Neue Antarktis-Studie enthüllt: Während der Mittelalterlichen Warmzeit MWP gab es weit weniger Meereis als heute

Willow Tohi

– Eine genetische Analyse alter Seeelefanten-Reste unter der Leitung von Dr. Andrew Wood zeigt, dass das antarktische Meereis während der römischen Warmzeit (250 v. Chr. – 400 n. Chr.) und der mittelalterlichen Warmzeit (950 – 1250 n. Chr.) deutlich weniger umfangreich war als heute. Dies stellt die Annahme in Frage, dass der gegenwärtige Eisverlust beispiellos ist, und legt nahe, dass natürliche Klimaschwankungen eine wesentliche Rolle spielen.

– Die Entdeckung von Seeelefanten-Brutgebieten, die 2000 km weiter südlich als ihre heutige Grenze und 2500 Jahre zurück liegen zeigt, dass diese Meeressäuger in vorindustriellen Zeiten in eisfreien Gewässern gediehen. Diese Beweise deuten darauf hin, dass das antarktische Klima erheblichen natürlichen Schwankungen unterworfen war, was die alarmistischen Behauptungen über den modernen Eisverlust widerlegt.

– Die Studie, bei der modernste Radiokohlenstoffdatierung und die Sequenzierung alter DNA zum Einsatz kamen ergab, dass der CO₂-Gehalt während vergangener Wärmeperioden stabil bei 265 ppm lag und das Meereis dennoch weitaus weniger umfangreich war als heute. Dies widerspricht aktuellen Modellen, die den Eisverlust in erster Linie auf Treibhausgase zurückführen, und deutet auf ein komplexeres Zusammenspiel von Faktoren hin.

– Die Ergebnisse machen deutlich, dass Klimamodelle natürliche Klimazyklen und ozeanografische Faktoren berücksichtigen müssen wie zirkumpolare Westwinde und Auftriebsströmungen. Dies hat zu der Forderung geführt, die natürliche Variabilität in den Risikorahmen zu integrieren und einen nuancierteren Ansatz in der Klimapolitik zu wählen, der ein Gleichgewicht zwischen Dekarbonisierung und Anpassung herstellt.

– Die Studie unterstreicht den dynamischen Charakter der antarktischen Umwelt, was Auswirkungen auf Schutzbemühungen und politische Entscheidungen hat. Die beobachtete Eisausdehnung in der heutigen Zeit kommt von Krill abhängigen Arten zugute, während der Eisrückgang in der Vergangenheit möglicherweise Fischpopulationen begünstigt hat.

Die eisigen Geheimnisse der Antarktis werden weiter gelüftet, denn eine kürzlich von Wissenschaftlern unter der Leitung von Dr. Andrew Wood (Universität von Tasmanien) veröffentlichte genetische Analyse alter Seeelefanten-Überreste stellt moderne Klima-Darstellungen in Frage. Die in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichte Studie zeigt, dass das antarktische Meereis während der Römischen Warmzeit (250 v. Chr. – 400 n. Chr.) und der Mittelalterlichen Warmzeit (950 – 1250 n. Chr.) – Episoden der Erwärmung der südlichen Hemisphäre, die nicht auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen sind – weitaus geringer war als heute. Anhand mitochondrialer DNA aus 2.500 Jahre alten Robbenknochen, die am Kap Hallett gefunden wurden, konnte Woods Team nachweisen, dass diese tief tauchenden Meeressäuger einst 2.000 km weiter südlich als heute brüteten. Solche küstennahen Brutgebiete erfordern eisfreie Gewässer, was auf einen dramatischen Rückgang des ganzjährigen Meereises Jahrtausende vor der Industrialisierung hindeutet.

Entdeckung uralter Robbenbrutstätten belegt die Sinnlosigkeit des Klimaalarmismus‘

Seeelefanten sind hochsensible Barometer für das antarktische Klima. Sie wandern saisonal und bevorzugen eisfreie Strände, um sich fortzupflanzen, so dass ihr ehemaliges Vorkommen am heutigen eisbedeckten Kap Hallett (72,3°S) nur möglich ist, wenn sich das Eis zurückzieht. Die Entdeckung von 1.000 Jahre alten genetischen Markern noch weiter südlich – auf Inexpressible Island (77,4°S) und Marble Point in einer Studie von 2019 – erweitert diese eisfreien Zonen um weitere 400 km nach Süden. Diese Beweise widersprechen alarmistischen Behauptungen, dass der moderne Eisverlust in der Antarktis beispiellos ist. „Das Eis der Antarktis erholt sich tatsächlich von einem viel wärmeren und spärlicheren Zustand während der vorindustriellen Zeit“, erklärt Wood. Paläoklimatologen stellen nun fest, dass der CO₂-Gehalt während dieser warmen Perioden stabil bei 265 ppm lag, während der heutige CO₂-Gehalt von 420 ppm den extremen Eisrückgang aus früheren Zeiten nicht abbildet, was Modelle widerlegt, die die aktuellen Trends ausschließlich auf Treibhausgase zurückführen.

Antike genetische Beweise widerlegen den Klimakonsens

Bei der genetischen Analyse wurden modernste Radiokohlenstoffdatierungen und die Sequenzierung alter DNA aus 51 Robbenskelett-Fragmenten verwendet, die in Eiskernen und Sedimentschichten konserviert worden waren. Die Kohlenstoffdatierung bestätigte, dass die Exemplare bis zu 2 500 Jahre alt sind, während Genomvergleiche mit modernen Populationen deutliche Marker für die Anpassung an eisfreie Lebensräume aufzeigten. Bemerkenswert ist, dass die Studie mit Eiskernaufzeichnungen übereinstimmt, die höhere subantarktische Temperaturen während des mittelalterlichen Höhepunkts zeigen, als Wikinger Grönland besiedelten und englische Weinberge gediehen. Der Klimatologe Dr. Robertscribbler merkt an: „Dies unterstreicht, wie natürliche Variabilität polare Klimazyklen unabhängig von atmosphärischem CO₂ antreiben kann – was bedeutet, dass die aktuelle Erwärmung eine Mischung aus menschlichen und natürlichen Faktoren sein könnte, nicht rein anthropogen.“

Jüngste Satellitendaten der NOAA zeigen, dass sich das antarktische Winter-Meereis seit 1979 um 1,93 Millionen Quadratkilometer ausgedehnt hat, was einer Zunahme von 1,1 % pro Jahrzehnt entspricht. Dies steht im krassen Gegensatz zu den Trends in der Arktis, wo das Sommereis drastisch abgenommen hat. Klimamodelle, die einen Rückgang des antarktischen Eises voraussagen, bleiben falsch, wie die im IPCC-Bericht 2022 eingeräumten Unsicherheiten über die Dynamik des Südlichen Ozeans zeigen. Kritiker bestehen darauf, dass diese Diskrepanz ein Zeichen dafür ist, dass man sich zu sehr auf fehlerhafte Modellannahmen verlässt. „Klimapolitiker müssen diese natürlichen Zyklen in den Risikorahmen einbeziehen“, forderte der Geochemiker Dr. Masa Kageyama vom französischen Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung. „Wenn man die historische Volatilität der Antarktis nicht anerkennt, besteht die Gefahr, dass Billionen an grünen Investitionen fehlgeleitet werden.“

Wie das die Klima-Debatte beeinflusst

Die Cape Hallett-Studie bringt wissenschaftliche Strenge in die Debatten über die Zuordnung des Klimas. Sie erkennt zwar die Rolle des steigenden CO₂-Gehaltes an, weist aber auch auf komplexe ozeanografische Faktoren hin – wie verstärkte zirkumpolare Westwinde oder Auftriebsströmungen -, welche die Eisausdehnung beeinflussen. Das antarktische Landeis interagiert mit dem Meerwasser über Rückkopplungsschleifen, an denen Windmuster, Salzgehalt und sogar der in Eiskernen gespeicherte Schneefall beteiligt sind. „Das Meereis ist kein passives Opfer steigender Temperaturen“, betonte Wood. „Sein heutiges Fortbestehen könnte auf eine Zunahme der mehrjährigen Eisschichten und Küstenbefestigungsprozesse zurückzuführen sein, die seit Jahrtausenden nicht mehr beobachtet wurden.“

Die Ergebnisse haben vor allem Skeptiker wie Dr. Stephen Good vom britischen Met Office ermutigt, der argumentiert, dass Maßnahmen, die der Dekarbonisierung Vorrang vor der Anpassung geben, „die dem Planeten innewohnende Fähigkeit zur Selbstregulierung ignorieren“. Umweltgruppen halten dagegen, dass steigendes CO₂ diese Muster destabilisieren könnte. Das IPCC plant nun Sonderberichte über die polare Verstärkung und die natürliche Klimavariabilität, um diese Beobachtungen in Einklang zu bringen.

Ein Aufruf zu faktengestützter Klimavorsorge

Während die internationalen Verhandlungsführer auf der COP29 auf Netto-Null-Ziele drängten, unterstreicht das antarktische Eisparadoxon die Notwendigkeit von Bescheidenheit. Die abschließende Schlussfolgerung der Studie – dass die mehrjährigen Eistrends in der Antarktis „eine lang anhaltende Abkühlung von der Wärme des Holozäns“ zeigen – legt nahe, dass die Politik zwischen systemischen Verschiebungen und menschlichem Einfluss unterscheiden muss. Der Klimawissenschaftler Dr. Chip Knappenberger vom Cato Institute merkt an: „Diese Forschung erinnert uns daran, dass das Klimasystem weitaus dynamischer ist, als 2D-Temperaturgrafiken vermuten lassen. Eine nuancierte Strategie, die sowohl Anpassung als auch Innovation umfasst, sollte die derzeitige binäre Sichtweise ersetzen.“

Die Erkenntnisse über die See-Elefanten haben auch ökologische Auswirkungen. Die Ausdehnung des Eises in der heutigen Antarktis bietet Lebensraum für Arten, die auf Krill angewiesen sind, während der Eisrückgang in der Vergangenheit möglicherweise Fischpopulationen begünstigt hat. Naturschützer müssen nun ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz der aktuellen Ökosysteme und möglichen klimabedingten Veränderungen finden, die in der Geschichte der Menschheit ohne Beispiel sind. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass „diese Entdeckungen die Grundlagen für die Stabilität der Antarktis neu definieren“. Sie fordern die Wissenschaftler auf, sich von vereinfachenden Darstellungen zu verabschieden, und die politischen Entscheidungsträger, flexible Strategien zu verfolgen, die mit den Zyklen der Natur in Einklang stehen. In der unnachgiebigen Kälte der Antarktis ist klar, dass Anpassung und nicht Alarm den Weg weisen muss.

Quellen: ClimateDepot.com, NoTricksZone.com, Enoch from Brighteon.AI

Link: https://climate.news/2025-05-22-medieval-warm-period-had-far-less-sea-ice.html

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 22 / 2025

Meldungen vom 2. Juni 2025:

Grönland: Gigatonnen Eiszuwachs im Juni

Die jüngsten Daten des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) zeigen, dass die Entwicklung des grönländischen Eisschilds weiterhin weit über den Erwartungen liegt.

Die täglichen Zuwächse der Oberflächenmassenbilanz (SMB) lagen während der gesamten Saison durchweg über dem Normalwert, mit häufigen Spitzenwerten über 8 Gigatonnen.

Und selbst mit Beginn des Sommers stieg die SMB am 1. Juni um fast 4 Gigatonnen:

Dies ist für diese Jahreszeit ein rekordverdächtiger Zuwachs. Und es hat dazu beigetragen, dass der kumulierte SMB deutlich über den Mittelwert von 1981-2010 gestiegen ist (unteres Feld unten):

Die Saison 2024-25 ist Teil eines umfassenderen Erholungstrends seit 2012, wobei in den meisten Saisons die Akkumulation den 30-jährigen Mittelwert übersteigt.

Die Vorstellung eines sich beschleunigenden, irreversiblen Verlusts des grönländischen Eisschilds wird durch die Daten nicht bestätigt.

Ab Juni 2025 gewinnt Grönland an Eis, anstatt es zu verlieren.

Anmerkung des Übersetzers: Es sei hier erneut darauf hingewiesen, dass die Oberflächen-Massenbilanz nicht identisch ist mit der Gesamt-Massenbilanz! Näheres hierzu findet sich im Kältereport Nr. 15. Aber natürlich gilt auch, dass wenn die Oberflächen-Massenbilanz so weitermacht irgendwann auch die Gesamt-Massenbilanz ihr Vorzeichen wechseln dürfte.

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Argentinien: Kältester Mai jemals bedroht Ernten

Südamerika leidet unter einem frühen Kälteeinbruch, der Temperaturrekorde gebrochen und beträchtliche Schneemassen abgeladen hat.

Von Schneehäufungen in Brasilien bis hin zu steif gefrorenen Schafen in Patagonien hat diese „Polarbombe“ Regionen in einen eisigen Griff gebracht, wie man ihn normalerweise erst mitten im Winter erlebt – und ganz sicher nicht im Mai.

Am 29. Mai wurde in der Stadt Bernardo de Irigoyen in Misiones im Nordosten Argentiniens eine Tageshöchsttemperatur von nur 7,3 °C gemessen – die niedrigste Mai-Höchsttemperatur, die jemals in dieser Region gemessen und womit der Rekord von 2007 mit 7,7 °C übertroffen worden ist.

Misiones liegt in der Nähe des subtropischen Gürtels. Ein so kalter Tag ist hier selten.

Weiter südlich verschärfte sich der Frost und erfasste mehrere Länder.

In ganz Argentinien sanken die Temperaturen unter -4 °C, in weiten Teilen Patagoniens unter -10 °C. In den chilenischen Anden und in der Region Santiago gab es Schneefall. Selbst in Brasiliens São Joaquim und Urupema bedeckte Maischnee die Landschaft. Selbst in den Tropen ist der Amazonas betroffen – Peru und Ecuador haben Alarmstufe Rot ausgerufen, liegen doch die nächtlichen Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt.

In Patagonien häufen sich die Verluste im Viehbestand. Landwirte berichten, dass ihre Schafe leblos unter einer Schneedecke liegen – Opfer von Unterkühlung und Erfrierungen. Auch Rinder leiden Berichten zufolge, ebenso wie einheimische Wildtiere wie Guanacos und Füchse.

Jungtiere und neugeborenes Vieh sind besonders gefährdet.

Kälte tötet.

Polarstürme zu Beginn der Saison sind hierzulande zwar nichts Ungewöhnliches, aber die Intensität und Reichweite dieses Sturms, selbst in Patagonien, sind außergewöhnlich – ja sogar historisch.

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Kälte in den USA

Der Osten der USA zittert unter Juni-Temperaturen wie seit 1972 nicht mehr. In Teilen des Mittelatlantiks fielen die Temperaturen unter 5°C, und am Reagan National Airport wurden gerade einmal 9°C gemessen – der kälteste Start in den Juni seit über 50 Jahren.

Das ist nicht nur „für die Jahreszeit ungewöhnlich kühl“. Es ist historisch kalt. Dennoch spielen die Mainstream-Medien das Ereignis herunter, indem sie es als „Achterbahn“ abtun, bevor sie sich schnell auf die vorhergesagte kommende Wärme konzentrieren.

Das Muster ist klar: Hitze sorgt für Schlagzeilen, Kälte für Vorbehalte – getreu dem Motto: Die Öffentlichkeit in die Irre führen.

Einschub des Übersetzers: Zur Untermauerung dieser Meldung folgen hier Graphiken von wetterzentrale.de:

Wetterlage in den USA am Sonntag, dem 1. Juni 2025. Links: 500 hPa Geopotential (bunt) und Bodenluftdruck (weiße Linien). Quelle. Rechts: 850 hPa Temperatur (bunt) und Geopotential (weiße Linien) Quelle

Temperatur-Abweichung im 850-hPa-Niveau, gleicher Termin. Quelle

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenland-gains-gigatons-of-mass?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 3. Juni 2025:

Indien: Schnee in Hochlagen des Nordens – Verluste im Viehbestand

Ein ungewöhnlicher Schneesturm im Mai hat den oberen Teil von Kaschmir heimgesucht und die Weiden im Hochland mit Neuschnee bedeckt, der das Vieh tötete, die Ernten zerstörte und die saisonale Migration ins Chaos stürzte.

Von Margan bis Gurez, von Peer ki Gali bis Aharbal wurden die nomadischen Hirten vom Winter überrascht, als der Schnee Wege, Zelte und Maisfelder verschüttete. Lämmer erfroren über Nacht. Ganze Herden kamen zum Stillstand. Familien, die durch den Winter abgehärtet sind, sehen nun seiner unwillkommenen Rückkehr entgegen.

„Das sollte nicht passieren“, sagte Bashir Ahmad, ein Gujjar-Hirte. „Wir waren auf dem Weg nach oben. Dann hat es geschneit. Und es schneite weiter. Wir haben zehn Lämmer verloren.“

Seltener Schnee in der Ortschaft Sukhnai im Distrikt Kishtwar [Kashmir Weather].

[Das Gebiet liegt 3500 bis 4000 ü. NN. A. d. Übers.]

Trotz der malerischen Szenen handelt es sich nicht um romantische Mühsal. Es ist ein wirtschaftlicher Ruin. Die Gujjar-Bakarwals und Chopans ziehen saisonal um, nicht aus Tradition, sondern aus Notwendigkeit – um die Märkte zu versorgen, die Molkereien zu beliefern und die fragile Bergwirtschaft am Leben zu erhalten.

Diese Migration hängt vom Timing ab. Und in diesem Jahr ist die Uhr in den Bergen nicht richtig gestellt.

Die Geschichten werden immer lauter. Dorfbewohner in Gurez gruben Setzlinge unter dem Schnee aus. In Warwan versuchten Kinder, eine neugeborene Ziege mit Glut zu wärmen. In Aharbal diskutierten die Ältesten darüber, ganz umzukehren.

„Es gibt keinen Rhythmus mehr“, sagte Hameeda, eine Frau aus Chopan. „Letztes Jahr hat es zu lange geregnet. Dieses Jahr hat es zu spät geschneit. Was kommt als Nächstes?“

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Kirgisistan: Schafherden im Schnee gestrandet

Am 1. Juni kam es in der Region Naryn in Kirgisistan zu heftigem Schneefall, der die Hirten einschloss und Rettungsmaßnahmen erforderlich machte.

Ein Hirte auf der Arpa-Weide war durch den plötzlichen Schneesturm eingeschlossen, ebenso wie sechs weitere auf der nahe gelegenen Ak-Sai-Weide. Nach Angaben des Ministeriums für Notfallsituationen mussten alle von Rettungskräften und Grenzschutzbeamten unterstützt werden.

Die Beamten versorgten die gestrandeten Hirten mit Heu, um ihr Vieh am Leben zu erhalten. Die Schneemengen stiegen in dieser Region über 30 cm, wobei sich sogar auf der Autobahn Bischkek-Naryn-Torugart 20 cm Schnee ansammelten, was den Verkehr stark beeinträchtigte.

[Leider ließ sich die Seehöhe des Gebietes nicht feststellen. A. d. Übers.]

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Arizona, USA: Rekord-Schneesaison

Arizona Snowbowl schloss am 1. Juni 2025, was mit 185 Skitagen die bisher längste Saison bedeutete.

Die Saison begann früh am 8. November nach einem großen Schneesturm im Südwesten. Trotz einer Schneehöhe von 508 cm – 150 cm unter dem Durchschnitt – hielten die Schneefälle Ende Mai und die intensive Pistenpflege die Pisten bis zum Memorial Day und in den Juni hinein offen. Nur Arapahoe Basin blieb in der Region länger geöffnet.

Dies ist die zweite Schließung von Snowbowl am 1. Juni in Folge, aber die bisher längste Saison. Mit einem Zugang von oben nach unten und einer schmalen präparierten Piste, die noch auf Webcams zu sehen ist, reiht sich Snowbowl in die Riege der spätsaisonalen Schwergewichte wie Mammoth und Killington ein.

Skifahren in Arizona im Juni wird zur neuen Normalität.

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Australien: Kälte im Osten des Kontinents

Eine Kaltfront, die über Ostaustralien zieht, wird diese Woche nach Norden vordringen und die Temperaturen in Queensland weit unter den Durchschnitt fallen lassen.

Frostwarnungen gelten für das südliche und zentrale Innere des Bundesstaates. Für Roma wird für Donnerstagmorgen eine Temperatur von 1°C vorhergesagt. Toowoomba steuert auf 6°C zu, und in Brisbane werden anomale 11°C erwartet.

Die Abkühlung ist weit verbreitet. Canberra wird auf -3°C fallen und Wangaratta in Victoria voraussichtlich -4°C erreichen. In alpinen Gebieten oberhalb von 1700 m wird Schnee vorhergesagt, und für das Wochenende ist ein weiterer Kaltlufteinbruch vorhergesagt.

Trotz dieser weit verbreiteten, anhaltenden Kälte hält das Bureau of Meteorology an seiner Aussage fest, dass die Wintertemperaturen insgesamt „durchschnittlich“ sein werden. Die schleichenden Fröste deuten jedoch auf eine kältere Geschichte hin.

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Kälte auch in Neuseeland

Auch auf der neuseeländischen Südinsel werden diese Woche unterdurchschnittliche Temperaturen herrschen, und in den Hochlagen wird es schneien.

Für Porters und Arthur’s Pass werden am frühen Donnerstag 20 cm Schnee vorhergesagt. Der Lindis Pass wird ebenfalls betroffen sein, hier liegt der Schnee bis zu einer Höhe von 500 m hinab. Auf der Milford Road liegt in der Nähe des Homer-Tunnels bereits Schnee, und bis Freitag wird noch viel mehr erwartet.

In Canterbury könnte die Schneefallgrenze am Freitag bis 200 m sinken.

Laut MetService wird das System die Temperaturen bis zum Wochenende landesweit senken. Eine polare Luftmasse drängt nach Norden und bringt Schnee und Regen in weite Teile des Landes. Dies ist der erste große Wintereinbruch in Neuseeland im Jahr 2025, und es wird erwartet, dass die Kälte anhalten wird.

Link: https://electroverse.substack.com/p/freak-snow-hits-northern-india-killing?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 4. Juni 2025:

Island: ungewöhnlicher Juni-Frost

Nach einem warmen Mai ist Island im Juni mit einem regelrechten Wintereinbruch konfrontiert worden.

Schnee, stürmische Nordwinde und eine Sichtweite von nahezu null haben das Land im Griff – insbesondere die Berge. Die Behörden haben deshalb Wetterwarnungen herausgegeben und eine „Unsicherheitsphase“ für die öffentliche Sicherheit eingeleitet.

Die Straßen verschwinden bereits im Whiteout, und Reisende werden aufgefordert, an Ort und Stelle zu bleiben.

Am Berg Þverárfjall und entlang der Siglufjörður-Straße sieht es eher nach Januar als nach Frühsommer aus.

Die Polizei warnt in Abstimmung mit dem isländischen Wetteramt, dass die Bergpässe bald unpassierbar sein werden, da nicht für den Winterbetrieb ausgerüstete Autos einfach nicht durchkommen.

Island (Iceland) macht seinem Namen alle Ehre. Der Sommer ist auf Eis gelegt.

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UK: Schnee in den Kammlagen

Für UK wird Schnee vorhergesagt – im Juni!

Das Met Office meldet, dass die Frostgrenze am Mittwochmorgen unter 600 Meter sinkt, wobei in den Höhenlagen Nordschottlands Schneefall erwartet wird. Die Nachttemperaturen werden sich auf den Berggipfeln dem Gefrierpunkt nähern. Bis in die frühen Morgenstunden des 4. Juni wird Schneefall in den Kammlagen erwartet.

Wie in Island steht die plötzliche Rückkehr des Schnees im Widerspruch zu dem warmen und sonnigen Frühling, den die Briten gerade genossen haben.

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Indien: Der historisch nasse und kalte Mai

Anstelle der üblichen sengenden Hitze herrschte im Mai in Delhi und in weiten Teilen Indiens eine für die Jahreszeit untypische Kälte und Bewölkung, in Hochlagen des Nordens sogar Schnee.

Während der Schwerpunkt auf dem Rekordregen lag – mit 126,7 mm der stärkste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1901 – beeindruckte auch die unerbittliche Kühle.

Die durchschnittliche Höchsttemperatur in Delhi lag bei 35,08 °C und war damit der siebtkälteste Mai, der je aufgezeichnet wurde (wiederum in Annalen, die bis ins Jahr 1901 zurückreichen).

In den westlichen Himalaya-Regionen wurden noch in der letzten Maiwoche heftige Schneestürme gemeldet. Während in einigen höheren Lagen bis in den Mai hinein kurzes Schneegestöber auftreten kann, wurden derartig große Ansammlungen so spät im Jahr als „außergewöhnlich“ bezeichnet.

Der Mai 2025 widersprach dem Klimaskript, und die Hauptstadt des Landes erlebte – trotz UHI – einige der kältesten Maitage seit 1901.

Die Kälte und sogar der Schnee haben mit dem Mai nicht aufgehört.

In den höheren Lagen von Himachal Pradesh – einschließlich Lahaul-Spiti und Kinnaur – wurde gestern (3. Juni) vom Meteorologischen Zentrum in Shimla leichter Schneefall registriert. Die Temperaturen sanken von Kalpa bis Shimla und von Manali bis Dharamshala deutlich unter die Norm.

Link: https://electroverse.substack.com/p/june-freeze-grips-iceland-uk-snow?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 5. Juni 2025:

Alaska: Sommer beginnt mit Rekord-Kälte

Der Juni hat in Alaska mit rekordverdächtiger Kälte begonnen, wobei arktische Luft den Übergang zum Sommer verzögert.

Deadhorse und Umiat, zwei arktische Stationen im Inneren Alaskas, verzeichneten historisch niedrige Höchstwerte. Deadhorse verzeichnete -3,9C° und erreichte damit den niedrigsten Juniwert aller Zeiten. Umiat hingegen erreichte nur -2,8C° und stellte damit einen neuen Rekord für den Monat auf.

Diese Tageshöchstwerte sind eher typisch für den Mittwinter. Der Frühsommer-Durchschnitt in dieser Region dürfte bei 10°C liegen.

Anchorage hat in diesem Jahr nur dreimal die Temperatur von 15,6°C erreicht. Fairbanks hat noch nicht die 21°C-Mark erreicht (70 F).

40°F = 5°C; 50°F = 10°C, 59°F = 15°C, 68°F = 20°C

Mit der Kälte ging auch starker Schneefall in den höheren Lagen einher, wobei auf den Atigun- und Anaktuvuk-Pässen mehr als 30 cm Schnee gefallen ist.

Die Flüsse blieben vereist, der Schnee blieb liegen, und die örtliche Tierwelt und der Reiseverkehr wurden beeinträchtigt. Im Norden setzt das Tauwetter erst spät ein. Der Sommer bleibt auf Eis gelegt.

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Juni-Schnee im Himalaya

Am Donnerstag erwachte das Indische Astronomische Observatorium in Hanle, Ladakh, unter einer Schneedecke – höchst ungewöhnlich für den Juni, einen Monat, der der hochgelegenen Wüste normalerweise trockene Bedingungen beschert.

In Hanle wurden heute Morgen Temperaturen um -3°C gemessen. Der Neuschnee fällt mit einem breiteren Muster in Nordindien zusammen, wo in den höheren Lagen von Himachal Pradesh, Kaschmir und Uttarakhand auch außerhalb der Saison Schnee gefallen ist.

In Kaschmir haben sommerliche Schneefälle Warnungen ausgelöst. In Uttarakhand fiel am 3. Juni Schnee in Kedarnath und Hemkund Sahib. In den höher gelegenen Regionen von Himachal herrschten ähnliche Bedingungen, und die Temperaturen fielen um etwa 6 °C unter den Normalwert.

Link: https://electroverse.substack.com/p/summer-in-alaska-starts-with-record?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 6. Juni 2025:

Schottland: Juni-Schnee in den Kammlagen der Berge – schon wieder

Es ist zwar meteorologischer Sommer, aber in Teilen Schottlands fällt Schnee.

In dieser Woche wurde auf einigen der höchsten Gipfel des Landes, einschließlich der Cairngorms, neuer Schneefall gemeldet, da arktische Luft aus Island herabströmte.

Fotos aus Roybridge in Lochaber zeigen schneebedeckte Gipfel unter dunklem Himmel:

Letztes Jahr um diese Zeit lag auf den Gipfeln Schnee, und so weiter. Aber auch das wurde von den gleichgeschalteten Medien unter den Tisch gekehrt.

Laut der BBC-Meteorologin Judith Ralston ist Schnee Anfang Juni für die schottischen Berge „nicht ungewöhnlich“. Doch 1) ist eine derartige Schneehäufung nach offizieller Definition sehr wohl „ungewöhnlich“, und 2) würden die Temperaturen stattdessen auf 30°C steigen, was für den Juni durchaus normal ist, würde die BBC zweifellos mit Geschichten über den „Klimanotstand“ hausieren gehen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/the-planet-cooled-in-may-spains-climate?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 23 / 2025

Redaktionsschluss für diesen Report: 6. Juni 2025

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Ironie: Deutsche Stadt sagt einen Klima-Hitze- und Dürretag ab – wegen kühlen, nassen Wetters

Pierre Gosselin

Veranstaltung zur Hitzebekämpfung wird wegen kühlem, nassem Wetter abgesagt!

Um den Klimawandel zu bekämpfen, setzen deutsche Städte und Gemeinden fleißig „Hitzepläne“ um. Deutschland hat ehrgeizige Klimaneutralitätsziele und will bis 2045 klimaneutral sein. Anderenfalls ist das Leben von Millionen von Menschen in Gefahr!

Das sogenannte Wärmeplanungsgesetz ist im Januar 2024 in Kraft getreten und verpflichtet die Kommunen rechtlich dazu, diese Pläne zu erstellen. Größere Städte (über 100.000 Einwohner) haben dafür bis Mitte 2026 Zeit, kleinere Städte bis Mitte 2028.

Ein wichtiger Aspekt ist die Anpassung an sommerliche Hitzewellen und der Schutz der öffentlichen Gesundheit. Dazu gehören Maßnahmen wie Kampagnen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Sicherheit bei Hitzewellen, die Einrichtung von Kühlzentren und langfristige städtebauliche Maßnahmen zur Abschwächung des städtischen Wärmeinseleffekts“.

Die Stadt Mühlacker (in der Nähe von Stuttgart) hat das Hitzeplangesetz ernst genommen und einen Hitze-Aktionstag am 6. Juni organisiert. Ziel war es, die Öffentlichkeit über Hitze, Trockenheit und Klimawandel aufzuklären und Tipps zum Schutz vor Hitze zu geben.

Es scheint, dass die Deutschen nach Ansicht der Nanny-Führer des Landes geistig nicht in der Lage sind, mit dem Sommerwetter umzugehen. Man muss sie wie kleine Kinder erziehen und ihnen sagen, dass sie drinnen bleiben sollen.

Ironischerweise musste die gestrige Veranstaltung aufgrund der „vorhergesagten Wetterbedingungen“ abgesagt werden, wie es im obigen Zeitungsausschnitt heißt.

Der Hitze-Aktionstag wurde auf Freitag, den 25. Juli 2025, verschoben. In der Tat war das Wetter gestern, am 6. Juni, in Mühlacker regnerisch und kühl, die Höchsttemperaturen erreichten nicht einmal 20°C – offensichtlich zu hart für die Organisatoren!

Wir können nur vermuten, dass sie auf angenehmeres, heißes Wetter am 25. Juli hoffen, damit sich die Bürger und Organisatoren dort darüber beschweren können, dass die Hitze es „zu gefährlich“ macht, öffentliche Veranstaltungen abzuhalten.

Link: https://notrickszone.com/2025/06/07/irony-german-town-cancels-climate-heat-drought-event-due-to-cool-wet-weather/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wenn Lithium-Ionen-Batterien in See stechen: Eine weitere Warnung, die von den Klima-Technokraten ignoriert wird

Charles Rotter

Am 4. Juni 2025 trieb die Morning Midas – ein mit über 3.000 Fahrzeugen, darunter etwa 800 Elektro- und Hybridmodellen beladenes Frachtschiff – im Pazifischen Ozean, nachdem sie rund 500 km südwestlich der Insel Adak in Alaska in Brand geraten war. Glücklicherweise konnten alle 22 Besatzungsmitglieder sicher evakuiert werden. Doch das Feuer, das Berichten zufolge auf dem Fahrzeugdeck ausgebrochen war, überforderte die bordseitigen Löschsysteme und erzwang die vollständige Aufgabe des Schiffes. Das unter liberianischer Flagge fahrende Schiff, das sich auf dem Weg von China nach Mexiko befand, treibt nun wie ein Geisterschiff – ein Mahnmal für die Gefahren unserer zunehmend elektrifizierten Besessenheit.

Dieser jüngste Vorfall ist mehr als nur ein Missgeschick auf See. Er ist eine Warnung. Eine teure Warnung – im wörtlichen und im übertragenen Sinne – vor den technologischen Wahnvorstellungen, die der klimazentrierten Energiepolitik zugrunde liegen.

Nehmen wir kein Blatt vor den Mund: Die Verbreitung von Elektrofahrzeugen (EVs) ist ein politisch gewolltes Phänomen. Nicht die Marktnachfrage, sondern bürokratische Vorgaben, massive Subventionen und regulatorische Knüppel überschwemmen die globalen Lieferketten mit Lithium-Ionen-Batterien. Und wenn diese Batterien in Flammen aufgehen, entsteht nicht nur Rauch, sondern auch die Behauptung, dass diese Energiewende sicher, nachhaltig oder vernünftig ist.

Das Lithium-Ionen-Brandproblem: Mehr als eine technische Panne

Der Times zufolge „brach das Feuer auf dem Fahrzeugdeck des Schiffes aus, das Elektrofahrzeuge mit Lithium-Ionen-Batterien transportiert, einem Batterietyp, der dafür bekannt ist, dass er schwer zu löschen ist, wenn er einmal entzündet ist.“ Die Feuerlöschsysteme konnten den Brand nicht eindämmen – genau wie bei ähnlichen Katastrophen, z. B. der Felicity Ace, die 2022 zusammen mit 4.000 Fahrzeugen nach einem Batteriebrand sank.

Die Washington Post schreibt:

„Brände von Lithium-Ionen-Batterien sind notorisch schwer zu löschen. Sie erfordern oft große Mengen an Wasser und können selbst dann wieder aufflammen, wenn sie scheinbar gelöscht sind. Sobald ein Feuer auf einem Frachtschiff ausbricht, insbesondere auf einem, das Elektrofahrzeuge transportiert, vervielfacht sich die Gefahr.“

Für aufmerksame Zeitgenossen ist das alles nicht überraschend. Lithium-Ionen-Batterien, das Arbeitspferd der Elektroauto-Bewegung, sind nicht nur leicht entflammbar – unter den richtigen Bedingungen sind sie energetische Zeitbomben. Sie neigen zum thermischen Durchbrennen, was so viel bedeutet wie „man kann das Feuer nicht mehr löschen, wenn es einmal ausgebrochen ist“. Das ist keine kleine technische Unannehmlichkeit. Es ist ein grundlegender Fehler im Kern der so genannten sauberen Energiewende.

[Hervorhebung im Original]

Dieses Ereignis zeigt einmal mehr die Hybris der technokratischen Kaste, die glaubt, dass Tabellen, Slogans und Subventionen die Physik und Chemie außer Kraft setzen können. Bei dem Vorstoß für E-Fahrzeuge ging es nie um solide Wissenschaft oder Markttauglichkeit – es war ein Triumph der Ideologie über die Fakten. Und den Preis dafür zahlen die Menschen, die Logistiknetze und jetzt sogar die globalen Schifffahrtswege.

Der Brand der Morning Midas ist ein maritimes Echo der politischen Arroganz: ein schwimmendes Sinnbild dafür, was passiert, wenn von oben verordnete Klimamaßnahmen die unbequemen Details ignorieren. Zu diesen Details gehören nicht nur das Brandrisiko von Elektroauto-Batterien, sondern auch die menschlichen Kosten des Kobaltabbaus, die Umweltzerstörung durch die Lithiumgewinnung und die begrenzte Recyclingfähigkeit dieser so genannten grünen Technologien.

Und um es noch einmal zu betonen: Es ist nicht das erste Mal, dass ein Schiff auf dem Altar der Klimapolitik geopfert wird. Das Wall Street Journal schreibt:

„Im Jahr 2022 geriet die Felicity Ace, die Tausende von E-Fahrzeugen geladen hatte, darunter auch hochwertige Marken, in Brand und sank schließlich im Atlantik, was zum Verlust von Fahrzeugen im Wert von über 400 Millionen Dollar führte.“

Was haben wir gelernt? Offenbar nichts.

Man könnte erwarten, dass die politischen Entscheidungsträger innehalten und überdenken, ob es klug ist, der Welt eine elektrifizierte Flotte aufzuzwingen. Stattdessen werden Vorfälle wie dieser mit Schweigen oder – schlimmer noch – mit Ablenkung und rhetorischen Verrenkungen darüber beantwortet, dass solche Rückschläge nur „Wachstumsschmerzen“ sind. Wenn ein mit fossilen Brennstoffen betriebenes Frachtschiff mit herkömmlichen Autos so regelmäßig in Flammen aufgehen würde, könnte man darauf wetten, dass es eine Parade von Schlagzeilen und UN-Erklärungen gäbe, die das Ende der Verbrennungsmotoren fordern.

Aber wenn Elektroautos in Flammen aufgehen, ist das Medienecho gedämpft. Warum eigentlich? Weil die Infragestellung der Sicherheit von E-Fahrzeugen gleichbedeutend ist mit der Infragestellung des gesamten grünen Wandels – und das ist eine Ketzerei, die mit Verschweigen geahndet wird.

Um es klar zu sagen: Niemand schlägt vor, Lithium-Ionen-Batterien zu verbieten. Was gefordert wird, ist Ehrlichkeit. Es ist eine Sache, Elektroautos in einem wettbewerbsorientierten Markt zu fördern, in dem Leistung, Preis und Sicherheit eine Rolle spielen. Es ist eine andere, ihre Einführung durch regulatorischen Zwang zu erzwingen, während man die sehr realen Gefahren ignoriert.

Das Feuer an Bord der Morning Midas ist das logische Ergebnis einer Welt, die eher von Erzählungen als von Nuancen bestimmt wird. Die heutige Klimapolitik gleicht eher einer Religion als einer Wissenschaft – mit Heiligen (Greta), Sündern (Exxon) und Sakramenten (Net Zero). Sie erhebt Technologien in den Status von Heiligtümern, ohne Beweise für deren Sicherheit, Skalierbarkeit oder Überlegenheit zu verlangen.

Die globale Schifffahrtsindustrie hat bereits mit drakonischen Emissionsvorgaben und bürokratischen Übergriffen zu kämpfen. Jetzt soll sie auch noch das Risiko eingehen, schwimmende Batteriefarmen über die Weltmeere zu transportieren, nur um die Klima-Phantasten in Genf und Brüssel zu besänftigen.

Wir brauchen eine ernsthafte Neubewertung. Nicht noch mehr Subventionen. Nicht noch mehr Vorschriften. Wir brauchen eine echte, skeptische, evidenzbasierte Einschätzung, wohin uns dieser so genannte Übergang tatsächlich führt.

Denn wenn es darum geht, den Planeten zu retten, scheint es nicht der klügste Weg zu sein, ihn mit Lithium in Brand zu setzen.

H/T Mike, John W, recukeet, Walter S, and “someone”

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/06/05/when-lithium-ion-batteries-set-sail-yet-another-warning-to-be-ignored-by-the-climate-technocrats/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die 16 wärmsten Maimonate Deutschlands – eine Bundesligatabelle

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Den diesjährige Mai 2025 hat der Deutsche Wetterdienst mit 12,8°C gemittelt anhand der heutigen Wetterstationen, erfasst mit den heutigen wärmeren Messstandorten und den heutigen Messmethoden. Wir haben schon des öfteren darauf hingewiesen, dass das Startjahr der DWD Betrachtungsreihe in einer Kältedepression lag, die bis nach 1900 anhielt. Diese Aussage trifft auch auf den Monat Mai zu. Von einem Kältetal aus betrachtet geht es immer nach oben.

Es existieren auch länger zurückliegende Deutschlanddaten, die sich aber nur auf wenige Stationen berufen können, bzw. die Daten wurden interpoliert. Bitte beachten: Die Wetterstationen vor 200 Jahren standen an viel kälteren Plätzen als heute und trotzdem waren die Maimonate teilweise wärmer. Wir verwenden für die nächste Grafik die Deutschlanddaten ab 1800, erst seit 1881 sind es die offiziellen DWD-Daten. Quelle: Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

In der Grafik 1 sind die wärmsten Maimonate in Form einer Tabelle aufgelistet. Man achte auf die Jahreszahlen der warmen Maimonate. Seit 1958, dem Beginn der stark steigenden CO₂-Konzentrationsmessungen sind nur 4 Maienjahre dabei

Grafik 1: Unser Dichter Johann Wolfgang Goethe lebte noch zu den Zeiten des viertwärmsten Maimonats (1811) in Deutschland. Der Mai 2024 ist an 10. Stelle. Ein Ausreißer aus der Neuzeit, der sonnenreiche Mai 2018 führt die Deutschland-Tabelle an. Der Mai 2025 auf Platz 77 wäre fast ein Bundesligaabsteiger. Nur die beiden letzten warmen Tage haben in gerettet.

Der bisherige Sieger: Der Mai 2018 war u.a. deshalb so warm, weil er bei vielen der etwa 2000 DWD-Messstationen einen Rekord an Sonnenstunden brachte. Die Sonne bestimmt die Wärme. Und die heutigen DWD-Wetterstationen stehen bevorzugt in Wärmeinseln, was vor über 100 Jahren überhaupt nicht der Fall war. Viele Sonnenstunden von April bis September führen immer zu warmen Monaten. Ein weiterer Aspekt in dieser Betrachtung ist der Durchschnitt der Tagesminimum-Temperaturen. Nachfolgend sind drei Grafiken mit Originaldaten des DWD (Gebietsmittel) ab dem Jahr 1988. In der nächsten Grafik sind alle verfügbaren Einzelstationen des DWD gemittelt. Man vergleiche mit den Sonnenstunden.

Grafik 2a/b: Zwischen Sonnenstunden und den Maitagestemperaturen besteht ein eindeutiger Zusammenhang.

Und die frühmorgendlichen Tmin werden trotz täglicher Zunahme der Wärmeinseln immer kälter: seit Beginn der verlässlichen Tmin/Tmax-Erfassung, 1947, ist der Mai bei den Tmin auf Platz 66 (von 78 Jahren) gelandet. Tagesmittel in diesem Zeitraum auf Platz 39 und Tmax auf Platz 30. Von einer gefährlichen Klimaüberhitzung sind wir weit entfernt!!

Vergleich der deutschen Maimonate mit den CO₂-Messungen: Die Keeling Kurve seit 1958

Nur 4 der 16 wärmsten Maimonate Deutschlands (2018, 2024, 2000,1993) liegen im Zeitraum der ansteigenden CO₂-Keeling-Kurve. 2021 noch 419,80 ppm, Mai 2025: 428 ppm

Grafik 3: Die CO₂-Konzentrationen der Atmosphäre steigen vor allem nach dem Kriege stark an. Behauptet wird von der Treibhauskirche, dass die Ursache des CO₂-Anstieges fast ausschließlich anthropogenen Ursprunges wäre. Wird behauptet. Zumindest seit der Corona-Krise darf man Zweifel anmelden, denn inzwischen ist der Wert im Mai 2025 auf 428 ppm angewachsen und keinesfalls in den 28 Monaten innerhalb des Coronazeitraumes stillgestanden oder gar gesunken.

Richtig gelesen, gesunken… er hätte sinken müssen, da die Abbauprozesse (Auswaschung) des Kohlendioxids aus der Atmosphäre während der globalen Coronaphase ungebremst anhielten.

Weiter gilt: Wenn der anthropogene Anteil lediglich 50% am Gesamtanstieg beteiligt wäre und der deutsche Ausstoß davon wiederum nur 1% beträgt, dann wäre die ganze deutsche Vorreiterrolle völlig sinnlos, auch wenn man an den viel zu hohen CO₂-Ewärmungseffekt in der PIK und IPPC-Höhe glaubt.

3x Fazit: 1) Die CO₂-Konzentrationen steigen seit 1958 stetig an, sie sind auch im letzten Jahr trotz teurer deutscher CO₂-Einsparungen mit 3 ppm weiter auf ein neues Rekordniveau gestiegen.

2) Der Monat Mai ist der Beweis, dass CO₂ gar keinen oder höchstens einen minimalen Einfluss auf die Temperaturen hat.

3) Besonders in der Gegenwart, genauer seit 1998 fallen vor allem die deutlich sinkenden Nachttemperaturen bei den deutschen Wetterstationen auf, und vor allem bei ländlichen Stationen. Hier als Beispiel die ländliche DWD-Station Memmingen in Oberschwaben seit dem Jahre 1998

Grafik 4: Bei ländlichen Stationen fallen seit dem Jahr 1998, also in der Gegenwart die Mai-Nachttemperaturen besonders stark, siehe die negative Steigung im unteren blauen Graphen der Tiefsttemperaturen. Der Mai wird vor allem nachts kälter.

Wir hätten anstatt Memmingen noch viele andere ländliche DWD-Stationen aufführen können. Vor allem ist auffallend, dass die beiden Privatwetterstationen Amtsberg im ländlichen Dittersdorf und Goldbach im Osten Sachsens am deutlichsten fallende Temperaturen zeigen. Geradezu ein Maitemperaturabsturz seit 1998

Anmerkung: Goldbach ist eine Privatstation, absolut ländlich, nichts hat sich verändert in der Stationsumgebung. Der Stationsleiter ist auch Naturbeobachter, er ermittelt die Temperaturen täglich mit seiner eigenen, aber immer gleich bleibenden Methode seit Messbeginn am gleichen Ort mit denselben Messgeräten. Damit soll gesagt sein: Auch wenn sein Standort nicht die DWD-Norm erfüllt, sind die Einzelwerte bestens mit sich selbst vergleichbar und die negative Steigungslinie ist glaubhafter als die DWD-Steigungslinien.

Das einzige was der Stationsleiter immer wieder anmerkt ist die zunehmende Trockenheit des Bodens in der Lausitz. Vielleicht ändert sich das, wenn nun die großen Gruben beim Braunkohletagebau nicht mehr ausgepumpt werden. Dafür wird dann Berlin ein Wasserproblem bekommen.

Goldbach in der Lausitz, Maitemperatur 2025: 12,1 Grad.

Grafik 5: Seit 1998 wird der Mai in ländlichen Gebieten außerhalb der Siedlungen auffallend kälter:

Durch unsere 5 Grafiken ist bewiesen:

Der von der Klimapanikkirche verbreitete CO₂-Treibhauserwärmungsglaube ist eine Irrlehre. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das unser Geld will. Begriffe wie Treibhaus, Klimakiller und Erderhitzung sind erfundene Begriffe einer Werbebranche, um die Deutschen zu ängstigen, um sie gefügig zu machen, damit sie ohne Aufbegehren bereit sind für eine CO₂-Ablaßhandelssteuer. Eine Abzocke ohne Gegenleistung.

Dem muss die deutsche Bevölkerung entschieden entgegentreten, schon weil unsere Demokratie in Gefahr ist. CO₂ ist ein lebensnotwendiges Gas, der Schöpfer hat das irdische Leben auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Wer Kohlendioxid einschränken will, der handelt sündhaft gegen die Schöpfung des Lebens auf diesem Planeten.

Merke: Kohlendioxid ist kein Treibhausgas, kein Klimagas, schon gar kein Klimakiller und auch nicht der Temperaturregelknopf für die Erde
Bei CO₂ handelt es sich um ein für die Temperatur unwirksames Spurengas, aber für das Leben auf diesem Planeten unbedingt notwendig.
Kohlendoxid ist das Schöpfungsgas, auf dem das irdische Leben in all seiner Vielfalt aufgebaut ist. Wir haben zu wenig CO₂ in der Atmosphäre. Es wird Zeit, dass an wissenschaftlichen Hochschule endlich der optimale Konzentrationsbereich dieses lebensnotwendigen Gases ermittelt wird.

Vorschlag: Wer weiterhin an einen Klimakiller Kohlendioxid entgegen dieser erdrückenden Gegenbeweise dieses Artikels glaubt, für solche Menschen möge die neue Regierung eine CO₂-Freiwilligensteuer einführen, damit Angstgläubige ihr Gewissen beruhigen können. Und die 400 von unseren Steuergeldern Beschäftigten beim PIK Potsdam und all die Angstmacher in den Medien sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ihre jährliche Höhe einer freiwilligen Klimasteuer veröffentlichen. Wir wollen schließlich sehen, was den CO₂-Klimapanikpredigern ihre CO₂-Klimarettung wert ist.

Für uns andere gilt: Klimaschutz ist Quatsch, weil nicht möglich. Man will nur unser Geld. Wichtig bleiben Natur- und Umweltschutz.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer