Wissenschaft statt Klimarhetorik: Dr. Matthew Wielicki übernimmt die Leitung der amerikanischen Klimaforschung

From Legal Insurrection

Die Ernennung von Dr. Matthew Wielicki signalisiert eine Kurskorrektur hin zu echter wissenschaftlicher Strenge und weg von einem narrativ geprägten Klimaalarmismus.

Ich bin schon seit Langem ein Bewunderer von Dr. Matthew Wielicki, der die Hochschulwelt aufgrund von Initiativen zu Diversität, Gerechtigkeit und Inklusion an den Universitäten verlassen hat.

Ich habe 2023 über seine Flucht aus diesem toxischen akademischen Umfeld berichtet:

Dr. Matthew M. Wielicki ist Assistenzprofessor für Geologie an der University of Alabama.

Oder besser gesagt: war es, bis er es leid war, gegen die ideologische Vereinnahmung der Geologie und Klimatologie anzukämpfen.

… Dieser Mann ist ein talentierter, leidenschaftlicher Pädagoge und Forscher. Sein Weggang ist wahrscheinlich nur einer von vielen ähnlichen Verlusten im ganzen Land, da talentierte Männer und Frauen sich dafür entscheiden, etwas zu verfolgen, das nicht so zermürbend ist wie der Versuch, in der „woke“-Akademiewelt seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Letztendlich wird unsere Nation dadurch ärmer, weniger wohlhabend und weniger sicher sein.

…auf denen sie gegründet wurden. Dies sind keine Orte mehr, an denen die Freiheit des Gedankenaustauschs gepflegt wird, sondern Orte, an denen diejenigen bestraft werden, die gegen die vorherrschende Erzählung verstoßen. Obwohl ich von klein auf darauf hingearbeitet hatte, einen Doktortitel zu erwerben und wie mein Vater Professor zu werden, habe ich das Gefühl, dass der Beruf… — Dr. Matthew M. Wielicki (@MatthewWielicki) am 23. Januar 2023

Er bezeichnet sich selbst als „Professor im Exil“. Seitdem hat er sich zu einer führenden Stimme im Widerstand gegen die von Propaganda geprägte Wissenschaft entwickelt, betreibt einen Blog namens „Irrational Fear“ und hat in den sozialen Medien eine beträchtliche Anhängerschaft gewonnen.

Wielickis Streben nach wissenschaftlicher Qualität erregte die Aufmerksamkeit der Trump-Regierung. Nun wurde er zum Direktor des „United States Global Change Research Program“ ernannt.

Herzlichen Glückwunsch an @MatthewWielicki – den neuen Leiter des „United States Global Change Research Program“. Ich freue mich auf politische Maßnahmen, die auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, reproduzierbaren Daten und rationalen, risikobasierten Bewertungen beruhen. pic.twitter.com/vGJFsN28qT Leslie Eastman ☥ (@Mutnodjmet) 10. Juli 2026

Am stärksten betroffen sind Progressive, Globalisten und Anhänger des Klimakults. So berichtete „Politico“ über diese Entwicklung und versuchte dabei, Wielicki als „Klimakritiker“ zu verhöhnen.

Die Trump-Regierung hat ein regierungsweites Programm wieder ins Leben gerufen, das verfolgt, wie der Klimawandel das Land verändert, nachdem sie es im vergangenen Jahr im Rahmen einer Säuberungsaktion gegen Programme, die nicht mit ihrer Weltanschauung übereinstimmten, praktisch zunichte gemacht hatte.

Das „U.S. Global Change Research Program“ wird nun von Matthew Wielicki geleitet, einem ehemaligen Geochemiker der University of Alabama, wie aus seinen öffentlichen Beiträgen in den sozialen Medien hervorgeht und von einer zweiten Person bestätigt wurde, die mit dem Programm vertraut ist und aus Angst vor Repressalien anonym bleiben möchte.

…Wielicki, der auf X um Vorschläge dazu gebeten hatte, was er in die nächste Version der Bewertung aufnehmen sollte, erklärte am Telefon, er würde gerne über seine Arbeit sprechen, jedoch nur, wenn das Weiße Haus dies zulasse. Das Weiße Haus stellte ihn nicht für ein Interview zur Verfügung, sandte jedoch eine Stellungnahme.

„Viel zu lange wurde das USGCRP als Instrument für politische Agenden statt für fundierte Wissenschaft genutzt“, erklärte ein Sprecher des Weißen Hauses in einer Stellungnahme. „Wir freuen uns darauf, das USGCRP wiederherzustellen und sicherzustellen, dass es seinen gesetzlichen Auftrag erfüllt.“

Die Trump-Regierung hat beschlossen, das US-amerikanische Global Change Research Program neu aufzustellen, das die National Climate Assessments erstellt. Mein guter Freund Dr. @MatthewWielicki wurde zum Direktor dieses Programms ernannt.

Ich habe großes Vertrauen, dass die nächste NCA-Bewertung, pic.twitter.com/wVgVRaiRoV

Chris Martz (@ChrisMartzWX) 10. Juli 2026

Leser von „Legal Insurrection“ erinnern sich vielleicht an meine früheren Beiträge zum US-amerikanischen Global Change Research Program (USGCRP), das 1990 ins Leben gerufen wurde. Es koordiniert die Klima- und Umweltforschung auf Bundesebene über mehr als ein Dutzend Behörden hinweg. Es ist verantwortlich für die Erstellung des „National Climate Assessment“ (NCA), eines umfassenden Berichts, der alle vier Jahre veröffentlicht wird und detailliert beschreibt, wie sich der Klimawandel auf die amerikanische Infrastruktur, die öffentliche Gesundheit, die Bodenproduktivität, die Wasserressourcen, das Hochwasserrisiko und die Wirtschaft im Allgemeinen auswirkt.

Dieses Dokument bildet die Grundlage für einen Großteil der Politik, und vor etwa einem Jahr hat die Trump-Regierung 400 „Klimakultisten“ entlassen, die an dieser Bewertung beteiligt waren. Sie wurden durch fünf glaubwürdigere Fachleute ersetzt.

Anstatt bis 2027 zu warten, gab Energieminister Chris Wright einen neuen Klimagutachtenbericht mit dem Titel [übersetzt] „Eine kritische Überprüfung der Auswirkungen von Treibhausgasemissionen auf das Klima der USA“ in Auftrag. Es handelt sich um eine fundierte, ausgewogene Arbeit, die sowohl die wissenschaftlichen als auch die wirtschaftlichen Aspekte des „Klimawandels“ beleuchtet. Das Dokument verweist zudem auf Studien, die darauf hindeuten, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der durch Kohlendioxid verursachten Erwärmung möglicherweise weniger gravierend sind als von den Medien und aktivistischen „Klimawissenschaftlern“ dargestellt wird, und stellt fest, dass aggressive Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels möglicherweise mehr Schaden als Nutzen anrichten könnten. Schließlich wird darauf hingewiesen, dass von den politischen Maßnahmen der USA nur minimale Auswirkungen auf das globale Klima zu erwarten sind.

Und das Beste daran? Das gesamte Dokument wird von einem fünfköpfigen Team verfasst, darunter: Dr. John Christy (Klimatologe), Dr. Judith Curry (Klimatologin), Dr. Steven Koonin (Theoretischer Physiker), Dr. Ross McKitrick (Ökonom) und Dr. Roy Spencer (Meteorologe und Klimawissenschaftler).

Das ist ein kleiner Sieg für die Wissenschaft und ein großer Sieg für das amerikanische Volk. https://t.co/mbGHODzaxo

Leslie Eastman ☥ (@Mutnodjmet) 31. Juli 2025

Ich schließe mich der Meinung von Energieminister Chris Wright an: Ich begrüße die neue Ära, in der Daten – und nicht Rhetorik – über die Wahrheit entscheiden.

Matt Weilicki ist ein ehrlicher Wissenschaftler, der den Daten folgt, wohin sie auch führen mögen. Genau darum geht es in der Wissenschaft. Er wird unsere Bemühungen leiten, die empirischen Klimadaten ehrlich darzustellen, um den politischen Entscheidungsträgern Orientierung zu geben.

Leider hat sich ein zu großer Teil der etablierten Klimagemeinschaft auf eine Angst erzeugende Propaganda konzentriert, die nicht mit den tatsächlichen Klimadaten übereinstimmt, und damit so viele in die Irre geführt, wie beispielsweise die Reporter bei Politico.

Ich begrüße die neue Ära, in der Daten – und nicht Rhetorik – der Maßstab für die Wahrheit sind. Der Ausbau des Staates, steigende Energiepreise und das Einschüchtern von Kindern werden nicht länger das Ziel sein. Die Wissenschaft wird das Ziel sein.

Matt Weilicki ist ein ehrlicher Wissenschaftler, der den Daten folgt, wohin sie auch führen mögen. Genau darum geht es in der Wissenschaft. Er wird unsere Bemühungen leiten, die empirischen Klimadaten ehrlich darzustellen, um den politischen Entscheidungsträgern Orientierung zu geben.

Leider hat sich ein zu großer Teil der etablierten Klimagemeinschaft auf ein…

— Energieminister Chris Wright (@SecretaryWright) am 9. Juli 2026

Wielickis Ernennung signalisiert eine Kurskorrektur hin zu echter wissenschaftlicher Strenge und weg von narrativem Alarmismus.

Wenn das USGCRP zu seinem gesetzlichen Auftrag zurückkehrt, dessen Schwerpunkt auf einer objektiven Bewertung auf der Grundlage transparenter Daten und reproduzierbarer Analysen liegt, wird dies dem amerikanischen Volk weitaus besser dienen, und das Vertrauen der Öffentlichkeit in Wissenschaftler könnte sich allmählich wieder erholen.

Echte Klimawissenschaft scheut keine kritische Prüfung, und unter Wielickis Führung wird dies endlich auch nicht mehr nötig sein.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/07/13/science-over-climate-narrative-dr-matthew-wielicki-to-lead-americas-climate-research/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kohlendioxid hat sehr viele Vorteile

H. Sterling Burnett

Sowohl die Trump-Regierung als auch die britische Regierung sind in Bezug auf die sozialen Kosten von Kohlenstoff (SCC) – also die vermeintlichen Kosten für die Gesellschaft, die durch eine Tonne Kohlendioxid entstehen, die durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre ausgestoßen wird – ehrlicher als es die Biden-Regierung war.

Präsident Donald Trump hat die SCC-Berechnung der Biden-Regierung aufgehoben und keine neue an ihre Stelle gesetzt, so dass die US-Bundesregierung nun keine SCC-Berechnungen mehr für Umweltverträglichkeitsprüfungen, Überprüfungen, Infrastrukturplanungen oder im Rahmen von behördlichen Überprüfungen vorgeschlagener Vorschriften verlangt.

Der Wissenschaftsautor Matt Ridley beleuchtet in einem Beitrag auf der Website der Rational Optimist Society die zwielichtige Geschichte der SCC und erklärt, dass sie von Regierungen beiseitegeschoben wurde, um teure Klimabeschränkungen zu rechtfertigen. Warum? Weil bei einer ehrlichen Berechnung der SCC – unter Verwendung angemessener Diskontsätze und unter Berücksichtigung der enormen Vorteile von Kohlendioxid für das Pflanzenwachstum (insbesondere bei Nutzpflanzen) – die Vorteile die Kosten bei weitem überwiegen. Keine vernünftige SCC-Berechnung könnte die von verschiedenen Regierungen vorangetriebenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels rechtfertigen: Sie haben durchweg mehr Schaden angerichtet, als sie verhindert haben.

In Bezug auf die Entscheidung der britischen Regierung, die SCC über Bord zu werfen, schreibt Ridley:

Die britische Regierung ist zwar vom Thema Kohlenstoff besessen, schätzt oder berücksichtigt jedoch die gesellschaftlichen Kosten des Kohlenstoffs überhaupt nicht mehr. Ihr offizieller Standpunkt lautet: „Bei der Kohlenstoffbewertung für politische Entscheidungen werden die gesellschaftlichen Kosten des Kohlenstoffs nicht mehr herangezogen.“

Warum? Ganz einfach: Weil Wissenschaftler und Ökonomen den Wert einfach nicht hoch genug ansetzen konnten, um die Kosten für die Emissionsminderung zu übersteigen. Die Ökonomen Sir Nicholas Stern und Joseph Stiglitz schrieben in einer aktuellen Studie: „Die von der Interagency Working Group (IAWG) ermittelten vorläufigen Werte für die sozialen Kosten von CO₂ reichen von 62 US-Dollar bis 2030 bis zu 85 US-Dollar im Jahr 2050 (unter der Annahme eines durchschnittlichen Diskontsatzes von 3 %) – Werte, die weit unter denen liegen, die erforderlich wären, um die Erwärmung auf deutlich unter 2 °C zu begrenzen oder bis 2050 Netto-Null zu erreichen.“

Ein ehemaliger hochrangiger britischer Beamter sagt dazu: „Es war peinlich. Wir konnten nämlich keine Klimaschutzmaßnahme finden, deren Kosten auch nur annähernd den sozialen Kosten entsprachen, geschweige denn darunter lagen.“ Maßnahmen, die mehr kosten als der Schaden, den sie beheben sollen, machen keinen Sinn.

Studien haben durchweg gezeigt, dass die Erde aufgrund des CO₂-Düngungseffekts grüner wird. Das steht außer jedem vernünftigen Zweifel. Was für die Pflanzenwelt im Allgemeinen gilt, trifft ebenso auf Nutzpflanzen im Besonderen zu.

Eine Metaanalyse des Wirtschaftswissenschaftlers Dr. Ross McKitrick von der University of Guelph, in der 1.722 Studien zu den Reaktionen von Nutzpflanzen auf CO₂ ausgewertet wurden bestätigte, dass sich CO₂ deutlich positiv auf Nutzpflanzen auswirkt und dies auch dann der Fall bleiben dürfte, wenn die globale Durchschnittstemperatur um 5 °C steigt.

Mehr als 260 Beiträge auf „Climate Realism“, die sich mit den Auswirkungen von CO₂ auf Nutzpflanzen befassen, bestätigen diese Tatsache unter Verwendung von Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO).

Die Daten belegen durchweg, dass die Pflanzenproduktion und die Erträge in der modernen Ära der moderaten Erwärmung regelmäßig neue Rekorde aufgestellt haben, was größtenteils auf die positiven Auswirkungen des erhöhten CO₂-Gehalts auf die Produktivität und Gesundheit der Pflanzen sowie auf verbesserte Wachstumsbedingungen zurückzuführen ist.

Die globale Erwärmung verlängert die Vegetationsperioden, verringert das Auftreten von Frost und macht mehr Land für den Ackerbau geeignet. Zudem wirkt Kohlendioxid als Luftdünger für Pflanzen. Ob man nun die Produktion und Erträge von Grundnahrungsmitteln wie Getreide, Obst und Nüssen, Hülsenfrüchten oder weniger wichtigen, aber dennoch weit verbreiteten Kulturen wie Kaffee und Kakao betrachtet – weltweit zeigt sich das gleiche Bild: steigende Erträge und Produktionsmengen.

Zu den zahlreichen Regionen, in denen laut „Climate Realism“ Rekordernteerträge und -produktionsmengen verzeichnet werden, gehören beispielsweise Afrika (hier, hier und hier), der Nahe Osten (hier und hier), Lateinamerika (hier, hier und hier), Asien (hier, hier und hier) sowie Nordamerika (hier, hier, hier, hier und hier).

Dieser Anstieg der Nahrungsmittelproduktion hat sich vollzogen, obwohl sowohl die Bevölkerungszahl als auch die für den Ackerbau genutzte Fläche zurückgegangen sind. Weniger Menschen, die weniger Land bewirtschaften und höhere Erträge erzielen, sind Ausdruck einer steigenden Produktivität, die seit 1990 weltweit zu einem Rückgang der Zahl hungernder Menschen um zwei Milliarden geführt hat.

Dies sowie die Zahl der vermiedenen vorzeitigen Todesfälle – bedingt durch einen erheblichen Rückgang der Todesfälle, die auf nicht optimale Temperaturen zurückzuführen sind – machen den enormen sozialen Nettonutzen von CO₂ aus, nicht die Kosten.

Für Regierungen scheint die Lösung darin zu bestehen, einfach auf die Verwendung von Daten zu verzichten und die Vorschriften trotzdem durchzusetzen, wenn die Daten eine Ausweitung des staatlichen Eingreifens nicht stützen und man die Zahlen nicht einfach frisieren kann, wie es die Biden-Regierung versucht hat. So viel zum Thema „der Wissenschaft folgen“.

Quellen: The Rational Optimist Society; Climate Realism

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-584-they-knew-impossible-climate-model-scenario-widely-used-despite-known-flaws/, zweite Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klimawandel ist Ursache für Kinder-Hochzeiten

Jo Nova

Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.

Es ist ein Kult!

Die jüngste Schlagzeile von ABC berichtet, dass der Klimawandel zu einem „wesentlichen“ Faktor für Kinder-Hochzeiten in Asien und im Pazifikraum wird. All diese Superzyklone und Überschwemmungen (die es früher nie gab) töten nämlich die Hühner der Familien, und arme Mütter können es sich nicht leisten, ihre Töchter weiter zu versorgen.

Und du, du mieser Kerl, der einen 6-Zylinder-PKW fährt, bist schuld an all den jungen Frauen, die 5.000 Meilen entfernt als Eigentum verkauft und einer Ausbildung beraubt werden. Jedes Mal, wenn du die Klimaanlage einschaltest, wird ein weiteres junges Leben ruiniert. Ganz klar.

Aber lassen wir die Daten mal außer Acht – denn hier im Westen gilt: Je mehr CO₂ wir ausstoßen, desto älter werden unsere Bräute. Pssst! Das ist nur ein bedeutungsloser Zusammenhang.

Laut ABC werden in diesem Jahr voraussichtlich zwölf Millionen Mädchen zu Kinderbräuten gemacht. Und Kinderheirat sei ein globales Problem, das alle Kulturen und Religionen betreffe, heißt es – wobei hilfsbereit verschwiegen wird, dass es mindestens eine Kultur auf der Erde gibt, die seit Jahrhunderten keine arrangierten Ehen mehr praktiziert. (Und das wäre dann diejenige, die fossile Brennstoffe entwickelt hat.)

In dieser Leere lautet die zugrunde liegende Botschaft des ABC, dass unsere Kultur so bedeutungslos und unwichtig ist, dass es eher vom Wetter abhängt, ob Ihre Tochter mit 12 oder mit 22 heiratet.

Es geht nicht darum, dass manche Kulturen sozialistische Regierungen, Korruption und Kriminalität unterstützen und Frauen keinen Wert beimessen – was zu lähmender Armut und Kinderheirat führt. Nein!

Wieder einmal erhält die ABC eine Milliarde Dollar dafür, dass sie den Kern der Sache verfehlt. Der christliche Westen hat freie Märkte, Meinungsfreiheit und fossile Brennstoffe entwickelt. Und der kapitalistische Westen ist durch Kohle, Öl und Gas reich geworden, und dieser Reichtum hat es den Frauen ermöglicht, zu heiraten, wann und wen auch immer sie wollten.

Die Kulturen auf der Erde, die Kinderheirat verabscheuen, sind der reiche Westen und die demokratischen, wohlhabenden Asiaten, die den westlichen Lebensstil weitgehend übernommen haben.

Die Besessenheit des ABC, alles auf den „Klimawandel“ zurückzuführen, gleicht einem Steinzeitkult. Claire Campbell, die den ABC-Artikel verfasst hat, ist wahrscheinlich noch nie einem Skeptiker begegnet, geschweige denn hat sie einen interviewt. Hätte sie das getan, hätte sie vielleicht erkannt, dass die Experten keine Ahnung haben, was El-Niño-Ereignisse auslöst. Dennoch unterstellt sie hier, dass wir El-Niño-Ereignisse verschlimmern. Sie vermischt Absätze mit Steinzeit-Unsinn, in denen sie mit ernstem Gesicht behaupten kann, die australische Regierung glaube, Klimaschutzmaßnahmen könnten den Klimawandel aufhalten, was wiederum ein El-Niño-Ereignis verhindern könnte, was wiederum einem Mädchen in Bangladesch helfen könnte, Gehirnchirurgin zu werden.

Von El Niño wird erwartet, dass sich die Zahl der Kinder-Hochzeiten „erhöhen“ wird

Kamrul Hasan Shawon sagte, er habe zu oft Mädchen getroffen, die Ärztinnen, Pilotinnen oder sogar Unternehmerinnen werden wollten, diese Ziele aber aus den Augen verloren, als sie zu Kinderbräuten geworden sind.

Der Leiter des Programms für Klimawandel und Resilienz bei Plan International in Bangladesch sagte, mit den richtigen Fördermaßnahmen würden diese Mädchen „Wunder vollbringen“, wenn sie nicht verheiratet werden würden.

Und niemand bei ABC hielt es für notwendig, die Regierung zu fragen, ob der Bau von Solaranlagen wirklich Kinderheirat verhindern würde…

Das australische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Handel erklärte, es setze sich für die Beendigung von Kinderheirat und den „Schutz der Rechte jugendlicher Mädchen in der gesamten indopazifischen Region“ ein.

„Im Rahmen der australischen Politik zur internationalen Entwicklung stehen die Gleichstellung der Geschlechter und der Klimaschutz im Mittelpunkt des australischen Hilfsprogramms.“

Das Beste, was wir für die kleinen Mädchen in Bangladesch tun könnten, wäre wahrscheinlich, ihnen beim Bau von Kohle- oder Kernkraftwerken zu helfen. Nur wissen wir Australier leider nicht, wie man Kernkraftwerke baut, und die Russen haben bereits eines für sie errichtet, das voraussichtlich bald in Betrieb gehen wird. Vielleicht bringen uns die Menschen in Bangladesch das eines Tages bei, damit wir aufholen können?

Es ist an der Zeit, die ABC zu verkaufen – um welchen Preis auch immer.

h/t David of Cooyal in Oz

Link: https://joannenova.com.au/2026/07/climate-change-causes-child-marriages/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 19 /2026

Meldung vom 10. Juli 2026:

Trendwende im Atlantik?

Vergleicht man die Karten der NOAA zur Wassertemperatur vom Juni 2023 und Juni 2026 nebeneinander, erkennt man eine deutliche Abkühlung.

Im Juni 2023 herrschte in weiten Teilen des Beckens Wärme. Bis Juni 2026 hatten sich jedoch große Teile des Nordatlantiks wieder auf den Durchschnitt oder darunter abgekühlt:

Die AMO schlug um das Jahr 1995 ins Positive um. Drei Jahrzehnte später könnte die Abkühlung, die sich nun über das gesamte Becken ausbreitet, die erste Phase einer Rückkehr in den negativen Bereich sein.

Ein negativer AMO würde einen kühleren Nordatlantik, kühlere Bedingungen in Europa und anderen Teilen der nördlichen Hemisphäre, ungünstigere Bedingungen für große Atlantik-Hurrikane, veränderte Niederschlagsmuster und eine stärkere Erhaltung des arktischen Meereises begünstigen.

Die Umkehr ist noch nicht bestätigt. Es wird Jahre dauern, bis wir Gewissheit haben. Doch der Hitzegipfel des Atlantiks im Jahr 2023 ist eindeutig vorbei.

Link: https://electroverse.substack.com/p/alaskas-summer-shivers-greenland?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 11. Juli 2026:

Geologische Prozesse gleichen die CO₂-Freisetzungen durch schmelzenden Permafrost aus

Ein Großteil des von Klimamodellen vorhergesagten Temperaturanstiegs ist keine direkte Reaktion auf steigende Treibhausgasemissionen, sondern geht vielmehr auf Sekundäreffekte oder Rückkopplungs-Prozesse zurück, von denen Klimamodelle annehmen, dass sie bei steigenden Temperaturen auftreten werden. Zu diesen Rückkopplungs-Prozessen oder Folgewirkungen, von denen viele, wenn nicht sogar alle Klimamodelle ausgehen, gehört das Auftauen des Permafrosts in der Arktis, wodurch den Modellen zufolge gespeichertes Methan und Kohlendioxid freigesetzt wird, unter anderem aus Flüssen, in die das Schmelzwasser fließt.

Jüngste in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichte Forschungsergebnisse legen nahe, dass alle in Klimamodellen modellierten sekundären Emissionseffekte des Permafrostschmelzens neu berechnet werden müssen, um einem neu entdeckten mildernden Effekt Rechnung zu tragen.

Die Forschung eines internationalen Teams aus 14 Wissenschaftlern von Universitäten und Forschungsinstituten aus sieben Ländern ergab, dass die mit der Erwärmung zunehmende Gesteinsverwitterung die Menge an CO₂ reduziert, die unter sich erwärmenden Klimabedingungen freigesetzt wird.

Die Forscher nutzten geochemische Modellierung, „um abzuleiten, wie sich das Auftauen des Permafrosts über Jahrzehnte bis Jahrhunderte hinweg auf die Bio-Geochemie der Flüsse auf dem Qinghai-Tibet-Plateau auswirken könnte. Im Allgemeinen deutet ihre Analyse des Untersuchungsgebiets darauf hin, dass die Gesteinsverwitterung die von Flüssen freigesetzte CO₂-Menge um etwa 35 Prozent reduziert, wobei es je nach Einzugsgebiet Schwankungen gibt.

„Wir haben festgestellt, dass die CO₂-Emissionen der Flüsse zurückgehen, während die Kohlenstoffaufnahme durch Gesteinsverwitterung zunimmt, wenn die Permafrostdecke abnimmt“, erklärte Liwei Zhang, Biogeochemiker an der East China Normal University und Mitautor der Studie, gegenüber Science Direct. „In einigen Einzugsgebieten, in denen der Permafrost lückenhafter geworden ist, war die durch Verwitterung bedingte Kohlenstoffaufnahme groß genug, um die CO₂-Emissionen der Flüsse auszugleichen oder sogar zu übersteigen.“

Diese Verringerung oder Kompensation der modellierten Kohlendioxidemissionen aus Flüssen als Reaktion auf die Gesteinsverwitterung wird in Klimamodellen nicht berücksichtigt. Sollten die Schlussfolgerungen der Studie zutreffen, ist es von entscheidender Bedeutung, diesen negativen Sekundäreffekt zu berücksichtigen.

„Daher könnten Kohlenstoffflüsse aus chemischer Verwitterung mit fortschreitendem Permafrosttauen zunehmend an Bedeutung gewinnen und möglicherweise sogar die CO₂-Emissionen der Flüsse übersteigen“, heißt es in dem Artikel. „Unsere Ergebnisse entwirren das Zusammenspiel zwischen biologischen und geologischen Kohlenstoffflüssen, die für die Kryosphäre und den globalen Kohlenstoffkreislauf von Bedeutung sind.“

Quellen: Science Daily; Nature

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-584-they-knew-impossible-climate-model-scenario-widely-used-despite-known-flaws/, dritte Meldung (frei zugänglich)

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Meldung vom 15. Juli 2026:

Fällt in der Inneren Arktis in diesem Jahr der Sommer aus?

Ein Blick auf die Innere Arktis: Die Rekordkälte zeigt keine Anzeichen, nachzulassen.

Wie bereits berichtet, lagen die Temperaturen nördlich von 80° N im Juni bei durchschnittlich -2,2 °C – der kälteste Juni seit Beginn der DMI-Aufzeichnungen im Jahr 1958.

Die Kältewelle setzte Mitte Mai ein und hielt bis in die erste Julihälfte an. Die Tagestemperaturen bewegten sich um den Gefrierpunkt und lagen deutlich unter dem Mittelwert des DMI für den Zeitraum 1958–2002.

Die besonders kalten Sommer in der Zeitreihe sind 2013 und 2014 (unten), als die Temperaturen den langfristigen saisonalen Mittelwert größtenteils nicht erreichten. Bislang übertrifft das Jahr 2026 (oben) diese Sommer jedoch bei weitem, da die Temperaturen immer noch nicht einmal über den Gefrierpunkt steigen.

Laut Modellen soll das auch vorerst so bleiben.

Die jüngsten erweiterten Ensemble-Prognosen des ECMWF sagen bis zum 28. August – also praktisch für den Rest der Schmelzsaison in der Hocharktis – unterdurchschnittliche Temperaturen in weiten Teilen der zentralen Arktis voraus.

Kaltluft allein bestimmt zwar nicht den Meereisverlust – auch Winde und Meeresströmungen spielen eine Rolle –, doch Temperaturen um den Gefrierpunkt schränken offensichtlich die für das Abschmelzen der Oberfläche verfügbare Wärme ein.

Der Juni 2026 hat bereits Einzug in die Rekordbücher gehalten. Sollte sich die Vorhersage bestätigen, könnte die Hocharktis nun vor einem noch selteneren Ereignis stehen: einem Jahr ohne Sommer!

[Hervorhebung im Original]

Link: https://electroverse.substack.com/p/siberias-summer-chill-antarctica?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Waldbrände in Kanada in einem kalten Jahr

Cap Allon

Der Rauch der kanadischen Waldbrände färbte den Himmel über Massachusetts diese Woche orange. Senator Ed Markey blickte nach draußen, erklärte, dass „die Klimakrise da ist“, und kündigte an: „Wir brauchen einen Green New Deal.“

Bild: Luftaufnahmen der Waldbrände in der Nähe von Thunder Bay, Ontario. Derzeit wüten Hunderte von Bränden in der Provinz, was zu eingeschränkter Sicht und schlechterer Luftqualität in der gesamten Region sowie im nördlichen Teil der USA führt.

Die Waldbrände werden jedoch nicht durch Hitze verursacht.

In den 120 Tagen (bis zum 16. Juli) lagen die Temperaturen in weiten Teilen Kanadas – einschließlich Ontario (sowie Alaska und Grönland) – unter dem mehrdekadischen Durchschnitt. Die landesweite Temperaturanomalie war negativ (siehe auch die entsprechenden Meldungen in den Kältereports).

Waldbrände können auch in einem kühlen Jahr auftreten, da ein Brand von der Entzündung, trockenem Brennstoff, Wind und den Waldbedingungen abhängt – und nicht lediglich von der Temperaturanomalie auf einer Karte.

Zudem stützt die Langzeitreihe die Behauptung einer unaufhaltsam zunehmenden Hitze in keiner Weise.

Eine Rekonstruktion der heißen Tage in Kanada anhand des GHCN-Daily-Stationsarchivs der NOAA (siehe unten) zeigt keinen anhaltenden Anstieg von 1910 bis 2025. In den 1920er-, 1930er- und 1940er-Jahren wurden wiederholt Werte verzeichnet, die mit denen der letzten Jahrzehnte vergleichbar waren oder diese sogar übertrafen.

Die offensichtliche Ausnahme in der jüngeren Vergangenheit ist das Jahr 2021, das von der außergewöhnlichen Hitzewelle im pazifischen Nordwesten im Juni und Juli geprägt war, die in ganz British Columbia zahlreiche Rekorde brach. Abgesehen von dieser Anomalie ist von der behaupteten explosionsartigen Zunahme extremer Hitze in Kanada nichts zu erkennen:

Der über die USA nach Süden ziehende Rauch ist kein Beweis dafür, dass es in Kanada wärmer geworden ist, wie die Medien behaupten.

Eine weitere Rauchwolke aus Waldbränden wird an diesem Wochenende über die Großen Seen nach Süden ziehen.

Kanadas eigene Leitlinien nennen Brennstoff, Landschaft, Wind, Bodenfeuchtigkeit, Wetter und die Schneedecke im Winter als die wichtigsten Faktoren für Brände. Blitzeinschläge lösen etwa 45 % der kanadischen Waldbrände aus, sind jedoch für 81 % der verbrannten Fläche verantwortlich, vor allem weil die Einschläge an abgelegenen Orten auftreten, wo Brände erst spät entdeckt werden und die Bekämpfung schwierig ist. Menschliche Fahrlässigkeit verursacht die meisten der übrigen Brandausbrüche.

Dann ist da noch das Management.

Kanada ist das einzige G7-Land ohne eine eigene nationale Behörde für die Bekämpfung von Waldbränden. Die Zuständigkeit liegt weiterhin bei den Provinzen und Territorien, wobei die [kanadische] Bundesregierung auf Anfrage Unterstützung leistet und koordiniert.

Das Canadian Interagency Forest Fire Centre koordiniert den Austausch von Personal, Flugzeugen, Ausrüstung und Fachwissen. Es handelt sich um eine gemeinnützige Einrichtung zur gemeinsamen Nutzung von Ressourcen – nicht um eine zentralisierte Brandbekämpfungszentrale auf Bundesebene.

Die Gefahren, die entstehen, wenn brennbares Material sich ansammelt, sind kaum eine neue Erkenntnis.

Ein Bericht aus dem Jahr 1992 in „The Forestry Chronicle“ beschrieb kontrollierte Brände als kosteneffizient und vereinbar mit den Zielen der Wald-, Wildtier- und Parkbewirtschaftung. Doch diese Praxis ist weitaus älter. Indigene Völker in ganz Nordamerika setzten regelmäßig kulturelle Brände geringer Intensität ein, um Unterholz zu roden, Lebensräume zu erneuern und mosaikartige Landschaften zu schaffen, welche die Ansammlung von Brennstoff begrenzten und die Ausbreitung sowie die Schwere größerer Waldbrände verringerten.

Parks Canada räumt selbst ein, dass jahrzehntelange Brandbekämpfung zu dichten Wäldern geführt hat, in denen sich grobes Holzabfallmaterial angesammelt hat.

Feuer ist zudem ein natürlicher und notwendiger Bestandteil vieler Ökosysteme. Es räumt angesammeltes Material weg, führt dem Boden Nährstoffe zurück, öffnet das Walddach und fördert die Artenvielfalt. Der Versuch, jeden Brand auf unbestimmte Zeit zu unterdrücken, kann lediglich dazu führen, dass Brennstoff für einen späteren, noch größeren Brand angesammelt wird.

Heute wird jede Rauchwolke sofort dem „Klimawandel“ angelastet. Doch Umweltschützer sollten nicht mit der Faust gegen den Himmel schütteln. Sie sollten Kanada dafür kritisieren, dass es wiederholt versäumt hat, seine Wälder zu bewirtschaften.

Das Gesamtbild ist für die Klimaille noch vernichtender.

[Hervorhebung im Original]

Bis zum 1. Juli lagen die globalen Brandflächen im Jahr 2026 laut offiziellen GWIS-Satellitendaten auf einem Rekordtief:

In diesem Jahr liegt Afrika 43 % unter dem Durchschnitt, Amerika 48 %, Asien 29 %, Europa sogar 67 % und Ozeanien 22 %.

Afrika, Amerika und Europa befinden sich auf Rekordtiefständen…

Nord- und Südamerika:

Europa:

Und 2026 ist kein Einzelfall.

Die NASA stellte fest, dass die weltweit von Bränden betroffene Fläche zwischen 1998 und 2015 um fast 25 % zurückgegangen ist.

Satellitendaten von Copernicus zeigen, dass 2025 die weltweit niedrigsten Emissionen durch Waldbrände seit Beginn der Satellitenbeobachtung verzeichnet worden sind:

Lässt man die Daten bis in die Zeit vor der Satellitenbeobachtung zurückreichen, zeigt sich der gleiche rückläufige Trend:

Eine Tatsache, welche die Medien bei der Berichterstattung über regionale Waldbrände nicht hervorheben: Die Welt brennt weniger.

Link: https://electroverse.substack.com/p/hunga-tongas-water-vapor-remains?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE