Das Jevons-Paradoxon erklärt, warum Netto-Null ein aussichtsloses Unterfangen ist

Nick Rendell, THE DAILY SCEPTIC

Der Sketch „End of the World“ von Peter Cook und Rowan Atkinson aus „The Secret Policemen’s Ball“ ist ein zeitloses Meisterwerk der Komödie, denn wie bei jeder großartigen Komödie erkennen wir sofort, auf wen sich der Witz bezieht. Jede Generation bringt ihre eigenen Sektenanhänger hervor, die davon überzeugt sind, dass nur sie allein die „Endzeit“ vorhersehen und möglicherweise abwenden können.

Hätte der Typ, der in meiner Heimatstadt Plakate mit der Aufschrift „Das Ende der Welt naht“ verteilte, Zugang zu den sozialen Medien gehabt, wer weiß, vielleicht wäre er ja der Greta Thunberg seiner Zeit geworden, dem Millionen Menschen an den Lippen hingen.

Greta erinnert mich immer an zwei Figuren: eine fiktive, Violet Elizabeth Bott aus der berühmten „Just William“-Reihe, das verwöhnte Gör von nebenan, das schrie: „Ich schreie und schreie, bis mir schlecht wird!“ und Elizabeth Barton, die Heilige Jungfrau von Kent, die Heinrich VIII. fast zu Fall gebracht hätte, so beliebt waren ihre Visionen und Prophezeiungen.

Während Greta mit etwa 12 Jahren die Schule abbrach, ging Barton nie zur Schule. Trotzdem traf sich Barton, genau wie Greta, wiederholt mit Heinrichs hochrangigen Ministern, auch wenn ihre Treffen für sie weitaus weniger gut endeten als die von Greta. Es war Thomas Cromwell, der, besorgt darüber, dass der Barton-Kult außer Kontrolle geriet, sie aufgrund erfundener Anschuldigungen hinrichten ließ und eine Reihe ihrer Anhänger hängen, ausweiden und vierteilen ließ.

Vielleicht sind Menschen von Natur aus darauf programmiert, sich apokalyptischen Sekten anzuschließen. Schließlich erwarten alle abrahamitischen Religionen das Ende der Welt, wie wir sie kennen. Christliche Splittergruppen wie die Zeugen Jehovas und die Christadelphians scheinen den Tag des Jüngsten Gerichts jeden Moment zu erwarten, aber vielleicht nicht eher als jene „grünen“ Eiferer, die jeden Samstag auf unserem Stadtplatz einen Tisch aufstellen, ihn mit Tuch und Broschüren bedecken und buchstäblich versuchen, den Kindern Angst einzujagen. Ironischerweise befindet sich ihr Stand direkt gegenüber dem Königreichssaal der Zeugen Jehovas! Suchen Sie sich etwas aus, sie verkaufen alle das Gleiche.

Ich persönlich habe meine Zweifel, dass die Einhaltung oder Nichtbeachtung irgendeines religiösen Dogmas einen großen Unterschied machen wird, aber das lässt sich nicht so einfach beweisen – vielleicht hilft ja ein Gebet? Was jedoch den „grünen“ Aspekt betrifft, bin ich kürzlich auf das „Jevons-Paradoxon“ gestoßen, ein Konzept, das auf wunderbare Weise die völlige Sinnlosigkeit der Erwartung verdeutlicht, dass Netto-Null-Maßnahmen die Welt bis 2050 oder zu irgendeinem Zeitpunkt vor der Erschöpfung der Vorkommen solcher Brennstoffe von fossilen Brennstoffen befreien könnten.

Der englische Ökonom Jevons wollte in seinem 1865 erschienenen Buch „The Coal Question“ die Frage beantworten, warum die Nachfrage nach Kohle mit zunehmender Effizienz der Dampfmaschinen nicht sank, sondern stieg. Die naheliegende Antwort lag in den Gesetzen von Angebot und Nachfrage, die von John Locke erkannt und später von Adam Smith weiter ausgeführt wurden. Nicht nur der Anschaffungspreis einer Dampfmaschine beeinflusste die Nachfrage, sondern auch deren Betriebskosten. Da die Betriebskosten aufgrund der höheren Effizienz sanken, stieg die Nachfrage nach Dampfmaschinen noch schneller, und die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten nahm exponentiell zu. Kohle wurde zum großen Motor des Fortschritts, und Großbritannien verfügte über riesige Vorkommen davon.

Was 1865 für Kohle galt, trifft heute genauso auf Elektrizität zu: Ob diese Elektrizität nun aus Kohle oder Windkraft gewonnen wird – weltweit können wir einfach nicht genug davon produzieren.

Dieser Punkt wurde mir von unserem Kollegen Tilak Doshi in einem kürzlich erschienenen Artikel mit dem Titel „Barclays schlägt Alarm in Sachen erneuerbare Energien“ sehr deutlich vor Augen geführt. Er stellte fest, dass erneuerbare Energien mittlerweile eine ergänzende und keine ersetzende Rolle spielen. Er veranschaulichte dies anhand der folgenden Grafik, die den weltweiten Energieverbrauch nach Energiequellen seit 1800 zeigt:

Weltweit gilt: Auch wenn wir mehr erneuerbare Energie erzeugen, verbrauchen wir nicht weniger Energie aus fossilen Brennstoffen – wir verbrauchen sie alle und wollen immer noch mehr!

Kürzlich wurde mir die komplementäre Natur neuer Formen der Stromerzeugung bewusst, als ich durch eine Halbwüstenlandschaft in Marokko fuhr. Neben der Straße lagen mehrere kleine, eingezäunte Felder, die mit Solarmodulen ausgestattet waren, welche eine Pumpe antrieben und eine gesund aussehende Ernte versorgten. Während es unwahrscheinlich war, dass ein Kraftwerk gebaut werden und diese abgelegenen Bauernhöfe mit Strom versorgen könnte, waren lokale Solaranlagen perfekt geeignet. Sie benötigten keinen Strom rund um die Uhr, sondern nur genug, um die Zisterne gefüllt zu halten.

Die Umweltschützer haben das Jevons-Paradoxon noch nicht erkannt, doch Beispiele dafür gibt es zuhauf. Nehmen wir die LED-Beleuchtung. LEDs haben nicht einfach nur die bisherigen Glühbirnen ersetzt, sondern den Markt für Beleuchtung massiv erweitert. Heute finden wir LEDs überall. Wo wir früher ein paar 60-W-Glühbirnen in unserer Küche hatten, befinden sich heute 36 5-W-LEDs an der Decke, unzählige weitere unter den Küchenschränken, noch mehr im Inneren der Schränke und mehrere in jedem Küchengerät eingebaut; wir haben sie sogar im Boden. Unser Energiebedarf für die Beleuchtung ist nicht gesunken, sondern gestiegen, obwohl LEDs zehnmal effizienter sind als alte Glühbirnen mit Wolframfaden.

Selbstfahrende Autos werden ein weiteres Beispiel sein. Wenn Sie endlich Ihr selbstfahrendes Auto in Empfang nehmen, werden Sie dann:

1. Das Auto weniger nutzen als bisher?

2. Das Auto genauso nutzen wie bisher?

3. Das Auto mehr nutzen als bisher?

Man muss kein Genie sein, um zu vermuten, dass die richtige Antwort „c“ lautet. Da man nicht mehr selbst fahren muss, wird man eher mit dem Auto zum Pub oder Restaurant fahren, anstatt zu Fuß zu gehen oder ein Taxi zu nehmen. Man wird das Auto auf eigenständige Fahrten schicken, um Besorgungen zu erledigen, Freunde abzuholen, bevor man in die Kneipe geht, oder vielleicht schickt man das Auto, um die ältere Mutter abzuholen, und lässt es sie dann wieder nach Hause fahren. Anstatt eine Hin- und Rückfahrt zu machen, um sie zu besuchen, wird das Auto zwei Fahrten machen.

Eine innovative Studie von Harb und Kollegen aus dem Jahr 2018 stellte Haushalten ein Auto mit Chauffeur zur Verfügung (als Ersatz für ein selbstfahrendes Auto) und verglich die Nutzung während des Zeitraums, in dem das Auto mit Chauffeur zur Verfügung stand, mit der Nutzung davor und danach. Die Autos wurden für die unterschiedlichsten Kleinigkeiten losgeschickt, Freunde wurden abgeholt und nach Hause gefahren – nichts war zu viel Mühe, denn für den Nutzer des selbstfahrenden Autos stellten diese zusätzlichen Aufgaben keinerlei Problem dar.

Das offensichtlichste Beispiel ist natürlich die KI. Das Jevons-Paradoxon wirkt sich auf KI-Rechenzentren genauso aus wie in den 1860er Jahren auf Dampfmaschinen, wo nicht die Dampfmaschinen selbst, sondern die Kohle der limitierende Faktor für deren Verbreitung war. Bei der KI ist es die Verfügbarkeit von preisgünstigem Strom und nicht die Rechenzentren oder die Software.

Die Tragödie für Großbritannien besteht darin, dass wir das Jevons-Paradoxon bis heute nicht begriffen haben. Wir gehen davon aus, dass erneuerbare Energien lediglich die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen ersetzen müssen, doch dies trifft nur zu, wenn wir bereit sind, stillzustehen oder Rückschritte zu machen, während unsere Konkurrenzländer darauf fokussiert sind, so viele kWh wie möglich zu den niedrigsten Kosten zu erzeugen.

„Net Zero“ erinnert eher an Malthus als an Jevons. Wir setzen uns selbst „Grenzen des Wachstums“, indem wir unsere eigene Stromerzeugungs-Industrie einschränken und damit sowohl unsere traditionellen Schwerindustrien wettbewerbsunfähig machen als auch unsere vielversprechenden neuen Industriezweige, wie beispielsweise die KI, schon im Keim ersticken.

Wenn wir weiter in die Zukunft blicken, sehen wir bereits, wie Elon Musk von solarbetriebenen Rechenzentren im Weltraum spricht. Da sie nahe dem absoluten Nullpunkt betrieben werden, benötigen diese Rechenzentren keine Kühlsysteme, die auf der Erde sowohl einen großen Teil der Energie verbrauchen als auch den größten Teil ihrer Masse ausmachen. Da es im Weltraum keine Wolkendecke gibt und die Sonne immer in Sicht ist, kann Solarenergie die umlaufenden Rechenzentren rund um die Uhr mit Strom versorgen.

Es ist unsinniges „Virtue Signalling“ der schlimmsten Sorte, unsere eigenen natürlichen Ressourcen nicht zu nutzen: Wir werden einfach ins Hintertreffen geraten, wenn die Nachfrage nach Strom für neue Anwendungen steigt.

So wie sich die Malthusianer in Bezug auf die Grenzen der Nahrungsmittelproduktion geirrt haben, werden sie sich auch in Bezug auf die zukünftige Nachfrage und das Angebot an Strom als falsch erweisen.

Die Wahrheit ist, dass insbesondere in einer Welt, in der die Macht globaler Institutionen schwindet, nicht Tugendhaftigkeit, sondern die Kosten den Energiemix bestimmen werden. Wir müssen die Büßerhemden ablegen und uns der Fülle zuwenden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/17/the-jevons-paradox-explains-why-net-zero-is-an-exercise-in-futility/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Der Begriff „Jevon-Paradoxon“ war mir neu, aber es beschreibt einen Vorgang in vielen Bereichen. Nur ein anderes Beispiel: Wird um einen Ort eine Umgehungsstraße gebaut, die für 200 Fahrzeuge pro Zeiteinheit ausgelegt ist, während die alte Trasse nur 100 Fahrzeuge pro gleicher Zeiteinheit zulässt, werden bestimmt 400 Fahrzeuge pro gleicher Zeiteinheit diese Umgehung nutzen wollen – mit der Folge, dass die Stauproblematik nach dem Bau dieser Umgehung erheblich zugenommen hat.




Anhang zum Kältereport Nr. 12 / 2026: Die Wetterentwicklung in den USA vom 15. bis zum 17. März 2026

Dipl.-Met. Christian Freuer

Die im Kältereport Nr. 12 / 2026 angesprochene Entwicklung der Zyklone von Mitte März in Teilen der USA ist selbst für dortige Verhältnisse extrem. In Mitteleuropa ist eine solche Entwicklung aufgrund der Topographie kaum vorstellbar. In Europa verlaufen die Gebirgszüge, hauptsächlich die Alpen, in ost-westlicher Richtung. Sie blockieren sehr wirksam den direkten Austausch zwischen sehr warmer Mittelmeerluft und der kälteren Luft über Mittel- und Nordeuropa. Luftmassen aus der jeweiligen Richtung werden modifiziert, die Warmluft zum Kälteren, die Kaltluft zum Wärmeren.

In den USA verlaufen die Gebirge dagegen in nord-südlicher Richtung, so dass sehr warme und sehr kalte Luft direkt aufeinander treffen können. Verstärkend kommt hinzu, das der Golf von Mexiko im Süden ein massives Reservoir feuchtwarmer tropischer Luft bildet, während im Norden die Hudson-Bay als nachhaltiger Kühlschrank fungiert. Dem zufolge ist der Temperaturgegensatz auf relativ engem Raum im Frühjahr auch am stärksten ausgeprägt (u. A. mit der Folge, dass das Frühjahr auch die Jahreszeit mit den häufigsten Tornados ist). Während sich nämlich der Golf von Mexiko jahreszeitlich bedingt aufheizt und schon im April hochsommerliche Werte aufweist, ist die Hudson Bay noch im Mai weitgehend zugefroren mit der entsprechenden Kaltluftbildung. Kommt dann auch noch hinzu, wie in diesem und den vorigen Kältereports angesprochen, dass der kanadische Kältepol besonders ausgeprägt und die Strömungskonfiguration im 500 hPa-Niveau entsprechend ausgebildet ist, dann kann wirklich extrem warme Luft aus dem Süden ungehindert und ohne wesentliche Modifizierung auf die extrem kalte Luft von der Hudson Bay treffen.

Und genau das ist hier auch geschehen.

Noch ein Wort zu Reaktionen in der Bevölkerung. Derartig intensive Entwicklungen gibt es zwar nicht in jedem Jahr, aber doch immer wieder, manchmal auch mehrmals im Jahr. Der o. g. Blizzard im Jahr 1978 fiel in meine Zeit dort, und es war sehr aufschlussreich zu verfolgen, wie man in der Öffentlichkeit damit umging. Ich hatte das seinerzeit ausführlich in einer „Beilage zur Berliner Wetterkarte“ ausführlich beschrieben. Weil es damals noch keinerlei Digitalisierung gab, habe ich diese Ausführungen gescannt und zeige sie hier im Bildformat:

Nun gab es aber natürlich auch Opfer, und ich fragte meinen Vermieter danach, nachdem ich ihm von den üblicherweise chaotischen Verhältnissen bei uns nach deutlich schwächeren Ereignissen erzählt hatte. Seine Antwort auf die Frage, warum es trotz der Vorbereitung Opfer gegeben hatte war so treffend, dass ich sie hier im Original wiedergebe:

„Okay, strange. Not here – exept for that couple of idiots. You always have that!“

Nun aber wieder zurück zur Wetterlage, um die es hier geht. Im Folgenden ist die Entwicklung in sechs Graphiken zusammen gefasst. Die Graphiken sind folgendermaßen angeordnet:

Oben ist jeweils links das Bild im „Wetterradar“ abgebildet, rechts daneben die Verhältnisse im 500-hPa-Niveau.

Darunter findet sich links das 850-hPa-Niveau und rechts davon die aktuelle Temperatur.

Die Darstellungen des „Wetterradars“ sind um 21 Uhr MEZ ≅ 16 Uhr Ortszeit ebenso wie die aktuelle Temperatur, also etwa zur Zeit des Tagesmaximums. Alle Höhenkarten sind um 00 UTC 18 Uhr Ortszeit.

Datenquellen: „Wetterradar“ und aktuelle Temperatur jeweils von wetteronline.de; alle Höhenkarten von wetterzentrale.de.

Mit ein wenig Scrollen kann man alle Darstellungen von Tag zu Tag miteinander vergleichen. Insbesondere der Vergleich der Darstellungen der aktuellen Temperatur dürfte recht aufschlussreich sein. Durch Anklicken kann man sich die Bilder vergrößern.

Hier also die Graphiken wie oben beschrieben. Zunächst vom 15. März 2026:

16. März 2026:

17. März 2026:




Kältereport Nr. 12 /2026

Vorbemerkung: Die im vorigen Kältereport angesprochene Mega-Entwicklung in den USA ist wie erwartet eingetreten. Weil es derartige Extreme in Europa aufgrund der topographischen Struktur einfach nicht gibt, wird die Entwicklung über drei Tage in einem Anhang zu diesem Report mit vielen Graphiken dokumentiert. Weil dieser Report sonst zu lang werden würde, wird der Anhang als eigener Beitrag gepostet und steht hier.

Aber auch sonst hat Cap Allon wieder einige Kalt-Extreme aufgelistet.

Meldungen vom 16. März 2026:

Rekord-Schnee in den Alpen

Ein heftiger Sturm hat Teile der Alpen unter einer dicken Schneedecke begraben; aus der ganzen Schweiz und Norditalien werden extreme Schneemengen gemeldet.

In Bosco-Gurin im Tessin fielen innerhalb von nur 24 Stunden 116 cm Schnee, was einen neuen Stationsrekord darstellte.

Anderswo in den Südalpen lagen die Gesamtmengen in höheren Lagen bei über 1 m. Starker Schneefall traf den Osten der Provinz Aosta, den Norden des Piemonts und die Südschweiz, darunter Gebiete um Gressoney und Macugnaga.

Der Schneefall beschränkte sich nicht auf die hohen Gipfel. Selbst in mittleren Höhenlagen übertraf der Sturm die Erwartungen. Pila in Valsesia war am Morgen des 15. März tief verschneit.

In der gesamten Schweiz fielen im Tessin stellenweise mehr als 1 m Neuschnee, wobei oberhalb von Zermatt und Saas-Fee fast 1 m gemeldet wurde. Andere Schweizer Skigebiete verzeichneten 40 cm, in Teilen des südlichen Berner Oberlands sogar mehr als 50 cm.

In den westlichen italienischen Alpen näherten sich die Region Monte Rosa und Macugnaga ebenso wie Cervinia ebenfalls 1 m.

Der Sturm hat zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt.

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Mallorca: Seltener März-Schnee

Am Wochenende fiel in der Serra de Tramuntana auf Mallorca Schnee, wodurch die stärksten Schneefälle des Winters auf der Insel verzeichnet wurden.

Es begann am späten Samstagabend, wobei der Schneefall bereits ab etwa 800 m Höhe einsetzte – tiefer als vorhergesagt. Der spanische Wetterdienst, die Agencia Estatal de Meteorología (AEMET), hatte Schnee erst ab 1.000 m Höhe erwartet.

Zwar fällt in den Bergen Mallorcas gelegentlich Schnee im Winter, doch ist dieser in der Regel leicht und beschränkt sich auf die höchsten Lagen. Ein Ereignis wie dieses im März, bei dem die Schneefallgrenze auf 800 m sinkt, ist für die Baleareninsel selten.

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Schnee von der Türkei bis nach Kaschmir

Starker Schneefall beeinträchtigt den Verkehr von der Osttürkei in die Höhenlagen von Kaschmir in Indien.

Im Südosten der Türkei ging eine Lawine in der Nähe von Akkaya im Bezirk Çukurca ab und verfehlte nur knapp einige Häuser.

Im Osten hat starker Schneefall die Straßenverbindung zwischen dem Kaschmir-Tal und Kishtwar in der indischen Region Jammu und Kaschmir unterbrochen.

Der Spät-Schnee hält den breiten Gebirgsgürtel vom westlichen Himalaya bis nach Ostanatolien noch bis weit in den März hinein im Griff. Dies wirkt sich auf die Schneemasse der nördlichen Hemisphäre aus, die in den letzten Tagen zugenommen hat.

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Antarktis: Kälte bis –69°C

Die Antarktis versinkt immer tiefer in der winterlichen Kälte, wobei mehrere Stationen die bislang niedrigsten Temperaturen der Saison verzeichnen.

An der Vostok-Station ist das globale saisonale Tiefstwert nun auf -69 °C gesunken, gemessen am 16. März.

Auf dem ostantarktischen Plateau herrscht derzeit verbreitet Kälte.

Am 15. März wurden an der Südpolstation -63,8 °C gemessen, während die Temperatur an der Concordia-Station auf -65,2 °C sank.

Prognosen deuten darauf hin, dass sich die Kälte in den kommenden Tagen noch weiter verstärken könnte.

Das GFS-Modell zeigt einen starken Kälteeinbruch in der Ostantarktis um den 19. März herum an, wobei die Temperaturen in Wostok voraussichtlich unter -70 °C fallen werden – ein Wert, der zu dieser frühen Jahreszeit selten erreicht wird.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-snow-pounds-the-alps-rare?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 17. März 2026:

Philippinen: Seltene März-Kälte

Ungewöhnlich niedrige Temperaturen haben Luzon auf den Philippinen erfasst, wo die Werte in der kühlen Jahreszeit selten unter 10 Grad Celsius fallen.

An der Benguet State University in La Trinidad (1.300 m) sind die Temperaturen auf 7,5 °C gefallen – nur knapp unter dem nationalen März-Rekord von 7,4 °C, der 1963 in Baguio gemessen wurde.

In Baguio selbst sank die Temperatur diese Woche auf 9 °C – die niedrigste März-Temperatur seit mindestens dem Jahr 2000.

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USA: Schnee-Rekorde im Mittleren Westen

Ein heftiger Wintersturm hat Teile des Mittleren Westens unter einer dicken Schneedecke begraben, wobei Schneesturmbedingungen von Minnesota und Iowa bis nach Wisconsin und Michigan reichen.

Der Sturm hat zu extremen Niederschlagsmengen geführt. In Herman, Michigan, wurden etwa 91 cm gemessen, während in Mountain, Wisconsin, rund 86 cm gefallen sind. In weiten Teilen vom Südosten Minnesotas über Zentral- und Nordost-Wisconsin bis hin zur Oberen Halbinsel von Michigan wurden 51 cm oder mehr verzeichnet.

In Wausau, Wisconsin, stellte der Sturm einen neuen Tagesrekord für Schneefall auf: Es fielen 59 cm – der schneereichste Tag der Stadt seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 130 Jahren. Das nahegelegene Green Bay verzeichnete 43 cm, den schneereichsten Tag seit 1889, womit die Gesamtmenge des Sturms auf 66 cm stieg, die zweithöchste jemals gemessene Menge.

Die Gesamtmenge des Sturms in Teilen der Door County-Halbinsel in Wisconsin erreichte 69 bis 84 cm.

Im Zuge des Sturms breitet sich arktische Kaltluft nach Süden aus. Am Dienstag sind in North Dakota, Minnesota, Wisconsin und der Upper Peninsula von Michigan Temperaturen unter -18°C zu erwarten, wobei der Frost bis tief in den Süden der Vereinigten Staaten vordringen dürfte.

Die Kaltluft könnte Tages-Tiefstrekorde gefährden, und da das Tiefdruckgebiet ungewöhnlich kalte Luft über die östliche Hälfte des Landes treibt, wurden sogar seltene Schneefälle im März in Mississippi gemeldet.

Der Frühling ist jedoch auf dem Weg. Ein Großteil der USA wird sich bis zum Ende der Woche auf der anderen, warmen Seite des Jetstreams befinden.

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Alpen: Historischer 24-Stunden-Schnee

Ein heftiger Sturm am Wochenende brachte in den Alpen außergewöhnlich viel Schnee, wobei in Teilen Norditaliens und im westlichen Alpenraum innerhalb von weniger als 24 Stunden extreme Schneemengen gemessen worden sind.

In Macugnaga in Italien fielen an nur einem Tag bemerkenswerte 147 cm Schnee – eines der intensivsten kurzzeitigen Schneefallereignisse, die jemals in der Region verzeichnet worden waren.

Im östlichen Aostatal und im nördlichen Piemont lagen die Gesamtmengen weit über 1 m, wobei die Schneehöhen in höheren Lagen noch größer waren.

Der Sturm hat sich inzwischen verzogen, doch schwache Störungen streifen weiterhin über die Nordalpen. Diese sorgen für gelegentliche Schneeschauer, wobei am Dienstag und Mittwoch oberhalb von 1.000 m weitere 5 bis 10 Zentimeter möglich sind, insbesondere in Österreich.

Da hinter dem System kältere Luft zurückbleibt, werden die Temperaturen in den Alpen diese Woche voraussichtlich eher niedrig bleiben, was die Schneeschmelze im Frühling einschränkt. Mit Blick auf die Zukunft könnte es später in dieser Woche zu einer weiteren Schneerunde in den südwestlichen Alpen kommen.

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Antarktis: Fast –70°C in Wostok

In der Antarktis wurde ein weiterer saisonaler Temperaturtiefstwert verzeichnet: Am 17. März wurden an der Vostok-Station -69,8 °C gemessen.

Dieser Wert setzt eine Phase zunehmender Kälte auf dem antarktischen Plateau fort. Anfang dieser Woche wurden auch an der Amundsen-Scott-Südpolstation (-63,8 °C) und der Concordia-Station (-65,2 °C) saisonale Tiefstwerte gemeldet.

Prognosen deuten darauf hin, dass die Kälte in den kommenden Tagen noch zunehmen könnte, wobei einige Vorhersagen für Vostok Werte unter -70 °C erwarten.

Link: https://electroverse.substack.com/p/rare-march-cold-hits-the-philippines?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 18. März 2026:

USA: Starker Blizzard an den Großen Seen, seltener Schnee im Süden, Rekord-Kälte

Ein heftiger Wintersturm zum Saisonende hat Teile des oberen Mittleren Westens unter außergewöhnlichen Schneemengen begraben, wobei Kälterekorde verzeichnet wurden und es bis weit nach Süden in den USA zu seltenen Schneefällen kam.

Die Upper Peninsula im Norden Michigans verzeichnete einige der höchsten Gesamtmengen.

In Round Lake wurden 132 cm Schnee gemessen, am Cusino Lake 123 cm und in Herman 114 cm. Forest Lake meldete 108 cm und Three Lakes 101 cm.

Der Sturm erstreckte sich weit über den üblichen Schneegürtel hinaus.

Im Norden Alabamas fiel in der Region um Huntsville messbarer Schnee.

In Triana beispielsweise wurden 5 cm gemessen, was dem Tagesrekord von Huntsville vom 16. März 1900 entspricht. Auch die dünne Schneedecke in Birmingham stellte einen Tagesrekord dar, während selbst so weit südlich wie Alexander City und Anniston noch Spuren von Schnee gemeldet wurden.

Gleichzeitig wurden Hunderte von Kälterekorden gebrochen, vom Norden Minnesotas bis hinunter nach Südtexas.

[Hervorhebung im Original]

Um nur einige Beispiele aus Arkansas zu nennen: Am 17. März fielen die Temperaturen in El Dorado auf -5 °C, in Monroe auf -3 °C und in Tallulah auf -3 °C – allesamt neue Tages-Tiefstwerte, die die bisherigen Rekorde aus den Jahren 1978, 1923 bzw. 1988 unterboten.

Insgesamt führte dieses Wetterereignis zu Schneesturmbedingungen im oberen Mittleren Westen, seltenen Schneefällen im tiefen Süden und Rekordkälte im unteren Mississippi-Tal – ein Lehrbuchbeispiel für einen arktischen Kälteeinbruch in der Spätsaison, der tief in die Vereinigten Staaten vordrang.

Als Nächstes erwartet viele ein früher Vorgeschmack auf den Sommer, da sich der „Hitzedom“ im Westen nach Osten ausbreitet. Dann… scheint die Kälte zurückzukehren, noch bevor der März zu Ende ist (Aktualisierungen folgen).

Link: https://electroverse.substack.com/p/great-lakes-blizzard-rare-southern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 19. März 2026:

Alaska: Weiterhin extremer Frost und Schnee, der sich den Rekordmarken nähert

Der Winter in Alaska will einfach nicht nachlassen.

In Fairbanks sank die Temperatur am Flughafen am 18. März erneut auf -40 °C, womit diese Schwelle in diesem Winter bereits zum 31. Mal unterschritten wurde. Damit liegt die Saison 2025–26 hinsichtlich der Anzahl der Tage mit Temperaturen unter -40 °C auf Platz vier der Aufzeichnungen.

Zudem ist dies der drittfrüheste Wert unter -40 °C in den Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1948 zurückreichen.

Unterdessen gräbt sich Südalaska gerade aus einem der schneereichsten Winter seit Jahrzehnten heraus.

In Juneau sind in dieser Saison bereits mehr als 447 cm Schnee gefallen – fast doppelt so viel wie die übliche Wintermenge der Stadt. Die Saison liegt derzeit auf Platz sechs der Rekordliste, und Prognostiker warnen, dass die herannahenden Stürme die Hauptstadt noch vor Ende der Woche locker unter die Top 5 bringen könnten.

Das erste kräftige Tiefdruckgebiet zieht nun in den Südosten und den südlichen zentralen Teil Alaskas. Es gelten Wintersturmwarnungen, da ein sich langsam bewegendes Tiefdruckgebiet über dem nordöstlichen Pazifik anhaltende Aufwindströmungen in die Region treibt. Es wird bis zum Ende der Woche weiter schneien, wobei in Teilen des südöstlichen Alaskas, insbesondere in der Nähe von Yakutat, weitere 30 cm möglich sind.

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Kanada: In Yukon immer noch unter –40°C

Jenseits der Grenze im kanadischen Yukon ist es weiterhin ebenso kalt. Während der Westen der USA einen frühen, rekordverdächtigen Vorgeschmack auf den Sommer genießt, sind die letzten Reste des Winters im Norden weiterhin präsent.

Die Beobachtungen vom Mittwochmorgen wiesen an mehreren Stationen erhebliche Abweichungen auf. Am kältesten war es am Messpunkt Dempster Highway mit –44,4°C

Der März war im gesamten Yukon (und in Alaska) bemerkenswert kalt, wobei immer wieder arktische Luftmassen nach Süden in die Region vordrangen.

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Nordindien: In Hochlagen spät-saisonaler Schnee und Kälte

Im westlichen Himalaya schneit es weiterhin heftig. In Gulmarg, Jammu & Kashmir, sind in den letzten 24 Stunden etwa 15 cm Neuschnee gefallen. Es wird erwartet, dass das Tiefdruckgebiet bis zum 20. März für anhaltenden Schneefall in der gesamten Region sorgen wird.

Was die Temperaturen angeht, so werden die Tageshöchstwerte in weiten Teilen Nordindiens 5 bis 11 °C unter dem Normalwert liegen.

Die Kälte breitet sich auch südwärts über die nördlichen Ebenen aus. Wetterdienste warnen für den 20. März vor „Kältetagen“ in Delhi NCR, Haryana, Punjab, Chandigarh, Rajasthan und Teilen von Uttar Pradesh, wo die Tageshöchsttemperaturen nur mühsam 16–22 °C erreichen werden – deutlich unter dem Normalwert für Ende März. In einigen Teilen der Region Jammu könnte es zudem zu Gewittern und vereinzeltem Hagel kommen.

Die Bedingungen dürften sich bis Samstag allmählich verbessern, wenn das System nach Osten abzieht.

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Antarktis: Abkühlung unter die –70°C-Marke

Am 19. März sank die Tiefsttemperatur in Wostok auf -70,1 °C – der erste Wert unter -70 °C in dieser Saison auf dem Kontinent.

Dieser Meilenstein wird bereits zu Beginn der antarktischen Kaltzeit erreicht. Das letzte Mal, dass diese Schwelle so früh erreicht wurde, war am 19. März 2020, als die Temperatur in Wostok auf -70,8 °C sank – einer der frühesten Werte unter -70 °C, die jemals gemessen worden waren.

Da die Sonne nun rasch vom antarktischen Plateau verschwindet, wird es bald noch kälter werden.

Link: https://electroverse.substack.com/p/alaska-deep-freeze-continues-as-snow?utm_source=post-email-title&publication_id=2118150&post_id=191450642&utm_campaign=email-post-title&isFreemail=false&r=320l0n&triedRedirect=true&utm_medium=email

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Meldungen vom 20. März 2026:

Karpaten: Rückkehr des Winters

Der Winter hat in den Karpaten wieder Einzug gehalten: Frischer Schneefall und ein starker Temperaturrückgang haben das ukrainische Hochland erfasst.

Am 19. März bedeckte Schnee die Hänge des Berges Pip Ivan, die Sicht verschlechterte sich drastisch und die Temperaturen fielen auf -8 °C. Böige Winde ließen die gefühlte Temperatur laut dem staatlichen Katastrophenschutzdienst der Ukraine auf etwa -20 °C sinken.

Dies ist kein Einzelfall.

In weiten Teilen Osteuropas bleiben die Temperaturen für Mitte März unterdurchschnittlich. Die Tiefstwerte in der Nacht liegen in vielen Regionen nahe dem Gefrierpunkt oder darunter, wobei aus den höheren Lagen nasser Schnee gemeldet wird.

Auch im Süden ist ungewöhnlicher Schnee gefallen.

Das Skigebiet Parnassos in Griechenland meldete am Freitagmorgen 20 cm Neuschnee.

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Ungewöhnlich kalter Polarwirbel

Die jüngste GFS-Prognose zeigt, dass der Polarwirbel nach wie vor weitgehend intakt ist.

Bis zum 27. März befindet sich ein klar abgegrenzter Kern in der Nähe der Hudson Bay, wobei die Temperaturen im 500 hPa-Niveau fast -50 °C erreichen. Das ist ein starker, gefestigter Wirbel – typisch für den Hochwinter, nicht für Ende März. Das arktische Kältereservoir bleibt vorerst bestehen.

Hier beschreibt Cap Allon ausführlich einen neuen drohenden Kaltlufteinbruch in den USA. Schauen wir mal, ob das in der nächsten Woche wirklich so kommt. Allerdings ist mir die „Qualität“ dieses Kältepols für diese Jahreszeit auch aufgefallen. Und wie es die Vorhersagemodelle so wollen, deutet sich auch bei uns ein ziemlich nasskaltes Osterfest an.

Zirkumpolar wird die derzeitige Ausprägung des Kältepols deutlich. Die folgenden beiden Graphiken zeigen oben die 500-hPa-Fläche (Geopotential {farbig} und Bodendruck {dünne weiße Linien} sowie unten die 850-hPa-Fläche (Temperatur {farbig} und Geopotential {dünne weiße Linien }) jeweils vom 20. März 2026 um 00 UTC. Quelle: Wetterzentrale.de:

Link: https://electroverse.substack.com/p/winter-returns-to-the-carpathians?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 13 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 20. März 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Jedes Jahr werden im Amazonas-Regenwald eine halbe Million Balsabäume illegal abgeholzt, …

… um die weltweite Nachfrage nach Windkraftanlagen zu decken!

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Jedes Jahr werden im Amazonas-Regenwald über eine halbe Million Balsaholzbäume illegal abgeholzt, um die massive Nachfrage nach Windkraftanlagen in vielen Teilen der Welt zu decken. Balsa ist ein leichtes, aber festes Holz, das häufig für den Kern riesiger Rotorblätter verwendet wird. Es kann etwa 7 % des Rotorblatts ausmachen, und für jeden Satz von drei Rotorblättern werden bis zu 40 Bäume benötigt.

Diese Entdeckung ist ein echter Schock und geht auf eine exklusive Untersuchung des Daily Sceptic zurück. Sie trägt zu den enormen ökologischen Belastungen bei, welche die „grünen“ Windkraftanlagen der natürlichen Umwelt auferlegen. Diese ineffizienten, unzuverlässigen und unansehnlichen Monster beanspruchen viel Platz an Land und auf See, töten Millionen von Fledermäusen, dezimieren Raubvogelpopulationen, fangen Billionen von Insekten ein und verändern die lokale Ökologie sowohl an Land als auch auf See. Niemand würde sie in einem freien Markt installieren, daher benötigen sie enorme finanzielle Subventionen, um teuren Strom zu produzieren.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Angesichts der bekannten Fakten zur jährlichen Balsaproduktion, des Ausmaßes des illegalen Holzeinschlags und der Nachfrage seitens der Hersteller von Windkraftanlagen ist es nicht schwer, auf einen möglichen jährlichen Verlust von über einer halben Million Bäumen im Amazonas-Regenwald zu kommen. Der Großteil des kommerziellen Balsaholzes wird von Ecuador exportiert, wo in den letzten Jahren jährlich etwa 500.000 Kubikmeter oder rund 80.000 Tonnen produziert worden waren. Etwa 55 % der Produktion fließen vermutlich in Windkraftanlagen, wobei für jeweils drei Anlagen etwa 10,5 m³ benötigt werden. Da für jeden Satz etwa 40 Bäume benötigt werden, beläuft sich der jährliche Balsaverbrauch für Windkraftanlagen auf 1.047.619 m³. Balsa ist ein relativ schnell wachsendes Tropenholz und wurde in nachhaltigen Plantagen geerntet, bis die steigende Nachfrage durch Windkraftanlagen einsetzte. Seit Beginn dieses Jahrzehnts kann diese nachhaltige Ernte jedoch nicht mehr mit der Nachfrage Schritt halten. In einer vernichtenden Untersuchung stellte die Environment Investigation Agency (EIA) fest, dass die Exporte infolge illegaler Abholzung in unberührten Regenwäldern bis zu 50 % gestiegen sind.

Halbiert man den Turbinenverbrauch von 1.047.619 Bäumen, beläuft sich der illegale Holzeinschlag auf etwa 523.810 ausgewachsene Exemplare. Da diese Zahl wahrscheinlich umstritten ist, hat der „Daily Sceptic“ seine Berechnungen vollständig offengelegt. Doch jede nennenswerte jährliche Abholzung ist schrecklich und übertrifft bei weitem den einmaligen Verlust von 100.000 tropischen Regenwaldbäumen, die gefällt wurden, um eine bequeme Straße für die Delegierten zu bauen, die an der jüngsten „Rettet den Wald“-COP30-Konferenz in der brasilianischen Stadt Belém teilnahmen.

Die Augen werden natürlich vor dem illegalen Holzeinschlag verschlossen, und das schon seit geraumer Zeit. Im Jahr 2020 wurde berichtet, dass zwischen März und September im Gebiet des indigenen Volkes der Achuar entlang des Flusses Copataza in Ecuador 20.000 Balsabäume illegal gefällt worden waren. Andere Berichte sprechen von intensivem illegalem Holzeinschlag, wobei einige Schätzungen davon ausgehen, dass in manchen Gebieten 75 % der Bäume abgeholzt wurden.

Der 2024 veröffentlichte EIA-Bericht fiel vernichtend aus. Die Ermittler besuchten zahlreiche illegale Abholzungsgebiete und warfen den meisten, wenn nicht sogar allen Exporteuren vor, auf Naturwälder als „bequemen und sofort verfügbaren Ersatz“ zurückgegriffen zu haben, als die Plantagen rasch ihrer älteren Bäume beraubt waren. Die betroffenen Gebiete galten als einige der letzten intakten Waldlandschaften des Landes. Es handelte sich dabei um einzigartige Schutzgebiete und symbolträchtige indigene Territorien. Händler sollen der EIA berichtet haben, dass der Holzeinschlag von Balsaholz „von Norden nach Süden in den meisten amazonischen Provinzen des Landes“ stattfinde. Schätzungen zufolge stammen derzeit mindestens 50 % der Produktion aus diesen illegalen Quellen. Der Anteil an Plantagenholz, der mit illegal geschlagenem Holz vermischt wird, soll je nach Exporteur zwischen 10 % und 70 % schwanken.

Der EIA-Bericht fand bei seiner Veröffentlichung in den Mainstream-Medien und in der Politik kaum Beachtung, obwohl es sich bei der Organisation um eine etablierte Nichtregierungsorganisation handelt, die 1984 in UK gegründet worden war und Büros in UK und Europa unterhält. Für die von Propaganda geprägten Mainstream-Medien ist diese Art von beunruhigenden Nachrichten einfach ein zu heikles Thema.

Allerdings gab es Versuche seitens der Turbinenhersteller und ihrer Befürworter, den Eindruck zu erwecken, dass Balsa in Teilen des Turbinenkerns durch verschiedene Ersatzstoffe aus synthetischem Polymerschaum ersetzt werde. Dies trifft zwar zu, doch Balsa ist aufgrund seines hervorragenden Verhältnisses von Festigkeit zu Gewicht nach wie vor weit verbreitet. Es heißt, dass Hybridkonstruktionen mittlerweile üblicher geworden sind, wobei Balsa in Bereichen mit hoher Scherbeanspruchung und anderen kritischen Bereichen zum Einsatz kommt. In diesen Bereichen hat es gegenüber Schaumstoffen nach wie vor einen Vorteil. Die Gesamtproduktionszahlen deuten jedoch darauf hin, dass in Windkraftanlagen nach wie vor große Mengen dieses Holzes verwendet werden. Die ecuadorianische Produktion soll um das Jahr 2020 herum sprunghaft gestiegen sein, wobei die zuvor nachhaltige Gesamtmenge von 33.000 Tonnen auf 75.000 Tonnen stieg, angetrieben durch chinesische Turbinenhersteller. Es ist etwas schwierig, genaue Produktionszahlen zu erhalten, aber Quellen wie die EIA und UN Comtrade gehen von Exporten von 80–100.000 Tonnen im Jahr 2021, 60–80.000 Tonnen im Jahr 2022 sowie 50–80.000 Tonnen in den Jahren 2023 und 2024 aus.

Nach dem sprunghaften Anstieg hat sich die Produktion stabilisiert, allerdings auf einem Niveau, das nur durch massive Abholzung des Regenwaldes möglich gewesen sein kann. Es liegt auf der Hand, dass dies zu einem großen Teil durch den enormen Anstieg der chinesischen Herstellung von Windkraftanlagen bedingt ist. Gesamtzahlen für die Inlands- und Exportproduktion sind nicht an einer Stelle verfügbar, doch glaubwürdige Schätzungen deuten darauf hin, dass der Gesamtwert von 8 bis 12 Milliarden Dollar im Jahr 2021 auf fast 16 Milliarden Dollar im Jahr 2024 gestiegen ist, wobei die Prognose für 2025 bei knapp 18 Milliarden Dollar liegt.

Der jährliche Verlust an Balsabäumen in unberührten Regenwäldern ist eine unnötige ökologische Verwüstung, die auf Ideologen zurückzuführen ist, die eine extrem linke „Netto-Null“-Fantasie vorantreiben. The Daily Septic hat versucht, anhand bekannter Zahlen eine jährliche Zahl für diesen Verlust zu ermitteln. Wir stellen unsere Berechnungen zur Verfügung, damit andere, falls sie dies wünschen, unsere Annahmen und Berechnungen hinterfragen und zu anderen Schlussfolgerungen gelangen können. Doch nur wenige werden die Tatsache verschleiern können, dass es sehr erhebliche und anhaltende jährliche Verluste durch illegalen Holzeinschlag von Balsabäumen gibt.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/19/half-a-million-balsa-trees-illegally-logged-in-amazon-rainforest-every-year-to-feed-global-wind-turbine-demand/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wintererwärmung, aber nicht durch Kohlendioxid – Teil 2

Teil 2: Nicht überall in der Welt wird der Winter wärmer

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz,

  • Die Wintererwärmung Deutschlands begann 1987 auf 1988 mit einem Temperatursprung.
  • Davor gab es über 100 Jahre gar keine Erwärmung, sondern sogar eine Abkühlung.
  • Keine CO₂-Treibhauserwärmung erkennbar in den Grafiken
  • Die leichte Erwärmung in Europa seit 1988 hat natürliche und anthropogene Gründe
  • In anderen Teilen der Welt gibt es über Jahrzehnte keine Wintererwärmung.

Zum Winter 2026 gehören die drei Monate Dezember 25, sowie Januar und Februar 2026. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt den Winter 2026 mit 1,7°C an, ermittelt mithilfe seiner über 2000 Wetterstationen. Im Vergleich zur aktuellen Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (1,4 °C) ist das ein Plus von 0,3 Grad.

Behauptet wird vom IPCC und vom PIK, dass allein das in der Atmosphäre zunehmende CO₂ zur Erwärmung geführt haben soll, siehe Definition: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

D.h. behauptet wird auch noch, dass der CO₂-Anstieg fast nur menschenerzeugt ist, natürlich auch ohne irgendwelche Beweise vorzulegen. Aber das kennen wir ja alle von den diversen Glaubensgemeinschaften.

Grafik 1, Quelle Umweltbundesamt, stetig steigender CO₂-Anteil überall auf der Welt.

Den Winterverlauf Deutschlands haben wir in Teil 1 ausführlich erklärt. Zur Wiederholung diese Deutschland-Winter-Grafik im gleichen Zeitraum der CO₂-Messungen.

Grafik 2: Winterentwicklung Deutschlands im gleichen Zeitraum der Mouna-Loa-CO₂-Messungen, siehe Grafik 1

Ergebnis: Die CO₂-Konzentrationszunahme verläuft ganz anders wie die Wintertemperaturentwicklung in Deutschland und wie die Winterentwicklung in anderen Teilen der Welt. Das zeigen wir jetzt: Hier einige Einzelbeispiele von ausländischen Wetterstationen, beginnend mit Grönland.

Abb. 3a: durchgehende leichte Temperaturerhöhung in der Hauptstadt seit 90 Jahren, kein Temperatursprung 87/88, Wintertemperaturen zwischen – 8°C und -7°C

Die Hauptstadt Nuuk liegt an der Südwestküste im Süden Grönlands, nun zu Tasiilaq an der Südostküste, also gegenüber. Beachte auch kein Temperatursprung, nur einige wärmere Wintermonate ab 2003, die nun zu Ende gehen (ein Temperatursprung sollte eine Dauer von etwa 30 Jahre haben)

Abb. 3b: nur schwache Wintererwärmung in den letzten 100 Jahren. Im Zeitabschnitt 1947 bis 2000 lesen wir sogar eine leichte Winterabkühlung heraus, trotz ständiger CO₂-Zunahme. Es wurde in diesem Zeitraum damals über 50 Jahre lang kälter in Grönland. Erst die letzten 25 Jahre liegen die Winter in Tasiilaq auf einem höheren Wärmeplateau, höher heißt in diesem Falle über – 6°C, das allerdings auch nicht mehr wärmer wird seit der Jahrtausendwende.

Und nun der Winterschnitt der Insel im Bereich 69°-82° N, 50°-30° W. Daten liegen erst seit 1941 vor.

Abb. 3c: Insgesamt sind die drei Wintermonate für die Insel sehr kalt, der Schnitt liegt bei etwa -33 Grad. Wie soll da Eis schmelzen, auch nicht wenn Trump Grönland kauft!!!

Fazit: Die Winter in Zentral-Grönland wurden laut Wetterstationen auch über längere Zeiträume kaum wärmer, kein Temperatursprung 1987/88 wie bei uns, eher 9 Jahre später.

West- und Nordeuropa, alle mit Temperatursprung 1987/88

Grafik 4a/b: Die Winter werden in Nordeuropa seit 1988 kaum wärmer, in Mittel- und Westeuropa weniger stark als in Deutschland. Der Temperatursprung 1987 auf 1988 ist überall deutlich ausgeprägt, in Skandinavien jedoch viel stärker, siehe nächste Grafik.

Auch in West- und Nordeuropa lässt sich das Temperaturverhalten nicht mit dem CO₂-Anstieg erklären. Quelle 3c, 4a und 4b: https://climatereanalyzer.org/

Das zeigt auch nicht nächste Grafik von Zentralengland:

Abb. 5 und 6: Datenquelle: https://www.metoffice.gov.uk/hadobs/index.html

Grafik 6: Zentralengaland wie in Deutschland: Die Winter erwärmen sich ab 1988 tagsüber etwas stärker als die nächtlichen T-min. Bis 1987 sogar leichte Abkühlung der Winter, nachts stärker als tagsüber. Und mit einem Temperatursprung 87/88 von 1K.

Ein Blick über Europa hinaus, Winter in Asien:

Bei uns war der Winter eher mild aufgrund der geschilderten Gründe, das war natürlich nicht überall in der Welt so. In Zentralasien gab es viele neue Kälterekorde, siehe die zahlreichen und guten EIKE-Winterartikel, z.B. den ltereport Nr. 10 / 2025

Hier ein Grafik-Beispiel, die Wintertemperaturen über einen längeren Zeitraum, stellvertretend für den ostasiatischen Raum: Die Wetterstation Harbin im Nordosten Chinas zeigt eine deutlich sinkende Trendlinie der Wintertemperaturen (0,3 K/dec) Der Winter 2024 (-16°C) war in Harbin ca 1,3K kälter als der Schnitt von 1991-2020 (-14,7°C).

Abb. 7: Wintertemperaturen Harbin/China, Man beachte auch die Temperaturhöhe, bzw. Tiefe der drei Monate und das auf 45 Grad nördlicher Breite.

Viele weitere Stationen im ostasiatischen Raum zeigen die gleichen sinkenden Trendgeraden der Wintertemperaturen. Beispiele: Bugt (48°N 121°E, CHN): -0,3K/dec, Irkutsk (52°N, 104°E, RUS) -0,2K/dec, Magadan (59°N, 150°E, RUS) -0,5K/dec, Verhojansk (67°N, 133°E, RUS) -0,2K/dec, Ojmjakon (63°N, 143°E, RUS) -0,1K/dec, Hujirt (47°N, 103°E, MNG) -0,2K/dec Quelle https://www.giss.nasa.gov/

Antarktis, beachte, die Monate Dezember, Januar, Februar sind hier der Südsommer

Abb. 8: Kaum Erwärmung im Südsommer im Bereich der Antarktis, Temperaturen weit unter Null Grad!!! Wie soll da der Eispanzer mit einer mittleren Dicke von 2148 m!! (ohne Schelfeis) der Antarktis abschmelzen?

Abb.9: Auch im Südpolarmeer (Meeresgürtel um die gesamte Antarktis) gibt es kaum eine nennenswerte Erhöhung der ‘Sea Surface Temperature‘ im Südsommer. Quelle Abb. 11 und 12: https://climatereanalyzer.org/

Erkenntnis aus der Abbildung 8: In der Antarktis schmilzt kein Eis, nicht einmal im Sommer. Im Gegenteil, der Eispanzer wächst. Wie stark er wächst hängt von den jährlichen Niederschlägen ab.

Weitere Gebiete der Südhemisphäre: Patagonien 0,08K/dec, Australien 0,098K/dec.

Fazit: Kohlendioxid soll laut Treibhausglaubenskirche, unterstützt durch bezahlte Voodoo-Wissenschaftler das die Temperatur treibende Erwärmungsgas sein, angeblich ein Giftgas und ein Klimakiller. Kipppunkte sollen laut deren Treibhausangstgeschrei unmittelbar bevorstehen, so deren Orakel, u.a. auch vom PIK Potsdam, siehe hier: Das Risiko einer Treibhaus-Erdbahn – ScienceDirect

Wissenschaftliche Erkenntnis: Unsere Wintergrafiken aus aller Welt zeigen, dass meistens überhaupt keine Korrelation zur Grafik 1, dem steilen CO₂-Anstieg in der Atmosphäre besteht. In vielen Teilen der Welt wurden die Winter in den letzten Jahrzehnten sogar kälter.

Zusammenfassungen:

CO₂ ist ein lebensnotwendiges Gas für die Photosynthese und das Pflanzenwachstum auf dieser Erde. Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlenstoff und Kohlendioxid aufgebaut. Ein weiterer CO₂-Anstieg hätte positive Wirkungen für das Leben und wäre wünschenswert.

Ebenso wünschenswert wäre, wenn der Winter in Mitteleuropa weiterhin so mild bleiben würde wie seit 1988, nach dem Temperatursprung. Von einer Klimakatastrophe oder gar von Klima-Kipppunkten sind wir weit entfernt. Das sind Kindermärchen-Erfindungen, um uns zu ängstigen.

Der fast überall auf der Welt steigende WI-Effekt der Landmassen ist der tatsächlich anthropogene Anteil an der Erwärmung und nicht der wirkungslose nicht nachweisbare CO₂-Effekt. Es handelt sich um eine gewollt wissenschaftliche Verwechslung. Will man den WI-Effekt zurückfahren, dann muss die Flächen versiegelnde und wärmende Naturzerstörung nicht nur in Deutschland zurückgenommen werden

Leider nimmt die Naturzerstörung täglich weiter zu und die DWD Wetterstationen sind mehrheitlich dort, wo der Mensch wohnt, arbeitet und die Landschaft besonders erwärmt, dort wo geheizt wird. (ca. 15% der Deutschlandfläche)

Anstatt sich sinnlose CO₂-Einsparungen zu überlegen, sollten die Umweltministerien der Länder sofort einen Ideenwettbewerb starten wie man den Niederschlag wieder in der freien Landschaft, in den Städten und Gemeinden halten und versickern lassen kann.

Die Klimaerwärmung seit 1987/88 brachte Deutschland bisher nur Vorteile, leider seit einigen Jahren in der Jahreszeit Sommer nur noch eingeschränkt. Deshalb sind gerade die jungen Leute aufgefordert, sich am regen Ideenwettbewerb gegen die Versteppung und Austrocknung Deutschlands im Sommer zu beteiligen. Das Wasser muss wieder dort gehalten werden, wo es niedergeht. Wir haben hier vorläufig 15 Vorschläge erarbeitet.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, wahrscheinlich auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Tatsächlich mussten die Pflanzen einige Tricks entwickeln, um mit diesem geringen Lebensangebot CO überhaupt zurecht zu kommen. So haben die C3-Pflanzen ein Enzym mit dem Namen Rubisco entwickelt, das die Fotosynthese unterstützt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Eben ein Geschäftsmodell.

Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ und gegen die „Klimakleber“ und andere grünlinken Gruppierungen muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppen keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Sie sind aufgehetzt, um das lebensnotwendige CO₂ zu verteufeln, um die CO₂-Steuer weiter von uns einzufordern. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.

Die Wintertemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes und weltweit beweisen: Es gibt keinen Klimanotstand. Deshalb muss auch keiner bekämpft werden.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler

Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer, ausgezeichnet mit Dutzenden Natur-und Umweltpreisen, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.