Kältereport Nr. 02 / 2025

Christian Freuer

Vorbemerkung: Diesmal gibt es Meldungen aus vielen Teile der Nordhemisphäre, der Schwerpunkt Ost- und Südasien ist zwar noch vorhanden, aber auch in den USA und vor allem in UK geht es jetzt ziemlich zur Sache. Wir hier in Mitteleuropa stehen da wieder am Rande, dafür dürfte es jetzt bei uns mindestens zwei Wochen lang „Dunkelflaute“.

Meldungen vom 6. Januar 2025:

Erneut Schnee in der Sahara

Bereits den zweiten Winter in Folge hat seltener Schnee Teile der Sahara-Wüste bedeckt.
Am Neujahrstag schneite es in Ain Sefra, Algerien, und überraschte die Bewohner des „Tors zur Sahara“.

Der Fotograf Karim Bouchetata hat die Szene mit den weiß bestäubten Dünen festgehalten:

Der Schnee im Zuge eines Kaltluftvorstoßes von Europa her ist eine seltene Anomalie in der größten heißen Wüste der Welt, in der die Temperaturen im Sommer regelmäßig über 40 Grad steigen. Die Höhenlage von Ain Sefra ermöglicht zwar gelegentlich Schneefälle, aber diese treten in der Regel nur alle 10 Jahre auf – umso bemerkenswerter sind zwei aufeinanderfolgende Jahre mit Schneefall.

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Unter –30°C in Europa; heftige Schneefälle

Die Kältewelle in Europa war in der Tat heftig, mit Temperaturen, die unter -30°C sanken, und Schnee bis zu 100 cm.

Laut einem Bericht [frei zugänglich] von The Connexion, der sich auf Météo France beruft, sanken die Temperaturen am Samstag im Jura auf außergewöhnliche -33,9 °C, als Frankreich einen der kältesten Tage seiner Geschichte erlebte. Der in der Gemeinde Mignovillard gemessene Wert kam dem nationalen Rekord von -36,7 °C nahe, der am 13. Januar 1967 im nahe gelegenen Mouthe (Doubs) aufgestellt worden war.

Was die Alpen betrifft, so wird die bereits beeindruckende Wintersaison 2024-25 noch beeindruckender: Auf den französischen, deutschen, österreichischen und schweizerischen Gipfeln fallen weitere Schneemengen, und es werden noch VIEL mehr folgen – ebenso wie in Spanien, Skandinavien und den Balkanländern (siehe weiter unten).

Der skandinavische Schnee hat bereits ein Ausrufezeichen gesetzt. In Skistua in Trondheim, Norwegen, wurden in den letzten sieben Tagen (29. Dezember bis 5. Januar) 81 cm Schnee gemessen. Nur drei „ Schnee-Ereignisse “ in der Geschichte waren größer, wobei der Spitzenwert von 1 Meter gehalten wird, der zwischen dem 27. Januar und dem 1. Februar 1958 gefallen war. Dieses Jahr scheint diese Marke zu übertreffen.

„In weiten Teilen von UK schneit es ununterbrochen, so dass der Strom ausfällt, Autofahrer gestrandet sind und Flüge gestrichen wurden.

Schottland steht kurz davor, einen 15-jährigen Schneerekord zu brechen, und es gibt keine Anzeichen für ein Nachlassen. Bis Sonntag hatten die Wetterkarten im Norden fünf aufeinander folgende Schneetage aufgezeichnet, und die Vorhersagen deuten darauf hin, dass bis zum 10. Januar noch weitere folgen werden.

Laut Netweather könnte dies der kälteste Januaranfang seit 2010 werden, als in weiten Teilen Großbritanniens in den ersten beiden Wochen des Jahres Schnee lag.

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Rekord-Kälte in den USA

Ein Vorstoß arktischer Luftmassen hat am Wochenende die Vereinigten Staaten erreicht. Der Schneesturm zieht nun nach Osten und wird in vielen Bundesstaaten rekordverdächtige Kälte, Schneestürme und weitreichende Behinderungen mit sich bringen. Rund 63 Millionen Amerikaner stehen unter Winterwarnungen, und die Behörden warnen vor lebensbedrohlichen Bedingungen.

Dieser kälteste Sturm seit 2011 hat Teile von Nebraska, Missouri und Kansas mit einer Schneedecke von weit über 30 cm bedeckt und 150.000 Haushalte ohne Strom gelassen. Louisville, Kentucky, brach mit 20 cm Schnee an einem einzigen Tag einen 113 Jahre alten Rekord. Und in Kansas City gab es den stärksten Schneefall seit Jahrzehnten mit einer Gesamtschneehöhe von mehr als 35 cm.

„Dies ist einer der stärksten Stürme, die Kansas City je erlebt hat“, sagte Bürgermeister Brian Platt. „Trotz tagelanger Vorbereitungen ist die schiere Intensität überwältigend“.

Außergewöhnliche Kälte herrscht in weiten Teilen der USA, und zwar bis in den Süden von Texas und Florida. In North Carolina erwachten die Bewohner am Sonntag in schneebedeckten Vierteln – ein außergewöhnlicher Anblick für die Region.

Der NWS spricht bereits vom „schwersten Schneesturm seit über einem Jahrzehnt für Teile der Ebenen und des Mittleren Westens“, aber die Behörden warnen, dass es noch lange nicht vorbei ist. Es wird erwartet, es in dieser Woche in vielen Gebieten weitere 45 cm Schnee bringen wird, angetrieben von Winden mit 70 km/h.

Hier kann sich Cap Allon einen weiteren Seitenhieb auf die MSM nicht verkneifen:

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China: Seltener Schneefall in der Region Tashkurgan

In der Stadt Tashkurgan in Chinas westlicher Region Pamir Xinjiang hat es in den vergangenen zwei Tagen stark geschneit.

Die Schneehöhe überstieg 13 cm, was nach lokalen Berichten den stärksten Schnee in der jüngeren Geschichte der Region bedeutete.

Link: https://electroverse.substack.com/p/rare-snow-sweeps-sahara-desert-europe?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 7. Januar 2025:

In UK Frost bis –13,3°C

Die bisher kälteste Nacht des Winters wurde in UK verzeichnet, wobei die Temperaturen in Nordschottland auf -13,3 °C sanken (Daten des Met Office):

Der Tiefstwert wurde am Loch Glascarnoch, einem Stausee in den schottischen Highlands, in den frühen Morgenstunden des Montags gemessen. Schulen in Aberdeenshire, den Highlands und Moray mussten wegen Schnee und Eis geschlossen werden.

Im letzten Winter sank die Temperatur im Highland-Dorf Dalwhinnie bis auf -14°C. Es wird erwartet, dass dieser Tiefstwert im Laufe der Woche noch übertroffen wird, wenn von Mittwoch bis Freitag eine noch kältere Luftmasse nach UK eindringt. Die Meteorologen rechnen nicht mit Temperaturen von -20°C oder darunter in den Highlands, was die niedrigsten Temperaturen in Großbritannien seit 1982 bedeuten würde.

Während sich der Winter verschärft, bleibt UK fest im Griff der eisigen Kälte. Auch die Schneefälle lassen nicht nach, und für weite Teile des Landes gelten derzeit Warnungen:

Wetterwarnungen für Dienstag, den 7. Januar [Met Office]

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Weiterhin Zustrom arktischer Luftmassen in den USA

Ein weiterer Vorstoß von Luft arktischen Ursprungs fegt über die USA hinweg. Erbricht Rekorde hinsichtlich Schnee und Temperatur. Es kam in weiten Regionen zu bitterer Kälte, darunter auch in Gebieten, die an solche Bedingungen nicht gewöhnt sind.

Am stärksten betroffen waren die Staaten östlich der Rocky Mountains, wo die Temperaturen bis zu 20 Grad unter den jahreszeitlichen Durchschnitt fielen. In den nördlichen Ebenen und im Mittleren Westen herrschte eisige Kälte, und selbst in den südlichen Staaten wie Florida und Texas gab es seltenen Frost.

Viel Schnee bedeckte Gemeinden im ganzen Land und sorgte für schwierige Bedingungen, Stillstand und Geisterstädte.

In Washington, D.C., fielen seltene 15 cm Schnee, so dass Bundesbehörden und öffentliche Schulen geschlossen wurden. In Annapolis, Maryland, gab es die stärksten Schneefälle an einem Tag seit Jahrzehnten, mit Anhäufungen von fast 5 cm. In Delaware und im südlichen New Jersey fielen ebenfalls fast 5 cm Schnee, während Regionen wie Lee Center, New York, unter mehr als 1,5 m Schnee begraben wurden und ganze Städte lahm legten.

In Louisville, Kentucky, fielen rekordverdächtige 18 cm Schnee und übertrafen damit einen Jahrhunderte alten Rekord, während Topeka, Kansas, unter 37 cm Schnee begraben wurde und damit die historische Schneemenge von 1962 übertraf. Auch Cincinnati, Ohio, bricht alte Rekorde:

[10,7 inch = 27 cm; 10,5 = 26 cm; 9,5 = 24 cm]

Die Temperaturen stürzten auf „lebensbedrohliche Tiefstwerte“.

Im Nordosten wurden an der Küste Temperaturen bis -15 °C gemessen, während in den zentralen Ebenen ähnlich extreme Bedingungen herrschten, mit Tiefstwerten von weit unter -18 °C. Sogar in Städten an der Golfküste, darunter Jacksonville und Tallahassee in Florida, wurden Tiefstwerte um -1°C registriert – ein seltenes Phänomen, das die ungewöhnliche Reichweite der arktischen Luftmasse unterstreicht.

Während sich Millionen von Menschen nach Rekordschneefällen ausgraben und mit anhaltender Kälte zurechtkommen müssen, vertritt der Mainstream absurderweise den Standpunkt, dass die immer extremeren Frostperioden des Winters auf den menschlichen Wohlstand, d.h. die CO₂-Emissionen, d.h. die globale Erwärmung zurückzuführen sind.

Seine Schlussbemerkung dazu:

Auch wenn das Klimasystem nahezu unendlich komplex ist, gibt es eine Gewissheit:

Erwärmung ist NICHT gleich Abkühlung.

[Hervorhebung im Original]

Link: https://electroverse.substack.com/p/uk-shivers-at-133c-8f-flawed-data?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 8. Januar 2025:

Hier zunächst wieder eine Meldung auf dem Alarmisten-Blog wetteronline.de bzgl. der Schneefälle in den USA.

Weiter geht es mit den Meldungen von Cap Allon:

Kaschmir: Kälte fordert Todesopfer

Kaschmir erlebt einen gnadenlosen Winter, in dem Schnee und klirrende Kälte sowohl Schönheit als auch Härte mit sich bringen.

Die Nachttemperaturen sind auf historische Tiefstwerte gesunken. In Srinagar wurde mit -8,5 °C die kälteste Dezembernacht seit fast einem Jahrhundert gemessen, und in Gulmarg herrschten -13 °C. In Shopian lagen die Nächte tagelang um die -10°C.

Die Kälte hat sich als tödlich erwiesen. Am Sonntag sind fünf Mitglieder einer Familie in Gingle, Uri, erstickt, nachdem sie einen Gasofen benutzt hatten, um sich warm zu halten. Ihr Tod unterstreicht die Gefahren des Frostes, der auch die Wasserleitungen gefrieren ließ und Zehntausende von Haushalten ohne Strom ließ.

„Wir haben seit Tagen eingefrorene Rohre“, sagte Irshad Ahmad aus Srinagar. „Moderne PPR-Rohre sind bei dieser Kälte unbrauchbar.“

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Rekord-Frost in Pakistan

Im benachbarten Pakistan hat der Chefmeteorologe Sardar Sarfaraz vom Meteorologischen Dienst des Landes (PMD) davor gewarnt, dass eine heftige Kältewelle bevorsteht, die die Temperaturen auf rekordverdächtige Tiefstwerte sinken lässt.

In einem Gespräch mit den Lokalnachrichten bezeichnete Sarfaraz die derzeitige Kältewelle als beispiellos. Die Temperaturen sinken in den einstelligen Bereich, wo sie voraussichtlich mindestens bis Mitte Januar bleiben werden. Er betonte, dass dieser Winter bereits alle Rekorde gebrochen hat.

Eine neue Welle polarer Luft, die in dieser Woche eintrifft, wird die Kälte in den nächsten 10 oder mehr Tagen noch verstärken, insbesondere in Belutschistan und Khyber Pakhtunkhwa.

Die nördlichen Regionen Indiens werden nach wie vor von starken Schneefällen heimgesucht, die in einigen Gebieten bis zu 30 cm Neuschnee bringen können.

Das PMD hat die Bürger dringend aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, da sich das Land auf eine „ längere extreme Kälteperiode “ einstellt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/kashmirs-cold-kills-record-freeze?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 9. Januar 2025:

Norden von UK: Vorbereitung auf –20°C

Schottland macht sich auf den härtesten Frost seit Jahrzehnten (vielleicht sogar seit jeher) gefasst. Für die Nacht zum Donnerstag werden in den Highlands Temperaturen unter -20 °C vorhergesagt.

Für Dalwhinnie in der Nähe der Cairngorms wird eine Temperatur von -18 °C vorhergesagt, und in Altnaharra könnten die Temperaturen unter -20 °C sinken. Dies wäre die niedrigste Januartemperatur, die in UK seit 2010 gemessen worden ist. Wird dieser Wert überschritten, könnte dies der kälteste 9./10. Januar seit 1982 sein. (Der landesweite Januar-Rekordtiefstwert liegt bei -27,2 °C in Braemar, Aberdeenshire, ebenfalls 1982).

The Science“ behauptet, dass die Wintertemperaturen in UK im Laufe des Jahrhunderts steigen werden, wobei die Wahrscheinlichkeit, einen extrem kalten Winter zu erleben, laut einer bekannten Studie von derzeit 6 % auf nur 0,6 % im Jahr 2100 sinkt. Nach gängiger Mathematik und Logik müsste es im Jahr 2100 in UK nur noch alle 167 Jahre einen strengen Winter geben, was sehr weit hergeholt erscheint.

Seit dem Jahr 2000 hat das UK mehrere extreme Winter erlebt, darunter den strengen Winter 2009-10 und das „Biest aus dem Osten“ von 2017-18. Auch die Rekordwinter 2010-11 und 2012-13 sollten nicht unerwähnt bleiben.

Selbst dieser Winter (2024-25), also ein Viertel des Jahrhunderts, erweist sich als sehr kalt. Zugegeben, es ist noch zu früh, aber bis zum 7. Januar zeigt der MEZ-Rekord einen Wert von nur 3 °C an. Das sind 0,8 °C weniger als in der Kälteperiode 1961-1990 (die das Met Office immer noch anführt) und liegt auf einer Stufe mit den Januarwerten der Jahre 1659, 1670, 1675, 1677, 1693, 1712, 1713 und 1719.

Abwarten, ob es wirklich so kommt…

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Finnland: Frost bis –38,9°C

Finnland verzeichnete vor kurzem die bisher niedrigste Temperatur der Saison: Die Wetterstation in Tulppio im östlichen Lappland registrierte am Mittwoch um 3:40 Uhr morgens -38,9 °C.

Die gleiche Station in Tulppio hatte zuvor am 16. Dezember mit einer Temperatur von -38,2 °C den Kälterekord für diesen Winter aufgestellt.

Temperaturen unter -40 °C sind in der Geschichte Finnlands, insbesondere in Lappland, zwar selten, aber nicht beispiellos. Die bisher tiefste Temperatur des Landes ist nach wie vor sicher: Sie wurde am 28. Januar 1999 in Kittilä, Lappland, mit -51,5 °C gemessen.

Der Frost in dieser Woche wurde von starkem Schneefall begleitet, und das Finnische Meteorologische Institut (FMI) warnte vor gefährlichen Fahrbedingungen im Osten des Landes.

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Und wieder Indien: Kälte in Madya Pradesh

Wie ein Großteil Indiens hat auch der zentrale Bundesstaat Madhya Pradesh den kältesten Januar seit Jahren hinter sich.

In Pachmarhi wurde kürzlich eine Temperatur von 0,2 °C gemessen, und in Bhopal wurde mit 3,6 °C der tiefste Wert seit mehr als einem Jahrzehnt erreicht. Allein für neun Bezirke in Madhya Pradesh wurde ein Kältetage-Alarm ausgerufen, und eisige Winde wehten über 20 Regionen, darunter Gwalior und Morena.

Heftige Winde aus den nördlichen Gebieten von Jammu und Kaschmir und Himachal Pradesh haben die Kälte aufgrund der massiven Schneeansammlungen noch verstärkt. Die Meteorologen sagen für den gesamten Januar anhaltende „Kältetage“ voraus.

Madhya Pradesh bereitet sich wie viele andere indische Bundesstaaten auf einen langen Winter vor, vor allem im Norden, wo heute Morgen (9. Januar) in Zojila bemerkenswerte -31 °C gemessen wurden; in Drass wurden -24,8 °C gemessen; in der Deosai-Ebene wurden Bodentemperaturen von -50 °C gemessen, was zu den niedrigsten jemals gemessenen Werten gehört, und in Rangdum in Zanskar wurden -33 °C gemessen.

Das sind mit Schnee ausgekleidete Täler im Himalaya, wobei das Gegenteil eines UHI auftritt. A. d. Übers.

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Stärkste Schneefälle in südlichen US-Staaten seit Jahren erwartet

Von Donnerstag bis Sonntag erwarten die Gebiete von Texas bis zu den Carolinas den ersten großen Wintersturm seit Jahren. Es wird erwartet, dass die Auswirkungen des Sturms bis nach Neuengland reichen werden, einschließlich der Regionen, die bereits Anfang dieser Woche betroffen waren.

Auch hier: Abwarten, ob es so kommt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/uk-braces-for-20c-4f-ideology-above?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 10. Januar 2025:

Irland: Warnung vor extremer Kälte ausgeweitet

Irland befindet sich nach wie vor in einer extremen Kältewelle. Bis Freitagmorgen gilt für 15 Bezirke die Warnung „Status Orange“ für extrem niedrige Temperaturen und Eis.

Die Temperaturen werden im größten Teil des Landes unter -5 °C sinken, mit weiterem Schnee im Nordwesten. Met Éireann warnt vor strengem Frost, Glatteis und gefrierendem Nebel, der die Straßen tückisch macht. Autofahrer und Fußgänger werden dringend zur Vorsicht aufgefordert.

Sally Gap in Wicklow am 9. Januar [Brendan Bernie]

Granard, Co Longford, verzeichnete am Donnerstag einen Tiefstwert von -8,2°C, die tiefste Temperatur in Irland in dieser Woche. In Mullingar, Co Westmeath, sank die Temperatur auf -7,5°C, in Athenry, Co Galway, auf -7°C.

In Nordirland wird weiterhin vor Schnee und Eis gewarnt, während sich UK auf Tiefstwerte bis -20 °C einstellen muss.

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Rekord-Schneefälle in Teilen Japans

In Japan hat es in dieser Saison stark geschneit, und in vielen Präfekturen gab es die größten Schneemengen seit Jahren.

In Shirakawa-go, einer UNESCO-Welterbestätte, die für ihre traditionellen Gassho-Zukuri-Bauernhäuser bekannt ist, fielen in weniger als drei Tagen 110 cm Schnee, was einer Gesamtschneehöhe von 186 cm entspricht.

In Anbetracht der Prognosen, die noch mehr davon erwarten lassen, ist das Dorf auf dem besten Weg, den bisherigen monatlichen Schneerekord von 280 cm aus dem Jahr 2006 zu brechen.

In anderen Regionen sind weitaus größere Mengen gefallen…

Derzeit liegt in 16 Gebieten Japans eine Schneedecke von mehr als 300 cm, in zwei sogar mehr als 400 cm, nämlich in den Niigata-Orten Charmant und Arai mit 410 cm bzw. 431 cm.

Japan ist eingeschneit, von Kyoto bis Yamagata:

Link: https://electroverse.substack.com/p/irelands-extreme-cold-warnings-extended?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 03 / 2025

Redaktionsschluss für diesen Report: 10. Januar 2025

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




New York auf dem Weg zum Klima-Utopia

Francis Menton, MANHATTAN CONTRIAN

In einem Beitrag vor einigen Wochen, nämlich am 21. Dezember, [in deutscher Übersetzung hier] habe ich festgestellt, dass Deutschland das Rennen unter allen Ländern und Staaten gewonnen zu haben scheint, um als erstes gegen die „grüne Energiemauer“ zu fahren. Sein Streben nach „erneuerbarem“ Wind- und Solarstrom hat es in eine Lage gebracht, in der regelmäßige Wind- und Sonnenflauten zu enormen Strompreisspitzen führen und wichtige Industrien nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Das Land findet keinen Ausweg aus der Sackgasse und kann nicht mehr weitergehen.

Wenn Deutschland „gegen die Wand gefahren“ ist, was ist dann die passende Analogie für New York? New York hat 2019 mit großem Tamtam sein Klimagesetz verabschiedet. Das Gesetz schreibt vor, dass wir bis 2050 ein „Netto-Null“-Energiesystem haben sollen, mit Zwischenfristen auf dem Weg dorthin. Der erste ernsthafte Termin ist 2030 mit der offiziellen Vorgabe, 70 % des Stroms aus erneuerbaren Energien zu erzeugen (auch bekannt als „70 x 30“). Dieser Termin ist nur noch fünf Jahre entfernt. Innerhalb des letzten Jahres sind alle Bemühungen, das 70 x 30-Ziel zu erreichen, gescheitert, wie jeder wusste, der sich mit dem Thema kritisch auseinandergesetzt hat, dass dies unweigerlich der Fall sein würde. Aber niemand von den Verantwortlichen war bisher bereit zuzugeben, dass sich das Ganze zu einer Farce entwickelt hat.

Hier ist meine Analogie: New York ist wie die Zeichentrickfigur Coyote auf der Jagd nach dem Road Runner, der von der Klippe gestürzt ist und nun in der Luft schwebt, scheinbar ohne zu wissen, was als Nächstes passieren wird.

[Im Original findet sich das entsprechende Bild, dass wegen unklaren Copyrights hier aber nicht gezeigt werden kann. A. d. Übers.]

Wir wissen, was als Nächstes kommt: In Kürze wird er auf die Erde stürzen.
Betrachten Sie ein paar Datenpunkte:

Ausschreibung von Offshore-Windkraftanlagen

Der im Rahmen des Klimagesetzes entwickelte Plan sieht bis 2035 etwa 9000 MW an Offshore-Windkraftanlagen vor. Menschen mit Rechenkenntnissen auf Grundschulniveau wussten, dass diese Menge an intermittierender Stromerzeugung nicht annähernd ausreichen würde, um die Mengen an abschaltbarer Stromerzeugung zu ersetzen, die stillgelegt werden sollen; aber vielleicht wäre dies zumindest ein ernsthafter Anfang. Anfang 2023 befanden sich Berichten zufolge etwa 4300 MW der 9000 MW in „aktiver Entwicklung“, wobei mit den Entwicklern Großhandelspreise im Bereich von 100 $/MWh vereinbart worden waren.

Doch dann begann die Realität zuzuschlagen. In diesem Beitrag vom 15. Oktober 2023 berichtete ich, dass „im Wesentlichen alle“ Entwickler der 4300 MW Offshore-Windkraftanlagen, die sich in „aktiver Entwicklung“ befanden, einen Rückzieher gemacht und Preiserhöhungen im Bereich von 30 bis 50 % gefordert hatten, um weiterzumachen. New York lehnte dieses Manöver ab, hatte aber letztlich keine andere Möglichkeit, als die Verträge neu auszuschreiben und Angebote in der von den Entwicklern geforderten Größenordnung zu erhalten.

Am 29. Februar 2024 gab der Staat bekannt, dass er neue Angebote für zwei der fraglichen Projekte angenommen hat, die insgesamt nur etwa 1700 MW umfassen und einen Preis von über 150 $ pro MWh haben. (Dieses Preisniveau würde Strompreise im Bereich von mindestens 0,40 $/kWh erfordern und wäre völlig unwirtschaftlich, wenn es zur Norm für die New Yorker Stromerzeugung werden sollte).

In der Zwischenzeit scheint die restliche Beschaffung von Offshore-Windkraftanlagen völlig aus dem Ruder gelaufen zu sein. Am 19. April berichtete E&E News, dass New York die Arbeiten an drei seiner großen Offshore-Windentwicklungsgebiete – Attentive Energy, Community Offshore Wind und Excelsior Wind – eingestellt hat. Diese drei hätten, wenn sie weitergeführt worden wären, insgesamt etwa 4000 MW des 9000-MW-Ziels für 2035 ausmachen können. Auszug:

New York hat am Freitag die Stromverträge für drei Offshore-Windkraftprojekte gekündigt, weil ein Turbinenhersteller seine größten Anlagen verschrotten will. Die Nachricht ist ein schwerer Schlag für die US-Offshore-Windindustrie und ein großer Rückschlag für die Klimabestrebungen von New York – und Präsident Joe Biden. Die drei Projekte hätten den Bundesstaat mit 4 Gigawatt Offshore-Windleistung versorgt, was fast der Hälfte des Ziels von New York für 2035 entspricht.

Zum jetzigen Zeitpunkt weiß niemand, wie große Mengen von Offshore-Windkraftanlagen um New York zu einem Preis entwickelt werden können, den niemand zu zahlen bereit ist. Und natürlich hat auch niemand eine Lösung für das Problem der Intermittenz dieses Stromes.

Grüner Wasserstoff

Die New Yorker Regulierungsbehörden haben erkannt, dass ein dekarbonisiertes und überwiegend aus Wind- und Sonnenenergie bestehendes Stromerzeugungssystem eine so genannte „dispatchable emissions-free resource“ (DEFR) benötigt, damit es funktioniert. Die beste Idee, die jemand für die DEFR hat, ist der so genannte „grüne“ Wasserstoff, d. h. Wasserstoff, der durch ein emissionsfreies System wie Wind, Sonne oder Wasser erzeugt wird.

Derzeit wird weltweit nur eine vernachlässigbare Menge an grünem Wasserstoff produziert, und in New York gibt es keinen. Aber irgendwie ist New York auf die Idee gekommen, dass es das schaffen könnte. Zwei Anlagen zur Herstellung von grünem Wasserstoff haben staatliche Zuschüsse erhalten und sind angeblich bereits in Betrieb. Die eine wird von einem Unternehmen namens Plug Power entwickelt und befindet sich in einem Industriepark namens STAMP westlich von Rochester; die andere wird von Air Products in Massena am St. Lawrence River entwickelt. Beide Anlagen sind fast schon komisch klein im Vergleich zu den Mengen an Wasserstoff, die benötigt würden, um die Stromerzeugung in New York in einer Welt vollständig zu unterstützen, in der hauptsächlich Wind- und Sonnenenergie genutzt wird. Aber zumindest wären sie etwas.

Am 18. Oktober berichtete die Batavian, dass die Wasserstoffanlage von Plug Power „auf Eis gelegt“ sei. Auszug:

Chris Suozzi, Vizepräsident für die Entwicklung von Unternehmen und Arbeitskräften im Genesee County Economic Development Center, hat Berichten zufolge einer in Washington, D.C., ansässigen Immobilienfirma mitgeteilt, dass das STAMP-Projekt von Plug Power auf Eis gelegt ist. . . . „Sie sind noch nicht so weit“, soll Suozzi gesagt haben. „Sie sind auf Eis gelegt. Wir wissen nicht, wie es zu diesem Zeitpunkt weitergehen soll.“

Die Einstellung oder Streichung eines grünen Wasserstoffprojektes sollte niemanden überraschen. Im vergangenen Jahr wurden bereits größere Projekte dieser Art von großen Unternehmen wie Fortescue und Origin in Australien abgesagt. Tatsache ist, dass die Kosten für die Herstellung von grünem Wasserstoff ein Vielfaches der Kosten für die Gewinnung von Erdgas aus dem Boden bei gleichem Energiegehalt betragen, wobei Erdgas in jeder Hinsicht ein weitaus besserer Brennstoff ist (höhere Energiedichte, leichter zu handhaben, weniger korrosiv, weniger anfällig für Lecks, weit weniger gefährlich und explosiv usw.). In der Zwischenzeit meldete der Entwickler des STAMP-Projekts für grünen Wasserstoff, Plug Power, als Ergebnis für das dritte Quartal 2024 einen Verlust von 211 Millionen Dollar bei Einnahmen von 174 Millionen Dollar. Das Unternehmen hofft auf ein Darlehen des Energieministeriums, um sich über Wasser zu halten. Ich frage mich, was oder wie Chris Wright darüber denken wird.

Die Anlage von Air Products in Massena plant, die Wasserkraft eines Staudamms am Sankt-Lorenz-Strom zur Herstellung von Wasserstoff zu nutzen. Wie bitte? Die Wasserkraft ist bereits planbar. Wie kann es sinnvoll sein, planbaren Strom für die Herstellung von Wasserstoff zu verwenden, dessen Zweck es ist, planbaren Strom zu erzeugen? Mindestens 40 % der Energie gehen bei der Umwandlung von Strom in Wasserstoff und zurück in Strom verloren. Es muss einfach eine bessere Verwendung für die Wasserkraft des Sankt-Lorenz-Stroms geben, als sie in Wasserstoff umzuwandeln und dann den Wasserstoff zu nutzen. Aber nichts davon ergibt einen Sinn.

Sauberer Weg: Übertragungsleitung

Eine weitere wichtige Einrichtung, um erneuerbare Energien für New York nutzbar zu machen, sollte die Übertragungsleitung mit der Bezeichnung ‚Clean Path‘ sein. Dabei handelt es sich um eine vorgeschlagene 280 km lange Hochleistungs-Übertragungsleitung (4 GW), die Strom, der in verschiedenen neuen „erneuerbaren“ (Wind- und Solar-) Anlagen im Norden und Westen des Staates erzeugt wird, nach New York City und in die Downstate-Region bringen soll. Die Kosten für dieses Großprojekt wurden mit 11 Milliarden Dollar angegeben.

Am 27. November teilte die New York State Energy Research and Development Authority der Public Service Commission mit, dass das Clean Path Projekt gestrichen wurde. Hier ist eine Kopie des Schreibens der NYSERDA und hier ein Artikel von Utility Dive vom 3. Dezember über die Absage.

Ich finde keine Diskussion über die Gründe für die Stornierung, aber es muss so sein, dass die Entwickler die fehlende Wirtschaftlichkeit erkannt haben. Das Problem ist folgendes: Da Wind- und Solargeneratoren nur etwa 20-40 % der Zeit arbeiten, würde diese enorm teure Übertragungsleitung nicht annähernd mit ihrer Kapazität betrieben werden können. Wahrscheinlich wäre sie im Durchschnitt nur zu einem Drittel ausgelastet. Im Vergleich zu einer Leitung, die zu oder fast zu 100 % ausgelastet ist, wären die Übertragungskosten also etwa dreimal so hoch.

Die Streichung dieser Leitung ist erst im letzten Monat erfolgt, und ich habe noch nichts über Pläne für eine Neuausschreibung oder eine alternative Strategie gesehen. Bisher sagt niemand: „Das kann unmöglich funktionieren“. Aber egal, wie man das Problem angeht, die Kosten für die Übertragung von intermittierendem Wind- und Solarstrom aus dem Hinterland nach New York City werden etwa dreimal so hoch sein wie die Kosten für die Übertragung von Strom aus einem Erdgaskraftwerk, das fast immer läuft.

Wir schweben also in der Luft, und niemand scheint zu begreifen, dass wir in Kürze auf die Erde stürzen werden. Alle Beteiligten versuchen, die letzten Dollar aus den Steuerzahlern herauszuholen, bevor der Absturz erfolgt.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/01/03/new-york-on-the-march-to-climate-utopia/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Falsch, WMO, es gibt keine Beweise dafür, dass „die Auswirkungen des Klimawandels den Globus im Jahr 2024 im Griff hatten“.

Anthony Watts

[Alle Hervorhebungen in diesem Beitrag vom Übersetzer]

Der Artikel der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) mit dem Titel „Climate Change Impacts Grip Globe in 2024“ zeichnet ein düsteres Bild eines Planeten, der ins Chaos stürzt, wobei extreme Wetterereignisse auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurückgeführt werden. Diese Darstellung ist zwar für wenig informierte Leser emotional ansprechend, vermengt aber fälschlicherweise kurzfristige Wetterereignisse mit langfristigen Klimatrends. Dies ist ein grundlegender Fehler, der die wissenschaftliche Integrität der Behauptungen untergräbt, zumal die WMO selbst definiert, was Klima ist: „…die durchschnittlichen Wetterbedingungen an einem bestimmten Ort und über einen langen Zeitraum hinweg“. Darüber hinaus zeigen historische Daten, dass die Menschheit nicht mit einer eskalierenden Klimakrise konfrontiert ist, sondern stattdessen immer besser mit extremen Wetterereignissen umgehen kann, ist doch die Zahl der wetterbedingten Todesfälle im letzten Jahrhundert drastisch gesunken.

Einer der Hauptfehler des WMO-Artikels besteht darin, dass nicht zwischen Wetter und Klima unterschieden wird. Das Wetter umfasst kurzfristige atmosphärische Phänomene wie Hitzewellen, Stürme und Niederschläge, während sich das Klima auf langfristige Muster und Durchschnittswerte über Jahrzehnte oder Jahrhunderte bezieht. Diese Unterscheidung ist von entscheidender Bedeutung, doch die WMO verwischt die Grenze, indem sie impliziert, dass einzelne Wetterereignisse im Jahr 2024 ein definitiver Beweis für den Klimawandel sind. Nur langfristige Wettertrends von dreißig oder mehr Jahren können auf den Klimawandel hindeuten, und in den Daten sind keine derartigen langfristigen Trends für eine Verschlechterung der extremen Wetterereignisse zu finden.

Wie Climate Realism hervorhebt, „treten extreme Wetterereignisse seit Jahrtausenden auf, oft ohne Verbindung zum menschlichen Einfluss“. Die Website stellt fest, dass die Zuordnung jeder Überschwemmung oder Hitzewelle zum Klimawandel die natürliche Variabilität ignoriert und die Komplexität der atmosphärischen Systeme nicht berücksichtigt. Sogar der IPCC räumt ein, dass es schwierig ist, bestimmte Wetterereignisse langfristigen Klimatrends zuzuordnen, und erklärt, dass eine solche Zuordnung strenge Analysen erfordert und sich nicht auf Einzelereignisse stützen kann.

Kurz gesagt, der Ansatz der WMO ist höchst irreführend, da er Wetterereignisse als Propagandawerkzeug benutzt, um das Narrativ eines Klimanotstands zu verkaufen.

Während sich der WMO-Artikel auf die unmittelbaren Auswirkungen extremer Wetterereignisse konzentriert, lässt er bequemerweise eine kritische Tatsache aus: Die Zahl der Todesfälle durch wetterbedingte Katastrophen ist in den letzten 100 Jahren stark zurückgegangen. In den 1920er Jahren starben im Jahresdurchschnitt weltweit etwa 485.000 Menschen bei solchen Katastrophen. Heute ist diese Zahl um über 98 % auf weniger als 10.000 pro Jahr gesunken. Dies ist kein Beweis für eine eskalierende Gefahr, sondern für einen außerordentlichen menschlichen Fortschritt. Siehe die folgende Graphik:

Graphik: Sie zeigt einen enormen Rückgang der Anzahl von Todesfällen im Zusammenhang mit allen extremen Wetterereignissen über einen Zeitraum von 100 Jahren von 1920 bis 2021. Quelle: Dr. Bjorn Lomborg, Daten der International Disaster Database, veröffentlicht in ScienceDirect.

Wie auf Climate at a Glance ausführlich dargestellt, ist der dramatische Rückgang der wetterbedingten Todesfälle auf Fortschritte in den Bereichen Vorhersage, Notfallmaßnahmen, Infrastruktur und Kommunikationstechnologien zurückzuführen. Die Fähigkeit der Menschheit, extreme Wetterereignisse vorherzusehen und sich an sie anzupassen, hat sich exponentiell verbessert, wodurch Millionen von Menschenleben gerettet und die Auswirkungen von Naturkatastrophen gemildert werden konnten. Wir sind keineswegs verwundbarer, sondern widerstandsfähiger als je zuvor.

Darüber hinaus hebt Watts Up With That hervor, dass die weltweite Berichterstattung über extreme Wetterereignisse zwar zugenommen hat – was den Anschein erweckt, dass es immer schlimmer wird – die tatsächliche Häufigkeit und Intensität solcher Ereignisse jedoch innerhalb historischer Normen liegt. Dies unterstreicht die Bedeutung des Kontextes und erinnert die Leser daran, dass das Herauspicken von Extremereignissen bei gleichzeitigem Ignorieren von Gesamttrends zu einer stark verzerrten öffentlichen Wahrnehmung und teuren politischen Fehlentscheidungen führt.

Ein weiterer Fehler in der Argumentation der WMO ist die Annahme, dass alle ungewöhnlichen Wettermuster das Ergebnis menschlicher Aktivitäten sind. Das Klimasystem kann zwar von einigen anthropogenen Faktoren beeinflusst werden, unterliegt aber auch in hohem Maße der natürlichen Variabilität. Phänomene wie El Niño, vulkanische Aktivität und Sonnenzyklen spielen eine viel größere Rolle bei der Gestaltung von Wetterlagen und müssen bei der Bewertung der Ursachen von Extremereignissen berücksichtigt werden.

So verweist der WMO-Artikel auf rekordverdächtige Regenfälle und Überschwemmungen im Jahr 2024 und impliziert, dass diese beispiellos sind. Wie Climate Realism jedoch feststellt, zeigen historische Daten, dass ähnliche Ereignisse lange vor der Industrialisierung auftraten. Das Ignorieren dieses historischen Kontextes führt zu einer verzerrten Sicht auf die aktuellen Bedingungen und fördert unnötigen Alarmismus.

Der Ansatz der WMO ist sinnbildlich für einen breiteren Trend in der Klimaberichterstattung: kurzfristige Wetterereignisse als Beweis für den langfristigen Klimawandel zu verwenden. Diese Taktik ist nicht nur wissenschaftlich fehlerhaft, sondern auch gefährlich irreführend. Durch die Vermischung von Wetter und Klima untergraben solche Darstellungen das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft und fördern politische Maßnahmen, die oft schädlicher sind als die Phänomene, die sie bekämpfen sollen.

Eine solche alarmistische Rhetorik hat reale Folgen und führt zu einer wirtschaftlich katastrophalen Politik, die den ärmsten Bevölkerungsschichten der Welt unverhältnismäßig stark schadet. Wenn beispielsweise Ressourcen für die Bekämpfung übertriebener Klimabedrohungen verwendet werden, sind die Gemeinschaften möglicherweise weniger gut auf unmittelbare Herausforderungen wie Armut, Krankheiten und Naturkatastrophen vorbereitet.

Der WMO-Bericht „Climate Change Impacts Grip Globe in 2024“ (Auswirkungen des Klimawandels auf den Globus im Jahr 2024) ist ein Beispiel dafür, wie kurzfristige Wetterereignisse missbraucht werden, um ein langfristiges Bild einer angeblichen Klimakrise zu verbreiten. Eine solche Sensationslust untergräbt nicht nur das öffentliche Verständnis der Klimawissenschaft, sondern fördert auch eine fehlgeleitete Politik, die der Angst den Vorrang vor den Fakten gibt. Wetter ist nicht gleich Klima, und die Vermengung der beiden Begriffe ist entweder ein Akt der Unwissenheit oder der bewussten Täuschung, wobei beides zu fehlgeleiteten Ressourcen führen kann, die das Leben und Wohlergehen der Menschen gefährden.

Die Öffentlichkeit sollte bei der Klimaberichterstattung einen höheren Standard anlegen – einen, bei dem wissenschaftliche Genauigkeit Vorrang vor sensationslüsternen Schlagzeilen hat. Für alles andere steht zu viel auf dem Spiel.

Link: https://climaterealism.com/2025/01/wrong-world-meteorological-organization-there-is-no-evidence-climate-change-impacts-griped-globe-in-2024/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Nun sind sie alle weg! JPMorgan verlässt als letzte der Big-6-Banken in den USA die Net-Zero Banking Alliance! Blackrock heute auch!

Simon Jessop

– Letzter der Big-6-Banken in den USA verlässt die Gruppe

– Sagt, dass er sich weiterhin auf „pragmatische“ Klimalösungen konzentriert

– Ausstieg erfolgt inmitten des wachsenden politischen Drucks in den USA

LONDON, 7. Januar (Reuters) – JPMorgan (JPM.N) hat am Dienstag erklärt, dass es die Net-Zero Banking Alliance verlässt. Damit ist es der letzte US-Kreditgeber, der die größte Klima-Koalition der Branche unter dem wachsenden politischen Druck der USA verlässt.

Der Schritt bedeutet, dass die sechs größten Banken in der größten Volkswirtschaft der Welt – Goldman Sachs (GS.N), Wells Fargo (WFC.N), Citi (C.N), Bank of America (BAC.N), Morgan Stanley (MS.N) und nun JPMorgan – alle innerhalb eines Monats die Gruppe verlassen haben.

JPMorgan nannte keine eindeutigen Gründe für den Austritt aus der Initiative, der jedoch auf den monatelangen Druck einiger republikanischer Politiker zurückgeht, die meinten, die Mitgliedschaft in solchen Koalitionen könnte gegen die Kartellvorschriften verstoßen.

„Wir werden weiterhin unabhängig arbeiten, um die Interessen unserer Firma, unserer Aktionäre und unserer Kunden voranzubringen, und wir werden uns weiterhin auf pragmatische Lösungen konzentrieren, um kohlenstoffarme Technologien zu fördern und gleichzeitig die Energiesicherheit zu verbessern“, sagte ein Sprecher des Unternehmens in einer Erklärung.

„Wir werden auch weiterhin die Bank- und Investitionsbedürfnisse unserer Kunden unterstützen, die sich mit der Energiewende und der Dekarbonisierung verschiedener Wirtschaftssektoren befassen.“

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/01/08/and-then-there-were-none-jpmorgan-becomes-last-of-the-big-6-u-s-banks-to-quit-net-zero-banking-alliance/

Nachtrag:

Nun auch noch Blackrock. Die FAZ schreibt heute

Blackrock verlässt Klimabündnis

Die Mitglieder der Initiative NZAMI verpflichten sich, einen Beitrag zu leisten, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Blackrock ist nun ausgetreten. US-Banken haben eine ähnliche Allianz kurz vor Trumps Amtsantritt ebenfalls verlassen.

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Warum kalifornische Waldbrände NICHTS mit Klima zu tun haben: Eine historische und meteorologische Perspektive

Anthony Watts

Die derzeit um Los Angeles wüten tragischen Waldbrände haben den vorhersehbaren Chor, neu entfacht der den Klimawandel für Naturkatastrophen verantwortlich macht. Wie Artikel von Medien wie Axios, Newsweek und BBC zeigen, gibt es eine zunehmende Tendenz, jedes Feuer, jede Überschwemmung und jeden Sturm mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen. Ein genauerer Blick auf die Geschichte, die Meteorologie und die Landbewirtschaftung zeigt jedoch, dass diese Behauptungen von wenig informierten Journalisten oft zu stark vereinfacht werden und unmittelbarere, handhabbare Ursachen außer Acht lassen.

Es ist wichtig, die Schlagzeilen von der Wissenschaft zu trennen, um diese Waldbrände in ihrem richtigen Kontext zu verstehen. Die aktuellen Brände sind, wie viele vor ihnen, größtenteils auf gut dokumentierte Wetterphänomene, historische Landnutzungsmuster und menschliche Entscheidungen zurückzuführen – und nicht auf eine nebulöse, allumfassende Erzählung von „Klimafaktoren“.

Wald- und Buschbrände: Ein Teil der kalifornischen Historie

Die Beziehung Kaliforniens zu Bränden ist älter als die industrielle Revolution und sicherlich auch als die moderne Klimadiskussion. Historische Aufzeichnungen und Studien zeigen immer wieder, dass große Waldbrände seit Jahrtausenden ein natürlicher Bestandteil des Ökosystems des Bundesstaates sind. Nach Angaben des U.S. Geological Survey ist die Häufigkeit großer Waldbrände in Südkalifornien im letzten Jahrhundert relativ konstant geblieben, wobei die menschliche Besiedlung und Landbewirtschaftung eine weitaus größere Rolle spielen als die globalen Temperaturtrends (Quelle).

Eine bis ins Jahr 1878 zurückreichende Karte der Waldbrände zeigt, dass diese in Kalifornien endemisch sind:

In dem Newsweek-Artikel wird darauf hingewiesen, dass Brände wie das Palisades-Feuer von den Medien oft dem „Klimawandel“ zugeschrieben werden, dass aber menschliche Aktivitäten wie Brandstiftung, versehentliches Entzünden oder schlechte Landbewirtschaftung diese Ereignisse häufiger auslösen. Das kontrollierte Abbrennen, das von den amerikanischen Ureinwohnern Jahrhunderte lang praktiziert worden war, wurde mit dem Beginn der europäischen Besiedlung aufgegeben. Dies führte dazu, dass sich eine dichte, feueranfällige Vegetation bildete. Tatsächlich ist ein Großteil des heutigen Waldbrandproblems in den USA auf diese überwucherten Landschaften zurückzuführen und nicht auf die schrittweise Veränderung der globalen Temperaturen. Eine vom U.S. Forest Service veröffentlichte Studie unterstreicht beispielsweise die bedeutende Rolle von Waldbränden in der natürlichen Ökologie Kaliforniens, wobei die Intervalle, in denen Brände wiederkehren, je nach Ökosystem zwischen Jahrzehnten und Jahrhunderten liegen.

Santa Ana-Winde: Wetter, nicht Klima

Ein entscheidender Faktor bei den Waldbränden in Los Angeles sind die berüchtigten Santa-Ana-Winde,


die weder neu sind noch mit dem Klimawandel zusammenhängen. Diese trockenen, böigen Winde sind ein wiederkehrendes Wetterphänomen, das durch Hochdrucksysteme über dem Great Basin verursacht wird, die heiße, trockene Luft über die Bergpässe Südkaliforniens drücken. Seit es Aufzeichnungen gibt, sind sie eine gut dokumentierte Ursache für Waldbrände. In dem Artikel von Sky News wird die Rolle dieser Winde bei der raschen Ausbreitung der Flammen eingeräumt, dann aber auf den Klimawandel verwiesen, ohne eine konkrete wissenschaftliche Verbindung herzustellen.

Zur Klarstellung: Die Santa-Ana-Winde sind ein kurzfristiges Wetterereignis, kein langfristiger Klimatrend. Die Verwechslung von Wetter und Klima, wie sie in den Medien immer wieder vorkommt, stellt die Wissenschaft falsch dar. Das Klima bezieht sich auf Muster, die über Jahrzehnte oder Jahrhunderte beobachtet werden, während sich das Wetter mit den unmittelbaren atmosphärischen Bedingungen befasst. Das Ignorieren dieser Unterscheidung schürt Alarmismus auf Kosten eines differenzierten Verständnisses.

Land-Management und wachsende Großstädte

Ein weiteres übersehenes Problem ist die Landbewirtschaftung. Jahrzehnte lange Maßnahmen eines falschen Naturschutzes haben dazu geführt, dass sich trockenes Gestrüpp, abgestorbene Bäume und dichte Vegetation ansammeln konnten, was die perfekten Bedingungen für katastrophale Brände geschaffen hat. Der Palisades-Brand beispielsweise wurde laut Berichten, die von Newsweek zitiert werden, durch dichte Vegetation angefacht, die sich über Jahre hinweg angesammelt hatte.

Die Ausbreitung der Städte in brandgefährdete Gebiete – die Schnittstelle zwischen Wildnis und Stadt – verschärft das Problem zusätzlich. In Kalifornien ist eine erhebliche Zunahme von Wohnsiedlungen zu verzeichnen, die in Gebiete vordringen, die in der Vergangenheit anfällig für Brände waren. In einem Bericht des California Department of Forestry and Fire Protection (Cal Fire) wird hervorgehoben, dass schlechte Planung und ein Mangel an schützendem Raum um Gebäude herum wesentlich zur Zerstörung durch Waldbrände beitragen (Quelle).

Kontrolliertes Abbrennen und Vegetationsmanagement werden bei weitem nicht kostengünstig und effektiv genutzt. Sogar der BBC-Artikel räumt ein, dass schlechte Landbewirtschaftung eine wichtige Rolle spielt, obwohl dieser Punkt beschönigt wird, um sich auf die Darstellung des Klimawandels zu konzentrieren.

Medienhype und das Bild vom Klimawandel

Es ist allzu üblich geworden, dass die Medien Naturkatastrophen als Beweis für eine bevorstehende Klima-Apokalypse darstellen. Die Artikel von Axios, Newsweek und Sky News sind Paradebeispiele für diesen Trend. Zwar werden Wetter- und Landnutzungsfaktoren am Rande erwähnt, doch kehrt der Fokus unweigerlich zu vagen, unbelegten Behauptungen über „Klimafaktoren“ zurück.

Das Problem bei diesem Ansatz ist, dass er die Öffentlichkeit und die politischen Entscheidungsträger gleichermaßen in die Irre führt. Wenn wir für Waldbrände in erster Linie den Klimawandel verantwortlich machen, laufen wir Gefahr, die unmittelbareren, lösbaren Probleme zu ignorieren. Die Fixierung der Medien auf den Klimawandel als universellen Sündenbock führt dazu, dass kritische Faktoren wie Landmanagement, Stadtplanung und Brandverhütung viel zu wenig beachtet werden.

Die Gefahr fehlgeleiteter Politik

Waldbrände auf den Klimawandel zu schieben, sorgt für dramatische Schlagzeilen, lenkt aber von praktischen Lösungen ab. Kaliforniens zunehmendes Vertrauen in erneuerbare Energien und Elektrofahrzeuge mag zwar dazu beitragen, die Emissionen im Laufe der Zeit zu senken, aber sie tragen wenig dazu bei, die Waldbrandgefahr in Kalifornien zu verringern. Schlimmer noch: Durch diese Maßnahmen werden oft Ressourcen von dringenden Problemen wie Brandverhütung und Verbesserung der Infrastruktur abgezogen.

In einem Bericht der Little-Hoover-Kommission wird die dringende Notwendigkeit einer besseren Waldbewirtschaftung betont, einschließlich der Durchforstung dichter Wälder und der Durchführung gezielter Waldbrände. Diese Lösungen werden jedoch häufig zugunsten von Maßnahmen ignoriert, die zwar politisch gut klingen, aber die Ursachen für die Verwüstung durch Waldbrände nicht angehen.

Schlussfolgerung: Fakten statt Furcht erforderlich!

Die Waldbrände in Kalifornien sind tragisch, aber keineswegs beispiellos. Historische Aufzeichnungen über Brände, die Rolle der Santa-Ana-Winde und die Auswirkungen schlechter Landbewirtschaftung zeigen ein viel komplexeres Bild, als es der Bezug auf Klimawandel vermuten lässt. Wie in den Artikeln von Sky News und Newsweek versehentlich hervorgehoben wird, gibt es viele unmittelbare Ursachen für Waldbrände, die unsere Aufmerksamkeit erfordern – Ursachen, die wenig oder gar nichts mit den globalen Klimatrends zu tun haben.

Die Eile, jedes Feuer dem Klimawandel zuzuschreiben, vereinfacht das Problem zu sehr und lenkt von praktikablen Lösungen ab. Die Verbesserung der Waldbewirtschaftung, die Durchsetzung von Schutzabständen und die Eindämmung der Ausbreitung von Städten in brandgefährdete Gebiete sind Schritte, die wir heute unternehmen könnten.

Es ist wichtig, zwischen Hype und Realität zu unterscheiden. Diese Brände sind kein Beweis für eine Klimakrise, sondern eine Erinnerung daran, wie wichtig eine umsichtige Landbewirtschaftung und Katastrophenvorsorge sind. Wir sollten uns auf Lösungen konzentrieren, die auf Wissenschaft, Geschichte und Praxis beruhen – und nicht auf Angst.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/01/08/why-california-wildfires-are-not-climate-driven-a-historical-and-meteorological-perspective/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE