15 Jahre seit Climate Gate

Robert Bradley Jr., MasterResource

„Ich habe Judith Curry schon vor einer Weile aufgegeben. Ich weiß nicht, was sie denkt, was sie tut, aber es hilft weder der Sache noch ihrer beruflichen Glaubwürdigkeit.“ (Michael Mann, unten)

Der vergebliche, verschwenderische Anti-CO₂-Kreuzzug dauert nun schon 37 Jahre, und zwar seit dem heißen, trockenen Sommer 1988, als der NASA-Wissenschaftler James Hansen vor US-Gesetzgebern Alarm schlug, angeführt von Al Gore.

Letzte Woche endete die Konferenz der Vertragsparteien der Vereinten Nationen (COP) mit einem erbitterten Streit über ein nicht durchsetzbares Abkommen, in dem versprochen wurde, Reichtum an Entwicklungsländer für die Entwicklung „sauberer“ Energie zu übertragen.

CO₂-Emissionssenkungen? Da fast alle großen Emittenten weit über die Ziele des Pariser Abkommens von 2015 hinausgehen, verliert das (ebenfalls) nicht durchsetzbare Abkommen von Tag zu Tag mehr an Bedeutung, da Eigeninteressen die Bestrebungen überlagern. Die begünstigten Wohlfahrtsstaaten bezeichneten die COP29 als „chaotisch“, „völliges Versagen“, „optische Täuschung“, „inszeniert“ und „dürftig“. Big Green erkannte die internationalen Bemühungen eher als Greenwashing denn als Fortschritt, nicht unähnlich früheren COP-Ergebnissen. Die Mainstream-Medien haben versucht, den wandelnden Toten ein fröhliches Gesicht zu verpassen.

Das Scheitern der COP29 sollte nicht überraschend sein? erklärte James Hansen.

Das Pariser Abkommen ist wirklich ein Betrug, ein Fake. Es ist einfach Blödsinn, wenn sie sagen: „Wir haben ein 2°C-Erwärmungsziel und versuchen dann, alle fünf Jahre etwas besser zu werden.“ Das sind nur wertlose Worte. Es gibt keine Taten, nur Versprechungen. Solange fossile Brennstoffe die billigsten Brennstoffe zu sein scheinen, werden sie weiter verbrannt werden.

Aber alles beginnt mit der physikalischen Wissenschaft, und die Wissenschaft des Klima-Alarmismus‘ hat sich von ihrem PR-Desaster vor 15 Jahren nie wirklich erholt: Climategate. Keine noch so große Schönfärberei kann die Worte, Sätze und Absätze eines der größten Wissenschaftsskandale unserer Zeit auslöschen. Im Folgenden werden vier Kategorien genannt:

Kontroverse über die vom Menschen verursachte Erwärmung

„Ich weiß, dass es Druck gibt, eine nette, ordentliche Geschichte zu präsentieren, was die ’scheinbar beispiellose Erwärmung seit tausend Jahren oder mehr in den Proxydaten‘ betrifft, aber in Wirklichkeit ist die Situation nicht ganz so einfach.“ – Dr. Keith Briffa, Climatic Research Unit, enthüllt Climategate E-Mail, 22. September 1999.

„Keith’s [Briffa] Reihe…unterscheidet sich zum großen Teil genau in die entgegengesetzte Richtung wie Phil’s [Jones] von unserer. Das ist das Problem, das wir alle erkannt haben (jeder im Raum beim IPCC war sich einig, dass dies ein Problem und eine potentielle Ablenkung von dem einigermaßen konsensfähigen Standpunkt ist, den wir mit den Reihen von Jones et al. und Mann et al. zeigen wollen).“ – Dr. Michael Mann, IPCC-Leitautor, enthüllte Climategate-E-Mail, 22. September 1999.

„…es wäre schön zu versuchen, die vermeintliche ‚MWP‘ [Mittelalterliche Warmzeit] ‚einzudämmen’…“ – Dr. Michael Mann, IPCC-Leitautor, enthüllte Climategate-E-Mail, 4. Juni 2000

„Übrigens, wann wird Tom C. [Crowley] seine Rekonstruktion von etwa 1500 Jahren offiziell veröffentlichen? Es wäre der Sache dienlich, wenn wir uns auf diese Rekonstruktion berufen könnten, um Mann und Jones usw. zu bestätigen“. – Dr. Michael Mann, Hauptautor des IPCC, enthüllt Climategate-E-Mail, 3. August 2004.

„Ich habe Judith Curry schon vor einer Weile aufgegeben. Ich weiß nicht, was sie denkt, was sie tut, aber es hilft weder der Sache noch ihrer beruflichen Glaubwürdigkeit.“ – Dr. Michael Mann, IPCC-Leitautor, enthüllt Climategate-E-Mail, 30. Mai 2008

„Nun, ich habe meinen eigenen Artikel darüber, wo zum Teufel die globale Erwärmung ist… Tatsache ist, dass wir die fehlende Erwärmung im Moment nicht erklären können, und es ist eine Schande, dass wir es nicht können.“ – Dr. Kevin Trenberth, IPCC-Leitautor, enthüllt Climategate-E-Mail, 12. Oktober 2009.

Manipulation von Temperatur-Daten

Ich habe soeben Mikes [Mann] Naturtrick vollendet, indem ich jeder Reihe für die letzten 20 Jahre (d.h. ab 1981) und für die von Keith [Briffa] ab 1961 die realen Temperaturen hinzufügte, um den Rückgang zu verbergen.“ – Dr. Phil Jones, Direktor der Climatic Research Unit, enthüllte Climategate E-Mail, 16. November 1999

„Wir haben auch eine völlig künstliche Anpassung der Daten nach 1960 vorgenommen, so dass sie näher an den beobachteten Temperaturen liegen, als es die Baumringdaten tatsächlich waren“ …. – Dr. Tim Osborn, Climatic Research Unit, offengelegte Climategate-E-Mail, 20. Dezember 2006.

„Wenn Sie sich die beigefügte Grafik ansehen, werden Sie sehen, dass auch das Land den Erwärmungsschub der 1940er Jahre aufweist (wie Sie sicher wissen). Wenn wir also die Erwärmung des Ozeans um, sagen wir, 0,15 Grad Celsius reduzieren könnten, wäre dies für den globalen Mittelwert von Bedeutung – aber wir müssten immer noch die Erwärmung an Land erklären ….“ – Dr. Tom Wigley, University Corporation for Atmospheric Research, über die Anpassung der globalen Temperaturdaten, enthüllte Climategate-E-Mail an Phil Jones, 28. September 2008.

„Wir verfügen daher nicht über die ursprünglichen Rohdaten, sondern nur über die mit einem Mehrwert versehenen (d. h. qualitätskontrollierten und homogenisierten) Daten“. – Website der Climatic Research Unit, dem weltweit führenden Anbieter globaler Temperaturdaten, die zugibt, dass sie die Original-Thermometerdaten nicht vorlegen kann, 2011.

Unterdrückung von Daten: Umgehung des Informationsfreiheits-Gesetzes

„Wir haben etwa 25 Jahre in diese Arbeit investiert. Warum sollte ich Ihnen die Daten zur Verfügung stellen, wenn Ihr Ziel darin besteht, etwas Falsches darin zu finden.“ – Dr. Phil Jones, Direktor der Klimaforschungsabteilung der Universität East Anglia, E-Mail an Warwick Hughes, 2004.

„Ich werde von ein paar Leuten bedrängt, die Temperaturdaten der CRU-Stationen zu veröffentlichen. Sagt keinem von euch dreien, dass es in UK ein Gesetz zur Informationsfreiheit gibt.“ – Dr. Phil Jones, Direktor der Climatic Research Unit, enthüllt Climategate-E-Mail, 21. Februar 2005.

„Mike [Mann], können Sie alle E-Mails löschen, die Sie möglicherweise mit Keith [Trenberth] bezüglich AR4 hatten? Keith wird das Gleiche tun…. Können Sie auch Gene eine E-Mail schreiben und ihn bitten, das Gleiche zu tun? Ich habe seine E-Mail Adresse nicht…. Wir werden Caspar dazu bringen, das Gleiche zu tun.“ – Dr. Phil Jones, Direktor der Climatic Research Unit, veröffentlichte die Climategate-E-Mail vom 29. Mai 2008.

„Sie sollten vielleicht beim IPCC-Büro nachfragen. Mir wurde gesagt, dass das IPCC über den nationalen FOI-Gesetzen steht. Eine Möglichkeit, sich selbst und alle, die am AR5 [dem bevorstehenden Fünften Sachstandsbericht des IPCC] arbeiten, zu schützen, wäre, alle E-Mails am Ende des Prozesses zu löschen. Das ist schwierig, denn nicht jeder wird sich daran erinnern.“ – Dr. Phil Jones, Direktor der Climatic Research Unit, über die Umgehung der Anforderungen der Informationsfreiheit, offengelegte Climategate-E-Mail, 12. Mai 2009.

Perversion des Begutachtungs-Verfahrens

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine dieser Studien in den nächsten IPCC-Bericht aufgenommen wird. Kevin [Trenberth] und ich werden sie irgendwie heraushalten, selbst wenn wir neu definieren müssen, was die Peer-Review-Literatur ist!“ – Phil Jones, Direktor der Climatic Research Unit, offenbarte Climategate-E-Mail, 8. Juli 2004.

Implikationen

Das Establishment beschönigte alles und tat dann so, als sei die Episode vorbei. Mr. Climategate selbst, also Michael Mann, nannte die Episode „erbärmlich“ und „schamlos“. [1] „Nach drei Untersuchungen, Tausenden von Artikeln und mehreren Morddrohungen“, schrieb Dave Reay in Nature, „versinkt die ‚Climategate‘-Affäre nun im langen Gras der Verschwörungsblogs.“ [2]

Nein! Climategate ist als eklatanter Fall von professionellem Fehlverhalten und als klassischer Fall von „ Ertappt!“ nicht in Vergessenheit geraten. Es lebt in Schande.

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[1] Mann fügte hinzu:

Was die E-Mails betrifft, die in irgendeiner Weise mit mir zu tun haben, sehe ich kaum etwas Belastendes, obwohl diese Ausschnitte alle aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Ich schätze, sie hatten nur noch sehr wenig übrig, mit dem sie arbeiten konnten, nachdem sie in der ersten Runde die E-Mails ausgewählt hatten, die am einfachsten aus dem Zusammenhang gerissen werden konnten, um mich schlecht aussehen zu lassen…. Die Vertreter der fossilen Brennstoffindustrie wissen, dass sie die wissenschaftlichen Grundlagen des vom Menschen verursachten Klimawandels nicht anfechten können. Deshalb haben sie sich stattdessen auf Verleumdungen, Anspielungen, kriminelles Hacken von Websites und das Durchsickern von aus dem Zusammenhang gerissenen Schnipseln persönlicher E-Mails verlegt, um zu versuchen, die Öffentlichkeit über die Wissenschaft zu verwirren und dadurch jegliche Maßnahmen zur Bekämpfung dieser kritischen Bedrohung zu verhindern.

[2] Bessere Reaktionen kamen von Derek Lowe in Science, der feststellte: „Was meiner Meinung nach untersucht werden muss, ist das wissenschaftliche Verhalten. Ich bin kein Klimatologe, aber ich bin ein erfahrener Wissenschaftler – gibt es hier also ein Problem?“

Ich gebe Ihnen eine kurze Antwort: Ja. Ich muss sagen, dass es anscheinend mehrere gibt, wie viele beunruhigende Merkmale in den veröffentlichten Dokumenten zeigen. Der erste ist der offensichtliche Versuch, das britische Gesetz über die Informationsfreiheit zu umgehen. Ich weiß nicht, wie diese Nachrichten anders als ein Versuch, das Gesetz zu brechen, interpretiert werden können, und ich weiß nicht, wie sie verteidigt werden können…. Ein zweites Problem ist das konzertierte Bemühen, die Art der Studien zu beeinflussen, die in die wissenschaftliche Literatur gelangen. Auch hier scheint es sich nicht um eine Frage der Interpretation zu handeln; Meldungen wie diese sowie diese und diese machen deutlich, was vor sich geht. Es ist die Rede davon, dass Zeitschriftenredakteure gefeuert werden sollen…. Ein dritter Punkt, auf den ich eingehen möchte, sind die Probleme mit den Daten und ihrer Analyse…. Unabhängig davon, was Sie über den Klimawandel denken, ist dies eine sehr schlechte Nachricht, wenn Sie das wissenschaftliche Bestreben respektieren. Respekt muss man sich verdienen. Und er kann verloren gehen.

Anmerkung des Herausgebers: Watts Up With That brachte die Climategate-Geschichte im Jahr 2009 ans Licht. Viele unserer Beiträge über den Vorfall und die Kontroverse findet man auf dieser Seite: https://wattsupwiththat.com/climategate/

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/11/27/climategate-turns-15/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Einige Vorschläge bzgl. Klima und Umwelt für den neuen Sheriff in Town

H. Sterling Burnett

Der überwältigende Wahlsieg des designierten Präsidenten Donald Trump und sein Erfolg bei der Volksabstimmung geben ihm das Mandat, seine Agenda voranzutreiben, nicht zuletzt die Klima- und Energie-Deregulierungsagenda, für die er während seiner Kampagne geworben hatte.

In Erwartung von Trumps Sieg hat eine Koalition von Gruppen – darunter das Heartland Institute, das E&E Legal Institute, das Committee for a Constructive Tomorrow (CFACT), Truth in Energy and Climate und das American Energy Institute – eine Liste von zehn Klima- und Energiemaßnahmen zusammengestellt, die Trump vom ersten Tag an umsetzen könnte, um solide Wissenschaft und Ökonomie in die Energie- und Klimapolitik zurückzubringen.

Bloomberg News hat diese Vorschläge in einem Artikel mit dem irreführenden Titel „Climate Skeptics Urge Trump to Boost Coal, Gut Federal Science“ [etwa: Klimaskeptiker fordern Trump auf, die Kohle zu fördern und die staatlichen Wissenschaftler zu entmachten] kurz diskutiert und kritisiert. Die Vorschläge würden zwar die Kohle fördern, aber nicht die Wissenschaft aushöhlen; sie würden sie vielmehr verbessern und Amerika auf den Weg zu einer gesetzeskonformen Energiedominanz bringen. Die Menschen sollten sich selbst ein Urteil über die Vorzüge der Vorschläge bilden; daher stelle ich die folgende Liste ungefiltert vor.

1. Pariser Klimaabkommen und Gefährdungsfeststellung: Feststellung, dass es sich bei dem Pariser Klimaabkommen um einen Vertrag handelt (und nicht nur um ein „Exekutivabkommen“), der vom Senat ratifiziert werden muss. Übermittlung des Abkommens an den Senat zur Beratung. Dadurch werden die Vereinigten Staaten rechtlich von allen Verpflichtungen aus dem Vertrag entbunden, bis der Senat ihn formell ratifiziert hat. Aufhebung der von Obama und Biden getroffenen Feststellung der EPA, dass Kohlendioxid und andere Treibhausgase eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung darstellen („endangerment finding“).

2. EV-Mandat und kalifornische Ausnahmeregelung: Aufhebung der Biden-Auspuff-Regelung/EV-Mandat und Rücknahme der kalifornischen CO₂-Ausnahmeregelung, die es Kalifornien erlaubt, Auspuffemissionen und de facto nationale Benzinverbrauchsstandards festzulegen. Beantragen Sie eine Gesetzgebung, die klarstellt, dass der Energy Policy and Conservation Act (EPCA) von 1975 die staatliche Regulierung des Kraftstoffverbrauchs ausschließt, einschließlich der Ausnahmeregelungen des Clean Air Act, und die klarstellt, dass der Clean Air Act nicht zur Regulierung von CO₂ verwendet werden kann.

3. Green New Scam und Netzsicherheit: Einfrieren aller Klima-/Energieausgaben des Inflation Reduction Act bis zur Überprüfung. Fordern Sie den Kongress auf, alle Energiesubventionen des Inflation Reduction Act im Rahmen der Haushaltsüberleitung aufzuheben. Aus Gründen der nationalen und wirtschaftlichen Sicherheit sollte die Abhängigkeit des Stromnetzes von variablen Stromerzeugungsquellen wie Wind und Sonne unterbunden werden.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

4. Öl und Gas: Wiederaufnahme der aktiven bundesstaatlichen Öl- und Gasförderung auf Bundesland und vor der Küste, einschließlich der National Petroleum Reserve in Alaska (NPRA) und des Arctic National Wildlife Refuge (ANWR) in Alaska. Aufhebung des Moratoriums für Offshore-Bohrungen in Gebieten, die von früheren Präsidenten gesperrt wurden. Rückgängigmachung des Biden-Moratoriums für die Bundesverpachtung von Kohlebergbau. Rationalisierung des Genehmigungsverfahrens für die Energieerzeugung. Beendigung des Biden-Moratoriums für LNG-Exportterminals.

5. Ernennungen durch den Präsidenten: Ernennung von Beamten in Bundesbehörden wie EPA, Interior, DoE, FERC und anderen wichtigen Behörden, die neue Öl- und Gaspipelines, LNG-Terminals und andere für die Öl-, Gas- und Kohleförderung erforderliche Infrastruktur aggressiv genehmigen werden. Rationalisierung des Genehmigungsverfahrens. Beenden Sie alle bestehenden wissenschaftlichen Beratungsgremien auf Bundesebene und setzen Sie nur diejenigen neu ein, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Ernennung qualifizierter und energiefreundlicher Personen in die Gremien.

6. Offshore-Wind: Die Entwickler von Offshore-Windkraftanlagen, bei denen es sich in den meisten Fällen um ausländische Unternehmen handelt, bedrohen Verbraucher, gefährdete Arten und ikonische maritime Gemeinschaften, deren Wohlstand von der Fischerei abhängt. Die Industrialisierung der Fischerei durch die Entwicklung der Offshore-Windenergie sollte beendet werden, indem nicht freigegebene Windenergiegebiete aus dem Verzeichnis gestrichen werden, die „30×30“-Versprechen widerrufen werden, ein kumulativer Ansatz für die Planung eingeführt wird und ein ausgewogener behördenübergreifender Prozess entwickelt wird, der nicht vom Bureau of Ocean Energy Management (BOEM) dominiert wird.

7. Kohle: Aufhebung aller kohlefeindlichen Regulierungsmaßnahmen der Regierung Biden und Förderung der Kohle als bevorzugtes Mittel zur Stromerzeugung. Einleitung einer Überprüfung der von der EPA erlassenen Luftqualitätsvorschriften.

8. Rechtsstreitigkeiten: Rückzug aus den Rechtsstreitigkeiten der Industrie über die Regulierungsmaßnahmen der Biden-Regierung, um diese zu beenden. Wiedereinstellung von Anwälten der Abteilung für Umwelt und natürliche Ressourcen des Justizministeriums, die die Prioritäten der Regierung engagiert verteidigen werden.

9. Reform der Regulierung: Beendigung der Verwendung des linearen Nicht-Schwellenwert-Modells (LNT) durch die Regulierungsbehörden für die Bewertung von Risiken bzgl. Strahlung und Chemikalien. Wiedereinführung der EPA-Regel gegen die Verwendung von „Geheimwissenschaft“. Beantragung einer Gesetzgebung, die vorschreibt, dass Bundesgerichte in wissenschaftlichen Fragen nicht mehr auf die Regulierungsbehörden hören.

10. Regulatorische Belastung: Antrag auf Verabschiedung des REINS-Gesetzes, um die Genehmigung des Kongresses für Vorschriften mit erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen zu fordern, einschließlich, aber nicht beschränkt auf solche mit wirtschaftlichen Auswirkungen von 100 Millionen Dollar oder mehr.

Es gibt natürlich noch zahlreiche andere Bemühungen, Initiativen, Strategien und Gesetze, die Trump nach Ansicht der Unterzeichner durch Exekutivanordnungen, durch den Regulierungsprozess der Behörden und Hand in Hand mit dem Kongress in den Bereichen Umwelt, Klima und Energie in Angriff nehmen sollte. Diese Bemühungen würden die persönliche Freiheit, den wirtschaftlichen Fortschritt und die Umweltqualität fördern. Die 10 oben genannten Maßnahmen wären jedoch ein guter Anfang.

Quellen: Climate Realism; Junk Science; Bloomberg News

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-526-some-suggestions-on-climate-and-environmental-policy-for-the-new-sheriff-in-town/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Neue Forschung nutzt die Chemie, um Löcher in den angeblich CO₂-bedingten Klima-Alarm zu reißen

Kenneth Richard

Die Molekularchemie widerspricht grundlegenden Komponenten des Paradigmas der anthropogenen globalen Erwärmung (AGW).

Einer neuen Studie zufolge hält die Vorstellung, wonach wir das atmosphärische CO₂ reduzieren können und müssen, um eine Klimakatastrophe (z. B. eine unkontrollierte globale Erwärmung oder die Versauerung der Ozeane) zu vermeiden, einer eingehenden wissenschaftlichen Prüfung nicht stand.

Carbon Capture and Storage (CCS) ist eine Minderungsstrategie, die vorschlägt, CO₂ unterirdisch zu binden, um die Emissionen bis 2050 auf „netto null“ zu reduzieren. Das Verfahren wird in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich mehrere Billionen Dollar kosten. Neue Analysen legen nahe, dass hohe oder ehrgeizige CCS-Szenarien etwa die Hälfte der heutigen Emissionen bis 2050 eindämmen könnten. Doch diese wirtschaftlich drakonischen CCS-Szenarien werden voraussichtlich 30 Billionen US-Dollar mehr kosten als solche, die nur etwa ein Zehntel der heutigen Emissionen eindämmen. In jedem Fall sind die Kosten für CCS astronomisch.

Aber kann CCS tatsächlich das tun, was beabsichtigt ist, nämlich die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre zu verringern? Die Chemie sagt nein, CCS „wird die atmosphärische CO₂-Konzentration überhaupt nicht verringern“.

„Der springende Punkt ist, dass im Gegensatz zur pflanzlichen Photosynthese eine perfekte Sequestrierung von CO₂ nicht auf magische Weise das O₂ freisetzt, das effektiv in den CO₂- und H₂O-Molekülen‘ sequestriert‘ wurde, die bei der Verbrennung entstehen.

Wenn der Brennstoff aus reinem Kohlenstoff bestünde, dann wäre das Nettoergebnis in der Zusammensetzung der Atmosphäre eine leichte Verringerung der O₂-Konzentration … und ein leichter gleichzeitiger Anstieg der CO₂-Konzentration aufgrund der leichten Schrumpfung des Nenners.“

Bei der alarmistischen Darstellung der „Versauerung der Ozeane“ wird angenommen, dass der moderne Trend des steigenden CO₂-Gehalts in der Atmosphäre zu Veränderungen des pH-Werts führt. Die chemische Grundlage für diese Behauptung ist jedoch zweifelhaft.

Aus der stöchiometrischen Verbrennungsgleichung geht hervor, dass für jeden Anstieg des CO₂-Gehalts um 1 ppm durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe die O₂-Konzentration um etwa 2,15 ppm abnimmt. (Über einen Zeitraum von 20 Jahren nimmt beispielsweise die CO₂-Konzentration um 50 ppm zu, während die O₂-Konzentration um ~130 ppm sinkt). Dieses Konzept wirft jedoch grundlegende Fragen zu dem Paradigma auf, das besagt, dass der Mensch die Veränderungen des pH-Werts in den Ozeanen verursacht.

„Wenn die Verringerung der atmosphärischen O₂-Konzentration direkt mit dem Anstieg der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre zusammenhängt, wie kann es dann zu einer ausreichenden Absorption von CO₂ durch die Ozeane kommen, um eine Versauerung der Ozeane zu verursachen, zumal die Ozeane chemisch stark gepuffert sind?

Wenn die beobachtete Verringerung des atmosphärischen O₂ durch den beobachteten Anstieg der atmosphärischen CO₂-Konzentration erklärt wird, wie er als Ergebnis der Verbrennung erwartet wird, woher soll dann das zusätzliche CO₂ kommen, das die Versauerung der Ozeane verursachen kann?“

Dies sind nur einige der vielen anderen chemiebasierten Herausforderungen des AGW- Narrativs, die in der Studie beschrieben werden. Es lohnt sich, sie zu lesen.

Quelle: Peachey and Maeda, 2024

Link: https://notrickszone.com/2024/11/26/new-research-uses-chemistry-to-poke-holes-in-the-CO₂-induced-climate-alarm-narrative/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Liebe Klima-Alarmisten, willkommen in eurem schlimmsten Alptraum

Chris Talgo, TownHall

Die meiste Zeit meines Lebens als Erwachsener haben die Klima-Alarmisten den Tag beherrscht, da sie methodisch und erfolgreich ihre unerbittliche Panikmache und gefälschte Wissenschaft in der gesamten akademischen Welt, in den Mainstream-Medien, in Hollywood und in so ziemlich jeder anderen großen, mächtigen kulturellen Institution verbreitet haben. Dies hat sich in den letzten Jahren sehr ausgezahlt, aber es hat auch eine Gegenreaktion ausgelöst, die wir nun endlich an die Oberfläche kommen sehen.

Lassen Sie uns zunächst kurz rekapitulieren, wie es den Klima-Alarmisten gelungen ist, so viele Menschen in den Glauben zu versetzen, dass der Klimawandel eine existenzielle Krise sei – was er natürlich nicht ist.

Am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts und zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts wurden immer mehr Forderungen nach internationalen Gremien laut, die sich mit dem befassen sollten, was anfangs als „globale Erwärmung“ bezeichnet wurde. Im Jahr 1992 wurde das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen [UNFCCC] ins Leben gerufen, das „gefährliche menschliche Eingriffe in das Klimasystem“ bekämpfen sollte.

Seitdem haben die Vereinten Nationen und mehrere andere einflussreiche internationale Organisationen die Botschaft vom Klimawandel verbreitet und ein Spinnennetz von Vereinbarungen, Verträgen und Protokollen zur Abschwächung der so genannten Klimakrise gewebt.

Während diese mächtigen globalen Institutionen die Alarmglocke läuteten, dass die Zukunft des Planeten aufgrund der Nutzung fossiler Brennstoffe durch die Menschheit in unmittelbarer Gefahr sei, entstand ein Netzwerk von Betrügern, die mehr als bereit waren, aus dem alarmierenden Narrativ Kapital zu schlagen.

Vom ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore bis hin zu zahlreichen Wissenschaftlern wurde klar, dass man mit dem Aufspringen auf den Klima-Alarmisten-Zug in diesen frühen Tagen Geld verdienen und staatliche Zuschüsse erhalten konnte.

Wenig später wurden wir Zeuge, wie hochrangige politische Vertreter beider Seiten dem Klima-Alarmisten-Narrativ erlagen. So warb der damalige Präsident George W. Bush bereits 2001 für die Klimaschutzagenda seiner Regierung.

Dann kam die kulturelle Überschwemmung, als K-12-Pädagogen, Professoren, Schauspieler, Fernseh- und Radiopersönlichkeiten, Social-Media-Influencer und sogar ungebildete Kinder-Aktivisten aus Schweden beharrlich mit dem Klima-Alarmisten-Narrativ hausieren gingen.

Doch was nach oben geht, muss auch wieder nach unten gehen.

Nach mehr als zwei Jahrzehnten des unnachgiebigen Klima-Alarmismus‘ setzt sich langsam der Klima-Realismus durch.

Woher ich das weiß? Weil die einfachen, hart arbeitenden Amerikaner dem Klima-Alarmismus nicht mehr auf den Leim gehen.

Vielen Umfragen zufolge ist der Klimawandel für die überwiegende Mehrheit der Amerikaner nicht mehr die Hauptsorge.

Die Amerikaner fangen endlich an, die Wahrheit über den Klimawandel zu verstehen, während sie sich gleichzeitig bewusst werden, dass die Klima-Alarmisten Hintergedanken haben, von denen viele in direktem Widerspruch zu den grundlegenden Interessen des amerikanischen Durchschnittsbürgers stehen.

Dank mutigen Wahrheitssuchern wie meinen Kollegen vom Heartland Institute und vielen verbündeten Organisationen sind die Amerikaner mehr denn je in der Lage, genaue Informationen zu erhalten, welche die gängigen Mythen und Lügen der Klima-Alarmisten widerlegen. Wie jeder auf ClimateRealism.com nachlesen kann, steigen die Meere nicht und Wetterereignisse wie Wirbelstürme, Hitzewellen, Dürren usw. werden weder häufiger noch tödlicher. Vielfach ist sogar genau das Gegenteil der Fall.

Ein weiterer wichtiger Faktor, der dazu beigetragen hat, dass die Amerikaner die Fragwürdigkeit der Erzählungen der Klima-Alarmisten erkannt haben, ist die Tatsache, dass ihre Lösungen keinen Sinn ergeben, die so genannten Probleme nicht angehen und nur allzu oft mit weniger Freiheit und mehr Staat enden. Offensichtlich beginnen die Amerikaner zu verstehen, dass es beispielsweise bei der Klimagerechtigkeit vor allem um die Umverteilung von Reichtum geht und wenig mit einer saubereren Umwelt zu tun hat.

Vor einigen Wochen gingen die Amerikaner zur Wahl und erteilten dem Unsinn der Klima-Alarmisten, der der Nation in den letzten vier Jahren aufgedrängt wurde, eine klare Absage. Zweifellos war die Regierung Biden-Harris die eifrigste, wenn es um Klima-Alarmismus geht. Von der Ablehnung der Keystone XL-Pipeline über die Einführung von Elektrofahrzeugen bis hin zur Entscheidung über die Art der Geräte, die Amerikaner kaufen können – die Biden-Harris-Regierung hatte sich voll und ganz dem Klima-Alarmismus verschrieben.

Aber das ist nicht das, was die amerikanische Bevölkerung will. Um es klar zu sagen: Fast alle Amerikaner wollen die Umwelt schützen und wünschen sich saubere Luft und sauberes Wasser.

Sie wollen nur nicht, dass ihr Leben auf den Kopf gestellt und ihre Bankkonten unter dem Deckmantel der Rettung des Planeten geleert werden. Sie wollen zuverlässige und erschwingliche Elektrizität. Sie wollen billiges Benzin. Und sie wollen, dass die US-Regierung die reichlich vorhandenen Energiereserven direkt unter unseren Füßen voll ausschöpft. Dies ist zumindest teilweise der Grund, warum der designierte Präsident Donald Trump das Weiße Haus gewonnen und die GOP [= Grand Old Party = die Republikaner] die Kontrolle über den US-Senat übernommen hat.

Jetzt, da Trump wieder im Oval Office sitzt, können wir davon ausgehen, dass die Dominanz der USA im Energiebereich und nicht der Klima-Alarmismus die Oberhand gewinnen wird. Das ist eine gute Nachricht für hart arbeitende Amerikaner, wenn auch ein absoluter Alptraum für Klima-Alarmisten und die von ihnen geschaffene Industrie.

Chris Talgo is editorial director at The Heartland Institute.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/11/27/dear-climate-alarmists-welcome-to-your-worst-nightmare/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Batteriespeicher-Phantasterei für zu Hause

Jonathan Lesser

Einem kürzlich in der Zeitschrift The Conversation veröffentlichten Artikel zufolge können durch die Installation von Millionen von über das Netz verteilten Speicherbatterien – in Haushalten, Unternehmen und Gemeinden – in Verbindung mit der Erzeugung von Wind- und Sonnenenergie Investitionen in neue Übertragungs-Infrastrukturen vermieden werden. Doch solange die Installation dieser Batterien nicht mit einer physischen Trennung vom Netz einhergeht oder die Verbraucher bereit sind, auf eine zuverlässige Stromversorgung zu verzichten, ist diese Behauptung ein weiteres Beispiel für Wunschdenken bzgl. Elektrizität.

Stromkunden, sowohl Privat- als auch Industriekunden, müssen sich dieser Phantasterei über die Batteriespeicherung zu Hause bewusst sein.

Zunächst einmal speichern Batterien Strom, sie erzeugen ihn nicht. Aber die Elektrifizierung der US-Kraftfahrzeugflotte und die Elektrifizierung der Raumheizung und Warmwasserbereitung werden den Stromverbrauch verdoppeln. Obwohl ein Teil des zusätzlich benötigten Stroms aus dezentralen Quellen wie z. B. Solaranlagen auf Dächern stammen könnte, behaupten die Befürworter grüner Energie, dass der größte Teil des benötigten Stroms in großen Wind- und Solaranlagen fernab von Städten und Gemeinden erzeugt werden wird.

In dem Artikel heißt es weiter: „Wir könnten mit weniger Übertragungsleitungen auskommen, wenn wir mehr Solar- und Windenergie für später speichern würden.“ Um den zusätzlich benötigten Strom zu liefern, müssen jedoch neue Übertragungsleitungen gebaut werden, unabhängig davon, wie viele Batteriespeicher in Haushalten und Gemeinden installiert werden. Außerdem müssen die lokalen Verteilersysteme – die Masten und Leitungen in den Straßen – ebenfalls aufgerüstet werden, um die zusätzlichen Lasten zu bewältigen.

Zweitens sind die Kosten für den Aufbau ausreichender Batteriekapazitäten (ganz zu schweigen von den Kosten für zusätzliche Wind- und Solarstromerzeugung) unerschwinglich, um sicherzustellen, dass Haushalte und Gemeinden nicht unter längeren Stromausfällen leiden.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.

In den USA verbraucht ein typischer Privathaushalt etwa 10.800 kWh pro Jahr, also etwa 30 kWh pro Tag. Natürlich variiert diese Menge je nach Größe des Hauses, der Region des Landes und der Jahreszeit. Durch die Elektrifizierung von Raumheizung und Warmwasserbereitung wird in einigen Regionen des Landes, in denen die Stromnachfrage jetzt im Sommer am höchsten ist, die Nachfrage im Winter am höchsten sein, während in Regionen, in denen der Winter vorherrscht, die Nachfrage im Winter noch weiter zunehmen wird.

Einem Modell des US-Energieministeriums zufolge verbraucht eine Wärmepumpe in einem typischen Haus jährlich etwa 5.500 kWh. Das allein bedeutet einen Anstieg des Stromverbrauchs um 50 %. Das Aufladen eines typischen Elektrofahrzeugs führt zu weiteren 4.300 kWh pro Jahr. Insgesamt ergibt sich daraus ein jährlicher Mehrverbrauch von fast 10.000 kWh, was in etwa einer Verdoppelung des derzeitigen Verbrauchs auf etwa 60 kWh pro Tag entspricht, wobei der Anstieg im Winter, wenn die Heizlast am höchsten ist, am größten sein wird.

Um den zusätzlichen Strom zu liefern und gleichzeitig das gleiche Maß an Zuverlässigkeit zu gewährleisten (d.h. keine längeren Stromausfälle oder Beschränkungen des Zugangs der Verbraucher zu Strom aufgrund unzureichender Versorgung), ist eine ausreichende Anzahl von Batteriespeichern erforderlich, die nachts und über mehrere Tage hinweg Strom liefern, wenn wenig Wind und Sonne zum Aufladen der Batterien zur Verfügung stehen. Obwohl in dem Artikel empfohlen wird, die E-Fahrzeuge der Verbraucher zur Stromversorgung zu nutzen, werden wahrscheinlich nur wenige Verbraucher mit einem nicht aufgeladenen E-Fahrzeug aufwachen und nicht reisen können, insbesondere wenn kein gespeicherter Strom zum Aufladen ihrer E-Fahrzeuge zur Verfügung steht.

Legt man die Durchschnittswerte des US-Verbrauchs zugrunde, so müssen, wenn die bestehenden lokalen Verteilungssysteme die heutige Durchschnittslast von 30 kWh/Tag bedienen können, genügend Batteriespeicher gebaut werden, um die verbleibenden 30 kWh und, was noch wichtiger ist, den Spitzenstrombedarf von elektrischen Wärmepumpen und EV-Ladegeräten zu decken. Ein typisches EV-Ladegerät der Stufe 2 kann zum Beispiel 20 Kilowatt (kW) aufnehmen. Eine Wärmepumpe kann 7 kW verbrauchen.

Die größte für den Hausgebrauch konzipierte Tesla Powerwall bietet unter idealen Bedingungen eine maximale Leistung von 11,5 kW und eine Speicherkapazität von 13,5 kWh. (Wenn die Temperaturen sinken, sinken auch die Batteriekapazität und der Wirkungsgrad.) Daher wären mindestens drei Powerwall-Einheiten erforderlich, um einen typischen Haushalt mit ausreichend Strom zu versorgen, um die vorhandene Netzkapazität zu ergänzen. Für eine Million Haushalte bedeutet dies drei Millionen Powerwall-Einheiten, die maximal 40,5 Millionen kWh (40.500 Megawattstunden) an Batteriespeicher bereitstellen.

Bei Installationskosten von etwa 12.000 Dollar ergibt das Kosten von 36.000 Dollar pro Haushalt. In den USA gibt es über 80 Millionen Einfamilienhäuser und über 130 Millionen Wohneinheiten. Folglich wären 240 Millionen Powerwall-Einheiten allein für Einfamilienhäuser erforderlich, was fast 3 Billionen Dollar kosten würde. Zum Vergleich: Die derzeitige Produktionskapazität von Tesla beträgt 700.000 Einheiten pro Jahr. Um alle Einfamilienhäuser damit auszustatten, wäre also eine Powerwall-Produktion von fast 350 Jahren erforderlich. Auch der Bedarf an Mineralien wäre gigantisch und würde den Abbau von Milliarden Tonnen Erz für das benötigte Lithium, Kupfer, Kobalt und andere Metalle erfordern.

Theoretisch könnte ein Stromsystem so konzipiert werden, dass es mit Wind, Sonne und Batteriespeichern zuverlässig funktioniert. In der Realität wären jedoch immer noch enorme Investitionen in neue Übertragungs- und Verteilungsleitungen erforderlich, unabhängig davon, wie viele Speicherbatterien installiert werden. Außerdem wäre dies ruinös teuer.

Physikalische und wirtschaftliche Realitäten zu ignorieren mag modern sein, aber die Realität siegt auf lange Sicht immer. Das Stromnetz und seine Komponenten bilden ein komplexes System, das die meisten von uns als selbstverständlich ansehen, was irreführende Behauptungen über die Einfachheit der Elektrifizierung aller Bereiche und die Versorgung mit Strom fast ausschließlich aus Wind, Sonne und Batterien ermöglicht. Stromversorger und Planer können der Öffentlichkeit einen Dienst erweisen, indem sie erklären, warum dieses Szenario beim heutigen Stand der Technik nicht möglich ist.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Jonathan Lesser is a senior fellow with the National Center for Energy Analytics, a senior fellow with the Discovery Institute, and the president of Continental Economics.

This article originally appeared at Real Clear Energy

Link: https://www.cfact.org/2024/11/24/the-home-based-battery-storage-fantasy/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE