Klima-Alarmisten heulen auf, nachdem die EPA die „Gefährdungsfeststellung“ widerrufen hat.

Paul Driessen

Wird die wachsende Wut über das Chaos in den Bereichen Energie, Wirtschaft und Einwanderung den Selbstmord Großbritanniens und der EU verhindern?

„Was nicht ewig so weitergehen kann, wird irgendwann aufhören“, stellte der Ökonom Herb Stein oft fest.

„Kommt, Abgeordnete und Ministerpräsidenten, bitte beherzigt den Ruf“, könnte Bob Dylan über Europa singen. „Steht nicht in der Tür. Versperrt nicht den Flur … Denn die Zeiten ändern sich.“

Oder zumindest könnten sie sich ändern – nicht nur in Europa, sondern weltweit.

Hier schreibt der Autor ziemlich lang über die Einwanderungsprobleme. Weil das nicht zum Themen-Portfolio des EIKE gehört, wird es hier nicht übersetzt. Interessant ist aber der Blick des Autors von außen auf die Energiepolitik in Europa. A. d. Übers.

Natürlich ist die Einwanderung bei weitem nicht die einzige Ursache für Unruhen, auch wenn mehr Einwanderer mehr Reisen, einen höheren Energie- und Lebensmittelverbrauch sowie den Bau weiterer Wohnungen bedeuten – was alles zur angeblichen „Klimakrise“ beiträgt … und zu steigenden Preisen für all diese lebensnotwendigen Güter.

Das eigentliche Problem ist jedoch, dass die aus dem Ausstieg aus fossilen Brennstoffen (und der Kernenergie) basierende Energiepolitik die Heiz- und Strompreise auf den höchsten Stand weltweit getrieben, die europäische Wirtschaft lahmgelegt, Millionen von Arbeitsplätzen gekostet, ganze Industriezweige in Länder mit billiger Energie und billigen Arbeitskräften verlagert, Tausende Menschen das Leben gekostet hat, die es sich nicht leisten konnten, ihre Wohnungen angemessen zu heizen oder zu kühlen, und einfach nicht funktioniert. Tatsächlich können es sich 47 Millionen Menschen – mehr als 10 % der europäischen Bevölkerung – nicht leisten, ihre Wohnungen zu heizen.

Die EU-Politik hat zudem dazu geführt, dass Millionen Acres mit Lebensräume zerstörenden Solaranlagen sowie Vögel und Fledermäuse tötenden Windkraftanlagen nebst endlosen Stromleitungen überzogen worden sind.

In Anbetracht dessen, was jenseits des Atlantiks geschieht [= in Europa, A. d. Übers.], hat Präsident Trump die Vereinigten Staaten aus den UN-Klimagremien, dem Pariser Klimaabkommen, den jährlichen Klimakonferenzen, den Netto-Null-Maßnahmen und der Endangerment Finding“-Verordnung aus der Obama-Ära zurückgezogen.

Die meisten europäischen Staats- und Regierungschefs halten weiterhin hartnäckig am Kampf gegen den Klimawandel fest, vollziehen den katastrophalen Übergang zu teurer, stark subventionierter und wetterabhängiger Wind- und Solarenergie und wollen mit „gutem Beispiel“ vorangehen, um „den Planeten zu retten“ganz gleich, wie sich dies auf ihre Wähler auswirkt, wie wütend und aufbegehrend diese geworden sind oder wie bedeutungslos ihr „Beispiel“ ist.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

In Schwellen- und Entwicklungsländern auf der ganzen Welt besteht die einzige spürbare Energiewende darin, von Holz und Dung auf Öl, Gas, Kohle und (kleine modulare) Kernkraftwerke umzusteigen. Diese Länder wollen reichlich vorhandenen, zuverlässigen und erschwinglichen Strom sowie die Häuser, Autos, den Lebensstandard, die Schulen, Fabriken, sauberes Wasser, nahrhafte Lebensmittel, Klimaanlagen, Herde und Öfen, die wir in den USA genießen.

Sie wollen dem Elend, den Krankheiten und dem frühen Tod ein Ende setzen, unter denen ihre Bevölkerung noch immer leidet.

Sie wissen, dass China jede Woche neue Kohlekraftwerke baut und dass China und Indien zusammen mittlerweile ein Drittel aller weltweiten „Kohlenstoff“-Emissionen (Kohlendioxid als Pflanzennahrung) verursachen.

Die Teilnehmer der gerade zu Ende gegangenen SB64-Klimakonferenz und der bevorstehenden COP31-Veranstaltung haben kein Interesse daran, „klare, messbare Ziele“ durch „gemeinsame Verantwortung, enge Zusammenarbeit und entschlossene Umsetzung“ mittels „Investitionen“ in die neue „globale grüne Wirtschaft“ in „sofortige Maßnahmen“ umzusetzen.

Sie nehmen daran teil, um ihre Forderungen nach „Wiedergutmachungszahlungen“ in Höhe von Billionen Dollar für angebliche „Klimaschäden“ durch Industrienationen voranzutreiben – und um das Recht einzufordern, sich so zu entwickeln, wie sie es für richtig halten, und nicht so, wie es ihnen die UNO und die EU vorschreiben. Es ist unwahrscheinlich, dass sie mehr als einen Almosen an Wiedergutmachung erhalten werden, aber sie werden ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Trotz der Bemühungen der EU und Großbritanniens, den Zugang zu allen außer „genehmigten“ und „korrekten“ Informationen zu blockieren, werden sich die einheimischen armen und noch erwerbstätigen Schichten Europas all dessen zunehmend bewusst. Die Kosten durch Einwanderer und die von ihnen begangene Kriminalität mögen die unmittelbarsten und offensichtlichsten Brennpunkte sein. Doch auch eine destruktive Energiepolitik sorgt für Unruhe.

Die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen kann noch so lange COP-Plauderstunden veranstalten, bis die Kühe nach Hause kommen. Doch diese Veranstaltungen, die UNO und die EU selbst sowie die endlosen pseudowissenschaftlichen Behauptungen und Panikmache, die sie verbreiten, verlieren zunehmend an Bedeutung.

Die Bevölkerung wird immer unruhiger, widerspenstiger, empört über ihre herrschenden Klassen und bereit, das derzeitige autoritäre System abzulösen. Der Status quo kann nicht ewig so weitergehen.

Die Ordnung bröckelt zusehends. Wer jetzt an erster Stelle steht, wird später der Letzte sein. Denn die Zeiten könnten sich ändern.

Paul Driessen is senior policy advisor for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org) and author of books, reports and articles on energy, environmental, climate and human rights issues.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/07/03/the-times-may-be-a-changin/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Sich taub stellen

Mark Hodgson

Hier gibt es nichts zu hören

Hier bei Cliscep legen einige von uns großen Wert darauf, auf die Nachteile von Windkraftanlagen hinzuweisen – als Gegengewicht zur Begeisterung derjenigen, die voller Zuversicht glauben, dass wir eine moderne Wirtschaft ausschließlich (oder fast ausschließlich) mit erneuerbaren Energien betreiben können. Regelmäßige Leser kennen meine Kritik an der Abhängigkeit Großbritanniens von einer Infrastruktur, die größtenteils in ausländischem Besitz ist; die umweltschädlich ist; die massive (und teure) Erweiterungen des nationalen Stromnetzes erfordert, um den an weit entfernten Standorten erzeugten Strom in die Hauptverbrauchsgebiete Hunderte von Meilen entfernt zu transportieren; die unregelmäßig und unzuverlässig ist; die aufgrund der untergeordneten Rolle, zu der sie verdammt sind, unnötig teuer sind; die zunehmend auf Reservekapazitäten in Form riesiger (und potenziell giftiger) Batteriespeicher (BESS) angewiesen sein sollen, was die Probleme der Anwohner von Windparks noch verschärft; die massive Ausgleichszahlungen nach sich ziehen, wenn Betreiber sie abschalten, weil das Stromnetz überlastet ist; und die – insbesondere im Fall von Offshore-Windparks – anfällig für Angriffe auf ihre Kabel zum Festland sind.

Für diejenigen jedoch, die das Pech haben, in der Nähe von Windparks zu wohnen, gibt es noch weitere Probleme. Die Beeinträchtigung der Aussicht und des ländlichen Charakters der Umgebung ist sehr real. Das Flackern der Rotorblätter kann ein ernstes Problem darstellen. Und dann ist da noch der Lärm. Wer ihn noch nicht erlebt hat, mag vielleicht annehmen, dass Windkraftanlagen leise sind, aber das sind sie nicht. Ich hatte das Pech, bei einer Bergwanderung in den Southern Uplands von Schottland unter Windkraftanlagen hindurchzugehen, und das war eine ziemlich beängstigende Erfahrung. Der Lärm, den sie verursachen, ist nicht unerheblich. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum die britische Regierung 1996 die ETSU-R-97-Richtlinie erlassen hat (ETSU steht übrigens für „Energy Technology Support Unit“).

Im vergangenen Jahr hat die britische Regierung einen Leitfaden als Aktualisierung vorgelegt. Angesichts der Tatsache, dass Windkraftanlagen sich stark verbreitet haben – und in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen sollen –, war es wohl sinnvoll, sich erneut mit diesem Thema zu befassen. Der Entwurf aus dem letzten Jahr ist hier zu finden. Obwohl es sich um ein umfangreiches Dokument mit 49 Seiten handelt, wurde darin deutlich gemacht, dass dieser Entwurf für eine aktualisierte Leitlinie stellt keine endgültige Position der Regierung darstellt … Im Anschluss an diese Konsultation werden wir die Antworten auswerten und eine offizielle Stellungnahme der Regierung veröffentlichen …

Und genau so kam es auch, denn die britische Regierung hat nun eine 59 Seiten umfassende endgültige Fassung vorgelegt. Es gibt einige wesentliche Unterschiede. So hieß es beispielsweise in der Einleitung, Absatz 1.2 des Entwurfs:

Die technischen Leitlinien wurden von Fachleuten für Windkraftanlagenlärm (dem „Projektteam“)erstellt … Das Projektteam hat zudem auf die Erfahrungen externer Fachgutachter zurückgegriffen. [Hervorhebung von mir {Autor}].

Die endgültige Fassung von Abschnitt 1.2 wurde subtil abgeändert:

Die technischen Leitlinien basieren auf Empfehlungen von Fachleuten für Windkraftanlagenlärm (das „technische Beraterteam“) [Hervorhebung von mir {Autor}].

Leider ist demjenigen, der für das Korrekturlesen des endgültigen Entwurfs verantwortlich war entgangen, dass die Fachleute nicht mehr als „Projektteam“ bezeichnet werden, sondern aus irgendeinem Grund nun als „technisches Beraterteam“ (möglicherweise, weil ihre Rolle offenbar herabgestuft worden ist). Und so heißt es dort weiterhin:

Das Projektteam hat zudem auf die Erfahrungen externer Fachgutachter zurückgegriffen.

Hat diese subtile (oder vielleicht auch nicht ganz so subtile) Änderung einen Unterschied gemacht? Nun, der Abschnitt, der sich mit kumulativem Lärm befasst (der an einigen Standorten zunehmend an Bedeutung gewinnt, da sich dort immer mehr Windparks drängen), beginnt im Entwurf in Abschnitt 2.34. In gewisser Weise ist dies einer der wichtigsten Abschnitte des Dokuments. In Abschnitt 2.35 des Entwurfs hieß es:

Liegen die Lärmpegel des geplanten Vorhabens unter 27 dB LA90 oder 10 dB oder mehr unter den Gesamtlärm-Bewertungskriterien, ist eine kumulative Bewertung des Betriebslärms an diesem lärmempfindlichen Standort nicht erforderlich. Alle anderen Windparkvorhaben müssen in die kumulative Bewertung einbezogen werden, wenn ihr individueller Beitrag zum Lärmpegel mehr als 10 dB unter den Gesamtlärm-Bewertungskriterien liegt. [Hervorhebung von mir {Autor}].

Die entsprechende Klausel im endgültigen Entwurf ist Klausel 2.40. Sie ist wesentlich umfangreicher, aus dem einfachen Grund, dass sie eine Abschwächung der Schutzmaßnahmen darstellt, die denjenigen gewährt werden sollen, die von den kumulativen Auswirkungen von Windparkprojekten beeinträchtigt werden:

Liegt der Lärmpegel des geplanten Vorhabens unter 25 dB oder 10 dB oder mehr unter dem TNAC sowohl bei Tag als auch bei Nacht, ist eine kumulative Bewertung des Betriebslärms an diesem lärmempfindlichen Ort nicht erforderlich. Darüber hinaus sind die Lärmauswirkungen kleiner Windkraftanlagen in der Regel lokal begrenzt und könnten eine unverhältnismäßige Einschränkung für größere Windenergieprojekte darstellen. In solchen Fällen sollte der Beitrag dieser Anlagen aus der kumulativen Lärmbewertung ausgeschlossen werden. Im Sinne dieser Leitlinien kann davon ausgegangen werden, dass Anlagen mit einer Leistung von 50 kW oder weniger lokal begrenzte Lärmauswirkungen haben und daher von der kumulativen Lärmbeurteilung ausgeschlossen werden können. Anlagen mit einer Leistung von mehr als 50 kW und weniger als (beispielsweise) einigen hundert Kilowatt können von der kumulativen Bewertung ausgeschlossen werden, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Lärmauswirkungen dieser Anlagen lokal begrenzt sind und die Einbeziehung dieser Anlagen in eine kumulative Bewertung zu unverhältnismäßigen Einschränkungen für größere Projekte führen würde. Alle anderen Windparkprojekte müssen in der kumulativen Bewertung berücksichtigt werden, sofern ihr individueller Beitrag zum Lärmpegel innerhalb von 10 dB des TNAC liegt.

Denjenigen mit einem scharfen Auge wird aufgefallen sein, dass kleine Windkraftanlagen und deren Auswirkungen mittlerweile weitgehend außer Acht gelassen werden. Es scheint, als dürfe nichts als „Hindernis für größere Windenergieprojekte“ gelten.

Aileen Jackson von der Aktionsgruppe „Scotland Against Spin“ (SAS) erklärt mir, dass kleine Windkraftanlagen, wie sie oft von Landwirten genutzt werden, aufgrund ihrer höheren Drehzahlen schlechtere Lärmeigenschaften aufweisen als große Anlagen und dadurch wie Hubschrauber klingen. Aufgrund ihrer geringeren Größe werden sie im Planungssystem im Vergleich zu größeren Anlagen kaum geprüft. Nachdem sie SAS vor 16 Jahren gegründet hatte – nachdem sie von Windkraftanlagen kleiner Landwirte umgeben war (die sich mit der Einführung der Einspeisevergütungen stark vermehrt hatten) –, hat sie das Gefühl, dass diese jüngste Entwicklung sie wieder auf den Ausgangspunkt zurückgeworfen hat. Und leider könnte sie damit Recht haben.

Es scheint, als kämpfe die britische Regierung (unterstützt und begünstigt von der SNP-Regierung nördlich der Grenze) an allen Fronten darum, das durchzusetzen, was sie – oder was Mr. Miliband – in Bezug auf den Ausbau erneuerbarer Energien will. Befürworter erneuerbarer Energien könnten argumentieren, dass dies eine lobenswerte Entschlossenheit und Zielstrebigkeit darstellt, um die Agenda durchzusetzen. Andere, darunter auch ich, könnten darin jedoch einen besorgniserregenden Angriff auf die Menschenrechte sehen, der bei einer Regierung unter der Führung eines Menschenrechtsanwalts befremdlich wirkt. Andererseits: So wie sich die Dinge derzeit entwickeln, müssen wir vielleicht gar nicht mehr lange über diese seltsame Anomalie nachdenken.

Link: https://cliscep.com/2026/06/21/turning-a-deaf-ear/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Monat Juni zeigt die stärkste DWD-Erwärmung aller Monate in Deutschland, aber erst seit 1988 – Teil 2

Teil 2: Unterschiedliche Entwicklung der Tag/Nachttemperaturen

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Die starke Junierwärmung in Deutschland begann erst 1988, und zwar tagsüber
  • Die Entwicklung der Tmax und Tmin ist gegenläufig
  • Der Juni hat keinen Temperatursprung 1987/88
  • Korrelation zwischen CO₂-Anstieg und Temperaturanstieg erst seit 1988
  • Der DWD führt die behauptete CO₂-Erwärmung der Voodoo-Wissenschaft ad absurdum
  • Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlendioxid aufgebaut

Fazit von Teil 1: Für die starke Junierwärmung seit 1988 kann nicht CO₂-verantwortlich sein.

Beginnen wir mit der gebräuchlichen Falsch-Definition der UN für Klimawandel: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Diese Falschdefinition werden wir im Teil 2 anhand der Original-DWD-Junitemperaturen ergänzt durch Tmax, Tmin begründen sowie durch eine bessere, richtige Definition ersetzen.

Wir beginnen mit der DWD-Grafik der Junitemperaturen seit 1947, aufgezeichnet nach den Original-DWD-Werten.

Abb. 1: Von 1947 bis 1987 ist der Juni deutlich kälter geworden, ab 1988 bis heute zeigen die DWD-Daten eine sehr starke Junierwärmung. Der Monat Juni hat keinen Temperatursprung bei 1987/88

Laut bezahlter Treibhausforschung ist CO₂ der Haupttemperaturtreiber und der globale Regler der Klimaerwärmung. Dieser DWD-Juniverlauf stimmt jedoch nicht mit der Zunahme der CO₂-Konzentration überein.

Abb. 2: Stetiger CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1975. Der CO₂-Wert liegt derzeit bei 430 ppm, das sind aber nur 0,043%. Wie viele Klimaaktivisten kennen diesen niedrigen Wert?

Erklärung: Nach dem Kriege wurde der Monat Juni in den Grenzen des heutigen Deutschlands erst einmal deutlich kälter. Und zwar von 1947 bis 1987. Wirkte Kohlendioxid in diesen 40 Jahren etwa abkühlend? Erst ab 1988 erfolgte der deutliche Temperaturanstieg.

Erkenntnis: Der Deutsche Wetterdienst beweist anhand seiner Originaltemperaturen, dass die CO₂-Zunahme nicht der Haupttreiber der Temperaturen sein kann. Zuerst die deutliche Juni-Abkühlung, danach die schlagartige plötzliche starke Erwärmung.

Wir wollen nun ergänzen und für beide Junizeiträume, also vor 1988 und danach der entsprechende jeweilige Temperaturverlauf für den Tag und für die Nacht in die Grafiken mit einbeziehen. Gemessen wird in Tmax und in Tmin.

Wir haben gut 500 DWD-Wetterstationen gefunden, von denen der DWD alle drei in Tabellen erfassten Temperaturen, also Tmax-Schnitt, Tmin-Schnitt und den Gesamttagesschnitt täglich mit angibt. Leider wertet der DWD nirgendwo diese Daten selbst aus und errechnet die Monatsschnitte für jedes Jahr, so wie wir das zeitraubend für den Leser hier durchgeführt haben.

Die Frage wäre also: Warum zeigt der Deutsche Wetterdienst niemals die nun folgende Grafik? Und warum wird diese auch in keinem der vielen Klima-Artikel verwendet und wissenschaftliche Schlussfolgerungen abgeleitet?

Abb. 3: oben in grau die monatlichen Tmax-Schnitte, unten in blau die Tmin, dazwischen in braun die Mittel der Tagesdurchschnittstemperaturen. 30 Werte von jeder der über 500 DWD-Stationen ergeben dann immer den betreffenden Schnitt für den Juni eines Jahres.

  1. Alle drei Graphen zeigen: der Juni hatte keinen Temperatursprung von 1987 auf 1988.
  2. Tmax: stärkste Tagesabkühlung vor 1987, stärkster Erwärmungsanstieg nach 1988 bis heute. Beide Zeitabschnitte tagsüber unterscheiden sich besonders.
  3. Tmin: ebene Trendlinie bis 1987, danach leichter Anstieg der Nachttemperaturen

Die größten Unterschiede zeigen die tagsüber gemessenen Tmax Temperaturen (sie treten meistens zwischen 15 und 16 Uhr auf). Die ersten 40 Jahre deutlich fallend, dann seit 1988 bis heute stark erwärmend.

Die starke Junierwärmung seit 1988 fand laut DWD vorwiegend tagsüber statt. Und: Die Schere zwischen Tmax und Tmin ging von 1987 bis 1987 zu, ab 1988 öffnet sie sich.

Anmerkung: Die CO₂-Treibhausforschung behauptet sogar das Gegenteil der DWD-Reihen, nämlich, dass CO₂ nachts stärker erwärmend wirken würde als tagsüber. Beispiel: Der RTL-Klimaexperte Christian Häckl, hier hat er seine CO₂ Theorie populär-wissenschaftlich beschrieben.

Und nicht nur Häckl. Auch der deutsche Physiknobelpreisträger von 2021, Klaus Hasselmann hat behauptet: Der Treibhauseffekt soll nachts stärker wirken als tagsüber, was ihm und seinem Team angeblich durch Satellitenmessungen bestätigt wurde. „Sogar bestätigt“. So seine Behauptungen. Und damit habe er die CO₂-Fußabdrücke in der Atmosphäre gefunden und als erster bestätigt. Auf diese Weise wird Hasselmann im neuen Buch von Axel Bojanowski in einem ganzen Kapitel ab Seite 142 als Entdecker des nächtlichen CO₂-Signals gelobt: Titel: „Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten“.

Es gibt nur einen Nachteil dieser Treibhaustheorien: die Vorhersagen über die nächtliche stärkere Wirkung des CO₂-Treibhauseffektes sind grottenfalsch, weil die Realität der DWD-Temperaturen das Gegenteil zeigt.

Und wir, bzw. die DWD-Temperaturreihen haben diese Bestätigung soeben durch die Abb. 3 widerlegt. Es ist aber auch zu dumm, wenn der DWD zwar die Tmin/Tmax erhebt, aber selbst nirgendwo eine Grafik seiner Daten anbietet und überzeugte Treibhausgläubige, angebliche Experten und Nobelpreisträger dann ohne Beweis, aber auch ohne jede Möglichkeit der Nachprüfbarkeit irgendwas ins Blaue behaupten können.

Richtig ist vielmehr: Der DWD beweist mit seinen Junitemperaturreihen, dass Kohlendioxid nicht der Haupttemperaturtreiber sein kann, denn CO₂ kann nicht tagsüber stärker erwärmend wirken als nachts und auch noch 1987/88 wie mit einem Zeitzünder versehen, seine Wirkungsrichtung ändern.

Wenigstens in Düsseldorf der Landeshauptstadt des RTL-Senders hätte sich der gut bezahlte CO₂-Treibhausexperte Häckl erkundigen können, bevor er seinen Treibhausglauben auf angeblich physikalischen Grundlagen veröffentlicht. Nun eine kostenlose Nachhilfe von uns

Tag- Nachtverlauf bei Einzelstationen, beginnend mit Düsseldorf:

Wir wollen nun weiter zeigen, dass jede DWD-Wetterstation je nach Standortverhältnissen und wärmenden Umgebungen ihren eigenen Verlauf mit eigenen Steigungsformeln hat.

Abb. 4a: Keine Spur einer nächtlich stärkeren Erwärmung wie von der Treibhauslehre behauptet. Genau das Gegenteil ist richtig, ab 1988 steigen die Tmax tagsüber viel deutlicher als die Nachttemperaturen.

Fazit: Häckl und Hasselmann gehören zu den Voodoo-Klimaexperten, die aus einer physikalischen, oft sogar schlüssigen Logik heraus zu Fehlinterpretationen kommen und erst gar nicht nach realen Beweisen suchen. Reale Beweise wären die Temperaturen vor Ort, gemessen in 2 m Höhe und nicht irgendwelche Satellitenbeobachtungen, die zwar real sein mögen, aber wohl unbedeutende Auswirkungen auf die irdischen Oberflächentemperaturen haben.

Düsseldorf ist keine Ausnahme, auch die Wetterstationen anderer Städte verhalten sich so.

Abb. 4b-c: Die stärkste Juni- Erwärmung dieser Städte zeigt der Frankfurter Flughafen, vor allem tagsüber, aber auch nachts kühlt der Frankfurter Großraum weniger ab.

Gemeinsamkeiten: Die Temperaturschere zwischen Tag und Nacht geht bei den DWD-Stationen seit 1988 überall auseinander. Die Tage werden erkennbar wärmer als die Nächte, man vergleiche die Regressionslinien. Manche Stationen wie Frankfurt haben sich nachts im Juni auch stark erwärmt, andere weniger, andere überhaupt nicht. Es kommt wohl auf eher auf die Standortumgebung an.

Den Einfluss der Standortumgebung zeigen wir anhand der DWD-Wetterstation Nürnberg/Netzstall anhand der Original-DWD-Temperaturreihen dieser Station. Sie ist beim jetzigen Aussiedlerhof absolut ländlich, umgeben von Wiesen und Äckern. Die Station wurde zwar versetzt im Betrachtungszeitraum, aber laut DWD sind die veröffentlichten Messdaten nach einem Verfahren von Lisa Hannak homogenisiert worden. Außerdem sind alle drei Messungen zum gleichen Zeitpunkt im Jahre 2005 versetzt worden.

Bitte auf den Verlauf von Tages- und Nachttemperaturen achten.

Abb. 5. Sogar eine deutlich nächtliche Abkühlung der Tmin im Juni beim Aussiedlerhof Netzstall. Und eine sehr starke Tageserwärmung, stärker als städtische Stationen, siehe Augsburg. Wegen der starken Tageserwärmung von Tmax geht die Junischere zwischen Tmax und Tmin am stärksten auf.

Unsere Erklärung: Netzstall ist seit 2005 ein typischer ländlicher Standort, davor stand die Station in einem Vorort Nürnbergs. Aber im Sommer sind auch ländliche Standorte wegen der flächenhaften Trockenlegung unseres Landes tagsüber zu Wärmeinseln geworden. Aber nur tagsüber. Auch am vermeintlich kälteren Standort seit 2005 setzt sich die Erwärmung tagsüber ungebremst fort. Ja, sogar stärker als bei Augsburg.

Richtig ist die Erkenntnis, dass ganz Deutschland im Sommer tagsüber zu einer zusammenhängenden Wärmeinsel wird. Ein trockengelegter Steppenboden verhält sich ähnlich wie Beton.

Wissenschaftliche Schlussfolgerungen

  1. Der völlig unterschiedliche Verlauf der Tag/Nachtemperaturen in Deutschland zeigt, dass CO₂ überhaupt keine bzw. eine kaum erkennbare Wirkung hat.
  2. Würde wie behauptet, Kohlendioxid der alleinige Temperaturtreiber sein, dann müssten bei allen DWD-Wetterstationen der Tages- und Nachttemperaturenverlauf dieselben Steigungsformeln aufweisen, bzw. laut Treibhausexperten Häckl und Hasselmann nachts sogar stärker steigen.
  3. Der Deutsche Wetterdienst hat mich seinen Temperaturdaten den Treibhauseffekt als global und kräftig wirkenden Temperaturregler widerlegt.

Betrachten wir noch Wetterstationen aus 2 kälteren Eisregionen, Grönland und Antarktis: Vier Wetterstationen, wo auch tagsüber kein Wärmeinseleffekt wirkt. Zuerst Tasiilaq auf Grönland, dann die Temperaturaufzeichnungen dreier Antarktisstationen in einer Grafik.

Abb. 6a/b: Überall fallende Temperaturtrendlinien, keine CO₂ verursachte Erwärmung erkennbar

Wenn nicht Kohlendioxid die starke Juni-Tages-Erwärmung bewirkt hat, was dann?

Alle unabhängigen Klimawissenschaftler und Interessierte sind aufgerufen, die Ursachen dieser schlagartigen Temperaturänderung 1987/88 in Mitteleuropa zu finden und sich gegenseitig bei der Ursachenfindung zu ergänzen.

Wir stellen unsere 5 Gründe des starken Junianstiegs tagsüber seit 1988 vor:

1. Natürliche Ursachen

Die Änderung der Großwetterlagen. Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im Juni wie in allen Monaten zugenommen und die kälteren nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit den Süd- und Südwestwinden zu uns getragen wird. Doch es gibt viele andere Gründe für natürliche Ursachen von Klimaänderungen. Hier sei auf die ausführlichen Artikel von Stefan Kämpfe verwiesen: hier und hier.

2. Die Sonnenstundenzunahme

Im Jahre 1988 haben sich in Mittel- und Westeuropa die Großwetterlagen geändert, die Sonnenstunden nahmen kontinuierlich zu. Aufgrund der verstärkt wirkenden gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen hat zusätzlich die Strahlungsintensität zugenommen. Außerdem ist der Sonnenstand im Juni eh der höchste. Als Beispiel für die Luftreinhaltemaßnahmen sie hier der PKW-Verkehr anzuführen. Seit 1995 haben sich die direkten Feinstaub-Emissionen (in g/km) auf ein Zehntel reduziert. Zusätzlich nahm die Fahrleistung pro KFZ-Halter von über 16.200 km/a (2003) auf 14.400 km/a (2023) um ca. 25% ab.

All diese weiteren Gründe wirken bei der Betrachtung und den Regressionslinien, die eigentlich schon für sich eindeutig sind, verstärkend mit. Die Sonnenstunden erfasst der DWD für sein Messnetz im heutigen Deutschland erst seit 1951. Doch deren Korrelation mit den gleichzeitigen Temperaturverläufen ist eindeutig.

Vergleich Juni-Sonnenstunden und Junitemperaturverlauf

Abb. 7a/b: Vor 1988 tendenziell abnehmende Sonnenstundenzahl, nach 1988 steigen diese laut DWD-Statistik steil an, genauso wie die Junitemperaturen.

Ergebnis: Die Sonnenstundengrafik und die Temperaturgrafik zeigen eindeutige Korrelationen. Wir schlussfolgern wissenschaftlich richtig:

Nicht Kohlendioxid, sondern die abnehmende Junisonnenstundenzahlen haben nach dem Kriege zunächst die Abkühlung bewirkt, dann ab 1988 das deutliche Wärmer werden des Monates Juni, und zwar tagsüber bis heute, auch wieder wegen der zunehmenden Sonnenstunden. Die Sonne entscheidet also hauptsächlich, ob ein Sommermonat wärmer oder kälter wird und nicht Kohlendioxid.

3. Der Juni-Niederschlagsverlauf in Deutschland

Grafik 8: Der Juniniederschlag von 1947 bis heute zeigt eine leichte Abnahme. Und wer genau hinschaut, die Niederschlags-Abnahme beginnt eigentlich erst ab 1990:

4. Der stark gestiegene Wärmeinseleffekt (WI) bei den DWD-Messstationen.

Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der Bebauung und Bevölkerungszunahme wärmer geworden, und sie werden weiter wärmer. Dazu nimmt die Flächenversiegelung in Deutschland laufend zu, was den Wärmeinseleffekt des ersten Sommermonates ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt) siehe Flächenversiegelungszähler. Aktueller Stand: 52 000 km², und im Zeitraum nach der Einheit wurde besonders viel gebaut und Flächen versiegelt. Täglich kommen etwa 50 ha dazu. Der dunkle Asphalt durch den Straßenbau heizt sich vor allem im Juni mit dem hohen Sonnenstand stark auf, während die frühere Wiese einst an gleicher Stelle kühlend wirkte. Bitte selbst nachmessen: Trockener Straßenasphalt bei Sonnenschein und fünf Meter daneben die grüne feuchte Wiese. Der zunehmende WI-effekt macht die Umgebung der Wärmestationen wärmer, vor allem wenn die DWD-Wetterstationen sich direkt an Straßen befinden oder neben den Asphaltbahnen der Flugplätze. Der DWD verlegt zunehmend seine Wetterstationen an die Flugplätze oder vor die Städte in Gewerbegebiete und bezeichnet diese dann als ländlich und weit weg von allen Wärmeinseln!!!

Zusätzlich hat die Trockenlegung Deutschlands in den letzten 40 Jahren den WI-effekt stark erhöht. Wiesen, Fluren, Äcker und Wälder wurden mit Sickerschläuchen systemisch trockengelegt und der Niederschlag wird sofort in die Kanalisation abgeleitet, von dort in die Bäche und Flüsse. Diese Trockenlegungsmaßnahmen haben die Hochwassergefahren für Deutschlands Wohnorte erst geschaffen, die Trockenlegungen der Auen und die Bebauung einstiger Überschwemmungsgebiete sind die wahren Ursachen der zunehmenden Hochwasserschäden und nicht der behauptete CO₂-Klimawandel, für den es keine Nachweise gibt. Wir haben dieses Thema der großflächigen Trockenlegungen in den letzten Jahren immer wieder erörtert und Abhilfemaßnahmen nicht nur gefordert, sondern auch gute Maßnahmen der Politik vorgeschlagen, siehe hier.

Nicht Lösung, sondern Teil des Erwärmungsproblems tagsüber im Sommer: Photovoltaikfreianlagen und Windkraftanlagen

Abb. 9a/b: Ein riesiger Solarpark südwestlich der Stadt bei Nohra gelegen, heizt Weimar nun kräftig ein. WKAs zerstören laut KI etwa 1,3 bis 1,5 ha einstiger kühlender Naturfläche.

Und: Die stark zunehmenden Sonnenstunden ab 1988, die zunehmende Strahlungsintensität und der leicht abnehmende Juni Niederschlag erhöhen zusätzlich den WI-effekt um die DWD-Wetterstationen. Punkt 4 und nun Punkt 5 sind der wahre anthropogene Anteil an der Erwärmung der letzten 40 Jahre.

5. Die statistische Schreibtisch-Erwärmung der DWD-Temperaturaufzeichnungen

Hierbei verweisen wir auf unsere 4 Artikel zusammen mit Raimund Leistenschneider:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Jeder dieser genannten fünf Punkte hat seinen Anteil an der starken Junierwärmung seit 1988. Wer weitere Gründe und Ursachen der gemessenen Erwärmung seit 1988 in Mittel- und Westeuropa weiß, bitte in den Kommentaren ergänzen und zur Diskussion stellen.

Wir sind froh über die angenehme Junierwärmung seit 1988 in Mitteleuropa und hoffen, dass der Trend noch länger anhalten wird, auch wenn die Erwärmung wegen der getricksten statistischen Schreibtisch-Erwärmung insgesamt beim Monat Juni nicht so stark ausfiel wie die DWD-Trendlinien und Steigungsformeln dies zeigen.

Unsere eingangs versprochene nun richtige Definition für Klimawandel: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch die Anzahl der Sonnenstunden bewirkt werden. Aber auch menschliche Aktivitäten beeinflussen das Klima, Der Mensch hat die einst kühlende Natur durch große Wärmeflächen ersetzt.

Und hier nochmals die falsche Definition der Klimakirche: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Zusammenfassung:

CO₂ erwärmt kein Klima: Die vom mainstream, den Interessenverbänden, der grünen Politik und den bezahlten Wissenschaftlern des PIK Potsdam behauptete Klimaerwärmung findet beim Monat Juni zwar statt, aber erst seit 1988!!! Seit der Gründung des Weltklimarates, was natürlich Zufall ist. Aber: Kohlendioxid ist unschuldig. Dieses angebliche Treibhausgas wirkt allerhöchstens in minimalen aus den Grafiken nicht erkennbaren versteckten Kleindosen im Klimarauschen der DWD-Messungen mit.

Der von der Klimapanikkirche verbreitete CO– Treibhaus-Erwärmungsglaube ist eine Irrlehre. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das auf unser Geld aus ist. Begriffe wie Treibhaus, Klimakiller und Erderhitzung bis zu Hitzetod der Erde sind erfundene Begriffe einer Werbebranche, um die Deutschen zu ängstigen, um sie gefügig zu machen, damit sie ohne Aufbegehren bereit sind für eine CO-Ablasshandelssteuer und die unsinnigen, nur erfundenen teuren Klimarettungsmaßnahmen, die unser Geld wollen zur Rettung des Staatshaushaltes und zur persönlichen Bereicherung.

Wir haben das Klima nicht mehr im Griff, das Klima ist außer Kontrolle geraten, so oder ähnlich immer wieder vorgetragen, sind besonders verwerfliche Aussagen von Stefan Rahmstorf als ob das PIK Potsdam für Klimafolgenforschung das Klima schon jemals im Griff gehabt hätte. Deshalb sind auch die „DIAGONOSE, PROGNOSE, THERAPIE“-Vorschläge in seinem Buch zusammen mit J. Schellnhuber, Titel: der Klimawandel, erschienen 2019, völlig sinnlos. Das sind Vorschläge für den eigenen Geldbeutel, für die derzeitige Regierung aber der Katechismus.

Dieser Klimapanikmache- das PIK spielt eine zentrale Rolle -, muss die deutsche Bevölkerung entschieden entgegentreten, schon weil unsere Demokratie in Gefahr ist. CO ist ein lebensnotwendiges Gas, der Schöpfer hat das irdische Leben auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Wer Kohlendioxid einschränken will, der handelt sündhaft gegen die Schöpfung des Lebens auf diesem Planeten. Und ausgerechnet die beiden Kirchen gehören dazu. Jeder ist aufgerufen, auf seinem persönlichen Weg allein oder in der Gruppe eine Umkehr zu erreichen.

Vorschlag, mit gutem Beispiel vorangehen: Wer weiterhin an einen Klimakiller Kohlendioxid entgegen dieser erdrückenden Gegenbeweise glaubt, für solche Menschen möge die Regierung eine CO-Freiwilligensteuer einführen, damit Angstgläubige ihr Gewissen beruhigen können. Und die fast 400 von unseren Steuergeldern Beschäftigten beim PIK Potsdam sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ihre jährliche Höhe einer freiwilligen CO₂-Klimaabgabe veröffentlichen.

Wir wollen schließlich sehen, was den CO-Klimapanikpredigern ihre Klimarettung selbst wert ist.

Für uns andere gilt: Klimaschutz ist Quatsch, weil nicht möglich. Wichtig bleiben Natur- und Umweltschutz. Dazu bekennen wir uns ausdrücklich und setzen uns in unserer Freizeit dafür ein. Aber eben auch gegen das Geschäftsmodell Klimaschutz und globale Klimarettung.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler, Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




Wie viel Desinformation kann man in einen Vortrag über Desinformation packen?

Russell Cook from GelbspanFiles.com

Vor einer Woche gab es für mich auf Twitter/X eine amüsante Situation: Ein Vulkan-Enthusiast schweifte vom Thema ab und behauptete, die Hitzetoten in Europa seien „Blut an den Händen derjenigen, die hinter den von den großen Ölkonzernen finanzierten Lügen stehen“ – womit er zweifellos die Täuschungskampagnen der Industrie meinte. Der berühmte Tom Nelson antwortete darauf und wies darauf hin, dass es keine Beweise gebe, die diese Behauptung stützen würden. Ich habe dieses Problem hier bei GelbspanFiles bereits seit 2013 ausführlich behandelt. Unterdessen beschloss ein Umweltschützer, Tom mit einem „Beweis“ dafür zu kontern, dass es solche „Täuschungskampagnen“ gegeben habe, indem er ihm empfahl, das „etwas veraltete“ Buch „Merchants of Doubt“ von Naomi Oreskes zu lesen, und damit andeutete, dass das Buch die „Desinformationen“ der Ölindustrie mit denen der „Befürworter von Atomwaffen und Tabak“ vergleiche. Dieser Kommentar – wahrscheinlich gut gemeint und von der Person, die ihn gepostet hat, sicherlich auch ernst gemeint – ist ein klassisches Beispiel für intellektuelle Unehrlichkeit: Eine Person, die im Grunde genommen die Öffentlichkeit und sich selbst belügt. Ich besitze ein Exemplar dieses Buches, und nirgendwo darin finden sich Belege dafür, dass skeptische Klimaforscher den Einsatz von Atomwaffen befürworten oder auch nur im Entferntesten für den Tabakkonsum eintreten. Meine Antwort an diesen Kommentator lautete, mein SPM zu Oreskes zu lesen, um zu begreifen, wie viel Desinformation Oreskes verbreitet. Doch meine Empfehlung geht noch viel weiter – der gleiche grundlegende Vorwurf könnte in irgendeiner Form wieder auftauchen, wenn der Oberste Gerichtshof sich mit dem Rechtsstreit „Boulder gegen Suncor“ befasst.

[Hervorhebung im Original]

Anwalt, der im Namen der Energieunternehmen argumentiert: … was die sogenannten „Beweise“ betrifft, die von Naomi Oreskes stammen …

Richterinnen Sotomayor, Kagan und Jackson: „Ich muss hier Einspruch erheben – inwiefern ist es relevant, ihren Namen zu erwähnen?“

Anwalt: „Das betrifft die Glaubwürdigkeit. Diese Fälle hängen von ihren Behauptungen über von der Industrie orchestrierte Fehlinformationen ab – sie ist diejenige, die all diese Fehlinformationen verbreitet.“

Sie ist mit allem, was sie von sich gibt, ungeschoren davongekommen, weil niemand von Bedeutung – wie beispielsweise durch einen möglichen Verweis auf ihre autoritären Behauptungen in den Argumente während einer Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof – jemals verdeutlicht hat, wie enorm lähmend dieses Problem ist.

Ein typisches Beispiel dafür ist ihr Vortrag an der University of Rhode Island im Jahr 2024 mit dem (ironisch gewählten) Titel „Democracy in Peril“ (Demokratie in Gefahr), in dem sie sich darauf konzentrierte, dass „Desinformation ein Schlüsselfaktor ist, der das Vertrauen in die Demokratie und die Transparenz untergräbt“. Und das von einer Person, deren eigentliches Ziel seit 2004 darin besteht, das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit skeptischer Klimaforscher durch regelrechte Desinformation zu untergraben. Es ist atemberaubend, dies in Aktion zu sehen:

10:12 Uhr, Einleitung des Moderators: … Anhand vielfältiger Beispiele – von Gewinnstreben der Unternehmen bis hin zu Krisen im Bereich der öffentlichen Gesundheit – untersucht sie, wie Eliten oft gezielt Desinformation einsetzen, um Vertrauen zu untergraben und das Verständnis der Öffentlichkeit zu verzerren. Ohne fundierte Informationen, auf die man sich stützen kann, wird das Kernfundament der Demokratie untergraben, nämlich dass die Menschen selbst am besten über ihre eigenen Interessen urteilen können.

Wenn dieser Abschnitt nicht die perfekte psychologische Projektion dessen ist, was die umweltaktivistischen Eliten selbst im gesamten Zusammenhang mit der Frage der globalen Erwärmung getan haben, dann weiß ich nicht, wie man es besser zusammenfassen könnte. So hat beispielsweise die Nachrichtensendung „PBS NewsHour“ ihrem Publikum nie fundierte Informationen zu diesem Thema geliefert, sondern rund drei Jahrzehnte lang entscheidende Informationen dazu – nämlich die gesamte Sichtweise der skeptischen Wissenschaftler – zurückgehalten. Diese Präsentation hier kam unterdessen nicht einmal so weit, dass sie tatsächlich zu Wort kommen konnte, bevor bereits deutlich wurde, wie sie anderen genau das vorwirft, was sie selbst tut.

12:52, Naomi Oreskes:Ich denke, wir alle wissen, dass Leugnen auf lange Sicht die Lage nur verschlimmert

Nach all den Einleitungen begann ihr Vortrag erst um 12:31 Uhr. Sie konnte keine 20 Sekunden sprechen, ohne anzudeuten, dass Skeptiker einer katastrophalen, vom Menschen verursachten globalen Erwärmung alle mit dem Sammelbegriff „Klimawandel-Leugner“ abgestempelt werden können. Wie Lord Christopher Monckton einmal so treffend dargelegt hat, leugnet niemand auf dieser Seite den Klimawandel – hier herrscht 100-prozentiger Konsens.

12:59:Ich denke, wir wissen, dass die Lösung für Desinformation nicht darin besteht, beiden Seiten gleich viel Sendezeit einzuräumen, und ich denke, wir wissen, dass die Wahrheit in den meisten Fällen nicht in der Mitte liegt.

Sie greift den verstorbenen Ross Gelbspan auf, wenn es um die lächerliche Vorstellung einer „unfairen Medienausgewogenheit“ zugunsten skeptischer Klimaforscher geht. Die Lösung für Desinformation besteht ausschließlich darin, beide Seiten der Klimaproblematik fair zu prüfen – diejenigen, die sagen, dass menschliches Handeln die primäre und verheerende Ursache ist, und diejenigen, die das verneinen –, um festzustellen, wer das wissenschaftlich fundiertere Argument vorbringt. Wenn man der Öffentlichkeit erzählt, dass skeptische Wissenschaftler dafür bezahlt werden zu lügen und ignoriert werden sollten, ohne jedoch ihre Einschätzungen zu widerlegen oder stichhaltige Beweise für ihre „von der Industrie bezahlte Korruption“ vorzulegen, dann ist das genau das, was irreführende Desinformation ausmacht. Oreskes verfügt über keinerlei Fachkenntnisse in der Klimawissenschaft, und ihre Anschuldigungen bezüglich Desinformationskampagnen der Industrie sind auf mehreren  Ebenen völlig unbegründet.

13:18:es gibt Leute, die argumentieren, dass die Erforschung von Desinformation eine Ablenkung sei, dass sie nicht das Wesentliche darstelle und dass die Konzentration auf Desinformation polarisierend wirke. Mir wurde vorgeworfen, die fossile Brennstoffindustrie zu dämonisieren, worauf ich antworte: „Das machen die irgendwie schon selbst.“

Desinformation ist ganz sicher das Wesentliche – sie ist es, die das Klimathema am Leben erhalten hat, indem sie die Glaubwürdigkeit der skeptischen Seite mit wissenschaftsfeindlichen Vorstellungen von einem „wissenschaftlichen Konsens“ und mit regelrechten Rufmordkampagnen gegen skeptische Klimaforscher zunichte gemacht hat. Zugegeben, Oreskes hat die Industrie ganz sicher verteufelt … aber ich musste mir diesen kleinen Satz mit dem „sich selbst verteufeln“ mehrmals anhören – er ist völlig unsinnig. Und unsinnige Aussagen, die als maßgebliche Aussagen präsentiert werden, sind per Definition Desinformation.

13:46:Desinformation schadet den Menschen … und untergräbt letztendlich die Demokratie

Eine zutreffende Aussage, aber dennoch reine Desinformation ihrerseits, denn die Desinformation in der Klimafrage kommt ausschließlich von ihrer Seite – nämlich dass die Wissenschaft sich einig sei, dass der wissenschaftliche Konsens diese „Schlussfolgerung“ bestätige und dass die Industrie die Öffentlichkeit mit Desinformationskampagnen täusche.

14:11:ein Bereich, in dem Desinformation Menschen das Leben gekostet hat, ist der Tabak. Wie wir alle inzwischen wissen, hat die Tabakindustrie jahrzehntelang … die amerikanische Bevölkerung mit Desinformation und irreführendem Marketing über Tabakprodukte bombardiert … mit der Behauptung, wir wüssten nicht wirklich, dass Rauchen Krebs verursacht, obwohl wir es in Wirklichkeit sehr wohl wussten

Umweltaktivisten lieben dieses Argument, obwohl es für die Klimaproblematik völlig irrelevant ist. Wie viel Zeit, Geld und Ressourcen die Tabakindustrie auch immer für Material aufgewendet hat, um die Schädlichkeit des Rauchens herunterzuspielen – es war völlig verschwendet, denn die Öffentlichkeit bezeichnete Zigaretten weiterhin als Sargnägel“, und Raucher sagten – zwischen Hustenanfällen –: „Diese Dinger werden mich noch umbringen.“ („Puff, puff, puff, und wenn du dich zu Tode rauchst …“) So herzlos es auch klingen mag: Wenn die Leute so dumm waren zu glauben, dass das Einatmen von brennenden Partikeln, die groß genug sind, um sie mit bloßem Auge zu sehen, nicht schädlich sei, dann haben sie ihr Schicksal vielleicht verdient.

16:42:wenn diese Menschen gewusst hätten, dass Rauchen Krebs verursacht … wenn es keine Desinformation seitens der Tabakindustrie gegeben hätte, hätten diese Menschen dann alle mit dem Rauchen aufgehört?

Hätte ein Zuhörer sie genau an dieser Stelle unterbrochen und gesagt: „Das ist eine lächerliche Frage – sie wussten es, aber sie waren nikotinsüchtig“, wäre diese Person von Sicherheitskräften aus dem Saal begleitet worden. In Oreskes’ „Demokratie“ ist nichts erlaubt, was ihre Darstellung untergräbt.

18:11:diejenigen von uns, die Masken trugen, taten dies, weil wir die wissenschaftliche Empfehlung akzeptierten, dass das Tragen von Masken die Ausbreitung von COVID-19 verlangsamen könnte

Ein einzelnes Grippeviruspartikel ist kleiner, als das menschliche Auge erkennen kann. Zigarettenpartikel sind groß genug, um sie zu sehen, ebenso wie die Partikel aus E-Zigaretten. Wenn Stoff- und Papiermasken solche Partikel nicht zurückhalten, die groß genug sind, um sie zu sehen, bedeutet das, dass sie bei kleineren Partikeln noch weniger wirksam sind.

19:28:als die Maskenpflicht eingeführt worden war, gingen die Fallzahlen zurück, die Zahl der Krankenhausaufenthalte ging zurück und die Zahl der Todesfälle ging in den Bezirken, welche die Maskenpflicht durchgesetzt hatten, ebenfalls zurück; in allen anderen Bezirken jedoch – in jedem einzelnen – stiegen die Fallzahlen, die Zahl der Krankenhausaufenthalte und die Zahl der Todesfälle

Richtig. Man beachte hier die fehlende Transparenz hinsichtlich des vollständigen Kontexts. Welche spezifischen Bevölkerungsgruppen waren von dem Anstieg betroffen, und welche anderen Faktoren wirkten sich in die eine oder andere Richtung auf die Zahlen aus? Welche konkreten Belege gibt es dafür, dass sich alle Menschen in einem politisch „rot“ oder „blau“ geprägten Landkreis strikt an die Vorschriften gehalten haben?

22:48:Peter Hotez … schätzt, dass 500.000 Amerikaner an den Folgen von im Grunde vermeidbaren Todesfällen starben. … Das sind immer noch sehr viele Menschen, die aufgrund ihrer Impfverweigerung starben.

Welche Gewissheit gibt es, dass eben diese Menschen nicht an einer anderen virulenten Form des gewöhnlichen Grippevirus gestorben wären, was zwar regelmäßig vorkommt, aber in den Medien kaum Beachtung findet? Beachten Sie jedoch, was sie nicht erwähnt: Gruppen von ansonsten gesunden Menschen, die den Covid-Impfstoff erhielten und anschließend an Myokarditis und anderen Herzkomplikationen erkrankten – ein Problem, das der Öffentlichkeit offenbar vorenthalten wurde. Auch hier gilt: Wenn wichtige Informationen zurückgehalten werden, ist das eine Form der Täuschung bzw. Desinformation, ganz gleich, um welches Thema es sich handelt.

25:21:warum sind so viele Amerikaner übergewichtig?… Einer der Gründe, warum dies mit Stigmatisierung verbunden ist, ist das Gefühl, dass übergewichtige Menschen beschuldigt werden, dass es ihre eigene Schuld sei, dass es ein hartnäckiges negatives Klischee gibt, wonach übergewichtige Menschen faul oder undiszipliniert seien. Ich möchte jedoch argumentieren, dass übergewichtige Menschen nicht übergewichtig sind, weil sie faul oder undiszipliniert sind, sondern wegen der Lebensmittel, die wir essen.

Es ist ihre eigene Schuld; sie sind undiszipliniert. Ich esse genau die gleiche Art von Essen wie dicke Menschen, ich esse nur nicht die Hälfte des Kuchens zum Nachtisch oder ein halbes Kilogramm Eis auf einmal. Oder drei Cheeseburger und einen Big Gulp mit tausend Kalorien. So verlockend das alles auch sein mag, es führt nur zu einem Ergebnis.

27:13:Vielleicht erinnern Sie sich an diese Werbung, die Lay’s-Kartoffelchips-Werbung, in der der Teufel sagt: „Ich wette, du kannst nicht nur einen essen.“ … Wir konnten nicht nur eine essen, weil diese Kartoffelchips so hergestellt wurden, dass sie extrem schmackhaft sind. Es wurden tatsächlich Studien durchgeführt, bei denen die Menge an Salz, Zucker und Fett in den Kartoffelchips angepasst wurde um herauszufinden, welche Rezeptur diese Kartoffelchips so schmackhaft machen würde, dass es uns schwerfallen würde, nicht nur eine, sondern gleich fünf oder zehn zu essen. Man kann sich also überlegen, wer in dieser Geschichte der wahre Teufel ist … Während Lebensmittel so hergestellt wurden, dass sie extrem schmackhaft sind, wurden wir gleichzeitig mit irreführender Werbung bombardiert … die suggerierte, diese Lebensmittel seien gut für uns oder zumindest Teil einer ausgewogenen Ernährung …

Kartoffeln sind Teil einer ausgewogenen Ernährung, und wenn die Pommes lecker waren, gab es da keine Fehlinformationen. Möchten Sie Fettleibigkeit mit dem Oreskes-Plan bekämpfen? Dann zwingen Sie die Lebensmittelkonzerne dazu, fades Essen herzustellen. Oder Sie könnten dem GelbspanFiles-Plan folgen: Essen Sie eine Handvoll – etwa ein Dutzend – zum Mittagessen, und das war’s dann für den Tag. Bezeichnen Sie sich als diszipliniert, wenn Sie das tun.

28:06: Nur so zum Spaß habe ich ChatGPT gestern Abend gefragt, als ich gerade meinen Vortrag beendete: „Können Lucky Charms Teil einer gesunden Ernährung sein?“ Und ratet mal, was ChatGPT geantwortet hat? Ja, Lucky Charms können Teil einer ausgewogenen Ernährung sein, da sie Vollkorn enthalten und eine Quelle für Nährstoffe sind. 

Diese enthalten Vollkorn und Nährstoffe, aber mehr Zucker, als mir lieb ist. Iss zum Frühstück eine Schüssel davon, nicht drei, und es kommt nicht zu Übergewicht. Alternativ kannst du auch vier Schüsseln pro Tag und zwei weitere Mahlzeiten mit jeweils über 1500 Kalorien zu dir nehmen … aber dann musst du auch etwas tun, um das alles wieder abzutrainieren.

29:11: … Was ich außerdem noch anmerken möchte: Wir sind in diesem Land nicht besonders glücklich. Wenn man sich irgendeinen Glücksindex ansieht, landen die Vereinigten Staaten in der Regel nicht einmal unter den Top 10 oder 15 – es gibt also viele Orte auf der Welt, praktisch alle europäischen Länder, aber auch Costa Rica, Kuwait, Tschetschenien, Litauen und Slowenien. In all diesen anderen Ländern sind die Menschen glücklicher, obwohl einige davon nicht so wohlhabend sind wie die Vereinigten Staaten. Meine Schlussfolgerung lautet daher: „Happy Meals“ machen uns nicht glücklich. …

Eine Aussage, der jeglicher Kontext fehlt und die somit im Grunde genommen Desinformation ist. Wie ist das Verhältnis zwischen Amerikanern, die nach Costa Rica, Kuwait, Tschetschenien, Litauen oder Slowenien auswandern, und denen, die – legal oder illegal – in die USA kommen? Das wäre ein aussagekräftigerer Indikator dafür, wo viele Menschen aus anderen Ländern glücklicher wären. Menschen in Ländern der Dritten Welt wären wahrscheinlich überglücklich, sofortigen Zugang zu einer Auswahl an äußerst schmackhaften Lebensmitteln zu haben. Vielleicht wäre sogar die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung glücklicher, wenn sie nicht mit Desinformation von einer Bevölkerungsgruppe überschüttet würde, die danach strebt, alle anderen zu kontrollieren.

29:41:Nun wird Werbung im Allgemeinen nicht als Desinformation angesehen, aber vielleicht sollte man das tun 

Es ist erstaunlich, dass niemand in ihrem Publikum bei dieser Aussage in schallendes Gelächter ausgebrochen ist. Man muss nur einmal im Internet nach „Tricks in der Werbung, um Dinge besser aussehen zu lassen“ suchen, um zu erkennen, in welchem Ausmaß seit Jahrzehnten in Fernseh- und Printwerbung getäuscht wird. Allein diese Aussage sollte jeden dazu bringen, ihre Argumentation kritisch zu hinterfragen. Unmittelbar nach dieser Aussage folgte als Begründung dafür, warum die Covid-Todesfälle bei übergewichtigen Menschen höher waren …

… Werbung und Marketing haben dazu beigetragen, dass wir Lebensmittel gegessen haben, die wir für gesund hielten – oder zumindest für gesund genug –, die uns aber in Wirklichkeit krank gemacht haben …

Übergewichtige Menschen werden dazu verleitet, zu viel leckeres Essen zu sich zu nehmen, wodurch sie anfälliger dafür sind, an Covid-19 zu erkranken. Die Schuld an ihrem Tod liegt – nach Oreskes’ Argumentation – in der Desinformation durch die Werbung. Nicht darin, dass ein chinesisches Virologielabor die Kontrolle über sein Material verloren hat.

29:56: … Nun möchte ich ein wenig über den Klimawandel sprechen. In den letzten 20 Jahren habe ich mich mit den Ursachen und Auswirkungen der Leugnung des Klimawandels beschäftigt … daher fällt es mir ziemlich schwer, dieses Thema in nur fünf oder zehn Minuten zu behandeln, aber genau das werde ich tun. 

Das ist Desinformation. Die einzigen, die den Klimawandel tatsächlich leugnen, sind diejenigen auf ihrer Seite, die ein Klimaniveau fordern, das sich gegenüber dem vor 150 Jahren gewählten nie verändert. Niemand auf der Seite der Skeptiker leugnet den Klimawandel, daher bezog sich die „Arbeit“, die sie seit etwa 2005 – also seit 19 Jahren – geleistet hat, technisch gesehen auf eine nicht existierende Situation. Sie müsste vielmehr ehrlich zu ihrem Publikum sein und zugeben, dass sie daran gearbeitet hat, den Ruf skeptischer Klimaforscher zu untergraben, da sie über keine klimawissenschaftliche Expertise verfügt, um deren wissenschaftlich fundierte Klimabewertungen anzufechten.

30:53: … Die Ansichten zur Klimawissenschaft sind stark polarisiert, wobei die Ablehnung wissenschaftlicher Erkenntnisse am stärksten mit der Parteizugehörigkeit oder der selbst eingeschätzten politischen Ausrichtung korreliert

Ja. Aber sie muss diese Aussage ganz und gar auf sich selbst im Spiegel richten. Was ist eine der eklatantesten Formen der Ablehnung von Wissenschaft? Antwort: Eine ganze Seite pauschal als bezahlte Lügner“ abzutun, obwohl dieser Vorwurf nicht durch den geringsten Beweis gestützt wird.

Und das sind gerade einmal die ersten 30 Minuten einer 45-minütigen Präsentation, in der sie im Wesentlichen Desinformation einsetzte, um die Vorstellung zu schaffen, dass die wissenschaftliche Autorität der Regierung – und damit die Demokratie – bedroht sei, und dies dann nutzte, um anzudeuten, dass jeder, der den „wissenschaftlichen Konsens“ zur globalen Erwärmung in Frage stellt, Teil dieser Bedrohung sei … wobei sie sagte, dass diese Beschreibungen von Bedrohungen der kürzeste Teil ihrer Präsentation seien, weil das etwas sei, was jeder wisse.

Dabei waren alle „Bedrohungen“, die sie als Beispiele anführte, überhaupt keine Bedrohungen für die Demokratie. Hätte ein Zuhörer sie an dieser Stelle unterbrochen und gesagt: „Es gibt große Fragen, die zum ‚Angriff auf den Kongress am 6. Januar‘ gestellt werden müssen“, wäre diese Person von Sicherheitskräften aus dem Saal begleitet worden – was erneut verdeutlicht, dass die eigentliche Bedrohung für Demokratie und Freiheit die Regierungsbehörden und die mit ihnen zusammenarbeitenden Speichellecker sind, die eine bedingungslose Akzeptanz ihrer Diktate fordern und jegliche Versuche unterdrücken, diese Diktate in Frage zu stellen.

Oreskes beließ es nicht dabei, dem Publikum irreführende Argumente zu präsentieren. Während der fast halbstündigen Diskussion mit ihrem Moderator im Anschluss an den Vortrag behauptete sie – kein Scherz, ab Minute 53:13 –, dass die grundsätzliche „Ablehnung harter Realitäten durch Hollywood“ zur Wahl von Ronald Reagan geführt habe. Nein, das wäre eine Historikerin, die hier die Geschichte umschreibt. Es waren vielmehr die zweistellige Inflationsrate unter Präsident Carter und der ungeschickte Umgang seiner Regierung mit den Beziehungen zur Sowjetunion und zum Iran, die im Grunde jegliches Vertrauen untergruben, dass er sich im Falle einer Wiederwahl aus seinem kollektiven politischen Loch befreien könnte.

Warum jemand Naomi Oreskes als Rednerin außerhalb ihres „Fachgebiets der Klima-Desinformation“ engagieren würde, ist ein Rätsel, zumal sie ihre eigene Glaubwürdigkeit nur untergräbt, indem sie autoritär klingende Behauptungen aufstellt, die in Wirklichkeit nichts anderes als Desinformation sind.

Der oben genannte Vortrag fand im Oktober 2024 statt. Was hat sie in letzter Zeit so getrieben? Sie hoffte wohl, dass ein weiteres Publikum ihre Desinformation über einen angeblichen „Angriff auf die Wissenschaft“ kritiklos akzeptieren würde:

22. Juni 2026, Vortrag am Brüsseler Institut für fortgeschrittene Studien, Zeitpunkt 56:59:„Es gab in den 1990er Jahren in den USA eine Werbekampagne, etwa zu der Zeit, als der Kongress über das Kyoto-Protokoll abstimmen sollte, in der es hieß: ‚Warum sollte man Geld dafür ausgeben, ein Problem zu beheben, das gar nicht existiert?‘“

Das ist ihr einziges Argument in Bezug auf die alte PR-Kampagne der Western Fuels Association aus dem Jahr 1991, für die sie sich als Expertin ausgibt, wobei sie den Namen der eigentlichen Kampagne falsch angibt und behauptet, diese sei auf der Grundlage einer Memo-Richtlinie durchgeführt worden, was nie der Fall war, während sie zwei Zeitungsanzeigen zeigt, die fälschlicherweise dieser Kampagne zugeschrieben werden und die nirgendwo veröffentlicht wurden. Man muss sich fragen, ob sie versehentlich verrät, dass sie sich ihrer falschen Behauptungen über die Anzeigen bewusst ist, denn diejenige, die sie erst letzte Woche in Brüssel erwähnte, ist tatsächlich veröffentlicht worden. Nur ist ihre Umschreibung der Überschrift im Grunde Desinformation. Der tatsächliche Wortlaut macht den entscheidenden Unterschied aus. Hätte ein Zuhörer in Brüssel sie genau an dieser Stelle unterbrochen und gesagt: „Was Sie gerade gesagt haben, entspricht nicht dem, was in diesem Anzeigenbeitrag tatsächlich stand“, wäre diese Person von Sicherheitskräften aus dem Saal begleitet worden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/07/05/how-much-disinformation-can-a-person-pack-into-a-talk-about-disinformation/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Europa — Die Zeiten ändern sich vielleicht

Paul Driessen

Einführung des Übersetzers: Hier beleuchtet Autor Paul Driessen zunächst sehr ausführlich das Problem der Zuwanderung in vielen europäischen Ländern. Dieser Teil wird hier nicht übersetzt. Dann schlägt er jedoch den Bogen zur europäischen Klima- und Energiepolitik. Weil dies eine gute Zusammenfassung der gesamten Problematik ist, folgt dieser Teil hier in der Übersetzung. – Ende Einführung

„Was nicht ewig so weitergehen kann, wird irgendwann aufhören“, stellte der Ökonom Herb Stein oft fest.

Natürlich ist die Einwanderung bei weitem nicht die einzige Ursache für Unruhen, auch wenn mehr Einwanderer mehr Reisen, einen höheren Energie- und Lebensmittelverbrauch sowie den Bau weiterer Wohnungen bedeuten – was alles zur angeblichen „Klimakrise“ beiträgt … und zu steigenden Preisen für all diese lebensnotwendigen Güter.

Das eigentliche Problem ist jedoch, dass die Energiepolitik, die auf dem Ausstieg aus fossilen Brennstoffen (und der Kernenergie) basiert, die Heiz- und Strompreise auf den höchsten Stand weltweit getrieben, die europäische Wirtschaft lahmgelegt, Millionen von Arbeitsplätzen gekostet, ganze Industriezweige in Länder mit billiger Energie und billigen Arbeitskräften verlagert, Tausende Menschen das Leben gekostet hat, die es sich nicht leisten konnten, ihre Wohnungen angemessen zu heizen oder zu kühlen – es funktioniert einfach nicht. Tatsächlich können es sich 47 Millionen Menschen – mehr als 10 % der europäischen Bevölkerung – nicht leisten, ihre Wohnungen zu heizen.

Die EU-Politik hat zudem dazu geführt, dass Millionen Acres Landschaft mit Lebensräume zerstörenden Solaranlagen, Vögel und Fledermäuse vernichtenden Windkraftanlagen und endlosen Stromleitungen überzogen wurden.

Angesichts der Entwicklungen jenseits des Atlantiks zog Präsident Trump die Vereinigten Staaten aus den UN-Klimagremien, dem Pariser Klimaabkommen, den jährlichen Klimakonferenzen, den Netto-Null-Maßnahmen und der „Endangerment Finding“-Verordnung aus der Obama-Ära zurück.

Die meisten europäischen Staats- und Regierungschefs setzen sich weiterhin hartnäckig für den Kampf gegen den Klimawandel ein, vollziehen den katastrophalen Übergang zu teurer, stark subventionierter und wetterabhängiger Wind- und Solarenergie und wollen mit „gutem Beispiel“ vorangehen, um „den Planeten zu retten“ – ganz gleich, wie sich dies auf ihre Wähler auswirkt, wie wütend und aufmüpfig diese geworden sind oder wie bedeutungslos ihr „Beispiel“ ist.

In Schwellen- und Entwicklungsländern auf der ganzen Welt ist die einzige spürbare Energiewende der Übergang von Holz und Dung zu Öl, Gas, Kohle und (kleinen modularen) Kernkraftwerken. Diese Länder wollen reichlich vorhandenen, zuverlässigen und erschwinglichen Strom sowie die Häuser, Autos, den Lebensstandard, die Schulen, Fabriken, das saubere Wasser, die nahrhaften Lebensmittel, die Klimaanlagen, Herde und Öfen, die wir in den USA genießen.

Sie wollen dem Elend, den Krankheiten und der frühen Sterblichkeit ein Ende setzen, unter denen ihre Bevölkerung noch immer leidet.

Sie wissen, dass China jede Woche neue Kohlekraftwerke baut und dass China und Indien zusammen mittlerweile ein Drittel aller weltweiten Kohlendioxid-Emissionen (Kohlendioxid als Nährstoff für Pflanzen) verursachen.

Die Teilnehmer der gerade zu Ende gegangenen SB64-Klimakonferenz und der bevorstehenden COP31-Veranstaltung haben kein Interesse daran, „klare, messbare Ziele“ durch „gemeinsame Verantwortung, enge Zusammenarbeit und entschlossene Umsetzung“ mittels „Investitionen“ in die neue „globale grüne Wirtschaft“ in „sofortige Maßnahmen“ umzusetzen.

Sie nehmen daran teil, um ihre Forderungen nach „Wiedergutmachungszahlungen“ in Höhe von Billionen Dollar für angebliche „Klimaschäden“ durch Industrienationen voranzutreiben – und um das Recht einzufordern, sich so zu entwickeln, wie sie es für richtig halten, und nicht so, wie es ihnen die UNO und die EU vorschreiben. Es ist unwahrscheinlich, dass sie mehr als einen Almosen an Wiedergutmachung erhalten werden, aber sie werden ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Trotz der Bemühungen der EU und Großbritanniens, den Zugang zu allen außer „genehmigten“ und „korrekten“ Informationen zu blockieren, werden sich die einheimischen armen und noch erwerbstätigen Schichten Europas all dessen zunehmend bewusst. Die Kosten durch Einwanderer und die von ihnen begangenen Straftaten mögen die unmittelbarsten und offensichtlichsten Brennpunkte sein. Doch auch eine destruktive Energiepolitik sorgt für Unruhe.

Die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen kann bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag COP-Plauderstunden veranstalten. Doch die Veranstaltungen, die UNO und die EU selbst sowie die endlosen pseudowissenschaftlichen Behauptungen und Panikmache, die sie verbreiten, verlieren zunehmend an Bedeutung.

Die Einheimischen werden immer unruhiger, widerspenstiger, sind empört über ihre herrschenden Klassen und bereit, das derzeitige autoritäre System abzulösen. Der Status quo kann nicht ewig dauern.

Die Ordnung bröckelt zusehends. Wer jetzt noch der Erste ist, wird später der Letzte sein. Denn die Zeiten könnten sich ändern.

Link: https://www.cfact.org/2026/07/01/europe-the-times-may-be-a-changin/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE