Blindspiegel: Wo der Einäugige König ist

Der Spiegel hat in seiner Ausgabe 45/2017 erneut durch falsche Berichterstattung versucht, gezielte Meinungsmache zu betreiben und damit die deutsche Politik zu beeinflussen, indem er den Weg für „seine“ Partei mit dem Thema Energiepolitik, ebnen will und die sachlichen Koalitionsverhandlungspartner in Berlin in Zugzwang versetzen möchte. Einmal mehr strotzt ein Spiegel-Artikel nur so von Verdrehungen, falschen Behauptungen und dümmlichen Einlagen von vermeintlichen Sachverständigen. Konkret gemeint ist der Spiegel-Artikel „Klima des Kleinmuts“ und weiter „Die Jamaikaverhandler kommen bei dem Versuch, Ökologie und Ökonomie zu versöhnen, nicht voran. Dabei könnte der Umweltschutz zu einem Markenzeichen ihres Bündnisses werden.“
Um es vorweg zu nehmen: Mit dem im Artikel genannten Themenfeld „Umweltschutz“, basierend auf sog. „erneuerbaren Energien“, wird in Summe nicht ein einziger Arbeitsplatz geschaffen und nicht ein einziger Euro vom sog. Bruttosozialprodukt erhöht, da die dort beschriebenen „Umweltschutzmaßnahmen“ immer zu Lasten von bestehenden Arbeitsplätzen gehen und dieser „Umweltschutz“ nur* Geld kostet (Abb.2), welches vorher zuerst durch wettbewerbsfähigeArbeitsplätze in Industrie, Wirtschaft und Handel verdient werden muss.
* Die Umweltbelastung wird dabei lediglich verlagert und zwar in die Länder, die die Herstellungsmaterialien schaffen.

Abb.2 zeigt den volkswirtschaftlichen Schaden durch sog. erneuerbare Energien am Beispiel der EEG-Umlage. Mittlerweile 25.000.000.000 €/Jahr. In Worten: 25 Milliarden €/Jahr.


Insgesamt weit über 100 Milliarden € und ein Ende ist nicht abzusehen und soll nach dem Spiegel sogar noch ausgebaut werden! Alles zu Lasten der Stromverbraucher, der Energiewirtschaft und damit der Verlust tausender Arbeitsplätze. Dazu schreibt Der Spiegel verharmlosend:“ Diese jährlich rund 25 Milliarden Euro sind das Lehrgeld für die Energierevolution.“ Unglaublich! „Revolution“ schafft bekanntlich nichts, sondern sie vernichtet. So auch hier, das schwer erwirtschaftete Volksvermögen und tausende von Arbeitsplätze und deren Kaufkraft, mit weiteren Folgen auf Wirtschaft und Handel.
Dass die sog. Energiewende und die „Erneuerbaren Energien“ ein Jobkiller par Excellence ist, zeigt sich wieder einmal am jüngsten Beispiel in der deutschen Industrielandschaft, bei Siemens und deren Energiesparte. Aktuell an der Schließung des traditionsreichen Siemens-Turbinenwerkes in Görlitz. Aus der Presse (Leipziger Volkszeitung vom 04/05. Nov.) ist zu vernehmen:
„Der Konzern will in der Kraftwerkssparte, bei Prozessindustrie und Antrieben wohl mehrere tausend Stellen streichen. Bis zu elf Werken droht Berichten zufolge die Schließung oder der Verkauf. Auf der Kippe stehen vor allem das Dampfturbinenwerk in Görlitz, das Genera-torenwerk in Erfurt – und laut Betriebsrat auch die Turbomaschinenfabrik in Leipzig-Plagwitz.“ Nicht etwa verschuldet durch die Beschäftigten oder das Management, sondern einer verfehlten Energiepolitik und dem Trommeln von Teilen dümmlicher deutscher Journalisten, denen Beeinflussung, zugunsten eigener Parteiklientel, wichtiger als das Schicksal tausender von Familien ist.
Die einzig verbliebenen Garanten in unserem Land für Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung: Die Geschäftsleitungen und Gewerkschaften dürfen nun (einmal mehr) versuchen, das Schlimmste für die Beschäftigten zu verhindern, was in einem Umfeld von Dummheit, Dreistigkeit und Ignoranz zunehmend schwieriger wird. Zumal immer mehr wettbewerbstragende Säulen unserer industriellen Entwicklung und damit unserer Gesellschaft wegbrechen.
Mit welcher Dreistigkeit der Irreführung und Falschmeldungen vorgegangen wird, wird bereits im ersten Abschnitt des erwähnten Spiegel-Berichtes deutlich: „Von 8760 Stunden, die das Jahr hat, läuft das hochmoderne Gaskraftwerk mitunter lediglich ein Zehntel der Zeit“ Der Grund dafür liegt aber nicht in den mit Polemik (Meiler) belegten Kohlekraftwerken, sondern an den vielen (unnützeren und damit unnötigen) Wind- und Solaranlagen.
Jedem ist sofort klar, dass mit zunehmender Dunkelheit, Solarkraftwerke einen Nullbeitrag an der Stromerzeugung liefern. Windräder können nur in einem geringen Windstärkefenster betrieben werden – bei zu wenig Wind, laufen die Rotoren nicht und bei zu viel müssen sie abgeschaltet werden, weil sie sich sonst zerlegen (zerstört werden). Außerhalb dieses Fensters ist deren Beitrag ebenfalls eine Nullnummer. Und jeder, der sich halbwegs mit Mathematik auskennt, der weiß: Ganz gleich, wie viele Wind- und Solaranlagen ich aufstelle Null mal irgendeine Zahl ergibt immer Null.
Anmerkung: Nicht zu verwechseln, mit den vielen „Nullen“ in diversen Politik- und Pressekreisen. Dort ist es offensichtlich anders, die scheinen sich gegenseitig zu potenzieren.
Der mittlere Wirkungsgrad (über das Jahr) der Onshore-Windanlagen liegt bei ca. 16%. Der Wert nützt dem Verbraucher bloß rein gar nichts, weil der Wind weht, wann er will und nicht, wenn er den Strom braucht. Für eine sichere Energieversorgung muss daher der Minimalwert betrachtet werden, also der Wert, den die sog. Erneuerbaren immer liefern, und der liegt unter 1% (Abb.3).

Wie Abb.3 zeigt, liegt die garantierte Einspeiseleistung aller sog. Erneuerbaren, bei kleiner 1%. Das heißt nichts anderes, dass jedes Windrad 1 zu 1 durch ein herkömmliches Kraftwerk gepuffert werden muss (EIKE berichtete darüber). Dies geht jedoch vorrangig ausschließlich mit Gaskraftwerken, weil vor allem diese schnell genug hochgefahren werden können, wenn Strom und damit Leistungsbedarf besteht. Wäre dies nicht der Fall, säße der deutsche Michel annähernd jeden Tag im Dunkeln = Blackout, Abb.4
Dass solche „Lückenbüßer“ – laut deutschen Energiegesetz muss der Strom von den sog. Erneuerbaren vorrangig von den Netzbetreibern abgenommen werden – niemals wirtschaftlich zu betreiben sind, ist jedem, der sich halbwegs mit Betriebswirtschaft beschäftigt, sofort klar.

Abb.4: Zur verteufelten Kernenergie hat sich mittlerweile die Energie aus fossilen Energieträgern gesellt. Die Steinzeit rückt somit immer näher.


Eine verfehlte Energiepolitik vernichtet hunderttausende Arbeitsplätze, weil durch die teure Energie Industrie und Wirtschaft nicht mehr in Deutschland produzieren können, da deren Produkte dadurch immer teurer werden und nicht mehr wettbewerbsfähig sind. So liegt in Schlüsselindustrien der Energiekostenanteil bei 10% und mehr. Nicht umsonst baut China* in seiner Planung bis 2020, nein, nicht die Erneuerbaren Energie aus, sondern billig erzeugte Energien aus Kohle- und Kernkraft.
*Wie EIKE bereits informierte, (hier ) baut China nach seinem aktuellen Fünf-Jahresplan bis 2020 (!) allein 368 Kohlekraftwerke (zu den geplanten Kernkraftwerken), Indien 370. Für China bedeutet dies: 2 Kohlekraftwerke die Woche! Befremdlich, wenn die deutsche Umweltministerin, Frau Hendricks, wie folgt redet oder sollte der Autor besser sagen „dümmlich fabuliert“: „Es kann ja nicht im Interesse Europas sein, China die Führungsrolle im Klimaschutz allein zu überlassen“. Sehr geehrte Frau Ministerin, da Sie und Ihr UBA offensichtlich des Rechnens nicht mächtig sind, der obige Fünf-Jahresplan China, bedeutet in Zahlen:
China derzeit 7,7t CO2/Kopf, EU derzeit 6,9t CO2/Kopf. In 2030 sollen die Europäer mit dem CO2– Ausstoß pro Kopf runter auf 4t und China darf von derzeit 7,7t CO2/Kopf auf 14t/Kopf erhöhen, USA soll runter auf etwa 10t/Kopf. Letzteres haben nun die USA, auch mit Hinweis auf China, in Frage gestellt. Denn, Frau Ministerin: Wer die Mathematik beachtet, der redet in der Öffentlichkeit auch kein dummes Zeug daher. Zurück zum Spiegel.
Weiter im Bericht wird ein sog. Sachverständiger wieder gegeben, dass „Kraftwerke, die Wind und Sonne in Elektrizität umwandeln, lassen sich mittlerweile zu gleichen Kosten errichten wie Kohlekraftwerke.“ Dies ist eine glatte Falschaussage. Es gibt kein anderes Wort dafür. Diese Aussage basiert auf einem „Äpfel / Birne-Vergleich“.
So sind Kohlekraftwerke in der Lage, eine zuverlässige Stromversorgung das ganze Jahr, rund um die Uhr, zu garantieren. Wind- und Solar-„Kraftwerke“ können das nur unter Inanspruchnahme von konventionellen Kraftwerken oder von (nicht verfügbaren) Speichern! Erst nach Einbeziehung dieser Anlagen sollte die Rechnung gemacht werden. Die wird nur niemand von den Manipulierern machen, da dann eine abnorme Schieflage zuungunsten der sog. Erneuerbaren heraus kommt.
Mit seiner abermals dargelegten tendenziellen Berichterstattung zugunsten einer (grünen) Splittergruppe in unserer Gesellschaft und zum Schaden abertausender Beschäftigten und deren Familien, zeigt der Spiegel einmal mehr, was von ihm und seinem Geschreibe zu halten ist. Von seiner investigativen Zeit aus den 1970ern ist von diesem Blatt nichts, aber rein gar nichts übrig geblieben. Deren Zielgruppen, so scheint es, sind einzig Möchtegern-Intelektuelle, grüne Rattenfänger und ein paar Dumme. Der jüngste Spiegel-Artikel, mit der verfehlten Meinungsmache und Beeinflussung der derzeitigen Vierergespräche in Berlin, erinnert den Autor irgendwie an Franz-Josef Degenhardt mit seiner Ballade „Vatis Argumente“: Hat er nicht gemerkt, dass ihn keiner mehr ernst nimmt.
Raimund Leistenschneider – Eike




Wegen des Klima­wandels sind die Fische kleiner, und es gibt nicht mehr so viele verschie­dene

Die Pacific Climate Warriors sehen einen Ort, wo Braunkohle abgebaggert wird

Obwohl jeder über google mit wenigen Klicks eindeutig nachsehen kann, dass die Südseeinseln keinerlei Anstalten machen, klimawandelbedingt zu verschwinden [2] [6] und auch keinesfalls stetig zunehmende Taifune erleben müssen [4] [5], lässt die Klimaberaterin auf ihrer Homepage hemmungslos in Agitation schwelgenden Redakteur*ìnnen geballten Unsinn (natürlich ohne jegliche Daten) zum Klimawandel verbreiten:
KLIMARETTER.INFO, Sonntag, 05. November 2017: [1] In diesen Tagebau passen mehrere Atolle
Immer, wenn es an Daten mangelt, aber unbedingt Belege benötigt werden, weichen die „Fachpersonen“ auf Erzählungen – in aller Regel – erschütternden Berichten von „betroffenen Personen“ aus [3] und wollen der Leserschaft damit weismachen, da der Klimawandel doch sowieso „setled“ ist, also im Grunde gar nicht mehr belegt werden muss, zum Drücken der Tränendrüsen (und Spendenbereitschaft) Berichte über persönliche Schicksale und Erlebnisse reichen.

Wie gut, dass die rettenden NGO-Netzwerke dazu inzwischen weltumspannend genügend „Klimakämpfer“ geschult haben, die zwar in aller Regel nichts über das historische Klima wissen, aber dank entsprechender Schulungen überzeugt und sich sicher sind, dass der Westen an jedem unpassenden Wetter schuld zu sein hat.
KLIMARETTER.INFO: [1] … Ein gutes Dutzend Inselbewohner aus der Südsee kommt nach Deutschland, um das erste Mal in ihrem Leben einen Braunkohletagebau zu sehen. Sie wollen verstehen, warum ihre Heimat vom Meeresspiegelanstieg und von Stürmen bedroht ist, und sich mit den Aktivisten von „Ende Gelände“ solidarisieren.
Aus den Gesichtern der Aktivisten weicht nach und nach die Fröhlichkeit. Je länger sie in die riesige, tiefe Grube starren, desto bedrückter werden sie. Minutenlang stehen sie am Rand des Tagebaus, sie können nicht glauben, was sie sehen. Einige weinen jetzt. Schließlich drehen sie sich lieber um. Sie stehen Arm in Arm vor der Grube und versuchen in Worte zu fassen, was sie angesichts des riesigen Lochs hinter ihnen fühlen und warum ihnen die Tränen kommen. „Weil wir wissen, was hinter uns ist …“, sagt eine von ihnen, bevor ihr die Stimme wegbricht. Als Brianna Fruean, die von der Pazifikinsel Samoa kommt, sich gefangen hat, sagt sie: „Im Pazifik erleben wir die Folgen des Klimawandels, aber wir haben noch nie die Ursachen gesehen. Wir wussten, dass es Tagebaue gibt, aber haben noch nie welche gesehen.“ Dass ein Tagebau so groß ist, hätte sie nicht erwartet: „Einige unserer kleineren Atolle würden da reinpassen!“

Wegen des Klimawandels sind die Fische kleiner …

(In Agitation geschulte) Einheimische wissen am besten, wie schön die Welt früher immer war und unsere GRÜNEN fabulierten einst dazu eine Vorlage:
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN: Liebe Bewohnerinnen und Bewohner der Carteret-Inseln
Ihre Heimat ist ein Ort, von dem wir Deutschen träumen. Eine Südseeidylle mit weißen Palmenstränden, umgeben von türkisfarbenem Wasser, das funkelnde Unterwasserlandschaften birgt. Welche Wunder die Natur schaffen kann, das wussten Sie schon, als Sie Kinder waren.
Sie leben in diesem Paradies seit vielen Jahrhunderten. Doch nach der Landung der Europäer begann der Niedergang Ihres Landes. Hungersnöte, Übervölkerung und monokulturelle Landwirtschaft zwangen viele Ihrer Landsleute schon vor Jahren zur Flucht.
Den schwersten Schlag aber haben Ihnen die Industriestaaten indirekt zugefügt. Ihr Land wird vermutlich das erste Opfer des Klimawandels sein
. Etwa 2015 werden die Inseln überschwemmt sein. Sie, die verbliebenen 2.600 Einwohner, werden Ihre Heimat verlassen müssen und nie wieder sehen. Sie wird versunken unter Wasser liegen, verschlungen von unserer Unfähigkeit, an das Morgen zu denken. Wir tragen die Verantwortung für diese Katastrophe.

Auch wenn das „früher“ nur wenige Jahre beträgt, die schlimmen Änderungen seit diesem paradiesischen Zustand (als auf den Atollen Malaria, Kannibalismus, Hungersnöte, das gleiche schlimme Wetter während der Taifunzeit und grausame Despoten mit rituellen Verboten herrschten – es aber noch keine rettenden Einreise-Erlaubnisscheine in die USA gab, wie ihn heute einige Inselstaaten haben) wie ihn die GRÜNEN noch kannten, sind „erlebt“ und da man es in diesen Gegenden bereits (von westlichen NGOs) in der Grundschule gelehrt bekommt, eindeutig auf den vom Westen verursachten Klimawandel zurückzuführen.
KLIMARETTER.INFO: [1] …„Wir sehen die Folgen jeden Tag“, erzählt Brianna, die in Samoa noch zur Schule geht. „Zum Beispiel bin ich als Kind jeden Sonntag zum Fischmarkt gegangen. Er war sehr vielfältig, als würde der ganze Pazifik vor den Augen ausgebreitet. Jetzt ist das nicht mehr so. Die Fische sind kleiner und es gibt nicht mehr so viele verschiedene.“

Der Westen hat eine große Schuld und die Kämpfer aus Deutschland bekräftigen es

KLIMARETTER.INFO: [1] … Eine der deutschen Aktivistinnen ist Antje Grothus von der Bürgerinitiative Buirer für Buir. Buir, ein Dorf nicht weit von Manheim, ist zwar nicht direkt vom Tagebau bedroht, engagiert sich aber seit Jahren gegen die Braunkohle. Nach der Zeremonie sagt Grothus: „Die Zeremonie mit euch war sehr berührend und emotional.“
Sie fand es aber beschämend, wie sie sagt, dass die Klimaaktivisten aus der Südsee um Erlaubnis fragten. „Der Konzern RWE, der die Tagebaue betreibt, fragt niemanden um Erlaubnis. Wir in den europäischen Ländern haben eine große Schuld auf uns geladen.“ Als Aktivisten aus dem Hambacher Forst von
ihrer Waldbesetzung erzählen, die schon seit 2012 andauert, kommt von den Climate Warriors spontanter Applaus.
Brianna und ihre Freunde aus dem Pazifik kehren mit dem Bus nach Bonn zurück, wo sie ab morgen die Klimakonferenz verfolgen wollen. „Hoffentlich wird das Ergebnis der Konferenz uns ein besseres Gefühl geben, was die nächsten Schritte für uns sind“, sagt Brianna. Was sie selbst tun will, weiß sie schon: „Ich werde zu Hause die Geschichte dieses Tagebaus erzählen, damit die Menschen wissen, was hinter der Zerstörung unserer Inseln steht.“ Nachdem die Pacific Climate Warriors in den Bus in Richtung Bonn eingestiegen sind, dauert es nicht lange, bis sie wieder Lieder anstimmen.

Damit die Fische im Pazifik wieder größer werden, wird Deutschland wohl seine Kohlekraftwerke schließen

Es dürfte eine Illusion sein, dass Deutschland bezüglich seiner Klimawandel-Hysterie schnell zur Besinnung kommt. Das positive Ergebnis der Volksabstimmung zur vorzeitigen Abschaltung des Münchner Kohlekraftwerkes zeigt die Macht der Interessenverbände und den Erfolg der Gehirnwäsche.
Herr J. Flashbart – im Umweltbundesamt der Rasputin für Frau Hendricks – zeigt es ebenfalls:
KLIMARETTER.INFO, Sonntag, 05. November: „Die Kohlewirtschaft ist weiter als die CDU
Jochen Flasbarth ist im Zug von Berlin nach Bonn unterwegs, zum Weltklimagipfel. Im Speisewagen erklärt der Umweltstaatssekretär, warum … Deutschland schnell den Kohleausstieg einleiten sollte.
Quellen
[1] KLIMARETTER.INFO, Sonntag, 05. November 2017: In diesen Tagebau passen mehrere Atolle
[2] EIKE 05.11.2017: Eilmeldung zu COP 23: Fidji geht doch nicht unter (wegen des westlichen CO2), es war nur ein alter Datensatz
[3] EIKE 10.05.2017: Die Volkshochschule Hannover und ihre Ausstellung: Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel
[4] kaltesonne 3. Dezember 2013: Wer hätte das gedacht: Studien können keine Zunahme der tropischen Wirbelstürme im Indischen und Pazifischen Ozean feststellen
[5] kaltesonne 18. November 2013: Klimaaktivisten missbrauchen Taifun Haiyan für eigene Zwecke: Studien fanden für die vergangenen Jahrzehnte keine Zunahme der Taifunaktivität
[6] EIKE 14.12.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 3 Die Marshall-Inselgruppe – (kein) Beispiel für einen Untergang




Einige grandios gescheiterte Klima-Prophe­zeiungen

Um sich für diese Liste zu qualifizieren, muss sich die Prophezeiung als falsch herausgestellt haben. Jedoch wird eine Prophezeiung auch dann als falsch gelistet, wenn seit deren Ausgabe bis zum Vorhersagezeitpunkt bereits so viel Zeit verstrichen ist, dass das Eintreten der Prophezeiung in der Kürze der noch zur Verfügung stehenden Zeit nicht möglich scheint. Wir nehmen eine Prophezeiung auch auf, wenn Beobachtungen das Gegenteil zeigen. Ebenso falsch werden Prophezeiungen eingeschätzt, in denen ein Ereignis und dessen Gegenteil gleichzeitig vorhergesagt werden.

Eine Neuheit ist, dass ein Teil B hinzugefügt worden ist. Darin sind offensichtliche Prophezeiungen gelistet, welche die Konsens-Klimawissenschaft nicht ausgegeben hat. In der Wissenschaft liegt man auch falsch, wenn man das Offensichtliche nicht vorhersagt.

A: Falschvorhersagen

1. Vorhersagen der Erwärmungsrate

1990 IPCC FAR: „Bei Treibhausgas-Emissionen beim ,Business as Usual‘-Szenario wird die mittlere Rate der Zunahme der mittleren globalen Temperatur während des nächsten Jahrhunderts mit 0,3°C/Dekade geschätzt (mit einer Unsicherheits-Bandbreite von 0,2°C bis 0,5°C“. Siehe hier, Seite xi.

Die Wirklichkeit:Seit dem Jahr 1990 lag die Erwärmungsrate zwischen 0,12°C und 0,19°C pro Dekade, abhängig von der herangezogenen Datenbasis. Das liegt außerhalb der in obiger Prophezeiung angegebenen Bandbreite bei diesem Szenario. Eine interessante Diskussion zum FAR 1990, genauer den darin abgegebenen Prophezeiungen bzgl. Erwärmung sowie eine Analyse dieser Prophezeiungen bis April 2015 gibt es hier. Eine Auflistung der Erwärmungsraten in verschiedenen Datensätzen und über verschieden lange Zeiträume gibt es hier.

2. Vorhersagen der Temperatur

1990 IPCC FAR: „Unter dem ,Business as Usual‘- Szenario wird es bis zum Jahr 2025 wahrscheinlich zu einer Zunahme der globalen mittleren Temperatur um etwa 1°C über dem gegenwärtigen Wert kommen. Siehe hier, Seite xi.

Die Wirklichkeit: Von 1990 bis 2017 (hier Januar bis August) betrug die Erwärmung 0,31°C bis 0,49°C, abhängig von der Datengrundlage. Die CO2-Emissionen sind tatsächlich dem ,Business as Usual‘-Szenario gefolgt.

Abbildung 1: Bis zum Jahr 2005 entwickelte CMIP5-Klimamodelle prophezeien immer noch mehr Erwärmung als gemessen worden ist nur wenige Jahre später. Quelle

3. Winter-Vorhersagen

2001 IPCC AR3 prophezeit, dass sich durch mildere Wintertemperaturen schwere Schneestürme abschwächen werden, siehe hier.

2014 Dr. John Holdren, Direktor des Office of Science and Technology Policy unter der Obama-Regierung sagte: „Eine zunehmende Anzahl von Beweisen zeigt, dass die Art extremer Kälte, zu welcher es immer wieder in großen Teilen der USA kommt, mit zunehmender Häufigkeit auftritt mit dem Fortschreiten der globalen Erwärmung“. Siehe hier.

Die Wirklichkeit: Prophezeit man sowohl mildere als auch kältere Winter, nimmt die Wahrscheinlichkeit des Eintretens beider natürlich zu. Um also alle Möglichkeiten abzudecken, die sie implizieren, müssen sie einfach nur vorhersagen, dass es hinsichtlich der Winter keine Änderung gibt.

4. Schnee-Vorhersagen

2000 Dr. David Viner, leitender Forschungswissenschaftler an der Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia, prophezeit, dass in nur wenigen Jahren winterlicher Schneefall „zu einem sehr seltenen und aufregenden Ereignis“ wird. „Kinder werden einfach nicht mehr wissen, was Schnee ist“. Siehe hier.

2001 IPCC AR 3 prophezeit, dass schwere Schneestürme infolge milderer Wintertemperaturen abnehmen werden. Siehe hier.

2004 Adam Watson vom Centre for Ecology and Hydrology in Banchory, Aberdeenshire, sagte der schottischen Skifahrt-Industrie vorher, dass ihnen nicht mehr als 20 Jahre bleiben. Siehe hier.

Die Wirklichkeit: Das Jahr 2014 war im schottischen Hochland das schneereichste Jahr seit 69 Jahren. Das einzige Problem in den Skigebieten war, dass einige der Skilifte völlig unter Schnee begraben waren. Siehe hier.

Nochmals die Wirklichkeit: Die Schneedecken-Ausdehnung auf der Nordhalbkugel zeigt seit dem Jahr 1967 bemerkenswert wenig Änderung. Siehe hier. Der Winter 2012/13 wies die viertgrößte Fläche mit Schneebedeckung auf der Nordhemisphäre auf. Siehe hier.

5. Vorhersagen des Niederschlags

2007 IPCC AR4 prophezeit, dass bis zum Jahr 2020 zwischen 75 und 250 Millionen Menschen wegen des Klimawandels vor ernsten Wasser-Problemen stehen. In einigen regenreichen Ländern könnten die Ernteerträge um bis zu 50% sinken. Siehe hier.

Die Wirklichkeit: Nur sechs Jahre später räumt das IPCC ein, dass das Vertrauen in einen global auftretenden Trend zu mehr Dürren oder Trockenheit (fehlender Regen) seit Mitte des 20. Jahrhunderts gering ist und dass die Schlussfolgerungen im AR 4 hinsichtlich global zunehmender Trends zu Dürren seit den siebziger Jahren möglicherweise übertrieben sind. Siehe hier, Seite 162

6. Vorhersagen von Extremwetter

2010 Dr. Morris Bender von der NOAA prophezeite zusammen mit seinen Ko-Autoren, dass „der Südosten der USA und die Bahamas von mehr sehr starken Hurrikanen während der nächsten Jahrzehnte heimgesucht werden infolge der globalen Erwärmung“. Sie sagen, dass sich die Anzahl der stärksten Hurrikane verdoppeln könnte. Siehe hier.

Die Wirklichkeit: Nach 40 Jahren mit globaler Erwärmung wurde keine Zunahme von Hurrikanen festgestellt. Der Index der auf das US-Festland übertretenden tropischen Wettersysteme steigt nicht, und tatsächlich war es zu einer sehr ungewöhnlich langen Periode zwischen 2005 und 2016 gekommen, während der überhaupt kein Hurrikan auf das US-Festland übergegriffen hat. Sie die NOAA-Statistik hier.

Im IPCC AR 5 wird festgestellt: „Derzeitige Datensätze zeigen keine signifikanten beobachteten Trends der Häufigkeit tropischer Zyklone während des vorigen Jahrhunderts … Im Nordatlantischen Becken konnten während der letzten 100 Jahre keine robusten Trends gefunden werden hinsichtlich der jährlichen Anzahl tropischer Stürme, Hurrikane und starker Hurrikane.

Zusammengefasst fehlen weiterhin Beweise hinsichtlich eines Signals zu häufigeren und stärkeren Überschwemmungen im globalen Maßstab.

Zusammengefasst gibt es nur wenig Vertrauen bei den beobachteten Trends, dass es vermehrt zu kleinräumigen Extremwetter-Phänomenen wie Hagel und Gewitter kommt“.

7. Vorhersage von Wald- und Buschbränden

2001 IPCC AR 3 prophezeit, dass die Häufigkeit von Bränden zunehmen wird im Zuge des vom Menschen verursachten Klimawandels und dass viele Autoren zeigen, dass der Klimawandel wahrscheinlich die Anzahl der Tage mit ernsten Bedingungen für Brände zunehmen lässt, die Feuer-Saison verlängert und die Blitzaktivität verstärkt. All diese führen wahrscheinlich zu einer Zunahme der Häufigkeit von Bränden und zu größeren verbrannten Flächen. Siehe hier.

2012 Steve Running, ein Waldbrand-Experte, Ökologe und Forstprofessor an der University of Montana sagte, dass die in den gesamten USA brennenden Feuer einen Ausblick darauf gewähren, was wir in Zukunft erwarten können, wenn sich das Klima aufheizt. Siehe hier.

Die Wirklichkeit: Zwischen den Jahren 1998 und 2015 nahm global die Fläche verbrannten Landes in jedem Jahr um 24 Prozent ab. Das geht aus einer Analyse von NASA-Satellitendaten hervor. Die Wissenschaftler glauben jetzt, dass die Abnahme von Waldbränden die von den Pflanzen gespeicherte Menge CO2 um 7% zunehmen lässt. Siehe hier.

8. Prophezeiungen bzgl. der Erdrotation

2007 Dr. Felix Landerer vom Max Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg veröffentliche eine Studie mit der Prophezeiung, dass sich die Erde durch die globale Erwärmung schneller drehen wird. Siehe hier.

2015 Dr. Jerry Mitrovica, Professor der Geophysik an der Harvard University kommt zu dem Ergebnis, dass die Tage auf der Erde länger werden, weil sich die Erde langsamer dreht. Er macht dafür den Klimawandel verantwortlich. Siehe hier.

Die Wirklichkeit: Wenn man gleichzeitig eine Sache und das Gegenteil derselben macht, ist das immer auch bzgl. des Klimawandels möglich. Allerdings hat der International Earth Rotation and Reference Systems Service (IERS) uns darüber informiert, dass die Erde seit Beginn von Messungen im Jahre 1962 bis 1972 ihre Rotation verlangsamt hat, wonach sie sich bis 2005 wieder beschleunigte. Seit 2006 beobachtet man wieder eine Verlangsamung. Es zeigt sich die gleiche Inkonsistenz wie bei der globalen Erwärmung. Siehe hier.

9. Prophezeiungen bzgl. des Meereises in der Arktis

2007 Prof. Wieslaw Maslowski aus der Abteilung Ozeanographie der US-Marine prophezeite eine eisfreie Arktis für den Sommer 2013 und fügte hinzu, dass diese Prophezeiung noch konservativ sei. Siehe hier.

2007 Der NASA-Klimawissenschaftler Jay Zwally prophezeite, dass der Arktische Ozean im Spätsommer 2012 weitgehend eisfrei sein werde. Siehe hier.

2010 Mark Serreze, Direktor des NSIDC prophezeite, dass die Arktis im Sommer 2030 eisfrei sein werde. Siehe hier.

2012 Prof. Peter Wadhams, Leiter der Gruppe polare Ozean-Physik an der University of Cambridge, UK, prophezeite einen Kollaps des arktischen Eisschildes für die Jahre 2015-2016. Siehe hier.

Die Wirklichkeit: Seit 2007 wurde keine Abnahme der Eisausdehnung im September festgestellt, siehe hier und hier.

10. Prophezeiungen bzgl. Eisbären

2005 Die 40 Mitglieder der Polar Bear Specialist Group (PBSG) der World Conservation Union haben entschieden, den Eisbär als „gefährdet“ zu klassifizieren vor dem Hintergrund eines prophezeiten Rückgangs des Bestandes um 30% während der nächsten 30 bis 35 Jahre. Der Hauptgrund für diesen Rückgang wird in der klimatischen Erwärmung gesehen sowie dessen negative Auswirkung auf das Meereis-Habitat. Siehe hier.

2017 Der US Fish and Wildlife Service veröffentlicht einen Bericht mit der Schlussfolgerung darin, dass die vom Menschen getriebene globale Erwärmung die größte Bedrohung für die Eisbärem ist, und dass falls nicht umgehend Maßnahmen ergriffen werden die Eisbären ernsthaft vor der Gefahr stehen auszusterben. „Man kann nicht laut genug betonen, dass die einzige wichtigste Maßnahme für die Etrholung der Eisbären darin besteht, das gegenwärtige Niveau globaler Treibhausgas-Emissionen signifikant zu reduzieren“. Siehe hier.

Wissenschaft im Jahre 2010: Veröffentlichung gefälschter Bilder von Eisbären auf kleinen Eisschollen als Illustration in einem Brief an Science über die wissenschaftliche Integrität des Klimawandels. Man kann dies nicht einfach so aufbauschen. Siehe hier und hier.

Abbildung 2: Das Fake-Bild (links) in Science, Mai 2010

Die Wirklichkeit: Die mittlere Eisausdehnung des Arktischen Meereises im September betrug während der Jahre 1996 bis 2005 6,46 Millionen km². Im Zeitraum 2007 bis 2016 nahm die Fläche um 26% ab auf 4,77 Millionen km² ab. Trotz dieser Abnahme nahm die Eisbär-Population von einer im Jahre 2005 geschätzten Anzahl von 20.000 bis 25.000 Tieren auf 22.000 bis 31.000 Tiere geschätzt im Jahre 2015 zu. Siehe hier.

11. Prophezeiungen hinsichtlich Gletscher

2007 IPCC AR 4 sagt, dass eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass die Gletscher im Himalaya bis zum Jahr 2035 verschwunden sein werden, vielleicht sogar noch eher, wenn sich die Erderwärmung mit der gegenwärtigen Rate fortsetzt. Siehe hier.

IPCC-Funktionäre widerriefen diese Prophezeiung im Jahre 2010, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Quelle nicht begutachtet war. Zuvor hatten sie den indischen Wissenschaftler kritisiert, welcher diese Vorhersage in Frage stellte, und einen IPCC-Autor, der schon 2006 warnte, dass diese Prognose falsch sei. Siehe hier.

12. Prophezeiungen bzgl. des Meeresspiegels

1981 prophezeite der NASA-Wissenschaftler James Hansen eine globale Erwärmung von „fast beispielloser Größenordnung“ im nächsten Jahrhundert, welche sogar ausreichen könnte, um die Eisbedeckung der Westantarktis zu schmelzen, was zu einem weltweiten Anstieg des Meeresspiegels um 15 bis 20 Fuß [4,5 bis 6 m] führen könne. Siehe hier.

Die Wirklichkeit: Seit 1993 (24 Jahre) stieg der Meeresspiegel insgesamt um 7,2 cm anstatt der 122 cm. Die Alarm-Prophezeiung ist bislang um über 94% falsch; siehe hier.

Eine 2015 im Journal of Glaciology veröffentlichte Studie der NASA stellt fest, dass die Eismasse in der Antarktis zunimmt; siehe hier. Das Meereis um die Antarktis erreichte im Jahre 2014 eine Rekord-Ausdehnung; siehe hier.

13. Prophezeiungen bzgl. versinkender Nationen

Im Jahre 1989 sagte Noel Brown, Direktor des New Yorker Büros des UN-Umweltprogramms UNEP, dass ganze Nationen von der Erde verschwinden könnten durch steigende Meeresspiegel, falls der Trend der globalen Erwärmung nicht bis zum Jahr 2000 umgekehrt wird. Durch das Schmelzen der polaren Eiskappen durch die globale Erwärmung werden die Meeresspiegel [er benutzte tatsächlich immer den Plural! Wie viele Meeresspiegel es seiner Ansicht nach wohl gibt?! Anm. d. Übers.] bis zu 3 Fuß [ca. 90 cm] steigen. Das ist ausreichend, um die Malediven und andere tief liegende Inselnationen zu verschlucken. Siehe hier.

Die Wirklichkeit: Tidenmessungen an 12 Stellen im Südpazifik zeigen variable Trends zwischen -1 und +3 mm pro Jahr im Zeitraum 1992 bis 2010; siehe hier.

Das Diego Garcia-Atoll im Indischen Ozean verzeichnete von 1963 bis 2013 einen Verlust an Landfläche von lediglich 0,92%; siehe hier.

Das Funafuti-Atoll hat von 1897 bis 2013 um 7,3% an Landfläche zugenommen; siehe hier.

14. Prophezeiungen bzgl. Verknappung von Nahrungsmitteln

1994: In einer Studie der Columbia und der Oxford Universities prophezeiten die Autoren, dass unter den bis 2060 angenommenen CO2-Bedingungen die Erzeugung von Nahrungsmitteln in Entwicklungsländern abnehmen würde (in Pakistan bis zu 50%). Selbst ein hohes Niveau der Anpassung der Landwirtschaft könnte die negativen Folgen nicht verhindern; siehe hier.

2008: Forscher bei Stanford prophezeiten mit einer Wahrscheinlichkeit von 95%, dass es bei vielen Grundnahrungsmitteln in Südasien und Südafrika zu Ernteausfällen und Verknappung dieser Nahrungsmittel bis zum Jahr 2030 kommen würde infolge der Erwärmung um 1°C über das Mittel der Jahre 1980 bis 2000. Siehe hier.

Die Wirklichkeit: Im Schnitt hat die Erzeugung von Nahrungsmitteln in Entwicklungsländern mit dem Wachstum der Bevölkerung mitgehalten. Pakistan befindet sich mit seinen 180 Millionen Einwohnern unter den Top Ten der Erzeuger von Weizen, Zuckerrohr, Mangos, Datteln und Orangen und liegt an 13. Stelle beim Reisanbau. Pakistan zeigt ein eindrucksvolles und fortwährendes Wachstum landwirtschaftlicher Erzeugnisse, wie die FAO mitteilt; siehe hier.

15. Prophezeiungen bzgl. Klimaflüchtlinge

Im Jahre 2005 warnte Janos Bogardi, Direktor des Institute for Environment and Human Security at the United Nations University in Bonn und des United Nations Environment Program (UNEP), dass es bis zum Ende des Jahrzehnts [also 2010, Anm. d. Übers.] bis zu 50 Millionen Klimaflüchtlinge geben könnte; siehe hier.

2008 Der UN-Vize-Generalsekretär Srgjan Kerim sagte vor der UN-Vollversammlung, dass es Schätzungen zufolge bis 2010 zwischen 50 und 200 Millionen Umwelt-Flüchtlinge geben werde; siehe hier.

2008 Eine Karte der UNEP zeigt die Gebiete, aus denen die 50 Millionen Klimaflüchtlinge bis 2010 kommen sollen; siehe hier.

Abbildung 3: 50 Millionen Klimaflüchtlinge bis 2010. Sie stammen hauptsächlich aus Entwicklungsländern, wo sich die Auswirkungen des Klimawandels zu Armut und Krieg hinzu addieren. UNEP/GRID-Arendal-Karte; Quelle.

2011: Cristina Tirado vom Institute of the Environment and Sustainability bei UCLA sagt, dass bis zum Jahr 2020 50 Millionen „Umweltflüchtlinge“ in den globalen Norden strömen werden auf der Flucht vor Nahrungsmittel-Knappheit infolge des Klimawandels; siehe hier.

Die Wirklichkeit: Bis zum Jahr 2017 hat nur eine einzige Person den Status eines Klimaflüchtlings für sich in Anspruch genommen: der erste „Klimawandel-Flüchtling“ Ioane Teitota aus Kiribati. Sein Anspruch wurde im Jahre 2014 von einem Gerichtshof in Neuseeland zurückgewiesen; siehe hier.

16. Prophezeiungen von Opfern des Klimawandels

1987 Dr. John Holdren, Direktor des Office of Science and Technology Policy for the Obama-Regierung und danach Professor bei U.C. Berkeley wurde von Paul Ehrlich mit den Worten zitiert: „Wie der Physiker an der University of California John Holdren gesagt hat; es ist möglich, dass Klima-/CO2-induzierte Hungersnöte noch vor dem Jahr 2020 bis zu einer Milliarde Menschen den Tod bringen könnten“. Siehe hier.

2009 Der gleiche John Holdren räumte auf Nachfrage von Senator David Vitter ein, dass eine Milliarde Menschen bis 2020 zu Opfern werden können, immer noch im Bereich des Möglichen liege. Siehe hier.

Die Wirklichkeit: Es gab einen Rückgang der hungernden und unterernährten Menschen um 42% vom Zeitraum 1990 bis 1992 bis zum Zeitraum 2012 bis 2014. Gegenwärtig werden weltweit genug Nahrungsmittel erzeugt, dass jeder satt wird. Pro Kopf hat die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln für die ganze Welt von 2220 kcal pro Person und Tag Anfang der sechziger Jahre auf 2790 kcal pro Person und Tag im Zeitraum 2006 bis 2008 zugenommen; siehe hier.

17. Prophezeiungen der Art „Die Zeit läuft uns davon“

1989 Noel Brown sagt, dass wir angesichts der gegenwärtigen Belastung der Atmosphäre nur noch innerhalb der nächsten 10 Jahre die Gelegenheit haben, mit dem Stabilisierungsprozess zu beginnen; siehe hier.

2006 Der NASA-Wissenschaftler James Hansen sagt, dass der Welt ein Zeitfenster von zehn Jahren bleibt, entscheidende Maßnahmen bzgl. globaler Erwärmung zu ergreifen und eine Katastrophe zu umgehen; siehe hier.

2007 UN-Wissenschaftler: Es bleiben nur noch acht Jahre, um die schlimmsten Auswirkungen zu umgehen; siehe hier.

B: Was nicht vorhergesagt wurde

1. Ein grünerer Planet

1992 Der Düngungseffekt von CO2 war wohlbekannt, und Experimente seit mindestens dem Jahr 1988 zeigten, dass landwirtschaftliche Erträge signifikant zugenommen haben. Das war einfach zu prognostizieren – und trotzdem wurde es ignoriert. Siehe hier.

2007 Das IPCC spielte die Bedeutung dieses Effektes immer noch herunter: „Da die Sättigung durch das CO2-Stimulans allgemein ist, ist noch nicht geklärt, wie stark der CO2-Düngungseffekt wirklich ist“. Siehe hier.

Im Gegensatz dazu zeigen jüngste Satelliten-Analysen des Blattfläche-Index‘ seit 1982 eine sehr starke Egrünung auf 25% bis 50% der Erdoberfläche. Der CO2-Düngungseffekt ist ursächlich für den größten Anteil an dieser Ergrünung, wobei steigende Temperaturen ebenfalls einen Beitrag leisteten. Siehe hier.

2. Zunahme der Wald-Biomasse

2006: Vier von fünf Jahrzehnten hatte man geglaubt, das die globale Dynamik der Wälder weltweit primär von Entwaldung gekennzeichnet war. Erst im vorigen Jahrzehnt bemerkte man, dass eine große Mehrheit aller Berichte dieser Hypothese widersprach. „Von den 49 begutachteten Studien zu Wäldern zeigten 37 einen positiven Wachstumstrend“. Die Autoren schreiben weiter: „Klimawandel scheint einen allgemein positiven Effekt auf die Produktivität des Waldes zu haben, sofern ausreichend Wasser zur Verfügung steht“. Siehe hier.

2010: Die registrierte Zunahme der Biomasse des Waldes stellte sich als über die natürliche Erholung weit hinausgehend heraus und wurde dem Klimawandel zugeordnet, genauer Änderungen der Temperatur und des CO2-Gehaltes. Siehe hier.

2015: Mikrowellen-Messungen von Satelliten zeigen, dass dieser Trend global ist und einher geht mit einem Rückgang der Entwaldung in den Tropen in letzter Zeit. Siehe hier.

3. Kohlenstoffsenken nehmen zu

1992: Ende der achtziger Jahre wurde im Kohlenstoffhaushalt ein „missing Link“ entdeckt, welcher während der neunziger Jahre Gegenstand von Diskussionen war. Der Gedanke, dass die Ozeane und die Festlands-Ökosysteme der Erde auf einen gestiegenen atmosphärischen CO2-Gehalt mit einer verstärkten Aufnahme von CO2 reagieren könnten, ist den Klimawissenschaftlern nie gekommen, und als das schließlich doch der Fall war, dachten sie irrigerweise, dass Entwaldung ein größerer Faktor sei. Siehe hier.

4. Verlangsamung der Erwärmung

2006: Prof. Robert Carter, ein Geologe und Paläoklimatologe an der James Cook University in Queensland, Australien, war einer der ersten, der über die unerwartete Verlangsamung der Erwärmung während der Jahre von 1998 bis 2014 berichtete. Siehe hier.

Die klimawissenschaftliche Gemeinde ignorierte diesen Aspekt essentiell bis zum Jahr 2013 und teilte sich jüngst in zwei Gruppen ob dieser Realität, wobei eine kleine Gruppe glatt leugnet, dass eine solche Verlangsamung im Gange ist. Niemand in der klimawissenschaftlichen Gemeinde zieht die Möglichkeit auch nur in Betracht, dass der „Stillstand“ nicht beendet ist und 2015/16 lediglich durch einen starken El Nino unterbrochen worden war.

Schlussfolgerung

Es gibt nur eine mögliche Schlussfolgerung hinsichtlich der Zuverlässigkeit von Klima-Prophezeiungen. Ausgesprochen katastrophisch denkende Klimawissenschaftler sowie hochrangige Bürokraten haben keine Ahnung hinsichtlich des zukünftigen Klimas und dessen Konsequenzen. Sie bringen eine katastrophische Prophezeiung nach der anderen hervor, welche nur ihren eigenen Interessen dient. Die Politik von Regierungen sollte nicht auf der Grundlage ihrer Zukunfts-Prophezeiungen erfolgen.

Eine weitere Schlussfolgerung lautet, dass Studien und Meinungen über das zukünftige Klima stark verzerrt sind hin zu negativen Folgen, die sich einfach nicht einstellen wollen, während positive Folgen ignoriert werden, obwohl diese schon eingetroffen sind.

Dieser Beitrag wurde ein wenig von Andy May überarbeitet. Er hat nur eine sichere Prophezeiung, nämlich dass Prophezeiungen von „Konsens-Wissenschaftlern“ weiterhin fortwährend falsch sein werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2017/10/30/some-failed-climate-predictions/
Übersetzt von Chris Frey EIKE
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Laien-Kommentar des Übersetzers hierzu: Warum muss man es sich so schwer machen? Wenn Klima nur die Summe von Wetter ist, dann geht die gesamte globale Erwärmungs-Industrie doch davon aus, dass unser Wetter nur von einem einzigen Parameter abhängen soll, an dem wir jetzt nur ein wenig drehen müssen, um Wunschwetter zu bekommen. Und dieser einzige für das Wetter relevante Parameter ist auch nur zu einem sehr geringen Prozentanteil in der Atmosphäre vorhanden.
Das ist so offensichtlicher Quatsch, dass man doch gar keine „Beweise“ irgendwelcher Art braucht, oder? Ich frage mich wirklich, wie so viele Menschen diesen Quatsch glauben können. Nicht die globale Erwärmung durch CO2 muss widerlegt werden (ist sie ja längst), sondern den Menschen muss irgendwie vor Augen geführt werden, für wie dumm sie von Politik und Medien gehalten werden, dass ihnen dieser Bären-Quatsch weitgehend widerstandslos aufgebunden wird. Und dass sie für diesen Quatsch Milliarden abdrücken müssen.
Eine andere Frage ist, warum dieser Quatsch überhaupt von Polit-Ideologen und einer willfährigen Journaille so gewaltig kolportiert wird. Aber hierüber möchte ich nicht spekulieren.




Für den Klima­schutz hat Deutsch­land künftig auf Großbau­stellen zu verzichten

Der Bau des Bahnhofs Stuttgart 21 beschleunigt den Klimawandel

Unabhängig davon, wie sinnvoll der neue Stuttgarter Bahnhof wirklich ist. Nun ist es der CO2-Ausstoß, welcher eine große, von ihm ausgehende Gefahr belegen soll und neben dem üblichen Unsinn zu Extremwettern [5] in der Aussage gipfelt, der Bahnhof würde sogar den Klimawandel beschleunigen.
Flyer SÖS LINKE Plus, Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21: [1] 9 Millionen Menschen sterben weltweit jährlich vorzeitig vor allem wegen Schadstoffen in Luft, Wasser und Boden – 15-mal mehr als durch Kriege und andere Formen der Gewalt. Die Katastrophenmeldungen über Hurrikans, Starkregen, Überflutungen, Waldbrände häufen sich. Jedes Mal neue Superlative, fast immer heißt es „vorher nicht vorstellbar“. Statt sich dieser Entwicklung radikal entgegen zu stemmen, wird mit Stuttgart21 der Klimawandel noch beschleunigt. Und wenn das Projekt je fertig würde, bietet es viele offene Flanken z.B. bei Wetterextremen.
Willig nahmen „Qualitätsmedien“ diese Erkenntnis auf und berichteten:
Stuttgarter Nachrichten 01. November 2017: [2] Stuttgart 21 Kritiker erklären Bahnhof zur Treibhausgas-Schleuder
Der Titel ist Programm: Mit der Initiative „KlimaSkandal21“ will das Aktionsbündnis gegen
Stuttgart 21 mit einer Veranstaltungsreihe die zusätzlichen Klimabelastungen des Bauprojekts sowie Risiken für Stadt und Region aufzeigen. Zum Auftakt luden Aktionsbündnis und Fraktionsgemeinschaft SÖS Linke Plus ins Rathaus zu Vorträgen über die „Treibhausgasemissionen des Projekts Stuttgart 21“.
„Nach der UNO-Weltwetterorganisation nahm die Menge der Treibhausgas-Menge in der Luft noch nie so stark zu wie im Jahr 2016!“, so SÖS-Fraktionsvorsitzender Thomas Adler. „Mit S21 gehen Klimaschutz und Verkehrswende rückwärts.“
Die Treibhausgase von S21 berechnete Karlheinz Rößler, Verkehrsberater von Vieregg & Rößler, auf 30 Jahre in einem Gutachten. Demnach seien Bau, Unterhalt und Betrieb der Bauwerke sowie der spätere Zugverkehr des Projekts S 21 für rund 1,9 Millionen Tonnen Treibhausgas verantwortlich.
… So würden in einem konservativen Szenario 5,6 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt, in einem progressiven – den Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung einberechnenden – immer noch 3,5 Millionen Tonnen. „Bei sofortigem Ausstieg können noch 4,6 Millionen Tonnen an Treibhausgasen beziehungsweise 2,5 Millionen Tonnen eingespart werden.“
SWR 30.10.2017: Neues Gutachten der Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 – ein Klima-Killer?

Genehm“ sind in Zukunft nur noch Bauten wie zum Beispiel Fahrradgaragen

Bild: Frankfurter Allgemeine 20. Juni 2017: Grüne Verteufelung braucht keine komplexe Aufklärung


Stuttgarter Nachrichten 01. November 2017: [2] … Rößler nannte einige Beispiele, um die bereits erstellten Rohbauten zu nutzen. Die Baugrube des unterirdischen Hauptbahnhofs könne etwa „als neuer Zentraler Omnibusbahnhof“ sein, „Tiefgarage für PKWs der Bahnreisenden“ oder „Fahrradgarage.“
Selbstverständlich berichtete auch die Propagandahomepage [4] der Klimaberaterin unserer Regierung wohlwollend darüber:
KLIMARETTER.INFO 02. November 2017: [3] Stuttgart 21 lässt CO₂-Ausstoß steigen
Bau und Betrieb des Megaprojekts Stuttgart 21 werden in den nächsten 30 Jahren 3,5 bis 5,6 Millionen Tonnen Treibhausgase zusätzlich verursachen …

Der „Klimawandel“ gelingt nur durch ideologisch korrektes Handeln …

Wer über Fachwissen verfügt und damit angeblich unsere Regierung berät, muss es auf ihrer Propagandahomepage ja nicht zeigen und dort etwa anfangen, einen Sinn auszuweisen. Das sieht man bei der Darstellung zur Abschaltinitiative des Münchner Kohlekraftwerkes, in der bewusst die CO2-Hysterie unterstützt und gleichzeitig wieder Werbung für die Aktion „Ende Gelände“ zugelassen wird:
[4] KLIMARETTER.INFO 01. November 2017: München grüßt Fidschi und Jamaika,
und nun bei der „Klimawandel-Gefahr“ durch den Bau des Bahnhofs Stuttgart 21.

… sonst würden wegen 0,0000019 °C in 30 Jahren als „Klimaschock“ wohl nur noch wenige ein Verbot von Infrastrukturmaßnahmen begründen

Eine kleine Abschätzung der „fürchterlichen Klimabedrohung“ führt zu „messbaren“ Werten:
Die errechneten 5,6 Mio Tonnen CO2-Ausstoß ergeben beim vom IPCC immer noch angegebenem, (viel zu hohem) 3 Grad Forcingwert in den 30 Jahren eine „bedrohliche“ Temperaturerhöhung von maximal 0,0000056 °C (in 30 Jahren!),
realistischer betrachtet (max. 1 Grad Forcing) von: 0,0000019 °C, wohlgemerkt, über die Laufzeit von 30 Jahren.
Jährlich sind es: 0,00000019, bzw. 0,00000008 °C, dabei ist die „Verflüchtigung“ von anteiligem CO2 über die Laufzeit noch nicht berücksichtigt.
So in etwa wird sich der Bürger Bedrohungsszenarien vorstellen, wenn er sonst wirklich keine anderen Sorgen hat, zumindest sind unsere NGOs und die Medien davon wohl überzeugt.

Irgendjemand fühlt sich immer bedroht – warum lässt man es jedoch zu, dass diese den vielen anderen ihre Angst aufzwingen

Es dürfte einen Vorgeschmack darauf sein, wie in Deutschland verfahren wird, wenn die Jamaika-Koalition Wirklichkeit werden sollte und eine Klein(st)partei und damit verbundene, immer extremer agierende NGO-Bündnisse vom Inn- und Ausland Deutschland die (noch) zugelassene Zukunft vorschreiben und als ideologische Spielwiese nutzen.
Die Folgen führt die Bahn bereits vor: War sie früher Stolz darauf, auch bei schlechtem Wetter zu fahren, stellt sie inzwischen vorsorglich bei jedem schlechteren den Verkehr großflächig ein. Wenn sie bald nur noch mit Ökostrom fährt, vielleicht sogar bei jeder Flaute und nachts, sobald die Sonne nicht mehr scheint. Schließlich schlummert die Klimawandel-Gefahr latent und überall und wozu baut man die modernen Radweg-Schnellstraßen? Doch, um bei Sturm, Regen und Schneefall sicher (zumindest CO2-frei) doch noch ans Ziel zu kommen.

Der Autor hörte als Kind von seinem Lehrer (damals hatte man anfangs nur einen) noch die Erzählung, wie die Bauern im Bayerischen Wald gegen Stromanschluss waren, weil niemand den Herren „Umspanntransformator“ beherbergen wollte. Bei vielen Gemeinden im Allgäu sieht man die Bahnlinie und Bahnhof weit weg von den Dörfern gelegen. Damals sah man dieses „Teufelszeug“ als Gefahr. Heute sehen welche wieder überall Gefahren, nur die Begründung ist anders.
Die vielen Besucher aus aller Welt (ca. 25.000 sollen es diesmal wieder sein) zum kommenden Klimazirkus wird es freuen: So bleibt zumindest in Deutschland mehr Geld übrig, welches unsere Politiker ihnen schenken können.
Quellen
[1] Flyer SÖS LINKE Plus, Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21
[2] Stuttgarter Nachrichten 01. November 2017: Stuttgart 21 Kritiker erklären Bahnhof zur Treibhausgas-Schleuder
[3] KLIMARETTER.INFO 02. November 2017: Stuttgart 21 lässt CO₂-Ausstoß steigen
[4] KLIMARETTER.INFO 01. November 2017: München grüßt Fidschi und Jamaika
[5] EIKE 23. Oktober 2017: DWD: Für die Vergangenheit gibt es keine belastbaren Auswertungen zur Veränderung von Stärke oder Häufigkeit von Stürmen über Deutschland




Eilmeldung zu COP 23: Fidji geht doch nicht unter (wegen des westlichen CO2), es war nur ein alter Datensatz

BR Info: Hintergrund Klimawandel

Der Bayerische Rundfunk weiß, was die bayerischen Untertanen wissen dürfen. Entsprechend umfassend informiert er sie über Wichtiges aus aller Welt. Aktuell natürlich über das derzeitige Weltereignis, COP 23 in Bonn. Zwar kommt die Information schon in allen Zeitungen, aber den Staatsfunk hat man ja bezahlt und dafür erhält man die Information, welche die hohe Politik für den Bürger herausgibt, damit diese deren fürsorgliche, volksnahen Taten verstehen lernen, wie zum Beispiel das weltweite Verschenken ihres Geldes an „Klimaschaden-anspruchsberechtigte“ Potentaten [5].
BR: [1] Vom 6. bis 17. November tagt in Bonn die 23. UN-Klimakonferenz. Ihr Ziel: Den Fahrplan aufsetzen, mit dem die ehrgeizigen Ziele des Paris-Protokolls auch wirklich erreicht werden können.

Bild 1 [1] Screenshot BR Info zu COP 23

Die Einleitungsinformation beim Bayerischen Rundfunk bietet das, was man auf KLIMARETTER.INFO und in der Süddeutschen Zeitung ständig liest: Konsequenten Klimaalarm. Doch erscheint dazu eine Detailinformation.

Fidschi … Seit 1993 ist der Meeresspiegel pro Jahr um durchschnittlich sechs Millimeter angestiegen

Bild 2 [1] Angaben zum Meeresspiegelanstieg bei Fidji. Quelle: Screenshot BR Info zu COP 23

Sechs Millimeter pro Jahr sind erheblich mehr Pegelanstieg, als ihn der Tidenpegel, welcher weltweit zwischen 1,17 … 1,67 mm / pa beträgt [7] und in der Pazifikgegend von Fidji im Mittel 2,17 mm / pa [6] ausweist. Bei der Klimakonferenz werden diese Daten (6mm / pa) ihre „Wirkung“ entfalten, denn sie „berechtigen“ die Regierung von Fidji, als Forderer, weil Klimaopfer, aufzutreten.
Genügend Anlass, dem Pegeltrend (wieder) nachzuspüren und (wieder) zu sehen, wie der Klimawandel seine Fortsetzungs-Krimis schreibt.

Der Datenursprung für die 6 mm / pa ist schnell gefunden

Bei der NOAA ist eine Tidengrafik für Fidji hinterlegt. Und der berechnete Pegelanstieg weist 6,3 mm / pa aus. Man kann davon ausgehen, dass dies (eine) Quelle der Pegelangaben vom Bayerischen Rundfunk ist.

Bild 3 Fiji Pegelbild und Daten. Quelle NOAA Tides and Currents


Nun ist in der BR-Information angegeben, der Trend wäre seit dem Jahr 1993 so hoch. Ausgerechnet ab diesem Zeitraum gibt es eine wesentlich bessere Pegelangabe, die vor allem nicht mit dem Jahr 2010 aufhört, sondern bis aktuell (6.2017) reicht.
Zu finden ist diese bei der Regierung von Australien, welche ein eigenes Pazifik-Pegelüberwachungsprogramm betreibt. Pegelbilder daraus sind bereits aus den Artikeln [2] [7] bekannt, anbei jedoch nochmals die Informationen.

Aktuelle Daten weisen ab dem Jahr 1993 nur einen „natürlichen“, 2,4 mm / pa Mittelwert-Pegelanstieg aus

Australien hat erkannt, dass die Pegel-Datenqualität gerade bei den angeblich untergehenden Inseln (und auch sonst rund um die Welt) katastrophal ist und deshalb für ihren Bereich ein eigenes Pegel-Überwachungsprojekt aufgesetzt: [3] Australien Government Pacific Sea Level Monitoring Project
Dort finden sich im Gegensatz zu den teils veralteten und oft fehlerbehafteten vom PSMSL, aktuelle und überprüfte Daten zu den Inseln des Süd-Pazifik und natürlich auch von Fidji.

Bild 4 Pegelverlauf Fidji. Quelle Australien Government Pacific Sea Level Monitoring Project


Der Autor hat sich die Mühe gemacht, die zum Glück zusätzlich als Datensatz hinterlegten Daten weiter auszuwerten.

Bild 5 Fidji, Pegelverlauf-Mittelwert von 1993 – 6.2017, ergänzt um die Regressionsgerade und Endwertniveau. Vom Autor aus den Daten erstellt. Datenquelle: Australien Government Pacific Sea Level Monitoring Project (Mittelwertdaten von Bild 4)


Und der dort hinterlegte Pegelverlauf von Fidji liefert nun interessante Daten:
Der Pegelanstieg seit dem Jahr 1993 berechnet sich zu lediglich 2,4 mm / pa
Der Pegelwert im Juni dieses Jahres war genau so (niedrig) wie im Jahr 1993 zu Beginn der Messreihe
Eine Pegeländerung von (angeblichen – schlimmen) 15 cm sagt bei der Pegelspanne selbst über diesen Zeitraum gesehen überhaupt nichts aus
Nicht einmal ein steigender Trendkanal lässt sich einzeichnen
Die gleiche Auswertung für den Maximalpegel, der sicher die wirkliche Vulnerabilitätsbelastung kennzeichnet, sieht wie folgt aus:

Bild 6 Fidji, Pegelverlauf-Maximalwerte von 1993 – 6.2017, ergänzt um die Regressionsgerade und Endwertniveau. Vom Autor aus den Daten erstellt. Datenquelle: Australien Government Pacific Sea Level Monitoring Project


Daten des Maximalwertverlaufes aus Bild 6:
Pegelanstieg seit dem Jahr 1993 3,8 mm / pa
-Zwar weist die Regressionsgerade eine Pegelzunahme aus, es ist jedoch kein zunehmender Pegel-Trendkanal erkennbar

Ohne Trend beim Pegelanstieg auch keine Pegelbedrohung

Bei diesem niedrigen Pegelanstieg und aktuellen Pegelwert käme kaum jemand auf die Idee, der Regierung von Fidji ihr penetrant berichtetes (angeblich westlich-CO2-bedingtes) Pegel-Bedrohungsszenario abzunehmen. Und es stellt sich die Frage, warum der mit vielen Milliarden EUR GEZ-Zwangsgebühren finanzierte Staatsfunk so wichtige – aktuelle und bessere – Daten den Untertanen verheimlicht.

Die NOAA-Daten von Fidji repräsentieren diese Pazifikgegend nicht

In der BR-Info steht konkret, ab 1993. Damit ist die bisherige Ableitung sachgerecht durchgeführt und die Daten aus Australien die aktuell richtigen. Doch auch zu der Fragestellung des langfristigen Verlaufs in diesem Pazifikgebiet hat der Autor schon öfters berichtet und in einem dieses Thema bereits behandelt [4]. Daraus die wichtige Information:
Aus irgend einem Grund weist fast nur der Pegel von Fidji in diesem Pazifikbereich einen größeren Pegelanstieg aus. Die überwiegende Anzahl (brauchbarer) Langfrist-Pegelverläufe zeigt diesen Anstieg nicht.
Extrem erkennt man es am Vergleich der Verläufe von Fidji mit Kiribati (Bild 7).

Bild 7 [4] Pegeldaten von Fidschi und Kiribati mit linearen Regressionsgeraden. Grafik vom Autor anhand der PSMSL Pegeldaten erstellt

Dass Fiji „untergeht“, könnte eher an einem Datenproblem, als an westlichem CO2 liegen

Dass dies auch großräumig gilt, sieht man bei der nächsten langfrist-Pegelverlaufsdarstellung. Seit 1966 (davor gibt es keine verwertbaren Pegeldaten) gibt es keinen kontinuierlich-alarmistischen Pegelanstieg. Der (restliche) Anstieg bei Fidji ist ein Einzelfall und es wäre eher zu untersuchen, ob es Messfehler, oder sonstige (damalige) Probleme mit der Station waren.
Auf jeden Fall lässt sich zeigen, dass auch für Fidji keine konkrete Untergangsgefahr messbar ist. So eine solche gemeldet wird, stammt sie (wie üblich) aus Computersimulationen und nicht aus der wahren Natur.

Die aktuellen Pegelverläufe vom Pacific Sea Level Monitoring Project

Eine gute Methode um zu prüfen, wie die Pegelverhältnisse in einem Seengebiet wirklich „aussehen“ hat es sich bewährt, die (Pegelverläufe) aus der Umgebung auf einen geeigneten Endwert zu normieren und einfach übereinander zu legen. Man erkennt dann ohne viel Rechnerei sofort den wirklichen Zustand, und vor allem die enormen Variabilitäten, welche selbst bei Zeitspannen von 30 Jahren keine wirklichen Trendaussagen erlauben – und zeigt, dass Aussagen von Einheimischen mit ihren teils erschütternden Erlebnisberichten [8] für die Bewertung eines Pegelverhaltens überhaupt keinen Sinn ergeben.
Der Autor hat es vor einiger Zeit (mit den damaligen PSMSL-Daten) durchgeführt [4] (Bild 8):

Bild 8 [4] Pegeldaten-Mittelwerte des Pazifikbereiches um Fidi beginnen mit dem Jahr 1966 bis 2015 (ohne Normierung). Grafik vom Autor anhand der PSMSL Pegeldaten erstellt

Und es nun zur Sicherheit mit den aktuellen Daten von der Homepage der Australischen Behörde wiederholt. Diesmal mit den Verläufen der Maximalpegel, welche ja die Überflutungen verursachen.

Bild 9 Maximal-Pegeldaten Pazifikatolle im Gesamtraum Pazifik um Fiji, beginnend mit dem Jahr 1992 bis 6.2017. Alle Daten auf den Endwert Fidji (rot) normiert. Grafik vom Autor anhand der [4] Australien Government Pacific Sea Level Monitoring Project-Daten erstellt

Fazit
Beide Pegel-Verlaufsbilder zeigen eine hohe, aber keinesfalls zunehmende Pegelspanne. Es kann damit nicht stimmen, dass die Überflutungen bedingt durch einen Klimawandel zugenommen haben. Ein Trendkanal mit stetiger Pegelhöhen-Zunahme – wie es immer berichtet wird – ist ebenfalls nicht erkennbar
Stark erinnert das Ganze den Autor an bereits früher bereits öfter Beschriebenes. Immer, wenn man „untergehenden Inseln“ nachrecherchiert, findet man die Inseln, aber keinen (Klimawandel-bedingten) Untergang:
EIKE 13.08.2017: Manila versinkt durch Wasserentnahme im austrocknenden Untergrund. Der (reiche) Westen mit seinem CO2 soll daran schuld sein – und zahlen
EIKE 08.08.2017: Meerespegelanstieg: Europa kann nicht alle (vor Klimawandel-Desinformation) schützen T2 (2)
EIKE 06.06.2017: [7] Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 1: Pegelinformationen
EIKE 17.07.2016: Wie man den Meerespegel-Verlauf in die richtige Richtung dreht
EIKE 14.05.2016: Schon fünf Salomonen-Inseln sind durch den Klimawandel versunken – obwohl der Pegel dort nicht gestiegen ist
EIKE 14.12.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 3 Die Marshall-Inselgruppe – (kein) Beispiel für einen Untergang

Nicht nur der Bayerische Rundfunk informiert seine Untertanen tendenziell, natürlich auch die Propagandaseite der Klimaberaterin

Früher gab es einen ganz dämlichen Witz: „Warum werden Kühe nicht gescheiter? Weil sie bei den Bauern wohnen“. Das stimmt heutzutage überhaupt nicht mehr, weil es die ländlichen Zwergschulen – welche eigentlich Notschulen waren – nicht mehr gibt und man auch auf dem Landwohnend ins Gymnasium gehen kann – und vor allem das Geld dazu hat.
Warum erwähn der Autor so einen Schwachsinn? Weil er Parallelen bei der Beratung unserer Politikkaste sieht. Wie sollen unsere Politiker informierter werden, wenn sie Berater*innen wie Herrn Schelnhuber [11] und Frau C. Kemfert haben, die zu einem wesentlichen Teil über diesen Weg eigene Politik machen wollen und an eine neutrale Beratung gar nicht denken?
KLIMARETTER.INFO 04. November 2017: [9] Auf ein Talanoa mit dem Klimakiller
Nazhat Shameem ist Chefverhandlerin beim Klimagipfel in Bonn für ihr Heimatland Fidschi, das den Gipfel offiziell ausrichtet. Sie ist entschlossen, den Geist der Fidschi-Inseln ins kalte Bonn zu bringen, und weiß auch schon, wie sie mit Kohleländern und mit den USA umgehen will.
Eine Herzensangelegenheit ist für sie der Gender Action Plan, der auf dem Gipfel verabschiedet werden soll. Es geht vor allem darum, den Frauenanteil in den Klimaverhandlungen zu erhöhen. Im vergangenen Jahr waren nicht einmal 20 Prozent der Delegationsmitglieder Frauen.
Die Propagandaseite der Beraterin für Energie und Klima weiß, was unseren Politikern an Information fehlt und vor allem, welche sie nicht erfahren dürfen.

Wie kommen „Wissenschaftler“ überhaupt darauf, dass sich der Meeresspiegel nicht (mehr) verändern darf

Alleine, wenn man die Rekonstruktion des Pegelverlaufs bei den Malediven betrachtet, sieht man, dass der Meerespegel auch in historischen Zeiträumen größeren – natürlichen – Schwankungen unterworfen war – und es bestimmt auch weiter sein wird.

Bild 10 [10] Pegelverlauf der Malediven über die letzten 5000 Jahre

Die aktuelle Diskussion um wenige Millimeter oder auch Zentimeter in kurzen Zeiträumen kann das Thema überhaupt nicht erklären, geschweige lösen. Und die vollkommen ungeeigneten Klimasimulationen können es schon gar nicht.
Nachtrag
Nach Absendung dieses Artikels zum Einpflegen erschien einer zum gleichen Thema auf ACHGUT. Er bestätigt die Aussagen des Autors und ist als Ergänzung zum Thema unbedingt lesenswert.
Achgut.com, 05.11.2017, Dirk Maxeiner: Der Sonntagsfahrer: Schnorchelkurs für Barbara Hendricks
… Möglicherweise hängt die Aufregung um das Abtauchen der Südsee also gar nicht mit der Südsee zusammen, sondern mit der Klimakonferenz. Die Tage und Wochen vor einer solchen Veranstaltung sind stets von anschwellendem Alarm-Pegel gekennzeichnet, der aus einer Schwemme von düsteren Studien besteht, die von garantiert unabhängigen Wissenschaftlern rein zufällig so termingerecht gebacken werden, wie die Brötchen fürs Frühstückbüffet im Bonner Hilton. „Der größte Weltklimagipfel aller Zeiten“ (FAZ), kurz  GröWaz, sichert eindrucksvoll die Stellung Deutschlands als führende Exportnation von Weltuntergangs-Szenarien.
Beim Untergang der Südsee handelt es sich gewissermaßen um ein in unregelmässigen Abständen wiederkehrendes Phänomen, so ähnlich wie die warme Meeresströmung El Niño („Das Christkind“). Während El Niño die Menschheit meist so um Weihnachten heimsucht, gehen die Südsee-Inseln stets vor Klimakonferenzen unter, tauchen dann aber wieder auf.  Vor der Klimakonferenz in Doha 2012 und der Klimakonferenz in Lima 2014 versanken sie im deutschen Medienwald bereits in gleichlautenden Worten, etwa auf Focus Online („Massenmigration wegen steigenden Meeresspiegels“) und  ZEIT ONLINE ( „Vor dem Untergang“). Zwischenzeitlich erhoben sie sich dann wieder aus den Fluten, auch dieses Mal müssen die Südseeinseln wieder auftauchen, um dann pünktlich 2018 zur nächsten Kilmakonferenz im polnischen Kattowitz wieder untergehen zu können …

Quellen
[1] Bayerischer Rundfunk Stand: 03.11.2017: Hintergrund Klimawandel UN-Klimakonferenz 2017 Klimagipfel COP 23 tagt ab Montag in Bonn
[2] EIKE 03.11.2017: Das Wochenende, an dem die Welt (wieder) begann unterzugehen
[3] Australien Government Pacific Sea Level Monitoring Project Monthly Sea Level and Meteorological Statistics
[4] EIKE 20.12.2016: Der Klimawandel wird bildlich gesprochen immer schöner, die Daten darüber nicht
[5] EIKE 13. Juli 2017: Wie viele Unterschriften zum Klimavertrag wurden mit Geldversprechungen gekauft?
[6] EIKE 27. Juli 2017: G20 Klimafakten ohne Hysterie betrachtet Teil 2 (4): Die Meerespegel steigen und steigen …(aber keinesfalls unnatürlich)
[7] EIKE 06.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 1: Pegelinformationen
[8] EIKE 10.05.2017: Die Volkshochschule Hannover und ihre Ausstellung: Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel
[9] KLIMARETTER.INFO 04. November 2017: Auf ein Talanoa mit dem Klimakiller
[10] Nils-Axel Mörner: SETTING THE FRAMES OF EXPECTED FUTURE SEA LEVEL CHANGES BY EXPLORING PAST GEOLOGICAL SEA LEVEL RECORDS
[11] EIKE 20. Oktober 2017: „Kippt unser Klima ?“ bei Maischberger/ARD am 10. Oktober 2017: Eine kleine Nachlese über großen Unsinn, sachliche Fehler und wenig Richtiges