Skeptiker gewinnen, „Endangerment Finding“ aufgehoben – Die Wahrheit siegt endlich im Klimakrieg

H. Sterling Burnett

Während die Mainstream-Medien wie USA Today mit der Schlagzeile „Trumps EPA hebt Feststellung auf, dass Klima-Verschmutzung die menschliche Gesundheit gefährdet“ und NBC News mit „EPA hebt Feststellung auf, die die derzeitigen Grenzwerte für die Treibhausgas-Verschmutzung durch Autos, Fabriken und Kraftwerke untermauert“ die Entscheidung anprangern, erreichen sie nicht ganz das Niveau der Absurdität dieser Schlagzeile: „Entfesselte Umweltverschmutzung: Wie Trump die EPA gegen die Amerikaner aufrüstet“.

Die Entscheidung der Environmental Protection Agency, das „Carbon Dioxide Endangerment Finding“ aufzuheben, stellt einen entscheidenden Wandel in der amerikanischen Klimapolitik dar – einen, der auf Beweisen und nicht auf Ideologie beruht. Jahrelang diente diese „Feststellung“ als rechtliche Rechtfertigung für eine Reihe kostspieliger, weitreichender Vorschriften, die alles betreffen, von den Kraftwerken unseres Landes bis hin zu den Autos, die wir fahren, und den Energierechnungen, die wir bezahlen. Ihre Aufhebung ist eine unmittelbare Reaktion auf die zunehmenden Beweise dafür, dass die Grundlage für diese Vorschrift immer mehr auf spekulativen Modellierungen und politischen Manövern beruhte als auf solider Wissenschaft. In diesem Video kann man die Ankündigung verfolgen:

Die 2009 erstmals erlassene Feststellung der Gefährdung durch Kohlendioxid beruhte auf der Behauptung, dass steigende CO₂-Werte eine ernste Bedrohung für die öffentliche Gesundheit und das Wohlergehen darstellen. Diese Behauptungen, verbreitet von alarmistischen Stimmen in Medien und Bürokratie, stützten sich in hohem Maße auf Computermodelle, die sich seither als chronisch ungenau erwiesen haben und durchweg eine stärkere Erwärmung vorhersagten als tatsächlich beobachtet wurde. In den vergangenen Jahren haben wir eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen den düsteren Prognosen und der Realität festgestellt: Die globalen Temperaturen sind nicht dem vorhergesagten „Ausreißer“ gefolgt, und extreme Wetterereignisse bleiben – trotz atemloser Berichterstattung – innerhalb der historischen Variabilität.

Doch während sich die USA in regulatorische Knoten verstrickten, bauten China und andere große Emittenten ihre Kohleverstromung weiter aus und machten damit jeden hypothetischen Nutzen der selbst auferlegten amerikanischen Beschränkungen zunichte. Nach Angaben mehrerer unabhängiger Quellen hat China seine jährlichen CO₂-Emissionen seit 2005 um über 70 % erhöht und verbrennt nun mehr Kohle als der Rest der Welt zusammen. Die Vorstellung, die USA könnten „mit gutem Beispiel vorangehen“ und den Rest der Welt zu ähnlichen Opfern überreden, wurde durch die Fakten vor Ort gründlich demontiert.

Die realen Auswirkungen des Endangerment Finding waren nicht im Klima, sondern in den amerikanischen Haushalten und Unternehmen zu spüren. Die Energiepreise stiegen, Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe wurden ins Ausland verlagert, und die Bürger trugen die Last teurer, symbolischer Gesten, die nichts an der Entwicklung des Klimas änderten. Das amerikanische Volk verdient eine Politik, die messbare Ergebnisse bringt, und nicht noch mehr von dem gleichen kostspieligen Theater.

Mit der Aufhebung des Endangerment Finding signalisiert die EPA eine längst überfällige Rückkehr zu einer rationalen, evidenzbasierten Politik. Mit dieser Maßnahme wird anerkannt, dass CO₂ kein Schadstoff im wissenschaftlichen Sinne ist, sondern ein grundlegender Bestandteil des Lebens auf der Erde – einer, der bei den derzeitigen Konzentrationen in der Atmosphäre nachweislich Vorteile für das Pflanzenwachstum und die Landwirtschaft hat. Bei der Änderung geht es nicht darum, den Umweltschutz zu vernachlässigen. Vielmehr geht es darum, unproduktive Maßnahmen zu verwerfen und sich auf echte Lösungen zu konzentrieren, die auf Fakten, Innovationen und der wirtschaftlichen Realität beruhen.

Die Rolle von WUWT und Klimaskeptikern in den letzten 25 Jahren, um diesen Punkt zu erreichen

Die heutige Ankündigung ist nicht in einem Vakuum entstanden. Sie ist in vielerlei Hinsicht ein Beweis für die Beharrlichkeit und Integrität der Klimaskeptiker, die jahrzehntelang den sogenannten „Konsens“ in Frage gestellt haben. Seit mehr als 25 Jahren haben Stimmen von außerhalb des Mainstreams – Wissenschaftler, Meteorologen, Ingenieure und informierte Bürger – berechtigte Fragen zur Gewissheit und Richtung der Klimawissenschaft und zur Weisheit der daraus abgeleiteten Politik aufgeworfen.

Watts Up With That (WUWT), gegründet im Jahr 2006, hat bei diesen Bemühungen eine Schlüsselrolle gespielt. WUWT hat eine öffentliche Plattform für datengestützte Untersuchungen, ausführliche Zitate aus Quellenmaterial und offene Debatten über Klimabehauptungen geschaffen, die oft als „anerkannte Wissenschaft“ dargestellt wurden. Im Laufe der Jahre haben sich Millionen von Lesern an WUWT gewandt, um ehrliche Analysen und transparente Diskussionen zu erhalten, statt alarmistischer Dogmen und politischer Posen. Durch seine detaillierten Beiträge und die lebhaften Kommentarsektionen hat WUWT eine Generation von Klimarealisten dazu befähigt, schwierige Fragen zu stellen, Rechenschaft zu fordern und sich den Einschüchterungstaktiken derjenigen zu widersetzen, die auf den Status quo setzen.

Diese Rolle spielen hierzulande das EIKE und andere Klima-realistische Blogs! A. d. Übers.

Vielleicht veranschaulicht nichts die Notwendigkeit dieser Skepsis besser als der Climategate-Skandal von 2009, bei dem eine Sammlung von E-Mails prominenter Klimawissenschaftler eine als Wissenschaft getarnte Scharade aufdeckte. Die Mitteilungen enthüllten Versuche, Daten zu manipulieren, abweichende Meinungen zu unterdrücken und Forderungen nach Transparenz abzublocken – alles im Dienste der Verteidigung eines Narrativs und nicht der Förderung des Verständnisses. Climategate bestätigte, was viele Skeptiker schon lange vermutet hatten: dass der so genannte Konsens durch Politik und nicht durch Beweise durchgesetzt wurde und dass offene Untersuchungen oft eher als Bedrohung denn als Voraussetzung für die Wissenschaft betrachtet wurden.

Von Anfang an wurden Klimaskeptiker als „Leugner“ abgetan und als Ausreißer dargestellt, selbst als sie Daten und Analysen vorlegten, die den die Schlagzeilen beherrschenden Weltuntergangs-Phantastereien widersprachen. Sie stellten in Frage, dass man sich zu sehr auf Modelle mit schlechter Erfolgsbilanz verließ, und wiesen darauf hin, dass Temperaturdaten manipuliert und herausgepickt wurden, dass die Forschungsfinanzierung politisiert wurde und dass Wetter und Klima unablässig in einen Topf geworfen wurden. Diesen Herausforderungen wurde oft nicht mit einer wissenschaftlichen Debatte begegnet, sondern mit persönlichen Angriffen und Versuchen, abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen.

Doch genau diese Skepsis – die Weigerung, sich dem Gruppendenken zu beugen – hat die wissenschaftliche Integrität bewahrt und weit schlimmere politische Fehler verhindert. Die unermüdliche Arbeit unabhängiger Analysten, Blogger und Organisationen wie The Heartland Institute hat Fehler im Umgang mit Klimadaten aufgedeckt, Interessenkonflikte offengelegt und Transparenz bei der Überprüfung und Veröffentlichung von Klimaforschung gefordert. Skeptiker haben immer wieder darauf hingewiesen, dass das Klima ein ungeheuer komplexes, schlecht verstandenes System ist und keine einfache Maschine, die von einem einzigen Spurengas gesteuert wird.

Im Laufe der Zeit haben sich viele der von den Skeptikern vorgebrachten Argumente als richtig erwiesen. Das Versagen der Klimamodelle bei der genauen Vorhersage von Temperaturtrends, das Ausbleiben der „Hockeyschläger“-Katastrophe, die ständigen Korrekturen der Schätzungen der CO₂-Sensitivität des Klimas nach unten – all dies hat eine vorsichtigere, kritische Herangehensweise an die Klimawissenschaft gerechtfertigt. Wichtig ist, dass das Beharren der skeptischen Gemeinschaft auf offenen Daten und Reproduzierbarkeit einen zähneknirschenden Wandel hin zu mehr Transparenz in der Mainstream-Klimaforschung erzwungen hat.

Heute, da die EPA eine der grundlegenden Regeln der amerikanischen Klimapolitik zurücknimmt, kann die Bedeutung dieser skeptischen Stimmen nicht länger ignoriert werden. Die politischen Entscheidungsträger beginnen zu begreifen, dass echter Fortschritt die Konfrontation mit unbequemen Fakten erfordert, anstatt sie zu unterdrücken. Das Narrativ hat sich von der unhinterfragten Akzeptanz alarmistischer Vorhersagen hin zu einer reiferen, datengestützten Diskussion über Klima und Energie verschoben. Genau die Argumente, die einst als „Randgruppen“ verspottet wurden, finden nun in den Hallen der Regierung und der öffentlichen Politik ein Echo.

Zumindest in den USA ist da so. Hierzulande wird es wohl noch etwas dauern., bis wir auch so weit sind. A. d. Übers.

All dies wäre nicht möglich gewesen ohne diejenigen, die es wagten, ihre Stimme zu erheben und das Narrativ in Frage zu stellen, oft unter großen persönlichen und beruflichen Opfern. Ich bin stolz darauf, einer der vielen zu sein, die aufgestanden sind und aktiv dagegen gearbeitet haben. Ich bin dankbar für die ermutigenden Worte und die Zusagen, WUWT durch Spenden und Abonnements zu unterstützen, sowie für die Unterstützung großzügiger privater Spender (Sie wissen, wer Sie sind), die es uns ermöglicht haben, den Kampf fortzusetzen. Die Aufhebung des Endangerment Finding ist in vielerlei Hinsicht ein Sieg für diejenigen, die an wissenschaftliche Strenge, eine offene Debatte und eine Politik glauben, die dem öffentlichen Interesse dient – und nicht nur der politischen Zweckmäßigkeit.

Auf unserem Weg nach vorne ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass Skepsis nicht der Feind der Wissenschaft ist, sondern ihr Motor. Nur durch offene Untersuchungen, ständiges Hinterfragen und die Bereitschaft, sich mit Dogmen auseinanderzusetzen, können wir sicherstellen, dass die Klimapolitik auf dem Boden der Realität bleibt und wirklich den Bedürfnissen der Nation dient.

Die von Heartland veröffentlichte Presseerklärung steht hier.
Link: https://climaterealism.com/2025/07/skeptics-win-endangerment-finding-axed-truth-finally-prevails-in-the-climate-wars/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Neue Studie: Laut Physik ist Net Zero eine Sackgasse

Cap Allon

Zwei der weltweit angesehensten Physiker – Richard Lindzen vom MIT und William Happer von Princeton – haben kürzlich eine unverblümte Einschätzung veröffentlicht, die der gesamten Net-Zero-Agenda die Maske vom Gesicht reißt. Die Reduzierung des Kohlendioxids, so argumentieren sie, wird den Planeten nicht retten. Sie wird die Volkswirtschaften zerstören, die Armen verhungern lassen und nichts Messbares für das Klima erreichen.

[Hervorhebung im Original]

Die zentrale Behauptung ihrer Studie lautet wie folgt:

Kohlendioxid ist ein schwaches Treibhausgas. Seine wärmende Wirkung folgt einem Gesetz des abnehmenden Ertrags. In der unteren Atmosphäre sind die Wellenlängen, in denen CO₂ Wärme einfängt, bereits stark gesättigt. Eine weitere Zugabe bringt kaum noch etwas. Eine Verdopplung der Konzentrationen von heute 425 Teilen pro Million auf 850 würde die globalen Temperaturen um weniger als ein Grad Celsius erhöhen – ein zu geringer Betrag, um Besorgnis zu rechtfertigen, geschweige denn eine völlige Neuordnung der Zivilisation.

Das MAGICC-Modell der EPA, das oft zur Unterstützung drastischer Klimamaßnahmen angeführt wird zeigt, dass die Umstellung der gesamten Vereinigten Staaten auf „Net Zero“ die prognostizierte Erwärmung um etwa zwei Hundertstel Grad Fahrenheit reduzieren würde. Selbst ein globaler Netto-Nullpunkt würde – falls er erreicht wird, was ein Hirngespinst ist – die Erwärmung um kaum einen Bruchteil eines Grades abschwächen. Billionen von Dollar, entkernte Industrien und zerstörte Volkswirtschaften – und das alles für eine Temperaturänderung, die man ohne ein Laborthermometer nicht messen könnte.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

CO₂ steuert das Klima nicht

In den letzten 600 Millionen Jahren war der Kohlendioxidgehalt zehn- bis zwanzigmal höher als heute. Das Leben blühte. Tatsächlich bewegte sich die Temperatur oft in die entgegengesetzte Richtung des CO₂-Gehalts.

Vor tausend Jahren bauten die Grönländer dort Gerste an, wo heute Eis herrscht – ein Boom fossiler Brennstoffe war nicht nötig. Während der kleinen Eiszeit zwischen 1250 und 1850 schoben sich die Gletscher über Europa, während die Menschheit nichts Fortschrittlicheres als Holz und Walöl verbrannte.

600 Millionen Jahre CO₂-Gehalt und Temperaturdaten. Es zeigt sich häufig eine umgekehrte Beziehung zwischen CO₂ und Temperaturen.

Aus der Studie:

– Als der CO₂-Gehalt mit etwa 7.000 ppm ein Rekordhoch erreichte, waren die Temperaturen fast rekordverdächtig niedrig.

– Der CO₂-Gehalt war niedrig, als die Temperaturen auf dem höchsten Stand jemals waren, also vor etwa 60 Millionen Jahren.

– Der CO₂-Gehalt war in den letzten 300 Millionen Jahren relativ niedrig und ist in den letzten 145 Millionen Jahren von 2.800 ppm auf heute 420 ppm gesunken.

– In den meisten der 600 Millionen Jahre war es wärmer als heute, und das Leben blühte auf.

Die menschlichen Kosten von Net Zero wären „unmittelbar und verheerend“.

Kohlendioxid ist Pflanzennahrung, und mehr davon erhöht die Ernteerträge. Wenn man es einschränkt, sinkt die weltweite Nahrungsmittelproduktion. Verbietet man die aus Erdgas hergestellten Stickstoffdünger, verhungert die Hälfte des Planeten. Nimmt man die Kohlenwasserstoffe weg – die Brennstoffe, die Milliarden Menschen warm, satt und am Leben halten – werden diese Milliarden Menschen mit Holz kochen oder bei dem Versuch sterben. Lindzen und Happer nehmen kein Blatt vor den Mund: Diese Politik zerstört die westlichen Volkswirtschaften, verarmt die Arbeiterklasse, verdammt Milliarden Menschen zur Armut und bereichert unsere geopolitischen Rivalen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

„Falsche Darstellungen, Übertreibungen, Rosinenpickerei oder regelrechte Lügen decken so ziemlich alle sogenannten Beweise ab, die zur Unterstützung der Netto-Null-Theorie angeführt werden.“

„Settled Science“

In den Studien wird darauf hingewiesen, dass die IPCC-Berichte, die immer wieder als Stimme der Vernunft zitiert werden, nicht von Wissenschaftlern verfasst, sondern von politischen Funktionären Zeile für Zeile umgeschrieben wurden. Die Modelle, mit denen die künftige Erwärmung prognostiziert wird, sind regelmäßig um den Faktor zwei oder drei zu hoch angesetzt und können nicht einmal die Vergangenheit reproduzieren. In jedem anderen ehrlichen Bereich würden solche Modelle in den Papierkorb wandern. In der Klimawissenschaft aber diktieren sie die globale Politik.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

„Wissenschaftliche Erkenntnisse werden durch wissenschaftliche Verfahren bestimmt, nicht durch die Meinung der Regierung“.

Schlussfolgerung

Kohlendioxid ist keine Katastrophe. Und Net Zero ist kein Plan zur Rettung des Planeten. Es ist ein Plan zum Abbau von Wohlstand, zur Verarmung von Milliarden von Menschen und zur Bezeichnung von Gutmenschentum.

Lindzen und Happer haben Recht: Lassen wir uns von der Wissenschaft leiten – nicht von der Politik.

Die vollständige Studie steht hier.

Link: https://electroverse.substack.com/p/europes-dog-days-feel-like-autumn?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




CERES-Satellitendaten zeigen geringe Klima-Sensitivität

Anthony Watts

Aus dem Friends of Science Society Newsletter:

Das Projekt „Clouds and the Earth’s Radiant Energy System“ (CERES) liefert satellitengestützte Beobachtungen des Strahlungshaushalts und der Wolken der Erde. CERES-Instrumente auf mehreren Satelliten messen die langwellige und kurzwellige Strahlung der Erde. Die langwellige Strahlung ist die Strahlung, die von der Erdoberfläche und den Wolken nach oben in den Weltraum abgegeben wird. Die nach oben gerichtete kurzwellige Strahlung ist die reflektierte Sonnenstrahlung, die nicht in das Klimasystem gelangt. Wenn die ausgehende langwellige Strahlung geringer ist als die absorbierte Sonnenstrahlung, entsteht ein positives Strahlungsungleichgewicht (Ungleichgewicht) an der Obergrenze der Atmosphäre, so dass die globale Durchschnittstemperatur steigt.

Graphik: Die Gleichgewichtsklimasensitivität (ECS) ist ein Maß dafür, um wie viel die globale durchschnittliche Temperatur der Erde letztendlich als Reaktion auf eine Verdopplung der Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre steigen wird. Bild von Anthony Watts

Willis Eschenbach verwendete die CERES-Datenbank, welche die monatlichen Strahlungsflüsse in jedem 1° Breitengrad mal 1° Längengrad ab März 2000 angibt, um die Gleichgewichts-Klimasensitivität (ECS) gegenüber Treibhausgasen zu berechnen. Er erstellte ein Diagramm des Ungleichgewichts im Vergleich zur Temperatur in jedem 1° Breitengrad mal 1° Längengrad mit einem Zeitdurchschnitt über 24 Jahre. Eschenbach wandte eine Lowess-Anpassung auf die Daten an. Er berechnete die Steigung dieser Anpassung und berechnete das flächengewichtete Ungleichgewicht pro Grad Temperaturänderung. Eschenbach fragt: „Um wie viel muss sich die Erde erwärmen, um das Ungleichgewicht der TOA-Strahlung von 3,7 Watt pro Quadratmeter (W/m²) wiederherzustellen, das angeblich durch eine Verdopplung des CO₂-Gehalts (2xCO₂) entsteht?“ Willis sagt, dass die zur Wiederherstellung des Ungleichgewichts erforderliche Erwärmung als ECS bezeichnet wird, aber ich glaube, dass das nicht richtig ist. Das Ungleichgewicht befindet sich nicht im Gleichgewichtszustand, sondern ist das Ergebnis eines kontinuierlichen Anstiegs der Treibhausgase.

Die transiente Klimareaktion (TCR) ist die Temperaturänderung nach einer Verdopplung des CO₂-Gehalts bei einem konstanten Anstieg von 1 % pro Jahr, was zu einer Verdopplung in 70 Jahren führen würde. Der tatsächliche durchschnittliche CO₂-Anstieg von 2000 bis 2024 betrug 0,567 % pro Jahr. Willis berechnet das Ungleichgewicht mit 6,6 W/m² pro °C Temperaturänderung. Dies entspricht einem TCR von 3,7/6,6 = 0,56 °C, welches der TCR bei einem CO₂-Anstieg von 0,567 % pro Jahr ist. Ich nenne dies den „slowTCR”, um ihn vom normalen TCR mit einem CO₂-Anstieg von 1 % pro Jahr zu unterscheiden. Unter Verwendung eines einfachen 1-D-Klimamodells, das auf 3-D-Modelle abgestimmt ist, mit einem CO₂-Anstieg in der tatsächlichen Rate, habe ich berechnet, dass der slowTCR von 0,56 °C einem ECS von 0,68 °C entspricht, was im Vergleich zu anderen beobachtungsbasierten Schätzungen viel zu niedrig erscheint.

Ich habe eine ähnliche Berechnung mit den gleichen CERES-Daten durchgeführt. Jeder Datenpunkt entspricht 1° Breite und 4° Länge. Ich habe eine Polynom-Anpassung 4. Ordnung auf die durchschnittlichen Daten von 25 Jahren (16200 Datenpunkte) angewendet, wie in diesem Diagramm dargestellt. Ich habe ein weiteres Diagramm der Steigung der angepassten Kurve erstellt und ein globales durchschnittliches Ungleichgewicht von 3,95 W/m² pro °C Temperaturänderung berechnet, was einer langsamen TRC von 0,94 °C und einer ECS von 1,14 °C entspricht. Die Lowess-Anpassung berücksichtigt weiter vom Mittelwert entfernte Daten nur in geringem Maße, um Ausreißer auszuschließen. Die Polynom-Anpassung ist möglicherweise besser, da alle Daten von gleich hoher Qualität sind. Die Änderung des besten Verfahrens dieser Art hat einen großen Einfluss auf die Ergebnisse.

Mehrere Studien, siehe hier und hier, argumentieren, dass sich die Wolkendecke aufgrund von Veränderungen der atmosphärischen Zirkulation verändern kann, die wiederum durch Temperaturänderungen verursacht werden. Die Analyse von Eschenbach und mir unter Verwendung von zeitlich gemittelten CERIS-Daten berücksichtigt diesen möglichen Effekt nicht und geht davon aus, dass potenzielle temperaturbedingte Veränderungen der Zirkulation die Beziehung zwischen Ungleichgewicht und Temperatur in den nächsten Jahrzehnten des Klimawandels nicht wesentlich verändern werden. Daher habe ich die gleiche Berechnung mit den vier kältesten Jahren der CERES-Daten (2000, 2001, 2008, 2011) und den vier wärmsten Jahren (2018, 2019, 2023, 2024) durchgeführt. Der globale Temperaturunterschied zwischen diesen Jahresgruppen beträgt 0,68 °C. Wenn die Veränderungen in der Zirkulation zu einer stärkeren Erwärmung führen würden, würde das Ergebnis der warmen Jahre eine geringere Ungleichgewichtsänderung pro Temperaturänderung zeigen als die kalten Jahre. Tatsächlich weist die Analyse der warmen Jahre eine etwas geringere Änderung von 0,13 W/m²/°C auf, sodass dieser Effekt offenbar zu einer stärkeren Erwärmung führt. Daher ist das von uns zur Schätzung der ECS verwendete Verfahren wahrscheinlich ungenau. Die Schätzung der ECS ist keine einfache Aufgabe.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/07/27/ceres-satellite-data-suggests-low-climate-sensitivity/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Juli-Höchsttemperatur nur die 20-wärmste seit 2000 – Medien schweigen

Joe Bastardi

Jedes Jahr erreicht die Hysterie über Hitze und Hurrikane einen Höhepunkt. Wenn ich mit dem Verlauf des MJO richtig liege, werden in ein paar Wochen einige Hurrikane auftauchen und drohen, wie es üblich ist, wenn der MJO in die bevorzugten Phasen 8,1,2,3 rotiert.

8/1

Warum sind die nächtlichen Tiefstwerte höher? Mehr Wasserdampf und UHI. Der Mensch trägt zum UHI bei, aber was erwärmt den Ozean wirklich? Hätten die Ozeane die gleiche Temperatur wie vor 35 Jahren, wären die Feuchtewerte niedriger. Al Gore sagt gerne, dass die Ozeane kochen. Nun, die Erwärmung ist nicht vom Menschen verursacht, und zwar in einem Ausmaß, das wir tatsächlich messen können, wenn man bedenkt, dass hier große natürliche Einflüsse am Werk sind und schon immer waren. Andererseits ist er damit reich geworden, das spricht also für ihn. Wie hier* bereits gesagt wurde, sollte er einer derjenigen sein, die für all das zur Rechenschaft gezogen werden, was diese Agenda getan hat, um den Fortschritt der Menschheit zu begrenzen.

[Dieser Beitrag steht in deutscher Übersetzung hier].

Für die Leute, die darüber schreien, wie heiß es ist, zeigt dies, warum die Temperatur eine miserable Messgröße ist. Wenn Sie die Feuchte messen würden, würden Sie verstehen, dass mit mehr Wasserdampf die Nächte wärmer sind und den Aufwärtstrend antreiben. Sie fühlen sich unbehaglicher, weil es feuchter ist, aber das bedeutet auch, dass mehr Regen fällt, der versucht, diese hohen Temperaturen zu begrenzen. Und genau das zeigen die Daten auch. Wenn es überall nur trocken wäre, wäre das ein Problem. Aber der Regen zeigt erstens die natürliche Reaktion der Atmosphäre auf den zusätzlichen Wasserdampf und zweitens, dass die Erwärmung in der Höhe nicht ausreicht, um die Kondensationsprozesse zu verlangsamen, so dass es regnet. Aber es ist auch ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Wasserdampf der Grund dafür ist – und nicht der vom Menschen verursachte Eintrag, zumindest nicht in der Art von Hysterie, welche man wegen des normalen Sommerwetters aufpeitscht. Und in diesem Fall handelt es sich tatsächlich um einen der kühleren Julitage seit 2000, was die hohen Temperaturen angeht.

2/3

Während also die globale tropische Wirbelsturm-Aktivität insgesamt extrem niedrig ist:

[Graphik stand so auch im Original. A. d. Übers.]

Sie können sicher sein, dass wenn ein Sturm in unserer roten Zone auftaucht, sich dann die Küste hinauf oder nach Westen in den Golf bewegt und sich verstärkt, wir das Geschrei darüber hören werden, dass das schlimmer ist als je zuvor, so wie wir es mit der Hitze tun.

Ich möchte jedoch die Gegend, in der ich lebe, als klassisches Beispiel dafür verwenden, wo und wann die Erwärmung stattfindet und warum die Verwendung von Temperaturen anstelle von Feuchtewerten oder besser noch von Sättigungs-Mischungsverhältnissen eine fehlerhafte Klimamessung ist. Denn Feuchttemperaturen und Sättigungs-Mischungsverhältnisse würden den Finger für die Erwärmung auf den Wasserdampf und nicht auf das CO₂ legen, und dann müssten wir uns wirklich darüber streiten, was die Ozeane tatsächlich erwärmt, was aufgrund der lächerlichen Datenquellen, die wir im Ozean haben, nicht möglich ist. Eine Datenboje für alle 100.000 Quadratmeilen in einer Tiefe von 1800 m, während der durchschnittliche Meeresboden 4300 m tief ist, und praktisch keine Sensoren, die tatsächlich feststellen, was vor sich geht, während 10 Millionen hydrothermale Schlote, die in der Lage sind, bis zu 400 Grad Celsius warme Ströme freizusetzen, möglicherweise aktiver sind als der Durchschnitt, machen es zu einem Kampf, den man besser ignoriert, nur für den Fall, dass es etwas damit zu tun hat. Ich bin hier sarkastisch, aber ich kann nicht glauben, dass wir im Jahr 2025 nicht in der Lage sein werden, Echtzeitdaten zu erhalten, anstatt monatelang warten zu müssen, um zu sehen, was vor sich geht, NACHDEM WIR GEBIETE DES OZEANS GESEHEN HABEN, DIE SICH PLÖTZLICH ERWÄRMT HABEN.

Tatsache ist jedoch, dass es mehr Wasserdampf in der Luft gibt, wie es auch sein sollte. Was glauben Sie, was passiert, wenn man eine derartige Veränderung von 1989 bis heute erlebt?

In der Periode, in der die geothermische Zunahme dem Anstieg vorausging und dann ein Rückgang wie hier im Bereich der mittelozeanischen Ausbreitung, als sie abfiel (Grafik unten rechts).

Die Frage ist, ob es so weitergeht, und was passiert, falls ja? Eine andere Diskussion für ein anderes Mal, aber es ist ein Test, auf den ich gespannt bin.

Zurück nach State College, PA.

Das Thermometer befindet sich in der Nähe des Walker-Gebäudes auf dem PSU-Campus. Als ich dort war, war es nach Südwesten hin offen, mit einem Golfplatz, der nachts kühl wurde, und um den Sonnenaufgang herum, wenn die Luft anfängt, Turbulenz zu zeigen, strömte diese kühle Luft unvermindert zum Gelände. Es ist ein klassischer Fall, den wir in klaren, ruhigen Nächten sehen. Jetzt gibt es in der Umgebung nur noch Gebäude, so dass dies nicht mehr der Fall ist. Teile der Freiflächen in der Nähe des Golfplatzes sind mit Parkplätzen zugepflastert worden.

Sehen Sie sich also an, was mit den nächtlichen Tiefstwerten geschehen ist:

Sie liegen 2,5 Grad [1,4°C] über dem 129-jährigen Rekord und ein Grad über dem 30-jährigen Rekord. Die Kombination aus dem sich entwickelnden UHI und dem erhöhten Wasserdampfgehalt in der Luft setzt dem Absinken der Temperaturen ein Ende. Die einzige Möglichkeit, einen neuen Tiefstwert zu erreichen, ist starker Wind, und die Luft ist ohnehin gut durchmischt. Falls also, sagen wir, der durchschnittliche Taupunkt selbst in der arktischen Luftmasse aufgrund der Wasserdampfzufuhr in den letzten 35 Jahren um ein paar Grad höher liegt, ist es höchst unwahrscheinlich, dass ein Tiefstwert erreicht wird.

Aber was ist mit den Tageshöchstwerten?

Das ist nichts Besonderes. Insgesamt nur 0,6 % im Vergleich zum 129-Jahres-Rekord, aber die Gebäude und der Beton haben den Wert in den letzten 10 Jahren, wie zu erwarten war, erhöht.

Aber worauf deutet das hin? Der einzige „vom Menschen gemachte“ Aspekt ist die Bebauung des Geländes.

Anthony Watts hat dies seit Jahren bis zum Überdruss dargelegt (was die Befürworter des vom Menschen verursachten Klimawandels krank machen muss, so dass sie sich nicht einmal die Mühe machen hinzusehen).

Aber bei allem Gejammer über die Hitze war es in den letzten 3 Monaten bei weitem nicht so warm wie es die Klimamodelle simuliert hatten.

Tatsächliche Temperaturen der letzten 90 Tage:

Modellvorhersagen für Mai/Juni/Juli

EZMW:

CFSv2:

Man fragt sich, was wir hören würden, wenn es tatsächlich so geworden wäre.

Andererseits, wie John Christie zeigt:

Die Klimamodelle sind außer Kontrolle geraten und können die Kälte nicht erkennen, wenn sie kommt, meistens erst dann, wenn sie offensichtlich ist. Der letzte Winter war im Januar und Februar ein Klassiker. Alle Modelle hatten einen Monat zuvor einen warmen Monat vorhergesagt und lagen dann völlig daneben.

Und die aufgetretene Spitze ist ein eindeutiger Beweis dafür, dass es sich um Wasserdampf handelt, da die globalen Temperaturen jetzt zurückgehen. Der Juli ist zum Beispiel weltweit 0,25 °C kühler als der Juli vorigen Jahres. Tonga und El Niño waren ein Doppelschlag, aber der große Test ist meiner Meinung nach, ob der geothermische Input so weit fällt, dass die Ozeane anfangen sich abzukühlen. Ich werde also meine Antwort bekommen, auch wenn niemand die Frage hören will.

Aber der Juli ist klassisch. Trotz des ganzen Gezeters um die Hitze sind die Höchsttemperaturen nur die 20-wärmsten der letzten 25 Jahre, gemessen an der PRISM-Temperaturaufzeichnung.

Die Tiefsttemperaturen sind jedoch die DRITTWÄRMSTEN der letzten 25 Jahre.

Der Mittelwert ist der zwölftwärmste der letzten 25 Jahre oder genau in der Mitte des 25-jährigen Zeitraums (der über die gesamte Aufzeichnung hinweg über dem Normalwert lag).

Es sind die nächtlichen Tiefstwerte, die das Bild stark verzerren, und die Hysterie über die Hitze wird von etwas anderem angetrieben als von der Betrachtung des Gesamtbildes.

Link: https://www.cfact.org/2025/07/29/july-highest-20th-warmest-since-2000-ignored-by-media/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der globalen Erwärmung sei Dank: Es gab vor 200 Jahren mehr schwere Zyklone in Fidschi, als es viel kälter war als heute

Jo Nova

Die schlimmsten 53 Wirbelstürme, die Fidschi in den letzten 2000 Jahren heimgesucht haben, traten häufiger in den kältesten Zeiten auf, nicht in den wärmsten.

Uns wird gesagt, dass Zyklone und extreme Stürme in einer wärmeren Welt intensiver sein werden,höhere Windgeschwindigkeiten erreichen, ihre Stärke länger beibehalten und mehr Schaden anrichten werden, unsere Häuser nicht mehr versicherbar sein werden und dies die neue Normalität ist. Aber es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass warme Zeiten wunderbar sind und ein kälteres Klima das Letzte ist, was wir wollen.

Es gibt nicht viele Langzeitaufzeichnungen über Wirbelstürme im Südpazifik, was Klimaexperten jedoch nicht davon abgehalten hat, Autos und Bürger für schreckliche Stürme verantwortlich zu machen. Doch obwohl das Leben auf der Erde davon abhängt, dass wir unser Klima verstehen, haben Forscher erst jetzt, nach 40 Jahren Panik, endlich Dinge wie Kieselsteinschichten, Muschelfragmente und Korallenabfälle in Fidschi untersucht, um herauszufinden, was dort in der Vergangenheit passiert ist. Yanan Li und andere bohrten Kernproben, um Trümmer zu finden, die von den schlimmsten tropischen Wirbelstürmen 120 Meter tief in die Mangroven geschoben worden waren. Praktischerweise hatten sie auch zwei schwere Stürme aus dem vorigen Jahrhundert, um ihre Funde zu kalibrieren.

Unglücklicherweise waren große Stürme in der Kleinen Eiszeit häufiger. Im Grunde genommen sollten wir, wenn wir weniger Stürme wollen, die Menschen dafür bezahlen, Öl und Gas zu verbrennen, oder ihnen zumindest einen steuerlichen Rabatt für die Rettung der Welt gewähren.

All diese Schichten aus Steinen, Muscheln und was weiß ich noch alles lagen die ganze Zeit, während die UNO versuchte, die Welt vor dem „Klimawandel” zu retten, in den Wattgebieten herum.

Abb. 3: Die Kursanomalie (%) bezeichnet den prozentualen Anteil grober Partikel in dieser Schicht, die größer als 63 Mikrometer sind. Der Sedimentkern stammt aus den geschützten Wattgebieten in Mangroven, die 120 m über der aktuellen Flutlinie liegen. Sturmfluten reichen selten so weit. „Ereignisse” bezeichnet nur große Zyklone/Hurrikane der Stärke 4–5 pro Jahrhundert. Offensichtlich würden nur die größten Stürme (und vermutlich direkte Treffer) dort Sedimente hinterlassen. Einige der gefundenen Partikel waren größer als 1 cm. Auf Fidschi gibt es jedes Jahr einige benannte Zyklone. Diese haben jedoch nicht genug Energie, um das Riff zu überfluten, Mangroven zu durchbrechen und Sand und Muscheln 120 m landeinwärts zu verfrachten.

Diese Ergebnisse stimmen auch mit den Erkenntnissen australischer Forscher überein (Haig, Nott und Reichart). Ebenso haben andere Forscher, die den Indischen Ozean untersuchten, festgestellt, dass die Zahl der Wirbelstürme in den letzten 70 Jahren mit der Erwärmung der Erde zurückgegangen ist, was seit 1970 auch für Australien gilt.

Quelle: BOM

Anstatt dass Wirbelstürme von einer einzigen Variablen wie der Meerestemperatur (oder noch dümmer, der globalen Temperatur) angetrieben werden, stellt sich heraus, dass Windscherung, Luftfeuchtigkeit, lokale Wetterverhältnisse und Dinge wie La-Niña-Bedingungen wahrscheinlich viel wichtiger sind. Wenn Klimamodellierer auch nur die geringste Ahnung davon hätten, was die pazifische Dekaden-Oszillation antreibt, könnten wir so tun, als könnten wir Stürme reduzieren, indem wir die La-Niña-Bedingungen verringern.

Bis dahin sollte jeder Journalist, der behauptet, dass extreme Stürme die neue Normalität sind, dafür kritisiert werden, dass er Fehlinformationen verbreitet oder einfach nur ein dummes Sprachrohr für Banker, Bürokraten und The Blob ist.

Auszüge aus der Studie:

Intensive tropische Wirbelsturmaktivität der letzten 2000 Jahre in der Bay of Islands, Fidschi

Yanan Li et al…

In dieser Studie präsentieren wir Sedimentaufzeichnungen aus einem Küstenkarstbecken in der Bay of Islands, Vanua Balavu, Fidschi, um Einblicke in die intensive tropische Wirbelsturmaktivität in dieser Region während der letzten zwei Jahrtausende zu gewinnen. Anhand von Anomalien in der groben Fraktion (>63 μm) des aus dem Becken entnommenen Sedimentkerns wurden insgesamt 53 intensive Sturmereignisse identifiziert, was einer durchschnittlichen Ereignishäufigkeit von 2,6 Ereignissen pro Jahrhundert entspricht. In der Rekonstruktion wurden mehrere hundertjährige Ruhephasen (von 200 bis 300 n. Chr. und von 1000 bis 1150 n. Chr.) und aktive Phasen (nämlich von 350 bis 750 n. Chr., von 900 bis 1000 n. Chr., 1150 bis 1250 n. Chr., 1400 bis 1500 n. Chr. und 1650 bis 2017 n. Chr.) in der Rekonstruktion festgestellt, wobei der aktivste Zeitraum von 1650 bis 1800 n. Chr. mit 4,5 Ereignissen pro Jahrhundert reicht.

Auch in der mittelalterlichen Warmzeit scheinen schwere Stürme seltener aufgetreten zu sein.

Ein Vergleich zwischen bestehenden Aufzeichnungen über Paläostürme und Klimatreiber-Indizes legt nahe, dass die Verlagerung der südpazifischen Konvergenzzone (SPCZ) nach Süden während der Kleinen Eiszeit mit vermehrten La Niña-Ereignissen für die zunehmende tropische Zyklonaktivität im gesamten südpazifischen Becken verantwortlich ist. Der Rückgang der TC-Häufigkeit im westlichen SP während der mittelalterlichen Klima-Anomalie wird auf die Nordwärtsbewegung der SPCZ zurückgeführt.

REFERENCES

Yanan Li et al (2025) Intense tropical cyclone activity over the past 2000 years at Bay of Islands, Fiji, Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology, Volume 675, 1 October 2025, 113090, https://doi.org/10.1016/j.palaeo.2025.113090

Haig, J., Nott, J. and Reichart, G. (2014)   Australian tropical cyclone activity lower than at any time over the past 550–1,500 years, Nature 505, 667–671  doi:10.1038/nature12882 [Abstract]

Roose, S., Ajayamohan, R.S., Ray, P. et al. Pacific decadal oscillation causes fewer near-equatorial cyclones in the North Indian Ocean. Nat Commun 14, 5099 (2023). https://doi.org/10.1038/s41467-023-40642-x

Link: https://www.joannenova.com.au/2025/07/blessed-be-global-warming-big-cyclones-in-fiji-were-worse-when-it-was-cold-200-years-ago/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE