COP 29: Das Billionen-Dollar-Festival

Cap Allon

Der UN-Klimagipfel ist kaum mehr als ein Theater der Selbstdarstellung, das unter dem Deckmantel des Klimaschutzes eine absurde und unrealistische Agenda für kolossale Wohlstandstransfers von den Industrieländern an die Entwicklungsländer vorantreibt.

Angesichts der Wahl Trumps und der auffälligen Abwesenheit wichtiger Führungspersönlichkeiten ist in diesem Jahr nicht einmal mehr der übliche Anschein eines Konsenses gegeben. Dennoch halten die Staats- und Regierungschefs weiterhin hohle Reden, in denen sie fordern, dass Billionen westlicher Gelder in ärmere Länder umgeleitet werden sollen.

Abgesehen von Erpressung und Diebstahl hat dies alles nichts mit echten Lösungen für das Klima zu tun. Die wohlhabenderen Länder wollen ihre Emissionen senken, während die ärmeren Länder, die sich zu Recht auf ihr Wirtschaftswachstum konzentrieren, keinen wirklichen Anreiz haben, ihre Industrien durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe zu verkrüppeln. Um die Illusion gemeinsamer Ziele zu erwecken, hat der Westen seit Jahren mit Geldversprechen gelockt. Im Jahr 2009 versprach die damalige Außenministerin Hillary Clinton 100 Milliarden Dollar jährlich bis 2020, wenn sich die Entwicklungsländer zu künftigen Kohlenstoffreduzierungen verpflichten würden. Es überrascht nicht, dass der größte Teil dieses Geldes nie ankam – Sie können sich denken, wohin es ging – und wenn doch, wurde es als „Entwicklungshilfe“ umdeklariert.

Doch selbst 2024, Jahrzehnte nach Beginn des Betrugs, nehmen die Forderungen weiter zu. Jetzt wollen die großen Entwicklungsländer Billionen. Allein Indien hat 100 Milliarden Dollar jährlich für seine Klimaziele gefordert, während Nationen wie China darauf bestehen, diese Beträge von Milliarden auf Billionen zu erhöhen. Ja, dieses Indien und dieses China (siehe unten) – Nationen mit den höchsten CO₂-Emissionen der Welt (und dem damit verbundenen wachsenden Wohlstand). Sie wollen ihren Kuchen, sie wollen ihn essen, und sie wollen, dass der Westen sowohl für die Party bezahlt als auch den Dreck wegräumt. Und was noch schlimmer ist: Unsere Marionettenführer beugen sich und lassen sich alles gefallen.

Das Eingeständnis des UN-Ökonomen Ottmar Edenhofer aus dem Jahr 2010 klingt wahrer denn je: „Man muss sich von der Illusion befreien, dass die internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist… wir verteilen de facto den Weltreichtum durch die Klimapolitik um.“

Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, haben Klimaaktivisten und Entwicklungsländer diese Geldbeschaffung als „Entschädigung für Verluste und Schäden“ durch westliche Emissionen umgetauft. Dies ignoriert bequemerweise die Tatsachen: Seit 1990 sind die weltweiten Schäden durch Wetterereignisse als Prozentsatz des BIP tatsächlich zurückgegangen, und die Zahl der katastrophenbedingten Todesfälle ist drastisch gesunken. Doch das falsche Narrativ hält sich hartnäckig und treibt die Forderungen immer weiter in die Höhe. Ein im letzten Jahr eingerichteter „Fonds für Verluste und Schäden“ soll bis 2030 5,8 Billionen Dollar einbringen, wobei einige Befürworter von bis zu 238 Billionen Dollar bis 2050 ausgehen – eine schwindelerregende Rechnung von über 1000 Dollar pro westlichem Bürger und Jahr. Noch einmal: Das ist Diebstahl.

Die westlichen Steuerzahler lehnen dieses dreiste Vorhaben mit überwältigender Mehrheit ab, und das zu Recht. Wie Bjorn Lomborg betont, werden mit diesen Geldern weder Armut noch Hunger oder Krankheiten bekämpft, die alle zu einem Bruchteil der Kosten angegangen werden könnten. Stattdessen werden sie für zweifelhafte „Klima“-Projekte verwendet, die routinemäßig in Eitelkeitsprojekten und Offshore-Konten verschwinden, anstatt die Bedürftigen zu erreichen.

Nichts davon wird die globalen Emissionen verringern. Die Realität sieht so aus, dass die Entwicklungsländer, die für ihr Wirtschaftswachstum immer noch stark auf fossile Brennstoffe angewiesen sind, noch jahrzehntelang die Hauptverursacher von Emissionen sein werden. Sie werden ihre Wirtschaft ausbauen und ihren Wohlstand steigern, während der Westen seine eigene Schlinge weiter zuzieht.

Die westlichen Staats- und Regierungschefs werden den Preis dafür zahlen, wenn nicht an der Wahlurne, dann durch zivile Unruhen.

Mit Blick auf UK hält sich Jeremy Clarkson nicht zurück:

Link: https://electroverse.substack.com/p/india-chills-heavy-snow-to-batter?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Weg der Klimapolitik in die Versklavung in einer Grafik

Robert Bradley Jr., MasterResource

Dr. Faig S. Askerov (nach eigenen Angaben ehemaliger Direktor für Regulatory Compliance und Umwelt bei BP in Aserbaidschan, Georgien und der Türkei, promovierter Petrochemiker und Dozent) hat eine Grafik und Definitionen vorgelegt, die als „Beweisstück“ gegen den Weg in die Klimaknechtschaft verwendet werden können. In einer Zeit des politischen Wandels gegen den Klimaalarmismus bzw. die erzwungene Energiewende sollten selbst Tiefenökologen in Frage stellen, ob CO₂-Ökologisierung besser ist als Wind-, Solar- und Batterieindustrialisierung.

Berechnungen von Treibhausgasen (GHG)

1. Brutto-THG-Emissionen

– Definition: Die Gesamtemissionen, die von einer Einheit (z. B. einem Land, einem Unternehmen oder einer Einzelperson) erzeugt werden, ohne Berücksichtigung von Kompensations- oder Sequestrationsmaßnahmen.
– Beispiel: Eine Fabrik emittiert jährlich 100.000 Tonnen CO₂.

2. die Netto-THG-Emissionen

– Definition: Emissionen nach Berücksichtigung von Kompensationen, Kohlenstoffabbau oder Kohlenstoffbindung (z. B. Anpflanzung von Bäumen, Technologien zur Kohlenstoffbindung).

– Formel: Netto-THG-Emissionen = Brutto-Emissionen – (Kohlenstoff-Ausgleich + Kohlenstoff-Bindung)

– Beispiel: Wenn die gleiche Fabrik in die Wiederaufforstung investiert, die 20.000 Tonnen CO₂ absorbiert, betragen ihre Nettoemissionen 80.000 Tonnen.

3. Kohlenstoff-Neutralität

– Definition: Erreichen eines Gleichgewichts zwischen erzeugten und aus der Atmosphäre entfernten Emissionen durch Kompensationen. Dies bedeutet nicht, dass die Emissionen eliminiert werden müssen, sondern dass die verbleibenden Emissionen ausgeglichen werden müssen.

– Erreicht durch: Investitionen in erneuerbare Energien, Kauf von Emissionsgutschriften oder Kompensationen

– Beispiel: Ein Unternehmen stößt 10.000 Tonnen CO₂ aus, kauft aber Emissionsgutschriften aus Projekten, welche die gleiche Menge absorbieren, so dass es klimaneutral ist.

4. Netto-Null-Emissionen

– Definition: Bezieht sich auf die größtmögliche Reduzierung von Emissionen und die Verwendung von Kompensationen oder die Beseitigung von unvermeidbaren Emissionen. Der Schwerpunkt liegt eher auf der Beseitigung von Emissionen im Vorfeld als auf dem Einsatz von Kompensationsmaßnahmen.

– Grundprinzipien: Langfristige, dauerhafte Reduzierungen haben Vorrang. Etwaige Restemissionen müssen durch direkte Beseitigung (z. B. durch Kohlenstoffabscheidung und -speicherung) ausgeglichen werden.

– Beispiel: Ein Unternehmen gestaltet seine Betriebsabläufe so um, dass die Emissionen um 95 % gesenkt werden, und entfernt die verbleibenden 5 % durch Sequestrierung.

5. Null Emissionen

– Definition: Das Erreichen von keinerlei Emissionen aus einer Tätigkeit, einem Produkt oder einem Prozess, ohne sich auf irgendeine Form des Ausgleichs zu verlassen. Dies ist für die meisten Branchen eine technische Herausforderung.

– Beispiel: Ein Elektrofahrzeug, das während seines gesamten Lebenszyklus‘ ausschließlich erneuerbare Energien nutzt, könnte als Null-Emissions-Fahrzeug betrachtet werden.

6. Wissenschaftlich begründete Ziele

– Definition: Reduktionsziele, die auf das Ziel des Pariser Abkommens abgestimmt sind, die globale Erwärmung auf 1,5°C oder 2°C zu begrenzen. Unternehmen oder Regierungen verpflichten sich zu einem Pfad, der Meilensteine für die Reduzierung von Treibhausgasen enthält.

– Beispiel: Ein Unternehmen könnte sich zum Ziel setzen, die Emissionen bis 2030 um 50 % zu senken und bis 2050 eine Netto-Null-Emission zu erreichen.

7. Bereiche des Treibhausgasprotokolls (1, 2 und 3)

– Scope 1: Direkte Emissionen aus eigenen oder kontrollierten Quellen (z. B. Brennstoffverbrennung vor Ort).

– Scope 2: Indirekte Emissionen aus eingekauftem Strom, Wärme oder Dampf.

– Scope 3: Indirekte Emissionen aus der Lieferkette und der Produktnutzung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese verschiedenen Ansätze zur Berechnung von Treibhausgasemissionen unterschiedliche Ambitionen und Strategien widerspiegeln. Während Kohlenstoffneutralität durch Kompensationen erreicht werden kann, liegt der Schwerpunkt bei Netto-Null eher auf der direkten Beseitigung von Emissionen, wobei nur in begrenztem Umfang auf Kompensationen für unvermeidbare Emissionen zurückgegriffen wird. Null Emissionen ist das strengste Ziel, das darauf abzielt, überhaupt keine Emissionen zu erzeugen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/11/10/the-climate-road-to-serfdom-in-one-graph/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




CO₂-Sättigung widerlegt Befürchtungen über Temperaturanstieg

Heartland Institute

Eine in der Fachzeitschrift Applications in Engineering Science veröffentlichte Studie untermauert die Behauptungen prominenter Wissenschaftler in anderen Forschungsarbeiten, wonach die Zugabe von Kohlendioxid bei den derzeitigen Werten aufgrund des Sättigungseffekts, wenn überhaupt, nur geringfügig zu einer weiteren Erwärmung beitragen dürfte.

Die Studie, verfasst von drei Fakultätsmitgliedern des Instituts für Optoelektronik an der Polnischen Technischen Militäruniversität in Krakau, enthält eine Literaturübersicht über die Auswirkungen der anthropogenen Erhöhung der atmosphärischen CO₂-Konzentration auf das Klima der Erde sowie eine unabhängige Analyse der Strahlungsabsorption von potenziellem Kohlendioxid. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass das Thema zwar weiter untersucht werden sollte, die beste Schätzung jedoch ist, dass die atmosphärische CO₂-Konzentration bereits ein Niveau erreicht hat, über das hinaus zusätzliche Emissionen fast keine Sonnenstrahlung mehr absorbieren und zur Erwärmung beitragen können.

Es wird kaum oder gar nicht darüber diskutiert, ob es überhaupt einen atmosphärischen Sättigungseffekt für CO₂ gibt. CO₂ absorbiert die Sonnenstrahlung in einem bestimmten Frequenzband, und wenn 100 Prozent dieses Frequenzbandes erreicht sind, führt die Zugabe von weiterem CO₂ nicht zu einer zusätzlichen Erwärmung. Die Debatte dreht sich darum, ob dieses Frequenzband erreicht oder überschritten wurde. Dieser Studie zufolge ist die Antwort ein klares Ja.

Laut Theorie, bestätigt durch Laborexperimente, liegt die „Sättigungsmasse“ von CO₂ bei etwa 0,6 kg/m². Die derzeitige CO₂-Menge in der Erdatmosphäre beträgt bereits etwa 6 kg/m² – etwa das Zehnfache der Sättigungsmasse.

„Dies bedeutet, dass zusätzliche CO₂-Emissionen nur einen geringen bis gar keinen weiteren Erwärmungseffekt haben, da das Gas bereits fast die gesamte Infrarotstrahlung absorbiert hat, die es innerhalb seines Absorptionsspektrums aufnehmen kann“, schreibt Vigilant News in einem Bericht über die Studie. Die Mainstream-Medien haben die Ergebnisse der Studie weitgehend ignoriert.

„Es stellt sich die Frage, ob das zusätzlich in die Atmosphäre emittierte Kohlendioxid Wärmestrahlung absorbiert“, so die Autoren. Diese und frühere Studien, welche die Wissenschaftler untersuchten, deuten darauf hin, dass die Antwort auf diese Frage nein lautet: „Dies deutet eindeutig darauf hin, dass die offiziell dargestellte Auswirkung des anthropogenen CO₂-Anstiegs auf das Klima der Erde lediglich eine Hypothese und keine gesicherte Tatsache ist“, folgern die Wissenschaftler.

Die Ergebnisse der Studie decken sich mit den Arbeiten prominenter Physiker wie Dr. W. A. van Wijngaarden vom Fachbereich Physik und Astronomie der York University in Kanada, Dr. Will Happer vom Fachbereich Physik der Princeton University und Dr. Richard Lindzen, emeritierter Professor am Fachbereich für atmosphärische und planetarische Wissenschaften des Massachusetts Institute of Technology, sowie unabhängiger Forscher wie Randall Carlson und anderen. Sie alle argumentieren seit langem, dass die Auswirkungen von CO₂ auf das Klima überbewertet werden, während seine Vorteile, vor allem die Ergrünung der Erde, oft ignoriert werden.

So sagten Lindzen und Happer im Juli 2024 vor der Legislative von Kentucky wie folgt aus:

Die Physik des Kohlendioxids besagt, dass die Fähigkeit von CO₂, den Planeten zu erwärmen, durch seine Fähigkeit bestimmt wird, Wärme zu absorbieren, die mit zunehmender CO₂-Konzentration in der Atmosphäre rasch abnimmt. Diese wissenschaftliche Tatsache über CO₂ ändert alles, was die landläufige Meinung über CO₂ und den Klimawandel betrifft.

Kohlendioxid ist jetzt ein schwaches Treibhausgas. Bei der heutigen CO₂-Konzentration in der Atmosphäre von etwa 420 Teilen pro Million sind zusätzliche CO₂-Mengen kaum in der Lage, Wärme zu absorbieren, und daher ist es jetzt ein schwaches Treibhausgas. Seine Fähigkeit, den Planeten bei höheren CO₂-Konzentrationen zu erwärmen, ist sehr gering.

Das bedeutet auch, dass die gängige Annahme, Kohlendioxid sei „die Hauptursache für den Klimawandel“, wissenschaftlich falsch ist.

Diese Studie und die Arbeiten zahlreicher anderer Forscher zeigen, dass die Wissenschaft zwar feststeht, aber nicht so, wie die Klimaalarmisten behaupten oder annehmen würden. Wenn diese Forschung korrekt ist, können steigende CO₂-Emissionen höchstens eine vernachlässigbare Auswirkung auf die Temperaturen haben, während sie eine enorme, positive Auswirkung auf das Pflanzenleben haben.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Wenn CO₂ nicht der Grund für die jüngsten bescheidenen Temperaturanstiege ist, muss man nach anderen Ursachen suchen, und eine davon wurde kürzlich in einer in der Zeitschrift Geomatics veröffentlichten Arbeit vorgeschlagen.

In dieser Studie fanden die Forscher anhand von Satellitendaten und Beobachtungen heraus, dass eine Abnahme der Albedo der Erde in Verbindung mit Schwankungen der Sonneneinstrahlung „100 Prozent des globalen Erwärmungstrends und 83 Prozent der zwischenjährlichen Schwankungen der [globalen Temperatur] erklären, wie sie von sechs satelliten- und bodengestützten Überwachungssystemen in den letzten 24 Jahren dokumentiert wurden“.

Dieser Studie zufolge hat eine Abnahme der Albedo der Erde dazu geführt – ein kritischer Punkt, der vom IPCC ignoriert oder falsch dargestellt wird – dass die Erde weniger Sonnenenergie zurück ins All reflektiert und mehr davon absorbiert, was für den jüngsten Erwärmungstrend verantwortlich ist. Steigende Kohlendioxid-Konzentrationen haben laut dieser Studie nichts mit der jüngsten Erwärmung zu tun, was mit den Forschungsergebnissen übereinstimmt, die darauf hindeuten, dass CO₂ seinen Sättigungspunkt bei der Strahlungswirkung erreicht oder überschritten hat.

Quellen: Vigilant News; Applications in Engineering Science; CO₂ Coalition; Kentucky Legislature; Geomatics

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-524-plants-are-using-much-more-CO₂-than-climate-models-assume/, dritter Beitrag

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




UN COP 29 stellt unsinnige Gelder in den Vordergrund

David Wojick

Bei den UN-Klimakonferenzen ging es schon immer um das große Geld, aber bisher gab es eine Fassade aus Emissionsreduzierungen, hinter der es versteckt war. Diesmal geht es um das große Geld, und das ist erstaunlich verrückt. Sie wollen ab dem nächsten Jahr viele Billionen von uns.

Dass die Leute diesen Unsinn ernst nehmen, spricht Bände über die Irrealität des UN-Klimaprogramms. Aber es wird ein Riesenspaß sein zu sehen, wie sie gegen die NO WAY-Wand stoßen.

Es gibt eigentlich drei große Geldangelegenheiten, die man scheitern sehen kann. Das erste ist das jährliche Geld für die Entwicklungsländer, das von mickrigen 100 Milliarden Dollar pro Jahr auf eine Billion pro Jahr steigen und schnell auf fast zwei Billionen anwachsen soll. Das haben sie wirklich vor.

Zweitens die noch nicht genannten Billionen, die wir den Entwicklungsländern als Ausgleich für ihr schlechtes Wetter zahlen sollen. Was von diesen beiden verrückter ist, ist schwer zu sagen, und ich freue mich über Vorschläge.

Der dritte Punkt ist vielleicht der lustigste. Die Menschen wollen, dass China, eine der stärksten Volkswirtschaften der Welt aufhört, so zu tun, als sei es ein Entwicklungsland, und viel Geld in diese beiden Töpfe steckt. Nach einigen Maßstäben ist China die bei weitem stärkste Volkswirtschaft. Das Land erzeugt und verbraucht zum Beispiel mehr Strom als die USA und die EU zusammen.

Bevor wir uns näher mit der Verrücktheit des Dollars befassen, muss ein verfahrenstechnischer Punkt angesprochen werden, vor allem im Hinblick auf die bevorstehende Wahl von Trump. Bei diesen großen Geldgeschäften geht es um das MOP, nicht um das COP. Wie war das mit dem Fachjargon?

Grundlage für diese jährlichen Diskussionen ist das UN-Rahmenübereinkommen über Klimaänderungen (UNFCCC) von 1994. Es handelt sich um einen Vertrag, der von 198 Ländern ratifiziert worden war, darunter auch von den USA. Die Abkürzung COP steht für die Konferenz der Vertragsparteien des UNFCCC (Conference of the Parties to the UNFCCC).

Das Pariser Abkommen ist ein Zusatzabkommen von 2015 zum UNFCCC. Es handelt sich nicht um einen Vertrag, sondern um ein sogenanntes Präsidentenabkommen im internationalen Recht. Präsident Trump kann uns nicht aus dem UNFCCC herausholen, aber er kann das Pariser Abkommen leicht verlassen, wie er es das letzte Mal getan hat, als er Präsident war. Die Zusammenkunft im Rahmen des Pariser Abkommens wird als Treffen der Vertragsparteien oder MOP bezeichnet [„M“ für „Meeting“]

Die COP 29 ist eigentlich teils COP und teils MOP. Alle drei großen Geldangelegenheiten sind auf der MOP-Seite, wo wir bald nicht mehr vertreten sein werden. Natürlich fällt die COP 29 MOP unter das, was von der Biden-Regierung übrig geblieben ist, so dass wir immer noch am Tisch sitzen werden, aber alle Versprechungen, die gemacht werden, werden ins Lächerliche gezogen werden. Diese Wendung trägt nur zur Frivolität bei.

Hier noch ein wenig mehr zum Fachjargon, damit Sie das Geschehen verfolgen können. Zunächst wird die astronomische jährliche Zahlung als New Collective Quantified Goal (NCQG) bezeichnet, was mir unaussprechlich vorkommt. Vorschläge sind willkommen. Wenigstens gibt es einen inneren Reim auf C und G.

Zum Zweck der Diskussion beträgt der Ausgangswert des NCQG 1,1 Billionen Dollar im Jahr 2025 und steigt auf 1,8 Billionen Dollar im Jahr 2019. Ja, es handelt sich um einen 5-Jahres-Plan. Das ist doch keine Überraschung, oder?

Das zweite große Geldproblem heißt Verlust und Beschädigung. Dieser Schlechtwettertopf kommt gerade erst auf den Weg oder versucht es, was vielleicht nicht passiert, also gibt es viel zu beobachten.

Das Problem ist, dass es auf der Welt mehr schlechtes Wetter als Geld gibt, so dass auch die möglichen Mittel begrenzt sind. Die grundlegende Frage lautet also: Wer bekommt wie viel und wofür? Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine tatsächlichen Mittel. Die Debatte ist also rein akademisch, was die Diplomaten lieben.

Die chinesische Frage scheint keinen offiziellen Namen zu haben, aber sie wird oft als „Chinas Beitrag“ bezeichnet. Die Tatsache, dass China der größte CO-Emittent der Welt ist, trägt ebenfalls zur Schuldzuweisung bei. Chinas Antwort lautet, dass es sich pro Kopf der Bevölkerung noch entwickelt und noch einen langen Weg vor sich hat. Wir werden sehen.

Allerdings sagen Diplomaten niemals NEIN, also wird das auch nicht passieren. Sie sagen auch nie JA. Wir werden es in Zeitlupe sehen, denn sie haben zwei Wochen Zeit, um zu handeln.
Das Geld ist lachhaft unmöglich und die USA ziehen sich aus dem MOP zurück, aber die Show muss weitergehen. Bleiben Sie bei CFACT dran, wir werden noch viel Spaß haben.

Link: https://www.cfact.org/2024/11/08/un-cop-29-puts-crazy-money-up-front/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Verzerrte Berichterstattung bzgl. tropischer Zyklone

Cap Allon

Während die atlantische Hurrikansaison recht aktiv war, bleibt die Gesamtaktivität der tropischen Wirbelstürme auf der gesamten Nordhalbkugel weit unter dem Durchschnitt.

In diesem Jahr gab es nur 49 benannte Stürme, weit weniger als der historische Durchschnitt von 54,1, sowie 27 Hurrikane gegenüber den üblichen 30,1. Auch die Zahl der schweren Wirbelstürme ist mit nur 12 gegenüber dem Durchschnitt von 16,3 rückläufig. Der ACE-Index (Accumulated Cyclone Energy), ein Maß für die Intensität von Stürmen, liegt derzeit bei 360,3 und damit deutlich unter dem Durchschnitt von 509,2.

Trotz dieser Indikatoren, trotz dieser Fakten bleibt die Medienberichterstattung darauf fixiert, sich die atlantischen Stürme herauszupicken, während die unterdurchschnittliche Anzahl der Stürme der nördlichen Hemisphäre als Ganzes völlig ignoriert werden, was ihre verzerrte Darstellung aufrecht erhält.

„Etwas, das wir tun, funktioniert eindeutig nicht“, sagte der Milliardär Jeff Bezos kürzlich in einer Moralpredigt an seine Mitarbeiter der Washington Post. „Die meisten Menschen glauben, dass die Medien voreingenommen sind. Jeder, der das nicht sieht, achtet kaum auf die Realität, und wer die Realität bekämpft, verliert. Die Realität ist ein ungeschlagener Champion.“

Offiziell ist das Vertrauen in die Medien auf einem historischen Tiefpunkt angelangt: Die Öffentlichkeit sieht in der Presse kaum mehr als ein Sprachrohr für mächtige Geldgeber und schädliche Agenden. Der Öffentlichkeit wird bewusst, dass die Medien sorgfältig kuratiert werden – nicht um zu informieren, sondern um die öffentliche Meinung so zu formen, dass sie der Agenda ihrer Sponsoren entspricht. Klimaalarmismus, selektive Skandalberichterstattung und der Schutz einflussreicher Persönlichkeiten wie Bill Gates vor einer Überprüfung offenbaren den beunruhigenden Abstieg der Presse vom Wachhund zum Schoßhund.

Wie bereits erwähnt, sind die Schlagzeilen trotz einer unterdurchschnittlichen Saison für tropische Wirbelstürme in der nördlichen Hemisphäre voll von übertriebenen Berichten über „rekordverdächtige“ Stürme und „katastrophale“ Trends, die ein Bild der Krise zeichnen, obwohl es gar keine gibt. Anstatt über Fakten zu berichten, nutzen viele Medien selektive Daten, um Klimaängste zu schüren und ein profitables Narrativ des drohenden Unheils zu untermauern. Das Ziel? Die Öffentlichkeit bei der Stange zu halten, die Politik bestimmter Umweltlobbyisten zu unterstützen und einen stetigen Strom von Werbeeinnahmen aus grünen Unternehmensinitiativen zu erhalten. Das Ergebnis ist keine gut informierte Öffentlichkeit, sondern eine ängstliche, die ständig mit sensationsheischenden Halbwahrheiten gefüttert wird, die eher provozieren als aufklären sollen.

Und dann ist da noch Bill Gates, der Tech-Titan, der zum „Philanthropen“ der öffentlichen Gesundheit geworden ist und der jetzt in den Niederlanden wegen fragwürdiger Impfstoffpraktiken vor Gericht steht. Trotzdem bleibt die Berichterstattung in den Mainstream-Medien verdächtig zurückhaltend. Gates, der Milliarden in Medieninitiativen und globale Gesundheitsprojekte investiert hat, genießt eine einzigartig wohlwollende Presse, die keine schwierigen Fragen stellt. Die Medien übersehen seine jüngste Anklage und ziehen es stattdessen vor, sein sorgfältig gepflegtes Image als wohlwollender Visionär zu wahren. Die Botschaft könnte nicht klarer sein: Die Presse schützt ihre Gönner, indem sie die Mächtigen vor genau der Prüfung bewahrt, die sie rücksichtslos auf andere anwendet.

Nicht nur seine Unternehmungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit entgehen der Kritik. Kürzlich leitete Gates 50 Millionen Dollar an die Harris-Kampagne weiter, wobei er die Gelder durch Hintertüren leitete, um sie geheim zu halten – ein weiterer Schritt, der von den Medien übersehen wurde. Wenn Musk jedoch die andere Seite des politischen Spektrums unterstützt, werden solche Spenden von der Presse als eine Bedrohung für die Demokratie selbst angeprangert.

Dieses Muster wiederholt sich bei unzähligen Themen.

Wo bleibt die unvoreingenommene Berichterstattung über strittige Themen? Wo sind die ausgewogenen Berichte? Die Antwort ist, dass sie unter einem Haufen von Prioritäten begraben ist, die nichts mit dem öffentlichen Wohl zu tun haben. Stattdessen ist die Presse geschickt darin geworden, sich Geschichten auszusuchen, die den Interessen ihrer Gönner entsprechen, und diejenigen zu ignorieren oder abzutun, die nicht in die Agenda passen.

Diese Verzerrung hat die Menschen weg von den Mainstream-Medien und hin zu alternativen Quellen getrieben, selbst wenn diese ebenfalls ungeprüft oder fehleranfällig sind. Die Menschen ziehen eine unvollkommene, unabhängige Stimme, die nach der Wahrheit sucht, einer von Sonderinteressen gekauften und bezahlten Stimme vor. Sie fordern echte Antworten und Transparenz.

Der Ruf der Medien liegt heute in Trümmern – nicht, weil sich die Menschen nicht mehr um die Wahrheit kümmern, sondern weil sie nicht mehr glauben, dass die Presse eine solche bietet. Die alten Medien haben sich in ein Megafon für die Reichen verwandelt, eine Propagandamaschine, die die öffentliche Wahrnehmung formen und kontrollieren soll. Und was war die Antwort des Establishments auf seine nachlassende Kontrolle? Angriffe auf alternative Quellen wie X und in Ländern wie Großbritannien sogar Gefängnisstrafen für diejenigen, die es wagen, ihre Frustrationen online zu äußern.

Die WaPo und ihresgleichen könnten in Flammen aufgehen, und nur wenige würden den Verlust beklagen – sie sind zu hohlen Lockvögeln verkommen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/skewed-tropical-cyclone-reporting?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE