Spaniens Regierung mach alles Mögliche für den Blackout verantwortlich, nur nicht den wahren Schuldigen!

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Das ist also in Ordnung! Kein Grund zur Sorge.

Es hat nichts mit der Besessenheit der spanischen Regierung von erneuerbaren Energien zu tun! Schieben Sie einfach alles auf Bürokraten und Kapitalismus.

Aber natürlich war es die Solarenergie, welche die Hauptursache für die Stromausfälle war, eine Tatsache, über die auch der beschönigende Bericht nicht hinwegtäuschen konnte.

Der Auslöser des Stromausfalls war ein plötzlicher Ausfall von 2,2 GW Strom im Umspannwerk von Granada in Südspanien. Der Bericht scheint nicht darauf einzugehen, warum dies geschah, was Sie vielleicht für entscheidend gehalten hätten! Es wird jedoch vermutet, dass ein oder zwei Solarparks die Übertragung aufgrund negativer Preise eingestellt haben – diese resultierten aus einer zu hohen Solarstromerzeugung bei zu geringer Nachfrage, und genau so soll der Markt funktionieren: Negative Preise führen zu einer geringeren Erzeugung und bringen so das System ins Gleichgewicht.

Allerdings macht die Solarenergie inzwischen einen so großen Teil der spanischen Stromversorgung aus (etwa 60 % zum Zeitpunkt der Stromausfälle), dass das System der negativen Preise an sich schon eine Gefahr für das Netz darstellt.

Sobald diese 2,2 GW verschwunden waren, brach die Spannung im lokalen Netz ein, was zu einer komplizierten Kettenreaktion von Netzabschaltungen führte. Innerhalb von 30 Sekunden kam es auf der gesamten Iberischen Halbinsel zu einem kompletten Stromausfall.

Die Regierung versuchte, die Schuld auf den Netzbetreiber Red Eléctrica zu schieben, der nicht dafür gesorgt hatte, dass zu diesem Zeitpunkt genügend Gaskraftwerke im Netz waren, die für die entscheidenden Sekunden zur Stabilisierung des Systems hätten sorgen können.

Der Bericht wurde übrigens von Sara Aagesen, der spanischen Ministerin für den „ökologischen Übergang und die demografische Herausforderung“ vorgestellt – ich schlage vor, dass die spanische Regierung in Zukunft dafür sorgt, dass ihr Energiesystem von einer Energieexpertin und nicht von einem Klimaaktivisten geleitet wird. Laut Grok:

… hat Aagesen einen Abschluss in Chemieingenieurwesen mit Spezialisierung auf Umweltfragen von der Universität Complutense in Madrid. Seit 2002 hat sie umfassend im Bereich Klimaschutz und Energiewende gearbeitet, zunächst beim spanischen Büro für Klimawandel (OECC)

Die spanische Regierung ist jedoch bestrebt, die Gasenergie zu minimieren und schließlich ganz abzuschaffen. Erst zwei Wochen vor den Stromausfällen wurde damit geprahlt, dass Spaniens Stromnetz zum ersten Mal vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben wird (eine Behauptung, die übrigens ein Fake war!).

Man kann kaum sein Netz mit intermittierenden erneuerbaren Energien überlasten und sich dann beschweren, dass nicht genug Gaskraft vorhanden war, um diese Probleme der Intermittenz zu lösen. Ebenso wenig kann man diese erneuerbaren Energien vorschreiben und dann den Netzbetreiber beschuldigen, die entstandenen Probleme nicht in den Griff bekommen zu haben.

Trotz der Verzerrungen durch die BBC sind die Fakten sehr, sehr einfach. Hätte Spanien sein Stromnetz mit wesentlich mehr Gasstrom und wesentlich weniger Solarstrom betrieben, wäre es definitiv nicht zu diesen Stromausfällen gekommen.

Auffallend ist, dass Spanien seit den Stromausfällen viel mehr Gaskraftwerke in Betrieb hat. Unmittelbar vor den Stromausfällen wurden nur 2 GW an Gasstrom erzeugt, das sind 7 % der Gesamtlast.

In den letzten ein oder zwei Tagen ist die Gasleistung nicht unter 5 GW gesunken.

Ein Zufall? Ich glaube nicht!

1

2

https://www.energymonitor.ai/power/live-eu-electricity-generation-map

Engineering & Technology haben einen viel sachlicheren Bericht über den Bericht als die BBC-Propaganda hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/06/21/spains-govt-blames-everything-but-the-real-culprit-for-blackouts/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Das polare Eis folgt nicht dem Gerede um eine „Klima-Krise“

H. Sterling Burnett

Ende April und Anfang Mai berichteten die Mainstream-Medien in Dutzenden von Artikeln über die Ergebnisse einer neuen Studie des Inhalts, dass die Eismasse der Antarktis zunimmt. Die Medien bezeichneten die Eis- und Schneezunahme als erstaunlich“, „überraschend“ und „schockierend“ und sagten, sie habe „die wissenschaftliche Gemeinschaft aufgeschreckt“. Vielleicht waren sie überrascht, weil sie sich auf Klimamodelle verlassen, um zu erfahren, was in der Antarktis passiert oder passieren sollte, oder vielleicht fanden sie den Zuwachs einfach unerwartet, weil er nicht in die Darstellung der Klimakrise passt.

Sie mögen erstaunt oder überrascht gewesen sein, aber ich war es nicht. Nachdem ich die Daten und die Geschichte untersucht hatte, wusste ich, dass die Antarktis nicht dem Drehbuch der Klimakrise folgt, seit James Hansen 1988 mit seiner theatralisch inszenierten Aussage vor dem Kongress erstmals mit der Behauptung Alarm geschlagen hatte, dass sich die Erde aufgrund menschlicher Aktivitäten gefährlich erwärmt.

Die Klimatheorie und die Modelle besagen, dass die Erwärmung der Erde an den Polen am stärksten sein sollte. Doch während sich die Arktis stärker erwärmt hat als der Durchschnitt des gesamten Globus‘, ist es am Südpol kaum oder gar nicht wärmer geworden. Eine 2020 in der Zeitschrift Nature veröffentlichte Studie ergab, dass es in der Antarktis in den letzten 70 Jahren keine messbare Erwärmung gegeben hat.

„Der antarktische Kontinent hat sich in den letzten sieben Jahrzehnten nicht erwärmt, trotz eines monotonen Anstiegs der atmosphärischen Treibhausgas-Konzentration“, schrieben die Forscher und stellten fest, dass sich die antarktische Meereisfläche in den letzten Jahrzehnten „leicht vergrößert“ hat.

Betrachtet man die jüngste Studie genauer als die Medienberichte darüber, so stellt man fest, dass nach einem Rückgang des Gletschereises von 2011 bis 2020 vier große Gletscherbecken in der Ostantarktis – der östliche und zentrale Teil des Kontinents, der den größten Teil des Eises ausmacht – einen erheblichen Eiszuwachs verzeichnet haben. Die Gletscherschmelze, die zum Anstieg des Meeresspiegels beigetragen hatte, kehrte sich über einen Zeitraum von drei Jahren um, fügte Masse hinzu und reduzierte den Beitrag der Antarktis zum Meeresspiegelanstieg.

„Die Antarktis gewinnt zum ersten Mal seit Jahrzehnten an Eis und kehrt den Trend des Massenverlustes um“, schrieb Fox News in einem Bericht über die Studie. „Am Ende der Welt ist eine überraschende Veränderung im Gange. Nachdem er jahrzehntelang zum Anstieg des Meeresspiegels beigetragen hatte, hat der massive Eisschild der Antarktis wieder zu wachsen begonnen – zumindest im Moment.“

So wichtig die Studie für das Verständnis der jüngsten Eisbilanz und -trends in der Antarktis auch sein mag, ich glaube nicht, dass ihre Analyse vergangener Eistrends oder -höhen ganz genau ist. Forschungen der NASA aus dem Jahr 2015 ergaben, dass „eine Zunahme der antarktischen Schnee-Akkumulation, die vor 10.000 Jahren begann, dem Kontinent derzeit genug Eis hinzufügt, um die zunehmenden Verluste durch die schrumpfenden Gletscher auszugleichen.“ Wenn die Ergebnisse der NASA aus dem Jahr 2015 korrekt sind, bedeutet dies, dass der Eiszuwachs der letzten Jahre nicht nur das erste Mal seit Jahrzehnten ist, dass die Antarktis einen Nettoeiszuwachs erzielt hat, sondern höchstens das erste Mal seit einem Jahrzehnt.

Fairerweise muss man sagen, dass die NASA aufgrund der Tatsache, dass die frühere Studie die weit verbreiteten alarmistischen Behauptungen entkräftete, die Antarktis würde einen massiven Eisverlust erleiden, der zu einem massiven Anstieg des globalen Meeresspiegels führen würde, wenn er ungebremst anhielte versuchte, ihren eigenen Bericht zu begraben oder zumindest Zweifel an seiner Gültigkeit zu wecken. Auf der Webseite der NASA findet man nach einem kurzen Absatz, in dem die Ergebnisse der NASA-Forscher auf der Grundlage von Satellitenmessungen beschrieben werden, nun Folgendes:

HINWEIS: Die hier berichteten Ergebnisse stehen im Widerspruch zu über einem Jahrzehnt anderer Messungen, einschließlich früherer NASA-Studien. Die Infragestellung bestehender Erkenntnisse ist jedoch ein wesentlicher Bestandteil des wissenschaftlichen Prozesses und kann zur Klärung und zum besseren Verständnis beitragen. Weitere Untersuchungen und Folgeforschungen werden erforderlich sein, bevor diese Studie mit der überwiegenden Zahl der Beweise in Einklang gebracht werden kann, die das weithin akzeptierte Modell eines schrumpfenden antarktischen Eisschildes unterstützen. (Kursivschrift im Original)

Unabhängig davon, ob die NASA im Jahr 2015 Recht hatte oder die neue Studie genauer ist, verhält sich die Antarktis nicht so, wie es die Propheten des Klimawandels auf der Grundlage ihrer nicht überprüften Computermodelle erwarten. Skeptiker wie ich erinnern die Öffentlichkeit ständig daran, dass das Klima komplexer ist als die Klimamodelle und diejenigen, die sich auf sie verlassen, glauben. Um Shakespeare zu paraphrasieren: „Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden als sich die Klimakabale vorstellen kann.“

Keine der oben genannten Aussagen besagt, dass das Eis in der Antarktis nicht schmilzt. Die Westantarktis und die antarktische Halbinsel haben in den letzten Jahrzehnten immer mehr Eis verloren, was zu Schlagzeilen über das Kalben von Gletschern führte, begleitet von atemlosen Geschichten über den unvermeidlichen Anstieg des Meeresspiegels, wenn die Nutzung fossiler Brennstoffe nicht eingestellt wird. Das Problem ist, dass der Eisverlust auf der Halbinsel aufgrund von Temperatur- und Meeresströmungsdaten eher auf eine Verschiebung der großräumigen Meeresströmungen zurückzuführen ist, die sich auf die Meerestemperaturen auswirken, und die besten Beweise deuten darauf hin, dass ein Großteil des Eisverlusts in der Westantarktis auf unterirdische geothermische Aktivitäten zurückzuführen ist, die das Eis dort von unten schmelzen und das Eis schneller fließen lassen. Das bedeutet, dass der Klimawandel kein erkennbarer Faktor für das Schmelzen an beiden Orten ist.

Außerdem sind die Zentral- und die Ostantarktis die bei weitem größten Teile des Kontinents, so dass die Beweise dafür sprechen, dass jeglicher Eisverlust im westlichen Teil des Kontinents durch den Zuwachs auf dem Festland und in den östlichen Gletscherbecken wahrscheinlich mehr als ausgeglichen wird. Infolgedessen könnte die Antarktis eine Nettosenkung des Meeresspiegels darstellen, anstatt zum Anstieg der Meere beizutragen.

Sources: Science China Earth Sciences; CO2 Coalition; Fox News; Climate Cosmos; Climate Realism; NASA; Climate Realism

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-547-polar-ice-is-not-following-the-climate-crisis-narrative/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Extrem hohe Temperaturen in UK: Gemessen an Schrott-Standorten

H. Sterling Burnett

Mitte Mai meldete der Wetterdienst in UK, das Met Office, extrem hohe Temperaturen an verschiedenen Orten im ganzen Land – und das zu einem Zeitpunkt, als in weiten Teilen des Landes schöner, warmer Frühling herrschte.

Investigative Journalisten von The Daily Skeptic (DS) untersuchten die Daten und fanden heraus, dass neun von zehn lokalen Temperaturstationen, die für die neun Tage vom 10. bis 18. Mai „extreme“ Tageshöchsttemperaturen meldeten, so genannte „Junk“-Stationen waren, d. h. sie gehörten zu den beiden schlechtesten Klassen, also Klasse 4 und 5 der Temperaturstationen, was die Genauigkeit der Temperaturaufzeichnung angeht. Standorte der Klassen 4 und 5 haben „international anerkannte ‚Unsicherheiten‘ von 2°C bzw. 5°C“. Das bedeutet, dass die an diesen Standorten aufgezeichneten Temperaturen bis zu zwei (Klasse 4) bzw. fünf (Klasse 5) Grad niedriger oder höher sein können als die gemeldeten Temperaturen.

Chris Morrison, Autor des DS-Artikels, weist darauf hin, dass bestimmte Müllstandorte regelmäßig und wiederholt ungewöhnliche Höchstwerte melden und dass „die Aufzeichnung von Höchstwerten an diesen beschädigten Standorten nicht bedeutet, dass die Lufttemperatur repräsentativ für die weitere Umgebung ist. Es bedeutete lediglich, dass die Standorte schlecht neben unnatürlichen Wärmequellen gelegen waren und einen falschen natürlichen Luftrekord produzierten, der kürzlich vom Met Office als sogenanntes ‚extremes‘ Hoch umgetauft wurde.“

„Jeden Tag gibt das Met Office die Tageshöchsttemperaturen für 16 Orte in Großbritannien bekannt“, schreibt Morrison. „An den neun untersuchten Tagen habe ich zunächst festgestellt, dass 83,8 % der Höchstwerte an Orten der Klassen 4 und 5 aufgezeichnet wurden, die von der Weltorganisation für Meteorologie als Orte mit großen ‚Unsicherheiten‘ bis zu 5°C eingestuft werden.

„Nicht weniger als 36,6 % der Aufzeichnungen stammten von Standorten der Klasse 5, die keine qualifizierten Kriterien für die Genauigkeit haben und überall liegen können“, schreibt Morrison.

Wie Anthony Watts von Heartland in einer Reihe von Artikeln ausführlich dargelegt hat, ist Großbritannien natürlich nicht das einzige Land, das Daten von schlecht platzierten Temperaturstationen meldet, die gegen die Grundprinzipien der Datenqualität verstoßen, indem sie Temperaturmessungen unter dem Einfluss der städtischen Wärmeinsel verwenden. Watts‘ jüngste Studie, veröffentlicht 2022 ergab, dass etwa 96 Prozent der Temperaturstationen in den Vereinigten Staaten, die zur Messung des Klimawandels verwendet werden, nicht den Standards der National Oceanic and Atmospheric Administration für eine akzeptable und unverfälschte Platzierung entsprechen.

Darüber hinaus habe ich in Climate Change Weekly vom 5. Juni Forschungsergebnisse besprochen, die im April im Journal of Applied Meteorology and Climatology veröffentlicht wurden und aus denen hervorgeht, dass eine zunehmende Bevölkerungsdichte um und in der Nähe von Messpunkten in hohem Maße mit schnell steigenden Temperaturen korreliert, wobei diese Temperaturen die gemeldete Durchschnittstemperatur für die Vereinigten Staaten als Ganzes verfälschen.

Bei Temperaturmessungen und -berichten gilt die gleiche Regel wie beim Rechnen: Garbage in, garbage out.

Quellen: The Daily Skeptic; The Heartland Institute; Climate Change Weekly

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-547-polar-ice-is-not-following-the-climate-crisis-narrative/, dritte Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Es ist bezeichnend, dass die Messwerte dieser Stationen ausnahmslos zum Wärmeren verfälscht sind…

 




Naomi Oreskes‘ Geschichte der Begegnung mit Dr. S. Fred Singer, Teil 1

Russell Cook, GelbspanFiles.com

[Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.]

Wie ich in meinem „Summary for Policymakers“ über Oreskes ausführlich dargelegt habe, scheint sie – zumindest – ein Glaubwürdigkeitsproblem zu haben; weisen doch die verschiedenen Erzählungen, die sie über ihre eigene Rolle in der Klimaproblematik anbietet, allesamt Ungereimtheiten auf.

Eine davon, die ich noch nicht behandelt habe, ist ihre Geschichte, dass der verstorbene Dr. S. Fred Singer sie 2005 konfrontiert haben soll, als er noch lebte. Ich habe noch nicht alle Antworten auf diese spezielle Situation, aber da sie bei der Anwaltskanzlei unter Vertrag steht, welche die meisten „ExxonKnew“-Prozesse anstrengt, und da diese Prozesse nun von Richtern daraufhin überprüft werden, ob sie vor Gericht verhandelt werden sollten (z. B. derzeit Charleston gegen Brabham Oil hier), wäre es am besten, die grundlegende Hintergrundgeschichte hier zur Hand zu haben, für den Fall, dass sich die Szene in fiktiven Fernsehdramen im Gerichtssaal als eine reale Situation herausstellt:

Anwalt des beklagten Energieunternehmens: „… dann haben wir den Widerspruch zwischen den Aussagen der Beweisführerin Naomi Oreskes, wo .…“

Anwalt der Kläger: „Einspruch! Relevanz?“

Anwalt des beklagten Energieunternehmens, an den Richter: „Es geht um die Glaubwürdigkeit.“

Für die Situation hier haben wir Naomi Oreskes‘ eigene Worte aus einem Interview vom 10. Februar 2021 auf der ansonsten ironisch benannten Website „Disinformation Chronicles“:

Paul Thacker von DiChron: Sie hielten also einen Konferenzvortrag, und auf einer Folie war vom Klimawandel die Rede. Und das führte zu der wissenschaftlichen Arbeit von 2004, in der festgestellt wurde, dass es einen Konsens darüber gibt, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wird?

Oreskes: Das ist richtig. Nach dem Vortrag war die einzige Frage, die man stellen wollte, diese eine Folie. Viele Wissenschaftler hatten keine Ahnung, dass es einen Konsens über den Klimawandel gab, weil sie all diese irreführenden Artikel von Journalisten lasen, die den Klimawandel als eine große Debatte darstellten, die heutige Firma ausgenommen.

Als ich nach Hause ging, wurde mir klar, dass ich das veröffentlichen musste. Als mein Artikel 2004 im Science Magazine erschien, bekam ich Hasspost und Drohanrufe. Das ganze Drum und Dran.

DiChron: Haben Sie Anrufe in Ihrem Büro oder zu Hause erhalten?

Oreskes: Nein, bei der Arbeit. Es war nicht so einfach, die Privatnummern der Leute herauszufinden. Ein paar Monate danach traf ich Erik Conway auf einer obskuren akademischen Konferenz. Zu diesem Zeitpunkt hatte Fred Singer begonnen, mich anzugreifen. Ich erzählte Erik, was vor sich ging, und nannte Fred Singer beim Namen. Erik hatte an einem Buch gearbeitet und sagte: „Nun, das ist derselbe Typ, der Sherry Rowland wegen des Ozonlochs angegriffen hat.“ …

… DiChron: Er hatte also all dieses Zeug über Fred Singer, als er Informationen für sein Buch sammelte?

Oreskes: Richtig. Erik erzählte mir also von Singer und ich dachte: „OK, hier geht es nicht um mich. Es geht um etwas viel, viel Größeres.“ Erik hatte diesen Ordner mit Materialien über die Ozongeschichte. …

… Erik schickte mir dieses Material, und daraus wurde das Buch, das wir schrieben, mit dem Titel „Merchants of Doubt“ (Händler des Zweifels), weil alle Schlüsselfiguren dabei waren – Fred Singer, Fred Seitz …

… Ich fing an, ein bisschen mehr zu recherchieren, und da stieß ich auf die Tabakverbindung. Ich kannte bereits Robert Proctor und seine Arbeit über die Geschichte des Tabaks. Ich rief ihn an und fragte: „Haben Sie jemals von Fred Seitz gehört?“ Und von da an ging es weiter. … Sie hatten nicht nur den Klimawandel geleugnet, sondern auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse über eine Reihe von Umwelt- und Gesundheitsproblemen, die auf den Tabak zurückgehen. …

Das Interview verliert sich in einer langen, irrelevanten Diskussion über die Tabakindustrie und angebliche „Wissenschaftsleugnung“. Später geht es dann weiter mit:

DiChron: Sie schreiben über einen Mann namens Fred Singer. Ich habe einen Nachruf auf ihn geschrieben, als er kürzlich starb, weil ich ihn in den Tabakdokumenten verfolgt hatte und er noch Jahre danach in den Medien als eine Art Experte zitiert wurde. Er war ein besonders fieser Mensch. Vor allem, was er einem Doktoranden angetan hat, indem er ihm mit einer Klage drohte, um ihm Angst zu machen. Und ich weiß, dass Singer ein paar Mal auf Sie losgegangen ist. Ich hatte das Gefühl, dass Sie ein wenig Angst vor ihm hatten.

Oreskes: Nun, ich würde nicht sagen, dass ich Angst vor ihm hatte, aber ich hielt ihn für eine gefährliche Person. Ich habe keine Angst vor Schlangen, aber ich weiß, dass Schlangen gefährlich sein können. Ich habe mir schon sehr früh Sorgen um ihn gemacht, denn als ich ihn das erste Mal traf, war er ein sehr unehrlicher Mensch. Und weil er so streitlustig war, musste man sehr vorsichtig sein, was man sagte.

Jetzt, da er von uns gegangen ist, können wir ehrlich zu ihm sein. Er hatte den Ruf, Menschen zu bedrohen. Und wie Sie sagten, war er ein sehr gemeiner Mensch. Bill Nierenberg, zum Beispiel, war nicht gemein. Er war egoistisch und eigensinnig und ein Tyrann, aber er war nicht gemein. Singer war gemein.

Fred Singer rief mich an, als die Amerikanische Meteorologische Gesellschaft in San Diego tagte … irgendwann Mitte der 2000er Jahre, bevor ich wusste, wer er war. Er rief mich zu Hause an und sagte, er sei Wissenschaftler und wegen der Tagung in der Stadt. Und er sagte, er sei ein guter Freund von Walter Munk und er würde gerne mit mir über meinen Meinungsartikel in der Washington Post sprechen, in dem ich über den Konsens zum Klimawandel schrieb.
Wir trafen uns, und dann fing er an, sehr, sehr seltsam zu werden. „Nun, warum habe ich diesen Meinungsartikel geschrieben? Und wer war der Redakteur, mit dem ich zusammengearbeitet habe? Haben sie sich an Sie gewandt?“

An einem bestimmten Punkt wurde mir klar: „Warum stellt er all diese Fragen und warum will er wissen, wer der Herausgeber war?“ Das ist doch nicht normal, dass ein Wissenschaftler einen Kollegen fragt. Und das wurde mir langsam unheimlich. Ich sagte nur: „Wissen Sie, ich glaube, wir sind hier fertig.“

Aber an eine Sache erinnere ich mich ganz genau. Er sagte zu mir: „Nun, viel Glück!“ Und er sagte es auf diese wirklich böse Art und Weise.

Und ich sagte: „Oh, ich brauche kein Glück.“

Und er sagte: „Oh doch, das brauchen Sie.“

Das werde ich nie vergessen. Ich werde nie den Ausdruck auf seinem Gesicht vergessen. Ich rief Walter also wegen dieses wirklich außergewöhnlichen Austauschs mit seinem Freund Fred Singer an. Und Walter sagte: „Fred Singer ist kein Freund von mir.“

… Walter erzählte mir daraufhin die ganze Geschichte von Justin Lancaster, dem Studenten, auf den Sie sich, glaube ich, bezogen haben.

DiChron: Ja. In Fred Singers Nachruf habe ich darüber geschrieben, was er Justin Lancaster angetan hat, weil ich fand, dass die Leute wissen sollten, wie Singer sich verhalten hat. Wer er wirklich war.

Oreskes: Ich war also in Bezug auf Singer in höchster Alarmbereitschaft. Und sehr bald darauf entdeckte ich seine Rolle in „Merchants of Doubt“.

Das stimmt. Eine sehr fesselnde Geschichte. Solange niemand auch nur ein einziges Wort davon in Frage stellt, einschließlich dessen, was der so genannte „investigative Journalist“ Thacker im Interview gesagt hat.

Wo beginnt diese Geschichte zu entgleisen? Lassen Sie mich die Punkte aufzählen:

1) Wie ich bereits Ende 2017 in Bezug auf Oreskes‘ Erzählung von ihrer Begegnung mit ihrem späteren Co-Autor des Buches „Merchants of Doubt“ (Händler des Zweifels) auf einer „obskuren Wissenschaftskonferenz“ dargelegt habe, gibt es keine physische Möglichkeit, dass ihr Treffen mit Conway so stattgefunden haben könnte, wie sie es beschreibt. Ihr Aufsatz wurde am 3. Dezember 2004 veröffentlicht; es folgten Angriffe darauf; sie trifft Conway, der sie darüber informiert, wer der „Angreifer“ ist – wiederum ein Singular – woraufhin sie herausfindet, wer Dr. Singer ist. Aber die einzige Konferenz, auf der Oreskes und Conway beide nachweislich teilgenommen haben, war eine Konferenz im Juli 2004. Conway hätte in der Zeit zurückreisen müssen, um sie zu warnen, wer ihr zukünftiger Angreifer war.

2) Ich habe dies bereits hier behandelt – Dr. Singer hat die gesundheitlichen Auswirkungen des Zigarettenrauchens nie geleugnet, er sagte ganz offen, dass es nicht gesund sei. Aber er wetterte gegen die falsche Anwendung der Wissenschaft, als die Umweltschutzbehörde Passivrauchen als Karzinogen der Klasse A einstufte, obwohl nicht bewiesen war, dass es diese Art von Karzinogen ist. Wenn jemand in seinen Anschuldigungen darüber hinausgeht, ist das nichts anderes als bewusste Desinformation über den Mann.

3) Im Gegensatz zu dem, was der angeblich „objektive Journalist“ Paul Thacker über sich selbst darzustellen versucht, heißt es in dem Nachruf, den er auf Dr. Singer geschrieben hat, dass er es bedauert, die Gelegenheit nicht genutzt zu haben, Dr. Singer direkt anzugreifen. Was Thackers Behauptungen betrifft über das, was Dr. Singer angeblich Justin Lancaster „angetan“ hat, so hat er es falsch verstanden; es war das, was Dr. Lancaster Dr. Singer angetan hat, nämlich eine Verleumdungsklage, in der Dr. Singer letztlich in einem Verleumdungsprozess obsiegte. Dr. Singer war prozessfreudig, weil so viele Leute völlig falsche Dinge über ihn sagten, um seine wissenschaftliche Integrität in Frage zu stellen. Wenn man nicht die Wahrheit über jemanden sagt, muss man natürlich vorsichtig sein, was man sagt. Mein Eindruck von Oreskes ist, dass sie unerklärlich unvorsichtig sein kann, was sie sagt.

4) Die AMS-Tagung in San Diego … irgendwann in der Mitte der 2000er Jahre müsste die Tagung vom 8. bis 14. Januar 2005 gewesen sein, und ihr Meinungsartikel in der Washington Post lautete „Undeniable Global Warming“ (vollständiger Text hier). Ist es wirklich plausibel, dass sie keine Ahnung hatte, wer einer der prominentesten Kritiker des Themas war, nämlich Dr. S. Fred Singer, nachdem sie im Oktober 2003 einen ähnlichen Themenartikel für die LA Times geschrieben hatte?

5) „Es war nicht so einfach, die Telefonnummern der Leute herauszufinden … Fred Singer rief mich an, als die American Meteorological Society in San Diego tagte … Er rief mich zu Hause an und sagte, er sei Wissenschaftler und wegen der Tagung in der Stadt …“ Würde sie nicht persönliche, hasserfüllte Anrufe unter ihrer Privatnummer erhalten und Anrufe für ein berufliches Treffen in ihrem Büro an der Universität?

6) „Wir haben uns getroffen und dann fing er an, sehr, sehr seltsam zu sein“. Getroffen … wo?? Bei ihr zu Hause oder bei der AMS-Konferenz? In der Zwischenzeit sind die Fragen, die er ihrer Meinung nach gestellt hat solche, die sich auch ein normaler Privatmann wie ich stellen würde – wie ist es möglich, dass eine Geschichtsprofessorin ohne erkennbare Fachkenntnisse in Klimawissenschaften die Gelegenheit erhält, in einer der bekanntesten Zeitungen des Landes einen Meinungsartikel zu schreiben, in dem sie düstere Verlautbarungen über die Gewissheit der „anerkannten Klimawissenschaft“ macht? Wie Dr. Singer selbst Monate vor der Veröffentlichung ihrer „Konsensstudie“ im Dezember 2004 feststellte, ist die Vorstellung lächerlich, dass ein „Handzeichen“ eine wissenschaftliche Schlussfolgerung bestätigt. Dr. Richard Lindzen vom MIT sagte das Gleiche wenige Tage vor der Veröffentlichung der Oreskes-Studie.

7) „Und sehr bald darauf entdeckte ich seine Rolle in ‚Merchants of Doubt‘.“

Moment!

In ihren anderen Ausführungen hatten Eric Conway oder Dr. Ben Santer bereits herausgefunden, wer Dr. Singer war, und es ihr gesagt.

Wenn so viele ihrer persönlichen Aussagen nicht stimmen, muss man sich fragen, ob ihre Behauptungen, Dr. Singer habe sie aufgesucht bzw. direkt bedroht, überhaupt der Wahrheit entsprechen.

In Anbetracht der Art und Weise, wie sie im Dezember 2004/Januar 2005 ihren Ruhm in der Klimafrage erlangte, ist es leicht zu verstehen, warum sie Dr. Singer als eine große Mauer auf dem Weg zu ihrer neuen Karriere betrachtete. Dr. Singers Newsletter „The Week That Was“ vom 12. Februar 2005 enthielt den folgenden Beitrag von Dr. David Demming:

1975 warnte uns das Magazin Newsweek, dass die Klimawissenschaftler einhellig der Meinung waren, dass die bevorstehende globale Abkühlung zu katastrophalen Hungersnöten führen würde. Dreißig Jahre später sind die Untergangspropheten immer noch bei uns, aber jetzt ist der Schuldige die globale Erwärmung.

… In einem Meinungsartikel, der am 26. Dezember in der Washington Post veröffentlicht wurde, sagte Oreskes, dass „wir aufhören müssen, den Unsinn über die Unsicherheit der globalen Erwärmung zu wiederholen“. Aber der Mann, der die wissenschaftliche Methode erfunden hat Francis Bacon sagte: „Wenn wir in der Gewissheit beginnen, werden wir in Zweifeln enden.“ Es ist befremdlich, dass die Lektionen der Geschichte für einen Historiker verloren zu sein scheinen.

Zwei Monate später wies Dr. Singer selbst auf ein größeres Problem hin, und zwar in The Week That Was vom 16. April 2005, Item 8 – You Shalt Not Question the Orthodoxy of the Consensus [etwa: Du sollst nicht die Orthodoxie des Konsens’ in Frage stellen]:

… der Mythos, dass es einen „Konsens“ über die wissenschaftlichen Grundlagen der katastrophalen globalen Erwärmung gibt. Diesem Mythos wurde von Naomi Oreskes (Science, 3. Dezember 2004) Glauben geschenkt. Auf der Grundlage ihrer „Analyse“ von 934 Zusammenfassungen behauptet sie, dass es keine einzige gibt, die die GW-Geschichte anzweifelt. Jeder kann ihre Schlussfolgerung falsifizieren, indem er die gleiche öffentliche Datenbank selbst in Augenschein nimmt. Der eigentliche Skandal ist nicht so sehr Oreskes‘ voreingenommene Analyse, sondern die Tatsache, dass Science sich bisher geweigert hat, eine solche Korrektur zu veröffentlichen.

Wenn Sie Ihre Agenda zur Rettung der Ozonschicht durchsetzen wollen, muss man den Kritiker töten, der sagt, dass die Krise des „Ozonabbaus“ keine Krise ist.

Wenn Sie die Nachricht wollen, dass Ihr Hochschulprofessor seine Ansichten über die globale Erwärmung widerrufen hat, müssen Sie den Mitautor zum Schweigen bringen, der darüber berichtet hat, indem Sie alles tun, was Sie können, um seine Glaubwürdigkeit bei jedem, der zuhören will, in Frage zu stellen.

Wenn Sie Ihren Agenda-Wechsel vom Ozonabbau zur globalen Erwärmung aufrechterhalten wollen, müssen Sie die Opposition ausschalten.

Wenn Sie Ihr verhängnisvolles Problem des „gestohlenen Helden“ aus den Nachrichten heraushalten wollen, müssen Sie den Boten zum Schweigen bringen, der die Medien auf dieses Problem aufmerksam gemacht hat, indem Sie seinen Charakter auf jede erdenkliche Weise anzweifeln.

Wenn Sie wollen, dass Ihre unhaltbare wissenschaftsfeindliche Logik, wonach der Konsens die wissenschaftlichen Schlussfolgerungen bestätigt, nicht in Frage gestellt wird (und damit Ihre zweite, darauf basierende Karriere weitergeht), müssen Sie Ihren Hauptkritiker ausschalten.

Und zwar mit allen Mitteln, die Ihnen zur Verfügung stehen.

Wenn zusätzliche Informationen verfügbar werden, die Naomi Oreskes‘ Geschichte über das Treffen mit Dr. Singer beweisen oder widerlegen, wird dies in Teil 2 fortgesetzt.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/06/22/naomi-oreskes-tale-of-meeting-dr-s-fred-singer-part-1/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Märchenwald verschwindet – Windpark zerstört Hessens grüne Kulturlandschaft

Von

Im Märchenwald bei Kassel wächst kein Zauber mehr. Wo einst Dornröschen schlief und Rapunzel aus dem Turm blickte, wühlen heute Bagger tiefe Schneisen in die Erde. Der Reinhardswald, eines der letzten großen, zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands, fällt der Windkraftindustrie zum Opfer. Gewaltige Maschinen fällen alte Baumriesen, planieren Hänge und schütten Hunderte Tonnen Schotter auf empfindlichen Waldboden. Aus einer jahrhundertealten Natur- und Kulturlandschaft wird binnen weniger Monate eine industrielle Großbaustelle. Die Zerstörung ist unumkehrbar – und geschieht unter dem Deckmantel der Energiewende, obwohl weder die regionale Bevölkerung noch der Natur- noch der Denkmalschutz Einfluss nehmen konnten. Ein einzigartiges Ökosystem weicht einem Projekt, das mit Nachhaltigkeit wenig zu tun hat (bild: 12.06.25).

Märchenwald wird zur Industriefläche

Wo einst Märchenfiguren lebten, toben heute Baumaschinen. Der Reinhardswald, Sinnbild deutscher Romantik, verwandelt sich in eine gigantische Windkraftbaustelle. Sandberge und Schotter ersetzen die verwunschenen Pfade. 18 Windräder mit einer Höhe von 244 Metern prägen künftig das Bild.

Rotorblätter so groß wie Flugzeuge, massive Fundamente aus Beton – die Dimensionen lassen jede Vorstellung von Naturverträglichkeit verblassen. „Nichts von dem, was hier gerade im Reinhardswald geschieht, lässt sich auch nur ansatzweise mit dem vergleichen, was man vielleicht vom Bau einer Windanlage auf einem Acker an der Autobahn vor Augen hat“, so Oliver Penner vom Aktionsbündnis Märchenland.

Tiefe Einschnitte in Natur und Landschaft

Die charakteristische Mittelgebirgsstruktur des Märchenwalds eignet sich kaum für schwere Technik. Höhenunterschiede erfordern massive Eingriffe: Aufschüttungen bis zu fünf Metern, Abgrabungen ebenso tief, um Platz für Trassen und Kranflächen zu schaffen.

Anwohner berichten von einer entfremdeten Landschaft. Was einst ein Naturjuwel war, wirkt nun wie ein Industriegebiet. Die sieben umliegenden Gemeinden protestieren geschlossen. Hunderte Bürger haben sich organisiert. Doch Eigentümer der Flächen ist das Land Hessen – Volksentscheide bleiben ausgeschlossen.

Protest ohne Wirkung

Trotz laufender Gerichtsverfahren schreitet der Bau ungebremst voran. 140.000 Tonnen Schotter bedecken bereits Teile des Waldes, erste Windradfundamente stehen. Die juristischen Einwände liegen seit 2022 ohne Entscheidung vor. Derweil gehen die Bauarbeiten weiter – schneller als erwartet.

Der Widerstand ähnelt einem Kampf gegen Windmühlen. Politik und Investoren handeln, während Kultur- und Naturerbe verloren gehen. Die Symbolkraft des Projekts ist deutlich: Technokratie siegt über Heimatverbundenheit.

Aus dem Märchenwald wird ein Mahnmal

Der Märchenwald in Nordhessen stirbt nicht durch Naturkatastrophen, sondern durch planvolle Veränderung. Die Erzählungen der Brüder Grimm verlieren ihren Ursprung. Was Generationen geprägt hat, verschwindet unter Schotter und Stahl. Romantik weicht Realpolitik. Märchenhafte Bilder existieren nur noch auf Postkarten. Die Realität aber ist laut, staubig und unumkehrbar.

Lesen Sie auch:

Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag erschien zuerst bei Blackout News unter diesem Link, nachgedruckt mit freundlicher Genehmigung:

https://blackout-news.de/aktuelles/maerchenwald-verschwindet-windpark-zerstoert-hessens-gruene-kulturlandschaft/

Der Beitrag wurde von Pierre Gosselin ins Englische übersetzt und bei WUWT gepostet. Das heißt, dass die deutsche Idiotie nun der ganzen Welt bekannt gemacht wird. Wen dazu Kommentare interessieren, hier der Link zum Blog von Pierre Gosselin und hier der Link zum Beitrag bei WUWT.