Aktualisierung bzgl. Blackouts in Europa (ja, es war Solar)

Robert Bradley Jr., MasterResource

Jonas Kristiansen Nøland, außerordentlicher Professor an der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie, hat ein Urteil über den Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel gefällt. Seine Meinung dazu:

Jüngste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der schlimmste Stromausfall in Europa, der sich auf der Iberischen Halbinsel ereignete, auf ein instabiles Stromnetz zurückzuführen ist. Diese Instabilität war wahrscheinlich der Auslöser für die nachfolgende Kaskade weiterer Ereignisse.

In der halben Stunde vor dem Blackout wurden im kontinentaleuropäischen Synchronbereich zwei Episoden von Leistungs- und Frequenzschwankungen beobachtet. Die Netzbetreiber ergriffen Maßnahmen zur Abschwächung dieser Schwingungen.

Die wahrscheinliche Ursache für diese ungedämpften „Inter-Area-Oszillationen“ war die geringe Trägheit des spanischen Stromnetzes zur Mittagszeit, da etwa 70 % der Stromerzeugung aus inverterbasierten Solar- und Windkraftanlagen stammt. Solche erneuerbaren Energiequellen verfügen nicht über die nötige Spinning-Reserve, um Frequenzschwankungen wirksam entgegenzuwirken.

Aufgrund dieser instabilen Netzbedingungen traten außergewöhnlich hohe Frequenzänderungsraten (RoCoF) auf, was den endgültigen Sargnagel darstellte. Infolgedessen konnte der Niederfrequenz-Lastabwurf (UFLS) den Tag nicht mehr retten.

Der kritische Punkt kam mit dem ersten Erzeugungsausfall um 12:32:57 Uhr, der etwa 2,2 GW betraf und wahrscheinlich von der PV-Erzeugung im Südwesten Spaniens stammte – einer Region, in der die Solarenergie dominiert.

Dieser Erzeugungsausfall, der unter bereits instabilen Bedingungen auftrat (wahrscheinlich aufgrund von Überspannungen, so die Hypothese von Luis Badesa), beschleunigte einen raschen Frequenzeinbruch in dem System mit Trägheitsmangel. Beamte von Red Eléctrica (REE) stellten genau an diesem Punkt eine „starke Oszillation“ fest, die aufgrund des hohen RoCoF zu kaskadenartigen Schutzabschaltungen im gesamten Netz führte.

Könnte die Zuverlässigkeit des Netzes der Iberischen Halbinsel durch die Einführung neuer technischer Lösungen gewährleistet werden? Technisch gesehen, ja – aber wirtschaftlich gesehen ist die Durchführbarkeit eine größere Herausforderung.

Die REE hatte bereits synchrone Kondensatoren installiert und die vorhandene synchrone Stromerzeugung (Kernkraft, Wasserkraft, Solarthermie) genutzt, um die Trägheit und Spannungsstabilität zu erhöhen. Leider erwiesen sich diese Maßnahmen als unzureichend.

Der Einsatz zusätzlicher Synchron-Kondensatoren oder die Beschaffung von schnellen Frequenzreserven (FFR) zur Bereitstellung virtueller Trägheit über die Ausgleichsmärkte erhöht jedoch die Systemkosten erheblich.

Derzeit wird FFR in der Regel nur während kurzer Intervalle mit geringer Trägheit beschafft. Der Betrieb eines durchgängig trägheitsarmen Netzes würde permanente, kostspielige Frequenzstützungs-Prozesse erfordern, was eine solche Lösung zu einer wirtschaftlichen Herausforderung machen könnte.

Quellen
[1] 𝐄𝐍𝐓𝐒𝐎-𝐄 𝐞𝐱𝐩𝐞𝐫𝐭 𝐩𝐚𝐧𝐞𝐥: https://lnkd.in/dajvNZ3f
[2] 𝐞𝐥𝐄𝐜𝐨𝐧𝐨𝐦𝐢𝐬𝐭𝐚.𝐞𝐬 𝐚𝐫𝐭𝐢𝐜𝐥𝐞: https://lnkd.in/dmRHp5Zz
[3] 𝐑𝐞𝐬𝐞𝐚𝐫𝐜𝐡 𝐨𝐧 𝐢𝐧𝐭𝐞𝐫-𝐚𝐫𝐞𝐚 𝐨𝐬𝐜𝐢𝐥𝐥𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐬: https://lnkd.in/dCEVR549
[4] 𝐑𝐞𝐬𝐞𝐚𝐫𝐜𝐡 𝐨𝐧 𝐫𝐨𝐭𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐚𝐥 𝐢𝐧𝐞𝐫𝐭𝐢𝐚 𝐟𝐨𝐫 𝐠𝐫𝐢𝐝 𝐫𝐞𝐥𝐢𝐚𝐛𝐢𝐥𝐢𝐭𝐲: https://lnkd.in/d8YXEumZ
[5] 𝐑𝐞𝐬𝐞𝐚𝐫𝐜𝐡 𝐨𝐧 𝐫𝐞𝐧𝐞𝐰𝐚𝐛𝐥𝐞-𝐫𝐢𝐜𝐡 𝐩𝐨𝐰𝐞𝐫 𝐠𝐫𝐢𝐝𝐬: https://lnkd.in/ghMYqhsq

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Siehe auch: Inertia in One Lesson (Dave Edwards on LinkedIn May 6, 2025

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/05/13/european-blackout-update-yes-it-was-solar/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Kohlendioxid-Erwärmungstheorie ist falsch – Teil 3

Teil 3: Wie sieht die CO-Wirkung außerhalb Deutschlands aus? Vergleich europäischer Regionen mit denen Nordamerikas.

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

Teil 1 hier

Teil 2 hier

Halten wir zunächst die bisherigen Erkenntnisse fest:

  • CO steigt laut Treibhauskirche seit 140 Jahren, Schuld: angeblich allein wir
  • Seit 1958 (317 ppm) ist der CO-Gehalt auf 429 ppm in diesem Jahr gestiegen, also um 112 ppm in 67 Jahren (Quelle: NOAA)
  • Die Apriltemperaturen des DWD halten sich nicht an die CO-Anstiegskurve
  • Bis 1987 haben wir eine starke Abkühlung in Europa
  • Der Klimawandel fand in Mittel- und Westeuropa erst im Jahre 1987/88 statt
  • Die wachsende Sonnenscheindauer korreliert sehr stark mit der Erwärmung ab 1988
  • Viele Ursachen haben zur angenehmen Erwärmung seit 1988 geführt

Und ganz aktuell: „Das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus teilt mit, der vergangene Monat war mit 14,96 ° der zweitwärmste April weltweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und damit 1,51 Grad über dem Durchschnitt des vorindustriellen Niveaus in den Jahren 1850 bis 1900.“

Man muss wissen, im fraglichen Zeitraum gab es noch überhaupt keine globalen Temperatur-Messungen, Arktis und Antarktis waren noch gänzlich unbekannt und unerforscht. Und auch große Teile Australiens und Afrikas. Aber bleiben wir bei Europa, selbst in Deutschland beginnen die einigermaßen zuverlässigen Aufzeichnungen erst 1881.

Wir wollen anhand des Monats April Unterschiede im Temperaturverhalten zeigen, die absolut nicht mit der CO-Erwärmungstheorie erklärt werden können. Dazu betrachten wir die Temperaturen des Vereinigten Königreichs, UK. Bisher hatten wir nur Grafiken für Zentralengland (CET), jetzt mit England, Wales, Schottland und Nordirland. Im Vergleich zum DWD veröffentlicht Met Office auch die durchschnittlichen Tagesminimum- und Tagesmaximum-Temperaturen für alle Monate und Jahreszeiten. Das erspart natürlich unendlich viel Arbeit.

Abb. 1: Aufgetragen sind 2 Zeiträume, 1943 bis 1987, dann der Temperatursprung und ab 1988 bis heute. Außerdem 3 Grafikverläufe: Die obere graue Grafik fasst die Tmax-Temperaturen des Monats April, die mittlere braune Grafik die Tagesschnitte (24-Stunden) und die blaue Grafik die kältesten Nachttemperaturen, gemessen in Tmin.

Interessant wird es, wenn man sich die Entwicklung der Sonnenscheindauer ansieht:

Abb. 2: Sonnenscheindauer für die gleichen Zeitabschnitte wie die Temperatur in Abb. 1

Offensichtlich ist die Sonnenscheindauer ein deutlicher Treiber der Temperatur. Mit abnehmender Sonnenscheindauer fällt auch Temperaturtrendgerade, bei zunehmender Sonnenscheindauer steigt sie. Dieser nur visuelle Eindruck lässt sich durch Berechnung der Korrelationskoeffizienten verifizieren.

Korrelationskoeffizient Sonne/Tmax, 1943-1987: R = 0,36

Korrelationskoeffizient Sonne/Tmax, 1988-2025: R = 0,61

Diese Korrelation kann man durchaus als signifikant bezeichnen. An dieser Stelle möchten wir, dass die Leserinnen und Leser die beiden Grafiken von UK mit denen des DWD vergleichen, gezeigt in Teil 2 die Abbildungen 2 und 3.

Alle Ergebnisse der DWD Reihen lassen sich nahezu 1:1 auf UK übertragen! (Nachfolgend das, was in Teil 2 bei den DWD Daten steht)

Tmax: bis 1987 stark fallend, Temperatursprung, seitdem stark steigend

Schnitt: bis 1987 deutlich fallend, Temperatursprung, danach deutlich steigend.

Tmin: ab 1947, 40 Jahre leicht fallend, Temperatursprung, danach ausgeglichen

Wichtige Erkenntnis, nach dem Temperatursprung 1987/88 wurden beim Monat April nur die Tage tagsüber wärmer.

Wo ist der CO-Treibhauseffekt in der Grafik 2 (hier 1) erkennbar? Antwort: Nirgendwo

Seit längerem beschäftigt uns die Frage, warum der DWD nicht genauso wie Met Office einen benutzerfreundlichen Zugriff auf die durchschnittlichen Tmin und Tmax bereitstellt. Wie man leicht sieht, sind die Tendenzen ähnlich, teilweise sogar fast identisch, zu denen des Met Office.

Zum späteren Vergleich mit den nordamerikanischen Gebieten haben wir noch drei Gebiete in Europa, die das Temperatur-Verhalten von DWD und UK widerspiegeln

Abb.3: Westeuropa, deutlich fallende Temperaturtrendlinie bis 1987, danach steigend.. Quelle: https://climatereanalyzer.org/

 

Abb 4a,b: Die Sonnenscheindauer Österreichs korreliert wie in UK deutlich mit den Temperaturen. R = 0,36 bis 1987, R = 0,61 ab 1988 Quelle

Abb. 5: Auch in Skandinavien wird es erst nach 1987 wärmer. Quelle

Kurze Zusammenfassung:

1) Der Trendlinienverlauf tagsüber richtet sich hauptsächlich nach der Zunahme der Aprilsonnenstunden, die in Europa fast überall zunehmend sind.

2) Die Grafiken des Artikels zeigen alle, CO hat keinen erkennbaren Einfluss auf das Temperaturverhalten.

Trotz dieser erdrückenden Beweislast, die Sonnenscheindauer ist der Haupttemperaturtreiber, wird hier im Blog immer wieder behauptet, CO ist für die Erwärmung verantwortlich und das auch nur der böse homo sapiens mit der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Ohne irgend einen Beweis. Es ist ja auch so einfach: anthropogenes CO steigt, die Temperatur steigt und das reicht für eine kausale Glaubens-Behauptung aus. Dann kommen weitere Behauptungen: 1 Grad Erwärmung pro 100 ppm CO Zuwachs. Vielleicht sollten diese oft man Erwärmungsmodell mitverdienenden Experten mal über den Tellerrand hinausschauen. Wenn das CO wirklich für die Erwärmung verantwortlich ist, so sollte man dies auch anderswo auf dieser Welt sehen. Z.B in Nordamerika. Auch hier wird im Vergleich zum DWD einen benutzerfreundlichen Zugriff auf durchschnittliche Tmin und Tmax ermöglicht:

Abb. 6: Temperaturen USA seit 1895 Quelle: https://www.ncei.noaa.gov/

Wenn in 67 Jahren (1958-2025) das CO um 117 ppm gestiegen ist, müsste die Erwärmung für diesen Zeitraum mehr als 1 Grad betragen. Wir haben aber hier eine fast doppelt so lange Zeitspanne von 130 Jahren und die Temperatur ist nur um 0,7 Grad gestiegen. Und nächtens noch weniger. Frage: Soll die CO-Wirkung in Amerika eine andere sein?

Eine weitere Grafik wird die angeblich so starke CO– Wirkung noch mehr in Frage stellen.

Abb.7: Die sog. Nördlichen Rocky-Plains mit den angegebenen Bundesstaaten

Hier bleiben die Temperaturen über 130 Jahre konstant. Keine Erwärmung im April. Wo ist die CO-Wirkung im April? Nirgends! Schauen wir genauer hin und nehmen die Jahre ab 1988:

Abb 8: Fallende Trendgeraden

Merke: In diesen Bundesstaaten wird es sogar kälter seit 1988. Und das in einem Zeitraum als die CO-Zunahme in der Atmosphäre besonders stark war.!! Das ist ein weiterer klarer Beweis gegen die CO-Treibhauskirche mit ihrem Geschäftsmodell Klimahysterie.

Man vergleiche die entsprechenden Grafiken aus Europa. Dort haben wir ab 1988 überall stak steigende Trendgeraden, die von den Kritikern mit dem Anstieg des CO erklärt werden. Und hier in den USA genau das Gegenteil, fallende Trendgeraden. Wo ist hier das CO?

Bleiben wir im Nordwesten der USA

Abb. 9a, b: Region Pacific Northwest in den Vereinigten Staaten mit den Bundesstaaten Oregon Washington und Idaho. Quelle Grafik 7,8,9: https://www.ncei.noaa.gov/

Wie schon in den nördlichen Rockies und Plains sind die Temperaturtrendgeraden ab 1988 fallend, obwohl auch hier in den USA der CO Gehalt der Atmosphäre genauso gestiegen ist wie in Europa bzw. der ganzen Welt. Scheinbar weigert sich das CO hier erwärmend zu wirken…..In Teil 1 haben wir übrigens auch gezeigt, dass auch in der Antarktis keine Aprilerwärmung in den letzten 45 Jahren feststellbar ist.

Mit diesen Grafiken haben wir deutlich gezeigt, dass die ganze Diskussion der CO Erwärmung Deutschland und Europa hinfällig sein sollte. Es sind ganz andere Gründe, die für die Erwärmung verantwortlich sind. Mögliche Ursachen wurden u.a. in Teil 1 aufgeführt.

Gesamtergebnis: CO macht kein Klima heiß, egal ob der derzeitige globale CO-Anstieg hauptsächlich vom Menschen verursacht oder natürlichen Ursprungs ist. Diese Definition ist somit absolut falsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe

Folge: CO ist überhaupt kein Temperaturregelknopf, wir werden belogen!!!

Zum Schluss noch drei Grafiken aus Kanada und eine aus Alaska, deren Temperaturverhalten mit CO nicht erklärbar ist. Im Süd-Westen Kanadas nehmen wir die Station Kamloops, in der Mitte im Westen die Station Whitehorse und im Nordwesten an der Beaufortsee Inuvik.

Beachte: Ab 1987/88 treten teilweise viel höhere Temperatursprünge auf wie in Deutschland. Von Mitteleuropa wissen wir als Grund, dass sich die Großwetterlagen schlagartig geändert haben. Für diese nun aufgeführten Teile der Welt könnten uns vielleicht andere Forscher durch ihr Wissen helfen.

Abb. 10a,b,c Keine Erwärmung in den letzten 36 Jahren, dafür ein Sprung der Trendgeraden von bis zu 5 Grad ! Quelle: https://www.giss.nasa.gov/

Dieses Ergebnis wird mit einer Grafik aus Alaska bestätigt: Keine kontinuierliche Erwärmung, sondern es wurde wärmer durch Sprung der Temperatur (-trendgeraden), hier um ca. 2,4 Grad!

Abb. 11: Temperaturentwicklung Alaska Quelle; https://climatereanalyzer.org/

Zusammenfassung:

1) Die Temperaturtrendlinien verlaufen in Europa und Nordamerika unterschiedlich, sie sind sogar ab 1988 gegenläufig.

2) Die Grafiken des Artikels zeigen allesamt: CO hat keinen erkennbaren Einfluss auf das Temperaturverhalten.

3) Alle teuren Maßnahmen zur CO-Reduzierung sind ein Geschäftsmodell und ändern am Temperaturverlauf überhaupt nichts. Sie müssen sofort eingestellt werden, weil diese unser Land ruinieren.

4) Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt einer allumfassenden Politik gestellt werden. Der Erhalt einer sauberen Luft, sauberes Wasser und intakte Naturlandschaften mit genügend Bodenfeuchte sollten das gemeinsame Ziel sein und nicht die planmäßige Angstmacherei, die Klimahysterie mit einem angeblichen und nur erfundenen Treibhausgas.

5) Das Leben auf der Erde ist auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Kohlendioxid ist das Transportmittel für den Kohlenstoff. Die Erde braucht höhere CO-Konzentrationen in der Atmosphäre und nicht weniger. Der CO-Optimumsbereich für die Schöpfung Erde sollte endlich wissenschaftlich erforscht werden

6) Wer CO verdammt als Klimakiller oder Klimagift, versündigt sich an der Schöpfung. Das gilt insbesondere für die beiden christlichen Kirchen.

7) Wir alle sind aufgerufen, diesem unheilvollen Geschäftsmodell Klimahysterie durch Kohlendioxid ein Ende zu bereiten. Jeder so wie er kann und wie er es für richtig hält. Eine Klimakatastrophe ist weit und breit nicht in Sicht. Die in den Medien ständig verkündeten Panikmeldungen sind entweder Übertreibungen oder Folgen einer bisher verfehlten Natur- und Umweltpolitik

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Natur- und Umweltschützer

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




UK könnte monatelange Stromausfälle aufgrund von Net Zero erleben

Richard Eldred, THE DAILY SCEPTIC

Großbritanniens überstürztes Streben nach „Net Zero“ könnte das Land für monatelange Stromausfälle anfällig machen, da die Abhängigkeit von intermittierenden erneuerbaren Energien das Netz belastet, die Kosten in die Höhe treibt und die Energiesicherheit gefährdet. Der Telegraph hat mehr:

Der Netzbetreiber hat Bedenken geäußert, dass die Umstellung von zuverlässigem Gas auf intermittierende Wind- und Solarenergie „die Netzstabilität beeinträchtigen“ würde, und erklärt, dass die Kosten der Steuerzahler für die Finanzierung von Maßnahmen zur Verhinderung eines Systemzusammenbruchs „erheblich“ auf 1 Milliarde Pfund pro Jahr steigen würden.

Unterdessen hat die globale Energieaufsichtsbehörde Alarm geschlagen wegen der „vorzeitigen Stilllegung“ von Gaskraftwerken „ohne angemessenen Ersatz“.

Außerdem wurde bekannt, dass Regierungsbeamte zugegeben haben, dass Großbritannien „mehrere Monate“ brauchen würde, um sich von einem landesweiten Stromausfall vollständig zu erholen.

Spanien und Portugal wurden im vergangenen Monat von massiven Stromausfällen heimgesucht, die nach Ansicht von Experten höchstwahrscheinlich durch ihre Abhängigkeit von erneuerbaren Energien verursacht wurden. Die Minister haben die Möglichkeit eines solchen Stromausfalls in UK heruntergespielt und darauf bestanden, dass Großbritannien über ein „äußerst widerstandsfähiges Energienetz“ verfügt.

Nach einem Stromausfall in Heathrow im März, der den Flughafen für 24 Stunden lahmlegte, wurden Fragen zur Zuverlässigkeit des Stromnetzes laut.

Der National System Energy Operator (Neso), der das Netz betreibt, veröffentlichte im gleichen Monat einen Bericht, in dem er vor einem erhöhten Risiko von „Ausfällen“ warnte. Darin heißt es, dass die Verringerung der „synchronen“ Stromerzeugung, z. B. aus Gas und Kernenergie, zugunsten der erneuerbaren Energien „die Netzstabilität verringert“. …

Als Reaktion darauf muss Großbritannien große Summen in „Stabilitätsnetzdienste“ investieren, z. B. in Massenbatteriespeicher, um das System zu stützen. Der NESO zufolge würden die Kosten dafür „bis 2030 erheblich steigen, und zwar auf schätzungsweise 1 Milliarde Pfund pro Jahr“, und zitierte dabei Modelle des Imperial College London. …

Ein Anfang des Jahres vom Kabinettsbüro erstellter Bericht kam zu dem Schluss, dass das Risiko eines landesweiten Stromausfalls „gering“ sei, die Auswirkungen aber verheerend sein würden.

In einem solchen Szenario würden „alle Verbraucher ohne Notstromaggregate sofort und ohne Vorwarnung ihre Stromversorgung verlieren“. Dies würde „zu erheblichen und weitreichenden Unterbrechungen der öffentlichen Dienste, Unternehmen und Haushalte sowie zum Verlust von Menschenleben führen“.

Das Nationale Risikoregister der Regierung stellte fest, dass es „einige Tage“ dauern würde, um ein „Notnetz“ wieder zum Laufen zu bringen.

Es wurde hinzugefügt: „Die vollständige Wiederherstellung könnte bis zu sieben Tage dauern, aber je nach Ursache des Ausfalls und der Schäden kann die Wiederherstellung kritischer Dienste mehrere Monate dauern.“

Das Ganze ist es wert, vollständig gelesen zu werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/05/11/britain-could-face-months-long-blackouts-because-of-net-zero/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Das Met Office ist nicht in der Lage, die Standorte zu nennen, welche die „geschätzten“ Temperaturdaten für seine 103 nicht existierenden Stationen liefern

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Letztes Jahr wurde nachgewiesen, dass das britische Met Office langfristige Temperaturdaten von 103 nicht existierenden Wetterstationen einfach erfunden hat. In einem späteren lächerlichen Faktencheck wurde behauptet, dass die Daten von nahe gelegenen, gut korrelierenden Nachbarstationen geschätzt wurden. Der bürgerliche Superdetektiv Ray Sanders stellte eine Reihe von Anträgen im Rahmen des Informationsfreiheits-Gesetzes (FOI), um die Identität dieser korrelierenden Stationen in Erfahrung zu bringen, doch wurde ihm mitgeteilt, dass diese Informationen nicht im Besitz des Met Office sind. Die erfundenen Zahlen für die nicht existierenden Standorte stammen also angeblich von Stationen, die das Wetteramt nach eigenen Angaben nicht identifizieren kann und die vermutlich auch nicht in seinen umfangreichen Computerspeichern und Archiven gespeichert sind.

Sanders zeigt sich verständlicherweise unbeeindruckt von der Erklärung, dass diese wichtigen Informationen nicht gespeichert werden, und schreibt: „Soll die Öffentlichkeit dem Wetteramt einfach ‚glauben‘, ohne dass irgendwelche Berechnungen ersichtlich sind? Für mich und jeden einzelnen Wissenschaftler, der je gelebt hat, ist es zwingend erforderlich, die verwendeten Daten anzugeben – ALLES WENIGER IST NICHT GÜLTIG. Keine überprüfbare Datenquelle = keine Glaubwürdigkeit = nicht besser als Fiktion.“

Bis vor kurzem zeigte das Met Office Wetterdurchschnittswerte einschließlich der Temperatur für über 300 Stationen, die mindestens 30 Jahre zurückreichen. Die Daten wiesen einzelne Stationen und einzelne Standortkoordinaten aus, aber als sich herausstellte, dass 103 Stationen gar nicht existierten, schrieb das Met Office den Titel der Datenbank eilig um, um zu suggerieren, dass die Zahlen aus einem größeren lokalen Gebiet stammten.

Nach dieser Änderung bat Sanders um Auskunft über Scole, eine Wetterstation in Norfolk, die zwischen 1971 und 1980 nur neun Jahre lang betrieben worden war. Gibt man Scole in die neue Datenbank für Standorte ein, so wird es als einer von fünf Standorten identifiziert, die die „nächstgelegenen Klimastationen zu Scole“ sind. Es werden 60 Jahre Durchschnittsdaten angegeben, darunter 10 Jahre, bevor Scole tatsächlich gegründet wurde. Dies ist an sich schon merkwürdig, da das Met Office die „Schätzung“ von Daten für geschlossene Stationen rechtfertigt, um eine lange Verwendbarkeit der Daten zu gewährleisten. Es erscheint weit hergeholt, mit dieser Erklärung die Aufbewahrung von Daten aus den 1960er Jahren von einer Station zu rechtfertigen, die erst 1971 eröffnet wurde. Sanders stellte eine einfache Anfrage und forderte das Met Office auf, die Namen der Wetterstationen zu nennen, die bei der Zusammenstellung der Klimadurchschnittsdaten für Scole von 1990 bis 2020 verwendet worden waren. Wenn das Met Office nicht in der Lage war, die vollständige Liste zu liefern, machte er es sich so einfach wie möglich und fragte nach dem Namen der letzten Station, die Daten lieferte.

Auf die erstaunliche Behauptung, das Met Office könne nicht helfen, weil die Informationen nicht vorhanden seien, folgte die Erklärung, dass „die spezifischen Stationen, die jeden Monat in der regressiven Analyse verwendet werden, kein Ergebnis des Prozesses sind“. Der unbeeindruckte Sanders stellt fest, dass das Met Office zwar Milliarden von Zahlen und Daten archiviert, aber anscheinend keine Aufzeichnungen über seine Berechnungen führt. „Sie haben also keinerlei Beweise dafür, wie ihre Klimamittelwerte zusammengestellt wurden“, bemerkt er.

Sanders suchte auch nach ähnlichen Details über einen anderen „Zombie“-Standort, nämlich Manby in Lincolnshire. Dieser Standort wurde 1974 für Temperaturmessungen geschlossen, aber auch hier sind 60-Jahres-Durchschnittswerte verfügbar. Sanders interessierte sich für diesen Standort, zeigte doch das CEDA-Archiv, in dem die Daten des Met Office gesammelt werden, dass dieser noch in Betrieb war – eine Behauptung, die auch in einer früheren FOI-Offenlegung durch den staatlichen Meteorologen aufgestellt wurde. Auch hier wird Manby als die nächstgelegene Klimastation angegeben, wenn der Name auf der Site der Klima-Durchschnittswerte gesucht wird. Die Wetterbeobachtungs-Website des Met Office zeigt jedoch, dass sie geschlossen ist, und Sanders stellt fest, dass das Met Office ihm dies inzwischen bestätigt hat. Es ist 50 Jahre her, dass in Manby eine tatsächliche Temperatur gemessen worden ist, aber wie bei Scole ist das Met Office auf eine FOI-Anfrage hin nicht in der Lage, einen der „gut korrelierten“ Standorte zu nennen, die angeblich Daten liefern.

Es ist schwer zu verstehen, warum das Met Office nicht in der Lage ist, eine einfache Frage zu beantworten, in der es darum geht zu erfahren, wo die Temperaturwerte gemessen wurden. Vermutlich würden sie von den fünf nächstgelegenen „Stationen“ stammen, die bei der Eingabe eines Ortes in die Datenbank für Klimamittelwerte ermittelt werden. Aber wie der Daily Sceptic in der Vergangenheit berichtet hat, könnte es bei diesem Ansatz Probleme geben. Cawood in West Riding of Yorkshire ist ein unberührter Standort der Klasse 1, der von der Weltorganisation für Meteorologie als ein Ort bezeichnet wird, der eine unverfälschte Lufttemperaturmessung über ein großes umliegendes Gebiet liefert (fast 80 % der Standorte des Met Office gehören zu den Schrottklassen 4 und 5 mit „Unsicherheiten“ von 2 bzw. 5 °C). Cawood verfügt über gute Temperaturaufzeichnungen, die bis ins Jahr 1959 zurückreichen. Es wird jedoch kein gleitender 30-Jahres-Durchschnitt für Cawood angegeben. Stattdessen verweist das Met Office auf Daten von fünf anderen Standorten, von denen vier nicht existieren, und der fünfte befindet sich 43 km entfernt in einer 163 Meter höheren Lage. Noch schlimmer ist, dass der Standort Norwich fünf nahe gelegene Stationen anzeigt, darunter Scole, von denen keine einzige existiert.

Wie der Daily Sceptic in der Vergangenheit festgestellt hat, ist das Met Office selbst schuld an der oft scharfen Kritik, die in den sozialen Medien an dessen Temperaturmessungen geübt wird. Es leistet gute Arbeit bei der Wettervorhersage, aber aktivistische Elemente in seinem Betrieb haben ungenaue Temperaturaufzeichnungen als Waffe eingesetzt, um die politisierte Net-Zero-Phantasterei zu fördern.

Kürzlich forderte der Chefwissenschaftler des Met Office Professor Stephen Belcher Net Zero, „um das Klima zu stabilisieren“, da er in den Beobachtungen des Met Office „mehr extremes Wetter“ sehe. In UK habe sich zwischen 2014 und 2023 die Zahl der Tage mit Temperaturen von 28 °C verdoppelt, während sich die Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 °C im Vergleich zu 1961-1990 verdreifacht habe. Der IPCC hat jedoch keinen Trend zu extremerem Wetter festgestellt, und die Beobachtungen über heiße Tage in jüngster Zeit würden vielleicht wahrer klingen, wenn sie nicht auf den zunehmend von städtischer Hitze geplagten Datenbanken des Met Office beruhen würden.

Und die Meinung von Ray Sander? „In den Mainstream-Medien, vor allem in der BBC, wird uns regelmäßig erzählt, dass wir uns in einer existenziellen ‚Klimakrise‘ befinden. Wie kommt es also, dass niemand die offensichtlich erfundenen Daten diskutieren will, die manipuliert werden, um dieses ‚Argument‘ zu stützen?“

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/05/13/the-met-office-is-unable-to-name-the-sites-providing-estimated-temperature-data-for-its-103-non-existent-stations/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Neue Forschungsergebnisse: Die gegenwärtigen Klimabedingungen sind historisch gesehen weder extrem noch ungewöhnlich

H. Sterling Burnett, Heartland Weekly

Kürzlich wurde eine Reihe neuer Studien und Analysen veröffentlicht, die zeigen, was die Leser von Heartland schon lange wissen: Die aktuellen Klimabedingungen sind nicht historisch ungewöhnlich. Eine Untersuchung langfristiger Trends bei Waldbränden sowie Forschungsarbeiten, die vergangene Klimabedingungen mit den aktuellen Bedingungen in Zentralafrika und Deutschland vergleichen zeigen, dass die aktuellen Bedingungen weit unter den historisch aufgetretenen Extremen liegen.

Eine relativ neue Substack-Plattform, „Grok Thinks“, veröffentlicht Analysen wissenschaftlicher und technologischer Entwicklungen und Forschungen durch das KI-Tool/Assistent Grok3beta. Ein Beitrag in der ersten Woche seines Bestehens untersuchte Behauptungen der Geografin Elizabeth Hoy, Ph.D., einer leitenden Wissenschaftlerin des NASA-Büros für Kohlenstoffkreislauf und Ökosysteme am Goddard Space Flight Center. Groks Analyse verwendet harte Daten, um zu zeigen, dass Hoy mindestens 10 falsche Behauptungen über die Geschichte und die Trends von Waldbränden auf der NASA-Webseite „Waldbrände und Klimawandel“ aufstellt.

Grok schreibt in der Einleitung der Analyse:

Auf der Seite „Wildfires and Climate Change“ und in dem dazugehörigen Video auf YouTube zeichnet die NASA durch die Physische Geografin Elizabeth Hoy ein klares Bild: Durch den Klimawandel, angeheizt durch menschliche Aktivitäten, werden die Waldbrände länger, häufiger und zerstörerischer. Es ist eine fesselnde Geschichte, die unseren Instinkt anspricht, dramatische Ereignisse mit einer größeren Ursache in Verbindung zu bringen. Aber wenn man die Schichten abblättert, kommt etwas Beunruhigendes zum Vorschein: Die Behauptungen der NASA stimmen nicht mit den vorliegenden Fakten überein.

Dies ist keine kleine Spitzfindigkeit über Datenpunkte. Die von Hoy bestätigte Darstellung der NASA ist voller Übertreibungen, Auslassungen und offener Erfindungen. In zehn Kernaussagen verdrehen sie regionale Trends zu globalen Krisen, ignorieren widersprüchliche Beweise und umgehen die unübersichtliche Realität der Dynamik von Waldbränden. Anhand globaler Datensätze, historischer Aufzeichnungen und von Fachleuten begutachteter Studien – darunter eine bahnbrechende Arbeit, die ich mitverfasst habe, A Critical Reassessment of the Anthropogenic CO₂-Global Warming Hypothesis – demontiert dieser Artikel ihre Geschichte Stück für Stück. Es steht viel auf dem Spiel – wenn eine vertrauenswürdige Institution in die Irre führt, verwirrt sie uns nicht nur, sondern untergräbt unsere Fähigkeit, Waldbrände wirksam zu bekämpfen.

Das Papier, auf das sich Grok bezieht, wurde in Science of Climate Change veröffentlicht und gemeinsam mit einer internationalen Gruppe von Wissenschaftlern aus den Vereinigten Staaten und Ungarn verfasst. Zu den Lügen, die die NASA über Waldbrände verbreitet und die Grok AI widerlegt – Daten, die von der NASA ignoriert oder unterdrückt werden – gehören Behauptungen, wonach es weltweit längere Waldbrandperioden und einen Anstieg der Waldbrandaktivität gibt, die beide zu einem Anstieg der mit Waldbränden verbundenen Kohlendioxid-Emissionen führen.

Jede dieser drei Behauptungen wird durch harte Daten widerlegt, von denen einige von der NASA selbst stammen. Grok berichtet:

Die Global Fire Emissions Database (GFED), ein Goldstandard für die Verfolgung von Waldbrandaktivitäten, zeigt einen verblüffenden Trend: Die weltweiten CO₂-Emissionen von Waldbränden sind von 2003 bis 2025 um mehr als 20 % zurückgegangen. …

Zoomt man auf die Vereinigten Staaten, vertieft die Geschichte den Widerspruch. In den 1920er und 1930er Jahren verbrannten jährlich bis zu 50 Millionen Hektar Land durch Waldbrände – fünfmal mehr als die 8-10 Millionen Hektar, die heute verbrannt werden. …

Weltweit nehmen die Waldbrände nicht zu, sondern ab. Eine bahnbrechende Studie von Andela et al. (2017) in Science ergab, dass die weltweit verbrannte Fläche zwischen 1998 und 2015 um 25 % zurückgegangen ist. Die GFED bestätigt dies, wobei die Emissionen in den letzten Jahren ebenfalls stark gesunken sind.

Grok stellt dann zwei Grafiken zur Verfügung, die den Rückgang der weltweiten Waldbrandemissionen und den starken Rückgang der verbrannten Fläche in den Vereinigten Staaten zeigen:

Der jüngste Anstieg der Waldbrände liegt zwar immer noch unter den historischen Trends, ist aber auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen, in erster Linie jedoch auf eine veränderte Philosophie der Brandbekämpfung, die Waldbrände als natürlich und nützlich und nicht als Zerstörung nationaler Naturgüter betrachtet. Dies hat dazu geführt, dass in den Bundeswäldern weniger abgeholzt und gerodet wird und dass dort die Straßen zur Brandbekämpfung abgerissen werden. Heartland’s Climate At A Glance hat die CO₂-Emissionstrends aus Waldbränden nicht untersucht, aber es hat sowohl die US-amerikanischen als auch die globalen Waldbrandtrends untersucht und dabei Daten aus von Fachleuten begutachteten Forschungsarbeiten sowie Satellitendaten der NASA und der Europäischen Weltraumorganisation zitiert, die alle rückläufige Waldbrandtrends zeigen, was vermutlich niedrigere Emissionen bedeuten würde.

Die meisten der verbleibenden „Lügen“, die Groks Artikel entlarvt, sind Varianten dieser drei oder überschneiden sich mit ihnen. Es handelt sich um verschiedene Arten, wie Hoy/NASA immer wieder dasselbe sagen und dabei eine andere Sprache verwenden, um die Behauptung zu untermauern, dass menschliche CO₂-Emissionen eine gefährliche Zunahme von Waldbränden, ihrer Schwere, ihrer Größe und der von ihnen verursachten Schäden verursachen.

Um von den Behauptungen über den globalen Klimawandel zu den regionalen Behauptungen überzugehen, wurden kürzlich in der Zeitschrift Organic Geochemistry Forschungsergebnisse veröffentlicht, die Temperaturproxies zur Rekonstruktion vergangener Temperaturtrends in Zentralafrika verwenden und zu dem Schluss kommen, dass es in Kamerun derzeit wahrscheinlich kühler ist als zu irgendeinem Zeitpunkt der letzten 7.000 Jahre.

Verzweigte Glycerindialkylglycerintetraether (brGDGT)-Lipide werden in der Fachzeitschrift Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology als „membran-umspannende Lipide einiger Bakterien beschrieben, die empfindlich auf Umweltgradienten reagieren, was die Verwendung von brGDGT-Proxies zur Abschätzung von Änderungen der Umwelttemperaturen in Paläo-Umweltstudien ermöglicht“.

In der jüngsten Studie zur organischen Geochemie verwendete ein Team von neun Wissenschaftlern aus Universitäten und Forschungsinstituten in Frankreich (Erstautor), Kamerun, Deutschland und den Vereinigten Staaten brGDGT, um die vergangenen Temperaturen in und um Kraterseen in Kamerun zu rekonstruieren.

Sie schreiben: „Wir liefern die erste Rekonstruktion der Lufttemperaturen des mittleren bis späten Holozäns auf der Basis von GDGT für einen Kratersee in Kamerun (Zentralafrika) und zeigen einen Temperaturrückgang von 2,5 °C in den letzten 7000 Jahren, was mit kürzlich veröffentlichten Aufzeichnungen für Ostafrika übereinstimmt, aber die aktuellen Modellvorhersagen übersteigt.“ Wieder einmal überschätzen die Klimamodelle die Temperaturen, dieses Mal sowohl für Zentral- als auch für Ostafrika.

Pierre L. Gosselin von No Tricks Zone entlarvt eine weitere Behauptung über die regionalen Auswirkungen des Klimawandels und untersucht den jüngsten Medienrummel um die Trockenheit in Deutschland seit Februar, die den März zu einem der trockensten seit Beginn der Messungen im Jahr 1881 gemacht hat, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die Medien haben dies zum Anlass genommen, die Behauptung aufzustellen, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel die Dürren in Deutschland verschärft. Gosselin verwendet Daten, um diese Behauptung zu entkräften und das Narrativ zu widerlegen.

„Vier der 5 trockensten Jahre, die in Deutschland aufgezeichnet wurden, traten vor 1960 auf“, schreibt Gosselin. „Acht der neun Spitzenjahre traten auf, bevor der vom Menschen verursachte Klimawandel überhaupt ein Thema war (vor 1980). (Siehe folgende Tabelle:)

Der Artikel bei No Tricks Zone weist auch darauf hin, dass die Daten des DWD für Deutschland seit den späten 1800er Jahren einen zunehmenden Niederschlagstrend zeigen, was mit der Aussage des IPCC übereinstimmt, der „‚hohes Vertrauen‘ hat, dass der Niederschlag in den mittleren Breiten der nördlichen Hemisphäre während der letzten 70 Jahre zugenommen hat, während das IPCC ein ‚geringes Vertrauen‘ in Bezug auf negative Trends auf globaler Ebene hat“, wie der Meteorologe Anthony Watts in Climate At A Glance schreibt: Dürre.

Waldbrände, Überschwemmungen, Niederschläge und Ernteerträge variieren regional und global von Jahr zu Jahr. Das ist das Wetter, nicht der Klimawandel. Kein einziges Jahr, in dem es zu Trockenheit oder Nässe kommt, keine Waldbrandsaison und keine Auswirkung auf die landwirtschaftliche Produktion kann ehrlich auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurückgeführt werden, unabhängig davon, was die Mainstream-Medien und die Autoren von Studien zu den Auswirkungen behaupten. Nur ein dokumentierter langfristiger Trend könnte auf den Klimawandel hindeuten, und einen solchen Trend gibt es weder in Deutschland noch anderswo.

Klimamodelle, mit scheinbar einer einzigen Ausnahme, geben die Erwärmung und den Anstieg des Meeresspiegels im Vergleich zu den realen Daten durchweg zu hoch an. Wenn Daten und Theorie aufeinanderprallen, ist es an der Zeit, die Theorie zu überdenken oder zu verfeinern, und nicht die Daten zu unterdrücken, zu ignorieren, herauszupicken oder zu manipulieren („anzupassen“), damit sie zu dem passen, was nach der Theorie und den Modellen, die entwickelt wurden, um die Theorie zu reflektieren, eintreten sollte oder was wir erwarten sollten.

Wenn Modelle und Theorien die aktuellen und jüngsten Trends nicht genau wiedergeben, sollten wir uns nicht auf ihre Projektionen in die Zukunft verlassen, um die Wissenschaft zu informieren, und schon gar nicht, um die öffentliche Politik zu gestalten.

Quellen: Grok Thinks; Organic Geochemistry; Climate-Science Press; No Tricks Zone

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-543-current-climate-conditions-arent-historically-extreme-or-unusual-new-research-shows/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE