Kurzbeiträge zu neuen Forschungs-Ergebnissen – Ausgabe 13 / 2025

Drei Meldungen vom 22. April 2025:

Abkühlung des Pazifiks

In den letzten Wochen sind die Meerestemperaturen (SST) im östlichen tropischen Pazifik bis zu 10 °C gesunken. Die extremste Abkühlung wurde entlang des Äquators beobachtet, insbesondere vor den Küsten Perus und Ecuadors.

Diese rasche Veränderung ist ein Zeichen dafür, dass sich der El Niño an der Küste, der in dieser Region vorherrschte, rasch zurückzieht.

Innerhalb von nur drei Wochen wurden die warmen äquatorialen Gewässer – die eng mit den El-Niño-Bedingungen verbunden sind – von deutlich kühleren Anomalien abgelöst, was ein Zeichen dafür ist, dass das El-Niño-Ereignis möglicherweise schnell zusammenbricht. Das würde ich allerdings noch nicht sagen – die dünne oberflächennahe Wasserschicht ist sehr anfällig für windbedingte Veränderungen.

Wenn diese abrupte SST-Abkühlung jedoch anhält, wird dies wahrscheinlich weitreichende Folgen haben. Der Ostpazifik spielt eine entscheidende Rolle bei den globalen Wettermustern, einschließlich der Hurrikanaktivität, der Niederschlagsverteilung und sogar der Ernährungssicherheit aufgrund seiner Auswirkungen auf maritime Ökosysteme und Fischerei.

Wie oben angedeutet, könnte das Verschwinden des warmen Pools vor Südamerika auf den Beginn eines Übergangs zu neutralen oder sogar La-Niña-Bedingungen in den kommenden Monaten hindeuten – gerade als die Wissenschaftler von NOAA et al. angekündigt hatten, dass El Niño bevorstehe.

Ich werde genau beobachten, ob dieser überraschende Abkühlungstrend anhält. Bildet sich diese La Niña neu?

Anfang 2023 stieg die SST des Nordatlantiks stark an und versetzte Klimaaktivisten in einen Rausch der Weltuntergangs-Ergüsse. Doch Anfang 2025 sind die Wassertemperaturen wieder in ihren durchschnittlichen Bereich zurückgekehrt – keine Apokalypse, keine Katastrophe, nur eine weitere fehlgeschlagene Prophezeiung der ewig glühenden Klimaalarmisten.

Sie haben sich weiterentwickelt…

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Kanadische Politik verzichtet auf Klimahype auf der Suche nach Wählerstimmen

Der Klimawandel ist dieses Mal kein Wahlkampfthema in Kanada. Den Wählern wird gesagt, dass sie sich stattdessen auf die wirklichen Themen konzentrieren sollen: Inflation, Energie, Wohnen. Die „Umwelt- und Klimakrise“ ist von der Tagesordnung verschwunden, zumindest im Moment.

Beide Spitzenkandidaten unterstützen jetzt fossile Brennstoffe. Der liberale Premierminister Mark Carney – immer noch ein Globalisierungsfanatiker, aber ein verzweifelter Wahlkämpfer – hat als ersten Schritt die Kohlenstoffsteuer eingeführt. Die Konservativen unter Pierre Poilievre wollen die Kohlenstoffsteuer für die Industrie abschaffen und die Öl- und Gasförderung ausweiten.

Im Jahr 2021 setzten sich beide Parteien für eine grüne Politik und Netto-Null-Gesetze ein. Dieser Konsens ist vorbei. Die Menschen sind es leid, im Namen vager Klimaziele mehr für Wärme und Kraftstoff zu zahlen.

Umfragen zeigen, dass die Kanadier mehr Wert auf Erschwinglichkeit und Energiesicherheit legen als auf Emissionen. Die Geopolitik hat eines ganz deutlich gemacht: Die Kontrolle über das eigene Öl und Gas ist wichtiger als die Versorgung von einer lauten, von marxistischen Idealen besessenen Minderheit bestimmen zu lassen.

Die Aktivisten bei der BBC und anderen sind sehr verärgert, aber die Öffentlichkeit hat sich weiterentwickelt.

Die grünen Versprechen werden durch eine Energiepolitik ersetzt, die tatsächlich funktioniert. Die Emissionsziele des Landes sind aus dem Ruder gelaufen, aber das überrascht niemanden, und nur eine laute Minderheit scheint sich dafür zu interessieren.

Die Klimapanik verblasst. Fossile Brennstoffe kommen zurück in den Westen – hoffentlich…

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Big Oil ist nicht mehr der Westen

Walmart und Amazon mögen die Liste der Fortune Global 500 im Jahr 2024 anführen, aber ein Blick ein paar Sprossen tiefer zeigt ein klareres Bild der Welt: China, Saudi-Arabien und Russland sind jetzt die wahren Energieriesen.

State Grid (China) steht an dritter Stelle. Saudi Aramco ist Vierter, die Sinopec-Gruppe fünfter. Und China National Petroleum liegt direkt dahinter auf Platz sechs. Kein einziger amerikanischer oder europäischer Ölkonzern in der Nähe.

Die Energiedominanz ist nicht mehr westlich. Die physische Grundlage der geopolitischen Macht – Öl und Energie – wird jetzt von einer multipolaren Achse gehalten: hauptsächlich China, Russland und Saudi-Arabien.

Energie ist Macht – und der Westen war in den letzten Jahrzehnten aufgrund politischer Einmischung wild entschlossen, diese Macht aufzugeben, indem er seine Nutzung fossiler Brennstoffe reduzierte, kriminalisierte und schließlich ganz aufgab.

Billige und zuverlässige Energie ist das Rückgrat des menschlichen Wohlstands.

[Hervorhebung im Original]

Globalistische Finanziers bekämpfen nationale Energieindustrien, weil Energie die profitabelste und folgenreichste Ressource auf der Erde ist – eine, die sie kontrollieren oder unterdrücken müssen, um ihre Macht zu erhalten.

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Meldung vom 23. April 2025:

Das NEEM-Projekt

Zwischen 2008 und 2012 bohrte das NEEM (North Eemian Greenland Ice Core Drilling Project) in das grönländische Eis, um die letzte Zwischeneiszeit vor etwa 125 000 Jahren zu untersuchen. Was sie fanden, relativiert die heutige Klimapanik.

Damals war es in Grönland bemerkenswerte 8 °C wärmer als heute. Der Meeresspiegel lag 4 bis 8 Meter höher. Der Planet ist nicht kollabiert. Grönland schmolz nicht zu einem Nichts – nach den Ergebnissen des NEEM-Projekts sank selbst die am stärksten betroffene Oberfläche um 130 Meter (oder 25 %).

Selbst das, was wir als „extreme Erwärmung“ bezeichnen würden (über 8°C über den heutigen Werten), führte zu keinen unkontrollierbaren Kipp-Punkten und keinem Massenaussterben. Die heutigen Klimaaktivisten schreien gerne, dass ein paar Grad Erwärmung (seit der Kleinen Eiszeit!) eine globale Katastrophe bedeuten, aber die Daten sagen etwas anderes. Die Erde war schon einmal viel wärmer und es ging ihr gut – sie blühte sogar auf.

Die NEEM-Ergebnisse sind ein Realitätscheck. Sie zeigen, dass selbst eine Erwärmung von 8°C nicht beispiellos ist. Das hat es schon früher gegeben, natürlich. Die Vorstellung, dass eine vom Menschen verursachte Erwärmung um 2 °C das Ende des Lebens auf dem Planeten, wie wir es kennen, bedeuten würde, ist angstgetriebene Fiktion, keine Wissenschaft.

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2 Meldungen vom 25. April 2025:

CO₂ und Klima: Ein 600-Millionen-Jahre-Realitätscheck

Während der letzten 600 Millionen Jahre haben der CO₂-Gehalt und die Temperaturen auf der Erde stark geschwankt:

CO₂ lag einst bei über 5.000 ppm. Die Temperaturen waren viel höher. Das Leben brach nicht zusammen – im Gegenteil, es blühte auf. Die kambrische Explosion, die Entstehung der Dinosaurier und das Auftauchen der Säugetiere fanden statt, als die CO₂- und Temperaturwerte weit über den heutigen Werten lagen.

Mit etwa 420 ppm liegen die heutigen Werte am unteren Ende der historischen Skala. Und der Planet hatte nur während eines kleinen Teils seiner Existenz polare Eiskappen, so wie er sie heute hat. Behauptungen über einen bevorstehenden Weltuntergang ignorieren lange Zeiträume und reale Daten.

Die Korrelation zwischen CO₂ und Temperatur? Sie ist widersprüchlich. Es gibt lange Abschnitte, in denen CO₂ sinkt und die Temperaturen steigen oder umgekehrt.

Klima ist komplex. Panik ist simplistisch.

[Hervorhebung im Original]

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Der Kult zerbricht

Wie Sie wahrscheinlich schon gehört haben, gibt Facebook seine parteiischen „Faktenprüfer“ auf und wechselt zu „Community Notes“ – einem Crowdsourcing-System, das normalen Nutzern eine Stimme gibt. Die Kaste der Aktivisten-Wissenschaftler ist darüber nicht erfreut.

Andrew Dessler, ein Klimaschützer von der Texas A&M, ist wütend über den Verlust der Kontrolle. Sein Vorwurf? Wissenschaft und Fakten werden von der Öffentlichkeit „debattiert“. „Sie stehen nicht zur Debatte“, wetterte Dessler. „Nicht jeder hat die gleiche Meinung dazu.“

Übersetzung: Setz dich hin, halt den Mund und lass die Experten entscheiden, was du denken darfst.

Aktivisten wie Dessler – und es gibt viele von ihnen – suchen nach einem zentralen Narrativ, das er und seine Kollegen durchsetzen können. Es sind die gleichen Leute, die behaupten, für die Wissenschaft zu sein, aber in einer Weise handeln, die ihr zuwiderläuft. Ihr gesamtes Weltbild bricht in sich zusammen, wenn man normale Bürger zu Wort kommen lässt. Wenn der Klimanotstand real und offensichtlich wäre, bräuchte es keine Zensur und keine ständige Verstärkung durch die Medien, um zu überleben. Die Menschen wären in der Lage, eine Klimakrise von selbst zu erkennen. Es gäbe keine Debatte.

Die Klimaille weiß, dass ihr Klimanarrativ brüchig ist, weshalb die freie Meinungsäußerung als Feind betrachtet wird. Bei dieser ganzen „Klimakrisen“-Scharade ging es nie um Wissenschaft – es ging um Macht. Und jetzt ist diese Macht ins Wanken geraten. Die Wutausbrüche sind vorprogrammiert.

Link: https://electroverse.substack.com/p/bezymianny-volcano-erupts-CO₂-and?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 17 / 2025

Meldungen vom 21. April 2025 (Ostermontag):

Alpen: Rekorde brechender spät-saisonaler Schneefall

Ein gewaltiger Frühlings-Schneesturm hat die Alpen heimgesucht und für rekordverdächtige Schneefälle gesorgt, die Skigebiete zum Erliegen brachten, Verkehrsverbindungen unterbrachen und Menschenleben forderten.

Die Schweizer Station Bortelsee in der Simplon-Region im Zentrum des Sturms hat Ende letzter Woche die nationalen Schneerekorde gebrochen. In nur 48 Stunden fielen 226 cm und in drei Tagen 247 cm. Dies übertrifft die bisherigen Rekorde aus den Jahren 1999 und 1990.

Was als Frühjahrstauwetter begann, hat sich zu einem der intensivsten Schnee-Ereignisse in der Geschichte der Alpen entwickelt.

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Arizona, USA: Snow Bowl ist im Schnee versunken

Arizona Snowbowl hat gerade ein „Mitte-April-Wunder“ vollbracht, wie es auf seiner Website heißt, mit beeindruckenden 45 cm Neuschnee in nur 24 Stunden.

Dank dieses späten Sturms beläuft sich die Gesamtschneemenge der Saison nun auf beachtliche 490 cm.

„Von Top-to-Bottom-Turns bei Bluebird-Bedingungen bis hin zu versteckten Pulverschneevorräten in den Bäumen – die Bedingungen zum Skifahren und Reiten sind zu dieser Jahreszeit einfach unglaublich.“

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Nord-Russland: Schneesturm in Workuta

Am Sonntag wurde Workuta von einem Schneesturm heimgesucht. Den ganzen Tag über herrschten schwierige Bedingungen mit schlechter Sicht und eingeschränkter Bewegungsfreiheit in dem Gebiet.

In Workuta im hohen Norden Russlands herrschen bis weit in den Frühling hinein oft winterliche Bedingungen. Stürme dieser Intensität Ende April sind jedoch eher selten.

Die Behörden haben den Bewohnern geraten, in den Häusern zu bleiben, bis sich die Bedingungen verbessern.

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Nord-Indien: Historischer Schneefall

Kargil in Ladakh, Nordindien, wurde am Sonntag von heftigem Schneefall heimgesucht.

Schnee im späten April ist in dieser Region so gut wie unbekannt, und den örtlichen Aufzeichnungen zufolge ist es das erste Mal, dass Schulen im April wegen Schnee geschlossen werden mussten. In der Stadt Kargil fielen mehr als 15 cm Schnee, während in Gebieten wie Khangral bis zu 60 cm Schnee fiel.

Der Schnee traf auch die örtliche Landwirtschaft hart, insbesondere die blühenden Aprikosenplantagen, was zu erheblichen Verlusten für die Landwirte führte. Die Behörden werden mit der Bewertung der Schäden beginnen, um Entschädigungen im Rahmen der Katastrophenhilfe zu erhalten.

Das Gebiet liegt in einer Seehöhe von etwa 5000 m. A. d. Übers.

Link: https://electroverse.substack.com/p/alps-see-record-breaking-late-season?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 22. April 2025:

Island: Ernteschäden bei Kartoffeln durch Kälte und Nässe

Die isländische Kartoffelernte war im Jahr 2024 mit nur 5.514 Tonnen sehr schlecht – der niedrigste Ertrag seit über 30 Jahren, wie das isländische Statistikamt mitteilte.

Der starke Rückgang ist auf einen ungewöhnlich kalten und nassen Sommer zurückzuführen: Niedrige Temperaturen, überdurchschnittliche Niederschläge und eine anhaltende Schneedecke sorgten für kalte und gesättigte Böden – katastrophal für die Kartoffelernte.

Kartoffeln brauchen warme, gut durchlässige Böden – idealerweise 15-21 °C – um gesunde Knollen zu bilden. Doch in weiten Teilen Nordislands blieben die Felder bis in den Hochsommer hinein wassergesättigt und kalt. Einige Kartoffeln konnten überhaupt nicht gepflanzt werden, andere wiederum wiesen einen schwachen Austrieb und geringe Erträge auf.

Anhaltend niedrige Temperaturen setzten auch Möhren, Rüben und Getreide zu.

Angesichts der kurzen Vegetationsperiode und der begrenzten Anbauflächen in Island kann selbst ein einziger schlechter Sommer verheerende Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion und die Einkommen der Landwirte haben. Die jüngsten Misserfolge zeigen, wie anfällig die landwirtschaftlichen Systeme im Norden für die KALTEN ZEITEN sind.

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Meldungen vom 23. April 2024:

Neuengland-Staaten, USA: Erhebliche Schneemengen

Aufgrund des außergewöhnlich schneereichen Winters freuen sich die Skigebiete in Neuengland auf eine verlängerte Frühjahrssaison, und einige Skigebiete planen, bis weit in den Mai hinein geöffnet zu bleiben.

Jay Peak in Vermont [~1300 m ü. NN] hat in dieser Saison 11,94 m Schneefall erlebt – mehr als 3 m über seinem saisonalen Durchschnitt. Damit ist es das zweit-schneereichste Jahr in der Geschichte des Skigebiets, knapp hinter 2016-2017.

Mit 23 c Neuschnee allein in der letzten Woche bleibt Jay Peak bis zum 27. April vollständig geöffnet, und mindestens ein Lift wird voraussichtlich bis in den Mai hinein in Betrieb bleiben.

Auch Stowe bleibt bis zum 27. April geöffnet, während Sugarbush die Skifahrer bis zum ersten Maiwochenende willkommen heißen will.

„Das ist sehr beeindruckend für Mitte April im Osten“, sagte AccuWeather-Skiexperte Lincoln Riddle. „Jedes Mal, wenn ein Skigebiet an der Ostküste so lange geöffnet bleibt, ist das ein Grund zum Feiern.“

Die Berge in Neuengland erleben eine der längsten und solidesten Saisons seit langem.

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Saskatchewan, Kanada: Ungewöhnlicher spät-Saisonaler Schneesturm

Weiter nörlich fegt ein bedeutender Schneesturm über den Osten Saskatchewans, wobei in den Gebieten entlang der Grenze zu Manitoba bis Mittwochmorgen 20 cm nasser, schwerer Schnee erwartet wird.

Anderswo in der Provinz bleiben die Temperaturen am Dienstag unter dem Normalwert, in einigen Gebiete nahe dem Gefrierpunkt bei 0°C.

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Meldungen vom 24. April 2025:

Kalifornien, USA: Eindrucksvolle Schneemengen

Zum ersten Mal seit 25 Jahren hat Kalifornien ein „Schneedecken-Trifecta“ erreicht, d. h. drei aufeinander folgende Jahre mit durchschnittlichen oder überdurchschnittlichen Schneefällen. Vor der letzten Trifecta im Jahr 2000 gab es eine solche im Jahr 1980.

Obwohl der Winter in diesem Jahr ungewöhnlich trocken begann, haben Stürme in der Nachsaison die Schneedecke in der Sierra Nevada drastisch erhöht und versprechen für das dritte Jahr in Folge eine solide Wasserversorgung. Dieser Umschwung kommt direkt nach der bisher trockensten Periode in Kalifornien, die von 2020 bis 2022 dauerte.

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Noch einmal Saskatchewan: Frühjahrs-Schnee

Der Südosten von Saskatchewan wurde von heftigem Frühlingsschnee heimgesucht, und in vielen nördlichen Gebieten gab es erhebliche, winterliche Schneefälle – ungewöhnlich für die Mitte des Frühlings.

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 18 / 2025

Redaktionsschluss für diesen Report: 25. April 2025

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Was wäre, wenn wir Öl und Gas in den 1970er Jahren aufgegeben hätten?

Cap Allon

In einem kürzlich in Nature erschienenen Artikel wird versucht, die „Hitzewellenschäden“ einzelnen Unternehmen für fossile Brennstoffe anzulasten, wobei der tatsächliche wirtschaftliche Beitrag dieser Brennstoffe unterschlagen wird.

Eine von Grok 3 durchgeführte Analyse zeigt, dass Öl und Gas zwischen 1970 und 2025 rund 1875 Billionen Dollar zum globalen BIP beigetragen haben – etwa 75 % des gesamten Wachstums. Selbst die niedrigste Schätzung beläuft sich auf 1500 Billionen Dollar. Dieser Nutzen hat sich bereits ausgezahlt, und zwar um ein Vielfaches.

Die Analyse stellte sich dann eine Welt vor, in der Öl und Gas 1970 ihren Höhepunkt erreichten und bis 1985 auf nur noch 10 % eingebrochen wären. In dieser alternativen Zeitlinie würde das BIP drastisch sinken – um 30-50 %, wodurch der weltweite Wohlstand um 1.500-2.000 Billionen Dollar geschmälert worden wäre.

Energieknappheit legt Industrie und Verkehr lahm. Die Kohle kann den Rückstand nicht schnell genug aufholen. Im Jahr 2025 würde das weltweite BIP nur noch 20-40 Billionen Dollar betzragen – und nicht 109 Billionen Dollar. Das wäre eine globale Depression.

– Elektrizität würde rationiert werden

– Milliarden Menschen wären von Energiearmut betroffen

– Es gäbe weit verbreitete Hungersnöte, politische Instabilität sowie

– Massenmigration und Zusammenbrüche von Regimes

Die Weltbevölkerung wäre in diesem Szenario etwa 2-3 Milliarden niedriger. Die technologische Innovation käme ins Stocken, in vielen Fällen würde gar keine stattfinden. Erneuerbare Energien, die in den 70er Jahren noch in den Kinderschuhen steckten, werden sich nie durchsetzen. Elektrofahrzeuge und „saubere Technologien“ bleiben ein Wunschtraum.

Kein Öl und Gas bedeutet keine Klima-Utopie, es bedeutet mehr Kohleverbrennung. Und kein Öl, Gas oder Kohle bedeutet lähmend kalte Winter, ohne dass die Menschheit sich aufwärmen kann. Das bringt seine eigenen Verheerungen mit sich…

– Gesundheitskosten: 10-20 Billionen Dollar

– Verluste in der Landwirtschaft: 0,9-2,5 Billionen Dollar

– Schäden durch Energie und Verkehr: 0,6-1,8 Billionen Dollar

– Abkühlung im Stil des Pinatubo: Zusätzliche 1,9-4,0 Billionen Dollar an Rezessionskosten

Der gesamte kältebedingte wirtschaftliche Schaden wird auf 11,5 bis 24,3 Billionen Dollar zwischen 1970 und 2000 geschätzt. Langfristig? Das bedeutet einen weiteren Rückgang des weltweiten BIP um 3-6 Billionen Dollar bis 2025.

Unter dem Strich

Ohne fossile Brennstoffe wird die Menschheit in das finstere Mittelalter zurückversetzt. Die Armut nimmt zu. Die Lebenserwartung sinkt. Unser modernes Leben im Überfluss, in Wohlstand und bei vergleichsweise guter Gesundheit wurde durch fossile Brennstoffe ermöglicht. Das war’s. Wenn man sie abschafft, leiden alle darunter, und Milliarden Menschen sterben.

Außerdem müssen die Aktivisten der globalen Erwärmung aufhören, Verschmutzung mit atmosphärischem CO₂ zu verwechseln. Das ist ermüdend. Um es so zu formulieren, dass es auch der durchschnittliche Klima-Jammerlappen versteht: Plastik in den Ozeanen = schlecht — CO₂ in der Atmosphäre = gut.

Alle verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass zusätzliches Kohlendioxid in der Atmosphäre einen Nettonutzen hat, nicht zuletzt durch eine Begrünung des Planeten und damit eine größere Artenvielfalt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/impressive-ca-snowpack-spring-snow?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die EPA von Trump hat Recht mit ihrem Skeptizismus, die „Sonne zu blockieren“

Steve Milloy, THE DAILY CALLER

Der Administrator der Umweltschutzbehörde EPA Lee Zeldin hat diese Woche gehandelt, um eine fragwürdige, wenn nicht gar gefährliche Idee zu stoppen: das Sonnenlicht mit Luftverschmutzung zu blockieren, um den Planeten abzukühlen.

Make Sunsets ist ein privates Unternehmen in South Dakota, das Ballons mit Schwefeldioxidpartikeln in die Stratosphäre steigen lässt. Wenn die Ballons die richtige Höhe erreicht haben, platzen sie und setzen die Partikel frei. Am Himmel reflektieren diese Partikel das Sonnenlicht, so dass es die Erde nicht erreicht und zur globalen Erwärmung beiträgt. Das behaupten sie zumindest.

Das Geschäftsmodell von Make Sunsets besteht darin, „Cooling Credits“ für jeweils nur einen Dollar zu verkaufen. Jeder Cooling Credit soll der Erwärmung entgegenwirken, die durch eine Tonne Kohlendioxid-Emissionen verursacht wird. Die Käufer erhalten eine E-Mail, in der sie über das erfolgreiche Platzen eines Ballons benachrichtigt werden, einschließlich eines Videos davon.

Es gibt potenzielle Probleme mit dem, was Make Sunsets tut, und Administrator Zeldin ist zu Recht über mindestens eines davon besorgt – die Schwefeldioxidpartikel sind eine Form der herkömmlichen Luftverschmutzung. Ihr Reflexionsvermögen ist vorübergehend. Irgendwann werden sie auf die Erde fallen und wahrscheinlich vom Regen aufgefangen werden. Um die behauptete Wirkung aufrechtzuerhalten oder zu verstärken, müssten ständig Ballons gestartet werden. Auf dem Papier klingt das nach einem großartigen Geschäftsmodell.

Aber Schwefeldioxidpartikel trugen Mitte des 20. Jahrhunderts wesentlich zum Problem des so genannten „sauren Regens“ bei, der durch die Verbrennung schwefelhaltiger Kohle ohne Emissionskontrollen aus den Schornsteinen verursacht wurde. Jeder Regen ist sauer, aber durch den Zusatz von Schwefeldioxid wird er noch wesentlich saurer. In den 1950er Jahren berichteten Einwohner von Pittsburgh über ein Stechen auf der Haut während des Regens. Unter bestimmten windstillen Wetterbedingungen, den so genannten Temperaturinversionen, in denen sich die Luftverschmutzung sammelt und konzentriert, waren Schwefeldioxidpartikel während einiger großer Luftverschmutzungsereignisse im 20. Jahrhundert für manche Menschen tödlich.

[Hierzulande bezeichnet man das als „austauscharme Wetterlage“, die ein offizielles Warnkriterium darstellt. A. d. Übers.]

Das Phänomen des sauren Regens in den USA wurde durch die Änderungen des Clean Air Act von 1990 weitgehend behoben. Elektrizitätswerke und andere Kohleverbrennungsanlagen wurden verpflichtet, entweder Anlagen zur Luftreinhaltung zu installieren oder die Verbrennung von schwefelhaltiger Kohle einzustellen.

Einerseits ist „Make Sunsets“ weit entfernt von der Art der Industrialisierung, die den sauren Regen verursacht hat. Andererseits kann man nicht einfach potenziell gefährliche Luftschadstoffe in den Himmel schießen, ohne dass es irgendwelche Richtlinien und Kontrollen gibt.

Könnte Make Sunsets das aufhalten, was manche „globale Erwärmung“ nennen? Aus historischen Vulkanausbrüchen wissen wir, dass reflektierende Partikel am Himmel das Sonnenlicht blockieren können. Man nimmt an, dass der Ausbruch des Tambora 1815 dazu führte, dass 1816 das Jahr ohne Sommer“ wurde. In jüngerer Zeit führte der Ausbruch des Pinatubo 1991 zu einer spürbaren globalen Abkühlung.

Im Mai dieses Jahres wurde in der Zeitschrift Nature eine Studie veröffentlicht, der zufolge 80 Prozent des „globalen Erwärmungs-Spitze“ in den Jahren 2023-2024 auf den weltweiten Schiffsverkehr zurückzuführen sind, der auf saubereres (schwefelärmeres) Dieselöl umgestellt wurde. Die Studie kam zu dem Schluss, dass weniger reflektierende Emissionen dazu führen, dass mehr Sonnenlicht die Erde erreicht und erwärmt.

Die Idee, die Menge des Sonnenlichts, das die Erde erreicht, zu verändern, um das Klima zu kontrollieren, wird als „Geoengineering“ bezeichnet. Skeptiker der Idee einer katastrophalen globalen Erwärmung glauben nicht, dass dies notwendig, kosteneffektiv oder kontrollierbar ist. Globale-Erwärmung-Aktivisten mögen kein Geo-Engineering, weil es ihr grundlegendes Ziel durchkreuzt, die politische Agenda der Linken voranzubringen. Und jeder sollte besorgt sein über die unbekannten und ungetesteten Auswirkungen willkürlicher Bemühungen, die Sonne zu blockieren, die für das Leben auf der Erde notwendig ist. Eine letzte Warnung zu den Versuchen, zu lernen, wie man das Wetter durch die Kontrolle des Sonnenlichts steuern kann, ist das Potenzial für dessen Verwendung als Waffe. Stellen Sie sich vor, China könnte das Sonnenlicht in den USA kontrollieren.

Derzeit ist Make Sunsets ein kleines Unternehmen, das einer relativ kleinen Anzahl leichtgläubiger Klimaskeptiker eine harmlose Beruhigung verschafft. Aber ernsthaftere Akteure mit tieferen Taschen und ernsthafteren Absichten versuchen, in das Spiel einzusteigen, darunter der Klimafanatiker Bill Gates und andere linke Philanthropen. Die Regierung Biden gab 22 Millionen Dollar für Solar-Geoengineering-Projekte aus. Es ist an der Zeit, diese ernsthafteren Bemühungen zu stoppen, bevor sie die Sonne für uns alle untergehen lassen.

Steve Milloy is a biostatistician and lawyer, publishes JunkScience.com and is on X @JunkScience.

All content created by the Daily Caller News Foundation, an independent and nonpartisan newswire service, is available without charge to any legitimate news publisher that can provide a large audience. All republished articles must include our logo, our reporter’s byline and their DCNF affiliation.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/04/23/steve-milloy-trumps-epa-is-right-to-be-skeptical-of-sun-blocking/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Was tun gegen das fest installierte Modell einer angeblichen von Kohlendioxid verursachten Klimagefahr? Was tun gegen diese Klimalüge?

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

Nicht das Klima ist in Gefahr, sondern unsere Freiheit, unsere Demokratie, unser Wohlstand, unsere Kultur, unsere Zivilisation, das Leben der zukünftigen Generation. Das ausgedachte Klimarettungsmodell ist ein gigantisches Geschäftsmodell, inzwischen von uns zwangsfinanziert und im Grundgesetz festgeschrieben. Hierzu verweisen wir auf einen Vortrag von Prof. Dr. Andreas Schulte, einst Uni Münster, jetzt in Rente.

  • Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit
  • Die 10 Gebote der Treibhauskirche
  • Keine wissenschaftlichen Beweis einer starken Treibauserwärmung
  • Ratschläge, was der einzelne tun kann.

Das Glaubensbekenntnis der CO₂-Klimasekte und ihrer von uns zwangsfinanzierten Treibhausgeschäftsleute lautet: Die 10 Gebote des Betrugs

1) Der CO₂-Gehalt der Atmosphäre steigt seit gut 130 Jahren
2) Dieser Anstieg ist ausschließlich menschenverursacht durch die Erzeugung von Treibhausgasen, insbesondere CO₂ infolge der Industrialisierung.
3) CO₂ ist der Temperaturregelknopf, der Klimakiller CO₂ wird eine schreckliche Erwärmung herbeiführen. Wir sind die letzte Generation, wenn wir nicht sofort handeln
4) Die Vorboten dieser CO₂-Erwärmungskatastrophe sind bereits jetzt durch Extremwetterereignisse überall deutlich zu sehen und werden von niemandem bezweifelt.
5) Wir haben das Klima nicht mehr im Griff. Bald wir das Klima kippen und die Erde wird unbewohnbar sein
6) Wir müssen auf breiter Front mit Klimarettungsmaßnahmen beginnen und die bereits begonnenen verstärkt fortsetzen
7) Seriöse Klimawissenschaftler im Verbund mit seriösen Politikern wissen, was zu tun ist.
8) Deren Vorschläge und geforderten Sofortmaßnahmen müssen umgehend umgesetzt werden. Dazu braucht man Gesetzesänderungen, um die Klimaleugner zu zwingen.
9) Die Klimarettung kostet eine Menge Geld und alle müssen mitbezahlen über die CO₂-Steuer und andere klimarettenden Abgaben, um die Erde vor dem Klimaweltuntergang zu bewahren.
10) Der Klimakiller CO₂ muss mit allen Mitteln weltweit eingedämmt werden. Wir unterstützen auch Aktionen in anderen Teil der Welt zur klimafreundlichen CO₂-Reduzierung. Deutschland muss mit gutem Beispiel vorangehen, zuhause und weltweit.

Und zusammengefasst wird diese Lüge verbreitet: Etwa 97% der Wissenschaftler glauben an den vom Menschen verursachten CO₂-Klimawandel, der die Erde in den Hitzetod schickt. Nur ca. 3% der Wissenschaftler seien Klimaleugner

Doch nun die Widerlegung der Reihe nach: CO₂ ist kein Temperaturregelknopf!! Weder in Deutschland noch weltweit.

1. Es gibt keinen einzigen bestätigenden Versuchsbeweis für eine CO₂-Klimasensitivität in der von der bezahlten Klimapseudowissenschaft behaupteten Höhe von 2 bis 5 Grad.

2. Das wussten bereits die deutschen Physiker-Größen wie Einstein, Planck, Schrödinger, Heisenberg und Otto Hahn. Siehe “Albert Einstein said 1917 no to  CO radiative warming of the atmosphere” (hier)

3. Die CO₂-Theorie der Erwärmung ist wissenschaftlich falsch. Sie verstösst gegen mehrere physikalische Gesetze wie Kramm & Dlugi mit „On the Meaning of Feedback Parameter, Transient Climate Response, and the Greenhouse Effect: Basic Considerations and the Discussion of Uncertainties” (hier), sowie Gerlich & Tscheuschner mit „Falsification Of The Atmospheric CO Greenhouse Effects Within The Frame of Physics“ gezeigt haben.

4. Es gibt keine technische Anwendung, die auf dem erfundenen hohen CO₂-Treibhauseffekt beruhen würde. Genau das würde man aber von einem Modell erwarten, das in der Lage sein soll, sich ohne Zufuhr von zusätzlicher Energie selbst zu erhitzen.

5. Es gibt keinerlei irdische Beobachtungen, bei welchen ein höherer CO₂-Gehalt in bestimmten Regionen oder eine ständig erhöhte Treibhausgaskonzentration eine Temperaturerhöhung bewirkt hätte. Auch in der Umgebung von großen Kohlekraftwerken mit höheren CO₂-Konzentrationen in der Region führt zu keinerlei zusätzlichen Erwärmungen.

6. Der ungewollte Großversuch bei der Sprengung der Erdgaspipeline am 26/27. September 2022 in der Ostsee hat 300.000 Tonnen Methan freigesetzt. Tagelang konnten die erhöhten Erdgaskonzentrationen (angeblich ca. 50 Mal klimasensitiver als CO₂) gemessen werden. Nirgendwo wurde eine Zusatzerwärmung über der Ostsee festgestellt und schon gar keine großflächigen Hot-spots über den Austrittsstellen.

7) Seit 1988 zeigen die Wetterstationen der Welt bei manchen Monaten Erwärmungen, bei anderen Abkühlungen, bei manchen einen Stillstand. Würde nur CO₂ die Temperaturen bestimmen, dessen atmosphärische Konzentrationen seit über hundert Jahren kontinuierlich ansteigt, dann dürfte es nur Erwärmungen geben und die Trendlinien aller Wetterstation müssten dieselbe Steigungsformel haben.

8) Zumindest dürften sich die Tag- und Nachtregressionslinien bei ein- und derselben Station nicht vollkommen unterscheiden, siehe die ländliche DWD-Wetterstation Dachwig im Herzen von Thüringen.

Beachte: 365 tägliche Tmax Temperaturhöhepunkte – elektronisch gemessen meist nachmittags – ergeben einen Jahrespunkt in der Grafik für das betreffende Jahr. So kommt dann der Wert von Tmax=16,7°C für das Gesamtjahr 2024 zustande. Quelle

Abb.1: Die Erwärmung in Mittel- und Westeuropa begann im Jahre 1988, doch sie fand nur tagsüber statt, siehe obere graue Tmax-Regressionslinie. Die nächtlichen Tmin haben überhaupt nicht zu- sondern unbedeutend abgenommen. (Minuszeichen vor der Formel). Dabei behauptet die Treibhaustheorie genau das Gegenteil. Die braunen Linien sind die Gesamtschnitte aus Tag/Nacht, 365 Tagesschnitte ergeben dann einen Punkt im Diagramm.

9) Die Erwärmung begann in Deutschland und Mitteleuropa erst 1988, sie fand jedoch nur tagsüber statt und vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten. Die Sonnenstunden haben stark zugenommen, hier beschrieben.

Dreizehn Ratschläge von uns zum persönlichen Vorgehen gegen die CO₂-Klimalüge in Deutschland. Jeder soll sich sein persönliches Argument aussuchen ausbauen und verbreiten:

Im folgenden Teil sollen nun mögliche Wege genannt werden, mit denen wir im Umkreis unserer Kontaktpersonen bereits erhebliche Erfolge hatten. Da es viele Wege nach Rom gibt, können wir auch nur einen Teil abdecken, eben die Wege, die in unserem Lebenskreis zum Um-, oder wenigstens zum Nachdenken geführt haben. Wir möchten darauf hinweisen, dass auch und gerade diejenigen unter uns, die vom Steuerzahler bezahlt werden oder wurden, Verpflichtungen zur Aufklärung gegenüber dem Steuerzahler haben,

I) Immerwährende natürliche Klimaänderungen

1) Trotz steigender Kohlendioxidkonzentrationen in der Atmosphäre von circa 320 auf 350 ppm nahm von 1943 bis 1988 laut Deutschem Wetterdienst (DWD) die Temperatur in Deutschland ab (Abbildung 2). Aber auch in ganz Mittel- und Westeuropa. Vom Jahr 1987 auf 1988 erfolgte in Mittel- und Westeuropa schlagartig ein Temperatursprung. Parallel dazu stellte sich die Luftzufuhr von NW auf SW-Wetterlagen um, also auf südliche Windrichtungen.

Abbildung 2: Die Jahresmitteltemperaturen nahmen in Mitteleuropa von 1943 bis 1987 ab trotz parallel steigender atmosphärischer CO₂-Konzentrationen (linke Graphik). Von 1987 auf 1988 war es zu einem Temperatursprung gekommen, gefolgt bis heute von einem Temperaturanstieg.

Und nun zu den Sonnenstunden in Deutschland

Abbildung 3: Die Sonnenstunden pro Jahr nahmen von 1951 bis 1987 ab und steigen seit 1988 wieder steil an. (vor 1951 hat der DWD noch keine Sonnenstunden erfasst.)

2) Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) erklärt sich dieser abnehmende Temperaturverlauf im linken Teil der Abbildung 2 durch die Abnahme der Sonnenstunden (siehe Abbildung 3) und dann ab 1988 durch die Zunahme der Sonnenstunden. Außerdem nahm auch infolge der Luftreinhaltemaßnahmen die Intensität der Strahlung zu. Der UV-anteil, der die Erdoberfläche erreicht, ist gestiegen. Fazit: Die Sonne bestimmt hauptsächlich das Klima.

3) Laut DWD erklärt sich dieser Temperaturverlauf bis 1987 und danach auch durch die Abnahme und die Dichte der Bewölkung seit 1988. Die Bewölkung wird über die kosmische Strahlung und das Erdmagnetfeld gesteuert. Die entsprechende Forschung dazu hat der Schwede Henrik Svensmark veröffentlicht. Der arte-Film mit dem Titel „Das Geheimnis der Wolken“ gibt einen Überblick: (die Werbung am Anfang überspringen).

Abb. 4: Vor 1987 wurde es tagsüber kälter, ab 1988 wurde es vor allem tagsüber wärmer.

 

4) Die Zunahme der Sonnenstunden wirkt nur tagsüber, es wurde also hauptsächlich tagsüber wärmer in Deutschland

5) Die AMO-Warmphase, die aber auch zyklisch ein Ende finden wird.

6) Die Verringerung der Albedo seit 30 Jahren, dadurch wird weniger Sonnenenergie ins Weltall zurückreflektiert. Mehr Energie aus der Sonnenstrahlung kommt auf der Erde an.

II) Der Mensch ist beteiligt an der Erwärmung seit 1988 durch seine Lebensweise

7) Stetige Zunahme der Wärmeinselflächen in Deutschland, dazu gehören:

8) Die ständige weitere Bodenversiegelung und Asphaltierung einstiger Grünflächen, die Zerstörung der Natur. Städte und Gemeinden fressen sich in die grüne einst kühlende Landschaft hinein – derzeit 60 ha je Tag in Deutschland, siehe Versiegelungszähler, Stand: etwa 52 000 km2 von 358 000 km2

9) Die ständige Trockenlegung Deutschlands in Feld, Wald, Wiesen und Fluren durch Drainagen und Entwässerungsgräben. Das Wasser der einst viel nasseren deutschen Sumpf-Landschaften landet im Meer, ein tatsächlicher Grund für den langsamen Meeresspiegelanstieg. Damit wird Deutschland im Sommer zu einer trockenen Steppe. Es fehlt zunehmend die kühlende Verdunstung an heißen Sommertagen. Insbesondere die Tmax tagsüber steigen im Sommer kontinuierlich. Die gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen sind einerseits gut für die Luft und für unsere Atmung, aber andererseits verstärken sie tagsüber seit 40 Jahren den Prozess der Erderwärmung aufgrund der intensiveren Sonneneinstrahlung.

10) Der Bau von Sonnen und Windkraftanlagen verursacht Trockenheit und Klimaerwärmung.

III) Erwärmungen, die durch Änderung der Messmethode entstehen, sind keine Erwärmungen, sondern messtechnische Artefakte

11) Die Wetterstationen standen früher an kälteren Plätzen als heute. Durch diesen Austausch der Stationen entstand in den Deutschlandreihen eine Erwärmung auf rein messtechnischer Basis. Kältere Stationen verschwanden und wurden durch Stationen an wärmeren Standorten ersetzt.

12) Die gänzliche neue Erfassungsmethode der 24 Stunden-Tagestemperatur: Die einstige Wetterhütte und die Mannheimer Stunden wurden seit 1992 allmählich abgeschafft. Die digitale DWD-Wettereinheit muss nun frei und ganztägig in der Sonne stehen mit einer genormten Abschirmung. Das führt mitunter zu 0,6 Grad höheren Tagestemperaturen, und über 5 Kelvin höhere T-Max-Werte wurden nach der neuen Methode bereits ermittelt.

13) Die Temperaturwerte der Vergangenheit in den Temperaturreihen bis etwa 1940 wurden vom DWD nachträglich nach unten korrigiert (kälter gemacht).

Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Was können wir tun?

Hierzu verweisen wir auf den Artikel zusammen mit Prof. Dr. Klaus Döhler.

Das Geschäftsmodell Klimaangst ist aufgebaut wie das kirchliche Sündenablass-Handelsmodell im Mittelalter. Die Kirche hat damals eigens Sünden und schwere Strafen für die erfundenen Sünden nach dem Tode „wissenschaftlich“ begründet vorhergesagt. Aber die Kirche wusste auch Abhilfe: Jeder konnte sich freikaufen von dem drohenden Unheil der eigenen Seele. Und heute? Der Freikauf von der angeblichen CO₂-Treibhaussünde ist diesmal zwangsfinanziert und wird vom Grundgesetz gedeckt. Es handelt sich um eine riesige Geldbeschaffungsmaßnahme in Form von Zwangsabgaben. Die ständig steigende CO₂-Steuer ist nur die bekannteste. Reich werden die gekauften Wissenschaftler, von denen die meisten freiwillig und gern mitmachen, die NGOs, eigens geschaffene Klimainstitute wie das PIK, die Regierungen für ihren verschwenderischen Staatshaushalt, das linksgrüne Kartell. Die breite Masse der Gläubigen, wir haben 12% Grünen-Wähler profitieren an irgendwelchen völlig unnützen das Klima rettenden Maßnahmen

Unser Rat zur Vorgehensweise: Jeder Einzelne soll seinen Weg gehen und mithilfe der Argumente dieses Artikels und in seiner Umgebung gegen dieses Geschäftsmodell Erdüberhitzung des erfundenen Klimakillers Kohlendioxid ankämpfen. Und es gibt viele Wege des täglichen Widerstandes, jeder Weg ist richtig und steter Tropfen höhlt den Stein. Noch leben wir in einer Demokratie. Nur die breite Masse in der Mehrheit bringt den Tod für dieses räuberische Geschäftsmodell.

Das Leben dieser Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das Transportmittel dieses lebensnotwendigen Moleküls. Ohne CO₂ wäre die Erde kahl wie der Mond. CO₂ ist das lebensnotwendige Gas, das uns alles liefert, was wir zum Erhalt des Lebens brauchen.

CO₂, das Lebensmolekül

Fotomontage: J.Király, Ungarn. Dort ist man politisch ein Stück weiter. Die Berichterstattung in den Medien ist eher ausgeglichen. Über den Translator kann man sich die ungarischen Begriffe selbst übersetzen.

Nebenbei: Wir vom Autorenteam stehen ein für Natur- und Umweltschutz – für die Bewahrung der Schöpfung. Klimaschutz hat damit nichts zu tun. Das Klima kann nicht geschützt werden, weil CO₂ gar kein Klimakiller ist. Das uns verkündete Kimaschutzmodell ist ein Geschäftsmodell, das nur unser Geld will.

Josef Kowatsch, aktiver Natur- und Umweltschützer, ausgezeichnet mit dutzenden von Umweltpreisen für seine Vorbildwirkung

Matthias Baritz: Naturwissenschaftler und Umweltschützer