Kurzbeiträge zu neuen Forschungs-Ergebnissen aus Klima und Energie – Ausgabe 24 / 2025

Eine Meldung vom 11. Juli 2025:

USA: Keine Änderung der Regenmenge seit 1970

Die Niederschlagsmenge in den Vereinigten Staaten hat sich in den 55 Jahren, für die Daten vorliegen, nicht wesentlich verändert.

Die eigenen Daten der NOAA (1970-2025) zeigen einen flachen Trend mit durchschnittlich 787 mm pro Jahr. Kein langfristiger Anstieg, kein Zusammenbruch – nur ein natürliches Auf und Ab:

Spitzen sind vorübergehende Ausschläge, keine Anzeichen für ein krisenhaftes System. Das Klima befindet sich nicht in einer Spirale – es schwankt, wie es das schon immer getan hat.

Wenn CO₂ zu Extremen führt, wo ist dann der Trend? Er ist in den Daten nicht zu finden.

Der Geologe und Klimaforscher John Dodders:

„Die [AGW]-Hypothese besagt, dass für jeden Temperaturanstieg um 1 Grad Celsius die Wasserspeicherkapazität der Atmosphäre um 7 % zunimmt, was zu intensiveren Niederschlagsereignissen führt. Dies wird durch empirische Daten [obiges Diagramm] von Langzeitstationen widerlegt, die keine Zunahme von extremen Niederschlägen zeigen.“

Link: https://electroverse.substack.com/p/records-cold-across-central-europe?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 14. Juli 2025 zum Thema Energie:

Europa rationiert Strom

Versprochen wurde saubere, billige, unbegrenzte Energie. Die Realität sind Rationierungen, steigende Preise und Stromausfälle.

Die Niederlande sind das jüngste europäische Land, in dem Strom rationiert wird. Die Betreiber bezahlen die Haushalte jetzt dafür, dass sie ihren Verbrauch auf die Zeiten außerhalb der Spitzenlast verlagern. Großindustrien werden angewiesen, wann sie arbeiten dürfen. Investitionen fliehen aus Regionen wie Eindhoven, weil es einfach nicht genug Strom gibt. Wichtige Technologiezentren entwickeln ihre eigenen Lösungen, um das Licht am Brennen zu halten.

Auch mehr als 11.900 Unternehmen, Krankenhäuser und Wohnbauprojekte hängen in der Schwebe und warten jahrelang auf einen Anschluss – in einigen Fällen bis Mitte der 2030er Jahre. Das Stromnetz kann mit der forcierten Elektrifizierung nicht mithalten. Auf 2,6 Millionen niederländischen Hausdächern sind inzwischen Solarzellen installiert, aber ohne genügend Kabel, Umspannwerke oder Ingenieure kann der Strom nirgendwo hinfließen.

Die Strompreise in den Niederlanden gehören inzwischen zu den höchsten in der Welt – Tendenz steigend: Jährliche Tariferhöhungen sind bis 2034 festgeschrieben, um die 200 Milliarden Euro für die Umrüstung des Netzes zu finanzieren.

Aber es sind natürlich nicht nur die Niederländer, die betroffen sind. Beamte warnen: Belgien ist in Schwierigkeiten. UK auch. Und Deutschland ist gespalten – der ganze Wind im Norden, der größte Teil der Nachfrage im Süden – und kein Netz, um die Lücke zu schließen.

Massenträgheit

Es gibt ein noch viel tiefer gehendes Problem, über das kein Grüner sprechen will – eines, das die Medien nach Kräften zu vertuschen versuchen: Trägheit.

Herkömmliche Kraftwerke – Gas, Kohle, Kernkraft – verleihen dem Netz durch schwere, sich drehende Turbinen physikalische Kraft. Diese Trägheit hält die Frequenz stabil und verhindert kaskadenartige Ausfälle. Solar- und Windkraftwerke bieten diese Trägheit nicht. Sie schwanken mit dem Wetter und speisen instabilen, asynchronen Strom ein, für den das alte Netz nicht ausgelegt ist.

Der Stromausfall in Spanien und Portugal im April war ein typisches Beispiel dafür. Da weniger konventionelle Kraftwerke am Netz waren, hatte das Netz keinen Puffer. Eine einzige Störung löste eine Kettenreaktion aus – und auf der gesamten Iberischen Halbinsel gingen die Lichter aus.

Dies ist keine Energierevolution. Es ist geplante Knappheit. Und nur in einer kollabierenden Zivilisation würden die führenden Politiker der Welt ein Stromnetz fordern, das sich nach dem Wetter richtet – während sie gleichzeitig davor warnen, dass das Wetter unberechenbar und nicht mehr zuverlässig ist.

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Eine Meldung aus dem Blog von Pierre Gosselin, ebenfalls vom 14. Juli 2025:

Neue Studie: Der Meeresspiegel an der afrikanischen Atlantikküste lag vor 2000 Jahren noch 1 Meter höher als heute

Kenneth Richard

Die Behauptung, dass Veränderungen des relativen Meeresspiegels auf Schwankungen der atmosphärischen CO₂-Konzentration zurückzuführen sind, hat einen weiteren Rückschlag erlitten.

Bevor der relative Meeresspiegel (RSL) im letzten Jahrtausend auf seine heutige Position sank, lag der RSL an der afrikanischen Atlantikküste vor 5000 bis 1700 Jahren zwischen 0,8 und 4 Metern höher als heute (Vacchi et al., 2025).

Dieser mittel- bis spätholozäne RSL-Hochstand wurde „hauptsächlich durch die Historie der Deglazialisierung gesteuert“ – Schmelzwassereinträge der Eisschilde und Gletscher der Erde. Da das Klima zu dieser Zeit so viel wärmer war als heute, war deutlich weniger Wasser an Land als Eis gebunden.

Das antarktische thermische Optimum „simulierte das Abschmelzen des westantarktischen Eisschildes bis 2,0 ka BP“. Folglich lag der Meeresspiegel während der Römischen Warmzeit noch ≥ 1 Meter höher als heute.

Zwischen -15°N und -0°…Daten deuten darauf hin, dass der RSL seine maximale Höhe über dem heutigen Meeresspiegel im späten Holozän (~2,0 bis ~1,7 ka BP) erreichte.“

Link: https://notrickszone.com/2025/07/14/new-study-africas-atlantic-coast-sea-levels-were-still-1-meter-higher-than-today-2000-years-ago/

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Kältereport Nr. 28 / 2025

Meldungen vom 14. Juli 2025:

Alberta, Kanada: Der Mitte-Juli-Frost

Der Süden Albertas muss sich auf einen Temperatursturz, Regen und in den Bergen sogar auf Schnee Mitte Juli einstellen.

Nachdem am Wochenende in Calgary Höchstwerte bis 24°C erreicht worden waren, wird es am Montag deutlich kälter werden.

Environment Canada hat eine Niederschlagswarnung herausgegeben, wobei bis Dienstag 50-80 mm erwartet werden.

Die Frostgrenze wird auf etwa 2.300 Meter sinken und in höheren Lagen Sommerschnee bringen, einschließlich des Jasper National Park. Es wird mit glatten Straßen, Überschwemmungen und schlechter Sicht gerechnet. Wanderer und Reisende, die in die Berge fahren, wurden gewarnt.

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Sibirien: Der Sommer-Schock

In der sibirischen Stadt Markowo in Tschukotka fiel die Temperatur am 10. Juli 2025 auf -2,1 °C und damit fast auf den bisherigen Juli-Rekordtiefstand. Die durchschnittlichen Tiefstwerte für diese Jahreszeit liegen bei 10 °C.

Der Temperaturrückgang folgte auf einen Vorstoß arktischer Luft nach Nordostsibirien.

Das ist kein Einzelfall. In den letzten Jahren wurden Jakutien und Magadan von sommerlichen Minusgraden heimgesucht, was einen zunehmenden Trend zu arktischen Einbrüchen im Juli/August darstellt. Während der Westen Russlands unter Sommerhitze schmorte, fror man in den zentralen und östlichen Teilen. Es handelt sich um einen klassischen Vorgang – heftige Temperaturschwankungen, die durch einen stark mäandrierenden Jetstream verursacht werden.

Link: https://electroverse.substack.com/p/albertas-mid-july-freeze-siberias?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 15. Juli 2025:

China: Auch dort Schnee im Juli

Das Qilian-Gebirge im Westen Chinas wurde gerade von einem Schneesturm Mitte Juli heimgesucht.

In Höhenlagen über 4.000 m kann Schnee zu jeder Jahreszeit fallen, aber anhaltende Schneefälle im Juli sind eine Anomalie.

Betrachtet man frühere Ereignisse, so ist ein solcher Schneefall im Hochsommer sehr selten – und wenn, dann sind die Anhäufungen in der Regel sehr bescheiden. Ein ähnlicher Schneesturm im Juli traf die Qilian-Gipfel am 7. Juli 2019 und brachte nur 3 cm Schnee.

Es sieht so aus, als würden die Schneemengen dieser Woche die von 2019 bei weitem übertreffen…

Dazu gibt es auch ein YouTube-Video.

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Kalifornien: Kältester Sommerbeginn jemals

Die Bay Area und weite Teile Nordkaliforniens haben soeben den vielleicht kältesten Frühsommer jemals hinter sich.

In den letzten 30 Tagen herrschte in der Region eine anhaltende Kälteperiode.

San Francisco hat seit dem 1. Juni nur ein einziges Mal die 21°C-Marke überschritten. Die meisten Tage lagen zwischen 10 und 18 Grad Celsius, mit grauem Himmel, kalten Winden und Meeresluft, welche die Temperaturen weit unter der jahreszeitlichen Norm hielt.

Ein Großteil der Küstenregion und des Landesinneren von Nordkalifornien ist auf den Anomaliekarten dunkelblau schattiert, wobei die Tageshöchst- und -tiefstwerte an historischen Tiefstwerten kratzen. Schuld daran sind ein hartnäckiges pazifisches Tief und eine anhaltende auflandige Strömung. Der berüchtigte „June Gloom“ schwappt bis weit in den Juli hinein.

Selbst Städte im Landesinneren wie Santa Rosa, Sacramento und Redding wurden von der Kälte erfasst.

In den Weinbergen und Obstplantagen des Bundesstaates sind die Auswirkungen auf die Landwirtschaft zu spüren: verzögertes Wachstum, gestörte Erntepläne und erhöhter Heizbedarf in einer Jahreszeit, in der Klimaanlagen die Energierechnung anführen sollten.

Link: https://electroverse.substack.com/p/qilian-mountains-china-sees-july?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 16. Juli 2025:

USA: Ungewöhnliche Kälte in den Nördlichen Rocky Mountains

Eine für die Jahreszeit untypische arktische Luftmasse hat derzeit die nördlichen Rocky Mountains im Griff und lässt die Temperaturen in Montana, Wyoming und den westlichen Dakotas auf ein Niveau sinken, das eher für die Mitte des Winters als für Mitte Juli typisch ist.

Die neuesten Anomaliekarten zeigen starke Abweichungen von der Norm – bis zu 20 Grad unter dem Durchschnitt – wobei einige Regionen in Zentral-Montana tagsüber kaum über 5 Grad Celsius hinauskommen.

Hinweis: Die gesamten USA liegen derzeit 0,9°C unter dem Normalwert (im Vergleich zum Basisjahr 1991-2010)

Die kältesten Gebiete, diese tief violetten Flächen, bringen einen unverkennbaren Ruck winterlicher Kälte in die Hochebenen und Täler.

Der Mittwochmorgen bringt Frost und rekordverdächtige Tiefstwerte in der wärmsten Phase des Jahres.

Die Mainstream-Medien berichten nur allzu gerne über die positiven Auswirkungen der meridionalen Jetstream-Ströme, wenn sie tropische Hitze nach Norden ziehen, aber sie schweigen, wenn es um die andere Seite des Stroms geht, wenn Polarluft weit nach Süden gezogen wird.

Blick nach Kanada:

Nördlich der Grenze sehen wir auch allgemeinere Beweise dafür, dass die Hitzeextreme nicht wie behauptet zunehmen.

Historische Daten aus Ottawa zeigen einen langfristigen Rückgang der Anzahl heißer Tage:

Das Jahr mit den meisten „90F+“-Tagen [über 32°C] war 1921 mit 21 Tagen, und das Jahr mit den meisten „95F+“-Tagen [über 35°C] war 1916 mit 10 Tagen. Trotz der jüngsten Schwankungen ist der Gesamttrend in beiden Kategorien eher abwärts als aufwärts gerichtet. Zum Vergleich: Der bisherige Höchstwert für Ottawa wurde vor über 80 Jahren am 14. August 1944 mit 37,8 °C erreicht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/polar-cold-slams-northern-rockies?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 17. Juli 2025:

USA: Derzeit 2°C kälter als normal

AP News behauptet, dass „große Teile der USA mit einer rekordverdächtigen Hitzewelle zu kämpfen haben“. Dies ist Unsinn!

Mit Stand vom 16. Juli verzeichnen die Vereinigten Staaten laut RTMA eine landesweite Temperaturanomalie von -2°C.

Weite Teile der USA, insbesondere in den Plains, den Rocky Mountains und im Mittleren Westen, leiden unter starken Kälteanomalien.

Montana, Wyoming, Colorado, die Dakotas und Nebraska zeigen alle erhebliche Kälte-Anomalien, die an historische Juli-Kälte heranreichen.

Hier stellt Cap Allon die tatsächlichen Daten einer Meldung von AP gegenüber:

GFS 2m Temperatur-Anomalien (°C) am 17. Juli [tropicaltidbits.com]

AP lügt einfach:

Link: https://electroverse.substack.com/p/united-states-36f-below-average-thwaites?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 18. Juli 2025:

USA: Weiter Rekord-Kälte in mehreren Gebieten

Eine kalte Luftmasse arktischen Ursprungs ist aus Kanada in die Vereinigten Staaten eingedrungen und hat vor allem im nördlichen Mittleren Westen Kälterekorde für den Juli aufgestellt.

In Minnesota wurde in den Twin Cities am Donnerstag eine Temperatur von 11°C gemessen, was dem Rekord vom 17. Juli 1976 entspricht. In International Falls sank die Temperatur auf 6°C und erreichte damit einen Rekord, der seit 1918 bestand.

Im Nordwesten verzeichnete Grand Forks den kältesten 17. Juli seit über 50 Jahren. Am Grand Forks International Airport wurden 5°C gemessen, womit der alte Rekord von 7°C aus dem Jahr 1971 gebrochen wurde. Noch beeindruckender war, dass Fargo mit einem Tiefstwert von 6°C den Rekord von 1885 übertraf.

In Süddakota war der im Mittel heißeste Tag im Juli in Watertown mit nur 28,3 Grad Celsius der niedrigste Juli-Temperaturwert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1893.

Die Kälte war nicht auf den Norden beschränkt.

Am internationalen Flughafen von San Francisco zum Beispiel wurde vom 1. Juni bis zum 15. Juli ein durchschnittlicher Höchstwert von nur 19,8 °C gemessen – der kälteste Zeitraum seit 1965. In Städten wie Oakland, Santa Rosa und San Jose lagen die Temperaturen im gleichen Zeitraum 1 bis 3 Grad unter dem Normalwert, was in vielen Regionen den kältesten Sommerbeginn seit Beginn der Aufzeichnungen darstellt.

Es ist erwähnenswert: Die Tageshöchstwerte im Juli und August sind in den USA seit Ende des 20. Jahrhunderts weitgehend unverändert geblieben. Was sich geändert hat, sind die nächtlichen Tiefstwerte – und zwar nicht, weil sich das nächtliche Klima verschlechtert, sondern eher, weil sich die Städte ausbreiten. Steigende Tiefstwerte sind weniger ein Zeichen für eine globale Warnung als vielmehr ein lokales Nebenprodukt von Beton, Asphalt und Wärme speichernder Infrastruktur.

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Antarktis: Auf dem Ross-Schelfeis –60°C

Nach Vostok und Concordia, die ihre Tiefstwerte von -80 °C erreichten, erreichte die Margaret AWS auf dem Ross-Schelfeis in der Antarktis am 17. Juli ihren eigenen jahreszeitlichen Meilenstein: Sie sank auf -60 °C – und markierte damit den Beginn der tiefwinterlichen Abkühlung in der Region.

Zum Vergleich: Der bisherige Juli-Tiefstwert in Margaret wurde am 18. Juli 2017 mit -64,7 °C gemessen.

Die Antarktis liefert weiterhin mit großer Beständigkeit extreme Kälte. Während das Meereis um den Kontinent stark schwankt, sowohl nach oben als auch nach unten, weigert sich das riesige Inlandeis, sich zu bewegen – festgehalten von anhaltend unterdurchschnittlichen Temperaturen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-cold-sweeps-parts-of-the-us?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 29 / 2025

Redaktionsschluss für diesen Report: 18. Juli 2025

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




KLIMAKULT-ORGANISATION OAS sagt, dass die globale Erwärmung die Erde in Brand setzen wird und dass jeder, der anderer Meinung ist, zu 100 PROZENT ZENSIERT WERDEN MUSS

S.D. Wells

Das Schneeballsystem nimmt kein Ende. In einem weitreichenden neuen Rechtsgutachten hat der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte (IACHR) erklärt, dass der Klimawandel ein Menschenrechtsproblem darstellt und dass alle 35 Mitgliedsstaaten der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) – einschließlich der Vereinigten Staaten und Kanadas – rechtlich verpflichtet sind, ihn zu bekämpfen.

In der beratenden Entscheidung des in Costa Rica ansässigen Gerichts heißt es, dass der Einzelne ein Menschenrecht auf ein stabiles Klima hat und dass die Regierungen dringend Maßnahmen ergreifen müssen, um die Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen und sich vor Klimadesinformation zu schützen.

Klima als Menschenrecht: Der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte hat den Zugang zu einem stabilen Klima zum Menschenrecht erklärt und entschieden, dass die Mitgliedsstaaten der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), einschließlich der USA und Kanadas, rechtlich verpflichtet sind, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, sich an den Klimawandel anzupassen und global zu kooperieren.

Mandat zur Zensur von „Desinformation“: Das Gericht fordert die Staaten auf, mit Technologieplattformen, Medien und digitalen Akteuren zusammenzuarbeiten, um klimabezogene „Falschinformationen“ zu bekämpfen. Dies impliziert Einschränkungen der Redefreiheit, welche die vorherrschenden Klimanarrative in Frage stellt – was insbesondere in Ländern wie den USA Bedenken hinsichtlich der Redefreiheit aufwirft.

Weitreichende Jurisdiktion: Obwohl die USA keine Vertragspartei der Amerikanischen Menschenrechtskonvention sind, behauptet das Gericht, dass sein Urteil für alle 35 OAS-Mitglieder gilt, was zu der Kritik führt, dass es versucht, souveränen Nationen internationale Klima- und Zensurpolitik aufzuzwingen.

Gegenreaktion der USA wahrscheinlich: Die Reaktionen der USA in der Vergangenheit, insbesondere unter Präsident Donald Trump und Vizepräsident JD Vance, deuten auf eine starke Ablehnung internationaler Umweltvorschriften oder Zensur hin. Frühere Drohungen mit Vergeltungsmaßnahmen wegen Kohlenstoffsteuern auf die US-Schifffahrt und Warnungen vor der Regulierung von Plattformen wie X (ehemals Twitter) deuten auf einen wahrscheinlichen Widerstand gegen die Empfehlungen des Gerichts hin.

Interamerikanischer Gerichtshof entscheidet, dass Nationen Emissionen reduzieren und Skeptiker zensieren müssen

In der 300-seitigen Stellungnahme des Gerichtshofs werden „dringende und wirksame“ staatliche Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise auf der Grundlage der besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse gefordert. Es betont, dass diese Verpflichtungen nicht auf die Unterzeichner der Amerikanischen Menschenrechtskonvention beschränkt sind, sondern für alle OAS-Mitglieder verbindlich sind. Das Gericht stützt sich auf nationales, regionales und internationales Recht, um zu argumentieren, dass der Schutz heutiger und künftiger Generationen vor dem Klimazusammenbruch eine rechtliche Verpflichtung der Regierungen ist.

Einer der umstrittensten Aspekte des Urteils betrifft die Frage der klimabezogenen Desinformation. Das Gericht empfiehlt den Staaten, aktiv mit Social-Media-Plattformen, Technologieentwicklern und Nachrichtenmedien zusammenzuarbeiten, um Fehlinformationen über den Klimawandel zu bekämpfen. Es plädiert für „Medien- und Informationskompetenz“-Programme und koordinierte Maßnahmen, um sicherzustellen, dass digitale Inhalte wahrheitsgemäß und zuverlässig sind. Dies deutet im Wesentlichen auf eine staatlich unterstützte Zensur oder Kontrolle von Online-Diskussionen hin, die als Klima-Desinformation eingestuft werden.

Kritiker, insbesondere in den USA, haben ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht, was sie als einen ausländischen Versuch ansehen, die nationale Souveränität und den ersten Verfassungszusatz außer Kraft zu setzen. Sie argumentieren, dass die Aufforderung des Gerichts, gegen Desinformation vorzugehen, die Tür zur Zensur abweichender Stimmen öffnen könnte, einschließlich Wissenschaftlern, Kommentatoren und Politikern, welche die vorherrschenden Klima-Narrative in Frage stellen.

Dies ist das zweite internationale Gericht, das ein solches Rechtsgutachten abgibt. Im vergangenen Jahr entschied der Internationale Seegerichtshof, dass Treibhausgase Schadstoffe sind, welche die Meeresökosysteme schädigen, und dass die Staaten rechtlich verpflichtet sind, sie zu kontrollieren. Dieses Urteil löste einen Vorstoß für internationale Kohlenstoffsteuern auf die Schifffahrt aus – ein Schritt, den die Trump-Regierung entschieden ablehnt. In einem durchgesickerten diplomatischen Schreiben warnte die Regierung, dass die USA Vergeltungsmaßnahmen gegen jede Nation ergreifen würden, die versucht, solche Gebühren für amerikanische Schiffe zu erheben, und bezeichnete die Vorschläge als „unverhohlen unfair“.

Vizepräsident J.D. Vance äußerte sich kürzlich in diesem Sinne und warnte, dass die amerikanische Unterstützung für internationale Bündnisse wie die NATO gefährdet sein könnte, wenn europäische Regierungen US-Plattformen wie X (früher Twitter) zensieren. Vance verwies auf frühere Drohungen der EU gegen Elon Musk wegen der möglichen Wiedereinsetzung des Accounts von Präsident Donald Trump und bezeichnete diese als Angriffe auf die amerikanische Redefreiheit.

Angesichts des IACHR-Urteils sind künftige Spannungen zwischen der US-Regierung – insbesondere unter einer möglichen zweiten Trump-Regierung – und internationalen Rechtsgremien wahrscheinlich, die die Zuständigkeit für Klimapolitik und Sprachregulierung beanspruchen. Auch wenn die Stellungnahme des Gerichts nicht bindend ist, signalisieren ihr weitreichender Geltungsbereich und die Durchsetzung von Rechtsnormen für die gesamte westliche Hemisphäre einen wachsenden Vorstoß für eine supranationale Klimagovernance und möglicherweise einen Konflikt über nationale Souveränität und freie Meinungsäußerung.

Auf ClimateAlarmism.news finden Sie aktuelle Informationen über psychotische Milliardäre, die einen großen Teil ihres Geldes ausgeben, um die Fleisch- und Milchprodukte zu verfälschen und gleichzeitig die Bevölkerung um ein paar Milliarden Menschen zu verringern.

Quellen für diesen Beitrag sind u. A.: NaturalNews.com, BezoEarthFund.org

Link: https://climate.news/2025-07-08-oas-says-global-warming-about-to-burn-earth.html

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




UK Met. Office weigert sich, Fragen zu nicht existierenden Stationen zu beantworten!

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Anmerkung: Die Übersetzung der Original-Überschrift ist zu lang für die Überschrift-Zeile. Sie lautet [übersetzt]Einfache Anfragen im Rahmen des FOI {= Gesetz zur Informationsfreiheit} nach Daten, die angeblich nicht existierende Temperaturmessstationen belegen sollen, wurden vom britischen Wetterdienst aus „schikanösen“ Gründen abgelehnt.“

Das britische Wetteramt hat kürzlich für Juni 2025 in Lowestoft: Monkton Avenue eine durchschnittliche Tageshöchsttemperatur von 22,3 °C angegeben. Allerdings gibt es in Lowestoft keine Wetterstation mehr, und das schon seit 2010. In den letzten 15 Jahren wurden die in der historischen Stations-Datenbank des Met Office veröffentlichten Temperaturmessungen erfunden oder vielmehr vom staatlichen Meteorologen anhand von Zahlen aus „gut korrelierten benachbarten Stationen” geschätzt. Diese Erklärung wäre plausibler, wenn das Met Office tatsächlich die Stationen nennen könnte, was vermutlich eine einfache Aufgabe wäre, da die wichtigen wissenschaftlichen Eingabedaten leicht verfügbar sind. Leider scheint dies nicht der Fall zu sein. Eine Reihe von Anträgen auf Informationsfreiheit (FOI) bezüglich der Identität dieser gut korrelierten Stationen in der Nähe von Lowestoft und anderer nicht existierender Stationen wurden vom Met Office unter Berufung auf „schikanöse” Gründe abgelehnt. Es kam zu dem Schluss, dass „die Faktoren des öffentlichen Interesses, die gegen eine Beantwortung der Anträge sprechen, die Faktoren des öffentlichen Interesses überwiegen, die für eine Beantwortung der Anträge sprechen”.

Die FOI-Anfragen wurden vom Bürgerdetektiv Ray Sanders gestellt, der sich mit einer detaillierten wissenschaftlichen Untersuchung des landesweiten Temperaturmessnetzes und der Klimadatenbanken des Met Office befasst. Seine Bitten um Unterstützung bei dieser Arbeit sind einfach: Neben der Frage, wie Daten in nicht existierende Wetterstationen eingegeben werden – zuletzt waren es 103 –, fragte er, warum ein nationaler Rekord von 40,3 °C am 19. Juli 2022 in RAF Waddington in den CEDA-Archiven zu finden ist, aber damals nicht gemeldet worden war. Große Aufsehen erregte die Rekordtemperatur von 40,3 °C, die am gleichen Tag in der nahe gelegenen RAF Coningsby gemessen wurde, obwohl spätere Enthüllungen zeigten, dass es sich um einen 60-sekündigen Spitzenwert handelte, als drei Typhoon-Jets versuchten zu landen. Sanders verlangt nichts Kompliziertes, was für das Met Office mit erheblichem Aufwand verbunden wäre. Er sucht lediglich nach Informationen, die in den Aufzeichnungen des Met Office leicht zu finden sein sollten.

Der Hinweis auf „schikanöses/öffentliches Interesse“ ist die neueste Ausrede, die das Met Office vorbringt, um die Identifizierung der sogenannten gut korrelierten Nachbarstationen zu vermeiden. Anfang dieses Jahres teilte es Sanders mit, dass diese Informationen nicht beim Met Office vorlägen. Es wurde behauptet, dass „die spezifischen Stationen, die jeden Monat in der regressiven Analyse verwendet werden, kein Ergebnis dieses Prozesses sind“. Es versteht sich von selbst, dass dieser Unsinn Sanders nicht zufriedenstellte. Hier können Sie die Details seiner jüngsten FOI-Anfragen und die ausführliche Antwort des Met Office nachlesen.

Die Unfähigkeit des Met Office, diese Informationen bereitzustellen, wird unweigerlich zu Spekulationen führen, dass die Daten erfunden wurden, möglicherweise aus politischen Motiven, um Net Zero zu fördern. Um solche schädlichen Schlussfolgerungen zu verhindern, muss das staatlich finanzierte Met Office aufhören, sich hinter „lästigen” Ausreden zu verstecken, und diese berechtigten Anfragen mit der gebotenen Aufmerksamkeit und dem gebotenen Respekt behandeln. Wie Sanders anmerkt, ist es unmöglich, Klimadurchschnittswerte rational zu rechtfertigen, ohne zu wissen, welche relevanten Eingaben vorgenommen worden sind. Wenn diese gut korrelierten Stationen unbekannt sind oder keine Details gespeichert werden, „dann haben Sie keinerlei Beweis für die Genauigkeit der Ergebnisse“ – Ergebnisse, die, wie zusätzlich angemerkt werden sollte, entfernt werden sollten, wenn sie zur Förderung der Netto-Null-Phantasterei verwendet werden.

Es ist kaum als schikanös oder nicht im öffentlichen Interesse liegend anzusehen, die Stationen zu identifizieren, die derzeit Daten für Lowestoft liefern. Tatsächlich bemühte sich Sanders ausdrücklich zu erklären, dass es ihm ausschließlich um die Details ging, welche Daten von welchen Stationen derzeit verwendet werden. „Da es sich um einen laufenden Prozess handelt, müssen diese Stationen natürlich bekannt sein“, schreibt er. Ähnliche Anfragen wurden auch zu den Wetterstationen Scole, Manby, Fontmell Magna, Nairn Druim, Bodiam und Aberdaron gestellt. Alle diese Anfragen blieben unbeantwortet. In einer langen, detaillierten und juristischen Erklärung, in der begründet wurde, warum das Met Office die Informationen nicht bereitstellen sollte, wurde behauptet, dass „die Argumente der Prüfung des öffentlichen Interesses bestätigt wurden“.

Sanders‘ Ansicht ist offensichtlich: „Es wäre viel einfacher und kostengünstiger gewesen, meine Fragen tatsächlich zu beantworten, als all diese Umstände zu machen, um nicht zu antworten… Anfang August werden sie solche Zahlen für Lowestoft, Nairn Druim und Paisley (alle längst geschlossen) vorlegen, aber sie werden keine Details zu den Stationen liefern können, die zur Erstellung dieser „Daten“ verwendet wurden – glaubt das wirklich jemand? Warum lassen sie zu, dass Messwerte, von denen sie wissen, dass sie falsch sind, archiviert werden? Wenn das Met Office keine Beweise zur Untermauerung seiner Behauptungen vorlegen kann (oder will), warum sollte ihnen dann jemand glauben?“

Das Interesse an den Temperaturmessungen des Met Office ist im letzten Jahr gestiegen, nachdem in der Zeitung Daily Sceptic veröffentlicht wurde, dass fast 80 % seiner 380 Messstationen schlecht platziert sind. Infolgedessen sind sie unnatürlichen Temperaturverfälschungen ausgesetzt, die zu Klassifizierungsbewertungen mit möglichen „Unsicherheiten” zwischen 2 °C und 5 °C führen. Ohne zu übertreiben scheint es, dass viele Stationen alles Mögliche messen, nur nicht die natürliche Umgebungstemperatur. Weitere Arbeiten von Dr. Eric Huxter haben gezeigt, dass viele der „Extreme” und „Rekorde”, die kürzlich vom Met Office gemeldet wurden, auf verdächtige Hitzespitzen an Junk-Standorten* zurückzuführen sind, die von kürzlich eingeführten elektronischen Geräten erfasst wurden. Zusätzlich zu seiner Arbeit, in der er den beklagenswerten Zustand vieler Temperaturmessstationen beschreibt, hat Ray Sanders auch die massiven Schätzungen für über 100 nicht existierende Stationen entdeckt. Die Mainstream-Medien haben diese Geschichte nur zögerlich aufgegriffen, da sie offensichtlich eine Büchse der Pandora öffnet und die Rolle des Met Office bei der Förderung einer erfundenen Klimakrise in Frage stellt, die eine unnötige Netto-Null-Lösung erfordert.

[* Der englische Terminus „junk“ kann mit vielem übersetzt werden, am ehesten mit „Müll“. Aber der deutsche Terminus „Müll-Standorte“ Kommt mir unzulänglich vor, so dass ich den Begriff nicht übersetze. A. d. Übers.]

Doch mit dem Aufkommen der Netto-Null-Phantasterei beginnt sich dies zu ändern. Die Mauern bröckeln langsam. Am 3. Juli wies der renommierte Wissenschaftsautor Matt Ridley in der Zeitung „The Telegraph“ darauf hin, dass die zwei Tage zuvor im Londoner St. James’s Park gemessenen 34,7 °C möglicherweise damit zu tun haben, dass diese Wetterstation eine wenig zuverlässige Station der Klasse 5 mit einer Fehlerquote bis 5 °C ist. „Ja, die Hitze ist tatsächlich teilweise vom Menschen verursacht – aber nicht unbedingt in der Weise, wie es das Met Office meint“, stellte er fest.

Ridley merkt weiter an, dass das Met Office zunehmend von seiner täglichen Arbeit, dem Wettervorhersagen, gelangweilt zu sein scheint, „weshalb es uns gerne Vorträge über den Klimawandel hält”. Seiner Ansicht nach wurde es „auf peinliche Weise von Aktivisten getäuscht”. Er nennt als Beispiel die fortgesetzte Verwendung des widerlegten RCP8.5-Szenarios „Business as usual“, um apokalyptische Vorhersagen für die Zukunft zu treffen, wonach die Sommer in weniger als 50 Jahren bis zu 6 °C wärmer und 60 % trockener sein könnten. Seiner Ansicht nach sucht das Met Office „absichtlich nach extremen Vorhersagen, um die Menschen zu verängstigen und so die Aufmerksamkeit der Medien zu erregen“.

Jüngste Enthüllungen könnten darauf hindeuten, dass es bei dem verzweifelten Versuch zur Erreichung dieser Ziele nicht allzu wählerisch vorgeht.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/07/15/simple-foi-requests-for-data-said-to-back-non-existent-temperature-stations-refused-on-vexatious-grounds-by-uk-met-office/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




UK Met Office durch Daten widerlegt

Cap Allon

Der Klimaanalytiker Paul Homewood hat das britische Wetteramt ins Visier genommen und ihm vorgeworfen, sich die Rosinen aus den Daten herausgepickt zu haben, um alarmistische Behauptungen zu untermauern – ein Vorwurf, der kürzlich auf GB News ausgestrahlt wurde und den die Behörde rundweg zurückweist.

 

Das Met Office führt mehr heiße Tage an – sagt aber nichts über extreme Kälte. Bei den Niederschlägen stützen sich die Behauptungen über mehr Extreme auf die Jahre 1961-90, einen Zeitraum, der weithin als trockener als die vorangegangenen und nachfolgenden Jahrzehnte bekannt ist.

Das Met Office gibt keine Antwort darauf, warum es den gesamten Datensatz ignoriert. Aber es liegt auf der Hand: Die langfristigen Aufzeichnungen erzählen eine andere Geschichte.

Die Niederschlagsaufzeichnungen für England und Wales reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Bei vollständiger Betrachtung – wie in den rohen HadEWP-Monatsreihen (siehe unten) – gibt es keinen Trend bei den extremen Niederschlägen. Das nasseste Jahr war nicht in jüngster Zeit, sondern 1872. Kein moderner Anstieg der Extremwerte. Nur natürliche Variabilität, wie immer.

Homewoods Herausforderung ist einfach: Zeigen Sie den vollständigen Datensatz, nicht eine abgeschnittene Version, die eine politisch motivierte Panik unterstützt.

Das britische Met Office zeigt keine Anzeichen dafür, seine angstgetriebene Agenda zu drosseln. Diese Woche verbreitete es eine weitere entlarvte Panikmache, indem es behauptete, dass die Meere um UK schneller steigen als der globale Durchschnitt“ – eine Geschichte, die die Medien pflichtbewusst aufgriffen.

„Ich kann es kaum erwarten zu lachen, wenn das nicht passiert“, sagte der Meteorologe Chris Martz.

Offizielle Fälscher wie das Met Office sind gefährlich, weil ihre gefälschten Berichte die öffentliche Politik beeinflussen. Das ist der Grund, warum es solche Agenturen heutzutage gibt, warum sie finanziert werden: um Daten und Statistiken zu veröffentlichen, welche die Agenden der Regierung (der Globalisten) unterstützen.

So nutzte der britische Energieminister Ed Miliband diese Woche den jüngsten Niederschlagsbericht des Met Office, um eine bizarre Rede im Parlament zu halten, in der er Kritiker von Net Zero als „Anti-Wissenschaft“, „Anti-Arbeitsplätze“ und „Anti-Zukunftsgenerationen“ bezeichnete.

„Ich stelle fest, dass auf der Tribüne junge Leute sitzen“, bemerkte er emotional, „die an all den Regen denken, den sie ertragen müssen.“

Das war weniger ein politisches Statement als vielmehr eine Predigt. Und jeder, der die wirtschaftliche Selbstsabotage von Net Zero in Frage stellt, ist in Milibands Augen jetzt ein Ketzer.

Seine so genannte „State of the Climate“-Rede zeichnete das katastrophale Bild einer Nation, die ins Klimachaos stürzt. Heißer, feuchter, extremer, behauptete er – alles zu einem günstigen Zeitpunkt, um mehr Kontrollen, höhere Kosten und eine weitere Zentralisierung der Energieversorgung zu rechtfertigen.

Die britischen Emissionen gehören bereits zu den niedrigsten in der entwickelten Welt, und nichts, was man in UK tut, wird die globale CO₂-Nadel verschieben. Eds Antwort? Verdoppeln Sie trotzdem. Denn anscheinend ist „britische Führung wichtig“ – auch wenn niemand sonst folgt.

Milibands wirtschaftliche Fantasien – endlose Subventionen, unzuverlässige erneuerbare Energien, kostspielige Infrastrukturauflagen – basieren nicht auf nüchternen Analysen, sondern auf Angst. Und wenn er herausgefordert wird, debattiert er nicht – der Clown schmiert ab. Er kann nicht einmal die einfachsten Fragen beantworten. Nicht weil er die Fakten vergessen hat, sondern weil es sie nicht gibt. Es gibt keine Zahlen. Nur Slogans.

Link: https://electroverse.substack.com/p/qilian-mountains-china-sees-july?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung: Bei WUWT wird das ebenfalls in einem Kurzbeitrag thematisiert – ohne Zahlschranke.