Der Visionär E. Musk (Tesla) rettet Südost­australien für 32 Sekunden vor dem Blackout

Klimaretter.Info, 15. Juli 2017: [2] Teslas Riesenbatterie: Topp, die Wette gilt
Tesla-Chef Elon Musk ist nun offiziell eine Wette mit Südaustralien eingegangen: In 100 Tagen will er dort die weltgrößte Batterie aufbauen – dauert es länger, kriegt der australische Bundesstaat den millionenschweren Stromspeicher geschenkt.
… Jetzt will er für die südaustralische Regierung die weltgrößte Batterie mit einer Kapazität von 129 Megawattstunden bauen – in 100 Tagen.

Australien ist inzwischen ein „Vorzeigestaat“ für die katastrophalen Auswirkungen eines EEG-Ausbaus

Anlass war ein vorhergegangener, großflächiger Stromausfall in Südost-Australien währen einer Hitzewelle.
Klimaretter.Info: [2] … Australien, speziell Südaustralien, litt unter großflächigen Stromausfällen, weil die Klimaanlagen des Landes durch den besonders heißen australischen Sommer stark hochgefahren waren und das Stromnetz überlasteten. Rund 90.000 Haushalte saßen im Dunkeln, die Industrie durfte nur noch eingeschränkt arbeiten.
Inzwischen dort nicht mehr unbekannt, nachdem der deutsche Exportschlager EEG übernommen wurde:

EIKE: Australien: Offener Brief auf Ihre Übersicht über die Sicherheit des Nationalen Strommarktes
EIKE: Australien ist mit der Energiewende schon weiter- Stromausfälle über Stromausfälle
EIKE:
Großer Blackout in Südaustralien nicht verhindert – weil letztes Kohlekraftwerk zuvor abgeschaltet worden war.

Auch in Australien sucht „die Politik“ nicht nach den Ursachen, sondern verschlimmbessert ihre bisherigen Fehler

Da Fachpersonen der Energieversorgung ganz offensichtlich keine neuen Ideen haben, sondern nur immer ihren goldenen, stabilen und billigen Versorgungszeiten nachtrauern und deshalb seit der Ausrufung des EEG-Zeitalters konsequent ignoriert werden, müssen Visionäre her. Am besten solche, welche gelernt haben, wie sich beim WorldWideWeb und Computern die Geschwindigkeiten problemlos steigern lassen und der Strom genau genommen, wie „brain-energie“ doch auch nur aus dem WEB herausfließt und sich damit genau so beliebig beschleunigen und lenken lässt:
[6] … Die Technik für die nächste Stufe der dezentralen Energiewende ist da: Neue Smartphone-Anwendungen machen den „Strom von nebenan“ möglich.
Und wer wäre da besser geeignet als der Tesla „Erfinder“, der neben seinen erfolgreich gehypten Autos (welche trotz massivster Subventionierungen keine Gewinne erwirtschaften) inzwischen auch Akkuspeicher produziert.
Klimaretter.Info: [2]… Die Welt der zukunftsträchtigen Technologien hat einen Rockstar: Elon Musk, besonders bekannt für seine E-Auto-Firma Tesla. Ständig macht er mit Visionen Schlagzeilen. Mal will er ein Transportmittel schaffen, mit dem alle mit Schallgeschwindigkeit durch Vakuum-Röhren fahren können, dann wieder die Menschheit mit künstlicher Intelligenz retten und die Sonnenenergie-Revolution anleiern.

Erfolg ist, wenn etwas das früher immer stabil war, heute für Minutenbruchteile gewährleistet werden kann

Wenn man die „Erfolgsmeldung“ dieses von der ganzen Welt (durch unsere Medien) hochgelobten Phantasten grob nachrechnet, sieht man, wie tief inzwischen das Niveau an technischer Bildung (nicht nur in Deutschland und bei Energieberater*innen samt ihren Redakteur*innen) gesunken ist:
-Die Spitzenlast beim Blackout betrug laut einer Zeitungsmeldung 14.700 MW [1] (Anm.: Deutschland benötigte letztes Jahr im Dezember in Spitzenzeiten etwas über 80.000 MW)
-der Tesla Akkuspeicher hat eine Kapazität von ca. 130 MWh
Damit kann dieser Akku die Spitzenlast für 0,0089 Stunden, also 32 Sekunden liefern, sofern er vorher ganz voll war, vollkommen verlustfrei arbeiten würde und die Energie in so kurzer Zeit abgeben könnte.

Batteriespeicher als Lösung …

Batteriespeicher sind die absolut teuerste Art, Strom zu speichern. Das weiß jeder leidlich Informierte*in, sofern er noch Dreisatzrechnen kann und dies nicht als verzichtbare, höhere Mathematik in der Schule bereits abwählte [3] [4]. Die Kosten sind so hoch, dass sie in Speicherkosten-Grafiken nicht dargestellt werden, weil sie “über der Decke” liegen und in seriösen Speicherstudien deshalb oft gar nicht mit betrachtet werden [5] [7].

Visionäre hält das jedoch nicht davon ab, genau solche Lösungen anzubieten. Denn Visionen dürfen nicht durch Kostenbetrachtungen angefeindet oder gestört werden. Zur Ehrenrettung muss man aber entwarnen: Früher vernichteten Visionäre auch mal ihr Volk, heute „beschränken“ sie sich auf deren Vermögen.
Leider muss man anmerken, dass in Deutschland Versorgervorstände den gleichen Visionen anhängen, wissend, dass wie bei den Krankenkassen, die Vorstände ihr Gehalt durch den Umsatz multiplizieren, die eigenen Kunden jedoch ohne die Möglichkeit irgend eines Ausweges immer die (zusätzlichen) Kosten zu tragen haben [8].

… und die Kosten explodieren

Die Kosten des Teil-Minutenspeichers liegen irgendwo zwischen den von E. Musk genannten 50-Millionen Dollar oder /eher erheblich mehr. Ein Tag Speichervolumen (für einen Teil Australiens) kostet dann ganz grob so ab 135,7 Milliarden US$ Investkosten aufwärts.
Nun müssen diese Akkus wie Pumpspeicher auch vorher geladen werden und sie dienen beim EEG auch der Kappung von über-Einspeisung. Ganz grob vereinfacht benötigt man deshalb mindestens das doppelte Speichervolumen, eher noch mehr. Dann kostet ein Tag „Energierettung“ schlappe 271 Milliarden US$ Minimal-Invest, welches zum Vorteil für die Lieferanten im Betrieb konsequent verschleißt und in wesentlichen Teilen regelmäßig durch Austausch erneuert werden muss.
Die Australier wird es freuen, solche Lösungen „geschenkt“ zu bekommen.

Prof. Quaschning von klimaretter löst es pragmatisch: lasst die Speicher doch erst einmal weg

Pragmatisch bedeutet beim EEG: Wenn ich für etwas keine Lösung habe, beachte ich es auch nicht.
Weil sich damit unglaublich Vieles ganz schnell und problemlos “lösen” lässt, ist es zu einem Leitbild moderner “Forscher und Erfinder” geworden.

Klimaretter sieht sich etwas als das Visionszentrum des EEG. Entsprechend sammeln sich dort selbsternannte Koryphäh*innen großer Lösungen. Und so hat sich dort auch ein Professor Quaschning aus Berlin “eingenistet”.
Dieser Professor ist felsenfest vom absoluten Unheil des CO2 überzeugt und betrachtet den in seinem wirklichen Fachgebiet Politik gescheiterten Al Gore als den großen Klima-Propheten, dem bedingungslos zu folgen ist:
Volker Quaschning, Buch Erneuerbare Energien und Klimaschutz: …
Dabei lässt sich das Klimaproblem nicht aussitzen. Von Jahr zu Jahr wird immer deutlicher erkennbar, dass der Klimawandel bereits eingesetzt hat. Die Prognosen der Klimaforscher sind verheerend. Gelingt es uns nicht, die Notbremse zu ziehen, werden die katastrophalen Folgen des Klimawandels unsere heutigen Vorstellungsgrenzen weit überschreiten. Die Verleihung des Friedensnobelpreises im Jahr 2007 an den Klimapolitiker Al Gore und den Weltklimarat, die seit Jahren eindringlich vor den Klimafolgen warnen, sind eher ein Zeichen der Hilflosigkeit als einer nahenden Lösung des Problems ...
Als Folge ordnet er wirklich alles was er (energietechnisch) von sich gibt, der alleinigen Prämisse unter:
CO2 verhindern, koste es, was es wolle. Wenn überhaupt, erst danach (vielleicht, aber nicht zwingend) über den Sinn und Kosten nachdenken.

Sein Vorschlag an die Australier lautet: Weitermachen wie bisher. Was interessiert eine Stromversorgung, so lange „ihr“ noch böses CO2 emittiert:
Klimaretter.Info: [2] Quaschning sieht solche Großprojekte aber nicht als Bedingung für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren: „Es wird gern vorgeschoben, dass große Projekte wie der Netz- oder Speicherausbau erstmal fertig sein müssen, bevor die Energiewende losgehen kann“,kritisiert er…. Fragt man Quaschning, sind Netze und Speicher sogar der letzte Schritt. Der erste heiße Kohleausstieg – und der ist in Australien noch nicht weit fortgeschritten.

Klar, dass ein Mitherausgeber von Klimaretter und Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim unabhängigen Ökostrom-Anbieter Lichtblick die Idee – allerdings wieder die ursprüngliche von E. Musk – ebenfalls vorbildlich findet. Man wird heute wohl nur noch Geschäftsführer, wenn Fach-Entscheidungen und Reden genau den vorgegebenen EEG-Neusprech-Regeln genügen und nicht durch Wissen beeinträchtigt werden könnten:
Klimaretter.Info, 23. Juli 2017, Gerd Lücking: Lichtblick: Motivierende Speicher, kostensenkende Ausschreibungen und eine ängstliche Energiepolitik
… Der Einsatz von Großbatterien stellt zur Vermeidung dieser Spitzen eine adäquate technische Lösung dar. So können Netze entlastet werden. Und der Zubau steuerbarer, hochflexibler fossiler Kraftwerke wird auch vermieden …

Hat E. Musk vielleicht ganz andere Beweggründe, als Australien zu „retten“?

In einem Blog fand sich eine (rein hypothetische und bestimmt vollkommen aus der Luft gegriffene) „Erklärung“ für E. Musks Spendierfreudigkeit: Tesla hat wohl so viele Akkuspeicher auf Lager, dass er sie irgendwie ohne Gesichtsverlust loswerden muss und dazu ein solches Termingeschäft risikolos eingehen kann.
Allerdings: Belege gibt es dafür nicht im Entferntesten.

Quellen

[1] STUFF, February 10 2017: Sydney braces for catastrophic record-breaking heatwave, … AEMO was forecasting NSW electricity demand to reach as high as 14,700 megawatts by Friday afternoon, beating the record demand of 14,600 MW set in February 2011.

[2] Klimaretter.Info, 15. Juli 2017: Teslas Riesenbatterie: Topp, die Wette gilt

[3] EIKE 18.06.2015: Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten. Teil 3 (Abschluss)

[5] Studie Juli 2014: Erstellung eines Entwicklungskonzeptes Energiespeicher in Niedersachsen

[6] EIKE 13.05.2017: Wie dank SPD-Super Martins genialer Idee die Energiewende gerettet wird

[7] EIKE 18.05.2017: Rechnerisch lohnt sich die solare Eigenversorgung nicht – so lange unser Versorgungsnetz stabil ist. Doch das wird sich ja ändern

[8] EIKE 30.11.2016: Ökostrom verschieben zur Lösung der EEG-Blockade Ein lokaler Versorger ist innovativ und löst das Speicherproblem – Koste es was es wolle
EIKE 22.11.2016: Energieversorger helfen ihren Kunden gegen teuren EEG-Strom! Aktion lokaler Versorger in Bayern: Energiewende bezahlbar

EIKE 06.02.2016: Nachgefragt: Ein lokaler Versorger bricht die Macht der Stromgiganten




Eisabbruch in der Antarktis heizt die Klima-Hysterie weiter an

Vulkane und ein Grabenbruch können die Ursache für die Erwärmung in der Westantarktis sein.

Wie richtig gemeldet, ist ein riesiger Tafeleisberg mit der gewaltigen Größe von 2240 Quadratmeilen [ca. 5800km²] dabei, sich vor der Westantarktischen Halbinsel abzulösen. Der neue Eisberg macht etwa 12% der Fläche des gesamten Schelfeises mit der Bezeichnung „Larsen C“ aus.

Es ist sicher keine Überraschung, dass dieses Ereignis in den Mainstream-Medien als weiterer klarer Beweis dafür vereinnahmt wird, dass menschliche Schornsteine und SUVs den Planeten überheizen und den Meeresspiegel steigen lassen. Mit dem Herumstochern in diesen fossil betriebenen Verbrennungen und Schwefel können sie Präsident Trump die Verantwortung dafür in die Schuhe schieben, weil er sich weigert, dem von Sonnenstrahlen und Windmühlen durchtränkten Pariser Klima-Hybrid-Zug zur Erlösung zuzusteigen.

Mit dem Risiko, ein wirklich gutes Schauermärchen zu ruinieren gibt es doch einige bedeutende Gründe für weniger Sorgen und Schuldgefühle.

Für Neue bei diesem Thema: Man berücksichtige, dass der gesamte Westantarktische Eisschild, bei dem es tatsächlich zu einer moderaten Erwärmung gekommen war, weniger als 10% der gesamten Eismasse des antarktischen Kontinents ausmacht. In den anderen 90% ist es kälter geworden, ohne jede Abnahme der Eisausdehnung um die Antarktis seit Beginn von Satellitenbeobachtungen im Jahre 1973.

Forschern der University of Maryland, dem NASA Goddard Space Flight Center und der Ingenieur-Firma Sigma Space Corporation zufolge zeigen Satellitendaten im Zeitraum von 2003 bis 2008 eine Zunahme der Eismasse in der Antarktis:

Jay Zwally, Geologe bei der NASA und Leitautor der Studie, sagt: „Unsere Ergebnisse stehen im Wesentlichen in Übereinstimmung mit anderen Studien, welche eine Zunahme des Eisabflusses in anderen Teilen des Kontinents belegen. Unsere Hauptwiderspruch ist das Gebiet der Ostantarktis und das Innere der Westantarktis. Hier können wir einen Eiszuwachs beobachten, der über die Eisverluste in anderen Regionen hinausgeht“.

Alles in allem ist der Westantarktische Eisschild mit etwa der gegenwärtigen Rate seit tausenden von Jahren geschmolzen. Dies wird wahrscheinlich auch so weitergehen, bis er entweder vollständig verschwunden ist oder die nächste Eiszeit dazwischenkommt, welche die Alarmisten der globalen Erwärmung dazu bringen kann, sich zurückzulehnen und zu beruhigen. Wenn deren Domizile und Rosengärten unter kilometerdickem Eis begraben werden, wird dieser so besorglich hohe Meeresspiegel wieder um ca. 120 m fallen, wie es während der letzten Eiszeit der Fall war.

Inzwischen würde der jüngste Eisberg aber nichts zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen, welcher ohne Beschleunigung mit einer Rate von etwa 18 cm pro Jahrhundert seit vielen hundert Jahren im Gange ist, also schon lange auch vor der industriellen Revolution. Genau wie bei einem im Glas schmelzenden Eiswürfel würde sich das Niveau um nichts verändern.

Kann das Kalben überhaupt mit Sicherheit dem Klimawandel (der globalen Erwärmung) zugeordnet werden? Im Wall Street Journal kommt Kelly Brunt zu Wort, eine Glaziologin an der University of Maryland und dem NASA Goddard Space Flight Center, die sagt, dass sie das nicht so sieht. Ihren Worten nach liegt das Kalben zwar „weit außerhalb der gewöhnlichen Größe“, doch fehlen verräterische Anzeichen für Schmelzvorgänge wie etwa Schmelzwasserseen.

Weiter beobachtet Dr. Brunt, dass zwar der Zusammenbruch eines ganzen Eisschildes indirekt problematischer zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen kann, indem Eis aus dem Inneren des Kontinents es jetzt leichter hat, an den Rand und in das Meer zu fließen, dass dies im gegenwärtigen Fall aber kein Grund zur Sorge ist. Da die vom Larsen C-Schelfeis blockierten Gletscher mit Ursprung in einer Bergkette relativ klein sind, wären die potentiellen Auswirkungen eines vollständigen Zusammenbruchs „nichts, was einem den Schlaf raubt“.

Das Kalben des Eisschildes der Westantarktis ist nichts Neues. Zu einem ähnlichen Ereignis war es im Jahre 2002 im benachbarten Larsen B-Schelfeis gekommen. Aus wissenschaftlicher Perspektive ist zu erwarten, dass sich dies fortsetzt – aus Gründen, an denen wir keinerlei Anteil haben und die wir auch nicht kontrollieren können.

Es gibt sehr starke Hinweise darauf, dass der westantarktische Eisschild nicht infolge steigender Temperaturen an der Oberfläche schmilzt, sondern infolge einer natürlichen Erwärmung von unten.

Im Jahre 2012 entdeckten Experten der University of Aberdeen und der British Antarctic Survey einen gewaltigen, etwa 1½ km tiefen Grabenbruch ähnlich der Größe des Grand Canyon unter dem Eis der Westantarktis. Da dieses zuvor verborgene, mit Eis gefüllte Becken direkt mit dem wärmeren Ozean verbunden ist, nehmen die Forscher an, dass dies ein wesentlicher Grund für einen Großteil der Schmelzvorgänge in diesem Gebiet ist.

Außerdem darf man in diesem Fall nicht übersehen, dass jüngst auch eine Kette aktiver Vulkane unter dem westantarktischen Eisschild entdeckt worden ist. Zwar nimmt man nicht an, dass Eruptionen durch das darüber liegende kilometerdicke Eis bis an die Oberfläche durchdringen, doch folgern die Forscher, dass sie genug Schmelzwasser erzeugen können, um das Fließen des Eises signifikant zu beeinflussen.

Was bedeutet das alles nun? Das hängt davon ab, wen wir fragen. Al Gore und die Mainstream Medien werden fortfahren uns weiszumachen, dass weitere Vorschriften bzgl. fossiler Treibstoffe und weitere Subventionen für Windenergie dringend gebraucht werden, um eine katastrophale Überflutung von Küstengebieten zu verhindern. Andere werden sagen, dass jemand, der einen solchen Unsinn verbreitet [wozu man ja auch die „Süddeutsche Zeitung“ zählen muss, Anm. d. Übers.], schon jetzt völlig diskreditiert ist.

Link: http://www.cfact.org/2017/07/24/antarctic-ice-breakaway-further-overheats-climate-hysteria/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Der Totalitarismus der Klima-Alarmisten

Im vorigen Jahr habe ich vor College-Studenten in Ottawa einen Vortrag gehalten zum Thema menschlicher Fortschritt. Ich redete mich durch die gewöhnliche Vielzahl von Indikatoren – steigende Lebenserwartung, Bildung und Pro-Kopf-Einkommen, abnehmende Kindersterblichkeit, Mangelernährung und Krebs-Todesfälle – um darzulegen, dass die Welt zu einem deutlich besseren Ort wird trotz der immer weiter zunehmenden Bevölkerung.

Es kam mir so vor, als sei das Publikum echt erfreut gewesen, zur Abwechslung mal gute Nachrichten zu hören. Ich hatte sie erfolgreich der Causa Rationaler Optimismus übergeben. Und dann stellte jemand in der Zuhörerschaft eine Frage zum Klimawandel, und ich habe es verdorben.

Während ich einräumte, dass die verfügbaren Daten einen „lukewarming”-Trend der globalen Temperaturen zeigten, warnte ich vor exzessivem Alarmismus. Verfügbare Ressourcen sollten für die Anpassung an Klimawandel aufgewendet werden und nicht auf die Verhinderung globaler Änderungen der Temperatur – eine Aufgabe, die ich zusammen mit vielen Anderen als sowohl ruinös teuer als auch zum größten Teil als nutzlos ansehe. Die Zuhörer waren zuerst schockiert – ich schätze mal, dass sie mich bis hierher als einen rationalen und den Daten folgenden Akademiker einschätzten – dann wurden sie ärgerlich und schließlich feindlich.

Mein Publikum in Ottawa war in keiner Weise eine Ausnahme. Sehr oft, wenn ich in Europa und Nordamerika über den sich verbessernden Zustand der Welt vortrage, erkennt es die positiven Trends an, macht sich aber gleichzeitig vor etwas Sorgen, dass Matt Ridley so ausdrückte: „Dieses glückliche Intermezzo (in der Menschheitsgeschichte) wird ein schreckliches Ende nehmen“. Natürlich sind apokalyptische Phantasien so alt wie die Menschheit selbst. In der Bibel beispielsweise findet man die Geschichte der Sintflut, mit der „Gott alle lebenden Wesen vernichtete, die es auf der Erde gab: Mensch und Vieh, kriechende und fliegende Wesen“.

Das akkadische Gilgamesch-Epos enthält ebenfalls den Mythos von zürnenden Göttern, welche die Erde überfluten, während eine apokalyptische Sintflut eine prominente Rolle in der Dharmasastra der Hindus spielt. Und dann ist da noch Al Gore. In seinem Film aus dem Jahre 2006 An Inconvenient Truth warnt Gore, dass „falls Grönland aufbrechen und schmelzen würde, oder falls die Hälfte von Grönland und die Hälfte der Westantarktis schmelzen würde, dann würde das hier mit dem Meeresspiegel um Florida passieren:“ Es folgte eine Animation von Florida in den Fluten versinkend. Gore zeigte auch Animationen von San Francisco, Holland, Peking, Shanghai, Kalkutta und Manhatten, wie sie allesamt ertrinken. „Aber genau dies würde in Manhattan passieren, sie können es genau messen“, sagt Gore beim Anblick des größten Teils der Stadt unter Wasser.

Es ist möglich, wie ich annehme, dass unsere Endzeit-Besessenheit angeboren ist. Jüngste Forschungen zeigen, dass unsere Spezies, der Homo Sapiens Sapiens 300.000 Jahre alt ist. Während der meisten Zeit unserer Existenz war das Leben, um Thomas Hobbes zu zitieren, „einsam, ärmlich, hässlich, brutal und kurz“. Unsere Lebenserwartung betrug 25 bis 30 Jahre, und unsere Einkommen verharrten Jahrtausende lang auf einem Niveau unter dem Mindestniveau. Im Gegensatz dazu sind unsere Erfahrungen mit relativer Üppigkeit, wenn es hoch kommt, gerade mal zwei Jahrhunderte alt. Das sind 0,07% unserer Zeit auf der Erde. Ist es da ein Wunder, dass wir so anfällig für Pessimismus sind?

Mit diesen Gedanken frage ich mich, wie viele Enthusiasten der globalen Erwärmung alle Implikationen ihrer (meiner Ansicht nach) überzogenen Befürchtungen einer drohenden Apokalypse durchdacht haben. Falls es stimmen sollte, dass eine globale Erwärmung das pure Überleben auf der Erde gefährden sollte, dann müssen alle anderen Überlegungen notwendigerweise hinter der Verhinderung des Eintretens der globalen Erwärmung zurückstehen.

Dies schließt an erster Stelle die Fortpflanzungsrechte von Frauen ein. Einige Globale-Erwärmungs-Panik-Chaoten haben sich nicht entblödet, genau diese in Frage zu stellen. Bill Nye, eine Möchtegern-TV-Größe, fragte sich laut, ob wir „nicht einer Politik folgen sollten, welche Menschen dafür bestraft, weitere Kinder zu bekommen“.

Dann gibt es da Reisen und Ernährung. Ist es wirklich so schwierig, sich eine Zukunft vorzustellen, in der jeder von uns zu Beginn eines jeden Jahres ein Kohlenstoff-Zertifikat (carbon credit) bekommt, welches eingrenzt, was wir essen (lokal angebaute Kartoffeln sind in Ordnung, aber Lachs aus Alaska ist verboten*) und welches festlegt, wie weit wir reisen dürfen (der Besuch unserer Verwandten in Ohio einmal pro Jahr wird erlaubt, aber Reisen nach Paris sind verboten). Tatsächlich ist es fast unmöglich, sich nur einen einzigen Aspekt der menschlichen Existenz vorzustellen, der frei wäre von Einmischungen seitens der Regierung – alles im Namen der Rettung der Umwelt.

[*Im Original steht tatsächlich das Wort ,verboten‘ kursiv gesetzt so da: „… Alaskan salmon will be verboten]

Diese Gedanken mögen verrückt klingen, aber sie gewinnen langsam immer mehr an Boden. Gerade vorige Woche kam eine Studie mit folgenden „Erkenntnissen“ heraus: „Ein Kind weniger könnte im Mittel in entwickelten Ländern CO2-Reduktionen von 58,6 Tonnen CO2-Äquivalent (tCO2e) pro Jahr bewirken; autofrei leben 2,4 tCO2e pro Jahr, Vermeiden von Transatlantik-Flügen 1,6 tCO2e pro Jahr und Verspeisen einer auf Pflanzen basierenden Diät 0,8 tCO2e pro Jahr“.

Und dann ist da noch Travis N. Rieder, ein Gelehrter am Johns Hopkins’ Berman Institute of Bioethics, der sagt: „Vielleicht sollten wir unsere Kinder schützen, indem wir sie gar nicht erst bekommen“. Er möchte werdende Eltern in reichen Ländern mit Strafsteuern belegen, die sich mit jedem zusätzlichen Kind erhöhen sollen.

Und das bringt mich auf meinen finalen Punkt. Seit dem Fall des Kommunismus‘ war die globale Erwärmung zweifellos die stärkste Waffe in der Hand all jener, die Kontrolle zu erlangen wünschen über das Leben ihrer Mitmenschen. Lukewarmers wie ich warnen nicht vor Visionen einer Umwelt-Apokalypse aufgrund irgendeines perversen Hasses auf die Natur. Im Gegenteil, sich um die Umwelt zu kümmern ist löblich und, wie ich zufällig glaube, fast universell. Aber Umweltaktivismus können wie alle -ismen totalitär werden. Dieser Grund ist es, dass wir, wenn es um Umweltpolitik geht, sehr aufpassen müssen.

CapX

Link: https://www.thegwpf.com/the-totalitarianism-of-climate-alarmists/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




G20 Klimafakten ohne Hysterie betrachtet Teil 3 (4): Die Ozeane versauern

Bild 3-1 [2] Die Grafik rechts zeigt die Entwicklung der CO2-Konzentrationen am Messpunkt Mouna Loa in ppm (rot) sowie den Kohlendioxidpartialdruck (pCO2, Anteil von Kohlendioxid am Gesamtdruck) des Ozeanwasser an der Station Aloha (grün) und den pH-Wert des Wassers, ebenfalls am Messpunkt Aloha

Ergänzende Fakten zur Ozeanversauerung

In der G20-Klimawandel-Faktenliste: [2] ist zur Versauerung nur Bild 3-1 enthalten, welches ab 1988 eine zunehmende Versauerung“ ausweist.
Diese Grafik beginnt nicht ohne Grund erst so spät. Ergänzt man nämlich die fehlenden Messwerte davor, sieht das Bild vollkommen anders aus. Wie fast zu jedem Thema beim Klimawandel gibt es auch dazu eine kleine „Räubergeschichte“:
EIKE, 26. Dezember 2014: [21] Schummeleien überall: Jetzt zur Versauerung der Ozeane
Feelys Graphik beginnt wie bereits erwähnt im Jahre 1988 – was überraschend ist, wurden doch schon seit über 100 Jahren pH-Daten im Ozean gemessen seit der Erfindung des Glas-Elektroden-pH-Meters (GEPH). Als Hydrologe wusste Wallace um die Historie von GEPH und fand es seltsam, dass diese Daten in der Arbeit von Feely/Sabine weggelassen worden waren …
Interessanterweise hat die NOAA in diesem gleichen zeitlichen Rahmen seine World Ocean Database neu aufgelegt. Wallace konnte danach die instrumentellen Aufzeichnungen daraus extrahieren, nach denen er gesucht hatte. Er übertrug die GEPH-Daten in eine bedeutsame Zeitreihen-Graphik, die enthüllt, dass die Ozeane nicht versauern. (Nebenbei fand Wallace dabei heraus, dass das Niveau parallel mit der Pazifischen Dekadischen Oszillation lief). Wallace betont ausdrücklich: „Es gibt keinen globalen Versauerungstrend!“

Bild 3-2 [21] PH-Wert des Ozeans ab 1910

Im folgenden Bild hat der Autor die zwei PH-Wert Darstellungen übereinander gelegt. Jetzt sieht man, dass Bild 3-1 mit Berücksichtigung der vollständigen Messdaten eher auf eine Abnahme der Versauerung hinweist.

Bild 3-3 Bilder 12 und 13 vom Autor übereinander gelegt

Auch bei der Ozeanversauerung gibt es einen Hockey-Stick. Obwohl die G20-Faktenliste zeigt, dass man nicht einmal die letzten 100 Jahre richtig darstellt, „weiß“ man genau, wie es die letzten 25 Millionen Jahre aussah und es die nächsten kommen wird: Natürlich alarmistisch.

Bild 3-4 Quelle: Jelle Bijma at al.: Ozeanversauerung – das weniger bekannte CO2-Problem

Ansonsten ist die „Versauerung“ ein Thema, welches sich hervorragend zur „beliebigen Verwendung“ eignet. Kaum Jemand versteht es, es ist wenig erforscht (da es früher unwichtig war) und die wirklichen Auswirkungen (so es wirklich eintritt), sind unbekannt.

kaltesonne, 10. Januar 2015: Natürliche Variabilität der Ozeanversauerung: Zyklik statt monotonem Trend?
kaltesonne, 21. Februar 2017 : Klimaalarm abgeblasen: Kalkige Mikroalgen zeigen der Ozeanversauerung die kalte Schulter
ScienceScepticalBlog, 22. Oktober 2014: [22]“Versauerung” der Meere: Reale Bedrohung, oder nicht mehr als Panikmache?
… Ein weiteres Beispiel in erdgeschichtlicher Zeit liefert das Paläozoikum (Kambrium bis Perm/ der Zeitraum von ca. 542 Millionen Jahre bis ca. 251 Millionen Jahre vor heute). Im Paläozoikum lag der CO2-Gehalt der Atmosphäre zumeist um ein Vielfaches höher als heute, trotzdem gab es ausgedehnte Korallenbänke. Die größten jemals aufgetretenen Riffgebiete gab es im Devon, einer Zeit in dem der CO2-Gehalt der Atmosphäre rund 2.000 ppm betragen hat, was in etwa dem fünffachen des heutigen Gehaltes entspricht.

Dass die „Versauerung“ kein Problem sein muss – wie es die Erdgeschichte lehrt – wird inzwischen immer öfters publiziert (und in klimaalarmistischen Kreisen ignoriert):

kaltesonne, 29. Juli 2017: Korallen trotzen der Ozeanversauerung – seit mehr als 40 Millionen Jahren
Immer wieder hieß es in der Vergangenheit, die Korallen würden durch die Ozeanversauerung aussterben. Geologen mussten bei dieser Warnung regelmäßig schmunzeln, denn die Blütezeit der Korallen vor 100 Millionen Jahren fällt mit einer Phase zusammen, während der der CO2-Gehalt der Atmosphäre eine Vielfaches des heutigen Wertes betrug. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und Forscher schreiben kräftig gegen den Korallenalarm an. In Wirklichkeit sind die Korallen viel robuster als gedacht, können sich an die veränderten Bedingungen anpassen.

Am 1. Juni 2017 berichtete die Rutgers University, dass sich die Steinkorallen eine Art Panzer zum Schutz gegen fallenden pH-Wert bilden:
Stony Corals More Resistant to Climate Change Than Thought, Rutgers Study Finds

Ähnliches hatte bereits das Geomar am 3. August 2016 gemeldet:
Blick zurück in die Zukunft: Widerstehen Korallen sinkenden pH-Werten?
Proben aus Riffen an natürlichen Kohlendioxidquellen helfen bei Prognosen
Tropische Steinkorallen der Gattung Porites können ihren internen pH-Wert so einstellen, dass sie über einen langen Zeitraum hinweg auch unter erhöhten Kohlendioxid-Konzentrationen Kalk bilden und wachsen können.

Überhaupt scheinen Korallen ihren eigenen lokalen pH-Wert einstellen zu könne, was sie robust gegen äußere Einflüsse macht. Lucy Georgiou und Kollegen führten hierzu vielversprechende Experimente durch, die sie im Oktober 2015 in PNAS veröffentlichten:
pH homeostasis during coral calcification in a free ocean CO2 enrichment (FOCE) experiment, Heron Island reef flat, Great Barrier Reef

Große Überraschungen auch an den Korallenriffen der Bermudas. Dort stellen die Korallen offenbar bewusst einen saureren pH-Wert ein, bei dem sie besser gedeihen. Der New Scientist berichtete über die unerwartete Entdeckung am 9. November 2015:
Growing corals turn water more acidic without suffering damage

Ähnlich ermutigende Arbeiten zum Thema erschienen auch hier, hier und hier (mit Dank an co2science.org).

Überdeutlich fiel das Ergebnis in einer Studie aus, welche nach dem angeblichen „Tipping-Point“ der Ozeanversauerung suchte:
Comeau, S. at al.: A Recent Search for an OA Tipping Point of Coral Reef Calcifiers:
… In discussing the significance of their findings, Comeau et al. write that „in contrast to previous studies that have predicted rapid decreases in calcification of corals and coral reefs exposed to PCO2 ≥ 50 Pa … our study, performed at the organismic level on eight of the main calcifiers in Moorea, suggests that tropical reefs might not be affected by OA as strongly or as rapidly as previously supposed“ … or not at all in the case of some species, we might add, in light of the nil responses of P. damicornis and H. maeroloba noted above. Further, when PCO2 was increased to 210 Pa (fully double the pessimistic value predicted by some for the end of the century), they say they „did not detect a threshold at which the effect of PCO2 on calcification became nonlinear and intensified (i.e., a tipping point).“
When it comes to coral reef responses to dreaded ocean acidification, climate alarmist projections of their demise a few short decades (or even
centuries) from now are unsupported by the findings of this paper. And scare stories of tipping points in which reefs reach a point of no return beyond which calcification declines accelerate are equally unsupported.
Ganz, ganz grob übersetzt:
… dass im Gegensatz zu früheren Studien, die eine rasche Abnahme der Verkalkung von Korallen und Korallenriffen, die PCO2 ≥ 50 Pa ausgesetzt sind, vorhergesagt haben … unsere Studie … darauf hindeutet, dass tropische Riffe wohl nicht von OA so stark oder so schnell beeinflusst werden, wie es früher angenommen wurde … oder gar nicht bei einigen Arten. … Weiterhin, wenn PCO2 auf 210 Pa erhöht wurde (Verdopplung des pessimistischen Wertes, der von einigen für das Ende des Jahrhunderts vorhergesagt wurde), sagen sie, dass sie keine Schwelle festgestellt haben, bei der die Wirkung von PCO2 auf die Verkalkung nichtlinear und intensiviert wurde (Bedeutet: kein Kipppunkt). “
… Wenn es um Korallenriff-Reaktionen auf gefürchtete Ozean-Versauerung geht, werden Klima-alarmistische Projektionen … nicht von den Ergebnissen dieses Papiers unterstützt. Und erschrecken Geschichten von Kipppunkten, in denen Riffe einen Punkt ohne Rückkehr erreichen, über den die Verkalkung sich beschleunigt, gleichermaßen nicht unterstützt.

Das G20 Klimakonsortium berichtet über diese (von ihrer alarmistischen Darstellung) abweichenden, wissenschaftlichen Studien nichts. Ein wiederholtes Beispiel gezielt selektiver „Wissensvermittlung“ an die angesprochenen Politiker.

Gletscher und Schnee schwinden

G20-Klimawandel-Faktenliste: [2] Gletscher und Schnee schwinden.
Vier von fünf Gebirgsgletschern, die weltweit von Forschern beobachtet werden, verlieren aktuell an Eismasse. Selbst unter Einbezug der wenigen Gletscher, die aufgrund regionaler Besonderheiten wachsen, hat die globale Gesamtmasse der Gletscher seit 1980 deutlich abgenommen – im Durchschnitt verschwand eine Eisschicht von gut 20 Metern Dicke. Eine solche Entwicklung, so Glaziologen, hat es seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie gegeben. Während ein Teil des Gletscherschwunds noch eine Nachwirkung der Erwärmung im Anschluss an die „Kleine Eiszeit“ auf der Nordhalbkugel zwischen dem 15. und dem 19. Jahrhundert sein dürfte, ist seit einigen Jahrzehnten der anthropogene Klimawandel die Hauptursache. Auch die Schneebedeckung der Nordhalbkugel nimmt ab. In den Schweizer Alpen zum Beispiel ist die Schneesaison in den letzten 45 Jahren erheblich kürzer geworden. … Sie startet heute im Durchschnitt zwölf Tage später und endet 26 Tage früher als 1970
.

Im Mittelalter betete man und gab Geld für Wallfahrten aus, damit die tödlichen Gletscher schwinden mögen, doch heute braucht man sie für die Touristen

Vergletscherung ist in der Erdgeschichte der seltene Fall. Das muss man sich immer klar machen, wenn um die „armen“ Gletscher gerungen wird. Nur der heutige Mensch meint, auf „seine“ Gletscher einen Anspruch zu haben. Für irgendein „Klimamenetekel“ taugen sie nicht. Schon in der mittelalterliche Warmzeit und noch mehr zur Römerzeit waren die Gletscher weit mehr zurückgeschmolzen als aktuell. Details und Bilder sind im Artikel
EIKE 31.07.2015: Fakten zu Gletscherschwund und Co. – und wie Ideologie unsere Natur zerstört
nachlesbar.

Doch auch mittelfristig taugt die Gletscherschmelze nicht zum Beleg des AGW-Klimawandels. die wesentliche Gletscherschmelze fand bereits vor den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts statt – und verlief gegen den CO2-Trend:
Gregory et al., 2013

Bild 3-5 Globally, glaciers melted 69% more rapidly from 1921-1960 (12.5 meters/year) than from 1961-2000 (7.4 meters/year).

Österreich ist mit dem Schnee zum Schifahren recht zufrieden

Dass die Alpen bald keinen Schnee zum Schifahren mehr haben sollen, geistert inzwischen als „Endlosschleife“ durch die Medien. Richtig ist, dass niedrig liegende Schigebiete einfach aufgrund der Erwärmung weniger Schnee haben. Die meisten Schigebiete liegen aber nicht „niedrig“ und da sieht es bei weitem nicht so schlimm aus. Aus Österreich gibt es dazu eine umfangreiche Studie mit Datensammlung, mit interessantem Ergebnis:
www.zukunft-skisport.at: … Bei den Schneemengen in mittleren Höhenlagen zwischen 1.000 und 2.000 Metern Seehöhe konnte nach Durchsicht der Daten der Österreichischen Hydrographischen Landesdienste innerhalb der letzten 115 Jahre kein Abwärtstrend festgestellt werden. Der Klimawandel stellt für den Skisport im Alpenraum derzeit keine existentielle Bedrohung dar.

Bild 3.5.1 Damüls Quelle: www.zukunft-skisport.at

Bild 3.5.2 Lech am Arlberg. Quelle: www.zukunft-skisport.at

Das Meereis rund um den Nordpol wird stetig weniger

G20-Klimawandel-Faktenliste: [2] Das Meereis rund um den Nordpol wird stetig weniger.
… Sowohl die Maximalausdehnung des arktischen Meereises am Ende des Winters als auch das Minimum am Ende des Sommers ging seit Beginn der Satellitenbeobachtung 1979 stetig zurück. Am Südpol ist der Trend weniger klar, dort nimmt die Ausdehnung des Meereises eher zu; als Grund werden veränderte Windmuster vermutet, die das Meereis weiter auseinandertreiben. Im Winter 2016/17 wurde bei der globalen Meereisfläche (Nord-und Südpol kombiniert) dennoch ein Rekordminus verzeichnet.

Ähnlich wie mit den Gletschern ist es mit dem Polareis im Norden und Süden. Der Mensch hat angeblich einen „Anspruch“ auf die „richtige“ Meereisbedeckung. Es wird sozusagen darum gekämpft, ob die Möglichkeit des Durchfahrens der Nordwestpassage nach Asien ein gutes, oder ein schlechtes Zeichen für die Menschheit bedeutet und damit dem Klima-Kaffesatzlesen Tür und Tor geöffnet.

Einmal lässt sich feststellen, dass die „sichere“ Vorhersage von Al Gore, die Arktis wäre im Sommer 2013 eisfrei, nicht entfernt erfüllt hat – so wie bisher noch keine der „sicheren“ Vorhersagen der Klimaalarmiker. Dann lässt sich feststellen, dass das Eisverhalten der Pole unsymmetrisch ist: Am Nordpol wird es weniger, am Südpol dafür stärker. Eine Unsymmetrie, welche die CO2-Klimawandeltheorie weder erklären, noch simulieren kann.
kaltesonne, 17. Juni 2015: Klimamodellierer haben ein riesiges Problem: Modelle können Zunahme des antarktischen Meereises nicht reproduzieren

Die Hälfte der nordpolaren Arktisseisreduzierung geschah bereits vor 1900 [23] und inzwischen reduziert sich die Rate.

Bild 3-6 Arktis Eisbedeckung Trend März und September seit 1980. Teil der Hilfslinien vom Autor ergänzt. Quelle: DMI Arctic Temperatures

Bild 3-7 Meereisbedeckung Antarktis seit 1978.Vom Autor ergänzt: Quelle: meteo.plus

Auffallend ist, dass sogar in dieser „hochkarätigen“ Faktenbroschüre so getan wird, als wäre der Verlauf seit dem Beginn der Satellitenmessungen im Jahr 1979 das verbindliche Klimaereignis. Dabei ändert sich die Eisbedeckung bereits seit dem Ende der letzten Eiszeit stetig – und zwar zu weniger Eisbedeckung. Der Trend zu weniger Polareis besteht damit – wie man auch erwarten sollte – seit mehreren tausend Jahren und nicht wie suggeriert wird, erst seit Beginn der Industrialisierung.

Bild 3-8 [23]

MartinJakobsson et al., 2010: New insights on Arctic Quaternary climate variability from palaeo-records and numerical modelling
… Sediment core records from the Iceland and Rockall Plateaus show that perennial sea ice existed in these regions only during glacial intervals MIS 2, 4, and 6. These results show that sea ice exhibits complex temporal and spatial variability during different climatic regimes and that the development of modern perennial sea ice may be a relatively recent phenomenon.

Andersen et al., 2004
“Our results show that the Nordic Seas circulation system is highly sensitive to the large-scale insolation [surface solar radiation] changes as the general Holocene climate development follows closely the Northern Hemisphere insolation. … Century-scale surface current variability for the Holocene is shown to be 1 – 1.5°C for the Vøring Plateau and East Greenland shelf, and 2.5– 3°C on the North Ice-land shelf. … The first cooling [East Greenland Shelf SSTs] from 2400 to 2000 cal years BP was introduced by a 1.5°C temperature drop starting at 3000 cal years BP which culminated in an SST low around 2100 cal years BP. The second cooling occurred around 300 cal years BP and preceded a rapid warming [during the 1700s A.D.], where SSTs rose with more than 1.5°C within 70 years. The third cooling took place in the second half of the last century. Until the last three centuries, SST variability at this site has been 1°C, while SSTs varied with amplitudes of 1.5– 2°C during the last 300 years.”

Bild 3-9

In der G20-Klimawandel-Faktenliste: [2] musste natürlich erwähnt werden, dass die Alpen Probleme mit dem Winterschnee hätten. Was dabei nicht erwähnt wurde ist, dass bei globaler Betrachtung der Schnee auf der Nordhalbkugel insgesamt nicht abnimmt. Nur nimmt das Klima auf die Befindlichkeiten der vom Schitourismus abhängigen Alpenbewohner wenig Rücksicht.


Bild 3-10 Northern hemisphere weekly snow cover since January 1972 according to Rutgers University Global Snow Laboratory. The thin blue line is the weekly data, and the thick blue line is the running 53 week average (approximately 1 year). The horizontal red line is the 1972-2016 average. Last week shown: week 22 in 2017. Last figure update 19 June 2017.Quelle: Climate4you

Da der Klimaalarmismus jedoch stetiges „Futter“ benötigt, wird jedes lokale Ereignis zur Apokalypse aufgebauscht, wie es der Klimaguru aus Bayern stellvertretend gezeigt hat:
EIKE 01.01.2017: Harald Lesch trägt vor den GRÜNEN zum Klimawandel vor: Der Klimawandel ist kein Thema, das man ernsthaft bezweifeln kann

Auch in Deutschland ist der Klimawandel bereits unübersehbar

G20-Klimawandel-Faktenliste: [2] Auch in Deutschland ist der Klimawandel bereits unübersehbar.
… Die Mitteltemperatur der Luft hat sich laut Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) seit 1881 um 1,4 °C erhöht. Damit liegt der Temperaturanstieg hierzulande deutlich über dem weltweiten Durchschnitt.

Bild 3-11 [2] Temperatur Deutschland. Grafik im G20-Papier

Temperatur Deutschland

Im folgenden Bild sind die Temperaturen Deutschland seit dem Jahr 1750 gezeigt. Das erkennbare, langfristige Trendband weist einen Anstieg von 0,34 Grad in 100 Jahren aus. Das ist um Welten von dem, was die Simulationen aus dem Verlauf seit 1880 „herauslesen“ entfernt. Die im oberen Bild so drastisch rötlich herausgestellte Zukunftsprojektion verliert ihren Schrecken, weil man ahnen kann, dass sie so nicht eintreffen wird.

Bild 3-12 Temperatur Deutschland seit 1750. Quelle: DWD (Grafik vom Autor aus der Datentabelle erstellt)

Erhärten lässt sich dies mit dem Verlauf der Sommertemperatur. Diese weist den Globalanstieg nicht aus und zeigt auch keinen solchen Trendkanal zu immer höheren Temperaturen.

Bild 3-13 Sommertemperatur Deutschland seit 1750. Quelle: DWD (Grafik vom Autor aus der Datentabelle erstellt)

Die Listung der Sommertage bestätigt dies. Nach einem Anstieg seit der Kältewelle von 1950 … 1980 stagniert das Auftreten.

Bild 3-14 Anzahl Sommertage. Quelle: DWD Klimaatlas

Markante Zunahme von Hitzeereignissen

G20-Klimawandel-Faktenliste: [2] Markante Zunahme von Hitzeereignissen.
Die Anzahl heißer Tage (Tagesmaximum der Lufttemperatur ≥ 30 °C), über ganz Deutschland gemittelt, ist seit den 1950er-Jahren von etwa drei Tagen im Jahr auf derzeit durchschnittlich neun Tage im Jahr angestiegen. Die mittlere Anzahl der Eistage (Tagesmaximum der Luft-temperatur < 0 °C) hat im gleichen Zeitraum von 28 Tagen auf 19 Tage abgenommen. Auch die Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen hat sich in Deutschland verändert. 14-tägige Hitzeperioden mit einem mittleren Tagesmaximum der Lufttemperatur von mindestens 30 °C traten zum Beispiel in Hamburg vor 1994 nicht auf. Seitdem gab es dort solche Ereignisse allerdings schon viermal. Bei ungebremstem Treibhausgas-ausstoßwird für den Zeitraum 2021 -2050 eine weitere Zunahme um fünf bis zehn Heiße Tage in Norddeutschland und zehn bis 15 heiße Tage in Süddeutschland erwartet.
… Die europäische Hitzewelle 2003 zum Beispiel forderte laut verschiedener Studien 50.000 bis 70.000 Todesopfer. Auch in Deutschland starben damals zahlreiche Menschen, vor allem in Baden-Württemberg.
Abb. links: 14-tägige Hitzeperioden mit einem mittleren Tagesmaximum der Lufttemperatur von mindestens 30 °C in fünf deutschen Städten zwischen 1950 und 2015.

Bild 3-15 [2] Abb. links: 14-tägige Hitzeperioden mit einem mittleren Tagesmaximum der Lufttemperatur von mindestens 30 °C in fünf deutschen Städten zwischen 1950 und 2015.

Der Wärmeinseleffekt in Großstädten beträgt bis zu 10 °C

Eine Grafik der Hitze in deutschen Großstädten als „Klimawandelbeleg“ auszuweisen, ist ein hartes Stück. Der Wärmeinseleffekt von deutschen Großstädten wird selbst vom DWD mit bis zu 10 °C beziffert:
DWD Homepage: Die städtische WärmeinselDie Differenz kann in großen Städten bis zu 10 Kelvin betragen.

Dazu kann man beim DWD realtime die Größe des Wärmeinseleffektes für die Städte Berlin, FfM und München abfragen. An einem eher kühlen Sommertag, 21.07.2017 um 10 Uhr betrugen diese:
München: 3 Kelvin
FfM: 3,3 Kelvin
Berlin: 2 Kelvin

In allen Städten an einem ganz normalen Sommertag bereits Temperaturerhöhungen, gegenüber denen die mit dem Klimavertrag „möglichen“ Reduzierungen von max. 0,2 Kelvin im Rauschen vollkommen verschwinden.

Durch diesen hohen Wärmeinseleffekt müssen die Hitzetage jedoch zwangsweise stark zunehmen. Dafür ist aber kein irgendwie gearteter „Klimawandel“ verantwortlich.
Im Gegenteil belegt dies, dass der „Kampf gegen CO2“ mit seinen – wenn überhaupt – wenigen Zehntel Grad Temperaturminderung (die Reduzierung nach dem Klimavertrag erreicht bis zum Jahr 2100 vielleicht 0,1 … 0,2 °C) zur Behebung solch extremer Temperaturerhöhungen der teuerste und unsinnigste, da vollkommen nutzlose Weg ist.

Nürnberg kämpft durch verstärkte CO2-Reduzierung gegen seinen Wärmeinseleffekt

Selbstverständlich ist diese Erkenntnis bisher weder in der Bundespolitik, noch bei Lokalpolitikern angekommen.
Beispiel Nürnberg: Anstelle sich verstärkt um die Stadturbanisierung zu kümmern, werden von der Pleitestadt mit horrendem Schuldenstand „Modelle für die Energiewende“ zur CO2-Reduzierung finanziert (und vom lokalen Medium mit Begeisterung aufgenommen):
Lokalausgabe der Nordbayerischen Nachrichten, 19. Juli 2017: Modell für die Energiewende
Ehrgeiziges Ziel: Die Metropolregion Nürnberg will die CO2-Emission auf dem Gebiet der Allianz bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 % reduzieren. Dies ist die wohl wichtigste der selbst gesteckten Vorgaben im neuen Klimapakt, den die Ratsversammlung auf ihrer Sitzung m 28. Juli verabschieden will.

Man betrachte dazu das Bild der Tropennächte und das, was die Simulationen daraus für die Zukunft an demonstrativer Unwissenheit belegen. Kein Kaufmann würde für auf eine solche „Qualitätsdarstellungen“ seines Vertriebes irgend etwas geben.

Bild 3-16 Anzahl Tropennächte seit 1951. Quelle: DWD Klimaatlas

Wie immer, bringt auch die G20-Faktenliste zu Hitzeangaben der Verweis auf die Hitzewelle von 2003 und den angeblichen 50 … 70.000 Opfern. Ohne dabei zu erwähnen, dass diese Angabe ziemlich sicher hoffnungslos übertriben, da zu einer seriösen Hochrechnung die verfügbaren Daten nicht ausreichten und, dass im Winter die Kältemortalität wesentlich höher ist:
EIKE 21.07.2015: Ruhestand im Süden kann tödlich sein – Wetterdienst glaubt Klimawandel tötet alte Menschen
ScienceScepticalBlog: Der vorzeitige Todesfall als Herrschaftsinstrument unserer Zeit

Bild 3-17 [29] Wohlfühltemperatur und normierte Mortalitätsrate bei Temperaturabweichungen

Quellen

[1] EIKE: Der dürregebeutelte Sahel wird grün – ein schlimmes Anzeichen des Klimawandels

[2] Klimawandel – eine Faktenliste zum Stand der Forschung Pressekonferenz in Hamburg 6. Juli 2017

[3] Johannes Gutenberg University, 55099 Mainz, Jan Esper at al, 8 JULY 2012: Orbital forcing of tree-ring data

[4] Universität Giessen, 9. Juli 2012: Klima in Nord-Europa während der letzten 2.000 Jahre rekonstruiert: Abkühlungstrend erstmalig präzise berechnet

[5] EIKE, 10. Juli 2017: Brandaktuelle Studie: Temperatur-Adjustierungen machen „fast die gesamte Erwärmung“ in den Klimadaten der Regierung aus

[6] EIKE, 20. Februar 2017: [6] Weitere Daten-Manipulationen seitens NOAA, NASA, HadCRUT … Vergangenheit kälter, Gegenwart wärmer gemacht

[7] Dr. James P. Wallace at al., June 2017: On the Validity of NOAA, NASA and Hadley CRU Global Average Surface Temperature Data & The Validity of EPA’s CO2 Endangerment Finding Abridged Research Report

[8] WUWT, Christopher Monckton of Brenchley, July 7, 2017: How They airbrushed out the Inconvenient Pause

[9] EIKE 11.05.2016: Die Problematik der Temperaturrekonstruktion Eine beispielhafte Sichtung dazu anhand des Projektes PAGES 2k

[10] EIKE 07.01.2017: Drei-Königs Sternsinger Aktion 2017 gegen Klimawandel-Auswirkungen in Kenia: Seit 5000 Jahren besteht dort ein ununterbrochener Trend zum heutigen Klima, doch seit Kurzem ist der Westen daran schuld

[11] EIKE 30.07.2016: Weltweiter Temperaturrekord gemessen?

[12] EIKE 28.07.2015: 5. Juli 2015, der bisher heißeste Tag Deutschlands?

[13] EIKE 24.09.2016: Die heißeste Temperatur Deutschlands war nur ein Wärmeinseleffekt: Ein Klimaprofessor plaudert aus seinem „Nähkästchen für Temperatur“

[14] EIKE 17.07.2016: Wie man den Meerespegel-Verlauf in die richtige Richtung dreht Aus dem Lehrbuch für (Klima-) Statistikbetrug

[15] EIKE 25.12.2016: Man sollte schon langsam an die nächste Eiszeit denken, denn wenn die neuesten Hypothesen sich als falsch erweisen, kann sie schnell da sein

[16] EIKE, 8. Juli 2014 Klaus-eckart Puls: Säkularer und Aktueller Meeres-Anstieg: Pegel (1.6 mm/Jahr) oder SAT-Altimeter (3.2 mm/Jahr) – WAS ist richtig ?

[17] EIKE 14.12.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 3 Die Marshall-Inselgruppe – (kein) Beispiel für einen Untergang

[18] EIKE 26.11.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 2

[19] RMIT University, Bundoora, VIC, Australia. A. Parker, 23/Jul/2014: Problems and reliability of the satellite altimeter based Global Mean Sea Level computation

[20] EIKE 07.04.2016: Der Verlauf des Meeresspiegels im Holozän und seit 2.000 Jahren

[21] EIKE, 26. Dezember 2014: Schummeleien überall: Jetzt zur Versauerung der Ozeane

[22] ScienceScepticalBlog, 22. Oktober 2014: Versauerung” der Meere: Reale Bedrohung, oder nicht mehr als Panikmache?

[23] Vinje, T. 2001. Anomalies and Trends of Sea-Ice Extent and Atmospheric Circulation in the Nordic Seas during the period 1864-1998. Journal of Climate, February 2001, 255-267.

[24] EIKE 01.06.2017: Der Meerespegel steigt drei Mal so stark an – ohne dass sich an dessen Verlauf etwas verändert hat

[25] ScienceScepticalBlog 2012: Was nicht passt wird passend gemacht – ESA korrigiert Daten zum Meeresspiegel

[26] Forst BW Waldzustandsbericht 2016 für Baden-Württemberg

[27] kaltesonne, 18. Juli 2017: Der Bauer und sein Klima: Film ist jetzt im Internet verfügbar

[28] WUWT, David Middleton, July 20, 2017: More Fun With Sea Level

[29] Uba Juli 2015: Klimawandel könnte künftig mehr Hitzetote fordern. Hitzewellen erhöhen das Sterblichkeitsrisiko von Herzkranken um bis zu 15 Prozent. Das ergab eine Studie des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für das Umweltbundesamt (UBA). WEB: http://www.dwd.de/klimawandel

[30] NoTricksZone, 2017 / July / 20, Kenneth Richard: Scientists Find At Least 75% Of The Earth Has Not Warmed In Recent Decades




G20 Klimafakten ohne Hysterie betrachtet Teil 2 (4): Die Meeres­pegel steigen und steigen …(aber keines­falls unna­türlich)

            Es lässt sich keine Insel oder Küste finden, welche durch einen AGW-Pegelanstieg überflutet wird

Immer neu kommen erschütternde Meldungen von untergehenden Inseln und „absaufenden“ Küsten. Mit viel Aufwand und Akribie sieht der Autor dann nach, welche Daten dazu Anlass gaben und was der Hintergrund der Meldungen ist. Deshalb liegen zu wirklichen Pegelverläufen und Meldungshintergründen inzwischen viele Analysen und EIKE-Publizierungen vor. Und diese enden mit immer dem gleichen Ergebnis:
Es findet sich auf der realen Erde kein unnatürlicher Pegelanstieg und keine aufgrund des AGW-Klimawandels untergehende Insel. Alle berichteten, (unnatürlichen) Pegelanstiege stammen aus Simulationen der Zukunft.

Anbei ein Auszug entsprechender Rechercheartikel des Autors zu diesem Thema. Wer Informationen dazu benötigt, wird darin überreich fündig:
EIKE 01.06.2017: Der Meerespegel steigt drei Mal so stark an – ohne dass sich an dessen Verlauf etwas verändert hat
EIKE 24.06.2017: Wieder versinken ganze Küstenstreifen in den Klimafluten – diesmal in Ghana
EIKE 12.06.2017: Fake News: Zuerst der SWR, nun der BR: Ein Südseeparadies versinkt im Meer. Öffentlich-Rechtliche Klimawandel-Agitation in Endlosschleife
EIKE 08.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 2: Zusatzinformationen
EIKE 06.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 1: Pegelinformationen
EIKE 18.05.2017: Die Amis bleiben beim Klimawandel weiter reserviert, nur in Europa „rennt man damit offene Türen ein“ – oder: In den USA gibt es noch Klimavernunft bei Behörden
EIKE 01.11.2016: Aus dem Lehrbuch zur Erzeugung von Klimaalarm Teil 2: So viel Meerespegel und Stürme hat es vor dem Klimawandel nie gegeben
EIKE 11.07.2016: Florida Keys: Ein Paradies geht unter – wegen des Klimawandels?
EIKE 07.04.2016: Der Verlauf des Meeresspiegels im Holozän und seit 2.000 Jahren

So beträgt die Rate im westlichen Pazifik bis zu 12 mm pro Jahr

Warum es im Pazifik hohe Pegeländerungen gibt, lässt sich leicht erkennen, wenn man die Lage betrachtet. Die Atolle liegen direkt in einem „Warmpool“ und einem Sturm-Staugebiet. Aber selbst dort Es sind Pegelanstiege von 12 mm / pa eine seltene Erscheinung und sehr lokal-, sowie meistens auch zeitlich begrenzt.

Bild 2-1 [17] Lage der Pazifik-Inselgruppen im Warmpool und Sturm-Sammelzone- (roter Kreis Marshall-Inseln)

Um das Gegenteil zu zeigen, hätte das G20-Faktenpapier nur Richtung Alaska weise müssen. Dort verlaufen viele Änderungen genau umgekehrt.
Der Autor hatte sich einst die Mühe gemacht, und die NOAA Tidenpegel nach Pegeländerung sortiert. Von den 233 Tidenpegeln zeigen:
ca. 30 Pegel mehr als 3 mm / pa,
ca. 200 Pegel liegen unter 3 mm / pa,
115 Pegel (Mittelwert) liegen unter 1,17 mm / pa,
ca. 48 Pegel zeigen eine fallende Tendenz (mehr fallende Pegel als solche > 3 mm / pa)

Bild 2-2 [18] Aus der NOAA-Pegel-Messstationsliste abgeleitete Pegeltrends bezogen auf die Stations-Anzahl

Anzahl Messstationen: 233; Mittelwert 1,17 (grün); publizierter globaler Anstieg 3 mm / Jahr (rot).
X-Achse: Messstations-Nr. nach absteigendem Pegeltrend sortiert

Die gleiche Analyse durchgeführt für die „bis zu 12 mm / pa„ ansteigende Pazifik-Region [18]:
Region Polynesien, Micronesien und Papua Neuguinea – Pegeltrends von 14 Stationen:
-Der Mittelwert des Pegeltrends liegt bei 2,17 mm / Jahr,
-Trendwerte über 3 mm / Jahr zeigen 4 Stationen (28 %),
-Trendwerte unter 3 mm / Jahr zeigen 10 Stationen (72 %)

Bild 2-3 [18] Pegeltrends der Messstationen der Region Polynesien,Micronesien, Papua Neuguinea (ohne Australien) bezogen auf die Stations-Anzahl

Anzahl Messstationen: 14; Mittelwert: 2,17 mm / Jahr (grün); publizierter globaler Anstieg: 3 mm / Jahr (rot)
X-Achse: Messstations-Nr. nach absteigendem Pegeltrend sortiert

Pegel von +12 mm /pa sozusagen als „üblich“ hinzustellen, ist damit eine direkte Fehlinformation.

Wie man den Meerespegel-Verlauf in die richtige Richtung dreht

Wie hohe Pegeltrends zudem teilweise „erzeugt“ werden, wurde einmal im Detail einmal anhand einer „Extrempegelmeldung“ recherchiert.
EIKE 17.07.2016: Wie man den Meerespegel-Verlauf in die richtige Richtung dreht Aus dem Lehrbuch für (Klima-) Statistikbetrug
Auf WIKIPEDIA steht (rote Einfärbung durch den Autor): WIKIPEDIA: Bramble Cay Der Klimawandel, der in der Torres-Straße zu einem besonders hohen Meeresspiegelanstieg von mehr als 6 mm pro Jahr seit 1993 …

Dieser auf WIKIPEDIA gelistete Pegelanstieg beruht auf einem eindeutigen und sofort erkennbaren Missbrauch der Pegeldaten. Den verwendeten Zeitabschnitt, um einen stark steigenden Pegel auszuweisen zeigt Bild 2-4, in welchem zusätzlich der gesamte Verlauf dargestellt ist. In Wirklichkeit ist der Pegel seit 1970 eher fallend.
So viel zur Glaubwürdigkeit von Pegel-Anstiegsdaten in Publikationen

Bild 2-4 [14] Pegelverlauf von Booby Island. Monatswerte blau, Jahres-Mittelwert grün und Werte von Bild 1(Anm.: aus [14]) (Mittelwert rot), übereinander gelegt

Es gibt natürlich auch Pegeländerungen von -12 mm / pa, was in der „Faktenliste“ jedoch „vergessen“ wurde.

Satelliten- versus Stationspegel

In der G20-Klimawandel-Faktenliste [2] wird der Anstieg der Satellitenpegel angegeben. Der Grund ist, dass die Pegelstationen weltweit einen globalen Anstieg von ca. 1, 2 … 1,8 mm / pa ausweisen, die Satelliten aber von 3,3 mm / pa.

Es wundert einen schon, warum es nicht möglich sein soll, direkt an der Küste den Pegel richtig zu messen, Satelliten in 1340 km Höhe (diese haben die drei Mess-Satelliten POSEIDON/TOPEX/JASON), welche mit der wechselnden Erdanziehung, die im Meer selbst Senken bis zu 150 m Tiefe erzeugt torkeln, es jedoch auf den mm genau können (sollen). Das „gelingt“ nur mit vielen, komlizierten und ständig nachzujustierenden Abgleichmaßnahmen. Jedenfalls hat die Pegel-Messwissenschaft damit abhängig von der Messtechnik (Pegel / Satelliten) zwei Anstiegsszenarien.

EIKE, 8. Juli 2014 Klaus-eckart Puls: [16] Säkularer und Aktueller Meeres-Anstieg: Pegel (1.6 mm/Jahr) oder SAT-Altimeter (3.2 mm/Jahr) – WAS ist richtig ?
Bild 2-5 [16] Gegenüberstellung der Pegel- und Sat-Daten

Küstenbewohner interessiert nicht der Pegel ab ca. 150 km vor der Küste (ab da misst ein Satellit erst richtig), sondern nach wie vor der der Tide. Komisch ist auch, dass zum Beispiel die Pazifik-Inselpegel – die dort liegen, wo die Satelliten eigentlich genau messen sollten) scheinbar von den Satellitenmessungen wenig Notiz nehmen, wie deren Pegelauswertungen zeigen.

Eine Studie zeigt es noch deutlicher. Sie belegt durch Datenvergleiche, dass die Satellitendaten nicht stimmen können und auch, dass nachträglich Adjustierungen vorgenommen wurden, um einen Pegelanstieg zu erzeugen:
RMIT University, Australia. A. Parker: [19] Problems and reliability of the satellite altimeter based Global Mean Sea Level computation

Bild 2-6 [25] Urdaten der zwei Messsatelliten vor der Adjustierung

Bild 2-7 [19] Satelliten-Pegeldaten vor der Adjustierung

Bild 2-8 [19] Satelliten-Pegeldaten nach der Adjustierung

[19] … The satellite altimetry does not provide accurate computations of the vertical velocity of “fixed” GPS domes on land. Therefore, it is hard to believe that the satellite may provide an accurate picture of the continuously oscillating sea surface. Rather than oscillating about a 3 mm/year slope, the GMSL should is likely be close to a flat zero mm/year slope noisy distribution. There is no scientific reason to focus on the corrected rate of rise of the reconstructed GMSL following a model correction after a model correction. If there is any effect of global warming, this should be detected by an increase in the relative rates of rise measured locally by the tide gauges with a consolidated and accurate procedure. Because this is not the case, I must conclude that there is no effect of global warming on the rates of rise of sea levels.

ScienceScepticalBlog: [25] Beschleunigt sich der Anstieg des Meeresspiegels?
Wobei diese Zahl einen durchaus stutzig machen kann. Wenn man sich die verfügbaren Pegeldaten aus der ganzen Welt ansieht (Permanent Service for Mean Sea Level PSMSL, hier eine Liste der NOAA mit Stationen längerer Messhistorie und den zugehörigen Trends), hat man Schwierigkeiten, überhaupt Stationen zu finden, an denen ein ähnlich hoher Wert für den Meeresspiegelanstieg gefunden wird. Jetzt sollte aber der von den Satelliten gemessene Wert, wenn er denn sinnvoll ist, in erster Näherung den Durchschnitt der globalen Messtationen repräsentieren.
Der Versuch einen solchen Durchschnitt zu ermitteln wurde bislang von verschiedenen Autoren mithilfe unterschiedlicher Methodiken unternommen. Die gefundenen Werte bewegen sich alle im Bereich zwischen 1-2 mm Anstieg pro Jahr (10-20 cm in 100 Jahren). Keiner der Autoren sah auch nur annähernd Werte, welche den 3,1 mm/Jahr der Satelliten auch nur nahe kamen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über verschiedene Arbeiten

Dabei schwankt der Meerespegel schon immer und sank bisher

Nun wieder der Hinweis, dass es noch nie in der Erdgeschichte einen „stabilen“ Meerespegel gab – auch nicht in jüngerer Zeit. Kurzfristige Pegeländerungen von 0,5 – 1m sind ganz natürlich und längerfristig betrachtet auch solche von mehreren Metern (innerhalb der letzten 2000 Jahre bis zu 3 m [20]). Die aktuellen Diskussionen um wenige Zentimeter erscheinen mit diesem Hintergrund damit eher befremdlich, vor allem, da die Pegel noch in historischer Zeit teils erheblich höher lagen.

kaltesonne. 13. Juli 2017: Südsee-Meeresspiegel: Enorme natürliche Schwankungen der letzten Jahrtausende geben Rätsel auf
In Nordost-Australien ereignete sich vor 1000 Jahren etwas ganz Merkwürdiges: Der Meeresspiegel sackte vierhundert Jahre lang um etwa einen Meter ab, wie Lewis et al. 2015 berichteten:
Rapid relative sea-level fall along north-eastern Australia between 1200 and 800 cal. yr BP: An appraisal of the oyster evidence

Bild 2-9 Abbildung: Meerespegelentwicklung der Southern Cook Islands während der vergangenen 2500 Jahre. Quelle: Goodwin & Harvey 2008.

Und schließlich wäre da noch Neuseeland. Eine Rekonstruktion der Meeresspiegelgeschichte der letzten 10.000 Jahre fand Unerwartetes: Der Meeresspiegel lag vor 6000 Jahren bereits einmal 3 m höher als heute! Hier der Abstract der Studie von Clement et al. 2016:
An examination of spatial variability in the timing and magnitude of Holocene relative sea-level changes in the New Zealand archipelago
Holocene relative sea-level (RSL) changes have been reconstructed for four regions within the New Zealand archipelago: the northern North Island (including Northland, Auckland, and the Coromandel Peninsula); the southwest coast of the North Island; the Canterbury coast (South Island); and the Otago coast (South Island). In the North Island the RSL highstand commenced c. 8100–7240 cal yr BP when present mean sea-level (PMSL) was first attained. This is c. 600–1400 years earlier than has been previously indicated for the New Zealand region as a whole, and is consistent with recent Holocene RSL reconstructions from Australia. In North Island locations the early-Holocene sea-level highstand was quite pronounced, with RSL up to 2.75 m higher than present. In the South Island the onset of highstand conditions was later, with the first attainment of PMSL being between 7000–6400 cal yr BP. In the mid-Holocene the northern North Island experienced the largest sea-level highstand, with RSL up to 3.00 m higher than present.

Tidenpegel-Trendanalyse

Seit 1800 verläuft der Tidenpegel wie in den folgenden Bildern gezeigt:

WUWT, David Middleton, July 20, 2017: [28] More Fun With Sea Level

Bild 2-10 [28] Verlauf Tidenpegel global seit 1800

Bild 2-11 [28] Tidenpegel global, Pegel-Änderungsrate seit 1800

Gerade noch rechtzeitig kam auf WUWT eine Trendanalyse der Tidenpegel-Anstiege. In dieser wurden nur Pegel ausgewertet, welche mindestens eine Aufzeichnungsdauer von 50 Jahren haben und damit sicher den zyklischen Mondeinfluss von 50 Jahren überstreichen. Die Feststellung darin ist, dass es überhaupt keine Trendbeschleunigung gibt:
WUWT, 17 hours ago July 20, 2017, Willis Eschenbach: Sea Level Rise Accelerating? Not.

Bild 2-12 WUWT Trendanalyse von Langzeitpegeln, Differenz zwischen linearem und beschleunigt quadratischem Fit (Regressionskurven)

Wie wird der Meerespegel-Anstieg in Zukunft wohl verlaufen

Wie er in Zukunft verlaufen wird, kann nun jeder Leser*in am folgenden Bild selbst entscheiden. Dabei sollte noch beachtet werden, dass sich die Zukunftsprojektionen ständig verändern:
kaltesonne, 5. Juli 2017: Neue Rückschlüsse aus 2000 Jahren Meeresspiegelgeschichte: PIK-Forscher Stefan Rahmstorf revidiert seine Meeresspiegelprognose drastisch nach unten

Bild 2-13 [20] Pegel-Zukunfts-Vermutungen zweier deutscher PIK Klimawissenschaftler und vom Rest der Welt für das Jahr 2100

Bestimmt nicht so, dass auch die Schweiz untergeht

Man kann das Thema der Pegelveränderung auch anders darstellen. Ein wahres Prachtstück von Desinformation und Leserverarschung brachten das PIK und der „Tagesanzeiger“ in der Schweiz mit dem Bericht über eine (PIK) Studie:
TAGES ANZEIGER CH, 09.12.2015: «Steigender Meeresspiegel lässt unser Land verschwinden»
… Die Forscher legen bei ihren Karten einen Meeresspiegelanstieg von 7,4 bzw. 4,5 Metern zugrunde. Je nach Schadstoffausstoss werden diese Höhen in 200 bis 2000 Jahren erreicht, hiess es …

Und noch ein schönes Beispiel für die Art der Klima-Berichterstattung

Zeitungsmeldung vom 26. September 1988: Bedrohte Inseln:

Bild 2-14 Zeitungsmeldung von 1988 mit Vorhersage des Untergangs der Malediven bis zum Jahr 2018

Übersetzung Zeitungsmeldung: MALE, Malediven: Ein allmählicher Anstieg des Meeresspiegels droht, diese aus 1196 Inseln bestehende Nation im Indischen Ozean innerhalb der nächsten 30 Jahre vollständig zu verschlucken, wie aus Meldungen der Behörden hervorgeht.
Der Direktor des [Büros] Environmental Affaires, Mr. Hussein Shihab sagte, dass ein geschätzter Anstieg des Meeresspiegels um 20 bis 30 Zentimeter während der nächsten 20 bis 40 Jahre „katastrophal“ für die meisten Inseln sein könnte, welche sich großenteils nicht mehr als 1 Meter über den Meeresspiegel erheben.
Das UN-Umweltprogramm plant, sich dieses Problems in einer Studie anzunehmen.
Aber das Ende der Malediven und seiner 200.000 Bewohner könnte noch schneller kommen, falls die Trinkwasservorräte wie prophezeit bis Ende 1992 aufgebraucht sein werden – AFP

Quellen

[1] EIKE: Der dürregebeutelte Sahel wird grün – ein schlimmes Anzeichen des Klimawandels

[2] Klimawandel – eine Faktenliste zum Stand der Forschung Pressekonferenz in Hamburg 6. Juli 2017

[3] Johannes Gutenberg University, 55099 Mainz, Jan Esper at al, 8 JULY 2012: Orbital forcing of tree-ring data

[4] Universität Giessen, 9. Juli 2012: Klima in Nord-Europa während der letzten 2.000 Jahre rekonstruiert: Abkühlungstrend erstmalig präzise berechnet

[5] EIKE, 10. Juli 2017: Brandaktuelle Studie: Temperatur-Adjustierungen machen „fast die gesamte Erwärmung“ in den Klimadaten der Regierung aus

[6] EIKE, 20. Februar 2017: [6] Weitere Daten-Manipulationen seitens NOAA, NASA, HadCRUT … Vergangenheit kälter, Gegenwart wärmer gemacht

[7] Dr. James P. Wallace at al., June 2017: On the Validity of NOAA, NASA and Hadley CRU Global Average Surface Temperature Data & The Validity of EPA’s CO2 Endangerment Finding Abridged Research Report

[8] WUWT, Christopher Monckton of Brenchley, July 7, 2017: How They airbrushed out the Inconvenient Pause

[9] EIKE 11.05.2016: Die Problematik der Temperaturrekonstruktion Eine beispielhafte Sichtung dazu anhand des Projektes PAGES 2k

[10] EIKE 07.01.2017: Drei-Königs Sternsinger Aktion 2017 gegen Klimawandel-Auswirkungen in Kenia: Seit 5000 Jahren besteht dort ein ununterbrochener Trend zum heutigen Klima, doch seit Kurzem ist der Westen daran schuld

[11] EIKE 30.07.2016: Weltweiter Temperaturrekord gemessen?

[12] EIKE 28.07.2015: 5. Juli 2015, der bisher heißeste Tag Deutschlands?

[13] EIKE 24.09.2016: Die heißeste Temperatur Deutschlands war nur ein Wärmeinseleffekt: Ein Klimaprofessor plaudert aus seinem „Nähkästchen für Temperatur“

[14] EIKE 17.07.2016: Wie man den Meerespegel-Verlauf in die richtige Richtung dreht Aus dem Lehrbuch für (Klima-) Statistikbetrug

[15] EIKE 25.12.2016: Man sollte schon langsam an die nächste Eiszeit denken, denn wenn die neuesten Hypothesen sich als falsch erweisen, kann sie schnell da sein

[16] EIKE, 8. Juli 2014 Klaus-eckart Puls: Säkularer und Aktueller Meeres-Anstieg: Pegel (1.6 mm/Jahr) oder SAT-Altimeter (3.2 mm/Jahr) – WAS ist richtig ?

[17] EIKE 14.12.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 3 Die Marshall-Inselgruppe – (kein) Beispiel für einen Untergang

[18] EIKE 26.11.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 2

[19] RMIT University, Bundoora, VIC, Australia. A. Parker, 23/Jul/2014: Problems and reliability of the satellite altimeter based Global Mean Sea Level computation

[20] EIKE 07.04.2016: Der Verlauf des Meeresspiegels im Holozän und seit 2.000 Jahren

[21] EIKE, 26. Dezember 2014: Schummeleien überall: Jetzt zur Versauerung der Ozeane

[22] ScienceScepticalBlog, 22. Oktober 2014: Versauerung” der Meere: Reale Bedrohung, oder nicht mehr als Panikmache?

[23] Vinje, T. 2001. Anomalies and Trends of Sea-Ice Extent and Atmospheric Circulation in the Nordic Seas during the period 1864-1998. Journal of Climate, February 2001, 255-267.

[24] EIKE 01.06.2017: Der Meerespegel steigt drei Mal so stark an – ohne dass sich an dessen Verlauf etwas verändert hat

[25] ScienceScepticalBlog 2012: Was nicht passt wird passend gemacht – ESA korrigiert Daten zum Meeresspiegel

[26] Forst BW Waldzustandsbericht 2016 für Baden-Württemberg

[27] kaltesonne, 18. Juli 2017: Der Bauer und sein Klima: Film ist jetzt im Internet verfügbar

[28] WUWT, David Middleton, July 20, 2017: More Fun With Sea Level

[29] UBA Juli 2015: Klimawandel könnte künftig mehr Hitzetote fordern. Hitzewellen erhöhen das Sterblichkeitsrisiko von Herzkranken um bis zu 15 Prozent. Das ergab eine Studie des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für das Umweltbundesamt (UBA). WEB: http://www.dwd.de/klimawandel

[30] NoTricksZone, 2017 / July / 20, Kenneth Richard: Scientists Find At Least 75% Of The Earth Has Not Warmed In Recent Decades