Spaniens unmöglicher Traum von „grüner“ Energie

Paul Driessen

Tausende von Windturbinen und Millionen von Sonnenkollektoren erzeugten einen massiven Stromausfall!

Der aktualisierte Text von Der Mann von La Mancha könnte lauten: „Um den unmöglichen Traum von sauberem, grünem Nullstrom zu träumen, um den unbesiegbaren Feind der vom Menschen verursachten Klimakatastrophen zu bekämpfen, müssen wir dorthin laufen, wohin sich die Mutigen nicht trauen.“

Don Quijote sah Windmühlen als bösartige und gefährliche Drachen an. Spaniens Regierende sehen sie aus der chinesischen Perspektive: wohlwollende und magische Drachen.

Sie haben über 22.000 gigantische Windmühlen errichtet, um den Wind zu nutzen und Strom zu erzeugen. Portugal hat fast 3.000. Bei optimalen Bedingungen können sie zusammen fast 38 Gigawatt erzeugen.

Wie Cervantes‘ Held wollen auch die Eliten „den unerreichbaren Stern erreichen“ – oder zumindest die Energie von einem Stern einfangen: der Sonne. Spanien und Portugal verfügen zusammen über 38 GW an photovoltaischen Solarzellen.

Die Nachbarn von der Iberischen Halbinsel haben jedoch lange Zeit die dunklen Seiten der Kräfte ignoriert, die sie in ihre Gewalt bringen wollen.

Diese Windturbinen, Solarpaneele und Übertragungsleitungen erstrecken sich über etwa 800.000 Hektar spanischer und portugiesischer Landschaften, Lebensräume und Anbauflächen. Das ist so groß wie Delaware und Rhode Island zusammen.

Sie töten Adler, Trappen, Geier und andere Greifvögel und Vögel. Ihr Bau erfordert Bergbau, Umweltverschmutzung und Kinderarbeit in historisch beispiellosem Ausmaß. Außerdem werden Solarmodule leicht durch Stürme zerstört.

Das Schlimmste ist, dass sie unregelmäßigen, wetterabhängigen Strom liefern, der teure Reservestrom-Versorgung erfordert und das Stromnetz instabil macht. Wie instabil das ist, wurde kürzlich auf dramatische Weise demonstriert.

Am 16. April erzeugte Spanien zum ersten Mal für einige Minuten 100% seines Stroms mit Wind-, Sonnen- und Wasserkraft.

Vierzehn Tage später, am 28. April, stürzte ein lang anhaltender Stromausfall Iberia ins Chaos. Licht, Fernseher, Kühlschränke, Handys und Ampeln fielen aus. In Zügen, U-Bahnen und Aufzügen saßen die Fahrgäste fest. Flughäfen sagten Flüge ab. Die Notstromversorgung in den Krankenhäusern reichte nur für die Grund- und Notversorgung.

Der Stromausfall betraf sogar Teile Frankreichs und Belgiens. Es war der bisher größte Stromausfall in Europa. Hätte Frankreich nicht seine Verbindung zu Spaniens kaskadenartigen Problemen abgeschaltet, hätte ganz Europa betroffen sein können.

Nur eine Woche später kam es auf den spanischen Kanarischen Inseln zu einem weiteren Stromausfall.

Stromausfälle sind nichts Neues. Aber die Stromausfälle in Spanien und Portugal unterstreichen die grundlegenden Probleme des angeblich „unvermeidlichen Übergangs“ von Kohle-, Öl-, Erdgas- und Nuklearstrom zu Wind-, Solar- und Batteriestrom.

Sie zeigen, dass häufigere und schwerwiegendere Stromausfälle unvermeidlich sind – aufgrund unserer steigenden Abhängigkeit von Elektrizität … politischer Entscheidungen, zuverlässige Stromerzeugungssysteme einzumotten oder zu zerstören … und ideologischer Bekenntnisse zu „grüner“ Energie.

Uns wird praktisch gesagt: Ihr werdet Strom haben, wenn er verfügbar ist – nicht unbedingt, wenn ihr ihn braucht. In diesem modernen technologischen Zeitalter ist das absurd, empörend, untragbar und gefährlich.

Eine grundlegende Realität muss alle anderen Überlegungen überlagern: Moderne Industriegesellschaften benötigen enorme Mengen an konstantem, synchronem Wechselstrom, rund um die Uhr – mit der präzisen Frequenz von 50 Hertz in Europa und 60 Hz in den Vereinigten Staaten. Ohne diesen Strom kommt das Leben zum Erliegen, die Gesellschaft versinkt im Chaos, und die Menschen sterben.

Frequenzen, die um mehr als 0,2 Hz über oder unter dieser Frequenz liegen, können schwere Notfälle auslösen. Eine Abweichung von nur ±0,5 Hz kann zu systemweiten kaskadenartigen Stromausfällen führen.

Im Falle Spaniens, dessen Strom zu 80 % aus erneuerbaren Energien stammt, verfügte das Land einfach nicht über genügend zuverlässige, sofort verfügbare Energie, um das Netz vor einem Zusammenbruch zu bewahren, wenn eine Störung in der Stromerzeugung auftrat.

Das Baker Institute der Rice University erklärte, wie eine Störung in zwei spanischen Solarkraftwerken das weit verbreitete Chaos auslöste:

„Um ca. 12:30 Uhr Ortszeit in Spanien – nur wenige Minuten vor dem Zusammenbruch des Netzes – machten erneuerbare Energien 78 % der Stromerzeugung im iberischen Netz aus, wobei allein die Solarenergie fast 60 % beitrug. Im Gegensatz dazu machten konventionelle Technologien wie Gas- und Kernkraftwerke nur etwa 15 % des gesamten Erzeugungsmixes aus….

Dann kam es im Südwesten Spaniens zu zwei aufeinanderfolgenden Stromausfällen, an denen wahrscheinlich große Solaranlagen beteiligt waren…. Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit konventioneller Stromerzeugung führten diese unerwarteten Ausfälle in Verbindung mit der geringeren Unterstützung durch benachbarte Systeme – die Instabilität löste eine Trennung vom französischen System aus – zu einem „perfekten Sturm“ für einen massiven Stromausfall.

In nur fünf Sekunden fielen in Spanien etwa 15 GW Leistung aus, was 60 % des nationalen Strombedarfs entspricht. Die verbleibende Stromerzeugung reichte nicht aus, um die Nachfrage zu decken, so dass es zu einem kaskadenartigen Ausfall im gesamten Netz kam. Verschiedene Kraftwerksblöcke wurden automatisch abgeschaltet, um die Infrastruktur zu schützen, und die Kernkraftwerke wurden gemäß den Sicherheitsprotokollen ebenfalls abgeschaltet.“

Das war alles, was es brauchte. Innerhalb eines Wimpernschlags gab es auf der Iberischen Halbinsel und darüber hinaus einen massiven Stromausfall.

Wenn Amerikas „Net Zero“-Politiker und Energieversorgungsunternehmen nicht aufwachen, stehen mehrere US-Bundesstaaten – und ganze Regionen – vor ähnlichen vermeidbaren (ja praktisch unvermeidlichen) Katastrophen. Die gleichen alptraumhaften Realitäten stehen auch anderen Ländern weltweit bevor.

Erstens, weil Bundes-, Landes- und Kommunalregierungen Energieversorgungsunternehmen unter Druck gesetzt oder angewiesen haben, Kohle-, Gas-, Kern- und sogar Wasserkraftwerke abzuschalten, die noch Jahre oder Jahrzehnte in Betrieb sind. Andere Energieversorger haben dies freiwillig getan, um ihren guten Ruf in Sachen Klima und grüne Energie zu demonstrieren.

Zweitens, weil dieselben Regierungen auch Subventionen, Kreditbürgschaften, Steuererleichterungen, schnelle Genehmigungen und Ausnahmen von gefährdeten Arten und anderen Umweltvorschriften bereitstellen, um den Versorgungsunternehmen Anreize für den Bau von immer mehr Wind-, Solar- und Batterieanlagen anstelle von herkömmlichen Kraftwerken zu bieten.

Drittens, weil die gleichen Unternehmen bzgl. der Stromerzeugung eine stetige Umstellung von Benzin und Erdgas auf „Erneuerbare“ fordern und diese oft auch subventionieren. Fahrzeuge, Haus- und Wohngebäudeheizungen, Herde und Öfen, Warmwasserbereiter, Rasenmäher, Laubbläser und vieles mehr müssen mit Strom betrieben werden – um den Planeten vor dem vom Menschen verursachten Klimawandel zu bewahren -, selbst wenn die Stromerzeugung und die Zuverlässigkeit abnehmen.

Diese kurzsichtige ideologische Einmischung der Regierung in Entscheidungen, die sich am Markt, an der Realität und an der Zuverlässigkeit der Elektrizität orientieren sollten, gefährdet unser Netz, unsere Gesellschaft und unser Leben.

Reichlich vorhandene, zuverlässige und erschwingliche Elektrizität ist das Lebenselixier der Zivilisation des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Moderne Industriegesellschaften können einfach nicht funktionieren oder gar überleben, wenn sie gezwungen sind, sich auf Land fressende, teure, unzureichende und intermittierende Elektrizität zu verlassen.

Und doch wurden in den letzten zehn Jahren weltweit 9 Billionen Dollar für Wind- und Solarenergie, Elektrofahrzeuge, Energiespeicherung, elektrifizierte Heizungen und Anpassungen der Stromnetze ausgegeben, und zwar größtenteils aufgrund unangebrachter Klimaängste (z. B. über vom Menschen verursachte Dürren und eine „durstigere Atmosphäre“).

Der Kongress, die Gouverneure und Gesetzgeber der Bundesstaaten, die Trump-Regierung, unsere Gerichte und die Energieversorgungsunternehmen müssen schnell und entschlossen handeln, um diese verschwenderischen Ausgaben zu beenden und unser fragiles Stromerzeugungssystem und -netz zu reparieren. Die Medien und die Wissenschaft müssen aufhören, die Schlagworte „Klimakrise“ und „erneuerbare Energien“ nachzuplappern, und damit beginnen, die Komplexität und die Realitäten dieser Themen darzustellen.

Paul Driessen is senior policy advisor for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org) and author of books and articles on energy, climate change, environmental protection and human rights.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/06/17/spains-impossible-dream-of-green-electricity/

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Zu diesem Thema gibt es auch bei Cap Allon eine Meldung – bedeutsam, aber natürlich von den MSM totgeschwiegen:

Spanien veröffentlicht in aller Stille einen 182-seitigen Bericht über den Blackout…

Cap Allon

Der Stromausfall in Spanien am 28. April war ein regelrechter Kollaps, der zum großen Teil durch ein System der erneuerbaren Energien ausgelöst wurde, das einfach nicht in der Lage ist, das Gewicht einer modernen Industrienation zu tragen.

Gestern Abend um 23 Uhr veröffentlichte die spanische Regierung in aller Stille einen 182-seitigen „nicht vertraulichen“ Bericht. Er ist stark redigiert – ganze Seiten wurden geschwärzt, ganze Abschnitte fehlen – aber was bleibt, ist ein Hammerschlag für die erneuerbaren Energien und den grünen Kreuzzug.

In der Mitte (am Ende von Seite 96 und Anfang 97) kommt die eigentliche Enthüllung. Das System war nur begrenzt in der Lage, die Spannung zu kontrollieren. Jede Abschaltung der erneuerbaren Energien löste durch mindestens zwei Mechanismen Spannungsspitzen aus: eine Verringerung der Blindleistungsaufnahme und einen Rückgang der Netzlast.

Jede Abschaltung – unabhängig von der Art der Abschaltung – brachte das System näher an einen Punkt, an dem es kein Zurück mehr gab und das Fehlen von Mitteln zur Aufnahme von Blindleistung eine Kettenreaktion auslöste. Das ist kein kleiner Softwarefehler. Es handelt sich um eine strukturelle Schwachstelle, die in die Architektur eines Netzes mit hohem Anteil an erneuerbaren Energien eingebettet ist.

Das Blatt wendete sich schnell: Es lag nicht an den erneuerbaren Energien, hieß es. Es lag an der fehlenden Wärmeerzeugung. Es waren private Unternehmen, die ihre Anlagen schützten. Es war einfach Pech. Aber wenn man die Ausreden weglässt, kommt man um die Wahrheit nicht herum. Der Wegfall der erneuerbaren Energien hat einen Dominoeffekt ausgelöst. Die Trägheit verschwand. Die Spannung schnellte in die Höhe. Die Reservesysteme sprangen nicht schnell genug an.

Herkömmliche Stromerzeuger, die diese Erschütterungen einst abfederten – Gas, Kohle, Kernkraft – wurden auf die Seite gelegt, eingemottet oder verteufelt. Ohne sie steht das Netz auf Messers Schneide, ist eine Geisel des Wetters und anfällig für einen sofortigen Zusammenbruch.

Fünfzehn Gigawatt – 60 % der landesweiten Last – fielen in fünf Sekunden aus. Die Frequenz sank. Die Spannung stieg an. Die Betreiber standen hilflos da. Der Stromausfall breitete sich über ganz Spanien und bis nach Portugal aus.

Gestern Abend veröffentlichten die Behörden in aller Stille einen zensierten Bericht, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass die Öffentlichkeit nicht die offensichtliche Frage stellt: Warum ersetzen wir bewährte, zuverlässige Stromerzeuger durch intermittierende Technik, die nicht einmal das Licht am Brennen halten kann?

Der grüne Traum wurde immer mit Hoffnung und Ideologie verkauft – nicht mit Logik und schon gar nicht mit Technik. Aber man kann sich nicht aus der Physik herauswinden. Solar- und Windkraftanlagen fehlt es an Trägheit, Stabilität und Stoßdämpfung. Sie brechen unter Druck zusammen.

Dieser Stromausfall war eine Warnung an den Westen vor der Abschaffung der konventionellen Grundlast – ein rücksichtsloser Schachzug, der Hunderte von Millionen Menschen in die Dunkelheit zu stürzen droht. Die Regierungen entscheiden sich für die Schaffung brüchiger Systeme. Und wozu? Um willkürliche Klimaziele zu erreichen und auf UN-Konferenzen Tugendpunkte zu sammeln?

Unsere Politiker sind rückgratlose, leere Marionetten – mehr nicht.

Meine Erkenntnis daraus:

Die Verantwortlichen, die die Fäden ziehen können, haben diesen Bericht sicherlich gelesen. Wenn sie weiterhin auf eine „Umstellung“ auf erneuerbare Energien drängen, dann destabilisieren sie wissentlich das Stromnetz und riskieren echten Schaden für ihre Bürger. Sie sind nicht fehlgeleitet – sie sind bösartig. Das ist nicht länger Inkompetenz. Es ist Sabotage.

Link: https://electroverse.substack.com/p/major-eruption-at-lewotobi-laki-laki?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Beide Beiträge übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Kohlenstoff-Isotopen-Fingerabdruck wurde gerade verwischt …

… und ich schulde einigen von euch eine Entschuldigung

Charles Rotter

[Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.]

Angesichts der jüngsten Nature-Studie, die ich gestern in „Settled Science Springs a Leak“ besprochen habe, ist es an der Zeit, eine Position zu überdenken, die ich seit langem vertrete – und die, wie sich herausgestellt hat, nun einer Korrektur bedarf. Konkret geht es um die seit langem bestehende Annahme, dass die Kohlenstoffisotopenverhältnisse (δ¹³C und Δ¹⁴C) einen eindeutigen Beweis dafür liefern, dass der Anstieg des atmosphärischen CO₂ fast ausschließlich anthropogen bedingt ist.

Seit Jahren behaupte ich, dass jeder, der den anthropogenen Ursprung des CO₂-Anstiegs in Frage stellt, auf das Isotopen-Fingerprint-Argument eingehen muss, bevor seine Arbeit ernst genommen werden kann. Beiträge, die sich nicht mit dem Δ¹⁴C- oder δ¹³C-Beweis auseinandersetzten, wurden abgelehnt, oft ohne weitere Diskussion. Dieses Vertrauen, das erkenne ich jetzt, war unangebracht.

Die jüngste Studie „Old carbon routed from land to the atmosphere by global river systems“ hat den Kontext grundlegend verändert, in welchem die Argumente für die Isotopenzuordnung funktionieren. Den Autoren zufolge stammen 59 % der globalen CO₂-Emissionen aus Flüssen von altem Kohlenstoff, d. h. von Kohlenstoff aus tiefen Böden, Sedimenten oder Gesteinsverwitterung, der mehrere Jahrtausende alt ist, und nicht von kürzlich photosynthetisierter Biomasse.

Diese Emissionen sind Radiokarbon-tot, ihnen fehlt das Δ¹⁴C-Signal, und sie sind oft an δ¹³C verarmt – genau die isotopischen Merkmale, die lange Zeit der Verbrennung fossiler Brennstoffe zugeschrieben wurden. Bisher wurden diese natürlichen Beiträge in den Modellen des Kohlenstoffkreislaufs nicht berücksichtigt und in der Zuordnungslogik weitgehend ignoriert.

„Diese bisher unerkannte Freisetzung…entspricht 1,2 ± 0,3 Pg C Jahr-¹… und 41 ± 16% der CO₂-Emissionen aus Flüssen…könnten rezenten, anthropogenen Kohlenstoff enthalten.“

Die Folgerung ist eindeutig: Genau die Isotopen-Signaturen, die verwendet werden, um die anthropogene Dominanz des atmosphärischen CO₂ zu behaupten, entstehen jetzt auch durch neu erkannte natürliche Prozesse auf globaler Ebene. Diese Flüsse atmen im Wesentlichen Geister aus – Kohlenstoff, der dem Industriezeitalter Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende vorausgeht – unnd zwar in Mengen, die den großen biosphärischen Flüssen in nichts nachstehen.

Das Isotopenargument wird immer diffuser

Das Vertrauen in die Isotopenzuordnung beruhte auf der Vorstellung, dass nur fossile Brennstoffe für die beobachtete Abnahme von δ¹³C und Δ¹⁴C verantwortlich sein könnten. Die vorliegende Arbeit widerlegt diese Annahme, indem sie zeigt, dass die Erde über eine eigene große, kontinuierliche natürliche Quelle von isotopisch ähnlichem Kohlenstoff verfügt.

Bisher wurde die isotopenbasierte Zuordnung wie eine Übereinstimmung von Fingerabdrücken behandelt: Der Kohlenstoff am Tatort sah aus wie der Kohlenstoff aus fossilen Brennstoffen, und die Emissionen fossiler Brennstoffe entsprachen den steigenden Werten in der Luft. Fall abgeschlossen.

Aber jetzt wissen wir, dass es einen weiteren Verdächtigen gibt. Und der läuft schon die ganze Zeit im Freien herum – wir haben nur die Flüsse nicht getestet.

Ein zweiter, schon lange überfälliger Blick

Dies beweist natürlich nicht, dass der Anstieg des atmosphärischen CO₂ nicht anthropogen ist. Aber es bedeutet, dass die Beweiskraft von Isotopendaten als einziger oder vorherrschender Indikator für diesen Ursprung jetzt wesentlich schwächer ist.

Die Klimawissenschaft hat sich immer stark auf Isotopenverhältnisse gestützt, weil sie einen Anschein von mathematischer Sicherheit boten. Da die Kohlenstoff-Massenbilanz sehr unsicher ist und die Modelle mit willkürlichen Annahmen gespickt sind, boten die Isotope etwas, das solide aussah.

Jetzt steht auch das in Frage.

An diejenigen, deren Beiträge ich mit der Begründung abgelehnt habe, dass sie nicht ausreichend auf das Isotopenargument eingegangen sind: Ich muss mich bei Ihnen entschuldigen.

Sie haben in gutem Glauben Einwände erhoben. Viele von Ihnen hatten den Verdacht, dass die natürlichen Prozesse komplexer sind und unterschätzt werden, als es die Modelle zulassen. Diese Arbeit hat bewiesen, dass dieser Verdacht zutrifft. Sie brauchten die Δ¹⁴C-Erzählung nicht vollständig zu widerlegen; Sie brauchten einfach nur, dass die Wissenschaft sich dieser Frage annimmt.

Das hat sie gerade getan.

Vertrauen erfordert Bescheidenheit

Diese Studie erinnert uns eindringlich daran, dass Vertrauen in die Wissenschaft kein Ersatz für Bescheidenheit im Angesicht von Unsicherheit ist. Das gilt für Redakteure ebenso wie für Modellierer, Aktivisten oder politische Entscheidungsträger. In diesem Fall bestand der Fehler nicht darin, Strenge zu fordern, sondern davon auszugehen, dass sie bereits erreicht wurde.

Kohlenstoff-Isotopen-Verhältnisse sind nach wie vor wertvolle Instrumente, aber sie sind keine unanfechtbaren Zeugen mehr. Sie sind Teil eines umfassenderen, weitaus unsichereren Bildes davon, wie sich Kohlenstoff durch das Erdsystem bewegt – ein Bild, von dem wir jetzt wissen, dass ein wichtiges, von Flüssen gespeistes Kapitel fehlte.

Abschließende Bemerkungen

Die Schlussfolgerung ist einfach: Niemand kann behaupten, dass die Wissenschaft feststeht, wenn sie gerade umgeschrieben wurde.

Jeder Forscher, unabhängige Denker oder hartnäckige Einsender, der alternative Ansichten vorbrachte und mit der Standardwiderlegung – „Kommen Sie wieder, wenn Sie sich mit den Isotopenverhältnissen befasst haben“ – konfrontiert wurde, hätte mehr Offenheit verdient, als er erhielt.

Dafür entschuldige ich mich ausdrücklich, klar und vorbehaltlos.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/06/17/the-carbon-isotope-fingerprint-just-got-smudged-and-i-owe-some-of-you-an-apology/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Physik beweist: Zunehmende Treibhausgase können keine gefährliche Erwärmung, Wetterextreme oder sonstige Schäden verursachen

Richard Lindzen, William Happer, CO₂ COALITION

Mehr Kohlendioxid erzeugt mehr Nahrung.

Wenn wir die Treibhausgasemissionen auf Netto-Null bringen und die fossilen Brennstoffe abschaffen, wird das für die Menschen weltweit katastrophal sein.

SUMMARY

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass Kohlendioxid zwei relevante Eigenschaften hat, nämlich als Erzeuger von Nahrung und Sauerstoff und als Treibhausgas (THG).

Was Nahrung und Sauerstoff betrifft, so ist Kohlendioxid für fast alles Leben auf der Erde unerlässlich, da es durch Photosynthese Nahrung und Sauerstoff erzeugt. Außerdem schafft es mehr Nahrung, wenn sein Gehalt in der Atmosphäre steigt. Eine Verdoppelung des Kohlendioxidgehalts von heute etwa 420 ppm auf 840 ppm würde beispielsweise die Menge der für die Menschen weltweit verfügbaren Nahrungsmittel um etwa 40 % erhöhen, und das bei vernachlässigbaren Auswirkungen auf die Temperatur.

Was Kohlendioxid als Treibhausgas anbelangt, so verfolgen die Vereinigten Staaten und Länder weltweit mit Nachdruck Vorschriften und Subventionen im Rahmen der Net-Zero-Theorie, wonach Kohlendioxid- und andere Treibhausgas-Emissionen bis 2050 auf Net Zero reduziert und die Verwendung fossiler Brennstoffe eingestellt werden muss, um eine katastrophale globale Erwärmung und mehr extreme Wetterereignisse zu vermeiden. Eine Schlüsselprämisse des IPCC lautet: „Es ist eindeutig erwiesen, dass Kohlendioxid (CO₂) die Hauptursache für den Klimawandel ist“, wobei „Hauptursache“ bedeutet, dass es für mehr als 50 % der Veränderungen verantwortlich ist. [1]

Die Biden-Regierung hat über 100 Vorschriften erlassen und der Kongress enorme Subventionen zur Förderung von Alternativen zu fossilen Brennstoffen bereitgestellt, die auf der Net-Zero-Theorie basieren. Das EPA Endangerment Finding zum Beispiel behauptet, dass „erhöhte Konzentrationen von Treibhausgasen in der Atmosphäre vernünftigerweise erwartet werden können, um die öffentliche Gesundheit und das öffentliche Wohlergehen heutiger und zukünftiger Generationen zu gefährden“. [2]

Am 9. April 2025 erließ Präsident Trump ein „Memorandum zur Aufhebung rechtswidriger Vorschriften“ und ein Fact Sheet, in dem es heißt, dass „die Behörden unverzüglich Maßnahmen ergreifen sollen, um die Aufhebung jeder [rechtswidrigen] Vorschrift“ gemäß den Präzedenzfällen des Obersten Gerichtshofs zu erwirken, unter anderem, wenn „die wissenschaftlichen und politischen Prämissen, die der Vorschrift zugrunde liegen, sich als falsch erwiesen haben“ oder „wenn die auferlegten Kosten nicht durch den öffentlichen Nutzen gerechtfertigt sind.“ [3] Wir gehen davon aus, dass der Oberste Gerichtshof in der führenden Rechtssache State Farm [4] auch entschieden hat, dass eine behördliche Verordnung willkürlich und damit ungültig ist, wenn u. a.:

– „die Agentur hat … einen wichtigen Aspekt des Problems völlig außer Acht gelassen“

– „Die Behörde hat sich auf Faktoren gestützt, die zu berücksichtigen der Kongress nicht beabsichtigt hat.“

Wir sind Berufsphysiker mit einer besonderen Expertise in Strahlungsphysik, die beschreibt, wie CO₂ und Treibhausgase den Wärmefluss in der Erdatmosphäre beeinflussen. Im Gegensatz zu den meisten Medienberichten und dem Verständnis vieler Menschen sind unserer wissenschaftlichen Meinung nach die „wissenschaftlichen Prämissen, die der Netto-Null-Theorie zugrunde liegen“, alle Regeln der Netto-Null-Theorie von Biden und die Subventionen des Kongresses wissenschaftlich falsch und verletzen diese beiden State Farm-Mandate.

Erstens: Wissenschaftliche Beweise werden ignoriert. Alle Regeln, Veröffentlichungen und Studien der Behörden, die wir gesehen haben und die den Endangerment Finding und andere Regeln der Biden-Net-Zero-Theorie unterstützen, ignorierten die soliden und zuverlässigen wissenschaftlichen Beweise, als ob es sie nicht gäbe:

– Kohlendioxid, Treibhausgase und fossile Brennstoffe nicht zu einer katastrophalen globalen Erwärmung und extremeren Wetterlagen führen, wie in Teil III beschrieben.

– Es wird katastrophale Folgen für die Armen, die Menschen weltweit, künftige Generationen, Amerikaner, Amerika und andere Länder haben, wenn CO₂ und andere Treibhausgase auf Null reduziert und fossile Brennstoffe abgeschafft werden, welche die öffentliche Gesundheit und das Wohlergehen gefährden, wie in Teil IV beschrieben.

Zweitens: Unwissenschaftliche Beweise als Grundlage. Unwissenschaftliche Beweise sind alles, was wir gesehen haben, die dem Endangerment Finding und allen anderen Net Zero-Regeln von Biden zugrunde liegen (siehe Teil V).

Darüber hinaus heißt es im Memorandum von Präsident Trump, dass die Behörden „alle Vorschriften aufheben müssen, bei denen die auferlegten Kosten nicht durch den öffentlichen Nutzen gerechtfertigt sind“ [5] Dies ist ein separater und zusätzlicher Grund dafür, dass alle Vorschriften der Biden-Net-Zero-Theorie aufgehoben werden müssen, da sie keinen öffentlichen Nutzen haben, sondern enorme Kosten verursachen, die in den Teilen III-V näher erläutert werden.

Daher sprechen diese Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs und die unten dargelegten wissenschaftlichen Erkenntnisse [6] dafür, alle Regeln der Netto-Null-Theorie so bald wie möglich aufzuheben.

Aus den gleichen Gründen sollte der Kongress alle Subventionen der Netto-Null-Theorie, alle Gesetze, die eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen vorschreiben, und alle Gesetze, die die Entwicklung und die Infrastruktur für fossile Brennstoffe einschränken, aufheben.

Schließlich warnte Peter Drucker, wie jede Regelung und Subvention der Netto-Null-Theorie beweist, dass die Wissenschaft in der Regierung oft auf „Werturteilen“ beruht, die „unvereinbar mit allen Kriterien sind, die man als wissenschaftlich bezeichnen könnte“. [7]

Wir schlagen daher vor, dass der Präsident eine Durchführungsverordnung erlässt, die alle Regierungsbehörden, die Maßnahmen auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse ergreifen, dazu verpflichtet, sich nur auf wissenschaftliche Erkenntnisse zu stützen, die durch die wissenschaftliche Methode gewonnen wurden, und ihre Maßnahmen niemals auf unwissenschaftliche Beweise und Quellen zu stützen.

Wir schlagen außerdem vor, in der Verordnung klarzustellen, dass die wissenschaftliche Methode schlicht und ergreifend darin besteht, theoretische Vorhersagen durch Beobachtungen zu bestätigen, und dass wissenschaftliche Erkenntnisse niemals durch die Meinung der Regierung, den Konsens, 97 % der Wissenschaftler oder Peer-Reviews bestimmt werden oder auf Modellen beruhen, die nicht funktionieren, oder auf herausgepickten, fabrizierten, gefälschten oder ausgelassenen widersprüchlichen Daten, wie in Teil II des Dokuments ausgeführt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die unverblümte wissenschaftliche Realität dringendes Handeln erfordert, weil wir mit einer Politik konfrontiert sind, die die westlichen Volkswirtschaften zerstört, die arbeitende Mittelschicht verarmen lässt, Milliarden der Ärmsten der Welt zu anhaltender Armut und zunehmendem Hunger verurteilt, unsere Kinder an der angeblichen Abwesenheit einer Zukunft verzweifeln lässt und die Feinde des Westens bereichert, die sich an dem Schauspiel unseres Selbstmordmarsches erfreuen. [8]

Die Menschen und der Markt sollten entscheiden – und nicht Regierungen.

Der gesamte Report steht hier als PDF:

Lindzen Happer GHGs and Fossil Fuels Climate Physics 2025 06 07

Richard Lindzen is Professor of Earth, Atmospheric, and Planetary Sciences, Emeritus
Massachusetts Institute of Technology

William Happer is Professor of Physics, Emeritus, Princeton University

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/06/16/physics-demonstrates-that-increasing-greenhouse-gases-cannot-cause-dangerous-warming-extreme-weather-or-any-harm/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Frühlingsverlauf in Deutschland: Ein weiterer Beweis gegen die These einer starken Treibhausgaserwärmung

Die Nächte werden seit 1988 kälter

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

Bei der These einer sogenannten menschengemachten CO₂-Erwärmung sind folgende Grundforderungen die Basis:

  1. Kohlendioxid (und andere THG) allein bestimmen die Temperaturen
  2. Weil Kohlendioxid ständig steigt, steigen auch die Temperaturen
  3. Je höher der atmosphärische CO-Gehalt, umso wärmer und wärmer soll es werden, CO₂ ist der Temperaturregelknopf
  4. Die Erde geht einer Erwärmungskatastrophe entgegen, wenn nicht sofort CO₂ vermindert wird

Wir werden alle diese Glaubenspostulate im Artikel widerlegen.

Insgesamt wird das folgende Bild einer Hockeyschlägererwärmung dem unwissenden Fernsehzuschauer vermittelt, um die Deutschen in Angst und Schrecken zu versetzen. Nur durch Angst und Schrecken lässt sich das CO₂-Geschäftsmodell umsetzen, weil die Bürger durch ihr schlechtes Gewissen als vermeintlich Schuldige, sich nicht wehren

Grafik 1a der Klimapanikmacher: So sollen laut bezahlter Treibhauswissenschaft die globalen Temperaturen schon kurz nach dem Kriege angestiegen sein und danach immer weiter ins Unermessliche steigen. Die Klimaerhitzungskatastrophe der Erde ist in der Grafik vorhersehbar und steht kurz bevor. Die CO₂-Zunahme in der Luft soll der Temperaturtreiber, der Klimakiller für dies bevorstehende Weltuntergangsunglück sein.

Wir zeigen in diesem Artikel anhand der Frühlingstemperaturen, dass keine einzige Behauptung einer Überprüfung standhält, in Deutschland nicht und nirgendwo. Dabei verwenden wir die Originaltemperaturen des Deutschen Wetterdienstes.

Die Jahreszeit Frühling besteht aus den Monaten März/April/Mai. Diese Monatsschnitte zusammen ergeben den Frühling eines bestimmten Jahres.

Als Messzeitraum betrachten wir die Jahre 1988 bis heute, das sind 38 Frühlingsjahres-zeiten, und wir betrachten Temperaturentwicklungen der Gegenwart, von 2000 bis heute.

1988 deshalb, weil damals ein Temperatursprung auf ein höheres Temperaturniveau in Mitteleuropa erfolgte, und weil seit 1988 der Weltklimarat und dann das PIK Potsdam die ständig fortsetzende CO₂-Erderwärmung prophezeite, die inzwischen zur Klimapanikerzeugung mit Kipppunkten gesteigert wurde. Nahezu täglich wird uns Angst gemacht, dass das Klima vollkommen außer Kontrolle geraten wäre und Schuld hätten „Wir“. Unter „Wir“ verstehen die Angsttreiber natürlich uns, sie selbst sind natürlich unschuldig. Ihr eigener viel zu hoher CO₂-Fußabdruck aufgrund ihrer aufwändigen teuren Lebensweise mit unserem Geld, ist irgendwie ein gutes CO₂. Ihr Einsatz dient der Klimarettung.

Die folgende Grafik der steigenden CO-Konzentrationen scheint Punkt 2 der obigen Behauptungen und damit die Klimapanikmacher zunächst einmal zu bestätigen, Grafik vom 5. Juni 2025

Grafik 1b: Aktueller atmosphärischer CO₂-Pegel, Anfang Juni 2025, gemessen auf dem Mauna Loa. 429 ppm, seit 1988 ein Anstieg um fast 80 ppm. In der Gegenwart verläuft der CO₂-Anstieg in der Atmosphäre immer steiler. In den letzten Jahren sogar um 3 ppm jährlich.

Dazu im Vergleich die deutschen Frühlingstemperaturen, laut Daten des Deutschen Wetterdienstes.

Grafik 2: Wir verwenden die Originaltemperaturdaten des Deutschen Wetterdienstes und stellen fest: Die Frühlingstemperaturen sind bei den Wetterstationen des DWD auch gestiegen.

Ist damit bewiesen, dass CO₂ diese Frühlings-Erwärmung bewirkt hat? Die Antwort ist ein klares NEIN. Es liegt nur eine Zufallskorrelation vor, aber noch kein Ursachen-Wirkungs-Zusammenhang. Das beweisen wir in den nachfolgenden Erläuterungen.

Der Ursachen Wirkungszusammenhang konnte bis heute von der Treibhauswissenschaft nicht erbracht werden. Nur irgendwelche theoretischen Rechengrundlagen sind kein Beweis. Es gibt Klimawissenschaftler, die behaupten mit derselben Physik und Mathematik genau das Gegenteil. Und es gibt Wissenschaftler, die errechnen nur einen minimalen Zusammenhang, der jedoch auch abkühlend wirken könnte.

Wir lassen uns auf das physikalische Hypothesen-Geschachere nicht ein, sondern betrachten die realen Klimawirkungen.

Der wichtigste Klimafaktor: Die Sonnenstunden.

In Anbetracht dessen, dass die Sonnenstunden bei den DWD-Stationen laut DWD deutlich zugenommen haben und die DWD-Stationen zunehmend in Wärmeinseln sich befinden, drängen sich förmlich andere Erklärungen für die leichte Erwärmung in Deutschland auf. Zunächst die Grafik der Sonnenstunden:

Grafik 3: Die Sonnenstunden haben deutlich zugenommen, deshalb müssten die Frühlingstage vor allem tagsüber wärmer geworden sein. Siehe Grafik 12 ff. unten.

Niederschläge:

Auch die Niederschläge bestimmen die Temperaturen um eine Wetterstation herum. Mehr Regen bedeutet mehr Kälte von oben und mehr Verdunstungskälte beim Trocken werden.

Grafik 4: Die Niederschläge haben im Betrachtungszeitraum abgenommen, damit wurde die Kühlung abgeschwächt. Insgesamt hat der Frühlingsniederschlag in den letzten 100 Jahren laut DWD-Statistik jedoch leicht zugenommen.

Eine weitere Behauptung der CO-Klimagläubigenkirche ist: In der Gegenwart soll sich die Erwärmung beschleunigt haben, siehe Hockeystickbild. Das wird uns täglich durch die gleichgeschaltete Qualitätspresse versucht einzureden. Und zwar vom PIK Potsdam, dem DWD und mittels der Politik, vor allem von der linksgrünen Treibhauskirche. Die Autoren sind grundsätzlich skeptisch, wenn bei einem Billionengeschäft, wie dem Klimawandel (man betrachte nur die Gelder, die dabei fließen und natürlich von uns, den Bürgern, bezahlt werden müssen) sog. „Wahrheiten“ in emotionalen Glaubenssätzen unters Volk gebracht werden.

Anhand Grafik 1b steigen die CO-Konzentrationen in der Atmosphäre seit der Jahrtausendwende immer schneller. Und wie sieht es bei den Temperaturen aus?

Die Deutschland-Temperaturen des Frühlings in der Gegenwart.

Als Gegenwartszeitraum dienen uns die 26 Frühlinge seit 2000, ab denen sich der CO-Anstieg am Mouna Loa immer mehr beschleunigt haben soll.

Grafik 5: In der Gegenwart, also seit 2000 zeigen die DWD-Wetterstationen einen leicht abgeschwächten Steigungsverlauf im Gegensatz zur immer stärker werdenden CO₂-Zunahme.

Ergebnis: In der Gegenwart schwächt sich die Frühlingserwärmung eher ab.

Dem Leser ist bestimmt schon aufgefallen, dass die Autoren von DWD-Wetterstationen sprechen und von den DWD-Temperaturen. Man muss als Leser wissen, dass der DWD seine Daten aus immer wärmer werdenden Wetterstationen erhebt, um einen Frühlings-Temperaturstillstand zu verschleiern. Auch bei Nichtversetzung werden die DWD-Stationen wärmer, weil sich die Bebauung, die Flächenversiegelung und Trockenlegung Deutschlands ungebremst fortsetzt. Etwa um 45 Hektar täglich. Am besten zeigt uns das der Flächenversiegelungszähler: Derzeitiger Stand: 50 950 km².

Anmerkung zu den 45 ja/täglich an zunehmender Flächenversiegelung. Vor 10 Jahren waren es nämlich noch 100 ha täglich, in BaWü allein 10 Hektar. Es handelt sich um eine statistische Verringerung. Zunehmend wurden Baulücken in bestehenden Baugebieten gefüllt, Altgebiete saniert und die Hausflächen drastisch erweitert. Diese Flächenversiegelungen, also der Verlust an Gartenflächen und Grünflächen innerhalb der Städte und Ortschaften geht in den Flächenversiegelungszähler nicht mit ein.

Einschub von R. Leistenschneider

Ein weiterer raffinierter Trick des DWD ist die Verringerung seiner Messstationen. Dadurch wird math. den wärmeren Stationen ein höheres statistisches Gewicht zugeordnet. Wodurch das Mittel wärmer wird, obwohl sich an den Temperaturen selbst gar nichts ändert. So etwas nennt man im Volksmund „Äpfel mit Birnen vergleichen“. Dazu später mehr.

Diese ständige wärmende Landschafts-Veränderung nennen wir Wärmeinselerwärmung (WI). Man darf sie nicht mit der CO-Konzentrationszunahme verwechseln.

Merke: Ein Großteil aller DWD-Wetterstationen steht in den Wärmeinseln, also in den 15% der Deutschlandfläche, die der Flächenversiegelungszähler anzeigt oder in unmittelbarer Umgebung.

Wie groß diese Wärmeinselzusatzerwärmung sein kann, zeigen wir in folgender Grafik, mit den Wetterstationen Goldbach in der Lausitz und Hof, durch Gegenüberstellung.

Die DWD Wetterstation Hof wurde nach der Wende in ein Gewerbegebiet „eingemauert“ und die Privatwetterstation Goldbach in der Lausitz blieb unverändert. Unverändert heißt auch kein Messgeräte- und kein Standortwechsel.

Grafik 6a/b: Die DWD-Wetterstation Hof (an der sächsischen Grenze) zeigt in der Gegenwart eine deutliche Frühlingserwärmung, weil sie durch Baumaßnahmen ständig zusätzlich erwärmt wird, die unbeeinflusste Wetterstation Goldbach im Osten Sachsen zeigt den unbeeinflussten leichten Temperaturabkühlungsverlauf.

Merke: In der freien Fläche Deutschlands und in kleinen Weilern, die sich baulich nicht verändert haben, wurde die Jahreszeit Frühling in der Gegenwart sogar leicht kälter.

Gute Naturbeobachter haben das längst an der Vegetationsverspätung in der freien Landschaft festgestellt. So zeigt selbst der Forsythienstrauch in der Hamburger Innenstadt an der Alster seit 40 Jahren, also seit 1985 eine ebene Trendlinie. Das ist für uns nicht verwunderlich, denn Hamburg ist zwar eine riesige Wärmeinsel und der Strauch blüht sehr früh im Jahr, oftmals drei Wochen früher als die Forsythien in der freien Natur, aber seit 40 Jahren hat sich an der Innen-Alster baulich kaum mehr was verändert. Die Wärmeinselumgebung blieb in etwa gleich, siehe Grafik am Schluss des Artikels.

„Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe“ oder, wie der DWD sich seine Wahrheiten zurecht biegt.

Wenn die Autoren vom DWD schreiben, dann meinen sie nicht die vielen dortigen Meteorologen und Wissenschaftler, die jeden Tag akribisch ihrer Tätigkeit nachgehen, um verwertbare Ergebnisse zu liefern, sondern die dortige Führungsmannschaft, die nicht müde wird, sich und damit ihre Behörde und natürlich den Bundesverkehrsminister – der DWD ist eine Behörde im Bundesverkehrsministerium – mit unsoliden und unwissenschaftlichen Aussagen lächerlich zu machen, siehe hier hier oder hier.

Der DWD hat damit nicht etwa etwas Falsches behauptet, sondern „nur“ etwas, das ins Bild einer angeblichen Klimakatastrophe passt: Wärmer und wärmer, weil die CO₂-Konzentration der Atmosphäre der Temperaturregelknopf sein muss. Eine bevorstehende Klimakatastrophe, mit dessen Schreckensbilder wir Bürger immer mehr und mehr zur Kasse gebeten werden (Heizungsdiktat und vieles mehr) und wie das dumme Schlachtvieh, sollen wir darüber auch noch „Sieg Heil“ – Entschuldigung – rufen, siehe hier.

Der DWD hilft mit durch statistische Tricks.

Nichts ist bei Monat Mai und schon gar nicht bei den Eisheiligen von einer Erwärmung zu sehen! Und dass, obwohl der DWD in drastischer Weise sein Messnetz hin zu wärmeren Stationen verändert.

Grafik 7: Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), zeigt, wie sehr der DWD sein Messnetz in den Jahren kurz vor Beginn der Klimahype zu Heute drastisch verändert hat und dadurch nichts mehr mit dem von früher zu tun hat: Irgendwelche Klima-Vergleiche also unwissenschaftlich sind.

Vor der Klimahype (Grafik 7 oben) hatte der DWD noch ein ausgeglichenes Messnetz von „alten“ und „neuen“ Messstationen. Heute trifft dies nicht mehr zu. Es findet eine starke Veränderung hin zu neu aufgenommenen und wärmeren Messstandorten statt (Grafik 8 bis 10). Auch die Stationsanzahl wurde drastisch reduziert, was statistisch zur Folge hat, dass neuere und damit wärmere Stationen in der Gesamtheit ein größeres Gewicht bekommen. Daher auch die Anspielung an die „Binsenweisheit“: „Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe“.

Die Änderungen des DWD-Messnetzes zeigt die nächste Grafik:

Grafik 8: Datenquelle DWD, zeigt, dass just zum Beginn der Klimahype des IPCC in 1990 (First Assessment Report), der DWD sein Messnetz drastisch verändert und Messstationen stilllegt.

Allein in den 1990-Jahren fast so viele, wie in 100 Jahren zuvor, um dann in den 2000´rn, als der jetzige DWD und WMO-Präsident (seit 2019), dass dazu im DWD führende Amt übernimmt, nochmals galoppierend zunimmt.

Dies zeigt Grafik 9:

Grafik 9: Datenquelle ebenfalls DWD, zeigt oben die Hinzunahme neuer Messstandorte und unten, wie sich deren Höhe und dadurch deren Messergebnis verändert, obwohl sich an den Gegebenheiten (z.B. Temperaturen) selbst gar nichts verändert hat. Grafik 10 zeigt das gewünschte Ergebnis. Man beachte: Bei den nächsten Grafiken 10 und 11 sind die Jahrestemperaturen dargestellt und nicht die Frühlingsverläufe.

Grafik 10a/b, Datenquelle DWD (oben) und Hadley Center (unten) zeigt, wie in Deutschland plötzlich, just mit Durchstarten der Klimahype und „Erscheinen“ des jetzigen DWD-und WMO-Präsidenten beim DWD, also den Standortmanipulationen des DWD, die Temperaturen im Vergleich zu ländlichen Gebieten in England, sprunghaft steigen! Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Ohne diese Manipulationen sähe der reale Temperaturverlauf in Deutschland, der verblüffend dem globalen Temperaturverlauf der letzten Jahrzehnte gleicht, so aus:

Grafik 11: Deutschlandtemperaturen nach Daten des DWD (rote Kurve) und die WI-bereinigte Kurve (grün) nach Leistenschneider. Auch die korrigierte Kurve zeigt den Temperaursprung.

Man beachte: Von 1881 bis 1987 gab es in Deutschland nach den Daten des DWD fast keine Erwärmung, bei den korrigierten Daten nach R. Leistenschneider sogar eine leichte Abkühlung. Und: Die Klimaerwärmung begann erst im Jahre 1987 auf 1988, auch bei den WI-bereinigten Daten.

Der Autor hat vor ca. 15 Jahren, anhand der Vergleichsbetrachtung der Jahrestemperaturdatenreihe der DWD-Referenzmessstation Hohenpeißenberg zu der Datenreihe der DWD-Deutschlandjahrestemperaturen, auf math. Weise, deren theoretische Überlegungen auf den Strahlungsgesetzen nach Planck und dem Abkühlungsgesetz nach Newton beruhen (ob man so vorgehen darf) und anhand von Steigungsvergleichen beider Messreihen (wo „Sprünge“ zu finden sind), ermittelt, dass die vom DWD herausgegebenen Jahresmittelwerte der Temperatur für Deutschland um +0,9°C bis +1,2°C zu hoch sind. In der Zwischenzeit beträgt das zu „Hoch“ etwa 1,4 Grad. Kommt aber nur allmählich zum Ende, da die Umstellung der Temperaturerfassung mitsamt neuen Standorten auf die neue „wärmere“ DWD-Norm beendet ist.

Zu „Sprünge“ der Fachmann, Prof. Malberg, FU, Met Inst.:

„Die Verlagerung von Klimastationen an neue Standorte führt in der Regel zu sprunghaften Änderungen der Klimawerte. Wird die neue Station nicht auf bisherige Messreihe (oder umgekehrt) mittels vieljähriger Parallelbeobachtungen reduziert, so kann der Bruch so groß sein, dass die Klimareihe für die Analyse des langfristigen Klimawandels unbrauchbar wird.“

Ende des Einschubs R.Leistenschneider

Frühling in Deutschland: Deutlich kälter wurden vor allem die Nächte.

Leider bietet der DWD für seine 2500 Wetterstationen keine Daten an. Es gibt also keine Tmax/Tmin Deutschlanddaten über einen längeren Zeitraum. Das ist auch nicht möglich, angesichts des ständigen Stationstausches. Viele neue Stationen kamen nach 2000 hinzu, deren Aufzeichnungszeitraum vergleichsweise. kurz ist. Jedoch von Einzelstationen liegen Daten seit 1988 vor. Wir haben weit über 500 ausgewertet und zeigen eine Reihe, verteilt über Deutschland.

Grafik 12: Oben die Tageshöchsttemperaturen, unten die nächtlichen Tiefsttemperaturen, in der Mitte der Gesamttagesschnitt. 92 Frühlingstage ergeben je einen Jahresschnitt.

Wie schon oben angedeutet, haben sich wegen der zunehmenden Sonnenstunden vor allem die Tagestemperaturen tagsüber erhöht, – siehe Anstiegsformel – auch weil die Sonne im Frühling schon recht kräftig scheint. Zudem ist bekannt, dass die Strahlungsintensität aufgrund der Luftreinhaltemaßnamen zugenommen hat.

Umgedreht sind die Frühlingsnächte kälter geworden. Auch ein Ergebnis der Luftreinhaltemaßnahmen und mit der Niederschlagsabnahme hat wohl auch die nächtliche Bewölkung abgenommen.

Und was sagt die Treibhauserwärmungstheorie? Laut CO₂-Klimaglauben sollten jedoch vor allem die Nächte wärmer geworden sein. Das hat der RTL-Treibhausexperte Christian Häckl behauptet und physikalisch logisch in einer wissenschaftlichen Arbeit erklärt. Die Logik leuchtet ein. Siehe hier. Doch die Wirklichkeit der Temperaturentwicklung ist umgekehrt. Die Nächte werden kälter. Damit kann die Treibhaustheorie nicht richtig sein!!! Anders ausgedrückt, die Treibhaustheorie ist eine physikalische Spielwiese. Man sieht`‘s an den vielen Kommentaren, wo es um physikalische Kleinigkeiten geht, aber jeder glaubt seiner eigenen physikalischen Logik und seinen Schlussfolgerungen, immer ohne irgendwelche Versuchsbeweise.

Häckl hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, wenigstens die Frühlingsnachttemperaturen bei seiner Haus-Wetterwarte Düsseldorf abzurufen und zu kontrollieren. So sicher war er, dass er richtig liegt und ihn niemand überprüfen wird. Das haben wir natürlich getan.

DWD Wetterstation Düsseldorf, seit 1988, Temperaturen und Sonnenstunden. Es gab gar keine Frühlingserwärmung, man beachte vor allem tagsüber (oberer Graph) und den Verlauf der nächtlichen Tiefsttemperaturen (blau unten)

Grafiken 13a/b: Zunahme der Sonnenscheindauer weit über 10% seit 1988. Daher findet eine Erwärmung auch nur tagsüber statt. Die Niederschlagstrendlinie seit 1988 ist übrigens bei Düsseldorf ausgeglichen. Man achte bei Grafik 13a auf die große Scherenöffnung, weil der Frühling tagsüber wärmer wird, aber nachts genauso kälter. Insgesamt heißt das, keine oder kaum Frühlingserwärmung bei Düsseldorf, obwohl die Wetterstation am Flughafen liegt und dieser ständige wärmende Erweiterungen im Betrachtungszeitraum erfahren hat.

Wir haben natürlich noch weitere Stationen überprüft: Zusammengefasst lässt sich sagen

  1. Die Tmax Trendlinien (tagsüber) steigen
  2. Schere zwischen Tmax und Tmin geht auseinander. Sonnenstunden nehmen überall zu, im Schnitt über 10%.
  3. Die Tagesmitteltemperaturen steigen nur unwesentlich, im Gegensatz zu Tmax. Diese Tmax-Steigerung tagsüber ist der Sonnenstundenzunahme geschuldet.
  4. Eigentlich eine ganz normale Entwicklung des Frühlings in Deutschland seit 1988

Keine Klimakrise oder Klimakatastrophe erkennbar!

Und wie wirkt die angeblich starke Klimasensitivität von Kohlendioxid und die Behauptung, CO sei der Temperaturtreiber, gar ein Klimakiller und der entscheidende Temperaturregelknopf? Dieser Frühlingsartikel bestätigt einmal mehr: Ein deutlicher Zusammenhang zwischen Temperaturen und CO₂ ist nicht erkennbar und damit in der Realität nicht gegeben. Nichts vom angeblich menschengemachten CO-Klimawandel, Klimakrise, Klimakiller und weiteren Begriffslügen stimmt.

Die Sonne bestimmt in erster Linie die Erwärmung und nicht CO₂. Sollte die Sonnenwirkung zukünftig wieder nachlassen, dann werden auch die Temperaturen tagsüber sinken und damit auch der Gesamtschnitt der 92 Frühlingstage

Schlussfolgerung:

Wäre CO – wie behauptet- der entscheidende Erwärmungsgrund und Temperaturtreiber, dann müssten die Steigungen der Tag-/Nachtemperaturen, bei den jeweiligen Stationen, zumindest nahezu gleich verlaufen. Was erkennbar nicht der Fall ist.

Zusammenfassung:

Trotz zunehmender Kohlendoxidkonzentrationen sind die deutschen Frühlingstemperaturen nicht gestiegen. Das bedeutet, die Kohlendioxidhypothese der starken Erd-Erhitzung ist erwiesener Maßen falsch.

In der freien Fläche, außerhalb der Wärmeinseln, das sind 80% der Deutschlandfläche, sind die Frühlingstemperaturen sogar deutlich gefallen.

Vor allem wurden die Nächte in der Gegenwart kühler, während die Temperaturen tagsüber keine Abkühlung zeigten. Dieser Umstand ist mit dem Anstieg der Sonnenstunden seit 1988 zu erklären. Siehe hierzu auch unseren BeitragKlimaschwindel bei DWD, ZDF und Co. – oder: wie Öffentlichkeit und Politik getäuscht werden (1)“. Dort ab Abb.9.

Es kann keine Frühlings-Vegetationsverfrühung seit 1988 festgestellt werden, aber die Gefahr der Erfrierung, vor allem außerhalb der Wärmeinseln, siehe Eingangsbild, hat zugenommen.

Und in der Gegenwart hat sich der Trend verstärkt, dass zeigt die ländliche Station Dachwig in Thüringen bei der nächsten Abbildung, Trendlinien und Scherenöffnungen bitte mit obiger Grafik x vergleichen.

Grafik 14: Man beachte die Steigungsunterschiede zwischen Tag und Nacht. Ländliche Stationen kühlen nachts besonders aus. Die Temperaturschere zwischen Tag und Nacht geht deutlich auseinander.

Fazit: Die Temperaturentwicklung im Frühling und der starke Anstieg der CO-Konzentrationen haben keinen Zusammenhang.

Wir konnten zeigen: Der Frühling wird seit 1988 und vor allem seit der Jahrtausendwende kaum wärmer, obwohl der DWD statistisch bei der Erwärmung nachhilft. Der Grund sind die kälter werdenden Frühlingsnächte in Deutschland.

Es gibt keinen verfrühten Vegetationsfrühlingsbeginn seit 1988. Das zeigt uns die nächste Grafik, die Erstblüte des Forsythienstrauches in Hamburgs Innenstadt hat sich verspätet. Dieser Forsythiestrauch ist die Vorzeigepflanze des DWD für den Frühlingsbeginn. Sie richtet sich bei der Blüte nach den tatsächlichen Temperaturen vor Ort und nicht nach den neuen wärmeren DWD-Messmethoden.

Grafik 15: Im Betrachtungszeitraum seit 1988 bis heute beginnt beim Vorzeigestrauch des DWD, die Forsythie in der Hamburger Innenstadt der Frühling später.

Die CO Erwärmungstheorie (postulierter Treibhauseffekt) ist in der behaupteten Größenordnung absolut falsch. Kohlendioxid ist kein Temperaturtreiber, kein Klimakiller und schon gar kein Temperaturregelknopf. Das ist ein Geschäftsmodell, das uns unser Geld rauben soll. Eine Klimakatastrophe existiert nicht und ist auch nicht in Sicht!

CO₂ ist das notwendige Schöpfungsgas für diesen Planeten. Die Atmosphäre braucht mehr davon und nicht weniger. Es wird Zeit, dass endlich der für das Leben auf diesem Planeten notwendige CO₂-Konzentrationsbereich wissenschaftlich erforscht und festgelegt wird. Der optimale CO₂-Konzentationsbereich liegt mindestens doppelt so hoch wie er heute ist.

Josef Kowatsch – Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz – Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Das fehlende Glied: Wolken?

Cap Allon

Eine neue 1000-jährige Rekonstruktion der Wolkenbedeckung im westlichen Mittelmeerraum zeigt, dass der Himmel heute klarer ist als zu jedem anderen Zeitpunkt im letzten Jahrtausend. Und dieser Wolkenrückgang steht in engem Zusammenhang mit dem modernen Erwärmungstrend.

Wolken reflektieren das Sonnenlicht. Weniger Wolken bedeuten mehr Sonnenenergie, die auf die Erdoberfläche trifft. Das ist einfache Physik.

Anhand von Proxy-Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 971 n. Chr. zurückreichen, fanden die Forscher heraus, dass die Bewölkung während der Kleinen Eiszeit zunahm, um 1600 ihren Höhepunkt erreichte und dann stark abnahm, was sich nach 1850 beschleunigte.

Heute ist die Bewölkung nicht nur gering – sie liegt für das gesamte Jahrtausend unter dem 10-Prozent-Perzentil für das gesamte Jahrtausend:

Die Sonnenaktivität erreichte in diesem Zeitraum ein modernes Maximum. Die atlantische multidekadische Oszillation trat in eine warme Phase ein. Die vulkanische Aktivität schwächte sich ab. Und die Bodenfeuchtigkeit nahm ab. All diese Veränderungen unterdrücken die Wolkenbildung.

In der modernen Klimadiskussion geht es fast ausschließlich um CO₂, aber die Wolken sind ein wichtiger Faktor für die Energiebilanz der Erde – vielleicht sogar der wichtigste. Wenn die Wolkendecke abnimmt, wird mehr Sonnenlicht absorbiert, insbesondere über Land. Diese zusätzliche Energie treibt die Erwärmung voran.

Das ist keine abwegige Idee. Die Satellitendaten der NASA zeigen, dass sich das Energieungleichgewicht der Erde – die Menge an Energie, die eingeschlossen wird – zwischen 2005 und 2019 verdoppelt hat. Diese Veränderung wurde nicht durch den atmosphärischen CO₂-Gehalt verursacht, der stetig anstieg, sondern hauptsächlich durch einen plötzlichen Rückgang der Wolkenbedeckung. Der Planet nimmt mehr Sonnenenergie auf, weil er weniger davon ins All zurückstrahlt.

Die neue Rekonstruktion zeigt, dass dieses Muster nicht neu ist – es ist zyklisch.

Die wolkenreichsten Jahrhunderte fielen mit kühleren Perioden wie der Kleinen Eiszeit zusammen, trockenere, wärmere Zeiten mit der mittelalterliche Warmzeit. Und heute? Weniger Wolken, mehr Sonne, mehr Wärme. Diese Dynamik hat nichts mit den industriellen Emissionen zu tun, sondern mit den Ozeanzyklen, den Sonnenschwankungen und der hydrologischen Rückkopplungsschleife.

Die Wissenschaft ist klar, genau wie der Himmel.

Link: https://electroverse.substack.com/p/namibia-sets-all-time-record-cold?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE