Ding Dong, RCP8.5 ist tot!

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THIS

Seit Jahren werden wir mit einer endlosen Flut apokalyptischer Klimakatastrophen-Schreckensmeldungen gefüttert – tödliche Hitzewellen, biblische Überschwemmungen, verheerende Dürren, zerstörerische Hurrikane, um nur einige zu nennen.

Und ich spreche hier nicht nur von Sensationsgier seitens der Medien. Die Wortwahl mag zwar etwas weniger dramatisch gewesen sein, doch offizielle Stellen, angefangen bei der UNO, haben sich ebenso schuldig gemacht, darunter auch unser eigenes Wetteramt.

All diese Schreckensszenarien haben eines gemeinsam: Sie basieren auf Emissionsszenarien, die von unabhängigen Experten seit langem als unrealistisch hoch angesehen werden. Das betreffende Szenario ist als RCP8.5 bekannt.

RCPs sind eine Reihe von Entwicklungspfaden für Treibhausgas-Konzentrationen (keine Emissionsszenarien im eigentlichen Sinne), die vom IPCC für Klimamodellierungen und -prognosen verwendet werden. Sie beschreiben verschiedene mögliche zukünftige Verläufe der Treibhausgas-Konzentrationen in der Atmosphäre und den daraus resultierenden Strahlungsantrieb (die Veränderung der Energiebilanz in der Erdatmosphäre, gemessen in W/m²) bis zum Jahr 2100.

RCP 8.5 ist der höchste Wert und basiert auf einem anhaltenden, starken Anstieg der Treibhausgas-Emissionen:

Er wurde 2021 von einem der Ko-Vorsitzenden des IPCC wie folgt beschrieben:

„Das emissionsintensive RCP8.5-Szenario wurde lange Zeit als ‚Business-as-usual‘-Pfad beschrieben, bei dem der Schwerpunkt weiterhin auf Energie aus fossilen Brennstoffen liegt und keine klimapolitischen Maßnahmen ergriffen werden. Dies trifft nach wie vor zu 100 % zu.“

Energieexperten haben jedoch erklärt, dass eine Fortsetzung des jüngsten Wachstums beim Verbrauch fossiler Brennstoffe schlichtweg nicht möglich ist, da die Reserven an Kohle, Gas und Öl nicht ausreichen, um einen solchen Bedarf zu decken.

Nun wurde offiziell bekannt gegeben, dass RCP8.5 und andere ähnlich hohe Szenarien, wie beispielsweise RCP6.0, in Zukunft gestrichen werden.

Plötzlich wurden die Weltuntergangsprognosen einer Erwärmung um 4 °C verworfen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass die Szenarien mit geringeren Emissionen glaubwürdiger wären. Doch wie Prof. Roger Pielke Jr. es formuliert:

Die mittlerweile unglaubwürdigen Szenarien am oberen Ende der Skala – RCP8.5, SSP5-8.5 und SSP3-7.0 – sind nicht nur akademische Konstrukte, die in esoterischer Forschung verwendet werden. Sie sind in den politischen Strategien und Vorschriften der meisten der weltweit größten Volkswirtschaften verankert, finden sich in den wichtigsten multilateralen Institutionen der Welt wieder und werden in den Klimastresstests verwendet, die über Bankkapital in Höhe von Hunderten Milliarden Dollar entscheiden. – Quelle

In diesem Land wird die Regierungspolitik davon beeinflusst, und selbst die Stresstests der Bank of England für Banken und Versicherungen müssen diese Worst-Case-Szenarien berücksichtigen.

Nehmen wir zum Beispiel das Met Office.

Im Jahr 2022 veröffentlichte es einen Bericht mit dem Titel „UK Climate Projections“ (UKCP18). Ziemlich harmlos, könnte man meinen.

Doch gleich zu Beginn wird darauf hingewiesen, dass sich der Bericht auf RCP8.5 konzentriert:

https://www.metoffice.gov.uk/research/approach/collaboration/ukcp

Sicher, man kann auch „Ergebnisse“ für andere Szenarien ableiten, aber es ist RCP8.5, das Schlagzeilen macht, und es sind die Prognosen auf Basis von RCP8.5, welche die Grundlage für die politische Entscheidungsfindung der Regierungen bilden.

Dies sind einige der offensichtlich weit hergeholten Behauptungen aus UKCP18:

• Die Sommer werden bis 2070 um 5,1 °C heißer und die Winter um 3,8 °C milder

• Die Temperatur der heißesten Sommertage wird bis in die 2070er Jahre um 6,8 °C steigen.

• Bis 2070 könnten die Sommerniederschläge im Durchschnitt um 45 % zurückgehen und die Winterniederschläge um 39 % zunehmen.

• Die Intensität der Sommerniederschläge wird zunehmen

• Sommerstürme werden sich mit steigenden Temperaturen bis in den Herbst hinein ausdehnen.

• In Zukunft wird es zu einem deutlichen Anstieg der stündlichen Niederschlagsextreme kommen

• Dürren im Sommer werden viel schlimmer sein

• Schnee wird der Vergangenheit angehören, außer in Bergregionen

• Der Meeresspiegel in London wird bis 2070 um 1,15 m steigen.

Das Met Office betonte: „Die Regierung wird UKCP18 nutzen, um ihre Anpassungs- und Klimaschutzplanung sowie ihre Entscheidungsfindung zu untermauern.“

Wie viel Geld hat die Regierung dann für die Anpassung an Ereignisse verschwendet, die niemals eintreten werden?

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Alle oben genannten fiktiven Behauptungen sowie viele weitere, die das Met Office seitdem aufgestellt hat, wurden durch die eigenen Daten widerlegt, die durchweg gezeigt haben, dass nichts davon in der Praxis eintritt. Dennoch dienen diese Prognosen weiterhin als offizielle Grundlage für Klimaberatung gegenüber Regierungen:

Das Met Office erklärt:

„Als Teil des Klimaprogramms des Met Office Hadley Centre bietet das UK Climate Projections 2018 (UKCP18) eine Reihe von Instrumenten, die Entscheidungsträgern dabei helfen sollen, ihre Risikoexposition gegenüber dem Klimawandel einzuschätzen und sich daran anzupassen.

Das UKCP18-Projekt nutzt modernste Klimawissenschaft, um aktuelle Beobachtungsdaten und Klimaprognosen bis zum Jahr 2100 für Großbritannien und weltweit bereitzustellen. Das Projekt baut auf dem Erfolg der UK Climate Projections 2009 (UKCP09) auf und liefert die aktuellste Einschätzung darüber, wie sich das Klima in Großbritannien im Laufe des 21. Jahrhunderts verändern könnte.“ Quelle

Nun wissen wir, dass das Met Office der Regierung Empfehlungen auf der Grundlage fehlerhafter Annahmen vorgelegt hat. Es muss nun UKCP18 vollständig zurückziehen und erklären, warum es diese Prognosen überhaupt verwendet hat, insbesondere angesichts der seit langem bestehenden Kritik an RCP8.5.

Die Regierung muss ihrerseits nun reinen Tisch machen und unverzüglich alle Programme, Ausgaben und Ziele aussetzen, die auf der Grundlage der Klimaprognosen des Met Office gerechtfertigt worden sind.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/09/ding-dong-rcp8-5-is-dead/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Ich bleibe bei meiner Auffassung: Solange nichts davon in den MSM erscheint, ist hier gar nichts tot! Gerade in unserem Land scheint mir diese Medien-Diktatur besonders ausgeprägt! Und außerdem: Zu viele und zu mächtige Individuen werden bestimmt nicht kampflos diese Lüge aufgeben. Dennoch, es wird wohl spannend.

 




Co-op City: So sieht es aus, wenn die Energie-Realität einen einholt

Francis Menton, THE MANHATTAN CONTRARIAN

Co-op City im New Yorker Stadtteil Bronx ist die größte Genossenschafts-Wohnsiedlung der Stadt und sogar der gesamten Vereinigten Staaten. Die in den 1960er- und 1970er-Jahren erbaute Anlage umfasst mehr als 15.000 Wohneinheiten in rund 35 Hochhäusern sowie eine kleinere Anzahl von Reihenhäusern. Hier ist ein Luftbild von etwa einem Viertel des Komplexes, das heute in der New York Post erschienen ist (Quelle: Wikipedia):

Durchstreichung im Original; A. d. Übers.

Co-op City ist nun plötzlich zum Brennpunkt des Konflikts zwischen Energie-Phantasterei und Realität geworden, der immer deutlicher zutage tritt, je näher die Fristen für die Umsetzung der Klimagesetze des Staates und der Stadt aus dem Jahr 2019 rücken. Die New York Post berichtet heute in einem ausführlichen Artikel mit der Überschrift [übersetzt] „New Yorks Klimavorgaben könnten die Gebühren im erschwinglichen Wohnkomplex Co-op City von 950 Dollar auf 4.000 Dollar in die Höhe treiben“ über die realistische Seite der Geschichte.

Doch bevor wir darauf eingehen, wollen wir uns zunächst die Phantasie-Seite der Geschichte ansehen, die weiterhin weite Teile der lokalen Bevölkerung fest im Griff hat. Bereits im Januar reichte eine Gruppe von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden, die sich „Koalition für sichere und zuverlässige Energie“ nennt, bei der Public Service Commission (PSC) eine Petition ein, in der sie darum bat, eine Anhörung darüber abzuhalten, ob die Fristen des staatlichen Klimagesetzes verlängert werden sollten, das derzeit ab 2030 greifen soll. (Die Petition finden Sie unter Punkt 63 bei „Filed Documents“ in diesem PSC-Verfahren.) Die PSC leitete daraufhin ein öffentliches Konsultationsverfahren zu dieser Petition ein, das noch andauert.

In den letzten Wochen hat die Zahl der Stellungnahmen stark zugenommen, und es sind unzählige Kommentare eingegangen. Es mag Sie überraschen oder auch nicht, dass Hunderte dieser Kommentare identisch oder fast identisch sind. (Um die Kommentare einzusehen, klicken Sie auf den oben genannten PSC-Link und dann auf die Registerkarte „Public Comments“.) Die Kommentare wurden offenbar von Umweltaktivistengruppen zusammengetragen, die ihre Mitglieder und Spender gebeten haben, vorformulierte Antworten zu unterzeichnen und einzureichen.

Hier ist ein Auszug aus einer dieser Standardantworten, die kopiert und in Hunderte dieser identischen Kommentare eingefügt worden ist:

Jede weitere Investition in die fossile Energiewirtschaft wird negative finanzielle Auswirkungen auf die New Yorker haben. Die Energiekosten in New York werden vom Preis fossiler Brennstoffe bestimmt, der starken Schwankungen unterliegt und von Ereignissen beeinflusst wird, die außerhalb der Kontrolle New Yorks liegen, wie beispielsweise der Einmarsch Russlands in die Ukraine und der Krieg der USA gegen den Iran. Das Festhalten an fossilen Brennstoffen bedeutet für die New Yorker unvorhersehbare, unerschwingliche Rechnungen. Erneuerbare Energien – die keinen Brennstoff benötigen – bieten vorhersehbare Kosten, wodurch Familien weniger anfällig für Energiepreisschocks sind. Erneuerbare Energien sind eine langfristige Kosteneinsparungsstrategie, die die Erschwinglichkeit fördert und die Kunden der New Yorker Versorgungsunternehmen vor den Auswirkungen schwankender Preise für fossile Brennstoffe schützt. Ich fordere die PSC nachdrücklich auf, den unbegründeten Antrag auf eine Anhörung abzulehnen. . . .

Anscheinend sind diese vielen hundert Kommentatoren zu der Überzeugung gelangt, dass der Übergang von einer, wie sie es nennen, „fossilen Wirtschaft“ zu „erneuerbaren Energien“ eine „langfristige Kosteneinsparungsstrategie“ sei, die den New Yorkern „Erschwinglichkeit“ bringe. Nichts in ihren Briefen gibt einen Hinweis darauf, wie sie zu dieser Schlussfolgerung gelangt sind oder welche Berechnungen oder Machbarkeitsstudien sie durchgeführt haben, um die „Erschwinglichkeit“ zu ermitteln, die ihrer Meinung nach mit „erneuerbaren“ Energien so leicht zu erreichen ist.

Unterdessen sieht man sich in Co-op City, der Realitäts-Seite der Gleichung, mit den tatsächlichen Kosten konfrontiert, die durch die Einhaltung der bevorstehenden und sich überschneidenden Vorgaben der Klimagesetze des Staates und der Stadt entstehen. Co-op City ist eine Eigentümergemeinschaft, so dass die Kosten für die Einhaltung der Vorschriften auf die Eigentümer entfallen. Die ethnische Zusammensetzung der Gemeinschaft ist laut NICHE.com wie folgt: 64 % Afroamerikaner, 28 % Hispanics, 4 % Weiße und 4 % Sonstige. Das entspricht also nicht gerade der Vorstellung einer hochnäsigen Genossenschaft an der Park Avenue in Manhattan. Co-op City verfügt derzeit über ein eigenes Kraftwerk – befeuert mit Erdgas –, das den gesamten Strom für den Komplex sowie Heizung, Warmwasser und Klimaanlage liefert. Die monatlichen Nebenkosten für die Eigentümer, in denen die Energiekosten enthalten sind, belaufen sich derzeit auf durchschnittlich etwa 950 Dollar für eine Einzimmerwohnung.

Das derzeitige mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizkraftwerk von Co-op City ist offenbar recht effizient, reicht jedoch nicht aus, um die bevorstehenden Fristen des New Yorker Gesetzes „Local Law 97“ einzuhalten. Gemäß diesem Gesetz muss bis 2035 auf Elektroheizung umgestellt werden. Nun wurden Studien zu den voraussichtlichen Kosten dieser Umstellung durchgeführt, und die „Post“ berichtet in ihrem heutigen Artikel über die Ergebnisse. Auszug:

Ein hochrangiger Vertreter von Co-Op City warnte, dass die Bewohner viermal so hohe monatliche Unterhaltskosten zahlen müssten, sollten die umstrittenen Gesetze des Staates New York zur Förderung grüner Energie nicht zurückgenommen werden. Jeffrey Buss, der Justiziar von Co-Op City erklärte, die monatlichen Unterhaltskosten könnten von 950 Dollar für eine Einzimmerwohnung auf über 4.000 Dollar in die Höhe schnellen, um die Kosten für die Vorschriften zu decken. . . . Das „Climate Leadership and Community Protection Act“ des Bundesstaates aus dem Jahr 2019 würde in Verbindung mit einem städtischen Gesetz zur grünen Energie [Local Law 97] Co-Op City dazu zwingen, sein Erdgaskraftwerk stillzulegen und es durch CO₂-freie, saubere Energiequellen wie Wind, Sonne, Wasserkraft und Batteriespeicher zu ersetzen, sagte Buss.

Zwischen den Kosten für die Umstellung auf Elektroheizung, der Stilllegung des eigenen effizienten Kraftwerks und dem Kauf großer Mengen zusätzlichen Stroms von Con Edison rechnen sie damit, dass sich die monatlichen Unterhaltskosten der Bewohner etwa vervierfachen werden – von unter 1000 Dollar pro Monat auf etwa 4000 Dollar. Anscheinend ist es das, was die Kommentatoren der PSC als „bezahlbar“ ansehen.

Co-op City hat geprüft, „erneuerbare“ Energiequellen als Ersatz für sein Erdgaskraftwerk zu errichten, ist jedoch zu dem Schluss gekommen, dass dies völlig undurchführbar ist:

Buss erklärte, es sei technisch unmöglich, das gasbefeuerte Kraftwerk von Co-op City vollständig durch sauberere Energiequellen zu ersetzen. Er sagte, erneuerbare, fossilfreie Energiequellen wie Solar-, Wind- oder Geothermie seien nicht in der Lage, den Heiz-, Kühl- und Strombedarf von Co-op City zu decken. „Obwohl unsere Kraft-Wärme-Kopplungsturbinen zu 30 % mit Wasserstoff betrieben werden können“, so Buss, „gibt es keine Wasserstoffversorgung … Ich weiß keine Lösung.“

Es gibt zwar Pläne, Solarmodule auf den Parkhäusern zu installieren, doch diese werden nur einen kleinen Teil des Strombedarfs decken können:

Co-op City diversifiziert durch die Installation von Solarmodulen auf seinen Parkhäusern, was das größte städtische Solarprojekt in den USA darstellen würde. Doch Solarenergie würde nur einen Bruchteil des Strombedarfs von Co-op City decken, sagte er.

Buss’ Fazit: Die Einhaltung der bevorstehenden Energievorschriften des Staates und der Stadt wäre „töricht“.

Wir haben es mit den Folgen des Versuchs zu tun, dass unwissende Umweltaktivisten und Politiker unser Energiesystem neu zu gestalten. Glücklicherweise verfügt Co-op City über eine große Wählerschaft, die, sobald sie erfährt, was diese Unwissenden für sie auf Lager haben, an der Wahlurne ihre Rache nehmen kann.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/29/co-op-city-what-it-looks-like-when-energy-reality-catches-up-to-you/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Einen Vertrag über den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen ausbrüten

David Wojick

Etwa 60 Länder haben sich gerade versammelt, um zu versuchen, einen weltweiten Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe einzuleiten. Im Moment ist das eher eine Show als eine ernstzunehmende Drohung, daher sollte man das Ganze mit einem gewissen Humor betrachten. Pläne, das Unmögliche zu erreichen, müssen einfach komisch sein.

Derzeit gibt es lediglich eine Vielzahl von Vorschlägen. Der mit Abstand lustigste ist ein vorgeschlagener Ausstiegstermin für Kohle im Jahr 2030. Wissen sie denn nicht, dass China jährlich über 5 Milliarden Tonnen verbrennt? Dass Indien, Indonesien und andere Länder rasch ganze Flotten neuer Kohlekraftwerke errichten? Dieser Wahnsinn ist das Maß aller Dinge der Ausstiegsbewegung.

Der bedrohlichste Vorschlag ist die Ausarbeitung eines neuen Abkommens über fossile Brennstoffe (FFT), das den schrittweisen Ausstieg vorschreibt und von den Ländern ratifiziert werden kann. Als Abkommen wäre das FFT ein rechtsverbindliches Instrument, das vor Gericht durchsetzbar wäre. Das FFT hat hier eine eigene Förderorganisation.

Besonders interessant ist, dass ein solcher Vertrag das Potenzial hat, das UN-Klimaprogramm zu destabilisieren. Das UN-Programm basiert auf einem bestehenden Vertrag, der Klimarahmenkonvention von 1992 (FCCC).

Die FFT könnte mit der FCCC konkurrieren, etwa um finanzielle Mittel und sogar um Zuständigkeiten. Die FCC könnte die FCCC sogar überflüssig machen.

Das ist kein Zufall, ist doch die FFT aus der Frustration über die FCCC heraus entstanden. Die jährliche Entscheidungssitzung der FCCC ist die bekannte COP, was für „Conference of the Parties“ steht.

Es bedurfte 28 COPs, um endlich den Begriff „fossile Brennstoffe“ in einen Beschluss aufzunehmen, und dieser hatte keinerlei Durchschlagskraft. Der Grund dafür ist einfach. Die Regeln der FCCC-COP verlangen einstimmige Beschlüsse, so dass niemals etwas Kontroverses gesagt wird. Auf der COP 30 gab es eine Initiative für einen Beschluss, der nationale Fahrpläne für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen forderte. Diese scheiterte, doch die aktuelle Ausstiegskonferenz wurde als Zugeständnis genehmigt.

Da die FFT nicht Teil der Charta der Konferenz ist, ist keineswegs klar, welchen Bezug dieser Vertrag zur UNO hat – möglicherweise gar keinen. Es ist also durchaus möglich, dass die FFT-Bewegung mit dem UN-Programm um Aufmerksamkeit, Finanzmittel und andere Ressourcen konkurrieren könnte. Das UN-Programm könnte sogar zu ihrem Niedergang beigetragen haben.

Die Konferenz selbst hat einige Fortschritte auf dem Weg zur Unmöglichkeit gemacht, welche die FFT-Bewegung nutzen kann. Frankreich behauptet, einen Modellfahrplan für den Ausstieg erstellt zu haben. Ich habe ihn nicht gesehen, aber wahrscheinlich wird darin viel Kernenergie eingesetzt. Frankreich geht davon aus, dass seine Unternehmen einen Großteil der Arbeit erhalten werden, wenn die Welt auf Kernenergie setzt.

Außerdem wurde ein sogenanntes „Expertengremium“ eingerichtet, das den Ländern bei der Ausarbeitung nationaler Fahrpläne für den Ausstieg helfen soll. Es wird hier beschrieben.

Als Mitglieder werden Wissenschaftler und Ökonomen genannt, Ingenieure sind jedoch nicht dabei. Das ist also wieder einmal reine Fantasie.

Es ist leicht nachvollziehbar, wie die Ausarbeitung eines Fahrplans für den Ausstieg zur Verabschiedung eines Ausstiegsabkommens führen kann, um diesen durchzusetzen. Dazu braucht es lediglich eine starke grüne Regierung, wie sie die meisten Länder von Zeit zu Zeit bekommen, wenn das politische Pendel weit nach links ausschlägt.

Es ist auch leicht vorstellbar, dass diese FFT-Bewegung die FCCC ablöst. Warum ein Vermögen für riesige zehntägige globale Treffen ausgeben, bei denen nichts beschlossen wird? Besser ist es, auf nationaler Ebene zu agieren und ein Land nach dem anderen zu gewinnen.

Dass das Ziel unmöglich und schlecht durchdacht ist, hat wenig Einfluss auf die politische Realität. Die Bewegung für einen Vertrag über fossile Brennstoffe ist potenziell sogar noch gefährlicher als das UN-Klimaprogramm. Sie muss sorgfältig beobachtet werden.

Bleiben Sie bei CFACT auf dem Laufenden, während dieses junge Monster wächst.

Link: https://www.cfact.org/2026/05/05/hatching-a-fossil-fuel-phase-out-treaty/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Zyklon-Aktivität im Pazifik ist nicht das, was sie laut Propaganda sein soll!

Cap Allon

Eine neue Studie in der Fachzeitschrift „Natural Hazards“ untersucht die Befürchtungen hinsichtlich Zyklonen im weltweit aktivsten tropischen Zyklonbecken: dem westlichen Nordpazifik.

Dies ist das Becken, aus dem Stürme auf die Philippinen, Japan, China, Vietnam, Korea, Taiwan und Mikronesien treffen. Wenn die „vom Menschen verursachte Erwärmung“ zu einer Zunahme der Häufigkeit und Stärke von Zyklonen führen würde, müsste sich dies hier zeigen.

Die Studie untersuchte Beobachtungen aus der Satellitenära von 1980 bis 2023 anhand der Zugbahnen tropischer Wirbelstürme und der maximalen Windgeschwindigkeiten. Klimamodelle sagen stärkere tropische Wirbelstürme im Zuge der Erderwärmung voraus, wobei bei einer globalen Erwärmung um 2 °C ein Anstieg der Intensität um etwa 1 % bis 10 % erwartet wird.

Die Beobachtungen widersprechen diesem Szenario jedoch.

Im westlichen Nordpazifik ist die Häufigkeit tropischer Wirbelstürme zurückgegangen. Die Studie berichtet von einem signifikanten Rückgang von 0,9 Stürmen pro Jahrzehnt im gesamten Becken. Auch bei Übertritten auf Land ist kein deutlicher Anstieg zu verzeichnen: „Insgesamt waren die Trends bei den Landgängen tropischer Wirbelstürme für jedes einzelne analysierte Land bzw. jede Region insignifikant.“

Die Studie untersuchte auch die ACE, also die akkumulierte Zyklon-Energie.

Die ACE ist ein einfacher Maßstab dafür, wie viel Zyklon-Aktivität ein Becken erzeugt. Sie kombiniert die Stärke und die Dauer von Stürmen. Stärkere, länger andauernde Stürme lassen die ACE steigen.

Die Studie stellte keinen signifikanten Anstieg der ACE im gesamten Becken fest.

Über Land blieb der ACE-Wert im Wesentlichen unverändert und stieg nur um 0,1 Einheiten pro Jahrzehnt. Im gesamten Becken war sogar ein Rückgang des ACE-Werts um 7,6 Einheiten pro Jahrzehnt zu verzeichnen, obwohl dieser Rückgang statistisch nicht signifikant war.

Das ist nicht die Katastrophengeschichte, die der Öffentlichkeit verkauft wird.

Es ist ein unübersichtliches, regionales, von Zirkulationsmustern geprägtes Bild, das stark von El Niño und La Niña beeinflusst wird. La Niña drängt Stürme tendenziell näher an Land, was Vietnam, Südchina und die Philippinen betrifft. El Niño lässt Stürme tendenziell weiter östlich entstehen, was längere Zugbahnen und eine stärkere Kurve in Richtung Japan ermöglicht.

Die Ergebnisse der Studie lassen sich kaum schönreden: Von 1980 bis 2023 zeigt der westliche Nordpazifik eine abnehmende Zyklonhäufigkeit, keinen signifikanten Anstieg der Landfälle auf Länderebene, vernachlässigbare ACE-Veränderungen über Land und auch keinen signifikanten Anstieg des ACE im gesamten Becken.

Das globale Bild ist ebenso vernichtend:

Link: https://electroverse.substack.com/p/may-cold-grips-europe-indias-summer?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klima-Fakten-Check April 2026

Vorbemerkung des Übersetzers: Dieser Fakten-Check soll hier beispielhaft stehen für die grobe Falsch-Berichtersattung bzgl. Klima und Wetter in den MSM allgemein. Die Zusammenstellung hat die Form von Graphiken, die ich nur via Google Translator als geschlossene Einheit übersetzen lassen kann ohne Eingriffsmöglichkeit für stilistische Verbesserungen, wie ich es in meinen anderen Übersetzungen grundsätzlich handhabe.

Bei ClimateDepot gibt es eine solche Zusammenstellung jeden Monat.

Beiträge von: The Committee for a Constructive Tomorrow, The Heartland Institute, the Competitive Enterprise Institute, the Energy & Environmental Legal Institute, and the International Climate Science Coalition, and Truth in Energy and Climate.

Entlarvung des „Fingerabdrucks des Klimawandels“ – Widerlegung der Behauptung, dass das Klima Obdachlosigkeit verursacht, und Klarstellungen zu Hitzewellen, Stürmen, Waldbränden und Hagelstürmen – Außerdem: Der Atlantikstrom steht NICHT kurz vor dem Zusammenbruch

Links: Seattle Times hier und hier, Fox 13 Seattle, University of Washington plot.

 

Links: Mother Jones article, Nature Communications study, heatwave deaths.

Links: hailstorm video post, record Wisconsin hailstone, NOAA Storm Events Database.

Links: WHYY News article, NOAA data.

Links: UCLA research, HUD analysis, extreme weather frequency.

Links: The Independent article, recent publications, AMOC strengthening, cited study, high-end emissions scenarios.

Links: RNZ reporting, extreme rainfall trends, normalized insurance losses.

Links: Associated Press article, Eaton Fire, Palisades Fire, Long term fire data.

Bis zum nächsten Monat – viel Spaß mit diesen und weiteren Faktenchecks zum Thema Klima hier:

ClimateRealism.com

ClimateDepot.com

Wattsupwiththat.com

Übersetzung der Graphiken: Google Translator. Zusammengestellt von Christian Freuer für das EIKE