Was wir von den EISHEILIGEN oder der kalten Sophie lernen können.

Franco Müller

Der folgende Kommentar ging an einige Autoren bei EIKE und über Kowatsch et al. auch an mich. Ich fand ihn so gut, dass ich ihn mit freundlicher Genehmigung des Autors eingesteuert habe. – Christian Freuer, Hilfs-Admin

Die lieben Eisheiligen haben uns wieder gezeigt, wo der Hammer hängt, sie sind verlässlich, es gab keine Erwärmung. Was für ein Zufall. Gut, dass wir das Wissen unserer Vorfahren haben, und uns mittels dieses Wissens vor den Launen bzw. unliebsamen Zyklen der Natur schützen können. Wetter ist eben nur Wetter.

Selbst wenn wir in den letzten 20 oder nächsten 20 Jahren hypothetisch Temperaturen hätten, die um 10 Grad nach oben oder unten abweichen würden, wäre es nur Wetter. Es wäre kein Beleg für irgendeinen (neuen) „Klimawandel“. Ja. Es hätte Ursachen und diese Ursachen könnte man ergründen suchen. Aber es wäre kein Beleg dafür, dass CO₂ Einfluss hätte oder der Mensch, da das Wetter bzw. das Wetter ein chaotischer bzw. stochastischer Prozess wäre. Wenn wir mangels Korrelation ausgeschlossen haben, dass es zwischen dem CO₂-Gehalt der Atmosphäre und ihre Temperatur einen kausalen Zusammenhang gibt, dann haben Änderungen des Wettergeschehens alle möglichen Ursachen, sind jedoch weder auf den CO₂-Gehalt noch auf den nicht vorhandenen Einfluss des Menschen zurückzuführen. Und wir können mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass jeder, der hier ein anderes behauptet, entweder mangels Wissen argumentiert oder was wahrscheinlicher ist, sich für seine Falschaussagen bezahlen lässt, sei es, das er damit seine Professur über Wasser hält oder auch nur in Potsdam einen gut bezahlten Beraterjob am Kochen halten will.

Wir dürfen die Eisheiligen die Eisheiligen sein lassen. Sie zeigen uns – bezogen auf die Vergangenheit – lediglich eine Wahrscheinlichkeit an, dass wir – je nachdem ob wir an diesen Tagen den letzten Frost haben oder nicht – wir damit rechnen können, dass das voraussichtlich, gemessen an den Erfahrungen unserer Vorfahren, die letzten Frosttage waren.

Es ist bekannt, dass jeder, der sich zu einem kontroversen Thema äußert und nicht inhaltlich Stellung nimmt (z.B. könnte er ja eine nicht vorhandene Korrelation nachzuweisen versuchen), sondern seine Argumentation gegen eine Person richtet, letztendlich nichts zu sagen hat. Und, wenn einem Professor, nichts anderes einfällt, als seinen „Gegner“ zu entgegnen, dass dieser kein Professor wäre, dann hat er nicht nur kalte Füße, sondern dann stünde einem solchen Professor das Wasser bis Hals.

Grundlage jedes wissenschaftlichen Diskurses ist, Thesen, Theorien, Beweissätze zu widerlegen zu versuchen bzw. diese gegensätzlich zu diskutieren. Widersprüche sind die Triebkraft jeder Entwicklung. Und jeder Diskussionsteilnehmer und erst recht jeder Professor sollte dankbar sein, wenn ihm argumentativ und sachlich vorgetragen eine Kritik seines Standpunktes entgegenweht. Dann wird Wissenschaft zu einer Aufgabe, einer Frage. Und dann muss eine logische Beweisführung klären, wessen These der Wahrheit näher kommt und welche nicht. Und es spielt dabei der wissenschaftliche Rang der Kontrahenten keine Rolle. Es entscheidet allein die Sache der Logik und Beweisführung. Warum schreibe ich diese Selbstverständlichkeit? Weil es eben immer noch Professoren gibt, die sich auf vermeintlichen Lorbeeren, ausruhen wollen und es nicht ertragen können, dass sich die Erde weiterdreht und sie mit ihren alten Zöpfen längst im Datenmüll der Geschichte versunken sind.

Die hohe Kunst eines Professors sollte es sein, sich mit leisen Tönen, mit Bescheidenheit, Demut und einer schlichten unschlagbaren Beweisführung exzellent ins Bewusstsein zu bringen und so allen lauten Tönen und Poltern der Gegenseite das das Handwerk zu legen.

Die Klimalüge wird täglich tausendfach wiederholt und wir müssen ihr leider ebenso tausendfach entgegentreten. Die Klimalüge wendet sich an die Nichtwissenden, an die Eiligen, an die religionsaffinen und staatstreuen oder an jene, die mittels der Klimalüge oder Klimawandelreligion ein gutes, aber unlauteres Geschäft machen. Wer sich einmal die überall zugänglichen Statistiken angesehen und erkannt hat, dass es keine Relation zwischen Temperatur und CO₂ Gehalt der Atmosphäre gibt, für den ist das Thema vom Tisch. Ja. Man kann noch 1000 weitere Begründungen anführen, aber es genügt wir bei allen Gebäuden bzw. Gedankengebäude, die von einer Statik abhängig sind, dass, wenn die Grundpfeiler gefallen sind, die gesamte Theorie damit komplett gefallen ist. Das ist einfache Logik, Implikation und sollte eigentlich jedes Kind in der 5 Klasse deutlich und klar erkennen können. Und wenn Professoren das nicht erkennen, dann muss man zwangsläufig davon ausgehen, dass sie für das Leugnen der Wahrheit bezahlt werden. Ist allgemein bekannt und auch nichts Neues.

Das Wettergeschehen der Erde ist seit 4,5 Milliarden Jahren geprägt von einem ständigen Wandel. Der Wandel ist der Normalfall. Das Wort Wandel ist unzertrennbarer Bestandteil des Wortes Klima. Jeder der von Klima spricht intendiert damit auch inklusive den Wandel. Wer jetzt also seit 1850 von einem (neuen, plötzlichen) Klimawandel sprechen will, der hat ausschließlich politische und pekuniäre Absichten.

Ein „Wandel“ liegt vor, wenn es einen massiven Bruch gibt, ein Cut, ein so nicht weiter, eine 180 Grad-Drehung, eine Richtungsänderung. Wenn ein Ding oder Geschehen komplett und radikal sofort endet. Die Art und Weise wie hier jener „Klimawandel“ diskutiert wird, unterstellt einen absurden „Zusammenbruch“ des Klimas, einen drohenden Untergang der Welt und spricht hysterisch von Kipppunkten, in einer Weise, wie das Untergangssekten eben so tun, um anderen Menschen das Geld aus den Taschen zu ziehen oder einfach nur ihren Machtgewinn zu vergrößern. Mit Wissenschaft hat das aber zu 100 % nicht zu tun. Eine äußerst geringe behauptete Schwankung innerhalb eines Toleranzbereichs wird hier als Umbruch dargestellt. Die (absurde) Pariser Klimakonferenz hat eine Erwärmung von 0,9 Grad Celsius in den letzten 180 Jahren erkannt haben wollen. Na und? Mal angenommen, die Messinstrumente, die global gleichmäßig verteilt sein müssten, hätten tatsächlich diesen Wert ermittelt? 0,9 Grad in 180 Jahren ist ohne Bedeutung. Das Klima hat Schwankungen von 8 Grad allein nach oben hinter sich. Wer definiert, ob eine Erwärmung positiv oder negativ ist? Selbst, wenn es 5 Grad gewesen wären. Dann wäre es lediglich eine Erwärmung. Ja. Vielleicht zum Segen von Flora und Fauna. Und diese Erwärmung würde dennoch keine Korrelation zwischen CO₂ und Temperatur der Luft belegen können. Ich muss nicht wissen, wie CO₂ funktioniert. Ich muss nicht wissen, wie Infrarotlicht in Bruchteilen von Sekunden ein CO₂ Molekül durchstrahlt. Nach Bruchteilen von Sekunden wäre das CO₂-Molekül wieder in der Ausgangssituation. Das alles muss ich aber nicht wissen, weil bewiesen ist, dass eine Korrelation nicht existiert. Selbst, wenn es statt der 0,9 Grad 5 Grad gewesen wären, kann ich mir die Sonnenaktivitäten, das Erdmagnetfeld oder mögliche Vulkanausbrüche etc. ansehen. Unendlich viele Faktoren haben Einfluss auf das Klima bzw. auf das Wettergeschehen von jeweils 30 Jahren. Aber CO₂ ist hier von jeder Ursächlichkeit und „Schuld“ damit befreit und somit auch der Mensch. Es fehlt uns ein Luther, der den Klima-Tetzelkasten und den Ablasshandel hier ein für alle Male beendet. Es muss jeder wissen, der vom vermeintlichen Klimaschutz redet, dass er sich einreiht in eine Front, die hier einen finanziellen Krieg, einen asymmetrischen Krieg gegen die Menschheit führt mit dem Ziel die Massen auszuplündern bzw. sie wirtschaftlich und politisch zu unterdrücken.

Klima ist seit über 4,5 Milliarden Jahren stets „der Wandel des Klimas“. Es gab keine Phase in der erdgeschichtlichen Entwicklung, in der es keinen Wandel bzw. in der es eine Klima-Statik gab, die hier indirekt unterstellt wird. Wie bereits erklärt: Der globale ununterbrochene Wandel des Klimas ist formallogisch folgerichtig der Normalzustand. Wer nur das Wort Wandel betont, tut so, als ob sich das Klima in den Milliarden Jahren davor nicht geändert hätte. Und das ist ein Betrug. Jeder, der sich mit der Materie auch nur in Ansätzen befasst hat, weiß, dass es nach der mittelalterlichen Warmzeit eine Abkühlungsphase gab, aus der wir uns wieder in der vorherige Phase annähern. Auch jeder Klima-Professor wird diese kleine 1 x 1 der Klimageschichte wissen. Und wenn er das negiert, macht er sich eines Betrugs strafbar.

Zum Klimagrundwissen eines Schülers, der noch Physikunterricht hat gehört, dass Infrarotstrahlen, bereits einen Teil ihres Spektrums verloren haben, nachdem sie durch die ersten CO₂ Moleküle mit Lichtgeschwindigkeit gelangt sind und so bei allen weiteren CO₂-Molekülen der Säule dieses Spektrum jener sogenannten Absorption nicht aufweisen bzw. nicht mehr beeinflussen können.

Es ist Grundwissen, dass CO₂-keine Wärme bzw. Energie speichern kann, nachdem ein Infrarotstrahl für Bruchteile von Sekunden ein solches Molekül durchquert hat.

Es ist inzwischen auch Bestandteil der Allgemeinbildung, dass das angeblich 80-mal klimawirksamere“ Methan, das nach der Nordstream-Sprengung über der Ostsee freigesetzt wurde und das in wenigen Minuten mehr Methan freigesetzt hat, als alle Rinder der Welt im gleichen Zeitraum ausgeatmet haben, keinerlei Temperaturänderung über oder an den Küsten der Ostsee bewirkt hat.

Es ist auch Bestandteil der Allgemeinbildung, dass die Gletscher, wenn sie geschmolzen sind, vergangene bzw. frühere Baumgrenzen zeigen, die mitunter doppelt so hoch wie heutige sind.

Dieses Allgemeinwissen wird von allen jenen Klimaprofessoren und dem IPCC verdrängt, die davon leben, dass sie statt der Wahrheit Unwahrheiten verbreiten.

Warum schreibe ich das? Weil ich es selbst so vielfach erlebt habe. Ich habe z.B. zu einem Zeitpunkt als ich mich mit dem Thema Klima noch nicht befasst haben, als ich noch nicht die wunderbaren Arbeiten von Norbert Bolz, die er bereits vor 20 Jahren zu diesem Thema geschrieben hat und einfach nur simple Fragen hatte mit einem Herrn Prof. Dr. Anders Levermann verabredet, der seinerzeit am Potsdamer PIK beschäftigt war. Ich erwähnte beiläufig, dass ich Fragen zum Thema Klima hätte, die ich nicht verstehen würde, worauf er erwiderte, dass er mir meine Fragen gern beantworten könnte. Er wäre gerade im Umfeld des Kurfürstendammes und wir könnten uns in einem nahegelegene Café treffen. Gut gelaunt saß ich bereits früher in jenem Café bei besten Sonnenschein und freute mich, dass sich ein Prof. mir wohlwollend meine Fragen zum Klima beantworten würde. Prof. Dr. Anders Levermann kam alsdann und stellte mir noch im Stehen eine Frage, bevor er mich überhaupt begrüßte: Er fragte mich, auf mich herabblickend, ob ich denn wüsste, wieviel CO₂ ein Land wie Deutschland jährlich ausstoßen würde. Da ich die Zahl gerade im Kopf hatte, antwortete ich, dass es 750 Mio Tonnen CO₂ jährlich wären und die Zahl aber abnehmen würde und beendete meine Antwort damit, dass ich den noch stehenden Herrn Levermann fragte, ob er denn wüsste, wie viel Prozent das wären. Ich fragte ohne Argwohn, ohne böse Absicht, sondern aus reinem Interesse mein Wissen zu erweitern und Verständnis für den Sachverhalt zu bekommen und war umso mehr überrascht, was meine banale simple Frage nach der Prozentzahl ausgelöst hatte, da ich Herrn Levermann nicht kannte und nicht wusste, welche Position er bekleidete. Das zuvor noch offene freundliche Gesicht von Herrn Levermann verwandelte sich sofort, wurde es blass und dann wütend. In lauten Ton entgegnete er mir harsch, so dass es alle Umsitzenden hören konnten, hätte er gewusst, dass ich ein Klimaleugner etc. wäre, wäre er gar nicht erst gekommen. Und noch bevor ich auf seine wütende Rede antworten konnte, war er wieder verschwunden. Ich fragte mich danach, was denn ein Klimaleugner wäre. Er könne mir doch nicht unterstellen, dass ich leugnen würde, dass es das Wetter gäbe? So hatte mir Herr Levermann dankenswerterweise geholfen, bzw. mich motiviert, mich mit dem Thema ernsthafter zu befassen. Nun suchte ich woanders Antworten auf meine Fragen, die ich ja offensichtlich von einem Vertreter des PIK nicht bekommen konnte, da ich nicht sofort jener Klimareligion zugeordnet werden konnte. Und als ich dann lesen konnte, welche homöopathische Dosis Deutschland am globalen CO₂-Aufkommen zu verantworten hatte, wurde mir das, was ich als Entgleisung eines Professors empfand deutlich. Denn legt man zugrunde, dass die Natur für 98 % des CO₂ Ausstoßes selbst aufkommt und Deutschland nur für 2 % jenes minimalen Restes bzw. da ja Deutschland, als Exportweltmeister das in Waren geronnene CO₂ wieder ins Ausland exportiert, jenes CO₂ also den Deutschen nicht angerechnet werden kann, dann landet man bei 1 % des menschlich verursachten CO₂. Wenn man da in Relation mit den 0,04 % CO₂-Gehalt der Atmosphäre setzt, kann man sich leicht errechnen, dass auf 100 Mio Luftteilchen, Deutschland gerade mal 4 bis 8 Luftteilchen (je nach Sichtweise) in Form von CO₂ dazu addiert. Das ist weniger als Nichts. Und um dieses Nichts noch zu minimieren, gibt der deutsche Steuerzahler jährlich weit über 100 Milliarden € aus. Es stellt sich automatisch die Frage, wo denn jene 100 Milliarden € landen. Natürlich bei all denen, die von der Klimalüge leben und ihr Geschäftsmodell auf dieser aufgebaut haben.

Ich hatte mich seinerzeit gewundert, warum in den Schulbüchern das Klimaoptimum von einem Jahr zum anderen von 15 Grad (globaler Durchschnittstemperatur) auf 14 Grad abgesenkt wurde. Da die 15 Grad als globale Durchschnittstemperatur geblieben waren, konnte man jetzt behauptet, dass wir bereits mit einem Grad über dem Optimum liegen würden. Wer definiert überhaupt das „Optimum“ ? Wäre nicht die mittelalterliche Warmzeit das Optimum? Also 2 Grad höher als heute? Oder, wir hatte Mitte Mai noch Tage, an denen es nur 8 Grad war. Wäre ein Optimum nicht besser, dass vielleicht 4 Grad höher liegen würde, wohl wissen, dass die Temperaturen am Äquator relativ konstant sind und es nur um die Temperaturen auf der Nordhalbkugel geht.

Wenn man also weiß, dass mehr CO₂ dazu führt, dass die Baumgrenzen steigen, dass sich Wüsten wieder begrünen können, dann kann man nur schlussfolgern, dass also CO₂ ein Jungbrunnen für die Natur ist.

Wenn man weiß, dass wir einen CO₂-Gehalt der Atmosphäre von nur 0,0425 % haben und dass die Natur für 98 % bis 99 % des CO₂-Gehalts selbst verantwortlich ist, wobei einige Wissenschaftler hier von nur 96 % bis 97 % ausgehen, dann weiß man, warum CO₂ keine Rolle spielen kann, sondern allenfalls bei der Abstrahlung bzw. Weitergabe von Energie ins All eingebunden ist.

CO₂ ist kein Arsen, also kein Nerven gibt, dass sofort Nervenströme blockiert, sondern unterliegt den Gesetzen der Thermodynamik also auch der Mengenlehre. Dann weiß man, dass diese Millionstel Anteile an Luft über die hier gestritten wird, mengenmäßig keine Rolle spielen können. Herr Levermann, der das offensichtlich weiß, hatte hier vielleicht weitere Fragen befürchtet und deshalb Reißaus genommen? Eine Professorenstelle im PIK wird gut dotiert, warum sollte man diese aufgeben? Vielleicht mag man ein solches Verhalten auch als menschlich ansehen, ja, wissenschaftlich ist sie jedoch nicht. Im Bereich der Thermodynamik über den wir hier ja sprechen, spielt das de facto keine Rolle. Jede homöopathische Dosis ist höher. Selbst, wenn Sie unterstellen sollten, dass CO₂ für Bruchteile von Sekunden aus den durchlaufenden Energiestrahlen, meint Lichtstrahlen, Lichtquanten „behalten“ sollte, so läge diese zusätzliche Energiemenge beim Sonnenuntergang wieder bei null. Da insbesondere CO₂ aufgrund der bekannten Sinuswellenstruktur als eines der wenigen Luftmoleküle in der Lage ist, Energie ins All abzustrahlen, trägt CO₂ eher die Eigenschaft eines Kühlers, nicht aber die eines Wärmespeichers. Man kann hier die Argumente stundenlang fortsetzen, man muss nicht ins physikalische Detail gehen, um zu erkennen, dass der CO₂ Gehalt der Atmosphäre und die deren Temperatur keinerlei Kausalität haben. Sieht man sich die Grafiken und Kurvenverläufe der letzten Jahrhunderte bzw. Jahrtausende an, dann erkennt man, dass jeweils erst die Erwärmung kommt und der höhere CO₂-Gehalt dann hinterherhinkt. Alles das ist Schulwissen bzw. es handelt sich um schlichtes Allgemeinwissen, populäres Wissen, das jeder so nachschlagen bzw. über entsprechende Quellen verifizieren kann.

Wie bereits erklärt: Die Pariser Klimakonferenz hat 2015 für die letzten 180 Jahre einen Temperaturanstieg von nur 0,9 Grad Celsius angegeben, wohl wissend, dass die Genauigkeit der meisten Messungen und Messtationen nicht gegeben ist und somit bestätigt, dass es im Grunde – leider – keine Erwärmung der Atmosphäre gibt, da 1 bis 2 Grad im normalen Schwankungsbereich der globalen Durchschnittstemperatur liegen und hinter uns Zeiten z.B. das Paläozän vor 56 Mio Jahren liegen mit einer globalen Durchschnittstemperatur, die um 8 Grad höher lag, als wir sie heute erleben. Trotz der vielbehaupteten Kipp-Punkte ist die Atmosphäre nicht gekippt. Und sie wird demzufolge auch nicht bei 2 Grad „kippen“. Wir haben in Deutschland bzw. in Berlin aktuell heute Mitte Mai abendliche Temperaturen von 7 bzw. 8 Grad. Wir könnten auf der Nordhalbkugel gut 4 Grad mehr vertragen. Wir müssten weniger Heizen und hätten höhere Erträge in der Landwirtschaft und würden erhebliche Kosten an Energie einsparen. Ein Mehr an CO₂ ist ein Mehr für die Flora und Fauna der Erde und somit ein Mehr für den Menschen. Es erfrieren auf der Erde erheblich mehr Menschen, als diese an Hitze leiden.

Wenn ich also per Implikation verstanden habe, dass es keinen Klimawandel gibt, also keinen Wandel vom sich ewig wandelnden Klima und der Mensch keinen Einfluss auf das allgemeine Wettergeschehen hat, dann muss ich nicht alle physikalischen Berechnungsmodelle im Detail verstehen. Und es gibt auch Niemanden, der sie wirklich versteht. Es ist auf der ganzen Welt allgemein bekannt, dass weder der Mensch Einfluss auf das Klima noch das CO₂ einen Einfluss auf die Temperatur der Atmosphäre hat. Nur das IPCC, das PIK, unsere Regierung und die Anhänger der Klimasekte haben das noch nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Ich habe mit unzähligen Unternehmern im Bereich der Energiewirtschaft gesprochen, die unter vorgehaltener Hand mir alle erklären, dass sie an den „Quatsch“ nicht glauben würden, es wäre aber ein gutes Geschäft und man müsse eben seine Familie ernähren. Wenn ein Prof. Levermann von seinem Wissen überzeugt wäre, warum hat er dann die Fragen eines unbedarften Laien nicht aushalten können. Warum wollte er keine sachlichen dezidierten Antworten auf gutgemeinte Fragen geben?

Warum gibt es nun diese Theorie des „Klimawandels“? Weil Banken Provisionen daran verdienen mittels Zertifikate-Handel, weil unliebsame Konkurrenten wie Öl- und Gas und Kernenergie aus dem Feld gedrängt werden, weil es ein Geschäft ist mit dem Milliarden verdient werden. Und alle, die eine finanziellen Vorteil davon haben, blasen in das gleiche Horn der Klimaindustrie. Hier werden gleichermaßen staatliche wie private Strukturen eingebunden und natürlich auch Professoren dafür bezahlt, diese Theorie eines fiktiven Klimawandels zu vertreten. Ja. Das ist das älteste Gewerbe der Welt. Ich weiß.

Warum gibt es keine öffentliche Diskussionen zu diesem Thema? Es gibt lediglich Diskussionen, ob man mehr oder noch mehr zum Klimaschutz tun sollte. Es gibt aber keine kontroversen Fachdiskussionen, sieht man von wenigen Feigenblatt-Veranstaltungen einmal ab.

Wissenschaftliche Diskussionen verlangen stets, dass ein Diskurs bzw. eine Argumentation logisch und evident und ergebnisoffen sein muss, wenn sie zu relevanten Ergebnissen kommen will. Und eine solche breite öffentliche Diskussion findet in Deutschland nicht statt. Ich habe in den letzten Jahren weit über 1000 Menschen nach der Höhe des CO₂-Gehalts der Atmosphäre gefragt und geschätzt 99 % der Befragten konnten mir hier keine Antwort geben. Und unter den Befragten, war ein hoher Anteil an Studenten, Medizinern und Wissenschaftlern. Die meisten Befragten hatten nicht die geringste Vorstellung davon, was CO₂ überhaupt ist.

Wie kommt es, dass wenn man in vielen Kreisen das Thema Klima kontrovers oder nicht staatskonform anspricht, dass man automatisch für einen Rechtsradikalen gehalten wird? Woher kommt die Aggressivität unter den Vertretern der Klimasekte gegenüber den Klimawissenschaftlern? Wie kann es sein, dass man an immer mehr Häuserwänden den Satz lesen kann: „Klimaschutz jetzt! Nazis raus!“ Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Es ist interessant, dass wer sich wissenschaftlich mit dem Thema befassen will, in eine rechte Ecke gestellt wird. Es ist interessant, dass einem Hass entgegenweht, wenn man wissenschaftliche Fragen stellt.

Ich betrachte einen Menschen stets als Ganzheit und sehe, allein an dem aggressiven Reagieren von vermeintlich „fachkompetenten Personen“, dass es nicht um Wahrheit oder Aufklärung, sondern um Vertuschung und Lüge geht.

Wenn ich das Leibniz’sche „repräsentatio mundi“ zugrunde lege , bei dem ich vom Detail auf das Ganze schließen darf – weil sich in jedem Detail das Ganze repräsentiert – dann sehe ich wie jene Staatswissenschaftler, weil sie bereits das Detail leugnen, nicht das Ganz verstehen können, sofern sie überhaupt ein Erkenntnisbedürfnis haben.

Die hären Grundsätze, der modernen Wissenschaftstheorie, die die Nachkriegszeit nach 1945 prägten und die die Wissenschaft befreien sollten von einem totalitären politischen Missbrauch sind heute in Vergessenheit geraten. Die Grundsätze der Wissenschaftstheorie Poppers sind inzwischen unbekannt und den meisten, insbesondere den Studenten vollkommen bzw. die Studenten sind nicht mehr in der Lage, deren Gehalt gedanklich zu erfassen und zu reflektieren. Fragt man heute Studenten, die Wissenschaftstheorie oder Philosophie studieren und das habe ich getan, was sie von Poppers Falsifikationstheorie halten, so erhält man folgende Antwort: (sofern die Studenten überhaupt damit etwas anfangen können) Popper hätte sich geirrt. Er habe ja alle Theorien widerlegen, wollen, was ja

Heute halten sich die Systeme NGOs, Stiftungen, Berater, Institutionen, Kommissionen und last but not least leider auch Professoren.

Wenn in der Wissenschaft Begriffe verwandt werden, müssen entweder diese allgemeingültig verständlich sein bzw. sollten diese im Vorfeld eines Diskurses (neu) definiert werden.

Das EIKE-Forum ist ein Forum der wissenschaftlichen Aufklärung. Es ist staatlich unabhängig und erhält nach meinem Wissen keinerlei staatliche Zuschüsse. Es ist also im wahrsten Sinne des Wortes frei. Und wie ich EIKE verstanden habe, möchte EIKE nicht eine Klimareligion fördern, sondern dieser mit wissenschaftlichen Fakten den Boden entziehen. Daher sollte sich auf EIKE auch nur der äußern, der entweder wirklich ernstgemeinte Fragen zum Thema Klima hat oder tatsächlich mit fundiertem Wissen aufklären und zum Verständnis des Wettergeschehens beitragen will. Ich meinerseits versuche nicht Anhänger der Klimareligion zu bekehren, bzw. mit diesen in Austausch zu treten, weil ein Austausch zwischen Wissenschaft und Religion nur sehr eingeschränkt möglich ist. Ich trete also auch nicht in klimareligiösen Foren auf und versuche dort Aussagen zu widerlegen, weil ein solches Verhalten in einer Religionsgemeinschaft nur damit enden könnte, dass man auf irgendeinem Scheiterhaufen landen würde.

Eine Religion sucht keine Fakten, keine Aufklärung, keinen wissenschaftlichen Diskurs, sondern sie will bekehren, moralisieren, Aufklärung verhindern. Wissenschaft aber lebt davon, dass alles in Frage gestellt werden kann, dass man bestehende Theorie in Zweifel zieht. Sie will Irrtümer erkennen und der Wahrheit dienen und nicht irgendeiner politischen Idee oder Partei.

Damit keine weiteren Missverständnisse oder Fehlinterpretationen entstehen, möchte ich erklären, wie ich die Begriffe Klima und Klimawandel verwende. Der Begriff des „Klimawandels“ wie er heute allgemein verwandt wird, ist kein wissenschaftlicher, sondern ein politischer Begriff bzw. ein religiöser Begriff, da er so tut, als hätte es vor jenem „Klimawandel“ der letzten 180 Jahren keinen Klimawandel gegeben. Klima aber ist immer auch Wandel und schließt den Wandel im Begriff mit ein, so wie ein Schimmel das weiße Fell einschließt und deshalb nicht als weißer Schimmel bezeichnet werden muss.

Es ist allgemein bekannt, dass das Klima seit Bestehen der Erde einem ständigen Wechsel, einem ständigen Wandel unterzogen ist. Es gab in den letzten 4,5 Milliarden Jahren teilweise sehr heftige Änderungen mit hohen Amplituden und es gab Zeiten in den die Schwankungen, wenn man sich allein auf die Temperatur bezieht, geringeren Schwankungen von nur 1 bis 2 Grad unterlegen war. Vor vielen Millionen Jahren gab es Zeiten, in denen es 8 Grad wärmer war als heute und es ist, nicht bekannt, dass die Flora und Fauna darunter litt bzw. dass es aufgrund vermeintlicher Kipppunkte zu Klimakatastrophen führte. Die Zeiten, die für das Leben problematisch waren, waren eher die Zeiten, in denen die Temperaturen kühler waren. Was ich damit sagen will, ist, dass es bisher keine Klima-Statik gab. Der Umstand, dass sich Klima bzw. statistische Zusammenfassungen von jeweils 30 Jahren Wetter, änderten, war normal. Klima war also immer Klimawandel. Daher gibt es keinen neuen Wandel vom Klimawandel.

Der Begriff des Klimawandels taucht erstmals 1854 in der wissenschaftlichen Literatur auf, damals jedoch, um allgemeine klimatische Klimaänderungen in der Entwicklungsgeschichte der Erde zu erfassen. Er wurde nicht für kurze Zeitabschnitte verwandt, da es diese weder damals gab noch heute. Nach dem Ende einer kälteren Periode der jüngeren Vergangenheit (leichte Abkühlung), wurde eine sogenannte „Klimapause“ registriert, der im Grunde die Zeit von 1940 bis 1980 bzw. 1960 bis 1980 betraf. Man hatte damals Angst, dass sich das Klima abkühlen könnte und die Menschheit vor einer neuen Eiszeit stehen könnte. In dieser Phase wurde auch diskutiert, ob CO₂ und der Mensch bei einer solchen Veränderung eine Rolle spielen könnte oder ggf. sogar ursächlich war. Die Bevölkerungsexplosion auf der Erde und damit auch die Produktion von CO₂ in einem nennenswerten Maße begann jedoch erst nach 1960 und trotz Anwachsen des CO₂ gab es keine entsprechende Relation zwischen Temperatur eines Klimas in einer Region und dem entsprechendem Gehalt an CO₂. Der Begriff des „menschengemachten Klimas“ tauchte dann erstmals 1979 auf und wurde in den 80er Jahren ab 1983 forciert. Damals jedoch zweigleisig. Es gab Wissenschaftler, die der Auffassung waren, dass das zusätzliche CO₂ erwärmen könnte, wie es auch Wissenschaftler gab, die der entgegengesetzten Auffassung waren. Da den 80er Jahren eine Zeit einer geringen Abkühlung vorausging, hatte die Erdöl verarbeitende Industrie die Verbreitung der These gefördert, dass CO₂ die Atmosphäre erwärmen könnte, um sich damit in ein moralisch besseres Licht zu setzen. Die Lobby der Atomindustrie vertrat die entgegengesetzte Auffassung und die Rüstungsindustrie finanzierte ein Teil der entsprechenden Forschungsarbeiten.

Wenn man zugrunde legt, dass das Klima, wie vorweg geäußert, sich immer in Veränderung befand, immer ein chaotischer, zufälliger Prozess war, der durch unendlich viele Ursachen determiniert ist, bedurfte es keinen Grund, diesen Begriff des Klimas, der Änderungen, Umbrüche und jeden Wandel und alle periodischen Schwankungen bereits einschloss mit einem neuen Begriff zu belegen, da damit keine neue inhaltliche Aussage verbunden wurde.

Das Motiv den Begriff des „Klimawandels“ zu prägen und zu verwenden, hat also einen anderen Hintergrund, einen politischen und man muss ergänzen, auch einen religiösen. Der Begriff hat Fahrt aufgenommen zu Beginn der 90er Jahre, als man wieder ein allgemeines neues Feindbild brauchte. Er wurde finanziell angetrieben bzw. gesponsert. Aus diesen Gründen habe erklärt, dass es „keinen Klimawandel“ gibt, weil sich das Klima immer gewandelt hat.

Wenn ich die fehlende Korrelation zwischen CO₂-Gehalt der Luft und der Temperatur feststelle. dann ist also auch CO₂ von dem Vorwurf befreit, Einfluss auf das Klima zu haben. Eine Korrelation wäre zwar kein Beweis für einen Zusammenhang, aber es gibt nicht einmal diese Korrelation.

In Lexika, die älter als 60 Jahre sind, wird man den Begriff Klimawandel vergeblich suchen, weil – obwohl Temperaturänderungen bekannt waren – er weder relevant noch politisch motiviert war. Der CO₂ Gehalt der Atmosphäre ist periodischen Schwankungen unterworfen, was auch bekannt ist, daher wird er in den Lexika der letzten 100 Jahre bereits mit der Spanne von 0,03 % bis 0,04 % angegeben. Es hängt oft davon, wo man ihn gemessen hat (in der Stadtmitte, am Stadtrand oder nahe einem Industriegebiet etc.).

Auch, wenn wir in den letzten 10 Jahren hier eine Änderung von 0,038 % zu 0,0425 % erfahren haben, fehlt genau für diese 10 Jahre auch wiederum die Korrelation in der Anpassung der Temperatur, die eben seit jener Klimakonferenz 2015 nicht mehr gestiegen ist. Was für ein Pech für die Klimasekte müsste man sagen. Aber die nimmt diese Tatsache, diese Gotteslästerung der Natur, gar nicht zur Kenntnis.

Jeder der die deutsche Sprache versteht und logisch denken kann, sollte erkennen, dass es weder einen Klimawandel gibt noch einen Einfluss von CO₂ auf das Klima. Wenn ich das erkannt habe, brauche ich mir die Frage nicht mehr stellen, ob der Mensch ein mittels CO₂ und Methan etc. einen vermeintlichen Einfluss auf das Klima hat oder nicht, weil das, wie gerade dargestellt, logisch, formallogisch ausgeschlossen ist mittels einer einfachen Implikation: wenn – dann. Es können nicht zwei entgegengesetzte Aussagen gleichzeitig gültig sein.

Wenn erkannt ist, dass CO₂ keinen Einfluss auf das Klima hat, erübrigt sich die Frage, ob die Menge CO₂, die die Menschheit produziert, Einfluss hat. Wer weiß, was eine logische Implikation, der kommt nicht umhin, das anzuerkennen. Wenn Fakten genannt werden, kann nicht die Antwort sein, dass man auf die Fakten nicht eingehen muss, weil man sein Gegenüber für einen Laien hält, oder ihm unterstellt er wäre kein Wissenschaftler oder Professor. In einer logischen Implikation spielt der vermeintliche Ausbildungsgrad keine Rolle. Entweder ein Sachverhalt ist schlüssig, logisch, wiederholbar und verifizierbar oder er ist es nicht.

Wer auf dem Gebiet der Wissenschaften, insbesondere der Physik oder des Klimas, sich einen Professorentitel erworben hat und die Theorie oder religiöse Auffassung vertritt, dass wir einen Klimawandel haben (Vgl. meine Definition), dass CO₂ ursächlich für eine Erwärmung ist und dass es einen menschlich relevanten Einfluss auf das Klima gibt, was für ein Motiv sollte dieser Professor haben, wenn nicht ein finanzielles? Es gibt unzählige Professoren, die sich dafür bezahlen lassen, falsche Theorien zu verbreiten, weil sie es a) nicht besser wissen oder eben b) sich eben dafür bezahlen lassen. Und das ist in der Klimawissenschaft nicht anders als in anderen Wissenschaften. Wer sich der Klimareligion zuordnet und den Mensch verantwortlich hält, für einen Klimawandel, den es nicht gibt, der sollte sich in seinen religiösen Netzwerken äußern, aber er muss wissen, dass er hier in einem Forum der wissenschaftlichen Aufklärung und des ernstgemeinten Diskurses nur als bezahlter Störenfried wahrgenommen werden kann, und er ja auch weiß (Intelligenz vorausgesetzt), dass er als bezahlter politischer Gegner gegen den Menschen und sein Bedürfnis nach Aufklärung und Bildung operiert.

Die Hauptfragen zum Thema eines vermeintlichen „Klimawandels“ sind jedoch seit geschätzt 50 Jahren längst geklärt. Wir müssen sie nicht immer wiederholen, da längst bewiesen wurde, da es keine Korrelation zwischen CO₂ und Temperatur eines jeweiligen Wettergeschehens von 30 Jahren in einer Region, genannt Klima gibt.

Man braucht nicht 1.000 Begründungen, um einen falsche These – z.B. die, der Existenz einen seit 180 Jahren auftretenden Wandel des Klimas –  zu widerlegen. Es genügt ein einziger Beweis, der allein mit diesem Mangel an Korrelation erbracht ist. Jede Theorie hat eine grundsätzliche Statik. Und wenn ich einen wesentlichen Grundpfeiler einer (falschen) Theorie streichen muss, dann ist die (falsche) Theorie in ihrer Gesamtheit damit widerlegt und tempi passati.

Wenn uns also nicht auf die Personen konzentrieren, die dieses oder jenes geäußert haben, sondern auf den Inhalt von Aussagen beschränken, dann können wir auch in der Sache weiterkommen. Und unsere Sache besteht ja darin, die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis zu setzen, dass eben die Theorie eines plötzlichen „Klimawandels, eines menschlichen Einflusses und einer maßgeblichen Rolle von CO₂“ falsch ist bzw. alle Bestandteile dieser falschen Theorie falsch sind.

Unsere Frage muss es sein, was können wir tun, um die zweifelsfrei offensichtliche Klimalüge als Lüge der breiten Öffentlichkeit deutlich zu machen. Wie können wir jene 50 bis 70 % erreichen, die auf die staatlich geförderten Lügen hereinfallen?

Wir sind uns bewusst, dass wir hier gegen eine „Religion“ ankämpfen müssen. Daher sollte die Klärung dieser Frage – wie wir die Öffentlichkeit erreichen können – , eine der Hauptaufgaben von EIKE sein, gegen diese existentielle Lüge anzugehen, die aktuell mit dafür verantwortlich ist, dass der deutschen Wirtschaft bzw. der deutsche Gesellschaft ein massivster Schaden zugefügt wird. Und wenn der deutschen Wirtschaft – von der wir alle leben – dann wird jedem, der in Deutschland ein Schaden mit der Klimalüge zugefügt, egal, ob er selbständig, Angestellter oder Beamter ist. Wir müssen so aufklären, dass auch jedem Mitarbeiter im Staatsapparat, jedem Polizeibeamten, jedem Mitarbeiter eines Nachrichtendienstes bewusst werden muss, dass wir im Grunde auch seine Interessen vertreten, wenn wir uns für Vernunft und Wissenschaft einsetzen.

Die DDR, aus der ich komme, konnte am Ende nur ohne Gewalt zusammenbrechen, weil zu einem bestimmten Zeitpunkt, eine Mehrheit der Menschen nicht mehr hinter dem System stand und dazu zählte in der untergehenden DDR letztendlich auch der Staatsapparat selbst, der sukzessive still die Seiten gewechselt hatte. Damals gab es glücklicherweise einen Mann wie Gorbatschow, der den Zusammenbruch bereits 1985 einleitete und systemkritischen Menschen den Rücken stärkte, infolgedessen auch die Staatsführung der DDR selbst zerrissen wurde. Wir können daraus lernen.

Wir sollten eine weitere Form bzw. ein weiteres Podium finden, wie wir direkt in der Öffentlichkeit uns bekannte Fakten öffentlich machen können, die nur in diesem Kreis von EIKE als selbstverständlich angesehen werden. Wie können wir Menschen erreichen, die schwankend sind, die ehrliche, offene Fragen haben. Das ist unsere Zielgruppe.

Wie kommen wir mit Diskussionen in die digitalen Kanäle und Netzwerke? Wir bräuchten Interviewpartner, die auf YouTube, TikTok und wie die Kanäle alle heißen, auf humorvolle und leichtverständliche Art und Weise permanent präsent sind. Und das ununterbrochen, rund um die Uhr.




COPE: Der gegenläufige Obliquitäts-Präzessionseffekt

Dr. John A. Parmentola

[COPE steht als Abkürzung für die Bezeichnung des Phänomens im Original: Countervailing Obliquity–Precession Effect. Erklärung im Artikel. A. d. Übers.]

Die gängige Diskussion über den orbitalen Klima-Antrieb konzentriert sich in der Regel auf geringe Veränderungen der global gemittelten jährlichen Sonneneinstrahlung. Diese Sichtweise kann jedoch einen wichtigen physikalischen Effekt verschleiern, der sich aus der Geometrie der Umlaufbahn selbst ergibt.

Die erste wichtige Tatsache ist, dass sich die global gemittelte jährliche Sonneneinstrahlung der Erde über epochale Zeitskalen hinweg nur sehr wenig ändert. Dies liegt daran, dass die große Halbachse der Erdumlaufbahn nahezu konstant bleibt – eine erhaltungsfreie Größe des Zweikörperproblems. Die gesamte in das Erdsystem eintretende jährliche Sonnenenergie bleibt daher annähernd konstant, selbst wenn sich Präzession und Neigung verändern.

Die zweite wichtige Tatsache ist, dass die Arktis eine sehr starke saisonale Asymmetrie aufweist. Wenn man das Umlaufjahr in zwei halbjährliche Energiekennzahlen unterteilt, ist die Sonneneinstrahlung in der Arktis in der zweiten Jahreshälfte (grob gesagt Spätsommer–Herbst–Winter) abzüglich der Sonneneinstrahlung in der ersten Jahreshälfte (grob gesagt Spätwinter–Frühling–Sommer) über epochale Zeitskalen hinweg beständig groß und negativ.

Diese beiden Tatsachen haben unmittelbar eine wichtige physikalische Konsequenz. Wenn die global gemittelte jährliche Sonneneinstrahlung der Erde nahezu konstant bleibt, während sich in der Arktis eine große negative saisonale Asymmetrie entwickelt, muss es an anderer Stelle im Klimasystem eine ausgleichende positive Asymmetrie geben, eben weil die global gemittelte jährliche Sonneneinstrahlung nahezu konstant bleibt. Diese ausgleichende Asymmetrie tritt vor allem in der tropischen Zone auf – denn dort befindet sich die Wärme.

Diesen Effekt bezeichne ich als „Countervailing Obliquity–Precession Effect“ (COPE). COPE beschreibt asymmetrische halbjährliche Sonneneinstrahlung und Energiekanäle in der Umlaufbahn, die sich aus den gekoppelten Effekten von Präzession und Neigung ergeben. Die tropischen und arktischen Zonen reagieren sehr unterschiedlich, weil sie sich in ihren materiellen Umgebungen grundlegend unterscheiden.

In der arktischen Zone wird die Klimareaktion von der Unterdrückung der Schmelzschwelle, der Schneeakkumulation und der saisonalen Abkühlung dominiert. In der tropischen Zone wird die Reaktion von der langfristigen Energieakkumulation über den Ozeanen, der Verdunstung, der Speicherung latenter Wärme und dem Transport von Luftfeuchtigkeit dominiert. Somit erzeugt COPE gegenläufige thermodynamische Tendenzen: – Abkühlung der Arktis und Unterdrückung der Schmelze, – gekoppelt mit tropischer Energieakkumulation und der Erzeugung latenter Wärme.

Dieser Effekt scheint auch im aktuellen Klimasystem messbar zu sein. Anhand von CERES-Satellitenbeobachtungen, die im Rahmen des gleichen orbitalen Halbjahreszeitraums analysiert worden sind, scheint die Asymmetrie in der tropischen Zone im gegenwärtigen Klimasystem messbar zu sein. Die Analyse legt nahe, dass im Jahresdurchschnitt etwa 1 W/m² der asymmetrischen Strahlungskraft die Reflexion und die ausgehende Langwellenstrahlung überstanden hat und in den letzten rund zwei Jahrzehnten in das Klimasystem der tropischen Zone eingetreten ist. Diese zurückgehaltene Energie muss dann auf die Wärmespeicherung im Ozean, die Verdunstung, den atmosphärischen Transport, die Wolken und Prozesse in den hohen Breitengraden aufgeteilt werden.

COPE verbindet somit potenziell: – die Umlaufbahngeometrie, – den hydrologischen Transport, – den Abtransport latenter Wärme, – die Abkühlung der Arktis, – die Entwicklung des Meeresspiegels – sowie die klimatischen Übergänge zwischen Glazial- und Interglazialphasen durch eine anhaltende asymmetrische Umlaufbahngeometrie, die heute messbar zu sein scheint.

Die weiter reichende Schlussfolgerung lautet, dass der Umlaufbahnantrieb das Klima weitaus stärker durch eine strukturierte saisonale und latitudinale Energieverteilung beeinflussen könnte als allein durch vergleichsweise geringe Veränderungen der global gemittelten jährlichen Sonneneinstrahlung.

Zwei Abbildungen veranschaulichen diesen Effekt deutlich:

Die obige Grafik zeigt die beiden asymmetrischen halbjährlichen Energieakkumulationskanäle EH1 und EH2 an der Obergrenze der Atmosphäre (TOA) in der tropischen Zone (TZ), gemessen relativ zu einem Minimum, das vor etwa 4.600 Jahren auftrat. Während des größten Teils der aktuellen Epoche übersteigt der Kanal der zweiten Jahreshälfte, EH2, den der ersten, EH1, was die beobachtete Asymmetrie bis in 1.000 Jahre hinein erzeugt; dann wird er null sein und sich zu einer Dominanz von EH1 verschieben. Die mit EH1 verbundene Energieablage pro 100 Jahre wird sich an der TOA in der TZ über 3.000 Jahre hinweg linear verdoppeln.

Die obige Grafik zeigt die beiden asymmetrischen Kanäle der Sonneneinstrahlung in der arktischen Zone (AZ), C1 und C2, welche die Schmelze unterdrücken. Dieser Effekt lässt sich am besten anhand der künftigen Veränderungen von C1 und C2 charakterisieren, die auf einen anhaltenden Rückgang der Sonneneinstrahlung bei C1 (Sommer) und einen leichten Anstieg der Sonneneinstrahlung bei C2 (Winter) hindeuten. C1 wird in etwa 4.000 Jahren um etwa 5 W/m² abnehmen.

Zusammen zeigen diese Grafiken eine gekoppelte Orbital-Klima-Struktur, die möglicherweise einen Teil der fehlenden thermodynamischen Verbindung zwischen orbitaler Antriebskraft und der Entwicklung von Glazial- und Interglazialphasen darstellt. Auf diese Weise könnte COPE dazu beitragen, die Orbitalgeometrie mit hydrologischem Transport, latenter Wärmeabgabe und Veränderungen des Meeresspiegels zu verknüpfen und gleichzeitig traditionelle theoretische Erklärungen nach Milankovitch zu ergänzen.

Ein ungewöhnlicher Aspekt von COPE ist, dass es orbital-klimatische Phänomene über die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Klimaentwicklung hinweg durch eine anhaltende orbital-geometrische Asymmetrie verbindet, die derzeit messbar ist.

Weitere Details zu diesem Effekt und seinen möglichen Folgen findet man hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/13/cope-the-countervailing-obliquity-precession-effect/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Solarenergie auf dem absteigenden Ast, Kohle weiterhin stark

Von den Energy Bad Boys and Mitch Rolling

Am Dienstag, dem 10. März, zerstörte ein Tornado der Stärke EF-1 die Solaranlagen „Dunns Bridge Solar I“ und „Dunns Bridge Solar II“, die der Northern Indiana Public Service Company (NIPSCO) gehören. Die Anlagen außerhalb von Wheatfield in Indiana verfügten über 2,4 Millionen Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 700 Megawatt (MW) und sollen Berichten zufolge 1 Milliarde US-Dollar gekostet haben – etwas mehr als 1.400 US-Dollar pro Kilowatt (kW).

NIPSCO gab im Anschluss daran folgende Erklärung ab:

Am Abend des 10. März, während NIPSCO das Unwetter aktiv überwachte und auf sturmbedingte Stromausfälle in unserem Versorgungsgebiet reagierte, wurden Schäden an den Solaranlagen „Dunns Bridge I“ und „Dunns Bridge II“ in den Landkreisen Starke und Jasper festgestellt. Unser Team verfolgte den Sturm in Echtzeit und begab sich vor Ort, um die Lage zu beurteilen und zu reagieren, sobald dies sicher möglich war. Trümmerteile aus dem Schaden könnten sich verschoben haben, und wir arbeiten daran, das Gebiet sicher abzusperren, den Schaden zu begutachten und proaktiv mit der Bevölkerung zu kommunizieren.

Wir sind uns bewusst, dass Fragen und Bedenken hinsichtlich möglicher Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit den Schäden am Solarpark bestehen können. Bedenken hinsichtlich der Auswaschung von Solarmodulen wurden in branchenführenden Forschungsarbeiten gründlich untersucht. Sie zeigen, dass das Risiko äußerst gering ist. Insgesamt belegen die verfügbaren Erkenntnisse, dass sowohl kristalline Silizium- als auch Dünnschicht-PV-Module (d. h. Photovoltaikmodule) kein nennenswertes Risiko für die Umwelt oder den Menschen durch Auswaschung darstellen, selbst wenn sie beschädigt sind.

Der stellvertretende Leiter der Sheriff-Behörde von Jasper County Brandon Napier erklärte: „Was die Zugbahn des Tornados angeht, der hier durchgefegt ist: Östlich der Stadt befinden sich mehrere große Solarparks. Der Tornado ist direkt durch einen dieser Solarparks gezogen und hat dort zahlreiche Solaranlagen aus dem Boden gerissen.“

Zwar wurden die Solarmodule durch den Tornado beschädigt, doch liegen uns keine Berichte über Schäden am nahegelegenen Kraftwerk R.M. Schahfer vor, einem 950-MW-Kohlekraftwerk, dessen Stilllegung NIPSCO für Ende 2025 geplant hatte. Es ist jedoch weiterhin in Betrieb dank einer vom US-Energieministerium erlassenen Anordnung gemäß § 202(C), die den Weiterbetrieb des Kraftwerks vorschreibt. Klicken Sie auf die Karte unten, um die von uns diese Woche erstellte benutzerdefinierte Google-Karte der Anlagen zu erkunden.

Diese Woche wollten wir die Gelegenheit nutzen, mehr über NIPSCO zu erfahren und einige Daten mit unseren Lesern zu teilen, insbesondere angesichts unserer jüngsten Recherchen in diesem Bundesstaat.

In diesem Artikel werden wir die Kosten der zerstörten Solaranlage im Vergleich zum nahegelegenen Kraftwerk R.M. Schahfer untersuchen und anhand einiger interessanter Daten von S&P Global beleuchten, wie sich die Energiekosten im Versorgungsgebiet von NIPSCO als Reaktion auf Veränderungen im Kraftwerkspark des Unternehmens entwickelt haben.

Implikationen der Zerstörung

Laut S&P Global wurden die Solarkraftwerke in Dunns Bridge errichtet, um „das Ziel von Northern Indiana Public Service zu unterstützen, bis 2028 vollständig aus der Kohle auszusteigen und die CO₂-Emissionen bis 2030 um mehr als 90 Prozent gegenüber dem Referenzwert von 2005 zu senken, wie der Energieversorger mitteilte.“

Diese Situation wirft mehrere Fragen auf:

• Wenn der Klimawandel zu extremeren Wetterbedingungen führt, wie kann es dann sinnvoll sein, Kohlekraftwerke stillzulegen und Energieerzeugungsanlagen wie Solaranlagen zu bauen, die durch extremes Wetter zerstört werden?

• Erhöhen die Ziele des Unternehmens zur Abkehr von der Kohle und zur Emissionsreduzierung das Risiko des Unternehmens, Kosten im Zusammenhang mit Wetterereignissen zu tragen, und warum sollten die Stromkunden mit diesen zusätzlichen Kosten belastet werden?

• Gab es Schäden am Kohlekraftwerk R.M. Schahfer oder an der Batteriespeicheranlage vor Ort in Dunns Bridge?

• Welche Art von Versicherungspolice besteht für die Solaranlage, und welchen Selbstbehalt müsste das Unternehmen gegebenenfalls zahlen?

• Welche Haftung, wenn überhaupt, hat das Unternehmen für die Sanierung des Standorts und der umliegenden Gebiete?

• Inwiefern liegt all dies im besten Interesse der Stromkunden?

Wir haben NIPSCO über deren 24-Stunden“-Medienhotline kontaktiert und um diese Informationen gebeten, doch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatten sie unsere Anfrage noch nicht beantwortet, und wir bezweifeln ernsthaft, dass sie dies noch tun werden.

Dies sind jedoch Fragen, die das Unternehmen am 24. März vor der Indiana Utility Regulatory Commission bei der geplanten Anhörung zum Thema bezahlbare Energie beantworten muss. Sie können unseren Fragen ausweichen, aber gegenüber den Regulierungsbehörden sollten sie besser reinen Tisch machen.

Die Kosten der durch einen Tornado beschädigten Solaranlage

Seien wir einmal äußerst unnachsichtig und betrachten wir die erwarteten Stromgestehungskosten (LCOE) der Solaranlage über ihre prognostizierte Nutzungsdauer von 25 Jahren sowie über ihre tatsächliche, durch einen Tornado verkürzte Lebensdauer.

Dunns Bridge I nahm im Juni 2023 den Strombetrieb auf und erzeugte bis Dezember 2025, dem letzten Monat, für den Daten vorliegen, insgesamt 1,3 Millionen Megawattstunden (MWh). Dunns Bridge II nahm im Januar 2025 den Betrieb auf und erzeugte bis Dezember 812.439 MWh Strom, was einem Kapazitätsfaktor von 21,3 Prozent entspricht.

Wir haben die LCOE für zwei Zeiträume berechnet: einen Lebenszyklus von 25 Jahren, eine branchenübliche Annahme, und einen Lebenszyklus von 2 Jahren, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass die Anlage sehr früh in ihrem Lebenszyklus zerstört wurde. Die Ergebnisse entsprechen in etwa unseren Erwartungen. Unsere geschätzten subventionierten Kosten über 25 Jahre entsprechen in etwa den von S&P Global gemeldeten PPA-Kosten für die Anlagen, einschließlich Subventionen.

Da die LCOE der Berechnung der Kosten für das Fahren Ihres Autos über die Anzahl der gefahrenen Meilen ähnelt: Wenn Ihr Auto nach zwei Jahren den Geist aufgibt, obwohl Sie erwartet hatten, es 10 Jahre lang zu fahren, steigen die Kosten pro Meile offensichtlich. Aus diesem Grund steigen die Stromkosten der Anlagen Dunns Bridge I & II in dieser Analyse sprunghaft und erreichen subventionierte Kosten von 289,61 $ pro MWh sowie nicht subventionierte Kosten von 405,09 $ pro MWh.

Ist das ein fairer Vergleich? Wahrscheinlich nicht, denn die Solaranlage war mit ziemlicher Sicherheit versichert und wird nach der Sanierung des Geländes wahrscheinlich wieder aufgebaut. Die Frage ist: Wie hoch sind die Kosten für die Sanierung und den Wiederaufbau, wie hoch ist die Selbstbeteiligung der Versicherung für die beschädigte Anlage und wer muss dafür aufkommen?

Es ist eine Sache, wenn das alte Dach Ihres Hauses durch einen Hagelsturm zerstört wird (Glück gehabt), denn dann bekommen Sie ein neues Dach für einen Bruchteil der tatsächlichen Wiederbeschaffungskosten. Aber es ist etwas ganz anderes, wenn ein brandneues Dach zerstört wird, denn dann haben Sie das „Privileg“, den Selbstbehalt zu zahlen, nur um Ihr neues Dach zurückzubekommen.

Genau in dieser Situation könnten sich die Stromkunden von NIPSCO am Ende wiederfinden.

Die Kosten des nahegelegenen Kohlekraftwerks

In unserer bevorstehenden LCOE-Studie für Reliable Energy Inc. in Indiana haben wir festgestellt, dass das Kraftwerk R.M. Schahfer das teuerste Kohlekraftwerk des Bundesstaates war, was in erster Linie auf die sehr hohen Brennstoffkosten am Kraftwerk (50 $ pro MWh) zurückzuführen war.

Die aktuellsten verfügbaren Daten von S&P Global vom Dezember 2025 zeigen jedoch, dass die Brennstoffkosten bei etwa 27 $ pro MWh lagen, was die Wirtschaftlichkeit des Kraftwerks erheblich verbessert, obwohl dies möglicherweise darauf zurückzuführen ist, dass das Unternehmen davon ausgegangen ist, dass das Kraftwerk zum Jahresende stillgelegt wird anstatt weiterbetrieben werden zu müssen.

Bei 70 $ pro MWh ist das Schahfer-Kraftwerk über eine Lebensdauer von 25 Jahren wettbewerbsfähig gegenüber subventionierter Solarenergie, günstiger als die nicht subventionierten Kosten über 25 Jahre und ein Schnäppchen im Vergleich zu unserem zugegebenermaßen ungünstigen Vergleich mit der tatsächlichen Lebensdauer der Anlage von 2 Jahren.

Natürlich berücksichtigt diese Analyse nicht einmal die Notstromversorgung oder andere versteckte Kosten, die mit der Unterbringung der Solaranlagen verbunden sind. Würden wir dies tun, wäre das Schahfer-Kraftwerk der klare Sieger, selbst im Vergleich zu den subventionierten Kosten von Solarmodulen.

Das sich wandelnde Erzeugungsprofil von NIPSCO

Die Solaranlagen von NIPSCO in Dunns Bridge sind Teil eines größeren Trends weg von der Stromerzeugung aus Kohle hin zu Erdgas, Stromkäufen auf dem MISO-Markt und in zunehmendem Maße zu eigenen Wind- und Solaranlagen oder Stromabnahmeverträgen (PPAs).

Dieser Trend fiel mit einem massiven Anstieg der geschätzten Tarifbasis der Versorgungsunternehmen zusammen. Daten von S&P Global zeigen, dass sich die Tarifbasis von NIPSCO seit 2016 mehr als verdoppelt hat. Sie werden feststellen, dass die Tarifbasis von 2000 bis 2010 inflationsbereinigt im Wesentlichen unverändert blieb. Dies liegt daran, dass sich die Tarifbasis von Stromversorgungsunternehmen eigentlich stabilisieren sollte, da sich ihre Vermögenswerte im Laufe der Zeit abschreiben.

Der Aufwärtstrend beim Wachstum der Tarifbasis führte zu höheren Tarifen. Leider sind wir noch dabei, unsere Datenbank mit historischen Versorgungstarifen aufzubauen, sodass wir nur über Daten ab 2012 verfügen. In diesem Zeitraum stiegen die Stromtarife von NIPSCO für alle Sektoren um 38 Prozent.

Es ist auch interessant zu untersuchen, worauf das Wachstum der Tarifbasis zurückzuführen ist. Mitte der 2000er und 2010er Jahre wurde das Ausgabenwachstum bei NIPSCO von den Ausgaben für die Stromerzeugung getragen. Ab etwa 2018 begannen jedoch die Ausgaben für Übertragung und Verteilung zu steigen, während die Ausgaben für die Stromerzeugung 2021 zurückgingen, sich 2024 jedoch wieder leicht erholten.

Diese Grafik stützt einige der Aussagen der Studie des Lawrence Berkeley National Laboratory (LBNL), wonach seit 2020 nicht die Erzeugungskosten, sondern die Kosten für Übertragung und Verteilung zu einem Anstieg der Strompreise geführt haben. Es ist jedoch auch anzumerken, dass die obige Grafik darauf hindeutet, dass die LBNL-Studie möglicherweise erhebliche Steigerungen der Erzeugungskosten vor 2020 außer Acht lässt.

Eine Anmerkung zu Fragen der Sanierung und Kontamination – unsere Meinung dazu

Fotos der zerbrochenen Module haben in den sozialen Medien Befürchtungen hinsichtlich möglicher Umweltschäden geschürt, weil giftige Chemikalien aus den zerbrochenen Modulen in den Boden und das örtliche Grundwasser sickern könnten.

Wir möchten die Anwohner daher dazu ermutigen, sich keine allzu großen Sorgen darüber zu machen, dass Chemikalien aus den Modulen in den Boden oder das Wasser gelangen könnten. Photovoltaikmodule bestehen größtenteils aus Glas, und die geringen Mengen an giftigen Stoffen, wie beispielsweise das beim Löten verwendete Blei stellen kein nennenswertes Risiko dar, weil sie nur in geringen Mengen vorhanden sind und es wahrscheinlich keinen realistischen Expositionsweg für den Menschen gibt.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Dosis das Gift macht. Eine zu hohe Dosis Paracetamol kann tödlich sein; eine geringe Dosis hingegen nicht.

Zwar machen wir uns keine allzu großen Sorgen darüber, dass Chemikalien aus den Modulen auslaufen könnten, doch das Glas bereitet uns Kopfzerbrechen. Glas gilt zwar allgemein nicht als giftig, doch Glasscherben, die über benachbarte Grundstücke verstreut sind, stellen dennoch ein Problem dar. Der Sturm hat Trümmer wahrscheinlich weit über das Solargelände hinaus geweht, was für Landwirte in der Umgebung zu Problemen führen könnte, insbesondere wenn sie Wurzelgemüse anbauen.

Anekdotischen Berichten zufolge kaufen große Kartoffelabnehmer aus genau diesem Grund keine Kartoffeln von Erzeugern, die sich im Umkreis von einer Meile um eine Glasrecyclinganlage befinden. Mit anderen Worten: Die eigentliche Sorge gilt hier nicht der chemischen Kontamination, sondern den Trümmern.

NIPSCO sollte auf jeden Fall für die Kosten der Beseitigung des durch ihre Solarmodule verursachten Schutts aufkommen, aber wir möchten den Anwohnern auch die Gewissheit geben, dass dieser Vorfall wahrscheinlich kein Gesundheitsrisiko darstellt.

Schlussfolgerung

Es gibt viele Dinge, die bei einem Tornado beschädigt werden, aber unsere Kraftwerke sollten nicht dazu gehören.

Der Ausfall der Solaranlagen Dunns Bridge I & II durch einen Tornado der schwächsten Kategorie sollte den politischen Entscheidungsträgern und Regulierungsbehörden in Indiana zu denken geben: Die Stilllegung von regelbaren thermischen Kraftwerken zugunsten weniger robuster Wind- und Solaranlagen ist kein kluger Schachzug.

Ehrlich gesagt sollte die Trump-Regierung Unternehmen wie NIPSCO scharf kritisieren, weil sie ihre freiwilligen Dekarbonisierungsversprechen weiter verfolgen, während die Stromrechnungen steigen und die Nachfrage aufgrund von Rechenzentren in die Höhe schießt. Ein paar bissige Tweets könnten viel dazu beitragen, dass Führungskräfte der Energieversorger und ihre Wall-Street-Investoren verstehen, dass sie das Stromnetz nicht länger auf Kosten der normalen Amerikaner „grünwaschen“ können.

Link: https://climaterealism.com/2026/05/solar-scattered-coal-still-standing/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers hierzu: Zwar gibt es bei uns nicht in diesem Ausmaß Tornados, wohl aber Unwetter aller Art, die zu Schäden führen. Weil davon auszugehen ist, dass die Problematik hierzulande den obigen Ausführungen gleicht, wurde dieser Beitrag hier übersetzt.

 




Schwierigkeiten bei NuScale Power und Fermi America

Kennedy Maize, MasterResource

„Die Übertreibungen im Energiesektor und der Massenwahn zeigen sich sowohl bei NuScale Power als auch bei Fermi America. Blasen platzen.“

NuScale Power, der am weitesten fortgeschrittene US-Anbieter kleiner modularer Kernreaktoren, und Fermi America, ein politisch gut vernetztes Unternehmen, das den Bau des vielleicht größten Reaktorprojekts in den USA plant, um ein riesiges Rechenzentrum in Texas mit Strom zu versorgen, haben beide kürzlich schwere, möglicherweise existenzbedrohende Rückschläge erlitten. NuScale und Fermi, beide börsennotiert, mussten angesichts schlechter Finanzergebnisse, fragwürdiger Managemententscheidungen und Angriffen durch die „Wölfe der Wall Street“, Leerverkäufer sowie Vorwürfe des Wertpapierbetrugs einen Einbruch ihres Aktienwerts hinnehmen.

NuScale Power

Das in Oregon ansässige Unternehmen NuScale Power (NYSE:SMR) ist der einzige Anbieter fortschrittlicher Reaktoren in diesem neuen Markt, dessen Entwurf von der US-Atomaufsichtsbehörde (Nuclear Regulatory Commission) genehmigt worden ist, was ihm einen „First-Mover“-Vorteil verschafft. Außerdem nutzt das Unternehmen die bekannte und gut erforschte Technologie der druckwassergekühlten Leichtwasserreaktoren, die seit Jahrzehnten größtenteils erfolgreich im Einsatz ist. Zu den Großaktionären von NuScale zählt zudem der in Texas ansässige Energie- und Baukonzern Fluor Corp.

„Betrachtet man jedoch die Aktienentwicklung der letzten sechs Monate, sieht das Unternehmen nicht wie ein Unternehmen mit einem First-Mover-Vorteil aus“, kommentiert The Motley Fool, eine Online-Plattform für Anlageanalysen.

Fluor stößt seine SMR-Aktien ab – eine Strategie, die das Unternehmen im Februar offiziell bekanntgab, die aber offenbar schon vorher in vollem Gange war. Im Februar verkaufte Fluor 71 Millionen SMR-Aktien und erzielte damit einen Erlös von 2 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen plant, die verbleibenden 40 Millionen Aktien in diesem Quartal zu veräußern.

Bei der Bewertung der Geschäftsaussichten von NuScale stellte Seeking Alpha fest, dass die „Aktie im Verhältnis zu ihren Fundamentaldaten überbewertet erscheint, da die kurzfristigen Umsätze begrenzt sind und es noch lange dauern wird, bis eine nennenswerte Kommerzialisierung erreicht wird“. Die Aktien wurden zuletzt bei etwa 12 US-Dollar pro Aktie gehandelt, nicht viel höher als beim Börsengang Ende 2020. Der Höchststand für SMR wurde im vergangenen Juli erreicht, als die Aktien bei 50 US-Dollar notierten.

Auch die Vereinbarung von NuScale mit dem etwas mysteriösen Unternehmen ENTRA1, dem „globalen strategischen Partner“ des Unternehmens, lässt Zweifel an der Zukunft von NuScale aufkommen. Laut Seeking Alpha sah der Vertrag mit ENTRA1 „eine Zahlung in Höhe von rund 507,4 Millionen Dollar“ an das Unternehmen vor – eine atemberaubende Summe, wenn man bedenkt, dass NuScale noch nie auch nur annähernd einen Gewinn erzielt hat.

Simply Wall Street kommentierte: „In den letzten Monaten sah sich NuScale Power einer Reihe von Sammelklagen wegen Wertpapierbetrugs ausgesetzt, in denen dem Unternehmen vorgeworfen wurde, die Erfahrung und die Fähigkeiten seines Kommerzialisierungspartners ENTRA1 Energy falsch dargestellt zu haben – dies nach schwachen Finanzergebnissen für das vierte Quartal 2025 und Bedenken hinsichtlich seines Wegs zur Markteinführung.“

Einer der NuScale verklagenden Anwälte, der kalifornische Anwalt Frank Cruz, wies bei der Kundenakquise auf den erstaunlichen Nettoverlust von SMR im dritten Quartal 2025 hin, der auf die Zahlung an ENTRA1 zurückzuführen und „gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 46 Millionen Dollar gestiegen“ sei. Cruz kommentierte: „ENTRA1 hatte während seiner gesamten Unternehmensgeschichte noch nie nennenswerte Projekte gebaut, finanziert oder betrieben, geschweige denn Projekte im hochtechnischen und komplizierten Bereich der Kernenergieerzeugung“ und „NuScale hatte die Kommerzialisierung, den Vertrieb und den Einsatz seiner NuScale-Power-Module sowie Hunderte Millionen Dollar an NuScale-Kapital einem Unternehmen anvertraut, dem jegliche nennenswerte Erfahrung im Besitz, in der Finanzierung oder im Betrieb von Kernkraftwerken fehlte.“

Der Aktienkurs von NuScale war schon immer volatil und zog Leerverkäufe an. Das war auch in letzter Zeit der Fall. Laut der Aktienanalyse von Quiver Quantitative „betrug der Leerverkaufsanteil der NuScale Power Corporation am 15. April 38,92 % des Streubesitzes, wie aus neuen Daten hervorgeht, die wir von Benzinga erhalten haben. Die Leerverkaufspositionen beliefen sich auf insgesamt 66.321.822 Aktien, was einem Anstieg von 23,88 % gegenüber dem 31. März entspricht.“

Fermi America

Dann gibt es noch Fermi America (NASDAQ: FRMI) mit einem unglaublich optimistischen Geschäftsplan: das 60-Milliarden-Dollar-Projekt „Matador“, bei dem konventionelle Stromerzeugung, darunter Erdgas und Westinghouse-AP-1000-Kernreaktoren, hinter dem Zähler für ein 17-GW-Mega-Rechenzentrum im texanischen Panhandle in der Nähe der Pantex-Kernwaffenanlage des Energieministeriums genutzt werden soll. Es soll den Namen „Donald J. Trump Advanced Energy and Intelligence Campus“ tragen.

Zu den Gründern des Unternehmens gehört Rick Perry, ehemaliger republikanischer Gouverneur von Texas und unter Trump von März 2017 bis Dezember 2019 US-Energieminister. Seine Rolle in dem neuen Unternehmen besteht größtenteils aus Imagepflege und politischer Einflussnahme. Hauptgründer des Unternehmens war der milliardenschwere Risikokapitalgeber Toby Neugebauer, der laut Chris Tomlinson, Wirtschaftsredakteur beim Houston Chronicle, eine zwielichtige Geschäftsgeschichte hat.

Fermi LLC ging im vergangenen September als Fermi America an die NASDAQ-Börse und bot 25 Millionen Aktien zu einem erwarteten Preis von 18 bis 22 Dollar pro Aktie an. Der Börsengang war erfolgreich und machte Perry zu einem „Papiermilliardär“. Im März kündigte das Unternehmen auf der jährlichen Regulatory Information Conference der Nuclear Regulatory Commission an, noch in diesem Jahr mit dem Bau des Projekts Matador zu beginnen.

Hinter dem anfänglichen Hype verbargen sich jedoch gravierende Probleme, die in diesem Jahr offensichtlich wurden: keine Einnahmen, kein gewerblicher Mieter für das nicht existierende Rechenzentrum, Verluste in Höhe von insgesamt fast 500 Millionen Dollar und ein abstürzender Aktienkurs. Im Dezember reichte die nationale Klägerkanzlei Berger Montague PC aus Philadelphia eine Sammelklage gegen Fermi ein, nachdem ein nicht namentlich genanntes Unternehmen – bei dem es sich nach allgemeiner Annahme um Amazon handelte – aus einem Vertrag als erster Mieter des Rechenzentrums ausgestiegen war, der dem Vernehmen nach einen Wert von 150 Millionen Dollar hatte.

Die Fermi-Aktie begann kurz nach Bekanntwerden der schlechten Nachrichten zu fallen. In diesem Monat „trat“ CEO Neugebauer ohne öffentliche Ankündigung zurück und nahm Finanzvorstand Miles Everson mit. Der Aktienkurs fiel auf 5 Dollar.

In einem Kommentar gegenüber der Washington Post zum Niedergang des Hauses Fermi sagte der Energieexperte Jesse Jenkins von der Princeton University: „Die Vorstellung, dass ein paar politisch vernetzte Leute mit wenig Erfahrung ein vollständig vom Stromnetz unabhängiges Projekt im Wert von vielen Milliarden Dollar und vielen Gigawatt auf die Beine stellen könnten, ist ein ziemliches Glücksspiel.“

Schlussfolgerung

Sowohl bei NuScale Power als auch bei Fermi America sind übertriebene Erwartungen im Energiesektor und der Massenwahn offensichtlich. Blasen platzen.

Kennedy Maize is a Washington, D.C.-based journalist who has covered energy and environmental topics for more than 40 years.  This post originally appeared at The Quad Report (May 1, 2026). His previous posts can be viewed here.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/12/troubles-at-nuscale-power-fermi-america/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klima-Fanatiker kriechen aus den Trümmern der „unplausiblen“ RCP8.5-Erkenntnis hervor und verbreiten Behauptungen, es gäbe hier nichts zu sehen

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Es hat ein paar Tage gedauert, bis die Klima-Chaoten die beste Auslegung gefunden hatten, um der jüngsten Feststellung des IPCC entgegenzuwirken, wonach der RCP8.5-Modellpfad „unplausibel“ sei. Eine notwendige Aufgabe natürlich, da die schockierende Entscheidung des wichtigsten klimawissenschaftlichen Gremiums der UN über eine Reihe unmöglicher Annahmen die Gültigkeit fast aller gängigen, die Netto-Null-Ziele unterstützenden Klimakatastrophen-Szenarien zunichte gemacht hat, die in den letzten 15 Jahren veröffentlicht worden waren. Als Erster meldete sich Adam Vaughan von der Times zu Wort und erklärte, das apokalyptischste Worst-Case-Szenario sei „dank des raschen Anstiegs der erneuerbaren Energien“ ausgeräumt worden.

Das ist die dürftige Erklärung, welche die „unplausiblen“ Autoren des IPCC selbst vorbringen, doch leider wird sie durch die Fakten nicht gestützt. Im Jahr 2011, zu Beginn des RCP8.5-Wahns, machten Wind- und Solarenergie 0,8 % der weltweiten Energieerzeugung aus. Nach den neuesten vollständigen Zahlen für 2023 von „The World in Data“ stieg dieser Anteil auf 4,5 %. Mit anderen Worten: Der Anteil der weltweiten Wind- und Solarenergieversorgung am Gesamtverbrauch stieg von vernachlässigbar auf fast vernachlässigbar – und das, obwohl Billionen Dollar für eine immer teurer werdende Energiequelle ausgegeben wurden, die unzuverlässig ist und ganze Industriezweige zerstört.

Die Befürworter griffen diese scheinbar beste Erklärung schnell auf:

„Vernachlässigbar“ ist ein Begriff, der einem ebenfalls in den Sinn kommt, wenn man bedenkt, dass Vince’s Onshore-Windpark „Ecotricity UK“ lediglich 0,06 % zur aktuellen Stromerzeugung in UK beiträgt. In den letzten 20 Jahren hat er jedoch die alles andere als vernachlässigbare Summe von 145 Millionen Pfund an Subventionen kassiert, die von den britischen Verbrauchern bezahlt worden sind. Strom macht nur 20 % des gesamten britischen Energieverbrauchs aus, sodass Vince’ Beitrag zum Gesamtwert mit 0,012 % nicht so sehr vernachlässigbar als vielmehr praktisch unsichtbar ist. Berechnungen darüber, wie viel globale Erwärmung durch all diese kostspieligen Anstrengungen verhindert wurde, sind leider unmöglich.

Nebenbei erwähnt Vince auch einen neuen Höchstwert von 3,5 °C, eine Senkung gegenüber den bisherigen 4,5 °C. Diese Zahl wird auch von Adam Vaughan genannt und ergibt sich aus leicht abweichenden Berechnungen. Der unter RCP8.5 ermittelte Temperaturanstieg wird allgemein auf 3,9 °C bis zum Jahr 2100 ausgehend von einer Basisperiode von 1850–1900 geschätzt. Der Wissenschaftsautor Roger Pielke Jr., der die Öffentlichkeit erstmals auf das unplausible Ergebnis aufmerksam machte, berechnet, dass ein neu vorgeschlagenes Hochszenario einen maximalen Temperaturanstieg von 3 °C vorsieht. Das ist natürlich immer noch lächerlich, da es sich hier um den IPCC handelt, eine politisch finanzierte Einrichtung, welche die Ansicht wissenschaftlich untermauert, dass fast die gesamte globale Erwärmung im Industriezeitalter durch einige wenige Spurengase in der Atmosphäre verursacht wird. Seit der vorindustriellen Zeit und dem Ende der Kleinen Eiszeit hat sich die Erde um etwa 1 °C erwärmt. Es scheint noch nicht alles verloren für die Clickbait-Wissenschaftler und ihren Erfüllungsgehilfen, die in den Mainstream-Medien bizarre Behauptungen aufbauschen. Nun deuten die in Computermodelle eingespeisten High-End-Annahmen einen möglichen Anstieg von etwa 2 °C in nur 74 Jahren an, verglichen mit 3 °C. Kommt zurück, Roger Hallam und Extinction Rebellion – alles ist vergeben.

Um kurz abzuschweifen: Es wird interessant sein zu sehen, ob Dale Vince angesichts des Scheiterns des RCP8.5-Szenarios seine Meinung bezüglich der Inhaftierung von Klimaleugnern geändert hat. Im Juli 2024 veröffentlichte er auf Twitter, heute X, folgenden Beitrag zur Unterstützung von fünf Klimavandalen, die die wichtige Londoner Ringstraße M25 lahmgelegt hatten. Einer der wahnsinnigen Störer, die die Rettungsdienste in große Gefahr brachten, war Roger Hallam, der anschließend zu fünf Jahren Haft verurteilt worden war. Die Aktion wurde von Just Stop Oil organisiert, einer Gruppe, die von Vince 340.000 Pfund erhalten hatte.

Die Argumentation, man stünde „vor dem Weltuntergang“, hat mehr als nur einen Hauch der RCP8.5-Hysterie an sich. Befürwortet Vince immer noch, Menschen ins Gefängnis zu stecken, die einige der lächerlichen Geschichten in Frage gestellt haben, die aus diesen mittlerweile diskreditierten Annahmen hervorgegangen sind? Gibt es noch andere Bereiche des wissenschaftlichen Untersuchungsprozesses, in denen er Haftstrafen für diejenigen für angemessen hält, die die „feststehende“ Darstellung hinterfragen? Ich finde, das sollte uns mitgeteilt werden.

Leider deutet Vaughans Artikel darauf hin, dass die alte Garde die Warnungen à la Hallam vor der bevorstehenden Apokalypse noch nicht aufgegeben hat. Der leitende Autor der IPCC-Szenarien Detlef van Vuuren erklärte, dass „Unsicherheiten“ hinsichtlich der Empfindlichkeit des Erdklimas gegenüber weiteren Treibhausgasen „bedeuten, dass die Erwärmung selbst bei diesem leicht emissionsärmeren Pfad immer noch über 4 °C liegen könnte“. Solche Formulierungen geben natürlich grünes Licht für künftige Panikmache, die darauf abzielt, die verblassende Fantasie der radikalen Linken von „Netto-Null“ aufrechtzuerhalten. Die in Bezug auf Kohlendioxid festgestellten „Unsicherheiten“ beziehen sich wohl kaum auf das Fehlen eines schlüssigen Temperaturzusammenhangs über 600 Millionen Jahre hinweg oder auf die Überlegung, dass die Erde in der Vergangenheit bei Gaskonzentrationen gediehen ist, die um ein Vielfaches höher waren als die heutigen, stark reduzierten Werte. Keine Chance. Wenn man bewusst eine Massen-Klimapsychose für die Bevölkerung kontrollierende Ziele schürt, geht es bei der Panikmache um Unsicherheiten nur darum, hinterhältig Szenarien anzudeuten, die selbst König Charles, Sir David Attenborough und die schwedische Untergangs-Ikone für etwas übertrieben halten könnten.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/17/climate-headbangers-crawl-from-the-wreckage-of-rcp8-5-implausible-finding-spinning-nothing-to-see-here-claims/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung: Auf X gibt es dazu einen sehr interessanten Kommentar mit Forderungen, denen man sich nur anschließen kann! Und bei achgut.com einen weiteren Kommentar dazu.