Zum Thema „Extrem-Wetter immer schlimmer“

Linnea Lueken

Forbes veröffentlichte jüngst einen Artikel mit dem Titel „What You Need To Know About Climate Change In 2025“, in dem unter Berufung auf die NASA behauptet wurde, dass die globale Erwärmung zu einer Zunahme von Unwettern auf der ganzen Welt führt. Dies ist falsch. Die Daten zeigen nicht, dass Unwetter schlimmer werden oder häufiger auftreten, sondern lediglich Computermodelle prophezeien das.

Nach einer recht milden Einleitung, in der erklärt wird, dass ein „neues amerikanisches Narrativ für Gespräche über den Klimawandel“ benötigt wird, stellt Forbes folgende Behauptungen auf:

„Die globale Erwärmung hat Auswirkungen auf das Wetter. Laut NASA hat die globale Erwärmung ‚Auswirkungen auf das extreme Wetter auf dem gesamten Planeten. Rekordverdächtige Hitzewellen an Land und im Meer, sintflutartige Regenfälle, schwere Überschwemmungen, jahrelange Dürren, extreme Waldbrände und großflächige Überschwemmungen während Wirbelstürmen werden immer häufiger und intensiver.‘ Wenn sich die globale Erwärmung fortsetzt, werden diese Auswirkungen noch gravierender sein, wie z. B. der steigende Meeresspiegel, der bis 2050 viele Städte in den USA unter Wasser setzen könnte. Das Jahr 2050 wird häufig von denjenigen genannt, die sich mit dem Klimawandel befassen und versuchen, seine Auswirkungen vorherzusehen und herauszufinden, wie man die globale Erwärmung eindämmen und sich an sie anpassen kann. Der allgemeine wissenschaftliche Konsens ist, dass der Temperaturanstieg bis 2050 auf etwa 2 °C begrenzt werden sollte, um die schlimmsten Folgen der globalen Erwärmung zu vermeiden.“

Der Klimawandel hat per definitionem Auswirkungen auf das Wetter; das Klima ist ein statistisches Konstrukt, das auf Wettermustern über einen bestimmten Zeitraum, in der Regel 30 Jahre basiert, aber die von Forbes zitierte NASA-Erklärung wird nicht durch Daten gestützt, die sogar die NASA selbst sammelt und veröffentlicht.

In diesem Absatz werden sechs extreme wetterbedingte Bedrohungen und der Anstieg des Meeresspiegels erwähnt.

Die Jahre 2023 und 2024 waren zwar heiß, was größtenteils auf die Auswirkungen eines natürlichen El Niño im Pazifik zurückzuführen ist, aber es ist ziemlich zweifelhaft, ob die Anzahl und Schwere der Hitzewellen tatsächlich zunimmt oder nicht.

Betrachtet man die Anzahl der Tage mit mehr als 35 Grad in den Vereinigten Staaten aus der Vogelperspektive, so ist in den meisten Teilen des Landes ein Rückgang dieser sehr heißen Tage zu verzeichnen, nicht etwa ein Anstieg. Der folgende Datensatz aus dem National Climate Assessment zeigt, dass ein Großteil der Veränderung der Durchschnittstemperaturen auf einen Rückgang der „sehr kalten“ Tage und höhere Nachttemperaturen zurückzuführen ist. (Siehe folgende Graphik):

Abbildung 1: Grafik aus dem Fifth National Climate Assessment Report, Kapitel 2: https://nca2023.globalchange.gov/chapter/2/#fig-2-7   95°F ≅ 35°C

Die Erwärmung der Nächte ist besonders interessant, deutet dies doch darauf hin, dass der städtische Wärmeinseleffekt ein Faktor ist, der die an Oberflächenstationen gemessenen Temperaturen beeinflusst, wie in diesem Gastbeitrag von Climate Realism beschrieben.

Was die Regenfälle und Überschwemmungen betrifft, so ist auch dies eine zu vage und weit gefasste Behauptung, um sie wirklich zu vertiefen, da die Zunahme der Überschwemmungen von Ort zu Ort etwas anderes bedeuten könnte, wie z. B. eine zunehmende Verstädterung und Probleme mit dem lokalen Wasserhaushalt. Es stimmt, dass auf der nördlichen Hemisphäre, insbesondere in den mittleren Breiten, die durchschnittlichen Niederschläge zuzunehmen scheinen. Wie in diesem Beitrag bei Climate Realism erläutert, stellt der IPCC jedoch keinen Zusammenhang zwischen steigenden Niederschlägen und Überschwemmungen her, da die Daten keinen solchen Zusammenhang erkennen lassen. Außerdem prognostiziert der IPCC selbst im extremsten Klimamodellszenario weder für 2050 noch für 2100 ein Überflutungssignal.

Paradoxerweise zitiert Forbes auch die NASA, um zu behaupten, dass jahrelange Dürreperioden häufiger und intensiver werden, aber die Daten widerlegen diese Behauptung eindeutig. In den letzten Jahren gab es mehrere Regionen, in denen die Medien behaupteten, es habe noch nie da gewesene Dürren gegeben. Doch jedes Mal beweisen historische Daten, dass diese Behauptungen falsch sind, denn sie zeigen, dass es schon lange vor der modernen Erwärmung schwerere und länger anhaltende Dürren gab. Hier sind zum Beispiel ein paar verschiedene Orte, die bei Climate Realism angesprochen werden: hier für den Amazonas, hier für den amerikanischen Westen und hier für das Horn von Afrika.

Schließlich kommen wir zu den Waldbränden, was eine besonders verwirrende Behauptung der NASA ist, wenn man bedenkt, dass ihre eigenen Datensätze zu weltweiten Waldbränden einen Rückgang der weltweit verbrannten Fläche seit den frühen 2000er Jahren zeigen, wie hier in Climate Realism diskutiert. Der Rückgang der weltweiten Waldbrände wurde auch von der Europäischen Weltraumorganisation ESA aufgezeichnet und gemeldet. (Siehe die folgende Grafik):

Abbildung 2. Historische und Satellitendaten über die verbrannte Fläche bei Waldbränden. Blaue Kurve: Rekonstruktion der weltweit verbrannten Fläche durch Waldbrände. Orangefarbene Kurve, von Satelliten gemessene, weltweit verbrannte Fläche. Grafik von Bjorn Lomborg, Ph.D.

Was die durch Hurrikane verursachten Überschwemmungen angeht, so zeigen die Daten eindeutig keine Zunahme der Anzahl oder Schwere von Hurrikanen oder tropischen Stürmen im Zuge der mäßigen Erwärmung des letzten Jahrhunderts, so dass die Behauptung, Veränderungen bei den Hurrikanen führten zu mehr Überschwemmungen, schlichtweg irreführend ist. Versuche festzustellen, ob die Stürme der jüngsten Zeit länger über dem Land anhalten als in der Vergangenheit, sind mit Unsicherheiten und unbeantworteten Fragen behaftet, wie eine Reihe von Experten auf diesem Gebiet festgestellt hat.

Überschwemmungen werden durch menschliche Besiedlung und Landschaftsveränderungen verschlimmert, vor allem durch Veränderungen der Infrastruktur und der Landnutzung. Schlechtes Wassermanagement, zerstörte Feuchtgebiete, verstärkte Wasserentnahme aus dem Untergrund und zunehmende undurchlässige Oberflächen führen zu Überschwemmungen bei Niederschlagsmengen, die in der Vergangenheit nicht zu Überschwemmungen geführt hätten. Die Zuordnung zum Klimawandel ist ungerechtfertigt, denn solche Behauptungen beruhen häufig auf Klimamodellen auf der Grundlage vieler fragwürdiger Annahmen und nicht auf realen Daten und Trends. Zur Frage der Überschwemmungen stellt der IPCC erneut fest, dass es keine niederschlagsbedingten Veränderungen bei Überschwemmungen durch Starkregen gibt.

Climate Realism hat sich mehrfach mit den komplexen Problemen des steigenden Meeresspiegels befasst, z. B. hier sowie hier und hier, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Meere steigen, aber nicht in historisch ungewöhnlichen Raten. Jede Zunahme von Überschwemmungen an den Küsten ist wiederum auf Landverdichtung und Bodensenkungen, Grundwasserentnahme und die zunehmende Bebauung zurückzuführen.

Am Ende des Forbes-Artikels räumt der Autor ein, dass das Klimaproblem „ein äußerst komplexes Thema ist, das in den USA hochgradig politisiert ist“, und dass es „erhebliche Meinungsverschiedenheiten darüber gibt, wie ernst das Problem jetzt ist und in Zukunft sein wird, was und wie viel dagegen getan werden sollte, wer dafür verantwortlich ist und welche Kosten von wem getragen werden sollten, um es anzugehen“. Vorbei ist es mit der Gewissheit, die weiter oben in dem Artikel dargestellt wird, und das zu Recht. Es ist richtig, dass es eine aktive Debatte über die Ursachen und Folgen des Klimawandels gibt, und der Autor hat Recht, dass jeder für sich selbst entscheiden muss, wie ernst er die Bedrohung nimmt und wie die angemessene Reaktion aussehen könnte.

Alles in allem ist der Forbes-Artikel ziemlich vage und harmlos, abgesehen von dem falschen Vertrauen in die zunehmenden Unwetter, das auf einigen Behauptungen der NASA beruht, die der Autor als maßgebend zitiert. Die Bedingungen, von denen behauptet wird, dass sie häufiger und heftiger werden, sind in Wirklichkeit nicht so, zumindest wenn man den verfügbaren historischen und modernen Daten glaubt. Die Autoren und Redakteure von Forbes mögen sich zwar unqualifiziert fühlen, den Behauptungen der NASA zu widersprechen, doch sollten sie zumindest die journalistische Integrität besitzen, die richtigen Fragen zu stellen und die verfügbaren Daten selbst zu überprüfen.

Link: https://climaterealism.com/2025/05/forbes-cites-nasa-to-mislead-readers-about-severe-weather-getting-worse/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der 97%-Konsens-Mythos

Cap Allon

Die Behauptung, dass „97 % der Klimawissenschaftler sich einig sind“, dass der Mensch die Hauptursache für die globale Erwärmung ist, gehört zu den am häufigsten wiederholten – und irreführenden – Argumenten in der Klimapolitik. Während sie in den Medien, in Klassenzimmern und in Regierungsberichten endlos wiederholt wird, sprechen die Daten hinter dieser Zahl eine ganz andere Sprache.

Die Originalquelle ist eine Studie von John Cook et al. aus dem Jahr 2013, in der 11.944 klimarelevante wissenschaftliche Abstracts aus den Jahren 1991 bis 2011 untersucht wurden. Von diesen fanden sich in 66,4 % keine Stellungnahme zu den Ursachen der globalen Erwärmung. Diese Arbeiten wurden ausgeschlossen.

Von den verbleibenden 4014 Zusammenfassungen befürworteten 3896 den Gedanken, dass der Mensch zur Erwärmung beiträgt. Das sind 97 % – allerdings erst, nachdem zwei Drittel des Datensatzes aussortiert worden waren. Die endgültige Zahl entspricht 32,6 % der gesamten Literatur und nicht einem wissenschaftlichen Konsens.

Eine spätere Studie von Lynas et al. (2021) folgte dem gleichen Schema. Sie analysierten 2718 Arbeiten und verwarfen 68,8 %, die keine eindeutige Position vertraten. Von den verbleibenden 849 unterstützten 845 die vom Menschen verursachte Erwärmung. Nochmals: Das sind nicht 99 % aller Wissenschaftler. Es sind 99 % der Minderheit der Arbeiten, die eine eindeutige Aussage machten.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Diese Studien messen, was in den Veröffentlichungen steht, und nicht, was die Wissenschaftler tatsächlich glauben. Und das Verfahren verzerrt die Ergebnisse, indem sie die Mehrheit der Arbeiten ignoriert, die neutral, explorativ oder unverbindlich in Bezug auf die Kausalität sind.

Selbst wenn diese Studien ein genaues Abbild der Literatur wären, würden sie immer noch keinen wissenschaftlichen Konsens begründen. Dazu wäre eine breite, systematische Einigung unter qualifizierten Experten erforderlich, nicht eine selektive Interpretation veröffentlichter Zusammenfassungen.

Wenn man die Wissenschaftler direkt befragt, ändert sich das Bild.

In einer Umfrage der George Mason University aus dem Jahr 2016 wurden alle 7682 professionellen Mitglieder der American Meteorological Society (AMS) befragt. Über 4000 haben geantwortet:

96 % sagten, dass der Klimawandel stattfindet (unabhängig von der Ursache).

– Nur 29 % glauben, dass er weitgehend oder vollständig vom Menschen verursacht wird.

47 % glauben, dass die künftigen lokalen Auswirkungen in erster Linie schädlich sein werden.

– Aber 40 % sagten, dass die Auswirkungen bisher gemischt oder positiv waren.

[Hervorhebungen im Original]

Organisationen wie die NASA oder die AMS geben oft pauschale Klimaerklärungen ab, ohne ihre Mitglieder zu konsultieren. Diese öffentlichkeitswirksamen Erklärungen werden von den Medien aufgegriffen, reflektieren aber nicht die interne wissenschaftliche Vielfalt. Sie sind politische Schachzüge, keine wissenschaftlichen Fakten.

Viele Forscher nehmen inzwischen Standardformulierungen zum Thema Klimawandel in ihre Veröffentlichungen auf – nicht, weil dies ihre Kernaussage ist, sondern um in einem ideologisch aufgeladenen Umfeld die Begutachtung zu bestehen.

Der „97%-Konsens“ ist lediglich ein PR-Slogan, keine wissenschaftliche Wahrheit. Er beruht auf selektiven Daten, voreingenommenen Verfahren und institutionellem Druck – und nicht auf soliden, ergebnisoffenen Untersuchungen. Diejenigen, die das immer noch behaupten, zeigen damit nur ihre Unwissenheit.

Link: https://electroverse.substack.com/p/nh-snow-remains-high-despite-revisions?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klimamodelle des IPCC haben keinerlei Wert für Vorhersagen

H. Sterling Burnett

Dieser Beitrag unterstreicht, was Kenneth Richard hier schon zu diesen Modellen geschrieben hat. A. d. Übers.

Eine neue, in der Fachzeitschrift Science of Climate Change veröffentlichte Studie untersucht die Geschichte der Rückverfolgung der Klimabedingungen und der vorhergesagten Ergebnisse der Klimamodelle, die vom IPCC verwendet werden, und berichtet, dass diese regelmäßig Ergebnisse und Szenarien produzieren, die auf der Behauptung beruhen, dass Treibhausgaskonzentrationen Klimaveränderungen antreiben, die nicht mit den gemessenen oder erfahrenen Bedingungen übereinstimmen.

Im Vergleich dazu stimmen einfachere Modelle, die unabhängige Messungen der Vulkan- und Sonnenaktivität verwenden, besser mit den Klimabedingungen überein als solche, die geschätzte anthropogene Antriebs- und Rückkopplungs-Prozesse verwenden, wie es die IPCC-Modelle tun.

In dieser Studie wird festgestellt, dass der IPCC schon früh zwei Fragen stellte: die Ursache(n) der jüngsten Erwärmung (das Zuordnungsproblem) und die Auswirkungen der Erwärmung (Vorhersage oder Vorhersagekraft). Der Auftrag des IPCC war aufgrund der Beauftragung durch die UNO-Behörden von Anfang an auf menschliche Ursachen ausgerichtet, stellen die Autoren fest:

Der IPCC wurde damit beauftragt, die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die globalen und regionalen Temperaturen zu ermitteln. Kapitel 8 des Zweiten Sachstandsberichts des IPCC mit dem Titel „Detection of Climate Change and Attribution of Causes“ (Erkennung von Klimaänderungen und Zuordnung von Ursachen) beginnt mit der Feststellung: „Seit der wissenschaftlichen Bewertung des IPCC von 1990 wurden beträchtliche Fortschritte bei den Versuchen erzielt, einen anthropogenen Einfluss auf das Klima festzustellen“ (S. 411, Santer et al., 1996). Andere Aussagen in der Zusammenfassung des Kapitels zeigen die Vorbehalte der Autoren hinsichtlich des Wissensstandes über menschliche Einflüsse auf das Klima: z.B., „…große Unsicherheiten gelten noch immer für die gegenwärtigen Schätzungen des Ausmaßes und der Muster der natürlichen Klimaschwankungen…“ und ‚Unsere Fähigkeit, das Ausmaß dieses Effekts zu quantifizieren, ist derzeit durch Unsicherheiten bei Schlüsselfaktoren begrenzt, wie z.B. dem Ausmaß der längerfristigen natürlichen Schwankungen und den sich zeitlich entwickelnden Mustern des Antriebs und der Reaktion auf Veränderungen bei Treibhausgasen, Aerosolen und anderen menschlichen Faktoren‘ (S. 411, Santer et al., 1996).

Bei ihren Versuchen, das IPCC-Ziel zu erreichen, eine menschliche Ursache für Temperaturveränderungen zu identifizieren – insbesondere die „globale Erwärmung“ – haben die IPCC-Forscher das Problem so formuliert, dass sie Veränderungen der Erdtemperatur den jeweiligen Beiträgen mutmaßlich anthropogener („Anthro“) – hauptsächlich Kohlendioxidemissionen, die die Zusammensetzung der Atmosphäre verändern nebst natürlichen Einflüssen – hauptsächlich Aerosole von Vulkanausbrüchen, die die Zusammensetzung der Atmosphäre verändern („Vulkanisch“) – „zuschreiben“, und Schwankungen der Gesamtsonneneinstrahlung (TSI) („Solar“). Angesichts der ihnen gestellten Aufgabe haben die IPCC-Forscher einen Großteil ihrer Bemühungen auf die Entwicklung von Schätzungen für die Anthro-Variable verwendet.

Mit der Untersuchung der anthropogenen Faktoren beauftragt, die den Klimawandel vorantreiben, spielten sie die Rolle der Natur herunter und räumten in verschiedenen Berichten ein, dass sie die vulkanische Aktivität, die Sonnenaktivität, die Wolken und die großräumigen Meeresströmungen nur unzureichend verstanden hätten. Obwohl sie zugaben, dass diese und andere Faktoren einen gewissen Einfluss auf das Klima haben, untersuchten sie diese nicht und spielten ihre Bedeutung herunter, indem sie sie auf einen minimalen Einfluss auf die gegenwärtige Erwärmung zurückführten. Der Schwerpunkt der Forschung und die Beurteilung der Rolle, die weitgehend unerforschte (vom IPCC) und nicht berücksichtigte „natürliche“ Faktoren auf den Klimawandel haben, ist durch die Beweise nicht gerechtfertigt, einschließlich der in dieser Forschung verwendeten Modelle, die weitgehend das Gegenteil nahelegen, indem sie keine oder nur eine minimale anthropogene Rolle im gegenwärtigen globalen Klima annehmen und stattdessen den Einfluss vulkanischer Aktivität und verschiedener Arten von Sonneneinflüssen modellieren.

Die Studie ergab, dass Modelle, die die anthropogenen Treibhausgasemissionen berücksichtigen und sich auf vulkanische und solare Einflüsse konzentrieren, bessere Vorhersagefähigkeiten haben, wenn sie mit gemessenen Bedingungen im Laufe der Zeit verglichen werden, als die CO₂-gesteuerten Modelle, die der IPCC verwendet. Auf der Grundlage dieses Ergebnisses kommen die Autoren der Studie zu folgendem Schluss:

Den Modellen des IPCC zum anthropogenen Klimawandel fehlt es an Vorhersagekraft. Die Vorhersagefehler der IPCC-Modelle waren bei den meisten Stichproben um ein Vielfaches größer als die eines Vergleichsmodells, das einfach vorhersagt, dass die Temperaturen in den kommenden Jahren dem historischen Mittelwert entsprechen werden. Die Größe der Vorhersagefehler und die Unzuverlässigkeit der Modellvorhersagen als Reaktion auf zusätzliche Beobachtungen in der Schätzungs-Stichprobe deuten darauf hin, dass die anthropogenen Modelle die Ursachen der Veränderungen der Temperatur der Erde nicht realistisch erfassen und darstellen. In der Praxis wären die relativen Vorhersagefehler der IPCC-Modelle aufgrund der Unsicherheit bei der Vorhersage der ursächlichen Variablen der Modelle noch größer, insbesondere der vulkanischen und der IPCC-Solarvariablen.

Die unabhängigen solaren Modelle des Klimawandels – die keine Variable enthalten, die den vom IPCC postulierten anthropogenen Einfluss repräsentiert – haben durchaus Vorhersagekraft. Die Modelle verringerten die Fehler der Vorhersagen für die Jahre 2000 bis 2018 im Vergleich zu den Benchmark-Fehlern für alle bzw. bis auf eine Ausnahme für alle 101 getesteten Schätzungsproben für jedes der beiden Modelle. …

Die unabhängigen Sonnenmodelle liefern realistische Darstellungen der kausalen Beziehungen zu den Temperaturen. Die Frage, ob die unabhängigen Sonnenvariablen mit ausreichender Genauigkeit vorhergesagt werden können, um die Vorhersagen der Benchmark-Modelle in der Praxis zu verbessern, bleibt jedoch relevant. Alles in allem und im Gegensatz zu den IPCC-Berichten gibt es keine ausreichende Evidenzbasis für die Verwendung von Kohlendioxid- und anderen Emissionen – zusammengenommen das Anthro des IPCC – als klimapolitische Variablen.

Auch wenn die Vorhersagen der einfacheren Modelle, die von einem weitgehend durch Sonneneinstrahlung und vulkanische Aktivität getriebenen Klimawandel ausgehen, besser ausfallen, empfehlen die an der Studie beteiligten Forscher nicht, die beiden Modelle zur Begründung politischer Entscheidungen heranzuziehen: Die Ungewissheit der künftigen Bedingungen ist einfach zu groß. Sie schreiben:

Die Unzuverlässigkeit der anthropogenen Modelle scheint die politische Relevanz zu entkräften. In der Praxis können selbst die in dieser Studie validierten Modelle aufgrund der Ungewissheit über die zukünftigen Werte der kausalen Variablen die Genauigkeit im Vergleich zu naiven Prognosen nicht verbessern.

Quelle: Science of Climate Change

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-545-gao-questions-bidens-offshore-wind-effort-vindicates-critics/, zweite Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die deutschen „Rekord-Hitzesommer-Wetterclowns“ sind bereits mit voller Kraft unterwegs

Pierre Gosselin

Vorbemerkung des Übersetzers: Im Internet finden sich bereits erste Vorhersagen über einen bevor stehenden „Hitze-Sommer in diesem Jahr 2025“. Das geht sich auch noch durch die Medien. Es sei daran erinnert, dass es im vorigen Jahr genau das Gleiche war! – Ende Vorbemerkung

Erregt über jede von Modellen vorhergesagte Hitzewelle

Ich weiß nicht, wie es in anderen Ländern bisher in diesem Jahr war, aber in Deutschland scheinen einige deutsche Wetterfrösche jedes Mal akut erregt zu sein, wenn ein Modell in zwei Wochen eine Hitzewelle vorhersagt. Die Medien machen daraus Schlagzeilen.

Man sollte meinen, dass gerade Meteorologen die enormen Unsicherheiten kennen, die diese Modelle über 7 Tage hinaus aufweisen. Aber wenn man verzweifelt nach Aufmerksamkeit sucht, könnte man der Versuchung erliegen, sie für real genug zu halten und sich in der Presse zitieren zu lassen.

Deutschland hat in diesem Jahr einen ungewöhnlich trockenen Frühling erlebt. Dies hat wahrscheinlich die Hoffnung auf einen heißen Sommer geweckt. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war der Frühling 2025 in Deutschland 0,9°C wärmer als im Referenzzeitraum 1991-2020. Ein Grund für die Wärme war das ungewöhnlich sonnige Wetter. Im Frühjahr 2025 gab es in Deutschland 695 Sonnenstunden, rund 33 % mehr als im Mittel der Referenzperiode 1991-2020 (522 Stunden).

Die vielen Sonnenstunden bedeuteten weniger Niederschlag. Der Frühling 2025 war in Deutschland der dritttrockenste seit Beginn der Aufzeichnungen. Es fielen nur 96 Liter Regen pro Quadratmeter.

Der Frühling hat die Meteorologen geweckt.

Die warme und trockene Witterung hat viele Wetterleute in Deutschland geweckt, die sich nun in rekordverdächtigen Hitzesommer-Phantasien ergehen. In Vergessenheit geraten sind die niederschlagsreichen Monate von Ende 2023 bis Ende 2024.

Hier beim Deutschen Wetterkanal warnte Jan Schenk plötzlich vor einem „100-Jahres-Sommer“ mit Temperaturen bis zu 40°C in Deutschland. „Mit 70 bis 100 Prozent ist einer der heißesten Sommer aller Zeiten zu erwarten.“… “Der bisherige Jahrhundertsommer 2003 könnte bald abgelöst werden.“ … „Im Laufe des Sommers wird sich über Südosteuropa ein Hitzedom bilden, der auch auf Deutschland übergreifen wird. Das bedeutet, dass wir viel Hochdruck und Sonnenschein erwarten können – und wenig Regen. Die Höchstwerte werden nicht bei 30 oder 35 Grad Halt machen. Schon jetzt ist davon auszugehen, dass die 40-Grad-Marke im Sommer 2025 mehrfach überschritten wird. Und die erste Hitzewelle in Deutschland wird es bereits im Juni geben.“

Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass viele Wetterleute heute keine Wettervorhersagen mehr machen, sondern nur noch spektakuläre Szenarien berichten, immer wieder hinaus posaunt von irgendwelchen Modellen.

20°C könnte 40°C bedeuten!

Auf Wetter.net berichtet der Meteorologe Dominik Jung, dass das europäische Wettermodell (ECMWF) für den 9. Juni eine „massive Höhenhitze“ anzeigt. „Am Boden würde das mehr als 35 Grad bedeuten, vielleicht 38, 39, vielleicht fast 40 Grad“, so Jung.

Bislang zeigt das ECMWF-Modell jedoch keine solche Hitze für Anfang Juni. Wir können nur spekulieren, dass Jungs Prognose auf einer allzu lebhaften Phantasie beruht.

Was wird also aus dem Sommer in Deutschland? Ein heißer Sommer kann natürlich nicht ausgeschlossen werden. Aber zu behaupten, ein rekordverdächtig heißer Sommer sei zu 70 bis 100 Prozent sicher, ist nichts anderes als meteorologische Effekthascherei und Schlagzeilenmache.

Link: https://notrickszone.com/2025/05/31/the-german-record-heat-summer-weather-wankers-are-already-out-in-full-force/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Hinweis: Auf diesem deutschsprachigen Blog findet sich ein Artikel zu dem extrem heißen Sommer des Jahres 1911!

 




Abhängigkeit von „erneuerbaren Energien“ macht flächendeckenden Blackout-Albtraum wahrscheinlicher

Gary Abernathy

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit der U-Bahn zur Arbeit und der Zug hält plötzlich auf halbem Weg zwischen den geplanten Haltestellen. Sie zücken Ihr Smartphone, um online zu gehen und nachzusehen, was das Problem ist, aber Sie haben keinen Empfang – kein Handysignal, kein Internet.

Stunden später treffen Rettungskräfte ein, die Sie und Ihre Mitreisenden aus dem steckengebliebenen Zug befreien. Sie machen sich auf den Weg zur Straße, in der Hoffnung, ein Taxi oder einen Uber zu nehmen. Aber ohne Handy-Apps und ohne Kreditkartenautomaten sind Sie gezwungen, nach einem Geldautomaten zu suchen – nur um festzustellen, dass auch diese nicht funktionieren.

Bald stellen Sie fest, dass alle anderen in der gleichen Lage sind. Krankenhäuser arbeiten mit Notstromsystemen. Menschen sind in Aufzügen gefangen. Der Verkehr staut sich wegen nicht funktionierender Ampeln. Nicht funktionierende Zapfsäulen an Tankstellen. Geschlossene Flughafenterminals. Menschen in verdunkelten Häusern, die verzweifelt nach Kerzen und batteriebetriebenen Radios suchen, um zu erfahren, was passiert ist.

Am 28. April mussten sich die Bewohner von Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs dieses Alptraumszenario nicht ausmalen. Sie waren stundenlang Gefangene davon, als ein beispielloser Stromausfall mindestens 55 Millionen Menschen betraf, nachdem das Stromnetz auf der Iberischen Halbinsel ausgefallen war.

Der Stromausfall, bezeichnet als einer der schlimmsten in Europa, legte laut dem Nachrichtensender France 24 „Unternehmen, Krankenhäuser, Verkehrssysteme, Mobilfunknetze und andere wichtige Infrastrukturen lahm“.

Viele Nachrichtenagenturen, insbesondere in den USA, beharrten tagelang darauf, dass es noch zu früh sei, um die Ursache des massiven Stromausfalls zu benennen. Andere hingegen erkannten das Offensichtliche an. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete schon früh: „Redeia, der Eigentümer von Red Electrica, warnte im Februar in seinem Jahresbericht vor dem Risiko von ‚Stromabschaltungen aufgrund des hohen Anteils erneuerbarer Energien ohne die notwendigen technischen Kapazitäten für eine angemessene Reaktion auf Störungen‘“.

Während viele Beobachter ihr Bestes taten, um mit dem Finger auf andere Ursachen zu zeigen, waren andere bei der Identifizierung des Schuldigen etwas direkter.

Raúl Bajo Buenestado ist ein nicht ortsansässiger Energiewissenschaftler am Baker Institute for Public Policy der Rice University in Houston. Er erhielt ein Fulbright-Stipendium als Doktorand und ein Stipendium für junge Forscher des spanischen Bildungsministeriums und promovierte in Wirtschaftswissenschaften an jener Universität. „Derzeit beschäftigt er sich vor allem mit den Investitionsanreizen für die Stromerzeugung und den Kapazitätsmärkten im Elektrizitätssektor. Außerdem forscht er über Benzineinzelhandelsmärkte“, heißt es in seiner Online-Biografie.

Nachdem er die Daten des Stromausfalls vom 28. April untersucht hatte, kam Buenestado in einem Kommentar zu dem Schluss, dass nur wenige Minuten vor dem Zusammenbruch des Netzes „78 % der Stromerzeugung im Netz der Iberischen Halbinsel auf erneuerbare Energien entfielen, wobei allein die Solarenergie fast 60 % beitrug. Im Gegensatz dazu machten konventionelle Technologien wie Gas- und Kernkraftwerke nur etwa 15 % des gesamten Erzeugungsmixes aus. Diese Konstellation ist in Spanien oder Portugal nicht ungewöhnlich, wo ein hoher Anteil an erneuerbarer Erzeugung üblich ist, insbesondere an sonnigen und windigen Tagen.“

Buenestado fügte hinzu: „Das Besondere am 28. April ist jedoch, dass nach Angaben des nationalen spanischen Stromnetzbetreibers (Red Eléctrica de España) im Südwesten Spaniens zwei aufeinanderfolgende Stromausfälle auftraten, an denen wahrscheinlich große Solaranlagen beteiligt waren.“

Buenestado stellte fest, dass „das Risiko großflächiger Stromausfälle in Stromsystemen mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien allgemein bekannt ist. Der Stromausfall auf der iberischen Halbinsel am 28. April rückt diese seit langem bekannten Schwachstellen jedoch in den Vordergrund“. Er erläuterte, dass Solar- und Windkraftanlagen im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken „auf ein stabiles Netz angewiesen sind, um ordnungsgemäß zu funktionieren, und die Netzstabilität bei Störungen nicht eigenständig unterstützen können.“

Bevor Präsident Trump den Krieg der vorherigen Regierung gegen fossile Brennstoffe rückgängig machte, hatte Präsident Biden die USA verpflichtet, bis 2035 „100 % sauberen Strom“ zu erzeugen – ein Ziel, das unsere eigene Infrastruktur ernsthaft gefährdete. Bidens entsprechende Angriffe auf erschwingliche und zuverlässige Energiequellen wie Erdgas waren unrealistisch und bei vielen Verbrauchern unpopulär, die Gasgeräte und -heizungen denjenigen vorzogen, die im Rahmen von Bundesvorgaben zulässig wären.

Auch Spanien „strebt derzeit den Ausstieg aus der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen und Kernenergie zugunsten erneuerbarer Energien an“, mit dem Ziel, dass erneuerbare Energien bis 2030 74 % der Gesamtleistung ausmachen sollen, so der Plan.

Das Beharren darauf, erschwingliche, zuverlässige Energie durch teurere und unzuverlässige Alternativen zu ersetzen, ist sowohl unlogisch als auch unpraktisch. Erdgas ist nach wie vor der kostengünstigste, zuverlässigste und zunehmend saubere Brennstoff der Welt.

Es ist bezeichnend, dass trotz der Anti-Fossilbrennstoff-Rhetorik der spanischen Regierung die USA vor kurzem zum Hauptlieferanten von Flüssigerdgas nach Spanien geworden sind. Ein Großteil Europas – das die extremistische Rhetorik zum Klimawandel nachahmt – prangert öffentlich Amerikas fortgesetzte Produktion und Nutzung traditioneller Energie an, während es sie gleichzeitig konsumiert.

Wird die Katastrophe vom 28. April die europäischen Staats- und Regierungschefs dazu veranlassen, zweimal darüber nachzudenken, ob sie unsere zuverlässigsten Energiequellen aufgeben wollen? Wohl kaum. Nach dem verheerenden Stromausfall erklärte der spanische Premierminister Pedro Sanchez, seine Regierung werde „keinen Millimeter“ von ihren Plänen für den Übergang zu so genannten erneuerbaren Energien abweichen.

Das ist bedauerlich. In der Zwischenzeit ist es erwähnenswert, dass eine der Hauptenergiequellen, die zur Wiederherstellung der Stromversorgung der zehn Millionen Menschen in Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs eingesetzt wurde, die ohne Strom waren, eine ist, die die dortigen Behörden angeblich verabscheuen – Erdgas.

Gary Abernathy is a longtime newspaper editor, reporter and columnist. He was a contributing columnist for the Washington Post from 2017-2023 and a frequent guest analyst across numerous media platforms. He is a contributing columnist for The Empowerment Alliance, which advocates for realistic approaches to energy consumption and environmental conservation. 

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/05/28/reliance-on-renewables-makes-widespread-blackout-nightmare-more-likely/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE