In diesen 7% der Erdoberfläche wird mehr Treibstoff verbrannt als überall sonst

Vijay Jayaraj

Im Yuxi-Kreis leben 4,3 Milliarden Menschen, die sich keine Illusionen darüber machen, wie das moderne Leben funktioniert. Fossile Brennstoffe sind immer noch der Weg aus der Armut.

Die herrschende Klasse handelt mit der Empörung über Kohlenstoff, als ob es sich um Gold handeln würde. Die Heiligsprechung nährt ihren Kreuzzug gegen Öl, Gas und Kohle – ohne zu bedenken, dass gerade diese Brennstoffe die moderne Welt geschaffen haben. Die Annehmlichkeiten, die wir für selbstverständlich halten – von einem längeren Leben und gut gefüllten Regalen bis hin zu sauberem Wasser und lebensrettender Medizin – gehen alle auf den Energieüberschuss zurück, den die Kohlenwasserstoffe ermöglicht haben.

Dennoch machen die Anhänger der Dekarbonisierung weiter. Sie träumen von einem kohlenstofffreien Paradies, auch wenn das globale Stromnetz, das immer noch mit fossilen Brennstoffen betrieben wird, sich weigert mitzuarbeiten.

Kritiker prognostizieren immer wieder eine Abkehr von fossilen Brennstoffen. Die Realität beweist, dass sie falsch liegen.

Sie werden keinen deutlicheren Widerspruch finden als in dem Yuxi Circle.

Zeichnen Sie einen Kreis mit einem Radius von 4000 km um die südchinesische Stadt Yuxi. Der britische Geograf Alasdair Rae hat genau das getan – und innerhalb dieses Kreises leben 55 % der Weltbevölkerung: etwa 4,3 Milliarden Menschen, zusammengepfercht auf nur 7 % der Erdoberfläche. Die Region umfasst China, Indien, große Teile Südostasiens und Teile Pakistans. Ein Teil davon – wie das tibetische Plateau und die Taklamakan-Wüste – ist unfruchtbar. Aber der Rest ist vollgepackt mit Städten, Fabriken und dem Streben von Hunderten von Millionen Menschen, die sich ihren Weg zum modernen Leben bahnen.

Warum ist das so wichtig? Weil sich in dieser Region der weltweit größte Kampf um Energie, Wachstum und Klimapolitik abspielt.

Während Bürokraten in Brüssel Espresso schlürfen und sich Aktivisten in London auf dem Bürgersteig kleben, spielt sich das wahre Geschehen in Asiens Wirtschaftsmotor ab. In Städten wie Schanghai, Delhi und Tokio steigt der Energiebedarf in die Höhe – und fossile Brennstoffe übernehmen die Schwerstarbeit. Kohle- und Gaskraftwerke halten die Lichter am Leuchten, während Wind- und Solarkraftwerke weit zurückbleiben.

China verbrennt mehr Kohle als der Rest der Welt zusammen. Indien verbrennt mehr als die Vereinigten Staaten, die Europäische Union und UK zusammen. Die 10 ASEAN-Länder stehen an dritter Stelle. Der Ölverbrauch zeigt das gleiche Bild: China und Indien stehen neben den USA an der Spitze des weltweiten Verbrauchs. Es zeigt sich, dass das Wirtschaftswachstum nicht von Hashtags, sondern von Kohlenwasserstoffen abhängt.

Kritiker sagen immer wieder eine Abkehr von fossilen Brennstoffen voraus. Die Realität beweist, dass sie falsch liegen.

Hunderte von Millionen Menschen im Yuxi-Kreis streben immer noch nach dem, was man im Westen ein „anständiges Leben“ nennt. Das bedeutet Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen – und damit einen dramatischen Anstieg des Strombedarfs.

Zum Vergleich: Der durchschnittliche Amerikaner verbraucht 77.000 Kilowattstunden Energie pro Jahr. Der durchschnittliche Inder verbraucht ein Zehntel davon. Ein Bangladescher? Nur 3 % dessen, was der durchschnittliche Norweger verbraucht.

Multiplizieren Sie nun diesen Unterschied mit einer Milliardenbevölkerung, und Sie beginnen zu verstehen, was auf uns zukommt.

Die Revolution im Wohnzimmer ist nur der Anfang. Dahinter baut sich ein industrieller Boom auf – Fabriken, Bürotürme und Einkaufszentren, die alle nach Strom hungern. Der kommende Anstieg des Energieverbrauchs im Yuxi-Kreis wird die Klimaziele des Westens wie ein Relikt der Vergangenheit aussehen lassen.

In diesem Teil der Welt stößt die grüne Fantasie frontal auf die menschliche Not. Wind und Sonne können den Bedarf nicht decken. Kohle, Öl und Gas können es – und tun es auch.

Genauso wie sie es für den Westen taten, treiben diese Brennstoffe nun den Aufstieg des Rests an. Und keine noch so großen Schuldgefühle des Westens und kein noch so lautes Klima-Alarmgeschrei werden daran etwas ändern.

This commentary was first published by The Blaze. on July 1, 2025.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO₂ Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India.

This piece originally appeared at CO2Coalition.org and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/this-7-of-earths-surface-burns-more-fuel-than-anywhere/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Es ist an der Zeit, die Klima-Kabale zur Verantwortung zu ziehen!

Joe Bastardi

Jahrelang haben einige Personen vorgeschlagen, dass Menschen wie ich wegen „Leugnung“ des Klimawandels angeklagt werden sollten – eine eklatante Falschdarstellung. Mein Lebensunterhalt hängt davon ab, das Klima zu verstehen, und ich erkenne an, dass Veränderungen einem unausgewogenen System innewohnen, das ständig nach einem Gleichgewicht sucht, welches es von Natur aus nie erreichen kann. Wie üblich stellen diejenigen, die andere verleumden, die Ansichten der meisten Skeptiker falsch dar, die sich auf übermäßige Schuldzuweisungen und die Rolle der Menschheit im Vergleich zu einem mächtigen, majestätischen System konzentrieren, das schon immer die Kontrolle hatte. Einfach ausgedrückt, geht es in der Debatte nicht darum, ob sich das Klima ändert – es ändert sich, und niemand bestreitet das, auch wenn sie versuchen, das Gegenteil zu behaupten. Stattdessen geht es darum, ob der Mensch zum ersten Mal in der Geschichte das Klima durch CO₂ kontrolliert, und jeder, der dieses Narrativ in Frage stellt, sollte isoliert, dämonisiert und in wahrer Alinsky-Manier vernichtet werden, wobei einige sogar eine Inhaftierung vorschlagen.

Ich würde nie wollen, dass meine Gegner ins Gefängnis kommen, aber ich glaube, wenn Leute eine Agenda vorantreiben, die dem Wohlergehen unseres Landes schadet, verdienen ihre wahren Motive eine gründliche Prüfung.

Im April 2022 schrieb ich über die Einschüchterungstaktiken des so genannten Klimazaren John Kerry. Das war ungefähr zu der Zeit, als das COVID-Narrativ in vollem Gange war und man versuchte, Andersdenkende zum Schweigen zu bringen. Im April 2020 enthielt mein Buch The Weaponization of Weather in the Phony Climate War (Die Bewaffnung des Wetters im verlogenen Klimakrieg) zwei Kapitel, die Parallelen zwischen COVID und den Klimanarrativen aufzeigten.

Um den Vorwurf der Datenfälschung zu vermeiden, habe ich diese Zahlen mit Hilfe von KI ermittelt:

Im Jahr 2023 lagen die CO₂-Emissionen der USA bei etwa 3,37 Billionen Pfund. Mit 300 Milliarden Bäumen in den USA, von denen jeder jährlich 50 Pfund CO₂ entfernt (insgesamt 15 Billionen Pfund), sind die USA um fast 12 Billionen Pfund CO₂-negativ. Im Gegensatz dazu hat China mit 142,6 Milliarden Bäumen, die 7 Billionen Pfund CO₂ abbauen, im Jahr 2023 etwa 28 Billionen Pfund CO₂ emittiert und ist damit um 21 Billionen Pfund Kohlenstoff positiv. Warum also greifen die Menschen in unserem Land unsere fossile Brennstoffindustrie an, während sie China einen Freibrief erteilen? Das ist gleichbedeutend mit der Unterstützung unseres Gegners.

Dr. Arthur Viterito bringt es gut auf den Punkt:

„Die massiven CO₂-Emissionen Chinas halten seit Jahren an. Sie täuschen bei allem, bauen jede Woche ein neues Kohlekraftwerk und importieren weltweit das meiste Öl. Sie wissen, dass erneuerbare Energien unzuverlässig, teuer und ineffizient sind, dennoch exportieren sie Systeme für erneuerbare Energien in großen Mengen. China macht sich das „grüne Ethos“ des Westens zunutze, während es seine Wirtschaft mit billigen, zuverlässigen fossilen Brennstoffen aufbaut. Manche behaupten, China habe sich die grüne Bewegung zu eigen gemacht, um westliche Ressourcen zu erschöpfen und sich selbst zu bereichern. Die extreme Umweltpolitik Kaliforniens, die von chinesisch finanzierten Umweltinstituten an großen Universitäten beeinflusst wird, ist ein Beispiel dafür. Ein weiteres Beispiel ist das inzwischen aufgehobene Elektroauto-Mandat, das darauf ausgerichtet war, dass China Elektroautos in die westlichen Märkte drängt. Es ist tragisch, dass wir uns derartig haben manipulieren lassen.“

Warum fördern einige angesichts dieser Informationen in COVID-ähnlicher Weise eine Agenda, die unseren Gegnern hilft und uns schadet? Schockierenderweise haben die Bidens keine Konsequenzen zu spüren bekommen, obwohl sie von Geschäften mit chinesischen Energieunternehmen profitiert und diese gestärkt haben, während sie eine Politik umsetzten, die unsere Nation in den letzten vier Jahren gefesselt hat und zu einem Großteil unserer derzeitigen Misere beitrug. Ihre Politik in den Bereichen Einwanderung, COVID und Klima scheint darauf ausgerichtet zu sein, Amerika zu schwächen und sein Potenzial zu begrenzen. Sie geben einer Weltsicht des gemeinsamen Elends unter einer herrschenden Elite den Vorrang vor amerikanischem Exzeptionalismus, der leuchtenden Stadt auf dem Hügel und der Führung als Kraft des Guten. Wie andere von ihrer Sorte halten sie sich an die Fehler der Vergangenheit, um die Zerstörung der Zukunft zu rechtfertigen.

Ich teile die Sichtweise von Präsident Trump in Bezug auf China: Wenn ich China wäre, würde ich in ähnlicher Weise handeln, um die USA zu schwächen und mich selbst zu stärken. Das ist es, was die Klima-Kabale getan hat. Wenn ich für China spielen würde, würde ich dieselbe Agenda vorantreiben, die sie unserem Land immer noch aufzwingen. Sie werden nicht aufhören. Der Inflation Reduction Act, ein massives Subventionsprogramm, das Gelder von wohltätigen Zwecken abzweigt, wird als eine große Belastung für unser Land in Erinnerung bleiben. Und eine bessere Taktik zur Einschränkung des amerikanischen Exzeptionalismus hätte man nicht finden können, wenn sie von der KPCh selbst verfasst worden wäre.

Wir brauchen einen Senator wie Rand Paul, der die wahren Quellen und Motive hinter dieser Agenda untersucht. Selbst wenn Sie glauben, dass CO₂ der ultimative Klimaregler ist – was ich nicht tue -, warum sollten sich die USA einschränken und gleichzeitig China sich entfalten lassen, obwohl das Land für den größten Teil des CO₂-Überschusses der Menschheit verantwortlich ist? Die Absurdität dieser Überlegung stinkt zum Himmel, wenn man sich die folgende Grafik ansieht. Wenn Sie um CO₂ besorgt sind, warum sollten Sie dann Ihrem eigenen Land solche Dinge aufzwingen? Sie handeln im Auftrag eines ausländischen Gegners.

Solche Aktionen lassen auf Motive schließen, die nichts mit den erklärten Zielen zu tun haben – es sind einfach unverhohlene Lügen.

Damit muss Schluss sein – nicht mit der Wissenschaft, sondern mit der Prostitution der Wissenschaft durch Klimazuhälter, die unsere Nation für despotische Ideen versklaven und gleichzeitig zulassen, dass eine andere Nation über uns herfällt. Gibt es jemanden, der transparente Untersuchungen einleiten kann? Bedenken Sie dies: Wenn ein Baum jährlich 50 Pfund CO₂ einspart, warum unterstützen Sie dann Programme, die Bäume durch Windturbinen oder Solarzellen ersetzen? Und wenn man wie Bill Gates ein Hohepriester des COVID- und des Klima-Narrativs ist, warum lehnt man diese offensichtlichen Fakten ab?

Die Heuchelei dieser Leute ist grenzenlos, und ihre Agenda ist darauf ausgerichtet, unsere Lebensweise in den Ruin zu treiben. Das ist ihre wahre Absicht. Daher ist eine Verfolgung der Klimaproblematik sicherlich gerechtfertigt, wie sie Rand Paul im Rahmen von COVID betrieben hat, um die Klima-Kabale zur Rechenschaft zu ziehen. Ihre Handlungen, die es China ermöglichen, das zu tun, was sie tun, während sie die Fähigkeit unseres eigenen Landes, so großartig zu sein, wie es sein kann, zerstörerisch einschränken, erfordern dies.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://www.cfact.org/2025/07/05/it-is-time-to-hold-the-climate-cabal-accountable/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 27 / 2025

Vorbemerkung: Pünktlich zum „meteorologischen Siebenschläfer“ hat sich bei uns kühle Meeresluft durchgesetzt. Schauen wir mal, wie das weitergeht. Ansonsten – Südamerika bekommt offenbar die Eiseskälte der Antarktis zu spüren, ebenso Australien. Aber natürlich spielt auch der Kaltlufteinbruch in Mitteleuropa eine Rolle. In den MSM hörte man zu Letzterem nicht viel – ganz im Gegensatz zu der ein paar Tage währenden Hitze Ende Juni.

Meldungen vom 7. Juli 2025:

Sommer-Schnee in der Türkei

Seltener Sommerschnee hat das Hochland im Nordosten der Türkei überzogen.

In Höhenlagen über 2.000 Metern – darunter Anzer, Ovit, Samistal, Kavron und Bergdörfer wie Çamlıhemşin, Hemşin und İkizdere – gab es bis zu 20 cm Neuschnee.

Ein 65-jähriger Journalist in Rize sagte, dies sei der erste Schneefall im Juli, den er in seinem Leben gesehen habe. Die Straßen zu den Weideflächen waren unterbrochen. Touristen, die üppige Almwiesen erwartet hatten, sahen sich stattdessen mit schneebedeckten Landschaften konfrontiert.

Hierzu gibt es ein YouTube-Video.

Sommerschnee passt nicht in das Drehbuch der Erwärmung und wird daher von den Medien nicht wahrgenommen.

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Europa: Von der Hitze in die Kälte

In dieser Woche wird es in weiten Teilen Mittel- und Osteuropas so aussehen – und sich auch so anfühlen – wie Ende Oktober, nicht wie Hochsommer.

In Deutschland, Österreich, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Polen haben die Höchstwerte bereits zu kämpfen. In den Alpen und Karpaten ist oberhalb von 1.300 Metern Schnee angesagt.

In tieferen Lagen regnet es heftig, angetrieben von einer kalten, feuchten Luftmasse und verstärkt durch orografische Hebungen über den Bergen, die den Boden von Norditalien und Slowenien bis nach Bayern und ins Baltikum sättigen. Die lokalen Flüsse treten über die Ufer. Hochwasserwarnungen sind aktiv.

Ein Trog vom Nordatlantik hat den üblichen Juli-Wärmerücken beiseite geschoben – den gleichen Rücken, den die MSM letzte Woche als definitiven Beweis dafür anführten, dass der Planet kurz vor der Verbrennung steht – und ihn durch subpolare Meeresluft ersetzt. Ein blockierendes Hoch über Westeuropa hat das Muster festgehalten und kühle Luft nach Süden gelenkt.

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Grönland: Eisschild-Massenzuwachs im Juli

Am Sonntag, dem 6. Juli, verzeichnete Grönland nach Angaben des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) einen Anstieg der Oberflächen-Massenbilanz (SMB).

Das NSIDC bestätigt, dass die Temperaturen im grönländischen Landesinneren in diesem Sommer niedriger als im Durchschnitt waren und es zu anhaltenden Schneefällen kam.

Die Arctic Report Card der NOAA zeigt außerdem eine überdurchschnittliche Schnee-Akkumulation an acht Stationen im Landesinneren während der Vorschmelzzeit, was zu einer stärkeren SMB-Retention bis in den Juli hinein beiträgt.

Ein derartiger Massenzuwachs im Hochsommer wurde seit Jahrzehnten nicht mehr beobachtet – möglicherweise sogar seit 1996 nicht mehr. Der Juli ist normalerweise das stärkste Schmelzfenster, doch in diesem Jahr gab es häufige Schneeereignisse und eine weit unterdurchschnittliche Schmelze.

Auch hier wieder der Hinweis, dass die Oberflächen-Massenbilanz nicht identisch ist mit der Gesamt-Massenbilanz, für welche das DMI den April 2002 als Ausgangszeitpunkt festlegt. Das DMI selbst definiert die Gesamt-Massenbilanz so:

Die Karte und das Diagramm zeigen die Zunahme der Eismasse bei Niederschlägen und den Verlust dieser Masse bei der Schnee- und Eisschmelze und beim Abbruch von Eisbergen von den großen Auslassgletschern des Eisschilds. Die Differenz dieser Massenveränderungen über ein glaziologisches Jahr (September-August) wird als Gesamtmassenbilanz des grönländischen Eisschilds bezeichnet.

Näheres hierzu im Kältereport Nr. 15. Die Oberflächen-Massenbilanz müsste also noch ziemlich lange so positiv ausfallen, um Auswirkungen auf die Gesamt-Massenbilanz zu haben.

Link: https://electroverse.substack.com/p/eruption-to-64000-feet-at-lewotobi?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 6. Juli 2025 aus der Antarktis:

Antarktis: Fast –79°C an der Station Wostok

Am 7. Juli wurden in der Antarktisstation Wostok -78,9°C gemessen – weit unter den typischen Juli-Temperaturen von etwa -70°C.

Seit Jahrzehnten kühlt sich die Antarktis ab – insbesondere das riesige Innere der Ostantarktis – und erwärmt sich nicht.

Satellitendaten (z. B. UAH) zeigen keinen signifikanten Erwärmungstrend über dem Südpol seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1979, und in vielen Regionen ist es sogar kälter geworden.

Eine 2021 in Geophysical Research Letters veröffentlichte Studie bestätigt, dass sich die Ostantarktis in den letzten Jahrzehnten abgekühlt hat. Eine weitere in Nature Climate Change veröffentlichte Arbeit zeigte, dass sich der Südpol von 1979 bis 2018 um 0,1°C pro Jahrzehnt abgekühlt hat.

Natürlich widerspricht diese anhaltende Abkühlung – zusammen mit den hartnäckigen Eiszuwächsen des Kontinents – den Projektionen, weshalb sie ignoriert wird.

Link: https://electroverse.substack.com/p/vostok-to-110f-new-study-svalbard?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 9. Juli 2025:

Yukon, Nordkanada: Von der Hitze in den Schnee

Nach Temperaturen von fast 30°C müssen Teile des Yukon nun mit Schnee und Minusgraden rechnen.

Old Crow erreichte am Sonntag 29,7°C. In der Nacht zum Dienstag herrschten in der gleichen Region Frost, eisiger Wind und Schnee.

Die Temperaturen fielen auf 0°C. Environment and Climate Change Canada (ECCC) hob die Hitzewarnung für das Wochenende auf und gab eine besondere Wettervorhersage heraus, da von der Beaufortsee her eisige Luft eindrang.

Die arktische Front bescherte nicht nur dem nördlichen Yukon, sondern auch Teilen der Northwest Territories, Nunavuts und Alaskas Schnee im Juli.

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Alpen, Europa: Schnee in höheren Lagen

Eine intensive Juli-Kaltfront fegte am Dienstag über die europäischen Alpen, brachte 30 cm Schnee und ließ die Temperaturen weit unter den Durchschnitt sinken.

Der Schnee blieb oberhalb von 2.000 Metern liegen, wobei das Mont-Blanc-Massiv die größten Schneemengen verzeichnete.

Auch im Grand Est und in der Auvergne-Rhône-Alpes wurden weiße Gipfel registriert. Auch die Alpe d’Huez, die Zugspitze und der Stilfserjochpass wurden neu erfasst. Im Osten gab es auch in Slowenien Sommerschnee: Auf der Kredarica (2.514 m) schneite es am 8. Juli.

Die MSM haben es abgetan: „Das ist nicht ungewöhnlich. In Höhen von 1.800 bis 2.000 Metern kann es das ganze Jahr über schneien.“ Schön und gut. Aber vergessen wir nicht, dass es die gleichen Medien sind, welche die jüngste zweitägige Hitzewelle in Mitteleuropa als „kLiMaTe CaTaStRoPhE“ dargestellt haben.

Aber das war letzte Woche.

Jetzt ist es in diesen Regionen anomal kühl, und auf den Gipfeln hat sich Sommerschnee angesammelt. Wie zu erwarten war, haben die Medien dazu keinen Kommentar abgegeben.

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Australien: Frost und Schnee-Akkumulationen

Trotz kühner Behauptungen über einen überdurchschnittlich warmen Winter hat sich das Bureau of Meteorology (BOM) spektakulär geirrt – wieder einmal.

Sogar ihren eigenen manipulierten, homogenisierten Daten zufolge brachte der Juni 2025 in weiten Teilen Australiens einige der niedrigsten Tiefsttemperaturen seit Jahrzehnten. Von den kältesten Junimorgen in New South Wales seit 2006 bis hin zu den kältesten in Queensland seit 2012 haben die Australier einen Winteranfang erlebt, der die Behauptung des BOM, es werde „immer heißer“, ad absurdum führt.

Die Tiefstwerte fielen im ganzen Land weit unter Null.

Goulburn erreichte einen historischen Wert von -10°C. Canberra verzeichnete drei aufeinanderfolgende Morgen unter -7°C – ein Rekord. Liawenee, Tasmanien, fiel auf -9°C. Selbst die normalerweise milden Tropen blieben nicht verschont, und im Landesinneren von Queensland und dem Northern Territory herrschte verbreitet Frost.

Aber laut BOM-Klimatologe Qian Zhou gibt es hier nichts zu sehen – nur ein paar Kaltfronten und einen klaren Himmel.

Die Juni-Prognose des BOM sprach sich für höhere Minima in praktisch ganz Australien aus, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass es der wärmste Juni aller Zeiten werden könnte. Was wir stattdessen bekamen, waren weit verbreiteter Frost und starker Schneefall.

Die BOM kontert: Sie kann sich nicht irren, denn sie gibt nur „Wahrscheinlichkeiten“ an. Wenn sie also eine 80-prozentige Wärmewahrscheinlichkeit vorhersagt und das Land am Ende friert, zuckt sie nur mit den Schultern: „Das war das 20%ige Ergebnis“. Es ist ein abgekartetes Spiel, bei dem das Versagen als Nuance dargestellt wird und die Kälte nur eine Illusion ist, die durch Klima-Leugnung verursacht wird.

In der Zwischenzeit schneit es auf der gesamten Südhalbkugel weiter – von den Anden über die australischen Alpen bis zu den Antipoden.

In Argentinien und Chile hat der Schnee die Skigebiete bedeckt. Neuseeland meldete starke alpine Niederschläge. Und wie oben bereits angedeutet, hat das australische Schneejahr einen fulminanten Start hingelegt – und es ist noch viel mehr zu erwarten.

Südostaustralien bereitet sich jetzt auf Rekordschneefälle vor, da zwei weitere Kaltfronten heranziehen. Die Snowy Mountains, Thredbo, Mount Hotham und die Victorian Alps erwarten diese Woche (Mi-Fr) massive, wahrscheinlich rekordverdächtige Schneefälle.

Auf längere Sicht betrachtet, ist das BOM auf der Hut. Ihre aktualisierte Juli-August-Prognose ist weniger zuversichtlich, weniger nachdrücklich – ein Rückzieher gegenüber ihren gescheiterten „warmen Winter“-Vorhersagen. Doch anstatt den Fehler einzugestehen, schieben sie die Schuld auf „einzelne Wetterereignisse“ und klammern sich an die Rückzugslinie: Der Klimawandel macht Kälte seltener, also war das, was im Juni passiert ist, super überraschend – wie auch immer: Texas wird überflutet!

Australien friert. Es schneit heftig. Der Winter ist da. Das BOM hat es verpasst. Wieder einmal.

Link: https://electroverse.substack.com/p/yukon-swings-from-heat-to-snow-foot?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 10. Juli 2025:

Antarktis: Weitere Abkühlung unter –80°C

Am 9. Juli sank die Temperatur an der Station Dome Fuji auf -81,2 °C und in Wostok auf -80,2 °C.

Diese weit unter dem Durchschnitt liegenden Messwerte markieren die bisher niedrigsten Temperaturen der Erde im Jahr 2025.

Zum Vergleich: Der bisherige Tiefstwert in der Antarktis liegt bei -89,2°C und wurde am 21. Juli 1983 in Wostok gemessen. Im Jahr 2010 registrierten NASA-Satelliten an der Schneeoberfläche Temperaturen bis -98,6 °C – allerdings nicht offiziell, da es sich nicht um die standardmäßige 2-Meter-Luftmessung handelte.

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Australische Alpen: Unablässige Schneefälle

In den australischen Alpen schneit es weiterhin heftig, und es gibt keine Anzeichen für ein Nachlassen.

Die Sicht auf dem Mt. Hotham hat sich deutlich verschlechtert, da der Schneefall stündlich zunimmt.

Der jüngste Schneefall ist kein einmaliges Ereignis, sondern eine Folge der kontinuierlichen Anhäufung von Schnee im Juni und Anfang Juli. Auf den Gipfeln im Südosten Australiens werden inzwischen meterhohe Schneemengen gemessen, die in dieser Saison Rekorde zu brechen drohen.

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Europäische Alpen: Weiter Kälte und Schnee

Mont Blanc erreicht -17,7°C – ist das der kälteste Juli-Tag aller Zeiten?

Das wird keine Schlagzeilen machen, aber der Mont Blanc hat gerade seine niedrigste Juli-Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen… wahrscheinlich.

Der Mont Blanc liegt an der französischen-italienischen Grenze und ist ein symbolträchtiges Aushängeschild für den Klima-Alarmismus. Doch trotz der ständigen Warnungen vor „schmelzenden Bergen“ zeigen die Daten einen alpinen Sommer in der Tiefkühltruhe.

Am 8. Juli verzeichnete der Berg auf dem Colle Major (4.750 m) einen Tiefstwert von -17,7 °C. Dies geht aus den Daten des Thermogramms hervor (die offizielle Bestätigung der ARPA Valle d’Aosta, welche die italienische Seite der Alpen überwacht, steht noch aus).

Das ist wahrscheinlich die niedrigste Juli-Temperatur, die jemals am Mont Blanc gemessen wurde. Die nahegelegenen Stationen am Monte Rosa (4.554 m) kamen in der Vergangenheit nahe heran, aber nicht nahe genug – sie meldeten nächtliche Tiefstwerte von -17,3 °C am 9. und 10. Juli 2007 und erneut am 24. Juli 2011.

Ein Wert von -18°C am Mont Blanc im Juli 2016 ist in den offiziellen meteorologischen Aufzeichnungen noch nicht bestätigt.

Der Monte Rosa hat in dieser Woche seine eigene bemerkenswerte Marke gesetzt. Am 8. Juli wurde auf dem Gipfel ein Tageshöchstwert von nur -15,7 °C gemessen, der tiefste Tageshöchstwert, der jemals im Juli beobachtet wurde – der bisherige Wert lag bei -15,3 °C am 4. Juli 2007.

Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-below-80c-112f-relentless?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 11. Juli 2025:

Mitteleuropa: Weitere Rekord-Kälte

Extreme Sommerkälte hat Mitteleuropa erfasst und die Tageshöchsttemperaturen auf herbstliche Werte sinken lassen.

Im Bereich einer vor allem in höheren Schichten kalten Luftmasse wurden von den Niederlanden bis nach Tschechien neue Rekord-Tiefsttemperaturen gemessen, die eher für Mitte Oktober als für den Hochsommer typisch sind – ein Ereignis, das bisher weitgehend ignoriert wurde.

Hier sind einige der neuen Tageshöchsttemperaturen, die in den letzten Tagen gemessen worden sind:

In Hohenpeißenberg, Deutschland, wurden nur 11,4 °C gemessen. Pec pod Sněžkou in Tschechien erreichte 12,4°C , ein Wert, der auch in Alberschwende in Österreich erreicht wurde. In Liesek in der Slowakei wurden 12,5°C gemessen, während in Zakopane in Polen 13°C gemessen wurden. Die Rigi und Spa in Belgien kletterten auf 14°C bzw. 14,9°C. Szentgotthárd in Ungarn verzeichnete 16°C, Hanstholm in Dänemark 16,2°C, Nancy in Frankreich 17,1°C (62.8F) und Voorschoten in den Niederlanden 17,4°C.

Um das Puzzle zu vervollständigen: Während Mitteleuropa fröstelte, brütete Südeuropa. Eine Hitzekuppel trieb die Temperaturen in Spanien, Italien und auf dem Balkan über 40 °C. Das Ergebnis war ein stark gespaltener Kontinent: glühende Hitze im Süden, kühle Witterung in der Mitte.

Diese Art der „thermischen Zweiteilung“ kommt immer häufiger vor und hängt wahrscheinlich mit der zunehmenden Verstärkung der Rossby-Wellen zusammen, die wiederum zumindest teilweise mit der kumulativen Wirkung der anhaltend geringen Sonnenaktivität zusammenhängt. Dies ist die Art von Spaltung, die die Modelle nur schwer vorhersagen können – und die von den Medien selten vollständig dargestellt wird. Sie konzentrieren sich auf eine Seite des Jetstreams, und zwar nur auf eine Seite: die warme Seite.

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Neuseeland: Rekord-Schneesaison

Neuseelands Südalpen erleben den besten Start in eine Skisaison seit langem.

Mt. Hutt, eines der Vorzeige-Skigebiete des Landes, ist führend mit dem, was NZSki Chief Executive Paul Anderson als „unglaublichen Schneefall“ und „absolut pulsierende“ Bedingungen beschrieb. Und das ist kein Hype. Die Zahlen sprechen für sich.

Anfang Mai wurde der Mt. Hutt von einem dreitägigen Sturm heimgesucht, der 1,2 Meter Schnee auf den Berg schüttete. Am Fuß des Gipfels sammelte sich 1,8 Meter Schnee an und stellte damit einen neuen Rekord für diese Jahreszeit auf. Die Verwehungen überstiegen teilweise zwei Meter, eine Zahl, die eher für die Hochsaison als für die Vorwinterzeit typisch ist.

Allein das Ereignis im Mai stellte alles in den Schatten, was in den letzten Jahrzehnten aufgezeichnet worden war.

Der Juni hat es wieder geschafft. Allein in der ersten Woche zog ein weiteres Schneesystem durch, das in fünf Tagen 90 Zentimeter Neuschnee brachte. Damit stand die Saison auf festen Füßen, noch bevor die Lifte in Betrieb gingen.

Am 9. Juli erreichte die Schneehöhe 154 Zentimeter und war damit eine der höchsten Neuschneemengen auf dem Mt Hutt seit Jahren. In dieser Woche hat der gesamte Schneefall der Saison fast drei Meter erreicht – 296 Zentimeter -, während am Fuß zwischen 105 und 152 cm Schnee liegt.

Link:https://electroverse.substack.com/p/records-cold-across-central-europe?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 28 / 2025

Redaktionsschluss für diesen Report: 11. Juli 2025

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Die Wanderung des Magnet-Pols: Wie es wirklich ist

Cap Allon

Im Folgenden biete ich einen kurzen, wissenschaftlich fundierten Überblick über die jüngsten Veränderungen im Magnetfeld und im Rotationsverhalten der Erde – Themen, die oft unter Schichten von Verschwörungen und Weltuntergangshypes begraben sind.

Auch wenn einige der im Internet kursierenden Behauptungen weit über die Beweise hinausgehen, deuten die zugrunde liegenden Daten auf sehr reale, messbare Verschiebungen im Magnetfeld und in der Drehachse der Erde hin.

Hier folgt, was tatsächlich passiert, was wir verstehen und warum es wichtig ist…

Die Beschleunigung, die niemand prognostiziert hat

Während des größten Teils des 20. Jahrhunderts bewegte sich der magnetische Nordpol der Erde langsam – etwa 10 km pro Jahr.

Dann, in den 1990er Jahren, beschleunigte er sich abrupt und erreichte Geschwindigkeiten über 50 km pro Jahr.

Diese rasante Bewegung bringt den Pol näher an Sibirien heran und wurde von Satellitendaten und Navigationssystemen umfassend verfolgt.

Auch die Rotationsachse bewegt sich

Zeitgleich mit der Beschleunigung des Magnetpols begann sich auch die Rotationsachse der Erde – der geographische Nordpol – schneller zu verschieben.

Seit Mitte der 1990er Jahre hat er sich von ihrer früheren Bahn in Richtung Kanada entfernt und bewegt sich nun mit fast 17 cm pro Jahr nach Osten in Richtung Europa. Dieses Phänomen wird als „echte Polwanderung“ bezeichnet und hängt mit der Umverteilung der Masse im Erdsystem zusammen.

Eine echte Polwanderung tritt auf, wenn sich Erdkruste und Erdmantel als Reaktion auf Veränderungen in der Massenverteilung verschieben, oft tief im Inneren des Planeten. Diese Umverteilung führt dazu, dass sich die äußere Hülle des Planeten leicht um den Kern herum neu ausrichtet. Dies ist zwar nicht das Gleiche wie tektonische Drift, kann aber natürlich messbare Auswirkungen auf die Oberfläche haben.

Wichtig ist, dass sich nicht nur die Magnetpole bewegen – es scheint, dass die Rotationsachse der Erde aufgrund interner Massenverschiebungen ebenfalls driftet und sich die Ausrichtung der Planetenoberfläche allmählich verändert.

Anzeichen eines größeren geomagnetischen Ereignisses

Mehrere Indikatoren deuten darauf hin, dass die Erde in eine geomagnetische Exkursion eintritt, eine vorübergehende/teilweise Umkehrung ihres Magnetfelds:

– Der magnetische Norden driftet mit einer Geschwindigkeit ab, die bei früheren Exkursionen beobachtet wurde.

– Das Magnetfeld der Erde schwächt sich weltweit ab.

– Die südatlantische Anomalie – ein Gebiet mit extremer magnetischer Schwäche – dehnt sich aus.

– Der wahre Nordpol driftet jetzt parallel zum magnetischen Pol nach Osten.

Die letzte große geomagnetische Exkursion, das so genannte Laschamps-Ereignis, fand vor etwa 42.000 Jahren statt.

Eine Studie aus dem Jahr 2021 brachte dies mit raschen klimatischen Veränderungen, erhöhter kosmischer Strahlung, Polarlichtern in niedrigen Breiten und dem Aussterben mehrerer Arten in Verbindung, darunter der Neandertaler. Während dieses Zeitraums verschoben sich die Magnetpole bis zu 100 km pro Jahr – vergleichbar mit den heutigen Werten.

Wenn die Drift der Magnetpole anhält und eine kritische Schwelle erreicht, könnte es theoretisch zu einer vollständigen Umkehrung oder zu einer Instabilität der Kruste kommen. Während Worst-Case-Szenarien, wie z. B. eine rasche Krustenverschiebung, nach wie vor höchst spekulativ sind, steht fest, dass geomagnetische Exkursionen schwerwiegende Folgen haben – von einer erhöhten Strahlenbelastung bis hin zu Störungen der Stromversorgung und Veränderungen im Klimageschehen.

Die Wirklichkeit

Die Beschleunigung des magnetischen Nordpols seit den 1990er Jahren in Verbindung mit der Verschiebung der Spin-Achse und der Abschwächung der Feldstärke signalisiert wahrscheinlich eine komplexe Neukonfiguration der inneren Dynamik der Erde. Es bleibt abzuwarten, ob dies zu einer vollständigen Umkehrung oder zu einer vorübergehenden Abweichung führt. In jedem Fall sind wir Zeugen eines seltenen und bedeutenden planetarischen Ereignisses.

Der Kern der Wahrheit ist folgender: Die geomagnetische Instabilität ist ein reales, wissenschaftlich dokumentiertes Phänomen, das Stromnetze, GPS und die Kommunikation stören kann – und mehr. Langfristige Planer nehmen dies zur Kenntnis. Es gibt zwar Verschwörungstheorien, aber die wahre Geschichte ist überzeugend genug: Das Magnetfeld der Erde befindet sich im Fluss. Das hat es schon einmal gegeben, und es wird wieder passieren. Unsere Aufgabe ist es nicht, in Panik zu verfallen oder zu phantasieren, sondern die Wissenschaft zu verstehen, die Daten zu überwachen und unsere Systeme widerstandsfähiger zu machen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/vostok-to-110f-new-study-svalbard?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kurzbeiträge zu neuen Forschungs-Ergebnissen – Ausgabe 23 / 2025

Meldung vom 25. Juni 2025:

USA: Geringste Zahl von Tagen mit Tmax 90°F oder höher

[90°F = 32°C. A. d. Übers.]

Trotz des unablässigen Trommelfeuers der Medien untergraben die tatsächlichen Daten weiterhin die Darstellung bzgl. Klima.

Nach den eigenen Temperaturaufzeichnungen der NOAA ist der Prozentsatz der Tage mit Temperaturen über 32,2 °C in den USA in diesem Jahr (1. Januar bis 23. Juni) der sechzehntniedrigste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1895.

Das direkt vom Historical Climatology Network stammende Diagramm zeigt deutlich, dass die Hitze zu Beginn der Saison nicht zugenommen hat. Tatsächlich liegen die Jahre mit der höchsten Häufigkeit von Tagen mit über 32 Grad Celsius schon lange zurück: 1911, 1934, 1925 und 1933:

Die rote Linie stellt den gleitenden 10-Jahres-Durchschnitt dar. Nach einem Höchststand in den 1930er Jahren ist sie seitdem rückläufig.

Die heutigen Zahlen bewegen sich im Rahmen der historischen Schwankungen – un #d zwar am unteren Ende.

Die Daten sprechen für sich selbst: Es gibt keine Klimakrise!

[Hervorhebung im Original]

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Der 18,5-Billionen-Dollar-Klimaschwindel

Nach Angaben von Bloomberg Intelligence haben die Regierungen seit dem Jahr 2000 18,5 Billionen Dollar für klimabedingte Katastrophen ausgegeben. Allein in den USA wurden allein in den letzten 12 Monaten fast 1 Billion Dollar verpulvert.

Man sagt uns, dies sei der Preis des „Klimawandels“. Aber die Katastrophen werden nicht schlimmer – wohl aber die Kosten!

Wirbelstürme treten nicht häufiger auf. Die Zahl der Waldbrände ist nicht gestiegen. Was explodiert ist, sind die Kosten – und diese Kosten sind jetzt eine boomende Industrie. Bauunternehmen, Versicherer, Berater und politisch engagierte Firmen scheffeln das Geld, während die Steuerzahler die Rechnung bezahlen.

Bloomberg nennt es einen „heimlichen Zoll auf Verbraucherausgaben“. Eine versteckte Steuer. Ihre Versicherungsprämien schießen in die Höhe, Ihre Energierechnungen steigen, und Ihre Gemeindeverwaltung gibt plötzlich „“Klima-Anleihen„“ aus, um Schlaglöcher zu reparieren.

All dies wird in den offiziellen Inflationszahlen nicht berücksichtigt, aber Sie zahlen trotzdem dafür.

Nach Ausgaben in Höhe von 18,5 Billionen Dollar sollte man meinen, wir seien „widerstandsfähiger“. Stattdessen wird die Rechnung nur noch höher.

Diese so genannte „Klima-Ökonomie“ macht inzwischen 36 % des US-BIP-Wachstums seit 2000 aus. Mehr als ein Drittel des Wachstums entfällt auf katastrophenbedingte Ausgaben – den Wiederaufbau dessen, was bereits mit exorbitanten Kosten errichtet worden ist.

Die Gewinner sind eine handverlesene Gruppe von Unternehmen aus der Versicherungs-, Bau- und Einzelhandelsbranche, die laut Bloomberg den Aktienmarkt um 7 % pro Jahr übertreffen – und das alles dank dieser endlosen Flut von Krisengeldern.

Hier geht es nicht darum, dass das Wetter schlechter wird. Es geht um einen Vermögenstransfer.

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Meldung vom 30. Juni 2025:

Als Bäume das Nordpolarmeer berührten

Noch vor 5.000 Jahren sah die Arktis ganz anders aus. Während des so genannten Thermischen Maximums des Holozäns waren die Sommertemperaturen in der nördlichen Hemisphäre um einiges höher – bis zu 3 °C im Vergleich zu heute – und das Leben gedieh.

Diese Wärme war nicht gleichmäßig über den Globus verteilt, aber in der Arktis war sie besonders stark zu spüren.

Infolgedessen blühte die Artenvielfalt hier auf: Bäume wie Birken und Fichten dehnten ihr Verbreitungsgebiet dramatisch aus und wuchsen bis an die Ränder des Arktischen Ozeans in Gebieten wie Nordsibirien und Alaska.

Mehrere Studien, bei denen alte Pollen, Makrofossilien und Bodendaten ausgewertet wurden bestätigen, dass diese Wälder einst in Gebieten wuchsen, die heute als karge Tundra gelten. Es handelte sich auch nicht um isolierte Flecken – die Beweise zeigen eine anhaltende Waldbedeckung und eine aktive ökologische Sukzession, was bedeutet, dass die Bäume nicht nur überlebten, sondern auch gediehen.

Der „Permafrost“ war damals entweder schwach, lückenhaft oder fehlte in weiten Regionen ganz. An vielen Orten, an denen der Permafrost später den Boden festhielt, bildeten sich Torfmoore – ein Zeichen dafür, dass der Boden saisonal lange genug nicht gefroren war, um reiche, lebendige Bodensysteme zu unterstützen.

Die Rückkehr kälterer und feuchterer Bedingungen vor etwa 5.000 Jahren markierte den Beginn der Neoglazialzeit. Die Bäume zogen sich zurück, der Permafrost breitete sich aus, und die Arktis verwandelte sich allmählich in die gefrorene, vergleichsweise leblose Fläche, die wir heute sehen.

Doch diese alte Wärme ist dem Land noch immer eingeschrieben – vergrabene Baumstämme, konservierte Samen und tiefe Torfschichten erzählen die Geschichte einer Zeit, als der hohe Norden grüner, wärmer und lebendiger war.

Eine unbequeme Wahrheit wird von den heutigen Erzählungen und Ideologien ignoriert: Das Klima ändert sich immer – und Wärme ist gut.

[Hervorhebung im Original]

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Meldung vom 3. Juli 2025:

Erkennt den UHI-Effekt!

Diese Temperaturgraphik aus Südengland sagt mehr aus, als es ein Klimamodell je könnte:

Inmitten des gelben Meeres stechen zwei Hotspots in Rot hervor: London und Southampton.

Während die umliegenden ländlichen Gebiete vergleichsweise angenehme nächtliche Tiefstwerte zwischen 13 und 17 Grad Celsius aufweisen, ist es in London mit 19,5 Grad Celsius und in Southampton mit 19,7 Grad Celsius ganze 5 Grad wärmer als auf dem Land.

Dies ist der Effekt der städtischen Wärmeinsel (UHI).

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Meldung vom 7. Juli 2025:

Indonesien: Ausbruch des Vulkans Lewotobi Laki-Laki

Der Vulkan Lewotobi Laki-Laki in Ostflores in Indonesien brach am Montag, dem 7. Juli, aus und schleuderte eine Aschesäule bis 19 584 m hoch in die Stratosphäre.

Damit ist dies der bisher höchste Ausbruch des Jahres 2025 – und damit auch der klimarelevanteste.

Das Volcanic Ash Advisory Center (VAAC) Darwin gab eine rote Luftfahrtwarnung heraus, wobei die Himawari-9-Satellitenbilder die Höhe der Wolke bestätigten.

Die Explosion erfolgte um 11:05 WITA (03:05 UTC). Die Asche driftet weiterhin mit 30 Knoten in Richtung Westen [ca. 55 km/h], und es liegen noch keine Daten über die Ausbreitung vor – ein Hinweis auf eine anhaltende Eruption oder auf Schwierigkeiten bei der Modellierung einer so hohen Wolke.

In diesen Höhen wird Schwefeldioxid (SO₂) direkt in die Stratosphäre geblasen, wo es reflektierende Sulfataerosole bildet, das Sonnenlicht verdunkelt und zu einem globalen Temperaturabfall führt – ein Prozess, der nach Tambora (1815), Krakatoa (1883), El Chichón (1982) und Pinatubo (1991) am dramatischsten war.

Der VEI (Volcanic Explosivity Index) wurde zwar noch nicht offiziell zugewiesen, aber eine Eruption, die Asche bis in eine Höhe von 20.000 m schickt, deutet stark auf mindestens einen VEI 4 hin, wobei ein VEI 5 nicht außer Frage steht, je nach Auswurfvolumen. Ein Ereignis dieser Größenordnung ist nicht nur ein lokales Ereignis, sondern global.

Wenn die SO₂-Daten eine signifikante Injektion in die Stratosphäre bestätigen, könnten wir in den kommenden Monaten mit einem Abkühlungssignal rechnen. Wie immer ist der Planet nur einen VEI 7+ von einer sofortigen Rückkehr zu den Bedingungen der kleinen Eiszeit entfernt. Eine Reihe von VEI 5 oder 6 könnte uns ebenfalls dorthin bringen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/eruption-to-64000-feet-at-lewotobi?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 6. Juli 2025:

Neue Studie: Spitzbergen war 9°C wärmer als heute – als das CO₂ nur 260 ppm betrug

Eine neue Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift Communications Earth & Environment, demontiert die Kernaussage des modernen Klimaalarmismus‘.

Sie zeigt, dass das arktische Spitzbergen während des frühen Holozäns (vor 11,7-8,2 Jahrtausenden) bis zu 9°C wärmer war als heute – und das bei einem atmosphärischen CO₂-Gehalt von nur 260 ppm.

Außerdem kühlte sich Spitzbergen in den nächsten 8.000 Jahren ab, während das CO₂ stetig zunahm. Kein Kipppunkt. Keine unkontrollierte Schmelze. Tatsächlich überlebten die Gletscher auf Spitzbergen und wuchsen sogar weiter, wahrscheinlich aufgrund der erhöhten Schneefälle, die durch die wärmeren, feuchteren Bedingungen verursacht wurden.

Heutige Klimamodelle – insbesondere das diskreditierte RCP 8.5-Szenario – prognostizieren für Spitzbergen die gleiche Erwärmung von 8 °C bis zum Jahr 2100, ignorieren aber, dass die Gletscher einst unter genau diesen Bedingungen gewachsen sind.

Die Autoren dieser Studie geben sogar zu, dass die Zukunft der Region der Vergangenheit folgen könnte: Die Erwärmung könnte durch mehr Schneefall ausgeglichen werden, wodurch sich einige Gletscher stabilisieren oder sogar wachsen. Dennoch gehen die gängigen Klimamodelle immer noch von einem linearen, CO₂-getriebenen Abschmelzen aus.

Die Klimamodellierung weist einen fatalen Fehler auf: Sie stimmt nicht mit der historischen Realität überein! Wenn die Vergangenheit der eigenen Theorie widerspricht, hat die Theorie ein Problem – nicht die Vergangenheit. Ein weiterer Fehler: Die Mainstream-Wissenschaft übersieht oft die natürlichen Regulations-Prozesse der Erde.

[Hervorhebung im Original]

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Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE