Der Rückzug von Trump aus dem Pariser Abkommen erspart den USA Milliarden und befreit die Dritte Welt

Vijay Jayaraj

Donald Trumps Rückzug der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Abkommen ist nicht nur eine geopolitische Veränderung, die sich im Ausland positiv auswirken wird, sondern auch eine finanzielle Entlastung für die amerikanischen Steuerzahler.

Die finanziellen Auswirkungen von Trumps Ausstieg sind erheblich: Die Vereinigten Staaten haben einen übergroßen Anteil am Budget des Sekretariats des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen UNFCCC geschultert und tragen rund 22 % zu dessen Finanzierung bei. Allein für den Zyklus 2024-2025 werden die Betriebskosten des Sekretariats auf mehr als 96 Millionen Dollar geschätzt.

Darüber hinaus ist der Grüne Klimafonds (GCF), der finanzielle Arm des Pariser Abkommens, seit langem auf die Beiträge der USA angewiesen. Die jüngste Zusage der Biden-Regierung von 3 Milliarden Dollar für die zweite Auffüllung des GCF (2024-2027) unterstreicht die erheblichen finanziellen Verpflichtungen.

In Trumps Durchführungsverordnung heißt es, dass internationale Abkommen wie das Pariser Klimaabkommen „amerikanische Steuergelder in Länder lenken, die keine finanzielle Unterstützung im Interesse des amerikanischen Volkes benötigen oder verdienen“.

So erhalten beispielsweise Indien und China Milliarden an Klima-„Sozialhilfe“, während sie ihren Verbrauch an fossilen Brennstoffen steigern, um den steigenden Energiebedarf zu decken, der voraussichtlich bis mindestens Mitte des Jahrhunderts anhalten wird. Selbst wenn die Verringerung der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen ein erstrebenswertes Ziel wäre (was nicht der Fall ist), bewirken die riesigen Summen nichts, die dafür aufgewendet werden.

Zumindest für die USA ist damit Schluss. Gemäß der Anordnung wird der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen in Zusammenarbeit mit dem Außenminister und dem Finanzminister „unverzüglich alle angeblichen finanziellen Verpflichtungen der Vereinigten Staaten im Rahmen des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen einstellen oder widerrufen. … Der Internationale Klimafinanzierungsplan der USA wird mit sofortiger Wirkung widerrufen und zurückgenommen.“

Vorbei ist die Verpflichtung der USA, Milliarden in die grandiose Phantasterei einer UN-Bürokratie zu stecken, welche die Welt vor einer dystopischen Zukunft retten will, die auf Pseudowissenschaft und manipulierten Prognosen beruht. Dank Trumps Handeln wird der Geldfluss gestoppt.

Schwächung der Klima-Agenda

Die Entwicklungsländer haben die im Pariser Abkommen vorgesehene Verringerung der Kohlendioxidemissionen nur zögerlich verfolgt: Die Politiker der Dritten Welt sind zwar froh, dass sie die U.N.-Handreichungen zur Finanzierung „grüner“ Energieprojekte annehmen, aber sie schrecken vor dem Druck der Klima-Kommunisten zurück, die für das Wirtschaftswachstum benötigten fossilen Brennstoffe aufzugeben. Tatsächlich werden Klimaauflagen inzwischen als eine Form des Neokolonialismus angesehen, der das Wirtschaftswachstum der „Kolonisierten“ unterdrückt und gleichzeitig den Status quo für die wohlhabenderen Nationen bewahrt.

Ohne amerikanische Gelder ist die Fähigkeit der UNO erheblich eingeschränkt, Entwicklungsländer zu zwingen, strenge Maßnahmen zur „Dekarbonisierung“ zu ergreifen.

Die viel beschworene moralische Autorität des Pariser Abkommens ist seit langem durch die Heuchelei westlicher Eliten getrübt, die den globalen Süden auffordern, Windturbinen und Solarpaneele anzuschaffen, während ihre Länder weiterhin einen „kohlenstoffreichen“ Lebensstil führen.

Der Austritt der USA aus dem Klimaclub untergräbt das Gütesiegel der Tugendhaftigkeit weiter und wird die Länder des globalen Südens wahrscheinlich dazu ermutigen, ihre eigenen Energiestrategien zu entwerfen, ohne sich um diplomatische und finanzielle Vergeltungsmaßnahmen zu sorgen – und ohne sich darüber zu ärgern, ethisch zu kurz zu kommen.

Wie die Internationale Energieagentur (IEA) wiederholt festgestellt hat, wird die weltweite Energienachfrage in den kommenden Jahrzehnten steigen, was vor allem auf das Wachstum in den Entwicklungsländern zurückzuführen ist. Um diesen Bedarf zu decken, ist eine uneingeschränkte Nutzung von Erdöl, Erdgas und Kohle erforderlich.

Der Anti-Fossilbrennstoff-Ansatz des Pariser Abkommens ist von den physikalischen und wirtschaftlichen Realitäten abgekoppelt und daher nicht geeignet, um die energiepolitischen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Durch die Ablehnung dieses fehlerhaften Rahmens hat Trump nicht nur dazu beigetragen, die Staatskasse der USA zu schützen, sondern auch die Tür zu einer pragmatischeren Energiepolitik für Andere geöffnet.

Der Rückzug der USA ist ein geopolitischer Gleichmacher, der das Spielfeld für Entwicklungsländer ebnet, die lange Zeit unter dem Druck standen, den westlichen Klimazielen den Vorrang zu geben. Jetzt liegt der Ball bei diesen aufstrebenden Volkswirtschaften. Werden sie die Gunst der Stunde nutzen und einen neuen Weg einschlagen? Das wird nur die Zukunft zeigen.

This commentary was first published at Townhall on February 4, 2025.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India.

Link: https://www.climatedepot.com/2025/02/05/trumps-paris-pullout-saves-u-s-billions-liberates-third-world/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wasserstoff-Energie: Nicht sauber, nicht grün, nicht billig

David R. Legates, MasterResource

„Die Wasserstoff-Energie wird nicht mehr existenzfähig sein, wenn die Subventionen, die ihr von den Regierungen der Welt gewährt werden, versiegen. Hoffentlich erkennt die neue Regierung, dass die Wasserstoffversprödung nicht nur für Metalle gilt, sondern auch für unsere Wirtschaft.“

Wasserstoff. Das erste Element im Periodensystem und das am häufigsten vorkommende Element im Universum. Es ist auch das einfachste Element – das häufigste Isotop hat nur ein Proton und ein Elektron. Es wird als die „Zukunft der Energie“ bezeichnet, denn schließlich ist die Sonne auf Wasserstoff angewiesen, um weiterhin Licht auszustrahlen, und wenn er für unsere Sonne gut genug ist, warum sollte er dann nicht auch für uns gut genug sein?

Zweifellos haben Sie das ganze Getöse um eine auf Wasserstoff basierende Energiewirtschaft mitbekommen. Jeremy Rifkin veröffentlichte ein Buch mit dem Titel The Hydrogen Economy: The Creation of the Worldwide Energy Web and the Redistribution of Power on Earth. Er behauptet, dass „die Globalisierung das Endstadium der Ära der fossilen Brennstoffe darstellt“ und dass die Hinwendung „zu Wasserstoff ein Versprechen für eine sicherere Welt ist.“

In seiner Rede zur Lage der Nation erklärte der Präsident, dass „mit einem neuen nationalen Engagement unsere Wissenschaftler und Ingenieure die Hindernisse überwinden werden“, um mit Wasserstoff betriebene Autos „vom Labor in den Ausstellungsraum zu bringen, so dass das erste Auto, das von einem heute geborenen Kind gefahren wird, mit Wasserstoff angetrieben werden könnte, und zwar ohne Verschmutzung.“ Die Regierung kündigte dann eine Zusammenarbeit mit der Europäischen Union an, um eine Wasserstoffwirtschaft zu entwickeln, einschließlich der Technologien, „die für die Massenproduktion von sicheren und erschwinglichen wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenfahrzeugen erforderlich sind“, und erklärte, dass dies „Amerikas Energiesicherheit verbessern würde, indem es den Bedarf an importiertem Öl erheblich reduziert“.

In der Chicago Sun-Times stand zu lesen: „Die ersten Schritte in Richtung dessen, was Befürworter als Wasserstoffwirtschaft bezeichnen, werden jetzt unternommen.“ Und das US-Repräsentantenhaus veranstaltete die erste von zwei „investigativen Anhörungen zum Thema Wasserstoff – seine Produktion, seine Nutzung und seine möglichen Auswirkungen auf unsere Energiewirtschaft der Zukunft“. Der Vorsitzende der Anhörung behauptete, Wasserstoff „hat das Potenzial, in unserem Energiesystem die gleiche Rolle zu spielen wie heute die Elektrizität“.

Wasserstoff könnte also das Wundermittel sein, das die Klimakrise löst und uns von einer Energieversorgung auf der Basis fossiler Brennstoffe befreit.

Aber Moment! Sie erinnern sich nicht mehr an all das? Nun, das Buch von Rifkin wurde im Jahr 2002 veröffentlicht. Die Regierung war nicht die zweite Trump-Präsidentschaft, die Joe-Biden-Präsidentschaft, die erste Trump-Präsidentschaft oder die erste oder zweite Obama-Präsidentschaft. Es war George W. Bushs Rede zur Lage der Nation im Jahr 2003. Der Artikel in der Chicago Sun-Times stammt aus dem Jahr 1996. Und die Anhörung im Kongress? Nun, die wurde am 10. Juni 1975 abgehalten.

Aber ist der Treibstoff der Sonne nicht mit Wasserstoff? Ja, aber nicht auf die gleiche Art und Weise. In der Sonne werden Wasserstoffatome durch Fusion zu Helium verschmolzen, wobei eine Menge Energie freigesetzt wird. Jede Sekunde werden etwa sechshundert Milliarden Kilogramm Wasserstoff zu Helium fusioniert und etwa vier Milliarden Kilogramm Materie in Energie umgewandelt. Auf der Erde ist dieser Fusionsprozess noch etwa zwanzig Jahre entfernt und wird, wie es heißt, immer weitergehen. Und das gilt offenbar auch für Wasserstoff als Brennstoffquelle.

Wie wird Wasserstoff hergestellt?

Ist der Abbau oder das Bohren nach Wasserstoff das Problem? Nein. Das ist nicht der Weg, wie wir Wasserstoff erhalten.

Wasserstoff wird durch Abtrennung von anderen Elementen in verschiedenen Verbindungen hergestellt. Die gebräuchlichsten Methoden sind die Elektrolyse – bei der Wasser in die Gase Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird – und die Dampf-Methan-Reformierung, bei der Wasserstoffatome von den Kohlenstoffatomen in Methan getrennt werden. Die erstgenannte Methode wird im Allgemeinen im Chemieunterricht in der Schule gelehrt, wird aber in letzter Zeit als die einzige „saubere“ Methode zur Herstellung von Wasserstoff angepriesen; die letztgenannte Methode ist das Verfahren, mit dem Wasserstoff derzeit in den Vereinigten Staaten kommerziell hergestellt wird.

Die Dampf-Methan-Reformierung erfordert jedoch hohe Temperaturen (etwa 700 bis 980 Grad Celsius) und hohe Drücke (das Drei- bis Fünfundzwanzigfache des Atmosphärendrucks). Dies ermöglicht es den Ingenieuren, Dampf als Katalysator zu verwenden, um Wasserstoff, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid zu erzeugen. Bei der Herstellung von Wasserstoff durch Dampf-Methan-Reformierung wird also Methan, ein fossiler Brennstoff, verwendet, und es entstehen Kohlendioxid (das angeblich böse Gas) und Kohlenmonoxid (ein wirklich tödliches Gas).

Aber es gibt etwas Interessantes über die Gesetze der Physik. Nämlich, dass es kein kostenloses Mittagessen gibt. Wir sprechen oft über den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik und darüber, dass ein System mit der Zeit immer ungeordneter wird, wenn ihm nicht von außen Energie zugeführt wird. Wir sagen, dass die Entropie eines geschlossenen Systems mit der Zeit zunimmt. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, dies zu sagen. Wir können zum Beispiel sagen, dass man keine Wärmekraftmaschine bauen kann, die Wärme entzieht und sie vollständig in nützliche Arbeit umwandelt. Für unsere Diskussion bedeutet dies, dass die im Dampf und Methan enthaltene Energie nicht vollständig auf den Wasserstoff übertragen werden kann – ein Teil davon geht in die Produktion von Kohlendioxid und Kohlenmonoxid und ein Teil geht als Wärme verloren.

Das bedeutet, dass bei der Herstellung von Wasserstoff aus Methan weniger Energie in den Wasserstoffmolekülen enthalten ist als im ursprünglichen Methanmolekül. Wie viel weniger?

Die erste Hürde bei der Energiegewinnung aus Wasserstoff ist sein Energiedefizit. Um genügend Wasserstoff zu gewinnen für die Erzeugung von zwei Megawatt Energie werden insgesamt drei Megawatt Strom benötigt. Dabei ist der Energieverlust – oder Eingriff in den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik – bei der Erzeugung dieses Stroms aus anderen Quellen noch nicht berücksichtigt. Nach den Worten von Robert Bryce ist die Herstellung von Wasserstoff „wahnsinnig teuer, was die Energie angeht“.

Warum also schicken wir diese drei Megawatt Strom nicht einfach über die Stromleitungen, um Häuser zu heizen und zu kühlen, Essen zu kochen und andere Aufgaben zu erfüllen, die unser Leben besser machen? Weil Wasserstoff angeblich eine saubere Brennstoffquelle ist, obwohl die Energie zu seiner Gewinnung in der Regel aus Methan gewonnen wird und als Nebenprodukt unser vermeintlich böses Gas Kohlendioxid entsteht. Außerdem ist Wasserstoff grün – nicht im Sinne des Umweltschutzes, sondern weil Unternehmen, die das Allheilmittel Wasserstoff nutzen wollen, reichlich Subventionen erhalten.

Speicherprobleme

Die zweite Hürde im Zusammenhang mit Wasserstoff als Energiequelle besteht darin, dass er schwer zu handhaben und zu speichern ist. Wasserstoffgas verträgt sich nicht gut mit Metallen, und es kommt zur sogenannten Wasserstoffversprödung“. Wie der Name schon sagt, führt Wasserstoffversprödung dazu, dass Metalle spröde werden und im Laufe der Zeit Risse bekommen, vor allem, wenn das Metall belastet wird. Da Wasserstoff ein kleines Molekül ist, entweicht er leicht aus den kleinsten Rissen. Im Allgemeinen tritt die Wasserstoffversprödung nicht bei Temperaturen über dreihundert Grad Celsius auf; es ist jedoch nicht möglich, Rohre und Lagertanks auf diese Temperatur zu erhitzen. Bei den auf der Erde herrschenden Umgebungstemperaturen und -drücken ist die Wasserstoffversprödung ein erhebliches Problem für viele Metalle wie Stahl, Eisen, Nickel, Titan, Kobalt, Kupfer und Aluminium sowie für Legierungen, die diese Metalle enthalten.

Befürworter argumentieren, dass Wasserstoff in flüssiger Form gespeichert werden kann. Das stimmt zwar, aber dazu müsste er auf das Siebenhundertfache des Atmosphärendrucks komprimiert und auf -220 Grad Celsius gekühlt werden. Und natürlich wäre noch mehr Energie erforderlich, um dieses Niveau der Kompression und Kühlung zu erreichen und aufrechtzuerhalten.

Wenn wir Wasserstoff nicht in den vorhandenen Lastwagen, Tanks und Rohrleitungen transportieren und speichern können, wie lässt sich Wasserstoff dann am besten als Energiequelle nutzen? Er kann mit Erdgas gemischt und von Turbinen und Hubkolbenmotoren verbraucht werden. Das hat jedoch zwei Nachteile. Zum einen geht durch die Speicherung von Wasserstoff Energie verloren. Warum also nicht einfach das Methan in der Turbine verwenden, anstatt Energie durch die Umwandlung in Wasserstoff zu verschwenden? Das hat einfach keinen Vorteil und kostet uns Energie. Zweitens können die Aktivisten durch die Beimischung von Methan die Wasserstoffquelle nicht mehr als „saubere und grüne erneuerbare Energie“ anpreisen, da Methan immer noch in der Mischung enthalten ist. Seufz. Virtue Signalling* erhebt wieder ihr hässliches Haupt.

[*Gibt es hierfür eine passende deutsche Übersetzung? Der Terminus „Tugendhaftigkeit“ erscheint mir nicht so treffend. A. d. Übers.]

Die beste Möglichkeit, Wasserstoff zu nutzen, ist wahrscheinlich die Verwendung als Brennstoffquelle in einer Brennstoffzelle. Aber Brennstoffzellen werden bereits mit Methan betrieben, und der Energieverlust bei der Umwandlung von Methan in Wasserstoff schließt jeden Nutzen aus, den die Verwendung von Wasserstoff bieten würde. Abgesehen davon, dass Aktivisten und die Industrie, die Wasserstoff herstellt, ihre Brennstoffzelle nicht als „saubere und grüne erneuerbare Energie“ anpreisen könnten. In meinem Heimatstaat Delaware hat der Gesetzgeber jedoch erklärt, dass Methan, das von einer Brennstoffzelle von Bloom Energy verbraucht wird, erneuerbare Energie ist. Ah, die allmächtige Legislative, welche die Physik einfach per Mehrheitsbeschluss ändern kann!

Gefahren beim Verbrauch

Ein drittes Hindernis bei der Verwendung von Wasserstoff als Kraftstoffquelle ist, dass er gefährlich ist. Wie Methan ist er farb- und geruchlos, und damit Wasserstoff zu einer weit verbreiteten Kraftstoffquelle wird, müsste er zweifellos mit einem stinkenden Gas gemischt werden – so wie stinkendes Mercaptan mit Methan gemischt wird, damit ein Leck entdeckt werden kann. Und, ja, Wasserstoff ist hoch explosiv.

Dies ist der Grund, warum die Luftschiff-Flotte der Vereinigten Staaten zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts mit Helium als Auftriebsmittel gebaut wurde, nicht mit Wasserstoff, obwohl Helium in der Herstellung teurer ist und weniger Auftrieb bietet. Wenn Sie das explosive Potenzial von Wasserstoff nicht verstehen, sollte Ihnen die Hindenburg-Katastrophe alles sagen, was Sie wissen müssen.

Nicht bilig

Schließlich sollte die vierte Hürde nun offensichtlich sein. Die Verwendung von Wasserstoff als Kraftstoffquelle ist teuer – in Bezug auf die Produktionskosten, die teure Lagerung und die für die Herstellung erforderliche Energie. Wasserstoff als Kraftstoffquelle wird es den Wasserstoff-Propagandisten ermöglichen zu behaupten, sie hätten eine „saubere und grüne“ Kraftstoffquelle entwickelt, die „den Planeten vor den Übeln der fossilen Brennstoffe rettet“. In Wirklichkeit wird sie aber nur die Energie teurer machen und einen größeren Teil des Planeten wieder unter die Armutsgrenze drücken.

Wie schon oft bei Cornwall Alliance erklärt, ist preiswerte Energie die Lösung, um Milliarden von Menschen über die Armutsgrenze zu bringen und ihren Lebensstandard zu erhöhen. Die Wasserstoff-Energie wird nicht mehr lebensfähig sein, wenn die Subventionen auslaufen, die ihr von den Regierungen der Welt gewährt werden. Hoffentlich erkennt die neue Regierung, dass die Wasserstoffversprödung nicht nur für Metalle gilt, sondern auch für unsere Wirtschaft.

David R. Legates, PhD, is Director of Research and Education for the Cornwall Alliance for the Stewardship of Creation and retired professor of climatology at the University of Delaware. He is the co-editor of Climate and Energy: The Case for Realism.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/02/18/hydrogen-energy-not-clean-green-cheap/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Bergbau, Leute, Bergbau!

Paul Driessen

Die Erkundung von Bodenschätzen im Westen der USA und in Alaska ist der Schlüssel zu Verteidigung, Sicherheit und Wiederaufschwung Amerikas.

Präsident Trump ist entschlossen, Amerika nicht nur energieautark, sondern auch energieführend zu machen. Die USA fördern bereits mehr Öl und Gas als jede andere Nation, und er will das gesamte Potenzial ausschöpfen – für Energie und für petrochemische Rohstoffe für mehr als 6000 Arzneimittel, Kunststoffe, Farben, Textilien, Kosmetika und andere Produkte. Wie er es ausdrückt: „Bohren, Leute, bohren!“

Reichlich vorhandene, zuverlässige und erschwingliche Energie ist das Lebenselixier der modernen Industriegesellschaften. Aber sie brauchen auch Hunderte von Metallen und Mineralien, denn ohne sie kann nichts hergestellt oder angebaut werden, und ohne sie können keine Brunnen gebohrt werden. Aus diesem Grund hat der Präsident auch ähnliche Initiativen für diese Schatzkammern in Alaska und den Lower 48 gestartet.

Der Aufruf zum Handeln lautet „Bergbau, Leute, Bergbau!“ und davor „Erkunden, Leute, erkunden!“

Die Steinzeit endete nicht, weil unseren Vorfahren die Steine ausgingen, und die Bronzezeit nicht, weil die Kupfervorräte erschöpft waren. Sie endeten, weil die Gesellschaften bessere, stärkere und haltbarere Waffen und Güter brauchten – und die Erfinder entdeckten Eisenersatzstoffe, Eisenvorkommen und Techniken zur Umwandlung von Erzen in Fertigprodukte.

In der Tat erforderte jeder technologische Wandel in der Geschichte die Entdeckung und den Abbau von zuvor unbekannten und nicht benötigten Metall- und Mineralvorkommen, die plötzlich für den Fortschritt unverzichtbar wurden.

Die 47. Durchführungsverordnung von Trump für Bohrungen und Bergbau – die Beendigung der Vorschriften, Subventionen und Programme für Offshore-Windkraft, Green New Deal und Elektrofahrzeuge – wird der Bedarf an Millionen von Tonnen Kupfer, Stahl, Kobalt, Lithium, seltenen Erden und anderen Materialien drastisch sinken. Jedoch wird der Bedarf weiterhin bestehen bleiben.

Aber jetzt kann Amerika einfach mehr Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke bauen – anstelle von 10.000 Windturbinen und 10.000.000 Sonnenkollektoren, die von Generatoren für fossile Brennstoffe unterstützt werden … oder von riesigen Batterielagern wie dem, das kürzlich in Kalifornien Schauplatz einer weiteren Brandkatastrophe wurde.

Die rasante Entwicklung in den Bereichen Server, künstliche Intelligenz, Luft- und Raumfahrt, Militär und anderen Technologien bedeutet jedoch, dass wir auch heute noch Materialien finden und produzieren müssen, von denen bis vor kurzem fast niemand je etwas abgebaut oder auch nur gehört hat: Seltene Erden, Kobalt, Lithium und zahlreiche andere wichtige strategische Mineralien.

China kontrolliert 60 % der weltweiten Produktion von Seltenen Erden und verarbeitet 90 % davon – einschließlich Erzen, die in den USA und anderen Ländern abgebaut werden. China kontrolliert auch die Produktion und Verarbeitung von Kobalt und Lithium sowie fast das gesamte verarbeitete Graphit, das in Lithium-Ionen-Batterien für Mobiltelefone, Elektrofahrzeuge und Netzersatzbatterien verwendet wird.

Das bedeutet, dass die Vereinigten Staaten bei zahlreichen Technologien von diesem gegnerischen Land abhängig sind. Selbst für die Ausrüstung der Navy SEALs werden mehr als 20 Mineralien benötigt, die zu mindestens 50 % importiert werden, viele davon aus China.

Diese unhaltbare Situation wurde im vergangenen Dezember unterstrichen, als China die Ausfuhr von Antimon, Gallium und Germanium insbesondere in die Vereinigten Staaten stark einschränkte, sind diese doch für zivile und militärische Technologien unerlässlich. Das Reich der Mitte könnte noch viele weitere derartige Ausfuhren blockieren und die Exporte als Waffe der Diplomatie, der Erpressung oder des Krieges einsetzen.

Auch aus geologischer Sicht macht die Situation keinen Sinn. Die plattentektonische und geologische Geschichte Alaskas und insbesondere der westlichen Bundesstaaten hat Amerika mit zahllosen, oft riesigen Vorkommen von Metallen und Mineralien quer durch das Periodensystem der Elemente gesegnet. Einige sind bereits bekannt, während andere erst noch entdeckt, kartiert oder erschlossen werden müssen, um den sich ändernden, wachsenden und zunehmend strategischen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Selbst im Wilderness Act aus dem Jahr 1964 wurde dies erkannt. Abschnitt 2 erlaubt Schürfungen, um Informationen über Bodenschätze zu sammeln, und schreibt „geplante, wiederkehrende“ Untersuchungen von Bodenschätzen vor, wenn diese Aktivitäten in einer Weise durchgeführt werden, die mit der Erhaltung der „Umwelt der Wildnis“ vereinbar ist. Es gibt kein „Enddatum“ für diese Arbeiten.

Abschnitt 3 erlaubte bis zum 31. Dezember 1983 um Mitternacht Bergbauansprüche und die Verpachtung von Mineralien, Exploration, Bohrungen, Straßen, Produktion, mechanisierte Ausrüstung und andere notwendige Tätigkeiten und Einrichtungen. Die einzige Bedingung war, dass beeinträchtigte Gebiete nach Beendigung des Mineralienabbaus „so weit wie möglich“ saniert und wiederhergestellt werden sollten.

Die Bundesbürokraten ignorierten jedoch diesen eindeutigen Wortlaut und blockierten, behinderten oder untersagten alle Anträge auf Genehmigungen für derartige Arbeiten, einschließlich wiederkehrender staatlicher Mineralienuntersuchungen und -bewertungen.

Der Kommentar des stellvertretenden Landwirtschaftsministers Rupert Cutler an mich im Jahr 1978 bringt diese Haltung auf den Punkt, damals wie heute. „Ich glaube nicht, dass der Kongress diese Bestimmung hätte verabschieden sollen“, sagte er. „Aber der Kongress hat sie erlassen, und Sie sind durch Ihren Amtseid verpflichtet, das Gesetz so zu befolgen, wie es geschrieben wurde, und nicht so, wie Sie meinen, dass es hätte geschrieben werden sollen“, antwortete ich. Dr. Cutler ging einfach weg.

Mehrere Generationen von Landverwaltern auf Bundesebene haben – im Einvernehmen mit Naturschützern, Gerichten, Präsidenten und Gesetzgebern – selbst minimal eingreifende Erkundungen in riesigen Wildnisgebieten, Wildnisstudiengebieten, Schutzgebieten für Wildtiere, Antiquities Act und sogar in nicht ausgewiesenen Wäldern, Wüsten und Grasländern verboten oder stark eingeschränkt – ungeachtet kritischer nationaler Bedürfnisse oder klarer gesetzlicher Bestimmungen.

Nationalparks sollten tabu sein, in den meisten Fällen diese anderen Gebiete jedoch nicht.

Bis 1994, als ich an der Vorbereitung der vielleicht letzten detaillierten Analyse mitwirkte, war die Exploration und Erschließung von Mineralien in Gebieten verboten worden, die so groß sind wie Arizona, Colorado, Montana, New Mexico, Utah und Wyoming zusammen. Das sind 420 Millionen Acres – 19 % der USA; 66 % aller staatlichen/öffentlichen Flächen.

Die Situation hat sich „schrittweise“ verschlechtert, obwohl die durch Plattentektonik, Vulkanismus und andere Kräfte ausgelösten Prozesse einige der am stärksten mineralisierten Lagerstätten Nordamerikas und der Welt geschaffen haben.

Gesetzgeber, Aufsichtsbehörden, Richter und Aktivisten auf Landes- und Kommunalebene haben nicht-staatliche Gebiete auf die gleiche Weise behandelt. Sogar Lagerstätten von Weltrang wurden aus fragwürdigen Gründen vernichtet.

Das kann so nicht weitergehen. Diese Gebiete müssen von staatlichen Stellen und privaten Unternehmen untersucht und erforscht werden. Lebenswichtige und qualitativ hochwertige Vorkommen müssen für den Bergbau zur Verfügung gestellt werden, und zwar unter Einhaltung solider Umweltprinzipien, um die Bedürfnisse heutiger und künftiger Generationen zu erfüllen.

Wird dies nicht getan, so verstößt dies gegen die grundlegendsten Prinzipien der Landesverteidigung, der nationalen Sicherheit, einer verantwortungsvollen Regierung und gesellschaftlicher Bedürfnisse.

Die Pebble-Mine in Alaska verfügt über schätzungsweise 55 Millionen Tonnen Kupfererz, 3,3 Milliarden Tonnen Molybdän und andere Metalle, die für Windturbinen, Solarpaneele, Elektrofahrzeuge und andere Technologien benötigt werden; dennoch lehnte Bidens EPA Genehmigungsanträge ab, noch bevor Bergbaupläne eingereicht wurden. Andere Weltklasse-Vorkommen an Kupfer, Kobalt, Zink, Titan, Gold, Silber, Zink und anderen Metallen in Alaska befinden sich ebenfalls in der Schwebe.

Biden-Beamte haben auch die Bergbaugenehmigungen für die weltgrößte Kupfer-Nickel-Lagerstätte in Minnesota rückgängig gemacht, und Präsident Biden selbst hat den gesamten Bergbau auf 225.000 Acres im Kupfer-Gürtel des Staates verboten.

Das Schicksal des Kings Mountain Lithiumvorkommens (möglicherweise 5.000.000 Tonnen Li) in North Carolina ist ebenfalls ungewiss, ebenso wie das vieler anderer hervorragender Lagerstätten, obwohl moderne US-Gesetze und -Technologien weitaus bessere Umweltpraktiken gewährleisten würden als anderswo auf der Welt.

Einige Bedenken sind sicherlich berechtigt, andere übertrieben, wieder andere reflektieren die Entschlossenheit, den Bergbau überall in den USA zu blockieren oder gar Amerika und den Westen zu de-entwickeln und zu deindustrialisieren. Umwelt- und andere Erwägungen müssen jedoch immer gegen den Bedarf an wichtigen Metallen, Mineralien und Energie abgewogen werden, um moderne Gesellschaften und Lebensstandards aufrechtzuerhalten. Um Amerika wieder groß zu machen – und um den heutigen nationalen Sicherheitsbedrohungen und -bedürfnissen gerecht zu werden – ist es notwendig, die Perspektiven, die Politik und die Gesetze auf Bundes- und Staatsebene zu ändern, um dies zu erkennen. Das ist eine einfache Frage der Realität und des gesunden Menschenverstands.

Link: https://cornwallalliance.org/mine-baby-mine/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Deutliches „NEIN“ der Öffentlichkeit zu einer 9-Milliarden-Dollar-Pipeline zur CO₂-Abscheidung aus 57 Ethanolanlagen in fünf US-Staaten

Makenzie Huber von South Dakota Searchlight via ESG University.

Hunderte Menschen, darunter viele Gegner einer Kohlendioxid-Pipeline, füllten am Mittwochabend das Auditorium des Southeast Technical College für eine Anhörung der staatlichen Public Utilities Commission zu einem zweiten Versuch von Summit Carbon Solutions, eine Genehmigung für das Projekt zu erhalten (siehe Bild oben)

„Wir wissen, dass dies ein unglaublich wichtiges Thema für Sie ist“, sagte Kommissar Gary Hanson zu Beginn der dreistündigen Sitzung. „Wir sind heute hier, um zu lernen und zuzuhören, und wir schätzen es, dass jeder von Ihnen heute bei uns ist, um uns seine Meinung mitzuteilen.“

Das in Iowa ansässige Unternehmen plant eine 9-Milliarden-Dollar-Pipeline mit einer Länge von 4000 km, um Kohlendioxid aus 57 Ethanolanlagen in fünf Bundesstaaten einschließlich des östlichen South Dakota abzuscheiden und zur unterirdischen Lagerung nach North Dakota zu leiten. Das Projekt würde von bundesstaatlichen Steuergutschriften profitieren, die Anreize für die Vermeidung von Wärme speichernden Kohlendioxid-Emissionen bieten.

Die Kommission lehnte den ersten Genehmigungsantrag von Summit im Jahr 2023 ab, unter anderem wegen Konflikten zwischen der Pipelinetrasse und lokalen Verordnungen, die Mindestabstände zwischen Pipelines und bestehenden Gebäuden vorschreiben.

Das Projekt verfügt über eine Speichergenehmigung in North Dakota und Trassengenehmigungen in North Dakota, Iowa und Minnesota, während es in Nebraska kein staatliches Genehmigungsverfahren für Kohlenstoffpipelines gibt. Das Projekt wird außerdem von Gegnern in mehreren Bundesstaaten angefochten.

Die Sitzung in Sioux Falls richtete sich an die Einwohner der Bezirke Minnehaha, Lincoln, Turner und Union. Eine weitere Sitzung der Kommission fand am Vormittag in Mitchell statt.

Die meisten Anwesenden sprachen sich am Mittwoch gegen die Pipeline aus – was durch den Applaus deutlich wurde, der den Raum oft erfüllte, nachdem die Gegner gesprochen hatten. Diese Gegner wiederholten in erster Linie ihre Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und der Auswirkungen auf das von der geplanten Pipelinetrasse betroffene Ackerland, die bereits bei dem ersten Versuch des Unternehmens vorgebracht worden waren, um eine Genehmigung zu erhalten.

Die Gegner sprachen sich auch gegen Bestrebungen aus, die Pipeline als „common carrier“ zu bezeichnen, was eine Enteignung zur Durchsetzung des Projekts ermöglichen würde. Der Oberste Gerichtshof von South Dakota hat im vergangenen Jahr entschieden, dass die Pipeline noch nicht bewiesen hat, dass man es gestatten sollte, privates Land für öffentliche Zwecke zu nutzen. Der Oberste Gerichtshof verwies den Fall zurück an eine untere Instanz, wo das Unternehmen nun versucht, seine Argumente zu belegen.

In der Zwischenzeit haben einige Gesetzgeber des Bundesstaates einen Gesetzesentwurf eingebracht, der die Enteignung von Kohlepipelines verbietet.

Betty Strom, deren Grundstück von der Pipeline durchquert werden würde sagte, dass die Pipeline eine „ewige Gefahr für mein Land“ darstellen würde.

„Summit geht es nur um die Steuergutschriften. Sie scheren sich nicht um Eigentumsrechte, Sicherheit, die Beschädigung von Eigentum, dessen Wert oder die langfristigen Folgen“, sagte Strom. „Bitte verweigern Sie diese Genehmigung erneut.“

Vertreter von Summit erläuterten, warum die Route ausgewählt wurde, sowie die Sicherheitsvorschriften und -standards für die Pipeline.

In einem Flugblatt erklärte Summit, dass das Projekt in South Dakota Investitionen in Höhe von 1,9 Milliarden Dollar nach sich ziehen, während des Baus der Pipeline 3000 Arbeitsplätze schaffen, 260 davon jährlich.

Die Befürworter des Projekts sagten, dass die Umsetzung des Projekts wirtschaftliche Chancen für South Dakota bieten würde.

Al Giese, ein Landwirt aus Iowa, Vorstandsmitglied der Iowa Renewable Fuels Association und Inhaber eines in South Dakota tätigen Futtermittel- und Speditionsunternehmens sagte vor der Kommission, dass der „Zug der Kohlenstoff-Abscheidung auf lokaler und nationaler Ebene abgefahren ist“.

„Ja, das ist ein Problem von South Dakota. Es ist ein Problem des Mittleren Westens. Aber wir müssen die Kohlenstoffbindung vorantreiben, nicht nur für die Vitalität des Agrarsektors, sondern für alle Volkswirtschaften in den Staaten des Mittleren Westens“, sagte Giese. „Es gibt keine andere Möglichkeit, dies zu tun.“

Makenzie Huber is a lifelong South Dakotan who regularly reports on the intersection of politics and policy with health, education, social services and Indigenous affairs. Her work with South Dakota Searchlight earned her the title of South Dakota’s Outstanding Young Journalist in 2024, and she was a 2024 finalist for the national Livingston Awards.

South Dakota Searchlight is part of States Newsroom, the nation’s largest state-focused nonprofit news organization.

ESG University republishes their articles, features and stories online and/or in print under Creative Commons license CC BY-NC-ND 4.0.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/02/18/the-public-gives-a-big-no-to-9-billion-pipeline-to-capture-co2-from-57-ethanol-plants-across-five-states/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kurzbeiträge zu neuen Forschungsergebnissen – Ausgabe 6 / 2025

Meldung vom 13. Februar 2025:

CO₂-Düngung gleicht menschliche Abholzung aus

Das Märchen der Panikmacher entpuppt sich immer mehr als falsch. Den Daten zufolge kehrt die CO₂-Düngung die Auswirkungen der menschlichen Entwaldung um und macht den Planeten grüner statt ihn zu zerstören.

Im Laufe der Jahrhunderte haben Abholzung und Landnutzung den Kohlenstoffgehalt der Biosphäre verringert. Klimaaktivisten betonen dies und bezeichnen es als unabwendbare Katastrophe, aber sie ignorieren die CO₂-Düngung – als der Kohlendioxidgehalt stieg, gedieh die Pflanzenwelt mit ihm.

Bis zum Jahr 2020 wurden die Verluste wieder ausgeglichen, und es kam zu einer positiven Entwicklung:

Wie immer verkennen die Klimamodelle die Selbstregulierung der Erde. Mutter Natur ist nicht zerbrechlich, sie hat schon viel Schlimmeres ertragen müssen als uns Menschen.

CO₂ wird als umweltschädliches Gift abgestempelt, um drakonische Politiken voranzutreiben, mehr nicht. Daten und Logik zeigen, dass CO₂ für das Leben unerlässlich ist, und je mehr davon, desto besser. Ein höherer CO₂-Gehalt ist positiv.

[Hervorhebung im Original]

Link: https://electroverse.substack.com/p/big-gains-on-greenland-antarctic?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

———————————————–

Meldung vom 14. Februer 2025:

Das Klima-Geschäft bricht zusammen

Vom „Klimawandel“, der im deutschen Wahlkampf in den Hintergrund gerückt ist (sogar bei den Grünen), bis hin zur Demontage der Umweltpolitik in den USA: Das Klimageschäft fällt auseinander – und das wird auch höchste Zeit.

Was Letzteres betrifft, so ist die Anordnung von Präsident Trump, die berüchtigte „Gefährdungsfeststellung“ der EPA aus dem Jahr 2009 zu überdenken, ein großer Wurf. Diese Feststellung besagt, dass Kohlendioxid schädlich für die öffentliche Gesundheit und das Wohlergehen ist und ist der Dreh- und Angelpunkt praktisch aller Aktivitäten der US-Regierung zum Klimawandel. Ohne diese Feststellung kommt ein Großteil des Geldflusses – die Wissenschaft und die Propaganda – zum Erliegen.

Abgeworbene Akademiker werden sich ein neues Betätigungsfeld suchen müssen.
Das gilt auch für Aktivisten-Journalisten wie Gaby Hinsliff vom Guardian:

Das Spiel ist aus.

[Leider wird es wohl noch dauern, bis die Medien hierzulande das mitkriegen. Und solange das nicht der Fall ist, sehe ich weiter schwarz für unser Land und unsere Gesellschaft. A. d. Übers.]

Link: https://electroverse.substack.com/p/utah-sets-coldest-ever-temperature?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

———————————————–

Meldung vom 17. Februar 2025 zu Climate Gate:

Peer Review als Instrument der Kontrolle

Die Climategate-E-Mail-Leaks haben das Establishment der Klimawissenschaften als das entlarvt, was es ist – ein exklusiver Club, in dem Konsens und Kontrolle über die Wahrheit herrschen.

Eine E-Mail (unten) aus dem Jahr 2004 vom Klimawissenschaftler Phil Jones an Michael „HS“ Mann macht es deutlich: Abweichende Forschung wurde aktiv unterdrückt. Hier bezieht sich Jones auf eine neue „unbequeme“ Arbeit von Ross McKitrick und Patrick Michaels (abgekürzt MM):

𝐹𝑟𝑜𝑚: 𝑃ℎ𝑖𝑙 𝐽𝑜𝑛𝑒𝑠 <𝑝.𝑗𝑜𝑛𝑒𝑠@𝑥𝑥𝑥𝑥𝑥𝑥𝑥𝑥𝑥.𝑥𝑥𝑥>
𝑇𝑜: 𝑀𝑖𝑐ℎ𝑎𝑒𝑙 𝐸. 𝑀𝑎𝑛𝑛 <𝑚𝑎𝑛𝑛@𝑥𝑥𝑥𝑥𝑥𝑥𝑥𝑥.𝑥𝑥𝑥>
𝑆𝑢𝑏𝑗𝑒𝑐𝑡: 𝐻𝐼𝐺𝐻𝐿𝑌 𝐶𝑂𝑁𝐹𝐼𝐷𝐸𝑁𝑇𝐼𝐴𝐿
𝐷𝑎𝑡𝑒: 𝑇ℎ𝑢 𝐽𝑢𝑙 8 16:30:16 2004

𝑀𝑖𝑘𝑒,

Die andere Studie von MM ist einfach Müll – wie du wusstest. De Freitas wieder einmal. Auch Pielke verliert jede Glaubwürdigkeit, indem er auf den verrückten Finn eingeht – und zwar häufig, wie ich glaube. Ich kann nicht erkennen, dass eine dieser Studien Eingang in den nächsten IPCC-Bericht findet. Kevin Trenberth und ich selbst werden das um jeden Preis verhindern – selbst wenn wir dann umdefinieren müssten, was Peer Revue eigentlich ist!

𝐶ℎ𝑒𝑒𝑟𝑠 𝑃ℎ𝑖𝑙

Die ganze E-Mail steht hier.

Ich empfehle Ihnen, ihn zu lesen. Es ist klar ersichtlich, dass es sich hier nicht um Wissenschaft handelt, sondern um „Clubzensur“. Der vermeintliche Goldstandard, das Peer Review, ist kaum mehr als ein Insiderspiel, bei dem unbequeme Studien auf die schwarze Liste gesetzt werden und die selbst ernannten Wächter dafür sorgen, dass nur genehmigte Darstellungen in die offiziellen IPCC-Berichte aufgenommen werden.

Link: https://electroverse.substack.com/p/life-threatening-cold-enters-the?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

———————————————–

Meldung vom 18. Februar 2025:

Der Klima-Betrug verliert seine finanzielle Basis

Die ESG-Fassade bröckelt, und das Geld fließt aus der Tür.

Einem neuen Bericht von ShareAction zufolge ist die Unterstützung für das sogenannte „verantwortungsvolle Investment“ im Jahr 2024 stark zurückgegangen: Nur 1,4 % der Aktionärsanträge wurden angenommen – ein Rückgang von 21 % im Jahr 2021.

Die weltweit größten Vermögensverwalter – BlackRock, Fidelity, State Street und Vanguard – lehnten die meisten Anträge ab, die Maßnahmen der Unternehmen in Bezug auf das Klima und andere ESG-Themen forderten. Der Bericht behauptet, dass 48 weitere Resolutionen verabschiedet worden wären, wenn diese Firmen sie unterstützt hätten, was sie jedoch nicht taten. Warum? Weil die Aktionäre aufgewacht sind – es gibt kein Geld mehr, das von irgendwoher angesogen werden kann.

Zum Beispiel Mondelez International. Eine Resolution, die Maßnahmen zum Klimaschutz forderte, scheiterte kläglich: Nur 2 von 73 Resolutionen erhielten genügend Unterstützung, um angenommen zu werden. Die Begeisterung für das Dogma der globalen Erwärmung ist verflogen und wurde durch kalte finanzielle Logik ersetzt.

ShareAction ist natürlich empört, nennt es „das schlechteste Ergebnis, das wir je gesehen haben“ und wirft den Vermögensverwaltern vor, dass sie den Unternehmen keine Maßnahmen aufzwingen. Claudia Gray, die Leiterin der Finanzforschung der Gruppe, beklagte einen „besorgniserregenden Rückzug von Ambitionen“.

Während die Finanzwelt mit Inflation und geopolitischer Instabilität zu kämpfen hat, lassen die Unternehmen die ESG-Tugendhaftigkeit zugunsten von tatsächlichem Geschäftssinn hinter sich.

Dies dürfte das Ende der ideologischen Kreuzzüge bedeuten, zumindest für die nächsten Jahrzehnte. Das große Geld zieht weiter. Die lilahaarigen, Plakate schwingenden Hippies haben zu viel Druck gemacht. Und haben verloren.

[Auch hier sehe ich unser Land isoliert, denn bei uns kann ich noch nicht erkennen, dass sie verloren haben. A. d. Übers.]

Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-records-begin-falling-across?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE