Der Deutsche Wetterdienst zeigt: Juli-Erwärmung erst seit 1988 bis 2005 – CO₂ ist das Schöpfungsgas für die Erde – Teil 1

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz,

  • Der Juli zeigt erst ab 1988 eine starke Erwärmung, seit 20 Jahren aber ist ein Stillstand auf hohem Niveau.
  • Von 1943 bis 1987 wurden die Julimonate sogar kälter
  • Ganz Deutschland ist im Juli bei Trockenheit eine Wärmeinsel, nicht nur die Städte.
  • CO₂ hat keinen erkennbaren Einfluss auf die Julitemperaturentwicklung in Deutschland, das zeigen die DWD-Messreihen.
  • CO₂ ist ein lebensnotwendiges Gas, auf CO₂ ist die Schöpfung aufgebaut

Vorweg: Die Verfasser leugnen nicht die IR-Absorption bestimmter Gase, die man fälschlicherweise Treibhausgase nennt. Wir wollen durch unseren Vortrag und die Grafiken anhand der DWD-Temperaturreihen jedoch zeigen, dass eine Wirkung auf das Temperaturgeschehen der Atmosphäre völlig unbedeutend sein muss.

Erst recht falsch sind damit die Übertreibungen der deutschen Klimanotstandsfront aus Politikern, Medien und bezahlten Panikscheinwissenschaftlern, sowie überzeugten Treibhausgläubigen, deren Erwärmungsorakel eine CO₂ Klimasensitivität weitaus mehr als die vom IPPC verkündeten 2 bis 5 Grad zur Voraussetzung hätte. Für die politischen linksgrünen Scharfmacher ist CO₂ der Temperaturregelknopf für die Welttemperatur. Und das Schlimme, viele Leute glauben auch noch diesen gezielten Panikmeldungen und haben Angst. Der Deutsche Michel kapiert nicht, dass ihm das Geld weggenommen werden soll, nur deswegen die CO₂-Erwärmungsangstmache, nur deswegen die CO₂-Erhitzungslüge.

Auch für diesen Sommer hatte die Klimanotstandsfront eine große Klimapanik-Kampagne mitsamt der üblichen übertriebenen Angsthysterie und Lügen auf breiter Front geplant, aber das Juli-Wetter in Deutschland war eben nur Juli. Kein Hitzetotenrekord, und es wurden überhaupt keine neuen deutschlandweiten Tages-Temperaturrekorde aufgestellt, auch nicht bei den DWD-Stationen, die zunehmend an wärmeren, weil zunehmend wärmeinselbelsteten Orten platziert und betrieben werden. Das „Warum“ erklären wir quer durch den Artikel.

Den Juli 2026 ordnet der DWD anhand seiner knapp 2000 normierten Wetterstationen mit vorläufigen 19,6 Grad deutschlandweit ein, die Sonnenstunden betrugen 272 und der Niederschlag 40 l/m2, Einordnung der Werte in die Zeitreihen den Grafiken weiter unten.

Was wir schon seit längerem betonen, hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in einer Studie feststellen lassen: Zuviel Beton und Asphalt, Flächenversiegelung und zu wenig Grün befeuern das Problem der Überhitzung der Städte und treiben die gemessenen Temperaturen bei den Wetterstationen nach oben (z. B. hier als einen von vielen links) Nichts ist mit CO₂-Treibhauseffekt!! Sonne und Beton machen den Sommer tagsüber so heiß. Und der in manchen Gegenden doch ordentliche Juli-Niederschlag hat wegen den zunehmenden großflächigen Versiegelungen Deutschlands immer weniger kühlende Wirkung, er landet umgehend in den Flüssen und erzeugt sogar kurzzeitige Überschwemmungen. Aber nach einigen Tagen ist er weg und landet im Meer und nicht mehr in der Bodenfeuchte und dann im Grundwasser. Der aktuelle Versiegelungsanteil beträgt etwa 52 000 km2, im Vergleich zur Deutschlandfläche von 358 000 km². Täglich kommen etwa 50 ha Versiegelung mitsamt Freiflächen PV-Anlagen als wärmende Boden-Hitzeplatten dazu. Die dunklen Platten können bis zu 80°C heiß werden. Natürlich nur tagsüber und wenn die Sonne scheint.

Als ob die 50 ha tägliche Boden-Versiegelung nicht schon genug wären, werden durch ständige Maßnahmen zur Trockenlegung der Land- und Forstwirtschaft in Feld, Wald, Wiesen und Fluren, die alle zu einem gefährlichen Absinken des Grundwasserspiegels beitragen, die Bodentrockenheit trotz eines normalen Juli-Niederschlages vergrößert. In den drei Sommermonaten ist deswegen ganz Deutschland nach einigen Hitzetagen wie jetzt Ende Juni/Anfang Juli eine großflächige trockengelegte Wärmeinsel. Deutschland entwickelt sich in den Sommermonaten immer mehr zu einer Steppe. Der gelbbraune ausgetrocknete Boden ist tagsüber genauso heiß wie der Asphalt in der Stadt.

Doch zurück zum Juliverlauf Deutschlands. Nach den veröffentlichten Temperaturwerten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ergeben sich die nachfolgenden Grafikverläufe. Zunächst ab 1893, der Beginn im wilhelminischen Kaiserreich, erfasst in einem ganz anderen und ärmeren Deutschland als heute. Die Wetterstationen standen zudem an kälteren, viel ländlicheren Plätzen, z.B. bei Forsthäusern am Waldrand, bei einsamen Klöstern, bei Köhlereien, bei Großbauernhöfen in viel nasserer Umgebung. Meist hatten die Bauernhöfe noch ihren eigenen Weiher als Trinkwasservorrat fürs Vieh und als Löschteich. Und dort stand geschützt durch die Ufervegetation auch meist die Wetterstation. Aus den Eigenmessungen wollten die bäuerlichen Stationsbetreiber Wettererkenntnisse für den eigenen Standort und die Arbeitsplanung der nächsten Tage ablesen.

Der Deutsche Wetterdienst wurde erst im November 1952 gegründet. Die Meteorologen hatten es schwer genug, all diese Einzelstationen an ganz anderen Plätzen und Orten zu einheitlichen Deutschlandtemperaturreihen zusammen zu fassen und mit den heutigen zu vergleichen. Zudem hatte Deutschland vor 140 Jahren noch ganz andere Außengrenzen. Man beachte bei der Grafik 1a die Einordnung der Julitemperatur 2026.

Abb.1a: Fast 100 Jahre zeigt der Juli laut DWD-Originaltemperaturen überhaupt keine Erwärmung bis 1987, dann erfolgt ein Temperatursprung von etwa 0,7 Grad und erst ab 1988 beginnt die steile Julierwärmung. Der Klimawandel begann also erst 1988 und nicht seit der Industrialisierung

Der Juli 1943 bis heute, also 84 Beobachtungsjahre

Abb. 1b: Betrachtet man die Temperaturreihe erst ab 1943, dann wurde der Juli bis 1987 sogar kälter. Mit einem kleinen Temperatursprung setzte dann ab 1988 die Erwärmung ein, erst seitdem, also seit 1988 wird der Monat deutlich wärmer. Die Erwärmung scheint aber im Jahre 2005/06 bereits einen Stillstand erreicht zu haben. Das zeigt die nächste Grafik im Vergleich zum steilen CO₂-Anstieg

Abb. 2: Seit 22 Jahren stagnieren die Julitemperaturen in Deutschland, ganz im Gegensatz zu den CO₂-Konzentrationen der Atmosphäre. Die sind besonders seit der Jahrtausendwende stark angestiegen, derzeit 431 ppm=0,043%. Es gibt keine Korrelation zwischen beiden Grafiken.

Ergebnis 1: Schon diese drei Grafiken der deutschen Temperaturreihen nach Original-DWD-Daten beweisen, dass die Behauptung einer starken CO₂-Treibhauserwärmung falsch ist. Begründung: CO₂ kann nicht 45 Jahre lang im Juli zuerst abkühlend wirken, (siehe Grafik 1b) und dann plötzlich wie mit einem Zeitzünder durch den Weltklimarat aufgeschreckt einen Temperatursprung erzeugen und anschließend bis 2005/06 eine so starke Raketen-Erwärmung verursachen, um dann seit 2005 bis heute nicht mehr wirken. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht!

Hier die vom Mainstream gebräuchliche und grottenfalsche UN-Definition: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Aber genau diese Falschbehauptung mit CO₂ als Klimahauptsünder ist die derzeitige Mainstream-Behauptung all der bezahlten und verwirrten Mitläufer wie Letzte Generation, der linksgrünen Chaos-Politiker und sonstigen Angsttreiber in den Medien, die vorgeben, das Weltklima retten zu müssen, und uns immer weitere CO₂-Gelder zur Klimarettung abschöpfen wollen. „Wir müssen das Klima wieder in den Griff bekommen“, das propagierte Leitziel des PIK Potsdam. Und von dieser Märchenvorstellung leben diese Leute, mit unserem Geld. Es sind bezahlte Angstmacher im Verbund mit der Regierung, die das deutsche Volk ausplündern will. Und sogar heute noch wird im zwangsfinanzierten Staatsfernsehen die als nachgewiesen falsche Hockeystickerwärmung als Beweis der starken CO-Treibhauserwärmung von gierigen Sensationsreportern in sogenannten „Wissenschaftssendungen“ verkündet. Eigentlich sind das Lügensendungen mit einem wissenschaftlichen Voodoo-Anstrich.

Vorgehensweise im Bezahlfernsehen: Die viel zu hoch vom IPPC und PIK angesetzte CO₂-Klima-Sensitiviät von 2 bis 5 Grad wird nach oben ins unermessliche getoppt. Der Hitzeweltuntergang steht bevor. Das ist die Botschaft dieser beabsichtigen Panikmeldungen. Allzu viele glauben der Panikmache. Kinder entwickeln Angstträume aufgrund dieser Klimamärchen.

Das nächste Bild beweist unser Aussagen, gezielte Angstmache, dreiste Klimalügen. Sie kommt aus unserem zwangsfinanzierten Staatsfernsehen.

Abb. 3: So sollen laut bezahlter Klimanotstandsreporter und Klima-Angstmacher die globalen Temperaturen schon vor über 80 Jahren explosionsartig angestiegen sein und danach immer weiter ins Unermessliche steigen bis, ja bis zum Hitzetod der Erde in der nächsten Generation. So die Botschaft an unser Gewissen. Wo ist die Abflachung der letzten 20 Jahre? Warum bloß glauben viele diesen erfundenen Unsinn? Wo ist das Aufbegehren der Mehrheit? Warum widersprechen die Fachleute vom DWD nicht mit unseren Grafiken 1 und 2?

Nach der Glaubens-Ideologie der Treibhauskirche soll die CO₂-Zunahme in der Luft der alleinige Temperaturtreiber sein, geradezu ein Temperaturregler, den man von überall auf der Welt bedienen kann. Bei uns will das PIK Potsdam – das Zentrum der Voodoo Klimawissenschaft – das Klima wieder in den Griff bekommen.

Abb. 4: Steiler und stetiger CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1970, siehe reche Grafik. Die starke CO₂-Zunahme der letzten 25 Jahre findet man in den Julitemperaturreihen Deutschlands nicht, siehe Grafik 2 oben. Keine Korrelation der beiden Kurven in den letzten beiden Jahrzehnten.

Anmerkung: Nahezu alle Physiker, die aufgrund der physikalischen Grundlagen (IR-Absorption des CO₂-Moleküls) an einen leichten CO₂-Erwärmungseffekt glauben, aber sich nicht tiefer in das Fachgebiet eingearbeitet haben, betonen ständig, in den letzten 40 Jahren könnte die CO₂-Klimasensitivität nur einen schwachen fast unmerklichen Erwärmungseffekt bewirkt haben, der Betrachtungszeitraum wäre viel zu kurz. Der übergroße Temperaturanstieg seit 1987 ist geradezu der Beweis, dass es viele andere Ursachen für den Beginn der Klimaerwärmung bei uns in Mitteleuropa geben muss.

Was ganz und gar anderes behaupten die von unseren CO₂-Steuern alimentierte und meinungsbestimmende Klimapanikkirche. Sie erklärt den starken Temperaturanstieg in Mitteleuropa seit 1987/88 nur mit CO₂. U.a. hier, hier, hier und hier.

Wir hingegen sagen: CO₂ hat keine erkennbare Wirkungen, CO₂ kann doch zwischen 1943 bis 1987 in Deutschland nicht abkühlend wirken, dann wie mit einem Zeitzünder versehen einen Temperatursprung verursachen und ab 1988 plötzlich stark erwärmend wirken. Und ab 2005/06 hört die Erwärmungswirkung wieder auf. Der Deutsche Wetterdienst selbst beweist die Richtigkeit unserer Aussagen anhand seiner DWD-Messreihen, die wir für die Leser in Grafiken gefasst haben, siehe Abb.1a/1b und 2

Wenn nicht CO₂ die Erwärmung seit 1987/88 bewirkte, wer oder was dann?

Wir finden mindestens sechs Gründe des plötzlichen Temperaturanstieges seit 1987/88, übrigens in ganz Mittel- West- und Nordeuropa.

1) Natürlicher Temperatursprung 1987 auf 1988: Die Umstellung der Großwetterlagen zu mehr Süd-und SW-Anteil, mitbedingt durch natürliche Atlantikzyklen (Stichwort: Die durch die Sonne moderierte AMO). Das sind natürliche Ursachen der ständigen Klimaänderungen, die weder vom CO noch sonst vom Menschen verursacht ist. Wie lange die AMO noch im positiven Modus bleibt werden wir sehen.

In Holland wurden die Gründe des Temperatursprunges genauer in dieser Arbeit untersucht. Zitat aus Introduction: „This warming has not taken place uniformly: there is a jump around 1988 of about one degree in the average temperature.“

2) Die Weitererwärmung seit 1988: Gründe sind natürliche Ursachen wie Sonne, Wind und Wolken, die Veränderung der Albedo, aber auch vom Menschen verursachte wie die wirkenden gesetzlichen Luftreinhaltungsmaßnahmen (hier)

Die leichte Zunahme der Sonnenintensität, die ständige Flächenversiegelung und Trockenlegungen der Landschaft. Und in Deutschland zusätzlich die Daten-Manipulationen durch den DWD, seitdem der Vorstand politisch besetzt ist. Deshalb ist in Deutschland der Juli-Trendlinienanstieg seit 1988 auch stärker als in anderen Ländern. Eventuelle Manipulationen haben wir hier beschrieben.

3) Die Sonnenstundenzunahme Der DWD erfasst flächendeckend die Sonnenstunden, leider erst seit 1951 und nicht seit 1943. Aber auch so sind die Korrelationen zwischen Temperaturverlauf und SSH frappierend. Die leichte Zunahme der Juli-Sonnenstunden seit 1988 zeigt die nächste Grafik

Abb. 5: Mit der Änderung der Großwetterlagen 1987/88 setzte eine leichte Zunahme der Sonnenstunden ein. Eine Sonne, die im Juli wegen des Sonnenstandes besonders stark wirkt. 2026 lag über dem Schnitt wie die Temperaturen. Bitte vergleichen mit Grafik 1b.

Beachte: Aber seit 2006, also seit 20 Jahren ist bei den Sonnenstunden ähnlich wie bei den Temperaturen eine gewisse Sättigung erreicht. Mehr Julisonne geht nicht. Die Zunahme der Sonnenstunden sind ausgereizt. Das schlägt sich sofort im Temperaturverlauf nieder. Der Juli 2006 war der eindeutig wärmste bisher und hatte auch die meisten Sonnenstunden. In den letzten 3 Jahren prophezeite die CO₂-Klimagemeinde stets einen neuen Monatsrekord. Lauterbach und die Medien standen ganz gierig in den Startlöchern mit der Forderung nach Klimanotstand, Hitze-Lockdown und sonstig dummen Klimageschwätz. Die Aufnahme von Klimaschutz ins Grundgesetz ist nun ja trickreich umgesetzt worden. Damit wurde jeder Klima-Blödsinn übers Grundgesetz gedeckt. Und selbstverständlich wird die letzte Generation weiter einen sofortigen Stopp des Klimawandels fordern. Bis auf ein paar Platzbesetzungen in Bremen und anderswo, und in reichen Stadtvierteln in Berlin den SUV-Fahrzeugen über Nacht die Luft aus den Reifen gelassen, wurden alle angedachten Propagandaaktionen auch dieses Jahr wieder abgeblasen.

Wer weiß, was im August aber noch auf uns zukommen kann an Drangsalierung und Panikmache? Und wir müssen all die unsinnigen Klimarettungsmaßnahmen bezahlen. Wir müssen diese Klimakirche unterhalten, per Grundgesetz gedeckt.

Ergebnis 2: Der Monat Juli ist durch einen Temperatursprung im Jahre 1987 auf 1988 wärmer geworden. Auf diesem höheren Plateau, das bereits mit dem Rekord-Juli 2006 erreicht wurde, halten sich die Temperaturen laut DWD-Erhebungen bis heute, obwohl der DWD sein Messnetz, hin zu wärmeren Orten, drastisch verändert hat. Der Juli wurde vor 25 Jahren zu einem angenehmen Hochsommermonat. Wie lange wird sich der Monat wohl auf diesem angenehmen Niveau von 18,8°C halten können?

Laut Artikel von Frank Wähner beim EIKE gehen zukünftig die Temperaturen auf der Nordhalbkugel aufgrund der Planetenkonstellationen wieder zurück, siehe hier

4. Der Juli-Niederschlagsverlauf in Deutschland

Niederschläge wirken kühlend wegen der Verdunstungskälte. Gleichzeitig wird die Wärme des Erdbodens in die Atmosphäre mitgenommen. Die Verdunstung bewirkt genauso wie die Wärmeleitung und die Wärmekonvektion (Thermik) eine Wärmeübertragung vom Erdboden zur Luft. Eine Veränderung des Niederschlages würde somit auch eine Veränderung der Lufttemperaturen bewirken, die von den Wetterstationen in 2m Höhe erfasst werden.

Abb.6: Der Juliniederschlag zeigt laut DWD über fast 80 Jahre kaum Veränderungen, (Schnitt bei etwa 85 Liter) trotzdem wurde die Landschaft trockener aufgrund der deutschlandweiten Bebauungen und Trockenlegungen in Feld, Wald, Wiesen und Fluren, d.h. die Verdunstungskühlung der Landschaft hat im Sommer stark abgenommen, was umgekehrt die Temperaturen erhöht, insbesondere bei ländlichen Wetterstationen

5. Der stark gestiegene Wärmeinseleffekt (WI) bei den DWD-Messstationen.

Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der flächenhaften Bebauung, Asphaltierungen und der Bevölkerungszunahme in den letzten Jahrzehnten wärmer geworden, und sie werden weiter wärmer werden. Dazu nimmt die Flächenversiegelung in Deutschland laufend zu, was den Wärmeinseleffekt vor allem der Sommermonate ständig erhöht, siehe Flächenversiegelungszähler; aktueller Stand: 52 000 km². Im Zeitraum nach der Einheit wurde besonders viel gebaut und Flächen versiegelt. Und täglich kommen etwa 50 ha erwärmend wirkend deutschlandweit dazu.

Der dunkle Asphalt durch den Straßenbau heizt sich vor allem im Juli mit dem hohen Sonnenstand stark auf, während die nassen Wiesen früher an gleicher Stelle kühlend wirkten. Bitte selbst zuhause nachmessen, der heiße Straßenasphalt und 20 Meter daneben die grüne Wiese (bitte eine Feuchtstelle suchen). Der zunehmende Wärmeinseleffekt macht die Umgebung der Wetterstationen auch außerhalb der Dörfer und Städte wärmer, vor allem wenn die DWD-Wetterstationen sich direkt an Straßen befinden oder neben den Asphaltbahnen der Flugplätze. Der DWD verlegt zunehmend seine Wetterstationen an die Flugplätze oder vor die Städte in Gewerbegebiete und bezeichnet diese dann irreführend auch noch als ländlich oder weit weg von allen Wärmeinseln.!!!

Beispiele: die Wetterstation Hof, einst Hof-Land, inzwischen in ein Gewerbegebiet eingemauert mit der vierspurigen Bundesstraße davor. Man beachte die Steigung der Trendlinie und den Standort. (gelber Punkt) Man beachte die Steigungsformel.

Abb. 7: DWD Nr.150: Hof (Land): Eine Wärme-Inselwetterstation: im Westen der Stadt Hof, deutlich außerhalb des Stadtgebietes, Region Oberfranken, Höhe 565m, 20 m nördlich der vierspurigen B 15, Straßenbreite bei der Einmündung: 17 m, die Station ist auch direkt neben der 10m breiten Siedlungsstraße, siehe gelber Marker auf der Karte. Beide Straßen werden im Juli bis zu 50°C heiß.

Vergleich Wetterstation Düsseldorf und Hof.

Abb. 8: Siehe den starken Anstieg der Julitrendlinie bei der Wetterstation Hof, 2,5 Grad Julierwärmung in 39 Jahren, fast doppelt so viel wie der DWD-Schnitt. Sogar die Düsseldorfer Station (linkes Bild) am wachsenden Flughafen zeigt einen viel schwächeren Anstieg.

Großflächige Trockenlegungen von Feld, Wald und Wiesen

Zusätzlich hat die weitflächige Trockenlegung Deutschlands in den letzten 40 Jahren, die Schaffung neuer Feldwege den WI-Effekt auch der einstigen freien und viel nasseren Flächen stark erhöht – ein Opfer der zunehmenden industrialisierten Land-und Forstwirtschaft. Wiesen, Fluren, Äcker und Wälder wurden mit Sickerschläuchen systemisch trockengelegt und der Niederschlag wird sofort in die Kanalisation abgeleitet, von dort in die Bäche und Flüsse. So trocknet Deutschland immer mehr aus, die einstige Feuchtigkeit, die im Boden bis in 100 m Tiefe und noch weiter unten vorrätig war, landet im Meer und erhöht den Meeresspiegel. Wegen der fehlenden Verdunstungskälte erhitzen sich die Böden vor allem tagsüber. Die Tiefenbrunnen zur Trinkwassergewinnung müssen immer tiefer gebohrt werden. Der einstige Bodenschwamm Deutschlands trocknet aus, trotz gleichbleibender, bzw. sogar leicht zunehmender Niederschläge in den letzten 100 Jahren.

Abb. 9: Deutschlands Fluren sind großflächig mit Drainagen und perforierten Sickerschläuchen trockengelegt. Übrigens auch die Wälder. Zur schwarzen Drainageleitung entlang des Feldweges münden auf dem Bild von links alle 15 Meter gelbe Saugleitungen, welche die Wiese trockenlegen. Die erste gelbe Saugleitung ist erkennbar. In trockenen Sommern sieht die Wiese dann braungrüngelb aus mit spärlichem Grasbewuchs im August. (rechtes Bild). So erzeugt man Steppen in Deutschland. Fotos Worm/Kowatsch.

Diese ländlichen Wetterstationen sind dann im Sommer und tagsüber, aber nur tagsüber genauso heiß wie die benachbarten in der Stadt. Das zeigen wir anhand der Wetterstation Nürnberg und Nürnberg/Netzstall am Aussiedlerhof

Abb. 10. Vergleich der Juli-Tagesmittel Tmax von Nürnberg und dem nur 7 km entfernten bei einem Aussiedlerhof gelegenen Netzstall in freier Natur. Auffallend sind die gleichen Steigungslinien, obwohl die Wetterstation Netzstall im Jahre 2005 aus einem Vorort von Nürnberg an den vermeintlich kälteren ländlichen Standort versetzt wurde. Für die Höchsttemperaturen tagsüber hatte das keine Auswirkungen. Der trockene ländliche Standort erwärmt sich im Juli tagsüber genauso stark.

Merke: Deutschland wird im Sommer immer mehr zu Steppe. Die Tageshöchsttemperaturen steigen im Sommer auf dem trocken gelegten Land genauso wie in der Stadt.

Diese Trockenlegungsmaßnahmen vor allem in der einst freien grünen Fläche haben die Hochwassergefahren für Deutschlands Wohnorte erst geschaffen, die Trockenlegungen der Auen, der Feuchtwiesen, des Waldes und die Bebauung einstiger Überschwemmungsgebiete sind die wahren Ursachen der Zunahme an Überflutungen und nicht der behauptete CO₂-Klimawandel, für den es keine Nachweise als Übeltäter gibt. Ein fester Glauben an CO₂ als Übeltäter ist niemals ein Nachweis. Wir haben dieses Thema in den letzten Jahren immer wieder erörtert und Abhilfemaßnahmen nicht nur gefordert, sondern auch der Politik vorgeschlagen, siehe hier

6. Die statistische Erwärmung der Temperaturaufzeichnungen durch den DWD.

Hierbei verweisen wir auf unsere 4 Artikel zusammen mit Raimund Leistenschneider,

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

In diesen Arbeiten wurde durch R. Leistenschneider der Korrekturfaktor der DWD-Jahreswerte auf 1,4 Grad bestimmt, d.h., will man die Jahrestemperatur von 2025 mit den ersten 30 Jahren ab 1881 vergleichen, dann muss man die ersten 30 Werte von damals um 1,4 Grad anheben. Trotzdem bleiben diese Jahre im Kaiserreich immer noch kälter als 2025 und 2026 sein werden. Wir wollen damit ausdrücken: Die DWD-Reihen zeigen, dass es seit 1988 wärmer wurde in Deutschland, aber nicht so extrem wie man beim direkten Vergleich der DWD-Temperaturwerte meinen könnte.

Wer weitere Gründe und Ursachen der vom DWD ermittelten Erwärmung seit 1987/88 in Mittel- und Westeuropa weiß, bitte in den Kommentaren ergänzen und zur Diskussion stellen. Wir sehen als Hauptgrund der Julierwärmung die Sonne und die Änderung der natürlichen Großwetterlagen auf mehr Südanteil für Mittel- West- und Nordeuropa.

Wir haben hier nur unmittelbare Einflüsse auf Mitteleuropa dargestellt. Da sich das Klima immer ändert und das seit Anbeginn der Schöpfung, dafür gibt es übergeordnete kosmische Ursachen – das Klima der Erde wird im Weltall gemacht. Die diversen Sonnenzyklen, die sich ändernde kosmische Strahlung, das sich ändernde Magnetfeld der Erde, das Zusammenwirken der Planentenbewegungen, und die Raserei des gesamten Sonnensystems durchs Weltall ändern ständig die klimatischen Bedingungen. Deshalb gibt es kein normales Klima und auch kein konstantes Klima. Deshalb können wir das Klima auch niemals durch einen CO₂-Regelknopf in den Griff bekommen. Bitte beachten wie die von uns bezahlten CO₂-Panikwetterexperten dann einen jeweiligen Starkniederschlag mit örtlichen Überschwemmungen erklären oder die einwöchige Hitzeperiode Ende Juni/Anfang Juli diesen Jahres als Startpunkt des Hitze-Weltunterganges erkannt haben. Aber irgendwo findet der EU geführte und von uns gegen unseren Willen bezahlte Klimadienst Copernicus schon seine Alarmzeichen für die Fortsetzung der großen CO₂-Klima-Weltuntergangslüge.

Zusammenfassung:

Die vom Mainstream, von der Politik und den bezahlten Wissenschaftlern insbesondere des PIK Potsdam behauptete starke Klimaerwärmung findet beim Monat Juli zwar statt, aber erst seit 1988!!! Seit der Gründung des Weltklimarates. Und 2005 war auch schon wieder Schluss. Deshalb kann CO₂ auch nicht der Hauptverursacher der Erwärmung sein. Vor 1988 kühlte der Juli sogar 45 Jahre lang ab!!! Die Daten des Deutschen Wetterdienstes beweisen eindeutig: Kohlendioxid kann kein starker Erwärmungstreiber sein. Dieses angebliche Treibhausgas wirkt allerhöchstens in minimalen aus den Grafiken nicht erkennbaren versteckten Kleindosen im Klimarauschen der DWD-Daten mit, und zwar unmerklich erwärmend oder auch abkühlend.

Der von der Klimapanikkirche verbreitete CO₂- Treibhaus-Erwärmungsglaube ist eine wohl durchdachte Irrlehre. Glaubenssekten arbeiten immer mit der Angst und mit Ablasshandel.

Charakterisierung: Das Modell der Treibhauserhitzung ist ein Geschäftsmodell, das auf unser Geld aus ist. Begriffe wie Treibhaus, Klimakiller, Klimanotstand und Erdüberhitzung sind erfundene Begriffe einer Werbebranche, um die Deutschen zu ängstigen, um sie gefügig zu machen, damit sie ohne Aufbegehren bereit sind für eine CO₂-Ablasshandelssteuer und die unsinnigen, nur erfundenen teuren Klimarettungsmaßnahmen, die unser Geld wollen zur Rettung des Staatshaushaltes und zur persönlichen Bereicherung. Schlimm nur, wenn viele Deutsche dieser Propaganda durch eine Gehirnwäsche erlegen sind und tatsächlich glauben, sie wären die letzte Generation für die auf diesem Planeten noch Leben möglich wäre. Wann werden die Klimaablasshandelsprediger endlich von uns Klimarealisten zur Rechenschaft gezogen?

Richtig ist: Wir sind im Jahre 2026 weit entfernt von einer Überhitzungs-Klimakatastrophe.

Dieser politischen und sektengläubigen sowie völlig unzumutbaren Entwicklung in den westlichen Demokratien durch Klima-Panikmache müssen wir in einer Aktion der Anständigen und Wissenden entschieden entgegentreten, schon weil unsere Demokratie in Gefahr ist. CO ist ein lebensnotwendiges Gas, der Schöpfer hat das irdische Leben auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Wer Kohlendioxid einschränken will, der handelt sündhaft gegen die Schöpfung des Lebens auf diesem Planeten. Kohlendioxid – das als Staatsfeind Nummer eins gebrandmarkte Gas – zerstört den Planeten nicht. Das Gegenteil ist der Fall: es verbessert das Leben auf ihm.

Vorschlag für die Anhänger der CO₂-Treibhauskriche: Wer weiterhin an einem Klimakiller Kohlendioxid entgegen dieser erdrückenden Gegenbeweise des Artikels glauben will, für solche Menschen möge die jetzige Regierung eine CO₂-Freiwilligensteuer einführen, damit Angstgläubige ihr Gewissen beruhigen können. Und die gut 400 ausschließlich von unseren Steuergeldern Beschäftigten beim PIK Potsdam sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ihre jährliche Höhe einer freiwilligen CO₂-Klimaspende veröffentlichen. Solche Leute sollten als Vorbilder die ersten sein, die sich von ihren eigenen Klimasünden, ihrem übergoßem CO₂-Fußabdruck freikaufen. Da sie es nicht tun ist ein weiterer Hinweis, dass es Ihnen nur um das CO₂-Geschäftsmodell, um unser Geld geht und nicht um das Klima.

Geldquellen des PIK, 22 Millionen Euro jährlich von uns, um das CO₂-Lügenmodell am Laufen zu halten, sind hier genannt.

Für uns Normalbürger gilt: Teurer Klimaschutz aufgrund der PIK-Computersimulationen sind Quatsch, weil unnütz. Die Milliarden CO₂-Abgaben wandern auf die Girokonten derer, die von diesem Geschäftsmodell leben. Das Klima selbst hat kein Girokonto. Politisch wichtig bleiben Natur- und Umweltschutz, damit unser schönes Deutschland mit all seiner ökologischen Vielfalt erhalten bleibt. Dazu bekennen wir uns ausdrücklich und setzen uns in unserer Freizeit dafür ein und das vorbildlich und unbezahlt seit Jahrzehnten.

Im Teil 2 werden die Grafiken ergänzt durch die Höchsttemperaturen tagsüber und die nächtlichen Tiefsttemperaturen.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler Josef Kowatsch, Naturbeobachter, Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




Berechnungen zeigen: Bestehende Kohlekraftwerke sind im Vergleich zu Wind- und Solarenergie billiger

H. Sterling Burnett

Obwohl die Daten diese Behauptung nicht stützen, behaupten Klimaprediger und Profiteure der erneuerbaren Energien oft, Wind- und Solarenergie seien mittlerweile die günstigsten Stromquellen und auf jeden Fall billiger als Kohle. Das ist Unsinn.

Daten der Energy Information Agency (EIA) zu Trends bei den Strompreisen und der Versorgungssicherheit in Industrie, Gewerbe und Privathaushalten zeigen eindeutig, dass diejenigen Bundesstaaten, die bei der Ablösung von Grundlastkraftwerken mit fossilen Brennstoffen und bestehenden Kernkraftwerken durch Wind- und Solarenergie eine Vorreiterrolle gespielt haben, im Vergleich zu Bundesstaaten, die diesem Sirenengesang bzw. dem Weg der grünen Energie ins Unglück nicht gefolgt sind, die am schnellsten steigenden Strompreise und die höchste Anzahl an Stromausfällen verzeichnen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die Studie von Heartland aus dem Jahr 2025 mit dem Titel [übersetzt] „Bezahlbar, zuverlässig und sauber: Eine objektive Bewertungsmatrix zur Beurteilung konkurrierender Energiequellen“ untermauert und erweitert die Schlussfolgerung der EIA.

Nun hat das Team von Energy Bad Boys (EBB) „eine systemweite Betrachtung der Kosten bestehender Kohlekraftwerke in Amerika“ vorgenommen und diese Kosten mit politisch begünstigten, stark subventionierten industriellen Wind- und Solaranlagen verglichen, die bereits in Betrieb sind oder sich im Bau befinden. Dieser Vergleich fällt nicht zugunsten der „günstigen“ Wind- und Solarenergie aus. Die Autoren von EBB beschreiben den Umfang ihrer Studie und ihre Datenquellen:

Für diese Analyse haben wir 82 Kohlekraftwerke in den Vereinigten Staaten untersucht, für die über S&P Global Daten aus dem FERC-Formular 1 verfügbar waren. Die ursprünglichen Investitionen in die überwiegende Mehrheit dieser Kraftwerke sind vollständig abgeschrieben. Einige wurden jedoch in den 2010er Jahren gebaut, und viele wurden mit Umweltschutzvorrichtungen nachgerüstet und unterliegen laufenden Investitionsmaßnahmen; daher haben wir die Brennstoffkosten, sonstige Betriebs- und Wartungskosten (O&M) sowie die Investitionskosten herangezogen, um die Anlagen zu bewerten. Außerdem haben wir Kraftwerke mit einem Kapazitätsfaktor unter 15 Prozent ausgeschlossen, da diese Anlagen oft nicht ausgelastet sind, weil sie kurz vor der Stilllegung stehen, und somit nicht repräsentativ für den in Betrieb befindlichen Kohlekraftwerkspark sind.

EBB stellte fest, dass „bestehende Kohlekraftwerke im Durchschnitt zu Kosten von 45,57 US-Dollar pro Megawattstunde (MWh) betrieben werden“. Der Unterschied zwischen den kostengünstigsten Kohlekraftwerken, die zu Kosten von 22 bis 27 US-Dollar pro Megawattstunde betrieben werden, und den teuersten Kraftwerken lag in ihrer Auslastungsrate. Je höher die Auslastung eines Kraftwerks ist, desto geringer sind die Kosten für den erzeugten Strom.

Anhand von FERC-Daten stellte das Team von EBB erneut fest, dass die durchschnittlichen Kosten einer bestehenden Kohlekraftanlage weit unter den durchschnittlichen Kosten einer bestehenden industriellen Windkraftanlage (59,78 $/MWh) lagen und weniger als die Hälfte der Kosten für Strom aus einer bestehenden industriellen Solaranlage (102,40 $) betrugen.

Neue industrielle Windkraftanlagen sind im Vergleich zu bestehenden Kohlekraftwerken noch weniger wettbewerbsfähig als bestehende Anlagen. Auch neue Solaranlagen sind weiterhin nicht wettbewerbsfähig, wenn auch in geringerem Maße als bestehende Anlagen.

„Nach den Annahmen der EIA im jährlichen Energieausblick werden die Kosten für [neue] Windkraftanlagen – selbst ohne Kosten für die Netzintegration – auf 62,09 US-Dollar pro MWh geschätzt, womit sie nur mit den teuersten 25 Prozent der Kohlekraftwerke im Netz konkurrieren können. Solarenergie liegt mit 74,55 US-Dollar pro MWh kostentechnisch nur bei 6 der 82 Kohlekraftwerke – also 7 Prozent – aus der obigen Analyse vor“, schreibt EBB. „Basierend auf diesen Zahlen sind die durchschnittlichen Kosten bestehender Kohlekraftwerke um 27 Prozent günstiger als die einer neuen Windkraftanlage und um fast 40 Prozent günstiger als die neuer Solaranlagen.“

Zu beachten ist, dass diese Kostenvergleiche die erheblichen Kosten für die Netzstabilisierung – also Batteriespeicher oder Erdgas-Reserveanlagen – nicht berücksichtigen, die erforderlich sind, um bei schwankender Wind- und Solarenergie eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten. Wären die Kosten für die Netzstabilisierung einbezogen worden, wäre die große Kostendifferenz zwischen günstiger Kohle und teurem Wind- und Solarstrom noch höher ausgefallen. Selbst die teuersten 25 Prozent der Kohlekraftwerke produzieren günstigeren Strom als neue Wind- und Solarkraftwerke. Ebenso wenig berücksichtigen die Kostenvergleiche der EBB den Ausbau der Übertragungsnetze, den Wind- und Solarenergie erfordern, um die von ihnen erzeugte Energie an die Orte zu liefern, an denen sie benötigt wird – oft Hunderte von Meilen entfernt.

Kohle mag irgendwann aus der Nutzung verschwinden, doch sollte dies in naher Zukunft geschehen, dann aus politischen Gründen und nicht, weil Wind- und Solarenergie billiger sind – ungeachtet dessen, was Befürworter grüner Energie und die ihnen hörigen Medien behaupten.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Quelle: Energy Bad Boys

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-585-existing-coal-plants-are-cheap-compared-to-wind-and-solar-research-shows/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Waldbrände in Europa decken jahrzehntelange Missstände in der Forstwirtschaft auf

Warum kommt es zu Großbränden in der Nähe von Ballungszentren nur in Ländern mit einer übertrieben strengen Umwelt- und Klimapolitik?

Monica Showalter

Befürworter der These vom globalen Klimawandel haben gerade Hochkonjunktur, da Waldbrände Westeuropa verwüsten, wobei Spanien, Italien, Frankreich und Schottland am stärksten betroffen sind. „Das ist der Klimawandel“, posaunte die europäische Presse triumphierend hinaus. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Blog-Admin}]

Eine Auswahl europäischer Schlagzeilen:

Waldbrände in Frankreich und Spanien: Der Klimawandel erhöht die Häufigkeit und Intensität extremer Wetterereignisse — France 24

Feuerhölle in Europa: Der Klimawandel schürt verheerende Waldbrände Devdiscourse (mit Agenturen)

Warum es in Europa so heiß wird DW

„Eine traurige Unvermeidbarkeit“: Warum ist Europa nach jahrzehntelangen Klimawarnungen so unvorbereitet auf die zunehmende Hitze? —The Guardian

Bei Temperaturen über 100 Grad Fahrenheit [37,8°C] sollte man die Klimaanlagen besser ausschalten – und auf Strohhalme für das kalte Getränk verzichten.

Andere Schlagzeilen in den US-amerikanischen, kanadischen und chinesischen Medien fielen ebenso düster aus.

Offensichtlich hat eine Hitzeglocke, ausgelöst durch ein sich langsam bewegendes Hochdruckgebiet im Westen – offenbar das Werk eines Super-El-Niño-Wettersystems – sowie ein weiterer Vorstoß heißer Luft aus der Sahara die extreme Hitze herbeigeführt, welche die perfekten Bedingungen für den Ausbruch von Bränden in den heißen, trockenen, größtenteils mediterran geprägten Landschaften Westeuropas geschaffen hat.

Das nennt man zwar „Wetter“, aber wer braucht schon Wetter, wenn es doch den Klimawandel zu propagieren gilt, der stets mit einer gehörigen Portion staatlicher Eingriffe einhergeht?

Falls irgendeiner dieser Trottel einmal aufgepasst hat: Der Begriff „El Niño“, der „Christkind“ bedeutet, ist ein alter Begriff, der aus einer Zeit stammt, als die Europäer und ihre Kolonialuntertanen noch religiös waren.

Er wurde erstmals von peruanischen Fischern beobachtet, die ihm 1578 diesen Namen gaben. Es gab schon immer El-Niño-Phänomene, die entweder zu viel Regen oder zu viel Hitze verursachten – wie es derzeit in Europa der Fall ist.

Das nennt man Wetter.

Hinzu kommen zwei weitere Faktoren, die gemeinsam zu dieser verheerenden Feuersbrunst führen: die Waldbewirtschaftung im Namen der ökologischen Nachhaltigkeit und Brandstiftung, vermutlich durch Migranten.

Wie sehen einige europäische Verfahren der Waldbewirtschaft aus?

In Spanien äußerten sich fünf Wissenschaftler dazu – Enric Vadell, Jesús Pemán, Pietr Johannes Verkerk, Maitane Erdozain und Sergio de-Miguel –, und zwar in einem in ScienceDirect veröffentlichten 2022 Artikel:

„Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Bemühungen zur Waldverjüngung in Spanien intensiviert, und zwar durch die Einführung einer landesweiten Politik zur großflächigen Wiederaufforstung und Aufforstung während der Franco-Diktatur (d. h. im Zeitraum 1939–1975) (Vadell et al., 2016).

Der Nationale Wiederaufforstungsplan von 1938, der mit der durch die Industrialisierung ausgelösten Landflucht zusammenfiel, zielte darauf ab, die Auswirkungen (Erosion, Überschwemmungen) der Entwaldung und Waldschädigung zu mildern, den wachsenden Bedarf an Holz und Energie der aufstrebenden Industrien zu decken sowie die Wirtschaft anzukurbeln und die hohe Arbeitslosenquote in ländlichen Gebieten zu bekämpfen. Infolgedessen wurden in Spanien zwischen 1940 und 2006 5,6 Millionen Hektar neue Wälder angelegt (Vadell et al. 2016).

Daher wurde die Waldbewirtschaftung zu einem Eckpfeiler für die Sicherstellung einer stabilen Holzproduktion für die Industrie. Das Aufkommen neuer Materialien und Brennstoffe sowie die Öffnung gegenüber ausländischen Märkten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts veränderten jedoch die Nachfrage nach nationalen Holzprodukten (Zavala et al. 2008).

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Waldbewirtschaftung weiterentwickelt, um sich dieser veränderten Nachfrage anzupassen, aber auch, um die Modernisierung des Forstsektors voranzutreiben und den neuen gesellschaftlichen Anforderungen an den Wald, wie dem Erhalt der biologischen Vielfalt, der Erholung und dem Klimaschutz, Rechnung zu tragen.“

Könnte dies zu viel Totholz und nicht gerodetem Unterholz geführt haben? Eine brandbewusste Politik hätte hier einen Unterschied machen können.

In Frankreich scheint die Situation ähnlich zu sein. Hier eine von Google KI erstellte Zusammenfassung des Originaldokuments des französischen Umweltministeriums:

Ökologische Priorisierung: Nationale Vorgaben begünstigen die Erhaltung von Totholz und Mischbeständen, um die industrielle Holzwirtschaft mit den Zielen der Artenvielfalt in Einklang zu bringen.

Alles schön und gut, bis die Hitzewelle hereinbricht.

In Großbritannien schafft der „Woodland Carbon Code Anreize für das Pflanzen von Bäumen:

• Ehrgeizige Ausbauziele: Durch staatliche Zuschüsse werden Landbesitzer massiv gefördert, jährlich Millionen neuer Bäume zu pflanzen, um Großbritannien dabei zu helfen, sein Netto-Null-Kohlenstoffziel bis 2050 zu erreichen.

Einbindung privater Finanzmittel: Der „Woodland Carbon Code dient als staatlich unterstützter Standard, der private Unternehmenskunden mit Landbesitzern zusammenbringt, um CO₂-Ausgleichszertifikate zu erwerben.

Wahrscheinlich mehr Bäume, als die schottischen Heidegebiete gewohnt sind. Auch hier kann eine große Hitzeglocke reichlich Brennstoff liefern.

Italiens nationale Forststrategie, bekannt als TUFF, schränkt die Holzernte ausdrücklich ein, um Schlammlawinen zu verhindern:

„Hydrogeologischer Schutz: Die Politik schränkt die Holzernte entlang der steilen Hänge der Apenninen und der Alpen direkt ein und nutzt die dichte Baumbedeckung, um Täler vor Erdrutschen und Sturzfluten zu schützen.“

Das bedeutet, dass es dort möglicherweise auch ein Problem bei der Waldbewirtschaftung gab. Wenn sich Gestrüpp und Totholz ansammeln durften, wären die Wälder leichte Ziele für eine Hitzewelle, auch wenn das Ziel lobenswert war, Erosion zu verhindern.

Das andere Problem ist der menschliche Faktor.

Hier ist eine Erklärung aus linker Sicht, welche die Rolle menschlicher Aktivitäten bei der Entstehung großer Brände hervorhebt – mit einer Analyse, der ich nicht zustimme:

Ein einfacher Leitfaden zum Verständnis von Klimawandel und Waldbränden:

Ja, der Waldbrand von Biscarrosse wurde durch einen in Brand geratenen Kleinbus ausgelöst. Die Flammen griffen zunächst auf die Vegetation am Straßenrand über, bevor sie in den Wald vordrangen. Das ist eine Tatsache.

Was nicht stimmt, ist die Behauptung, dass dies bedeute, der Klimawandel… pic.twitter.com/4I9JEdwbPfVolcaholic 🌋 (@volcaholic1) 24. Juli 2026.

Das Argument gegen diese Argumentation lautet: Wenn die globale Erwärmung vorbei ist, warum sind dann nur Europa (sowie Australien, Kanada und die USA) von Bränden dieses Ausmaßes betroffen?

Warum haben die benachbarten Länder Marokko oder Libyen nicht die gleichen Brandprobleme, oder auch Mexiko, das an Kalifornien grenzt? Wie sieht es mit China aus?

Es scheint, als sei der Klimawandel selektiv und wähle für seine großen Brände nur jene Länder aus, die eine übertrieben strenge Umweltpolitik verfolgen – Brände, die zufällig in der Nähe von Ballungsgebieten auftreten.

Das heißt, es sind die Umweltpolitik und die schlechte Waldbewirtschaftung, die diese neuen, riesigen Brände ermöglichen, die wir bisher in Europa in diesem Ausmaß noch nicht gesehen haben.

Der letzte Faktor sind Migranten. Es gibt zahlreiche Verdachtsfälle, in denen Migranten in ganz Europa Brände gelegt haben:

WALDBRÄNDE IN EUROPA

Brandstiftung.

ITALIEN (Region Kalabrien): Die Behörden untersuchen Brände in der Nähe des Pollino-Nationalparks und haben eindeutige Beweise für vorsätzliche Brandstiftung gefunden.

Die Ermittler entdeckten Katzen, an deren Schwänzen mit brennbarer Flüssigkeit getränkte Lappen befestigt waren; die Tiere wurden in Brand gesetzt… — Lozzy B 🇦🇺𝕏 (@TruthFairy131) 27. Juli 2026

Unterdessen an der Costa Brava in Spanien:

Sowohl Spanien als auch Frankreich stehen derzeit wie nie zuvor in Flammen.

44 Personen werden in Frankreich wegen Brandstiftung gesucht, 16 in Spanien – das ist koordiniert und vorsätzlich. pic.twitter.com/BO3Ci050v0 — Concerned Citizen (@BGatesIsaPyscho) 27. Juli 2026

Die Mainstream-Medien haben versucht, die derzeit in Europa wütenden Waldbrände als Folge des Klimawandels darzustellen.

Frankreich hat gerade bekannt gegeben, dass 162 Personen im Zusammenhang mit der Auslösung von Bränden festgenommen worden sind. — PeterSweden (@PeterSweden7) 27. Juli 2026

In der Vergangenheit wurden islamistische Terroristen dabei erwischt, wie sie in elektronischen Chats über die Auslösung von Waldbränden sprachen; daher sollte diese Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden.

Auch andere Migranten, die wenig Respekt vor den Ländern haben, in denen sie leben möchten, legen Brände; man denke nur an die jüngste Welle von Brandstiftungen an alten Kirchen, insbesondere in Frankreich. Und genau wie die Brände ist auch das Phänomen der Migration ein neues Phänomen, was bedeutet, dass der Zusammenhang nicht übersehen werden sollte.

Vielleicht ist die Migrationskontrolle – und nicht die Klimakontrolle – ebenfalls Teil der Lösung.

Was auch immer es ist – es ist nicht der Klimawandel. Es ist die Unfähigkeit, sich an die Gegebenheiten anzupassen, und das Versäumnis, Brandrisiken ernst zu nehmen, bis die Brennstoffmenge so groß wird, dass es kaum noch möglich ist, einen Brand zu stoppen.

Man kann nur hoffen, dass Europa diese Brände löschen kann, bevor der Schaden die historischen Weinberge und Städte seiner wunderschönen Zivilisation zerstört. Die Menschen müssen endlich ernsthaft damit beginnen, die Mythen rund um den Klimawandel zu entlarven.

Mehr: American Thinker

Link: https://climatechangedispatch.com/europe-wildfires-forest-management/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Über Klimamodelle und Black Boxes

Willis Eschenbach

Aus den bei mir üblichen Gründen kam mir der Gedanke, das Thema meiner drei vorherigen Beiträge über die Eingabe- und Ausgabedaten von Klimamodellen auf den neuesten Stand zu bringen. Zu meiner Überraschung liegt der jüngste dieser Beiträge bereits fünfzehn Jahre zurück … tempus fugit, wie man so schön sagt …

Diesen erwähnten Beitrag hat Eschenbach bereits im Jahre 2011 geschrieben. Er steht in deutscher Übersetzung hier. A. d. Übers.

In diesem Beitrag habe ich das Konzept einer „Black-Box“-Analyse erörtert. Dabei liegen sowohl die Eingangs- als auch die Ausgangsgrößen eines unbekannten Prozesses vor, und die Herausforderung besteht darin, herauszufinden, was funktional im Inneren der Black Box vor sich geht. Hier war meine Darstellung, in der das CCSM3-Klimamodell als Black Box dargestellt wurde, wobei die Eingangsgröße die „Antriebskraft“ und die Ausgangsgröße die globale jährliche Oberflächentemperatur darstellt.

Und was ist „Forcing“ eigentlich genau? Nun, laut IPCC ist es die Abkürzung für „radiative forcing“, was sie wie folgt definieren:

Die Veränderung des Netto-Strahlungsflusses (ausgedrückt in W/m²) – Abwärtsfluss minus Aufwärtsfluss – an der Tropopause oder der Obergrenze der Atmosphäre, die auf eine Veränderung eines (externen) Treibers des Klimawandels zurückzuführen ist, wie beispielsweise eine Veränderung der Kohlendioxidkonzentration (CO₂), der Konzentration vulkanischer Aerosole oder der Sonneneinstrahlung.

Beachten Sie, dass das Ergebnis einer Black-Box-Analyse völlig anders ausfallen kann als das, was tatsächlich im Inneren der Black Box vor sich geht. Die einzige Voraussetzung ist, dass sie die gleiche Eingabe erhält und die gleiche Ausgabe liefert.

In dem oben verlinkten Beitrag habe ich gezeigt, dass man die Modellausgabe, die die globale jährliche Temperatur darstellt, nahezu perfekt nachbilden kann … und nicht nur das: Man kann dies mit einer kinderleichten, einzeiligen Gleichung mit nur zwei abgestimmten Parametern erreichen. Alles, was die Gleichung tut ist, die Eingabe-Anregung in ihrer Größe anzupassen und zu verzögern, und wie bei einem Zaubertrick liefert sie einem die Ausgangstemperatur.

Nun gab es unter dem Dach des sogenannten Climate Model Intercomparison Program (CMIP) eine Reihe von Klimamodellvergleichen, die in unregelmäßigen Abständen durchgeführt worden sind. Zu jenem Zeitpunkt befand man sich beim dritten Vergleich, genannt „CMIP3“. Da wir mittlerweile bei CMIP6 angelangt sind, wollte ich noch einmal einen Blick darauf werfen, um zu sehen, welche Veränderungen eingetreten sind.

Ich werde die Gleichung vorstellen.

Hier ist die Gleichung, die den Antrieb skaliert und verzögert, um die Ausgabetemperatur nachzubilden:

Wegen der vielen kaum reproduzierbaren Symbole und um nur die wichtigsten Folgerungen hervorzuheben wird dieser Abschnitt zwischen den beiden Linien nicht übersetzt. A. d. Übers.

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T(n+1) = T(n)+λ ∆F(n+1) * (1- exp( -1 / τ )) + ΔT(n) exp( -1 / τ )

OK, now lets render this equation in English. It looks complex, but it’s not.

T(n) is pronounced “T sub n”. It is the temperature “T” at time “n”. So T sub n plus one, written as T(n+1), is the temperature during the following time period. In this case we’re using years, so it would be the next year’s temperature.

F is the forcing, in watts per square metre. This is the total of all of the forcings under consideration. The same time convention is followed, so F(n) means the forcing “F” in time period “n”.

Delta, or “”, means “the change in”. So ∆T(n) is the change in temperature since the previous period, or T(n) minus the previous temperature T(n-1). ∆F(n), correspondingly, is the change in forcing since the previous time period F(n-1).

Lambda, or “λ”, is the scaling factor.

Tau, or “τ”, is the lag time constant. The time constant establishes the amount of the lag in the response of the system to forcing. And finally, “exp(-1/τ)” means the number 2.71828 to the power of -1/τ.

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Auf Deutsch bedeutet dies also, dass die Temperatur im nächsten Jahr, also T(n+1), gleich der diesjährigen Temperatur T(n) ist, zuzüglich des unmittelbaren Temperaturanstiegs aufgrund der Änderung des Antriebs, λ F(n+1) (1-exp( -1 / τ )), sowie des Verzögerungsterms ΔT(n) exp( -1 / τ ), der den Temperaturanstieg aufgrund des vorherigen Antriebs darstellt. Dieser Verzögerungsterm ist notwendig, da die Auswirkungen der Änderungen des Antriebs nicht sofort eintreten.

Nun zur Wahl des Computermodells und der Daten. Ich habe das GISS-E2.1-Modell aus einem einfachen Grund verwendet: Es ist eines der wenigen Modelle, bei denen die Modellentwickler die von ihnen verwendeten Antriebsgrößen veröffentlicht haben. Hier sind die Antriebsdaten und die vom Modell ausgegebenen Temperaturwerte. Die Temperaturwerte dieser Quelle (KNMI) zeigen fünf einzelne Modellläufe, und wie üblich habe ich den Durchschnitt dieser Läufe verwendet. Eine Erörterung der Verwendung des GISS-E2.1-Modells findet sich in der Studie mit dem Titel „CMIP6 Historical Simulations (1850–2014) With GISS-E2.1“. Das E2.1-Modell wird dort als „eine aktualisierte und präzisere Version des im CMIP5 verwendeten GISS-E2-Modells“ beschrieben.

Die verwendeten Antriebe lassen sich in drei Gruppen unterteilen: Treibhausgase (mit Ausnahme von Wasserdampf), anthropogene Aerosole und „natürliche“ Antriebe. Hier sind diese Antriebe, entnommen aus dem oben genannten Link:

Also, ohne weitere Umschweife: Hier ist das Ergebnis meiner Black-Box-Analyse:

Wie Sie sehen können, bildet die obige einfache einzeilige Gleichung mit zwei Parametern die Modellergebnisse mit einer geradezu absurden Genauigkeit und Präzision nach. Selbst kleinste Änderungen werden von der Black-Box-Emulation erfasst.

Also … was können wir daraus schließen?

Meine Schlussfolgerung lautet: Trotz der vielen Hunderttausende von Codezeilen im GISS-E2.1-Modell macht in Wirklichkeit nichts einen Unterschied im Ergebnis außer den behaupteten Antrieben.

Modulation der Nordatlantischen Oszillation; Veränderungen in der Häufigkeit und Stärke der La-Niña-Pumpe; Schwankungen im Golfstrom; Veränderungen bei Wolkentyp, Bewölkungsgrad und Entstehungszeitpunkt (mit Ausnahme der durch Aerosole bedingten); Unterschiede hinsichtlich der Orte, an denen die Antriebskräfte auf der Erdoberfläche wirken; zunehmender oder abnehmender Wasserdampf; Schwankungen der Wolkenalbedo; die oft vorhergesagte Abschwächung der atlantischen meridionalen Umwälzströmung … nichts davon spielt im Modell eine Rolle.

Das wissen wir, denn wenn einer dieser Faktoren tatsächlich einen Einfluss hätte, könnten wir das Ergebnis nicht so exakt allein anhand der Eingangsgrößen reproduzieren.

[Hervorhebung im Original]

Und natürlich folgt aus dieser Schlussfolgerung, dass die derzeitige Generation und Art von Klimamodellen für die Zwecke, für die sie eingesetzt werden, völlig ungeeignet ist. Wenn ihre Ergebnisse lediglich eine einfache, skalierte und verzögerte Version ihrer Eingabedaten sind, können sie das Klima im Jahr 2100 nicht simulieren. Sie können uns nicht sagen, ob eine bestimmte Dürre durch den „Klimawandel“ wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher wird. Kurz gesagt: Sie sind für ernsthafte Zwecke kaum von Nutzen.

Die Sache ist die: Klimamodelle können nur das tun, was die Modellierer ihnen vorschreiben. In diesem Fall basieren alle Modelle auf dem zentralen Paradigma der Mainstream-Klimawissenschaft, wonach Temperaturänderungen eine lineare Funktion von Änderungen der Antriebsgrößen sind. Mathematisch ausgedrückt:

∆T = λ ∆F

Die Ergebnisse der Modelle sind also natürlich eine skalierte, verzögerte Version ihrer Eingabedaten. Das ist es, was die Modelle uns mitteilen sollen … und genau das sagen sie uns auch.
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/07/23/of-climate-models-and-black-boxes/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Trump hat Recht, gegen das „Kartell für Klimaklagen“ vorzugehen

Tilak Doshi, Tilak’s Substack

Präsident Trump hat einen neuen Bericht der Nationalen Akademie der Wissenschaften scharf kritisiert, der angeblich Klimaklagen bzgl. „Extremwetterereignissen“ stützen soll. Damit hat er Recht.

Es gibt eine besondere Art des institutionellen Verfalls, die sich nicht durch Inkompetenz, sondern durch Übergriffigkeit bemerkbar macht – nämlich in dem Moment, in dem sich ein Gremium, das eigentlich zur Beratung gedacht ist, still und leise in eine Interessenvertretung verwandelt. Dieser Moment wurde letzte Woche deutlich sichtbar, als die National Academies of Sciences, Engineering and Medicine einen 253-seitigen Bericht veröffentlichten, in dem behauptet wird, Wissenschaftler könnten einzelne Hitzewellen und Regenstürme nun „mit hoher Sicherheit“ auf vom Menschen verursachte Emissionen zurückführen, Waldbrände, Dürren und Wirbelstürme hingegen mit „mäßiger Sicherheit“. Zwei Tage später tat Präsident Trump etwas, was sich kein früherer Bewohner des Weißen Hauses zuvor so recht getraut hatte: Er bezeichnete den Bericht auf Truth Social als das, was er ist: „Betrügerisch, voreingenommen und irreführend“, und wies die für Aussetzungen und Ausschlüsse zuständigen Bundesbeamten an, das Verhalten der Akademien sowie die Gefährdung der Steuerzahler durch das, was er als „Klimabetrug“ bezeichnete, zu überprüfen.

Die empörten Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten und waren vorhersehbar. Doch wenn man das theatralische Gehabe eines „Truth Social“-Beitrags des Präsidenten – Großbuchstaben, „Radical Left Dumocrats“, die erfundene Schreibweise – beiseite lässt, bleibt eine ernste institutionelle Frage übrig, die schon vor Jahren hätte gestellt werden müssen: Ist die Nationale Akademie der Wissenschaften zu einer Interessenvertretung geworden, die sich die Autorität der „Konsenswissenschaft“ zu eigen macht?

Von neutraler Beratung bis hin zum Assistenten eines Prozessanwalts

Der Kongress gründete die National Academies im Jahr 1863 mit einem bescheidenen und nützlichen Ziel: der Beratung der Regierung in technischen Fragen wie der Kalibrierung von Zahlungsmitteln und dem Schutz von Schiffsrümpfen vor Korrosion. Es lohnt sich, einen Moment darüber nachzudenken, wie weit sich die Institution von diesem ursprünglichen Auftrag entfernt hat. Wie die Redaktion des „Wall Street Journal“ in ihrer eigenen Kritik an dem Bericht feststellte, die am gleichen Wochenende unter der pointierten Überschrift [übersetzt] „Ein Klimaputsch bei den National Academies of Science“ veröffentlicht wurde, versteht sich das neue Dokument ausdrücklich als „relevant für politische und rechtliche Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel und der Haftung für Verluste, die durch extreme Wetter- und Klimaereignisse entstehen“. Das ist nicht die Sprache wissenschaftlicher Beratung. Es ist die Sprache eines juristischen Schriftsatzes.

Der Bericht geht noch weiter und stellt fest, dass seine Methodik staatlichen und lokalen Behörden helfen könnte, den für die Klagebefugnis in Rechtsstreitigkeiten gegen Produzenten fossiler Brennstoffe erforderlichen „konkreten Schaden“ nachzuweisen, und dass sie Maßnahmen wie das „Climate Superfund“-Gesetz von Vermont „beeinflussen“ könnte – das staatliche Beamte ermächtigt, die „finanziellen Auswirkungen“ von Treibhausgasemissionen zu berechnen und anschließend von Energieunternehmen Zahlungen zur Deckung dieser Kosten zu verlangen. Die Redaktion des Journals formulierte mit bewundernswerter Offenheit: „Es geht darum, einer zwanghaften Ausübung staatlicher Macht einen wissenschaftlichen Anstrich zu verleihen.“ Dieser wissenschaftliche Anstrich liefert eine maßgeschneiderte Rechtsstrategie für eine Prozesskampagne, die seit fast einem Jahrzehnt gegen diejenigen Unternehmen geführt wird, die dafür sorgen, dass die Lichter nicht ausgehen.

All dies dürfte niemanden überraschen, der die Entwicklung der sogenannten „Attributionswissenschaft“ zu einem eigenständigen Forschungsgebiet verfolgt hat, und es ist auch nicht das erste Mal, dass die Republikaner im Repräsentantenhaus Alarm schlagen: Mitglieder des Ausschusses für Wissenschaft, Raumfahrt und Technologie des Repräsentantenhauses argumentierten, der Bericht stelle gerade deshalb einen Interessenkonflikt dar, weil an laufenden Klimaprozessen beteiligte Anwälte an der Festlegung der wissenschaftlichen Standards mitgewirkt hätten, auf die sich die Akademien stützten.

Wie bereits in einem früheren Artikel auf diesen Seiten zur „Nature“-Veröffentlichung über „die wissenschaftlichen Argumente für die Klimahaftung“ erwähnt, hat die Initiative „World Weather Attribution“ selbst eingeräumt, dass – anders als in jedem anderen Bereich der Klimawissenschaft – „die Ereignisattribution ursprünglich mit Blick auf die Gerichte vorgeschlagen worden war“ . Es ist bemerkenswert, dass ein wissenschaftliches Fachgebiet dies über seine eigenen Ursprünge zugibt. Die meisten Disziplinen entdecken erst im Nachhinein Anwendungsmöglichkeiten für ihre Erkenntnisse. Die Attributionswissenschaft wurde von Anfang an als Instrument für Anwälte im Deliktsrecht konzipiert – die Schlussfolgerung stand zuerst, und die Methodik wurde rückentwickelt, um diese zu stützen.

Das Problem der Interessenkonflikte

Das belastendste Detail in der gesamten Angelegenheit – und dasjenige, das selbst wohlwollenden Beobachtern der Akademien zu denken geben sollte – betrifft Michael Burger, den Geschäftsführer des Sabin Centre for Climate Change Law an der Columbia Law School. Burger war an der Erstellung des neuen Berichts beteiligt und wird darin positiv zitiert. Was der Bericht jedoch nicht erwähnt ist, dass Burger zugleich als Rechtsberater bei Sher Edling LLP tätig ist – jener Anwaltskanzlei, welche die Welle kommunaler und bundesstaatlicher Klagen gegen ExxonMobil, Chevron, Shell und den Rest der Branche angeführt und davon reichlich profitiert hat. Dies ist kein geringfügiger Interessenkonflikt, der in einer Fußnote versteckt wird. Es handelt sich um den zentralen Akteur der Prozesskampagne, der an der Erstellung des wissenschaftlichen Dokuments mitwirkt, das die Prozesskampagne anschließend als unabhängige Autorität zitieren wird.

Es ist nicht das erste Mal, dass dieses Muster zutage tritt. Die WSJ-Redaktion erinnert ihre Leser daran, dass ein Kapitel zum Thema Klima, das für die vierte Auflage des „Reference Manual on Scientific Evidence“ verfasst worden war – einer gemeinsamen Veröffentlichung des Federal Judicial Center und der National Academies, die an Bundesrichter als Leitfaden zur Würdigung von Sachverständigenaussagen verteilt wurde –, sich in großem Umfang auf Burgers frühere Arbeiten stützte, ohne diese ordnungsgemäß zu zitieren. Dieses Kapitel wurde, nachdem das Plagiat und die Interessenkonflikte ans Licht gekommen waren, im Februar vom Federal Judicial Centre stillschweigend zurückgezogen. Elektronische Kopien waren bereits im Dezember des Vorjahres an Hunderte von Bundesrichtern verschickt worden und konnten nicht mehr zurückgerufen werden, wie ein Bericht über die Angelegenheit trocken feststellte. Richtern im ganzen Land war bereits ein Handbuch ausgehändigt worden, das sie im Grunde darin unterwies, wie sie von der Klägerseite vorgelegte Beweise zur Urheberschaft zu behandeln hatten – und das im Wesentlichen von einem Klägeranwalt verfasst worden war.

Ein einziger Rückzug mag peinlich sein. Ein zweiter Bericht, der fünf Monate später veröffentlicht wurde, den gleichen Akteur in den Mittelpunkt stellt und im Wesentlichen die gleiche rechtliche Agenda verfolgt, kommt bereits einem institutionellen Muster nahe – was David Wojick vor einigen Jahren auf der Website „Watts Up With That“ als die Entwicklung der Akademie „von den Hütern der Wissenschaft zu einer Festung der Panikmacher“ beschrieb. Institutionen geben selten zu, dass sie vom Gruppendenken beherrscht werden. Sie produzieren einfach weiterhin die gleiche Art von Dokumenten, besetzt mit den gleichen Netzwerken und finanziert von den gleichen Interessengruppen, bis das Gruppendenken zum normalen Geschäftsalltag der Institution wird.

Folge dem Geld!

Es spielt auch eine Rolle, wer den Bericht finanziert hat. Ein Teil der Mittel stammte, wie der „Daily Caller“ berichtete, vom „Bezos Earth Fund“ – dem vom Amazon-Gründer gegründeten, mit 10 Milliarden Dollar dotierten gemeinnützigen Fonds, der seit 2020 Geld in Klimapolitik, aktivistischen Journalismus und prozessnahe Forschung fließen lässt. Es ist nicht illegal, dass eine Stiftung Forschung finanziert, die sie befürwortet. Es ist jedoch bemerkenswert, wenn eine nominell unabhängige wissenschaftliche Akademie, die vom Kongress gegründet und maßgeblich von amerikanischen Steuerzahlern finanziert wird, ein Dokument erstellt, das den strategischen Interessen von durch Milliardäre finanzierten aktivistischen Rechtsstreitigkeiten dient – und dies unter dem Deckmantel unparteiischer Fachkompetenz tut, die durch die Finanzierung aus Steuergeldern eigentlich gewährleistet werden soll.

Die im vergangenen Jahr in „Nature“ veröffentlichte Studie zur „Klimahaftung“ versuchte, die einzelnen Öl- und Gasunternehmen zurechenbaren Schäden auf den Dollar genau zu beziffern, und schätzte, dass allein die Emissionen von Chevron zwischen 1991 und 2020 hitzebedingte Verluste in Höhe von 791 Milliarden bis 3,6 Billionen Dollar verursacht hätten. Diese Studie wurde von dem gleichen Aktivisten-Ökosystem finanziert: Anwaltskanzleien, die auf Erfolgsbasis arbeiten, Stiftungen mit erklärten Interessenvertretungszielen und NGOs als stellvertretende Kläger, deren erklärtes Ziel „Gesetzgebung durch Rechtsstreitigkeiten“ ist, wodurch die gewählten Gesetzgeber umgangen werden, die normalerweise die Energie- und Klimapolitik festlegen würden. Der Bericht der National Academies hebt diesen Ansatz einfach um eine weitere Stufe auf der Glaubwürdigkeitsskala an und verwandelt aktivistische Wirtschaftstheorie in etwas, das für einen vielbeschäftigten Bundesrichter ohne Hintergrund in Physik oder Ökonometrie wie „Konsenswissenschaft“ aussieht.

Die Kette der Zuordnung war niemals solide

Die wissenschaftliche Grundlage für all dies – die Behauptung, dass einzelne Wetterereignisse und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Verluste mit Sicherheit auf die historischen Emissionen eines namentlich genannten Unternehmens zurückgeführt werden können – beruht auf einer wackeligen Kette von Schlussfolgerungen mit mindestens drei schwachen Gliedern. Das erste Glied verläuft von den Kohlendioxidemissionen zur globalen mittleren Temperatur – ein Zusammenhang, der von Schätzungen der Klimasensitivität abhängt, die in der wissenschaftlichen Literatur selbst noch umstritten sind, wobei die veröffentlichten Spannen bei einer Verdopplung des CO₂-Gehalts von etwa 1,5 °C bis 4,5 °C Erwärmung reichen.

Der zweite Ansatz, die „Musterskalierung“, versucht, diesen globalen Durchschnitt in konkrete regionale und lokale Wetterereignisse zu übersetzen – ein Verfahren, das einem chaotischen und nichtlinearen Klimasystem eine lineare, geordnete Beziehung aufzwingt. Sowohl die Berichte des IPCC selbst als auch unabhängige Forscher wie Roger Pielke Jr. haben gezeigt, dass eine solche Muster-Skalierung die tatsächlichen Trends bei Hurrikanen, Dürren und Hitzewellen nur unzureichend erklärt, sobald die Daten um Bevölkerungswachstum und wirtschaftliche Entwicklung bereinigt werden.

Der dritte Zusammenhang – die Umrechnung von Wetterextremen in quantifizierte wirtschaftliche Verluste – ignoriert die Anpassungsfähigkeit moderner Volkswirtschaften – Klimaanlagen, Hochwasserschutz, Widerstandsfähigkeit der Nutzpflanzen –, die zu einem dramatischen langfristigen Rückgang der wetterbedingten Sterblichkeit geführt hat, wie Bjørn Lomborg ausführlich dokumentiert hat.

Jeder dieser Zusammenhänge ist für sich genommen umstritten. Multipliziert man sie im Rahmen des „End-to-End“-Ansatzes, den diese Art der Forschung vorschlägt, potenziert sich die Unsicherheit, anstatt sich aufzuheben. Das Deliktsrecht verlangt eine „But-for“-Kausalität: Der Schaden wäre ohne das Verhalten des Beklagten nicht eingetreten. Ein Modell, das Schadensschätzungen für ein einzelnes Unternehmen in einer Größenordnung von mehreren Billionen Dollar liefert – wie es der Artikel in „Nature“ für Chevron getan hat –, ist kein Beweis für eine präzise Kausalität, sondern vielmehr für haltlose Behauptungen, die mit der vorgetäuschten Gewissheit von Zahlen und Dollarbeträgen verpackt sind.

Es gibt zudem eine grundlegendere Lücke, die sich durch die gesamte Literatur zur Ursachenzuordnung zieht und die der Bericht der National Academy of Sciences mit seinen Vorgängern gemeinsam hat: das auffällige Schweigen über die Vorteile genau jenes Gases, das ins Visier genommen wird. Kohlendioxid ist nicht bloß eine Externalität, die mit einem Preis belegt und gerichtlich angefochten werden muss; es ist unter anderem Pflanzennahrung, und die eigenen Satellitendaten der NASA haben in den letzten Jahrzehnten einen erheblichen globalen Begrünungseffekt dokumentiert. Forscher haben festgestellt, dass die CO₂-Düngung etwa 70 % des seit 1982 beobachteten Anstiegs der globalen Blattfläche erklärt – eine Fläche, die doppelt so groß ist wie die der kontinentalen Vereinigten Staaten. Eine echte Kosten-Nutzen-Rechnung – wie sie die mit dem Nobelpreis ausgezeichneten integrierten Bewertungsmodelle von William Nordhaus ermöglichen sollen – würde diese Vorteile gegen die Schäden abwägen, bevor sie eine Haftung zuweist. Die Literatur zur Ursachenzuordnung hingegen berücksichtigt nur eine Seite der Bilanz. Es handelt sich um Interessenvertretung, die sich mit wissenschaftlichem Vokabular tarnt und selektiv alle Erkenntnisse ausblendet, die ihr Urteil erschweren würden.

Eine Abrechnung, die sich lohnt

Das soll keineswegs heißen, dass das von Trump gewählte Instrument – eine Überprüfung im Rahmen des „Suspension and Debarment“-Verfahrens, das üblicherweise dazu dient, Auftragnehmer, die sich des Betrugs oder von Sicherheitsverstößen schuldig gemacht haben, von weiteren Bundesaufträgen auszuschließen – offensichtlich der richtige Hebel ist, oder dass seine Darstellung mit ihren Großbuchstaben und verschwörerischen Anspielungen viel dazu beitragen wird, jemanden zu überzeugen, der nicht ohnehin schon überzeugt ist. Die bombastischen Äußerungen des Präsidenten sind ein stumpfes Instrument, und die fundiertere Kritik kommt hier von der Redaktion des „Wall Street Journal“ sowie vom Ausschuss für Wissenschaft, Raumfahrt und Technologie des Repräsentantenhauses, dessen Mitglieder die zugrunde liegenden Bedenken hinsichtlich Interessenkonflikten bereits lange vor dem Anruf des Präsidenten geäußert hatten. Doch die zugrunde liegende Beschwerde ist stichhaltig, und sie bliebe auch dann stichhaltig, wenn sie in der trockensten bürokratischen Prosa vorgebracht worden wäre, die man sich vorstellen kann. Ein vom Kongress eingerichtetes Gremium, das Bundesrichtern unvoreingenommene fachliche Orientierung geben soll, hat ihnen stattdessen ein Dokument vorgelegt, das maßgeblich von eben jenen Anwälten geprägt wurde, die von den Rechtsstreitigkeiten profitieren, über die das Dokument eigentlich informieren soll.

Die Lysenko-Affäre in der Sowjetunion hat gezeigt, was passiert, wenn ideologische Konformität die empirische Genauigkeit innerhalb einer Institution verdrängt, die sich mit dem Mantel der Wissenschaft umgibt. Die Nationale Akademie der Wissenschaften ist ein Beispiel für einen modernen Lysenkoismus, der in der Debatte um den Klimawandel weit verbreitet ist. Amerikanische Bundesrichter, die in Gerichtssälen im Rahmen Dutzender anhängiger Klimaklagen wirklich komplexe wissenschaftliche Fragen abwägen, verdienen Besseres als Handbücher, die – wenn auch nicht namentlich, so doch inhaltlich – von den Anwälten der Kläger verfasst worden sind. Gleiches gilt übrigens auch für den amerikanischen Steuerzahler, der einen Teil der Kosten trägt.

Präsident Trump unterzeichnete am 23. Mai 2025 eine Durchführungsverordnung mit dem Titel „Restoring Gold Standard Science“ (Wiederherstellung des wissenschaftlichen Goldstandards), die darauf abzielt, die Richtlinien zur Forschungsintegrität zu überarbeiten und sicherzustellen, dass die von der Bundesregierung geförderte Wissenschaft „transparent, streng und wirkungsvoll“ ist. Die Verordnung löste bei Wissenschaftlern Besorgnis aus, die befürchten, dass sie zu politischer Einmischung in die wissenschaftliche Forschung führen und die unabhängige wissenschaftliche Forschung untergraben könnte. In links-progressiven Kreisen ist es mittlerweile Mode geworden, jede politische Überprüfung einer wissenschaftlichen Einrichtung als Angriff auf die Wissenschaft selbst darzustellen – eine Darstellung, welche die schwierigere Frage bequem ausklammert, ob sich die betreffende Einrichtung tatsächlich wissenschaftlich verhalten hat. Der Weg nach vorn ist klar: Bundesbehörden und steuerfinanzierte Nichtregierungsorganisationen wie die Nationale Akademie der Wissenschaften müssen strenge, transparente und falsifizierbare Standards einführen, um sicherzustellen, dass die Wissenschaft der Wahrheit dient und nicht der Macht.

Wie auch immer man die Wortwahl von Präsident Trump bewerten mag, die dahinterstehende Forderung – dass eine Institution, die sich auf die Autorität unvoreingenommener Wissenschaft beruft, auch tatsächlich unvoreingenommen sein sollte – ist eine, die jeder ernsthafte Verfechter wissenschaftlicher Integrität unterstützen können sollte. Der wohl am häufigsten verklagte Präsident in der Geschichte der USA hat sicherlich Recht damit sicherzustellen, dass Richter, die Klimarechtsstreitigkeiten vor Gericht verhandeln, wirklich objektive wissenschaftliche Beratung erhalten.

This article was first published in the Daily Sceptic https://dailysceptic.org/2026/07/24/trump-is-right-to-take-on-the-climate-litigation-complex/

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/07/26/trump-is-right-to-take-on-the-climate-litigation-complex/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE