EU-Klimafanatiker bricht während eines Vortrags in Brüssel in rasende Wut auf renommierten Geologen aus

Drieu Godefridi

EU-Klimafanatiker bricht während eines Vortrags in Brüssel in rasende Wut auf renommierten Geologen aus – bezeichnet Gegner als „Kriminelle“ und feuert dann mitten in der Nacht einen wütenden LinkedIn-Post an den Professor ab!

Brüssel, das pulsierende Herz des bürokratischen Imperiums der Europäischen Union – wo „Wissenschaft“ das bedeutet, was die grüne Agenda verlangt, und man bei abweichenden Meinungen als Ketzer abgestempelt wird.

In einem atemberaubenden Ausbruch totalitärer Intoleranz, der direkt aus dem Drehbuch des Klimakults zu stammen scheint, verlor ein hochrangiger EU-Beamter während eines öffentlichen Vortrags eines der führenden Geologen Europas völlig die Beherrschung.

Der Vorfall ereignete sich am Montagabend am Ende einer Konferenz mit Professor Alain Préat, einem angesehenen Geologen und einem der brillantesten wissenschaftlichen Köpfe seiner Generation. Préat hatte gerade einen besonnenen, faktenbasierten Vortrag gehalten, der ein ermutigendes Bild der sich entwickelnden Klimadebatte zeichnete. Darin ging es auch darum, dass der IPCC still und leise einige seiner hysterischsten Panikmache-Szenarien fallen gelassen hat.

Sie wissen schon, die Art von unbequemer Wahrheit, die nicht in das Billionen-Euro-Betrugsmanöver der EU rund um den „Klimanotstand“ passt.

Dann betrat Philippe Tulkens die Bühne, Leiter der Abteilung „Klima und planetarische Grenzen“ der Europäischen Kommission (und offenbar selbsternannter Hohepriester der Grünen Inquisition). Unter dem fadenscheinigen Vorwand, „eine Frage zu stellen“, ließ Tulkens eine schäumende Tirade los. Er schrie den älteren Professor an wie ein Besessener.

Zeugen beschrieben ihn als rotgesichtig, schwitzend und völlig außer sich, als er über die heilige „Klimakrise“ schwadronierte und dabei Préat und seinen Kollegen Samuele Furfari – der versuchte, einzugreifen und die Ordnung wiederherzustellen – als „alt“ und „Flacherdler“ (auf Französisch „platistes“) beschimpfte. Er ließ sogar einen bizarren Seitenhieb gegen Belgiens klassisch-liberale MR-Partei los und bezeichnete sie als „rechtsextrem“, ohne ersichtlichen Grund außer reinem ideologischem Wahnsinn.

Ein offensichtlicher und eklatanter Verstoß gegen die Pflicht zur Zurückhaltung

Dieser empörende öffentliche Ausraster stellt einen offensichtlichen und eklatanten Verstoß gegen die Pflicht zur Zurückhaltung (devoir de réserve) dar, zu deren Einhaltung jeder Beamte der Europäischen Kommission rechtlich und ethisch verpflichtet ist. Als hochrangiger Beamter ist Tulkens verpflichtet, in öffentlichen Foren Zurückhaltung, Neutralität und Diskretion zu wahren. Insbesondere im Umgang mit wissenschaftlichen Debatten.

Link: https://www.climatedepot.com/2026/05/13/eu-climate-cultist-explodes-in-unhinged-rage-at-renowned-geologist-during-brussels-lecture/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Kommentar des Übersetzers dazu: Die Nerven scheinen also bei einigen dieser Klima-Chaoten bereits blank zu liegen. Da dürfte also Einiges auf uns zukommen, wenn der Klimaschwindel immer weiter zusammenbricht.

 




Antarktis: „Dreifach-Belastung“-Studie erscheint gerade zum Zeitpunkt der Erholung des Eises

Charles Rotter

In der letzten Ausgabe von „Science Advances“ vom vergangenen Freitag erschien ein neuer, die Untergangsstimmung in der Antarktis schürender Artikel – perfekt zeitlich abgestimmt auf den Nachrichtenzyklus am Wochenende. Ein Team unter der Leitung von Forschern der Universität Southampton gab bekannt, die Ursache für den Rückgang des antarktischen Meereises seit 2015 ermittelt zu haben – eine sich selbst verstärkende Kombination aus stärkeren Westwinden, Tiefenwasseraufstieg und einer positiven Rückkopplungsschleife, welche die Autoren in ihrer Pressemitteilung wie folgt bezeichneten:

https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.aeb0166 „eine dreifache Belastung durch das Klimachaos”

Die Presse hat ihre Arbeit getan. CNN sowie Euronews und die meisten großen Wissenschaftsredaktionen griffen die Meldung unverändert auf. Mitautor Alberto Naveira Garabato warnte, dass sich der Südliche Ozean bei anhaltend geringen Eisflächen von einem Klimastabilisator zu einem wesentlichen Faktor der globalen Erwärmung wandeln könnte. Die Hauptautorin Aditya Narayanan fügte hinzu, dass durch die jüngsten Verluste eine Meereisfläche von fast der Größe Grönlands verschwunden sei.

Es gibt jedoch ein kleines Problem mit dem Timing.

Die aktuellen Daten jedoch…

Zwei Monate zuvor, nämlich Anfang März, gab das Nationale Schnee- und Eisdatenzentrum (NSIDC) bekannt, dass das sommerliche Minimum der Antarktis im Jahr 2026 bei etwa 2,58 Millionen Quadratkilometern lag – das größte sommerliche Minimum seit fünf Jahren und 730.000 Quadratkilometer über dem Rekordtief von 2023. Das Minimum von 2026 war das 16. kleinste in der 47-jährigen Periode mit Satellitenaufzeichnungen. Ted Scambos vom NSIDC führte dies auf günstige Windverhältnisse zurück, die:

im späten antarktischen Sommer „das Meereis im Weddellmeer nach außen drängte“

Mit anderen Worten: Als die Studie zum „Triple Whammy“ in Druck ging, hatte das antarktische Meereis bereits genau das getan, was die Studie nun für unwahrscheinlich hält. Es erholte sich – und zwar drastisch, innerhalb eines einzigen Jahres.

Es ist bemerkenswert, dass Scambos in beiden Berichten vorkommt. Im März lautete seine Einschätzung für das NSIDC, dass der Aufschwung real sei und mit günstigen Windverhältnissen zusammenhänge. Diese Woche, in der Berichterstattung von CNN über die Southampton-Studie, lautet seine Einschätzung, dass eine Erholung unwahrscheinlich sei. Beide Aussagen könnten sich auf unterschiedlichen Zeitebenen als wahr erweisen. Doch ein Leser, der sich ausschließlich aus Pressemitteilungen über die Antarktis informiert, würde nie erfahren, dass es diesen Aufschwung überhaupt gegeben hat. Die Folgeberichterstattung von Earth.com fiel gemäßigter aus und stellte das Jahr 2026 als möglicherweise dar:

„eine Pause in einer turbulenten neuen Ära“

– was zumindest ein ehrliches Eingeständnis ist, dass sich das System in diesem Jahr tatsächlich erholt hat.

Und dann ist da noch die Eisdecke

Es gibt noch einen weiteren unbequemen Datenpunkt. Im Februar berichtete eine separate Studie, die in der Fachzeitschrift „Communications Earth & Environment“ von Nature veröffentlicht worden war (Kolbe et al., „Atmospheric rivers and winter sea ice drive recent reversal in Antarctic ice mass loss“), dass sich der Massenverlust des antarktischen Eisschildes – der seit 2000 mit nahezu linearer Geschwindigkeit voranschritt – nach 2016 verlangsamte und nun „seit 2020 einen Netto-Massenzuwachs“ zeigte.

Die Ursache laut Kolbe et al.: erhöhte Niederschläge, angetrieben durch verstärkte atmosphärische Flussaktivität und stärkere Westwinde. Die gleichen Westwinde, die die Southampton-Gruppe als Hauptverursacher im Verlauf der Meereis-Ausdehnung identifiziert.

Beide Studien können Recht haben. Die Ausdehnung des Meereises und die Massenbilanz der Eisschilde sind unterschiedliche physikalische Größen, die von unterschiedlichen Prozessen gesteuert werden. Die atmosphärische Zirkulation, die das schwimmende Meereis ausdünnt, kann gleichzeitig auch mehr Schnee auf den Kontinent bringen. Eine ehrliche physikalische Betrachtung liefert manchmal beide Antworten zugleich.

Doch das Ökosystem der Pressemitteilungen behandelt nur eine dieser Antworten als berichtenswert. In den vier Tagen seit seinem Erscheinen gab es eine lückenlose Berichterstattung über die „Triple-Whammy“-Studie. Die Kolbe-Studie, die vor drei Monaten in einer Nature-Zeitschrift veröffentlicht wurde und zu einem gegenteiligen Ergebnis kommt, fand fast keinerlei Beachtung.

Der Leser ist eingeladen, seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen, warum das so ist.

Das nur allzu bekannte Muster

Dies ist der mittlerweile übliche Nachrichtenzyklus in Bezug auf die Antarktis:

1. Ein neues Tiefstwert oder eine Anomalie löst eine Welle von Berichten über „Kipppunkte“ aus.

2. Das System kehrt zu seinem langfristigen Mittelwert zurück.

3. Diese Rückkehr wird, wenn überhaupt, nur in einem einzigen Nachrichtenzyklus behandelt.

4. Die nächste Studie, welche die vorherige Anomalie modelliert, wird veröffentlicht, als hätte die Umkehrung nie stattgefunden.

Ein Leser, der nur die Schlagzeilen ab 2023 verfolgt hätte, hätte nacheinander erfahren: dass das antarktische Meereis in beispiellosem Ausmaß zurückging (was damals zutraf); dass dies ein Zeichen für einen Regimewechsel war; dass eine Erholung unwahrscheinlich sei; dass das fast durchschnittliche Minimum von 2026 nur eine kurze Atempause darstellte; und nun – vor vier Tagen veröffentlicht – dass eine Rückkopplungsschleife den Kontinent praktisch in einen dauerhaften Zustand mit geringem Eisbestand gefangen hält.

Die tatsächlichen Daten hingegen haben das getan, was Daten nun einmal tun. Sie waren verrauscht. Sie waren schwankend. Und sie entwickeln sich derzeit in die entgegengesetzte Richtung der Schlagzeilen.

Was man beobachten muss

Das Wintermaximum 2026 in der Antarktis wird im September erreicht werden. Sollte es – wie bereits das Sommerminimum – nahe am langjährigen Durchschnitt liegen, wird sich die Studie über den „dreifachen Schlag“ in die wachsende Liste der Studien zum Regimewechsel in der Antarktis einreihen, die genau zu dem Zeitpunkt erschienen, als sich das von ihnen vorhergesagte Regime aufzulösen begann.

Bleibt die Ausdehnung gering, wird das Team aus Southampton stichhaltigere Argumente vorweisen können.

So oder so wird die Antwort aus den Satellitenmessungen der Ausdehnung kommen, nicht aus Pressemitteilungen. Leser sollten sich vielleicht die tägliche Ausdehnungskarte des NSIDC als Lesezeichen speichern und sie mit der nächsten Runde der Untergangsstimmung in den Medien abgleichen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/10/antarctic-triple-whammy-paper-lands-just-as-the-ice-rebounds/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Das Weltuntergangs-Szenario, das ein Jahrzehnt lang Klima-Angst schürte

Cap Allon

RCP8.5 war der Klimamodellpfad, der von einem extremen Wachstum des Verbrauchs fossiler Brennstoffe, insbesondere von Kohle, im Laufe des 21. Jahrhunderts ausging. Er lieferte einige der höchsten Erwärmungs-Projektionen in der etablierten Klimawissenschaft und wurde zum Rückgrat vieler der beängstigendsten Folgenstudien. Sein Nachfolger, SSP5-8.5, übertrug die gleiche High-End-Logik auf die neuere Modellgeneration.

RCP8.5/SSP5-8.5 wurden wiederholt, direkt oder implizit, als „Business as usual“ dargestellt – als der Weg, auf dem sich die Welt tatsächlich befand. Diese Darstellung speiste jahrelang Schlagzeilen über Ernteausfälle, Massenmigration, tödliche Hitze, überflutete Städte, den Zusammenbruch von Ökosystemen und wirtschaftlichen Ruin.

Nun wird dieser hochkarätige Referenzpfad stillschweigend ausgemustert.

Doch wir sollten ihn nicht einfach so verschwinden lassen, denn seine Reichweite und sein Schaden waren enorm.

Von 2010 bis 2020 stützten sich mindestens 16.800 wissenschaftliche Arbeiten auf RCP8.5, obwohl Kritiker seit Jahren davor gewarnt hatten, dass dieses Szenario von einer zunehmend unrealistischen Zukunft mit fossilen Brennstoffen ausgeht.

Das Ausmaß ist noch größer, wenn man die Erwähnungen in einem breiteren Kontext betrachtet. Google Scholar liefert mittlerweile mehr als 100.000 Artikel, in denen RCP8.5 erwähnt wird. Das bedeutet nicht, dass jeder einzelne davon auf diesem Szenario aufbaute, aber es zeigt, wie tief dieses High-End-Szenario in die Klimaforschung eingedrungen ist.

Und dies beschränkte sich nicht auf obskure Fachzeitschriften. Es zog sich quer durch die Wirkungsanalyse des IPCC. In den Berichten der Arbeitsgruppe II des IPCC, dem Abschnitt über Auswirkungen, Anpassung und Anfälligkeit, waren RCP8.5 und sein Nachfolger SSP5-8.5 die mit Abstand am häufigsten genannten Szenarien. Im AR5 WGII machten sie etwa 45 % der Szenario-Nennungen aus. Im AR6 WGII stieg dieser Anteil auf etwa 53 %.

Der extremste Pfad dominierte die Literatur zu den Schäden. Das lieferte den Medien eine vorgefertigte „Katastrophenformel“: tödliche Dürren, Hitzewellen, Überschwemmungen, Hurrikane, Ernteausfälle und Massenmigration, alles eingerahmt von der Warnung „Wissenschaftler sagen“ oder „laut IPCC“. Politiker, Aktivisten, NGOs und die „Netto-Null“-Bürokratie nutzten dann die daraus resultierende Angst, um mehr Geld, mehr Regulierung, mehr Kontrolle und mehr Opfer zu fordern.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Nun hat der IPCC die prognostizierte Erwärmung um etwa 3 °C nach unten korrigiert. Das ausgemusterte High-End-Szenario ging von einer Erwärmung um rund 5,7 °C bis 2100 aus. Das neue Szenario „bei Beibehaltung der derzeitigen Politik“ liegt näher bei 2,7 °C. Das ist immer noch hoch, immer noch mit unzähligen Unwägbarkeiten behaftet, aber bei weitem nicht die gleiche Welt. Diese drei Grad sind wahrscheinlich der Unterschied zwischen einem Szenario der totalen Katastrophe und einer bewältigbaren, wohl sogar prosperierenden Zukunft.

Ich werde nicht mit angehaltenem Atem auf Rückzieher warten.

Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-europe-britain-pays-twice-the?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Die Kohlendioxid-Erwärmungstheorie ist falsch – Teil 3

Teil 3: Wie sieht die CO-Wirkung außerhalb Deutschlands aus? Vergleich europäischer Regionen mit denen Nordamerikas.

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

Teil 1 hier, Teil 2 hier

Halten wir zunächst die bisherigen Erkenntnisse fest:

  • CO steigt laut Treibhauskirche seit 140 Jahren, Schuld: angeblich allein wir
  • Seit 1958 (317 ppm) ist der CO-Gehalt auf 429 ppm in diesem Jahr gestiegen, also um 112 ppm in 67 Jahren (Quelle)
  • Die Apriltemperaturen des DWD halten sich nicht an die CO-Anstiegskurve
  • Bis 1987 haben wir eine starke April-Abkühlung in Europa
  • Der Klimawandel fand in Mittel- und Westeuropa erst im Jahre 1987/88 statt
  • Die wachsende Sonnenscheindauer korreliert sehr stark mit der Erwärmung ab 1988
  • Viele Ursachen haben zur angenehmen Erwärmung seit 1988 geführt

Und ganz aktuell: Das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus teilt mit: der April 2026 war der drittwärmste April weltweit, mit einer durchschnittlichen Oberflächenlufttemperatur von 14,89 °C, 0,52 ° C über dem Durchschnitt von 1991-2020 für April, so der ERA5-Datensatz. Der wärmste April war 2024 und der zweitwärmste im Jahr 2025. Der April 2026 lag 1,43 °C über dem geschätzten Durchschnitt von 1850-1900, der zur Definition des vorindustriellen Niveaus verwendet wurde.“ Quelle

Aha, der Vergleich mit einem geschätzten Durchschnitt.

Wir wollen anhand des Monats April mit Original-DWD-Daten Unterschiede im Temperaturverhalten zeigen, die absolut nicht mit der CO-Erwärmungstheorie erklärt werden können. Dazu betrachten wir die Temperaturen des Vereinigten Königreichs, UK. Bisher hatten wir nur Grafiken für Zentralengland (CET), jetzt mit England, Wales, Schottland und Nordirland. Im Vergleich zum DWD veröffentlicht Met Office auch die durchschnittlichen Tagesminimum- und Tagesmaximum-Temperaturen für alle Monate und Jahreszeiten. Das erspart natürlich unendlich viel Arbeit.

Abb. 1: Aufgetragen sind 2 Zeiträume, 1943 bis 1987, dann der Temperatursprung und ab 1988 bis heute. Außerdem 3 Grafikverläufe: Die obere graue Grafik fasst die Tmax-Temperaturen des Monats April, die mittlere braune Grafik die Tagesschnitte (24-Stunden) und die blaue Grafik die tiefsten Nachttemperaturen Tmin.

Interessant wird es, wenn man sich die Entwicklung der Sonnenscheindauer und die Korrelation mit den durchschnittlichen Tagesmaxima ansieht:

Abb. 2: Sonnenscheindauer (rot) für die gleichen Zeitabschnitte wie die durchschnittlichen Tageshöchsttemperatur in

Offensichtlich ist die Sonnenscheindauer ein deutlicher Treiber der Temperatur. Mit abnehmender Sonnenscheindauer vor 1988 fällt auch Temperaturtrendgerade, bei zunehmender Sonnenscheindauer steigt sie. Dieser nur visuelle Eindruck lässt sich durch Berechnung der Korrelationskoeffizienten verifizieren.

Diese Korrelation kann man durchaus als signifikant bezeichnen. An dieser Stelle möchten wir, dass die Leserinnen und Leser die beiden Grafiken von UK mit denen des DWD vergleichen (hier), vergleiche mit Abb. 2 und Abb. 3.

Alle Ergebnisse der DWD Reihen lassen sich nahezu 1:1 auf UK übertragen! (Nachfolgend das, was in Teil 2 bei den DWD Daten steht)

Tmax: bis 1987 stark fallend, Temperatursprung, seitdem stark steigend

Schnitt: bis 1987 deutlich fallend, Temperatursprung, danach deutlich steigend.

Tmin: ab 1947, 40 Jahre leicht fallend, Temperatursprung, danach ausgeglichen

Wichtige Erkenntnis, nach dem Temperatursprung 1987/88 wurden beim Monat April nur die Tage tagsüber wärmer. Damit scheidet CO₂ als Hauttemperaturregler aus.

Seit längerem beschäftigt uns die Frage, warum der DWD nicht genauso wie Met Office einen benutzerfreundlichen Zugriff auf die durchschnittlichen Tmin und Tmax bereitstellt. Wie man leicht sieht, sind die Tendenzen ähnlich, teilweise sogar fast identisch zu denen des Met Office.

Zum späteren Vergleich mit den nordamerikanischen Gebieten haben wir noch drei Gebiete in Europa, die das Temperatur-Verhalten von DWD und UK widerspiegeln

Abb.3: Westeuropa, deutlich fallende Temperaturtrendlinie bis 1987, danach steigend. Quelle: https://climatereanalyzer.org/

Abb. 4a: April-Temperaturen Österreich, Vergleich zu den Sonnenstunden, siehe nächste Grafik

Abb. 4b: Die Sonnenscheindauer Österreichs korreliert wie in UK deutlich mit den Temperaturen. R = 0,36 bis 1987, R = 0,61 ab 1988 Quelle https://www.zamg.ac.at

Abb. 5: Auch Skandinavien erwärmt sich erst nach 1987. Quelle: https://climatereanalyzer.org/

Kurze Zusammenfassung bisher:

1) Der Trendlinienverlauf tagsüber richtet sich hauptsächlich nach der Zunahme der Aprilsonnenstunden, die in Europa seit 1987/88 überall zunehmend sind.

2) Die Grafiken des Artikels zeigen alle, CO₂ hat keinen erkennbaren Einfluss auf das Temperaturverhalten.

Trotz dieser erdrückenden Beweislast, welche die Sonnenscheindauer als den Haupttemperaturtreiber zeigt, wird doch hier im Blog immer wieder die CO₂-Erwärmungslüge uns allen aufgetischt. Ohne irgendeinen wissenschaftlichen Beweis anführen zu können. Die Glaubenslogik besagt: der Ausstoß von anthropogenem CO steigt, die Temperatur steigt und für einen Glaubensjünger genügt das. Aus dieser Ideologie entspringen weitere Falsch-Behauptungen wie 1 Grad Erwärmung pro 100 ppm CO Zuwachs. Vielleicht sollten diese, oft man CO₂-Erwärmungsglauben mitverdienenden Voodoo Experten mal über den Tellerrand hinausschauen. Wenn das CO wirklich für die Erwärmung verantwortlich wäre, so sollte man dies auch anderswo auf dieser Welt sehen. Z.B in Nordamerika. Auch hier wird im Vergleich zum DWD einen benutzerfreundlichen Zugriff auf durchschnittliche Tmin und Tmax ermöglicht:

Abb. 6: Temperaturen USA seit 1895 Quelle: https://www.ncei.noaa.gov/

Wenn in 67 Jahren (1958-2026) das CO um 120 ppm gestiegen ist, müsste die Erwärmung für diesen Zeitraum mehr als 1 Grad betragen. Wir haben aber hier eine fast doppelt so lange Zeitspanne von 130 Jahren und die Temperatur ist nur um 0,8 Grad gestiegen. Und in den Nächten noch weniger. Frage: Soll die CO-Wirkung in Amerika eine andere sein?

Die nächste Grafik wird die angeblich so starke CO– Erwärmungswirkung noch mehr in Frage stellen.

Abb.7: Die sog. Nördlichen Rocky-Plains mit den angegebenen Bundesstaaten

Hier bleiben die Temperaturen über 130 Jahre konstant. Keine Erwärmung im April. Wo ist die CO-Wirkung im April? Nirgends! Schauen wir genauer hin und nehmen die Jahre ab 1988:

Abb 8: Fallende Trendgeraden

Merke: In diesen Bundesstaaten wird es sogar kälter seit 1988. Und das in einem Zeitraum als die CO₂-Zunahme in der Atmosphäre besonders stark war.!! Das ist ein weiterer klarer Beweis gegen die CO₂-Treibhauskirche mit ihrem Geschäftsmodell Klimahysterie.

Man vergleiche die entsprechenden Grafiken aus Europa. Dort haben wir ab 1988 überall stak steigende Trendgeraden, die von den Kritikern mit dem Anstieg des CO erklärt werden. Und hier in den USA genau das Gegenteil, fallende Trendgeraden. Wo ist hier das CO?

Bleiben wir im Nordwesten der USA:

Abb. 9a, b: Region Northwest in den Vereinigten Staaten mit den Bundesstaaten Oregon Washington und Idaho. Quelle Grafik 7,8,9: https://www.ncei.noaa.gov/

Wie schon in den nördlichen Rockies und Plains sind die Temperaturtrendgeraden ab 1988 fallend, obwohl auch hier in den USA der CO Gehalt der Atmosphäre genauso gestiegen ist wie in Europa bzw. der ganzen Welt. Scheinbar weigert sich das CO hier erwärmend zu wirken…..In Teil 1 haben wir übrigens auch gezeigt, dass auch in der Antarktis keine Aprilerwärmung in den letzten 45 Jahren feststellbar ist.

Mit diesen Grafiken haben wir deutlich gezeigt, dass die ganze Diskussion der CO Erwärmung Deutschland und Europa hinfällig sein sollte. Es sind ganz andere Gründe, die für die Erwärmung verantwortlich sind. Mögliche Ursachen wurden u.a. in Teil 1 aufgeführt.

Gesamtergebnis: CO macht kein Klima heiß, egal ob der derzeitige globale CO-Anstieg hauptsächlich vom Menschen verursacht ist oder natürlichen Ursprungs. Diese Definition ist somit absolut falsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe

Merke: CO ist überhaupt kein Temperaturregelknopf, wir werden belogen!!!

Zum Schluss noch zwei Grafiken aus Kanada und eine aus Alaska, deren Temperaturverhalten mit CO nicht erklärbar ist. Im Süd-Westen Kanadas nehmen wir die Station Kamloops, in der Mitte im Westen die Station Whitehorse und im Süden am Golf von Alaska, Juneau.

Beachte: Ab 1987/88 treten teilweise viel höhere Temperatursprünge auf wie in Deutschland. Von Mitteleuropa wissen wir als Grund, dass sich die Großwetterlagen schlagartig geändert haben. Für diese nun aufgeführten Teile der Welt könnten uns vielleicht andere Forscher durch ihr Wissen helfen.

Die von der Voodoo-Wissenschaft erfundene Kohlendioxid-Erwärmungslüge zeigen auch die nächsten drei Grafiken.

Abb. 10a,b,c Keine Erwärmung in den letzten 39 Jahren, dafür ein Sprung der Trendgeraden von bis zu 2 Grad ! Quelle: https://www.giss.nasa.gov/

Am Beispiel von Juneau, WMO ID 70381, soll außerdem gezeigt werden, wie GISS in unregelmäßigen Abständen die Temperaturen ‘verändert‘! Dazu nehmen wir den aktuellen Datensatz von 2026 und vergleichen ihn mit dem aus dem Jahr 2024:

Abb. 11: Zwei unterschiedliche Trendgeraden für ein und dieselbe Wetterstation.

Hier wird deutlich, wie mit den Temperaturen herum getrickst wird: Die Vergangenheit (braun/orange) wird kälter gemacht, damit die Abkühlung (blaue Linie) nicht so deutlich ausfällt. Die Trendlinie in Abb. 10c zeigt übrigens eine Trendgerade aus einem noch älteren Datensatz. Daher die unterschiedlichen Steigungen. Alle drei Datensätze sind bei uns archiviert!

Dieses Ergebnis aus 10a – 10c wird mit einer Grafik aus Alaska und Nordkanada bestätigt: Keine kontinuierliche Erwärmung, sondern es wurde wärmer durch Sprung der Temperaturtrendgeraden, hier um ca. 2,4 bzw 1,9 Grad!

Abb. 12 a, b: Temperaurentwicklung Alaska und Nordkanada Quelle; https://climatereanalyzer.org/

Schaut man sich die Arktis-Temperaturen für April 2026 von Copernicus an, erhält man folgende Aussage: Temperaturtrend: Die Arktis erwärmt sich weiterhin schneller als der Rest der Welt“. Dies steht natürlich im krassen Gegensatz zu dem, was in den Abb. 10 – 12 zu sehen ist. Die Daten von GISS (Abb. 10 und 11) sowie ERA 5 Daten (Abb. 12 a, b) zeigen eine mehr oder weniger stark fallende Temperaturtrendgerade und schon gar keine schnellere Erwärmung als der Rest der Welt! Werfen wir noch einen Blick auf die Daten der gesamten Arktis (nördlich des nördlichen Polarkreises):

Abb. 13: Der ERA 5 Datensatz zeigt eine seit ca. 20 Jahren fallende Temperaturtrendlinie. (alle Startjahre ab 2007 liefern fallende Trendlinien!) Selbst der gute Parabelfit (Polynom 4. Ordnung) ist seit 10 Jahren fallend.

Trotzdem wird für die Arktis (April-Temperatur) behauptet, sie erwärme sich weiterhin schneller als der Rest der Welt (Steigung, April ab 2007, ‘Rest der Welt‘: + 0,039)!

Einschub von Christian Freuer: Interessanterweise erwärmt sich den Medien zufolge jede einzelne Stelle der Welt schneller als der Rest der Welt:

Zusammenfassung:

1) Die Temperaturtrendlinien verlaufen in Europa und Nordamerika unterschiedlich, sie sind sogar ab 1988 gegenläufig.

2) Die Grafiken des Artikels zeigen allesamt: CO hat keinen erkennbaren Einfluss auf das Temperaturverhalten.

3) Alle teuren Maßnahmen zur CO-Reduzierung sind ein Geschäftsmodell und ändern am Temperaturverlauf überhaupt nichts. Sie müssen sofort eingestellt werden, weil diese unser Land ruinieren.

4) Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt einer allumfassenden Politik gestellt werden. Der Erhalt einer sauberen Luft, sauberes Wasser und intakte Naturlandschaften mit genügend Bodenfeuchte sollten das gemeinsame Ziel sein und nicht die planmäßige Angstmacherei, die Klimahysterie mit einem angeblichen und nur erfundenen angeblich gefährlichem Treibhausgas.

5) Das Leben auf der Erde ist auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Kohlendioxid ist das Transportmittel für den Kohlenstoff. Die Erde braucht höhere CO-Konzentrationen in der Atmosphäre und nicht weniger. Der CO-Optimumsbereich für die Schöpfung Erde sollte endlich wissenschaftlich erforscht werden

6) Wer CO verdammt als Klimakiller oder Klimagift, versündigt sich an der Schöpfung. Das gilt insbesondere für die beiden christlichen Kirchen.

Bild: Bálint Jozséf. Kohlendioxid ist das irdische Schöpfungsgas, siehe unseren Artikel hier

7) Wir alle sind aufgerufen, diesem unheilvollen Geschäftsmodell Klimahysterie durch Kohlendioxid ein Ende zu bereiten. Jeder so wie er kann und wie er es für richtig hält. Eine Klimakatastrophe ist weit und breit nicht in Sicht. Die ist frei erfunden. Es geht um Macht und um unser Geld. Die in den Medien gebetsmühlenartig verkündeten Panikmeldungen sind entweder Übertreibungen oder Folgen einer bisher verfehlten Natur- und Umweltpolitik. Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit. Wie lange wollen wir uns das noch bieten lassen?

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Natur- und Umweltschützer

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Der Weltklimarat (IPCC) wurde um die Antwort herum aufgebaut

Cap Allon

Der Weltklimarat (IPCC) wird als neutraler Richter der Klimawissenschaft dargestellt. Sein Mandat konzentriert sich jedoch ausschließlich auf den vom Menschen verursachten Klimawandel, nicht auf den Klimawandel in seiner Gesamtheit. Die Untersuchung ist von vornherein eingeengt. Natürliche Schwankungen, der Einfluss der Sonne und Ozeanzyklen werden innerhalb eines Rahmens bewertet, der bereits auf menschlichen Emissionen basiert.

So entsteht Konsens. Nicht immer durch das direkte Erfinden von Daten. Häufiger durch die Steuerung des Rahmens, die Steuerung der Zusammenfassung und die Nutzung des Anscheins einer breiten wissenschaftlichen Übereinstimmung, um kritische Hinterfragung zu unterbinden.

Dr. Willem de Lange, Küstenwissenschaftler an der Universität von Waikato erklärte, das IPCC habe ihn unter Tausenden von Wissenschaftlern aufgeführt, die dessen Konsens stützten, obwohl er lediglich einen engen Abschnitt zum Meeresspiegel begutachtet habe und der weitergehenden Behauptung nicht zustimme.

Das IPCC leiht sich oft Glaubwürdigkeit aus.

Es kehrt auch oft Meinungsverschiedenheiten unter den Teppich.

Dr. Andrew Lacis, ein Wissenschaftler am NASA GISS, prüfte den Vierten Sachstandsbericht des IPCC und sagte, die Zusammenfassung in Kapitel 9 habe keinen wissenschaftlichen Wert; er fügte hinzu, sie klinge wie etwas, das von Greenpeace-Aktivisten und Anwälten verfasst worden sei. Das IPCC wies die Kritik zurück.

Dr. Eigil Friis-Christensen, ein dänischer Sonnen-Erd-Physiker, wurde bei einer frühen IPCC-Sitzung daran gehindert, seine bedeutende Arbeit zum Thema Sonnen-Klima vorzustellen, da sich das Gremium ausschließlich auf vom Menschen verursachte Ursachen konzentrierte.

Bekannte Namen sind dann sinnvoll, wenn sie den Konsens stärken.

Einwände werden verworfen, wenn sie diesen Konsens gefährden.

Ein UN-Klimagremium, das sich auf vom Menschen verursachte Risiken konzentriert, kann nicht ernsthaft behaupten, alle Klimafaktoren unvoreingenommen zu beurteilen. Es geht von der bevorzugten Ursache aus, filtert die Beweise durch diese Ursache und liefert den Politikern eine vorgefertigte Rechtfertigung für Steuern, Beschränkungen, Emissionsziele und Energiewenden.

Link: https://electroverse.substack.com/p/europes-may-cold-snap-deepens-super?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE