Bestätigungsfehler ersetzt Wissenschaft: Wie ein Klimawissenschaftler 23 Zettajoule in Twitter-Fiktion verwandelte

Anthony Watts

[Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.]

Es gibt Fehler, und dann gibt es Fehler, die nur dann auftreten, wenn man die gewünschte Antwort bereits kennt.

Die kürzlich veröffentlichte Studie „Ocean Heat Content Sets Another Record in 2025” (Der Wärmegehalt der Ozeane erreicht 2025 einen neuen Rekordwert) berichtet von einem jährlichen Anstieg des Wärmegehalts der oberen 2000 Meter der Ozeane um etwa 23 Zettajoule (ZJ), je nach Datensatz. Gut. Der Wärmegehalt der Ozeane (OHC) ist ein möglicher diagnostischer Messwert, und die meisten Menschen, die sich mit den Ozeanen beschäftigen glauben, dass sich die Ozeane seit dem Ende der Kleinen Eiszeit erwärmt haben. Wie wir jedoch kürzlich in dem WUWT-Beitrag „Measuring Climate Change Without a Ruler” (Klimawandel ohne Lineal messen) dargelegt haben, wissen wir aus streng erkenntnistheoretischer Sicht nicht mit hoher Sicherheit, ob die Gesamtenergie des Klimasystems der Erde zunimmt, abnimmt oder in etwa konstant bleibt.

Doch dann kam der Twitter/X-Beitrag – und hier verließ die Physik still und leise den Raum und machte Platz für die Konstruktion eines Narrativs.

Zeke Hausfather, einer der Mitautoren, verkündete triumphierend:

Diese Graphik in deutscher Übersetzung (Google translate):

Dies ist keine harmlose Vereinfachung. Es ist schlichtweg falsch – und zwar in einer Weise, die ein vermeintlich kompetenter „Klimawissenschaftler” unbedingt besser wissen müsste. Er führt die erhöhte Energiespeicherung ausschließlich auf eine einzige Variable zurück – Kohlendioxid. Das Klimasystem der Erde ist jedoch weitaus komplexer.

Was hier passiert ist, ist kein Rechenfehler. Es handelt sich um eine Bestätigungsverzerrung, schlicht und einfach: Man beginnt mit der Schlussfolgerung („Treibhausgase sind schuld”) und füllt dann die Interpretation nach, auch wenn dies gegen grundlegende Regeln der Energie-Bilanzierung verstößt.

Gehen wir das Ganze langsam durch, denn das ist offenbar notwendig:

Was in der Veröffentlichung tatsächlich steht (und was bewusst nicht erwähnt wird). Die Studie findet man hier.

Darin wird berichtet, dass der globale Wärmegehalt der oberen 2000 m des Ozeans von 2024 bis 2025 in einem Datensatz (IAP/CAS) um ~23 ± 8 ZJ gestiegen ist, wobei andere Datensätze geringere Anstiege verzeichnen.

Diese Zahl lautet:

• eine beobachtete Veränderung von Jahr zu Jahr

• eine Netto-Speicherperiode

• der Restwert aller Ereignisse, die sich in jenem Jahr auf das Klimasystem ausgewirkt haben

Es umfasst bereits:

• Treibhausgas-Antrieb (aus allen vorangegangenen Jahren, nicht nur aus dem Jahr 2025),

• Aerosolveränderungen,

• ENSO-Entwicklung (das Papier erwähnt ausdrücklich die La Niña-Entwicklung),

• Wärmeaustausch zwischen Atmosphäre und Ozean,

• interne Variabilität,

• Zirkulation und Vermischung

• und, ja, auch Messunsicherheiten.

Es handelt sich um die gesamte Bilanz, nicht um einen einzelnen Posten. An keiner Stelle der Studie werden folgende Berechnungen angestellt:

• Wärme aus Emissionen ab 2025,

• eine Aufteilung der OHC-Veränderung nach Einflussfaktoren

• oder eine Zuordnung, aus der hervorgeht, dass allein Treibhausgase für 23 ZJ verantwortlich sind.

Weil es das nicht kann – zumindest nicht anhand dieser Analyse.

Wie der großartige Steve McIntyre gerne sagt: „Beobachten Sie die Erbse unter dem Fingerhut.“

Hausfathers Tweet begeht einen klassischen Kategorienfehler.

Es braucht:

• eine Veränderung der gespeicherten Energie (ΔOHC, ein Bestand)

und benennt sie um in:

• durch die Emissionen dieses Jahres hinzugefügte Wärme (ein Fluss).

Das ist Klimawissenschaft für Anfänger. So etwas darf man nicht sagen. Nach dieser Logik könnte man genauso gut behaupten:

• „1998 verursachten CO₂-Emissionen El Niño“

• oder „2023 verursachten SUVs die Pazifische Dekadische Oszillation“.

Correlation plus narrative is not causation — especially when you skip the accounting.

Korrelation plus Erzählung ist keine Kausalität – insbesondere, wenn man die Bilanzierung außer Acht lässt.

Es handelt sich um einen grundlegenden Energieerhaltungstest (den der Tweet nicht besteht).

Nehmen wir die Behauptung einmal wörtlich.

Wenn „die menschlichen Emissionen im Jahr 2025 den Ozeanen 23 ZJ hinzugefügt haben”, dann muss eine der folgenden Aussagen wahr sein:

1. Alle anderen Prozesse, die die Meereswärme in diesem Jahr beeinflusst haben, haben netto keine Energie hinzugefügt, oder

2. Ein anderer Prozess hat eine gleich große und entgegengesetzte Wärmemenge entfernt – und wir können diese quantifizieren.

Beides wird nicht gezeigt. Beides wird nicht einmal versucht. Stattdessen ordnet der Tweet einfach 100 % des beobachteten Netto-Wärmegewinns einer bevorzugten Ursache zu. Das ist keine Zuordnung. Das ist kurzsichtige Erzählkunst. Ob er die kumulativen Emissionen im Laufe der Zeit meinte und sich nur ungeschickt ausgedrückt hat, oder ob er wirklich glaubt, dass der Anstieg des CO₂ all diese zusätzliche Wärme verursacht hat, ist unklar. Klar ist jedoch, dass ein Jahr mit erhöhten Emissionen nicht all diese zusätzliche OHC verursacht haben kann.

Hier ist das Problem der inkrementellen Antriebskraft mit der gezeigten Mathematik. Dies ist der Teil, der Zekes Behauptung vollständig widerlegt.

Das atmosphärische CO₂ stieg im Jahr 2025 um etwa 2–3 ppm (im Einklang mit den globalen CO₂-Durchschnittswerten).

Die Strahlungsantriebskraft von CO₂ wird üblicherweise wie folgt approximiert:

Nehmen wir einen repräsentativen Fall:

Das ist die in jenem Jahr zusätzlich hinzugekommene Erwärmung.

Rechnen wir nun diese Erwärmung in Energie über ein Jahr um:

Ergebnis:

  • 0,43 Zettajoules (ZJ)

Und nicht 23 ZJ.
Das ist nicht einmal annähernd richtig, Zeke. Vielleicht sollte Zeke seine eigenen Wärmeeinheiten schaffen. Ich schlage Zekajoule vor – eine fiktive Einheit. Auf diese Weise liegt er nie falsch.

Selbst unter großzügigen Annahmen liegt der inkrementelle Effekt der Emissionen von 2025 deutlich unter 1 ZJ und nicht bei mehreren zehn ZJ. Das Klimasystem reagiert auf die kumulierte Antriebskraft aus Jahrzehnten von Emissionen, nicht auf den zusätzlichen Anstieg durch die Emissionen eines Jahres – genau deshalb ist es Unsinn so zu tun, als hätten „die Emissionen von 2025 23 ZJ hinzugefügt”.

Das ist der Unterschied zwischen Antriebskraft und Speicherung, und diese beiden Begriffe zu verwechseln, ist für einen professionellen „Klimawissenschaftler” unentschuldbar.

ENSO, Zekes unbequemer Elefant im Raum.

Die Studie selbst stellt fest, dass die sich entwickelnden La Niña-Bedingungen wahrscheinlich zur OHC-Veränderung im Jahr 2025 beigetragen haben. ENSO verteilt jährlich mehrere zehn Zettajoule Wärme zwischen den Ozeanschichten und der Atmosphäre um. Das ist unumstritten. So steht es in den Lehrbüchern. In Zekes Version der Ereignisse verschwindet ENSO jedoch auf mysteriöse Weise – weil es für die bevorzugte Erzählung unbequem ist. Das ist eine Bestätigungsverzerrung.

Warum das wichtig ist (und warum es angesprochen werden muss):

Zeke Hausfather ist kein beliebiger Blogger. Er wird regelmäßig als seriöser „Klimawissenschaftler” präsentiert und von den Medien als vertrauenswürdiger Experte zitiert. Das macht die Sache noch schlimmer, nicht besser.

Einem Doktoranden kann man seine Verwirrung noch nachsehen:

Beobachtete OHC-Veränderung durch Wärme, die auf die Emissionen eines bestimmten Jahres zurückzuführen ist.

Ein veröffentlichender „Klimawissenschaftler” sollte das nicht tun. Wenn ein Wissenschaftler zulässt, dass narrative Übereinstimmung die physikalische Bedeutung überlagert – insbesondere in der öffentlichen Kommunikation –, dann ist das keine „Vereinfachung für die Öffentlichkeit”. Das ist eine Senkung der Standards. Und es vermittelt Journalisten, politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit fälschlicherweise, dass die Energiebilanzierung optional ist.

Das ist sie nicht. Aber das ist heutzutage die gängige Erzählung der „Klimawissenschaft”. Seufz.

Was Zeke hätte sagen sollen:

Hier ist eine Version seines Tweets, die technisch korrekt gewesen wäre und weder voreingenommene und mehrdeutige Formulierungen enthält noch die Schuld auf eine einzelne Klimavariable schiebt, die nur eine von vielen in einem komplexen Klimasystem ist:

„Der globale Wärmegehalt der oberen 2000 m des Ozeans stieg von 2024 bis 2025 um ~23 ZJ an, was das anhaltende langfristige planetarische Energieungleichgewicht sowie die jährlichen Schwankungen einschließlich der ENSO-Entwicklung reflektiert.

Das ist korrekt.

Das ist vertretbar.

Das erfordert keinen Missbrauch von Einheiten.

Aber das ergibt keinen guten viralen, beängstigenden Tweet, oder?

Der Öffentlichkeit wird gesagt, sie solle „der Wissenschaft vertrauen”. Aber Wissenschaft verdient nur dann Vertrauen, wenn Wissenschaftler:

• Definitionen respektieren,

• Erhaltungssätze respektieren

• und der Versuchung widerstehen, Diagnosen in Propaganda zu verwandeln.

Wenn ein „Klimawissenschaftler” eine vollkommen gültige Beobachtungszahl nimmt und sie als „durch Emissionen hinzugefügte Wärme” umformuliert – ohne die Zuordnung vorzunehmen – dann ist das keine Wissenschaftskommunikation.

Das ist eine Bias-Bestätigung mit Doktortitel.

Und Nicht-Doktoren wie ich, die diese Unsinn satt haben, bemerken das.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/14/confirmation-bias-replaces-science-how-a-climate-scientist-turned-23-zettajoules-into-twitter-fiction/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Keine signifikante Erwärmung der Antarktis seit 1979

Cap Allon

Eine Analyse von Dr. Ned Nikolov zeigt, dass die Antarktis in der modernen Satellitenära keine statistisch signifikante Erwärmung erfahren hat.

Die Analyse vergleicht zwei unabhängige Temperaturaufzeichnungen aus den Jahren 1979 bis 2023: rekonstruierte Lufttemperaturen und mit Satelliten gemessene Temperaturen der unteren Troposphäre.

Für die Aufzeichnungen (siehe Grafik unten) verwendete Nikolov die mittleren jährlichen Anomalien der Temperatur (SAT), die direkt von den Autoren von Ma et al. (2025) bereitgestellt worden waren. Der Datensatz umfasst 10 unabhängige Rekonstruktionen auf der Grundlage von Beobachtungen.

Bei der Mittelwertbildung und Analyse unter Verwendung der Methode der kleinsten Quadrate für den gesamten antarktischen Kontinent ergibt sich ein Trend von etwa +0,03 °C pro Jahrzehnt – eine schwache Steigung, die innerhalb der Unsicherheit liegt und keinerlei bedeutende Erwärmung zeigt.

Tatsächlich sind die jüngsten Werte mit denen aus dem Jahr 1979 vergleichbar:

Für die atmosphärischen Aufzeichnungen zeigt der Satellitendatensatz UAH v6.1 (der Breitengrade südlich von 60°S abdeckt) einen noch geringeren Trend: nur +0,017 °C pro Jahrzehnt seit 1979.

Satellitenmessungen erfassen direkt die untere Troposphäre und vermeiden viele der räumlichen Lücken und Verzerrungen, welche die antarktischen Bodenstationen beeinträchtigen.

Und auch hier ist das langfristige Signal statistisch nicht signifikant:

Zum Kontext: Ein Trend von 0,02 bis 0,03 °C pro Jahrzehnt entspricht 0,2 bis 0,3 °C über ein Jahrhundert, vorausgesetzt, dass dieser Trend tatsächlich existiert und auch anhält. In der Praxis unterliegen die Temperaturen in der Antarktis ebenso wie das Meereis natürlichen Schwankungen mit starken jährlichen und jahrzehntelangen Schwankungen, jedoch ohne allgemeinen Trend.

Wir haben hier zwei unabhängige Systeme, rekonstruierte Oberflächenbeobachtungen und Satellitenmessungen, die übereinstimmend zeigen, dass der antarktische Kontinent seit 1979 keine statistisch signifikante Erwärmung erfahren hat, obwohl der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre in diesem Zeitraum um fast 100 ppm gestiegen ist.

Link: https://electroverse.substack.com/p/scandinavia-breaches-40c-rare-snow?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Achtung, Energies Media, der Meeresspiegel kann Tokelau nicht überfluten, wenn Tokelau doch an Fläche zulegt.

Linnea Lueken

In einem kürzlich auf der Website Energies Media veröffentlichter Beitrag mit dem Titel [übersetzt] „Es war das erste Land, das zu 100 % mit Solarenergie versorgt wurde – jetzt bedroht der Klimawandel sein Überleben noch in diesem Jahrhundert“ wird behauptet, dass das pazifische Inselgebiet Tokelau zu 100 Prozent auf Solarenergie umgestellt wurde und nun durch den Klimawandel vom Anstieg des Meeresspiegels bedroht ist. Dies ist in mehrfacher Hinsicht falsch. Tokelau wird weder zu 100 Prozent mit Solarstrom versorgt, noch ist es vom Anstieg des Meeresspiegels bedroht.

Quelle: Google Map. Das Inselchen liegt im Nordosten des Ausschnitts.

Energies Media behauptet, dass „Tokelau im Südpazifik als erstes Land weltweit die Selbstversorgung mit Solarenergie erreicht hat“ und dass die „Existenz der Insel durch den Anstieg des Meeresspiegels bedroht ist“. Energies Media behauptet weiter, dass die Lösung des Problems der „Überflutung“ Tokelaus „von Tag zu Tag unmöglicher wird“.

Tokelau war zwar 2012 das erste Land, das für kurze Zeit zu 100 Prozent mit Solarstrom versorgt wurde, aber das sagt nicht viel aus. Seitdem hat der Inselstaat diesen Status nicht aufrechterhalten können, da sein geringer Energiebedarf gestiegen ist und andere Stromquellen benötigt werden. Tokelau hat nur 2.664 Einwohner auf seinem winzigen Inselstaat und wird derzeit zu etwa 90 Prozent mit Solarenergie versorgt, während der Rest durch Diesel (einschließlich Biodiesel aus Kokosnussöl) gedeckt wird. Der Artikel lässt dies bequemerweise außer Acht und erwähnt nicht die Ergebnisse einer Studie aus dem Jahr 2020, wonach „die tatsächliche Versorgung [mit Solarenergie] derzeit bei etwa 90 % liegt, wobei es bei bewölkten Bedingungen oder bei Batterieausfällen zu Versorgungsengpässen kommt”. Einige Quellen berichten, dass der Anteil der Solarenergie seitdem noch weiter zurückgegangen ist, bis auf 75 Prozent im Jahr 2020.

Die Wirtschaft Tokelaus basiert fast ausschließlich auf Subsistenz-Landwirtschaft und Fischerei und hat im Vergleich zu anderen Nationen einen extrem geringen Energiebedarf – so gering, dass Our World In Data kaum Daten hat, außer der Angabe, dass die installierte Solarleistung Tokelaus bei etwa 0,001 GW liegt. Zum Vergleich: Der US-Bundesstaat Rhode Island hat eine installierte Solarleistung von weniger als 0,872 GW. Zugegeben, Rhode Island hat mehr als eine Million Einwohner, eine bedeutende Industrie und einen viel höheren Lebensstandard.

Die Probleme mit dem Beitrag von Energies Media enden jedoch nicht mit der Uneinigkeit über die Definition von „100 Prozent“. Tokelau versinkt auch nicht in den Fluten. Laut einer Landvermessungsstudie aus dem Jahr 2021 mit dem Titel „Global-scale changes in the area of atoll islands during the 21st century” (Globale Veränderungen der Fläche von Atollinseln im 21. Jahrhundert) von Holdaway et al. ist sogar das Gegenteil der Fall. Die Studie untersuchte die Landmasse von Atollinseln im Pazifik und im Indischen Ozean und kam zu dem Ergebnis, dass es zu keinem nennenswerten Rückgang gekommen ist, obwohl der durchschnittliche Meeresspiegel in den letzten Jahrzehnten langsam und moderat gestiegen ist. Für die Behauptung von Energies Media wird es noch schlimmer, denn die Studie ergab, dass „Tokelau und Tuvalu, beides kleine Landmassen (9,65 km² bzw. 25,14 km²), um etwa 7 % an Fläche gewonnen haben“.

Das liegt daran, dass diese Inseln als Korallenatolle mit dem Anstieg des Meeresspiegels wachsen, streben doch Korallen nach dem Sonnenlicht, und Stürme und Wellen lagern Sand an den Küsten ab.

Das Problem des „Untergangs” von Tokelau kann nicht immer unlösbarer werden, wenn es gar keinen Untergang gibt.

Nebenbei bemerkt scheint es wahrscheinlich, dass dieser Artikel mit Hilfe von KI geschrieben wurde, aufgrund seiner Struktur und Unbestimmtheit, aber auch, weil er keine Links zu relevanten Quellen enthält und nicht erwähnt, dass die neuesten Daten zu pazifischen Atollinseln, einschließlich Tokelau, zeigen, dass diese kein Land verlieren, sondern vielmehr gewinnen. Der Autor „Anke“ hat – verdächtig genug – keinerlei Biografie.

Energies Media scheint sich auf viele sehr veraltete Informationen gestützt zu haben, um seine Panikmache über Tokelau zu verbreiten. Wäre das Medienunternehmen wirklich an den Fakten interessiert, anstatt Klimapanik zu schüren, würde es den Status der pazifischen Atolle kennen nebst der Diskrepanz zwischen den Behauptungen einer 100-prozentigen Solar-Selbstversorgung und der Realität von 75 bis 90 Prozent, wobei die Inselbewohner die Unregelmäßigkeit und begrenzte Verfügbarkeit von Strom auf Abruf und in der Nacht akzeptieren.

Link: https://climaterealism.com/2026/01/attention-energies-media-sea-level-cannot-be-submerging-tokelau-if-tokelau-is-growing/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Atlantische Hurrikan-Saison 2025

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Die Hurrikansaison im Atlantik, die offiziell am 30. November endete, war mit fünf Hurrikanen ruhiger als normal, verglichen mit einem langfristigen Durchschnitt von 7,2.

Die mit Abstand vollständigsten und zuverlässigsten Daten über Hurrikane beziehen sich auf diejenigen, die die US-Küste getroffen haben. Die US-Hurrikanforschungsabteilung, die Teil der Bundesbehörde NOAA ist, verfügt über Daten, die bis ins Jahr 1851 zurückreichen. Ihnen zufolge sind die Hurrikandaten seit den 1880er Jahren ziemlich zuverlässig, als die Küste besiedelt wurde.

In diesem Jahr hat kein einziger Atlantik-Hurrikan die USA heimgesucht. Die folgenden Grafiken liefern den stärksten Beweis dafür, dass es weder bei der Häufigkeit noch bei der Intensität von Hurrikanen langfristige Trends gibt. (Starke Hurrikane sind Hurrikane der Kategorie 3 und höher – auch hier ist kein Anstieg zu verzeichnen).

Dies steht in deutlichem Gegensatz zu dem von der BBC und Anderen regelmäßig verbreiteten Mythos, dass Hurrikane immer stärker werden. In diesem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass der stärkste Hurrikan, der jemals die USA heimgesucht hat, der Labor Day Hurricane im Jahr 1935 war. Der zweitstärkste war Camille im Jahr 1969 und der drittstärkste war Andrew im Jahr 1992 (hier).

Was das Atlantikbecken betrifft, so verfügen wir erst seit Beginn der umfassenden Satellitenüberwachung in den 1980er Jahren über zuverlässige Daten. Noch später wurden die Hurrikan-Jagdflugzeuge robust genug, um stundenlang mitten in die stärksten Hurrikane hinein zu fliegen.

Die Hurrikan-Karten für dieses Jahr und für 1925 zeigen, warum man die heutigen Daten nicht mit denen aus der Vergangenheit vergleichen kann. Während die meisten Hurrikane dieses Jahres im mittleren Atlantik umherzogen, waren die einzigen, die vor hundert Jahren registriert wurden, alle in der Nähe des Festlandes.

Natürlich gab es auch 1925 viele Hurrikane, die nie in die Nähe der Küste kamen. Wir hatten einfach nicht die Möglichkeit, sie zu entdecken.

Selbst als in den 1940er Jahren erstmals Hurrikan-Jagdflugzeuge eingesetzt worden waren, konnten diese aus offensichtlichen Gründen nicht in die stärksten Hurrikane hineinfliegen. Eine Studie führender Hurrikanforscher aus dem Jahr 2012 untersuchte die zehn jüngsten Hurrikane der Kategorie 5 im Atlantik, die stärksten Hurrikane überhaupt. Sie kamen zu dem Schluss, dass mit der in den 1940er Jahren verfügbaren Technologie nur zwei davon als Kategorie 5 eingestuft worden wären. (Es ist erwähnenswert, dass zwei der diesjährigen Hurrikane der Kategorie 5, Erin und Humberto, ihren Höhepunkt mitten im Atlantik erreichten und beide nur für wenige Stunden diese Windgeschwindigkeiten erreichten. Vor einigen Jahren wären beide nicht als Hurrikane der Kategorie 5 eingestuft worden. Vor den 1950er Jahren wären sie überhaupt nicht entdeckt worden).

Wenn wir uns die zuverlässigen Daten ansehen, die uns zur Verfügung stehen, wird deutlich, dass es keinen Anstieg der Häufigkeit oder Intensität gibt. Dies stützt die Ergebnisse aus den USA Hurrikane

Was sagen nun die wirklichen Hurrikan-Experten in den USA?

In ihrem jährlichen Bericht über Atlantik-Hurrikane, der Anfang dieses Jahres veröffentlicht wurde, erklärte die NOAA (National Oceanic & Atmospheric Administration):

Es gibt keine eindeutigen Hinweise auf einen Jahrhunderte langen Anstieg der Zahl der Hurrikane oder schweren Hurrikane, die auf das Festland der Vereinigten Staaten treffen. Auch für die Häufigkeit von Hurrikanen im gesamten Atlantikbecken (nach Bereinigung um Veränderungen der Beobachtungskapazitäten im Laufe der Zeit) gibt es keine eindeutigen Hinweise auf einen Anstieg seit Ende des 19. Jahrhunderts bei Hurrikanen, schweren Hurrikanen oder dem Anteil der Hurrikane, welche die Intensität eines schweren Hurrikans erreichen.

Wir kommen zu dem Ergebnis, dass die historischen Daten zu Hurrikanen im Atlantik zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine überzeugenden Belege für einen durch die Erderwärmung verursachten Anstieg der Häufigkeit tropischer Stürme, Hurrikane oder schwerer Hurrikane oder des Anteils der Hurrikane, die zu schweren Hurrikanen werden, im Jahrhundertmaßstab liefern. (Link)

Die NOAA könnte nicht deutlicher sein.

Warum hat dann die BBC-Wettermoderatorin Sarah Keith-Lucas den BBC-Zuschauern vor zwei Monaten gesagt, dass „die Häufigkeit sehr intensiver Hurrikane wie Melissa zunimmt“?

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/10/atlantic-hurricane-season-2025/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Temperatureinordnung des Jahres 2025 – Teil 3

Teil 3: Der Klimawandel begann bei uns ganz plötzlich 1987/88

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Teil 1: hier.

Teil 2 hier

Zusammenfassend nochmals in Kürze die Gründe, weshalb es plötzlich ab 1987/88 wärmer wurde in Mittel- und Westeuropa: Der Klimawandel begann 1987/88.

  1. Die Drehung der Wetterlagen auf mehr südliche Richtungen
  2. Die Zunahme der Sonnenstunden, samt Luftreinhaltemaßnahmen
  3. Die Abnahme der Niederschläge
  4. Die Zunahme der Wärmeinselflächen, städtisch und flächenhaft
  5. Die AMO-Warmphase, die aber auch zyklisch ein Ende finden wird. (Inselwetterstationen, siehe Helgoland)
  6. Laut DWD und dem Physikochemiker Dr. Hans Rolf Dübal die Abnahme der Bewölkungsdichte, siehe hier
  7. Die Verringerung der Albedo seit 30 Jahren, dadurch wird weniger Sonnenenergie ins Weltall zurückreflektiert.
  8. Die statistische Erwärmung der DWD Temperaturreihen durch Stationentausch. (Das dazugehörige Video ist nicht mehr aufrufbar)
  9. Die gänzliche neue Erfassungsmethode der Tagestemperatur – Wetterhütte und Mannheimer Stunden seit 2000 allmählich abgeschafft- die digitale Einheit muss nun frei und ganztägig in der Sonne stehen mit einer genormten Abschirmung. Näheres hier.

Was die plötzliche erwärmende Änderung des Klimas ab 1987 in Mittel- und Westeuropa herbeiführte, das haben wir öfters schon beschrieben, z.B. hier ganz ausführlich.

Diese Grafik aus Teil 2 soll hier nochmals kurz erklärt werden, da sie bei Anhängern der Treibhauskirche zu Missverständnissen führte. Man muss wissen: Die Klimaerwärmung begann 1987/88 und hat natürliche und menschenverursachte Gründe

Die untere grüne Verlaufslinie will die natürlichen Gründe der Erwärmung nachzeichnen. Die Differenz zur roten, also der Zwischenraum stellt den menschlichen Anteil dar. Die obere rote Linie ist die vom DWD ermittelte Gesamt-Erwärmung.

Grafik 1: Wäre Deutschland so geblieben wie 1881 mit den damaligen Wetterstationen, dann würde die grüne Kurve den Verlauf wiedergeben.

Die Differenz zwischen grün und rot wächst, da der anthropogene Anteil stets zunimmt, am Schluss sind es 1,4 Grad. Allerdings erwärmt CO2 gar nichts messbares, wir nennen diesen Anteil den Zuwachs an Wärmeinselflächen bei den Wetterstationen. Es ist eine reale Wärme.

Und nun der wichtigste Grund, weshalb Kohlendioxid nicht der Hauptverursacher und schon gar nicht der Temperaturregler der Erwärmung sein kann.

Teil 3: Tag und Nacht erwärmen sich unterschiedlich stark

Anmerkung. Der DWD bietet keinen Schnitt seiner 2000 Wetterstationen für den Tag, gemessen in T-max und die Nacht, T-min, an. Und somit auch keine Monats- oder Jahresdaten. Wir mussten selbst Station für Station auswerten. Herr M. Baritz hat sich in einer wahrlichen Sisyphusarbeit die monatelange Mühe gemacht und 545 Stationen addierend ausgewertet. Jeder Jahrespunkt ein jeder Grafik besteht somit aus 365-Einzeldaten von 545 Wetterstationen. Die dargestellten Jahres-Temperatur-Daten aus über 500 Einzelstationen sind nahezu identisch mit den Zeitreihen für Gebietsmittel des DWD. Unterschiede gibt es erst, wenn überhaupt, ab der 2. Nachkommastelle. Man sollte davon ausgehen, dass die Daten der Einzelstationen (weiter unten, Grafiken 4a, 5a, 6a) auch dementsprechend ‘bereinigt‘ sind.

Grafik 2: Oben in grau die Tmax Temperaturen seit 1943 von 545 DWD-Wetterstationen, die erst im Verlaufe des Nachmittags erreicht werden, unten in blau die nächtlichen Tmin Temperaturen, die meist kurz vor Sonnenaufgang gemessen werden. In der Mitte (orange) der Jahrestemperaturverlauf, der schon aus den vorderen Grafiken bekannt ist.

Anmerkung zum orangen Jahrestemperaturverlauf: Dieser wurde früher täglich durch die „Mannheimer Stunden“ in einer Wetterhütte ermittelt, seit gut 20 Jahren digital in einer normierten freistehenden Einheit.

Auswertungen der Tmax/Tmin Grafikverläufe:

Der Temperatursprung 1987/88 tritt bei allen drei Graphen auf, also auch tagsüber und nachts. Der weitere Verlauf der drei Parameter zeigt jedoch große Unterschiede

1) Die Nachttemperaturen (unterer Graph) zeigen vor und nach dem Temperatursprung fast keinen Anstieg.

2) Die Tageshöchsttemperaturen (oberer Graph) sind auffallend: Sie fallen deutlich bis 1987, nach dem Temperatursprung erfolgt der steile Anstieg.

3) Der DWD-Verlauf der Jahrestemperaturen ist somit eher ein Durchschnitt zwischen Tag/Nacht.

Da wir jedoch tagsüber wach sind, bekommen wir und insbesondere gute Naturbeobachter nur den Verlauf der oberen Tageskurve seit 1988 mit. Und bis 1987 erlebten die älteren unter uns die deutliche Abkühlung am Tage, ebenso ab 1988 die deutliche Erwärmung Deutschlands. Diese Grafiken des DWD zeigen uns:

Die Deutschlanderwärmung seit 1988 bis 2025 fand eigentlich nur tagsüber statt. Oder: Die Jahre wurden wärmer, aber so richtig nur tagsüber.

Selbst ernannte und gut bezahlte CO-Treibhausexperten wie der Fernsehtreibhausexperte Häckl behaupten das Gegenteil aufgrund ihres eigenen physikalischen Treibhausglaubens. Sie vergleichen ihre mathematischen Herleitungen erst gar nicht mit der Realität, so überzeugt sind sie von ihrer Theorie des Treibhausglaubens. Aber auch, weil der DWD nirgendwo solche zeitraubenden Grafiken wie wir sie zeichnen anbietet. Ihre Theorie-Irrtümer verkünden, dass sich wegen des Treibhauseffektes die Nächte stärker erwärmen würden. Siehe RTL-Häckl im Oktober 2020.

Dabei hätte sich der von den Medien ernannte CO₂-Experte Häckl direkt vor Ort, bei seiner Wetterstation Düsseldorf erkundigen können, eine Station hätte gereicht, bevor er den CO₂-Treibhausglauben vollends ins Lächerliche zieht. Das haben wir nun für ihn getan

Grafik 3: Die Düsseldorfer Wetterstation am Flughafen zeigt keinen Anstieg der nächtlichen T-Min Temperaturen. Mehr Blamage und Widerspruch für die Treibhauslehre geht nicht.

Erkenntnis: Die Jahresdaten des Deutschen Wetterdienstes, aufgegliedert in Tag/Nacht sind das endgültige „Aus“ für alle Behauptungen, CO₂ wäre der Haupttemperaturtreiber.

Die wissenschaftliche Logik sagt uns: Kohlendioxid kann seit 1988 tagsüber nicht stark erwärmend wirken, und nachts nicht. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.

Die deutsche Regierung mitsamt den Medien und die bezahlten Panikmacher mitsamt der „letzten Generation“ übertreiben maßlos. Der Grund dafür ist einfach: Sie leben von den Steuern und Abgaben, die wir alle zur angeblichen Klimarettung bezahlen müssen. Die DWD-Temperaturreihen Deutschlands wurden in den letzten 140 Jahren von vollkommen anderen Ursachen bestimmt. Wir haben neun genannt. Es gibt noch viel mehr.

Deshalb ist auch diese vom Mainstream verkündete Definition von Klimawandel grottenfalsch und nur eine Glaubenslehre: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Zwei weitere DWD-Wetterstationen in ganz anderen Regionen sollen zeigen, dass auch noch örtliche Ursachen die Tages- und Nachttemperaturen mitbestimmen.

Im Süden: Nürnberg/Netzstall bei dem Aussiedlerhof Netzstall.

Die Station stand bis 2004 bei einem wärmeren Vorort von Nürnberg und wurde dann ganz in die Natur zum Aussiedlerhof Netzstall raus versetzt. Nur nebenbei, gleichzeitig wurden natürlich Tmin und Tmax mitversetzt.

Grafik 4a: Man vergleiche mit der DWD-Grafik. Insbesondere der vollkommen differierende Tag/Nachtverlauf fällt auf.

Auswertung: Die Tmax vom Tage steigen sogar stärker als die Wetterstation Düsseldorf am Flughafen und der DWD-Gesamtschnitt. Die nächtlichen Tmin verhalten sich eher wie erwartet: Am neuen Standort auf dem Lande wurde es kälter, siehe stark negative Steigung.

Die Schere zwischen Tmin und Tmax spreizt sich auf. Unsere Erklärung: Die Sonne ist die Hauptursache der Erwärmung, die Sonnenstunden haben stark zugenommen, und die Sonne bringt die Erwärmung tagsüber bei Tmax. Das zeigt die nächste Grafik der SSH

Grafik 4b: Die Sonnenstunden haben am neuen Standort stark zugenommen.

Ergebnis: Die Sonnenstunden und die gleichzeitige Zunahme der Strahlungsintensität aufgrund der Luftreinhaltung bestimmen die starke Erwärmung tagsüber am neuen Standort Netzstall. Die Wirkung fehlt logischerweise in der Nacht. Nachts kommt die höhere Ausstrahlung aufgrund der Luftreinhaltemaßnahmen noch dazu. Nachts wird es kälter seit 1988. Diese Tendenz zeigen alle deutschen Wetterstationen auf dem Land. Nach Düsseldorf, Netzstall wollen wir Dachwig im Thüringen Becken mit der gleichzeitigen SSh- Zunahme noch zeigen

Grafik 5a/b: Die ländliche Wetterstation Dachwig im Thüringer Becken zeigt ebenso wie andere DWD-Wetterstationen, die im Jahre 1987/88 plötzlich beginnende Klimaerwärmung nur tagsüber. Die Nächte haben sich nicht erwärmt. Der Grund dafür ist die Zunahme der Sonnenstunden.

Anmerkung: DWD-Wetterstationen auf dem Festland mit einem hohen WI-effekt-Zuwachs wie z.B. Hof oder Holzkirchen, zeigen im Gegensatz zu WI-armen Stationen auch eine nächtliche Tmin-Erwärmung, allerdings immer schwächer als deren Tageserwärmung.

Das soll anhand von Holzkirchen/südl. von München gezeigt werden

Grafik 6a/b: die WI-starke DWD-Station Holzkirchen hat im Vergleich zu den ländlichen Stationen (hier als Beispiel Dachwig, Abb. 5a) eine deutliche Steigung der nächtlichen Tmin ab 1988.

Wetterstationen auf den Inseln der Nordsee: Hier Helgoland.

Im Gegensatz zu den Wetterstationen auf dem Festland wirkt die Temperatur des Oberflächenwassers der Nordsee stark mit. Die Wetterstation Helgoland steht zudem auch noch in Meeresnähe.

Grafik 7a/b: Auswertung: Alle drei Temperatur-Parameter steigen etwa gleich seit 1988. Auf Helgoland wurde es tagsüber genauso wärmer wie nachts. Dabei haben die Sonnenstunden sogar abgenommen. Die Niederschläge sind übrigens gleich geblieben. Bei Helgoland besteht die sonst gute Korrelation zwischen SSH und Erwärmung nicht.

Erklärung: Nicht die Sonnenstunden und der ländlich zunehmende Wärmeinseleffekt bestimmen den Verlauf. Es ist vielmehr die Oberflächentemperatur der Nordsee. Das Oberflächenwasser wurde wärmer im Vergleichszeitraum, und diese bestimmt hier hauptsächlich die Temperatur auf der Insel, insbesondere in Meeresnähe, wo die Wetterstation steht. Und die Wassertemperatur ist seit 1988 natürlich nachts genauso gestiegen wie am Tage. Das zeigt uns der Vergleich von 6a/b. Die Sonne spielt nur eine Nebenrolle.

Auf den Inseln überwiegt die natürliche Erwärmung durch das wärmer gewordene Oberflächenwasser. Das zeigen wir auch in den nächsten Grafiken.

Grafik 8a/b. Die Oberflächentemperatur der Nordsee bestimmt den Temperaturverlauf auf der Insel, insbesondere bei der dortigen Wetterstation, die in Meeresnähe steht. Das wird deutlich, wenn man beide Temperaturtrendgeraden in einer Grafik hat. Bei Korrelationskoeffizienten nahe 1 (0,91 bzw 0,95) und p-Werten von 0 kann man von einer deutlichen Signifikanz sprechen.

Zur weiteren Erläuterung: CO₂ und Erwärmung haben auch auf den Inseln nichts miteinander zu tun: man beachte und vergleiche die Korrelationskoeffizienten von Abb. 8b zu Abb.9:

Grafik 9: CO₂ Konzentration, Jahrestemperaturen. Die Korrelationskoeffizienten betragen hier p = -0,10 (links) und p = 0,53 (rechts) und zeigen hier nur eine Scheinkorrelation zwischen der CO₂-Konzentration und der Temperatur ab 1988! Außerdem könnte CO₂ auch nicht den Sprung der Temperaturtrendgeraden erklären.

Aus all den vielen genannten Gründen scheidet Kohlendioxid als Haupttreiber der Erwärmung in den letzten 140 Jahren aus. CO₂ ist schon gar nicht der maßgebliche Temperaturtreiber und schon gar nicht für die plötzliche Klimaerwärmung ab 1987/88 zuständig.

Anmerkung: Wir bestreiten nicht die IR-Absorption und Emission mancher Moleküle, aber die DWD-Reihen widerlegen den behaupteten starken CO2-Erwärmungsanteil. Falls CO2 erwärmend wirken sollte, dann höchstens in minimalsten homöopathischen Dosen, die in den Grafiken nicht auffindbar sind.

In anderen Artikel haben wir gezeigt, dass diese Erwärmung tagsüber auch noch vorwiegend in den Sommermonaten bis in den Früh-Herbst hinein stattfand. Also: Klimawandel in Deutschland, Start 1987/88 hauptsächlich tagsüber im Sommer und Herbst

Die neun von uns genannten Ursachen in den Artikeln 1 bis 3 haben in der Summe die 2 Grad Klimaerwärmung ab 1987 bis heute bewirkt. Dabei ist es vollkommen egal, ob es den Temperatursprung gab oder nur eine starke Richtungsänderung des Temperaturverlaufes.

Diese Erkenntnis von uns unbezahlten und deshalb neutralen Klimawissenschaftlern erklären den Klimawandel somit ganz anders als die teuerst vom Steuerzahler, also von uns bezahlten Klimahysteriker vom PIK Potsdam und all die von unserem Geld lebenden CO₂-Angstmacher und Paniktreiber der Medien. Und neuerdings tauchen linke Klimaterrorgruppen auf wie die „letzte Generation“ oder die verschiedenen Vulkangruppen. Diese Klimaterrorgruppen wollen Deutschland zerstören. Und das müssen wir gemeinsam verhindern.

Image created with ChatGPT by Javier Vinos

So einen CO₂-Temperaturregler zur Regelung des Weltklimas gibt es nicht. Auch nicht im PIK bei Potsdam, selbsternannte Klimagurus, die mitunter behaupten, das Klima wäre außer Kontrolle geraten. Als ob der Mensch das Klima jemals unter Kontrolle gehabt hätte. Es handelt sich um einen weit verbreitenden Glauben der Treibhauskirche, der von der linksgrünen in Deutschland bestimmenden Glaubenskirche der Öffentlichkeit suggeriert wird.

Zusammenfassung: Keinesfalls hat Kohlendioxid bei uns diesen wärmenden und angenehmen Klimawandel ab 1987 bewirkt!!! Und in anderen Teilen der Welt, siehe nächste Grafik 9, erwärmt sich gar nichts.

Im Gegensatz zu Mitteleuropa: Die Antarktis wird nicht wärmer. Das zeigt die deutsche wissenschaftliche Station Neumayer

Grafik 10: Die DWD-Wetterstation Neumayer in der Antarktis zeigt keine Erwärmung seit 1982, dem Jahr der Errichtung. Der Schnitt der Jahrestemperaturen liegt bei etwa -16°C. Allerdings waren die letzten 3 Jahre etwas wärmer, wärmer heißt weniger als –16 Grad. Trotzdem wird bei solcher Kälte kein Antarktiseis wegschmelzen. Dabei liegt die Station am Rande des Kontinents, bereits auf dem Schelfeis. Die Stationen weiter dem Pol zu sind natürlich wesentlich kälter.

Da die Neumayer-Wetterstation einerseits WI-frei ist, andererseits aber auch die natürlich Umstellung der Wetterlagen von nördlichen auf vermehrt südliche Richtungen im Jahre 1988 mit Sonnenstundenzunahme nicht mitgemacht hat, (wie auch?) zeigt diese Wetterstation einen gänzlich anderen Verlauf seit 1988 als die mittel- und westeuropäischen Wetterstationen.

Die deutsche Neumayer-Station in der Antarktis zeigt ebenfalls: CO₂ wirkt nicht erwärmend

Zwei Grundforderungen von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und regierungsgewollte CO-Klimaangstmache vor einer angeblichen Erdüberhitzung und Lebensbedrohung muss sofort eingestellt werden.

Wir sind deshalb gegen teure technische CO-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern. (Vorschlag aus den USA)

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen würden, würden der CO-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO-Bodenverpressung oder CO2 aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und oftmals umweltzerstörende CO2-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge im obigen link würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich wesentlich verbessern.

Kohlendioxid ist Leben, Kohlendioxid ist Schöpfung.

Wir Menschen wie auch Tiere und Pflanzen bestehen neben einigen anorganischen Komponenten aus unzähligen und ganz unterschiedlichen organischen Molekülen, die in hochkomplexer Weise interagieren als läge dem ein göttlicher Bauplan zugrunde. Sämtliche organische Verbindungen basieren dabei auf Kohlenstoff. Und jedes einzelne dieser C-atome stammt letztlich von dem Spurengas CO2!!! Leider viel zu wenig vorhanden, nur 420 ppm in der Luft, das ist zu wenig CO2 für eine optimale Lebensentfaltung auf diesem Planeten. Es muss erstaunen, dass diese relative geringe CO2-Konzentration in der Luft überhaupt ausreicht, soviel pflanzliche Biomasse zu erzeugen. Tatsächlich müssen sich Pflanzen einige Tricks einfallen lassen, um ausreichend CO2 bei der Fotosynthese zu kriegen. Die meisten Pflanzen sind C-3 Pflanzen, bei denen hängt die Bindung von einem Enzym, namens Rubisco ab. Sie haben gelernt, sich mit weniger CO2 zurecht zu finden.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz, das uns ausplündert und dem Klima überhaupt nichts nützt. Letztlich geht es um die Bewahrung unserer Demokratie und die Erhaltung Deutschlands wie wir unser schönes Land kennen. Diesem Ablasshandelsmodell CO2-Klimalüge muss ein Ende bereitet werden. Wir alle müssen mitwirken und nicht abwarten.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.