Drei natürliche Zyklen bestimmen die Erdtemperatur der letzten 2000 Jahre

Allgemeines zu unserer Arbeit

Wir haben uns seit einigen Jahren mit der Analyse von gemessenen Klimadaten beschäftigt. Es fiel uns auf, dass trotz mehr als 200.000 Wissenschaftlerjahren Klimaforschung und über 100.000 wissenschaftlichen Veröffentlichungen nur verschwindend wenige Arbeiten zur Zyklen-Analyse der Erdtemperaturen in der „historischen“ Vergangenheit auffindbar waren. Das ist umso erstaunlicher als die Zyklenanalyse ( Fourieranalyse ) in allen Zweigen der Naturwissenschaft und Technik DAS Standard-Analyseinstrument ist. Auch in den Nachbargebieten der Klimaforschung wie der Solarphysik sind Zyklenanalysen weit verbreitet.

Unsere erste Veröffentlichungen in Climate of the Past der European Geophys. Union analysierte historische Temperaturaufzeichnungen, die bis 1770 zurückreichen. Natürlich fanden wir dort die wohlbekannte AMO/PDO mit ihrer ~65 Jahr Periode. Ebenso ergab sich ein Zyklus von etwa 240 Jahren. Zusammen geben diese beiden Zyklen die Temperaturentwicklung wieder, ohne Annahme eines menschlichen Einflusses. Der 240-Jahre Zyklus ist aber bei einer Datenlänge von nur ca. 250 Jahren unsicher. Wir benötigten also weiter in die Vergangenheit zurückreichende Temperaturmessdaten. Solche sog. Proxydaten werden aus Baumringen, Eisbohrkernen, Sedimenten etc. erschlossen. In der Literatur gibt es mehrere Zusammenfassungen von solchen Proxydaten zur Gewinnung mehr oder weniger lokaler Temperaturhistorien. Unter denen wählten wir die für unsere Zyklenanalyse geeigneten aus, d. h. möglichst lang, weltweit verteilt und mit 1 Jahr Zeitauflösung. Die von in unserer Arbeit verwendeten Temperaturdaten basieren auf mehr als 500.000 Einzelmessungen.

Gegenstand unserer Arbeit

Klimazyklen sind auf allen Zeitskalen bekannt und gesichert ( siehe die ausführliche Literatur-Zusammenstellung im Abschnitt „introduction“ unseres Papers ). In unserer Veröffentlichung haben wir speziell den Zeitraum der letzten 2000 Jahre untersucht. Zur beweiskräftigen Verifizierung des solaren Ursprungs eines bestimmten Zyklus ( De Vries / Suess Zyklus von ca. 200 Jahren Periode ) war es zudem erforderlich, die Analyse auf die vergangenen 10.000 Jahre auszudehnen. Im Folgenden werden Idee, Inhalt und Ergebnis unserer Veröffentlichung umrissen. Für Einzelheiten wird auf das Original verwiesen.

Aus langfristigen weitgehend lokalen Temperatur-Reihen, den CRU Temperaturdaten seit 1850 und schließlich den in 1979 beginnenden Satellitendaten haben wir eine gemittelte globale Temperaturreihe erstellt, die in unserer Arbeit als G7 bezeichnet wird (siehe in Fig. 2 die Teilabbildung in Zeile 4, Spalte 1 sowie Fig. 3 oben die graue Zeitreihe ). Sie beginnt im Jahre 1 n.Chr. und endet im Jahre 2015. Das Klima, hier die Temperatur, ist definiert als das gleitende Mittel über 30 Jahre. Dies ist die blaue Kurve in Fig. 3 oben.

Während die Fourier-Spektren der Einzelreihen im Allgemeinen eine Vielzahl von Peaks zeigen, sind in G7 nur drei Peaks dominant ( siehe Fig. 2 rechts, alle Spektren ). Diese entsprechen den bereits aus anderen Veröffentlichungen bekannten Klimazyklen der Perioden von ~1000, ~500, ~200 Jahren. Die Destillation der Einzelreihen zu einer Globalreihe mittelt somit lokale Effekte weg und lässt die globalen Gemeinsamkeiten im Spektrum von G7 hervortreten. Dieser hier zum ersten Mal entdeckte Effekt bei der Kombination von vielen Temperaturzeitreihen zu einer einzigen gemittelten Globalreihe gehört zu den wichtigen Ergebnissen unserer Studie.

Die Summe der drei genannten Zyklen, hier als „Sinusse-Repräsentation“ bezeichnet und aus reverser Fourier-Transformation erzeugt, reproduziert das 30-jährige gleitende Mittel von G7 mit der bemerkenswerten Korrelation von 0,84 ( siehe Fig. 3 oben rote Kurve ). Bereits auf den ersten Blick wird deutlich, dass die Erwärmung seit etwa 1850 bis hin zur Temperaturstagnation der letzten 20 Jahre durch die Sinusse-Repräsentation bestens erklärt wird. In diesen 20 Jahren gab es keinen globalen Temperaturanstieg, obwohl während dieser Zeit etwa 50% allen jemals menschlich erzeugten CO2 emittiert wurde!

Die offizielle Erklärung, die ausschließlich auf eine Wirkung des anthropogenen CO2 setzt, erweist sich daher als überflüssig. Da die Sinusse-Repräsentation aus einer Fourier-Analyse hervorgeht, ist sie kein „Fitt“ sondern eine der Globalreihe G7 innewohnende Eigenschaft. Natürlich ist unsere Analyse nicht beliebig genau. Man kann daher nur mit Sicherheit sagen, dass ein WESENTLICHER Einfluss von CO2 auf das Klima ausgeschlossen werden kann. Ein unmaßgeblicher Einfluss lässt sich mit unserer Analyse natürlich nicht ausschließen.

Da wir in unserer Analyse nur die schon bekannten Zyklen finden, haben wir keine neuen Zyklen entdeckt. Unser Beitrag besteht darin gezeigt zu haben, dass diese lokal gut bekannten Zyklen tatsächlich globale Phänomene sind und dass ihre Überlagerung die global gemittelte Temperatur über 2000 Jahre bestens wiedergibt. Außerdem schließt die Übereinstimmung mit den bekannten Zyklen aus, dass die gefundenen Zyklen etwa Artefakte der Analysemethode oder zufällig sind. Wir haben also sowohl für die Temperaturbestimmung als auch für die Ergebnisse der Zyklen festen Grund unter den Füßen.

Wir betonen außerdem, dass unsere Sinusse-Repräsentation alle historisch bekannten Temperatur-Extrema wiedergibt. So zum Beispiel die Klimaoptima der römischen Epoche, des Mittelalters und von heute sowie das Pessimum der kleinen Eiszeit, von dem die vielen Winterbilder holländischer Maler des 17. Jh. zeugen. Sogar Details werden sichtbar, wie etwa der brutale Temperatureinbruch in den Jahren um 1450. Chroniken über Ludwig XI. in dieser Zeit erwähnen, dass im frühherbstlichen Südfrankreich den Leuten in offenen Schänken der Wein in den Gläsern gefror und es zu katastrophalen Missernten kam. Da die erschlossene Klimakurve G7 alle historisch bekannten Züge wiedergibt, ist die aus den Proxies erschlossene Erdtemperatur realistisch.

Da unsere Sinusse-Repräsentation mindestens in den letzten 2000 Jahren wirksam war, darf angenommen werden, dass sie auch noch die nächsten 200 Jahre anhält. Dies erlaubt die „Vorhersage“ von Klima-Abkühlung in dieser Zeit.

Als Ergebnis unserer Studie halten wir fest:

  1. Für die anthropogene Erwärmungshypothese gibt es keinen sachlichen Grund, denn drei maßgebende Klimazyklen reichen zur Beschreibung des klimatischen Temperaturgeschehens der letzten 2000 Jahre völlig aus. Bestätigt wird diese Aussage durch das Fehlen jedweden überzeugenden Belegs für eine maßgebende Klimawirksamkeit des menschgemachten CO2. Hierzu im nächsten Abschnitt „Klimamodellrechnungen und Messungen“ einige Anmerkungen.
  2. Über die Ursache der drei gefundenen Klimazyklen konnten wir nur beim De Vries / Suess Zyklus eine sichere Aussage machen. Hier konnten wir mit Hilfe der Wavelet-Analyse, die sich bis über 9000 Jahre zurück erstreckte, den eindeutigen Nachweis erbringen, dass dieser Zyklus solaren Ursprungs sein muss. Der Ursprung der beiden anderen Zyklen von ~1000 und ~500 Jahren Periodenlänge bleibt nach wie vor unbekannt.

Klimamodellrechnungen und Messungen

In unseren deutschen Medien wird uns täglich die Gefahr einer Erderwärmung dargestellt, die durch das industriell emittierte CO2 verursacht sei. Die Politik reagiert darauf mit Maßnahmen, die für die Wirtschaft erhebliche Belastungen darstellen. Die wissenschaftliche Fachliteratur, ja zum Teil sogar die Sachstands-Reports des Weltklimarats ( IPCC ) werden dabei komplett ignoriert (hier und hier). Auf Grund dieser Sachlage sind ja auch mehrfach Appelle von Fachleuten, inkl. Naturwissenschaftlichen Nobelpreisträgern, an die Regierungen gerichtet worden, auf die CO2 Hypothese keine politischen Entscheidungen zu gründen ( http://en.wikipedia.org/wiki/Oregon_Petition,   http://en.wikipedia.org/wiki/Heidelberg_Appeal,   http://en.wikipedia.org/wiki/Leipzig_Declaration,   https://www.google.de/search?q=U.S.+Senate+Minority+Report%2C+11.12.2008+climate+sceptics&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=JHZ5V6SYAomr8wfNoIfoAg,   http://canadafreepress.com/index.php/article/9764,   http://opinion.financialpost.com/2012/11/29/open-climate-letter-to-un-secretary-general-current-scientific-knowledge-does-not-substantiate-ban-ki-moon-assertions-on-weather-and-climate-say-125-scientists/https://wattsupwiththat.com/2017/02/25/richard-lindzen-petition-to-president-trump-withdraw-from-the-un-convention-on-climate-change/). Zwar gab es auch gegenteilige Appelle ebenfalls mit Beteiligung von Nobelpreisträgern, in diesem Falle allerdings fast ausschließlich von Geisteswissenschaftlern.

Angesichts fehlender Belege für eine Klimawirkung des anthropogenen CO2 spricht selbst das IPCC nur von „hohen Wahrscheinlichkeiten“ ohne diese quantifizieren zu können, wie es in referierter Fachliteratur eigentlich üblich ist. Worauf gründen nun Politik und Medien die angebliche Gefahr einer Erderwärmung? Wie bekannt, beruft man sich auf Modellrechnungen. Es sind eine große Zahl von Modellrechnungen veröffentlicht worden, die sehr unterschiedliche Voraussagen machen: von praktisch keiner Temperaturerhöhung bis zu dramatischen 7°C bis 2100. Welche dieser Modellrechnungen wäre nun zutreffend? Das entscheidet man in der Wissenschaft durch Vergleich mit Messungen.

Bild: Klimamodelle vs. Messungen

Die Ergebnisse des Vergleichs sind enttäuschend ( s. Bild ). Blau ist die mit Satelliten gemessene Erdtemperatur, Grün die „ offizielle“ Temperatur, die aus den Messungen der weltweiten Stationen errechnet wird. Die Modellrechnungen sind an die Jahre nach 1983 angepasst, entfernen sich danach aber immer weiter von den Messungen. Logische Folge: die Modelle sind unzutreffend, geben die Realität nicht richtig wieder, sind also zur Vorhersage nicht brauchbar. Auf solch falschen Modellen werden die drakonischen Maßnahmen der deutschen Politik gegründet.

Betrachtet man die mit dem Thema befassten begutachteten Fachpublikationen, so gab es noch im Jahr 2000 Berechnungen bis 6 °C globale Erwärmung bei Verdoppelung der atmosphärischen CO2 – Konzentration. Inzwischen häufen sich jetzt die Arbeiten für Gleichgewichtsmodelle bei 2 °C und für dynamische Modelle bei 1 °C ( siehe Fig. 1 in dieser Studie). Da die vorhandenen Kohlenstoffvorräte für eine Verdopplung nicht ausreichen, ist auch ganz unabhängig von unserer Analyse das Ziel des Pariser Klimaabkommens ohne irgendwelche Beschränkungen der Nutzung fossiler Brennstoffe garantiert.

* Horst-Joachim Lüdecke, Prof. Dr., HTW University of Applied Sciences, Saarbrücken, i.R.

* Carl Otto Weiss, Dr., Dir. und Prof. i.R., Phys. Techn. Bundesanstalt Braunschweig.




UK: Grünen Aktivisten droht Gefängnis, falls sie die Schiefer-Entwicklung behindern

Es wäre eine Missachtung des Gerichts seitens der Protestierer, falls sie den Schiefer-Operationen von Ineos irgendwelche Hindernisse in den Weg legen – was die Macht der Polizei und des Justizwesens stärkt, rigoroser gegen Gesetzesbrüche der Demonstranten durchzugreifen.

Ineos sagt, dass es die von der Schiefer-Industrie erwirkte weitreichendste Verfügung dieser Art sei sowie die erste, die präventiv angeordnet wurde, bevor ein Unternehmen die Genehmigung für den Beginn von Bohrungen erhalten hat.

„Wir haben die Pflicht, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um die Sicherheit von jedermann und um unsere Bohrstellen zu gewährleisten, einschließlich der Protestierer“, sagte Tom Pickering, Direktor der Operationen von Ineos Shale. „Unsere Mitarbeiter und Zulieferer haben das Recht, zu kommen und frei von Schikanen und Einschüchterung zu arbeiten“.

Mr. Pickering fügte hinzu, dass die Verfügung „unsere Bohrstellen, unsere Mitarbeiter, unsere Zulieferer und die Öffentlichkeit vor den militanten Aktivisten schützt, die versuchen, das System herauszufordern und maximale Störungen zu verursachen“.

Die Verfügung kommt nach Wochen zunehmender Proteste an einer Bohrstelle nahe Blackpool in Lancastershire, wo ein anderes Fracking-Unternehmen, nämlich Cuadrilla, sich auf den Beginn von Bohrungen vorbereitet, von denen man sich erhofft, dass es die erste kommerzielle Fracking-Operation in Britannien sein wird.

Störungen wie etwa kriminelle Zerstörung von Ausrüstung oder Sitzblockaden gegen den Verkehr an der Cuadrilla-Bohrstelle sowie an einer anderen, von Third Energy in North Yorkshire betriebenen Bohrstelle haben schlaglichtartig die Schwierigkeiten beleuchtet, vor denen die aufkeimende britische Schiefer-Industrie steht in dem Versuch, Fracking nach Art der USA nach UK zu holen.

Ineos, ein petrochemisches Unternehmen unter Führung des Gründers und Vorsitzenden Jim Radcliffe, ist der größte Eigentümer von Schiefer-Lizenzen in UK, und zwar in über 1,2 Millionen Acres Land in Nordwestengland, Yorkshire und den Midlands [= die Gegend um die Großstadt Birmingham. Anm. d. Übers.]

Full story (paywalled)

Link: https://www.thegwpf.com/green-activists-face-jail-if-they-obstruct-shale-development/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Eine weitere Hansen-Prophe­zeiung für den Müll­haufen: Die Jugend dieser Welt steht vor Klima­kosten in Höhe von 535 Billionen Dollar

Wie geht man mit solchen Streitfällen in der Wissenschaft um? Hansen würde es vermutlich vorziehen, auf der theoretischen Ebene zu argumentieren, während ich mehr der praktischen Schiene zuneige. Hansen würde mit Sicherheit sagen, dass Kohlendioxid ein Treibhausgas ist, welches die Wärmerückstrahlung von der Erdoberfläche behindert. Folglich MÜSSTE mehr davon Erwärmung verursachen. Das klingt so einfach, dass es korrekt sein sollte. Aber es ist bei Weitem nicht so einfach.

Erstens weiß ich als Experimentalphysiker, dass robuste empirische Daten grundsätzlich das letzte Wort in der Wissenschaft haben, und nicht die Theorie. Falls die von uns zusammengetragenen Daten nicht mit der Theorie übereinstimmen, dann ist die Theorie falsch. So und nicht anders geht Wissenschaft. Es spielt dabei keine Rolle, wie viele Unterstützer eine Theorie hat oder wer diese sind. Falls die Daten nicht dazu passen, ist die Theorie tot. In der Causa globale Erwärmung ist die winzige Erwärmung seit 150 Jahren beobachtet worden, und wenn man das mit dem zunehmenden CO2-Gehalt in Beziehung setzt, heißt das, dass CO2 eben nicht der Grund für die Erwärmung ist.

Und falls Hansen zurückgreifen will auf die vorherige Interglazial-Periode, bekannt als Eemian, dann muss man über die Daten aus Eisbohrkernen reden. Diese zeigen nicht nur die sehr regelmäßigen globalen Temperaturzyklen, die wir Eiszeiten nennen, sondern auch, wie sie das atmosphärische CO2 jener Zeit nachzeichnen. Hansen weiß, selbst falls Al Gore das niemals zugeben wird, dass der atmosphärische CO2-Gehalt auf Änderungen der globalen Temperatur reagierte und daher als Ursache [für Erwärmung] ausfällt.

Hansen weiß auch sehr gut, dass es vor 8000 Jahren erheblich wärmer war als heute, und zwar zu der Zeit, als das gegenwärtige Interglazial seinen Höhepunkt erreichte, welchen wir das Klimaoptimum des Holozäns nennen. Das CO2-Niveau lag damals niedriger als heute. Er ist sich auch der Tatsache bewusst, dass es im Mittel seitdem immer kühler geworden ist infolge eines fortschreitenden Milankovitch-Zyklus‘ sowie Änderungen der Erdorbits, primär hervorgerufen durch den Planeten Jupiter. Die kurzen Warmphasen, zu denen es während der vergangenen Jahrtausende gekommen war, erhielten Bezeichnungen gemäß den Bezeichnungen der Zivilisationen zu jener Zeit: Minoische (Griechen), Römische, Mittelalterliche und Moderne Warmzeit. Allesamt haben sie nichts mit anthropogenem CO2 zu tun.

Eine noch fundamentalere Frage ist, ob unsere Verbrennung fossiler Treibstoffe und selbst unsere Atmung wirklich zum beobachteten langsamen CO2-Anstieg beiträgt. Wir setzen etwa 10 Gt Kohlenstoff pro Jahr in der Atmosphäre frei (als CO2), welche bereits 800 Gt davon enthält. Und doch beläuft sich die jährliche Kohlenstoff-Zunahme auf lediglich 5 Gt pro Jahr. Das heißt, dass es eine große Senke geben muss! Und aus den Atombombentests der fünfziger und sechziger Jahre geht hervor, dass das speziell markierte C14 innerhalb von fünf Jahren verschwindet.

Wohin entschwindet das CO2? Es stellt sich heraus, dass es auf der Erde riesige Senken für Kohlenstoff gibt, wobei es um eine Gesamtmenge von etwa 40.000 Gt geht. Das macht menschliche Emissionen von 10 Gt pro Jahr bemerkenswert unbedeutend. Die Biosphäre und die Ozeane der Erde sind die großen Komponenten im Kohlenstoff-Zyklus, zusammen mit der Atmosphäre.

Hoffentlich werden unsere Kinder dieses Thema ausreichend faszinierend finden, um die wirkliche Wissenschaft dahinter in Erfahrung zu bringen. Es ist mit Sicherheit faszinierender als die Verdummungspolitik. Falls man es der Politik gestattet über der Wissenschaft zu stehen, dann stehen wir in der Tat vor einer Apokalypse großen Ausmaßes. Unsere Zivilisation hängt von kompetenter Wissenschaft ab.

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/another-garbage-james-hansen-prediction-worlds-young-face-535-trillion-bill-for-climate

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Panikartige Furcht vor einer öffent­lichen Diskussion des Klima­wandels

Die Reaktion der etablierten Klimaforschung, die sich in allen US Medien äußerten (stellvertretendes Beispiel hier), war unisono des gleichen Inhaltes: Eine öffentliche Diskussion dieses Themas dürfe es auf keinen Fall geben. Sie untergrabe das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft. Die Auseinandersetzung finde ohnedies innerhalb der Wissenschaft statt, daher sei eine öffentliche Diskussion überflüssig und vergeude kostbare Wissenschaftlerzeit. Überdies erhöhe solche Diskussion die Bedeutung von Minderheitsmeinungen in unzulässiger Weise. Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass Mehrheiten für Meinungen in Naturwissenschaften für die Wahrheitsfindung irrelevant sind.

Nun wird immer stärker die „Bringeschuld“ der Wissenschaft gefordert, ihre Arbeit, ihre Ergebnisse, und natürlich auch fachinterne Meinungsunterschiede dem Bürger transparent zu machen, der ja die Forschung mit seinen Steuergeldern bezahlt.

Und ausgerechnet die Verfechter einer Wissenschaftssparte, die drastische Konsequenzen für die Bevölkerungen fordert, versucht dies zu verhindern? Man sollte doch annehmen, dass die etablierte Klimaforschung, die sich ihrer Ergebnisse angeblich so sicher fühlt, die Gelegenheit begrüßen würde, die Öffentlichkeit von der Unrichtigkeit der kritischen Argumente zu überzeugen, indem alle diese Argumente in transparenter Weise widerlegt würden. Stattdessen versucht man, die Diskussion zu verhindern.

Für den Fachkundigen kommt dies nicht ganz unerwartet, allenfalls hätte man etwas intelligentere Ausreden erwartet. Natürlich ist den Vertretern der offiziellen Klimaforschung bekannt dass:

  1. Es immer noch keinen wissenschaftlichen Beleg für einen menschlichen Einfluss auf das Erdklima gibt. Selbst der Weltklimarat, welcher doch die Aufgabe hat, nachzuweisen, dass der Mensch das Klima nachhaltig beeinflusst, spricht angesichts fehlender Belege nur von „hohen Wahrscheinlichkeiten“ und kann diese nicht begründen wie es in jeder referierten Fachveröffentlichung unabdingbar wäre.
  2. Es über 1000 wissenschaftliche Arbeiten gibt, veröffentlicht nach Bestätigung ihrer Richtigkeit durch die Fachgutachter, welche, jede Einzelne, die offiziellen Behauptungen widerlegen (hier und hier)
  3. Dass die Zahlen, mit denen offiziell hantiert wird, sich vielfach widersprechen.

Da ist es verständlich, dass der Öffentlichkeit besser kein Einblick in die wissenschaftlichen Fakten gewährt werden soll. Es würde sich dann ja herausstellen, dass „der Kaiser gar keine Kleider anhat“. Schließlich hängen unzählige Jobs an der Hypothese menschengemachter Erderwärmung. Von der Geopolitik, die mit der Hypothese begründet wird, ganz zu schweigen. Was einmal mehr beweist, dass „Lückenpresse“ nur ein sehr schwacher freundlicher Ausdruck für unsere deutschen Medien ist.

Selbstverständlich herrscht über diese Vorgänge, die die etablierten Klimaforscher in den USA, aber natürlich auch hier, sowie die darauf gegründete Politik in erhebliche Bedrängnis bringen können, in deutsche Medien, wie immer bei solchen Vorgängen, dröhnendes Schweigen.




Deutschlands Fiasko bzgl. grüner Energie führt zu Abhängigkeit von russischem Gas

Versteckt in Kiefernwäldern nahe der verödeten Stelle, an dem einst der größte Kernreaktor Ostdeutschlands stand, tauchen zwei kleine Pipelines aus der Ostsee auf. Sie markieren die Stelle, wo Angela Merkel versucht, die Energiezukunft ihres Landes zu sichern.

Nicht weit von der Hansestadt Greifswald – ein Gebiet, welches Merkel als Abgeordnete im Parlament vertritt – will die Kanzlerin eine Erweiterung der Pipeline für 10 Milliarden Dollar, um die aus Sibirien importierte Menge Erdgas erhöhen zu können – aus einer Entfernung von über 3000 km.

Das Projekt unter Federführung der staatlich russischen Gazprom PJSC hat zum Ziel, Deutschlands Vertrauen zu stärken, dass es genug Gas gibt, um einen beispiellosen Übergang von Kohle- und Kernkraftwerken, welche zur Schließung anstehen, durch eine von erneuerbarer Energie dominierte Zukunft durchzuführen.

Aber der Plan hat Gegner, sowohl bei Deutschlands Nachbarn als auch darüber hinaus.

Die in dem dünn besiedelten Gebiet lebenden Menschen haben inzwischen fast 160 Eingaben gemacht. Die Zustimmung vor Ort ist immer noch unsicher, und an der Stelle selbst müssen noch zwei Wracks von Schiffen geräumt werden, die von der schwedischen Marine im 18. Jahrhundert versenkt worden waren. Die europäischen Verbündeten haben ebenfalls dagegen votiert – und zwar in der Sorge, dass das Projekt die Abhängigkeit bei der Versorgung von einem zunehmend antagonistischen Russland verstärkt – und in den USA wurden Energieunternehmen, welche Handel mit Russland treiben, mit noch härteren Sanktionen belegt.

Quelle: Nord Stream 2

„Es gibt außer Russland nicht viele Orte, von wo Deutschland rasch große Mengen Gas bekommen kann“, sagte Jonathan Stern, Vorsitzender und Forschungsleiter am Natural Gas Research Programme des Oxford Institute for Energy Studies.

Als schon jetzt größter Gasverbraucher Europas bekommt Deutschland etwa 40% seines Gasbedarfs aus Russland, dem weltgrößten Exporteur. Diese Abhängigkeit wird bis 2025 um über 50% zunehmen, vor allem angesichts des erwarteten Rückgangs des Outputs der Niederlande während der kommenden Jahre.

Das Gazprom-Projekt mit der Bezeichnung Nord Stream 2, wird auch Lieferungen in andere Gebiete Europas ermöglichen, was Deutschland zu einem sogar noch wichtigeren Knotenpunkt für die Verteilung im ganzen Kontinent macht. Russland versorgt bereits über 20 Länder mit Gas zum Betrieb von Kraftwerken, zum Heizen der Wohnungen und zur Herstellung von Chemikalien.

Verdoppelung der Transporte

Der bestehende Link wurde 2011 in Betrieb genommen und verläuft 1224 km unter der Ostsee hindurch von Vyborg, Russland, nach Lubmin. Damit können 55 Milliarden Kubikmeter Gas geliefert oder zwei Drittel des deutschen Bedarfs gedeckt werden. Die Erweiterung wird dies verdoppeln.

„Nord Stream 2 dient nicht nur zum Decken einer zusätzlichen Nachfrage, sondern auch dazu, die Gasversorgung an die kosteneffizientesten Transportwege anzupassen“, sagte Gergely Molnar, ein Analyst bei Wood Mackenzie in London.

Abbildung: Rohre warten auf das Verlegen bei Lubmin. Quelle: Nord Stream AG

Der Gastransport via Nord Stream nach Deutschland ist um 40% billiger als via Festlands-Pipelines durch die Ukraine, sagt Molnar. Im Mai kostete russisches Gas an der Grenze zu Deutschland 5,07 Dollar pro Millionen thermischer Einheiten und damit 28% mehr als zu einem 12-Jahre-Tief im September, aber 45% unter dem zehnjährigen Mittel. Das geht aus Daten des International Monetary Fund hervor.

Deutschland, UK, Frankreich, Belgien und die Niederlande werden wahrscheinlich von den niedrigeren Preisen profitieren. Gazprom würde auch die Transitgebühren einsparen, welche für die Benutzung von Pipelines in der Ukraine und in Polen gezahlt werden müssen. Nach dem Jahr 2019 plant das Unternehmen, den Durchfluss über die Ukraine zu reduzieren.

Deutschlands Genehmigungsprozedur bedeutet, dass Infrastrukturprojekte durch lokale Opposition verzögert werden können. Dazu soll es am 17. Juli in Stralsund eine Anhörung gegeben haben*. Inzwischen läuft Merkel die Zeit davon, noch die Klimaziele Deutschlands bis zum Jahre 2020 zu erreichen. Trotz der Energiewende wird das Land das Ziel der Kohlenstoff-Emissionen um 40% zu reduzieren wohl kaum erreichen.

Nach den Bundestagswahlen im September könnte die neue Regierung in der Pflicht stehen, Vorschläge zur Schließung von Kohlekraftwerken vorzulegen, welche noch etwa 40% des Stromes in Deutschland erzeugen. Einem 76 Seiten starken Manifest zufolge sieht Merkels regierende CDU einen „mittel- bis langfristigen Ausstieg“ aus Braunkohle und Kohle vorher.

[*Der Beitrag wurde vor diesem Termin geschrieben, deshalb steht die Ankündigung im Original im Futur. Was dabei herausgekommen ist, wird man wohl wieder nur im Internet erfahren, wenn überhaupt. Anm. d. Übers.]

Ausstieg aus der Kernkraft

Gas kann in fünf Jahren ein Fünftel der Energie in Deutschland erzeugen, was in etwa eine Verdoppelung des gegenwärtigen Niveaus wäre.

Deutschlands Weg zu einem System erneuerbarer Energie begann vor fast zwei Jahrzehnten. Der politische Impuls verstärkte sich nach der Kernkraft-Havarie in Fukushima im Jahre 2011, was Merkel zu der Entscheidung veranlasste, den Ausstieg aus der Kernkraft bis zum Jahre 2022 zu vollziehen.

„Langfristig braucht Europa ganz andere Mengen importierten Gases von zuverlässigen Lieferanten, und das Nord Stream-Projekt wird zum Rettungsring“, sagte Gazprom-Vize Alexander Medwedjev am 15. Juni…

„Wir brauchen unabdingbar eine Versorgung mit Gas, wenn Kohle nicht mehr verwendet wird“, sagte Klaus-Peter Trapp, ein Politiker aus Greifswald. „Dies kann Konsequenzen haben, falls sich das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland verschlechtern sollte.

Full story

Link: https://www.thegwpf.com/germanys-green-energy-fiasco-leads-to-dependence-on-russian-gas/

Übersetzt von Chris Frey EIKE