Ironie: Deutsche Stadt sagt einen Klima-Hitze- und Dürretag ab – wegen kühlen, nassen Wetters

Pierre Gosselin

Veranstaltung zur Hitzebekämpfung wird wegen kühlem, nassem Wetter abgesagt!

Um den Klimawandel zu bekämpfen, setzen deutsche Städte und Gemeinden fleißig „Hitzepläne“ um. Deutschland hat ehrgeizige Klimaneutralitätsziele und will bis 2045 klimaneutral sein. Anderenfalls ist das Leben von Millionen von Menschen in Gefahr!

Das sogenannte Wärmeplanungsgesetz ist im Januar 2024 in Kraft getreten und verpflichtet die Kommunen rechtlich dazu, diese Pläne zu erstellen. Größere Städte (über 100.000 Einwohner) haben dafür bis Mitte 2026 Zeit, kleinere Städte bis Mitte 2028.

Ein wichtiger Aspekt ist die Anpassung an sommerliche Hitzewellen und der Schutz der öffentlichen Gesundheit. Dazu gehören Maßnahmen wie Kampagnen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Sicherheit bei Hitzewellen, die Einrichtung von Kühlzentren und langfristige städtebauliche Maßnahmen zur Abschwächung des städtischen Wärmeinseleffekts“.

Die Stadt Mühlacker (in der Nähe von Stuttgart) hat das Hitzeplangesetz ernst genommen und einen Hitze-Aktionstag am 6. Juni organisiert. Ziel war es, die Öffentlichkeit über Hitze, Trockenheit und Klimawandel aufzuklären und Tipps zum Schutz vor Hitze zu geben.

Es scheint, dass die Deutschen nach Ansicht der Nanny-Führer des Landes geistig nicht in der Lage sind, mit dem Sommerwetter umzugehen. Man muss sie wie kleine Kinder erziehen und ihnen sagen, dass sie drinnen bleiben sollen.

Ironischerweise musste die gestrige Veranstaltung aufgrund der „vorhergesagten Wetterbedingungen“ abgesagt werden, wie es im obigen Zeitungsausschnitt heißt.

Der Hitze-Aktionstag wurde auf Freitag, den 25. Juli 2025, verschoben. In der Tat war das Wetter gestern, am 6. Juni, in Mühlacker regnerisch und kühl, die Höchsttemperaturen erreichten nicht einmal 20°C – offensichtlich zu hart für die Organisatoren!

Wir können nur vermuten, dass sie auf angenehmeres, heißes Wetter am 25. Juli hoffen, damit sich die Bürger und Organisatoren dort darüber beschweren können, dass die Hitze es „zu gefährlich“ macht, öffentliche Veranstaltungen abzuhalten.

Link: https://notrickszone.com/2025/06/07/irony-german-town-cancels-climate-heat-drought-event-due-to-cool-wet-weather/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wenn Lithium-Ionen-Batterien in See stechen: Eine weitere Warnung, die von den Klima-Technokraten ignoriert wird

Charles Rotter

Am 4. Juni 2025 trieb die Morning Midas – ein mit über 3.000 Fahrzeugen, darunter etwa 800 Elektro- und Hybridmodellen beladenes Frachtschiff – im Pazifischen Ozean, nachdem sie rund 500 km südwestlich der Insel Adak in Alaska in Brand geraten war. Glücklicherweise konnten alle 22 Besatzungsmitglieder sicher evakuiert werden. Doch das Feuer, das Berichten zufolge auf dem Fahrzeugdeck ausgebrochen war, überforderte die bordseitigen Löschsysteme und erzwang die vollständige Aufgabe des Schiffes. Das unter liberianischer Flagge fahrende Schiff, das sich auf dem Weg von China nach Mexiko befand, treibt nun wie ein Geisterschiff – ein Mahnmal für die Gefahren unserer zunehmend elektrifizierten Besessenheit.

Dieser jüngste Vorfall ist mehr als nur ein Missgeschick auf See. Er ist eine Warnung. Eine teure Warnung – im wörtlichen und im übertragenen Sinne – vor den technologischen Wahnvorstellungen, die der klimazentrierten Energiepolitik zugrunde liegen.

Nehmen wir kein Blatt vor den Mund: Die Verbreitung von Elektrofahrzeugen (EVs) ist ein politisch gewolltes Phänomen. Nicht die Marktnachfrage, sondern bürokratische Vorgaben, massive Subventionen und regulatorische Knüppel überschwemmen die globalen Lieferketten mit Lithium-Ionen-Batterien. Und wenn diese Batterien in Flammen aufgehen, entsteht nicht nur Rauch, sondern auch die Behauptung, dass diese Energiewende sicher, nachhaltig oder vernünftig ist.

Das Lithium-Ionen-Brandproblem: Mehr als eine technische Panne

Der Times zufolge „brach das Feuer auf dem Fahrzeugdeck des Schiffes aus, das Elektrofahrzeuge mit Lithium-Ionen-Batterien transportiert, einem Batterietyp, der dafür bekannt ist, dass er schwer zu löschen ist, wenn er einmal entzündet ist.“ Die Feuerlöschsysteme konnten den Brand nicht eindämmen – genau wie bei ähnlichen Katastrophen, z. B. der Felicity Ace, die 2022 zusammen mit 4.000 Fahrzeugen nach einem Batteriebrand sank.

Die Washington Post schreibt:

„Brände von Lithium-Ionen-Batterien sind notorisch schwer zu löschen. Sie erfordern oft große Mengen an Wasser und können selbst dann wieder aufflammen, wenn sie scheinbar gelöscht sind. Sobald ein Feuer auf einem Frachtschiff ausbricht, insbesondere auf einem, das Elektrofahrzeuge transportiert, vervielfacht sich die Gefahr.“

Für aufmerksame Zeitgenossen ist das alles nicht überraschend. Lithium-Ionen-Batterien, das Arbeitspferd der Elektroauto-Bewegung, sind nicht nur leicht entflammbar – unter den richtigen Bedingungen sind sie energetische Zeitbomben. Sie neigen zum thermischen Durchbrennen, was so viel bedeutet wie „man kann das Feuer nicht mehr löschen, wenn es einmal ausgebrochen ist“. Das ist keine kleine technische Unannehmlichkeit. Es ist ein grundlegender Fehler im Kern der so genannten sauberen Energiewende.

[Hervorhebung im Original]

Dieses Ereignis zeigt einmal mehr die Hybris der technokratischen Kaste, die glaubt, dass Tabellen, Slogans und Subventionen die Physik und Chemie außer Kraft setzen können. Bei dem Vorstoß für E-Fahrzeuge ging es nie um solide Wissenschaft oder Markttauglichkeit – es war ein Triumph der Ideologie über die Fakten. Und den Preis dafür zahlen die Menschen, die Logistiknetze und jetzt sogar die globalen Schifffahrtswege.

Der Brand der Morning Midas ist ein maritimes Echo der politischen Arroganz: ein schwimmendes Sinnbild dafür, was passiert, wenn von oben verordnete Klimamaßnahmen die unbequemen Details ignorieren. Zu diesen Details gehören nicht nur das Brandrisiko von Elektroauto-Batterien, sondern auch die menschlichen Kosten des Kobaltabbaus, die Umweltzerstörung durch die Lithiumgewinnung und die begrenzte Recyclingfähigkeit dieser so genannten grünen Technologien.

Und um es noch einmal zu betonen: Es ist nicht das erste Mal, dass ein Schiff auf dem Altar der Klimapolitik geopfert wird. Das Wall Street Journal schreibt:

„Im Jahr 2022 geriet die Felicity Ace, die Tausende von E-Fahrzeugen geladen hatte, darunter auch hochwertige Marken, in Brand und sank schließlich im Atlantik, was zum Verlust von Fahrzeugen im Wert von über 400 Millionen Dollar führte.“

Was haben wir gelernt? Offenbar nichts.

Man könnte erwarten, dass die politischen Entscheidungsträger innehalten und überdenken, ob es klug ist, der Welt eine elektrifizierte Flotte aufzuzwingen. Stattdessen werden Vorfälle wie dieser mit Schweigen oder – schlimmer noch – mit Ablenkung und rhetorischen Verrenkungen darüber beantwortet, dass solche Rückschläge nur „Wachstumsschmerzen“ sind. Wenn ein mit fossilen Brennstoffen betriebenes Frachtschiff mit herkömmlichen Autos so regelmäßig in Flammen aufgehen würde, könnte man darauf wetten, dass es eine Parade von Schlagzeilen und UN-Erklärungen gäbe, die das Ende der Verbrennungsmotoren fordern.

Aber wenn Elektroautos in Flammen aufgehen, ist das Medienecho gedämpft. Warum eigentlich? Weil die Infragestellung der Sicherheit von E-Fahrzeugen gleichbedeutend ist mit der Infragestellung des gesamten grünen Wandels – und das ist eine Ketzerei, die mit Verschweigen geahndet wird.

Um es klar zu sagen: Niemand schlägt vor, Lithium-Ionen-Batterien zu verbieten. Was gefordert wird, ist Ehrlichkeit. Es ist eine Sache, Elektroautos in einem wettbewerbsorientierten Markt zu fördern, in dem Leistung, Preis und Sicherheit eine Rolle spielen. Es ist eine andere, ihre Einführung durch regulatorischen Zwang zu erzwingen, während man die sehr realen Gefahren ignoriert.

Das Feuer an Bord der Morning Midas ist das logische Ergebnis einer Welt, die eher von Erzählungen als von Nuancen bestimmt wird. Die heutige Klimapolitik gleicht eher einer Religion als einer Wissenschaft – mit Heiligen (Greta), Sündern (Exxon) und Sakramenten (Net Zero). Sie erhebt Technologien in den Status von Heiligtümern, ohne Beweise für deren Sicherheit, Skalierbarkeit oder Überlegenheit zu verlangen.

Die globale Schifffahrtsindustrie hat bereits mit drakonischen Emissionsvorgaben und bürokratischen Übergriffen zu kämpfen. Jetzt soll sie auch noch das Risiko eingehen, schwimmende Batteriefarmen über die Weltmeere zu transportieren, nur um die Klima-Phantasten in Genf und Brüssel zu besänftigen.

Wir brauchen eine ernsthafte Neubewertung. Nicht noch mehr Subventionen. Nicht noch mehr Vorschriften. Wir brauchen eine echte, skeptische, evidenzbasierte Einschätzung, wohin uns dieser so genannte Übergang tatsächlich führt.

Denn wenn es darum geht, den Planeten zu retten, scheint es nicht der klügste Weg zu sein, ihn mit Lithium in Brand zu setzen.

H/T Mike, John W, recukeet, Walter S, and “someone”

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/06/05/when-lithium-ion-batteries-set-sail-yet-another-warning-to-be-ignored-by-the-climate-technocrats/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die 16 wärmsten Maimonate Deutschlands – eine Bundesligatabelle

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Den diesjährige Mai 2025 hat der Deutsche Wetterdienst mit 12,8°C gemittelt anhand der heutigen Wetterstationen, erfasst mit den heutigen wärmeren Messstandorten und den heutigen Messmethoden. Wir haben schon des öfteren darauf hingewiesen, dass das Startjahr der DWD Betrachtungsreihe in einer Kältedepression lag, die bis nach 1900 anhielt. Diese Aussage trifft auch auf den Monat Mai zu. Von einem Kältetal aus betrachtet geht es immer nach oben.

Es existieren auch länger zurückliegende Deutschlanddaten, die sich aber nur auf wenige Stationen berufen können, bzw. die Daten wurden interpoliert. Bitte beachten: Die Wetterstationen vor 200 Jahren standen an viel kälteren Plätzen als heute und trotzdem waren die Maimonate teilweise wärmer. Wir verwenden für die nächste Grafik die Deutschlanddaten ab 1800, erst seit 1881 sind es die offiziellen DWD-Daten. Quelle: Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

In der Grafik 1 sind die wärmsten Maimonate in Form einer Tabelle aufgelistet. Man achte auf die Jahreszahlen der warmen Maimonate. Seit 1958, dem Beginn der stark steigenden CO₂-Konzentrationsmessungen sind nur 4 Maienjahre dabei

Grafik 1: Unser Dichter Johann Wolfgang Goethe lebte noch zu den Zeiten des viertwärmsten Maimonats (1811) in Deutschland. Der Mai 2024 ist an 10. Stelle. Ein Ausreißer aus der Neuzeit, der sonnenreiche Mai 2018 führt die Deutschland-Tabelle an. Der Mai 2025 auf Platz 77 wäre fast ein Bundesligaabsteiger. Nur die beiden letzten warmen Tage haben in gerettet.

Der bisherige Sieger: Der Mai 2018 war u.a. deshalb so warm, weil er bei vielen der etwa 2000 DWD-Messstationen einen Rekord an Sonnenstunden brachte. Die Sonne bestimmt die Wärme. Und die heutigen DWD-Wetterstationen stehen bevorzugt in Wärmeinseln, was vor über 100 Jahren überhaupt nicht der Fall war. Viele Sonnenstunden von April bis September führen immer zu warmen Monaten. Ein weiterer Aspekt in dieser Betrachtung ist der Durchschnitt der Tagesminimum-Temperaturen. Nachfolgend sind drei Grafiken mit Originaldaten des DWD (Gebietsmittel) ab dem Jahr 1988. In der nächsten Grafik sind alle verfügbaren Einzelstationen des DWD gemittelt. Man vergleiche mit den Sonnenstunden.

Grafik 2a/b: Zwischen Sonnenstunden und den Maitagestemperaturen besteht ein eindeutiger Zusammenhang.

Und die frühmorgendlichen Tmin werden trotz täglicher Zunahme der Wärmeinseln immer kälter: seit Beginn der verlässlichen Tmin/Tmax-Erfassung, 1947, ist der Mai bei den Tmin auf Platz 66 (von 78 Jahren) gelandet. Tagesmittel in diesem Zeitraum auf Platz 39 und Tmax auf Platz 30. Von einer gefährlichen Klimaüberhitzung sind wir weit entfernt!!

Vergleich der deutschen Maimonate mit den CO₂-Messungen: Die Keeling Kurve seit 1958

Nur 4 der 16 wärmsten Maimonate Deutschlands (2018, 2024, 2000,1993) liegen im Zeitraum der ansteigenden CO₂-Keeling-Kurve. 2021 noch 419,80 ppm, Mai 2025: 428 ppm

Grafik 3: Die CO₂-Konzentrationen der Atmosphäre steigen vor allem nach dem Kriege stark an. Behauptet wird von der Treibhauskirche, dass die Ursache des CO₂-Anstieges fast ausschließlich anthropogenen Ursprunges wäre. Wird behauptet. Zumindest seit der Corona-Krise darf man Zweifel anmelden, denn inzwischen ist der Wert im Mai 2025 auf 428 ppm angewachsen und keinesfalls in den 28 Monaten innerhalb des Coronazeitraumes stillgestanden oder gar gesunken.

Richtig gelesen, gesunken… er hätte sinken müssen, da die Abbauprozesse (Auswaschung) des Kohlendioxids aus der Atmosphäre während der globalen Coronaphase ungebremst anhielten.

Weiter gilt: Wenn der anthropogene Anteil lediglich 50% am Gesamtanstieg beteiligt wäre und der deutsche Ausstoß davon wiederum nur 1% beträgt, dann wäre die ganze deutsche Vorreiterrolle völlig sinnlos, auch wenn man an den viel zu hohen CO₂-Ewärmungseffekt in der PIK und IPPC-Höhe glaubt.

3x Fazit: 1) Die CO₂-Konzentrationen steigen seit 1958 stetig an, sie sind auch im letzten Jahr trotz teurer deutscher CO₂-Einsparungen mit 3 ppm weiter auf ein neues Rekordniveau gestiegen.

2) Der Monat Mai ist der Beweis, dass CO₂ gar keinen oder höchstens einen minimalen Einfluss auf die Temperaturen hat.

3) Besonders in der Gegenwart, genauer seit 1998 fallen vor allem die deutlich sinkenden Nachttemperaturen bei den deutschen Wetterstationen auf, und vor allem bei ländlichen Stationen. Hier als Beispiel die ländliche DWD-Station Memmingen in Oberschwaben seit dem Jahre 1998

Grafik 4: Bei ländlichen Stationen fallen seit dem Jahr 1998, also in der Gegenwart die Mai-Nachttemperaturen besonders stark, siehe die negative Steigung im unteren blauen Graphen der Tiefsttemperaturen. Der Mai wird vor allem nachts kälter.

Wir hätten anstatt Memmingen noch viele andere ländliche DWD-Stationen aufführen können. Vor allem ist auffallend, dass die beiden Privatwetterstationen Amtsberg im ländlichen Dittersdorf und Goldbach im Osten Sachsens am deutlichsten fallende Temperaturen zeigen. Geradezu ein Maitemperaturabsturz seit 1998

Anmerkung: Goldbach ist eine Privatstation, absolut ländlich, nichts hat sich verändert in der Stationsumgebung. Der Stationsleiter ist auch Naturbeobachter, er ermittelt die Temperaturen täglich mit seiner eigenen, aber immer gleich bleibenden Methode seit Messbeginn am gleichen Ort mit denselben Messgeräten. Damit soll gesagt sein: Auch wenn sein Standort nicht die DWD-Norm erfüllt, sind die Einzelwerte bestens mit sich selbst vergleichbar und die negative Steigungslinie ist glaubhafter als die DWD-Steigungslinien.

Das einzige was der Stationsleiter immer wieder anmerkt ist die zunehmende Trockenheit des Bodens in der Lausitz. Vielleicht ändert sich das, wenn nun die großen Gruben beim Braunkohletagebau nicht mehr ausgepumpt werden. Dafür wird dann Berlin ein Wasserproblem bekommen.

Goldbach in der Lausitz, Maitemperatur 2025: 12,1 Grad.

Grafik 5: Seit 1998 wird der Mai in ländlichen Gebieten außerhalb der Siedlungen auffallend kälter:

Durch unsere 5 Grafiken ist bewiesen:

Der von der Klimapanikkirche verbreitete CO₂-Treibhauserwärmungsglaube ist eine Irrlehre. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das unser Geld will. Begriffe wie Treibhaus, Klimakiller und Erderhitzung sind erfundene Begriffe einer Werbebranche, um die Deutschen zu ängstigen, um sie gefügig zu machen, damit sie ohne Aufbegehren bereit sind für eine CO₂-Ablaßhandelssteuer. Eine Abzocke ohne Gegenleistung.

Dem muss die deutsche Bevölkerung entschieden entgegentreten, schon weil unsere Demokratie in Gefahr ist. CO₂ ist ein lebensnotwendiges Gas, der Schöpfer hat das irdische Leben auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Wer Kohlendioxid einschränken will, der handelt sündhaft gegen die Schöpfung des Lebens auf diesem Planeten.

Merke: Kohlendioxid ist kein Treibhausgas, kein Klimagas, schon gar kein Klimakiller und auch nicht der Temperaturregelknopf für die Erde
Bei CO₂ handelt es sich um ein für die Temperatur unwirksames Spurengas, aber für das Leben auf diesem Planeten unbedingt notwendig.
Kohlendoxid ist das Schöpfungsgas, auf dem das irdische Leben in all seiner Vielfalt aufgebaut ist. Wir haben zu wenig CO₂ in der Atmosphäre. Es wird Zeit, dass an wissenschaftlichen Hochschule endlich der optimale Konzentrationsbereich dieses lebensnotwendigen Gases ermittelt wird.

Vorschlag: Wer weiterhin an einen Klimakiller Kohlendioxid entgegen dieser erdrückenden Gegenbeweise dieses Artikels glaubt, für solche Menschen möge die neue Regierung eine CO₂-Freiwilligensteuer einführen, damit Angstgläubige ihr Gewissen beruhigen können. Und die 400 von unseren Steuergeldern Beschäftigten beim PIK Potsdam und all die Angstmacher in den Medien sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ihre jährliche Höhe einer freiwilligen Klimasteuer veröffentlichen. Wir wollen schließlich sehen, was den CO₂-Klimapanikpredigern ihre CO₂-Klimarettung wert ist.

Für uns andere gilt: Klimaschutz ist Quatsch, weil nicht möglich. Man will nur unser Geld. Wichtig bleiben Natur- und Umweltschutz.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Trump unternimmt Schritte in Richtung einer nuklearen Zukunft

Duggan Flanakin

Umgeben von Kabinettsmitgliedern und Vertretern der US-Kernkraftindustrie unterzeichnete Präsident Donald Trump am 23. Mai fünf Durchführungsverordnungen, von denen er glaubt, dass sie eine Renaissance der Kernenergie in den Vereinigten Staaten einleiten und den „Goldstandard der Wissenschaft“ in der Entscheidungsfindung auf Bundesebene wiederherstellen werden.

Die Überregulierung ist (neben der von den Medien geschürten Angst) der Hauptgrund dafür, dass die USA ihren einstigen Vorsprung in der Kernenergie-Technologie eingebüßt haben. Seit die Nuclear Regulatory Commission NRC 1975 an die Stelle der Atomic Energy Commission getreten ist, hat sie die Vision von Präsident Eisenhower für die friedliche Nutzung der Kernenergie mit Füßen getreten.

Die NRC-Reformen erschrecken die ehemalige NRC-Vorsitzende (unter Präsident Obama) Allison MacFarlane. In einer langen Tirade sprach MacFarlane über die Schrecken des Tsunami-bedingten Zwischenfalls in Fukushima im Jahr 2011 und verwies auf die vorübergehenden Evakuierungen und (kurzfristigen) Unterbrechungen, während sie die Tatsache ignorierte, dass niemand an der Strahlenkrankheit starb oder dass Japan seine Kernkraftwerke wieder in Betrieb nimmt.

Unter MacFarlane und anderen NRC-Leitern stellte das Idaho National Laboratory den Bau und die Prüfung neuer Reaktorkonzepte ein. Vor 1978 hatten die USA den Bau von 133 zivilen Kernreaktoren an 81 Kraftwerksstandorten genehmigt. Seither haben nur zwei von der NRC genehmigte Reaktoren den kommerziellen Betrieb aufgenommen.

Letztes Jahr kündigte das INL Pläne zum Bau von zwei neuen Reaktoren und zur Durchführung eines Reaktorexperiments an seinem Wüstenstandort an, darunter der MARVEL-Mikroreaktor – der erste neue Reaktor, den das INL seit einem halben Jahrhundert testet. Seit Trumps Amtsantritt im Januar hat das INL außerdem eine neue Testschleife für Salzschmelzen in Betrieb genommen, um die Entwicklung moderner Salzschmelzen-Reaktoren zu unterstützen.

Die NRC hat ihren Stundensatz für die Bearbeitung von Genehmigungsanträgen dazu benutzt, die Kosten in die Höhe zu treiben und die Antragsteller zu frustrieren. Anstatt die Entwicklung sicherer, reichlich vorhandener Kernenergie zu fördern, konzentrierte sich die NRC auf entfernte, hypothetische Risiken, ohne Rücksicht auf die nationalen und geopolitischen Kosten.

Ihre Regeln, bejubelt von Gegnern der Kernenergie, beruhen auf unwissenschaftlichen Sicherheitsmodellen, die davon ausgehen, dass es keine sichere Schwelle für die Strahlenbelastung gibt. MacFarlane ist nur einer der ehemaligen NRC-Leiter, die glaubten, dass die Aufgabe der NRC darin bestand, die Verbreitung der Kernenergie-Technologie zu verhindern.

Ein Durchführungsverordnung von Trump fordert weitreichende Reformen der Struktur, des Personals, der Vorschriften und der grundlegenden Abläufe der NRC, um Amerikas Vormachtstellung auf dem globalen Markt für Kernenergie zu sichern. Die Menschen erkennen heute, dass der Bedarf an zuverlässiger, erschwinglicher Energie die minimalen Risiken der meisten neuen Reaktorkonzepte bei weitem überwiegt.

Die Kernenergie-Initiative des Präsidenten beauftragt auch das Energie- und das Verteidigungsministerium, die Entwicklung und den Einsatz neuer fortschrittlicher Reaktoren zu beschleunigen. Trump wies darauf hin, dass die Eutrophierung der Infrastruktur des US-Kernbrennstoffkreislaufs dazu geführt hat, dass Amerika in Bezug auf Uranerz sowie Urananreicherung und -umwandlung stark vom Ausland abhängig ist.

Seit die USA den ersten Reaktor der Generation IV für die kommerzielle Nutzung entwickelt und gebaut haben, hat die US-Regierung die Entwicklung fortschrittlicher Reaktoren durch eine Vielzahl von Unternehmen effektiv abgewürgt, die Amerika wieder zur Vorherrschaft in der Kernenergie verhelfen wollen. Das Verteidigungsministerium wird aufgefordert, einen Plan für die Nutzung fortgeschrittener Reaktoren und abgebrannter Brennelemente in Militäreinrichtungen vorzulegen.

Auf der kommerziellen Seite wird Energieminister Chris Wright ermächtigt, die Planung, den Bau und den Betrieb von privat finanzierten fortschrittlichen Kernreaktor-Technologien an DOE-Standorten zu genehmigen. Ziel ist es, innerhalb von 30 Monaten mindestens einen fortgeschrittenen Kernreaktor in Betrieb zu nehmen.

Die umfassende Überarbeitung schreibt auch vor, dass das DOE die Prüfung und Genehmigung neuer fortschrittlicher Reaktorkonzepte innerhalb von zwei Jahren nach Einreichung eines im Wesentlichen vollständigen Antrags abschließen muss. Minister Wright soll ein Pilotprogramm für den Bau und Betrieb von Reaktoren außerhalb der National Laboratories einrichten, das mindestens drei Reaktoren umfasst, und die Überprüfung von Genehmigungen, Zulassungen, Zulassungen, Pachtverträgen und anderen Aktivitäten beschleunigen oder abschaffen, um regulatorische Hindernisse zu beseitigen.

Eine vierte Anordnung konzentriert sich auf den Ausbau der inländischen Uranumwandlungs- und Anreicherungs-Kapazitäten, die ausreichen, um den voraussichtlichen Bedarf ziviler und militärischer Reaktoren an schwach angereichertem Uran (LEU), hochangereichertem Uran (HEU) und hochangereichertem, schwach angereichertem Uran (HALEU) zu decken, vorbehaltlich der Beibehaltung von Vorräten, die für die Tritiumproduktion, den Antrieb von Schiffen und Kernwaffen benötigt werden.

Ergänzend dazu konzentriert sich eine fünfte Anordnung auf die Wiederherstellung des Vertrauens in Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik, welche die Grundlage für die staatlich finanzierte Forschung bilden. Präsident Trump wies auf verschiedene Fälle hin, in denen Regierungsbehörden wissenschaftliche Informationen in „höchst irreführender“ Weise verwendet oder verbreitet haben, vom Ignorieren von Daten, die die Schulen während der Pandemie hätten offen halten sollen, bis hin zur Verbreitung von Worst-Case-Szenarien in Bezug auf Klimaschwankungen.

Die Anordnung fordert neue Leitlinien für die Umsetzung des „Gold-Standards der Wissenschaft“, der reproduzierbar, transparent, fehler- und ungewissheitsbewusst, kollaborativ und interdisziplinär, skeptisch in Bezug auf seine Ergebnisse und Annahmen, strukturiert für die Falsifizierbarkeit von Hypothesen, unvoreingenommener Peer-Review, Akzeptanz negativer Ergebnisse als positive Ergebnisse und ohne Interessenkonflikte ist – alles Dinge, die in den letzten Jahren typischerweise gefehlt haben.

Laut der John Milton Freedom Foundation ist die Kernenergie-Initiative von Trump ein „nuklearer Mondschuss“ – ein Manhattan-Projekt* des 21. Jahrhunderts – das für die Wiederherstellung des Rückgrats der amerikanischen Energieproduktion unerlässlich ist, indem es das volle Friedenspotenzial des Atoms freisetzt. Kernenergie wird benötigt, um KI, maschinelles Lernen und Rechenzentren zu betreiben, die das antiquierte, zunehmend intermittierend betriebene Stromnetz überfordern.

[*Das „Manhattan-Projekt“ war der Tarnname der Entwicklung der ersten Atombombe in den USA. A. d. Übers.]

Ohne den Abbau der unwissenschaftlichen bürokratischen Hindernisse der NRC gäbe es immer noch keine Möglichkeit, experimentelle Reaktortechnologien und neuartige Brennstoffkreisläufe zu genehmigen, zu testen und einzusetzen. Amuse sagt, dass Thoriumreaktoren, die ein besseres Sicherheitsprofil, eine geringere Abfallproduktion und eine inhärente Resistenz gegen die Verbreitung von Waffen bieten, besondere Aufmerksamkeit verdienen, da auch ihre Ausfallmodi eher zu passiven Abschaltungen als zu katastrophalen Kernschmelzen neigen.

ThorCon-Mitbegründer Robert Hargraves, ein führender Kritiker der alten NRC, lobt die Trump-Initiative für die Abschaffung der erdrückenden „Leave no trace (LTR)“- und „as low as reasonably achievable (ALARA)“-Regeln. Dennoch bleibt das „NRC-Vorschriftendickicht“, das zur Durchsetzung von LNT und ALARA geschaffen wurde, „die Melasse, die Genehmigungen verlangsamt und die Kosten in die Höhe treibt“. Die Zeit wird zeigen, wie weitreichend die nukleare Revolution bei der von Trump geführten NRC wirklich ist.

James Walker, CEO von NANO Nuclear Energy, lobt das Weiße Haus dafür, dass es der NRC aufgetragen hat, die Zeitspanne für die Genehmigung neuer Kernreaktoren von über einem Jahrzehnt auf nur 18 Monate zu verkürzen. Die Beseitigung unnötiger, kostspieliger und zeitraubender Verzögerungen kann die Kosten für die Inbetriebnahme von Kernkraftwerken drastisch senken. Die Neueinstufung von Uran als kritisches Mineral wird den Zeitrahmen für Bergbaugenehmigungen von 18 Monaten auf etwa 60 Tage verkürzen.

Walker fordert den Kongress jedoch dringend auf, die Trump’schen Durchführungsverordnungen gesetzlich zu kodifizieren, um ihre Dauerhaftigkeit über das Jahr 2028 hinaus zu gewährleisten. Nur durch gesetzliche Änderungen werden Investoren und Interessengruppen die regulatorische Sicherheit erhalten, die sie für ernsthafte Investitionen in die Entwicklung der Kernenergie benötigen.

Da die Wiederbelebung der Kernenergie in den letzten Monaten von beiden Seiten unterstützt wurde, sollte der Kongress in der Lage sein, einen für alle Seiten akzeptablen neuen Rahmen für die Kernenergie zu finden – einen Rahmen, der die Vision von Präsident Eisenhower aufgreift und die Grundsätze der alten Atomenergie-Kommission wieder einführt.

This article originally appeared at Real Clear Energy

Link: https://www.cfact.org/2025/06/01/trump-takes-steps-toward-a-nuclear-future/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Gescheiterte Vorhersage: ECMWF wurde geschlagen durch ein „mach nichts!“-Modell

Cap Allon

Einführung des Übersetzers: Den folgenden kleinen Beitrag habe ich auch bei Cap Allon gefunden. Er bringt auf den Punkt, was Klima-„Vorhersagen“ wirklich taugen. Siehe hierzu auch meine Anmerkungen am Ende. – Ende Einführung

Am 26. Mai prognostizierte das ECMWF-Modell für den 5. Juni in München 28°C:

Aktuell wird für den 5. Juni wird eine Höchsttemperatur von nur 17 °C vorhergesagt – ein Minus von 11 °C:

Diese Kurzfrist-Vorhersage ist eingetroffen:

A. d. Übers.]

Der X-Account @orwell2022 nutzte diesen Fall, um ein breiteres Problem mit der Langfristprognose aufzuzeigen.

Er verglich die Leistung des ECMWF mit dem so genannten „Lazy Model“ – einer grundlegenden Referenzmethode, die keinen Versuch unternimmt, die Zukunft vorherzusagen. Es geht einfach davon aus, dass das heutige Wetter für die nächsten 15 Tage genau gleich bleibt. Wenn es heute 21 Grad warm ist, wird angenommen, dass es auch morgen 21 Grad warm sein wird, und so weiter.

Dieser einfache Ansatz erweist sich als überraschend konkurrenzfähig mit dem ECMWF. Das folgende Diagramm zeigt, wie der Vorhersagefehler des ECMWF mit der Zeit zunimmt:

Die nächste Grafik vergleicht das ECMWF-Modell mit dem Lazy-Modell. Die gelbe Linie zeigt die Genauigkeit des ECMWF. Die rote Linie ist das Lazy Model. Bei etwa 240 Stunden (10 Tagen) wird ECMWF nicht besser. Nach 300 Stunden wird es noch schlechter:

Das EZMW wird jährlich mit über 125 Millionen Euro finanziert, ein Großteil davon aus EU-Verträgen und öffentlichen Beiträgen aus 25 Mitgliedsländern. Doch nach 12 Tagen ist eine Null-Kosten-Methode, die einfach davon ausgeht, dass sich das Wetter nicht ändert, besser als diese.

Dies ist nicht nur ein Münchner Problem. Orwell führte den gleichen Test in Deutschland, Luxemburg und Monaco durch. Das Ergebnis: jedes Mal das gleiche Muster. Die Vorhersagen des ECMWF verschlechtern sich stetig, während das Lazy Model nach 10 Tagen gleich bleibt oder besser abschneidet.

Am frustrierendsten ist jedoch, dass diese Langfristprognosen des ECMWF in den Medien verwendet werden, und zwar häufig zur Untermauerung von Schlagzeilen wie „Hitzewelle des Untergangs“.

Langfristige Simulationen sind jedoch Schrott und laufen oft viel zu heiß. Auf 10+ Tage hinaus zeigen die Daten, dass eine blinde Vermutung besser funktioniert.

Link: https://electroverse.substack.com/p/summer-in-alaska-starts-with-record?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkungen des Übersetzers hierzu: Bislang war mir nur die Persistenz-Prognose von einem Tag zum nächsten bekannt; da gibt es mehrere Untersuchungen. Für eine Woche im Voraus ist der obige Ansatz eine Art Perle, weshalb der Beitrag hier übersetzt wird. Ein ganz wesentliches Element fehlt aber in dieser Darstellung: Startet man an einem Tag mit extrem hoher/niedriger Temperatur wird die Persistenz-Prognose nach einer Woche sicher eine andere Trefferquote aufweisen als hier dargestellt. Je näher die Temperatur am Ausgangstag beim klimatologischen Mittelwert liegt, umso eher dürfte eine Persistenz erfolgreich sein. M. E. Ist der Abstand der Temperatur des Ausgangstages also direkt proportional zur Trefferquote einer Persistenz-Prognose für eine Woche im Voraus.

Es gibt aber noch einen ganz anderen Grund, warum ich das hier poste: Dass die Prognose-Unsicherheit umso größer wird, je weiter man in die Zukunft rechnet, ist eine Binsenweisheit. Aber wie groß wird die Unsicherheit bzw. wie schnell nimmt sie zu? Dazu betrachte man Graphik 3 oben im Beitrag: Der letzte Datenpunkt (ganz rechts) markiert den 360. Tag nach Tₒ – also nach genau zwei Wochen beträgt der Vorhersagefehler ±4,3°C. Nach zwei Wochen! Wie groß dürfte diese Unsicherheit wohl nach 75 JAHREN sein?! Im letzten, von mir hervor gehobenen Satz bringt Cap Allon das wunderbar auf den Punkt.