Auspuffrohre und Schornsteine lassen Gärten und Wälder ergrünen!

Vijay Jayaraj

Ein Landwirt in der südkoreanischen Provinz Gyeongbok kümmert sich sorgfältig um sein Kartoffelfeld, während am anderen Ende der Welt die Motoren von tausend Autos auf einer amerikanischen Autobahn im Leerlauf laufen. Diese scheinbar unzusammenhängenden Szenen sind durch die Düngewirkung des atmosphärischen Kohlendioxids miteinander verbunden, das die Erde seit Jahrzehnten immer mehr ergrünen lässt.

Ja, der CO₂-Ausstoß aus Auspuffrohren und Industrieabgasen ist gut für Pflanzen und alles Leben, ganz im Gegensatz zu den alarmierenden Geschichten, die dieses unsichtbare Gas zum Umweltschreck machen. Steigende CO₂-Konzentrationen machen die Welt im wahrsten Sinne des Wortes grüner, und in vielen Fällen treibt es die Pflanzenproduktion auf Rekordniveau.

In einer Studie aus dem Jahr 2020, finanziert vom Cooperative Research Program for Agriculture Science & Technology Development, wurde berichtet, dass Kartoffeln, die in einer Atmosphäre mit erhöhtem CO₂-Gehalt angebaut wurden – ähnlich dem, was in den kommenden Jahrzehnten zu erwarten ist – nicht nur überlebten, sondern auch gediehen!

Die Pflanzen zeigten eine „deutliche Zunahme des Wachstums und der Entwicklung sowie der Netto-Photosyntheserate der Pflanzenteile über der Erde während der Knollenbildung und des Wachstums der Knollen. Folglich nahmen die Biomasse und die Netto-Photosyntheserate der Pflanzen zu, und der Knollenertrag stieg um 20,3 %“, schreiben die Forscher.

Das ist nicht nur eine gute Nachricht für Kartoffel-Landwirte. Der CO₂-Düngungseffekt spielt bei der Photosynthese aller Pflanzen eine Rolle, und ein Anstieg des Gases wirkt wie eine Art Turbo-Boost. Erhebliche Ertragssteigerungen sind bei Weizen, Reis, Sojabohnen und Mais zu verzeichnen – alles Grundnahrungsmittel, die Milliarden Menschen ernähren.

Wenn die CO₂-Konzentration steigt, sinkt der Wasserbedarf vieler Pflanzen, was sie toleranter gegenüber Dürre macht – einer Geißel der Landwirte seit Jahrtausenden.

Auch in den USA ist die Landwirtschaft aufgrund des zusätzlichen CO₂ in der Atmosphäre aufgeblüht, auch im landwirtschaftlichen Kernland des Mittleren Westens. Wie die Datenanalyse im Bericht der CO₂ Coalition über den Mittleren Westen zeigt, ist es eindeutig, dass ein sich erwärmendes Klima und die Kohlendioxid-Zusammensetzung der Atmosphäre die Ernteerträge in den Mais- und Sojaregionen des Mittleren Westens erhöhen.

Da die Amerikaner jährlich etwa 14 Tonnen Kohlendioxid pro Person ausstoßen, düngen diese Emissionen die Ernten auf der ganzen Welt.

Der Greening-Effekt geht weit über die Landwirtschaft hinaus. Satellitendaten der NASA haben die zunehmende Begrünung in den letzten 35 Jahren auf die kombinierte Wirkung von erhöhten CO₂-Werten und optimalen Temperaturen für das Pflanzenwachstum zurückgeführt.

Die steigenden Emissionen Chinas und Indiens infolge verstärkter Nutzung fossiler Brennstoffe haben erheblich zu dieser globalen Begrünung beigetragen und ehrgeizige Aufforstungsprogramme und intensive Landwirtschaft begünstigt. Auch in einigen europäischen Ländern ist eine Zunahme der Waldfläche zu verzeichnen. Tatsächlich gewinnen „36 Länder mehr Bäume hinzu als sie verlieren“, berichtet das World Resources Institute.

Tatsächlich wird die Begrünung durch CO₂ viel stärker sein als die Braunfärbung durch die Ausdehnung trockener Landschaften. Forscher einer chinesischen Universität sagen, dass „sich Trockengebiete bis zum Ende dieses Jahrhunderts leicht um etwa 5 % ausdehnen werden, während die Produktivität der Vegetation um etwa 50 % zunehmen wird“. Erhöhtes CO₂ behindert die Ausdehnung von Trockengebieten und „fördert das Wachstum der Vegetation mit einer Zunahme der Blatt-Assimilation und der Belaubung der Baumkronen erheblich“, so die Forscher.

Dr. Indur Goklany berichtet, dass 70 % der jüngsten Ergrünung der Erde auf Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe zurückzuführen sind und dass „von fossilen Brennstoffen abhängige Technologien die landwirtschaftlichen Erträge direkt oder indirekt um mindestens 167 % erhöht haben.“

Ob es die Tomatenpflanzen in Europa oder die tropischen Wälder in Indien sind, es ist klar, dass die mit CO₂ angereicherte Luft den Planeten grüner werden lässt, und wir als Gesellschaft haben positiv dazu beigetragen. Man könnte sagen, dass CO₂ die grüne Energie für die Pflanzenwelt ist.

This commentary was first published at California Globe on November 18, 2024.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO Coalition, Arlington, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India.

Link: https://cornwallalliance.org/tailpipes-and-chimneys-greening-gardens-and-forests/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Herbst: Wie kann es sein, dass der Deutsche Wetterdienst (DWD) sich so irrt und gegen seine eigenen Daten argumentiert? 

Die Daten des Deutschen Wetterdienstes widerlegen den CO₂-Treibhauseffekt als alleinigen Temperaturtreiber, hier am Beispiel Herbst

Mathias Baritz, Josef Kowatsch,

  • Die Erwärmung begann erst 1987/88

  • CO₂ nimmt seit 100 Jahren stark zu. Die Erwärmung setzte aber erst ab 1987/88 ein

  • Die Herbsttemperaturen seit 1988 mit Tmin und Tmax im Steigungsvergleich.

Abb.1: Auch in der Jahreszeit Herbst haben wir keine kontinuierliche Erwärmung der letzten 100 Jahre, sondern eine plötzliche Erwärmungs-Änderung im Jahre 1987/88. Der Herbst 2024 endete laut DWD mit 10,5°C.

Dieser Artikel soll mit statistischen Größen zeigen, dass die Temperaturentwicklung nicht von der CO Entwicklung abhängig ist, sondern vielmehr von der Zunahme der Sonnenstunden. Dazu betrachten wir Temperatur-Datenreihen und Sonnenstunden mit Originaldaten des DWD sowie die CO-Daten von Mauna Loa.

Da die Sonne nur tagsüber scheint, vergleichen wir bei der nächsten Grafik die Entwicklung der Sonnenstunden und der T-max-Temperaturen, und zwar ab 1988, dem Beginn der Herbsterwärmung.

Abb.2: Tmax Temperaturen, blau, gemittelt für über 500 DWD Stationen von September bis November über 36 Jahre, Sonnenstundenzahl, rot.

Auf den ersten Blick scheint die Sonnenstundenzunahme einen deutlichen Einfluss auf die Trendlinie der Tmax-Temperaturen zu haben. Um auszuschließen, dass es sich dabei um einen zufälligen Zusammenhang handelt, soll diese Überlegung einer statistischen Prüfung unterzogen werden. Als erstes soll zwischen den beiden Datenreihen berechnet werden, wie groß eine mögliche Korrelation ist. In vielen statistischen Programmen gibt es dazu eine Korrelationsfunktion, die hier einen Wert von r = 0,71 liefert.

……. Bei einem Betrag von r zwischen 0 und 0,1 spricht man von keinem Zusammenhang. Bei einem Betrag von r zwischen 0,7 und 1 spricht man von einem sehr starken Zusammenhang……

Der Zusammenhang scheint doch sehr stark zu sein, nicht nur optisch auf den ersten Blick, sondern auch von der Korrelation her. Nun stellt sich die Frage der Signifikanz. Dazu müssen wir untersuchen, wie groß die Beweise sind, die Nullhypothese abzulehnen. Hier ist die Nullhypothese, die Daten korrelieren nicht! Wir wählen wie üblich das Signifikanzniveau bei 0,05 und berechnen den p-Wert.

…… Es wird immer die Hypothese geprüft, ob es keinen Zusammenhang gibt. Kurzer Vorgriff auf den p-Wert: Wenn der p-Wert kleiner als 0,05 ist, wird die Nullhypothese abgelehnt, wenn der p-Wert größer als 0,05 ist wird sie nicht abgelehnt…..

Auch hierzu benutzen wir die entsprechenden Funktionen in den statistischen Programmen und bekommen für p den Wert 5E-07, also einen sehr, sehr kleinen Wert. Dieser ist deutlich (4-5 Größenordnungen) kleiner als das gewählte Signifikanzniveau von 0,05. Daher ist die Nullhypothese (es gäbe keinen Zusammenhang) abzulehnen. Wir haben hier einen statistisch signifikanten Zusammenhang!

Abb.3: In dieser Grafik sind auch die Tagesmittelwerte eingetragen, bei denen der Korrelationskoeffizient mit r = 0,50 erwartungsgemäß etwas niedriger ist, eine Korrelation aber trotzdem signifikant ist.

Im Folgenden soll nun der Zusammenhang zwischen der CO-Entwicklung und der Temperaturentwicklung untersucht werden. Bevor wir auf den obigen Zeitraum eingehen, betrachten wir erst die Jahre 1959 – 1987. Der Grund liegt auf der Hand: die Datenreihe des CO beginnt erst 1959. In den nächsten Tabellen sind zum Vergleich die Korrelationskoeffizienten r, und die p-Werte im Vergleich Tmax-Sonne und Tmax-CO

Tab. 1: Korrelationskoeffizient und p-Wert für Temp.-Sonne und Temp-CO₂

Auch vor 1988 gibt es eine signifikante Korrelation (p = 0,02 < 0,05) zwischen der Tmax-Trendgeraden und der Sonnenstundenentwicklung. Bei dem Datenreihen zwischen CO und der Temperatur ist p = 0,75, also deutlich über dem Signifikanzniveau von 0,05. Daher ist die Nullhypothese nicht mehr abzulehnen, d.h. es besteht kein Zusammenhang!

Auch wenn es nach 1988 für das CO besser aussieht:

Tab. 2: Korrelationskoeffizient und p-Wert für Temp.-Sonne und Temp-CO₂

Hier könnte man eine Korrelation als signifikant ansehen, ist aber wahrscheinlich rein zufällig. Warum sollte es eine Korrelation von CO mit der Temperatur erst ab 1988 geben und vorher überhaupt nicht?

Ähnlich gute und signifikante Korrelationen zwischen den Temperatur-Trendgeraden und der Sonnenstundenentwicklung haben wir auch im Sommer:

Abb.4: Im Sommer ist die Sonne eindeutig der Haupttreiber für die Temperatur, r = 0,84!

Die Jahreszeit Herbst

Im folgenden Teil ergänzen wir den Herbstverlauf der Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes mit die Nachtemperaturen.

Der Herbst besteht aus den drei Monaten September, Oktober und November. Da die beiden Monate Oktober und November als Ausnahmen der 12 Monate keinen Temperatursprung von 1987 auf 1988 zeigen, hat auch die Jahreszeit Herbst keinen Temperatursprung, sondern nur die plötzliche Änderung der Regressionslinie. Wir beginnen deshalb die Grafik der DWD-Deutschlandtemperaturen im Jahr 1988

Die nächste Grafik findet man nirgendwo im DWD-Archiv, überhaupt wurde keine einzige unserer DWD-Grafiken bei den verschiedenen Extremwetterkongressen gezeigt, denn sie versetzen dem CO₂-Treibhauserwärmungsglauben das endgültige Aus.

Abb. 5: Herbst seit 1988, die graue Grafik sind die Tmax tagsüber, die blauen die Tmin. Der braune Graph dazwischen sind die Herbsttemperaturen, ermittelt über jeden Tag, 91 Herbsttage ergeben einen Punkt.

Der Herbst wurde seit 1988 wärmer in Deutschland. Jedoch nicht gleichmäßig.

  1. Vor allem die Tmax Tageshöchsttemperaturen sind gestiegen, die T-min in den Nächten viel weniger.
  2. Die Schere der Tag/Nachttemperaturen öffnet sich seit 1988

Selbst ernannte und gut bezahlte CO₂-Treibhausexperten wie der Fernsehexperte Härtl behaupten das Gegenteil. Siehe RTL-Häckl im Oktober 2020.

Erkenntnis: Die Herbstdaten des Deutschen Wetterdienstes sind das endgültige „Aus“ für alle Behauptungen, CO₂ wäre der Haupttemperaturtreiber.

Die wissenschaftliche Logik sagt uns: Kohlendioxid kann tagsüber nicht doppelt so stark erwärmend wirken wie nachts. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.

Die Korrelationen und deren Signifikanz zwischen der Temperatur und den Sonnenstunden ist tagsüber p = 5E -07 um mehrere Größenordnungen stärker als nachts p = 5E-03. Das ist ja auch so zu erwarten.

Die Temperaturerhöhung ist (mit) eine Folge der Zunahme der Sonnenstunden und nicht umgekehrt, wie jetzt wieder eine neue Studie dies darstellt.

……Diese Veränderung (Abnahme der Bewölkung), die auch durch den Klimawandel verursacht sein kann, führt zu mehr Sonnenscheinstunden. Und damit zu mehr Zeit, in der die UV-Strahlung der Sonne die Erde erreichen kann…Bundesamt für Strahlenschutz.

Diese Logik ist grundverkehrt!!! Die Zunahme der Sonnenstunden ab 1988 führte zur Erwärmung.

Die deutsche Regierung mitsamt den Medien und die Panikmacher mitsamt der „letzten Generation“ übertreiben maßlos. Die DWD-Temperaturreihen Deutschlands wurden in den letzten 140 Jahren von vollkommen anderen Ursachen bestimmt.

Deshalb ist auch diese vom Mainstream verkündete Definition von Klimawandel grottenfalsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe

Was hingegen die plötzliche Änderung des Klimas ab 1987 in Mittel- und Westeuropa herbeiführte, das haben wir öfters schon beschrieben, z.B. hier.

In aller Kürze nochmals wiederholt: Zeitraum 1988 bis heute:

1) Die Umstellung der Luftzufuhr von NW auf SW -Wetterlagen, also auf südliche Windrichtungen in ganz Mittel- und Westeuropa

2) Laut DWD die Zunahme der Sonnenstunden seit 1988,

3) Die Zunahme der Strahlungsintensität, insbesondere soll der UV-Anteil gestiegen sein.

4) Stetige Zunahme der Wärmeinselflächen in Deutschland, dazu gehören:

4a) Die ständige weitere Bodenversiegelung und Asphaltierung einstiger Grünflächen, die Städte und Gemeinden fressen sich in die grüne einst kühlende Landschaft hinein – derzeit 60 ha je Tag in Deutschland, siehe Versiegelungszähler,

4b) Die ständige Trockenlegung Deutschlands in Feld, Wald, Wiesen und Fluren durch Drainagen und Entwässerungsgräben. Das Wasser der einst viel nässeren deutschen Sumpf-Landschaften landet im Meer, ein tatsächlicher Grund für den Meeresspiegelanstieg. Damit wird Deutschland im Sommer zu einer Steppe. Es fehlt zunehmend die kühlende Verdunstung an heißen Sommertagen. Insbesondere die T-Max tagsüber steigen kontinuierlich. Die gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen seit 40 Jahren verstärken diesen Prozess.

6) Die AMO-Warmphase, die aber auch zyklisch ein Ende finden wird.

7) Die Verringerung der Albedo seit 30 Jahren, dadurch wird weniger Sonnenenergie ins Weltall zurückreflektiert.

Und ohne die Zunahme der Wärmeinseln – siehe Versiegelungszähler- wäre die Erwärmung seit 1988 vor allem im Sommer viel moderater ausgefallen:

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Erwärmung begann in Deutschland 1987 mit einem Temperatursprung und der anschließend starken Weitererwärmung. Diese Weitererwärmung fand jedoch vorwiegend tagsüber statt.

Diese Erkenntnis von uns unbezahlten und deshalb neutralen Klimawissenschaftlern erklären die Erwärmung somit ganz anders als die teuerst vom Steuerzahler bezahlten Klimahysteriker vom PIK Potsdam, die einen Ursachen-Wirkungszusammenhang mit dem gleichfalls steigenden CO₂ ohne jeden Beweis behaupten.

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und regierungsgewollte CO-Klimaangstmacherei vor einer angeblichen Erdüberhitzung muss sofort eingestellt werden.

Wir sind deshalb gegen teure technische CO₂-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern.

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen würden, würden der CO-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO-Bodenverpressung oder CO₂ aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge im obigen link würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich verbessern.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten!

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz.

Dieses Geschäftsmodell Klimahysterie muss von uns aktiv und jeder mit seinen Methoden beendet werden.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.




Autohersteller könnten es bereuen, Bürokraten den Kunden vorgezogen zu haben!

Duggan Flanakin

Was ist aus der alten Geschäftsweisheit geworden, wonach der Kunde immer Recht hat?

Die US-amerikanischen und europäischen Autohersteller haben dieses Mantra aufgegeben, um nicht gewählten Bürokraten in Brüssel, New York und Doha und den Kriechern zu gefallen, die durch das Verfechten ihrer Unkenrufe zu politischer Macht gelangt sind. Möglicherweise bereuen sie jetzt, dass sie sich dem Marschbefehl der Klimakommandos „übereifrig“ angeschlossen haben.

Heute sind die Zeichen des Untergangs in der Autoindustrie Töpfe voller unverkaufter batterie-elektrischer Fahrzeuge (BEVs), denen die Kunden seit Jahren ihr Leben und ihr Vermögen nicht anvertrauen.

Zugegeben, die Inflationsspirale nach der COVID-Initiative mit ihren steigenden Zinssätzen hat der Autoindustrie nicht geholfen, aber viel zu viele ihrer Probleme sind selbst verschuldet.

Währenddessen lächeln die Chinesen, weil sie wissen, dass sie vier Trümpfe in der Hand halten.

Paul Jacobson, Finanzvorstand von General Motors, kündigte im Juni eine Kürzung der BEV-Produktion um 50.000 Fahrzeuge an. Der Grund dafür? „Wir wollen nicht in eine Situation geraten, in der wir ein Produktionsziel vorgeben und dann einfach blindlings produzieren und am Ende Hunderttausende von Fahrzeugen auf Lager haben, weil der Markt einfach noch nicht da ist.“

Vielleicht hat Jacobson in den Teeblättern gelesen und einen Sieg von Trump vorausgesagt, der das Ende der Steuergutschrift von 7.500 Dollar im Rahmen von Bidens falsch benanntem Inflations-Reduktionsgesetz bedeuten könnte. Oder vielleicht hat er sich die Zahlen angesehen, die zeigen, dass mehr als die Hälfte der Öffentlichkeit kein Interesse daran hat, ein Fahrzeug zu kaufen, das nicht ihren tatsächlichen Bedürfnissen entspricht.

Oder vielleicht hatte Jacobson erkannt, dass die meisten der Milliarden an Steuergeldern, die für den Aufbau eines Ladenetzes bereitgestellt wurden, in einem Kaninchenbau verschwunden waren.

Wie auch immer. GM kündigte gerade an, 1.000 Arbeitsplätze zu streichen und versprach, Anreize in Höhe der wahrscheinlich gestrichenen Steuergutschrift von 7.500 Dollar zu bieten. Dies geschah zusätzlich zu den Entlassungen von 1.700 Fabrikarbeitern im September. Zuvor hatte GM einen Verlust von 1,7 Milliarden Dollar bei Verkauf und Produktion seiner BEVs im vierten Quartal 2023 gemeldet.

Ford, das ebenfalls verzweifelt versuchte, seine BEV-Bestände loszuwerden, kündigte im September an, dass BEV-Ladegeräte und Hausinstallationen im Kaufpreis des Model e BEV enthalten sein würden. Die Kehrseite dieses mutigen Schrittes ist, dass Ford mit jedem der 10.000 BEVs, die es im ersten Quartal 2024 verkauft hat, fast 130.000 Dollar verloren hat und für das Jahr 2024 einen Verlust von 5 Milliarden Dollar bei der Model-e-Reihe erwartet.

Ford hat außerdem 730 Mitarbeiter entlassen und die Produktion seines BEV-Pickups F-150 Lightning, dem „Truck des Jahres 2023“, bis zum nächsten Jahr gestoppt, „da die Nachfrage der Verbraucher nach Elektrofahrzeugen nachlässt“. Aber das eigentliche Problem könnte sein, dass BEV-Pickups, wie ein Kenner der Autoindustrie sagte, „das falsche Produkt“ sind?

Zuvor hatte Ford seine Pläne für einen vollelektrischen, dreireihigen SUV aufgegeben und sich auf Hybridmodelle konzentriert, die eine ganz andere Technologie verwenden und eine größere Reichweite und Erschwinglichkeit bieten. Und das, obwohl die Preise für BEVs landesweit innerhalb von zwei Jahren von 65.000 Dollar auf 56.648 Dollar gefallen sind.

Und erst diese Woche kündigte Ford an, 4.000 Stellen zu streichen, vor allem in Deutschland und in UK – ein Abbau von 14 % seiner europäischen Belegschaft. Ford begründete dies mit der schwachen BEV-Nachfrage, der mangelnden staatlichen Unterstützung für den BEV-Umstieg und der Konkurrenz durch subventionierte chinesische Autohersteller.

Der Autovermietungsriese Hertz hat seinen BEV-Verkauf gerade ausgeweitet und bietet jetzt gebrauchte Tesla Model 3 für unter 20.000 Dollar an. Hertz hofft, 30.000 BEVs zu verkaufen, während es sich aus dem BEV-Markt zurückzieht, aber der 89%ige Anstieg der BEV-Abschreibungskosten (etwa 537 $ pro Fahrzeug und Monat) hat sich auf das Endergebnis ausgewirkt. Die Preissenkungen von Tesla haben offenbar auch den Markt für gebrauchte BEV in Mitleidenschaft gezogen.

Unterdessen berichtete die Detroit Free Press im Oktober, dass „es ein lautes, turbulentes und beunruhigendes Jahr für [Stellantis] war, den Autohersteller, dem die Marken Jeep, Ram, Chrysler, Dodge und Fiat gehören, und die Zukunft ist nicht ganz klar“. Im Laufe des Jahres 2024, so die Zeitung, habe Stellantis nach „atemberaubenden Gewinnen“ im Jahr 2023 aufeinander folgende Quartalsberichte mit einem Rückgang der US-Verkäufe um 20 % oder mehr zu verzeichnen gehabt. Außerdem hat das Unternehmen die Produktion in seinen italienischen Werken in diesem Jahr mehrmals pausiert.

Anderswo in Europa sind die Autohersteller trotz ebenfalls drakonischer BEV-Vorschriften wegen der großen Kluft zwischen der Wahlfreiheit der Kunden und den staatlichen Vorgaben in Panik geraten.

Deutschlands größter Autoversicherer berichtete, dass einer von drei BEV-Besitzern in diesem Jahr wieder auf Benzin- oder Dieselfahrzeuge umgestiegen ist, im Jahr 2021 waren es noch 14 %. Der Rückgang könnte auf die Abschaffung der vom Steuerzahler finanzierten Rabatte von 4.900 bis 6.500 Dollar zurückzuführen sein. Oder, wie ein deutscher Reporter anmerkte: „Offensichtlich können Elektroautos viele Besitzer nicht überzeugen, langfristig bei dieser Antriebsform zu bleiben.“

Die Lage in Deutschland ist so schlecht, dass Volkswagen zum ersten Mal in seiner 87-jährigen Geschichte plant, „mindestens“ drei seiner Werke zu schließen, Zehntausende von Mitarbeitern zu entlassen und die verbleibenden deutschen Werke zu verkleinern.

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage ergab, dass nur 29 % der Deutschen ein Gesetz befolgen würden, das sie zum Kauf von BEVs zwingt, und nur 18 % würden bei ihrem nächsten Kauf ein BEV in Betracht ziehen. Schlimmer noch, nur 3,6 % der ICE-Fahrer sind in diesem Jahr in Deutschland auf BEVs umgestiegen, und BEVs machten nur 2,9 % aller Fahrzeuge auf Deutschlands Autobahnen aus.

Das Scheitern der deutschen Regierungskoalition ist zum Teil auf ihr anhaltendes Engagement zurückzuführen, den Verkauf der meisten ICE-Fahrzeuge bis 2035 zu verbieten. Deutschland leidet auch unter den hohen Stromkosten, die größtenteils durch Steuern finanziert werden und die Kosten für eine rein elektrische Fahrzeugflotte noch weiter in die Höhe treiben. Der Zustrom billiger chinesischer BEVs verschlimmert Deutschlands Probleme in einem Land, das für 8 % seiner jährlichen Wirtschaftsleistung und 16 % seiner Exporte auf das Automobil angewiesen ist, nur noch weiter.

In UK hält der Absatz von BEVs laut BBC nicht mit dem breiten Markt Schritt. Während die Verkäufe von BEVs an Unternehmen zugenommen haben, sind die Verkäufe von BEVs an Privatpersonen um 7,7 % zurückgegangen, was laut der Society of Motor Manufacturers and Traders (SMMT) auf „geringes Wachstum, schwaches Verbrauchervertrauen und hohe Zinssätze“ zurückzuführen ist. Dies veranlasste die SMMT, die Regierung Starmer aufzufordern, Anreize zu schaffen, um private Käufer zum Kauf von BEVs zu bewegen.

Während Jaguar sich umbenennt, um eine gesellschaftliche Randgruppe zufrieden zu stellen, wurden die britischen Autohersteller von einem Urteil des Berufungsgerichts schockiert,wonach Autohändler eine „treuhänderische Pflicht“ haben, ihre Kunden über Boni, Provisionen und Gebühren zu informieren, die sie von Kreditgebern erhalten.

Die Kreditgeber reagierten darauf, indem sie den Autohändlern untersagten, für 90 % der über Autokredite gekauften Fahrzeuge Provisionen zu erhalten. Die Entscheidung könnte zur Schließung von Autohäusern führen und die Menschen dazu zwingen, direkt beim Hersteller zu kaufen, in der Regel unbesehen. Sie könnte aber auch zu einem erheblichen Rückgang der Autokäufe führen, da die Menschen an Händler und nicht an Bankiers gewöhnt sind.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die neue Trump-Regierung auf den BEV-Markt auswirken wird. Trump sagt immer wieder, dass BEVs eine Rolle spielen, während er die Autohersteller, die sich jetzt an Wasserstoff-basierte Betankungssysteme wagen, verunglimpft. Aber wenn, wie erwartet, die Subventionen wegfallen, wird die BEV-Revolution dann lediglich verlangsamt oder zum Stillstand gebracht?
Das könnte zu einem großen Teil davon abhängen, wie die Autohersteller auf den Wandel von Zeit und Geld reagieren.

This article originally appeared at Real Clear Energy

Link: https://www.cfact.org/2024/11/30/automakers-may-rue-choosing-bureaucrats-over-customers/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wie das Streben nach Net-Zero den industriellen Niedergang Großbritanniens beschleunigt

Sallust, THE DAILY SCEPTIC

Es ist ein Grundprinzip der Wirtschaft in Toytown, dass der Preis einer Ware oder Dienstleistung durch das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Je weniger es von etwas gibt, desto höher ist der Preis, abhängig von der Höhe der Nachfrage. Je größer das Angebot ist, desto niedriger ist der Preis und desto größer ist die Nachfrage und Nutzung.

Nichts könnte dies besser verdeutlichen als Energie. Wenn man das Energieangebot einschränkt, sei es durch Absicht oder durch Umstände, oder wenn man den Preis durch Steuern und Abgaben künstlich in die Höhe treibt, hemmt man zwangsläufig die Nachfrage. Und das schwächt die Wirtschaft.

Der Telegraph hat einen Artikel von Jonathan Leake darüber veröffentlicht, wie Net Zero den nationalen Niedergang Großbritanniens beschleunigt hat:

Für Ed Miliband und Sir Keir Starmer ist Net Zero der Weg zu sauberer Energie, Wirtschaftswachstum und der Umwandlung Großbritanniens in eine globale grüne Supermacht.

Auf der anderen Seite des Atlantiks wird Großbritanniens Streben nach „Dekarbonisierung“ jedoch zunehmend als wirtschaftliches Experiment betrachtet – eines, das das Risiko birgt, dass UK von einem winzigen Wirtschaftswachstum in den völligen Niedergang abrutscht.

Chris Wright, Donald Trumps Kandidat für das Amt des US-Energieministers, hat davor gewarnt, dass Großbritanniens überstürzte Abkehr von fossilen Brennstoffen zugunsten von Wind- und Sonnenenergie zu höheren Preisen führt, energieintensive Unternehmen vertreibt und zum nationalen Niedergang Großbritanniens beiträgt.

„Obwohl Großbritannien nicht mehr Teil der EU ist, hat es seine aggressive Klimapolitik fortgesetzt, welche die Energiepreise für seine Bürger und die Industrie in die Höhe getrieben hat“, schrieb er in einem aktuellen Bericht. „Das einst weltweit führende Vereinigte Königreich hat heute ein Pro-Kopf-Einkommen, das sogar unter dem des ärmsten Bundesstaates der Vereinigten Staaten liegt.“

Leake bestreitet nicht die Auswirkungen des Klimawandels oder „andere Folgen der Treibhausgas-Emissionen“. Sein Hauptargument ist, dass ein wichtiger Teil der Net Zero-Politik darin besteht, den Energieverbrauch zu reduzieren, aber nur in Großbritannien. Wie viel weniger?

Um den beratenden Ausschuss für Klimawandel der Regierung zu zitieren: „Auf unserem ausgewogenen Netto-Null-Pfad wird die britische Wirtschaft wesentlich energieeffizienter, wobei die Gesamt-Energienachfrage in den Endverbrauchssektoren bis 2050 um etwa 33 % sinken wird.“

Eine verbesserte Effizienz – mehr Leistung für die gleiche Menge an Brennstoff oder weniger – könnte zu einer Verringerung des Energieverbrauchs beitragen. Allerdings wären enorme Fortschritte erforderlich, um den Verbrauch um ein Drittel zu senken. Viele Beobachter glauben, dass der Schwanz mit dem Hund wedeln wird, wenn es um dieses Ziel geht, was bedeutet, dass UK gezwungen sein könnte, den Energieverbrauch einzuschränken, um das Ziel zu erreichen.

Für Wright und andere ist es ketzerisch, den Energieverbrauch um ein Drittel zu senken und trotzdem Wachstum zu erwarten – ein wirtschaftliches Experiment, das kein anderes Land bisher geschafft oder auch nur versucht hat.

Ihre Ansicht nach – die von den meisten Wirtschaftswissenschaftlern geteilt wird – stand der Zugang zu Energie historisch gesehen immer in direktem Zusammenhang mit dem Wohlstand. Je mehr Energie wir haben, desto reicher werden wir. Und wenn wir weniger haben, werden wir ärmer.

Die industrielle Revolution Großbritanniens, die durch billige und reichlich vorhandene Kohle angetrieben wurde, ist laut Wright der Beweis für diese Theorie. Aber da der Rückgang des Energieverbrauchs inzwischen weit fortgeschritten ist, ist es klar, dass die Priorisierung der Klimaziele drastische Auswirkungen auf den Wohlstand und die Produktionskapazität Großbritanniens hat.

Im Jahr 1970 verbrauchte die britische Industrie das Äquivalent von 62 Millionen Tonnen Erdöl pro Jahr und produzierte den größten Teil dessen, was das Land benötigte, einschließlich energieintensiver Produkte wie Stahl, Zement und Petrochemikalien. Mit einem Anteil von 30,1 % an der Gesamtproduktion war das verarbeitende Gewerbe der bei weitem größte Wirtschaftszweig.

Im vergangenen Jahr hatte das verarbeitende Gewerbe nur einen Anteil von 9 % an der Wirtschaft von UK.

Der springende Punkt ist, dass ein wesentlicher Teil der Net Zero-Politik darin besteht, den Energieverbrauch zu senken, aber nur in Großbritannien. Andere Länder spielen keine Rolle, denn es geht nur um die Klimapolitik der britischen Regierung.

Eine der stolzesten Aussagen Großbritanniens ist zum Beispiel, dass es seine Emissionen von über 800 Millionen Tonnen im Jahr 1990 auf knapp 400 Millionen Tonnen im Jahr 2023 gesenkt hat. Diese Zahlen beziehen sich auf die Treibhausgase, die innerhalb der Grenzen Großbritanniens von Kraftwerken, Fahrzeugen, Haushalten, Büros und der Industrie ausgestoßen werden.

Nicht berücksichtigt sind jedoch alle Emissionen, die durch Dinge entstehen, die wir im Ausland kaufen, darunter Autos, Kleidung, Stahl und Zement. Diese „Verbrauchsemissionen“ haben zugenommen, von weniger als 200 Millionen Tonnen CO₂ im Jahr 1990 auf heute 400 Millionen Tonnen.

Rechnet man unsere Emissionen aus dem Ausland und aus dem Inland zusammen, so ergibt sich für Großbritannien ein Kohlenstoff-Fußabdruck von insgesamt etwa 800 Millionen Tonnen. Das ist nur ein leichter Rückgang gegenüber 1990, und das UK hat dafür einen ziemlich hohen Preis gezahlt, einschließlich anhaltend hoher Energiepreise und einer erhöhten Anfälligkeit für globale Preisschocks und Engpässe.

„In UK wird zu wenig produziert, zu viel verbraucht, zu wenig gespart und zu viel verschuldet“, schrieb Dieter Helm, Professor für Energiewirtschaft an der Universität Oxford, kürzlich. „Es überrascht vielleicht nicht, dass die neue Labour-Regierung dabei ist, alle vier Punkte zu verdoppeln, denn es dauert seine Zeit, bis die Politik die Wirtschaft einholt.

Die derzeitige (und vorgeschlagene) Wirtschaftspolitik hält eine nicht nachhaltige Wirtschaft aufrecht. Was nicht nachhaltig ist, kann nicht aufrechterhalten werden. Es wird enden müssen, wahrscheinlich in einer Reihe von Wirtschaftskrisen, die sich bis in die Zukunft hinziehen. Die nächste Generation wird den Preis dafür zahlen.“

Leake führt weiter aus, dass UK nicht die USA ist und nicht über reichliche Energievorräte vor der Haustür verfügt. Großbritannien ist auf Importe angewiesen.

Der Hauptkonflikt besteht also darin, alte Energiequellen durch neue zu ersetzen oder einfach den Energieverbrauch zu senken. Großbritannien baut seine Ölraffinerie- und Stahlproduktions-Kapazitäten immer weiter ab.

Für Miliband ist der sinkende Energieverbrauch eher ein Zeichen des Fortschritts als ein ominöses Vorzeichen. Ein Sprecher des Ministeriums für Energiesicherheit und Net Zero sagte: „Großbritannien zu einer Supermacht für saubere Energie zu machen ist unerlässlich, um die Abhängigkeit Großbritanniens von unsicheren Märkten für fossile Brennstoffe zu beenden.“

Wohin die Reise geht, ist also nicht klar. Es ist auch fraglich, ob eine Regierung überleben kann, wenn sie eine Zukunftsvision mit einer Politik durchsetzt, die die Menschen ärmer, unbeweglicher, kälter, hungriger und mit immer weniger Wahlmöglichkeiten macht.

Die Leser erinnern sich vielleicht an die Ironie dieser Aussage vor fünfeinhalb Jahren:

„Wir werden in der Lage sein, auf diese Zeit – diese außergewöhnliche Zeit – als den Beginn eines neuen goldenen Zeitalters für unser Vereinigtes Königreich zurückzublicken.“ – Boris Johnson, Erklärung vor dem Unterhaus am 25. Juli 2019

Er hatte Recht damit, dass es eine außergewöhnliche Zeit ist.

Der Artikel im Telegraph ist es wert, in voller Länge gelesen zu werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/12/01/how-the-rush-to-net-zero-is-accelerating-britains-industrial-decline/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Das Prognose-Fiasko von Michael E. Mann

Charles Rotter

Nun, die Hurrikansaison 2024 ist zu Ende, und wir können nun die Vorhersage von Michael E. Mann abschließen – eine Vorhersage, die so spektakulär daneben liegt, dass eine Dartscheibe erröten könnte. Wie wir bereits in unserem Beitrag mit dem Titel [übersetzt] „Michael E. Mann, der Schwarze Ritter“ festgestellt haben, erinnert er uns an die Monty-Python-Figur, die in der Schlacht alle Gliedmaßen verliert, aber hartnäckig darauf besteht: „Es ist nur ein Kratzer!“ Diesmal landete Manns Schwert der spekulativen Vorhersagen auf einer Prognose von 33 benannten Stürmen für die atlantische Hurrikansaison 2024 – „die höchste jemals vorhergesagte Anzahl“, wie er im April stolz erklärte.

Nun, die Saison ist vorbei, und die Realität hatte andere Pläne. Statt des von Mann vorhergesagten Hurrikan-Armageddon gab es am Ende insgesamt 18 benannte Stürme – weit entfernt von den 33, die er vorhergesagt hatte. Zum Vergleich: Diese 18 liegen nur knapp über dem historischen Durchschnitt von 14. Und für Mann, dessen Vorhersage als eine der ungenauesten der jüngeren Vergangenheit kritisiert wurde, ist es eher ein Denkmal der Selbstüberschätzung.

Steve Milloy von JunkScience fasste es treffend zusammen, indem er Manns Vorhersage als „die falscheste Zählung, die je vorhergesagt wurde“ bezeichnete. Das mag zwar hart klingen, aber es ist schwer, die Zahlen zu widerlegen. Mann hat nicht nur das Schwarze Auge verfehlt – er hat die gesamte Dartscheibe verfehlt und die Kneipenwand getroffen.

Um es klar zu sagen: An sich ist nichts falsch daran, Vorhersagen zu machen. Aber wenn diese Vorhersagen mit dem Gewicht akademischer Autorität präsentiert werden und als Futter für den Klimaalarmismus dienen, verdienen sie eine genaue Prüfung. Manns Vorhersage war keine vorsichtige, probabilistische Schätzung, sondern eine kühne Verkündung des Klimaschadens. Und als die Realität anklopfte, standen Manns Behauptungen vor einem Scherbenhaufen. Doch ähnlich wie der Ritter von Monty Python steht Mann weiterhin in den Trümmern seiner Vorhersage und behauptet trotzig: „Ich bin unbesiegbar!“

Dies ist nicht das erste Mal, dass Manns Behauptungen in Frage gestellt werden. Zu seiner Karriere gehört das umstrittene Hockeyschläger-Diagramm, das seit Jahrzehnten Gegenstand von Debatten ist. Während Manns Verteidiger argumentieren, dass seine Verfahren bahnbrechend waren, behaupten seine Kritiker, dass sie sich stark auf selektive Daten und undurchsichtige statistische Verfahren stützten. Die Vorhersage der 33 Stürme scheint einem ähnlichen Muster zu folgen: ein extremes Szenario wird übertrieben dargestellt, um Schlagzeilen zu machen, nur um dann festzustellen, dass die Fakten weit weniger dramatisch sind.

Manns Verteidiger könnten nun argumentieren, dass eine geringer als erwartete Anzahl von Stürmen selbst ein Beweis für die Unvorhersehbarkeit oder Variabilität des Klimas ist. Das ist das Schöne an diesen Vorhersagen – sie sind oft so verformbar, dass sie, egal was passiert, so gesponnen werden können, dass sie die breitere Erzählung einer Klimakrise unterstützen. Hätte es 33 Stürme gegeben, wäre Mann vielleicht als Prophet gefeiert worden. Bei 18 Stürmen kann er sich auf die Diskussion darüber verlegen, dass Unvorhersehbarkeit ein Beweis für unsere gefährliche Klimazukunft ist. Das ist eine Win-Win-Situation – zumindest für ihn.

Das eigentliche Problem ist nicht nur Manns überzogene Vorhersage, sondern die breitere Wirkung solcher übertriebenen Vorhersagen. Sie nähren das Narrativ, dass extreme klimapolitische Maßnahmen – wie Net Zero-Mandate, Kohlenstoffsteuern und Verbote konventioneller Energie – dringend notwendig sind. Wenn diese Maßnahmen jedoch auf fehlerhaften oder übertriebenen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, werden die Kosten von den einfachen Menschen getragen. Die Energiepreise schießen in die Höhe, das Wirtschaftswachstum verlangsamt sich, und die Klimamodelle, auf denen diese Maßnahmen beruhen, geraten weiter ins Wanken.

Was sollten wir also aus Manns Hurrikan-Fehlschlag mitnehmen? Erstens, dass kühne Behauptungen kühne Beweise erfordern – und eine Erfolgsbilanz der Genauigkeit, um sie zu untermauern. Zweitens, dass Vorhersagen nur so nützlich sind wie ihre Ergebnisse, und Manns Hurrikanvorhersage fällt genau in die Kategorie „nicht nützlich“. Und schließlich, dass es der Wissenschaft nicht dienlich ist, gescheiterte Vorhersagen zu verdoppeln, sondern Unsicherheit anzuerkennen und Ansätze zu revidieren, wenn die Fakten nicht übereinstimmen.

Manns Hurrikanvorhersage für 2024 war nicht der Sturm, den er vorhergesagt hatte – es war ein Sturm im Wasserglas, eine Redewendung, die es schon viel länger gibt als Monty Pythons Schwarzer Ritter, die aber dasselbe Wesen des übertriebenen Dramas erfasst, das zu einer antiklimaktischen Realität führt. Anstatt eine neue Ära katastrophaler Stürme einzuläuten, ging die Saison in ein durchschnittliches Jahr über, das Manns 33-Sturm-Prophezeiung eher wie eine Fußnote in den Annalen der übertriebenen Klimavorhersagen aussehen ließ. Vielleicht sollte Mann beim nächsten Mal seine Vorhersagen auf der Grundlage der Realität selbst treffen, anstatt wild gegen die Realität zu wettern. Denn wenn man mit seinen Vorhersagen immer wieder daneben liegt, ist es an der Zeit, die Teekanne abzustellen und einen genauen Blick auf den Teekessel zu werfen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/12/01/michael-e-manns-forecast-fiasco/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE