Umkehrung des Endangerment Finding: Zerlegung der Gegen-Argumente der Union of Concerned Scientists

Steve Milloy, JunkScience

[Alle Hervorhebungen {viele} im Original. A. d. Übers.]

Die Trump-EPA plant, das von Obama 2009 erlassene Endangerment Finding (EF), welches die Treibhausgas-Emissionen als Bedrohung für die öffentliche Gesundheit einstufte, zu überdenken. Hier ist der erste Versuch [Web | PDF] einer linken Gruppe, dagegen vorzugehen. Werfen wir einen Blick darauf, Zeile für Zeile mit meinen Kommentaren [fett gedruckt in Klammern].

In einer Reihe von zerstörerischen Maßnahmen [d. h. zerstörerisch für die grüne Agenda], die EPA-Administrator Lee Zeldin letzten Monat ankündigte, forderte er ausdrücklich eine Überprüfung des Endangerment Finding von 2009. Ein formeller Vorschlag zur Überprüfung der Feststellung (und aller davon abhängigen Vorschriften und Maßnahmen der Behörde) wird noch in diesem Monat erwartet [Man warte nicht auf diesen Vorschlag in diesem oder im nächsten Monat]. Die Wissenschaft, die den Endangerment Finding untermauert, ist hieb- und stichfest [ungefähr so hieb- und stichfest wie ein Schmetterlingsnetz], aber das wird die Trump-Regierung nicht davon abhalten, einen manipulierten Prozess zu etablieren [Psychologen nennen das „Projektion“. Es war die Obama-EPA, die den Prozess 2009 manipulierte.], um zu versuchen, ihn rückgängig zu machen und den Verschmutzern einen Blankoscheck auszustellen [Treibhausgase sind farb- und geruchlos. Kohlendioxid ist Pflanzennahrung. Emissionen als Verschmutzung zu bezeichnen, entbehrt jeglicher Grundlage.] Die Union of Concerned Scientists wird zurückschlagen, um die Klimawissenschaft zu verteidigen und die öffentliche Gesundheit zu schützen. [Viel Glück angesichts der bisher vorgebrachten Unwahrheiten].

In einem früheren Beitrag habe ich die Geschichte und den Kontext des wissenschaftlich untermauerten Endangerment Finding von 2009 und des Cause or Contribute Finding erläutert. [Das muss ich als Nächstes erläutern]. Diese Feststellungen folgten aus dem bahnbrechenden Urteil des Obersten Gerichtshofs von 2007 in der Rechtssache Mass v. EPA, in dem entschieden wurde, dass Treibhausgas-Emissionen eindeutig Luftschadstoffe sind, die unter den Clean Air Act fallen. [Massachusetts v. EPA wurde falsch entschieden. Der Kongress hat die EPA nie ermächtigt, Treibhausgasemissionen zu regulieren. Der Mitverfasser des Clean Air Act, Repräsentant John Dingell (D-Mich.), erklärte dies hier]. Zusammen bilden sie die eindeutige Grundlage für die Befugnis und Verantwortung der EPA, im Rahmen des Clean Air Act Grenzwerte für wärmespeichernde Emissionen von Fahrzeugen, Kraftwerken und anderen Quellen dieser Schadstoffe festzulegen. [Das Urteil Massachusetts v. EPA besagt, dass die EPA Treibhausgas-Emissionen regulieren kann, aber nicht muss. Es steht der EPA frei, ihre Entscheidung von 2009 rückgängig zu machen].

Angriffe auf das Endangerment Finding und die Befugnisse der EPA im Rahmen des Clean Air Act seitens der Industrie sind nichts Neues. Wichtig ist, dass die Gerichte beides wiederholt bestätigt haben, so auch in einer durchschlagenden Entscheidung des US-Berufungsgerichts – DC Circuit in der Sache Citizens for Responsible Regulation gegen EPA aus dem Jahr 2012. [Die EF-Wissenschaft wurde noch nie von einem Gericht überprüft, weil Bundesrichter vor langer Zeit beschlossen haben, sich auf die wissenschaftlichen Entscheidungen der Behörde zu verlassen.] Aber diejenigen, die seit langem versuchen, Vorschriften zur Begrenzung von wärmespeichernden Emissionen aufzuheben oder zu schwächen [Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Emissionen überhaupt Wärme speichern], haben jetzt den Administrator Zeldin auf ihrer Seite. [Präsident Trump hat festgestellt, dass das Klima ein Schwindel ist. Administrator Zeldin setzt die Politik der Regierung um]. Und er hat sich als hemmungsloser Verbreiter von Desinformationen und Befürworter schädlicher Angriffe auf grundlegende Schutzmaßnahmen für die öffentliche Gesundheit erwiesen, [Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Emissionen die öffentliche Gesundheit bedrohen.] wie meine Kollegin Julie McNamara hervorhebt.

Was im Einzelnen in dem Vorschlag zur Überprüfung enthalten sein wird, ist derzeit noch unklar. Aber wir kennen einige der aufgetischten Angriffslinien, die das Zeldin-EPA vorbringen könnte, um zu versuchen, diese Ergebnisse für ungültig zu erklären, da viele dieser abgedroschenen Argumente in der EPA-Ankündigung zur erneuten Prüfung dargelegt werden.

Hier sind die Fakten:

Fakt Nr. 1: Die hinter dem Endangerment Finding stehende Wissenschaft ist unbestritten [Es gibt nichts als Streit über die EF-„Wissenschaft“. Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Emissionen irgendeine andere Wirkung als die von Pflanzennahrung (Kohlendioxid) haben.]

Alle großen wissenschaftlichen Gesellschaften unterstützen den wissenschaftlichen Konsens über den vom Menschen verursachten Klimawandel, der durch Treibhausgasemissionen verursacht wird. [Jede größere wissenschaftliche Gesellschaft wurde von linken Klimaschwindlern übernommen.] Der Fünfte Nationale Klimagutachten und der Sechste Sachstandsbericht des IPCC sind zwei wichtige aktuelle Zusammenfassungen der von Fachleuten geprüften Klimawissenschaft, die zeigen, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Klimawandel seit 2009 nur noch schlimmer und überzeugender geworden sind. [Diese Berichte sind keine Wissenschaft, sondern Propaganda. In der Wissenschaft gibt es weder einen Konsens noch irgendetwas Verbindliches in der so genannten „Klimawissenschaft“. Kein Klimamodell hat jemals etwas richtig vorhergesagt. Keine Klimavorhersage ist jemals eingetreten].

Die Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit sind ebenfalls eindeutig und werden durch überwältigende Beweise gestützt. [Von welchem „Klimawandel“ ist die Rede und welche Beweise gibt es dafür, dass die Emissionen dafür verantwortlich sind?] Hier ist zum Beispiel die wichtigste Erkenntnis aus dem NCA5-Kapitel zur öffentlichen Gesundheit:

Der Klimawandel schadet der körperlichen, geistigen, seelischen und gemeinschaftlichen Gesundheit [Behauptungen sind keine Wissenschaft.] durch die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Extremereignissen, [Keine Art von Wetter korreliert auch nur annähernd mit den Emissionen auf klimatischer Ebene.] durch das vermehrte Auftreten von Infektionskrankheiten und durch Vektoren übertragene Krankheiten, [Keine Krankheitsraten korrelieren mit den Emissionen auf klimatischer Ebene.] und durch den Rückgang der Nahrungsmittel- und Wassersicherheit. [Dank der Emissionen leben auf der Welt mehr Menschen, die mehr Nahrung und Wasser verbrauchen als je zuvor.] Diese Auswirkungen verschärfen die sozialen Ungleichheiten. [Dank der Emissionen leben mehr Menschen gesünder, wohlhabender, länger und freier als je zuvor.] Emissionssenkungen, wirksame Anpassungsmaßnahmen und klimaresistente Gesundheitssysteme können die menschliche Gesundheit schützen und die gesundheitliche Chancengleichheit verbessern. [Emissions-Reduzierungen haben nie stattgefunden, und es gibt keinen Beweis dafür, dass es irgendjemandem oder irgendetwas mit weniger Emissionen besser gehen würde.]

So trägt der Klimawandel beispielsweise zu einer Verschärfung der extremen Hitze bei, die die Gesundheit der Menschen, auch der im Freien arbeitenden Menschen, stark beeinträchtigt. Hitze ist bereits die Hauptursache für wetterbedingte Todesfälle in den Vereinigten Staaten, und Studien zeigen, dass die hitzebedingte Sterblichkeit zunimmt. [Aus US-Daten wissen wir, dass es keine Korrelation zwischen Emissionen und Hitzewellen gibt. Hitzewellen sind in den USA in den letzten 90 Jahren sogar zurückgegangen].

Wenn man sich in unserem Land umschaut, wo Gemeinden von extremen Hitzewellen, verstärkten Hurrikanen, katastrophalen Waldbränden und Rekord-Überschwemmungen heimgesucht werden, dann sind die Auswirkungen des Klimawandels die gelebte Realität von allzu vielen Menschen. [Keine Art von Wetterereignis, ob extrem oder nicht, korreliert mit Emissionen.] Das zu leugnen oder die Ursachen zu verschleiern, ist nicht nur unaufrichtig, sondern aktiv schädlich und geradezu grausam. [Seufz.]

Fakt Nr. 2: Das Gesetz verlangt eine unabhängige wissenschaftliche Feststellung der Gefährdung, die nicht durch Kostenüberlegungen beeinträchtigt wird.

Die Feststellung einer Gefährdung nach dem Clean Air Act konzentriert sich speziell auf die wissenschaftliche Feststellung, ob der betreffende Schadstoff die öffentliche Gesundheit oder das Wohlergehen gefährdet. Die Kosten für die Industrie zur Einhaltung nachfolgender Vorschriften sind laut Gesetz nicht relevant. [Die einzigen zutreffenden Sätze bisher.]

Die ursprüngliche Feststellung zur Gefährdung erfolgte im Zusammenhang mit den Fahrzeugabgasen gemäß Abschnitt 202(a) des Clean Air Act (Luftreinhaltegesetz), auszugsweise nachstehend wiedergegeben:

Der Administrator legt per Verordnung gemäß den Bestimmungen dieses Abschnitts Standards für die Emission von Luftschadstoffen aus allen Klassen neuer Kraftfahrzeuge oder neuer Kraftfahrzeugmotoren fest (und überarbeitet diese von Zeit zu Zeit), die nach seinem Ermessen eine Luftverschmutzung verursachen oder dazu beitragen, von der vernünftigerweise erwartet werden kann, dass sie die öffentliche Gesundheit oder das Wohlergehen gefährdet.

In seiner Entscheidung aus dem Jahr 2012 stellte der DC Circuit auch klar: „Durch die Verwendung des Verbs ‚soll‘ hat der Kongress der EPA eine nichtdiskretionäre Pflicht übertragen.“ Diese Pflicht wird nicht durch Kostenerwägungen eingeschränkt. [Wenn kein EF vorhanden ist, ist das „soll“ für Treibhausgasemissionen nicht relevant.]

Natürlich sind die Auswirkungen des Klimawandels selbst unglaublich kostspielig, und diese Kosten steigen mit zunehmenden Emissionen, die die Hitze einfangen. [Das globale BIP ist seit dem Beginn des Klimaschwindels um 1990 um 447 % gestiegen. Es gibt absolut keinen Schaden für irgendjemanden oder irgendetwas, der wissenschaftlich auf Emissionen zurückgeführt werden könnte.] Wenig überraschend sind die sozialen Kosten von Treibhausgasen – eine wissenschaftlich fundierte Schätzung dieser Kosten – ein weiterer Maßstab, den die Trump-EPA in einem weiteren offensichtlichen Versuch zu untergraben versucht, die Waage zugunsten umweltverschmutzender Industrien zu beeinflussen. [So etwas wie „soziale Kosten von Treibhausgasen“ gibt es nicht. Es gibt nur einen sozialen Nutzen.“]

Fakt Nr. 3: Die EPA verwendete bei ihrer Bewertung von sechs Treibhausgasen bewährte Verfahren.

Wie bereits im Gefährdungsgutachten von 2009 erwähnt, definierte die EPA die zum Klimawandel beitragenden Schadstoffe als „die Gesamtheit der gut vermischten Treibhausgase“ mit ähnlichen Eigenschaften. Zu diesen Eigenschaften gehören ihre ausreichende Langlebigkeit, ihre direkte Emission, ihr Beitrag zur Klimaerwärmung und ihre Fokussierung auf Wissenschaft und Politik. [Das war im Jahre 2009. Es gab und gibt keine Hinweise darauf, dass Treibhausgasemissionen Auswirkungen auf die Atmosphäre hatten.]

Die EPA verwendete ein bewährtes wissenschaftliches Verfahren, um die Emissionen von Treibhausgasen auf der Grundlage ihres Wärmespeicherpotenzials zu kombinieren, gemessen in CO-Äquivalenten. Personenkraftwagen, leichte und schwere Lastkraftwagen, Busse und Motorräder – die Verkehrsmittel, die die EPA für die ursprüngliche Gefährdungsfeststellung berücksichtigte – stießen vier wichtige Treibhausgase aus: Kohlendioxid, Methan, Distickstoffmonoxid und Fluorkohlenwasserstoffe. [Man kann die Emissionen beliebig addieren, subtrahieren, multiplizieren oder dividieren. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sie Schaden anrichten.]

Falsche, oberflächliche Behauptungen in der Ankündigung der Neuverhandlung werfen dem Gefährdungsbefund von 2009 grundlos „kreative Sprünge“ und „mysteriöse“ Entscheidungen vor. Die wärmespeichernden Eigenschaften von Treibhausgasen und ihre Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit sind nicht mysteriös. Das nennt man Wissenschaft. Auch hier würde die enorme Menge an Beweisen in der begutachteten wissenschaftlichen Literatur dies deutlich machen. [Es ist wichtig, zwischen Treibhausgasen und deren Emissionen zu unterscheiden. Kohlendioxid beispielsweise ist ein wichtiges Treibhausgas. Seine Auswirkungen nehmen jedoch mit steigender Konzentration in der Atmosphäre dramatisch ab und gehen gegen Null. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem die Auswirkungen der Emissionen, falls es welche gibt, nicht messbar sind.]

Fakt Nr. 4: Die EPA hat die Verantwortung und Befugnis, die wichtigsten Quellen von Treibhausgasen zu regulieren. [Noch einmal: Gemäß Massachusetts v. EPA „darf“ die EPA Treibhausgase nur regulieren. Sie hat keine „Verantwortung“ dafür und ihre „Befugnis“ ist fraglich.]

Auch die Feststellung „Ursache oder Beitrag“, die konkret feststellte, dass die Treibhausgasemissionen von Neuwagen zur gesundheitsschädlichen Umweltverschmutzung beitragen, könnte in Frage gestellt werden. Diese Feststellung wurde auf andere wichtige Treibhausgasquellen ausgeweitet, darunter Kraftwerke sowie Öl- und Gasförderungsanlagen. Die Trump-Regierung könnte jedoch versuchen, die Emissionsregulierung durch buchhalterische Tricks zu umgehen – wie sie es bereits zuvor versucht hat. [In der Tat. Mit der Aufhebung der Feststellung „Ursache oder Beitrag“ werden alle bundesstaatlichen Klimaregulierungen zum Erliegen kommen.]

In ihrer ersten Amtszeit versuchte die Regierung zahlreiche hinterhältige Manöver in dieser Richtung, unter anderem im Zusammenhang mit den Methan- und VOC-Regulierungen im Öl- und Gassektor. Für diese Regulierungen teilte die Regierung Teile der Quellkategorie auf, bezeichnete sie als separate Quellkategorien, nutzte diese Manipulation, um die Unfähigkeit zur Regulierung bestimmter Teile zu behaupten und behauptete, die Methanemissionen der verbleibenden Teile seien zu gering und ihre Regulierung würde keinen zusätzlichen Nutzen bringen, sodass auch diese nicht reguliert werden könnten. Unabhängig davon veröffentlichte die EPA in ihren letzten Tagen der Regierung ein absurdes Rahmenwerk, mit dem Schwellenwerte für die Bestimmung der „Signifikanz“ festgelegt werden sollten, das im Zusammenhang mit Kraftwerken erprobt wurde.

Dieser irrationale Ansatz könnte verwendet werden, um beispielsweise Komponenten von Kraftwerken oder des Stromnetzes künstlich zu segmentieren und dann zu behaupten, es seien keine Regulierungen erforderlich. Diese Art von manipulierter Mathematik würde kein Kindergartenkind täuschen, aber es ist nicht abzusehen, wohin diese Regierung in ihrem verzweifelten Versuch, die Regulierungen zu Treibhausgasemissionen rückgängig zu machen oder abzuschwächen, gehen könnte. [Nichts hiervon ist für das EF relevant.]

Zeldins unerbittliche Untergrabung der Mission der EPA [Die EPA hat keine „Mission“. Sie wurde nie vom Kongress gegründet, sondern nur durch eine Executive Order von Nixon. Es ist keine Untergrabung, die gedankenlose, von Junk Science getriebene Überregulierung zu beenden.]

Unter Administrator Zeldin wurde der Auftrag der EPA, die öffentliche Gesundheit und die Umwelt zu schützen, völlig untergraben. Seine schockierende Rhetorik zeigt, wie weit er geht, um Umweltverschmutzer auf Kosten der Öffentlichkeit zu schützen. So prahlt er beispielsweise damit, über 31 EPA-Vorschriften und -Richtlinien sowie die Durchsetzung von Umweltschutzstandards, die uns alle schützen sollen, anzufechten:

„Heute ist der größte Tag der Deregulierung, den unser Land je erlebt hat. Wir stoßen der Klimawandel-Religion einen Dolch mitten ins Herz …“

Die EPA hat sogar eine E-Mail-Adresse eingerichtet, an die Umweltverschmutzer eine präsidiale Ausnahme von den Vorschriften zu giftigen Schadstoffen wie Quecksilberemissionen beantragen können, die im Clean Air Act geregelt sind! [Nicht relevant bzgl. des EF.]

Zeldin setzt sich vehement dafür ein, den Schutz der öffentlichen Gesundheit abzubauen und die Durchsetzung bestehender, vom Kongress verabschiedeter Gesetze zurückzuschrauben. Die Verfolgung des Endangerment Finding ist integraler Bestandteil dieses umfassenden Angriffs, denn im schädlichen Kalkül der Trump-Regierung ist eine Aufhebung des Findings ein potenzielles Mittel, um alle davon abhängigen Regelungen zurückzuschrauben. [Immer noch keine Beweise dafür, dass Emissionen irgendjemandem oder irgendetwas schaden.]

Ironischerweise haben sich einige Versorgungsunternehmen sowie Öl- und Gaskonzerne dafür ausgesprochen, das Finding intakt zu lassen, da sie ein größeres Risiko von Klagen wegen Klimaschäden befürchten, da die EPA keine Autorität mehr zur Regulierung von Treibhausgasen hat. Natürlich zeigt dies nur, dass sie wissen, dass ihre Produkte Schäden verursachen. Was sie anstreben, ist eine möglichst schwache Ausübung der EPA-Autorität, um weiterhin Gewinne einzufahren und sich der Verantwortung für diese Schäden zu entziehen. [In Wirklichkeit: Die großen Ölkonzerne, Versorgungsunternehmen und andere Großunternehmen wollen das EF in Kraft lassen, damit sie sich durch den Green New Scam die Subventionen der Steuerzahler stehlen können.]

Wir können mit der Wissenschaft zurückschlagen [Klima-Alarmisten haben keinerlei wissenschaftliche Grundlage. Ihre emissionsbasierten Modelle funktionieren nicht. Keine ihrer Vorhersagen hat sich bewahrheitet.]

Aber nichts davon ist eine ausgemachte Sache. Die rechtliche und wissenschaftliche Grundlage für die Feststellung der Gefährdung ist unglaublich stark. Die falschen Behauptungen, die Zeldin und andere Gegner vorgebracht haben, sind zwar bombastisch, aber inhaltlich schwach. [Warte hierzu immer noch auf die Beweise.]

Die Wissenschaft zum Klimawandel ist so unbestreitbar gut etabliert, dass schwer vorstellbar ist, wie ein Gericht einer Anfechtung stattgeben könnte. Das heißt nicht, dass Zeldin nicht versuchen wird, eine Kabale von Randwissenschaftlern zu finden, um sie anzugreifen, aber es ist unwahrscheinlich, dass sie in der Sache Erfolg haben werden. [Wir werden mit Sicherheit erfahren, ob und wann die Angelegenheit vor den Obersten Gerichtshof kommt.]

Öffentliche Kommentare zum Vorschlag, den Gefährdungsbefund zu überdenken, können dazu beitragen, die Fakten richtigzustellen. Und wenn die Zeldin EPA diese ignoriert und einen Scheinbefund abschließt oder den Befund mit einer fehlerhaften Begründung widerruft, wird dies vor Gericht angefochten. [Viel Glück.]

UCS wird die Einzelheiten des Vorschlags der EPA zur Überdenken des Gefährdungsbefunds nach seiner Veröffentlichung genau verfolgen. Und wir werden Sie wissen lassen, wie Sie Ihre Stimme einbringen können, um diesen wichtigen wissenschaftlich fundierten Befund und den daraus resultierenden Schutz der öffentlichen Gesundheit zu unterstützen. [Es gibt weder eine „wissenschaftlich fundierte Erkenntnis“ noch einen „daraus resultierenden Schutz der öffentlichen Gesundheit“.] Bleiben Sie also dran! [Die Verteidiger der EF haben eine ganze Menge Nichts, um die Entscheidung der EPA unter Obama aus dem Jahr 2009 zu stützen.]

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/04/10/reversing-the-endangerment-finding-burying-the-union-of-concerned-scientists-case-against-it/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Über 30 Beispiele: Belege, dass der Klima-Betrug kollabiert

Ein Artikel auf X von Tom Nelson

Der Klimaschwindel implodiert gerade. Natürlich gibt es immer noch eine Menge verbleibender Bereiche des Klimakultes, aber die gesamte Bewegung bröckelt.

Es handelt sich um den größten wissenschaftlichen Betrug in der Geschichte der Menschheit, und es wird noch eine ganze Weile dauern, bis er ganz stirbt, aber täuschen Sie sich nicht: Er IST am Sterben.

Hier finden Sie, in keiner bestimmten Reihenfolge, einige aktuelle Informationen über die Implosion des Klimaschwindels. Bitte scrollen Sie weiter.

  1. „Riesig: Eine mächtige Klima-Allianz des Weltwirtschaftsforums, großer Unternehmen, der UN und Banken ist am Ende“.

  2. „Bill Gates gibt das Thema Klimawandel auf … Breakthrough Energy, ein Joint Venture zwischen Bill Gates und einer Handvoll anderer Milliardäre…baut einen Großteil seines politischen Personals ab.“

  3. NASA GISS Finanzierung „beendet“? „Neuer NASA-Chef will Klimaalarmabteilung abwickeln“.

  4. Wunderbare klare Worte vom US-EPA-Administrator Lee Zeldin: „Wir treiben einen Dolch durch das Herz der Klimawandel-Religion“.

  5. Wunderbare klare Worte auch von US-Energieminister Chris Wright: „𝑁𝑒𝑡 𝑧𝑒𝑟𝑜 𝑏𝑦 2050 𝑖𝑠 𝑗𝑢𝑠𝑡 𝑛𝑜𝑛𝑠𝑒𝑛𝑠𝑒“; er deutet an, dass der Klimawandel-Alarmismus „eine Quasi-Sektenreligion“ ist.

  6. Die Tories haben Net Zero bis 2050 verworfen.

  7. Bemerkenswerterweise hat Just Stop Oil gerade „das Ende der Suppe auf Van Goghs, der Maisstärke auf Stonehenge und des langsamen Marschierens auf den Straßen“ angekündigt.

  8. Shellenberger/Pielke Jr: „Der Klimawandel wird aus dem Blickfeld verschwinden, so wie es bzgl. der Überbevölkerung der Fall war… Das Ausbleiben von Protesten gegen Trumps Maßnahmen im Energiebereich zeigt, wie wenig sich irgendjemand wirklich für die globale Erwärmung interessiert“.

  9. Einer der am längsten laufenden Klimafälle vor Gericht, nämlich Juliana gegen die Vereinigten Staaten, wurde gerade vom Obersten Gerichtshof abgewiesen.

  10. Ein Klima-Startup, das sich mit einer Reihe prominenter Unterstützer brüstete und Emissionsgutschriften für Meta, Microsoft und andere große Unternehmen vermittelte, hat gerade Konkurs angemeldet.

  11. Blackrock-Chef Larry Fink erwähnte das Thema „Klima“ in seinem Brief an die CEOs im Jahr 2020 insgesamt 29 Mal, in seinem Brief im Jahr 2025 dann NULL Mal!

  12. Michael Mann verliert jetzt vor Gericht gegen Mark Steyn.

  13. SEC stimmt für die Beendigung der Verteidigung der Regeln zur Offenlegung des Klimas.

  14. Die neue Direktorin von National Intelligence Tulsi Gabbard hat den „Klimawandel“ nicht ein einziges Mal als nationale Sicherheitsbedrohung erwähnt.

  15. Die alarmistische International Energy Agency hat sich gerade daran erinnert, dass wir Kohlenwasserstoff-Brennstoffe brauchen.

  16. Greenpeace wurde gerade mit einem Urteil in Höhe von 667 Millionen Dollar belegt.

  17. Großbritanniens Banken distanzieren sich still und leise von Net Zero-Verpflichtungen.

  18. Die Klimaschützerin Sabine Hossenfelder beklagt, dass „alle ihre Klimaziele aufgeben… die globalen Unternehmen haben es satt, so zu tun, als ob sie sich für Kohlenstoff-Neutralität interessieren“.

  19. New Jerseys umfangreiche Klage, in der die Ölindustrie beschuldigt wird, den Klimawandel zu verursachen, wurde vorläufig abgewiesen.

  20. Google behauptet nicht länger, klimaneutral zu sein.

  21. Die Linke „ging von der Forderung nach EV- Vorschriften zur Verbrennung eben dieser EV’s in einem Wimpernschlag von Kultur“.

  22. Indonesien stellt nach dem Ausstieg von Donald Trump das Pariser Klimaabkommen in Frage.

  23. Auch australische Pensionsfonds ziehen sich von Klimazusagen zurück.

  24. Davos-Sprecher nennt ausdrücklich *Klima* als erstes Thema, das „einfach allmählich an den Rand gedrängt wird“!

  25. EU prüft schwächeres Klimaziel für 2040.

  26. Bloomberg: „Jahrelange Klimabemühungen in wenigen Tagen zunichte gemacht“.

  27. Nach vielen Episoden, die sich über Klimarealisten lustig machten, wurde der Podcast „The Climate Denier’s Playbook“ im Oktober 2024 ohne Erklärung abgeschaltet.

  28. Angesichts des zunehmenden Drucks sind viele Wissenschaftler, die sich für die Erwärmung einsetzen, aus X geflohen, wie zum Beispiel Gavin Schmidt von der NASA.

  29. In den letzten Monaten haben viele Unternehmen ihre Klimaziele aufgegeben. Air New Zealand ist ein Beispiel dafür.

  30. Greta Thunbergs letzter X-„Schulstreik“-Post datiert vom Oktober 2024. Dieser Social-Media-Feed von Fridays for Future wurde seit fast drei Jahren nicht mehr aktualisiert.

  31. Letztes Jahr warf Climate Nexus, eine warmistische Organisation, die über ein Jahrzehnt lang Klimahysterie verbreitete und Dutzende von Mitarbeitern hatte, plötzlich das Handtuch.

  32. Vor etwas mehr als einem Jahr stellte die Seite Daily Kos ClimateDenierRoundup, die jahrelang unablässig Klimaschwindel-Propaganda verbreitete (2.200 Beiträge!), ihre Beiträge abrupt ein.

  33. Joe Rogan mit seinem riesigen Publikum war 2018 ein echter Alarmist, spottet jetzt aber routinemäßig über den Klimaschwindel.

Wir haben einen *langen* Weg zurückgelegt, seit sich Nancy Pelosi und Newt Gingrich 2008 zusammengesetzt haben, um Al Gores Klimaschwindel zu unterstützen!

Nachdem in den letzten Jahren so viele massive, öffentlichkeitswirksame COVID-Lügen aufgedeckt wurden, fragen sich viele Menschen: „Worüber lügen sie noch?“, und die Antwort lautet: „über so ziemlich alles“.

Die Eliten versuchten den Großen Reset, aber sie bekamen ein Großes Erwachen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/04/10/over-30-items-here-evidence-that-the-climate-scam-is-collapsing/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Kommentar des Übersetzers zu diesem Beitrag: Schon vor mehreren Jahren war auf einer EIKE-Tagung von Lord Monckton zu hören, dass er den Klima-Schwindel am Ende sieht, aus allen möglichen Gründen. Ich sehe das bisher nicht. Klar ist, dass der Schwindel irgendwann wirklich stirbt, wie eingangs erwähnt, vielleicht ist das ja schon im Gange. Aber: Solange all das keinen Eingang in die MSM findet, ist noch gar nichts zu Ende! Und bzgl. dieser MSM findet sich in der Auflistung nichts! Im Gegenteil, gerade wurde die Meldung der Polit-Propaganda-Bande „Copernicus“ etwas über „den wärmsten März aller Zeiten“ in den MSM hinaus posaunt.

 




Aus dem jüngsten Rundbrief des Heartland Institutes zwei Meldungen

H. Sterling Burnett

Erwärmung hat die Lebenserwartung in Europa erhöht

Eine kürzlich in der Zeitschrift Population and Environment veröffentlichte Studie untersucht die Auswirkungen steigender Temperaturen und des Klimawandels auf die Lebenserwartung in Europa.

In der Studie untersuchten drei Forscher verschiedener medizinischer Fachrichtungen an der polnischen Poznan University of Medical Sciences Schätzungen der Lebenserwartung sowie modellierte und gemessene Veränderungen der Umgebungstemperaturen für die Zeiträume 1979 bis 1982, 1990 bis 2019, 2019 bis 2022 sowie 1981 bis 2010 und schätzten die Ergebnisse unter Verwendung des mittleren Klimamodellszenarios RCP 4.5 für den Zeitraum 2041 bis 2070, nachdem sie die wirtschaftlichen Veränderungen berücksichtigt hatten, wobei sie insbesondere Krankheits- und Infektionstrends unter verschiedenen Extremwetterbedingungen untersuchten.

Die Studie bestätigte die Ergebnisse früherer groß angelegter Forschungsstudien, die mehrere Länder umfassten: „ Niedrigere als die optimalen Temperaturen hatten einen größeren Einfluss auf die Sterblichkeit als höhere Temperaturen“. Tatsächlich fanden die Forscher heraus, dass in den kältesten Teilen Europas „strenge Winter die Lebenserwartung im Durchschnitt bis zu 24 Monate verringerten, während in wärmeren Gebieten wie den Azoren die Lebenserwartung nur um 2 Monate sank.“

Die leichte Erwärmung der Erde und das geringere Auftreten von Wetterextremen haben in Nordeuropa zu einem Nettoanstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung um ½ Monat geführt. In Südeuropa waren die Auswirkungen uneinheitlich: In der Atlantikregion stieg die Lebenserwartung um drei Monate, während sie in der Mittelmeerregion um etwa drei Monate sank. Insgesamt ergab die Studie Folgendes:

Die wichtigste klimatische Bedrohung, die die Lebenserwartung in Europa verringert, sind nach wie vor niedrige Temperaturen. Das ungünstigste Klima ist das kontinentale Klima, während das günstigste das mediterrane Klima ist. Die letzten vier Jahrzehnte der globalen Erwärmung haben zu einem Nettogewinn an Lebenserwartung geführt. … Das Modell zeigt auch einen beständigen Anstieg der Lebenserwartung in den Industrieländern, der allein auf das Wachstum der Wirtschaftsleistung zurückzuführen ist. Dies deutet darauf hin, dass es unwahrscheinlich ist, dass eine Verlangsamung der globalen Erwärmung gegenüber dem Wirtschaftswachstum zu einer Maximierung der Lebenserwartung in der Region führt. In Anbetracht der unterschiedlichen Auswirkungen des lokalen Klimas auf die Lebenserwartung könnte es zudem von Vorteil sein, Rentner zu ermutigen, auf wärmere Inseln oder in Küstengebiete auszuwandern, da dies eine durchdachte Politik wäre.

Quelle: Population and Environment

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Entwicklung von Schiefergas verringert CO₂-Emissionen in den USA

In den Vereinigten Staaten sind die Treibhausgasemissionen zurückgegangen, obwohl die Wirtschaft und der Energieverbrauch gestiegen sind (letzteres mit einer geringeren Rate). Dies gilt trotz der Tatsache, dass die USA im Vergleich zu anderen Ländern, die sich im Rahmen verschiedener Klimaabkommen zur Emissionsreduzierung verpflichtet haben, nur begrenzte gesetzliche Auflagen für die Nutzung fossiler Brennstoffe haben. Die bestehenden Auflagen beziehen sich in erster Linie auf Kohlekraftwerke und sind vor Gericht verhandelt worden, seit die Obama-Regierung sie erstmals eingeführt hat.

Eine neue Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift Energy Economics untersucht, warum die Emissionen in den USA angesichts des Energie- und Wirtschaftswachstums trotz begrenzter staatlicher Zwangsmaßnahmen in Form von Gesetzen, Steuern und Vorschriften zurückgegangen sind. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Fracking-Revolution – die Entwicklung von Hydraulic Fracturing und Horizontalbohrungen – „die Energielandschaft der USA durch einen Anstieg der Schiefergas-Erzeugung erheblich verändert hat“. Erdgas war reichlich vorhanden, und Gaskraftwerke waren billiger zu bauen und zu warten. Darüber hinaus wurde Erdgas durch das Hin und Her bei den Emissionsvorschriften für Kraftwerke zur ersten Wahl für neue Grundlast- und Spitzenenergie (in Kombination mit dem Ausbau der intermittierenden Wind- und Sonnenenergie). Gaskraftwerke können wie Kohle- und Kernkraftwerke Strom auf Abruf liefern, lassen sich aber leichter ein- und ausschalten, um Strom nach Bedarf bereitzustellen.

Da die Treibhausgasemissionen von Gaskraftwerken geringer sind als die von Kohlekraftwerken führte die Umstellung von Kohle auf Gas zu einer Verringerung der „durchschnittlichen jährlichen US- Treibhausgas-Emissionen pro Kopf um etwa 7,5 Prozent“, schreiben die Autoren.

Die Forscher unterteilten die Ursachen und Auswirkungen der Umstellung von Erdgas auf Kohle in drei Kategorien: „Veränderungen im Portfolio fossiler Brennstoffe (Substitutionseffekt), Veränderungen in der Geschwindigkeit des Übergangs zu nicht-fossilen Energiequellen (Übergangseffekt) und Veränderungen im Gesamt-Energieverbrauch (Verbrauchseffekt)“.

Obwohl ich in Frage stelle, dass sie Erdgas als „Brückentreibstoff“ bezeichnen, eine Formulierung, die in der frühen Klimaalarm-Literatur üblich war, haben sie herausgefunden, dass die Schieferrevolution ein anhaltendes Wirtschaftswachstum und einen gleichzeitigen Rückgang der Emissionen zwischen 2007 und 2019 bewirkt hat.

Quelle: Energy Economics

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-539-is-the-end-nigh-for-carbon-cons/, 2. und 3. Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Temperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes beim Monat März zeigen: Es gibt keinen wirksamen CO₂-Treibhauseffekt. Teil 2

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Das Klima ändert sich immer, Klimawandel ist die Normalität.
  • Die Märzklimaerwärmung begann 1987 auf 1988 mit einem Temperatursprung von über einem Grad mit anschließender leichter Weitererwärmung.
  • Es gibt 8 Grunde dieses für uns angenehmen März-Klimawandels seit 1988
  • Auch die Tmax/Tmin Temperaturen des DWD zeigen, eine CO₂-Beteiligung am neuzeitlichen Klimawandel ist nicht nachweisbar.

Die diesjährige Schreckensmeldung der bezahlten Klimalügenwissenschaft lautet: März 2025 war in Europa der wärmste aller Zeiten und weltweit der zweitwärmste. siehe hier.

Zitat: „EU-Klimadienst Copernicus: Der März war in Europa so warm wie keiner zuvor: Die Temperaturrekorde setzen sich fort. Laut EU-Klimadienst war der März in Europa so warm wie keiner zuvor seit Beginn der Messungen. Insbesondere in Zentraleuropa war er auch extrem trocken, was sich etwa am Bodensee deutlich zeigt.“

Der März war aber in Europa bzgl. der Niederschlagsmenge genau im Soll, nämlich bei durchschnittlich 64 l/m². 102% zur Vergleichsperiode 1991-2020. Nachzuprüfen hier.Dies wird natürlich nicht dargestellt bei Copernicus, sondern nur gerade diese Gebiete, die extreme Abweichungen zum Normalwert zeigen.

Also März 2025: Deutschland geringfügig über dem Schnitt, aber europaweit (angeblich) der Heißeste aller Zeiten mit 2,41 Grad über dem Durchschnitt der Vergleichsperiode von 1991 bis 2020. Deutschland zu trocken aber europaweit absolut durchschnittliche Niederschlagsmenge!!!

Im Teil 1 betrachteten wir den Zeitraum ab 1893 bis heute, also 133 Jahre März einst im Kaiserreich bis heute und unterteilten die Märzgrafik in 2 Abschnitte, vor 1988 und danach. Aus zwei Gründen: Zum einen trat der selbst ernannte Weltklimarat mit seinen CO₂-Erwärmungsverheißungen zum ersten Male 1988 an die Öffentlichkeit, außerdem erfolgte in Mitteleuropa um 1987/88 ein plötzlicher Temperatursprung auf ein höheres Temperaturniveau, auf dem wir uns noch heute befinden. Hier nochmals die Grafik aus Teil 1

Abb. 1: Fast 100 Jahre lang war der März in Deutschland ausgewogen, er zeigte laut DWD-Originaldaten einen leicht fallenden Trend, trotz einiger wärmerer oder kälterer Jahrzehnte

Anmerkung zum Temperatursprung, dieser kann in den Einzelmonaten auch leicht verschoben sein, der Temperatursprung bezieht sich eigentlich auf das Gesamtjahr, siehe auch hier.

Wir sehen auch: In Deutschland war dieser März keineswegs der wärmste seit Messbeginn!! Sinn dieses Artikels jedoch nicht, die Erwärmungsübertreibungen dieser dubiosen von uns zwangsfinanzierten EU-Agentur zu hinterfragen, sondern die angebliche CO₂-Erwärmung anhand von Temperaturaufzeichnungen zu kritisieren.

Wir werden nun die Grafiken und einige Erklärungen aus Teil 1 ergänzen, insbesondere durch die oftmals mitgemessenen, aber niemals in Grafiken der bezahlten Klimawissenschaft dargestellten Tag/Nachttemperaturen, gemessen in Tmax/Tmin, näher erläutern

Dadurch wird erst recht bewiesen, dass Kohlendioxid in den Temperaturreihen keine sichtbaren Auswirkungen hinterlässt.

Unterschiede zwischen den Tag/Nachtemperaturen beim März

Der DWD bietet keine Tag/Nachttemperaturen als Schnitt seiner fast 2500 Wetterstationen an. Nur Einzelstationen. Unser Autor M. Baritz hat sich die zeitaufreibende unendliche Mühe gemacht und fast 540 repräsentativ herausgegriffene DWD-Stationen zu einem Deutschland-Schnitt seit 1947 zusammengefasst. Ein zeitlich weiteres Zurückgehen war leider nicht möglich, da erst nach Kriegsende genügend Wetterstationen vorliegen, die auch heute noch alle drei Parameter gleichzeitig am jeweils gleichen Standort messen.

Auch wenn der Standort der allermeisten der 540 DWD-Wetterstationen in den letzten 78 Jahren unter Beibehaltung des Namens versetzt und auch die Messmethode geändert wurde, so geschah dies für die drei Temperaturaufzeichnungen gleichzeitig.

Der Märzverlauf in Deutschland seit 1947 bis heute sieht laut DWD so aus:

Abb. 2: Aufgetragen sind 2 Zeiträume, 1947 bis 1987, dann der Temperatursprung und ab 1988 bis heute. Außerdem 3 Grafikverläufe: Die obere graue Grafik fasst die Tmax-Temperaturen des Monats März zusammen, die mittlere braune Grafik die Tagesschnitte und die blaue Grafik die Nachttemperaturen, gemessen in Tmin. Quelle

Ergebnis: Vollkommen anderer Verlauf vor und nach dem Temperatursprung

Tmax: bis 1987 fallend, Temperatursprung, seitdem deutlich steigend

Schnitt: bis 1987 unmerklich fallend, Temperatursprung, danach leicht steigend.

Tmin: ab 1947, 40 Jahre deutlich steigend, Temperatursprung, danach deutlich fallend.

Wichtige Erkenntnis, nach dem Temperatursprung 1987/88 wurden vor allem die Tage tagsüber wärmer, wozu sicherlich die Zunahme der Sonnenstunden stark beigetragen haben. (siehe Grafik 4a unten)

Die Steigungs-Schere zwischen Tmax/Tmin ging von 1947 bis 1987 zusammen, ab 1988 bis heute deutlich auseinander

Das zeigt sich insbesondere bei der DWD-Wetterstation Nürnberg Netzstall, bei einem Aussiedlerhof, d.h. kein nächtlich wirkender WI-effekt.

Abb. 3a: bei Netzstall geht die Schere zwischen Tmax und Tmin sehr stark auseinander

Anmerkung: Da die DWD-Wetterstation Netzstall vor gut 20 Jahren versetzt wurde von einem Vorort Nürnbergs noch weiter raus zum Aussiedlerhof Netzstall, besteht die Möglichkeit, dass es dort in freier Natur nächtlich besonders kalt und von Jahr zu Jahr nächtlich besonders kälter wird. In den Ortschaften hingegen wird die zunehmende nächtliche Kälte rausgeheizt.

Doch: Auch bei Augsburg geht die Schere zwischen Tag/Nacht deutlich auseinander.

Dabei soll laut gängiger Treibhauslehre der CO₂-Erwärmungseffekt nachts doch besonders stark wirken! Siehe: RTL-Häckl im Oktober 2020. (Oder im Original hier).

Auch die beiden nächsten Grafiken zeigen, dass die Treibhaustheorie dieses CO₂-Experten vollkommen falsch ist.

Abb. 3b: Der März wurde tagsüber wurde deutlich wärmer, die Nächte genauso deutlich kälter. Gründe? Siehe nächster Punkt.

Dass CO₂-Anstieg und die nächtlichen Tmin gegenläufig sein, zeigt vor allem auch die Grafik von Tmin der ländlichen Station Dachwig in Thüringen. Diese DWD-Wetterstation existiert seit 45 Jahren

Abb. 3c: Seit 45 Jahren wird der März nächtens kälter, ganz im Gegensatz zur CO₂-Zunahmekurve, ab 1988 bis heute wäre die negative Steigung bei Dachwig sogar: y = – 0,07 x, ähnlich wie bei der ländlichen DWD-Wetterstation Netzstall.

Wir fragen: Wo ist der CO₂-Treibhauseffekt, der nachts sogar stärker wirken soll in den Grafiken erkennbar? Antwort: Nirgendwo

Vielmehr gilt: An dem vollkommen unterschiedlichen Verlauf der T-max/T-min Temperaturen hat der Deutsche Wetterdienst den CO₂-Treibhauseffekt als Haupttreiber der Temperaturen vollständig widerlegt.

Merke: Kohlendioxid ist kein Temperaturregelknopf. Das ist eine Falschbehauptung der linksgrünen Politik und ihrer Klimaaktivisten und Terroristen!!!

Ein Gegenbeweis genügt, sagte Einstein immer. Wir haben ihn hiermit erbracht!!!

Deswegen ist diese Mainstream-Definition für Klimaänderungen auch grottenfalsch, die behauptet, dass hauptsächlich das vom Menschen ausgestoßene CO₂ zu der neuzeitlichen Klimaerwärmung geführt haben soll. Diese Definition ist lediglich ein festes Glaubensbekenntnis, wissenschaftlich aber eine Lüge. Und die linksgrünen Glaubenspolitiker betrachten CO₂ sogar als den Temperaturregelknopf, mit welchem man die globalen Temperaturen steuern kann!! Somit ist die westliche und vor allem die deutsche Klimapolitik unter dem Motto: „Kampf dem Klimawandel ein teurer Irrläufer einer CO₂-Glaubenssekte, der nur auf unser Geld abzielt! Bisher mit großem Erfolg, zumal die Politik diesen CO₂-Glaubensirrläufer in Gesetzen zunehmend festschreibt.

Versuch einer Erklärung von Grafik 2/3: (Unterschiedlicher Temperaturverlauf Tag/Nacht)

Die Sonne: Zu den vielen von uns in Teil 1 der Artikelserie genannten Gründen sehen wir einen Hauptgrund in der Veränderung der Sonnenstunden und des Niederschlages. Außerdem hat sich auch die Intensität der Sonnenstrahlung verstärkt und die gesetzlichen Maßnahmen zur Luftreinhaltung verstärkten den Vorgang bis heute.

Abb. 4a/b: Die Sonnenstunden und Niederschlag sind gegenläufig. Kein Wunder, sie hängen über die den Grad der Bewölkung gekoppelt.

Fazit:

Die Sonnenstunden nehmen zu, wenn der Niederschlag und damit die Bewölkung abnimmt und umgekehrt

Von 1947 bis 1987 hat die Bewölkung zugenommen, dadurch wurden die Sonnenstunden weniger und die Temperaturen tagsüber sind gefallen bis 1987. (siehe negative Steigung von T-Max). Umgekehrt hat die zunehmende Bewölkung nachts hat zu weniger Auskühlung der Nächte – also einem Temperaturanstieg von 1947 bis 1987 – geführt.

Ab etwa 1988 hat sich die Großwetterlage gedreht. Die Sonnenstunden und die Strahlungsintensivität nahmen wegen der Luftreinhaltung zu. Umgekehrt hat sich aus den gleichen Gründen die nächtliche Auskühlung verstärkt.

Als Gründe wurde in Teil 1 die Änderung der Großwetterlagen angeführt, aber auch der Mensch hat mitgewirkt am Grad der Wolkenbildung. Man wusste schon Anfang der 60-er vom Svensmark-Effekt. Durch die vielfachen oberirdischen Atomtests waren zum einen viele Staubpartikel als Kondensationskeime und zum anderen viele radioaktive Elemente, ebenso als Kondensationskeime, in die Atmosphäre gelangt. Dies hat u.a. zum sehr kalten Winter 62/63 geführt. Die Diskussion vom nuklearen Winter nach einem möglichen Atomkrieg kam ja nicht von ungefähr. Und die Abkühlung bis Ende der 80-er Jahre war Standard des damaligen Klimawissens. Die schnelle Einigung, Atomtestes nur noch unterirdisch durchzuführen kam deswegen überraschend schnell. Und ab Ende der 1980, bzw. Anfang der 1990-er Jahre griffen auch die Umweltgesetze mit verschärften Vorschriften der Luftreinhaltung. Alles Gründe für die Bewölkungsabnahme.

Merke: Anhand der Grafiken 2 und 3 – die man außer bei unseren Artikeln nirgendwo in der Literatur findet – ist endgültig bewiesen, dass CO₂ allerhöchstens in homöopathischen Dosen versteckt am Temperaturverlauf mitwirken kann. Keinesfalls ist CO₂ der Temperaturhaupttreiber und schon gar nicht ein Temperaturregelknopf!!!

Die richtigen wissenschaftlichen Erklärungen am DWD-Temperaturverlauf haben wir nun genannt und zur Diskussion gestellt.

Ein möglicher weiterer Grund für die Märzerwärmung tagsüber zu den bisher genannten soll hier nur zur Information gestellt werden: das Geo-Engineering. Der Schweizer Dipl. Physiker Dr. rer. nat. Philipp Zeller beschäftigt sich schon 30 Jahre mit den Methoden des Geoengineerings. In diesem Vortrag (45-Minuten) stellt er einige vor, die alle Anwendung finden.

Wer sich doppelt so lange damit beschäftigen möchte, derselbe Physiker, Vortrag nur wissenschaftlicher aufgebaut.

Allerdings hätten diese Maßnahmen die Temperaturen bei uns in Mittel- und Westeuropa erhöht, wo diese laut eigener Vorgaben doch zu einer Abkühlung führen sollten. Oder wird bewusst erhöht, um das Märchen einer CO₂-Treibhauserwärmung und die Klimahysterie zu erhalten? Auch Dr. Zeller ist überzeugt, hier geht es nicht ums Klima, sondern nur ums Geld.

Der Märzverlauf außerhalb Deutschlands.

Auch die folgenden Temperaturgrafiken widerlegen die starke Wirkung des CO₂-Treibhauseffektes: Doch nicht nur der Deutsche Wetterdienst zeigt uns das durch seine Grafiken, auch andere Wetterstationen außerhalb Deutschlands haben einen ähnlichen Verlauf

Abb. 5a: CET Daten aus Mittelengland seit 1885. Temperatursprung von über 1 K auch in Zentralengland mit unterschiedlichen Verläufen davor und danach. Quelle

Abb. 5b: Interessant ist eine Betrachtung einer längeren Temperaturreihen hier am Beispiel Schottland (CET sieht genauso aus). Nach fast genau 100 Jahren parallel laufender Temperatur-Trendlinien zeigt sich ab 1987 ein Temperatursprung mit deutlicher gegenläufigen Temperatur-Trendlinien. Die Tmax-Durchschnittstemperaturen steigen deutlich an, während die Tmin– Durchschnittstemperaturen fallen. Ein Grund für den Tmax-Anstieg ist wohl auch die zunehmende Sonnenscheindauer:

Abb. 5c: zunehmende Sonnenscheinstunden von Schottland im Monat März

Dann unser Nachbarland

Abb. 6.:Das gleiche Bild in Österreich. Keine Erwärmung bis 1987, Temperatursprung 87/88 von 1,2 K und danach leichte Erwärmung. Quelle: ZAMG

Abb.7: Westeuropa mit Frankreich, Benelux und Deutschland. Quelle: https://climatereanalyzer.org/ (ECMWF ERA5)

Noch ein kurzer Blick zur Antarktis und der deutschen Neumayer Station:

Abb.8a: Kaum Märzerwärmung über die gesamte Antarktis seit 85 Jahren beim Monat März. (Erster Herbstmonat), Allerdings ist die Erhebung nicht vollkommen zuverlässig, erst seit gut 30 Jahren wächst die Genauigkeit an Überwachung. Deshalb soll die deutsche Einzelstation Neumayer seit 1982 zur Genauigkeit verhelfen. Die Wetterhütte befindet sich deutlich entfernt von der Großstation, so dass keinerlei Stationswärme die Messung beeinflusst.

 

Abb. 8b: Keine Märzerwärmung, Neumayer kühlt die letzten 43 Jahre deutlich ab. Wo bleibt die Wirkung des angeblich erwärmenden CO₂? Siehe deutlich fallende Trendlinie. Quelle.

Beachte: In der Antarktis gab es 1988 auch keinen Temperatursprung wie in Mittel- und Westeuropa. Die deutsche Wetterstation gibt es erst seit 1982 und der März ist auf der Südhalbkugel der Herbstanfang. Und CO₂ steigt und steigt, siehe Grafik 11, die Antarktis wird kälter.

Und Nordamerika: Diese Wetterstation ist die älteste in Virginia und heute noch Bestandteil des US-amerikanischen Wetternetzes. Sie steht einsam bei einer Farm auf dem Lande, sie hat nur einen geringen Wärmeinseleffekt seit 150 Jahren entwickelt. Beachte, weder 1988 noch kurz davor oder danach: kein Temperatursprung wie bei uns

Abb. 9: Keinerlei Märzerwärmung seit 125 Jahren in Virginia bei dieser ländlichen Station in den USA, obwohl die CO₂-Konzentrationen wie überall laut Treibhauskirche von etwa 280 ppm seit 1880 auf nunmehr 426 ppm gestiegen sind.

Rechnet man den WI-Effekt seit Kriegsende aus den Daten raus, dann gäbe es seit 80 Jahren sogar eine leichte Märzabkühlung!!! Immerhin hat sich die kleine Kreisstadt Harrisonburg mit ihren Außenbezirken bis auf 1 km an die Dale-Enterprise Farm herangeschlichen und ein asphaltierter Highway führt an dem Standort der Wetterstation vorbei.

Der am Mouna Loa gemessene CO₂-Anstieg seit 1958 hat diesen Verlauf:

Abb: 10: Die CO₂-Atmosphärenkonzentrationen haben seit 1958 stark zugenommen. Zwischen den vielen Grafiken des Artikeln und dieser CO₂-Zunahme gibt es überhaupt keine Korrelation und damit auch keinen wissenschaftlichen Zusammenhang. (Allenfalls für kurze Zeitabschnitte Zufallskorrelationen)

Merke: den angenehmen Temperatursprung im Jahre 1987/88 mit Weitererwärmung gab es nur bei uns in Mittel- und Westeuropa, teilweise auch in Nordeuropa. Andere Länder der Welt haben diesen Klimawärmesprung gar nicht mitbekommen.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1200ppm, das sind etwa 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Viele Untersuchungen bestätigen dies. Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Kohlenstoffdioxid ist überhaupt kein Klimakiller und schon gar kein Giftstoff. Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlich erlaubten Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Ebenso gegen die panikverbreitende Politik und Medien. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert – ausführlich hier beschrieben. Nur mit dem Unterschied, dass man uns das Geld automatisch in Form von Steuern aus der Tasche zieht. Ein Aufstand der Anständigen ist unbedingt erforderlich.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt menschlichen Handelns gestellt werden. Die Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien im Verbund mit gut verdienenden Klimaangst-Schwätzern wie z.B. die Professoren Quaschnig/Lesch/Rahmstorf/Schellnhuber/Latif und anderen von uns in der Politik agierenden und teuer bezahlten fabulierenden Märchenerzählern.

Wir alle sind aufgerufen, jeder auf seinem Weg und nach seinem Können die derzeitige Klima-Panikmache und die Verteufelung des lebensnotwendigen Kohlendioxids zu bekämpfen. Ein Umdenken in der Bevölkerung und bei den Kirchen ist schnellstens erforderlich, um den völlig unsinnigen CO₂-Reduzierungsmaßnahmen der linksgrünen Klimapolitik ein Ende zu bereiten.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, ausgezeichnet mit dutzenden von Umweltpreisen. Unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

 




Wie hoch ist die globale mittlere Wassertemperatur SST?

Andy May

Die globale durchschnittliche SST (Meeresoberflächentemperatur) ist eine sehr wichtige Komponente der globalen durchschnittlichen Temperatur, und zwar aus dem einfachen Grund, dass der globale Ozean fast 71 % der Erdoberfläche bedeckt. Wir haben also die gerasterten SST-Daten von 1850 bis 2024 vom Hadley Centre (HadSST v4.1), von der NOAA (ERSST v5) und vom SST-Datenspeicher der NOAA (ICOADS v3) heruntergeladen und die Daten in Abbildung 1 dargestellt:

Abbildung 1. Flächengewichtete globale Durchschnittstemperatur aus ICOADS, HadSST und ERSST für 1850-2024. Die Daten wurden von den jeweiligen Agenturen heruntergeladen. Ein Klick auf die Graphik zeigt dieselbe in voller Auflösung; dies gilt auch für die anderen Abbildungen in diesem Beitrag.

Es gibt gute Gründe für die große Streuung der SST-Werte in Abbildung 1, und wir werden in diesem Beitrag auf einige von ihnen eingehen, aber die ursprüngliche Frage bleibt bestehen: „Wie hoch ist die globale durchschnittliche SST?“ Die globale durchschnittliche Temperatur hat sich seit 1850 angeblich um etwa ein Grad erhöht, aber die Unterschiede in den aufgezeichneten Daten sind größer als das.

ICOADS v. 3

ICOADS (International Comprehensive Ocean-Atmospheric Data Set) ist die eigentliche Quelle für fast alle in Abbildung 1 dargestellten Daten. Fast alle ursprünglichen Schiffs-, Bojen- und anderen Rohdaten, die vom Hadley Centre und der NOAA ERSST-Gruppe (Extended Reconstructed SST) verwendet werden, stammen aus ICOADS v. 3. Zusätzlich zur Erfassung der Rohdaten stellen sie auch ein eigenes einfaches Mittelwert-Gitterprodukt zur Verfügung, wie in Abbildung 1 in Grün dargestellt. Alle in diesem Beitrag gezeigten globalen Durchschnittstemperaturdaten sind flächengewichtet. Die von den Agenturen verwendeten Raster sind Breiten- und Längengrade, und während die Breitengrade überall gleich verteilt sind, sind es die Längengrade nicht. Sie liegen am Äquator etwa 111 km auseinander und konvergieren an den Polen gegen Null, so dass sich die Fläche jeder Gitterzelle mit dem Kosinus des Breitengrades ändert, was ich korrigiert habe. Der in Abbildung 1 dargestellte einfache ICOADS-Mittelwert kommt den Rohdaten so nahe wie nur möglich.

HadSST v. 4.1

Das Hadley Centre bietet viele Informationen über die Schritte, die es unternimmt, um zu seinem endgültigen globalen SST-Durchschnitt zu gelangen, und stellt für mehrere Schritte ein Zwischenprodukt zur Verfügung (siehe hier). Dies ist sehr lobenswert und lehrreich. Wir haben die endgültige „Kern“-Temperaturanomalie, die unbereinigte Anomalie und den „Ist“-Datensatz in Grad Celsius heruntergeladen, die in Abbildung 2 dargestellt sind:

Abbildung 2. Zwei Zwischenprodukte von HadSST 4.1 und das endgültige „Kern“-SST-Produkt im Vergleich. Die tatsächliche bias-korrigierte grüne Kurve ist in Grad angegeben und verwendet die richtige Skala. Daten von der Website des Hadley Centre hier.

Der Prozess, den das Hadley Centre anwendet, um von den in Abbildung 1 dargestellten ICOADS-Rohdaten zu dem in Abbildung 2 gezeigten HadSST-Kernprodukt zu gelangen, wird in mehreren Veröffentlichungen beschrieben (Rayner, et al., 2006), (Kennedy J. J., Rayner, Smith, Parker, & Saunby, 2011), (Kennedy J. J., Rayner, Smith, Parker, & Saunby, 2011b), und (Kennedy J., Rayner, Atkinson, & Killick, 2019).

Ihr Verfahren wird dadurch erschwert, dass ihre Mess-„Stationen“ ständig in Bewegung sind, mit Ausnahme einiger stationärer Bojen. Daher besteht der erste Schritt darin, ein Referenz-Klimatologie-Gitter zu erstellen. Im Falle des Hadley Centre ist dies ein globales Ozeangitter von einem Grad mal einem Grad. Für jede nutzbare Ozean-Gitterzelle müssen monatliche Durchschnittswerte für den Referenzzeitraum von 1961-1990 vorliegen. Die meisten dieser Werte werden von Schiffen aus gemessen. Für einige Jahre oder Monate lagen nicht für alle Gitterzellen tatsächliche Messungen im Bezugszeitraum vor, so dass eine Interpolation und eine gewisse Extrapolation sowohl in zeitlicher als auch in räumlicher Hinsicht erforderlich war, um die Klimatologie 1961-1990 zu vervollständigen (Rayner et al., 2006).

Zur Berechnung der Werte für jede Referenz- und monatliche Messzelle wird eine spezielle Funktion der Mittelwertbildung verwendet, die Extremwerte abschneidet, das so genannte winsorisierte Mittel (Rayner, et al., 2006). Später werden die Ein-Grad-Gitter zu den größeren Fünf-Grad-Gittern kombiniert, die zur Erstellung der in diesem Beitrag gezeigten Mittelwerte und des endgültigen „Kern“-SST-Anomalieprodukts verwendet werden, das in Abbildung 2 in orange dargestellt ist.

Das Hadley Centre beginnt mit den in Abbildung 1 gezeigten Rohdaten von ICOADS v. 3, schließt aber einige Daten aus, um sie später zur Qualitätskontrolle zu verwenden oder weil sie sie für minderwertige Daten halten (Kennedy J., Rayner, Atkinson, & Killick, 2019). Die brauchbaren Daten werden zunächst in ihre Gitterzelle gelegt und in eine Anomalie umgewandelt, indem der Klimatologie-Referenzmittelwert für den Monat vom Monatsmittelwert abgezogen wird (Kennedy J., Rayner, Atkinson, & Killick, 2019). Die Messung stammt offensichtlich nicht aus der gleichen Quelle wie der Klimareferenzwert.

Nach der Berechnung der anfänglichen Anomalien werden die potenziellen Verzerrungen für die einzelnen Werte auf der Grundlage der Datenquelle errechnet. Dabei kann es sich um eine Eimerprobe handeln, die über der Bordwand eines Schiffes entnommen wurde; in diesem Fall werden die Art des Eimers und die Eimerisolierung berücksichtigt, sofern vorhanden. In diesem Fall wird der Standort des Thermometers in Bezug auf den Motor berücksichtigt, und so weiter. Anhand der Daten, die zu jeder Messung vorliegen, wird eine Reihe möglicher „Realisierungen“ der Verzerrungen erstellt, und der Mittelwert dieser hypothetischen Verzerrungen wird ausgewählt, um eine „verzerrungskorrigierte“ Anomalie zu berechnen. Die sich ergebenden verzerrungskorrigierten tatsächlichen Temperaturwerte werden in Abbildung 2 gemittelt und als „tatsächliche“ Temperatur in Grad Celsius in hellgrüner Farbe dargestellt. Die rohen Anomalien ohne Bias-Korrektur sind in Abbildung 2 als dunkelblaue Linie dargestellt. Interessant ist, dass die verzerrungskorrigierte Ist-Temperatur eine andere Form hat als die endgültige Kernanomalie oder die unkorrigierte Anomalie. Ich bin mir nicht sicher, was das zu bedeuten hat.

Da die meisten der zur Berechnung der SST verwendeten Messungen beweglich sind (Schiffe und driftende Bojen) und sie alle unterschiedliche Verzerrungen und Messmethoden haben, die sich im Laufe der Zeit ändern, ist die Erstellung einer kohärenten und konsistenten SST-Aufzeichnung der globalen Durchschnittstemperatur eine Herausforderung.

ERSST v. 5

Die am stärksten verarbeitete Schätzung der globalen Ozeantemperaturen ist die ERSST v. 5 Rekonstruktion. Wir haben keine Zwischendaten wie bei der HadSST-Rekonstruktion, aber wir haben die Beschreibung des Prozesses von Boyin Huang und anderen (Huang et al. 2017). Wie der HadSST-Prozess beginnt auch ERSST v. 5 mit dem ICOADS v. 3-Datensatz. Das ERSST-Team durchläuft dann einen Prozess, bei dem die Beobachtungen validiert werden, wobei diejenigen verworfen werden, die den Qualitätskontrollen nicht entsprechen, die Daten auf Verzerrungen hin korrigiert werden, Quervergleiche mit Nachbarn durchgeführt werden und Ausreißer ausgeschlossen werden. Dabei werden die ARGO-Daten direkt verwendet und nicht wie beim HadSST-Team ARGO als Validierungsdatensatz genutzt. In ERSST werden die ARGO-Beobachtungen mit dem 6,8-fachen Gewicht der Schiffsbeobachtungen gewichtet.

Die Abdeckung in der Fläche

Das ERSST-Verfahren nutzt die HadSST-Daten zur Lokalisierung der Eisbedeckung. Wenn eine Gitterzelle zu 90 % oder mehr mit Eis bedeckt ist, wird die SST in der Gitterzelle auf -1,8 °C gesetzt. Die Teilbedeckung wird linear zwischen dem rekonstruierten Wert der Gitterzelle und -1,8°C interpoliert (Huang, et al., 2017). Da -1,8 °C die Temperatur ist, bei der Meerwasser gefriert, ergibt dies einen gewissen Sinn, aber unter Eiskappen gibt es Strömungen und die Temperatur der Meeresoberfläche unter dem Eis beträgt eindeutig nicht einheitlich -1,8 °C. Ihre Annahme ist eine spekulative Übervereinfachung, wenn wir versuchen, die Erwärmung der Oberfläche in der Größenordnung von 0,1 °C/Dekade zu schätzen.

Ihr Rekonstruktionsprozess umfasst sowohl Interpolation als auch Extrapolation. Durch diese Annahmen ist das rekonstruierte ERSST-Gitter vollständiger als das HadSST-Gitter, wie in Abbildung 3 dargestellt:

Abbildung 3. Die besetzten Gitterzellen sind für die Datensätze HadSST 4.1 und ERSST 5 eingefärbt. Die HadSST-Zellen sind 5×5 Grad groß und die ERSST-Zellen 2×2 Grad. In beiden Karten bedeutet blau, dass 10 oder mehr Monate Werte haben, hellblau, dass 6-9 Monate Werte haben, und grün, dass 3-5 Monate Werte haben. Eine weiße Zelle hat zwei Werte oder weniger. Beide Karten beziehen sich auf das Jahr 2024.

ERSST bietet ein sehr vollständiges Gitter. HadSST ist konservativer, verwendet aber immer noch Interpolation und einiges an Extrapolation, um ein möglichst vollständiges Raster zu erstellen. Man vergleiche diese beiden Karten mit der in Abbildung 4 gezeigten ICOADS-Karte der aktuellen Daten für 2024:

Abbildung 4. Eine Karte der 2×2 ICOADS-Besiedlungszellen für 2024. Das Farbschema ist das gleiche wie in Abbildung 3.

Die einfache ICOADS-Mitteltemperatur verwendet alle Werte, während sowohl HadSST als auch ERSST anomale Werte zurückweisen, so dass die ICOADS-Abdeckung, wie sie in Abbildung 4 dargestellt ist, so gut ist, wie sie nur sein kann, zumindest in Bezug auf die tatsächlichen Messungen.

Der Vergleich der Karten in Abbildung 3 und 4 zeigt uns einen der Gründe, warum die ICOADS-Durchschnittstemperatur in Abbildung 1 am höchsten und die ERSST-Temperatur am niedrigsten ist. Der ERSST-Durchschnitt enthält viele angenommene niedrige Werte unter dem Polareis, die in den ICOADS- und HadSST-Durchschnitten nicht als Nullwerte verwendet werden. Die Unterschiede zwischen HadSST und ICOADS sind zumindest teilweise auf die unterschiedliche Größe der Zellen zurückzuführen. Die ICOADS-Zellen haben eine Größe von 2×2 Grad und die HadSST-Zellen eine solche von 5×5. Dies entspricht einer Fläche von 49.000 km² bzw. 308.000 km² am Äquator. Die größere HadSST-Zellengröße ermöglicht es, kleinere Gebiete ohne Messungen in größere Zellen mit Werten zu integrieren. Mit anderen Worten, die größeren Zellen verteilen die vorhandenen Daten auf größere Gebiete.

Beobachtungen im Verlauf der Zeit

Bisher haben wir uns nur die Verteilung der Messwerte und die Endwerte für 2024 angesehen. Wie variiert die Datenmenge im Laufe der Zeit? Wir haben sowohl für ICOADS als auch für HadSST detaillierte Daten zu den Beobachtungen und haben sie in Abbildung 5 aufgetragen:

Abbildung 5. Gemeldete Beobachtungen nach Zellen für HadSST 4.1 und ICOADS v3. Dargestellt sind die Durchschnittswerte von 1850-2024 und für 2024. Die HadSST-Zellen sind 5×5 und die ICOADS-Zellen sind 2×2, was einen Teil des Unterschieds ausmacht.

Abbildung 5 zeigt, dass HadSST viel mehr Beobachtungen pro Zelle meldet als ICOADS, sogar mehr als aufgrund der größeren HadSST-Zellengröße zu erwarten wäre. Darüber hinaus meldet HadSST für den Breitengrad 30S genauso viele Beobachtungen wie für 30N für 2024, diese Beobachtungen sind im ICOADS-Datensatz für 2024 nicht enthalten. Die ICOADS-Daten werden nicht interpoliert oder manipuliert, daher sind die in der unteren Hälfte von Abbildung 5 gezeigten Beobachtungen real. HadSST interpoliert, extrapoliert oder füllt Zellen nicht in dem Ausmaß wie ERSST, aber sie tun offensichtlich etwas. Die Methoden, die zur Interpolation, Füllung und Extrapolation von Werten in HadSST verwendet werden, sind zum Teil in Rayner et al. beschrieben (Rayner et al., 2006). Vieles davon wird erreicht, wenn die anfänglichen Ein-Grad-Zellen zu den endgültigen Fünf-Grad-Zellen kombiniert werden.

Diskussion

Es ist offensichtlich, dass wir die globale durchschnittliche Meerestemperatur (SST) nicht mit der erforderlichen Genauigkeit kennen, um eine Erwärmungsrate von 0,1 °C pro Jahrzehnt zu ermitteln. Die Rohdaten (ICOADS) sind nicht gut mit den verarbeiteten Ergebnissen vergleichbar, wie in Abbildung 1 und 2 dargestellt.

Der einfache ICOADS-Mittelwert kommt den tatsächlichen Messungen am nächsten und wird daher bevorzugt. Ein Vergleich dieses (grün) und der um die Verzerrung korrigierten HadSST 4.1 Actual-Werte (hellblau) in Abbildung 6 mit den stärker verarbeiteten Standardanomalien zeigt, dass alle Schätzungen, ob Anomalien oder andere, vor 1990 und sogar danach fragwürdig sind.

Abbildung 6. Die endgültige HadSST 4.1-„Kern“-Anomalie im Vergleich zu den in Anomalien umgewandelten ERSST-, ICOADS- und HadSST-Istwerten.

In Abbildung 6 werden die tatsächlichen Temperaturen von ERSST, ICOADS und HadSST 4.1 in Anomalien umgewandelt, indem ihre jeweiligen Mittelwerte für 1961–1990 von jedem Rasterzellenwert subtrahiert werden. Dies weicht vom üblichen Verfahren ab, bei dem jede Anomalie durch Subtraktion ihres individuellen Referenzmittelwerts von jedem Wert berechnet wird, bevor das Raster verarbeitet und gefüllt wird. Das übliche Verfahren wurde verwendet, um die dargestellte endgültige mittlere Kernanomalie von HadSST 4.1 in Abbildung 6 zu erstellen. Obwohl die anderen Anomalien unterschiedlich berechnet wurden, passt die ICOADS-Anomalie recht gut zu den ERSST- und endgültigen HadSST-Anomalien von Anfang der 1990er Jahre bis 2024.

Die um einen Bias korrigierten tatsächlichen Werte von HadSST, die in eine Anomalie umgewandelt wurden, stimmen nicht sehr gut mit den meisten anderen Anomalien überein, auch nicht nach 1990, was etwas verwirrend ist. Die Datenqualität über den Zweiten Weltkrieg (WWII) ist sehr schlecht, wie von Huang et al. erörtert. Kennedy et al. (2019) erörtern ebenfalls die Datenqualität für diesen Zeitraum, insbesondere den starken Abfall am Ende des Krieges, und führen dies auf eine große Veränderung in den von der Weltflotte erfassten Gebieten zurück. Ein Teil des plötzlichen Abfalls nach dem Krieg könnte auch auf eine Veränderung der Verfahren zu Schiffsmessungen zurückzuführen sein. Diese Anomalie ist in den meisten Datensätzen verborgen, weil die Anomalien in den meisten Datensätzen berechnet werden, bevor die Verarbeitung beginnt, wodurch der gemessene Sprung und Abfall der tatsächlichen SST maskiert wird. Wenn man die Erde durch ein Mikroskop betrachtet, kann man manchmal die Berge übersehen. Die Originalarbeiten enthalten keine Diagramme der tatsächlichen Temperatur, aber das Problem mit den Daten aus dem Zweiten Weltkrieg ist in den Bias-Diagrammen von Kennedy et al. (2019) in ihren Abbildungen 6, 7, 8, 9, 10 und 13 zu sehen.

Auch die Übereinstimmung der geschätzten Anomalien ist vor 1912 gering, was hauptsächlich auf eine unzureichende Stichprobenauswahl zurückzuführen ist. Die ICOADS-Beobachtungen vor 1912 überschreiten in der Regel nie 5000 und erreichen zwischen 30°N und 45°N ihren Höhepunkt mit nur 9000 Beobachtungen. Zwar gibt es gute Gründe für alle in diesem Beitrag identifizierten Probleme und für alle von den HadSST- und ERSST-Teams vorgenommenen Korrekturen, doch bedeutet dies nicht, dass sie die richtige Antwort erhalten.

Daher war die globale durchschnittliche Meerestemperatur (SST), die wichtigste Komponente der globalen durchschnittlichen Temperatur, vor Anfang der 1990er Jahren weitgehend unbekannt, und selbst nach 1990 bestehen Zweifel. Die Zweifel am SST-Durchschnitt und die Zweifel an der Landaufzeichnung, zusammen mit der sehr geringen Erwärmung seit Beginn des 20. Jahrhunderts (etwa ein Grad), wecken, zumindest meiner Meinung nach, erhebliche Zweifel an den Schätzungen der modernen globalen Erwärmung. Ich bezweifle nicht, dass die Welt seit 1900 im Durchschnitt wärmer ist, aber ich glaube nicht, dass wir das Ausmaß der Erwärmung mit Sicherheit kennen. Ich glaube auch nicht, dass wir den Trend oder die Trends unbedingt richtig einschätzen. Ist ein Teil des „Buckels“ des Zweiten Weltkriegs real? Ich glaube nicht, dass wir das wissen.

References

Huang, B., Thorne, P. W., Banzon, V. F., Boyer, T., Chepurin, G., Lawrimore, J. H., . . . Zhang, H.-M. (2017). Extended Reconstructed Sea Surface Temperature, Version 5 (ERSSTv5): Upgrades, Validations, and Intercomparisons. Journal of Climate, 30(20). doi:10.1175/JCLI-D-16-0836.1

Kennedy, J. J., Rayner, N. A., Smith, R. O., Parker, D. E., & Saunby, M. (2011). Reassessing biases and other uncertainties in sea surface temperature observations measured in situ since 1850; 1. Measurement and sampling uncertainties. Journal of Geophysical Research, 116. Retrieved from https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/2010JD015218

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Link: https://andymaypetrophysicist.com/2025/04/08/what-is-the-global-average-sst/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE