Neue Studie beschreibt detailliert die jüngste massive Ausdehnung des Meereises und die Abkühlung in der Grönlandsee

Kenneth Richard

Wissenschaftler (Yilgan und Jónsdóttir, 2026) berichten, dass die jährliche durchschnittliche Meereisausdehnung in der Grönlandsee im Jahr 2023 (2.403,6 km²) 8,4-mal größer war als im Jahr 2019 (287,6 km²).

Im Januar war die Meereisausdehnung im Jahr 2024 (20.308 km²) 6,4-mal größer als im Jahr 2017 (312 km²).

Parallel zur jüngsten Ausdehnung des Meereises kam es in der Region von 2016 bis 2024 zu einer kurzfristigen Abkühlung um 1 °C.

Der jüngste Trend für die Grönlandsee scheint mit der Entwicklung übereinzustimmen, die seit Mitte der 2000er Jahre einen Großteil der Arktis prägt, wie England et al. (2025) berichten.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich der Rückgang des arktischen Meereises erheblich verlangsamt, wobei seit 2005 kein statistisch signifikanter Rückgang der Meereisfläche im September mehr zu verzeichnen war.“

Link: https://notrickszone.com/2026/08/13/new-study-details-massive-recent-sea-ice-expansion-and-cooling-in-the-greenland-sea/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Die beiden Graphiken sind von Google Translate als Bild übersetzt. Vielleicht hat einer der Kommentatoren eine KONSTRUKTIVE Idee, wie man in Bildern korrigierend eingreifen kann.




Sagt dem „Schmetterlings-Effekt“ Good Bye!

Mike Jonas

… und winken Sie so kräftig, wie Sie möchten. Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass Sie das Klima der Erde stören könnten.

Es hat lange gedauert, aber nun wurde ein weiterer Artikel von mir zum Thema Klimamodellierung veröffentlicht – „Chaos Theory is Void“. Er befasst sich mit dem bekannten und allgemein akzeptierten Schmetterlingseffekt, auch bekannt als Chaostheorie. Ich und andere sind schon seit langem der Meinung, dass der Schmetterlingseffekt nur in Modellen existiert und dass das sich selbst korrigierende Wetter bzw. Klima der Erde zu stabil ist, als dass der Schmetterlingseffekt in der realen Welt in nennenswertem Umfang auftreten könnte. Aber wie lässt sich das beweisen?

Vor zwei Jahren habe ich in „GCMs können das Klima nicht vorhersagen“ beschrieben, warum GCMs (Global Circulation Models) das Klima nicht vorhersagen können, da ihr iterativer Mechanismus bereits nach wenigen Wochen versagt. Offensichtlich ist der iterative Mechanismus selbst das Problem. Aber auch hier: wie lässt sich das beweisen?

Das Ganze geriet eine Zeit lang in den Hintergrund, doch dann stieß ich auf einen Artikel, in dem ein KI-basiertes Modell dafür kritisiert worden ist, dass es den Schmetterlingseffekt nicht nachbilden konnte. In meiner vorherigen Arbeit hatte ich argumentiert, dass die Struktur der GCMs auf dem Kopf stehe: Anstatt von unten nach oben – vom Wetter zum Klima – vorzugehen, sollte ein Klimamodell von oben nach unten – vom Klima ausgehend – arbeiten. Nun tat die KI genau das, wofür ich plädiert hatte, und wurde dafür kritisiert, dass sie nicht das gleiche Problem wie die GCMs hatte!

Das brachte mich dazu darüber nachzudenken, wie ich genau für das KI-basierte Modell argumentieren könnte. Gegen den Schmetterlingseffekt lässt sich nur schwer argumentieren, da er das, was ist, mit dem vergleicht, was hätte sein können. Da man nie sagen kann, was hätte sein können, kann man ihn auch nie widerlegen.

Und dann kam mir der Gedanke: Wie groß müsste eine Wolke sein, um die gleiche globale durchschnittliche Temperaturänderung zu bewirken wie die Anpassungen der Anfangsbedingungen in der Arbeit von Kay et al. („Kay“), in der der Schmetterlingseffekt demonstriert wurde und die ich in meiner vorherigen Arbeit zitiert hatte? Die Antwort: 1.000 Quadratmeter. In nur einer Stunde könnte eine einzige Wolke mit den Maßen 25 mal 40 Meter die globale durchschnittliche Temperatur der Erde um genauso viel verändern wie alle von Kay zur Veranschaulichung des Schmetterlingseffekts verwendeten Anpassungen zusammen. Nun wissen wir alle, dass es beim Schmetterlingseffekt nicht wörtlich darum geht, ob ein Schmetterling mit den Flügeln schlägt oder nicht, aber dies ist eine sehr kleine Wolke. Dieser Schmetterling ist nicht greifbar, aber Kay hat mir eine Zahl an die Hand gegeben, mit der ich arbeiten kann. Jedenfalls führte ein Gedanke zum nächsten und zu der (in der Abhandlung sorgfältig begründeten) Schlussfolgerung, dass die Chaostheorie für alle klimabezogenen Zwecke in der realen Welt getrost ignoriert werden kann. Sie ist wissenschaftlich unwirksam. Sie ist nichtig.

[Hervorhebung im Original]

Die beiden Überlegungen, die zu dieser Schlussfolgerung geführt haben lauten:

1. Es gibt eine sehr große Anzahl von Möglichkeiten, ob eine sehr kleine Wolke existiert oder nicht. Wir sprechen hier nicht von nur einer Wolke, sondern von vielen Millionen sehr kleiner Wolken, die mal existieren und mal nicht. Selbst wenn eine einzige sehr kleine Wolke – oder das Fehlen einer solchen – das Klima der Erde tatsächlich so stark beeinflussen könnte, wie es das Kay-Modell tut, hat sie den Planeten nicht für sich allein. Es gibt all diese Millionen anderer potenzieller Wolken, und einige von ihnen werden – je nachdem, ob sie vorhanden sind oder nicht – das Klima der Erde in eine Richtung lenken, während andere Wolken und fehlende Wolken in die entgegengesetzte Richtung wirken. Vielleicht heben sie sich alle einfach gegenseitig auf?

2. GCMs versuchen, das Klima in kleinen Zeitschritten über den Tageszyklus hinweg zu modellieren. Am Ende jedes Tages kehren sie in einen Zustand zurück, der oft sehr nahe am Zustand des Vortages liegt. Jeder noch so kleine Modellfehler während des Tages wird am Ende des Tages relativ gesehen zu einem großen Fehler. Man kann also nicht mehrere Tage modellieren, ohne zu wissen, was die Wetterveränderungen über mehrere Tage hinweg verursacht – nach einigen Tagen muss das GCM versagen. Deshalb werden Wettervorhersagen nach einigen Tagen unzuverlässig. Es gilt allgemein als anerkannt, dass es eine absolute Grenze von zwei Wochen für Wettervorhersagen gibt.

Was aber, wenn wir erkennen, dass diese Zwei-Wochen-Grenze für Wettervorhersagen durch die Modelle und nicht durch das Wetter selbst vorgegeben ist? Dann gäbe es keinen grundsätzlichen Grund, warum keine längerfristige, verlässliche Vorhersage erstellt werden könnte. Klimamodelle lassen sich auf ähnliche Weise verbessern.

Tatsächlich geschieht dies bereits. KI wird zunehmend sowohl für Wetter- als auch für Klimaprognosen eingesetzt. KI arbeitet nach dem Top-down-Ansatz und erzielt immer bessere Ergebnisse. Möglicherweise erhalten wir schon bald nützliche Langzeit-Wettervorhersagen (z. B. für ein oder zwei Monate). Mit Top-down-Klimamodellen und dem Ende von RCP8.5 könnten wir sogar bessere Klimaprognosen erhalten.

Es lässt sich wahrscheinlich nie vollständig beweisen, aber der Schmetterlingseffekt ist eindeutig ein Merkmal von GCMs, das in der realen Welt nicht existiert. Nun, nicht ganz „nicht existiert“, aber fast. Man kann ihn getrost ignorieren.

Die Zusammenfassung der Arbeit:

Dieser Beitrag zeigt, dass die Chaostheorie in der realen Welt „nichtig“ ist. Mit „nichtig“ ist gemeint, dass die Theorie zwar logisch schlüssig und vielleicht sogar wahr ist, aber niemals zur wissenschaftlichen Forschung beitragen kann, da sie weder überprüft noch angewendet werden kann. Eine „nichtige“ Theorie ist nicht unbedingt falsch, sie ist lediglich wissenschaftlich unbrauchbar. Die Chaostheorie findet zwar in allgemeinen Zirkulationsmodellen Anwendung, doch in diesem Zusammenhang besteht kein nützlicher Zusammenhang zwischen allgemeinen Zirkulationsmodellen und der realen Welt. Dies hat positive Auswirkungen sowohl auf die Klimaprognose als auch auf die Wettervorhersage: Durch die Verwendung einer geeigneteren Modellstruktur als die der allgemeinen Zirkulationsmodelle könnte es möglich sein, die Klimaprognose zu verbessern und die Wettervorhersage über den allgemein akzeptierten Vorhersagehorizont von zwei Wochen hinaus zu verlängern.

Außerdem stelle ich folgenden allgemeinen Grundsatz vor:

Jedes Vorhersagesystem, das Zyklen mit variabler Dauer und/oder schwankender Amplitude bildet, wird nach wenigen Zyklen versagen, wenn die Prozesse hinter dieser Variabilität nicht vollständig verstanden werden und/oder nicht genau nachgebildet werden können.

[Hervorhebung im Original]

Bevor ich den Artikel verfasste, habe ich mithilfe von KI die wissenschaftliche Literatur gründlich nach Autoren durchsucht, die das Gleiche behaupten wie ich in meinem Artikel. Zu meiner Überraschung fand ich nichts. Am nächsten kam noch Krishnamurthy (2019), der schrieb, dass „sich langsam verändernde Komponenten [..] eine Grundlage für die Vorhersage bestimmter Aspekte des Klimas auf längere Sicht bieten“. Er kam der Einschränkung der Chaostheorie auf Modelle quälend nahe, indem er sagte: „Unvollkommenheiten in den Modellen schränken die zuverlässige Vorhersagbarkeit ein“, doch es gab immer noch eine implizite Anerkennung dafür, dass die Chaostheorie in der realen Welt gilt. Also musste ich meine Arbeit schreiben.

Fußnote: Ich brauchte ein klares und möglichst kurzes Wort, um die Nichtanwendbarkeit der Chaostheorie zu beschreiben. Ich habe gesucht, und Grok hat gesucht, aber wir sind nicht fündig geworden. „Nicht falsifizierbar“ wird von Karl Popper mit „keine Wissenschaft“ gleichgesetzt, „Null“ wie in „Nullhypothese“ ist ungenau und so weiter. Dann fiel mir der juristische Ausdruck „Null and Void“ ein – „Null“ und „Void“ müssen unterschiedliche Bedeutungen haben, sonst würde man nur eines davon verwenden. Wie dumm von mir, das Recht ist nicht so logisch, aber im Recht gibt es tatsächlich eine Bedeutung von „Void“ (ohne Rechtskraft oder bindende Wirkung), die analog ist, also habe ich „Void“ verwendet.

PS: Ich habe eine Weile darüber nachgedacht, wie ich den Titel des Artikels so kurz und klar wie möglich halten könnte. Hatte ich mit nur vier Wörtern den kürzesten Titel einer wissenschaftlichen Arbeit aller Zeiten geschaffen? Leider nein, den Rekord hält nach wie vor Professor Doron Zeilberger mit einem Titel aus dem Jahr 2007, der aus null Zeichen bestand. (Der Artikel handelte vom Nichts.) Dieser Rekord wird schwer zu schlagen sein.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/08/17/wave-goodbye-to-the-butterfly-effect/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Sogar CNN gibt zu: Den Amerikanern ist die Hysterie rund um den Klimawandel „egal“

Leslie Eastman, Legal Insurrection

Die Wähler haben erkannt, dass ihre Lebensqualität unmittelbarer mit Arbeitsplätzen und Einwanderung zusammenhängt als mit Spurenmengen eines lebenswichtigen in der Atmosphäre schwebenden Gases.

Nach mehreren Sommern der „Hitzeglocke“-Hysterie, in denen der Öffentlichkeit mit apokalyptischen Schlagzeilen und rituellen Beschwörungen eines angeblich am Abgrund stehenden Planeten der Klimakult aufgezwungen worden ist, hat einer der führenden Propagandisten der Pseudowissenschaft eine unbequeme politische Realität entdeckt.

Es zeigt sich, dass die Wähler sich nach wie vor stark auf Themen konzentrieren, die sie unmittelbar betreffen.

Der Chef-Datenanalyst von CNN Harry Enten war diese Woche gemeinsam mit Moderator John Berman zu Gast, um die politischen Auswirkungen der „globalen Erwärmung“ zu beleuchten – nachdem in Fake-News-Berichten behauptet worden war, der Juli sei der jemals in diesem Land gemessene heißeste Monat gewesen.

Trotz jahrzehntelanger unermüdlicher Propaganda und der gezielten Verbreitung bestimmter Narrative berichtet Enten, dass nur 3 % der Wähler den Klimawandel als eines ihrer wichtigsten Anliegen im Vorfeld der Zwischenwahlen nennen – weit hinter den Themen Wirtschaft und Einwanderung.

„Weißt du, ich habe im Juli ganz schön geschwitzt, obwohl ich zugegebenermaßen ja eigentlich immer viel schwitze. Aber unterm Strich ist es bei den Wählern ganz einfach so: Es ist ihnen egal. Es ist ihnen egal.

Ich meine, schau dir doch mal diese Zahlen an. Okay, das wichtigste Thema bei einer Zwischenwahl – man kann bis zu drei Themen nennen. Die Wirtschaft liegt, wenig überraschend, mit 54 % auf Platz eins. Einwanderung: 28 %. Schau dir den Klimawandel an – er liegt auf Platz 14, gleichauf mit anderen Themen, ganz unten bei 3 %.

Johnny, ich bin nicht gerade der beste Mathematiker der Welt, aber ich weiß verdammt sicher, dass 54 % um einiges höher sind als 3 %.

Trotz des so warmen Wetters im Juli – dem heißesten Monat seit Beginn der Aufzeichnungen hier in den Vereinigten Staaten von Amerika – sagen die Wähler einfach nicht, dass der Klimawandel ein Thema sein wird, aufgrund dessen sie bei den Zwischenwahlen ihre Stimme abgeben werden.

Einfach gesagt. trotz aller Diskussionen über den Klimawandel interessiert das die Wähler nicht.

Das Klima steht auf Platz 14 der Liste der wichtigsten Themen für die Zwischenwahlen (mit 3 %).

Der Anteil derjenigen, die es als sehr großes Problem bezeichnen, ist der gleiche wie 2016 (~40 %).

Nicht einmal eine Mehrheit ist der Meinung, dass der Mensch den Klimawandel verursacht.“

pic.twitter.com/IQYG9xPYmc — (((Harry Enten))) (@ForecasterEnten) 12. August 2026

Ich möchte gerne glauben, dass die harte Arbeit vieler guter Wissenschaftler, die sich intensiv darum bemüht haben, die Komplexität der Klimawissenschaft verständlich zu machen, und die betonen, dass Kohlendioxid für die Umwelt nicht „giftig“ ist, eine große Rolle bei der rationalen Abwägung der politischen Prioritäten der meisten Amerikaner gespielt hat.

Um dies in den richtigen Zusammenhang zu stellen: Unser Planet befindet sich in einer Interglazialperiode, die eine relativ warme Phase zwischen den Glazialphasen einer Eiszeit darstellt, in der die globalen Temperaturen über Jahrtausende hinweg steigen. Eisschilde und Gletscher ziehen sich zurück, wodurch Wasser in die Ozeane gelangt und der Meeresspiegel steigt. Auch Vegetationszonen und Ökosysteme verschieben sich zyklisch und auf natürliche Weise, wenn es wärmer wird. Die Erde befindet sich derzeit im holozänen Interglazial, das vor etwa 11.700 Jahren begann.

Forscher identifizieren nun 11 Zwischeneiszeiten in den letzten 800.000 Jahren, einschließlich des heutigen Holozäns. Die meisten dieser Epochen dauerten etwa 10.000 bis 30.000 Jahre. Die letzten vier dauerten jeweils mehr als etwa 20.000 Jahre, obwohl ihre stabilsten Warmphasen etwa 10.000 bis 15.000 Jahre dauerten.

Wir sollten wohl dankbar sein, dass es so warm ist wie jetzt, denn die Alternative wäre wesentlich weniger angenehm.

Ich bin „Legal Insurrection“ dankbar dafür, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, meinen Teil dazu beizutragen, eine fundiert wissenschaftlich begründete Perspektive zu veröffentlichen, die ich von echten Experten beziehe, die oft von unseren Mainstream-Medien zum Schweigen gebracht, von öko-aktivistischen Bürokraten ignoriert und von Extremisten des Klimakults in der Wissenschaft bestraft werden. Ich möchte gerne glauben, dass diese Bemühungen etwas bewirkt haben.

Die Amerikaner sind es leid, sich ständig anhören zu müssen, dass jede Warmphase eine unmittelbar bevorstehende Katastrophe beweise – zumal sich viele von uns daran erinnern, dass vor etwa 50 Jahren mit derselben Gewissheit gewarnt worden war, die nächste große Bedrohung sei eine kommende Eiszeit.

Die Öffentlichkeit erkennt zwar an, dass es im Sommer heiß ist, akzeptiert aber nicht, dass jeder Anstieg der Temperaturen eine weitere kostspielige Runde klimapolitischer Panikmache nach sich zieht. Die Wähler verstehen zudem, dass ihre Lebensqualität unmittelbarer mit Arbeitsplätzen und Einwanderung zusammenhängt als mit Spurenmengen eines lebenswichtigen Gases, das in der Atmosphäre schwebt.

Auf jeden Fall wird die Kluft zwischen den Klimabotschaften der Elite und den Prioritäten der Wähler selbst für CNN immer schwerer zu ignorieren … so sehr es das auch gerne tun würde.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/08/16/even-cnn-admits-it-americans-dont-care-about-climate-change-hysteria/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Mal sehen, wann hierzulande diese Diskrepanz zwischen Propaganda und erlebter Realität so groß wird, dass sie nicht mehr zu überbrücken ist.




Die größten Müllberge der Menschheitsgeschichte

Paul Driessen

Vorbemerkungen des Autors: Uns wird ständig eingeredet, dass Wind- und Solarenergie kostengünstig, sauber, erneuerbar und nachhaltig seien. Ich habe bereits mehrfach erläutert, warum dies absolut falsch ist – anhand von Stromkosten, Arbeitsplatzverlusten, den Auswirkungen des Bergbaus und anderen unbequemen, aber unbestreitbaren Fakten.

Dieser Artikel konzentriert sich auf den Wind-, Solar- und Batterie-Müll – die monströsen Müllberge, die diese „alternativen, grünen“ Energiesysteme hinterlassen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Allein die bestehenden Windkraftanlagen in den USA werden rund 145.000.000 Tonnen Beton und Bewehrungsstahl hinterlassen … sowie 5.500.000 Tonnen Rotorblätter, die, aneinandergereiht, eine Länge von 9.100 Meilen erreichen würden.

Die schmutzigen Geheimnisse finden Sie alle hier. Lesen Sie den Artikel … und stellen Sie Ihren gewählten und nicht gewählten Amtsträgern einige sehr kritische Fragen: Zum Beispiel, in wessen Hinterhof wollen Sie diesen Müll entsorgen?

Ich hoffe, Sie finden den Artikel informativ – und danke Ihnen, dass Sie ihn veröffentlichen, daraus zitieren und an Ihre Freunde und Kollegen weiterleiten.

Vorbemerkung des Übersetzers: Sämtliche Zahlenangaben stehen im Original in den heute noch in den USA gebräuchlichen mittelalterlichen Einheiten und erscheinen hier umgerechnet in aktuelle Einheiten.

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So viel zu den Lügen über saubere, erneuerbare und nachhaltige Energie. Wohin mit dem ganzen Müll?

Tägliche Nachrichtenberichte liefern Schlagzeilen, die Beifall ernten, und zahlreiche Filme zeigen Hintergrundbilder mit Windturbinen – und werben damit offen oder subtil für den „unvermeidlichen Wandel“ von „schmutzigen“ fossilen Brennstoffen hin zu „kostengünstiger, sauberer, grüner, erneuerbarer und nachhaltiger“ Wind- und Solarenergie.

Befürworter des „Net Zero Green New Deal“ müssen beginnen, sich mit einigen unumstößlichen Realitäten auseinanderzusetzen.

Ja, auch moderne Kohlekraftwerke stoßen Schadstoffe aus, ebenso wie Pflanzen förderndes Kohlendioxid und andere „Treibhausgase“. Gaskraftwerke stoßen CO₂ und Wasserdampf aus.

Und ja, Windkraftanlagen, Solarmodule sowie Fahrzeug- und Netz-Pufferbatterien verursachen keine derartigen Emissionen – zumindest am Ort ihres Betriebs. Doch bei ihrer Herstellung und in anderen Phasen verursachen sie massive Schadstoff-Emissionen.

Moderne Kohle-, Gas-, Kernkraft- und Wasserkraftwerke haben eine Betriebsdauer von 50 Jahren oder mehr. Sie erzeugen rund um die Uhr Strom und benötigen keine Notstromversorgung. Einige wenige können ganze Städte mit Strom versorgen. Sie bestehen größtenteils aus Beton, Stahl, Aluminium und Kupfer und enthalten nur wenige seltene Metalle und Mineralien, die aus feindlich gesinnten Ländern importiert werden.

Sie müssen nicht alle 20 bis 30 Jahre ersetzt werden, wie es bei Wind- und Solarkraftwerken der Fall ist. Ein paar Tausend reichen aus. Sie können in der Nähe von Stadt- und Industriezentren errichtet werden, statt Hunderte von Meilen entfernt und dann verbunden durch lange Übertragungsleitungen.

Je mehr wir darauf bestehen, dass Autos, Kochgeräte, Warmwasser und Heizungsanlagen mit Strom statt mit Benzin oder Erdgas betrieben werden – und dass der Strom aus „erneuerbaren Energien“ stammt –, desto mehr Windkraftanlagen, Solarmodule und Reserveenergie aus Kohle, Gas oder Batterien benötigen wir für windstille und sonnenlose Stunden, Tage und Wochen.

Je mehr Windkraftanlagen und Solarmodule wir installieren, desto mehr müssen wir sie in Gebieten mit zunehmend schlechterer Standortqualität aufstellen; desto schlechter ist dann ihre Leistung, desto weniger Strom erzeugen sie und desto mehr brauchen wir.

Je mehr wir installieren, desto mehr Abbau, Bohrungen und Verarbeitung benötigen wir für die Metalle, Mineralien und Petrochemikalien, die zu ihrer Herstellung benötigt werden – und das aus Lagerstätten von immer geringerer Qualität. Milliarden Tonnen Gestein müssen abgebaut werden, um Millionen Tonnen Erz zu gewinnen, die mit Säuren und anderen Chemikalien aufbereitet werden, um Tausende oder Hunderte Kilogramm Metalle zu erhalten. Riesige Flächen an Ackerland, Lebensräumen für Wildtiere und Naturlandschaften werden dabei verwüstet und vergiftet, doch sie liegen weit entfernt und außer Sichtweite.

„Netto-Null“-Eiferer geben dies selten zu – ebenso wenig wie die Tatsache, dass die „Klimakrise“ übertrieben und erfunden ist. Aber sie sollten zumindest anerkennen, dass Wind-, Solar- und Batteriesysteme die größten und giftigsten Müllberge der Menschheitsgeschichte hinterlassen werden:

[Hervorhebung vom Übersetzer]

• Milliarden Tonnen an Luft-, Flüssig- und Feststoffabfällen, die größtenteils unbehandelt in nicht von westlichen Bergbauunternehmen betriebenen Überseeanlagen verbleiben, für die strenge Vorschriften in Bezug auf Umwelt, Arbeitssicherheit, faire Löhne, Kinderarbeit und andere Standards gelten; und

• Milliarden Tonnen riesiger, nicht recycelbarer und nicht verbrennbarer Abfälle – Fundamente und Rotorblätter von Windkraftanlagen, Solarmodule, Fahrzeug- und Pufferbatterien, Transformatoren und andere Komponenten, die meist an ihrem Aufstellungsort zurückgelassen werden oder auf riesigen Deponien landen.

Ich habe zahlreiche Artikel und Berichte über die Auswirkungen des Abbaus und der Errichtung von Anlagen für „erneuerbare“ Energien verfasst. Die Internationale Energieagentur hat umfangreiche Studien veröffentlicht. Selbst der progressive amerikanische Filmproduzent Michael Moore hat diese unbequemen Wahrheiten aufgezeigt.

Datenbanken und andere Quellen schätzen, dass es in den Vereinigten Staaten derzeit etwa 76.000 Windkraftanlagen und mehr als 650.000.000 Photovoltaik-Solarmodule gibt. Zusammen erzeugen sie etwa 17 Prozent des US-Stroms – mit Unterbrechungen und unvorhersehbar, in 25 bis 30 Prozent des Jahres. Weltweit tun dies etwa 400.000 Windkraftanlagen und 6.000.000.000 Solarmodule.

Im Juni 2026 gab es in den USA rund 9.000.000 Batterien für Elektrofahrzeuge und Hausnotversorgungen sowie 52.000 MW Leistung (140.000 MWh Energiespeicher) in netzgebundenen Notversorgungsbatterien. (Bestehende Netz-Notstromanlagen, deren Kosten sich auf mehrere zehn Milliarden Dollar belaufen, liefern an einem heißen, windstillen Tag gerade einmal genug Strom, um einen Bundesstaat weniger als zwei Stunden lang mit Strom zu versorgen.)

Dies ist nur ein winziger Bruchteil dessen, was allein die Vereinigten Staaten benötigen würden, um Städte und Industriebetriebe vollständig elektrisch zu versorgen, Elektrofahrzeuge zu betreiben und Pufferbatterien für wind- und sonnenlose Tage und Wochen aufzuladen – wobei ausschließlich Wind- und Sonnenenergie zur Stromerzeugung genutzt würde.

Es gibt kaum angemessene gesetzliche, behördliche, anleihebezogene oder finanzielle Vorgaben für den Abbau dieser Anlagen und ihrer Fundamente, nachdem sie durch Stürme beschädigt oder zerstört wurden oder das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben.

Ich bitte um Entschuldigung für die vielen folgenden Zahlen. Konzentrieren Sie sich einfach auf die fett gedruckten Absätze.

Je nach Größe und Höhe der Windkraftanlage haben die Fundamente von Onshore-Windkraftanlagen in den USA einen Durchmesser von 15 bis 30 m und eine Tiefe von 3 bis 5 m. Jedes Fundament besteht aus 350 bis 1.000 Kubikmeter Beton und wiegt 1.100 bis 2.700 Tonnen.

Das sind 76.000 Fundamente und (im Durchschnitt) 145.000.000 Tonnen Stahlbeton – allein in den USA!

Die Rotorblätter von Onshore-Windkraftanlagen sind im Durchschnitt 64 m lang, 4 m hoch und wiegen 24 Tonnen. (Offshore-Rotorblätter sind deutlich länger, dicker und schwerer.) Jede Anlage verfügt über drei Rotorblätter.

Das sind 5.500.000 Tonnen an amerikanischen Rotorblättern. Aneinandergereiht würden sie sich über 15.000 km erstrecken – fast zwei Hin- und Rückflüge von Washington, D.C. nach Los Angeles!

Ausgehend von einem kombinierten Durchschnittswert für den privaten und gewerblichen Bereich von 120 X 180 cm Größe, 5 cm Tiefe und 55 Pfund pro Modul ergeben die 650 Millionen Photovoltaik-Solarmodule in den Vereinigten Staaten insgesamt 74.000.000 m³ amerikanischen Solarmüll mit einem Gewicht von 18.000.000 Tonnen!

Darin enthalten sind nur die derzeit in Betrieb befindlichen Onshore-Windkraftanlagen und Solarmodule in den Vereinigten Staaten – nicht bereits demontierte Anlagen, keine zukünftigen Installationen, keine Offshore-Windkraftanlagen und keine Batterien für Elektrofahrzeuge oder Netz-Backup-Systeme.

Der kumulierte weltweite Windkraftmüll (nur Rotorblätter) wird bis 2050 voraussichtlich 200.000.000 Tonnen erreichen. Kumulierter weltweiter Solarmüll: 78.000.000 Tonnen!

[Hervorhebungen im Original]

Turbinenblätter bestehen aus Glasfaser- oder Kohlefaser-Verbundwerkstoffen. Sie lassen sich nur äußerst schwer zerkleinern und sind nahezu unmöglich zu recyceln. Solarmodule sind theoretisch recycelbar, zumindest was ihre Aluminiumrahmen betrifft – doch Kupfer, Silber und andere Metalle sind in Glas oder Kunststoff eingebettet und lassen sich wirtschaftlich kaum zurückgewinnen. Batterien sind theoretisch ebenfalls recycelbar – doch der Prozess ist sehr kostspielig und gefährlich, neigen doch die Komponenten zu massiver spontaner chemischer Verbrennung.

Die Ausweichmöglichkeit ist die Deponierung – oder einfach das Abladen an irgendeinem Ort, wie es ein skrupelloser „Recycler“ auf einer Fläche von 90.000 m² Grasland in der Nähe von Sweetwater in Texas getan hat.

Was genau haben Unternehmens- und Regierungsvertreter also mit diesen unvorstellbaren Müllbergen vor? Wo sollen diese Deponien entstehen? In wessen Hinterhof? Wie wollen sie überhaupt diese monströsen Windkraftanlagenfundamente entfernen? Und wie wollen sie das alles BEZAHLEN?

[Hervorhebung im Original]

Glauben Sie jetzt immer noch, dass Wind-, Solar- und Batteriesysteme sauber, umweltfreundlich, erneuerbar und nachhaltig sind? Und dass der Widerstand gegen den Bau von Wind- und Solaranlagen, Stromleitungen, Pipelines und Rechenzentren wahnsinnig groß ist?

Die Verantwortlichen kehren diese Probleme einfach unter den Teppich.

Vielleicht sollten Sie bei der nächsten öffentlichen Anhörung oder Hauptversammlung vorbeischauen und Antworten einfordern.

Paul Driessen is senior policy advisor for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org) and author of books, reports and articles on energy, environmental, climate and human rights issues.

Link: https://townhall.com/columnists/pauldriessen/2026/08/15/the-biggest-garbage-heaps-in-human-history-n2681293

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Eine weitere neue Studie bringt die aktuelle und die frühere globale Erwärmung mit natürlichen Veränderungen bei der Wolkenbildung in Verbindung – und nicht mit CO₂

Kenneth Richard

Veränderungen der Wolkendecke sind ein „dynamischer Top-down-Treiber“ des Erdklimas.

Eine im Juli 2026 in den „Environmental Research Letters“ veröffentlichte Studie von Bellocchi et al. führt etwa 80 % des Anstiegs der von der Erde absorbierten Sonnenstrahlung seit dem Jahr 2000 auf den Rückgang der hochreflektierenden Wolkendecke zurück, der in erster Linie auf die zirkulationsbedingte Verkleinerung von Gewitterwolkenzonen zurückzuführen ist.

Die Studie hebt die „Albedo-Steuerung“ des Klimas hervor und legt nahe, dass eine Verschiebung des Albedos der Erde um 1 % einer Änderung der Temperatur um 1 °C entspricht.

Bei stärkerer Wolkendecke wird mehr Sonnenstrahlung reflektiert und die Erdoberfläche kühlt sich ab. Bei sinkendem Wolkenalbedo – was seit 1980 beobachtet wird – wird weniger Sonnenstrahlung reflektiert und die Erdoberfläche erwärmt sich.

Veränderungen der Wolkendecke werden durch natürliche Zirkulationsmuster in der Atmosphäre und interne Variabilität bestimmt. Dies wird durch Rekonstruktionsdaten gestützt, die zeigen, dass der Rückgang der Wolkendecke seit Jahrhunderten unabhängig vom „Treibhausgas-Forcing“ stattfindet.

Image Source: Bellochi et al., 2026

Link: https://notrickszone.com/2026/08/12/another-new-study-links-modern-and-past-global-warming-to-natural-changes-in-cloud-clover-not-co2/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE