Die trockensten Sommer in Europa traten während der kältesten Jahrhunderte auf

Cap Allon

Hier folgen zwei Kurzbeiträge, die beschreiben, dass einige heute der globalen Erwärmung zugeschriebenen Extremwetter-Ereignisse während der bekannten Kaltzeiten früherer Jahrhunderte viel stärker ausgeprägt waren als heute. A. d. Übers.

In einer aktuellen Studie wurden Sauerstoffisotope aus den Jahresringen alpiner Bäume herangezogen, um das europäische Sommerhydroklima der letzten 9.000 Jahre zu rekonstruieren.

Die in alten Bäumen gespeicherten chemischen Informationen können Aufschluss darüber geben, ob die Sommer zu der Zeit, als diese Bäume wuchsen, feuchter oder trockener waren.

Die Forscher stellten einen langfristigen Trend zur Trockenheit im gesamten Holozän fest, doch die trockensten rekonstruierten Sommer traten nicht während der Warmzeiten in Europa auf. Sie fielen in die Kleine Eiszeit, insbesondere in das 18. und 19. Jahrhundert.

Die Autoren stellen fest, dass ein Großteil Europas „während des größten Teils des vorindustriellen Holozäns nicht nur wärmer, sondern auch feuchter war“. Sie bringen die feuchteren Bedingungen im frühen bis mittleren Holozän zudem mit der afrikanischen Feuchtperiode in Verbindung, als die heutige Sahara weitaus grüner war als heute.

Die römische Warmzeit und die mittelalterliche Warmzeit werden ebenfalls als relativ feuchte Phasen identifiziert, nicht als von Dürre heimgesuchte Warnungen aus der Vergangenheit.

Die vereinfachende Gleichung „wärmer gleich trockener“ wird durch Europas eigene langfristige Proxydaten nicht gestützt.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Weiter gedacht tritt dasselbe Problem auch in den umfassenderen Holozän-Daten auf.

Proxy-Daten deuten seit langem auf ein wärmeres frühes bis mittleres Holozän hin, auf das eine langfristige Abkühlung folgte. Die Baumgrenzen lagen höher. Die arktischen Gletscher waren kleiner oder fehlten in vielen Gebieten gänzlich. In Teilen Russlands reichten die Wälder weiter nach Norden. Die Sommertemperaturen lagen in vielen Regionen der hohen Breitengrade über den Durchschnittswerten des 20. Jahrhunderts.

Dennoch ergaben viele Klimamodell-Simulationen das Gegenteil: eine allmähliche Erwärmung im Holozän.

Diese Diskrepanz ist als das „Holozän-Temperatur-Rätsel“ bekannt. Der CO₂-Gehalt stieg während eines Großteils des Holozäns langsam, während ein Großteil der Proxies auf eine Abkühlung hindeutet, die durch natürliche Faktoren wie Bahnänderungen und eine abnehmende sommerliche Sonneneinstrahlung verursacht wurde.

Die Indizien sind physikalische Beweise: Baumchemie, Baumgrenzen, Gletscherränder, vergrabene Wälder, Seesedimente und Eis. Sie deuten auf ein wärmeres frühes Holozän hin, gefolgt von einer langen Abkühlung, als die sommerliche Sonneneinstrahlung nachließ, obwohl der CO₂-Gehalt langsam stieg. Viele Modelle liefern das Gegenteil, weil sie dem steigenden CO₂-Gehalt mehr Gewicht beimaßen als den natürlichen Kräften, die in der Landschaft ihre Spuren hinterlassen haben.

Die alten Klimadaten sagen das eine. Die modellierte Welt sagt etwas anderes. Ich weiß, wem ich vertraue.

Das gleiche Problem taucht auch in der Historie nordamerikanischer Flächenbrände auf…

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Nordamerika: Während der Kleinen Eiszeit waren verbrannte Flächen viel größer

Eine Studie aus dem Jahr 2025 in „Nature Communications“ nutzte mehr als 1.800 Standorte mit Brandnarben in Baumringen in den Vereinigten Staaten und Kanada, um die historische Brandaktivität mit dem Zeitraum der Satellitenbeobachtung von 1984 bis 2022 zu vergleichen.

Aufgrund dieser alten Aufzeichnungen über Brandspuren hätte man erwarten können, dass diese Standorte zwischen 1984 und 2022 insgesamt 4346 Mal abgebrannt wären. Tatsächlich brannten sie jedoch nur 989 Mal ab. Die moderne Brandhäufigkeit betrug somit nur 23 % des historischen Niveaus.

Das Jahr mit der größten Brandausbreitung in der Neuzeit war 2020, als 6 % der Standorte abbrachen. Dies entsprach in etwa dem historischen Durchschnitt. Es lag bei weitem nicht an dem historischen Höchstwert von 29 % im Jahr 1748, mitten in der Kleinen Eiszeit.

Die Studie ergab außerdem, dass Jahre ohne dokumentierte Brände in der heutigen Zeit mehr als 100-mal häufiger vorkamen als im Referenzzeitraum von 1600 bis 1880.

Die Behauptung der Klima-Chaoten, dass die heutige Erwärmung zu einer historisch beispiellosen Häufigkeit von Bränden in Nordamerika geführt habe, wird durch die Realität nicht gestützt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-june-cold-persists-in-northern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Mythos des „Weltuntergangs-Gletschers“

The Heartland Institute

Ian Joughin/University of Washington via AP

Die Presse schürt erneut Panik und verbreitet die Behauptung, der Thwaites-Gletscher in der Antarktis, der sogenannte „Weltuntergangsgletscher“, stehe kurz vor dem Zusammenbruch und drohe, die Küsten der Welt zu überfluten. Diese Behauptung ist falsch. Sie ist schon seit 1989 falsch, als ein UN-Beamter gegenüber der Associated Press erklärt hatte, dass „…ganze Nationen durch den Anstieg des Meeresspiegels von der Erde verschwinden könnten, wenn der Trend der globalen Erwärmung nicht bis zum Jahr 2000 umgekehrt wird.“

Ja, der Gletscher schrumpft. Ja, Wissenschaftler untersuchen ihn intensiv. Aber Schrumpfen ist nicht das Gleiche wie Zusammenbrechen. Und ein Zusammenbruch ist kein Hinweis auf eine unmittelbar bevorstehende globale Katastrophe. Der Sprung von gemessenem Eisverlust zu Schlagzeilen, die das Ende der Küstengebiete prophezeien, beruht eher auf Modellierungsszenarien und dramatischer Sprache als auf tatsächlich beobachteten Daten.

Der Thwaites-Gletscher enthält etwa 600.000 Gigatonnen Eis. In Nachrichtenberichten werden oft prognostizierte Verluste in der Größenordnung von Hunderten von Gigatonnen hervorgehoben und diese Zahlen so dargestellt, als deuteten sie auf einen drohenden Zusammenbruch hin. Das tun sie nicht. Selbst ein Verlust von 200 Gigatonnen über Jahrzehnte hinweg macht nur einen winzigen Bruchteil der Gesamtmasse des Gletschers aus. Dieser Kontext ist wichtig, auch wenn er in diesem Klimakatastrophen-Geschrei regelmäßig ausgeklammert wird.

Die zugrunde liegende Wissenschaft ist weitaus differenzierter als die Schlagzeilen vermuten lassen. Die International Thwaites Glacier Collaboration hat Instrumente unter dem schwimmenden Schelfeis installiert und direkt das relativ warme zirkumpolare Tiefenwasser gemessen, das unter den Gletscher eindringt. Dieses unter der Oberfläche befindliche Meerwasser, das etwa 1 Grad Celsius über dem Gefrierpunkt liegt, schmilzt das Eis von unten. Dies ist ein Problem der Ozeanzirkulation. Es handelt sich nicht in erster Linie um einen Zusammenhang mit der vermeintlichen Erwärmung der Atmosphäre.

Diese Unterscheidung wird selten deutlich gemacht.

Das durch den Ozean verursachte Schmelzen an der Basis ist seit Jahrtausenden Teil des dynamischen Systems der Antarktis. Schelfeise werden dünner und ziehen sich zurück. Die Aufsetzkanten wandern. Diese Prozesse werden von Meeresströmungen, dem Salzgehalt, Windverhältnissen und der Topografie des Untergrunds beeinflusst. Sie sind komplex und regional unterschiedlich. Sie verlaufen nicht nach dem Zeitplan der Fernsehnachrichten.

Was ein echtes wissenschaftliches Problem zu einer politischen Panikmache macht, ist das Vertrauen in Worst-Case-Modellszenarien. Modelle der Eisschilde beinhalten Annahmen über die Instabilität von Meeres-Eisklippen und Hydrofrakturierung. Geringfügige Änderungen dieser Parameter können zu sehr unterschiedlichen Prognosen für den künftigen Meeresspiegelanstieg führen. Die dramatischsten Ergebnisse im Bereich von mehreren Metern hängen stark von diesen Annahmen ab.

Aber Modelle sind nicht das Gleiche wie Messungen.

Die beobachtete Ausdünnung und der Rückgang sind real. Doch die Prognose eines vollständigen strukturellen Zusammenbruchs innerhalb eines Jahres oder sogar weniger Jahrzehnte erfordert eine Extrapolation der Klimamodelle über das hinaus, was direkt beobachtet worden ist. Der Unterschied zwischen anhaltendem Rückgang und irreversibler Zersetzung ist enorm, wird in der Medienberichterstattung jedoch oft verwischt.

Die Eisentwicklungen in der Antarktis variieren zudem erheblich je nach Region. Während Teile der Westantarktis in den letzten Jahrzehnten an Masse verloren haben, zeigten andere Regionen, darunter Teile der Ostantarktis, je nach betrachtetem Zeitraum Phasen der Stabilität oder Zuwächse. Der Kontinent verhält sich nicht wie ein einziger, einheitlicher Block schmelzenden Eises.

Zudem vollzieht sich der Anstieg des Meeresspiegels allmählich. Daten von Gezeitenmessstationen und Satellitenaltimetrie zeigen, dass der globale Meeresspiegel um Millimeter pro Jahr steigt, nicht um Meter pro Jahrzehnt. Selbst bei den pessimistischsten Prognosen würden sich signifikante Beiträge der Antarktis über viele Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte erstrecken. Eine Anpassung der Küstengebiete ist nicht nur möglich, sondern in vielen Teilen der Welt bereits im Gange.

All dies bedeutet nicht, dass Thwaites ignoriert werden sollte. Es handelt sich um einen wichtigen Gletscher in einer sensiblen Meeresumgebung. Eine fortgesetzte Beobachtung ist unerlässlich. Doch wissenschaftliche Vorsicht sollte nicht durch eine Gewissheit auf Boulevardniveau ersetzt werden.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Es zeichnet sich zudem ein allgemeinerer Trend ab. In den letzten zehn Jahren schwankten die Prognosen zum antarktischen Eis zwischen Behauptungen über einen unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch und revidierten Einschätzungen, welche die Zeitpläne angesichts neuer Daten nach hinten verschoben. Tatsächlich sind 77 Prozent des antarktischen Schelfeises stabil. Jede neue Studie sorgt für Schlagzeilen über Kipppunkte und Punkte, an denen es kein Zurück mehr gibt. Doch dann bringen Folgeuntersuchungen Nuancen ins Spiel. Die Schlagzeilen werden selten mit gleicher Prominenz korrigiert.

Der Begriff „Weltuntergangsgletscher“ ist an sich schon ein Marketinginstrument für Klimapanikmache. Er suggeriert Unausweichlichkeit und Endgültigkeit. Die Wissenschaft arbeitet nicht mit Absolutheiten. Sie bewegt sich im Bereich von Wahrscheinlichkeiten und Unsicherheitsspannen.

Die Politik sollte sich auf beobachtete Trends und realistische Prognosen stützen, nicht auf Worst-Case-Szenarien, die als ausgemachte Sache dargestellt werden. Küstenstädte haben seit Jahrhunderten mit Bodensenkungen, Stürmen und einem allmählichen Anstieg des Meeresspiegels zu kämpfen. Es gibt technische Lösungen. Es gibt Anpassungsstrategien, und Panik ist keine Strategie.

Wenn die Presse verkündet, dass Thwaites kurz vor dem Zusammenbruch steht und die Küsten überfluten wird, berichtet sie nicht über eine nüchtern festgestellte Unvermeidbarkeit. Sie übertreibt die äußersten Auswüchse von Worst-Case-Szenarien aus Klimamodellen, die inzwischen zurückgenommen worden sind, und stellt sie als kurzfristige Gewissheiten dar.

Die Gletscher der Antarktis verdienen Beobachtung und wissenschaftliche Erforschung. Sie verdienen es nicht, zu saisonalen Schreckensmeldungen im Stil der Boulevardpresse gemacht zu werden.

Link: https://redstate.com/heartlandinstitute/2026/06/04/the-myth-of-the-doomsday-glacier

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Klimaschwindel ist nun offenbart. Den Amerikanern wurden Lügen aufgetischt*, und sie haben Anspruch auf Entschädigung.

Gary Abernathy

*Zur Überschrift: Natürlich nicht nur den Amerikanern! A. d. Übers.

Bevor das US-Justizministerium diese Woche offenbar von dem Vorhaben Abstand nahm, hatte es die Einrichtung eines „Anti-Weaponization Fund“ angekündigt, um „ein systematisches Verfahren zur Anhörung und Wiedergutmachung von Ansprüchen anderer Personen zu schaffen, die unter der Instrumentalisierung und dem Rechtsmissbrauch“ durch die Regierung gelitten haben.

Auch wenn die ursprüngliche Idee für einen solchen Fonds auf wackeligen Beinen stand – und Kritik von beiden Parteien kam –, wäre es durchaus legitim, eine Möglichkeit zu schaffen, um Amerikaner zu entschädigen, die Opfer der Instrumentalisierung der Energiepolitik der Regierungen Obama und Biden wurden.

Die Zeit ist reif für eine ernsthafte Aufarbeitung des Schadens, der den Amerikanern durch die Klimahysterie zugefügt worden ist, wenn man bedenkt, wie viele Schuldbekenntnisse derzeit auftauchen. Als jüngster Vertreter, der sich zumindest ansatzweise der Wahrheit und Genauigkeit annähert, reiht sich die New York Times ein, der führende „Mainstream“-Medienvertreter des Klimawandel-Unsinns.

Die Times veröffentlichte letzte Woche einen Artikel mit der Überschrift [übersetzt] „Warum Wissenschaftler das seit über einem Jahrzehnt verwendete düstere Klimaszenario verworfen haben“. Dem Artikel zufolge hat ein internationales Forscherteam „ein düsteres – und oft kritisiertes – Hochemissionsszenario namens RCP8.5 aufgegeben, das in den letzten zehn Jahren in Tausenden von Klimastudien prominent zitiert worden war. Die Autoren erklärten, das Szenario sei angesichts der jüngsten Energieentwicklungen nun ‚unplausibel‘.“

Der Artikel räumte weiter ein, dass „die neue Studie Fragen aufgeworfen hat, ob einige der Risiken des Klimawandels in den vergangenen Jahren schlecht kommuniziert oder übertrieben dargestellt worden waren und wie man diese Risiken in Zukunft am besten einschätzen sollte“. Mit anderen Worten: Die „Klimaleugner“ – wie die linksradikalen Medien jeden spöttisch bezeichnen, der die absurd düsteren Weltuntergangsszenarien in Frage gestellt hat – hatten erwiesenermaßen recht

Da die New York Times nun einmal die New York Times ist, musste natürlich dennoch behauptet werden, dass „die Mehrheit der Klimaforscher nach wie vor der Ansicht ist, dass die globale Erwärmung ein ernstes Problem darstellt und dass selbst plausiblere Szenarien mit mittleren Emissionen schwerwiegende Gefahren mit sich bringen können“. Und einige überzeugte Anhänger behaupten, dass der revidierte, weniger panikgeladene Ausblick darauf zurückzuführen sei, dass der Kampf gegen fossile Brennstoffe so erfolgreich gewesen sei. Na sicher doch.

Doch neben gelegentlichen Einschränkungen wie „wir sollten dennoch ein wenig besorgt sein“ enthielt der ausführliche Artikel der New York Times zahlreiche verblüffende Eingeständnisse, sowohl in Bezug auf die Klimabewegung im Allgemeinen als auch auf die Zeitung im Besonderen. Zum Beispiel:

• „Jahrelang hatten Kritiker des Hochemissionsszenarios argumentiert, es sei von vornherein unrealistisch, unter anderem weil es davon ausging, dass die Länder Kohle in absurd hohen Mengen verbrennen würden.“ Kein Wunder.

• „Die Vorhersage der Emissionen für das nächste Jahrhundert ist äußerst schwierig, da so viel vom künftigen Wirtschaftswachstum und vom technologischen Wandel abhängt.“ Genau wie es so viele von uns schon seit Jahren sagen (oder schreien).

• „Der Hochemissionspfad war nicht als Vorhersage gedacht, sondern eher als ‚Worst-Case-Szenario‘, sagte Detlef van Vuuren, Klimawissenschaftler an der Universität Utrecht …“ So wurde es uns aber nicht verkauft.

• „In Nachrichtenberichten über Klimaforschung wurden oft Ergebnisse auf Basis von RCP8.5 hervorgehoben, um zu veranschaulichen, was die Welt erwarten kann, wenn die Länder ihre Emissionen nicht drastisch senken – was ebenfalls nicht richtig ist.“ Ach, und das erzählt man uns jetzt erst.

• „…die höchsten geschätzten Schäden auf Basis von RCP8.5 standen stark im Fokus und erhielten mehr Aufmerksamkeit, unter anderem in der New York Times [Hervorhebung von mir {Autor}].“ Das war nicht beabsichtigt?

Der Artikel führt anschließend Beispiele von Wissenschaftlern an, die zur Vorsicht mahnten, doch „viele politische Entscheidungsträger und Forscher betonten auch in den folgenden Jahren weiterhin das Szenario mit hohen Emissionen“, wie ein Kritiker eines Thinktanks sagte. Der Artikel zitiert mehrere Personen, die heute sagen, dass das Worst-Case-Szenario nicht als realistisch dargestellt werden sollte.

Und doch war es das. Es wurde genutzt, um radikale Veränderungen zu fordern. Um unrealistische Ziele für den Übergang von fossilen Brennstoffen zu „Alternativen“ zu setzen. Um Milliarden an Steuergeldern in Subventionen für Solar- und Windenergie zu stecken, im Namen der Rettung des Planeten, während man den erschwinglichsten, zuverlässigsten und effektivsten verfügbaren Energiequellen den Garaus machte. Um jeden zu beschämen, der die Logik und die vorhergesagte Schwere des vom Menschen verursachten Klimawandels anzweifelte.

Die Autoren der neuen Studie präsentieren nun überarbeitete Prognosen, die Worst-Case-Szenarien entwerfen, „die später im 22. Jahrhundert zu ähnlich hohen geschätzten Erwärmungswerten führen könnten (aber) sie haben eine Warnung hinzugefügt, dass es sich hierbei nicht um Business-as-usual-Szenarien handelt.“

Lesen Sie das bitte aufmerksam durch. Die schlimmsten Szenarien könnten „im weiteren Verlauf des 22. Jahrhunderts“ zu gefährlichen Erwärmungswerten führen. Nicht in zwölf Jahren, wie die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez (D-NY) (und andere) gewarnt haben. Nicht in 30 Jahren. Nicht zu unseren Lebzeiten oder zu Lebzeiten der meisten unserer Kinder oder Enkelkinder. Und selbst diese Prognose wird sich wahrscheinlich nicht bewahrheiten, geben sie zu.

Aber zu sagen „Ich habe es euch ja gesagt“ reicht nicht aus. Das Eingeständnis, dass wir immer und immer wieder belogen wurden, darf nicht das Ende der Geschichte sein. Wie man früher zu sagen pflegte: „Wir verlangen Genugtuung!“ Und die Bürger haben es verdient.

Es ist nun Zeit für eine Abrechnung. Nach jahrelangen Predigten von Regierungschefs (insbesondere während der Amtszeiten von Obama und Biden), die darauf bestanden, dass wir Milliarden von Dollar ausgeben müssten, um den großen bösen Klimabuhmann zu bekämpfen, müssen wir auf drei Dingen bestehen.

Erstens müssen die Gelder, die für extrem linke klimabezogene Vorgaben und Projekte (Vorgaben für Elektrofahrzeuge, CO₂-Strafen und -Abgaben, Hunderttausende Hektar Solaranlagen, die Ackerland ersetzen, kein Gas mehr für Haushaltsgeräte) vorgesehen sind, sofort gestoppt werden.

Zweitens sind Entschädigungen für die amerikanischen Bürger völlig gerechtfertigt, die auf die Worst-Case-Szenarien der globalen Erwärmung hereingefallen sind oder von der Bundesregierung oder den Bundesstaaten gezwungen wurden, ihren energiebezogenen Lebensstil zu ändern.

Schließlich würde, wie hier bereits oft betont, die Verabschiedung des „Affordable, Reliable, Clean Energy Security Act“ (ARC-ES) – sei es durch einen Beschluss des Kongresses oder durch eine Verordnung des Weißen Hauses – sicherstellen, dass sich die katastrophalen Maßnahmen niemals wiederholen können, die inmitten der Klimahysterie ergriffen worden waren. Die Amerikaner verdienen die Gewissheit, dass wir diesen Weg nie wieder einschlagen werden.

Gary Abernathy is a longtime newspaper editor, reporter and columnist. He was a contributing columnist for the Washington Post from 2017-2023 and a frequent guest analyst across numerous media platforms. He is a contributing opinion columnist for The Empowerment Alliance, which advocates for realistic approaches to energy consumption and environmental conservation.

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

This article was originally published at The Empowerment Alliance and is re-published here with permission. 

[Beide Angaben standen so im Original. Keine Ahnung, wo das nun „originally published“ wurde. A. d. Übers.]

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/06/05/the-climate-scam-is-acknowledged-americans-were-fed-lies-and-deserve-to-be-compensated/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Eine stille Gesetzesänderung, die tausende Klimaprozesse beeinflussen könnte

Jeff Reynolds, Kevin Mooney

Ein unter dem Radar stattfindender juristischer Schachzug sollte jeden Unternehmensleiter, jeden Investor und jeden Steuerzahler in Amerika beunruhigen. Nun haben 23 Generalstaatsanwälte davon Kenntnis genommen und einen Brief an die Verwaltungsstelle der US-Gerichte geschickt, der die Bemühungen dreier renommierter Wissenschaftler unterstützt, die Alarm geschlagen haben.

Klimaschützer haben einen Weg gefunden, ihre bevorzugten Beweisstandards an rund 6.000 Bundes- und Staatsrichter weiterzugeben – noch bevor diese Richter über mehr als 1.000 anhängige Klimafälle entscheiden, die die amerikanische Wirtschaft grundlegend verändern könnten.

Sie taten dies mithilfe eines Handbuchs.

Das Federal Judicial Center (FJC) und die National Academy of Sciences (NAS) geben gemeinsam das „Reference Manual on Scientific Evidence“ heraus. Wahrscheinlich wissen nur sehr wenige Amerikaner, dass der Kongress das FJC 1967 als Forschungs- und Bildungszweig der Bundesgerichte gegründet und den Obersten Richter der Vereinigten Staaten zu dessen Vorsitzenden ernannt hat. Seit Jahrzehnten arbeitet das FJC mit der NAS zusammen, um Richtern objektive, unpolitische Leitlinien für die Bewertung wissenschaftlicher Behauptungen im Gerichtssaal an die Hand zu geben. Die Motivation dafür liegt auf der Hand, wird von der amerikanischen Öffentlichkeit jedoch oft als selbstverständlich angesehen: Richtern die Instrumente und Maßstäbe an die Hand zu geben, um wissenschaftliche Beweise zuzulassen, die objektiv wahr sind, und Quacksalberei sowie wissenschaftlich unhaltbare Hypothesen zurückzuweisen, die das Gerichtsverfahren verzerren würden.

Dieses Handbuch ist jene Leitlinie, und die vierte Auflage ist gerade erschienen.

Drei renommierte Wissenschaftler, die das Handbuch gelesen haben, schlugen sofort Alarm. Laut Richard Lindzen vom MIT, William Happer von der Princeton University und Steven Koonin von der Hoover Institution der Stanford University weist das neue Kapitel „Wie Wissenschaft funktioniert“ ein Problem auf. In einem Brief vom 1. April an den Obersten Richter John Roberts argumentieren die drei Wissenschaftler, dass das Kapitel – dessen Umfang von 18 Seiten in der vorherigen Ausgabe auf 65 Seiten angewachsen ist – stillschweigend die wissenschaftliche Methode gegen etwas austauscht, das von Natur aus politischer ist: den „wissenschaftlichen Konsens“.

Damit widerspricht die neue Fassung der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs, die seit 1993 die rechtliche Bewertung wissenschaftlicher Beweise geprägt hat.

Diese Unterscheidung ist wichtiger, als es zunächst klingt. Die wissenschaftliche Methode ist ein bekanntes Vorgehen: Man stellt eine Hypothese auf, entwirft ein Experiment, das sie widerlegen könnte, und lässt die Daten sprechen. Eine Behauptung, die sich prinzipiell nicht widerlegen lässt, ist keine Wissenschaft.

Konsens hingegen ist eine Meinungsumfrage. Er kann das Ergebnis rigoroser Arbeit sein, oder er kann Modetrends, Finanzierungsdruck oder institutionelle Trägheit reflektieren. Die beiden sind nicht austauschbar. Das hat der Oberste Gerichtshof bereits festgestellt.

Im Fall „Daubert gegen Merrell Dow Pharmaceuticals“ (1993) entschied der Oberste Gerichtshof, dass wissenschaftliche Beweise der wissenschaftlichen Methode unterliegen müssen. Ist die Theorie überprüfbar? Wurde sie überprüft? Gibt es eine bekannte Fehlerquote? Wurde sie einer Begutachtung durch Fachkollegen unterzogen? Der Fall „Daubert“ markierte eine bewusste Abkehr vom Konsens hin zur Methode. Die Wissenschaftler, die an Roberts schreiben, argumentieren, dass das neue Kapitel diesen Schritt rückgängig macht – indem es Richter anweist, Beweise genau aus den Gründen zuzulassen, die „Daubert“ abgelehnt hat.

Der sogenannte Daubert-Standard diente Richtern als Leitfaden dafür, welche wissenschaftlichen Beweise auf der Grundlage wissenschaftlicher Methodik und nicht aufgrund ihrer Popularität zugelassen werden sollten. Lindzen, Happer und Koonin argumentieren, dass das überarbeitete Kapitel diesen Standard auf den Kopf stellt.

Der Zeitpunkt könnte nicht folgenreicher sein. In dem Brief der Wissenschaftler wird darauf hingewiesen, dass derzeit mehr als 1.000 klimabezogene Fälle vor staatlichen und Bundesgerichten verhandelt werden, wobei in vielen Fällen Schadenersatz von Energieerzeugern gefordert wird, und zwar auf der Grundlage von Theorien, die die Zuordnung spezifischer Schäden zu spezifischen Emissionen erfordern.

Gleichzeitig unternimmt die EPA Schritte, um ihre „Gefährdungsfeststellung“ aus dem Jahr 2009 zu überdenken – jene Regelung aus der Obama-Ära, mit der Kohlendioxid gemäß dem Clean Air Act als Schadstoff eingestuft wurde, jenem regulatorischen Dreh- und Angelpunkt, der seitdem die umfassende Klimapolitik der Bundesregierung rechtfertigt. Anfechtungen dieser Feststellung haben bereits ihren Weg durch die Gerichte genommen. Die Gefährdungsfeststellung war selbst das Ergebnis eines Urteils des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 2007, Massachusetts gegen EPA. Die EPA unter Obama legte dieses Urteil dann so aus, dass es ihr einen großen Spielraum für die Schaffung neuer Vorschriften einräumte, die das zugrunde liegende Gesetz nicht ausdrücklich zuließ.

Wie Richter wissenschaftliche Beweise in diesen Fällen bewerten, hat – ohne Übertreibung – Auswirkungen in Höhe von Billionen Dollar: auf Compliance-Kosten, Vorschriften, Energiepreise, Genehmigungsfristen und das allgemeine Investitionsklima. Für diejenigen, die heute Entscheidungen zur Kapitalallokation treffen, ist die Frage, ob Gerichte den methodischen Daubert-Standard oder einen weniger strengen Konsens-Test anwenden werden, eine wesentliche Variable und keine abstrakte Überlegung.

Eine zweite Entscheidung des Obersten Gerichtshofs verstärkt den Einfluss des Handbuchs noch weiter. Das Urteil im Fall Loper Bright Enterprises gegen Raimondo aus dem vergangenen Jahr hob die Chevron-Deferenz auf und beendete damit eine vier Jahrzehnte währende Praxis, in der Richter sich den Auslegungen mehrdeutiger Gesetze durch Bundesbehörden unterordneten.

Richter müssen nun das Gesetz selbst auslegen. Diese Verlagerung verleiht den wissenschaftlichen Erkenntnissen mehr Gewicht, welche die Gerichte eigenständig zusammentragen – ebenso wie dem Handbuch, das prägt, wie sie diese auslegen. Ein Handbuch, das stillschweigend die „allgemeine Akzeptanz“ als Maßstab wieder einführt, erreicht über indirekte Beweiswege das, was Loper Bright über gesetzliche Wege ausgeschlossen hatte.

Vernünftige Wissenschaftler sind sich uneinig darüber, wie viel Gewicht ein Konsens haben sollte, und insbesondere im Bereich des Klimas ist die Grenze zwischen empirischen Erkenntnissen und politischen Präferenzen seit langem verschwommen. Aber ein Handbuch, das an Tausende von Richtern verteilt wird, ist nicht der richtige Ort, um in dieser Debatte Partei zu ergreifen. Das Handbuch sollte Richtern eine möglichst klare Darstellung darüber liefern, wie sie seriöse Arbeit von als Konsens getarnter Interessenvertretung unterscheiden können.

Die frühere 18-seitige Fassung hat dies nach Angaben der Wissenschaftler getan. Lindzen, Happer und Koonin fordern lediglich deren Wiedereinsetzung.

Oberster Richter John Roberts hat eine klare Möglichkeit. Als Vorsitzender des FJC kann er das Zentrum anweisen, das vorherige Kapitel wieder aufzunehmen, oder ein neues in Auftrag geben, das sich streng an die von Daubert geforderte Methodik hält. Es ist eine einfache Verwaltungsmaßnahme darauf zu bestehen, dass ein Handbuch für Richter den eigenen Beweisstandard des Gerichts reflektiert.

Roberts verfügt über die institutionellen Hebel, um den Kurs zu korrigieren. Indem er das FJC anweist, zum früheren, prägnanten und methodisch fundierten Kapitel zurückzukehren, kann er bekräftigen, dass die amerikanische Rechtsprechung auf Beweisen beruht, die durch die wissenschaftliche Methode geprüft wurden, und nicht auf agenda-getriebenen Narrativen. Das Ergebnis würde niedrigere Energiekosten, eine größere Auswahl für die Verbraucher und Wirtschaftswachstum fördern, das nicht durch Vorschriften belastet wird, denen eine strenge wissenschaftliche Grundlage fehlt.

Happer, Lindzen und Koonin haben einen Dienst an der Öffentlichkeit geleistet, indem sie den Obersten Richter darauf aufmerksam gemacht haben. Oberster Richter Roberts sollte dies beherzigen. Die Integrität der Gerichte und der Wohlstand des amerikanischen Volkes hängen davon ab.

Jeff Reynolds is the Senior Editor for Restoration News. He specializes in energy and science policy, along with the political influence of dark money. He is the author of the 2019 book on dark money, Behind the Curtain.

Kevin Mooney is a Senior Investigative Researcher for Restoration News, specializing in energy policy, environmentalist groups, and dark money. He is the author of the new book, Climate Porn: How and Why Anti-Population Zealots Fabricate Science, while Targeting American Capitalism, Freedom, and Independence.

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/06/06/a-quiet-rewrite-that-could-shape-a-thousand-climate-cases/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Neue Studie: Solarenergie und Windkraft decken in 62 % aller Fälle nicht den jährlichen Energiebedarf

Kenneth Richard

„Im Gegensatz zu regelbaren fossilen oder nuklearen Kraftwerken schwankt die Leistung von Solar- und Windkraft unvorhersehbar mit den Wetterbedingungen, was zu Ungleichgewichten zwischen Angebot und Nachfrage führt.“ – Sargentis et al., 2026

Eine neue Studie nutzt stochastische Analysen, um die Eignung erneuerbarer Energiequellen (EE) zur Deckung des Energiebedarfs in Griechenland zu bewerten.

Die Ergebnisse zeigen, dass Solarenergie (PV) und Windkraft den jährlichen Energiebedarf nur in 32 % bzw. 44 % der Zeit decken. Wenn Strom zum Heizen oder Kühlen eines Hauses benötigt wird, können Wind- und Solarenergie dies in den meisten Fällen nicht leisten.

Darüber hinaus ist bekannt, dass eine stärkere Durchdringung durch erneuerbare Energien „die Abhängigkeit von der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen erhöht oder das Risiko von Stromausfällen vergrößert“.

Eine stärkere Abhängigkeit von Wind- und Solarenergie ist zudem „mit höheren Strompreisen verbunden“. Anders ausgedrückt: wir zahlen mehr, um weniger zu erhalten.

„Obwohl die Stromerzeugung aus Photovoltaik (PV) theoretisch den jährlichen Pro-Kopf-Strombedarf decken kann, schränkt ihre stochastische Schwankungsbreite die Systemzuverlässigkeit ohne Speicherkapazitäten erheblich ein. In der untersuchten Fallstudie deckt eine reine PV-Konfiguration den Bedarf nur in etwa einem Drittel der untersuchten Zeitschritte, während gleichzeitig erhebliche Energieüberschüsse entstehen, die gedrosselt werden müssen.“

Wenn die zuverlässige Deckung des Strombedarfs das angestrebte Ziel einer höheren Durchdringung von Wind- und Solarenergie ist, zeigt eine dokumentierte kombinierte Ausfallrate von ~62 %, dass diese Technologien äußerst unzuverlässig und unzureichend sind.

Link: https://notrickszone.com/2026/06/04/new-study-solar-photovoltaic-wind-power-fail-to-meet-annual-energy-demands-62-of-the-time/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE