Kältereport Nr. 29 /2026

Vorbemerkung: Im Mittelpunkt dieser Woche steht zweifellos der extrem kühle Sommer in Sibirien. Natürlich bringen die MSM davon nichts, sind sie doch auf die Hitze in Europa fixiert. Auch Cap Allon weist wiederholt auf diese einseitige Berichterstattung hin.

Die Schlagzeilen der Woche:

Sibirien: 51 Jahre alter Kälterekord gebrochen

Grönland: Sommerlicher Rekord- Zuwachs

Pole: Kälte an beiden Enden der Welt

Grönland: Weiterhin eindrucksvolle Schnee- und Eisverhältnisse

Sibirien: Rekord-Julikälte

Antarktis: Abkühlung unter –80°C

Brasilien: Vorstoß kalter Luft antarktischen Ursprungs

Grönland: Oberflächen-Massenbilanz evtl. erstmals über das Jahr positiv

Antarktis: Weiterhin extreme Kälte

Sibirien: 51 Jahre alter Kälterekord gebrochen

Während sich die Wetterberichterstattung weiterhin auf die Hitze konzentriert, hat sich in weiten Teilen Russlands eine sommerliche Kältewelle ausgebreitet.

In Westsibirien ist es deutlich kühler geworden, wobei die Temperaturen in weiten Teilen der Region teils erheblich unter dem Normalwert liegen.

Die Nachttemperaturen sinken auf etwa 5 °C, wobei kalte Luft auf der Rückseite eines Tiefdruckwirbels nachströmt.

In Severnoye im russischen Oblast Nowosibirsk sank die Temperatur am 12. Juli auf 5,8 °C und unterbot damit den bisherigen Tages-Tiefstwert des Ortes von 7,2 °C aus dem Jahr 1975. Die Messstation (WMO 29418) verfügt über Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1936 zurückreichen.

Die Hitzewelle in Frankreich sorgt international für Schlagzeilen. Die Sommerkälte in Russland wird hingegen kaum beachtet.

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Grönland: Sommerlicher Rekord- Zuwachs

Grönlands SMB stieg am Wochenende erneut sprunghaft und verzeichnete für diese Jahreszeit mehrfach einen rekordverdächtigen Zuwachs.

Die Messwerte des DMI vom 11. bis 12. Juli stiegen über den Mittelwert und lagen deutlich über dem gesamten Bereich der Jahre 1981–2010. Anstatt täglich mehrere Gigatonnen an Masse zu verlieren, wie es in Grönland Mitte Juli normalerweise der Fall ist, nahm die Eisdecke erheblich an Masse zu.

Die Karte vom 12. Juli zeigt den Zuwachs in weiten Teilen der Eisdecke, welche die Verluste an den unteren westlichen Rändern bei weitem überwiegen:

Die kumulierte Oberflächen-Massenbilanz stieg folglich wieder auf rund 580 Gt. Der Gesamtwert für 2025–26 liegt weiterhin deutlich über dem langfristigen Mittel, wobei seit dem saisonalen Höchststand im Juni kaum ein Netto-Rückgang zu verzeichnen war.

Seit Ende Juni wurden in Grönland durchweg Tage mit Sommerzuwachs verzeichnet. Die jüngsten Zuwächse Mitte Juli sind jedoch in den bis ins Jahr 1981 zurückreichenden DMI-SMB-Aufzeichnungen beispiellos.

Es wird unter den Teppich gekehrt und ignoriert werden, aber Grönland hat gerade mitten in seiner Schmelzsaison einen Rekord bei der Schnee- und Eisakkumulation verzeichnet.

Das immer noch vorhandene Defizit der Gesamt-Massenbilanz dürfte sich damit weiter verringern und eventuell sogar schon bald verschwinden. A. d. Übers.

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Pole: Kälte an beiden Enden der Welt

Der Juni 2026 war an beiden Enden des Planeten kalt.

Im vergangenen Monat lag die Durchschnittstemperatur in der Hocharktis (nördlich von 80° N) bei −2,20 °C – der kälteste Juni seit Beginn der DMI-Aufzeichnungen (seit 1958).

Die Temperatur im Juni 2026 stürzt ab:

Die ungewöhnliche Kälte im Norden setzte Mitte Mai ein und hält bis Mitte Juli an (siehe Grafik unten). Und auch am 12. Juli gibt es in der Hocharktis noch immer keine Anzeichen für eine Schmelzsaison.

Auch in der Antarktis ist es kalt.

Daten der NOAA zeigen, dass im vergangenen Monat in weiten Teilen des Kontinents unterdurchschnittliche Temperaturen herrschten, was diesen Juni zum kältesten seit der bitterkalten Saison 2021 machte – einem Jahr, in dem der kälteste Winter seit Beginn der Aufzeichnungen (April–September) verzeichnet worden war.

In Vostok lag die Durchschnittstemperatur im Juni 2026 bei −69,2 °C, was 3,7 °C unter dem Juni-Durchschnitt liegt.

Direkt am Südpol betrug der Monatsmittelwert −60,1 °C, was diesen Juni zum kältesten seit 2021 machte.

Die Kältewelle hat sich bis in den Juli hinein fortgesetzt.

In Concordia fielen die täglichen Tiefstwerte am 9. Juli auf −70,9 °C, am 10. Juli auf −71,8 °C, am 11. Juli auf −73,6 °C und am 12. Juli auf −74,2 °C – allesamt deutlich unter dem Normalwert und natürlich mit weiter fallender Tendenz.

Link: https://electroverse.substack.com/p/siberian-chill-breaks-51-year-record?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 14. Juli 2026:

Grönland: Weiterhin eindrucksvolle Schnee- und Eisverhältnisse

Auf dem grönländischen Eisschild liegt derzeit weitaus mehr Schnee und Eis als um diese Jahreszeit üblich.

Nach den neuesten DMI-Daten liegt die kumulierte Oberflächen-Massenbilanz bei rund 590 Milliarden Tonnen – etwa 100 Milliarden Tonnen über dem Mittelwert der Jahre 1981–2010 für diesen Zeitpunkt der Saison. Obwohl die sommerliche Schneeschmelze bereits in vollem Gange ist, liegt das Jahr 2026 weiterhin nahe dem oberen Ende der jüngsten Spanne.

Und dies ist keine einmalige Schwankung.

Von der jeweiligen Saison der letzten neun Jahre (die seit 2018 erfasst werden) endeten sechs – oder liegen, wie im Fall von 2026, derzeit – über dem Durchschnitt:

Grafik: Während des größten Teils des letzten Jahrzehnts hat sich auf der Oberfläche Grönlands mehr Schnee und Eis angesammelt als im Durchschnitt des späten 20. Jahrhunderts [DMI-Daten, grafisch aufbereitet von Tony Hellers Visitech.ai]

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Sibirien: Rekord-Julikälte

Am 13. Juli sank die Temperatur in Minusinsk auf 5,5 °C und unterbot damit den bisherigen Rekord von 5,7 °C aus dem Jahr 1929 (die Aufzeichnungen dort reichen bis ins Jahr 1915 zurück).

Weiter östlich erreichte Nischneudinsk 3,9 °C und unterbot damit den 1957 aufgestellten Wert von 4,1 °C (Aufzeichnungen reichen bis ins Jahr 1940 zurück).

In Omolon in Tschukotka fiel die Temperatur unter den Gefrierpunkt auf -1,9 °C und unterbot damit den bisherigen Rekord von -1,5 °C aus dem Jahr 1966 (die Aufzeichnungen beginnen 1944).

Die Kälte breitete sich auch nach Süden bis nach Kasachstan aus, wo in Pawlodar ein äußerst ungewöhnlicher Wert von 10,6 °C gemessen wurde, womit das bisherige Tages-Tief von 10,9 °C aus dem Jahr 1948 gebrochen wurde (die Aufzeichnungen reichen hier bis ins Jahr 1906 zurück).

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenland-still-impressing-record?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 15. Juli 2026:

Sibirien: Weiterhin extreme Kälte

In dieser Woche sind in ganz Russland (und Kasachstan) zahlreiche Tiefsttemperaturrekorde gebrochen worden – unter anderem in Severnoye, Minusinsk, Nischneudinsk, Omolon und Pawlodar.

Nun hat Nischneudinsk erneut einen Rekord aufgestellt. An der Messstation im Gebiet Irkutsk sank die Temperatur am 14. Juli auf 4,2 °C und unterbot damit die bisherige Tages-Tiefsttemperatur von 5 °C aus dem Jahr 1961.

Zuvor war dort bereits einen Tag zuvor ein Wert von 3,9 °C gemessen worden, der den bisherigen Rekord vom 13. Juli 1957 von 4,1 °C unterbot und zudem in die Top 10 der tiefsten Juli-Temperaturen in Nischneudinsk seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1940 aufgenommen worden ist.

Die von der Hitze besessenen Medien richten ihren Blick hingegen auf andere Themen.

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Antarktis: Abkühlung unter –80°C

Die Winterkälte 2026 in der Antarktis hat gerade die -80 °C-Marke unterschritten.

Concordia verzeichnete am 17. Juli einen Wert von -80 °C, wurde jedoch wenige Stunden später von Vostok übertroffen, wo bereits am 15. Juli-80,2 °C gemessen worden sind – der kälteste 15. Juli an dieser Station seit 1993, als -83,8 °C gemessen worden waren, und einer der zehn niedrigsten Tiefstwerte im Juli (Stationsdaten reichen bis ins Jahr 1957 zurück).

In der Antarktis herrschte in den letzten Monaten anhaltende Kälte, wobei die vergangene Woche die Kälte auf ein neues Niveau gehoben hat.

Link: https://electroverse.substack.com/p/siberias-summer-chill-antarctica?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 16. Juli 2026:

Brasilien: Vorstoß kalter Luft antarktischen Ursprungs

Eine ausgedehnte Polarluftmasse breitete sich über den Süden, Südosten und den mittleren Westen Brasiliens aus und reichte bis in den Süden von Bahia.

In den Höhenlagen sank die Temperatur am 15. Juli an der Messstation Campo Belo im Parque Nacional do Itatiaia auf -11,5 °C, doch reichte die Kälte weit über die Berge hinaus.

Im Südosten sank die Temperatur in Nova Friburgo auf 3,7 °C – etwa 6 °C unter dem durchschnittlichen Juli-Tiefstwert – und in Campos do Jordão wurden ebenfalls ungewöhnlich niedrige 2,1 °C gemessen.

Weiter östlich sank die Temperatur in Xerém auf 11 °C, und in Vila Militar bei Rio de Janeiro wurden 11,3 °C gemessen – rund 4 °C unter dem Durchschnitt.

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Grönland: Oberflächen-Massenbilanz evtl. erstmals über das Jahr positiv

Die Schmelzsaison in Grönland will einfach nicht richtig in Gang kommen.

Laut dem Polar Portal des DMI belief sich die kumulierte Oberflächen-Massenbilanz für 2025/26 zum 14. Juli auf 583,1 Gt. Am 1. Juni lag sie noch bei 580,1 Gt. Sechs Wochen nach Beginn des meteorologischen Sommers hat die Oberfläche Grönlands somit um 3 Gt zugenommen, was beispiellos ist.

Allein zwischen dem 10. und 12. Juli kamen im Herzen der Schmelzsaison weitere 4,6 Gt hinzu.

Die Kurve erreichte am 12. Juni mit 594,4 Gt ihren Höchststand. Mehr als einen Monat später hat sie lediglich 11,3 Gt eingebüßt.

Hierbei handelt es sich um die Oberflächen-Massenbilanz (SMB), nicht um die Gesamt-Massenbilanz (TMB). Die SMB misst Schneefall, Verdunstung und Sublimation. Nicht berücksichtigt werden dabei in den Ozean abgeflossenes Eis, das Schmelzen unter Wasser oder Verluste unterhalb der Eisdecke.

Trotz alarmistischer Äußerungen hat sich die TMB in den letzten Jahrzehnten auf Erholungskurs befunden:

Graphik: Jährliche Massenbilanz des grönländischen Eisschilds anhand der GRACE/GRACE-FO-Satelliten. Die Gesamtbilanz erholt sich.

Unter der Annahme, dass die Abfluss- und Schmelzverluste der letzten Jahre in diesem Jahr im Großen und Ganzen ähnlich ausfallen, müsste der Eisschild die Saison 2025/26 mit einer durchschnittlichen Oberflächenmasse (SMB) von etwa 540 Gt abschließen, um seine Gesamtbilanz in den positiven Bereich zu bringen und tatsächlich an Masse zu gewinnen.

Die Oberfläche Grönlands liegt derzeit etwa 43 Gt über diesem Schwellenwert.

Die Herausforderung liegt im weiteren Verlauf des Sommers.

Die SMB-Kurve fällt in der Regel bis Ende Juli und August stark ab. Die erweiterte Vorhersage (ECMWF) prognostiziert jedoch bis Ende August unterdurchschnittliche Temperaturen in weiten Teilen der zentralen Arktis, während die Langzeitvorhersagen weiterhin erhebliche Schneefälle über Grönland zeigen. Die Vorhersagesicherheit nimmt natürlich mit zunehmender Zeitspanne ab, aber das 46-Tage-Modell des ECMWF lässt keinen Zweifel aufkommen:

Obwohl die jährlichen Verluste in den letzten Jahren zurückgegangen sind, hat Grönland seit 1996 kein Jahr mehr verzeichnet, in dem die Gesamtmassenbilanz positiv war. Sollte sich der bisherige Trend in diesem Sommer fortsetzen, könnte diese Serie unterbrochen werden.

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Antarktis: Weiterhin extreme Kälte

Die extreme Kältewelle in der Antarktis wird voraussichtlich anhalten.

Aktuelle Modellsimulationen zeigen, dass weite Teile des Kontinents, insbesondere die östliche Hälfte, noch mindestens drei weitere Tage lang von extremer Kälte heimgesucht werden, wobei die Temperaturen voraussichtlich erneut unter -80 °C fallen werden.

Diese Schwelle wurde bereits am Mittwoch unterschritten, und weitere Werte unter -80 °C scheinen nun wahrscheinlich.

Link: https://electroverse.substack.com/p/polar-air-grips-brazil-could-greenlands?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 30 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 17. Juli 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Behörden in Texas ordnen die Beseitigung von Tausenden illegal entsorgten Windkraftflügeln an

Chris Dickerson, Legal Newsline

Global Fiberglass Solutions muss neue Lieferungen einstellen und mit der Entfernung von über 3.000 Rotorblättern von den Standorten in Sweetwater beginnen.

Der Generalstaatsanwalt von Texas Ken Paxton hat eine einstweilige Verfügung erwirkt, die es den Unternehmen untersagt, Lieferungen von Windkraftanlagen-Rotorblättern anzunehmen. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Autor}]

Die einstweilige Verfügung gegen Global Fiberglass Solutions und andere verbundene Unternehmen verpflichtet die Firmen zudem, mit der Sanierung von zwei Anlagen in Sweetwater in Texas zu beginnen, wo Tausende ausrangierte Rotorblätter illegal gelagert worden sind.

„Dies ist ein Sieg für den Schutz der Landschaft, der Gesundheit und der Sicherheit der Menschen in Texas“, sagte Paxton. „An diesen illegalen Standorten werden keine neuen Lieferungen von Windradflügeln mehr angenommen, und die Beklagten sind nun gesetzlich verpflichtet, mit der Beseitigung Tausender ausrangierter Flügeln zu beginnen, die sie in Sweetwater verantwortungslos zurückgelassen hatten.

„Wir werden nicht zulassen, dass texanisches Land als illegale Mülldeponie missbraucht wird.“

Nach Angaben von Paxtons Büro wurde Global angeblich von zahlreichen Unternehmen beauftragt, Windradflügel zu zerlegen, zu transportieren und zu recyceln.

Das Unternehmen hat es versäumt, die Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen, und stattdessen einen Lagerbestand von mehr als 3.000 Windradflügeln und -teilen angehäuft. Dadurch sind nicht genehmigte und illegale Deponien entstanden.

Tausende Windradflügel wurden in der Nähe von Sweetwater abgeladen – und die Texaner warten immer noch darauf, dass die Verantwortlichen ihr Chaos beseitigen.

Genau das passiert, wenn externe Unternehmen das ländliche Texas wie eine Mülldeponie behandeln. Wir müssen die Umweltverschmutzer zur Rechenschaft ziehen und unsere… — Dawn Buckingham am 24. Februar 2026

Die Generalstaatsanwaltschaft erklärt, diese Standorte „schädigen die wunderschöne Landschaft von Texas und bedrohen die umliegenden Gemeinden“, und dass die Handlungen der Beklagten gegen die texanischen Gesetze zur Entsorgung fester Abfälle sowie gegen andere Verwaltungsvorschriften verstoßen.

Im Februar reichte Paxton gegen die Beklagten Klage auf Zivilstrafen wegen fortdauernder Verstöße sowie auf eine einstweilige Verfügung ein, welche die vollständige Beseitigung und vorschriftsmäßige Entsorgung aller unerlaubten Abfälle vorschreibt.

Paxtons Büro erklärt, die einstweilige Verfügung stelle einen entscheidenden ersten Schritt zur Erreichung dieser Ziele dar.

Die einstweilige Verfügung verpflichtet die Beklagten, die Annahme von Abfalllieferungen in ihren beiden Anlagen unverzüglich einzustellen.

Außerdem müssen die Beklagten damit beginnen, die Rotorblätter zu zerlegen und ordnungsgemäß in einer zugelassenen Entsorgungsanlage zu entsorgen.

Paxtons Büro erklärt, es werde weiterhin dafür sorgen, dass die Beklagten ihren Verpflichtungen nachkommen und dass gegen Global Strafen wegen Verstoßes gegen die texanischen Umweltgesetze verhängt werden.

Mehr: The Center Square

Link: https://climatechangedispatch.com/wind-turbine-blades-dumping-texas-paxton/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Trump bremst die Klimaprogramme der Weltbank aus

Linnea Lueken, H. Sterling Burnett

Die Weltbank hat der überaus mächtigen und gut vernetzten „Grün“-Bewegung gerade einen weiteren Schlag versetzt.

Diese Woche gab die Weltbank bekannt, dass sie ihre Pläne aufgibt, fast die Hälfte ihrer Kreditvergabekapazität für klimabezogene Projekte einzusetzen.

In einer Erklärung mit dem harmlos klingenden Titel [übersetzt] „Aktuelles zum Klimaschutzaktionsplan der Weltbankgruppe“ gab die Weltbank bekannt, dass sie weiterhin beabsichtigt, den sogenannten Klimaschutz-Aktionsplan fortzuführen und auszuweiten, jedoch auf konkrete Finanzierungsziele verzichten wird.

Dies geschah, nachdem die Trump-Regierung die Weltbank dafür kritisiert hatte, sich übermäßig auf das zu konzentrieren, was im Grunde genommen nur klimapolitisches „Virtue Signaling“ sei, ohne dabei für greifbare wirtschaftliche Entwicklung zu sorgen, wie es ihre Satzung vorschreibt. Die Weltbank wurde gegründet, um Armut zu bekämpfen, und nicht, um der Klima-Verrücktheit westlicher Eliten nachzugeben.

Im April dieses Jahres erklärte Finanzminister Scott Bessent gegenüber dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank, die Bank solle sich „auf ihre Kernaufgabe konzentrieren, nämlich die Armutsbekämpfung und die Förderung des Wirtschaftswachstums“. Laut Bessent bedeute dies, Mittel für Maßnahmen bereitzustellen, die tatsächlich zu diesen Zielen beitragen, wie beispielsweise „den Zugang zu allen Technologien zu ermöglichen, die reichlich vorhandene, zuverlässige und erschwingliche Energie liefern können“, neben anderen Maßnahmen. Er stellte klar, dass dies bedeute, „das 45-Prozent-Ziel der Weltbankgruppe für die Klimafinanzierung aufzugeben, weil es Ineffizienz begünstigt, wirtschaftliche Entscheidungsprozesse verzerrt und die Bank von ihrem Kernauftrag abbringt“.

Da die Vereinigten Staaten der größte Anteilseigner der Weltbank sind, überrascht es nicht, dass die Organisation Trumps Druck zumindest teilweise nachgegeben hat.

Die Weltbank wird ihre „Scorecards“ zu Treibhausgasen sowie ihre Erhebungsdaten zur „Klimaresilienz“ und Ähnlichem beibehalten – vermutlich in der Hoffnung, den Rahmen ihres Klimaschutzplans aufrechtzuerhalten, damit dieser leicht wiederbelebt werden kann, sobald Trump nicht mehr im Amt ist.

Die Weltbank marschiert von Anfang an im Gleichschritt mit Umweltpropagandisten und führt oft sogar die Vorhut des Klimaalarmismus‘ an, indem sie unsinnige Studien produziert, die eine Vielzahl gesellschaftlicher Missstände – wie Masseneinwanderung und Prognosen über Ernteausfälle – der globalen Erwärmung zuschreiben. Diese Studien werden in den Mainstream-Medien als eindeutiger Beweis dafür gefeiert, dass der Klimawandel eine vom Menschen verursachte Katastrophe ist, die nur behoben werden kann, indem man Linken mehr Geld und Macht gibt und die Freiheiten der einfachen Menschen einschränkt. Es spielt keine Rolle, dass sie alle anderen Faktoren, die zu Themen wie Einwanderung beitragen, ignorieren oder herunterspielen; das Ziel war es, die Menschen wegen des Klimawandels in Aufruhr zu versetzen, und wenn man der Hysterie in den Medien Glauben schenken darf, waren sie damit erfolgreich.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die Rücknahme der konkreten Kreditvergabeziele ist eine große Sache und stellt einen weiteren Schritt in einer langen Reihe von Kürzungen dar, welche die zweite Trump-Regierung dem „Climate Industrial Complex“ auferlegt hat.

Die einst außerordentlich einflussreiche „Net-Zero Banking Alliance“ ist nach 2024 vollständig auseinandergebrochen. Zahlreiche große Nachrichtenmedien haben ihre gesamten Klimaredaktionen gestrichen, große Unternehmen schrauben ihre Netto-Null-Ziele zurück oder geben sie ganz auf, ganze europäische Länder verzichten auf wesentliche Teile ihrer Vorgaben für erneuerbare Energien. All dies geschah insbesondere, nachdem Präsident Trump die Finanzierung klimabezogener Projekte über USAID gestrichen, den Austritt aus dem IPCC vollzogen und die US-Finanzierung für andere Klimaprojekte der Vereinten Nationen eingestellt hatte.

Es ist fast so, als wären die Vereinigten Staaten lange Zeit der Wirt für eine Million grüner Blutegel gewesen, die sie größtenteils mit Nahrung versorgt haben – und ohne unsere Unterstützung müssen sie entweder um zu überleben einen anderen Wirt finden oder sterben.

Die Weltbank hat der ungemein mächtigen und gut vernetzten grünen Bewegung, deren Aufschwung noch vor wenigen Jahren unaufhaltsam schien, gerade einen weiteren Schlag versetzt. Hoffen wir, dass weitere Schläge folgen.

Link: https://www.americanthinker.com/blog/2026/07/trump-reins-in-the-world-bank-s-climate-programs/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




38 Experten sagen, „Klima-Alarmismus“ sei zu einer auf Profit ausgerichteten Religion geworden

Tom Harris und Mary-Jean Harris

Über drei Dutzend Wissenschaftler decken auf, wie aus der Klimawissenschaft ein Klimadogma wurde, das die echte Forschung untergräbt.

Religion war im Laufe der Geschichte eine Kraft, die zum Aufblühen von Gesellschaften beigetragen und den Menschen Sinn gegeben hat, aber sie war auch ein Vehikel für Fundamentalismus und Intoleranz. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {von den Autoren}]

Eine Religion lässt sich durch gemeinsame Überzeugungen über das Wesen des Daseins, rituelle Praktiken, moralische Kodizes und eine Gemeinschaft von Menschen charakterisieren, die den gleichen Glauben teilen.

Aus dieser Perspektive betrachtet ist der Klimaalarmismus zu nichts Geringerem als einer Religion geworden, die Gesellschaften auf der ganzen Welt erobert.

Das kürzlich erschienene Buch „Canary in a Climate World: Climate Realism vs. the Net Zero Myth“ [etwa: Licht am Ende des Klima-Tunnels: Klimarealismus vs. der Mythos der Netto-Null-Emissionen] ist eine aufschlussreiche Sammlung von Beiträgen von 38 Experten über die Wissenschaft des Klimawandels, die Irrtümer des Netto-Null-Ziels und die Geschichte, die Regierung und Medien verschweigen.

Margaret Anna Alice, eine Autorin, die sich mit Propaganda und Psychologie beschäftigt, schreibt in ihrem Beitrag für „Canaries“, wie sie ihre „Religion“ des Klimaalarmismus‘ verlor, die für sie zuvor ein „unantastbarer Glaube“ gewesen war.

Sie schreibt: „In dieser Religion legen Götter wie die Vereinten Nationen die Zehn Gebote in Form der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), der Agenda 21, der Agenda 2030 und der globalen Roadmap zu SDG 7 fest, um bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.“

Zudem zitieren „Predigten“ die „heiligen Texte“ des IPCC der Vereinten Nationen und machen den normalen Bürgern ein schlechtes Gewissen, um sie glauben zu machen, sie trügen zu einer verheerenden Umweltkatastrophe bei.

Nur wenn sie sich der Religion des Klimaalarmismus‘ anschließen, werden sie von ihren Sünden erlöst, indem sie ihren Lebensstandard aufgeben und ihr hart verdientes Geld in teure Projekte zur Reduzierung von Kohlendioxid (CO₂) investieren oder zur Subventionierung unregelmäßig verfügbarer, teurer erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarenergie beitragen.

Genau wie die Kirche im mittelalterlichen Europa ist die Klimadoktrin weit verbreitet und dringt in unseren Alltag ein.

Doch beim IPCC und anderen offiziellen Institutionen gibt es zahlreiche Fälle von Datenmanipulation, und seit Jahrzehnten haben es nur wenige Wissenschaftler gewagt, sich dagegen auszusprechen, weil sie damit ihre Existenz aufs Spiel setzten.

Diese „Ketzer“ werden ausgegrenzt, verlieren ihre Arbeitsplätze oder erhalten keine Fördermittel mehr. Doch das Blatt wendet sich. Angesichts der schwerwiegenden Folgen der derzeit umgesetzten Klimapolitik ist es nun an der Zeit aufzudecken, dass die Klimapanik auf Korruption und einer fehlerhaften Ideologie beruht.

Die Regierungen werden Billionen Dollar ausgeben und ihre Bürger in die Armut treiben, wenn wir den Weg zur Netto-Null-Emissionsbilanz weiter verfolgen. Der IPCC-Mitarbeiter Mike Hulme räumte ein, dass „es bei der Debatte um den Klimawandel im Grunde genommen eher um Macht und Politik als um die Umwelt geht“.

Und die Wissenschaftler und Experten, die in „Canary in a Climate World: Climate Realism vs. the Net Zero Myth“ schreiben, verbreiten ebenfalls wichtige Informationen, die uns helfen, das Klima und die Politik besser zu verstehen, die das Wachstum unserer Gesellschaft seit Jahrzehnten hemmen.

In seinem Aufsatz „Canaries“ erläutert der Physiker Dr. William Happer, wie die „Klimawissenschaft“ echte wissenschaftliche Disziplinen korrumpiert hat und zu einer Sekte geworden ist. Der Grundgedanke dieser Sekte lautet: „Kohlendioxid ist der Regler des Erdklimas.“

In der echten Wissenschaft geht es jedoch darum, inwieweit die Vorhersagen einer Theorie mit Beobachtungen übereinstimmen und wie gut sie bisher nicht beobachtete Phänomene vorhersagen kann.

Der Klimaalarmismus hat diesen entscheidenden Test nicht bestanden und ist daher „keine wissenschaftliche Theorie, da er viele alarmierende Vorhersagen gemacht hat, von denen bislang keine einzige eingetreten ist“.

Dr. Happer vergleicht den Klimaalarmismus mit der geozentrischen Weltanschauung des 17. Jahrhunderts zur Zeit des Wissenschaftlers Giordano Bruno. Bruno wurde von Papst Clemens VIII. auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil er die Vorstellung vertrat, dass sich die Erde um die Sonne dreht, und später im gleichen Jahrhundert wäre Galileo Galilei wegen ähnlicher Ansichten beinahe das gleiche Schicksal widerfahren.

Doch die Kirche wollte die Beweise nicht zur Kenntnis nehmen: Das Dogma gab den Ton an, und Wissenschaftler sehen sich heute aufgrund ihrer Ansichten zum Klimawandel mit Ausgrenzung, Drohungen und „Cancel Culture“ konfrontiert, selbst wenn diese Ansichten wissenschaftlich fundiert sind.

Ein weiterer Einblick stammt vom Astrophysiker Dr. Willie Soon, der in seinem „Canaries“-Beitrag schreibt: „Die Klimaforschung ist heute überwiegend von staatlichen Fördermitteln abhängig … Forschung, die bestehende Rahmenkonzepte bestätigt, wird mit fortgesetzter Finanzierung belohnt … während es immer schwieriger wird, Forschung zu betreiben, die grundlegende Annahmen in Frage stellt.“

Forscher werden dazu ausgebildet, „harmlose“ Fragen zu stellen, die mit dem aktuellen Dogma im Einklang stehen; Gutachter zensieren alle Forschungsarbeiten, die den Status quo in Frage stellen. „Das Ergebnis ist eine Art wissenschaftliche Monokultur“, schreibt Dr. Soon. Tatsächlich ist daraus eine Orthodoxie geworden, die einer religiösen Sekte gleicht.

Doch Wissenschaft steht im Widerspruch zum Dogma: Im Kern besteht das Ziel eines Wissenschaftlers darin, Annahmen zu hinterfragen und die inneren Zusammenhänge der Welt zu ergründen. Und so läuft der Großteil der Forschung zum Klimawandel der Wissenschaft völlig zuwider.

Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter, und wenn Beweise auftauchen, die den bisherigen Theorien eines Wissenschaftlers widersprechen, muss dieser seine bisherigen Annahmen hinterfragen und seine Theorien entsprechend anpassen.

Mehr bei America Out Loud

Link: https://climatechangedispatch.com/climate-alarmism-religion-book/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Neue Studie: Die Modelle der NASA unterschätzen erheblich die Fähigkeit von Wolken, die Sonneneinstrahlung zu beeinflussen.

Kenneth Richard

Die heutigen Klimamodelle sind so ungenau, dass sie um das Hundertfache verbessert werden müssten, um überhaupt ein CO₂-Signal im Klimawandel nachweisen zu können.

Obwohl Wolken „den größten Einfluss auf die Strahlungsbilanz der Erde haben und ihre Absorption der Sonnenstrahlung unser Verständnis des Klimawandels direkt beeinflusst“, weichen die Modelle der NASA zur Fähigkeit der Wolken, die Sonnenstrahlung zu verändern, um 18,8 W/m² von den Satellitenbeobachtungen (MERRA2) ab (Fu et al., 2026).

„… der von der NASA MERRA2 modellierte Wert [für die Fähigkeit der Wolken, Sonnenenergie zu absorbieren] beträgt weniger als ein Viertel des beobachteten Wertes.“

Um dies in die richtige Perspektive zu rücken: Die gemeldete Diskrepanz zwischen Modellen und Beobachtungen (18,8 W/m²) ist 94-mal größer als die kumulierten CO₂-Auswirkungen bei ausschließlich klarem Himmel über einen Zeitraum von 10 Jahren (0,2 W/m² gemäß Feldman et al., 2015).

Die NASA hat bereits eingeräumt, dass die Auswirkungen von Wolken so groß und ungewiss sind, dass die Modelle „in ihrer Genauigkeit um das Hundertfache verbessert werden müssen“, um einen Einfluss des Menschen oder von CO₂ auf das Klima nachweisen zu können.

Quelle: NASA [Übersetzt mit Google Translate ohne die Möglichkeit, korrigierend einzugreifen]

Link: https://notrickszone.com/2026/07/08/new-study-nasas-models-wildly-underestimate-the-capacity-of-clouds-to-alter-solar-radiation/