihre Freiheit zu unterdrücken und den dunklen Weg der Netto-Null-Rationierung von Energie, Lebensmitteln, Bewegungs- und Meinungsfreiheit fortzusetzen. Das CFACT-Team, das nach Aserbaidschan reist, wird von dem erfahrenen UN-Experten Craig Rucker geleitet, der bereits an 26 UN-Gipfeln teilgenommen hat, und von mir selbst, habe ich doch an 20 von 29 internationalen UN-Gipfeln teilgenommen.

Aserbaidschan ist der dritte Petro-Staat in Folge, der den COP-Gipfel ausrichtet, nach Ägypten und Dubai in den beiden Vorjahren. Der diesjährige Gipfel wird als „Finanz-COP“ bezeichnet, weil Klima- und Ökoenergie-Lobbyisten auf der Veranstaltung versuchen, noch mehr Geld der US-Steuerzahler in ihre Taschen zu leiten.

Kommentar von Marc Morano von CFACT, Betreiber des Blogs Climate Depot:

„Mit dem Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen wird sich die COP29 der Vereinten Nationen in eine riesige Totenwache verwandeln, bei der die Vereinten Nationen eine Niederlage ihrer menschenfeindlichen Klimaagenda erleben werden. Die gesamte Klima-Agenda steht aufgrund ihrer unrealistischen Vorschriften und Ziele vor dem völligen Scheitern. Sie scheitert auf der ganzen Linie, von den Emissionszielen über den schwachen Absatz von Elektrofahrzeugen bis hin zum Widerstand der Landwirte, die sich gegen die Klimabeschränkungen für die Landwirtschaft wehren. Ein Sieg Trumps wird dazu beitragen, dass die Vereinten Nationen und ihre Netto-Null-Agenda auf den Müllhaufen der Geschichte wandern. Ich werde zusammen mit anderen Teammitgliedern vor Ort sein und täglich darüber berichten, was nach der Wahl auf einem der wichtigsten UN-Klimagipfel passiert.“

Erklärung der American Energy Alliance zum Sieg von Präsident Trump:

WASHINGTON DC (11/06/2024) – Laut AP News wurde Präsident Donald J. Trump zum Sieger der Präsidentschaftswahlen 2024 erklärt. Ein Hauptthema von Präsident Trumps Wahlkampf war seine Absicht, eine Politik zu fördern, die Energie und Strom für jeden Amerikaner erschwinglicher macht. Die American Energy Alliance hat sich hinter den Kandidaten Trump gestellt.

Der Präsident der American Energy Alliance, Thomas Pyle, gab folgende Erklärung zum Sieg von Präsident Donald J. Trump bei den Präsidentschaftswahlen 2024 ab: „Herzlichen Glückwunsch an Präsident Donald J. Trump zu seinem Wahlsieg. Während seines gesamten Wahlkampfes hat Präsident Trump seine unerschrockene Unterstützung für amerikanische Energie zum Ausdruck gebracht. Er versprach, die heimische Öl- und Gasproduktion zu fördern, die Energie- und Strompreise zu senken und die inflationäre Politik des Green New Deal von Biden und Harris rückgängig zu machen, insbesondere die verschwenderischen, vom Steuerzahler finanzierten Subventionen im sogenannten Inflation Reduction Act. Denn Präsident Trump weiß, dass erschwingliche und zuverlässige Energie für unser wirtschaftliches Wohlergehen und unsere nationale Sicherheit entscheidend ist.

Wir freuen uns darauf, mit Präsident Trump zusammenzuarbeiten, um unser Energiepotenzial freizusetzen und den regulatorischen Ansturm der Harris-Regierung auf die amerikanischen Energieerzeuger zu verhindern.“

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/11/06/trump-wins-u-s-presidency-net-zero-un-climate-pacts-green-new-deal-inflation-reduction-act-face-ruin/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE