Puerto Rico verzichtet auf milliardenschwere Klimaklage

Audrey Streb, THE DAILY CALLER

Puerto Rico hat am Freitag seine Klimaklage in Höhe von 1 Milliarde Dollar gegen die Öl- und Gasindustrie zurückgezogen, nachdem die Trump-Regierung zwei Bundesstaaten daran gehindert hat, Schadenersatz für ähnliche angebliche Umweltschäden zu fordern.

In der Mitteilung, eingereicht beim US-Bezirksgericht für den Distrikt Puerto Rico, erklärte die Regierung des Territoriums, dass sie „diesen gesamten Fall freiwillig abweist“, ohne näher zu erläutern, warum. Präsident Donald Trump hat wiederholt die Klimapolitik der Bundesstaaten verurteilt, die sich auf die heimische Energieproduktion auswirken, und am 30. April reichte sein Justizministerium (DOJ) zwei getrennte Klagen gegen Hawaii und Michigan ein, nachdem beide Staaten ähnliche Klagen gegen die Öl- und Gasindustrie in Erwägung gezogen hatten.

„Diese Abweisung trägt zur wachsenden Dynamik unter den Bundes- und Staatsgerichten bei, die feststellen, dass Staaten und Gemeinden nicht auf staatliche Gesetze zurückgreifen können, um gegen den Klimawandel zu klagen“, schrieb Theodore J. Boutrous, Jr. von Gibson, Dunn and Crutcher LLP, Anwalt der Chevron Corporation, in einer Erklärung, die der Daily Caller News Foundation zur Verfügung gestellt wurde. „Diese Ansprüche sind durch Bundesrecht ausgeschlossen und müssen nach einem klaren Präzedenzfall des Obersten Gerichtshofs der USA abgewiesen werden.“

Der Antrag auf Klageabweisung wurde „ohne Vorurteil“ eingereicht.

Die Klage, die ursprünglich im Juli 2024 von Puerto Ricos Justizminister Domingo Emanuelli Hernández eingereicht wurde, warf BP, Chevron, ExxonMobil und einer Reihe anderer Energieunternehmen vor, unfaire und unehrliche Handelspraktiken anzuwenden, indem sie es angeblich versäumten, vor den Umweltrisiken der Nutzung fossiler Brennstoffe zu warnen, so eine Übersetzung von E&E News.

Der Schritt Puerto Ricos, die Klage fallen zu lassen, kommt nur wenige Tage, nachdem die Trump-Regierung sowohl gegen Michigan als auch gegen Hawaii vorgegangen ist, die zuvor angekündigt hatten, die fossile Brennstoffindustrie zu verklagen. Die Trump-Regierung behauptete, dass die Staaten eine „außerordentliche extraterritoriale Reichweite“ anstrebten.

Trump, der eine entschiedene Haltung gegen staatliche Klimainitiativen einnimmt, welche die heimische Energieproduktion behindern könnten, unterzeichnete am 8. April eine Verfügung, die den Generalstaatsanwalt anweist, „alle staatlichen und lokalen Gesetze, Verordnungen, Klagegründe, Richtlinien und Praktiken“ zu identifizieren, die „verfassungswidrig“ sein oder die Energieproduktion „belasten“ könnten.

„Eine erschwingliche und zuverlässige inländische Energieversorgung ist für die nationale und wirtschaftliche Sicherheit der Vereinigten Staaten sowie für unsere Außenpolitik von wesentlicher Bedeutung“, heißt es in der Anordnung. „Einfach ausgedrückt, sind die Amerikaner besser dran, wenn die Vereinigten Staaten die Energieversorgung dominieren.“

Hawaii reichte seine Klage gegen mehrere große Ölgesellschaften nur wenige Stunden nach der Klage des DOJ gegen den Staat ein. Beamte aus Hawaii verurteilten die Klage des DOJ in einer Pressemitteilung vom 1. Mai.

„Wir sind den Menschen in Hawaii gegenüber verpflichtet, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um gegen die betrügerischen Praktiken dieser Unternehmen für fossile Brennstoffe vorzugehen, welche die öffentliche Gesundheit, die natürlichen Ressourcen und die Wirtschaft von Hawaii aushöhlen“, sagte Hawaiis Generalstaatsanwalt Lopez in der Mitteilung. „Die vom Justizministerium eingereichte Bundesklage versucht, Hawaii daran zu hindern, die fossile Brennstoffindustrie für betrügerisches Verhalten verantwortlich zu machen, das Hawaii durch den Klimawandel geschädigt hat“, fuhr er fort.

Das American Energy Institute (AEI) forderte die Gouverneurin von Puerto Rico Jenniffer González-Colón in einem Schreiben vom 25. April auf, die Klage fallen zu lassen: „Die Klimaklage droht, den vernünftigen Ansatz Ihrer Regierung zu gefährden. Die Klimakläger treiben eine im Grunde neokoloniale Agenda voran. Sie lenken Puerto Rico in eine ‚grüne‘ Energiezukunft, die es sich nicht ausgesucht hat – eine, die die Grundbedürfnisse seiner Bevölkerung ignoriert, die einfach nur billigen und zuverlässigen Strom braucht.“

„Das American Energy Institute begrüßt die Rücknahme der Klimaklage von Puerto Rico“, schrieb Jason Isaac, Gründer und CEO des AEI, in einer Stellungnahme an die DCNF. „Dieser entscheidende Schritt – kurz nach unserer Korrespondenz mit Gouverneurin González-Colón – zeigt, dass sie die Energiebedürfnisse von Puerto Rico über die Klimaideologie von Randgruppen stellt. Indem sie die alarmistische Lawfare-Agenda ablehnt, unterstützt die Gouverneurin Präsident Trumps Strategie der Energiedominanz und setzt sich für eine erschwingliche, zuverlässige Energieversorgung für ihre Wähler ein. Das ist ein großer Sieg für eine vernünftige Energiepolitik und die Menschen in Puerto Rico.“

Das Justizministerium von Puerto Rico reagierte nicht sofort auf die Bitte der DCNF um Stellungnahme.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/05/05/puerto-rico-ditches-billion-dollar-climate-lawsuit-following-trumps-blue-state-crackdown/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Zwei Kurzmeldungen aus dem Blog von Pierre Gosselin

Vorbemerkung des Übersetzers: Hier folgen zwei Meldungen über neue Studien, welche die gegenwärtige Temperaturentwicklung in einen langfristigen Zusammenhang stellen. Beide Studien werden von Autor Kenneth Richard vorgestellt:

Neue Studie: Temperaturtrends in den USA und zwischen 60 und 90°S stimmen nicht mit dem Narrativ „Der Mensch ist schuld“ überein

Eine neue Methode zur Rekonstruktion des Klimas (Roberts et al., 2025) hat ergeben, dass weder die gesamte Region von 60-90°S (Südlicher Ozean, Antarktis) noch die kontinentalen USA in der Neuzeit eine ungewöhnliche oder noch nie dagewesene Erwärmung erfahren haben.

In der Region 60-90°S gab es in den letzten 12.000 Jahren wesentlich wärmere Perioden als in der Neuzeit.

Link: https://notrickszone.com/2025/05/01/new-study-us-and-60-90s-temperature-trends-do-not-align-with-the-humans-did-it-narrative/

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Neue Studie: In Zentral-Afrika war es vor 7000 Jahren mindestens 2,5°C wärmer als heute

Eine weitere Region der Erde hat sich dem Narrativ der „globalen Erwärmung anthropogenen Ursprungs“ nicht angeschlossen.

Nach Klimamodellen, die auf der Annahme beruhen, dass Änderungen der CO₂-Konzentration das Klima beeinflussen, hätte sich Zentralafrika in den letzten Jahrhunderten parallel zum Anstieg des atmosphärischen CO₂ erwärmen müssen.

Wissenschaftler (Ménot et al., 2025) haben jedoch mit Hilfe von brGDGT (branched glycerol dialkyl glycerol tetraether) Proxies zur Rekonstruktion von Paläo-Temperaturtrends festgestellt, dass es im Testgebiet in Kamerun heute wahrscheinlich kälter ist als zu jedem anderen Zeitpunkt der letzten 7000 Jahre.

Die mittlere jährliche Lufttemperatur (MAAT) beträgt am Untersuchungsort heute 22 °C. Vor etwa 7000 Jahren, als die CO₂-Konzentrationen ~265 ppm betrugen, lag die MAAT bei 24,5 bis 25,5 °C, also mindestens 2,5 °C höher als heute.

Während der CO₂-Gehalt im mittleren bis späten Holozän gestiegen war, gingen die Temperaturen weiter zurück. Dieser negativ korrelierte Trend ist das Gegenteil der Modellsimulationen.

„Ein Temperaturrückgang von 2,5°C in 7000 Jahren liegt weit jenseits der aktuellen Modellsimulationen“.

Link: https://notrickszone.com/2025/04/28/new-study-central-africa-was-at-least-2-5c-warmer-than-today-7000-years-ago/




Begehen wir im nächsten Jahr People Day und nicht Earth Day

Paul Driessen

Al Gore verlagert seine Bemühungen nach Afrika, was der Klimakabale zugute kommt, aber den Armen dort schadet.

Al Gore kündigte vor kurzem an, dass er seine Klima- und Energiebemühungen von den Vereinigten Staaten auf die internationale Bühne verlagern will, insbesondere nach Afrika. Wie Präsident Obama möchte er, dass Afrika „die schmutzigen fossilen Brennstoffe überspringt“ und dass Wind- und Solarenergie die Industrie, die Wirtschaft, die Kommunikation, das Transportwesen, das moderne Gesundheitswesen und den Lebensstandard antreiben.

Gore glaubt, dass die Dynamik der Net Zero-Klimamaßnahmen und der erneuerbaren Energien „unaufhaltsam“ ist – und das trotz der Trump-Regierung, die die USA aus dem Pariser Klimapakt herausnimmt und die Klima- und Energiepolitik der Obama-Biden-Ära systematisch rückgängig macht.

Und obwohl es nirgendwo auf der Welt auch nur eine einzige Gemeinde gibt, die ihren Strombedarf allein mit intermittierender, wetterabhängiger, flächen- und Ressourcen-intensiver Wind- und Solarenergie decken konnte.

Und das, obwohl Kohle, Erdöl und Erdgas immer noch 82 % des gesamten weltweiten Energiebedarfs und 100 % des enormen Bedarfs an petrochemischen Erzeugnissen decken.

Obwohl allein die chinesische Stromerzeugung 2,5 Mal mehr Kohlendioxid ausstößt als die der USA und fast ein Drittel des weltweiten Ausstoßes ausmacht.

Obwohl Millionen von Europäern durch eine klimazentrierte Politik arbeitslos und in Energiearmut gestürzt werden.

Obwohl Wirbelstürme und Tornados sowie Überschwemmungen und Dürren seit Jahrzehnten weder in ihrer Häufigkeit noch in ihrer Intensität zunehmen und die Zahl der durch Wetter- und andere Naturkatastrophen getöteten Menschen seit 1900 um 90 % gesunken ist.

[Hervorhebung im Original]

Die Politik von Herrn Gore kommt definitiv ihm selbst und dem industriell-politischen Klimakomplex zugute. Er wird sicherlich nicht nach Afrika ziehen oder seine Energie verschlingenden Häuser in Nashville oder Montecito am Meer aufgeben, ebenso wenig wie seine Geländewagen, Privatjets oder Klimagelder. Aber seine Äußerungen würden mit Sicherheit den Lebensstandard in den Industrienationen senken und die Bestrebungen der armen Länder, aus der Armut zu kommen, in die Bedeutungslosigkeit abdrängen.

Tatsächlich erinnern sie stark an den Plan von Obamas Wissenschaftsberater John Holdren, den Westen zu de-industrialisieren, um dann den armen Nationen vorzuschreiben, wie viel Entwicklung ihnen „gestattet“ werden soll.

„Wenn die Vereinigten Staaten erst einmal den Weg der [Rückentwicklung und] Bereinigung ihres eigenen Schlamassels eingeschlagen haben“, schrieb Holdren, „können sie sich dann den Problemen der Rückentwicklung der anderen [entwickelten Länder] … und der ökologisch machbaren Entwicklung der [unterentwickelten Länder] zuwenden.“

Deshalb sollten an diesem Earth Day die Menschen überall – insbesondere die verarmten, unterernährten und energiearmen Bürger Afrikas und der Welt – den People Day begehen … und auf die Energie und andere Ressourcen hinweisen, welche die Menschen überall brauchen, um ein menschenwürdiges Leben zu führen und unseren Planeten vor den Verwüstungen zu bewahren, die eine ausschließlich erneuerbare Energie mit sich bringen würde.

Die Bevölkerung Afrika südlich der Sahara ist seit Gores „Unbequeme Wahrheit“ aus dem Jahr 2005 um fast 500.000.000 Menschen und seit 1960 um über 1.000.000.000 Menschen gewachsen – auf heute 1,3 Milliarden.

Ohne Südafrika (64.000.000 Menschen, die 3.200 kWh Strom pro Person und Jahr verbrauchen) kommt der durchschnittliche Subsahara-Afrikaner auf kaum nachweisbare 180 kWh pro Jahr. Vergleichen Sie das mit dem durchschnittlichen jährlichen Pro-Kopf-Stromverbrauch in Europa (6.500 kWh) und den Vereinigten Staaten (13.000 kWh).

Anders ausgedrückt: Fast 1,3 Milliarden Afrikaner haben Zugang zu nur 1,4 % der Elektrizität, die ein durchschnittlicher Amerikaner pro Jahr verbraucht. Das bedeutet, dass der durchschnittliche Subsahara-Afrikaner 20 Minuten pro Tag, 141 Minuten pro Woche, 123 Stunden (von 8.760) pro Jahr Strom hat – zu völlig unvorhersehbaren Zeiten … jeweils für ein paar Minuten oder Stunden.

Um diese riesige Region (3,2 Mal größer als die Lower 48 der USA) mit reichlich, zuverlässiger und erschwinglicher Elektrizität zu versorgen, sind Billionen von Dollar erforderlich – für Stromerzeugungssysteme, die diese Aufgabe tatsächlich erfüllen können.

Viele afrikanische Regierungen weigern sich jedoch, ihre riesigen Kohle- und Erdgasvorkommen für die Stromerzeugung zu erschließen. Ihre Beamten haben immer noch Angst und machen einen Kotau vor Al Gore, dem Druck der UN und der Europäer und dem Katechismus der Klimakatastrophe – während sie gleichzeitig riesige Summen auf ihre privaten Bankkonten durch „Klimareparaturen“ und Zuschüsse für erneuerbare Energien schaufeln.

Schlimmer noch: Europäische Finanzinstitute, die Weltbank und andere Kreditgeber weigern sich nach wie vor, die Entwicklung fossiler Brennstoffe oder die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen zu finanzieren. Selbst die USAID-Programme (US-Behörde für internationale Entwicklung) von Obama und Biden vor Trump stellten die „Klimakrise“ in den Mittelpunkt der US-Außenpolitik und der nationalen Sicherheit und konzentrierten sich darauf, die Empfänger der Hilfe zu zwingen, von fossilen Brennstoffen auf Wind- und Solarenergie umzustellen.

Zum Glück liegt ein Wandel in der Luft. Die Menschen in Afrika und ihre führenden Politiker erkennen zunehmend, dass Kohle, Öl und Gas nicht nur zur Stromerzeugung, für Fahrzeuge, zum Kochen, Heizen und für andere lebenswichtige Dinge verwendet werden. Durch die Erschließung und den Verkauf dieser Ressourcen werden auch Einnahmen in Milliardenhöhe erzielt, die zur Finanzierung von mehr Energie und wirtschaftlicher Entwicklung verwendet werden können – ohne dass man ideologische Institutionen um Almosen anbetteln, sich deren Forderungen und Beschränkungen unterwerfen oder in Armut, Krankheit und Hoffnungslosigkeit verharren muss.

Nach China, Indien, Indonesien und Vietnam sind Niger, Senegal und Côte d’Ivoire in Afrika führend auf dem Weg in die Moderne. Guyana tut dies an der Nordküste Südamerikas, während der venezolanische Diktator Nicolas Maduro nach Wegen sucht, sich seiner Ölfelder zu bemächtigen. Sie alle sind bereit, vom Ölboom zu profitieren, während Südafrika, Botswana, Sambia und andere afrikanische Nationen sich von den herrschsüchtigen, vom Klima besessenen Banken und NGOs lösen und ihren eigenen Weg gehen.

Diese Länder beginnen auch zu erkennen, dass „saubere, grüne, erneuerbare, nachhaltige und erschwingliche“ Wind- und Solarenergie keinem dieser Konzepte entspricht.

Eine afrikanische „saubere Energiewende“ würde Hunderttausende von Windturbinen, Zehnmillionen von Solarpaneelen und Hunderttausende von Kilometern an Übertragungsleitungen über Zehnmillionen Hektar Afrikas herrliche Landschaften und Lebensräume für Wildtiere erfordern.

Der enorme Rohstoffbedarf würde einen Bergbau in einem noch nie dagewesenen Ausmaß bedeuten, der zum großen Teil von Ländern, Unternehmen und handwerklichen Bergleuten betrieben wird, die der Sicherheit am Arbeitsplatz, der Luft- und Wasserverschmutzung, der Rekultivierung des abgebauten Landes oder anderen Standards wenig Beachtung schenken.

Die Anlagen, Minen und Mülldeponien sowie die giftigen Gewässer und Materialien würden weitere Lebensräume zerstören und noch mehr der einzigartigen Fische, Vögel und Wildtiere Afrikas aushungern, vergiften und töten.

Der größte Teil der Herstellung von Windturbinen, Solarmodulen, Transformatoren, Fahrzeug- und Netzersatzbatterien und anderen Ausrüstungsgegenständen würde weit weg von Afrika, größtenteils in China, erfolgen – was zu noch mehr globaler Umweltverschmutzung und Treibhausgasemissionen führen würde, während Afrika kaum Beschäftigungsmöglichkeiten oder andere Vorteile hätte.

Afrika würde am Ende Afrika zerstören, um es vor Klimakatastrophen zu bewahren, die nur in Schlagzeilen, Computermodellen und Al Gores fruchtbarer Fantasie existieren. Es würde immer noch erbärmliche Mengen an teurem Strom erzeugen, nur 25-30% des Jahres, so unvorhersehbar wie heute.

Ich habe den allerersten (1970) Earth Day auf meinem College-Campus mitorganisiert, als die Vereinigten Staaten und andere Industrieländer noch mit ernsten Problemen der Luft- und Wasserverschmutzung zu kämpfen hatten. Seitdem haben Amerika und ein Großteil der Welt Gesetze und Verordnungen erlassen, die Einstellung der Öffentlichkeit und der Unternehmen zur Umwelt geändert, erstaunliche Technologien installiert und Luft, Wasser und Boden gesäubert – und dabei eine bis dahin unbekannte und unvorstellbare Gesundheit und Wohlstand geschaffen. Afrika kann und sollte das Gleiche tun. Ein wichtiger erster Schritt besteht darin, sich auf People Day und Energietechnologien zu konzentrieren, die ihre Träume tatsächlich in die Realität umsetzen können – anstelle von Fantasiesystemen, die Umweltschätze zerstören, um imaginäre Klimakrisen zu „lösen“.

This column was first published at Townhall.com and is republished here by the author’s permission with minor revision.

Link: https://cornwallalliance.org/next-year-lets-have-people-day-not-earth-day/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kurzbeiträge zu neuen Forschungs-Ergebnissen – Ausgabe 14 / 2025

3 Meldungen vom 28. April 2025:

CO₂-Emissionen durch Waldbrände gehen weiter zurück

Nach den neuesten Zahlen des Global Wildfire Information System (2025) sind die weltweiten CO₂-Emissionen durch Waldbrände seit über zwei Jahrzehnten stetig zurückgegangen.

Im Jahr 2003 gelangten durch Waldbrände mehr als 6 Milliarden Tonnen CO₂ in die Atmosphäre. Bis 2024 ist diese Zahl auf etwa 4 Milliarden Tonnen gesunken – ein massiver Rückgang, der die Darstellung einer Krise völlig widerlegt.

In den Vereinigten Staaten ist der Ausstoß von Waldbränden auf dem niedrigsten Stand seit zwanzig Jahren. Brasilien, das oft in sensationslüsternen Schlagzeilen über Amazonasfeuer zitiert wird, verzeichnet seit Mitte der 2000er Jahre einen massiven Rückgang. Auch Indonesien, das ebenfalls als Symbol für die Umweltzerstörung verwendet wird, hat seinen Ausstoß an Waldbränden seit seinem Höchststand im Jahr 2015 stark reduziert.

Örtlich begrenzte Spitzen treten immer noch auf – wie die Brände in Kanada im Jahr 2023 und in Griechenland im Jahr 2007 – aber das sind Ausreißer, keine Trends. Weltweit vernichten Waldbrände weniger Land, setzen weniger Kohlendioxid frei und werden weniger zerstörerisch.

Die Zählung der Brände per Satellit bestätigt dies und zeigt einen stetigen Rückgang der weltweit verbrannten Fläche seit 2003.

Das alles passt nicht in die Geschichte von der ausufernden Katastrophe, also wird es verschwiegen. Die Krisenindustrie lebt von selektiver Erinnerung.

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Stärkste Abkühlung des Atlantiks von einem Jahr zum nächsten seit Beginn von Aufzeichnungen

Die Hauptentwicklungsregion des Atlantiks für Wirbelstürme (MDR) – die kritische Hurrikanzone – ist derzeit etwa 2°C kühler als zu dieser Zeit im letzten Jahr.

Im Jahr 2023-24 stiegen die Meerestemperaturen kurzzeitig an. Schnell machte sich Panik breit. Klimaskeptiker beeilten sich, einen „Kipppunkt“ auszurufen, ein unkontrollierbares Erwärmungsereignis, das Ende des stabilen Atlantiks, wie wir ihn kennen.

Inzwischen schreiben wir jedoch das Jahr 2025, und die Erwärmung ist wieder abgeklungen. Schnell. Die von April 2024 bis April 2025 beobachtete Abkühlung um 2 °C in der MDR ist der stärkste Rückgang gegenüber dem Vorjahr seit Beginn der ERA5-Messungen im Jahr 1940.

Der anfängliche Erwärmungsschub wurde durch natürliche Faktoren verursacht: ein El Niño, ungewöhnlich schwache Passatwinde und eine geringere Staubentwicklung in der Sahara sind die Hauptursachen dafür. Einige Forscher verweisen auch auf den Vulkanausbruch des Hunga Tonga im Jahr 2022, bei dem riesige Mengen Wasserdampf in die Stratosphäre geschleudert wurden – ein Effekt, der Teile der Atmosphäre und der Ozeane vorübergehend erwärmt haben könnte.

Nichts davon war von Dauer. Nichts davon war ein „Kipppunkt“. Die Natur hat, wie immer, zurückgeschaltet.

Die Abkühlung des Atlantiks im Jahr 2025 ist deutlich und signifikant, und die Entwicklung von Hurrikanen könnte in der kommenden Saison begrenzt sein.

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Rapide Zunahme des arktischen Meereises

Neue Daten aus dem Jahr 2025 zeigen ein rasantes Wachstum des arktischen Meereises, wobei sowohl die Ausdehnung als auch die Fläche sich hartnäckig weigern, den jahrzehntelangen alarmistischen Vorhersagen zu entsprechen.

Die neueste Grafik zeigt, dass Ausdehnung und Fläche des arktischen Eises zu dieser Jahreszeit den höchsten Stand seit einem Jahrzehnt erreicht haben. Weit entfernt von dem vorausgesagten Unsinn einer „eisfreien Arktis bis 2013/2016/2020“, der von den Schoßhündchen der Medien verbreitet wird, ist die Realität klar: Das arktische Eis erweist sich als unbequem widerstandsfähig.

Es gibt kein unkontrolliertes Abschmelzen.

In der Zwischenzeit fahren die Sprachrohre des Klima-Establishments damit fort, die Öffentlichkeit mit ausgewählten Anekdoten und modellbasierten Märchen zu verblüffen – in der Hoffnung, dass sich niemand die Tabellen ansieht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/wildfire-CO₂-emissions-continue-to?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

 




Abkommen zwischen Indien und den USA signalisiert Energie-Souveränität und den Untergang des Klimakults

Vijay Jayaraj

In einem bahnbrechenden Schritt, der die Zukunft der Handelsbeziehungen zwischen den USA und Indien sowie die globale Energiegeopolitik neu definieren könnte, kündigte US-Vizepräsident J.D. Vance die Aufnahme eines neuen Handelsabkommens mit Indien an. Am Tag nach seinem Treffen mit dem indischen Premierminister Modi am 21. April erklärte Vance, dass die beiden Länder „offiziell die Bedingungen für die Verhandlungen über den Handel festgelegt“ hätten.

Das Abkommen, eingefädelt vor dem Hintergrund von Trumps Zolldrohungen, könnte sich als Meisterleistung der Wirtschaftsdiplomatie erweisen. Trumps Ankündigung einer 90-tägigen Pause bei den gegenseitigen Zöllen, die zu einer Erhöhung der Zölle auf indische Exporte hätte führen können, verschaffte Indien ein Zeitfenster für Verhandlungen.

Die energiewirtschaftlichen Aspekte dieses Abkommens und sein Potenzial, den globalen Markt für fossile Brennstoffe neu zu gestalten, sind besonders interessant. In seiner Ankündigung erklärte Vance: „Wir wollen mehr Energie an Indien verkaufen und das Land auch bei der Erschließung seiner eigenen Ressourcen unterstützen, einschließlich der Offshore-Erdgasreserven und wichtiger Mineralien.“

Die Vereinbarung könnte Indien zu seinem langjährigen Ziel eines Energieüberschusses verhelfen – ein Unterfangen, das angesichts des prognostizierten massiven Nachfrageanstiegs des Landes, das in den nächsten zwei Jahrzehnten das am schnellsten wachsende unter den großen Volkswirtschaften sein wird, beängstigend – vielleicht sogar unmöglich – erschien.

Um es klar zu sagen: Indien hat noch einen langen Weg vor sich, bevor es überhaupt daran denkt, den Verbrauch von Kohlenwasserstoffen zu bremsen. Selbst ein in einer Großstadt wohnender Inder der Mittelklasse wie ich erlebt regelmäßig Stromausfälle – genau deshalb hat das Land seine Netto-Null-Ambitionen auf das ferne Jahr 2070 verschoben. Sogar in den Dokumenten für die Teilnahme des Landes an dem verrückten Pariser Abkommen der Vereinten Nationen wird der inländischen Energiesicherheit eindeutig Vorrang vor der internationalen Klimadiplomatie eingeräumt.

Eine strategische Schwachstelle ist die Abhängigkeit Indiens von Energieimporten, die über 85 % des Rohöls und etwa 50 % des Erdgases umfassen. Die Regierung will den Anteil von Erdgas am Energiemix bis 2030 auf 15 % mehr als verdoppeln. Die US-Lieferanten von Flüssigerdgas (LNG) haben die Vereinigten Arabischen Emirate überholt und sind zum zweitgrößten LNG-Lieferanten Indiens aufgestiegen, nach Katar.

Ein wichtiger Akteur in dieser sich entwickelnden Geschichte ist GAIL Limited, Indiens staatliches Erdgasunternehmen. Am 11. April veröffentlichte GAIL eine Ausschreibung für die Beschaffung von 1 Million Tonnen LNG pro Jahr aus einem bestehenden oder neuen LNG-Verflüssigungsprojekt in den USA, das bis 2030 in Betrieb gehen soll. Die Vereinbarung, die möglicherweise um 5 bis 10 Jahre verlängert werden kann, signalisiert Indiens Engagement für US-Lieferungen.

GAIL musste 2023 ein ähnliches Verfahren zum Erwerb eines Anteils an einer US-amerikanischen LNG-Anlage aufschieben, nachdem der damalige Präsident Joe Biden Exportgenehmigungen für LNG-Projekte verboten hatte. Erst mit der Rückkehr der Trump- Regierung ins Weiße Haus im Jahr 2024 wurde das Verbot aufgehoben.

Bemerkenswert ist der Zeitpunkt des bevorstehenden Abkommens, das Indiens Position als Gegengewicht zu China stärkt. Die Quad-Allianz – bestehend aus den USA, Indien, Japan und Australien – gewinnt an Gewicht, da Indien seine Energiesicherheit und sein wirtschaftliches Gewicht stärkt.

Die Bereitschaft der USA, Technologie und Know-how zu teilen, könnte, wie Vance betonte, die indische Autonomie stärken und die Abhängigkeit von gegnerischen Lieferanten verringern. Diese Annäherung ist besonders wichtig, da China seine Handelsbemühungen in Südostasien intensiviert und versucht, die Auswirkungen der US-Zölle abzuschwächen.

Die westlichen Medien werden die Ausweitung des Handels mit fossilen Brennstoffen als Klimakatastrophe anprangern, als ob das bei einem ernsthaften Menschen auf Resonanz stoßen würde. Das Abkommen zwischen den USA und Indien verzichtet klugerweise auf Klimamoral und macht sich eine symbiotische Wahrheit zu eigen: Amerikas Schieferboom und Indiens Energiehunger passen perfekt zusammen.

Dieses Abkommen ist eine Bekräftigung der Energiesouveränität. Und vielleicht markiert es den Beginn einer globalen Neukalibrierung, bei der die Nationen wieder den Mut finden, ihr Recht auf Energieüberfluss und wirtschaftliche Selbstbestimmung geltend zu machen, ohne sich bei dem korrupten und maroden Klimakartell von Brüssel, Davos und den Korridoren der Vereinten Nationen zu entschuldigen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Möge die neue Weltordnung dadurch gekennzeichnet sein, dass die Entwicklungsländer für ihre Zukunft einstehen und die falsche Kampagne zur Rettung des Planeten ablehnen.

This commentary was first published at The Washington Times on April 28, 2025.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO₂ Coalition, Arlington, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/04/29/india-us-deal-signals-energy-sovereignty-and-climate-cults-demise/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE