Sie wussten es: Unmögliches Klimamodellszenario wurde trotz bekannter Mängel weit verbreitet angewendet

H. Sterling Burnett

Mehr als ein Jahrzehnt lang dominierte der „Representative Concentration Pathway 8.5“ (RCP8.5), das Klimamodellszenario mit hohen Emissionen, die Klimaforschung und -politik und wurde als „Business-as-usual“-Szenario betrachtet. Es prognostizierte einen Anstieg der globalen Temperaturen um 4,3 °C oder mehr bis zum Jahr 2100.

Viele Klimaforscher wiesen von Anfang an öffentlich darauf hin, dass RCP8.5 „unplausibel“ sei und nicht als erwartetes Szenario oder „Business-as-usual“-Szenario behandelt werden sollte, doch das hinderte viele dieser Wissenschaftler nicht daran – und die überwiegende Mehrheit der anderen, die in begutachteten Fachzeitschriften veröffentlichten und sich in den Mainstream-Medien äußerten – es genau so zu behandeln und Regierungschefs sowie politische Entscheidungsträger dazu aufzufordern, einen raschen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen durchzusetzen, um die katastrophalen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen zu verhindern, die RCP8.5 prognostizierte.

Die genauen Zahlen schwanken täglich, doch bis Mitte 2026 haben Zehntausende von begutachteten Klimastudien RCP8.5 verwendet. Allein bis Anfang 2020 veröffentlichten Forscher täglich etwa 20 Studien, die dieses Szenario nutzten, wobei Schätzungen von mehr als 8.500 Artikeln in einem Zeitraum von 18 Monaten ausgehen.

Bereits 2017 habe ich in „Climate Change Weekly“ die Verwendung von RCP8.5 für die Klimawissenschaft und -politik kritisiert und seitdem immer wieder darauf hingewiesen. Ich habe anhand der Aussagen der Wissenschaftler selbst argumentiert, dass RCP8.5 nicht nur unglaubwürdig, sondern unmöglich sei. Es gibt viele Gründe, warum RCP8.5 von Anfang an ein falscher Anknüpfungspunkt für die Klimapolitik war; der vielleicht wichtigste davon ist die Tatsache, dass weltweit nicht genügend förderbare Kohle vorhanden ist, um den angenommenen fünffachen Anstieg des Verbrauchs bis 2100 zu decken. Zudem ist die Weltbevölkerung nicht auf dem Weg – und wird es auch unter keinem vorhersehbaren Szenario sein –, auf den im RCP8.5-Szenario angenommenen Bereich von 12,6 Milliarden bis 14,5 Milliarden zu steigen. Kurz gesagt: Meine Kritik war richtig: RCP8.5 war von Anfang an eine Lüge. Alle Wissenschaftler, die es trotz seiner bekannten Schwächen verwendet haben, lagen falsch.

Sie müssen mir nicht glauben, um zu wissen, dass dies wahr ist. Der IPCC höchstselbst – der das RCP8.5-Szenario jahrelang wie eine Keule einsetzte, um Regierungsvertreter bei Klimaverhandlungen zu zahlreichen ungerechtfertigten Klimaabkommen zu zwingen – hat dies Mitte April 2026 zugegeben.

Um es mit den unvergesslichen Worten des „Die Hard“-Helden John McClane zu sagen: „Willkommen auf der Party, Kumpel.“

Besser spät als nie, nehme ich an.

Schockierenderweise wurde RCP8.5 trotz seiner offiziellen Zurückweisung in mehr als 70 begutachteten Artikeln als Referenzszenario herangezogen. Die Zeitschriften, die diese Artikel veröffentlichen, machen sich nicht einmal die Mühe, sie zurückzuziehen oder mit einem Hinweis zu versehen, der auf die Ungültigkeit ihrer Ergebnisse hinweist, weil die Schlüsselkennzahl für ihre alarmierenden Behauptungen zurückgezogen wurde. So viel zum viel gepriesenen Peer-Review-Verfahren.

Der IPCC und die ihm hörigen Medien behandeln diese Schlussfolgerung, als wäre sie eine neue Entdeckung, doch das ist sie nicht. Die Unplausibilität, ja sogar die Unmöglichkeit des RCP8.5-Szenarios war dessen Befürwortern von Anfang an bekannt, doch anstatt es über Bord zu werfen, errichteten sie auf der Grundlage seiner falschen Vorhersagen ein gewaltiges Konstrukt aus Veröffentlichungen, Gesetzen und Vorschriften. Damit folgten sie lediglich dem Rat eines frühen Klimaalarmisten, des verstorbenen Dr. Stephen Schneider, der zugab, dass Ehrlichkeit in Bezug auf die Wissenschaft die Bemühungen untergraben würde, Regierungen dazu zu bewegen, die von den Alarmisten gewünschten politischen Maßnahmen zu erlassen. Schneider sagte gegenüber dem Magazin „Discover“:

Einerseits sind wir als Wissenschaftler ethisch an die wissenschaftliche Methode gebunden und versprechen damit im Grunde, die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen – was bedeutet, dass wir alle Zweifel, Vorbehalte, „Wenns“, „Unds“ und „Aber“ einbeziehen müssen. Andererseits sind wir nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Menschen. Und wie die meisten Menschen möchten wir, dass die Welt ein besserer Ort wird, was in diesem Zusammenhang bedeutet, dass wir daran arbeiten, das Risiko eines potenziell katastrophalen Klimawandels zu verringern. Dazu brauchen wir breite Unterstützung, um die Öffentlichkeit zu begeistern. Das bedeutet natürlich, dass wir für umfangreiche Medienberichterstattung sorgen müssen. Also müssen wir beängstigende Szenarien entwerfen, vereinfachte, dramatische Aussagen treffen und unsere eventuellen Zweifel kaum erwähnen. … Jeder von uns muss für sich entscheiden, wo das richtige Gleichgewicht zwischen Wirksamkeit und Ehrlichkeit liegt. Ich hoffe, dass dies bedeutet, beides zu sein.

Die Wissenschaft als Mittel zur Erweiterung des Wissens und zur Entdeckung von Wahrheiten wird untergraben, wenn ihre Vertreter Platons Kunst der (un)edlen Lüge zur Verfolgung politischer Ziele anwenden. Genau das haben der IPCC und seine Mitstreiter getan.

„Die Integrität der Wissenschaft hängt von ihrer Fähigkeit ab, ein immer zuverlässigeres Bild davon zu vermitteln, wie die Welt funktioniert“, schrieben Roger Pielke Jr. und Justin Ritchie in ihrem Blogbeitrag über die öffentliche Rücknahme von RCP8.5 und die Aufregung, die dessen langjährige Verwendung und endgültige Ablehnung begleitet hat. „In den letzten rund zehn Jahren sind ernsthafte Bedrohungen für diese Integrität zutage getreten“, schreiben Pielke und Ritchie.

„Die Erwartung, dass die Wissenschaft von Natur aus selbstkorrigierend ist und sich kumulativ und schrittweise von falschen Annahmen weg und hin zur Wahrheit bewegt, wurde in zahlreichen Bereichen in Frage gestellt“, schreiben die Autoren. „Ein Versagen der Selbstkorrektur in der Wissenschaft hat die Fähigkeit der Klimawissenschaft beeinträchtigt, plausible Aussichten auf unsere gemeinsame Zukunft zu liefern“, stellen Pielke und Ritchie zutreffend fest.

Ich empfehle den Lesern von CCW, die ausführliche und fundierte Diskussion über den Aufstieg und Fall extremer Klimaszenarien vollständig zu lesen.

Nun gibt es eine ganze Website, die sich der Aufdeckung des gesamten schmutzigen RCP8.5-Skandals widmet. Die neue Website www.they-knew.com wurde von Jason Isaac vom American Energy Institute ins Leben gerufen. Isaac beschreibt die Website in der Pressemitteilung zu ihrer Ankündigung wie folgt:

They-Knew.com, eine umfassende öffentliche Dokumentation, die den systematischen Missbrauch von RCP8.5 aufzeigt – jenes extremen Klimaszenarios, das über ein Jahrzehnt lang fast jede alarmierende Schlagzeile, jede Vorschrift, jede Klage und jeden Schullehrplan zum Klimawandel befeuert hat – und das der Szenarioausschuss der Vereinten Nationen im April 2026 offiziell als „unplausibel“ eingestuft hat.

Die Website dokumentiert einen der folgenschwersten Verstöße gegen die wissenschaftliche Integrität dieses Jahrhunderts: Wissenschaftler wiesen bereits 2017 darauf hin, dass RCP8.5 unrealistisch sei, veröffentlichten diese Warnungen in den renommiertesten Fachzeitschriften der Welt und mussten mit ansehen, wie Regierungen, Zentralbanken, Gerichte, Pädagogen und Interessenverbände es trotzdem weiter verwendeten.

They-knew.com bietet einen chronologischen Überblick über die Entstehung, Einführung und den Missbrauch von RCP8.5. Die Website dokumentiert die Organisationen und einflussreichen Akteure sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor, die RCP8.5 genutzt haben, um fehlerhafte, kostspielige und die Freiheit beschränkende Gesetze, Vorschriften und finanzpolitische Maßnahmen durchzusetzen. Das Vorgehen großer Banken, Investmenthäuser, Portfoliomanager, Bürokraten und Amtsträger hat zu Fehlinvestitionen im privaten Sektor geführt, die Unternehmen, Rentnern, Arbeitnehmern, Aktionären und der Wirtschaft geschadet haben. RCP8.5 bildete zudem die Grundlage für ungerechtfertigte staatliche Eingriffe in die Märkte für Energie, Verkehr, Infrastruktur und Haushaltsgeräte, die Menschenleben gefährdet und die Bevölkerung ärmer gemacht sowie in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt haben, als dies sonst der Fall gewesen wäre.

All dies ist darauf zurückzuführen, dass die Eliten aus Wirtschaft und Politik RCP8.5 als Leitstern oder treibende Kraft hinter der Klimapolitik von Unternehmen und Regierungen übernommen haben. Selbst wenn die Eliten nicht wirklich daran glaubten, dass die apokalyptischen Prognosen von RCP8.5 wahrscheinlich waren oder eintreten würden, bot es ihnen doch den „wissenschaftlichen“ Deckmantel, um Maßnahmen durchzusetzen, die sie ohnehin wollten – sei es aus finanziellen, paternalistischen, hochmütigen oder größenwahnsinnigen Gründen.

They-knew.com merkt an, dass die vielleicht nachhaltigste und schädlichste Auswirkung von RCP8.5 darin besteht, dass es dazu genutzt wurde, eine ganze Generation von Kindern zu indoktrinieren und ihnen Angst einzujagen, sodass sie glaubten, die Welt würde aufgrund ihrer eigenen und der Entscheidungen ihrer Eltern bzgl. Energie untergehen – und das auf der Grundlage eines Szenarios, von dem Wissenschaftler insgeheim wussten, dass es reine Fiktion war. They-knew.com beschreibt all dies und noch viel mehr im Detail. Schaut es euch an.

[Hervorhebung vom Übersetzer. Noch schlimmer ist ja, dass genau das in allen Schulbüchern und Unterrichts-Materialien zu finden ist – ohne Aussicht einer Korrektur. Immer noch schlimmer: Ich weiß inzwischen, dass dem Vernehmen nach Lehrer Angst haben, den Kindern die Realität zu vermitteln.]

Ich bin mir sicher, dass ihr darüber zu Recht empört sein werdet.

Quellen: American Energy Institute; They Knew; Issues.org; Climate at a Glance

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-584-they-knew-impossible-climate-model-scenario-widely-used-despite-known-flaws/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Wolken-Fehler

Cap Allon

Stellen Sie sich in die volle Sonne und lassen Sie dann eine Wolke über sich hinwegziehen. Das Licht wird schwächer. Die Hitze lässt nach. Die Oberflächenenergie verändert sich sofort. Wolken bestimmen, wie viel Sonnenstrahlung den Boden erreicht. Das ist ein entscheidender Faktor, den die Modelle nicht berücksichtigen.

Eine neue Studie verglich wichtige Klimareanalysen mit Satelliten- und Bodenbeobachtungen aus den Jahren 2012–2023. Dabei wurde festgestellt, dass Modelle die Menge der von Wolken absorbierten einfallenden Sonnenstrahlung unterschätzen. Für das MERRA-2-Modell der NASA beträgt die durchschnittliche Unterschätzung über den gesamten Untersuchungszeitraum 16,51 W/m².

Bereits im Jahr 2015 hatten Feldman et al. den Anstieg des CO₂-Treibhauspotenzials bei klarem Himmel an der Erdoberfläche direkt gemessen: etwa 0,2 W/m² pro Jahrzehnt. „Klarer Himmel“ bedeutet, dass Wolken aus der Berechnung herausgenommen werden, sodass der CO₂-Effekt isoliert betrachtet wird.

Vergleichen Sie die beiden Strahlungswerte: 16,51 W/m² Abweichung durch Wolkenabsorption gegenüber 0,2 W/m² gemessenem CO₂-Anstieg bei klarem Himmel.

Die von der NASA im MERRA-2-Modell ermittelte Abweichung durch Wolkenabsorption ist mehr als 80-mal so groß wie der von Feldman gemessene CO₂-Anstieg über einen Zeitraum von einem Jahrzehnt.

Auf der ISCCP-Seite der NASA selbst heißt es, dass eine Verdopplung des CO₂-Gehalts die Strahlungsbilanz an der Erdoberfläche voraussichtlich nur um etwa 2 % verändern wird, während Wolken und Niederschlag in aktuellen Modellen nur zu etwa 25–35 % genau modelliert werden. Die NASA räumt ein, dass Modelle, um in diesem Maßstab aussagekräftig zu sein, eine Genauigkeit von nahezu 0,25 % benötigen – was eine „etwa hundertfache“ Verbesserung erfordern würde.

Die Behörde weiß zudem, dass Wolken den Planeten insgesamt abkühlen – nach ihren Berechnungen um etwa 5 °C. Ohne Wolken würde die Erde fast 20 % mehr Sonnenenergie absorbieren. Wolken sind einer der wichtigsten Faktoren, welche die Erwärmung der Erdoberfläche steuern.

In Verbindung mit Daten aus der Praxis zeigt Copernicus, dass die Sonnenscheindauer in Europa seit den 1980er Jahren stark zugenommen hat, während die Bewölkung zurückgegangen ist. Im Jahr 2025 lag die Sonnenscheindauer etwa 5 % über dem Durchschnitt, während die Bewölkung etwa 3 % unter dem Durchschnitt lag:

Bei genauerer Betrachtung auf lokaler Ebene zeigen die Daten des DWD für den Zeitraum 1983–2024, dass die globale Strahlung um +3,46 kWh/m² pro Jahr zunimmt, wobei die Dekadenmittelwerte von 1014 auf 1054, dann auf 1089 und schließlich auf 1114 kWh/m² stiegen:

Inwieweit die jüngste Erwärmung in Europa auf eine geringere Bewölkung zurückzuführen ist, lässt sich nur schwer genau quantifizieren (es fehlt auch der Wille dazu). Die Richtung ist jedoch leicht zu verstehen: Weniger Wolken bedeuten mehr Sonnenschein, und mehr Sonnenschein bedeutet eine stärkere Erwärmung der Erdoberfläche.

Link: https://electroverse.substack.com/p/new-zealand-snowfields-buried-western?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Seufz… Die Wissenschaft versucht, „Wetter-Beeinflussung“ zu legitimieren

Anthony Watts

Hiroshima University: In den letzten Jahren hat die Häufigkeit wetterbedingter Naturkatastrophen – Wirbelstürme, Starkregen, Überschwemmungen – infolge der globalen Erwärmung zugenommen. Diese Katastrophen verursachen jedes Jahr Schäden und Verluste in Milliardenhöhe. Daher besteht großes Interesse an der Wetterbeeinflussung, also dem Prozess, bei dem das Wetter durch menschliches Eingreifen gezielt verändert werden kann.

Die Modellierung von Wetterinterventionen mittels computergestützter Modelle ist das wichtigste Mittel, mit dem solche Eingriffe untersucht werden. Da das Wetter jedoch ein riesiges und komplexes System ist, sind selbst modernste numerische Wettervorhersagemodelle (NWP) für solche Interventionen sehr begrenzt und erfordern enorme Rechenressourcen.

Ein Forscherteam unter der Leitung der Universität Hiroshima hat Black-Box-Optimierungs-Algorithmen auf die Niederschlagskontrolle angewendet und gezeigt, dass diese genutzt werden können, um die Minimierung von Niederschlägen durch Wetterkontrolle zu modellieren.

Ihre Ergebnisse wurden am 10. April 2026 im „Journal of Computational Science“ veröffentlicht.

Die Modellierung der Wettersteuerung ist eine Anwendung der Steuerungstheorie, einem interdisziplinären Gebiet der Ingenieurwissenschaften und Mathematik, das sich mit dem Verhalten von Systemen befasst. Bei der NWP-Modellierung der Wettersteuerung werden die Eingabedaten berücksichtigt, jeder Schritt des Steuerungsprozesses modelliert und die Ausgabedaten ermittelt. Hier entsteht der Bedarf an enormen Rechenressourcen, da das Wetter ein hochkomplexes System ist, das sich nur sehr schwer vollständig und genau modellieren lässt.

„Unsere Studie befasst sich mit der Frage, wie wirksame Wetterinterventionen zur Verringerung des Niederschlags konzipiert werden können, wenn Wettersimulationen stark nichtlinear und rechenintensiv sind und keine zuverlässigen Informationen liefern“, sagt Masaki Ogura, Professor an der Graduate School of Advanced Science and Engineering der Universität Hiroshima und korrespondierender Autor der Studie. „Dies ist wichtig, weil … jede praktische Interventionsmethode unter strengen rechnerischen Einschränkungen funktionieren muss.“

Die Forscher entschieden sich dafür, dieses Problem mithilfe der Black-Box-Optimierung anzugehen. Bei der Black-Box-Optimierung handelt es sich um den Prozess der Optimierung eines Systems oder einer Funktion, deren interne Abläufe nicht bekannt oder zu komplex sind, um genau modelliert zu werden. Der Begriff „Black Box“ bedeutet, dass das Eingabe-Ausgabe-Verhalten des Systems die einzige für die Optimierung verfügbare Information ist.

Die Forscher wählten vier Algorithmen der Black-Box-Optimierung aus: Bayes’sche Optimierung, Zufallssuche, Partikelschwarmoptimierung und genetische Algorithmen, und wandten diese auf zwei Versuchsanordnungen mit unterschiedlichem Umfang und unterschiedlichem Komplexitätsgrad an. Als Basismodell für ihre Simulationen verwendeten sie das speziell für die Klimaforschung entwickelte NWP-Modell „Scalable Computing for Advanced Library and Environment Regional Model“ (SCALE-RM). Die beiden Versuchsanordnungen waren das kleinere und begrenzte „Warm-Bubble“-Experiment sowie das größere und komplexere Experiment in der realen Atmosphäre. Konkret untersuchten sie, wie eine Wetterintervention zur Veränderung der Windfelder den Niederschlag über einer Zielregion reduzieren würde. Ihre Modelle führten die Intervention in einem kleinen Teil der Simulation durch, entweder nur zu Beginn der Simulation (Ein-Schritt) oder alle 600 bzw. 3600 Sekunden (Mehr-Schritt).

„Die Black-Box-Optimierung ist ein praktischer Ansatz für die Konzeption von Wetterinterventionen, und die Bayes’sche Optimierung schnitt unter den untersuchten Rahmenbedingungen unter den getesteten Methoden am besten ab“, erklärt Ogura die Ergebnisse. „Ein bemerkenswerter Aspekt ist, dass selbst bei einem sehr begrenzten Budget für teure Wettersimulationen eine signifikante Niederschlagsreduktion erreicht wurde. Dies ist bemerkenswert, da jede mögliche Intervention durch eine vollständige numerische Wettersimulation bewertet werden musste, so dass der Optimierer mit nur einer geringen Anzahl von Versuchen wirksame Maßnahmen finden musste.“

Darüber hinaus zeigt die Bayes’sche Optimierung eine Sensitivität gegenüber Hyperparametern (Parametern, die jeden konfigurierbaren Teil des Lernprozesses eines Modells definieren). Dies deutet darauf hin, dass die Bayes’sche Optimierung angepasst werden kann, was potenziell zu Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche atmosphärische Bedingungen führt.

Indem diese Studie das Potenzial aufzeigt, auch bei begrenzten Rechenressourcen wirksame Wetterinterventionen zu entwickeln, treibt sie die zukünftige Forschung und Entwicklung im Bereich der Katastrophen-Präventionstechnologien und des Climate Engineering voran.

Die Forscher weisen jedoch darauf hin, dass sich ihre Ergebnisse möglicherweise nicht auf alle Szenarien von Wetterinterventionen übertragen lassen. „Der nächste Schritt besteht darin, das Rahmenkonzept in vielfältigeren atmosphärischen Szenarien zu testen und besser zu verstehen, warum die Methoden unterschiedlich funktionieren“, fasst Ogura zusammen. „Das ultimative Ziel ist es, eine zuverlässige rechnerische Grundlage für die zukünftige Konzeption von Wetterinterventionen zur Katastrophenminderung zu schaffen.“

Yuta Higuchi und Yang Bai von der Universität Hiroshima, Rikuto Nagai und Naoki Wakamiya von der Universität Osaka sowie Atsushi Okazaki von der Universität Chiba sind Mitautoren der Studie.

Diese Arbeit wurde durch das „Moonshot“-Forschungs- und Entwicklungsprogramm (JPMJMS2284) der Japanischen Agentur für Wissenschaft und Technologie (JST) gefördert.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/07/13/groan-science-tries-to-legitimize-weather-control/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Als Meteorologe kommt es mir so vor, als ob das hier beschriebene Verfahren von gleicher Qualität ist wie der viel beschworene „Konsens“. (Vielleicht irre ich mich da aber auch)

 




Temperaturvergleich Mai und Juni über acht Jahrzehnte

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Beide Monate verhalten sich vollkommen unterschiedlich.

Kohlendioxid hinterlässt keine erkennbaren Wirkungen auf die Temperaturen beider Monate.

Behauptet wird von den Leitmedien, von den bezahlten Treibhauswissenschaftlern und der gläubigen Treibhauskirche, vom Geschäftsmodell Klimapanik, dass der steigende CO₂-Gehalt der Atmosphäre für die steigenden Temperaturen Deutschlands und der Erde verantwortlich sein sollen. CO₂ wäre der globale Temperaturregler.

Abb. 1. Laut dem Treibhausglauben soll CO₂ der globale Temperaturregler sein.

Behauptet wird vom PIK und IPPC eine absurd hohe Klimasensitivität von 2 bis 5 Grad. Natürlich ohne irgendwelche Versuchsbestätigungen. Einfach so daher behauptet. Und für die linksgrünen Klimaretter ist CO₂ sogar der einzige Regler fürs Weltklima. Deswegen könne auch von Deutschland aus das Weltklima vor dem prophezeiten Hitzetod gerettet werden

Wir zeigen in diesem Artikel anhand des Temperaturverlaufs der Monate Mai und Juni, dass die Behauptungen einer starken Treibhauserwärmung verursacht durch einen Hauptschuldigen, nämlich Kohlendioxid falsch sind. Schon gar nicht ist CO₂ der alleinige Temperaturtreiber wie die Klimahysteriker behaupten.

Das zeigen uns bereits die beiden folgenden DWD-Grafiken der letzten 39 Jahre, seit 1988, dem Gründungsjahr des IPPC und dem Beginn des Klimawandels in Mitteleuropa

Abb. 2: Mai- und Juniverlauf als Schnitt der etwa 2000 wärmeinselgeprägten und wärmer gemachten DWD-Stationen. Der Mai hat trotzdem eine leicht fallende Trendlinie, der Juni ist dagegen der seit 1988 am stärksten sich erwärmende Monat.

Doch die zu hohe Temperaturerfassung der DWD-Wetterstationen vor allem im Sommer gegenüber früher soll diesmal kein Thema sein. Wir verwenden bei allen Grafiken die Original DWD-Temperaturreihen für Deutschland und erkennen: Der Mai wird laut DWD seit 1988 überhaupt nicht wärmer. Der Juni ist genau das Gegenteil. Er wird deutlich wärmer seit 1988. Er ist der Monat mit der größten Steigungsformel.

Ironische Frage: Wirkt Kohlendioxid im Mai anders als im Juni? Ändert sich vom 31. Mai auf den 1. Juni die CO₂-Eigenschaft. Im Mai Ruhepause, vom IPPC und PIK Potsdam den Temperaturregler zurückgestellt? Und dann ab 1. Juni starke Treibhaushitze?

Antwort: Solche Gaseigenschaften gibt es nicht, die im Mai aussetzen und im Juni dann verstärkt wirken.

Auf alle Fälle hat der Deutsche Wetterdienst anhand seiner Temperaturreihen bewiesen: Kohlendioxid hat keine oder fast keine Wirkung auf die Deutschlandtemperaturen. Die Angst erzeugende Klimapolitik, das Geschwafel der CO₂-Treibhauskirche ist falsch.

Die Grafik 2 beweist die Wahrheit über den angeblichen Temperaturregelknopf CO₂: Die gleiche Konzentration an Kohlendioxid in der Atmosphäre kann im Mai seit 1988 nicht aussetzen und im Juni stark erwärmend wirken. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.

Betrachtung eines längeren Zeitraumes für Mai und Juni, seit 1943

Abb. 3: Die Temperaturentwicklung der Monate Mai und Juni, gezeichnet nach den DWD-Originaltemperaturen verhalten sich seit 1943, also seit 84 Jahren vollkommen unterschiedlich.

Auswertung der Grafik 3:

  1. Temperaturen von 1943 bis 1987: Beide Monate werden in diesem Zeitraum kälter, der Mai etwas stärker als der Juni. Aber wichtig ist: Beide Monate werden kälter. Wirkte CO₂ vor 1987 etwa abkühlend.?
  2. Starker Temperatursprung beim Mai von 1987 auf 1988, der Juni hat gar keinen Temperatursprung
  3. Temperaturen von 1988 bis 2026, Mai gleichbleibend, sehr starke Junierwärmung, wobei das letze Jahrzehnt beim Juni besonders warm war.

Die Grafik 3 der DWD-Temperaturreihen von Mai und Juni enthalten 2 Zeitabschnitte und zeigen, dass CO₂ keinen oder kaum einen Einfluss auf die Temperaturen haben kann. Lediglich im Juni besteht für den Bereich 1988 bis heute eine Zufallskorrelation.

Der stetige Anstieg der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre sieht ganz anderes aus und hat keinen Zusammenhang mit dem Temperaturverhalten.

Abb. 4: Steter Anstieg der CO₂-Konzentrationen in der Luft seit Messbeginn. Derzeit 431 ppm = 0,043%. Laut dem Geschäftsmodell Klimahysterie ist CO₂ der Haupttemperaturtreiber der Klimaerwärmung. Die beiden Monate Mai und Juni beweisen mit ihrem Temperaturverlauf das Gegenteil dieser CO₂-Glaubensehre

Auffallend: Es ist keinerlei Abhängigkeit oder Zusammenhang mit einem CO₂-Haupttemperaturtreiber erkennbar. Mai und Juni zeigen, dass es keine stark wirkende CO₂ Treibhauserwärmung geben kann.

Kohlendioxid als Haupttreiber der irdischen Temperaturen ist eine Märchenerfindung.

So ein Wundergas, welches in der Nacht vom 31. Mai auf 1. Juni seine Gaseigenschaften radikal ändert, gibt es nicht.

Zugleich erkennen wir aus den DWD-Reihen: Der Klimawandel – die neuzeitliche Erwärmung begann in Deutschland nicht 1850, sondern erst 1987 auf 1988

Die bezahlte CO₂-Treibhauspaniklehre ist eine bewusste Irrlehre

Anmerkung: Wir leugnen nicht die IR-Absorption bestimmter Gas-Moleküle, die in Deutschland irreführend Treibhausgase genannt werden. Versuche zur IR-Absorption haben wir im Studium selbst durchgeführt. Aber die behauptete Erwärmung und Thermalisierung der anderen Luftbestandteile konnte noch niemals eindeutig nachgewiesen werden. Es sind unbewiesene Denk- und Computermodelle. Und deshalb gibt es diese beängstigte Erwärmung der restlichen Luft durch CO₂ auch nicht. Es gibt auch keinerlei technische Anwendungen des Treibhaus-Erwärmungsglaubens. Und wir haben in diesem Artikel durch den Mai/Juni Temperaturvergleich gezeigt, dass eine mögliche CO₂ Erwärmungsursache im Rauschen der DWD-Daten verschwindet, also vollkommen vernachlässigbar wäre.

Wenn nicht CO₂ das Klima bestimmt, was dann?

Es gibt viele natürliche und auch vom Menschen verursachte Gründe, welche die Temperaturreihen bestimmen. Die Veränderungen der Sonnenstunden und die verstärkte Sonnenintensität durch Maßnahmen zur Luftreinhaltung sehen wir als eine der Hautursachen

Abb. 5a/b Die Sonnenstunden bestimmen hauptsächlich den Temperaturverlauf der beiden Monate. Man beachte: Auch die Maisonnenstunden haben 1987/88 einen Sprung auf ein höheres Niveau. Die Junisonnenstunden hingegen zeigen eine deutliche Trendumkehr. Plötzlich mehr und eine stärkere Sonne.

Weshalb seit 1988 die Sonnenstunden und die Strahlungsintensität in Mitteleuropa zugenommen haben, dafür gibt es andere Studien im Bereich „das irdische Wetter und Klima wird letztlich im Weltall gemacht“, z.B. über die Temperaturen oder die Niederschläge oder in Kurzform.

Selbstverständlich gilt das bisher Festgestellte genauso für unser Nachbarland Österreich.

Abb. 6: Österreich verhält sich ähnlich wie Deutschland, die Sonnenstunden SSH liegen leider erst seit 1961 vor.

Fassen wir zusammen: Es gibt viele Ursachen und Gründe, welche die ständigen Klimaänderungen gerade in Mitteleuropa bewirken. Diese Gründe wirken gleichzeitig verstärkend oder abschwächend bei den einzelnen Wetterdaten, in einzelnen Monaten unterschiedlich und tagsüber anders als nachts.

Welche sind das? Wir verweisen auf unsere Einzelartikel, in welchen wir die fünf Hauptursachen jeweils beschreiben, z.B. hier.

Der Deutsche Wetterdienst beweist mit seinen Mai- und Juni-Temperaturdaten, dass ein möglicher CO₂-Treibhauseffekt allerhöchstens in geringen homöopathischen Dosen versteckt in den Temperaturreihen mitwirken kann.

Diese UNO-Definition für Klimaänderung ist somit falsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Wir schlagen folgende vor: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch die Anzahl der Sonnenstunden bewirkt werden, aber auch menschliche Aktivitäten der Landschaftsveränderung, Bebauungen , Asphaltierungen und Trockenlegungen der Landflächen beeinflussen das Klima.

Kohlendioxid beeinflusst die Temperaturen jedenfalls nicht oder nicht messbar. Das beweist uns der Deutsche Wetterdienst. Außer den DWD-Temperaturreihen der Monate Mai und Juni gibt es noch viele andere Beweise, einige sollen hier aufgeführt sein:

  1. Es gibt keinen Versuch, der die Klimasensitivität von CO₂ auch nur annähernd bestimmen kann. Behauptet werden 2° bis 5°C Erwärmung. Jeder Versuch liefert Null oder das Ergebnis verschwindet im Rauschen der Messfehler.
  2. Die Sprengung der Nordstream-Pipeline, bei der tausende Tonnen des 50- fach stärkeren Treibhausgases Methan freigesetzt worden waren, zeigte keinerlei Erwärmung oder gar Hotspots über der Austrittsstelle.
  3. Es gibt auch keinerlei technisches Anwendungsbeispiel, bei welchem wir Menschen uns den behaupteten CO₂-Treibhauseffekt positiv zunutze machen könnten.
  4. Schon bei der Elite der deutschen Physiker wie Einstein, Heisenberg, Hahn, Planck spielte der CO₂-Treibhauseffekt keine Rolle. Er existierte für sie schlichtweg nicht, obwohl die Hypothese dazu schon Jahrzehnte zuvor entwickelte wurde. Siehe: Albert Einstein said 1917 no to  CO₂ radiative warming of the atmosphere (hier).
  5. Wir sind weit entfernt von einer bevorstehenden Klimakatastrophe, von angeblichen Kipppunkten oder gar einer Klimaüberhitzung der Erde. Derartige Behauptungen sind absolut falsch, es sind politisch gewollte Übertreibungen, um den Deutschen Angst und Panik einzujagen. Freuen wir uns einfach über die derzeit warmen Sommer in Deutschland. Wir müssen nicht mehr in den Süden, um Sonne zu tanken.

Auf der Erde war es schon weitaus kälter oder wärmer, das zeigt uns die nächste Grafik:

Abb. 7: Einordnung der gegenwärtigen Temperaturen, Vergleich mit anderen Zeitepochen. Von einer Klimakatastrophe oder Erdüberhitzung sind wir weit entfernt. Es liegt ein absolut ausgeglichenes Klima vor.

Merke: Die treibhausbasierte Klimahysterie ist eine Wissenschaft des finstersten Mittelalters. Da geht’s nur ums Geld und einen CO₂-Ablaßhandel. Diese Irrlehre dürfen wir uns nicht länger gefallen lassen. Wir werden bewusst in die Irre geführt.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1200ppm, das sind etwa 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies oder hier. Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Kohlenstoffdioxid ist überhaupt kein Klimakiller und schon gar kein Giftstoff. Derartige Behauptungen sind eine bewusste wissenschaftliche Lüge. Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten.

Abb. 8a: Die CO₂-Konzentration dieses notwendigen Schöpfungsgases für das Leben auf der Erde ist äußerst gering. Der optimale Konzentrationsbereich beginnt wahrscheinlich erst bei 0,1%, gut die doppelte Konzentration von heute.

Abb. 8b: Pflanzen wachsen mit mehr CO₂ in der Luft viel besser, die Ernteerträge aller Pflanzen, also auch der Nahrungsmittelpflanzen steigen.

Natur und Umweltschutz sind und bleiben wichtig. Klimaschutz gibt es nicht.

Diese Klimaschutzsünde an der Natur führt zu einer weiteren Wärmeinselvergrößerung.

Abb. 9: Wunderschönes Bild, welches die menschengemachte Landschaftserwärmung, also die Zunahme der Wärmeinselflächen bei einem Bauernhof bestens belegt. (KI-Bing, verändert)

1) Die dunklen Solarflächen werden bis zu 80°C heiß und heizen wie eine übergroße Ofenplatte die Luft über den dunklen Paneelen auf.
2) Gleichzeitig wurde die Wiese trockengelegt und der kleine Wassergraben davor führt das einst zur Verdunstung im Wiesenboden gespeicherte Wasser ab.
3) Der Wiesenboden trocknet im Sommer oberflächlich aus und wird zu einem gelbbraunen Steppenboden, bei uns wird er 45°C heiß, der großflächig die Luft darüber miterhitzt.
4) Die asphaltierte und für den Schwertrans
port tiefgründige Straße durch den Wald und durch das trockengelegte Solarfeld wirkt wie ein Wärmeheizband in der Landschaft 5) Der oberhalb gelegene Wald trocknet allmählich ebenfalls aus, da sein einst gespeichertes Grundwasser viel schneller im Entwässerungsgraben landet. Die Fichten als Flachwurzler werden als erstes braun und bald krank werden.

Und was wird die Erklärung des Forstamtes und des Bauernverbandes sein? Antwort: Die Fichten sterben wegen des Klimawandels. .

Die Landschafts- und Naturzerstörung Deutschlands aufgrund einer angeblichen globalen Klimarettung muss von uns gestoppt werden!

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Die Klimaschützer wollen uns ausrauben. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlich erlaubten Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Ebenso gegen die Panik verbreitende Politik und Medien mit ihren Hitzeeinpeitschern. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier beschrieben. Nur mit dem Unterschied, dass man uns und der Industrie das Geld automatisch in Form von Steuern aus der Tasche zieht. Ein Aufstand der Anständigen ist unbedingt und schnell erforderlich gegen diese modernen Wegelagerer.

Natur- und Umweltschutz bleibt das Ziel unseres Bemühens. Der Erhalt der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien im Verbund mit gut verdienenden Klimaangst-Schwätzern wie z.B. die Professoren Quaschnig/Lesch/Rahmstorf/Schellnhuber/Latif und anderen von uns in der Politik agierenden und teuer bezahlten fabulierenden Märchenerzählern. Einen auf Angst schwadronierenden Wetter-Terli brauchen wir in Deutschland nicht. Wir wollen Wetterfrösche, die uns die heißen Sommertage positiv und freudig verkünden. Endlich können wir im eigenen Land Sommerurlaub machen und Wärme für den Winter tanken.

Wir alle sind aufgerufen, jeder auf seinem Weg und nach seinem Können die derzeitige Klima-Panikmache und die Verteufelung des lebensnotwendigen Kohlendioxids zu bekämpfen. Ein Umdenken in der Bevölkerung und bei den Kirchen ist schnellstens erforderlich, um den völlig unsinnigen CO₂-Reduzierungsmaßnahmen der weltweit verlogenen linksgrünen Klimapolitik ein Ende zu bereiten. Dieses „Grün“ hat nichts mit einer notwendigen Naturschutz- und Umweltpolitik zu tun. Die Klimapolitik will unser Land und unsere Kultur zerstören. Uns reglementieren und die Demokratie abschaffen.

Sauberes Wasser, saubere Luft, eine erholsame Landschaft mit einer intakten Fauna und Flora mit ausreichend Kohlendioxid in der Luft ist lebensnotwendig. Der optimale CO₂-Konzentrationsbereich für den Erhalt der Schöpfung Erde muss endlich wissenschaftlich erforscht werden.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, Naturschützer und unabhängiger Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Nein, Boston Globe, Hitzewellen gab es schon vor dem Klimawandel

Anthony Watts

Der „Boston Globe“ behauptet in dem Artikel [Titel übersetzt] „Der Klimawandel hat die extreme Hitze in Europa angeheizt. New England ist als Nächstes dran“ (später umbenannt in „Was uns die Hitzewellen auf zwei Kontinenten über die Klimakrise verraten“), dass die heutigen Hitzewellen die unverkennbaren Spuren des vom Menschen verursachten Klimawandels tragen und dass New England mit weiteren solchen Ereignissen rechnen müsse. Das ist Unsinn! Die historischen Aufzeichnungen zeigen, dass es schon lange, bevor die modernen Treibhausgasemissionen zu einem politischen Thema geworden sind, immer wieder schwere und tödliche Hitzewellen gegeben hat. Der Globe ignoriert sowohl diese Tatsache als auch die erheblichen Verzerrungen, welche die heutigen Hitzewellen als beispielloser erscheinen lassen als sie tatsächlich sind.

Der „Globe“ stützt sich stark auf eine Analyse der World Weather Attribution Group, wonach die jüngste Hitzewelle in Europa ohne den Klimawandel „praktisch unmöglich“ gewesen wäre, und zitiert einen Wissenschaftler mit den Worten: „Zum jetzigen Zeitpunkt muss man grundsätzlich davon ausgehen, dass es einen gewissen Einfluss gab.“

Diese Aussage sagt mehr über die moderne Klimazuordnung aus als über das Wetter selbst.

World Weather Attribution zieht Klimamodelle heran, die davon ausgehen, dass Kohlendioxidemissionen die Erwärmung verursachen, und schätzt dann, inwieweit menschliche CO₂-Emissionen zu einem bestimmten Ereignis beigetragen haben. Diese Studien sind keine direkten Beobachtungen. Es handelt sich um Modell-Simulationen, die auf Annahmen darüber beruhen, wie sich die Atmosphäre in einer alternativen Welt ohne erhöhte Treibhausgaskonzentrationen verhalten hätte. Climate Realism hat einzelne „Attributionsstudien“ und die zu ihrer Erstellung verwendete Verfahrensweise bereits mehrfach widerlegt. Modelle liefern keine Daten, und Attributionsstudien sind Paradebeispiele für „Garbage in, Garbage out“ (GIGO) – ein von Informatikern geprägter Begriff, der die Datenmanipulation durch verzerrte Eingabedaten beschreibt.

The Globe stellt nie die grundlegendere Frage: Gab es im Laufe der Geschichte schon immer schwere Hitzewellen? Die Antwort lautet eindeutig: Ja. Siehe die folgende Tabelle:

Die historische Übersichtstabelle über bedeutende Hitzewellen seit dem Jahr 1743 macht eines ganz deutlich: Die aktuellen Hitzewellen sind kein beispielloses Phänomen. Sie stellen in keiner nennenswerten Weise einen Rekord dar, sondern sind vielmehr Teil einer langen Geschichte natürlich auftretender Wetterextreme, die sich über fast drei Jahrhunderte erstreckt.

Lange bevor der Klimawandel zur Erklärung für jedes Wetterereignis wurde, wurden Europa, Nordamerika, Asien und Australien wiederholt von katastrophalen Hitzewellen heimgesucht. Zu den historischen Aufzeichnungen zählen die verheerende Hitzewelle in Peking im Jahr 1743, schwere Hitzewellen in Europa im 18. Jahrhundert wie die von 1857, die berüchtigte Hitzewelle in London von 1808, die katastrophale Hitzewelle im Osten der USA von 1901, bei der schätzungsweise 9.500 Menschen ums Leben kamen, die tödliche Hitzewelle in Frankreich von 1911, die rund 41.000 Menschenleben forderte, die Hitzewelle während des „Dust Bowl“ von 1936 sowie die verheerende Hitzewelle in den USA von 1980. Jedes dieser Ereignisse ereignete sich zu einer Zeit, als die globale Durchschnittstemperatur der Erde und die Kohlendioxidwerte niedriger waren.

„Climate at a Glance“ kommt zum gleichen Ergebnis. Die dortige Auswertung von Hitzewellen in den USA zeigt, dass es in den 1930er Jahren in den Vereinigten Staaten häufigere und intensivere Hitzewellen gab als in den letzten Jahrzehnten. Diese Schlussfolgerung stützt sich auf Beobachtungen der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und nicht auf Prognosen von Computermodellen.

Auch der „Globe“ leidet unter einer sozusagen historischen Verzerrung der Berichterstattung.

Heute dominieren Hitzewellen die Berichterstattung, weil jedes Ereignis sofort von Tausenden von Zeitungen, Fernsehsendern, Websites, Blogs, Podcasts und Millionen von Social-Media-Nutzern gemeldet wird. Suchmaschinen katalogisieren jeden Artikel, jedes Foto und jedes Video dauerhaft. Vor einem Jahrhundert gab es all das noch nicht, daher die Tendenz, die Gegenwart stärker zu wichten.

Als 1901 oder 1911 eine große Hitzewelle aufgetreten war, beschränkte sich die Berichterstattung auf Lokalzeitungen, Nachrichtenagenturen und Regierungsberichte. Viele Ereignisse außerhalb der Großstädte wurden kaum dokumentiert. Hinzu kommt, dass unzählige historische Hitzewellen den Sprung vom Papier in die moderne digitale Archivierung einfach nie geschafft haben.

Der Vergleich der heutigen Flut an Internetberichten mit den spärlichen Zeitungsarchiven von vor einem Jahrhundert erweckt unweigerlich den falschen Eindruck, dass Hitzewellen häufiger auftreten, während in Wirklichkeit nur die moderne Berichterstattung dramatisch umfassender geworden ist.

Der Globe stellt zu Recht fest, dass es in Europa mehr hitzebedingte Todesfälle gibt als in den Vereinigten Staaten. Der Artikel geht jedoch kaum auf den wichtigsten Grund ein: das Fehlen von Klimaanlagen. Tatsächlich wird in weiten Teilen Europas versucht, den Einsatz von Klimaanlagen einzuschränken.

Der Globe räumt ein, dass fast 90 Prozent der Haushalte in Massachusetts über eine Klimaanlage verfügen, während dies in Europa nur auf etwa 20 Prozent der Haushalte zutrifft. Diese eine Tatsache erklärt den Unterschied in der Sterblichkeitsrate weitaus besser als Diskussionen über Treibhausgase.

Laut der Harvard School of Engineering and Applied Sciences ist die Klimatisierung eine der bedeutendsten Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit in der Geschichte, verhindert sie doch jährlich Hunderttausende vorzeitiger hitzebedingter Todesfälle. Durch die drastische Verringerung der Anfälligkeit gegenüber extremer Hitze ist die Kühlung von Wohnräumen zu einer unverzichtbaren Lebensader geworden, insbesondere für ältere Menschen und gefährdete Bevölkerungsgruppen weltweit. Es gibt noch einen weiteren Faktor, den der „Globe“ nie erwähnt: den städtischen Wärmeinseleffekt (UHI).

„Climate at a Glance“ belegt, dass in Städten regelmäßig deutlich höhere Nachttemperaturen gemessen werden als in den umliegenden ländlichen Gebieten, da Asphalt, Beton, Ziegel und Gebäude tagsüber Sonnenenergie speichern und diese über Nacht langsam wieder abgeben. Diese erhöhten Nachttemperaturen in den Städten sind besonders gefährlich, weil sie verhindern, dass sich die Menschen im Schlaf abkühlen können, was zu einem Hitzschlag führen kann.

Genau dabei treten die meisten hitzebedingten Todesfälle auf.

Der städtische Wärmeinseleffekt (UHI) führt auch dazu, dass Temperaturrekorde in Großstädten häufiger vorkommen – nicht, weil die Umgebungstemperaturen dort höher sind, sondern weil der UHI die Temperaturen im Vergleich zum umliegenden ländlichen Raum erhöht. Dies verzerrt zudem die klimatischen Trends in Städten und Regionen.

Ironischerweise gehören viele der Städte, die in der Berichterstattung über Hitzewellen besonders hervorgehoben werden – darunter Boston, Paris, London und New York –, zu den am stärksten urbanisierten Gebieten in ihren jeweiligen Regionen.

Boston selbst kann auf eine beachtliche Geschichte von Hitzewellen zurückblicken. Der absolute Hitzerekord von Boston stammt nach wie vor aus dem Jahr 1911. Am 4. Juli 1911 wurden in der Stadt 40°C gemessen, und dieser Rekord hält nun schon seit 115 Jahren. Wenn die durch den Menschen verursachte Erwärmung durch Treibhausgase zu immer extremeren Hitzewellen führen würde, wäre zu erwarten, dass der absolute Rekord inzwischen gebrochen worden wäre. Das ist jedoch nicht der Fall.

[Hervorhebungen im Original]

Da für Boston fast 150 Jahre instrumentelle Temperaturdaten vorliegen, brauchen wir keine Klimamodelle, um zu wissen, ob Hitzewellen dort beispiellos sind. Siehe die folgende Tabelle zu den Hitzewellen in dieser Stadt:

Die historischen Aufzeichnungen der Stadt zeigen, dass Hitzewellen in Boston kein Novum sind. Komisch, dass der „Globe“ darüber nicht berichtet hat.

Der „Globe“ deutet ferner an, dass die Hitzewelle dieser Woche in Neuengland dem gleichen atmosphärischen Muster folgt wie die in Europa, spielen doch bei beiden stabile Hochdruckgebiete eine Rolle. Das nennt man Wetter; das Klima wird über einen Zeitraum von 30 Jahren erfasst.

Hitzekuppeln, Blockierungs-Wetterlagen und anhaltende Hochdruckrücken sorgen seit Jahrhunderten für gefährliche Sommerhitze. Sie gab es schon vor der Industrialisierung, vor SUVs und vor Studien zur Klimazuschreibung. Ihr Auftreten allein ist kein Beweis für menschlichen Einfluss.

Wetterereignisse entstehen durch atmosphärische Zirkulation. Klimatrends entwickeln sich über viele Jahrzehnte hinweg, doch es gibt keinen mehrdekadischen Trend zu schlimmeren oder häufigeren Hitzekuppeln – lediglich eine alarmierendere und häufigere Berichterstattung darüber.

Der „Globe“ schließt mit der Feststellung, dass die Hitze nun „wie nie zuvor im Mittelpunkt steht“. Das ist zwar richtig, sagt aber mehr über die heutigen Medien und Technologien aus als über das aktuelle Wetter.

Noch nie zuvor gab es Tausende von Nachrichtenmedien, Smartphones, Live-Wetter-Apps, Satellitenbilder, Social-Media-Feeds und 24-Stunden-Nachrichtensender, die jede Hitzewelle zu einem globalen Ereignis machen. Das Wetter ist nicht plötzlich berichtenswerter geworden. Die Medien sind mittlerweile weitaus besser in der Lage, es aufzubauschen.

Der Boston Globe vernachlässigt seine Pflicht zur verantwortungsvollen Berichterstattung, indem er die aktuelle Hitzewelle nicht in einen historischen und meteorologischen Kontext stellt. Schreckensschlagzeilen über „beispiellose, vom Klimawandel getriebene“ Hitzewellen verkaufen vielleicht Zeitungen und sorgen online für gute Klickzahlen, aber sie stehen für falschen und schlampigen Journalismus.

Link: https://climaterealism.com/2026/07/no-boston-globe-heat-waves-didnt-start-with-climate-change/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE