Der Februar in aller Welt – Teil 2

Keine CO₂ Treibhauswirkung erkennbar.

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

Teil 1 steht hier.

  • Weltweit fünftwärmster Februar seit der vorindustriellen Periode. Kann das stimmen?
  • Keine Korrelation mit dem CO₂-Anstieg, keine Treibhauswirkung erkennbar

Vorweg die Überraschung: Copernicus, die von der EU-Kommission und damit von uns finanzierte Erdbeobachtungsüberwachung meldet keinen wärmsten Februar aller Zeiten, nur den fünftwärmsten:Der Februar 2026 war gemäß dem europäischen Klimadienst Copernicus und dem europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage ECMWF mit einer Temperaturabweichung von 1,49 °C zur vorindustriellen Referenzperiode der fünftwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen“

Vorindustrielle Referenzperiode? Richtig ist: im vorindustriellen Zeitalter, also um 1850 gab es überhaupt keine mit heute vergleichbaren Messreihen. Große Teile der Welt waren noch nicht einmal entdeckt! Was soll also dieser „Copernicus“-Quatsch? Der Astronom Kopernikus aus Ostpreußen hat für die Wahrheit gegen die damals vorherrschende Meinung des damaligen Geschäfts- und Glaubensmodells gekämpft, nun wird sein Name missbraucht.

Aber alimentierte Wissenschaftler erfüllen halt ihren politischen Auftrag, Hauptsache das Geld der CO₂-Klimalüge fließt weiter auf ihr Monatskonto. Quelle, z.B. hier.

Der Februar-Temperaturverlauf, von Deutschland in alle Welt:

Die Februartemperaturentwicklung bei uns wurde ausführlich im Teil 1 behandelt. Zur Wiederholung nochmals die Februartemperaturentwicklung in Deutschland seit 1943, also die letzten 83 Jahre, die wir dann mit vielen Stationen aus aller Welt vergleichen.

Abb. 1: Die Februarmitteltemperaturen des Deutschen Wetterdienstes seit 1943 bis 2026, 83 Jahre

Wir erkennen mindestens 3 Teilabschnitte:

  1. deutliche Abkühlung im ersten Abschnitt bis 1987
  2. Temperatursprung von 1987 auf 1988 von 2 Grad
  3. Weitererwärmung seit 1988 bis heute laut DWD um fast 0,3 Grad/Jahrzehnt.

Das ist der ideologische, uns drangsalierende Glaube der CO₂-Treibhauskirche:

Abb. 2: Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase, und aus dieser Gruppe hauptsächlich das „umweltschädliche“ CO₂ für die starke Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. CO₂ sei der Haupttemperaturregler, wird behauptet. Mit Strafsteuern verspricht die Politik mitsamt den anderen Klimarettern, die Welt vor dem drohenden Hitzeuntergang, vor der globalen Weltverbrennung zu bewahren.

Die CO₂-Konzentrationszunahme in der Atmosphäre:

Wir gehen von einer erheblichen CO₂-Konzentrationszunahme von fast 130 ppm seit 1943 aus, ob diese jedoch ausschließlich anthropogenen Ursprunges ist, wollen wir nicht diskutieren, sondern lediglich die vom PIK-Potsdam und vom Weltklimarat behauptete hohe CO₂-Kimasensitiviät – CO₂ als Haupttemperaturregler – anhand des Artikels in Frage stellen.

Merke: Die CO₂-Kurve der Konzentrationszunahme zeigt im Vergleich zur Entwicklung der deutschen Februartemperaturen keinerlei Ähnlichkeit. Ab 1988 bis heute handelt es sich um eine Zufallskorrelation.

Wir fragen uns: Ist vielleicht Deutschland in den letzten 39 Jahren eine Ausnahme oder gar ein Sonderfall? Wird nur bei uns der Februar in den letzten 39 Jahren wärmer? Wir werfen einen Blick nach Zentralengland:

Abb. 3: Wie in Deutschland (vergleiche Abb.1) deutliche Februarabkühlung ab 1943, Temperatursprung 87/88 ca. 1,5 K, dann weiterer Temperaturanstieg nach der Formel in der Grafik

Beachte nun: Laut Copernicus war es global der fünftwärmster Februar seit der vorindustriellen Zeit. Von einem fünftwärmsten Februar 2026 ist auch in den nachfolgenden Ländern nichts zu sehen. Aber wer überprüft schon Copernicus?

Info der KI: „Copernicus“ ist kein eigenständiges Institut, sondern das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union, das von der Europäischen Kommission geleitet wird. Die Copernicus-Klimawandeldienste (C3S) werden im Auftrag der EU vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) implementiert. D.h. Die zentralen Partner von Copernicus arbeiten die politischen Vorgaben der EU ab.

Abb. 4: Bei unseren Nachbarn in den Niederlanden ein ähnliches Bild.

Und nun zum Vergleich das ganze restliche Westeuropa in den angegebenen Koordinaten

Abb. 5: Der Februar im angegebenen Koordinatenraum zeigt zunächst keine Temperaturzunahme, dann ab 1987 den plötzlichen Temperatursprung und ab 1988 die auch von Deutschland gewohnte Temperaturzunahme

Skandinavien und Nordeuropa

Norwegen: Kältester Februar seit 15 Jahren: Laut dem Norwegischen Meteorologischen Institut hat Norwegen den kältesten Februar seit 2010 verzeichnet. Die nationalen Temperaturen lagen im Februar durchschnittlich 3,1 °C unter dem Normalwert, während die gesamte Wintersaison 1,5 °C unter dem Durchschnitt lag. Die Kälte war im Norden am stärksten. Karasjok in Finnmark verzeichnete einen Monatsdurchschnitt von -19,1 °C, etwa 5,2 °C unter dem Normalwert. Im ganzen Land verzeichneten 17 Stationen den kältesten Februar seit Beginn der Aufzeichnungen.

[Siehe hierzu auch den Kältereport Nr. 10 / 2026]

Abb. 6: Der Februarverlauf von Skandinavien ähnelt dem von Mitteleuropa, der Temperatursprung ist etwas höher. Und niemals war 2026 der fünfwärmste Februar aller Zeiten.

Beginnen wir bei den Einzelstationen verschiedener geographischer Breiten im Norden

Abb. 7: In Murmansk ist der Temperaturabfall von 1943 bis 1987 auffällig, es wurde rasant kälter. Und dann der plötzlich und sehr kräftige Temperatursprung von fast 3 Grad auf ein höheres Temperaturniveau, auf dem man sich seit 1988 befindet.

Dann zu anderen Stationen in Skandinavien

Abb. 8a/b/c: Sehr kalter Februar 2026. Je weiter nördlich, desto größer der Temperatur-Sprung. Danach keine Weitererwärmung bis heute. Frage: Sieht jemand den fünftwärmsten Februar 2026 wenigstens seit 1943?

Fazit für Nordeuropa:

  1. der Februartemperaturverlauf ähnelt sehr stark dem von West- und Mitteleuropa, wobei der Februar 2026 ausgesprochen kalt war.
  2. Mit der CO₂-Zunahme (siehe Grafik 2) besteht absolut keine Korrelation

Merke: Mittel- West- und Nordeuropa ist ein relativ großes Gebiet, in diesem Gebiet ist der Februarverlauf ähnlich. Die Erwärmung des Februars erfolgte durch einen meist großen Temperatursprung im Jahre 1987/88. Vorher keine und nach dem Sprung auch keine Weitererwärmung.

Wissenschaftliche Erkenntnis:

  1. Wäre CO₂ der Haupttemperaturregler, dann hätte dieses Gas in ganz Nordeuropa nur den Temperatursprung 1987/88 verursacht und sonst nichts.
  2. CO₂ kann somit nicht der Haupttemperaturregler sein wie die politische Agenda mit ihren eigens bezahlten und damit gekauften Voodoo-Klimawissenschaftlern in diversen Instituten behaupten.

Auf der weiteren Suche nach dem weltweit fünftwärmsten Februar aller Zeiten

Auch in Teilen Ostasiens (beispielhaft hier Sapporo) und in Teilen der USA blieb seit 1988 eine Februar-Erwärmung aus. Siehe dazu die vielen Kälteberichte auf EIKE aus aller Welt, insbesondere aus Zentralasien.

Abb. 9: Februartemperaturen Sapporo/Japan mit Temperatursprung 87/88 von ca. 1,4K

USA und Grönland

Und die älteste Wetterstation in Virginia/USA, seit 1880 bei einer Farm gelegen, also fast ohne die Zusatzerwärmung des sich stark entwickelten Amerikas. Natürlich sind die Gebäude inzwischen erweitert, die Heizungen und der Energieverbrauch vervielfacht und vor der Farm führt inzwischen eine breite Schnellstraße vorbei. Zudem hat sich die einst weit entfernte Bezirkshauptstadt Harrisonburg mit den Vororten bis nah an die Farm ausgebreitet.

Abb.10: Die Station liegt bei einer Farm auf dem Land. Trotz starker CO₂-Zunahme seit 1880 hat sich der Monat Februar seit 145 Jahren kaum erwärmt. Der Verlauf über die Jahrzehnte ist jedoch anders als in Deutschland. Vor allem gibt es 1987 auf 1988 keinen Temperatursprung.

Und schließlich Grönland, die Temperaturaufzeichnung der Hauptstadt-Wetterstation.

Abb. 11: Keinerlei Februarerwärmung in der Hauptstadt Grönlands seit fast 90 Jahren. Ähnlich wie in Virginia fehlt auch in Grönland der Temperatursprung.

Unser Wetter-Stationen-Vergleich aus aller Welt liefert bisher folgendes Ergebnis:

1) In Mittel- West- und Nordeuropa wurde der Februar durch einen plötzlichen Temperatursprung im Jahre 1987 auf 1988 wärmer. Auf diesem höheren Niveau hält sich der Februar bis heute.

2) Auf Grönland und dem amerikanischen Kontinent wurde der Februar gar nicht wärmer, weil es keinen Temperatursprung gab.

Kleine Anmerkung. In den USA zeigen die Februartrendlinien in stark wachsenden Gebieten und Städten aufgrund des wachsenden Wärmeinseleffektes schon nach oben. Auffallend ist das besonders bei der Bundeshauptstadt Washington, eine deutliche, vom Menschen erzeugte Februarerwärmung aufgrund des stark angestiegenen Energieverbrauchs.

Diese anthropogene Wärmeinsel-Zusatzerwärmung führt zu höheren Temperaturen und nicht die gleichzeitige CO₂-Zunahme, denn 100 km westlich von Washington in Virginia, siehe Dale-Enterprise, zeigt sich dieselbe CO₂-Zunahme wie in Grafik 2

Ein kleiner Ausflug auf die Südhalbkugel, die DWD-Wetterstation Neumayer in der Antarktis.

Da diese Wetterstation einerseits WI-frei ist, andererseits aber auch die natürliche Umstellung der Wetterlagen von nördlichen auf vermehrt südliche Richtungen mit Sonnenstundenzunahme nicht mitgemacht hat, (wie auch?) zeigt diese Wetterstation auch einen gänzlich anderen Februar-Verlauf seit 1988 als die mittel- und westeuropäischen Wetterstationen.

Abb. 12: Die DWD-Wetterstation Neumayer in der Antarktis zeigt keinerlei Erwärmung seit 1984. Der Schnitt der Februartemperaturen liegt etwas unter – 8 Grad. Es gab auch keinen Temperatursprung von 1987 auf 1988. Wärmer heißt weniger als – 8 Grad, in der Grafik wäre das weiter nach oben zu 0 C hin. Bei einer solchen Kälte wird kein Antarktiseis, auch nicht im Sommer wegschmelzen. (Februar ist der letzte Sommermonat in der Antarktis) Dabei liegt die Station am Rande des Kontinents, bereits auf dem Schelfeis. Die Stationen weiter dem Pol zu sind natürlich wesentlich kälter.

Damit erkennen wir zugleich: Hätte es in Mittel- in West- und in Nordeuropa nicht diesen hohen und plötzlichen Temperatursprung gegeben, dann hätte sich auch der Februar bei uns nicht erwärmt. Der Temperatursprung im Jahre 1987 auf 1988 wurde vor uns bereits von einer holländischen Wissenschaftlergruppe beschrieben.

Unser Fazit: Kohlendioxid bewirkt keine erkennbaren Temperaturerhöhungen, wer oder was dann?

Was die plötzliche Änderung des Klimas zum Wärmeren ab 1987 in Mittel- und Westeuropa herbeiführte, das haben wir öfters schon beschrieben, z.B. hier.

Gründe der Erwärmung: In aller Kürze, Zeitraum 1987/88 bis heute

1)Die Umstellung der Luftzufuhr von NW auf SW-Wetterlagen, also auf vermehrt südliche Windrichtungen in ganz Mittel- und Westeuropa, damit könnte man den Temperatursprung 87/88 erklären, bzw. die plötzliche Änderung der Trendlinien.

2) Laut DWD die Zunahme der Sonnenstunden seit 1988 und wegen den wirkenden Luftreinhaltemaßnahmen die Zunahme der Strahlungsintensität.

3) Die ständige weitere Trockenlegung Deutschlands, dadurch verringert sich die Verdunstungskälte der Landschaft. Die Tage werden vor allem tagsüber wärmer. Zunahme der Tmax-Temperaturen vor allem in den Sommermonaten.

4) Stetige Zunahme der Wärmeinselflächen (WI) in Deutschland, nicht nur mehr Heizung und Autos, sondern auch: Die ständige weitere Bodenversiegelung und Asphaltierung einstiger Grünflächen, die Städte und Gemeinden fressen sich in die grüne einst kühlende, einst nicht trockengelegte Landschaft hinein – derzeit 50 ha je Tag in Deutschland, siehe Versiegelungszähler, Stand: etwa 51 000 km2 von 358 000 km2, tägliche Zunahme etwa 45 ha. (Zähler derzeit nicht erreichbar)

5) Die AMO-Warmphase, die aber auch zyklisch ein Ende finden wird.

6) Laut DWD und dem Physikochemiker Dr. Hans Rolf Dübal die Abnahme der Bewölkungsdichte, siehe: https://www.youtube.com/watch?v=ONZZGrw62SQ&t=1339s

7) Die Verringerung der Albedo seit 30 Jahren, dadurch wird weniger Sonnenenergie ins Weltall zurückreflektiert.

8) Die statistische Erwärmung der DWD Temperaturreihen durch Stationentausch. (Das dazugehörige Video ist nicht mehr aufrufbar)

9) Die gänzliche neue Erfassungsmethode der Tagestemperatur – Wetterhütte und Mannheimer Stunden seit 2000 allmählich abgeschafft- die digitale Mess-Einheit muss nun frei und ganztägig in der Sonne stehen mit einer genormten Abschirmung. Näheres hier

Und die Treibhausgase erwärmen nichts Nachweisbares, deshalb gilt: Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Oder dieses Zitat, das vielfach von Klima-Scharlatanen verwendet wird, um uns zu ängstigen:

„Das Klima ist außer Kontrolle geraten, wir müssen es wieder in den Griff kriegen“ (oder sehr ähnliche Formulierungen) Wer hat das gesagt? Die KI antwortet: Eine direkte Zuordnung dieses exakten Wortlauts zu einer einzelnen berühmten Persönlichkeit ist anhand der Suchergebnisse nicht eindeutig möglich. Es entspricht jedoch inhaltlich sehr stark den Forderungen von António Guterres, dem UN-Generalsekretär, der mehrfach den „Klima-Notstand“ ausgerufen und betont hat, dass die Welt auf eine Hitzehölle zusteuert, wenn nicht gehandelt wird.

Bewahrung der Schöpfung: CO₂ ist Leben

Die Schöpfung dieser Erde basiert auf dem Element Kohlenstoff und CO₂ ist das notwendige Transportmittel, um das C-Atom in die organischen Zellen zu transportieren. Wer CO₂ bekämpfen will, versündigt sich an der Schöpfung, an der ökologischen Vielfalt des irdischen Lebens. Irgendwann muss das auch mal den Kirchen mitgeteilt werden.

CO₂ ist ein lebensnotwendiges Gas, genauso wie Sauerstoff und Wasser. Ohne CO₂ wäre die Erde kahl wie der Mond. Mehr CO₂ in der Atmosphäre wäre wünschenswert, denn es beschleunigt die Fotosynthese und lässt die Nahrungspflanzen schneller wachsen. CO₂ erhöht die ökologische Vielfalt dieser Erde. Kohlendioxid ist Leben!!

Wir haben zu wenig CO₂ in der Atmosphäre

Es mag erstaunen, dass die relativ geringe CO₂-Konzentration in der Luft überhaupt ausreicht, so viel pflanzliche Biomasse zu erzeugen. Der grüne Anteil der Flora soll übrigens um den Faktor 1000 höher sein als der der Fauna, welche sich ausschließlich aus Pflanzen ernährt.

Tatsächlich mussten die Pflanzen einige Tricks entwickeln, um mit diesem geringen Lebensangebot CO₂ überhaupt zurecht zu kommen. So haben die C3-Pflanzen ein Enzym mit dem Namen Rubisco entwickelt, das die Fotosynthese unterstützt. Muss das sein? Wäre mehr an CO₂ nicht viel besser für die Flora dieser Erde?

Also: CO₂ keine Temperaturerhöhungen, aber das notwendige Schöpfungsgas für die Erde

Klimaschutz und Umweltschutz sind nicht dasselbe.

Wirklicher Natur- und Umweltschutz will die Vielfalt der Arten und der Lebensräume für die Flora und Fauna erhalten. Und das geht nicht durch Verminderung des CO₂-Angebots, sondern besser wäre eine Erhöhung der CO₂-Konzentration. Der Erhalt der natürlichen Lebensräume muss endlich in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden. Umweltschutz bedeutet Saubere Luft und sauberes Wasser und beides sind Grundrechte aller Lebewesen. Das Geschäftsmodell Klimaschutz ruiniert unsere Natur und Landschaft, Klimaschutz greift in das Privatleben der Bürger ein. Eine Gefahr für die Demokratie. Eine Gefahr für unser Deutschland mit seiner 1000-jährigen Kultur. Das Geschäftsmodell Klimarettung will letztlich unser Deutschland zerstören.

Die Februartemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes und die Temperaturen aus anderen Teilen der Welt beweisen: Es gibt keinen Klimanotstand, nirgendwo auf dieser Welt.

Deshalb muss auch keine drohende Klimagefahr bekämpft werden. CO₂ ist kein Giftgas und kein Klimakiller, sondern das notwendige Lebensgas. Eine Klimakatastrophe ist weit und breit nicht in Sicht.

Wie lange lassen wir uns dieses Geschäftsmodell Klimanotstand und CO₂-Klimalüge noch bieten? Warum wehren wir uns nicht? Warum lassen wir uns weiter ausrauben?

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer




Unbequeme Fakten bzgl. Windrädern

Craig Rucker, CFACT

Windkraftanlagen sind intermittierend, ineffizient, arbeits- und ressourcenintensiv und beanspruchen enorme Flächen an Land oder auf dem Wasser.

Diese riesigen Turbinen fordern einen hohen Tribut von Adlern, Falken, Vögeln, Fledermäusen und Meereslebewesen.

Am Samstag hatte ich die Ehre, mich einer engagierten Gruppe von Natur- und Energie-Aktivisten im Kapitol von Oklahoma anzuschließen, um ein klares „NEIN!“ gegen den rasanten Vorstoß zur Errichtung großtechnischer Windkraftanlagen im Osten Oklahomas zu verkünden.

Einige Teilnehmer bezeichneten die Veranstaltung als „Wendepunkt“ im Kampf um den Erhalt des ländlichen Charakters Oklahomas und den Schutz von Bewohnern und Tierwelt vor staatlich und bundesstaatlich subventionierten industriellen Übergriffen.

David Wojick, Senior Advisor bei CFACT, ist Bauingenieur und promovierter Wissenschaftler in Logik und analytischer Wissenschaftsphilosophie. Er ist ein brillanter Mathematiker und Politikanalyst.

Seit Jahren leistet David Pionierarbeit bei der Analyse der harten, unbequemen Fakten zu Wind- und Solarenergie sowie einer Vielzahl anderer kontraproduktiver staatlicher Initiativen.

David Wojicks Arbeit bei CFACT hat tiefgreifende positive Auswirkungen auf die Energie- und Umweltpolitik auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene.

Erst diese Woche veröffentlichte David auf CFACT.org einen Bericht* über eine Anhörung im Repräsentantenhaus zum „Migratory Bird Treaty Act“, einem Gesetz, das zum Schutz und Erhalt unserer Vogelwelt geschaffen worden war.

[*In deutscher Übersetzung hier]

Ein wichtiges Thema war das versehentliche Töten von Vögeln, das, wie David erklärt, von den Beamten als „incidental taking“ (zufällige Entnahme) bezeichnet wird. Wie David ironisch bemerkt: „Für den Vogel ist es nicht zufällig, sondern nur für den Betrieb der Anlage.“

Überrascht es Sie, dass es der Anhörung irgendwie gelungen ist, die massive „zufällige Tötung“ von Vögeln und Fledermäusen durch Windkraftanlagen zu überspringen, zu umgehen oder schlichtweg zu ignorieren?

Windkraftanlagen reißen nicht nur Adler, Falken, Vögel und Fledermäuse vom Himmel, sondern sobald sie errichtet sind, verlassen viele Arten das Gebiet und kehren nie wieder zurück.

Reichlich vorhandener, erschwinglicher Strom ist für das Wohlergehen der Menschen in einer modernen Gesellschaft unverzichtbar. Wind- und Solarenergie treiben die Kosten in die Höhe, schwächen das Stromnetz, erfordern eine Rund-um-die-Uhr-Reserve aus zuverlässigen Quellen und verursachen einen weitaus größeren ökologischen Fußabdruck als ihre Befürworter zugeben möchten.

Die intermittierenden Energiequellen Wind und Sonne sollten nicht von Umweltvorschriften ausgenommen werden, die gegenüber effizienten Energiequellen eifrig durchgesetzt werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/13/inconvenient-wind-turbine-facts/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wissenschaftler prognostizieren erfolgreich, wann und wo voraussichtlich gefährliche Sonnenstürme auftreten werden

Bahnbrechende Vorhersagemethode durch überraschende Sonneneruptionen auf der Rückseite der Sonne bestätigt

CERES team

Mexiko-Stadt, Mexiko – 14. Februar 2026 Ein Team von Wissenschaftlern aus aller Welt hat das erste System entwickelt, das vorhersagen kann, wann und wo extrem starke Sonnenstürme, sogenannte Superflares, am wahrscheinlichsten auftreten. Diese Stürme können Stromnetze, Kommunikationssysteme und Satelliten stören und sogar eine Gefahr für Astronauten im Weltraum darstellen.

Anstatt zu versuchen, den genauen Zeitpunkt eines Sonnensturms vorherzusagen (was nahezu unmöglich ist), ermittelt dieser neue Ansatz längere Zeitfenster – von mehreren Monaten bis zu einem Jahr –, in denen die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass die Sonne solche Extremereignisse auslöst. Das Verfahren zeigt zudem auf, welche Regionen der Sonne am stärksten gefährdet sind. Die Forschungsergebnisse wurden im „Journal of Geophysical Research: Space Physics“ veröffentlicht.

So funktioniert das Vorhersagesystem

Die Wissenschaftler analysierten Daten aus fast 50 Jahren (1975–2025) von Satelliten, welche die Röntgenstrahlung der Sonne überwachen. Dabei entdeckten sie zwei wesentliche Muster:

1. Sie identifizierten bestimmte Zonen auf der Sonne, in denen sich im Laufe der Zeit magnetische Energie aufbaut, wodurch in diesen Bereichen mit größerer Wahrscheinlichkeit starke Eruptionen auftreten.

2. Sie fanden ein rhythmisches Muster in der Sonnenaktivität, das auf zwei natürlichen Zyklen basiert: einem 1,7-Jahres-Zyklus und einem 7-Jahres-Zyklus. Wenn diese Zyklen auf bestimmte Weise zusammenfallen, steigt das Risiko von Superflares erheblich.

Mithilfe fortschrittlicher mathematischer Verfahren und maschinellen Lernens kombinierte das Team diese Muster, um risikoreiche Zeiträume und Orte auf der Sonne vorherzusagen. Für den aktuellen Sonnenzyklus (Sonnenzyklus 25) sagt ihr Modell zwei Hauptgefahrenfenster voraus:

• Mitte 2025 bis Mitte 2026 (mit Schwerpunkt auf der südlichen Hemisphäre der Sonne, zwischen 5°S und 25°S Breite)

• Anfang bis Mitte 2027 (mit Schwerpunkt auf der Nordhalbkugel der Sonne, zwischen 10° N und 30° N Breite)

Implikationen für die reale Welt

Der leitende Forscher Dr. Victor M. Velasco Herrera von der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko erklärte:

„Herkömmliche Sonnenvorhersagen haben Schwierigkeiten mit diesen Extremereignissen, weil sie so schnell und unvorhersehbar auftreten. Unser Verfahren gibt Weltraumwetterdienstleistern und Satellitenbetreibern ein bis zwei Jahre im Voraus eine Warnung, wann die Bedingungen am gefährlichsten sind. Diese entscheidende Vorlaufzeit ermöglicht es ihnen, Kommunikationssysteme und Stromnetze vorzubereiten und zu schützen sowie die Sicherheit der Astronauten zu gewährleisten.“

Dr. Velasco Herrera wies auch auf die Bedeutung für Weltraummissionen hin:

„Die NASA tut gut daran, die Artemis-II-Mission zum Mond auf März zu verschieben, doch angesichts der derzeitigen hohen Sonnenaktivität deuten unsere Prognosen darauf hin, dass eine Verschiebung des Starts auf Ende 2026 eine wesentlich sicherere Entscheidung sein könnte.“

Überraschende Validierung von der anderen Seite der Sonne

Das Team erhielt bereits während des Forschungsprozesses selbst eine unerwartete Bestätigung für die Genauigkeit seines Modells. Nachdem sie ihre Arbeit zur Veröffentlichung eingereicht hatten (zwischen Oktober und Dezember 2025), entdeckten andere Wissenschaftler mithilfe des Raumfahrzeugs „Solar Orbiter“ eine Reihe gewaltiger Superflares, die auf der Rückseite der Sonne ausgebrochen waren – der Seite, die wir von der Erde aus nicht sehen können. Zu diesen Eruptionen gehörten eine der Klasse X11.1 am 14. Mai 2024, eine der Klassen X9.5 und X9.7 am 15. Mai 2024 sowie eine der Klasse X16.5 am 20. Mai 2024, wie zufällig am gleichen Tag in einer NASA-Studie berichtet worden war.

Bemerkenswerterweise stimmten diese neu entdeckten Ereignisse auf der Rückseite der Sonne mit den Mustern überein, die das Team vorhergesagt hatte, obwohl es bei der Entwicklung seines Vorhersagesystems keine Kenntnis von diesen Stürmen hatte.

„Das war reiner Zufall, aber auch sehr aufschlussreich“, sagte Dr. Velasco Herrera. „Wir haben unsere Vorhersage erstellt, ohne von diesen Superflares auf der Rückseite der Sonne zu wissen. Als sie während des Begutachtungsprozesses unserer Arbeit entdeckt worden sind, passten sie perfekt zu unseren vorhergesagten Mustern. Dies zeigt, dass unser physikalisch fundierter Ansatz auf der gesamten Sonne funktioniert, nicht nur auf der der Erde zugewandten Seite.“

Mitautor Dr. Willie Soon vom Center for Environmental Research and Earth Sciences (CERES) fügte hinzu:

„Die Natur hat uns den perfekten Test geliefert. Diese Entdeckungen auf der Rückseite haben unser Verfahren im Wesentlichen in Echtzeit validiert und bewiesen, dass die von uns identifizierten zugrunde liegenden Muster zuverlässig sind und überall auf der Sonnenoberfläche funktionieren.“

Warum das wichtig ist

Solarsuperflares sind die stärksten Eruptionen, die die Sonne hervorbringen kann. Ein direkter Treffer durch einen solchen Sturm könnte zu großflächigen Stromausfällen führen, Satelliten beschädigen, die GPS-Navigation stören, den Funkverkehr beeinträchtigen und Strahlungsgefahren für Astronauten und Fluggäste in großen Höhen verursachen.

Durch die frühzeitige Vorwarnung, wann und wo diese Ereignisse am wahrscheinlichsten auftreten, verschafft dieses neue Vorhersagesystem Energieversorgern, Satellitenbetreibern und Weltraumagenturen wertvolle Zeit, um Schutzmaßnahmen zu ergreifen – wie zum Beispiel die Anpassung von Satellitenbahnen, die Vorbereitung von Backup-Systemen oder die Umplanung von Weltraummissionen.

Da der Sonnenzyklus 25 weiterhin hohe Aktivität aufweist, bietet dieser Durchbruch eine erhebliche Verbesserung unserer Möglichkeiten, uns auf die Auswirkungen extremer Weltraumwetterereignisse vorzubereiten und diese abzumildern.

Die Forschungsarbeit mit dem Titel „A New Method for Probabilistic Spatiotemporal Forecasts of Solar Soft X-ray S-Class (> X10) Superflares“ wurde nun im Journal of Geophysical Research: Space Physics (American Geophysical Union) veröffentlicht: https://doi.org/10.1029/2025JA034977.

Zum Autorenteam gehören Wissenschaftler aus Mexiko, den USA, Ungarn, der Türkei, Russland, der Tschechischen Republik und China.

Publication Details

V. M. Velasco Herrera, G. Velasco Herrera, W. Soon, A. Özgüç, N. Babynets, A. Tlatov, M. Švanda, S. Qiu, S. Baliunas, B. Kotan, G. González González, L. A. Bautista Flores, M. Pazos (2026). “A New Method for Probabilistic Spatiotemporal Forecasts of Solar Soft X-Ray “S-Class” (>X10) Superflares“. Journal of Geophysical Research: Space Physics. 131 (2), e2025JA034977. https://doi.org/10.1029/2025JA034977

Studie: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2025JA034977

Link: https://www.ceres-science.com/post/scientists-successfully-predict-when-and-where-dangerous-solar-storms-are-likely-to-happen

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wo ist die australische Hitze?

Cap Allon

Australien verfügt über Temperaturaufzeichnungen, die bis weit ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Die offiziellen nationalen Klimadaten, die heute vom australischen Bureau of Meteorology (BOM) verwendet werden, beginnen jedoch erst im Jahr 1910. Alle Daten davor sind weitgehend ausgeschlossen.

Als Grund wird die „Datenqualität” angegeben. Frühe Beobachtungen wurden mit unterschiedlichen Instrumenten durchgeführt, die Beobachtungszeiten waren uneinheitlich und einige Stationen wurden verlegt. Um 1910 wurden standardisierte nationale Beobachtungspraktiken eingeführt, und das BOM verwendet diesen Zeitpunkt als Beginn seiner offiziellen Langzeit-Temperaturreihe.

Aber diese früheren Messungen existieren noch immer – und erzählen eine interessante Geschichte.

Eine Analyse des australischen Klimatologen E. L. Deacon aus dem Jahr 1953 untersuchte lange Stationsaufzeichnungen aus Binnenorten wie Bourke, Alice Springs, Narrabri und Hay. Anhand von zehnjährigen Durchschnittswerten der sommerlichen Höchsttemperaturen zeigte die Studie, dass im späten 19. Jahrhundert im australischen Binnenland extrem warme Bedingungen herrschten.

An mehreren Stationen traten die heißesten Jahrzehnte vor 1910 auf.

Danach sanken die Temperaturen zu Beginn des 20. Jahrhunderts stark.

An mehreren in Deacons Analyse untersuchten Stationen erreichen die Zehnjahresdurchschnitte der sommerlichen Höchsttemperaturen in den 1890er Jahren Werte, die denen der heutigen „Klimawandel-Panik” entsprechen oder diese in einigen Fällen sogar übertreffen.

Die offiziellen nationalen Temperaturreihen Australiens ignorieren jedoch die Daten vor 1910 und beginnen erst mit der Aufzeichnung, als diese frühere Wärmeperiode gerade abklingt.

Die Beobachtungen vor 1910 waren nicht perfekt standardisiert. Das akzeptiere ich. Die Instrumente variierten, die Belichtung der Stationen war manchmal uneinheitlich, und die Beobachtungspraktiken befanden sich noch in der Entwicklung. Diese Faktoren können zu Unsicherheiten führen.

Aber sie machen die Messungen selbst nicht ungültig.

Die meteorologischen Archive Australiens enthalten Tausende von Beobachtungen aus dem 19. Jahrhundert, von denen viele während einer der intensivsten Hitze- und Dürreperioden des Landes gemacht worden waren, die jemals dokumentiert wurden – der „Föderationsdürre” Ende der 1890er Jahre.

Wenn man diese frühen Aufzeichnungen untersucht, zeigen sie ein Klima, das schon lange vor den modernen Kohlendioxidemissionen zu anhaltender, extremer Hitze führen konnte. Der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre lag Ende des 19. Jahrhunderts unter 300 ppm, dennoch wurden im Landesinneren Australiens Sommertemperaturen gemessen, die mit denen der modernen Aufzeichnungen vergleichbar waren und diese oft sogar übertrafen.

Die gleichen Messstationen zeigen dann zwischen etwa 1910 und 1940 eine erhebliche Abkühlung, obwohl der CO₂-Gehalt von ~300 auf ~311 ppm gestiegen war.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-snowfall-buries-eastern-turkey?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Anhörung im Repräsentantenhaus zum Vogelsterben ignoriert Windräder

David Wojick

Das Thema der Anhörung war das wichtige Gesetz, das fast alle amerikanischen Vögel vor vorsätzlicher Tötung schützt. Es handelt sich um den sogenannten Migratory Bird Treaty Act oder MBTA. Es wurde 1916 als Teil eines Vertrags mit Kanada verabschiedet und seitdem auf über 1.100 Arten ausgeweitet, unabhängig davon, ob es sich um Zugvögel handelt oder nicht.

Ursprünglich wurde es verabschiedet, um eine übermäßige Bejagung bis hin zur Ausrottung zu verhindern, als Federn ein großes Modeaccessoire waren. Heute ist es ein großes Thema, ob das Gesetz auf die versehentliche Tötung ausgeweitet werden sollte, wie es beim Eagle Protection Act der Fall ist.

Die versehentliche Tötung wird als „zufällige Entnahme” bezeichnet. Sie ist nicht zufällig für den Vogel, sondern nur für den Betrieb der Anlage.

Der Zweck der Anhörung im Repräsentantenhaus bestand angeblich darin, mögliche Änderungen des MBTA zu prüfen, darunter auch die Aufnahme von Bestimmungen zur zufälligen Entnahme. Ein Video der Anhörung steht hier.

(Die Anhörung wurde verschoben, sodass sie erst um etwa Minute 43 beginnt.)

Hier kommt der Wind ins Spiel, denn Windkraftanlagen sind zu einer enormen Nebenursache für den Tod von Vögeln geworden, nach einigen Schätzungen über eine Million pro Jahr. Bemerkenswerterweise kam das Thema der durch Windkraftanlagen getöteten Vögel nie zur Sprache, obwohl einer der vier Zeugen ein Experte für Vogelschutz von einem großen Energieversorger war. Das Schweigen war ohrenbetäubend.

Stattdessen sprach der Zeuge des Energieversorgers kurz über das freiwillige Programm der Branche zur Verringerung der Zahl der durch Stromleitungen getöteten Vögel. Die Botschaft schien zu lauten: „Wir tun etwas, also lasst uns in Ruhe.“

Der Zeuge des Energieversorgers betonte auch, dass die Branche „regulatorische Sicherheit“ für die langfristige Planung benötige. Das klingt wie ein Code für „ändert nichts“, zweifellos auch nicht am MBTA.

Während der Fragerunde wurden diese beiden Botschaften bei jeder Frage an diesen Zeugen einfach wiederholt. Sie wollten offensichtlich nicht über die Tötung von Vögeln durch Windkraftanlagen sprechen oder darüber, wie das MBTA dieses wichtige Thema angehen könnte.

Ein eng damit verbundenes Thema, das wiederholt zur Sprache kam, war eine aktuelle Studie, der zufolge viele amerikanische Vogelarten an Population verlieren. Dies wurde als Krise bezeichnet, aber die zentrale Rolle, die Wind beim Aussterben unserer Vögel spielen könnte, wurde nie erwähnt. Die Studie heißt „State of the Birds 2025” und ist hier verfügbar.

Tatsächlich wurde im Repräsentantenhaus ein Gesetzentwurf eingereicht, um die MBTA um den Punkt „zufällige Tötung“ zu ergänzen, aber auch dieser wurde nie diskutiert.

Zu ihrer Ehre muss man sagen, dass die Vorsitzende Hageman tatsächlich mehrmals die Tötung von Vögeln durch Windkraftanlagen erwähnte, unter anderem in ihrer Eröffnungsrede. Sie sagte sogar, dass sie versuche, das Innenministerium dazu zu bewegen, etwas gegen die Tötung von Adlern durch Windkraftanlagen in ihrem Bundesstaat Wyoming zu unternehmen. Sie erwähnte auch den Kampf der Albany County (Wyoming) Conservancy gegen die Errichtung einer „Windmauer” in dieser Gegend.

Aber die Ausschussmitglieder und Zeugen ignorierten alle das katastrophale Problem der durch Windkraft verursachten Vogelsterblichkeit, deren Zahl ständig zunimmt. Heute sind in Amerika weit über 50.000 Onshore-Windkraftanlagen in Betrieb, und viele weitere werden folgen. Wenn man Millionen von Vögeln töten wollte, wäre dies der richtige Weg.

Stattdessen drehten sich die meisten Diskussionen nur um zwei Vogelarten, die so zerstörerisch zahlreich geworden sind, dass sie bis zu einem gewissen Grad getötet werden müssen. Dass sich die Anhörung darauf konzentrierte, Vögel töten zu wollen, anstatt sie zu retten, war so ironisch, dass es schon amüsant war.

Die erste schädliche Vogelart ist der Schwarzgeier. Er hat sich zu einem Raubtier entwickelt, das Kälber und andere kleine Haustiere tötet. Nach dem MBTA dürfen Landwirte und Viehzüchter diese großen Vögel nicht einfach erschießen, wenn sie angreifen, obwohl ich mir sicher bin, dass sie dies tun. Ein Zeuge war ein Viehzüchter, der einen Angriff auf ein Kalb in allen grausamen Details beschrieb.

Das zweite kriminelle Tier ist der Doppelschopfkormoran. Riesige Schwärme dieser äußerst erfolgreichen Vögel verwüsten manchmal Aquakulturanlagen, indem sie alle Fische auffressen. Da es sich um Tauchvögel handelt, können sie auch die Sportfischpopulationen in kleineren Seen und Teichen dezimieren. Ein Zeuge war ein bekannter Bassangler.

Angesichts der Tatsache, dass zwei der vier Zeugen die Vögel töten und nicht retten wollten und sie bei weitem die besten Redner waren, ist es kein Wunder, dass dieses Thema die Anhörung dominierte.

Während ich also viel über Schwarzgeier und Doppelschopfkormorane gelernt habe, habe ich nichts über die dringend benötigte Gesetzgebung zum Schutz der Vögel vor dem Tod durch Windkraftanlagen gehört. Das sollte eine eigene Anhörung im Repräsentantenhaus oder Senat sein. Diese wichtige Diskussion sollte auch nicht auf das MBTA beschränkt sein. Die Bändigung von Windkraftanlagen erfordert ein eigenes Gesetz.

Link: https://www.cfact.org/2026/03/10/house-hearing-on-bird-killing-ignores-wind/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE