Behauptung: Junge Menschen werden des Klima-Alarmismus’ immer überdrüssiger

Eric Worrall

„… während der Klimawandel weiterhin Anlass zur Sorge gibt, teilt er sich diesen Platz zunehmend mit anderen Ängsten – Wohnraum, wirtschaftliche Unsicherheit, psychische Gesundheit, künstliche Intelligenz und Krieg. …“

Junge Menschen haben genug von Klimapanikmache

Von Perry Kinkaide

Seit Jahren dominiert der Klimawandel die Weltanschauung vieler junger Menschen und vermittelt ihnen ein Gefühl der Dringlichkeit, Angst und moralischen Verantwortung.

Nach Jahrzehnten apokalyptischer Botschaften zeichnet sich jedoch eine Veränderung ab.

Was einst explosive Leidenschaft war, weicht nun Müdigkeit, Verwirrung und konkurrierenden Prioritäten.

Umfragen zeigen nun, dass der Klimawandel zwar weiterhin ein Thema ist, aber zunehmend mit anderen Sorgen konkurriert – Wohnraum, wirtschaftliche Unsicherheit, psychische Gesundheit, künstliche Intelligenz und Krieg.

In der Schule lernen sie, zu recyceln und Emissionen zu reduzieren, aber sie sehen auch, wie die Reichen mit Privatjets fliegen und Regierungen neue Öl- und Gasprojekte genehmigen – selbst wenn Kanada sich verpflichtet, die Emissionen zu senken.

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Welches Kind möchte sich für eine Bewegung engagieren, die seinen Eltern wichtig war? Können Sie sich etwas Demoralisierenderes vorstellen, als bei einer Klimademonstration aufzutauchen und plötzlich festzustellen, dass Sie neben Ihren Lehrern stehen? Was, wenn sie Sie nach Ihren Hausaufgaben fragen? Auf der anderen Seite winkt und lächelt Ihre Mutter und beobachtet, wie Sie verzweifelt versuchen, die Aufmerksamkeit des Hippie-Mädchens neben Ihnen zu erregen.

Kein Wunder, dass Kinder nach etwas Neuem und Frischem suchen. Heute ein Klimaalarmist zu sein, ist wie der Versuch, ein Blumenkind zu sein – nicht mehr die lebendige Bewegung einer Generation, sondern eher ein Seniorenclub für Menschen, die die Vergangenheit nicht loslassen können.

Wenn eine der angekündigten Klimakatastrophen tatsächlich eingetreten wäre, wäre es anders gewesen, aber selbst die dümmsten Kinder erkennen langsam, dass das, was von der Klimabewegung übrig geblieben ist, eine Übung in Heuchelei für Erwachsene ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/07/30/claim-young-people-are-growing-tired-of-climate-alarmism/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Politik von Biden führt zu Blackouts

H. Sterling Burnett

Das US-Energieministerium (DOE) warnt vor einem ernsten Problem, das Lesern von Climate Change Weekly schon lange bekannt ist: Stromausfälle im ganzen Land nehmen zu und werden voraussichtlich noch schlimmer werden. Dieses düstere Ergebnis ist eine Folge der Energiestrategie „Alles außer Kohle“, bei der Politiker auf beiden Seiten der Debatte die Integration von immer mehr Wind- und Solarenergie in das Stromnetz erzwingen und dabei sowohl Kohle als auch in einigen Fällen Kernkraftstrom verdrängen.

Der DOE-Jahresbericht 2025 über die Angemessenheit der Ressourcen steht in krassem Gegensatz zum vorherigen Bericht, der vom DOE unter dem früheren Präsidenten Joe Biden herausgegeben worden war. Unter Biden spielte der Bericht seine Kernaufgabe herunter: das Verständnis und die Förderung der Angemessenheit der Stromversorgung und der Herausforderungen, denen sich die Nation gegenübersieht, um eine zuverlässige, weithin verfügbare und bedarfsgerechte Stromversorgung aufrechtzuerhalten. Wie Just the News berichtet, wurde der Klimawandel im Jahresbericht unter Biden 17 Mal erwähnt, während er im diesjährigen Bericht überhaupt nicht vorkommt. Obwohl in den Berichten beider Jahre Herausforderungen erörtert wurden, sah das DOE unter Biden die größte Herausforderung in der Umstellung von fossilen Brennstoffen auf „erneuerbare“ Energiequellen, die während des Betriebs kein Kohlendioxid ausstoßen. Unter Trump konzentriert sich der aktuelle Bericht ganz klar auf das Ziel, eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten, CO₂-Emissionen hin oder her.

Nach der Veröffentlichung des 2025-Berichts sagte Energieminister Chris Wright in einer Erklärung, der Bericht zeige, dass sich das US-Stromnetz auf einem „instabilen und gefährlichen Weg“ befinde, und „dieser Bericht bestätigt, was wir bereits wissen: Die Vereinigten Staaten können es sich nicht leisten, den instabilen und gefährlichen Weg der Energiesubtraktion fortzusetzen, den frühere Staatsoberhäupter eingeschlagen haben und der die Schließung grundlastfähiger Energiequellen wie Kohle und Erdgas erzwingt.“

Die zentrale Botschaft des Berichts lautet, dass die waghalsige Verdrängung zuverlässiger Grundlaststromquellen durch wetterabhängige Quellen in dem quixotischen und äußerst anmaßenden Bestreben, das künftige Wetter zu kontrollieren, das Stromnetz gefährdet, um das die Welt einst beneidet wurde, und zu immer mehr lokalen und regionalen Stromausfällen führt. Wenn sich der derzeitige Trend der Verdrängung von Kohle, Kernkraft und in geringerem Maße auch von Erdgas und Wasserkraft durch Wind- und Solarenergie sowie Batteriepufferung fortsetzt, könnten sich die Stromausfälle bis 2030 um das Hundertfache erhöhen, warnt das DOE.

Natürlich ist dies nicht das erste Mal, dass mit den Bedingungen von Angebot und Nachfrage und der Physik der elektrischen Energie bestens vertraute Organisationen davor warnen, dass Wind und Sonne das Netz gefährden. Sowohl 2022 als auch 2023 sagten Vertreter der Federal Energy Regulatory Commission (FERC) vor dem Kongress aus, dass der Übergang zu vermeintlich sauberer Energie zu schnell erfolgt und katastrophale Folgen haben könnte.

„Ich glaube, die Vereinigten Staaten steuern auf eine sehr katastrophale Situation in Bezug auf die Zuverlässigkeit zu“, sagte Kommissar Mark Christie bei einer Anhörung der FERC vor dem Senatsausschuss für Energie und natürliche Ressourcen im Jahr 2023. „Der Kern des Problems ist eigentlich sehr einfach. Wir schalten abschaltbare Stromerzeugungsanlagen in einem Tempo und in einem Umfang ab, der viel zu schnell und viel zu groß ist und unsere Fähigkeit bedroht, das Licht am Brennen zu halten.“

Darüber hinaus haben die beiden größten regionalen Übertragungsnetze in den Vereinigten Staaten, die Mid-Continent Independent Systems Operators und PJM Interconnection, in Stellungnahmen und Veröffentlichungen davor gewarnt, dass der rasche Ersatz der Grundlaststromerzeugung – in erster Linie fossile und nukleare Brennstoffe – durch erneuerbare Energien zu einer Zunahme von Stromausfällen und Spannungsabfällen führt, eine Situation, die ganze regionale Stromnetze zum Zusammenbruch zu bringen droht, da immer mehr Nachfrage mit einer zunehmend unsichere und unzuverlässige Versorgung kollidiert.

Das ganze Land sieht sich mit der düsteren Aussicht auf Ausfälle konfrontiert, wie sie jeden Sommer in Kalifornien auftreten, wie sie im Winter 2021 viele Texaner ohne Strom und sterbend zurückließen und wie sie in diesem Sommer Spanien, Portugal und Teile Frankreichs ohne Strom zurückließen – und das aus dem gleichen dummen, vermeidbaren Grund: politische Einmischung in die Energiemärkte, die Wind- und Solarenergie begünstigt und/oder sogar vorschreibt, um angeblich den Klimawandel zu bekämpfen. Wenn politisches Wunschdenken und Gutmenschentum bei der Planung von Energiesystemen die Technik ersetzen, ist der Ausfall das vorhersehbare und allzu oft tödliche Ergebnis.

Quellen: Just the News; U.S. Department of Energy; FERC

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-550-biden-policies-leading-to-blackouts/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




US-Energieminister Wright: USA werden aus der International Energy Agency austreten, falls weiterhin den Klima-Kult unterstützende Vorhersagen gemacht werden

Leslie Eastman, Legal Insurrection

Das derzeitige Kabinett von Präsident Donald Trump ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Kabinett in seiner ersten Amtszeit.

Nehmen wir zum Beispiel das Energieministerium. Als er zum ersten Mal für die Leitung der Behörde nominiert wurde, berichtete ich, dass der Unternehmer Chris Wright nicht an die Klimakrisen-Hysterie glaubt. Vielmehr setzt er sich dafür ein, dass unser Land über preiswerte, effiziente und zuverlässige Energie verfügt.

Er glaubt auch nicht an die aufgetürmten Daten von Klimasektierern, die so tun wollen, als ob Solar- und Windenergie genauso zuverlässig und effizient wären wie fossile Brennstoffe und Kernkraft. Als er mit dem fröhlichen Gerede der Internationalen Energieagentur über ihre „Daten“ konfrontiert wurde, sagte Write, die Organisation müsse reformiert werden, oder die USA würden nicht länger Mitglied sein.

In einem Interview mit Bloomberg vom 15. Juli sagte US-Energieminister Chris Wright, er habe Fatih Birol, dem Leiter der Internationalen Energieagentur (IEA), mitgeteilt, seine Agentur müsse entweder ihre Prognose-Verfahren reformieren oder mit einem möglichen Austritt der USA aus der Organisation rechnen. Diese Entwicklung spiegelt die zunehmenden Spannungen zwischen den Energieprioritäten der Trump-Regierung und dem Fokus der IEA auf saubere Energieübergänge wider.

Wright kritisiert die Berichte und Prognosen der IEA, die seiner Meinung nach zu optimistisch sind, was den Einsatz erneuerbarer Energien angeht, und die der Energiesicherheit nicht die gebührende Priorität einräumen. Die Debatte unterstreicht eine breitere ideologische Kluft zwischen der US-Regierung und vielen anderen westlichen Regierungen in Bezug auf die globale Energiepolitik und könnte sich auf die internationale Zusammenarbeit und die nationalen Energiestrategien auswirken.

Wright erläuterte in dem Bloomberg-Interview die Position der USA: „Wir werden eines von zwei Dingen tun: Wir werden die Arbeitsweise der IEA reformieren, oder wir werden uns zurückziehen.“ Er sprach sich für Ersteres aus und sagte: „Ich bevorzuge eine Reform“, in der Hoffnung, dass seine Diskussionen mit Birol und anderen eine Rückkehr zu einem ausgewogeneren Ansatz bewirken können, der früher den Modellierungsansatz der IEA kennzeichnete.

Die Prognosen der IAE deuten darauf hin, dass der Bedarf an fossilen Brennstoffen vor 2030 seinen Höhepunkt erreichen und dann zurückgehen wird.

Der jährliche World Energy Outlook (WEO) der IEA, den sie früher als „Goldstandard der Energieanalyse“ bezeichnete, hat das „Zeitalter der Elektrizität“ ausgerufen und prognostiziert durchweg, dass die Nachfrage nach allen drei fossilen Brennstoffen vor 2030 ihren Höhepunkt erreichen wird, bevor sie dauerhaft zurückgeht.

„Das ist völliger Unsinn“, entgegnete Wright, der CEO eines 2,8-Milliarden-US-Dollar-Unternehmens für Ölfelddienstleistungen war, bevor er in Donald Trumps Kabinett eintrat und die Verantwortung für die analytisch herausfordernde „Drill, Baby, Drill“-Agenda seines neuen Chefs übernahm. In einem Interview während einer Konferenz an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh sagte Wright gegenüber Bloomberg, dass er dies auch dem Exekutivdirektor der IEA Fatih Birol gesagt habe.

„Wrights Kritik an der Agentur, die von den USA mit Millionen von Dollar finanziert wird, steht im Einklang mit Trumps breiterem Pro-Fossilbrennstoff-Vorstoß“, schreibt Bloomberg.

Die Behauptung der IEA widerspricht jeder Logik und Vernunft. Nehmen wir zum Beispiel die plausibleren Projektionen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC):

Diese Vorhersage steht in krassem Gegensatz zu den Prognosen der OPEC, die davon ausgeht, dass die Ölnachfrage bis zum Jahr 2050 auf 123 Millionen Barrel pro Tag steigen wird – gegenüber heute rund 105 Millionen Barrel pro Tag.

Die OPEC hat die Prognosen der IEA wiederholt als „gefährlich“ kritisiert und davor gewarnt, dass sie zu einer Volatilität des Energiemarktes führen könnten.

Darüber hinaus ist klar, dass die IEA-Zahlen die energiehungrigen Rechenzentren für künstliche Intelligenz (KI) nicht mit einbeziehen. Wahrscheinlich wird eine ganze Reihe von ihnen gebaut werden, und sie alle werden ständige Quellen für eine große Menge Energie benötigen, die grüne Energie nicht liefern kann.

Interessanterweise hat das größte US-Netz (PJM Interconnection, das etwa 65-67 Millionen Menschen in 13 Bundesstaaten und dem District of Columbia versorgt) nach Angaben einer Überwachungsgruppe nicht die Kapazität, diese Einrichtungen aufzunehmen.

„Es gibt einfach keine neuen Kapazitäten, um die neuen Lasten zu decken“, sagte Joe Bowring, Präsident von Monitoring Analytics, der unabhängigen Überwachungsstelle für die PJM Interconnection, also dem Netz, das sich von Washington bis Chicago erstreckt. „Die Lösung besteht darin, dafür zu sorgen, dass diejenigen, die Rechenzentren bauen wollen, dies auch ernsthaft tun und ihre eigene Stromerzeugung mitbringen.“

Die künstliche Intelligenz sorgt für den größten Anstieg der Stromnachfrage in den USA seit mehreren Jahrzehnten und belastet die Netze, die sich bereits als anfällig für extreme Wetterbedingungen erwiesen haben. PJM, wo sich die höchste Konzentration von Rechenzentren im Land befindet, ist seit mehr als einem Jahr mit solchen Spannungen konfrontiert.

Die knappe Versorgung von PJM führte im vergangenen Jahr zu einem Rekordwert von 14,7 Milliarden Dollar bei der jährlichen Auktion. (Es wird erwartet, dass die Ergebnisse der nächsten Auktion, die am späten Dienstag veröffentlicht werden sollen zeigen, dass die Kapazitätspreise ein Allzeithoch erreichen oder übertreffen werden, da sich das Wachstum von Rechenzentren beschleunigt, insbesondere für künstliche Intelligenz, so Barclays Plc.

Das Ignorieren von Wirtschaft und Physik hat Konsequenzen in der Praxis. Fragen Sie einfach Spanien.

Anstatt an Champagner zu nippen, während er sich Fantasiegeschichten über schmelzendes Polareis und sterbende Eisbären ausdenkt, stellt Wright Erzählungen in Frage und fördert eine Politik, die nicht nur unserem Land, sondern auch dem Rest der Welt helfen wird.

Ich persönlich mag das bei meinem Energieminister.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/07/28/energy-secretary-wright-threatens-to-take-u-s-out-of-international-energy-agency-over-climate-cult-supporting-forecasts/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Barclays folgt HSBC beim Austritt aus der Netto-Null-Allianz der Bankenbranche

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Eine weitere Großbank zieht die Reißleine!

Der Guardian schreibt:

Barclays ist die zweite britische Bank, die sich aus einer von den Vereinten Nationen unterstützten Gruppe zur Festlegung von Netto-Null-Zielen zurückgezogen hat. Sie begründete dies damit, dass eine Welle von Austritten internationaler Kreditgeber dazu geführt habe, dass die Gruppe ihren Zweck nicht mehr erfülle.

Dies ist ein weiterer Schlag für die Net-Zero Banking Alliance (NZBA), nachdem HSBC Anfang Juli ausgetreten war. Es erfolgte Monate nach einer Welle von Austritten US-amerikanischer Banken, die im Vorfeld der Amtseinführung von Donald Trump im Januar ausgetreten waren.

Kreditgeber und andere Finanzunternehmen stehen aufgrund von Trumps Rückkehr ins Weiße Haus unter neuem Druck hinsichtlich ihrer Umweltverpflichtungen, der eine Gegenreaktion in Bezug auf den Klimaschutz auslöste, als er sich für eine höhere Öl- und Gasproduktion einsetzte.

Die von Banken geleitete Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen verlangte von ihren Mitgliedern, dass ihre Kredit-, Investitions- und Kapitalmarktaktivitäten dazu führen, dass sie bis 2050 oder früher Netto-Null-Emissionsziele erreichen.

Barclays erklärte jedoch, dass dies nicht mehr wirksam sei, da einige der weltweit größten Kreditgeber nicht mehr zu den Mitgliedern zählten. Zu den US-Kreditgebern, die ihre Mitgliedschaft zu Beginn des Jahres gekündigt haben, gehören JP Morgan, Citigroup, Bank of America, Morgan Stanley und Goldman Sachs.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Barclays erklärte am Freitagnachmittag in einer Stellungnahme: „Nach reiflicher Überlegung haben wir beschlossen, aus der Net Zero Banking Alliance auszutreten. Mit dem Austritt der meisten globalen Banken verfügt die Organisation nicht mehr über die Mitgliederzahl, um unseren Übergang zu unterstützen.“

Der ganze Artikel steht hier.

Es ist eigentlich viel einfacher, als der Guardian suggeriert

Anfangs witterten die Banken die Verlockung reichlicher Subventionen für alles, was mit Netto-Null zu tun hatte. Nun erkennen sie nach und nach, dass sie ohne diese Subventionen, die jederzeit versiegen könnten, wie derzeit in Trumps USA, mit dem Netto-Null-Betrug keinen Gewinn erzielen können.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/08/03/barclays-follows-hsbc-in-exit-from-banking-industrys-net-zero-alliance/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Todesfälle und Hurrikane haben 2025 den offiziellen Klimawandel-Vorgaben nicht gehorcht

H. Sterling Burnett

Das Jahr 2025 hat den Klimapanikmachern bislang einen Dämpfer versetzt. Obwohl sich die Zahlen zweifellos noch ändern werden, liegen die Todesfälle durch extreme Wetterereignisse und andere Naturkatastrophen deutlich unter dem Durchschnitt für die Jahresmitte – so weit darunter, dass es zweifelhaft ist, ob sie auch nur annähernd den Jahresdurchschnitt erreichen werden. Darüber hinaus liegt zwar der Höhepunkt der Hurrikansaison im Atlantik noch vor uns, doch die Zahl der Hurrikane liegt bislang sowohl im Atlantik als auch in anderen Becken unter dem Normalwert, sodass die Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) ihre Hurrikanprognose nach unten korrigieren musste. Die NOAA prognostiziert weiterhin eine überdurchschnittliche Saison, allerdings nur geringfügig, wobei die geschätzte Zahl der benannten Stürme und schweren Hurrikane gegenüber der Vorhersage der NOAA vom Mai nach unten korrigiert worden ist.

„Obwohl die tropische Wirbelsturmaktivität im Juni und Juli nicht viel über den weiteren Verlauf des Jahres aussagt, ist das Ausbleiben eines Hurrikans der Kategorie 5 wie im letzten Jahr (Hurrikan Beryl) im Sommer 2025 ein deutlicher Hinweis darauf, dass diese Saison nicht auf ein extremes, hyperaktives Ergebnis zusteuert, bei dem sich beispielsweise die normale Aktivität verdoppeln würde“, bemerkte die Zeitung Tallahassee Democrat in einem Kommentar zum langsamen Start der Hurrikansaison 2025.

Nicht nur im Atlantikbecken ist die tropische Sturmaktivität in diesem Jahr unterdurchschnittlich. Der Titel eines am 21. Juli auf Yale Climate Connections (YCC) veröffentlichten Artikels beschreibt den für Alarm-Prognostiker überraschenden, enttäuschenden Zustand der Hurrikanaktivität in der nördlichen Hemisphäre: „Ein seltsamer Mangel an tropischen Wirbelstürmen in der nördlichen Hemisphäre im Jahr 2025“.

„Es war eines der ruhigsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen für tropische Wirbelstürme in der nördlichen Hemisphäre“, berichtet YCC.

Alle Regionen der nördlichen Hemisphäre, in denen Stürme entstehen, waren in diesem Jahr ruhiger als im Durchschnitt, heißt es in dem Artikel von YCC:

Nicht nur der Atlantik war ruhig. Alle vier Becken der nördlichen Hemisphäre, in denen tropische Wirbelstürme entstehen – der Atlantik, der nordöstliche Pazifik, der nordwestliche Pazifik und der nördliche Indische Ozean – liegen derzeit unter dem Durchschnitt der akkumulierten Zyklonenenergie (ACE), die sich aus den Spitzenwindgeschwindigkeiten und der Dauer der Stürme ergibt. Für die gesamte Hemisphäre ist die bisherige Gesamt-ACE die drittniedrigste seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als einem halben Jahrhundert.

YCC zeigt dazu eine aufschlussreiche Graphik:

Abbildung 1. Akkumulierte Zyklonenenergie für alle tropischen Wirbelstürme in der nördlichen Hemisphäre für jedes Jahr vom 1. Januar bis zum 21. Juli 1971–2025. (Bildquelle: Daten mit freundlicher Genehmigung der Colorado State University)

Wir können nur hoffen, dass der unterdurchschnittliche Trend anhält, auch wenn wir für die nächsten drei Monate mit einer Zunahme der Aktivität rechnen müssen.

Nicht nur die Aktivität und Stärke tropischer Stürme/Hurrikane liegen unter den Erwartungen. Eine noch direktere Messgröße für das Wohlergehen der Menschen angesichts extremer Wetterbedingungen, nämlich die Zahl der Todesfälle aufgrund von Extremwetter und Naturkatastrophen, liegt weit unter dem Durchschnitt für die Jahresmitte.

In seinem Substack-Kanal „The Honest Broker” schrieb der langjährige Klima-Realist Roger Pielke Jr., Ph.D., dazu:

In den Annalen der Geschichte wird die erste Hälfte des Jahres 2025 für viele Dinge in Erinnerung bleiben. Ich wage zu behaupten, dass nur sehr wenige Menschen wissen, dass in den letzten sechs Monaten eine der bedeutendsten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte erzielt wurde.

Tatsächlich gibt es organisierte Bemühungen, Sie davon abzuhalten, diese Errungenschaft zu verstehen. Bevor wir uns diesen Bemühungen zuwenden, wollen wir zunächst einen Blick auf einige bemerkenswerte neue Daten zu den Auswirkungen des Wetters auf die Menschen werfen.

… der Aon Global Catastrophe Recap, First Half ((1H) of 2025 … berichtete, dass nur 7.700 Menschen in der ersten Hälfte des Jahres 2025 durch Naturkatastrophen ums Leben kamen, was deutlich unter dem Durchschnitt des 21. Jahrhunderts von 37.250 liegt. Die meisten Todesfälle (5.456) waren auf das Erdbeben in Myanmar zurückzuführen.

Das bedeutet, dass in den ersten sechs Monaten des Jahres weltweit etwa 2.200 Menschen bei Katastrophen im Zusammenhang mit extremen Wetterereignissen ums Leben gekommen sind.

Einerseits sind etwa 2.200 Todesfälle eine hohe Zahl, und jeder Todesfall ist tragisch. Andererseits sind etwa 2.200 Todesfälle im Kontext der historischen Verluste im Zusammenhang mit Wetterextremen auf einem Planeten mit 8,2 Milliarden Menschen unglaublich gering. Tatsächlich sind sie historisch niedrig.

Es ist wahrscheinlich, dass in der ersten Hälfte des Jahres 2025 die wenigsten Todesfälle im Zusammenhang mit extremen Wetterereignissen seit Beginn der Aufzeichnungen in der Geschichte der Menschheit zu verzeichnen waren.

Auch Pielke zeigt dazu eine aufschlussreiche Graphik:

Quellen: EM-DAT (black, 2000-2024), Aon (red, 2025).

Obwohl die Hurrikansaison möglicherweise noch eine überdurchschnittliche Anzahl von Stürmen hervorbringen wird, ist es schwer vorstellbar, dass die Zahl der wetterbedingten Todesfälle den Gesamtdurchschnitt des Jahres erreichen wird – und dafür sei Gott dankbar! Obwohl das Wetter nicht merklich extremer wird, steigen die Kosten für wetterbedingte Katastrophen, weil immer mehr Menschen in Gebiete ziehen, die für Naturkatastrophen anfällig sind. Im Gegensatz dazu ist die Zahl der Todesfälle durch solche Ereignisse zurückgegangen, nicht aufgrund von Glück, sondern aufgrund verbesserter Infrastruktur, Frühwarnsystemen und Systemen zum Katastrophenschutz. Die Gesellschaften werden immer wohlhabender und ergreifen dabei Maßnahmen, um sich an extreme Wetterereignisse anzupassen, unabhängig von langfristigen Klimaveränderungen.

Die angebliche existenzielle Bedrohung, die der Klimawandel für die Menschheit darstellt, zeigt sich im realen Leben nicht. Es sterben weniger Menschen durch extreme Wetterereignisse, die Klimapessimisten regelmäßig dem Klimawandel zuschreiben, und Hurrikane treten nicht früher auf und sind auch nicht stärker geworden.

Welche weiteren Diskrepanzen zwischen der Darstellung des katastrophalen Klimawandels und der Realität werden noch zutage treten?

Quellen: The Honest Broker; Tallahassee Democrat; Yale Climate Connections

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-551-time-to-adapt-and-plan-for-weather-events-climate-change-aside/, dritte Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE