Schadenfreude vom Feinsten: Klima-„Abzocker“ jammern über Trumps Subventionsstopp

Charles Rotter

[Titel im Original: Schadenfreude at its finest: Climate Grifters Cry Over Trump’s Grant Freeze]

Oh, diese Menschheit! Die Wein- und Käseszene bei Bloomberg ist in eine regelrechte Hysterie verfallen, weil Präsident Trump den Steuerzahlern den Geldhahn zugedreht hat, aus dem ihr heiliger Klimakult finanziert wird. Ihre Schlagzeile liest sich wie ein verlorenes Drehbuch aus The Handmaid’s Tale: „It’s Surreal: Trump’s Freeze on Climate Money Sows Fear and Confusion“ [etwa: Es ist surreal: Trumps Einfrieren von Klimageldern sorgt für Angst und Verwirrung].

„Surreal“? Surreal ist, dass diese Leute glauben, sie hätten ein göttliches Recht auf eine endlose Quelle von Steuergeldern, um ihren als „Wissenschaft“ getarnten politischen Aktivismus zu finanzieren. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der diese Leute tatsächlich etwas von Wert produzieren müssten, anstatt die Bundesregierung auszusaugen. Beängstigend, nicht wahr?

Eine „Krise“ für den klima-industriellen Komplex

Beginnen wir mit der Szene: Trump kommt zurück ins Amt und bremst in einem Schritt, der niemanden schockiert haben dürfte, die Klimaschwindel der Biden-Ära, wie z. B. das Inflationsbekämpfungsgesetz (das ironischerweise die Inflation ungefähr so effektiv reduzierte wie eine Benzindusche ein Feuer löscht). Millionen von Dollar an Zuschüssen – also Ihr hart verdientes Geld – verschwindet plötzlich aus den Taschen von gemeinnützigen Klimaorganisationen, Akademikern und anderen Gaunern, die ihre gesamte Existenz auf staatlichen Zuwendungen aufgebaut hatten.

Bloomberg beschreibt dies als „Verwirrung und Panik“. Oh nein! Sie meinen, diese selbsternannten Genies, die behaupten, sie könnten die globale Temperatur in 100 Jahren auf den Bruchteil eines Grades genau kontrollieren, konnten einen politischen Schritt von Trump nicht vorhersehen, der so vorhersehbar war wie der Sonnenaufgang? So schlau sind sie dann doch nicht, oder?

Die traurigsten Schluchz-Geschichten der Welt

Der Artikel stellt eine Reihe von Personen vor, die mit dem Schrecken zu kämpfen haben, nicht mehr an der staatlichen Zitze saugen zu können. Lernen wir ein paar kennen:

Alex Bomstein vom Clean Air Council, einer Non-Profit-Organisation, die offenbar dazu da ist, eine ständige Panik über die Luftqualität zu erzeugen. Er beklagt, dass seine Organisation „gemischte Nachrichten“ darüber erhalten hat, ob ihr vom Steuerzahler finanzierter Geldfluss tatsächlich abgestellt wird. Stellen Sie sich vor, wie schrecklich es wäre, wie ein normales Unternehmen arbeiten zu müssen, ohne zu wissen, ob die Einnahmen für immer garantiert sind.

Dominika Parry, Geschäftsführerin von 2C Mississippi, ist erschüttert, dass ihr Klimazuschuss in Höhe von einer Milliarde Dollar nicht wie erwartet zustande kommen könnte. Denn wenn man an „Mississippi“ denkt, ist die erste Sorge natürlich, ob der gemeinnützige Klimasektor des Bundesstaates vollständig finanziert ist.

David Funk, der Präsident einer „Energieberatungsfirma“ im Bundesstaat Washington, musste Mitarbeiter entlassen, weil das Landwirtschaftsministerium ihm kein kostenloses Geld geben wollte. Vielleicht könnte er das neue Konzept „eine Dienstleistung verkaufen, für die die Leute bezahlen wollen“ erforschen.

Laurence Smith, Professor an der Brown University, sagt, dass eine Postdoc-Studentin unter ihm nicht auf ihr Gehalt zugreifen konnte. Schauen wir mal, ob wir das richtig verstanden haben: Eine Forscherin, die sich vollständig auf staatliche Zuschüsse verlässt, befindet sich nun in einer finanziellen Sackgasse, weil… die Regierung die Zuschüsse gestrichen hat? Als ob es eine schlechte Karriereplanung wäre, sich auf endlose Steuergelder zu verlassen.

Die wahre Tragödie: Die Eliten verlieren die Kontrolle

Der wahre Grund für Bloombergs Empörung ist nicht die „Wissenschaft“ oder „der Planet“. Es geht darum, dass Trump die Machtstruktur bedroht, die diese Leute aufgebaut haben. Es geht nicht um den Klimawandel – es geht darum, eine dauerhafte Klasse von Bürokraten, Non-Profit-Organisationen und Akademikern zu sichern, die auf staatliche Gelder angewiesen sind, um ihren politischen Willen durchzusetzen.

Der Artikel räumt sogar ein, dass ein Teil der Panik darin besteht, wie man „die Sprache für Förderanträge im Zusammenhang mit dem Klimawandel und DEI navigieren kann“, da Verweise auf „Umweltgerechtigkeit“ ihnen nicht mehr so einfach Geld von der Regierung einbringen könnten. Sie haben Angst, dass sich der politische Wind gedreht hat und sie neue Wege finden müssen, um Bürokraten dazu zu bringen, ihnen Geld zu geben.

Trumps Meisterleistung: Einfrieren des Geldflusses

Dieser Schritt ist deshalb so effektiv, weil die Linke ihre gesamte Bewegung auf finanzieller Abhängigkeit aufgebaut hat. Sie brauchen Geld von der Regierung. Im Gegensatz dazu brauchen Trump und seine Anhänger keine staatlichen Zuschüsse, um an ihre Ideen zu glauben. Wenn Trump den Geldhahn zudreht, geraten die Linken in Panik, weil sie erkennen, dass ihre Institutionen ohne Geld nicht überleben können.

Bloombergs Lösung? Mehr Gerichtsverfahren! Denn wenn die Demokratie ihnen nicht gibt, was sie wollen, gibt es immer noch die Justiz.

Schlussfolgerung: Glorreiche, köstliche Tränen

Dieser Bloomberg-Artikel ist ein Meisterwerk der unfreiwilligen Komik. Es ist schön zu beobachten, wie Leute, die jahrelang den Rest von uns über „Nachhaltigkeit“ belehrt haben, plötzlich feststellen, dass sie selbst nicht nachhaltig sind. Es stellt sich heraus, dass die gesamte Klimabranche nur eine weitere aufgeblähte, von der Regierung abhängige Bürokratie ist. Ohne staatliche Gelder sind sie am Ende.

Umweltforscher versuchen immer noch herauszufinden, wie sie die Formulierung von Förderanträgen zum Thema Klimawandel und DEI im Lichte der Durchführungsverordnungen handhaben sollen. Anträge, die zuvor von einem Fokus auf die Unterstützung benachteiligter Gemeinden, Umweltgerechtigkeit oder Inklusivität profitiert hätten – die als Beweis für eine breite Wirkung angesehen werden – könnten plötzlich durch die gleichen Verweise unterminiert werden. – Aus dem Bloomberg-Beitrag

Also schnappt euch etwas Popcorn, Leute. Die Schadenfreude ist in diesem Fall groß.

[Auch hier steht der Terminus ‚Schadenfreude‘ so im Original! A. d. Übers.]

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/02/05/schadenfreude-at-its-finest-climate-grifters-cry-over-trumps-grant-freeze/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Januar zerlegt den CO₂-Treibhauseffekt

Der Januar ist der Monat mit dem größten Temperatursprung

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch,

Die Minimum-Maximum-Temperaturen des Monats Januar

Zuverlässig liegen die Minimum- Maximumtemperaturen bei den DWD-Reihen erst seit 1947 vor und natürlich auch nicht bei allen der jetzigen knapp 2500 Stationen, sondern nach Kriegsende bei knapp 550 Stationen

Zum Vergleich nochmals die DWD-Januarmittel seit 1947

Abb. 1: 40 Jahre lang zeigte der Januar eine leichte Abkühlung bis 1987. Dann erfolgte der große Temperatursprung von 2 Grad. Ab 1988 bis heute ein Temperaturstillstand.

Auswertung: Keine Erwärmung vor 1988, sondern sogar leicht Abkühlung, dann im Jahre 87/88 großer Temperatursprung von 2 Grad, ab 1988 bis heute wieder fast keine Erwärmung. Damit scheidet das angebliche Treibhausgas Kohlendioxid als Verursacher aus. Solche Gaseigenschaften, die nur plötzlich und nur innerhalb eines Jahres wirken, gibt es nicht.

Die Januar-Temperatursprünge sind in ganz Nordeuropa nachweisbar. Island bis zu gut 2 K britische Inseln über 1 K, oder Skandinavien bis zu 7 K !!! Darauf gehen wir in einem zweiten Teil ein. Sogar die Wassertemperatur der Nordsee weist einen T-Sprung 87/88 von gut einem halben Kelvin auf.

Nur als Ergänzung: Die Sonnenstunden und die Niederschläge seit 1988

Abb. 2: Die Sonnenstunden haben leicht abgenommen, dafür die Niederschläge zu. Insgesamt habe beide Wetterelemente die Temperaturentwicklung seit 1988 jedoch kaum beeinflusst.

In unseren letzten Artikeln haben wir gezeigt: Der Januar hat den höchsten Temperatursprung aller 12 Monate in Deutschland. Im Gegensatz dazu stand der Dezember: Der Dezember ist der einzige Monat ohne Temperatursprung. Alle Dezember-und Januarerwärmung – etwa 2,2 Grad – fand erst ab 1988 bis heute statt.

In diesem Teil 2 wollen wir zusätzlich die Maximum- und Minimum-Temperaturen mitbetrachten. Da der DWD diese nicht in Form einer Tabelle auflistet, musste unser Autor M. Baritz sämtliche DWD-Stationen auswerten, die bis Kriegsende zurückgehen und Tmax/Tmin mitgemessen haben. Vor 1945 fällt die Anzahl der Stationen und der Messerfassungen rasch ab, kein Wunder, der Krieg selbst führt zu Unregelmäßigkeiten, und seit 1945 hat Deutschland auch ganz andere Außengrenzen.

Ein Jahrespunkt in den folgenden Grafiken ist also die Addition sämtlicher 535 Stationen zu einem Januar-Jahresschnitt, und das jeweils für Tmin (blaue Grafik), Gesamtschnitt (braun) und Tmax (grau). Solche Grafiken findet man beim DWD überhaupt nicht, obwohl alle Beamten und Angestellten im Gegensatz zu uns bezahlt werden.

Jetzt derselbe Zeitraum wie bei Grafik 1 mit den Maximum- und Minimum-Temperaturen.

Abb. 3: Die mittleren braunen Grafiklinien entsprechen dem Verlauf von Abb.1. Die Formeln unterscheiden sich ganz leicht, weil hier nur 535 Stationen geführt werden. Es liegen nicht mehr vor, die zugleich auch Tmax und Tmin erfassen.

Weitere Auswertung, beginnen wir mit dem Temperatursprung.

Wichtigste Erkenntnis: Der Januartemperatursprung von 2 Grad im Jahre 1987auf 1988 tritt bei allen drei Grafikverläufen auf. Außerdem: Es gibt beim Januar keine großen Unterschiede zwischen Tag/Nachttemperaturen, gemessen in Tmax/Tmin wie etwa bei den Sommermonaten.

Erster Zeitabschnitt, von 1947 bis 1987: Die Tagestemperaturen (Tmax) fallen am stärksten, (leichte Abkühlung) die in der Nacht am schwächsten, insgesamt sind das aber keine großen Differenzen, d.h. fast gleich. Deswegen ziehen wir daraus auch keine Rückschlüsse, außer

Merke: Die 40 Jahre lang fallenden Temperaturen von 1947 bis 1987 widerlegen den CO₂-Treibhauseffekt als alleinigen Temperaturerwärmungstreiber. Logisch, die CO₂-Konzentrationen haben in diesem Zeitraum zugenommen, die Temperaturen abgenommen.

Großer Temperatursprung innerhalb eines Jahres widerlegt den Treibhauseffekt

Nach dem Temperatursprung von 1988 bis heute: Steigungsunterschiede wieder bedeutungslos, fast gleich bei allen drei Messungen, nämlich fast nichts.

Insgesamt: Keine großen Ausnahmen bei den Tag/Nachttemperaturen. Sie verlaufen ziemlich parallel zu den Januarmittel der betreffenden Jahre. (Bei den Sommermonaten war es ganz anders)

Merke: Bei allen 6 Regressionslinien der Januartemperaturen seit 1947 bis heute ist keinerlei Wirkung irgendeines Treibhauseffektes erkennbar. Es gibt keinerlei Korrelation mit dem Anstieg der CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre. Anzumerken wäre noch, dass die gemessenen DWD-Daten nicht wärmeinselbereinigt sind.

Abb.4: Die CO₂-Konzentration der Atmosphäre steigt stetig an. Ganz im Gegensatz zu den deutschen Januartemperaturen, es besteht nirgendwo eine Korrelation. Daten: Umweltbundesamt

Ergebnis: Die Januartemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes widersprechen ganz und gar dem CO₂-treibhauseffekt. Sie führen ihn ad absurdum.

Merke: Alle drei DWD-Temperatur-Grafiken kann man nicht mit einem imaginären stetig zunehmenden Treibhausgas CO₂ erklären. Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Phantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Richtig ist: Klima wandelt sich immer. Nur die Behauptung, dass dieser Wandel auf CO₂ zurückzuführen ist, ist falsch. In Wahrheit gibt es viele Ursachen dieser unterschiedlichen und sich stets wandelnden Temperaturverläufe. Neun Ursachen haben wir bisher erarbeitet und in den Artikeln der letzten Jahre immer mal wieder näher erklärt.

Die richtige Erklärung für den ständigen Klimawandel, hier verkürzt:

  1. Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Westwetterlagen im Winter und somit auch im Januar zugenommen und die nördlichen Wetterlagen abgenommen. Diese natürliche Klimaänderung beschreibt stets Stefan Kämpfe in seinen Artikeln. Zuletzt hier: Zuletzt hier
  2. Der Wärmeinseleffekt: Der WI-effekt ist bei den DWD-Wetterstationen vor allem nach der Einheit stark angestiegen. Gründe sind in erster Linie die starke Bebauung und die Zunahme von Heizungen, Autos und Industrie, siehe Versiegelungszähler, Stand: 50 950 km2 von 358 000 km2. (derzeit nicht abrufbar)
  3. Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung in der Wetterhütte wurde abgeschafft und der Tagesdurchschnitt nach ganz anderen Methoden erfasst, dazu wird nicht mehr in der Wetterhütte gemessen, sondern die Einheiten stehen im Freien.

Zu allen Punkten haben wir in den letzten Jahren ausführliche Artikel verfasst.

Die Punkte 2 und 3 sind im Vergleich zu 1 jedoch im Januar schwächer ausgeprägt, da die wenigen Sonnenstunden wegen des niedrigen Sonnenstandes auch noch viel weniger wirksam sind.

Würde man die DWD-Januarreihen um die Punkte 2 und 3 bereinigen, dann würde der 2 Grad Temperatursprung genauso auftreten, nur vor 1987/88 hätten wir in den DWD-Reihen eine stärkere Abkühlung und nach dem Temperatursprung ab 1988 bis heute keine leichte Erwärmung.

Zum Hauptpunkt: Die Großwetterlagen und Luftmassen machen den Unterschied – ist die aktuelle Januar-Wärme noch ausbaufähig?

Ob ein Januar kalt oder mild verläuft, hängt von den jeweils dominierenden Großwetterlagen und den bei diesen herangeführten Luftmassen ab. Kalte Januarmonate zeichnen sich meist durch schwachwindige Hochdruck- oder Ostwetterlagen mit den Luftmassen cP, cPs oder cSp aus; milde durch windige, westliche Lagen mit den Luftmassen mP oder mPs, seltener kurzzeitig auch mS oder xS. Nicht selten ist Januar-Kälte bodennah, besonders bei Hochdruckwetterlagen ist es dann in der Höhe milder, während bei zyklonalen Westlagen die Temperatur mit der Höhe rasch abnimmt. Parade-Beispiel für einen besonders in den unteren Luftschichten sehr kalten Januar ist der von 1996, als es auf dem Brocken milder war als im Thüringer Becken, während der bodennah sehr milde Januar 2018 auf dem Brocken recht winterlich verlief. Gegenwärtig dominieren die milden, durch Westlagen geprägten Januarmonate – doch die Erwärmung scheint weitgehend ausgereizt.

Die folgende Grafik 5 wurde mit Hilfe der Objektiven Wetterlagen-Klassifikation des DWD erstellt. Seit 1988 waren Lagen mit westlichem Strömungsanteil meist dominant, so 1988 (29 Tage), 1994 (27 Tage), 1999 (28 Tage), 2007 (27 Tage) und 2008 (29 Tage). Aber ein Januar hat nur 31 Tage – viel mehr geht da kaum. Die Westlagenhäufigkeit beeinflusste im Betrachtungszeitraum die Temperaturvariabilität zu immerhin fast 52% (Korrelationskoeffizient r = 0,72). Kalte Ostwetterlagen hatten Seltenheitswert, wesentliche Trends sind weder bei der Häufigkeitsentwicklung der West- und Ostlagen, noch bei den Januar-Temperaturen erkennbar. Das heißt: Sollten künftig einmal Westlagen seltener und Ostlagen häufiger werden, würde sich der Januar abkühlen – ob und wann das eintritt, lässt sich aber nicht vorhersehen. Viel wärmer als der Rekordjanuar von 2007, als im DWD-Mittel fast 5°C erreicht wurden, kann der erste Monat des Jahres aber auch kaum werden.

Und 2025 wartet mit seinem DWD-Deutschlandschnitt von knapp 2°C auf. Stefan Kämpfe schreibt uns: „Diesmal war der Jänner von Hochs dominiert, doch ohne Kaltluftzufuhr aus Ost oder Nord.“

Abbildung 5: Keine Trends seit 1988 bei den deutschen Januar-Temperaturen (hellblau, zur besseren Einpassung in die Grafik um 10 Kelvin angehoben, der Trend ändert sich dadurch nicht) sowie der West- und Ostlagenhäufigkeiten in Tagen. Westlagen (violett) wirken im Januar stark erwärmend (r=0,72), Ostlagen (grün) deutlich kühlend (r= -0,54).

Anmerkung zum nicht erkennbar wirkenden CO₂-Treibhauseffekt

Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission von Gasen physikalische Realität und wird durch die Belege unseres Artikels nicht in Frage gestellt. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung? Gibt es überhaupt eine? Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 5 Grad Klimasensitivität (je nach Klimamodell, hierbei handelt es sich um fiktive Modelle, Teilrechnungen und nicht um Realität) wissenschaftlich hinterfragt und anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes widerlegt. Insbesondere zeigt sich, dass keine Grundlage für einen sog. Klimanotstand und darauf aufbauende Verbote und Panikmache besteht. Wir Bürger sollten uns nicht von politischen Laien aus der Politik und gut alimentierten selbst ernannten Klimawissenschaftlern bevormunden lassen.

Unsere Motivation: Alle unsere Arbeiten sind gegen das Geschäftsmodell CO₂-Klimapanik und Klimanotstand gerichtet. Die linksgrünen Chaosjünger tun so, als würde alle Erwärmung der letzten Jahrzehnte ausschließlich nur den Treibhausgasen geschuldet sein. Wenn sich hier ein Kommentator oder ein Autor für eine geringe CO₂-Klimasensitivität in der Größenordnung bis 0,5/0,6 Grad ausspricht, dann widersprechen wir nicht. Für uns hat dem Geschäftsmodell Klimapanik und Klimanotstand in einer gemeinsamen konzertierten Aktion zu widersprechen absoluter Vorrang.

Fazit: Eine teure CO₂-Einsparung (Große Transformation) oder sonstige sinnlose Vernichtung von CO₂ wie sie die derzeitige Politik in Deutschland anstrebt, ist somit völlig wirkungslos auf das Temperaturverhalten. Die hysterische Politik zerstört die Natur und Landschaft Deutschlands, sie schadet unserer Industrie und will die Demokratie beseitigen. Dieses Geschäftsmodell Klimahysterie will unser Geld. Ein Abzockemodell, das Deutschland ruiniert, das dem Klima nichts nützt und mit den angeblichen Schutzmaßnahmen wie Freiflächen-Solaranlagen und Windrädern Natur und Umwelt nachhaltig zerstört. Überhaupt scheint die Zerstörung Deutschlands in der Mitte Europas das Ziel dieser linksgrünen Politik zu sein.

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und regierungsgewollte CO-Klimaangstmacherei vor einer angeblichen Erdüberhitzung muss sofort eingestellt werden. Es handelt sich um eine Werbestrategie der großen Klimalüge.

Wir sind deshalb gegen teure technische CO-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern. (Vorschlag aus den USA)

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen würden, würden der CO-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO-Bodenverpressung oder CO₂ aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge im obigen link würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich verbessern.

Nicht nur eine Forderung der Biologen: Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die COhier) und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ verteufelt und vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten. Außer Kohlenstoff als Grundbaustein braucht das Leben noch die Elemente S,H,O,N und weitere Spurenelemente.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorbande „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht das ruinöse Geschäftsmodell Klimaschutz. Letztlich ist unsere demokratische Grundordnung durch dieses Ablasshandelsmodell Klimalüge in höchster Gefahr.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

 




Trumps Ausstieg aus dem Pariser Abkommen wird dem Klima nicht schaden

Chris Johnson

Präsident Donald Trump ist aus dem Pariser Abkommen ausgestiegen. Das war das Stichwort für den Zusammenbruch der Linken.

Obwohl jeder wusste, dass der Ausstieg kommen würde, beklagen die Linke und die „internationale Gemeinschaft“ immer noch Amerikas angeblichen Verzicht auf eine Führungsrolle beim Klimaschutz.

Aber zahnlose Vereinbarungen, die mit internationalen Gipfeltreffen und Fototerminen verbrämt werden, sind nicht dasselbe wie Führungsstärke. Die Wahrheit ist, dass Amerika bei der Reduzierung der Emissionen seit Jahren weltweit führend ist, und zwar nicht wegen des Pariser Abkommens, sondern weil Innovation und der freie Markt den Einsatz billiger und sauberer Energie erleichtern.

Lassen Sie uns die Bilanz überprüfen.

In den letzten Jahrzehnten hat Amerika dank Fracking und Horizontalbohrungen eine noch nie dagewesene – und unerwartete – Energie-Erzeugung erreicht. Seit Anfang der 2000er Jahre, als diese beiden Technologien in wesentlich größerem Umfang eingesetzt wurden, hat sich die Erdgasförderung in den USA mehr als verdoppelt. Im Jahr 2016 entfielen fast 70% aller Erdöl- und Erdgasbohrungen auf hydraulisch gefrackte Gasbohrungen, die durch Horizontalbohrungen erschlossen worden waren.

Die Linke mag sich an der erhöhten Produktion eines fossilen Brennstoffs wie Erdgas die Zähne ausbeißen, aber diese saubere Energiequelle war eine der Haupttriebfedern für die Emissionsreduzierung in den USA.

In den letzten 15 Jahren, in denen Amerika die Erdgasproduktion massiv gesteigert hat, haben die USA ihre Kohlendioxid-Emissionen stärker reduziert als jedes andere Land. Das können wir Jahr für Jahr sehen.

Von 2022 bis 2023 beispielsweise kompensieren die USA die schmutzigere Kohleverstromung durch Erdgas. Während die Stromerzeugung aus Kohle in diesem Zeitraum um 121,9 Terawattstunden zurückging, nahm die Stromerzeugung aus Erdgas um 118,9 Terawattstunden zu. Gleichzeitig gingen die Treibhausgas-Emissionen in den USA um 1,9 % zurück. Bemerkenswert ist, dass 80% des Rückgangs der Kohlenstoff-Emissionen in den USA auf den Stromsektor zurückzuführen sind – also genau auf den Bereich, in dem Erdgas einen überragenden Einfluss hat.

Haben Sie bemerkt, was diese Emissionssenkungen nicht verursacht hat? Das Pariser Abkommen. Der amerikanische Energiesektor – angetrieben durch Innovation und die gute alte freie Marktwirtschaft – hat die Kohlendioxid-Emissionen schon billig und effektiv gesenkt, bevor das Pariser Abkommen ein Augenzwinkern der Klimaaktivisten war. Und er wird auch noch lange nach der Entscheidung von Präsident Trump, aus dem Abkommen auszusteigen, diese Emissionen reduzieren.

Das Pariser Abkommen ist bei weitem nicht das Allheilmittel, für das es manche Aktivisten halten. Es ist noch nicht einmal ein besonders wirksames Instrument, um die Nationen zu größerem Erfolg beim Klimaschutz zu bewegen. In der Mitte der angeblich klimabewussten Biden- Regierung hatte keiner der größten Emittenten der Welt – Amerika eingeschlossen – seine Emissionen gemäß den Pariser Zielen reduziert. Offensichtlich hat das 1 Billion Dollar schwere Regulierungs- und Subventionssystem, das Präsident Biden mit seinem Inflation Reduction Act geschaffen hat, wenig Wirkung gezeigt. Was die Befürworter des Abkommens vergessen ist, dass keine noch so Aufsehen erregende internationale Übereinkunft die Taktik der Befehlsgewalt zum Funktionieren bringen kann – oder anderen Nationen den Ehrgeiz einflößen kann, ihre leeren Versprechen zu erfüllen.

Das Pariser Abkommen ist der Inbegriff bürokratischen Versagens, da es Sitzungen, Geschäftigkeit und hochgesteckte Ziele mit Erfolg gleichsetzt. Seine einzige Errungenschaft besteht darin, dass sich Klima-Ideologen und grüne Jetsetter gut fühlen, wenn sie zu internationalen Konferenzen fliegen.

Es ist kein Wunder, dass Präsident Trump sich zurückgezogen hat. Reden ist billig. Was zählt, ist der Erfolg. Nach diesem Maßstab wird die Trump- Regierung tatsächlich erreichen, was die Unterzeichner des Pariser Abkommens nur auf dem Papier schreiben.

Trump hat bei seinem Amtsantritt versprochen, die fossile Brennstoffindustrie zu deregulieren, mehr Genehmigungen für die Erdgasförderung zu erteilen, den Bau von Energieanlagen wie Erdgas-Exportterminals zu genehmigen und die amerikanische Energiedominanz wiederherzustellen.

Indem er sich auf Amerikas Kohlenstoffvorteil stützt und saubere amerikanische Energie ins Ausland exportiert, wird er die US-Wirtschaft ankurbeln, schmutzige Energie aus Ländern wie Russland und Venezuela durch eine saubere amerikanische Alternative ersetzen und die Emissionen im In- und Ausland senken – und das alles ohne die horrenden Kosten der gescheiterten grünen Agenda der Biden-Ära. Wir sollten diese Schritte mit Bemühungen kombinieren, die größten Umweltverschmutzer tatsächlich zur Rechenschaft zu ziehen (was im Kabinett von Präsident Trump diskutiert wird). Dieser Ansatz wäre das Gegenteil der America-last-Strategie des Pariser Abkommens.

Einige drängen Präsident Trump natürlich dazu, noch weiter zu gehen und nicht nur aus dem Pariser Abkommen, sondern auch aus dem Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) auszutreten. Dies mag wie eine einfache Entscheidung erscheinen, da das UNFCCC, wie so viele UN-Gremien, gegen die amerikanischen Interessen handelt. Aber das ist genau der Grund, warum Amerika in der UNFCCC bleiben muss.

Klimaabkommen werden geschlossen, ob die USA daran beteiligt sind oder nicht, und die UNFCCC wird weiterhin als Forum für diese Verhandlungen dienen. Der Verbleib in der UNFCCC kostet Amerika nichts und ermöglicht es Trump und seinen Beauftragten, einen Sitz am Tisch zu behalten, die UNO zur Rechenschaft zu ziehen und sich gegen jede Vereinbarung zu wehren, die Amerika benachteiligen würde. Während das UNFCCC schädlich sein kann, ist nur das Pariser Abkommen machtlos.

Der atemlose Alarm über den Ausstieg aus dem Pariser Abkommen ist überzogen. Als Präsident Trump während seiner ersten Amtszeit aus dem Pariser Klimaabkommen ausstieg, hat Amerika die Kohlenstoffemissionen auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren gesenkt. Wenn er in seiner zweiten Amtszeit die Kraft des Erdgases wiederentdeckt, wird er es wieder tun.

Anstatt dass die UNO und internationale Klimaaktivisten über die USA urteilen, sollten wir alle daran erinnern, dass, wenn man das Klima an die erste Stelle setzen will, man Amerika an die erste Stelle setzen sollte.

Chris Johnson is a GOP strategist who organizes the next generation of conservative leaders. He also serves as a senior advisor to the National Federation of College Republicans, focusing on energy issues.

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/02/05/trumps-withdrawal-from-the-paris-agreement-wont-hurt-the-climate/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Glaube in Perspektive: Unsere Kinder, das Klima und die Zukunft

Vijay Jayaraj

Wir sitzen hier, privilegiert – geschützt durch Gottes Gnade vor dem Schatten der Gewalt. Doch jenseits unserer Sicherheit brodelt eine Welt voller Brutalität. Kürzlich nahm ich an einer von Beyond Barriers organisierten Veranstaltung teil, bei der ein Zufluchtsort für die am meisten verwundeten Seelen der Kindheit vorgestellt wurde. Als sich die Geschichten über fast verlorene Leben entfalteten, hielt der Raum kollektiv den Atem an – jede Geschichte ein Flüstern von Kindern, die an der zerbrechlichen Schwelle des Überlebens schweben und durch den dünnen Faden des Mitgefühls vor dem Vergessen gerettet werden.

Unser Herr Jesus legt großen Wert auf das Wohlergehen der Kinder, betont ihre Unschuld und die Wichtigkeit, ihren Glauben zu fördern. Er warnt davor, ihren Glauben zu verletzen, indem er in Matthäus 18,6 sagt: „Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Straucheln bringt, für den wäre es besser, wenn ihm ein großer Mühlstein um den Hals gehängt und er in den Tiefen des Meeres ertränkt würde.“

Als christliche Erwachsene müssen wir Kinder schützen, leiten und wertschätzen. Und ich glaube, es liegt in unserem Aufgabenbereich und in unserer Verantwortung, ihnen ein Leben und eine Welt zu bieten, in der sie sich optimal entwickeln können. Das einzige Problem dabei ist: Unsere Welt ist kein einfaches, binäres und leicht zu handhabendes System. Sie ist ein komplexes Geflecht von Rädern, in dem die Bewegungen jedes einzelnen Rads synchronisiert werden müssen, um eine wohlhabende und sichere Welt zu schaffen.

Der jüngste Angriff auf die Zukunft unserer Kinder ist nicht nur eine Frage des Glaubens. Die wirtschaftlichen Grundlagen werden derzeit durch eine noch nie dagewesene Volatilität erschüttert. Es handelt sich dabei nicht um bloße Wellen historischer Turbulenzen, sondern um seismische Verschiebungen, die eine Landschaft versprechen, die tückischer ist als alle früheren wirtschaftlichen Stürme.

Deshalb bin ich besorgt über die derzeitige Wirtschaftspolitik, die weltweit verfolgt wird, und zwar nicht nur von den wohlhabenden Nationen wie den Vereinigten Staaten, UK und den Mitgliedern der Europäischen Gemeinschaft, sondern auch von Dutzenden armer Länder in aller Welt. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich der Klimawandel zu einem alles verschlingenden Narrativ entwickelt – zu einer kosmischen Linse, durch die jeder gesellschaftliche Pulsschlag, jeder institutionelle Herzschlag und jede menschliche Interaktion reflexartig interpretiert und beurteilt wird. Kinder werden in Diskussionen über den Klimawandel oft erwähnt, ihre Zukunft wird als moralische Rechtfertigung für aggressive Maßnahmen angeführt.

Aber retten wir unseren Planeten wirklich vor einem sicheren Klimakollaps – oder setzen wir Strategien um, die letztlich wieder zu wirtschaftlichen Problemen zwischen den Generationen führen werden?

CO₂ in der Rolle des Schurken

Es besteht kein Zweifel, dass unsere Kinder eine unberührte Welt verdienen – reine Böden, einen klaren Himmel und unverschmutzte Gewässer. Eine entscheidende Nuance muss jedoch anerkannt werden: Kohlendioxid (CO₂), das geruchlose, farblose und ungiftige Gas, das für die Erhaltung des Pflanzenlebens und somit für alles andere Leben unverzichtbar ist, wurde als bloßes Gift verleumdet, obwohl es in Wirklichkeit für das Lebensgefüge unseres Planeten unerlässlich ist.

Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid – das elementare Trio der Natur – erhalten das pflanzliche Leben. Geologische Archive offenbaren Epochen, in denen der CO₂-Gehalt so stark sank, dass die Pflanzenwelt fast ausgestorben ist. Dank der Verbrennung fossiler Brennstoffe in den letzten zwei Jahrhunderten haben sich die CO₂-Werte von einem dieser Punkte erholt, an denen die Pflanzen fast ausgestorben waren. Jetzt, wo der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre mit dem gemäßigten Klima unserer Zeit harmoniert, erleben wir in den Landschaften der Welt ein beispielloses landwirtschaftliches Wunder. Dennoch liegen die CO₂-Werte immer noch weit unter dem Niveau, welches sie während der grünsten Zeiten für die Vegetation der Erde hatten.

In den letzten hundert Jahren hat die Menschheit beispiellose Fortschritte gemacht: Die Lebenserwartung ist gestiegen, reines Wasser fließt ungehindert, die Ernten sind reichlich, die medizinischen Wunder haben sich vervielfacht, und der Zugang zu Energie hat die Existenz vom bloßen Überleben in eine lebendige Möglichkeit verwandelt.

Einst waren diese Wahrheiten elementare Weisheiten – grundlegende wissenschaftliche und wirtschaftliche Erkenntnisse, die jeder gebildete Mensch ohne zu zögern begriffen hätte. Doch jetzt herrscht Paradoxie: Ein globales Narrativ hat den grundlegenden Kohlenstoffatem des Lebens in einen planetarischen Schurken verwandelt. Die Vernunft wird durch ein kollektives falsches Verständnis in den Hintergrund gedrängt.

Neue Weltordnung

Politische Architekten orchestrieren eine umfassende Symphonie der Dekarbonisierung – sie bauen rücksichtslos die Energieinfrastrukturen für fossile Brennstoffe ab, erzwingen den Umstieg auf Elektroautos, fordern Opfer im Flugverkehr und verordnen Ernährungsrevolutionen, die rotes Fleisch und Milchprodukte von der globalen Speisekarte verbannen.

Diese vorgeschlagenen Maßnahmen gefährden den wirtschaftlichen Fortschritt – den Motor für Innovation, Sicherheit und Wohlstand – und damit auch die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen.

Dies ist keine hypothetische Sorge; die Risse sind bereits sichtbar. Wenn die Energiepolitik das Wirtschaftswachstum stört, wirkt sich das auf alle Bereiche aus. Nehmen Sie zum Beispiel Europa, wo die Energiekosten als Reaktion auf aggressive Bemühungen zur Dekarbonisierung in die Höhe geschossen sind. Familien in Ländern wie Deutschland und Großbritannien haben Mühe, ihre Häuser zu heizen, und Energiearmut wird in einigen der reichsten Länder der Welt zu einer modernen Geißel.

Industriezweige, die einst das Rückgrat dieser Volkswirtschaften waren, werden nun entweder stillgelegt oder in Regionen mit einer stabileren Energiepolitik verlagert. Dies bedeutet weit weniger Arbeitsplätze, weniger Innovation und schrumpfende öffentliche Mittel zur Deckung gesellschaftlicher Bedürfnisse.

Jahrzehntelang waren fossile Brennstoffe das Rückgrat der globalen Entwicklung. Sie haben Fabriken angetrieben, Waren transportiert und Milliarden von Menschen aus der Armut geholt. Kritiker der Kohlenwasserstoffe argumentieren, dass erneuerbare Energien diese Systeme nahtlos ersetzen können, aber diese Behauptung vereinfacht die Komplexität der modernen Energieinfrastruktur zu sehr.

Erneuerbare Energien können nicht die Zuverlässigkeit (insbesondere Vorhersagbarkeit) und Skalierbarkeit bieten, die für die Aufrechterhaltung industrieller Volkswirtschaften erforderlich sind. Solar- und Windenergie sind wetterabhängig, und trotz Fortschritten in der Batterietechnologie ist die Speicherung von Energie in der benötigten Größenordnung nach wie vor unerschwinglich teuer. Dies ist nicht nur eine technologische Herausforderung, sondern auch eine wirtschaftliche. Länder, die auf eine verfrühte Energiewende setzen, riskieren Stromausfälle, Produktivitätseinbußen und ein langsameres Wirtschaftswachstum – all dies untergräbt die Zukunft, die wir für unsere Kinder schützen wollen.

Reale Auswirkungen der Klima-Theorien

Politische Maßnahmen zur Eindämmung von Emissionen machen sich häufig in höheren Energiepreisen bemerkbar, die wie eine regressive Steuer auf die Haushalte wirken. Für Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen – sowohl in den westlichen Industrieländern als auch im globalen Süden – bedeuten diese zusätzlichen Kosten, dass weniger Geld für lebenswichtige Dinge wie Gesundheitsversorgung, Bildung und Ersparnisse zur Verfügung steht.

Die langfristigen Auswirkungen sind gravierend. Kinder in wirtschaftlich unsicheren Haushalten haben ein höheres Risiko, schlecht ernährt zu werden, eingeschränkte Bildungschancen zu haben und unter chronischem Stress zu leiden – all das behindert ihre Entwicklung und ihre Zukunftsaussichten.

Unsere Kinder haben mehr verdient als leere Versprechungen über eine grünere Zukunft. Sie verdienen eine Welt, in der Innovation und Chancen gedeihen, in der ihre Schulen gut finanziert sind, ihre Gemeinden widerstandsfähig und ihre Aussichten grenzenlos. Dies sind die Gaben einer starken Wirtschaft, die nur Bestand haben kann, wenn wir den Verlockungen einer politisch aufgeladenen grünen Politik widerstehen.

Für die Gläubigen geht ein prinzipienfester Diskurs über bloße Abstraktion hinaus; er ist ein heiliger Weg, auf dem sich die Überzeugung wandelt und ein entschlossenes Auftreten zu einem Akt göttlicher Haushalterschaft wird, der eine mitfühlendere Welt für künftige Generationen gestaltet. Scheuen Sie sich also nicht, für die Zukunft Ihrer Kinder zu kämpfen.

This article first appeared in The Stream and is reprinted here by permission.

Link: https://cornwallalliance.org/faith-in-perspective-our-children-climate-and-the-future/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 06 / 2025

Vorbemerkung: Die Kältewelle in den USA hat sich wieder nordwärts zurück gezogen und ist nur noch in den nördlichen US-Staaten vorherrschend. Dort ist das jedoch absolut normal. Allerdings könnte es eine neue Runde geben, siehe hierzu die Ausführungen nach der ersten Meldung in diesem Report. Außerdem ist inzwischen Nordeuropa erfasst. Und bei uns? Nun, seit einiger Zeit hält sich über Nordeuropa ein kräftiges Winterhoch, das für eine anhaltende Blockierung sorgt. Wesentliche Kaltluftmassen sind dabei jedoch von Osten her noch nicht bis zu uns vorgedrungen. Jedoch zeigen die Modellsimulationen jetzt fast übereinstimmend eine klassische Retrograd-Bewegung des hohen Luftdrucks (d. h. Eine Verlagerung des Schwerpunktes nach Westen), so dass in der kommenden Woche der Weg frei wäre für Vorstöße arktischer Luft von Nordosten her bis zu den Alpen.

Meldungen vom 3. Februar 2025:

USA: Weiterer Kälteeinbruch droht

Der Januar war auf dem gesamten nordamerikanischen Kontinent historisch kalt. Das Climate Prediction Center hat es NICHT kommen sehen…

Für den Februar ist eine Wiederholung zu erwarten.

Ein weiterer arktischer Ausbruch – noch kälter als im Januar – droht Mitte des Monats den größten Teil der USA zu erfassen, insbesondere den Mittleren Westen, die Ebenen und die Region der Großen Seen, wie die neuesten ECMWF-Modelle zeigen.

Die Anomalien der geopotentiellen Höhe von 50 hPa weisen auf erhebliche stratosphärische Störungen hin, die häufig mit längeren Kälteperioden in der nördlichen Hemisphäre einhergehen:

(Längere) Ausführungen des Übersetzers hierzu: Cap Allon meldet hier einen weiteren Vorstoß arktischer Festlandsluft aus Kanada bis weit nach Süden in die USA. Das warten wir mal ab, aber: Er spricht etwas an, das ich selbst schon im vorigen Jahr bzgl. der Antarktis angesprochen hatte, nämlich ein „Split“ des stratosphärischen Polarwirbels (Abb. oben). Ein solcher Vorgang hätte sicher auch für das Wetter (!) bei uns gravierende Auswirkungen. Dieser Split wird jedoch vom EZMW erst in zwei Wochen simuliert, also heißt es auch hier: abwarten. Immerhin, aus heutiger Sicht (Montag, 3. Februar) ist die Westwindzirkulation über Europa weitgehend zusammen gebrochen, und das soll den Modellen zufolge auch erst mal so bleiben. Es ist davon auszugehen, dass in späteren Meldungen der Folgetage dieser Woche noch öfter davon die Rede sein wird.

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Russland: Schneestürme auf Sachalin

Die Schneestürme in Sachalin, Russland, halten an und lösen das aus, was die Einheimischen eine „Schnee-Apokalypse“ nennen.

Massive Schneeverwehungen haben Fensterscheiben zertrümmert und den Straßenverkehr zum Erliegen gebracht.

Die Bewohner graben sich unter dem massiven Schnee aus, während die Versorgungsunternehmen unermüdlich daran arbeiten, die widrigen Umstände in den Griff zu bekommen.

In Ostasien herrscht derzeit anomale Kälte, wobei sich der Frost von Russland über die Mongolei bis nach China, Korea und Japan erstreckt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/arctic-blast-to-slam-the-us-sakhalin?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 4. Februar 2025:

Rekord-Februarkälte bedroht Nordchina

Im Norden Chinas wird es bald sehr kalt werden. In Hohhot, der Hauptstadt der Inneren Mongolei, werden für den Monat Februar rekordverdächtig niedrige Temperaturen erwartet.

Jüngste Prognosen deuten darauf hin, dass die Temperaturen in den Bergregionen bis -35 °C sinken und damit neue Monatsrekorde aufstellen könnten, die weit unter der Nachtnorm von -13 °C liegen.

Die chinesische Wetterbehörde hat davor gewarnt, dass ab Donnerstag in einem großen Gebiet außergewöhnliche Kälte herrschen wird. Sie führt dies auf einen sich abschwächenden „Polarwirbel“ zurück, der es der Polarluft ermöglicht, weiter nach Süden vorzudringen als gewöhnlich. Verschärft wird dies durch ein sibirisches Hoch, das kalte, trockene Luft aus Sibirien nach Süden leitet und den Frost weiter verschärft.

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Allzeit-Schneerekorde in Japan

Nicht nur in China, sondern in weiten Teilen Südostasiens herrschen polarähnliche Bedingungen, und in weiten Teilen Japans hat es in noch nie dagewesener Weise geschneit.

Vor allem die nördlichen Gebiete wurden von meterhohen Schneemassen heimgesucht, und in einer Reihe von Städten kam es zu beispiellosen Schneemengen. In der Stadt Obihiro fielen in nur 12 Stunden 120 cm, womit dort ein neuer Rekord aufgestellt wurde.

In Memuro wurden 105 cm gemessen, in Urahoro 77 cm und in Shiranuka 69 cm – in jeder Stadt wurde ein historischer Höchststand erreicht.

In der Stadt Aomori haben die Behörden ihr bisher größtes Budget für die Schneeräumung bereitgestellt.

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120 cm Schnee in den Alpen innerhalb von drei Tagen*

*Gemeint sind hauptsächlich die Gebiete südlich des Alpenhauptkammes.

Die Alpen wurden von den schwersten Schneefällen der Saison heimgesucht: 1,2 Meter fielen in nur drei Tagen.

Dieser massive Sturm hat die Skigebiete in Frankreich, Italien, der Schweiz und Österreich überzogen und sorgt für hervorragende Bedingungen für den Rest der Saison.

Chamonix verzeichnete mit 1,2 Metern in 72 Stunden die größte Menge. Flaine folgte mit 105 cm dicht dahinter, während in La Thuile in Italien 80 cm und im schweizerischen Crans Montana 70 cm gemessen wurden.

In Österreich fielen im Kaunertal an einem einzigen Tag 40 cm, in anderen Gebieten wurden 60 cm in 24 Stunden gemeldet.

Die jüngsten Schneefälle haben die Schneedecke drastisch erhöht.

Skigebiete wie Avoriaz, Chamonix und Les Arcs melden jetzt über 3 Meter Schnee auf ihren höheren Hängen. Sogar in Regionen, die in dieser Saison zuvor Probleme hatten, gab es deutliche Verbesserungen, die sie über den Durchschnitt brachten, wie z. B. Livigno in Italien, wo sich die Schneehöhe mehr als verdoppelt hat.

Das Kaunertal in Österreich nach 40 cm Neuschnee

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-february-cold-threatens-northern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 5. Februar 2025:

Signifikanter Rückgang der globalen Temperatur im Januar

Der jüngste Datenpunkt des UAH zeigt eine Temperaturanomalie von 0,46 °C, ein deutlicher Rückgang gegenüber den jüngsten Spitzenwerten.

Der Rückgang deutet darauf hin, dass sich ein größerer Abkühlungstrend abzeichnet, der mit dem Abklingen von El Niño, dem Ende des Sonnenmaximums und den abklingenden Nachwirkungen des Hunga-Tonga-Unterwasser-Vulkanausbruchs zusammenhängen könnte.

Dies ist ein erheblicher Rückgang. Die Messwerte liegen jetzt etwa 0,5 °C unter dem Höchstwert vom April 2024 – das ist eine globale Abkühlung um ein halbes Grad in 10 Monaten.

In den späten 1990er Jahren waren die globalen Temperaturen noch höher. Und angesichts der oben erwähnten Abschwächung, insbesondere der Rückkehr des solaren Minimums, würde ich erwarten, dass in den kommenden Monaten und Jahren noch mehr kommt.

Alle Regionen des Planeten kühlten sich ab Dezember ab. Der stärkste Rückgang war in den USA zu verzeichnen, die von +1,42 °C über dem multidekadischen Mittelwert im Dezember 2024 auf -1,02 °C darunter im Januar 2025 fielen. Das ist ein ziemlicher Schwung. Weitere Daten finden Sie hier.

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Weitere Rekord-Schneefälle in Teilen Japans

Japan erlebt in dieser Saison rekordverdächtige Schneefälle.

In Hokkaido gab es in Regionen wie Obihiro und Kushiro heftige Schneefälle, die in Obihiro 129 cm erreichten. Damit wird der am Dienstag aufgestellte Rekord weiter ausgebaut und der alte Rekord aus dem Jahr 1972 übertroffen.In nur 12 Stunden fielen hier 120 cm – die höchste jemals in Japan gemessene 12-Stunden-Schneesumme.

Zwei Orte haben auch den bisherigen nationalen 3-Stunden-Rekord für Schneefall (48 cm in Otoineppu im Jahr 2013) übertroffen: Obihiro mit 59 cm in 3 Stunden am Dienstagmorgen und Memuro mit 51 cm.Diese beiden Stationen brachen auch den nationalen Rekord für 6-stündigen Schneefall.

Während die Auswirkungen des Schnees in den nördlichen Regionen entlang des Japanischen Meeres am stärksten sind, dringt die kalte Luftmasse nach Westen vor und bringt Schnee in die Region Kyushu am Ostchinesischen Meer und die Region Shikoku am Seto-Binnenmeer.

In Teilen von Kyushu werden Temperaturen unter -12 °C gemessen – Rekordwerte. In der Präfektur Kagoshima schneit es unaufhörlich, wobei sich im Stadtzentrum Schneemassen ansammeln. In den Bergregionen sind die Straßen mit meterhohen Schneemassen weiß bedeckt.

Die Japanische Meteorologische Agentur (JMA) prognostiziert für die nächsten 24 Stunden weitere 100 cm Schnee im Nordwesten und etwa 50 cm in Hokkaido.

Diese Schneefälle waren auch für wetteronline.de eine Meldung wert.

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Weitere Schneestürme auf Sachalin

Schwere Schneestürme suchen weiterhin die südlichen Regionen der Insel Sachalin in Russland heim.

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Finnland: Kälte bis –40°C

In Finnland herrscht Dauerfrost mit morgendlichen Temperaturen bis -40°C in Kittilä.

Hier wurde ein Tiefstwert von -39,4 °C gemessen, wobei ähnliche Anomalien in weiten Teilen Lapplands und in ganz Skandinavien herrschten. In Sodankylä Lokka wurden -37,8 °C gemessen, in Kittilä Lompolonvuoma waren es -37,7 °C.

Auch weiter südlich gelegene Gebiete waren nicht immun, da sich Minustemperaturen über die gesamte Region erstreckten.

Tiefstwerte der Nacht vom 4. zum 5. Februar 2025. Quelle: [@meteociel]

Link: https://electroverse.substack.com/p/global-temperatures-cool-significantly?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 6. Februar 2025:

48,5°C in Concordia (Antarktis)

Die tiefsten Temperaturen des Sommers wurden in der Antarktis gemessen.

Am 5. Februar wurde in Concordia ein Tiefstwert von -48,5 °C gemessen. Am 6. Februar wurden in Vostok -47,6°C gemessen, während AGO-4 AWS -44,1°C meldete.

Diese Temperaturen liegen deutlich unter dem Durchschnitt für den antarktischen Sommer. Normalerweise liegen die Februartemperaturen in Concordia bei etwa -35°C, während Vostok im Durchschnitt bei -30°C liegt.

Die Antarktis kühlt sich ab, und zwar schon seit Jahrzehnten – das wissen wir.

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USA: Arktische Kaltluft – Runde zwei

Salina, Kansas, erlebte gerade den kältesten Januar seit Jahrzehnten, mit Temperaturen, die seit 1985 nicht mehr erreicht worden waren.

Der Durchschnittswert für den Monat lag bei nur -5°C und übertraf damit die Rekorde von vor fast vier Jahrzehnten. Der kälteste Tag war der 21. Januar, an dem es -25°C kalt wurde, was einen neuen Tiefstwert für dieses Datum bedeutete.

Der Frost in Salina wurde von erheblichen Schneefällen begleitet. Die Stadt erhielt im Laufe des Monats mehr als 30 cm Schnee, was weit über der saisonalen Norm liegt.

In den gesamten USA war der Januar 2025 durch weit verbreitete Kälte gekennzeichnet. 166 der 191 untersuchten Städte verzeichneten deutlich unterdurchschnittliche Temperaturen (und das, obwohl die offiziellen Datensätze den UHI-Effekt nicht berücksichtigen).

Link: https://electroverse.substack.com/p/concordia-at-485c-553f-arctic-outbreak?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 7. Februar 2025:

Starke Schneefälle in Iran

Am Abend des 7. Februar kam es am Ghoshchi-Pass in der Nähe von Urmia, Iran, zu einem heftigen Schneesturm, in dessen Folge zahlreiche Fahrzeuge stecken blieben. Der Sturm ließ etwa 30 cm Schnee fallen, und bis zum Morgen hielten Schneegestöber und Nebel an.

Der diesjährige Winter im Iran war von schweren Bedingungen geprägt. Bereits im Dezember wurde das Land mit starkem Schneefall und eisiger Kälte konfrontiert, was in mehreren Provinzen aufgrund von Energiemangel zu weitreichenden Stromausfällen führte.

Den Bewohnern wird geraten, bei diesem jüngsten Frost Vorsicht walten zu lassen.

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Nordindien: Starke Schneefälle und Kälte in Himachal Pradesh

Der indische Bundesstaat Himachal Pradesh wird von einer schweren Kältewelle heimgesucht, die mit Minusgraden und starkem Schneefall zu weitreichenden Störungen führt.

In Keylong wurde kürzlich ein Tiefstwert von -12,2 °C registriert, in Kukumseri -11,6 °C, in Tabo -10,8 °C, in Kalpa -3,1 °C, in Bharmour -1,9 °C und in Manali -1,5 °C – allesamt weit unter den saisonalen Normen.

Die jüngsten Schneefälle in diesen Gebieten betrugen mehr als 15 cm, in den Bergen sogar noch mehr.

Mehr als 100 Straßen sind derzeit blockiert, vor allem in Lahaul-Spiti, Kinnaur, Kullu und Chamba. Starker Schneefall und starker Wind haben auch die Stromleitungen beschädigt, so dass es in dem nordindischen Bundesstaat zu ausgedehnten Stromausfällen kam.

Die Kältewelle wird weiter anhalten, und das indische Wetteramt sagt für den 8. bis 12. Februar weiteren Schnee voraus.

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Taiwan: Seltene Schneeflocken selbst in tiefen Lagen

Taiwan steht ein seltener Kälteeinbruch bevor, bringt doch eine Kaltfront Schneefall bis in tiefe Lagen. Diese Welle wird im Norden Taiwans Schnee in Höhen bis 1.500 Metern hinab bringen, ein äußerst seltenes Ereignis.

Am Donnerstag fielen bereits Flocken auf Gipfel oberhalb von 3000 Metern, und die Zentrale Wetterbehörde (CWA) warnte davor, dass die Schneefallgrenze am Freitag und bis zum Wochenende auf ein noch nie dagewesenes Niveau sinken könnte.

Die Temperaturen sinken derzeit in ganz Taiwan, wobei in den nördlichen Teilen und in der Region Yilan-Hualien einstellige Werte gemessen werden. Die anomale Kälte führt zu eisigen Bedingungen, insbesondere von Taoyuan nordwärts sowie in den östlichen Regionen.

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Japan: Über 6 m Schnee in einigen Skigebieten

Auf der anderen Seite des Ostchinesischen Meeres, in Japan, haben einige Skigebiete jetzt eine Schneehöhe von mehr als 6 Metern erreicht.

Das Arai Resort in Niigata hat laut snowjapan.com eine Schneehöhe von 610 cm erreicht – eine historische Marke für Anfang Februar.

In Hokkaido zum Beispiel hat sich der Schnee als störend erwiesen und Menschen in ihren Häusern eingeschlossen sowie Brücken zum Einsturz gebracht. Der Flughafen Obihiro verzeichnete Anfang der Woche eine rekordverdächtige Schneemenge über 120 cm innerhalb von 12 Stunden.

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-snow-in-iran-himachal-pradesh?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 07 / 2025

Redaktionsschluss für diesen Report: 7. Februar 2025

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE