Das Klima ändert sich, nicht jedoch das Gerede um die „Krise“

Anthony Watts

Ich weiß, dass der Klimawandel stattfindet. Aber er ist nicht die existenzielle Krise, die Medien, Aktivisten und einige Wissenschaftler behaupten.

Der grundlegende Irrtum in der gängigen Klimadarstellung ist der Glaube, dass das Klima der Erde stabil und unveränderlich sein sollte – eine Art permanenter „genau richtiger“ Goldlöckchen-Zustand. Aber das Klima ist, wie das Wetter, von Natur aus veränderlich. Im Laufe ihrer Geschichte hat die Erde Eiszeiten, Wärmeperioden, ausgedehnte Dürreperioden und Überschwemmungen erlebt – lange vor der modernen industriellen Aktivität.

Man denke nur an die mittelalterliche Warmzeit (950-1250 n. Chr.), als in Gebieten Getreide gedieh, die heute als zu kalt gelten. Oder die Kleine Eiszeit (1300-1850 n. Chr.), die niedrigere Temperaturen, Krankheiten und Hungersnöte mit sich brachte. Diese Klimaveränderungen fanden statt, ohne dass es Kohlekraftwerke oder SUVs gab, und wurden auf natürliche Weise durch Sonnenzyklen, Meeresströmungen und vulkanische Aktivitäten angetrieben.

Selbst in der jüngeren geologischen Geschichte waren die Veränderungen dramatisch und völlig natürlich. Im kalifornischen Central Valley befand sich einst der Lake Corcoran, ein riesiger Binnensee, der aufgrund natürlicher geologischer Verschiebungen austrocknete und das fruchtbare Sacramento Valley hinterließ. Dies war eine natürliche Veränderung, keine „Klimakrise“ – es war einfach die Natur in Bewegung. Heute würde ein ähnliches Ereignis von den Medien als vom Menschen verursachte Klimakatastrophe dargestellt werden.

Der globale Temperaturanstieg von etwa 1-1,5°C seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird oft als drohende Katastrophe dargestellt. Die natürliche Variabilität spielt jedoch eine große Rolle bei den Klima-Veränderungen in dieser Zeit.

Das Ende der Kleinen Eiszeit hat zum Anstieg der Temperaturen beigetragen. Darüber hinaus werden die gemessenen Temperaturen heute durch den städtischen Wärmeinseleffekt stark verzerrt – die Tendenz von Städten mit wärmespeichernder Infrastruktur, künstlich höhere Temperaturen anzuzeigen. Viele für die Analyse langfristiger Klimatrends verwendete Langzeit-Wetterstationen sind heute von Asphalt und Beton umgeben, da die Menschheit immer mehr gebaut hat, und befinden sich oft an Flughäfen, was die Messwerte noch weiter nach oben verzerrt.

In den Medien werden häufig einzelne Wetterereignisse für den Klimawandel verantwortlich gemacht. Doch Wirbelstürme, Tornados, Überschwemmungen und Dürren hat es schon immer gegeben. Was sich geändert hat, ist unsere Fähigkeit, sie aufzuzeichnen und zu übertragen. Satelliten, Smartphones, Nachrichtenkanäle, die rund um die Uhr senden, und soziale Medien machen jetzt jeden Sturm in Echtzeit und weltweit sichtbar. Das Ergebnis ist die Illusion, dass die Katastrophen zunehmen. Aber die Daten sagen etwas ganz anderes.

Die Häufigkeit und Intensität von Hurrikanen im Atlantik hat in den letzten hundert Jahren nicht zugenommen. Häufigkeit und Schweregrad von Tornados in den USA sind stabil geblieben oder zurückgegangen. Überschwemmungen und Dürre in den USA haben sich den Daten zufolge nicht verschlimmert. Dennoch wird jeder größere Sturm oder jede Bedrohung für die Landwirtschaft zu einem politischen Instrument, um Klimapanik zu schüren.

Wir sollten die enormen Fortschritte anerkennen, welche die Menschheit in dieser sich allmählich erwärmenden Welt gemacht hat. Die Lebenserwartung hat sich verdoppelt. Viele Krankheiten sind ausgerottet worden. Die Ernteerträge sind so hoch wie nie zuvor, so dass eine wachsende Weltbevölkerung versorgt werden kann. Und erschwingliche, auf fossilen Brennstoffen basierende Energie hat Milliarden von Menschen aus der Armut befreit und ihnen Zugang zu Strom, sauberem Wasser und Bildung verschafft. Ihr Leben, wie Sie es kennen, würde es ohne Öl und Kohle nicht geben.

Wären solche Fortschritte unter den heutigen radikalen Klimaprogrammen möglich gewesen? Das ist zweifelhaft. Der Drang zur „Dekarbonisierung“ um jeden Preis droht die Systeme zu demontieren, die den menschlichen Fortschritt ermöglicht haben. In den ärmeren Ländern leiden bereits Millionen Menschen unter Energiearmut. Eine Einschränkung der fossilen Brennstoffe wird ihre Situation noch verschlimmern. Selbst in der westlichen Welt verursacht die Netto-Null-Politik astronomische Kosten – mit nur marginalen Auswirkungen auf die globalen Temperaturen.

Aus diesem Grund habe ich Präsident Trumps Rückzug aus den vom Klima-Alarmismus geprägten politischen Rahmenbedingungen unterstützt. Die Kosten für radikale Maßnahmen überwiegen die nachweislichen Vorteile bei weitem.

Echte Umweltprobleme bleiben bestehen. Saubere Luft und sauberes Wasser sind erstrebenswerte Ziele, die jedoch mit Pragmatismus und nicht mit Panik verfolgt werden müssen. Anstatt unsere Energieinfrastruktur zu demontieren und sinnlose Steuern wie den kalifornischen „The Polluters Pay Climate Superfund Act of 2025“ zu erzwingen, sollten wir uns auf Innovation, verbesserte Effizienz und eine echte Reduzierung der Umweltverschmutzung konzentrieren.

Das Klima hat sich verändert, tut es und wird sich immer verändern. Unsere Aufgabe ist es nicht, diesen Wandel aufzuhalten, sondern uns anzupassen – so wie es die Menschen schon immer getan haben. Anstatt Angst zu haben, brauchen wir intelligente, ausgewogene Lösungen, die sowohl unsere Umwelt als auch unseren Wohlstand schützen.

Anthony Watts is a longtime local radio and TV meteorologist. Data and sources are available at his Watts Up With That and Climate at a Glance websites.

Link: https://www.chicoer.com/2025/04/09/the-climate-is-changing-but-not-the-crisis-youve-heard-editor-for-a-day/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Warum die „Katastrophen-Dürre“ keine Katastrophe ist

 

Cliff Mass Weather Blog

[Alle Hervorhebungen im Original – Der US-Staat Washington liegt im Nordwesten der USA am Pazifik – nicht zu verwechseln mit Washington DC.  A. d. Übers.]

Das Umweltministerium und die Seattle Times wären gut beraten, diese alte Geschichte zu lesen, denn sie führen die Menschen in unserem Staat mit ihren Behauptungen über einen „Dürre-Notstand“ in die Irre.

Die Wahrheit ist klar: Solche „Notfall“-Behauptungen werden durch die Fakten widerlegt.

Das Gejammer über eine nicht existierende Dürre schwächt nicht nur das Vertrauen der Öffentlichkeit in solche Warnungen, sondern verschwendet auch Geld und kann dazu führen, dass die Öffentlichkeit nicht reagiert, wenn die Situation wirklich ernst wird.

Denken Sie an die Definition eines Notfalls (Cambridge Dictionary): Eine gefährliche oder ernste Situation, z. B. ein Unfall, die plötzlich oder unerwartet eintritt und sofortiges Handeln erfordert.

Wie in diesem und meinem vorherigen Blog beschrieben, ist die aktuelle Niederschlagssituation nicht gefährlich, hat sich nicht plötzlich entwickelt und erfordert keine sofortigen Maßnahmen.

Die Behauptungen, dass in den Bezirken Kittitas und Yakima ein Dürrenotstand herrscht (siehe Karte), sind aus vielen Gründen sehr schwach.

Denken Sie an die Situation der Stauseen, die dieses Gebiet versorgen. Die Wasserstände steigen rapide und werden bald den Stand des letzten Jahres übertreffen. Die Stauseen in der Yakima-Region sind derzeit zu 67 % ausgelastet, und der Großteil der Schneeschmelze liegt noch vor uns. Die Speicherstände werden sich also weiter verbessern. Um einiges.

Ein Grund, warum wir uns dessen sicher sein können, sind die (vom Portland River Forecast Center) vorhergesagten Flussläufe. Die für den Spätsommer vorhergesagten Flusspegel dürften 87 % bis 105 % des Normalwerts betragen. Solche gesunden Flusspegel sind gut für die Bewässerung und das Auffüllen von Reservoirs.

Die Schneedecke befindet sich nicht im „Notstand“, sondern liegt bei 86 % des Normalwerts (siehe unten, USDA).

Die Situation wird in diesem Jahr viel besser (feuchter) sein als im letzten Jahr. Aber selbst bei trockeneren Bedingungen als in diesem Jahr war die landwirtschaftliche Produktivität im Bundesstaat Washington im Jahr 2024 recht gut (siehe unten), wobei das größte Wetterproblem für 2024 die Kältewelle im letzten Frühjahr war (nicht die Dürre).

Gute Nachrichten an der Temperaturfront in diesem Jahr: Das sehr kompetente ECMWF-Ensemble mit vielen Vorhersagen sagt bis Ende des Monats keine eisige Kältewelle voraus. Einmal im Mai ist die Gefahr vorbei.

Ich habe heute einen Reporter des WA Ag Information Network interviewt, der mit mehreren Landwirten gesprochen hat. Sie sind optimistisch, was die laufende Saison angeht.

Das sollten Sie auch.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Gerede vom „Dürre-Notstand“ höchst unverantwortlich ist und im Widerspruch zu den beobachteten Fakten vor Ort steht. Es wird als Mittel eingesetzt, um den Menschen Angst zu machen, oft mit unbelegten Versuchen, die fiktive „Dürre“ mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen.

Interessant ist auch ein Blick auf Google Trends, um festzustellen, wie viele Suchanfragen den Begriff „Dürre-Notstand“ enthalten (siehe unten).

Dieser Begriff ist in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen, und der Bundesstaat Washington ist landesweit die Nummer eins bei der Verwendung dieses Begriffs. Der Staat mit den zuverlässigsten und ergiebigsten Niederschlägen der Nation. Das sagt Ihnen etwas….

Wenn Aesop doch bloß heute noch leben würde….

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/04/15/why-the-emergency-drought-is-no-emergency/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wir können uns die Kosten des Klima-Alarmismus‘ nicht leisten!

Larry Bell

Wie bereits in meiner Kolumne vom 20. März erörtert wurde nach drei Jahrzehnten der Abkühlung von Mitte der 1940er bis Ende der 1970er Jahre, die von prominenten Wissenschaftlern und Medien als schrecklicher Vorbote der nächsten Eiszeit bezeichnet wurde, ein bloßes Jahrzehnt der Erwärmung von einigen derselben Experten als umgekehrte Bedrohung propagiert, die vom damaligen Senator Al Gore bei seinen theatralisch inszenierten Anhörungen im US-Senat 1988 dramatisiert worden war.

So warnte eine Schlagzeile der New York Times 1978 eindringlich davor, dass ein „internationales Team von Spezialisten kein Ende der seit 30 Jahren andauernden Abkühlung in der nördlichen Hemisphäre sieht“.

Der Kronzeuge James Hansen, der Direktor des Goddard Institute for Space Studies der NASA, einer kleinen Klimamodellierungswerkstatt in einem Bürogebäude in Manhattan, sagte aus, dass menschliche Aktivitäten zur Erwärmung beitragen.

Die UNO schrieb diese neue „globale Erwärmungskrise“ dem unfairen, mit fossilen Brennstoffen betriebenen Wohlstand der Industrienationen zu und organisierte einen Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC), der die vom Menschen verursachten („anthropogenen“) Kohlenstoffemissionen aus fossilen Brennstoffen von Anfang an als die Schuldigen brandmarkte, um den Betrug des Kyoto-Vertrages mit dem Emissionshandel voranzutreiben.

Der IPCC-Beamte Ottmar Edenhofer riet im November 2010: „… man muss sich von der Illusion befreien, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Stattdessen geht es in der Klimapolitik darum, wie wir de facto den Reichtum der Welt umverteilen …“

Der verstorbene Stephen Schneider, der 1976 das Buch The Genesis Strategy schrieb, in dem er davor warnte, dass die globale Abkühlung eine Bedrohung für die Menschheit darstelle, änderte diese Ansicht später um 180 Grad, als er als Hauptautor für wichtige Teile von drei aufeinander folgenden Berichten des Gremiums fungierte.

In einem in Discover veröffentlichten Zitat sagte Schneider, dass Wissenschaftler Menschen sind, die das Risiko eines möglicherweise katastrophalen Klimawandels verringern wollen, und dass „wir eine breite Unterstützung brauchen, um die Vorstellungskraft der Öffentlichkeit zu gewinnen“.

Er stellte klar: §“Das bedeutet natürlich, dass wir eine Menge Medienberichte bekommen müssen. Wir müssen also Schreckensszenarien entwerfen, vereinfachte, dramatische Aussagen machen und die Zweifel, die wir haben könnten, kaum erwähnen. Jeder von uns muss entscheiden, was das richtige Gleichgewicht zwischen Effektivität und Ehrlichkeit ist“.

Die Klimaschreckensgemeinde erhielt großen Auftrieb durch das berüchtigte Hockeyschläger-Diagramm des Penn-State-Forschers Michael Mann, das im ersten Sachstandsbericht des IPCC veröffentlicht worden war.

Das 1000 Jahre umfassende Diagramm wurde aus verschiedenen Proxydaten zusammengeschustert, die aus Eisbohrkernen, Baumringen und schriftlichen Aufzeichnungen der Vegetationsperioden stammen, wobei 1961 zu den Temperaturdaten von Bodenstationen gewechselt wurde, als die globalen Temperaturen plötzlich spektakulär stiegen, was vermutlich auf die vom Menschen verursachten Kohlendioxid-Emissionen zurückzuführen ist.

Warum wurden die Datenquellen 1961 geändert?

Vielleicht, weil zu diesem Zeitpunkt die von Keith Briffa, einem Wissenschaftler der britischen East Anglia University Climate Research Unit (CRU), berechneten Baumring-Proxydaten anfingen, in die entgegengesetzte Richtung zu gehen und stetig zu sinken. Nachdem er Mann und anderen diese unliebsamen Ergebnisse präsentiert hatte, wurde er unter Druck gesetzt, sie neu zu berechnen. Briffa tat dies, und der Rückgang wurde noch größer.

Briffas Baumringdaten verschwinden in Manns Diagramm plötzlich in einem Wirrwarr aus farbigen Linien zum Zeitpunkt 1961.

Laut einer großen Datei mit E-Mail-Protokollen – die inzwischen als Beweise für einen „Climategate“-Skandal gelten – stellten Briffas gegenteilige Ergebnisse ein „Rätsel“ dar, wie Mann es nannte.

Aus den E-Mails geht hervor, dass der von Briffa angegebene Rückgang im späten 20. Jahrhundert vom IPCC als „Verwässerung der Botschaft“ empfunden würde, ein ‚Problem‘ darstellte und eine „potenzielle Ablenkung/Ablenkung“ bedeutete.

Mann fuhr fort, dass die Skeptiker der Erwärmung einen „großen Tag“ haben würden, wenn Briffas Rekonstruktion des Temperaturrückgangs gezeigt würde, und dass er es „hassen würde, derjenige zu sein“, der ihnen „Futter“ gibt.

Ein E-Mail-Austausch von CRU-Direktor Phil Jones mit anderen Beteiligten bezieht sich auf „Mikes Trick in Nature [Journal]“, um „einen Rückgang zu verbergen“, wobei allgemein angenommen wird, dass sich dies auf Manns Auslassung der von Briffa abgeleiteten Baumringdaten bezieht.

Raymond Bradley, Mitautor von Michael Manns Hockeystick-Studie, wandte sich in einer E-Mail gegen einen anderen Artikel, der von Mann und Jones gemeinsam veröffentlicht wurde: „Ich bin mir sicher, dass Sie mir zustimmen – der Mann/Jones GRL [Geophysical Research Letters] Artikel war wirklich erbärmlich und hätte nie veröffentlicht werden dürfen. Ich möchte nicht mit dieser 2000-Jahre-Rekonstruktion in Verbindung gebracht werden“.

Jonathan Overpeck, einer der koordinierenden Hauptautoren des IPCC-Berichts, schlug vor: „Der Trick könnte darin bestehen, sich auf die Hauptaussage zu einigen und sich davon leiten zu lassen, was aufgenommen und was weggelassen wird.“

Tom Wigley vom National Center for Atmospheric Research warnte in einer E-Mail an Mann: „Mike, die Abbildung, die Sie geschickt haben, ist sehr irreführend … es gab eine Reihe von unehrlichen Darstellungen von Modellergebnissen durch einzelne Autoren und durch das IPCC …“

Ein anderer Wissenschaftler macht sich Sorgen: „… da ist eindeutig etwas Tuning oder sehr viel Glück im Spiel. Ich bezweifle, dass die Modellierungswelt noch lange damit durchkommt.“

Ein anderer bemerkte: „Es ist unvorstellbar, dass politische Entscheidungsträger bereit sind, Milliarden- und Billionen-Dollar-Entscheidungen zur Anpassung an den prognostizierten regionalen Klimawandel auf der Grundlage von Modellen zu treffen, die nicht einmal die Prozesse beschreiben und simulieren, welche die Bausteine der Klimavariabilität sind.“

Ein Forscher sah einige sehr beunruhigende Konsequenzen voraus: „Was ist, wenn sich der Klimawandel nur als eine natürliche Schwankung über mehrere Jahrzehnte erweist? Sie werden uns wahrscheinlich umbringen …“

Und obwohl die hysterischen Hockeyschläger-Vorhersagen seither zusammen mit anderen hyperventilierenden Climategate-Vertuschungen der Mainstream-Medien abgekühlt sind, hat Amerika in der Tat einen hohen Preis bezahlt: Billionen von Dollar, die für grüne Energie-Phantastereien verschwendet worden sind, Hunderte von Millionen beeinflussbarer Kinder, die verängstigt sind, und ein grassierendes öffentliches Misstrauen gegenüber wissenschaftlicher Objektivität.

This commentary first appeared in Newsmax and is reproduced here by the author’s permission.

Link: https://cornwallalliance.org/costs-of-climate-alarmism-are-ones-we-cant-afford/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Grüne Propaganda der Medien stürzt die Entwicklungsländer in die Katastrophe

Vijay Jayaraj

Die meisten, wenn nicht sogar alle Menschen, denen ich täglich in meinem Heimatland Indien begegne, scheinen die von den Medien verbreitete Darstellung einer Klimakrise zu übernehmen. Natürlich haben Menschen mit einem vollen Terminkalender oft weder die Zeit noch die Energie, sich mit der Klimawissenschaft zu beschäftigen und die widersprüchlichen Behauptungen in den Nachrichten zu überprüfen.

Ideologen haben in Zusammenarbeit mit einem Großteil der Medien die Naivität der Öffentlichkeit ausgenutzt, um die Angst vor einer angeblichen Überhitzung des Planetertrauenswürdige Leuchttürme der Wahrheit. Aber diese Leuchttürme strahlen jetzt ein Licht aus, das eher blendet als erhellt. Das Dogma der „grünen“ Energie, von besserwisserischen Politikern und willfährigen Medien bis zum Erbrechen wiederholt, übertöen zu schüren und die Nutzung fossiler Brennstoffe zu stoppen. Das Ergebnis ist, dass zahlreiche Länder allmählich in die wirtschaftliche Selbstzerstörung abgleiten, was viele nicht bemerken.

Die populären Nachrichtenmedien haben einen Vorteil. Sie galten als vnt die Schreie der verarmten Menschen in den Entwicklungsländern. Das sind Menschen, die gerade erst anfangen, auf eigenen Beinen zu stehen, und die auf die erschwingliche und zuverlässige Energie fossiler Brennstoffe angewiesen sind, um sich aus der Armut von Generationen zu befreien.

Von den geschäftigen Nachrichtenredaktionen in Lagos bis zu den Schreibtischen in den Redaktionen in Bogotá haben sich Journalisten der Fantasie hingegeben, dass Wind- und Sonnenenergie Kohle, Öl und Erdgas ersetzen könnten.

Die Klimabesessenheit der Medien – in großem Stil übernommen vom politisch motivierten IPCC und nachgeplappert von den westlichen Eliten – ist das Herzstück einer Kampagne der Verfälschung und Angstmacherei.

Die Bevölkerung Südamerikas und Afrikas – Heimat einiger der reichsten Kohle-, Erdöl- und Erdgasreserven der Welt – wird von ihren Medien aufgefordert, diese Ressourcen zugunsten von Wind- und Solartechnologien zu meiden, obwohl diese für die Bedürfnisse einer modernen Gesellschaft völlig unzureichend sind.

Wie konnte diese Widerwärtigkeit Fuß fassen? Leichtgläubige Reporter – oft jung und beeinflussbar – sind ein leichtes Ziel für betrügerische Anbieter neuartiger, scheinbar vielversprechender Visionen, die keine Chance haben, über Wunschdenken hinauszukommen. Die Wiederholung von Unwahrheiten – egal wie absurd sie sind – fördert den Glauben. Wenn ein Narrativ Tag für Tag in BBC-Dokumentationen, CNN-Panels oder Guardian-Leitartikeln wiederholt wird, sickert es in die öffentliche Psyche ein und maskiert sich als Tatsache.

Dieser Effekt wird in den Entwicklungsländern noch verstärkt, wo die Medienkompetenz oft erst im Entstehen begriffen ist und das Vertrauen in westliche Medien tief sitzt. Die vertrauensvolle und zeitlich gebundene Öffentlichkeit geht selten in die Tiefe. Wortgewandte Persönlichkeiten, die sich als Experten hervortun, versichern den Verbrauchern, dass der Zugang zu einem grünen Nirwana nur den Verzicht auf fossile Brennstoffe erfordert.

In dieser Flut von Argumenten fehlt jeglicher substanzielle Kontrapunkt, und es fehlt auch der Hauch von Zweifel. Die von ihrer eigenen Selbstgerechtigkeit begeisterten Medienmacher lassen nur selten die Ingenieure zu Wort kommen, die vor der Instabilität des Stromnetzes warnen, oder die Ökonomen, welche die Kosten der „Dekarbonisierung“ beziffern – ein Ziel, bei dessen Verfolgung ein gesellschaftlicher Zusammenbruch droht. Stattdessen werden Andersdenkende als „Leugner“ abgetan, ihre Stimmen werden vom Chor des angeblichen Konsens‘ übertönt.

Das Ergebnis ist eine Presse, die eine Politik bejubelt, die den Interessen ihres Publikums zuwiderläuft. Internationale Kreditgeber, die sich vom Klimamob beeinflussen lassen, knüpfen ihre Finanzierungen an „erneuerbare“ Vorgaben. Die Weltbank, die einst Kohlekraftwerke in Afrika finanzierte, weigert sich nun, alles zu finanzieren, was verteufeltes Kohlendioxid ausstößt, und lässt Länder wie Mosambik bei der Ausbeutung ihrer Gasfelder im Stich.

In Ghana, wo Stromausfälle noch immer den Alltag bestimmen, zögert die Regierung, die Kohlereserven anzuzapfen, aus Angst vor einer internationalen Gegenreaktion, die durch die Empörung der Medien geschürt wird. In Kenia, wo die Kohle im Mui-Becken Millionen von Menschen mit Strom versorgen könnte, wiederholen die lokalen Medien die Verachtung des Guardian für „schmutzige Energie“ und ignorieren, dass solche Ressourcen die Stromkosten für die arme Landbevölkerung senken könnten.

In Südamerika hat der Druck grüner Nichtregierungsorganisationen – verstärkt durch Medien wie O Globo – Ölprojekte in Ecuador zum Stillstand gebracht, obwohl indigene Gemeinden für die damit verbundenen Arbeitsplätze und die Infrastruktur plädieren. In Peru, wo Erdgasfunde einen wirtschaftlichen Aufschwung versprechen, fixiert sich El Comercio auf schmelzende Gletscher und marginalisiert die Landbevölkerung, die immer noch über offenen Feuern kocht.

In vielen Entwicklungsländern könnte Erdgas zu einer Senkung der Energiepreise beitragen, aber die Politiker beugten sich dem „grünen Druck“ und ließen die Bürger die steigenden Kosten tragen. Die Ärmsten leiden am meisten unter höheren Rechnungen, weniger Arbeitsplätzen und einer düsteren Zukunft.

Die populäre Nachrichtenberichterstattung stützt sich nicht mehr auf Fakten, sondern erzählt inzestuös Unsinn, der den Entwicklungsländern die Last einer Klimakrise aufbürdet, die von selbstsüchtigen Globalisten erfunden wurde.

Die Journalisten beanspruchen derweil die Klimatugend für sich. Sie verpassen die Chance, eine Vorreiterrolle einzunehmen, indem sie melodramatische Vorhersagen über die globale Erwärmung und rosige Märchen über kostenlose Energie aus Sonne und Wind in Frage stellen, während Reporter und Redakteure sich den Betrügern anbiedern und Täuschungen liefern. Die Menschen in den Entwicklungsländern müssen Besseres verlangen oder ihre Hoffnungen durch falsche Propheten begraben lassen. Und Journalisten in Afrika, Südamerika und Asien müssen sich aus der Echokammer des Klima-industriellen Komplexes befreien. Es ist an der Zeit, harte Fragen zu stellen – die Grundlage für kritisches Denken und ehrliche Berichterstattung.

Link: https://cornwallalliance.org/medias-green-pandering-lures-developing-world-into-disaster/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Schock für das Met Office: Weitere nicht existierende britische Wetterstationen entdeckt, die erfundene Daten melden

Chris Morrison

Im letzten Monat lag die durchschnittliche Höchsttemperatur in Newton Rigg bei 11,5°C, die niedrigste bei 3°C, und es fielen 23 mm Regen. Newton Rigg liegt in der Nähe von Penrith in Cumbria. In seiner historischen Datenbank gibt das britische Met Office an, dass es sich um einen offenen Standort handelt und eine seiner 380 Temperaturmessstationen in UK ist. Diese Behauptung findet sich auch in zwei Listen des Met Office über die Klassifizierung von Messstellen, die von Anträgen im Rahmen des Informationsfreiheits-Gesetzes (FOI) in den Jahren 2023 und 2024 angefordert worden waren. Das alles ist ziemlich seltsam. Newton Rigg wurde 2021 geschlossen, und alle Daten, die als Klimamittelwerte veröffentlicht werden, sind geschätzt, d. h. erfunden. Die historische Datenbank enthält 37 Stationen, von denen sieben, also nicht weniger als 19 %, geschlossen sind oder nicht mehr existieren. Erfundene Zahlen werden auch für Lowestoft, Cwmystwyth, Nairn Druim, Eastbourne, Oxford und Paisley geliefert.

Das Met Office gibt an, dass monatliche Daten für eine Auswahl von historischen Stationen mit langer Laufzeit verfügbar sind, wobei die Zeitreihen in der Regel zwischen 50 und mehr als 100 Jahre lang sind. Für die Sonnenscheindaten wird festgestellt, dass an einigen Standorten ein Kipp- und Zonensensor verwendet wird, während an allen anderen Stationen die Daten mit einem Campbell-Stokes-Schreiber aufgezeichnet werden. Alle anderen Angaben hat das Met Office nicht gemacht, es sei denn, die Zahlen wurden für die nicht existierenden Stationen erfunden.

Regelmäßige Leser wissen natürlich, dass das britische Wetteramt einen langen Atem hat, wenn es darum geht, Temperaturdaten zu erfinden. In einer gesonderten öffentlichen Datenbank wurde kürzlich festgestellt, dass der staatliche Meteorologe 30-jährige Durchschnittstemperaturen von 103 nicht existierenden Stationen erfunden hat. Das Met Office verwies auf die Stationsnamen und gab einzelne Standort-Koordinaten für die imaginären Stationen an, darunter eine, die unglaublicherweise direkt am Wasser am Strand von Dover liegt. Massives Aufsehen in den sozialen Medien führte zu einer raschen Änderung, wobei einzelne Koordinaten entfernt und die Datenbank umbenannt wurde, um den Eindruck zu erwecken, die Informationen stammten von einem weitläufigeren Standort.

In einem anschließenden untauglichen Faktencheck von Science Feedback, größtenteils vom Met Office verfasst, wurde die Behauptung als „irreführend“ bezeichnet, wonach die Daten ‚gefälscht‘ seien. Vielmehr wurden sie anhand „gut korrelierter Nachbarstationen“ geschätzt. Leider wurde später aufgedeckt, dass für die Lage von Norwich in diesem Datensatz angeblich gut korrelierte Informationen von fünf Stationen verwendet wurden, die nicht existieren. Das Met Office behauptet, seine Schätzungen beruhten auf einem wissenschaftlichen Verfahren, das in der von Fachleuten überprüften Literatur veröffentlicht worden sei.

Natürlich müssen wir an dieser Stelle regelmäßig den Superdetektiv Ray Sanders loben. Sanders, der auf Tallbloke’s Talkshop schreibt, führt eine forensische Untersuchung der Wetterdatenerfassung des Met Office durch. In seiner jüngsten Untersuchung des Standorts Newton Rigg liefert er die folgenden fotografischen Beweise für dessen Schließung. Zunächst der Standort im April 2021, der sich auf dem Gelände eines College-Campus befindet. Das Messgerät ist deutlich in der Mitte des Bildes zu erkennen:

Die gleiche Website bestätigt im Juli 2022 die Schließung, obwohl das Met Office in seiner historischen Datenbank immer noch behauptet, dass der Standort noch geöffnet ist:

Und hier ist laut Sanders der Screenshot aus der aktuellen historischen Datenbank, der zeigt, dass das Met Office immer noch mit einer orangefarbenen Markierung behauptet, Newton Rigg sei offen:

Sanders übt abschließend scharfe Kritik:

Das Wetteramt arbeitet äußerst unwissenschaftlich und sogar inkompetent. Die Analyse solch unvollständiger und ungenauer, ja sogar erfundener Zahlen ist ein sinnloses Unterfangen. Dass solche Nicht-Daten durch angebliche wissenschaftliche Peer-Review-Prozesse statistisch bis zum N-ten Grad gequält werden, ist offen gesagt ein schlechter Witz und völlig inakzeptabel.

The Daily Sceptic hatte bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass das Met Office nur sich selbst die Schuld an der Flut von Negativschlagzeilen geben kann, die durch sein offensichtlich fehlerhaftes Wettermessnetz entstanden sind. Das Netz in ganz Großbritannien war nie dazu gedacht, die behauptete Genauigkeit zu liefern, aber interne Aktivisten haben die Daten als Waffe eingesetzt, um im Interesse der Förderung der Net-Zero-Phantasterei Klimapanik zu schüren. Obwohl fast 80 % der Wetterstationen so schlecht platziert sind, dass sie international anerkannte „Unsicherheiten“ von 2-5 °C aufweisen, wird politisches Kapital daraus geschlagen, dass die Genauigkeit auf ein Hundertstel Grad Celsius genau angegeben wird.

Möglicherweise fühlt sich das Met Office vor Kritik geschützt, da sowohl die Mainstream-Medien als auch die Mainstream-Politik die Geschichte wie die Pest gemieden haben, natürlich aus Angst, sie könnte die Büchse der Pandora in Bezug auf die Temperaturangaben öffnen, die das vereinbarte Net Zero-Narrativ stützen. Aber der Damm könnte zu brechen beginnen, denn die schottische Tageszeitung Daily Express veröffentlichte im Januar eine Story des Inhalts, dass „die meisten schottischen Wetterstationen um zwei bis fünf Grad falsch liegen können“. Die Zeitung stellte eine eigene FOI-Anfrage und fand heraus, dass nur drei von 95 lokalen Stationen von der Weltorganisation für Meteorologie mit dem höchsten Standard bewertet worden sind.

Unnötig zu erwähnen, dass es in den unzensierten sozialen Medien, die heutzutage ein weitaus wichtigeres Kommunikationsmedium sind als die schnell verblassenden, narrativ geprägten Altlasten, keine Grenzen gibt. Kürzlich veröffentlichte das Met Office einige seiner eigenen Forschungsergebnisse auf X, in denen behauptet wurde, dass die Waldbrände, die während einer kurzen Hitzewelle in UK im Jahr 2022 ausgebrochen waren, durch den vom Menschen verursachten Klimawandel „mindestens sechsmal“ wahrscheinlicher geworden seien. Völlig unbeweisbares pseudowissenschaftliches Geschwätz, würden einige sagen, und diese Ansicht wurde offenbar von vielen der über 200 Antworten geteilt.

„Hören Sie doch auf“

„Völliger Schwachsinn. Das war von Menschen verursachte Brandstiftung. Ihr seid wirklich die dümmsten Wissenschaftler.“

„Wurde diese ‚Forschung‘ mit gefälschten Zahlen durchgeführt, die von Stationen produziert wurden, die es nicht gibt.“

„Sind das echte Daten? Oder noch mehr Zeug von imaginären Wetterstationen?“

„Es ist eure Aufgabe, das Wetter vorherzusagen, und nicht, Propaganda zu verbreiten.“

Kürzlich ging der achte Fake News Award in den sozialen Medien viral. Der professionell produzierte Film nahm kein Blatt vor den Mund und verlieh einen der unwillkommenen Preise an das Met Office für die „buchstäbliche Erfindung von 103 gefälschten Temperaturseiten, die 30-Jahres-Durchschnittswerte von diesen nicht existierenden Seiten melden“. Es handele sich um einen massiven laufenden Plan, die Zukunft zu kontrollieren, indem man die Vergangenheit kontrolliert. Die Auszeichnung wurde als verdient bezeichnet, weil das Met Office „den schamlosesten Versuch unternommen hat, die Öffentlichkeit zu belügen, und das in einem Bereich, der von Menschen überschwemmt wird, die die Öffentlichkeit schamlos belügen“.

Das Met Office hat ein echtes Problem, wenn es so lautstark kritisiert wird, ob es nun gerechtfertigt ist oder nicht, denn es lenkt von einem großen Teil der bewundernswerten täglichen wissenschaftlichen Meteorologie ab. Aber es zeigt, was mit dem Vertrauen der Öffentlichkeit passieren kann, wenn eine zunehmend kontroverse politische Agenda die üblichen Abläufe des wissenschaftlichen Prozesses stört.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor.

Link: https://dailysceptic.org/2025/04/09/met-office-shock-more-non-existent-uk-weather-stations-discovered-reporting-invented-data/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE