Großbankier Larry Fink verabschiedet sich von „Erneuerbaren“ wg. KI

Joanne Nova

[Alle Hervorhebungen im Original]

Der größte Bankier der Welt hat seine Meinung geändert

Bereits 2021 schrieb Larry Fink, CEO von BlackRock, in seinem jährlichen CEO-Brief: „Kein Thema ist wichtiger als der Klimawandel.“ Er werde die globalen Kapitalströme neu gestalten, sagte er und erklärte: „… jeder kann die Auswirkungen des Klimawandels in den Naturkatastrophen in Kalifornien oder Florida sehen.“

Aber jetzt einmal nichts von globalem Artensterben und Überschwemmungen. Fink sprach gerade im Skiclub für Milliardäre in Davos und erklärte, dass wir „Billionen von Dollar” an Investitionen für KI benötigen. Rechenzentren, so sagte er, wachsen rasant – ein Technologieunternehmen, mit dem er sprach, gab an, dass „seine Rechenzentren derzeit etwa 5 Gigawatt verbrauchen, aber bis 2030 voraussichtlich 30 Gigawatt benötigen werden”.

Aber wie ein echter Bankier sieht er keinen Rückschlag, sondern nur Investitionsmöglichkeiten – die Welt habe zu wenig Energie, sagt er. (Er verschweigt dabei, dass dies zum großen Teil darauf zurückzuführen ist, dass BlackRock Unternehmen und Länder auf der ganzen Welt dazu gedrängt hat, fossile Brennstoffe aufzugeben.) Fink hat selbst zu der Energieknappheit beigetragen, die er nun als Investitionsmöglichkeit bezeichnet. BlackRock ist der größte Vermögensverwalter der Welt und verwaltet ein Vermögen von 10 Billionen Dollar, was dem Fünffachen des BIP Australiens entspricht. Wenn so viel Geld spricht, hören alle zu.

Jetzt wirft Larry Fink Wind- und Solarenergie auf den Müll!

Er ist sachlich, mit ernster Miene, fast so, als hätte er nie für intermittierende Generatoren geworben:

Fink: „Gleichzeitig stellt dies eine enorme Investitionsmöglichkeit dar. Die Welt wird unter Stromknappheit leiden. Und um diese Rechenzentren zu versorgen, kann man sich nicht allein auf intermittierende Quellen wie Wind und Sonne verlassen. Man braucht regelbare Energie, denn diese Rechenzentren lassen sich nicht einfach ein- und ausschalten.“

Nach 45 Minuten und 30 Sekunden lässt Larry Fink die Bombe platzen:

Transskript der Rede von Larry Fink beim WEF:

„KI ist im Grunde genommen ein Geschäft mit hoher Kapitalisierung. Wenn man sich derzeit den S&P 500 ansieht, machen die zehn größten Unternehmen etwa 38 % des Index‘ aus. Wenn sich KI so entwickelt, wie viele erwarten, und wenn man sich das Ausmaß der Re-Investitionen ansieht, die diese Unternehmen bereits tätigen, könnte dieser Anteil auf 50 % steigen. Am Ende könnten wir einen „S&P 10” und einen „S&P 490” haben. Das allein zeigt schon, welche Kraft in dieser Entwicklung steckt.

Um KI richtig aufzubauen, sprechen wir von Investitionen in Höhe von Billionen Dollar. Rechenzentren verbrauchen heute vielleicht etwa 200 Megawatt, aber neue Anlagen sind in einer Größenordnung von einem Gigawatt geplant – das entspricht dem Stromverbrauch einer Stadt. Ein Technologieunternehmen, mit dem ich letzte Woche gesprochen habe, gab an, dass seine Rechenzentren derzeit etwa 5 Gigawatt verbrauchen, aber bis 2030 voraussichtlich 30 Gigawatt benötigen werden.

Der Strombedarf für den Betrieb von KI wird enorme Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Woher soll dieser Strom kommen? Werden wir ihn aus dem bestehenden Netz beziehen?

Was bedeutet das für die Energiepreise für alle anderen? Das sind wichtige gesellschaftliche Fragen, mit denen wir uns noch nicht wirklich auseinandergesetzt haben. Vergessen wir für einen Moment die Einsatzmöglichkeiten von KI – allein die Erzeugung des Stroms für den Betrieb erfordert enorme Mengen an Energie.

Gleichzeitig stellt dies eine enorme Investitionsmöglichkeit dar. Die Welt wird unter Stromknappheit leiden. Und um diese Rechenzentren zu versorgen, kann man sich nicht allein auf intermittierende Energiequellen wie Wind und Sonne verlassen. Man braucht regelbare Energie, denn diese Rechenzentren lassen sich nicht einfach ein- und ausschalten.

This article originally appeared at JoNova

Link: https://www.cfact.org/2026/01/25/big-banker-larry-fink-abandons-renewables-for-ai/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die globalen Temperaturen sinken derzeit!

Cap Allon

Die globalen durchschnittlichen Lufttemperaturen sanken im Januar 2026 stark.

Selbst die täglichen globalen Daten von ERA5 (ein Reanalyse-Modell, keine Thermometermessungen, das bekanntermaßen zu zu hohen Werten neigt) zeigen einen deutlichen Rückgang:

Reanalysen werden oft wie Thermometerdaten behandelt. Das sind sie jedoch nicht. ERA5 ist ein Wettermodell, das große Gebiete mit begrenzter Beobachtungskontrolle ausfüllt. Bei Vergleichen mit hochwertigen Messungen wie denen des USCRN zeigt es durchgängig Fehler in einer bestimmten Richtung.

Direkte Vergleiche zwischen ERA5 und dem USCRN-Netzwerk zeigen eine systematische Verzerrung im Modell: kühlere Vergangenheiten und wärmere Gegenwart mit Fehlern bis 1,5 °C.

Diese Erwärmungsverzerrung tritt wiederholt an unberührten ländlichen Standorten auf. Stillwater, Blackville und Holly Springs beispielsweise sind stabile, tief ländliche Orte und gehören zu den am besten gepflegten Temperaturaufzeichnungen der Erde.

Im Fall von Holly Springs wurden ein Jahrzehnt lang alte und moderne Sensoren nebeneinander betrieben, um Kontinuität zu gewährleisten.

Aber ERA5 läuft immer noch warm:

ERA5 in Rot. USCRN-Thermometermessungen in Blau.

Der Fehler ist nicht zufällig.

Wenn das Modell an großen städtischen Standorten getestet wird – Standorten, die stark vom städtischen Wärmeinseleffekt betroffen sind, wie beispielsweise De Bilt in den Niederlanden (Grafik unten) –, verbessert sich die Übereinstimmung. Das Modell wird durch städtische Schadstoffdaten effektiv kalibriert und überträgt diese Verzerrung dann auf ländliche und uneingeschränkte Regionen.

ERA5 in Rot. USCRN-Thermometermessungen in Blau.

USCRN-Stationen verwenden dreifache Sensor-Redundanz und strenge Standortregeln. Sie repräsentieren die tatsächlichen Bodenbedingungen. ERA5 weicht am stärksten in ländlichen Gebieten (kein UHI-Effekt) und dort ab, wo keine Thermometer zur Korrektur des Modells vorhanden sind – also in den meisten Teilen der Erde.

Kurz gesagt, ERA5 liefert zu hohe Werte, weil das Modell und nicht die Thermometer die Temperatur bestimmen.

Trotzdem fällt die Kurve deutlich ab. Eine Abkühlung ist im Gange – selbst in der am stärksten wärmeverzerrten Reanalyse sichtbar:

Link: https://electroverse.substack.com/p/snow-in-japan-turns-historic-blizzard?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Neue Studie: Indien wird grüner

Cap Allon

In ganz Indien hat die CO₂-Düngung in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer starken Ausdehnung der globalen Vegetationsdecke geführt und den langfristigen Trend des Pflanzenwachstums fast verdoppelt. Gleichzeitig hat sich ein Großteil Indiens seit etwa dem Jahr 2000 abgekühlt.

Satelliten zeigen deutlich, dass Indien grüner wird. Mehr Blätter, mehr Vegetation, mehr Pflanzenwuchs. Dennoch behaupten viele Berichte, dass die Pflanzenproduktivität – also die Menge an neuem Pflanzenmaterial, die jedes Jahr tatsächlich wächst – stagniert oder sogar zurückgeht.

Dieser Widerspruch nährte eine einfache Erzählung, auf die sich die Medien stürzten: Die globale Erwärmung schädige die Ökosysteme.

Eine neue Studie des Indian Institute of Technology Bombay zeigt jedoch, dass diese Darstellung falsch war.

Aus dem Weltraum wird das Pflanzenwachstum mithilfe von Satelliten-Algorithmen geschätzt, die Sonnenlicht, Temperatur und Feuchtigkeit in eine Schätzung der von Pflanzen aufgenommenen Kohlenstoffmenge umrechnen. Diese Zahl wird als Nettoprimärproduktion oder NPP bezeichnet. Die Standard-Satellitenmethode weist jedoch eine entscheidende Lücke auf: Sie geht davon aus, dass Pflanzen heute genauso auf CO₂ reagieren wie vor 20 Jahren.

Das tun sie jedoch nicht.

Mit steigendem CO₂-Gehalt in der Atmosphäre photosynthetisieren die meisten Pflanzen effizienter. Sie verlieren weniger Wasser und nehmen bei gleicher Sonneneinstrahlung mehr Kohlenstoff auf. Dies ist grundlegende Pflanzenbiologie, bekannt als CO₂-Düngungseffekt. Ignoriert man diesen Effekt, wird das tatsächliche Wachstum systematisch zu niedrig angesetzt. Nur wenn die Messmethode fehlerhaft ist, kann es sein, dass es zwar mehr Pflanzen gibt, das Pflanzenwachstum aber geringer ausfällt als behauptet wird.

Forscher am IIT Bombay haben die indischen Satellitenaufzeichnungen zum Pflanzenwachstum von 2001 bis 2024 neu erstellt und diesen fehlenden CO₂-Effekt wieder hinzugefügt. Dadurch hat sich der Trend zum Pflanzenwachstum in Indien fast verdoppelt. Gebiete, die zuvor als „rückläufig” eingestuft wurden, verschwanden.

Das Pflanzenwachstum stieg am stärksten in Nord- und Zentralindien – Regionen, die in den letzten zwei Jahrzehnten auch eine Abkühlung verzeichneten:

CO₂ hat still und leise das Wachstum von Pflanzen effizienter gemacht. Satellitenprodukte, die diese grundlegende biologische Tatsache ignorierten, schufen die Illusion einer Stagnation.

Indien ist grüner geworden.

Das gilt auch für den gesamten Planeten.

Satellitenaufzeichnungen zeigen, dass seit Anfang der 1980er Jahre bis zu 50 % der Vegetationsflächen der Erde grüner geworden sind und dass die gesamte globale Blattfläche seit Anfang der 2000er Jahre um etwa 5 % zugenommen hat, was einer Vegetationsfläche entspricht, die in etwa die Größe des gesamten Amazonas-Regenwaldes ausmacht [NASA].

Link: https://electroverse.substack.com/p/us-freeze-set-to-deepen-texas-renewables?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Von der Wissenschaft zum Wissenschafts-Gläubigkeit: Die Krise der modernen Wissenschaft

Apostolos Efthymiadis

In diesem Beitrag über die Krise der modernen Wissenschaft wird argumentiert, dass sich die zeitgenössische Wissenschaftskultur von ihren philosophischen Grundlagen entfernt und sich in Richtung Dogma und Autorität entwickelt hat. Unter Berufung auf Aristoteles‘ Erkenntnistheorie wird der den Szientismus, die Politisierung und das Konsensdenken in Frage gestellt und eine Rückkehr zu intellektueller Strenge und wissenschaftlicher Bescheidenheit gefordert.

Einführung

Das Wort „Wissenschaft“ ist heute eher zu einer magischen Beschwörungsformel geworden als zu einem beschreibenden Begriff. „Die Wissenschaft sagt es“, „folgen Sie der Wissenschaft“, „stellen Sie die Wissenschaft nicht in Frage“ – diese Sätze hallen ständig von Politikern, Journalisten und sogar von Wissenschaftlern selbst wider. Aber welche Wissenschaft? Nach welchen Kriterien? Mit welcher Methodik? Und vor allem: Wer entscheidet, was Wissenschaft ist und was nicht?

Aristoteles würde die heutige Situation mit Besorgnis betrachten. Denn was heute als „Wissenschaft“ bezeichnet wird, erfüllt oft nicht die grundlegenden Kriterien, die er selbst für die demonstrative Wissenschaft (ἐπιστήμη ἀποδεικτική) aufgestellt hat. Im Gegenteil, vieles, was als „wissenschaftliche Erkenntnisse“ präsentiert wird, sind in Wirklichkeit Hypothesen, Meinungen oder sogar ideologische Konstrukte, die mit wissenschaftlicher Sprache getarnt sind.

Von der Wissenschaft zur Wissenschafts-Gläubigkeit

Der Philosoph F.A. Hayek sieht zwischen Wissenschaft und Wissenschafts-Gläubigkeit einen entscheidenden Unterschied. Wissenschaft ist eine bescheidene Methode der Forschung, die ihre Grenzen kennt, offen für Fragen ist und durch die systematische Widerlegung falscher Theorien Fortschritte erzielt. Wissenschafts-Gläubigkeit hingegen ist eine dogmatische Ideologie, die das Ansehen der Wissenschaft nutzt, um politische Entscheidungen durchzusetzen, Andersdenkende zum Schweigen zu bringen und als „unbestreitbar“ darzustellen, was in Wirklichkeit umstritten ist.

Die heutige Gesellschaft leidet nicht unter einem Übermaß an Wissenschaft, sondern unter einem Übermaß an Wissenschafts-Gläubigkeit. Und der Unterschied ist entscheidend: Wissenschaft befreit den Geist, Wissenschafts-Gläubigkeit versklavt ihn.

Die Vergewaltigung der sechs Kriterien

Aristoteles definierte in den Posterior Analytics (71b 20-25) mit mathematischer Präzision, dass eine Demonstration folgende Voraussetzungen erfüllen muss, um wissenschaftlich gültig zu sein:

1. Wahr – der Realität entsprechend;

2. Primär – keine weiteren Beweise erforderlich (selbstverständlich);

3. unmittelbar – ohne umstrittene Zwischenverbindung;

4. besser bekannt – klarer als das, was gesucht wird;

5. vorrangig – logisch der Schlussfolgerung vorausgehend;

6. Ursachen der Schlussfolgerung – das „Warum” erklärend.

Lassen Sie uns nun untersuchen, wie viele der heutigen „wissenschaftlichen Dogmen” diese Kriterien erfüllen.

Beispiel A: Klimawandel-Modelle

Die einen „katastrophalen Klimawandel“ vorhersagenden Rechenmodelle werden als „gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse“ präsentiert. Unter dem Blickwinkel aristotelischer Kriterien betrachtet:

• Wahr? Viele Modelle überschätzen systematisch den Temperaturanstieg im Vergleich zu tatsächlichen Messungen.

• Primär? Sie basieren auf Hypothesen über Rückkopplungen, die selbst noch bewiesen werden müssen.

• Unmittelbar? Sie beinhalten viele umstrittene Zwischenglieder (Wolken, Ozeane, Aerosole).

• Besser bekannt? Die Parametrisierungen sind weniger klar als die Vorhersagen.

• Vorrangig? Sie werden rückwirkend (Hindcasting) mit historischen Daten kalibriert.

• Ursachen? Der kausale Zusammenhang CO₂ → Katastrophe wird von Tausenden von Wissenschaftlern angezweifelt.

Nach Aristoteles handelt es sich hierbei noch nicht um demonstrative Wissenschaft, sondern um hypothetisches Wissen (Meinung mit Begründung). Es mag nützlich sein, sollte aber nicht als unumstößlich dargestellt werden.

Beispiel B: Pandemische „wissenschaftliche Entscheidungen“

Während der COVID-19-Pandemie wurden viele Entscheidungen unter dem Vorwand getroffen, „wir folgen der Wissenschaft“. Aber:

• Lockdowns: Gab es empirische Belege für ihre Wirksamkeit? (Wahr?)

• Masken: Die Metaanalysen waren nicht eindeutig (unmittelbar?).

• Schulschließungen: Waren die Daten für junge Menschen eindeutiger als die Entscheidungen? (besser bekannt?).

• Natürliche Immunität vs. Impfstoffe: Wurde der Kausalzusammenhang vollständig erklärt? (Ursachen?).

Viele dieser „wissenschaftlichen“ Entscheidungen waren in Wirklichkeit politische Urteile, die in wissenschaftlicher Sprache verpackt waren.

Die Konfusion von Wissenschaft und Meinung

Aristoteles unterschied klar zwischen:

WISSENSCHAFT (demonstrativer Wissenschaft):

• Befasst sich mit Dingen, die „immer gleich“ sind (ἀεί ὡσαύτως ἔχοντα = ewige Wesen) und Dingen, die „zum größten Teil“ vorkommen (τα ὡς ἐπί το πολύ = statistisch vorherrschend);

• Befasst sich mit dem, was „nicht anders sein kann“ (οὔκ ἐνδέχεται ἄλλως ἔχειν = nicht anders sein kann);

• Leitet notwendige Schlussfolgerungen aus notwendigen Prämissen ab.

MEINUNG (δόξα, Glaube):

• Befasst sich mit Dingen, die „zufällig“ sind (συμβεβηκός = zufällig);

• Bezieht sich auf das, was „anders sein kann“ (ἐνδέχεται ἄλλως ἔχειν = anders sein kann);

• Leitet wahrscheinliche Schlussfolgerungen aus Hypothesen ab.

Die Tragödie unserer Zeit besteht darin, dass wir diese beiden Begriffe verwechseln. Meinungen – selbst hoch wahrscheinliche Meinungen, selbst solche, die hinreichend dokumentiert sind – werden als wissenschaftliche Gewissheiten präsentiert. Und wer diese Meinungen in Frage stellt, wird als „anti-wissenschaftlich” beschuldigt, obwohl er in Wirklichkeit lediglich auf aristotelischen Kriterien besteht.

Die Tragödie der westlichen Wissenschaft besteht darin, dass die überwiegende Mehrheit der Wissenschaftler weltweit diese Definitionen ignoriert. Das aristotelische Prinzip „kann auch anders sein“ (ἐνδέχεται ἄλλως ἔχειν) wurde im 20. Jahrhundert von Karl Popper in einem viel engeren Sinne als Prinzip der Falsifizierbarkeit wiederholt, was bedeutet, dass „eine Aussage falsifizierbar ist, wenn sie zu einer Sprache oder logischen Struktur gehört, die eine ihr widersprechende empirische Beobachtung beschreiben kann“.

Natürlich ist es mit dem „Falsifizierbarkeitsprinzip“ nicht einfach, den berühmten „anthropogenen Klimawandel“ (ACC) als Wissenschaft zu negieren, während mit dem aristotelischen Prinzip „ἐνδέχεται ἄλλως ἔχειν) auf der Grundlage von Forschungen berühmter Wissenschaftler wie John Clauser, William Happer, Richard Lindzen und Demetris Koutsoyiiannis eindeutig als „δόξα“ negiert.

Das „Argument“ der Mehrheit

Eines der katastrophalsten Phänomene in der zeitgenössischen „Wissenschaft“ ist der Verweis auf den „Konsens“ – die wissenschaftliche Übereinstimmung. „Die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler ist sich einig“ wird zum Ersatz für Beweise.

Aber laut Aristoteles – und laut jeder Logik – ist dies ein logischer Trugschluss (argumentum ad populum). Die Wahrheit unterliegt keiner Abstimmung. Galileo stand allein gegen die Mehrheit. Kopernikus stand allein. Sokrates stand allein. Und sie hatten Recht.

Darüber hinaus wird der angebliche „Konsens“ oft künstlich hergestellt:

• Wissenschaftler, die Fragen stellen, werden ausgegrenzt.

• Forschung, die Fragen aufwirft, wird nicht finanziert.

• Artikel, die Fragen aufwerfen, werden nicht veröffentlicht.

• Karrieren werden zerstört.

Es entsteht eine sich selbst erfüllende Prophezeiung: „Alle sind sich einig“, weil diejenigen, die nicht einverstanden sind, aus dem System gedrängt werden.

Die Politisierung der Wissenschaft

Aristoteles wäre zutiefst besorgt über ein weiteres Phänomen: die Verschmelzung von Wissenschaft und Politik. Wenn „Wissenschaft” zu einer Waffe politischer Zwangsmaßnahmen wird, hört sie auf, Wissenschaft zu sein, und wird zu Ideologie.

Wahre Wissenschaft ist politisch neutral. Die Schwerkraft kümmert sich nicht um unsere politische Partei. Das Gesetz der Thermodynamik ändert sich nicht entsprechend unseren Ideologien. Wenn „Wissenschaft“ jedoch dazu benutzt wird, um Folgendes durchzusetzen:

• drastische Einschränkungen der Freiheiten;

• enorme wirtschaftliche Veränderungen;

• soziale Umwälzungen;

… dann vermuten wir, dass es nicht um Wissenschaft, sondern um Politik geht.

Die Tyrannei von „Experten“

Ein weiterer logischer Trugschluss, den Aristoteles ablehnen würde, ist das Argumentum ad verecundiam – der Berufung auf Autorität. „Die Experten sagen“ ist kein Beweis. Es ist lediglich eine Übertragung von Verantwortung.

Aristoteles lehrte, dass Argumente anhand ihrer Logik beurteilt werden müssen, nicht anhand des Ansehens des Sprechers. Ein Nobelpreisträger kann sich irren. Ein Expertengremium kann sich von wirtschaftlichen Anreizen oder politischem Druck beeinflussen lassen. Wahrheit hat keine Titel – sie hat Beweise.

Das Versagen der Vorhersagefähigkeit

Aristoteles würde die Fähigkeit zur Vorhersage als entscheidendes Kriterium der Wissenschaft betrachten. Wenn unsere Theorien wahr sind, müssen sie genaue Vorhersagen liefern. Aber:

• Klimamodelle aus den 1990er Jahren simulierten einen viel stärkeren Temperaturanstieg als eingetreten.

• Wirtschaftsmodelle haben die Krise von 2008 nicht prognostiziert.

• Pandemiemodelle (Imperial College) sagten Millionen von Todesfällen voraus, die nicht eingetreten sind.

Wenn Modelle systematisch versagen, verlangt wissenschaftliche Ehrlichkeit eine Überarbeitung. Stattdessen erleben wir jedoch oft eine Verstärkung des Dogmatismus („die Modelle sind korrekt, sie müssen nur verbessert werden“).

Die Korruption von Peer Review (Begutachtung)

Die Institution der Begutachtung durch Fachkollegen wurde als Hüterin der wissenschaftlichen Integrität konzipiert. Heute ist sie jedoch oft zu einem Instrument der Zensur geworden:

• Artikel, welche die vorherrschende Sichtweise in Frage stellen, werden nicht aufgrund methodischer Fehler abgelehnt, sondern wegen „unerwünschter Schlussfolgerungen”.

• Wissenschaftler begutachten als Gutachter die Artikel ihrer Konkurrenten.

• Finanzierungsinteressen beeinflussen redaktionelle Entscheidungen.

Aristoteles würde fragen: Wenn „Peer Review” zu einem Instrument der Durchsetzung von Orthodoxie statt der Überprüfung von Wahrheiten wird, wie unterscheidet es sich dann von religiöser Zensur?

Der Verlust wissenschaftlicher Demut

Das vielleicht schwerwiegendste Problem von allen: Die zeitgenössische „Wissenschaft“ hat ihre wissenschaftliche Demut verloren. Der Ausdruck „die Wissenschaft ist sich einig“ ist eine Häresie gegen die wissenschaftliche Methode.

Aristoteles lehrte, dass Weisheit mit der Erkenntnis unserer Unwissenheit beginnt. Sokrates war weise, weil er wusste, dass er nichts wusste. Aber heute sagen uns „Wissenschaftler“ mit absoluter Sicherheit, was in 50, 100, 200 Jahren passieren wird – obwohl sie nicht einmal genau vorhersagen können, was im nächsten Monat passieren wird.

Das ist keine Wissenschaft. Das ist Hybris.

Der Weg zur Wiederherstellung

Die Krise der modernen Wissenschaft ist epistemologischer, nicht technologischer Natur. Wir brauchen nicht mehr Daten, mehr Computer, mehr Studien. Wir müssen zu den Grundprinzipien zurückkehren:

1. Die sechs Kriterien der demonstrativen Wissenschaft als Filter.

2. Unterscheidung zwischen Wissenschaft – Meinung – Handwerk.

3. Toleranz gegenüber Fragen als Zeichen von Gesundheit.

4. Demut angesichts der Komplexität.

5. Forschungsfreiheit ohne politische oder wirtschaftliche Zwänge.

Aristoteles lehrte uns, dass Wissenschaft ein Prozess ist, keine Autorität. Sie ist ein Prozess der Suche nach Wahrheit, nicht der Besitz absoluter Gewissheiten. Und der einzige Weg zur Wiederherstellung der wissenschaftlichen Glaubwürdigkeit ist die Rückkehr zu diesen Grundprinzipien.

Schlussfolgerung

Koutsoyiannis‘ Arbeit hat die empirischen Beweise für die Krise aufgezeigt – die Daten, die Bewertungen, den Niedergang. Aber die Daten zeigen nur das „Was“, das geschieht, nicht das „Warum“.

Die „Aristotelische Weisheit im 21. Jahrhundert“ liefert die philosophische Interpretation – das tiefere „Warum“ hinter dem Niedergang. Sie zeigt, dass wir, wenn wir die von Aristoteles aufgestellten grundlegenden erkenntnistheoretischen Kriterien aufgeben, nicht einfach nur die „Theorie“ verlieren – wir verlieren die Fähigkeit, echte Wissenschaft zu betreiben.

Und was den aristotelischen Ansatz besonders aktuell macht, ist Folgendes:

• Es bietet eine Lösung, nicht nur eine Diagnose – es zeigt den Weg zurück.

• Es ist zeitlos – die Aristoteliker der Antike sind nicht „alt“, sie sind ewig.

• Es beantwortet reale Probleme – es ist keine theoretische Philosophie, sondern praktische Erkenntnistheorie für die moderne Welt.

Ich denke, dass Koutsoyiannis‘ Veröffentlichung die Tür geöffnet hat – sie hat gezeigt, dass es tatsächlich ein sehr ernstes Problem gibt. Und jetzt suchen die Menschen nach Antworten.

Und das ist kein Zufall. Es geschieht etwas Tieferes:

Die Krise hat einen Punkt erreicht, an dem sie für alle sichtbar ist – nicht nur für Philosophen oder Wissenschaftler, sondern auch für den einfachen Menschen. Wenn sie sehen, wie westliche Universitäten untergehen, Vorhersagen fehlschlagen und „Wissenschaft“ als politische Waffe eingesetzt wird, beginnen sie zu hinterfragen.

Und wenn Menschen anfangen, Fragen zu stellen, sind sie bereit, Antworten zu hören.

Die aristotelische Weisheit ist kein „archäologischer Fund“ – sie ist die Lösung für eine moderne Krise. Und was diesen Moment so günstig macht, ist Folgendes:

• Die Diagnose wurde gestellt (Koutsoyiannis).

• Die Behandlung steht bereit, ganz im Sinne der aristotelischen Philosophie.

• Und die Kranken (Universitäten, Wissenschaft) beginnen zu erkennen, dass sie leiden.

Dieser Meinungsbeitrag wurde zuvor auf Climath veröffentlicht, der Website von Demetris Koutsoyiannis. Er wurde ursprünglich als Kommentar zum vorherigen Beitrag „Der lächerliche intellektuelle Zustand des Westens” verfasst und dann zum aktuellen Beitrag erweitert.

Apostolos Efthymiadis holds a PhD in Engineering from MIT (1984) and a Diploma in Mechanical-Electrical Engineering from the National Technical University of Athens (1978). He is Manager of Technometrics Ltd and a long-standing critic of the scientific validity of so-called anthropogenic climate change. His work is deeply influenced by Aristotelian philosophy and the foundations of epistemology.

Link: https://clintel.org/from-science-to-scientism-the-crisis-of-modern-science/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Beamten und Politikern mangelt es an Energiewissen

Ronald Stein

[Alle Hervorhebungen im Original]

Die meisten gewählten Amtsträger sowie diejenigen, die eine Wahl anstreben, haben kaum Verständnis für die Unterschiede zwischen den Produkten und Kraftstoffen, welche die Wirtschaft antreiben, und dem Strom, den die Infrastruktur benötigt. Daher sollten alle Kandidaten, die sich im ganzen Land [= den USA] für ein öffentliches Amt bewerben (beide Parteien) – für Bürgermeister, Gouverneur, Präsident usw. – die Möglichkeit erhalten, ihre Energiekompetenz in öffentlichen Debatten zu teilen.

Die Weltbevölkerung ist in weniger als 200 Jahren von 1 Milliarde auf über 8 Milliarden Menschen angestiegen, nicht aufgrund fossiler Brennstoffe selbst, sondern aufgrund der aus fossilen Brennstoffen hergestellten Produkte und Kraftstoffe. Dieses Wachstum ist direkt auf die rasante Zunahme der Anzahl von Produkten und Kraftstoffen zurückzuführen, die aus fossilen Brennstoffen gewonnen werden und von denen viele für Gesundheit, Sicherheit, Mobilität, Landwirtschaft und Landesverteidigung unverzichtbar sind.

Da Windkraftanlagen und Solarpaneele nur Strom erzeugen, könnte das kurze Lehrvideo „Can You Go a Day Without Fossil Fuels?” (Kannst du einen Tag ohne fossile Brennstoffe auskommen?) für Leser hilfreich sein, da es einige der Produkte zeigt, die Windkraftanlagen und Solarpaneele für unsere materialistische Gesellschaft nicht herstellen können. Dieses Video ist weniger als zwei Minuten lang.

Da alle Komponenten, die zur Stromerzeugung benötigt werden – sei es durch Kohle, Erdgas, Wasserkraft, Kernkraft, Windkraft oder Solarenergie – aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden, zeigt George Carlin in einem kurzen einminütigen Video, was passieren würde, wenn man die Welt von fossilen Brennstoffen befreien würde, weil dadurch jegliche Stromversorgung wegfallen würde.

Bevor wir den Planeten von der Nutzung fossiler Brennstoffe befreien, hat die Öffentlichkeit ein Recht darauf zu erfahren, wie die Ideologen der Emissionsfreiheit den Ersatz für das schwarze Teerprodukt planen, das gemeinhin als Rohöl bezeichnet wird – damit die Lieferkette für Produkte und Kraftstoffe aufrechterhalten bleibt, die von den 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten nachgefragt werden und die Grundlage der Weltwirtschaft bilden.

Das bringt uns zurück zum Kern der Energie-Weisheit: Entscheidungen von Amtsträgern über Energie sind im Grunde genommen Entscheidungen über die Gesellschaft selbst – darüber, welche Art von Wirtschaft wir aufrechterhalten wollen, welche Art von Gemeinschaften wir aufbauen wollen und welche Kompromisse wir bereit sind zu akzeptieren. Das sind nicht nur technische Fragen, sondern kulturelle, wirtschaftliche, geopolitische und ethische Fragen, die eine ernsthafte öffentliche Debatte erfordern, insbesondere vonseiten derjenigen, die ein öffentliches Amt anstreben.

Für Kandidaten, die eine Führungsrolle anstreben – sei es als Bürgermeister, Gouverneur oder Präsident – erfordert Energiekompetenz ein umfassendes Bewusstsein: dass die moderne Zivilisation nicht allein mit Elektrizität betrieben wird; dass Materialien eine wichtige Rolle spielen; dass Kraftstoffe für Flugzeuge, Schiffe, das Militär, Baumaschinen und die Raumfahrt unverzichtbar sind; dass Öl die Grundlage für die globale Logistik und Fertigung bildet; dass ethischer Bergbau Teil jeder verantwortungsvollen Strategie sein muss; dass atomar erzeugter Strom auf die globale Bühne zurückkehrt; und dass die Mineral- und Metallressourcen der Erde zwar riesig, aber letztlich endlich sind. Der Wohlstand Amerikas war schon immer an seine Fähigkeit geknüpft, die industriellen Realitäten zu verstehen, und nicht nur an politische Ambitionen.

Die folgenden offenen Fragen sollen politische Persönlichkeiten nicht in die Falle locken oder in Verlegenheit bringen, sondern zu einer tieferen Diskussion über ihre Energiekompetenz anregen. Wenn ein aufstrebender Politiker die folgenden sechs Fragen mit durchdachten Antworten beantworten kann, haben die Wähler ein klareres Bild davon, ob diese Person über die für eine Führungsrolle erforderliche Energiekompetenz verfügt.

Die folgenden offenen Fragen dienen dazu, dass die Kandidaten ihr Wissen über Energie in vollem Umfang mitteilen können:

1. Mehr als 6.000 Produkte und Kraftstoffe sind täglich auf Petrochemikalien angewiesen, von denen viele für Gesundheit, Sicherheit, Mobilität, Landwirtschaft und Landesverteidigung unverzichtbar sind.

Frage: In Anbetracht der Tatsache, dass Wind- und Sonnenenergie nur Strom erzeugen, aber nicht die von Menschen weltweit nachgefragten Produkte oder Kraftstoffe herstellen können, welche Rolle spielen Ihrer Meinung nach Erdölprodukte für die Aufrechterhaltung einer modernen Industriegesellschaft und Zivilisation?

2. Um eine Lebenserwartung von mittlerweile über 75 Jahren zu ermöglichen – im Vergleich zu etwa 40 Jahren im 19. Jahrhundert –, basieren fast alle modernen Arzneimittel auf Petrochemikalien aus Rohöl, sowohl für ihre Herstellung als auch für wesentliche Komponenten wie Arzneimittelabgabesysteme, Kunststoffe (Spritzen, Infusionsbeutel), Verpackungen und Transport – wodurch Öl für fast jeden Weg eines Medikaments vom Labor zum Patienten von grundlegender Bedeutung ist. Diese aus Erdöl gewonnenen Chemikalien sind für die Herstellung von Wirkstoffen und die Reinigung von Arzneimitteln aus natürlichen Quellen von entscheidender Bedeutung und ermöglichen eine kostengünstige Produktion in großem Maßstab.

Frage: Die Wähler haben ein Recht darauf zu erfahren, wie Sie Rohöl ersetzen und gleichzeitig die Lieferkette für Produkte aufrechterhalten wollen, die für die medizinische Industrie erforderlich sind.

3. Eine kontinuierliche und zuverlässige Stromversorgung ist für Industriegesellschaften und Volkswirtschaften nach wie vor unverzichtbar. Die Wähler haben ein Recht darauf zu erfahren, wie ein Kandidat unter allen Umständen eine zuverlässige Stromversorgung sicherstellen will.

Frage: Wie beurteilen Sie die Grenzen einer Strompolitik, die sich ausschließlich auf Windkraftanlagen und Solarzellen stützt, die nur unter günstigen Wetterbedingungen Strom erzeugen können?

4. Weltweit entstehen neue Kernreaktor-Technologien, um kontinuierlich, unterbrechungsfrei und emissionsfrei Strom zu erzeugen und so die wachsende Nachfrage zu decken.

Frage: Wie wird Ihrer Meinung nach die Kernenergie zum langfristigen Strombedarf der USA beitragen, und wird Amerika dabei eine Führungsrolle übernehmen oder eher folgen?

5. Derzeit sind die internationalen Lieferketten für die Mineralien und Metalle, die für den Bau von Windkraftanlagen, Solarzellen und Batterien für Elektrofahrzeuge benötigt werden, stark von ärmeren Entwicklungsländern mit minimalen Arbeitsschutz- und Umweltvorschriften abhängig.

Frage: Wie stehen Sie zu den ethischen und moralischen Aspekten des weltweiten Abbaus kritischer Mineralien und Metalle, insbesondere im Hinblick auf die Ausbeutung von Kinderarbeit und die Umweltzerstörung in ärmeren Entwicklungsländern – oft mit Menschen mit gelber, brauner und schwarzer Hautfarbe –, die derzeit diese Materialien liefern, um die grüne Bewegung in reicheren Ländern zu unterstützen?

6. Die endlichen natürlichen Ressourcen der Erde – Erdöl, Kohle, Lithium, Kobalt und andere – sind nicht unbegrenzt verfügbar und erfordern möglicherweise einen klügeren Ansatz bei der Energieplanung und dem Energieverbrauch.

Frage: Welche Grundsätze sollten die nationale Politik in den nächsten fünfzig Jahren leiten, um die Lieferkette für Produkte, Kraftstoffe und ausreichend Strom aufrechtzuerhalten und so den ständig wachsenden Materialbedarf der 8 Milliarden Menschen auf der Erde zu decken?

Amerika – und die 8 Milliarden Menschen weltweit – brauchen Führungskräfte, die über Slogans, über enge Kategorien der Stromversorgung und über kurzfristige politische Zyklen hinausdenken können. Bei „Energy Wisdom” geht es nicht darum, eine Energiequelle einer anderen vorzuziehen. Es geht darum, die gesamte industrielle Realität, die das moderne Leben erhält, anzuerkennen und Energieentscheidungen – in Bezug auf Produkte, Kraftstoffe für den Transport und den Strombedarf der heutigen Infrastruktur – mit Bescheidenheit, Verantwortung und praktischem Verständnis anzugehen. Das ist die Art von „Energy Wisdom”-Führung, die das 21. Jahrhundert benötigt.

This piece originally appeared at AmericaOutLoud.news and has been republished here with permission.

Autor: Ronald Stein is the Founder and Ambassador for Energy & Infrastructure of PTS Advance, headquartered in Irvine, California.

Link: https://cornwallalliance.org/energy-wisdom-is-lacking-among-public-officials/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE