COP 29-Diplomatie liefert absolut vage Versprechen in einem Jahrzehnt

David Wojick

In der „Finanzvereinbarung“ von Cop 29 ist Diplomatie wirklich die Kunst, sich auf nichts zu einigen. Es gibt keine substanzielle Vereinbarung, weil es keine Substanz in dieser Vereinbarung gibt. Jede Seite bekommt eines Tages ihre Nummer und das ist alles.

Schauen wir uns den eigentlichen Text an, um das Nichts zu sehen. Erinnern wir uns aber zunächst daran, was eigentlich geschehen sollte. Das Pariser Abkommen verpflichtete die Industrieländer dazu, den Entwicklungsländern bis 2025 jährlich 100 Milliarden Dollar zur Verfügung zu stellen. Auf der COP 29 sollte diese jährliche Zahlung ab 2026 einfach nach oben korrigiert werden. Das ist nicht geschehen, nicht einmal annähernd.

Das Fiasko begann, als die Entwicklungsländer riesige, unmögliche Summen um die 1,3 Billionen Dollar forderten. Das setzte eine Reihe von Nebenschritten in Gang, die zu der jetzigen Vereinbarung führten, die sich stark von dem angestrebten Ziel unterscheidet.

Zunächst einmal ist die jährliche Zahlung von 1,3 Billionen Dollar vorhanden, aber sie erfolgt „bis 2035“, also in zehn Jahren und nicht schon 2026. Ich kann mir vorstellen, dass man das bis ein paar Jahre nach Trumps Ausscheiden aus dem Amt hinauszögert, aber diese Leute sind auf ihre Fünfjahrespläne fixiert.

Außerdem muss dieses Geld nicht von den Industrieländern kommen und schon gar nicht von ihren Regierungen. Erstens soll es „aus allen öffentlichen und privaten Quellen“ kommen. Zweitens wurden die förderfähigen Quellen auf alle Entwicklungsländer sowie die Industrieländer ausgeweitet.

Diese beiden Bestimmungen haben das Konzept der Klimafinanzierung grundlegend verändert. Früher ging es nur um staatliche Gelder, die von den Industrieländern in die Entwicklungsländer flossen. Jetzt klingt es so, als ob jede klimabezogene Investition oder jeder Beitrag zählt, der in einem Entwicklungsland landet.

Es wird eine große Herausforderung sein, dies herauszufinden. Wenn China zum Beispiel eine Offshore-Windkraftanlage baut, und davon gibt es viele, ist das dann eine Klimafinanzierung? Was ist, wenn sie in Indonesien gebaut werden?

Oh, und es sieht so aus, als würden auch Kohlekraftwerke zählen. In den ersten Entwürfen des Abkommens wurde die Anrechnung von Kohlekraftwerken ausgeschlossen, weil die Leute dies im Namen der Anpassung taten. Strom zu haben, ist sicherlich hilfreich, wenn extreme Wetterbedingungen auftreten. Aber dieses Verbot taucht in der endgültigen Vereinbarung nicht auf, so dass die Praxis erlaubt zu sein scheint.

Dann ist da noch die andere große Zahl, die 300 Milliarden Dollar pro Jahr. Es wird allgemein angenommen, dass sie die 100 Milliarden Dollar pro Jahr ersetzen soll, die das Pariser Abkommen bis 2025 vorsieht. CBS hat zum Beispiel eine Schlagzeile, in der es heißt: „Bei den UN-Klimagesprächen auf der COP29 wurde eine Einigung über 300 Milliarden Dollar pro Jahr erzielt (statt 100 Milliarden Dollar).“

Das ist falsch, denn auch hier heißt es in der neuen Vereinbarung, das Ziel sei „bis 2035“. Auch kommt nicht notwendigerweise die gesamte (oder irgendeine) dieser entfernten Summe von den Industrieländern, wie es bei den jährlichen 100 Milliarden Dollar der Fall war. In der neuen Vereinbarung heißt es lediglich, dass „die entwickelten Länder als Vertragsparteien die Führung übernehmen“. (Unter Vertragsparteien ist das Pariser Abkommen zu verstehen.)

Die „Übernahme der Führung“ ist ein äußerst vager Begriff. Es könnte bedeuten, mehr als die Hälfte, sagen wir 151 Milliarden Dollar, zu zahlen. Oder einfach nur der größte Geber mit sagen wir 20 Milliarden Dollar zu sein. Oder auch nur eine Reihe von Werbeaktionen durchzuführen, um private Investoren zu Investitionen zu bewegen, die vielleicht nur Millionen betragen.

Das ganze Fiasko wird deutlich, wenn wir uns fragen, was der Finanzbedarf oder das Ziel für 2026 ist. Es gibt keinen, auch nicht für irgendein anderes Jahr bis 2035. Auch ist niemand dafür verantwortlich, diese weit entfernten Ziele zu erreichen.

Kurz gesagt, das ist ein riesiges Durcheinander und hat nichts mit dem zu tun, was im Pariser Abkommen gefordert wurde. Regulatorische Verwirrung ist ein langjähriges Spezialgebiet von mir, und dies ist so schlimm, wie ich es noch nie gesehen habe. Aber das kommt dabei heraus, wenn ein komplexer Deal für viel Geld am Sonntag um 2:40 Uhr morgens von Leuten abgeschlossen wird, die seit Tagen nicht viel geschlafen haben.

Sicherlich werden die nächsten COPs und viele kleinere Treffen damit verbracht werden, diese hoffnungslos vage und ernsthaft falsch formulierte Vereinbarung zu korrigieren. Wenn sie aber bis 2035 warten wollen, ohne dass es bis dahin eine Finanzierung gibt, dann ist das für mich in Ordnung.

Ein faszinierender Nebenaspekt ist, dass die Entwicklungsländer Berichten zufolge in ihren offiziellen Klimaplänen bis 2030 Kosten in Höhe von etwa 10 Billionen Dollar veranschlagt haben. Diese sind alle von der Bereitstellung von Finanzmitteln abhängig, was nach diesem Abkommen nicht der Fall sein muss.

Das Spiel um das große Geld ist gerade erst eröffnet worden, und es herrscht ein heilloses Durcheinander. Schauen wir mal, wie es weitergeht.

Link: https://www.cfact.org/2024/11/25/cop-29-diplomacy-delivers-perfectly-vague-promises-a-decade-away/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Sie versuchen, uns zum Schweigen zu bringen: Der Krieg der G20 gegen Klima-Skeptizismus

Charles Rotter

Der G20-Gipfel in Brasilien ist ein weiteres abschreckendes Beispiel für die Übertreibung des Orwell’schen Systems: Unter dem Motto „Bekämpfung von Desinformation“ wurde eine neue internationale Initiative zur Unterdrückung abweichender Meinungen vorgestellt. Dieses jüngste Projekt mit der Bezeichnung „Global Initiative for Information Integrity on Climate Change“ (Globale Initiative für Informationsintegrität zum Klimawandel) wird von den Vereinten Nationen und der UNESCO angeführt. Mit einer finanziellen Kriegskasse, die von Nationen wie UK, Frankreich und Schweden bereitgestellt wird, geht es bei dieser Initiative nicht um „Wahrheit“ oder „Wissenschaft“ – sondern ausschließlich um Kontrolle.

Sie bringt Länder, internationale Organisationen und Interessenvertreter aus aller Welt zusammen und hat zum Ziel, die Integrität von Informationen über den Klimawandel zu fördern und zu verteidigen, gegen Desinformation vorzugehen und das Bewusstsein für den Klimawandel und die entsprechenden Maßnahmen zu stärken. Sie umfasst einen globalen Fonds, der die Erforschung von Desinformationen über den Klimawandel und Initiativen zur Förderung der Informationsintegrität finanzieren wird.Link

Nennen wir es das, was es ist: ein unverhohlener Versuch, jeden zum Schweigen zu bringen, der das sogenannte Klimakrisen-Narrativ in Frage stellt. Unter dem Deckmantel der Bekämpfung von „Fehlinformationen“ versuchen diese globalen Bürokratien, freies Denken zu unterdrücken und kritische Stimmen aus der Öffentlichkeit auszulöschen. Dies ist nicht nur ein Angriff auf Skeptiker – es ist ein Angriff auf den offenen Diskurs selbst.

Die Initiative: Ein Wolf mit grünem Fell

Ihren öffentlichen Erklärungen zufolge will die Initiative gemeinnützige Organisationen für „Forschung“ und „öffentliche Sensibilisierungskampagnen“ finanzieren. Sie schaffen auch ein, wie sie es nennen, „internationales Forschungsnetzwerk“, um sogenannte Desinformationen zu identifizieren und zu unterdrücken. Mit anderen Worten: Sie bauen einen Apparat auf, um gegenteilige Standpunkte als gefährliche Lügen abzustempeln und ihre Zensur zu rechtfertigen, damit sie in Vergessenheit geraten.

UN-Generalsekretär António Guterres erklärte mit seinem typischen Paternalismus Desinformation zu einer Bedrohung für den Klimaschutz und sogar für die Demokratie selbst. Der nicht ganz so subtile Subtext? Wenn Sie es wagen, deren Dogma in Frage zu stellen, sind Sie das Problem.

„Wir müssen auch gegen Klima-Desinformation vorgehen“, sagte Guterres. „Unser Klima ist an einer kritischen Grenze angelangt.“

Die Historie: Die Unterdrückung von Skeptikern vom ersten Tag an

Dies ist nicht das erste Mal, dass Klimaskeptiker ins Visier genommen werden. Bereits 2010 begann Google mit der Manipulation von Suchergebnissen, um skeptische Stimmen zu benachteiligen. Eine französische Studie zeigte, wie Skeptiker damals die Online-Suchergebnisse dominierten, was zu einer konzertierten Aktion führte, um ihre Ansichten unter Bergen von alarmistischer Propaganda zu begraben. Blogs wie Pensée Unique und Werke von Claude Allègre erregten genug Aufmerksamkeit, um den Zorn des Establishments auf sich zu ziehen.

Dank des Zusammenwirkens von Big Tech, Regierungen und gemeinnützigen Organisationen ist der „ Zensur-Industriekomplex “ zu einer mächtigen und heimtückischen Kraft geworden. Gruppen wie die Cybersecurity und Infrastructure Security Agency (CISA) in den Vereinigten Staaten sowie private Einrichtungen wie NewsGuard verschwören sich routinemäßig, um abweichende Stimmen zu markieren, zu unterdrücken und zu delegitimieren.

Wir haben das schon einmal erlebt. Die Twitter Files legten das Ausmaß dieser Absprachen offen und enthüllten, wie soziale Medienplattformen mit Regierungsbehörden zusammenarbeiteten, um Beiträge zu unterdrücken und Nutzer von der Plattform zu entfernen, welche von der genehmigten Darstellung abwichen. Es geht nicht darum, die Öffentlichkeit vor Unwahrheiten zu schützen – es geht darum, die Debatte zu unterbinden.

Warum diese Angst?

Die globalen Eliten haben vor allem vor einem Angst: die Kontrolle zu verlieren. Trotz jahrzehntelanger Propaganda ist die öffentliche Skepsis gegenüber dem katastrophalen Klimawandel gewachsen. Jede fehlgeschlagene Vorhersage – von der „eisfreien Arktis“ bis zum Zusammenbruch der Eisbärpopulationen – untergräbt ihre Glaubwürdigkeit. Und mit jedem neuen Bericht, der die astronomischen Kosten der Net-Zero-Politik aufzeigt, fragen sich immer mehr Menschen, ob das sogenannte Heilmittel schlimmer ist als die Krankheit.

Anstatt diese berechtigten Fragen zu beantworten versucht das Klima-Establishment, seine Kritiker zum Schweigen zu bringen. Sie wissen, dass ihre Modelle fehlerhaft sind, dass ihre Daten selektiv ausgewählt wurden und dass ihre politischen Vorgaben ruinös sind. Doch anstatt ihre Position neu zu bewerten, setzen sie auf Zensur.

Die wahren Kosten der Unterdrückung von Andersdenkenden

Dies ist nicht nur eine theoretische Übung. Die Folgen der Unterdrückung des Klimaskeptizismus sind real und verheerend. Politik wie der Green New Deal und Net Zero sind mit enormen Kosten verbunden – sowohl wirtschaftlich als auch sozial. Ganze Industriezweige werden demontiert, die Energiepreise schießen in die Höhe, und Entwicklungsländer werden unter Druck gesetzt, damit sie auf bezahlbare fossile Brennstoffe verzichten.

In der Zwischenzeit sind die so genannten Lösungen – Windturbinen, Solarzellen und Elektrofahrzeuge – voller Probleme, von unzuverlässiger Energieerzeugung bis hin zu massiver Umweltzerstörung. Aber wenn man diese unbequemen Wahrheiten ausspricht, wird man zur Zielscheibe internationaler Unterdrückung.

Ein dringender Aufruf zum Handeln

Machen Sie keinen Fehler: Dies ist ein Kampf um die Seele der freien Forschung. Wenn es den Klimaalarmisten gelingt, abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen, werden die Folgen weit über die Klimapolitik hinausgehen. Der Präzedenzfall ist klar: Wer nicht mit dem Elitekonsens übereinstimmt, wird ausgelöscht.

Hier geht es nicht nur um Klimaskeptiker – es geht um das Recht, Fragen zu stellen, Beweise zu verlangen und die Machthaber zur Rechenschaft zu ziehen. Wenn diese Rechte aufgegeben werden, werden sie auch vor dem Klimawandel nicht Halt machen. Wenn die Zensurmaschinerie erst einmal aufgebaut ist, wird sie dazu benutzt werden, abweichende Meinungen auf allen Gebieten zum Schweigen zu bringen.

Die Initiative der G20 sollte jeden empören, der die Freiheit schätzt. Es ist nicht die Aufgabe von Regierungen oder internationalen Organisationen, zu entscheiden, welche Ideen zulässig sind. Es ist an der Zeit, sich gegen diese autoritäre Übervorteilung zu wehren und eine offene, ehrliche Debatte über den Klimawandel – und alles andere – zu fordern.

Denn wenn sie uns zum Schweigen bringen, wer wird dann noch für die Wahrheit eintreten?
Unterstützen Sie den Kampf für freie Untersuchungen!

Seit fast zwei Jahrzehnten ist Watts Up With That? ein Leuchtturm für Klimarealismus und ein unermüdlicher Verfechter der freien Meinungsäußerung angesichts der zunehmenden Zensur. Als weltweit meistbesuchte Website zu Klimathemen hat sie sich gegen Fehlinformationen über „Desinformation“ gewehrt und eine Plattform für wissenschaftsbasierte Skepsis geschaffen.

Aber dieser Kampf ist nicht einfach. Zensur, Boykott und algorithmische Manipulationen haben es schwieriger denn je gemacht, diejenigen zu erreichen, welche die Wahrheit hören müssen. Wenn Sie an die Bedeutung offener Debatten und die Notwendigkeit glauben, die vorherrschenden Narrative zu hinterfragen, sollten Sie Watts Up With That? unterstützen – sei es durch das Teilen von Artikeln, durch finanzielle Beiträge oder einfach durch die Verbreitung der Nachricht.

Ihre Unterstützung ist jetzt wichtiger denn je. Gemeinsam können wir sicherstellen, dass die Stimmen der Vernunft, des Skeptizismus und der Wissenschaft stark bleiben.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/11/22/theyre-trying-to-silence-us-the-g20s-war-on-climate-skepticism/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Zwei Leserbriefe zum Theater in Baku

Christian Freuer

Vorbemerkung: Hier folgen zwei Leserbriefe, die ich an meine Zeitung geschrieben habe, beide zum Thema „Klimakonferenz“ in Baku. Der erste datiert vom Beginn dieser komischen Konferenz mit Bezug zum entsprechenden Kommentar, der zweite mit Bezug zum Kommentar zum Ende. Der Wortlaut der Kommentare ist unwichtig, der Tenor geht aus den Briefen hervor. Der erste Brief ist natürlich nicht veröffentlicht, und ich denke, dass auch der zweite nicht durch die Redaktions-interne Zensur kommt.

Es wird demnächst im angelsachsischen Bereich sicher Beiträge dazu geben, die viel fundierter auf alles eingehen als ich mit diesen beiden Briefen, das wird auch übersetzt. Ich selbst glaube, hier nur den „gesunden Menschenverstand“ bemüht zu haben. – Ende Vorbemerkung

Zum Artikel „Planet hat keine Zeit zu verlieren“

MM Nr. 245 vom 23. Oktober 2024, Rubrik „Weltspiegel“

Sehr geehrte Redaktion,

leider widmen Sie dieser Veranstaltung in Baku wie jedes Jahr viel Aufmerksamkeit. Dabei haben die dort Versammelten nichts weiter im Sinn, als mit ihrem Krieg gegen das Kohlendioxid in der Luft das Leben auf der Erde insgesamt zu bekämpfen. Außerdem versammeln sich dort die wahren Leugner des Klimawandels. Geleugnet wird erstens, dass es Klimawandel schon immer gab seit die Erde selbst besteht. Geleugnet wird zweitens, dass es die meisten Zeit der Erdgeschichte viel wärmer war als heute (zuletzt vor etwa 1000 Jahren) mit einer eisfreien Arktis und fast gletscherfreien Alpen. Geleugnet wird drittens (und das finde ich am Gravierendsten), dass diese Warmzeiten grundsätzlich Zeiten waren, in denen das Leben auf der Erde aufblühte. Auch die geringe aktuelle Erwärmung hat ja laut NOAA schon zu einer zunehmenden Ergrünung der Erde geführt. Und für dieses Theater der wirklichen Klimaleugner wird auch noch sehr viel unserer Steuergelder aufgewendet.

———————————–

Zum Kommentar „Abschluss der Klimakonferenz – zäh, aber unverzichtbar“ von Marc Beyer

MM Nr. 272 von Montag, dem 25. November 2024, Seite 2

Sehr geehrter Herr Beyer, liebe MM-Redaktion,

Sie halten es also für unverzichtbar, dass (laut Beschluss der Klimakonferenz in Baku) 300 Milliarden US-Dollar aufgewendet werden müssen, um erstens etwas aufzuhalten, dass es seit Jahrtausenden und Jahrmillionen auf der Erde gibt – ununterbrochen (Klimawandel)! Dass der Mensch das aufhalten kann und will … was für eine Hybris! Zweitens, es sollen 300 Milliarden US-Dollar aufgewendet werden, um die Lebensgrundlage unseres Planeten zu bekämpfen und womöglich zu beseitigen (Kohlendioxid). Und das, obwohl es bis auf den heutigen Tag keinen einzigen Beweis dafür gibt, dass dieses Lebenselixier überhaupt die Temperatur beeinflusst!(Abgesehen von der Frage, vor wem oder was das Wetter eigentlich geschützt werden muss – und warum). Zum Begriff „Klima“: es scheint niemand zu wissen, was „Klima“ wirklich ist, nämlich nichts weiter als ein künstlich errechneter statistischer Mittelwert von Wetter über einen bestimmten Zeitraum, hier laut Festlegung der WMO 30 Jahre. Es sollen also drittens 300 Milliarden Euro aufgebracht werden, um 30 Jahre lang jeden Tag das Wetter zu beeinflussen! So leid es mir tut, aber wer das alles wirklich ernst nimmt, braucht einen Nachhilfe-Kurs zum Thema „gesunder Menschenverstand“. Und ich bin gespannt, ob tatsächlich auch nur ein Cent an korrupte Diktaturen in den Drittweltländern oder gar nach China fließt!

 




Kältereport Nr. 45 / 2024

Christian Freuer

Vorbemerkung: Der Winter auf der Nordhemisphäre nimmt Fahrt auf. Natürlich wird auch der Kaltlufteinbruch in Mittel- und Westeuropa in der zweiten Hälfte der vergangenen Woche erwähnt, doch muss man auch konstatieren, dass Cap Allon dabei etwas übertreibt. Es handelt sich um Meereskaltluft, die zumindest im mitteleuropäischen Flachland kein echtes Winterwetter bringt.

Aber auch in Asien und zunehmend auch in den USA breitet sich extreme Kälte aus.

Meldungen vom 18. November 2024:

Europa: Rekord-Tiefstwerte, Schneestürme und Stromausfälle

Ein heftiger Ausbruch arktischer Luft wird weite Teile Europas erfassen und die Temperaturen in den Alpenregionen unter -30 °C und in Großbritannien auf rekordverdächtige Werte fallen lassen. Starke Schneefälle und weitreichende Störungen werden erwartet, wenn sich die arktische Luft immer weiter nach Süden durchsetzt und Länder von Skandinavien über Italien bis zur Ukraine in Mitleidenschaft zieht.

Weiteres in den nächsten Tagen.

—————————————–

Verschärfung des Winters in Indien

Der Winter hat den Norden Indiens fest im Griff: Es wird immer kälter und in den höheren Lagen liegt Schnee.

In Kaschmir wurden in den letzten Tagen anomale Minustemperaturen gemessen. In Gulmarg wurden -1,8°C gemessen, in Pahalgam sank die Temperatur auf -2°C, und in Sonamarg auf den extremen Wert von -5,3°C.

In Gulmarg, Gurez und anderen hochgelegenen Gebieten gab es erhebliche Schneefälle, die die Kälte noch verstärkten.

In Himachal Pradesh wurden einige der niedrigsten Temperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen: In Tabo sank die Temperatur auf -7,6 °C, und auch in Shimla herrschte in den höheren Lagen eisige Kälte.

In Delhi wurde am Sonntag mit 15,3 °C der bisher kälteste Morgen der Saison gemessen, begleitet von dichtem Nebel und lebhaftem Wind. Das Indian Meteorological Department (IMD) hat für die kommenden Tage einen weiteren Rückgang der Temperaturen um 3°C in Nord- und Zentralindien vorhergesagt.

—————————————–

Immer neue Schneefälle in den USA

Vor der Westküste der USA soll sich eine „Bomben-Zyklone“ entwickeln, die Orkanböen, sintflutartige Regenfälle und gewaltige Schneemassen in den Bergen mit sich bringen wird.

Der Luftdruck im Zentrum des Wirbels wird innerhalb von nur 24 Stunden um etwa 70 mb fallen auf 942 hPa – vergleichbar mit einem Hurrikan der Kategorie 4. In den nächsten sieben Tagen wird dies zu einer nassen und kalten Kombination führen mit erheblichen Niederschlagsmengen in Kalifornien, Oregon, Washington und Idaho.

Die Schneefälle in den Bergen werden in Fuß* gemessen werden“, schreibt der Meteorologe Ryan Maue, und dies verspricht ein extremes, rekordverdächtiges Schneefallereignis so früh in der Saison zu werden.

[*1 Fuß ≈ 30 cm]

Link: https://electroverse.substack.com/p/winter-deepens-across-india-europe?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

—————————————–

Meldungen vom 19. November 2024:

USA: Schneefälle im Westen breiten sich ostwärts aus.

Die Stürme, die derzeit in den höheren Lagen der westlichen USA starke Schneefälle verursachen, verlagern sich nach Osten und drohen am Montag North Dakota mit heftigen Schneefällen, starken Winden und einem starken Temperaturrückgang zu treffen.

In den nördlich-zentralen Gebieten werden Schneefälle bis zu 20 cm erwartet, wobei in den Turtle Mountains noch höhere Summen auftreten dürften.

—————————————–

Rettungseinsätze in Marokko

In den marokkanischen Azilal-Bergen hat es im November ungewöhnlich stark geschneit, und zwei Wanderer sind gestrandet.

Die beiden wurden von den frühen Schneefällen überrascht und verloren am Freitagabend den Anschluss, als sie das Gebiet zwischen Amsemrir und Zaouiat Ahansal erkundeten.

—————————————–

UK: Schneetreiben, Landwirte protestieren trotzdem

Schottland, Nordengland, die West Midlands und auch Wales – UK bekommt heute Morgen (19. November) einen frühen Vorgeschmack auf den Winter.

Es wurden Warnungen herausgegeben, darunter eine „gelbe Kältewarnung“ der UK Health Security Agency (UKHSA), die den Großteil von UK von heute bis Samstagabend abdeckt. Dr. Agostinho Sousa von der UKHSA hat die Öffentlichkeit dringend aufgefordert, auf gefährdete Personen, insbesondere ältere Menschen, zu achten, da weiterhin kaltes Wetter erwartet wird.

In Nottinghamshire gibt es den frühesten Schneefall seit 2012 – und es sieht heftig aus:

Frühester Schneefall in Nottinghamshire seit 2012 [@WeatherFrog]

Noch seltener schneit es in Südengland, sogar im Zentrum Londons, und beeinträchtigt die morgendlichen Pendler.

Aus dem ganzen Land werden Störungen gemeldet: mehr als 100 Schulen wurden geschlossen, zahlreiche wichtige Straßen sind gesperrt, und die Stromausfälle nehmen zu. Doch trotz des massiven Schnees sind die britischen Landwirte entschlossen, nach London zu fahren, um ihre geplanten Proteste durchzuführen.

Es ist eine Ironie des Schicksals. Die Landwirte argumentieren unter anderem, dass die Klimasteuern eine unnötige Belastung für die Industrie darstellen, dass die globale Erwärmung eine übertriebene und ausgenutzte Bedrohung ist, die dazu dient, die nationale Sicherheit zu untergraben. Und jetzt protestieren sie massenhaft und werden dabei von Mutter Natur unterstützt, die zu Beginn der Saison in weiten Teilen des Landes heftige Schneefälle verursacht.

Schneefälle sollten natürlich „der Vergangenheit angehören“. Es ist lächerlich, dass der gleiche Independent, der die berüchtigte „no snow“-Geschichte (aus dem Jahr 2000) veröffentlicht hat, heute auf seiner Website eine Eilmeldung über die schweren Schneefälle vom November veröffentlicht.

Die Kälte und der Schnee zu Beginn dieser Woche beschränken sich nicht nur auf Großbritannien, auch in weiten Teilen Europas droht im Dezember ein Whiteout.

—————————————–

Meldungen vom 20. November 2024:

Weiterhin Rekordkälte und starke Schneefälle in UK

Ein früher Kälteeinbruch hat UK und Irland erfasst, Rekorde aufgestellt und zu weitreichenden Unterbrechungen geführt.

In Braemar, Schottland, wurde mit -11,2 °C die niedrigste Novembertemperatur seit 1998 gemessen. Im Süden, in Huddersfield, West Yorkshire, herrschten -8°C und starker Schneefall, und sogar in London fielen Flocken.

Die polaren Bedingungen brachten in weiten Teilen von UK starke Schneefälle und vereiste Straßen mit sich, so dass der Reiseverkehr am Montag weitgehend unterbrochen wurde und über 200 Schulen geschlossen, Zugverbindungen verspätet waren und Flüge gestrichen wurden.

November-Schnee sogar in Südengland, hier in Bristol.

Auch Irland hatte mit Tiefstwerten von -4°C mit eisigem Wetter zu kämpfen.

Met Éireann hat seine Kältewarnungen bis zum 21. November verlängert und rechnet mit weiterem starkem Schneefall und sinkenden Temperaturen in allen Grafschaften, insbesondere in nördlichen und westlichen Gebieten wie Cavan, Donegal und Monaghan.

—————————————–

Norwegen friert

Die Kälte hält nun auch Einzug auf dem europäischen Festland und in ganz Skandinavien.

Am Mittwochmorgen wurden in Cuovddatmohkki und Suolovuopmi-Lulit in der Finnmark die niedrigsten Temperaturen der Saison in Norwegen gemessen. Die Temperaturen erreichten -25°C bzw. -24,9°C und lagen damit rund 17°C unter dem historischen Durchschnitt.

Im weiteren Verlauf der Woche werden immer mehr Teile Europas betroffen sein, von Frankreich und Spanien bis Polen und der Ukraine.

Am Mittwochmorgen beginnen zum Beispiel die italienischen Gipfel gerade erst, die Kälte zu spüren. Um 6:00 Uhr Ortszeit wurden auf dem Monte Rosa -19,5 °C gemessen, während es auf dem Mont Blanc um 5:30 Uhr -21,5 °C kalt wurde.

—————————————–

Extreme Kälte in Sibirien und der Mongolei

Die extreme und frühe Kältewelle in Zentral- und Nordasien hält weiter an. In Sibirien und der Mongolei sorgen die sinkenden Temperaturen in dieser Woche weiterhin für weit verbreitete Störungen und Notlagen.

In Sibirien wurden in Nowosibirsk, der größten Stadt der Region, in den letzten Tagen Tiefstwerte unter -30 °C gemessen – eine der härtesten und frühesten Kältewellen seit Jahren.

Meteorologen führen diese Anomalie auf Verschiebungen im Polarwirbel zurück, wobei früher als üblich arktische Luftmassen nach Süden wehten. Sibirien ist natürlich kein unbekanntes Land in punkto Kälte, aber der Zeitpunkt und die Intensität dieses Kälteeinbruchs gelten als selten und geben den Ton an für eine voraussichtlich lange und harte Saison für den asiatischen Kontinent im Allgemeinen.

In südlicher Richtung war die benachbarte Mongolei in den letzten Tagen und Wochen mit ähnlich extremen Bedingungen konfrontiert.

In Ulaanbaatar, der Hauptstadt des Landes, wurden am 19. November Tiefstwerte bis -25 °C gemessen, was den frühesten Einbruch solch extremer Kälte seit mehr als einem Jahrzehnt darstellt. Der plötzliche Kälteeinbruch brachte das tägliche Leben hier und überall durcheinander: Schulen blieben geschlossen und Landwirte hatten Mühe, ihr Vieh vor der bitteren Kälte zu schützen.

Der Winter ist allgemein viel zu früh gekommen.

Die Saison 2023-24, die kein Ende zu nehmen schien, führte dazu, dass 90 % des Landes unter einer bis zu einem Meter hohen Schneedecke lagen – so viel Schnee wie seit 1975 nicht mehr – und dass nach Angaben des Nationalen Statistikamtes mindestens 8 Millionen Rinder starben, was die Lebensgrundlage vieler nomadischer Hirten zerstörte.

Die KALTEN ZEITEN sind bereits in die Mongolei zurückgekehrt – und zwar bereits im September – und die Regierung warnt die Bevölkerung vor einem weiteren brutalen Winter.

Strenge Winter (auch „Dzudz“ genannt) nehmen in der Mongolei zu, in den letzten 10 Wintern gab es 6 davon. Offiziellen Untersuchungen der Regierung zufolge wurde zwischen 1940 und 2015 zweimal pro Jahrzehnt offiziell ein Dzud ausgerufen. In den letzten Jahren haben diese Kälteeinbrüche jedoch sowohl an Häufigkeit als auch an Intensität zugenommen und treten nun jährlich auf.

—————————————–

UK: Neue Schneefall-Warnungen

Die Briten müssen sich auf einen weiteren arktischen Kaltlufteinbruch gefasst machen, der weitere schwere Schneefälle und eisige Kälte mit sich bringt.

Das Met Office hat für Donnerstag, den 21. November, landesweit Schnee- und Eiswarnungen herausgegeben, auch für den Südwesten – eine Seltenheit im November.

Für Schottland und Nordengland bleiben die Warnungen das ganze Wochenende über bestehen und erstrecken sich von den Highlands bis nach Stoke-on-Trent. In Höhenlagen über 150 m wird mit bis zu 30 cm Schnee gerechnet, in höheren Lagen sogar mit deutlich mehr.

—————————————–

Meldungen vom 22. November 2024:

Kaltes, verschneites Europa

Eine massive Kältewelle schwappt nach Europa und sorgt bereits für rekordverdächtige Temperaturen und heftige Schneefälle.

Auf dem Monte Rosa in den Alpen wurden in den frühen Morgenstunden des 22. November -29,4 °C gemessen, der niedrigste Wert Ende November seit 2007 und der dritte Morgen in Folge mit einer Temperatur unter -29 °C.

Anderswo erreichte der Mont Blanc -30,9 °C, während in Norwegen in Oppdal-Sæter am Donnerstag -17,9 °C gemessen wurden, was einen Rekord für diesen frühen Zeitpunkt in der Saison seit Beginn der Messungen darstellt.

Die Schweiz ist eine der Nationen, die im Zentrum dieses Winterangriffs stehen, denn es wird eine rekordverdächtige Schneemenge vorhergesagt. Meteorologen erwarten 30 cm im Flachland und noch viel mehr in den Hochlagen – einer der schwersten Novemberschnee-Ereignisse aller Zeiten steht bevor.

Tatsächlich werden bereits jetzt Rekorde gebrochen.

Die südschweizerische Stadt Locarno Monti erhielt am Freitagmorgen 15 cm Schnee und brach damit einen Novemberrekord, der in den Annalen bis ins Jahr 1935 zurückreicht.

Für weite Teile des Landes wurde eine Wetterwarnung der Stufe 3 herausgegeben, und es kam bereits zu erheblichen Beeinträchtigungen auf den Straßen und im öffentlichen Verkehr. In Bern wurde der Busverkehr eingestellt, und in Zürich waren die Straßen wie leergefegt, haben die Einwohner die Warnungen doch beherzigt.

Die Kältewelle geht natürlich über die Schweiz hinaus: Starke Schneefälle in Teilen Deutschlands, Österreichs und Italiens sowie in anderen Alpenländern sorgen für schwierige Bedingungen und weitreichende Behinderungen.

Auch im alarmistischen Blog wetteronline.de ist von „neuen Schneerekorden für November“ die Rede, und zwar hier.

—————————————–

Niedrigste »Temperatur in England seit 2014

In Topcliffe, einem Dorf in North Yorkshire, wurde am frühen Donnerstagmorgen eine Temperatur von -9,4 °C gemessen. Das ist die niedrigste Novembertemperatur in England seit dem „Arctic Outbreak“ im Jahr 2010. BBC-Wettermann Paul Hudson bestätigte den Rekord auf X.

In einer ganzen Reihe von Orten wurden länger bestehende, regionale Rekorde gebrochen. In der Küstenstadt Bridlington zum Beispiel wurde die niedrigste Novembertemperatur seit 1987 gemessen, und zwar mit einem Tiefstwert von -6°C.

Das Met Office hat neue Warnungen herausgegeben, da Schnee und Eis weiterhin weite Teile von Uk bedecken, und warnt vor vereisten Stellen und möglichen Reiseunterbrechungen von Freitag bis zum Wochenende.

—————————————–

Rekord-Stromnachfrage in Irland

Irland hat in dieser Woche eine Rekordnachfrage nach Strom verzeichnet. EirGrid meldete am frühen Donnerstagabend einen Spitzenwert von 5639 MW und übertraf damit den bisherigen Rekord von 5577 MW aus dem Januar.

Solche Ausschläge unterstreichen die wachsende Belastung des nationalen Energienetzes, die mit dem Winterwetter zusammenhängt. Für jeden Temperaturrückgang von 1 Grad steigt die Nachfrage um etwa 50 MW, so die Rechnung.

Während des jüngsten Spitzenwerts war die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Irland so gut wie nicht vorhanden, da kein Wind wehte und dicke Wolken die Sonne verdeckten. Trotzdem gelang es EirGrid, einen Puffer aufrechtzuerhalten, allerdings nur dank der Importe aus dem Nachbarland Großbritannien.

Die Abhängigkeit Irlands von Großbritannien ist riskant, da UK selbst immer schwächer wird und vom Kontinent abhängig ist, wenn es um Almosen geht. Einst ein Bollwerk der Zuverlässigkeit, hat UK seine heimische Energiesicherheit entkernt, indem es vor einigen Monaten sein letztes Kohlekraftwerk stillgelegt hat, und ist nun in hohem Maße auf Importe vom Festland angewiesen.

Sollte Europa mit einem strengen Winter (oder einer geopolitischen Krise) konfrontiert werden, wären weder das Vereinigte Königreich noch Irland eine Priorität. Sie würden im Dunkeln tappen.

—————————————–

Extremer Winter für Indien vorhergesagt

Indien bereitet sich auf einen strengen Winter vor. Das Indian Meteorological Department (IMD) prognostiziert verstärkte Kälte aufgrund der sich abzeichnenden La Niña und starker Monsunregenfälle.

Selbst für südliche Regionen wie Karnataka werden im weiteren Verlauf der Saison rekordverdächtige Tiefstwerte vorhergesagt. Die Kälte setzt hier bereits ein, und in einigen Gebieten sinken die Tiefstwerte am frühen Morgen auf 7 °C. Wie aus lokalen Berichten hervorgeht, hat dies die Landwirtschaft hart getroffen, und die Kulturen, einschließlich der Weintrauben, haben Frostschäden erlitten. Auch der Viehbestand ist gestresst, wurde doch eine geringere Milchproduktion festgestellt.

La Niña trägt dazu bei, dass kältere Luft als üblich ins Land strömt.

Die nördlichen Bundesstaaten sind am stärksten betroffen, und in Regionen wie Kaschmir und Himachal Pradesh hat es bereits geschneit.

—————————————–

Rekord-Schneefälle in den USA

Ein rekordverdächtiger Wintersturm fegt derzeit über die Vereinigten Staaten und bringt von Küste zu Küste* schwere Schneefälle, eisige Kälte und gefährliche Bedingungen mit sich.

[*„From coast to coast“ bedeutet in den USA vom Pazifik bis zum Atlantik.]

Die höheren Regionen Kaliforniens und der pazifische Nordwesten haben mit einem unerbittlichen Schneesturm und starken Winden zu kämpfen. Der Sturm hat in den Kaskaden bereits mehr als 30 cm Schnee abgeladen, und Prognosen gehen davon aus, dass es bis Anfang nächster Woche an einigen Stellen weitere 1,20 m sein werden. Die Sierra Mountains bereiten sich auf ähnliche Schneemengen vor. Schneebedeckte Straßen, schlechte Sicht und eine Flut von Lawinen und Erdrutschen haben gefährliche Reisebedingungen geschaffen, sodass die örtlichen Behörden Reisewarnungen ausgesprochen haben.

Auch der Osten und der Mittlere Westen sind nicht verschont geblieben. Städte wie Dayton, Ohio, haben am Donnerstag ihren täglichen Schneefallrekord gebrochen und 3,6 cm gemeldet, was einen seit 1996 bestehenden Rekord übertraf. Cincinnati hat mit 3,8 cm ebenfalls einen langjährigen Rekord gebrochen, während Indianapolis den ersten messbaren Schneefall der Saison verzeichnete – die Hauptstadt von Indiana erlebte einen dramatischen Wetterwechsel, wobei die Temperaturen von 20 °C Anfang der Woche unter den Gefrierpunkt am Donnerstag sanken und 6,4 cm Schnee die Region bedeckten.

Hierzu gibt Cap Allon einen m. E. sehr treffenden Kurzkommentar ab:

Auf dem Höhepunkt des Sommers vergisst die AGW-Partei geflissentlich, dass die unvermeidliche Rückkehr des Winters nur noch Monate entfernt ist. In ihrem Eifer erweitern sie ihre Wind- und Solarparks mit großem Aufwand und schließen die Kohlekraftwerke, und das alles, während die Sonne scheint, und ignorieren die Risiken für die Energiezuverlässigkeit und -sicherheit, wenn die KALTEN ZEITEN zurückkehren.

Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-snowy-europe-englands-lowest?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 46 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 22. November 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Wir sind alle dem Untergang geweiht. Gähn!

Michael Kile

The rain in Spain falls mainly on the plain, aber nur in My Fair Lady. Am 29. und 30. Oktober 2024 regnete es jedoch anderswo, mit tragischen Folgen: über zweihundert Tote und große Schäden in der Region Valencia.

Fast ebenso überraschend wie die Intensität des Regens war die Eile, mit der die Agenturen in diesem Raum zu dem Schluss kamen, dass die Ursache dafür das Schreckgespenst war, das heute offenbar alle Naturkatastrophen antreibt: „Klimawandel“.

Eine alternative Erklärung ist, dass die Wettergötter ihre alten Streiche gespielt haben. Schließlich gibt es jeden Tag irgendwo auf der Welt ein so genanntes extremes Wetterereignis (EWE). Die Wahrscheinlichkeit war also groß, dass sie nur eine Woche vor der COP29 eines herbeizaubern würden, wie es im letzten Jahr der Fall war. Der Sturm BETTINA hatte am 28. November 2023, nur wenige Tage vor der COP28, der jährlichen UN-Klimakonferenz, in Osteuropa zugeschlagen. Auch er wurde ziemlich schnell auf die bösen anthropogenen Treibhausgas-Emissionen zurückgeführt.

Die COP29-Konferenz findet vom 11. bis 22. November 2024 in Baku, Aserbaidschan, statt. Nach achtundzwanzig Jahren Verhandlungen wird die Veranstaltung optimistisch als Klima-Aktionsgipfel beworben. Wie viele Menschen braucht man, um das Klima eines ganzen Planeten so zu verändern, dass es allen Menschen überall und für immer passt? Mindestens 40.000, wenn man die Zahl der diesjährigen Delegierten betrachtet. Viel Glück bei dieser Übung atemberaubender Hybris, dem bürokratischen Äquivalent von kollektivem Harakiri, zumindest für die entwickelte Welt.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres hatte eine vertraute Botschaft für sie: Es müssen sofortige Schritte unternommen werden, um die [Kohlendioxid-]Emissionen zu senken, „die Menschen vor dem Klimachaos zu schützen“ und „die Mauern der Klimafinanzierung einzureißen“, insbesondere angesichts dessen, was er in diesem Jahr als „Meisterklasse der Klimazerstörung“ bezeichnete. Es war wieder einmal ein Déjà-vu.

Die COP29 ist ein weiterer Versuch der Entwicklungsländer, das Klima zu monetarisieren und „Billionen von Dollar aufzubringen, um Leben und Lebensgrundlagen vor den sich verschlimmernden Auswirkungen des Klimawandels zu schützen.“ Doch die meisten Länder schwiegen zur Ironie von Chinas Chuzpe: Der weltgrößte Kohleverbraucher, der größte Hersteller von Solarpaneelen und jetzt auch noch Weltraumforscher beansprucht immer noch den Status eines Entwicklungslandes und streckt die Hand nach Milliarden Dollar Gratisgeld aus.

Natürlich wird hier nicht angedeutet, dass die oben erwähnte überstürzte Verurteilung durch die Agenturen darauf zurückzuführen sein könnte, dass aktivistische Forscher so geblendet von Bestätigungs-Voreingenommenheit waren – und nun von fabelhaften Finanzmitteln sowohl von Regierungen als auch von privaten Einrichtungen unterstützt werden – dass sie nicht widerstehen konnten, selbstbewusste Behauptungen über die Verursachung des Klimawandels aufzustellen, wie z. B. den „Fingerabdruck des Klimawandels in komplexen Wetterereignissen“ zu entdecken; oder dass die Medien inzwischen ziemlich erpicht darauf sind, ihnen ohne weitere Prüfung ein Medien-Megaphon zur Verfügung zu stellen, oder Zweifel am Wahrheitsgehalt ihrer Behauptungen zu äußern.

Nichtsdestotrotz, hier ist ein faszinierender Fall, den Sie in Betracht ziehen sollten. Am 31. Oktober 2024, nur wenige Stunden nach der Flutkatastrophe in Spanien, veröffentlichte der Klimaredakteur der BBC, Justin Rowlatt, diesen Artikel: Deadliest weather made worse by climate change – scientists.

Der vom Menschen verursachte Klimawandel hat die zehn tödlichsten extremen Wetterereignisse der letzten 20 Jahre intensiver und wahrscheinlicher gemacht, so eine neue Analyse.

Die tödlichen Stürme, Hitzewellen und Überschwemmungen trafen Europa, Afrika und Asien und forderten mehr als 570 000 Menschenleben.

Die neue Analyse zeigt, wie Wissenschaftler jetzt den Fingerabdruck des Klimawandels in komplexen Wetterereignissen erkennen können.

Für die Studie, die von Wissenschaftlern der World Weather Attribution (WWA)-Gruppe am Imperial College London durchgeführt wurde, wurden die Daten für einige der extremen Wetterereignisse neu analysiert.

„Diese Studie sollte den Politikern, die an fossilen Brennstoffen festhalten, die den Planeten aufheizen und Leben zerstören, die Augen öffnen“, sagte Dr. Friederike Otto, Mitbegründerin und Leiterin von WWA. „Wenn wir weiterhin Öl, Gas und Kohle verbrennen, wird das Leiden weitergehen“, sagte sie.

Nur vier Tage später, am 4. November 2024, veröffentlichte das WWA selbst eine Erklärung: Extreme Regenfälle nehmen in Südspanien zu, da die Emissionen fossiler Brennstoffe das Klima aufheizen. Es hatte eine „superschnelle Analyse“ der Beobachtungsdaten durchgeführt. Es handelte sich zwar „nicht um eine formale Zuordnungsstudie“, aber das WWA war schneller als Lucky Luke, um herauszufinden, was seiner Meinung nach die Flut Ende Oktober verursacht hat.

Um zu untersuchen, ob der Klimawandel die Starkregenereignisse beeinflusst hat, ermitteln wir, ob es einen Trend bei den historischen Niederschlagsbeobachtungen in der Region gibt. Die drei analysierten Datensätze deuten darauf hin, dass eintägige Starkregenereignisse, die so intensiv sind wie das beobachtete, im heutigen Klima, das 1,3 °C wärmer ist als im kühleren vorindustriellen Klima ohne die vom Menschen verursachte Erwärmung, etwa 12 % intensiver und doppelt so wahrscheinlich sind.

Diese Ergebnisse beruhen auf Beobachtungsdaten und berücksichtigen nicht die Klimamodelle, die in Studien zur vollständigen Zuschreibung verwendet werden. Die Ergebnisse stehen jedoch im Einklang mit vorhandenen Hinweisen auf Signale des Klimawandels bei ähnlichen extremen Niederschlagsereignissen in der Vergangenheit, die in ganz Europa untersucht wurden. Sie stimmen auch mit den physikalischen Grundlagen und der so genannten Clausius-Clapeyron-Beziehung überein, die besagt, dass eine wärmere Atmosphäre mehr Feuchtigkeit speichern kann, was bei einer Erwärmung von 1 °C zu einer Zunahme der Starkregenfälle um 7 % führt. Wir sind daher überzeugt, dass die Veränderungen bei den Starkniederschlägen auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurückzuführen sind.

Eine Zunahme der Starkniederschläge um nur sieben Prozent bei einer Erwärmung um ein Grad Celsius erscheint kaum alarmierend. Mit welcher Alchemie unterscheidet das WWA oder eine andere Behörde die natürliche Variabilität des Wetters vom „vom Menschen verursachten Klimawandel“?

Die Analyse des WWA „stützt sich auch auf eine relativ spärliche Literatur über Niederschlagsextreme in der Region“. Mit anderen Worten: schlechte Daten. Warum die Studie den folgenden Absatz enthält, der ihrer Schlussfolgerung zu widersprechen scheint, ist zumindest für mich unklar:

Die Arbeitsgruppe 1 des sechsten IPCC-Bewertungsberichts fand Belege für eine zunehmende Tendenz bei Niederschlagsextremen in West- und Mitteleuropa, allerdings mit geringem Vertrauen in den Beitrag des Menschen dazu, da nur begrenzte Übereinstimmung besteht (IPCC, 2021). Darüber hinaus variieren die prognostizierten Veränderungen solcher Extreme stark nach Ort und Jahreszeit, insbesondere in der Untersuchungsregion dieser Analyse, was auf einen Nässetrend im Winter und eine Austrocknung im Sommer schließen lässt (Wood & Ludwig, 2020).

Wie konnte das WWA diese EWE entschlüsseln und in weniger als einer Woche zu einer so eindeutigen Schlussfolgerung kommen? War die „superschnelle Analyse“ eher von dem Wunsch getrieben, den spanischen Wolkenbruch in eine weitere Gruselgeschichte zu verwandeln, die das Klimaforschungsteam des Imperial College in Baku anpreisen kann, wenn es dort am 11. November, dem ersten Tag der COP29, auftritt? Die so genannten Fakten wurden in diesem Fall sicherlich nicht zu anderen Zwecken bearbeitet.

Wie dem auch sei, wenn das Schicksal der Menschheit von den Erkenntnissen – und Vorurteilen – professioneller Leser der atmosphärischen Innenwelt der Erde abhängt, wäre es vielleicht ratsam, ihre Warnungen nicht zu ignorieren. Unter Abwägung der Wahrscheinlichkeiten lässt sich jedoch kaum leugnen, dass die oben skizzierte Abfolge von Ereignissen einen faden Beigeschmack hat. Ein Skeptiker könnte zu dem Schluss kommen, dass ein zufälliges EWE – in diesem Fall der Regen in Spanien – als Waffe eingesetzt wurde, um die alarmistische Stimmung auf der COP29 zu unterstützen.

Eine solche Ansicht wird wohl glaubwürdiger, wenn man erfährt, dass der Hauptgeldgeber von WWA das Grantham Institute ist. Es befindet sich „im Zentrum der Arbeit des Imperial College London zu Klimawandel und Umwelt“ und hat den Auftrag: „Führend zu sein in Forschung, Politik, Ausbildung und Innovation von Weltklasse, die wirksame Maßnahmen zum Klimawandel unterstützen“.

Das Grantham Institute – Climate Change and the Environment wurde im Februar 2007 mit einer Spende in Höhe von mehreren Millionen Pfund von der Grantham Foundation for the Protection of the Environment gegründet. Es handelte sich dabei um die größte Summe privater Mittel, die zu dieser Zeit für die Forschung zum Klimawandel in UK bereitgestellt worden war. Ziel war es, am Imperial College London ein weltweites Spitzenforschungs- und -ausbildungszentrum für den Klimawandel zu schaffen.

Die Granthams hoffen, dass ihre Spende andere Personen dazu motivieren wird, die Erforschung der Ursachen, Folgen und Abschwächung des Klimawandels zu unterstützen, um so die Politik auf internationaler Ebene zu beeinflussen.

Die Familie Grantham gründete 1997 die Grantham Foundation for the Protection of the Environment. Die Stiftung unterstützt Projekte zum Schutz der natürlichen Ressourcen sowohl in den USA als auch international. Jeremy Grantham ist ein bekannter Investmentmanager und Vorsitzender der in Boston ansässigen Investmentfirma GMO. Hannelore Grantham ist Direktorin der Grantham Foundation.

Die Stiftung unterstützt auch zahlreiche Partnerinstitute.

Jeremy Grantham ist nach wie vor der langfristige Anlagestratege der von ihm 1977 mitgegründeten Firma Grantham, Mayo, Van Otterloo & Co. (GMO). Er ist außerdem nach wie vor Mitglied des Asset Allocation Committee und des Verwaltungsrats.

In einem Interview mit dem Morningstar am 9. Oktober dieses Jahres sagte Grantham, er sei genauso besorgt wie „jeder Wissenschaftler in der Klimabranche“.

Morningstar: Sie verbringen viel Zeit damit, über Klima- und Umweltfragen im weiteren Sinne nachzudenken. Die erneuerbaren Energien haben eindeutig große Fortschritte gemacht, ebenso wie Elektrofahrzeuge, und dennoch bleiben die Kohlenstoff-Emissionen hartnäckig hoch. Worauf freuen Sie sich als Investor im Bereich der Klimalösungen derzeit am meisten?

Grantham: Nun, was ich für wichtig halte, ist die Fähigkeit älterer Menschen, das Wesentliche zu übersehen. Der Klimawandel ist wie eine Riesenpython. Sie hat uns im Griff und drückt noch nicht so fest zu. Aber jedes Jahr wird er ein bisschen fester, und er zeigt keine Neigung zu verschwinden, und wir ignorieren ihn. Wenn wir den Klimawandel weiterhin so auf die leichte Schulter nehmen, wenn wir weiterhin unsere kurzfristigen Profite schützen und die längerfristigen Folgen für die Allgemeinheit ignorieren, werden wir es sehr schwer haben, eine stabile Welt aufrechtzuerhalten, eine stabile Gesellschaft, ein stabiles Unternehmen, einfach alles. Und ich würde sagen, auf globaler Ebene sieht es so aus, als befänden wir uns schon seit einigen Jahren in einem destabilisierenden Modus, und der Klimawandel hat viel damit zu tun.

Auf die Grantham Foundation entfallen 90 % des gesamten Geldes, das ich je verdient habe: 50 % sind in Risikokapital, heute vielleicht eher 60 %, und die Hälfte davon ist grün. Wir sehen also aus nächster Nähe, was vor sich geht.

Die World Weather Attribution Group wurde 2014 von Imperial und dem Grantham Institute mit dem ausdrücklichen Ziel gegründet, „die globale Diskussion über den Klimawandel zu verändern, Anpassungsstrategien zu beeinflussen und den Weg für neue Nachhaltigkeitsklagen zu ebnen“. Mit anderen Worten, die Finanzierung eines Sammelsuriums von umstrittenen Computerspielen zur Zuschreibung von Extremereignissen, grüner Ideologie und Klimapolitik. Wenn das ultimative Ziel Rechtsstreitigkeiten sind, ist „Gespräch“ vielleicht das falsche Wort.

Die Gruppe sagt, sie habe „mehr als 80 Studien zur Zuordnung von Hitzewellen, extremen Niederschlägen, Dürren, Überschwemmungen, Waldbränden und Kälteperioden auf der ganzen Welt durchgeführt“.

Das WWA ist ganz auf der Seite seiner Wohltäter, wie aus einigen der hier abgegebenen Kommentare hervorgeht: Imperial-Experten fordern auf der COP29 Maßnahmen zur Finanzierung von Gesundheits-Beeinträchtigungen und Schäden.

„Eine Einigung über die Höhe der Gelder und darüber, woher diese Gelder kommen, […] wird eines der wichtigsten Ergebnisse der COP29 sein.“ Mike Wilkins, Geschäftsführender Direktor, Zentrum für Klimafinanzierung und -investitionen, Imperial Business School.

„Das schrumpfende Kohlenstoffbudget zeigt die Bedeutung und Dringlichkeit kurzfristiger Emissionsreduzierungen.“ Professor Joeri Rogelj, Forschungsdirektor, Grantham Institute – Climate change and the Environment.

„Eine der wichtigsten Entscheidungen, die auf der COP29 getroffen werden müssen, ist die Frage, wer Zugang zum Fonds für Verluste und Schäden haben wird.“ Dr. Friederike Otto, Gründerin und Leiterin von World Weather Attribution.

Grantham hat Recht. Der Klimawandel ist zu einem globalen „Geschäft“ geworden, das vermutlich sehr profitabel für „Kohlenstoff“-Cowboys oder grüne Investoren wie GMO ist, zumindest solange die RE-Musik nicht aus irgendeinem Grund aufhört, wie z. B. ein Rückgang der öffentlichen Leichtgläubigkeit in Bezug auf die „Klimakrise“. Es gibt noch eine andere Python auf dem Planeten: die Spermienzahl.

Grantham: Was den Pessimismus angeht, so haben Sie in gewisser Weise noch nichts gehört. Denn meiner Meinung nach gibt es nicht nur eine Python, die uns bedrängt, sondern zwei – die andere ist die Toxizität. Wenn wir nicht gegen die Toxizität vorgehen, sind wir bald aus dem Geschäft. Und um Ihnen die schockierendste Zahl zu nennen: Unsere Spermienzahl, die der beste Indikator für die allgemeine Gesundheit ist, ist auf ein Drittel des Standes von 1950 gesunken – und 1950 war kein gesunder Ort. Jäger und Sammler, die ein paar tausend Jahre früher lebten, wären viel gesünder gewesen. Und der Wert sinkt immer schneller. Einer der großen Epidemiologen, die sich mit diesem Thema befassen, sagte: „Es ist, als ob wir vorhaben, aus dem Geschäft zu gehen“. Der Rückgang seit dem Jahr 2000 liegt bei über 2,5 % pro Jahr gegenüber dem Ausgangswert. Und der Rückgang im 20. Jahrhundert lag eher bei 1,5 %. Aber das kümmert niemanden.

Amen!

A version of this article was posted at the Australian site, Quadrant Online, on November 19, 2024, with the title: We’re all Doomed. Yawn

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/11/21/a-super-rapid-climate-trick/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE