Der Winter zeigt der Klima­erwärmung die kalte Schulter- Abküh­lung seit 30 Jahren

Der Deutsche Wetterdienst hat den letzten Winter nun wie folgt in sein Archiv eingereiht: Dezember 2016 +2,2°C Januar2017 -2,2°C Februar 2017 +2,9°C, Winter 2017: +1,0°C. Der jetzt beginnende Winter wird beim DWD dann als Winter 2018 geführt.
Zunächst ein Rückblick über einen längeren Zeitraum in Deutschland.

Grafik 1: Auch ohne die polynome Trendlinie sieht man den Temperaturverlauf recht gut. Wie bei allen Monaten zeigt auch die Jahreszeit Winter das Absinken der Temperaturen in ein Kältetal hinein, das kurz vor der Jahrhundertmitte seinen Tiefpunkt erreichte. Anschließend ein erneuter Anstieg auf das heutige höhere Niveau.


Dabei täuscht jede Trendlinie eine Gleichmäßigkeit vor, die so nicht gegeben ist. Das jüngste Plateau wurde durch einen Temperatursprung in den Jahren 1985 bis 1990 erreicht, wobei 10 Jahre davor der Sprung durch einen Ausreißer bereits angedeutet wurde. Wir stellen uns nun die Frage: Wie haben sich die Wintertemperaturen seit dem Erreichen des jüngsten Wärmeplateaus entwickelt?
Die letzten 30 Winter
Sie beginnen mit dem Winter 1987/88 und enden mit 2016/17. Verkürzt schreibt man auch nur Winter 1988 bis 2017. Die Betrachtungseinheit 30 Jahre nehmen wir deswegen, weil 30 Jahre eine Klimaeinheit sind.

Grafik 2: Innerhalb des letzten Wärmeplateaus, also innerhalb der letzten 30 Jahre, zeigt der Winter in Deutschland eine leichte Tendenz zur Abkühlung. Abkühlung ist das Gegenteil von Erwärmung.


Nun wissen wir aber, dass die Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes zumeist dort stehen, wo die Menschen leben und arbeiten. Und just an diesen Orten trägt der Mensch Zusatzwärme in das Wettergeschehen ein, welche von den Thermometern miterfasst werden. Auch ist der Winterdienst immer besser organisiert und ein Neuschnee schnell weggeräumt, weggefahren oder weggesalzen. Im Kopf des Bürgers bleibt dann ein schneearmer Winter haften und in die Wohn- und Aufenthaltsräume der Menschen dringt die Winterkälte eh nicht vor. Das mag einer der Gründe sein, warum die Klimalüge über die Jahreszeit Winter von den Deutschen nicht als Lüge erkannt wird. Und nach Beweisgrafiken wird eh nie gefragt.
Der Winter außerhalt der Städte und Ansiedlungen.
Wie sieht der Winter in Deutschland nun in der freien Fläche, das sind immerhin gute 85% der Gesamtfläche unseres Staates aus? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir Wetterstationen in kleinen Ansiedlungen betrachten. Wir nennen sie wärmeinselarme Stationen.
Wärmeinselarme Stationen
Beginnen wollen wir mit 30 Jahren Winter in Amtsberg-Dittersdorf am Fuße des Erzgebirges.

Grafik 3: Die Trendlinie ist viel stärker negativ als bei den mehr oder weniger stark wärmeinselbehafteten DWD-Stationen in Grafik 2. Es wurde richtig kälter im Erzgebirge während der letzten 30 Jahre.


Grafik 4: In dem kleinen Ort Neugersdorf im Landkreis Görlitz in der Oberlausitz wurden die Winter während der letzten 30 Jahre deutlich kälter.


Interessant dürfte für die Leser auch die Vorzeigestation des Deutschen Wetterdienstes sein, der Hohenpeißenberg im Alpenvorland, 45 km nördlich der Zugspitze gelegen.

Grafik 5: Die Trendlinie der Winter der Klimastation Hohenpeißenberg ist nicht ganz so fallend wie in Amtsberg, aber immer noch deutlicher fallend als bei der Grafik 2 von DWD-Deutschland. Der letzte Winter war im Süden relativ mild. Das zeigt auch die nächste Grafik


Deutschlands höchster Berg
Die Zugspitze mit 2962 m hat ab November wegen der Kälte im tiefen Minusbereich kaum mehr Besucher, so dass die menschengemachte Zusatzerwärmung durch die massenhaften Touristenströme wegfällt. Im Winter ist die Zugspitze eine wärmeinselarme Wetterstation. Und die Wetterhütte beim DWD-Gebäude stand vor 30 Jahren auch schon genauso dort wie heute und geheizt wurde wohl auch im gleichen Umfang. Damit sind die Messwerte ab November vergleichbar.

Grafik 6: Der letzte Winter war auf der Zugspitze sogar wärmer als der Winter 1988. Trotzdem ist die Trendlinie deutlich fallend. Es wird kälter auf Deutschlands höchstem Berg.


Winter in Westdeutschland

Grafik 7: Winter in drei sehr unterschiedlichen Regionen Westdeutschlands. Während an der stark wärmeinselbelasteten Station Frankfurt/Main (Flughafenausbau, massive Verkehrszunahme) die winterliche Abkühlung ausblieb, wurden die Winter im milden Rheinland (Düsseldorf) und in der feucht-kühlen Eifel merklich kälter.


Diese Falschaussage muss endlich entlarvt werden:
Am ersten April des Jahres 2000, also vor fast 2 Jahrzehnten, war bei SPIEGEL ONLINE folgende Meldung zu lesen: „…Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie…“ Und weiter: „Durch den Einfluss des Menschen werden die Temperaturen bei uns mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent noch weiter steigen“.
Wir fordern die Leser auf, selbst aktiv zu werden und bei Ihrer Heimatwetterwarte die Daten der letzten 30 zu verlangen. Unter „Wetterkontor“ sind die Winterdaten ausgewählter Stationen seit 1990 sogar frei verfügbar.
Ist Deutschland eine Ausnahme bei der Jahreszeit Winter?
Antwort: Nein. Auch in anderen Regionen kühlten sich die Winter in den vergangenen Jahrzehnten ab, oder die Temperaturen blieben gleich. Dale-Enterprise liegt gute 150 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Washington und zeigt eine ähnliche Winterabkühlung in den letzten 30 Jahren wie die meisten deutschen Stationen. Lediglich das boomende Washington erwärmte sich WI- bedingt. Obwohl sich die Einzeljahre deutlich von den deutschen Stationen unterscheiden, -der letzte Winter war warm in Virginia -, ist die Trendlinie fallend. Wie es weitergeht weiß niemand, da CO2 wohl wirkungslos ist. Und solange die Station am selben Fleck auf dem Gelände der dortigen isoliert stehenden Farm verbleibt, kann man auch zukünftig diese Station für vergleichende Beobachtungen heranziehen. Mit dem letzten Satz hat Mojib Latif schon Recht. Unter dem Einfluss des Menschen steigen die Temperaturen. Aber eben nicht unter dem Einfluss von Kohlendioxid, sondern unter dem Einfluss des Wärmeinseleffektes der Städte und Gemeinden.

Grafik 8: Ländliche Winter- Abkühlung in Virginia/USA, städtische, wärmeinselbedingte Erwärmung in Washington.


In Zentralengland kühlte sich der Winter während der vergangenen 30 Jahre geringfügig ab; Ähnliches zeigt sich auch in Sapporo/Nordjapan sowie in Östersund/Mittelschweden, und in Oimjakon/Ostsibirien stagnieren die Wintertemperaturen seit 40 Jahren:



Grafiken 9 bis 12: Auch in England, Nordjapan, Mittelschweden und in Ostsibirien blieb die Winter-Erwärmung aus.


Kurz zum Sommer: Natürlich gehen wir darauf im Sommer ein. Aber hier nur vorneweg:

Grafik 13 zeigt, dass sich während der vergangenen 30 Jahre die Winter- und Sommertemperaturen gegensätzlich verhielten, was ebenfalls gegen die CO2- Erwärmungstheorie und für die Tatsache spricht, dass geänderte Großwetterlagenhäufigkeiten sowie die sommerliche Sonnenscheindauer die dominierenden Einflussgrößen auf das Klimaverhalten der Jahreszeiten in Deutschland sind. All das bewirkt, dass die Wärmeinseleffekte im Sommer wesentlich wirksamer sind als im Winter. Mehr Sonne auf Beton hat zur Folge, dass auch nachts die Städte und Gemeinden nicht abkühlen. Die Frischluftschneisen sind bei den deutschen Städten eh schon zum großen Teil zugebaut.


Ergebnis: Die behauptete globale Erwärmung der Erde mittels Kohlendioxid ist eine wissenschaftliche Irrlehre. Der Mensch wirkt am Klima jedoch mit durch die ständige Vergrößerung der Wärmeinseln, in denen auch die Messstationen stehen. Im Grunde handelt um eine Verwechslung der anthropogenen Ursachen.
Im Winter sind trotz Heizungen die Wärmeinseleffekte nicht so hoch wie im Sommer. Die deutschen Stationen zeigen seit 30 Jahren eine leichte Winterabkühlung. Besonders in der freien Fläche, also auch in den Wäldern werden die Winter wieder kälter. Dieser vom Deutschen Wetterdienst ermittelte Tatbestand wird ignoriert und das Gegenteil behauptet. Für die Deutschen ist diese Wintererwärmungslüge plausibel, da die Menschen nicht mehr in den kalten Wohnungen der Nachkriegszeit leben.
Es wird Zeit, dass endlich wieder Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des menschlichen Handelns gestellt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz. Wer will, dass auch Großstädte im Winter wieder kälter werden, der braucht nur weniger zu heizen, die Städte verkleinern und eine Abschaffung des Winterdienstes verlangen, damit der Schnee wieder liegen bleibt.
Tricks der Erwärmungsfraktion:
Hier sollen zum Schluss noch ein paar Tricks erklärt sein wie die Medien und selbst ernannten Klimaexperten die kälter werdenden Winter den Deutschen verheimlichen.
-Bei den Falschmeldungen über angeblich wärmer werdende Winter in der Gegenwart werden niemals Temperaturgrafiken gezeigt, auch keine aus den viel wärmeren Städten.
-Falls doch Grafiken gezeigt werden, dann werden nur Grafiken der CO2-Konzentrationszunahme gezeigt, aber keine Temperaturgrafiken.
-Falls doch Temperatur-Grafiken, dann lässt man die Trendlinien im Kältetal vor 1970 beginnen und verschweigt zudem den wachsenden Wärmeinseleffekt, denn Deutschland von damals ist ohne WI-Korrektur mit heute nicht vergleichbar. Der grüne BaWü-Umweltminister Untersteller nimmt stets das kalte 1931 als direktes Vergleichsjahr.
– Die Medien berichten isolierte Schreckensmeldungen, die entweder falsch, nicht überprüfbar oder auch durch andere Ursachen bedingt sein könnten wie: Permafrostboden taut auf, Eisbären sterben aus oder die Gletscherschmelze in den Alpen und auf Grönland. Ja, die Gletscher zogen sich in den vergangenen Jahrzehnten zurück, weil die sommerliche Sonnenscheindauer zunahm und die Luftverschmutzung ihre Albedo verringerte. Allerdings erreichte der Rückzug bei weitem nicht das Ausmaß der Wärmeperioden von vor 7.000, 2.000 und 1.000 Jahren, als es teils wärmer als heuer war und die Waldgrenze höher lag, wovon eingeschlossene Baumstämme im tauenden Gletschereis zeugen.
-Angeblich sind die Inuit (Eskimos) in ihrer Existenz bedroht durch die Wintererwärmung, die es natürlich auch im Norden überhaupt nicht gibt. Vorübergehend wärmer wurden in der Arktis besonders die Sommer, was auf die erhöhte Sonnenaktivität des späten 20. Jahrhunderts zurückzuführen ist und nun endet- im Sommer 2017 hatte das Arktiseis eine deutlich größere Ausdehnung, als in den Vorjahren.
-Angeblich blühen die Apfelbäume immer früher, in einer NABU-Zeitschrift wurde für die Zukunft gar der Februar prophezeit. Fakt: Im Ostalbkreis blühen die Apfelbäume in der freien Fläche, also außerhalb der Ortschaften erst ab Anfang Mai. Oft warten sie die Eisheiligen ab. In den größeren Gemeinden und Städten ist die Erstblüte oft schon Ende April.
Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher
Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher




Nachdenk­liches zum Thema Klima: Es ist schwierig, nicht skeptisch zu sein

William „Will“ Happer ist ein amerikanischer Physiker, der sich in den Fachbereichen Kernphysik, Optik und Spektroskopie spezialisiert hat. Er ist der Cyrus Fogg Brackett Professor of Physics, Emeritus an der Princeton University und war lange Mitglied des Berater-Gremiums JASON, wo er führend war bei der Entwicklung angewandter Optik. Von 1991 bis 1993 war er Direktor des Wissenschaftsbüros im Energieministerium unter der George HW. Bush-Regierung. Happer erfand das Sodium Guide Star, welches heute Bestandteil der meisten Teleskope ist.

Dr. Happer wurde wegen seiner Forschungen im Bereich Kernphysik eingeladen, ein Thema, welches auch für die anderen sehr liberalen Professoren im Fachbereich Chemie und Biochemie akzeptabel sein würde. Was diese aber nicht wussten war, dass man Happer erlaubt hatte, zu einem Thema seiner Wahl zu sprechen, und da wählte er das Thema Klimawandel.

Happer begann mit den Worten, dass wir alle darin übereinstimmen, dass sich das Klima wandelt. Das hat es von Anbeginn der Zeit getan, und das wird es auch weiterhin tun. Er erwähnte auch, dass niemand sagen könne, welches die „mittlere Temperatur“ sei, weil es keine mittlere Welttemperatur gibt. Die Temperatur auf Höhe des Meeresspiegels unterscheidet sich erheblich von der Temperatur auf einem nahe gelegenen, 1000 m hohen Berg.

Happer räumte ein, dass er selbst während der achtziger Jahre die Auswirkungen erhöhter CO2-Niveaus erheblich überschätzt hatte. Er sagte, dass die Hysterie bzgl. Klimawandel von Computermodellen verursacht ist, nicht von Beobachtungen. Er wies darauf hin, dass die Modellvorhersagen nicht einmal annähernd die Beobachtungen spiegelten. Die Computer hatten eine Erwärmung um 0,2°C während des vorigen Jahrzehnts prophezeit, der tatsächliche Anstieg betrug aber nur 0,05°C. Er zeigte eine Folie mit dem Vergleich der von den Modellen prophezeiten mit der tatsächlich gemessenen Temperatur (Folie 1):

Der Professor glaubt, dass Kohlendioxid in geringem Ausmaß zum Klimawandel beiträgt. Tatsächlich aber befand sich die Erde seit Jahrmillionen in einer Hungersnot bzgl. CO2. In prähistorischen Zeiten hatte der CO2-Anteil 1000 bis 2000 ppm betragen, heute sind es nur noch etwas über 400 ppm. Man könnte diesen Anteil verdoppeln, ohne das irgendetwas geschehen würde. Happer wies darauf hin, dass in diesem Raum, wo sich alle befanden, der CO2-Gehalt mindestens 2000 ppm betragen würde. Das von uns ausgeatmete CO2 macht 40.000 ppm aus. Jeder von uns atmet täglich zwei Pfund CO2 aus. Der einzige messbare Effekt des gestiegenen CO2-Niveaus ist eine zunehmende Ergrünung des Planeten (Folie 2:

Happer erklärte weiter, dass Wasserdampf der allergrößte Hauptbestandteil von Treibhausgasen ist, und wie die Moleküle der verschiedenen Treibhausgase reagieren. Dieser Teil seiner Ausführungen ging ein wenig über mein Verständnis hinaus, was aber nicht für die Studenten im Raum galt. Er fuhr fort mit der Erklärung, wie die atmosphärische Zirkulation Wärme vom Äquator zu den Polen transportiert.

Wir haben viel gehört bzgl. der Versauerung der Ozeane infolge zunehmenden CO2. Happer jedoch erklärte (wie auch Willie Soon bei der IMPROV-Debatte), falls CO2 wirklich die Ursache für Versauerung wäre, müsste die Erwärmung an der Oberfläche stattfinden, was jedoch nicht der Fall ist. Die Erwärmung und Versauerung findet tief im Ozean statt. Der Behauptung zufolge ist eine Zunahme der Versauerung um 1pH eine Katastrophe, aber Happer wies darauf hin, dass es an der Ozeanoberfläche täglich zu Variationen zwischen 2 und 4pH kommt (siehe Folien 3 und 4):



Dann sprach Happer den steigenden Meeresspiegel an. Er zeigte diverse Folien, denen zufolge der Meeresspiegel gegenwärtig nicht schneller steigt als in der Vergangenheit (Folie 5):

Während der folgenden Frage- und Antwortstunde dankte ein Student dem Professor mit den Worten, dass er seine Ausführungen überzeugend mit Daten belegt habe. Er fragte dann, warum so viele Wissenschaftler andere Standpunkte vertreten. Darauf präsentierte Happer zahlreiche Beispiele eines Konsens‘ unter Wissenschaftlern, die anderer Ansicht als Wissenschaftler waren, deren Standpunkte sich aber später als richtig erwiesen haben (Folie 6):

Ein anderer Student führte an, dass Happer es versäumt habe, die Auswirkungen zunehmenden Wasserdampfes in der Atmosphäre zu berücksichtigen. Happer erwiderte, dass die Daten keinerlei Zunahme zeigten. Noch ein anderer Student glaubte nicht, dass Happers Vortrag wissenschaftlich haltbar sei. Ihm zufolge habe Happer Berge von Daten ignoriert, die ihm widersprachen. Ich fragte mich, über welche Berge von Daten dieser Student eigentlich sprach. Da die Behauptung lautet, dass ein gestiegener CO2-Gehalt Erwärmung verursacht, jedoch während der letzten 20 Jahre gar keine signifikante Erwärmung festgestellt worden war – welche Berge von Daten widersprechen dem? Viele Studenten jedoch begrüßten den Vortrag und waren davon überzeugt, dass er wissenschaftlich valide war, und einer begrüßte ausdrücklich, dass in dem Vortrag Satellitendaten vorgestellt worden sind.

Ein Mann, der sich selbst als Lehrer der Naturwissenschaften bezeichnete, sagte, dass er hinaus in den Flur gehen würde, um die logischen Trugschlüsse im Vortrag des Professors zu diskutieren. Ich ging auch hinaus und hörte eine Weile zu. Aber alles, was sie sagten war, dass Happer eine Meinung geäußert hatte, welche den Daten widersprach, und dass er keine Beispiele angeführt habe.

Viele Monate zuvor, als die American Freedom Alliance Dr. Willie Soon in Los Angeles zu Wort kommen ließ, haben Dr. Soon, Dr. James Enstrom und ich selbst einen Tag in der UCLA zugebracht mit dem Versuch, einige Professoren im Fachbereich Klima dazu zu bringen, mit Dr. Soon zu sprechen, aber keiner wollte das tun (siehe hier und hier).

Angesichts des überwältigenden Interesses am Seminar von Dr. Happer sind der Fachbereich Chemie und Biochemie, aber auch viele andere Fachbereiche, höchst alarmiert. Sie wollten wissen, wie es dazu kommen konnte. Wer ist verantwortlich dafür, einem Skeptiker erlaubt zu haben zu sprechen? Es darf keine Studenten geben, die dem Klimawandel-Narrativ widersprechen. Meine Erfahrung dagegen ist, dass wenn einem gesagt wird, nicht auf abweichende Meinungen zu hören, man genau das tun sollte. Die Wahrheit widersteht immer forschenden Blicken.

Es ist schwierig, nicht skeptisch zu sein hinsichtlich der Behauptungen der Klimaalarmisten, wenn diese es stur ablehnen, in eine Diskussion mit einem Kollegen einzutreten, welcher ihre Schlussfolgerungen in Frage stellt.

Link: https://wattsupwiththat.com/2017/12/01/some-thoughts-on-climate-difficult-not-to-be-skeptical/
Hinweis: Beim Anklicken des Originals findet sich auch eine Kurzbiographie der Autorin (!) Michael Greer
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Das Heartland Institute verweist auf ein vollständiges Dokument von Happer (PDF, 41 Seiten, Link siehe unten) und schreibt dazu als Kurzübersicht:

Angesehener Physiker spricht über Klima

The Heartland Institute

In einem Interview, durchgeführt von www.TheBestSchools.org, sprach Prof. William Happer die bedeutenden Probleme mit den Behauptungen an, denen zufolge menschliche Aktivitäten einen katastrophalen Klimawandel verursachen. Happer zufolge ist ein steigender CO2-Gehalt in der Atmosphäre von großem Nutzen für Menschen, Tiere und Pflanzen, und nicht eine Katstrophe.

Happer hat niemals auch nur einen Cent für Vorträge zu seinen Standpunkten bzgl. Klimawissenschaft angenommen. Im Gegenteil, Happer verweist darauf, dass die meisten so genannten „Klima-Experten“ gewaltige finanzielle Interessen haben hinsichtlich ihrer alarmierenden Projektionen als Ergebnis ihrer Forschungen. Hinsichtlich deren Objektivität zitiert Happer James Madison in „Federalist X“: „Niemand darf ein Richter in eigener Sache sein, weil seine Interessen auf jeden Fall sein Urteil beeinflussen werden und – nicht unmöglich – seine Integrität korrumpieren. Aus dem gleichen Grund, aber noch gravierender, ist eine Körperschaft [a body of men] grundsätzlich nicht dazu geeignet, gleichzeitig sowohl Richter als auch Partei zu sein“.

Happer weist darauf hin, dass globale Erwärmung UND globale Abkühlung gut belegte Tatsachen sind. „Fast immer erwärmt sich die Erde oder kühlt sich ab. Seit dem Jahr 1800 hat sich die Erde um etwa 1°C erwärmt, wobei der größte Anteil an dieser Erwärmung vor einer stärkeren Zunahme des CO2-Gehaltes aufgetreten war. Es gab eine ziemlich substantielle Abkühlung von 1940 bis 1975. Fast keine Erwärmung mehr gab es während der letzten 20 Jahre, obwohl der CO2-Gehalt während dieser Zeit rapide gestiegen ist. Den gleichen Wechsel zwischen Erwärmung und Abkühlung gab es in der geologischem Historie der Erde unablässig“.

Happer führt aus, dass der größte Teil der Erwärmung natürlichen Ursachen geschuldet ist, während Klimamodelle trotz stetiger Verbesserungen das Klima immer schlechter abbilden. Für Happer ist entscheidend für jedwede wissenschaftliche Theorie die Poperianische [?] Falsifizierbarkeit oder Überprüfbarkeit. Hinsichtlich dieses Standards stellt Happer fest: „Die meisten Establishment-Klimamodelle sind wissenschaftlich falsifiziert, weil sie viel mehr Erwärmung prophezeien als tatsächlich beobachtet. Und es gibt Dutzende Studien in führenden wissenschaftlichen Journalen, die den gleichen Standpunkt zum Inhalt hatten“.

Quelle: The Best Schools (PDF, 41 Seiten), Heartland
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Unaufrichtig­keit und Heuchelei grassierten bei den Bonner Klima­gesprächen

Die Teilnehmer, darunter einige Gouverneure und Bürgermeister von einigen Blue Cities mokierten sich über Präsident Donald Trump, weil dieser die USA aus dem Pariser Klima-Abkommen zurückgezogen hatte, und äußerten, dass seine Maßnahme Bemühungen zuwiderläuft, den Klimawandel zum Halten zu bringen – als ob Menschen wirklich den Wechsel der Jahreszeiten, Temperaturänderungen und Extremwetter aufhalten oder verhindern könnten. Wir können aber mit Sicherheit auf die Heuchelei der Unterhändler zeigen: Obwohl die USA keine Partei mehr sind in dem Abkommen, reduzieren sie ihre Treibhausgas-Emissionen schneller als jede andere Nation, während die Wirtschaft wächst und der Energieverbrauch zunimmt. Dieses Beispiel zeigt, dass es technologische Innovationen und Effizienz sind, welche den Energieverbrauch verbessern, und nicht Worte auf Papier.

Ein vom UN-Umweltprogramm UNEP vor den Bonner Gesprächen veröffentlichter Report kommt zu dem Ergebnis, dass selbst wenn jedes Land zu seinen in Paris eingegangenen Verpflichtungen steht bzgl. der Reduktion von Emissionen die Temperatur bis zum Jahr 2100 immer noch um 3 Grad steigen wird, was essentiell zum Untergang des Planeten führen würde, falls man denn so tut, als ob man den 2015 aufgestellten Behauptungen glaubt, wonach schon ein Anstieg von 2 Grad in eine Katastrophe führen würde.

Mit diesem UNEP-Bericht im Hintergrund verfolgten die Unterhändler in Bonn zwei Ziele: Pläne zu entwickeln, um den Ländern Anreize zu bieten, ihre Emissionen noch unter die Grenzen von Paris zu drücken sowie Leitlinien zu entwickeln, wie man die Emissionen eines jeden Landes messen und überwachen kann. Zu keinem der beiden Ziele gab es irgendwelche Fortschritte. Stattdessen wurden alle soliden Beschlüsse auf die nächste Vergnügungsreise nach Katowice in Polen 2018 vertagt.

Falls man dem UNEP-Bericht wirklich glaubt, war das, was in Bonn geschah, mehr als nur unverantwortlich; es könnte tödlich sein. Für die Unterhändler ist der entscheidende Schritt, den Temperaturanstieg unter 2 Grad zu halten, der rapide Ausstieg aus der Kohle für die Energieerzeugung, und zwar ab sofort. Und doch sind derzeit den UN zufolge 273 Gigawatt Kohle-Kapazität rund um die Welt im Bau und weitere 570 Gigawatt in der Planung – was eine Zunahme der globalen Energieerzeugung mittels Kohle um 42% bedeutet.

27 Länder und ein paar US-Bundesstaaten verkündeten in Bonn die Bildung der „Powering Past Coal Alliance”, um traditionelle Kohlekraftwerke zu schließen und alle Investitionen in Kohle im In- und Ausland bis zum Jahr 2030 oder früher zu streichen. Und doch, falls man dem UNEP Glauben schenkt, liegt das Ziel 2030 zehn Jahre zu spät. Außerdem ist keine der 10 am meisten Kohle verbrauchenden Nationen in der Allianz, während viele Mitglieder überhaupt keine Kohle verbrauchen, so dass deren Mitgliedschaft rein symbolischer Natur ist. Die übrigen Mitglieder verbrauchen gegenwärtig nur wenig Kohle und befinden sich bereits auf dem Weg, diese ganz auslaufen zu lassen.

Während des Gipfels hat das Gastland Deutschland, welches lange Zeit führend beim Durchdrücken starker Klima-Abkommen gewesen ist, es standhaft abgelehnt, seinen Kohleverbrauch zur Stromerzeugung aufzugeben, welcher während der letzten Jahre zugenommen hat. Und Polen, wo die Klimakonferenz im nächsten Jahr stattfinden wird, ist Mitglied in einer Gruppe des früheren Ostblocks innerhalb der EU, welche zunehmend kurzfristig auf Kohle bzgl. der Elektrifizierung zurückgreifen und erst längerfristig deren Verbrauch drosseln will. Selbst in den Allianz-Mitgliedern Frankreich und UK hat der Kohleverbrauch während dieses Jahres zugenommen, musste doch Frankreich Kernkraftreaktoren stilllegen – welche Energie nach UK via Leitungen über den Ärmelkanal geliefert haben – wegen Wartung und Reparaturen. Dies führte dazu, dass Kohlekraftwerke in UK anstatt den Kohleverbrauch zurückzufahren diesen steigerten, um Strom für den Transport nach Frankreich zu erzeugen.

Die EU als Ganzes hat eingeräumt, dass das Erreichen der vom Paris-Abkommen geforderten Ziele bzgl. der Reduktion von Emissionen unwahrscheinlich ist, geschweige denn die vom UNEP gesetzten Schätzungen, die angeblich notwendig seien, um eine Klimakatastrophe zu verhindern.

In Abwandlung eines Zitates aus Macbeth von William Shakespeare lässt sich das Ergebnis von Bonn sowie aller Klimakonferenzen zuvor so ausdrücken: „Diese Nachrichten mussten eines Tages kommen … (Klima-Abkommen und der anthropogene Klimawandel selbst) ist eine Story, erzählt von … Idioten mit Lärm und Inbrunst und die nichts bedeutet“.

— H. Sterling Burnett
SOURCES: The Guardian The Independent Politico und Deutsche Welle
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Fliegen tötet zukünftige Menschen

In Deutschland ist dieser Trend erkennbar:
Klimaretter.Info 23. November 2017: Ethikrat soll Klimawandel thematisieren,
doch auch im angrenzenden Ausland zeigt sich diese Tendenz. Ein Beispiel dazu lieferte jüngst wieder ein Fernsehsender in der Schweiz, welche (beziehungsweise deren Regierung gemeinsam mit den Medien) anscheinend dabei ist, Deutschland an Klimahysterie überholen zu wollen.

Ein Amerikaner mit seinen Treibhausgasemissionen ist für den Tod oder das Leiden von ein bis zwei Menschen verantwortlich

Ein Ökonom und Philosoph, Dozent am Institut für Ethik und Menschenrechte der Universität Fribourg, erklärte in einem Interview die Ethikanforderungen durch den Klimawandel für Schweizer Bürger.
SRF, 21. Oktober 2017: [1] Fliegen tötet zukünftige Menschen
Wir Schweizer gehören zu den Vielfliegern. Und damit auch zu den Klimasündern. Der Schweizer Ethiker Dominic Roser fordert darum mehr Verzicht.
SRF: Erfüllt die Schweiz ihre moralischen Pflichten in Sachen Klimaschutz?
Dominic Roser: Leider nein. In den letzten zwei Jahrhunderten hat sich die Schweiz aus der Armut befreit und dabei viel zur Erderwärmung beigetragen. Andere Länder müssen der Armut erst noch entfliehen und können sich den Klimaschutz kaum leisten. Wir haben die Chance – und damit die Pflicht – mehr als andere etwas gegen den Klimawandel zu tun.

Durch unsere Flüge sterben Menschen zukünftiger Generationen

SRF: [1] … Ein einziger Urlaubsflug kann das Klima stärker aufheizen als ein Jahr lang Auto fahren und das Haus mit Erdöl heizen.
Vielleicht würden wir dann auch endlich einen Weg finden, emissionsfrei zu fliegen.
So schnell wird das nicht gehen. Bei der Mobilität auf dem Land kennen wir bereits klimafreundliche Lösungen, ebenso bei der Ernährung oder beim Heizen. Beim Fliegen aber ist eine emissionsfreie Lösung viel schwieriger. Doch ein einziger Urlaubsflug kann das Klima stärker aufheizen als ein Jahr lang Auto fahren und das Haus mit Erdöl heizen.
Fliegen Sie selbst denn nie in den Urlaub?
Ich bin kein besserer Mensch als andere. Ich möchte aber zumindest auf Ferienflüge verzichten, denn ich bin mir bewusst: Fliegen tötet.
Wie bitte?
Durch unsere Flüge sterben Menschen zukünftiger Generationen. Zugespitzt formuliert ist das Flugzeug, in dem ich sitze, wie eine Rakete, gerichtet auf zukünftige Menschen. Laut einer Schätzung ist ein Amerikaner mit seinen Treibhausgasemissionen für den Tod oder das Leiden von ein bis zwei Menschen verantwortlich.
… Das Flugzeug, in dem ich sitze, ist wie eine Rakete, gerichtet auf zukünftige Menschen.

beschränkte Motivation“ lässt sich auch mit Geld ausgleichen

Überspitzt kann man fast sagen: Seit der Scholastik nichts mehr dazugelernt. Mit vergleichbaren Argumentationen wird dargelegt, dass nur das Prinzip wichtig ist. Und „schwächelnde Gläubige“ – sofern sie das nötige Geld haben-, werden wie damals von der (Öko-)Kirche selbstverständlich weiterhin nicht alleine gelassen.
SRF: [1] …Ist das nicht Ablasshandel?
Nein. Die Top-Priorität ist, unsere Emissionen möglichst stark zu senken. Dabei ist es zweitrangig, ob wir sie via Kompensation oder via Verzicht auf den Flug senken. Man könnte sogar sagen: Wenn mir die Kompensation leichter fällt als der Flugverzicht, dann sollte ich auf Kompensation setzen und dafür doppelt kompensieren. So kann ich aus meiner beschränkten Motivation möglichst viel fürs Klima herausholen. Am besten ist es natürlich, zu kompensieren ohne zu fliegen.

Belege

Die im Artikel angegebene Quelle der Mortalitätsschätzung lässt sich finden. Verfasst hat sie ein Philosoph:
Philosophy Department University of Tennessee, John Nolt: [2] How Harmful Are the Average American’s Greenhouse Gas Emissions?
Hatte der (technisch ausgebildete) Autor früher so etwas wie Achtung vor Philosophen, die angeblich viel tiefer nachdenken als die oberflächlichen, technisch orientierten, verliert er diese Achtung immer konsequenter. Der Grund: Wirklich kritisches Denken findet sich (auch) dort nicht. Zum Beispiel übernimmt auch ein Philosoph kritiklos die Aussagen der IPCC-Bibeln.
John Nolt: [2] How Harmful Are the Average American’s Greenhouse Gas Emissions?
… The quantity of human suffering and death that these emissions produce is in itself morally significant. The IPCC has provided a rough estimate of some of the harm to present and future humans attributable to past, present and near-future anthropogenic greenhouse gas emissions: “climate change over the next century is likely to adversely affect hundreds of millions of people through increased coastal flooding, reductions in water supplies, increased malnutrition and increased health impacts.”Some of the secondary effects of global climate change seem not to be accounted for in this statement. These may include the violence likely to be spawned as refugees migrate inland from coastal areas, and people struggle for scarce food and water.
Von google übersetzt:
[2] … Die Menge an menschlichem Leid und Tod, die diese Emissionen erzeugen, ist an sich moralisch bedeutsam. Das IPCC hat eine grobe Schätzung eines Teils des Schadens für gegenwärtige und zukünftige Menschen vorgelegt, der auf vergangene, gegenwärtige und zukünftige anthropogene Treibhausgasemissionen zurückzuführen ist: „Der Klimawandel im nächsten Jahrhundert wird wahrscheinlich Hunderte Millionen von Menschen durch Überflutungen an der Küste, Verringerung der Wasserversorgung, verstärkte Unterernährung und erhöhte Gesundheitsauswirkungen. “
Einige der sekundären Auswirkungen des globalen Klimawandels scheinen in dieser Erklärung nicht berücksichtigt zu werden. Darunter fällt auch die Gewalt, die wahrscheinlich dadurch hervorgerufen wird, dass Flüchtlinge landeinwärts von Küstengebieten abwandern und Menschen um knappe Nahrung und Wasser kämpfen.

So wird die Zukunftsmortalität der nächsten 1000 Jahre von Philosophen ganz genau berechnet

Gegenüber diesem Philosophen ist GREENPEACE mit seinen inzwischen üblichen Berechnungen von Umweltauswirkungen sehr moderat und konservativ. Ein als Philosoph es genauer „Wissender“, berechnet so etwas mindestens über einen Zeitraum von 1000 Jahren:
John Nolt: [2] This IPCC prediction extends, moreover, only through the next century. Yet current and near-term greenhouse gas emissions will, according to the IPCC, “continue to contribute to warming and sea-level rise for more than a millennium, due to the time scales required for the removal of this gas from the atmosphere.” And, the IPCC further notes that “the net costs of impacts of increased warming are projected to increase over time”12 and that “there is high confidence that neither adaptation nor mitigation alone can avoid all climate change impacts.” Since the population affected by current emissions spans at least a millennium, it is likely to be large. Assuming that there are on average three generations alive at any given time, if the average world population over the next millennium is 7.5 billion (a figure that we will likely reach well before mid-century), then there will be on average 7.5 3 = 2.5 billion people per generation. A millennium is about 40 generations. Thus a reasonable estimate is that at least 2.5 billion 40 = 100 billion people will live during times affected by our greenhouse gas emissions. This estimate is rough and uncertain, of course; but, given the Earth’s limited carrying capacity, the true figure cannot be more than a few times that, and, barring some enormous catastrophe, it is unlikely to be many times less. Of these 100 billion, a certain number will die and a larger number will suffer as a result of the various effects of global climate change.
We have seen that the IPCC estimates that hundreds of millions of people will be adversely affected (which I take to mean “will suffer or be killed”) over just the next century. But the detrimental effects of climate change will extend for a millennium or more—ten times longer. These effects may diminish toward the end of this millennium. Nevertheless it is reasonable to suppose that the number who suffer or die as a result of our greenhouse gas emissions will be in the billions.
Von google übersetzt:
[2] … Diese IPCC-Vorhersage erstreckt sich überdies nur bis zum nächsten Jahrhundert. Aktuelle und kurzfristige Treibhausgasemissionen werden jedoch laut dem IPCC „aufgrund des Zeitrahmens, der für die Entfernung dieses Gases aus der Atmosphäre erforderlich ist, weiterhin zur Erwärmung und zum Anstieg des Meeresspiegels für mehr als ein Jahrtausend beitragen“. Und das IPCC stellt weiter fest, dass „die Nettokosten der Auswirkungen der erhöhten Erwärmung voraussichtlich im Laufe der Zeit zunehmen“ und dass „es ein hohes Vertrauen gibt, dass weder Anpassung noch Klimaschutz alle Auswirkungen des Klimawandels vermeiden können.“ derzeitige Emissionen erstrecken sich über mindestens ein Jahrtausend und dürften groß sein. Wenn wir davon ausgehen, dass im Durchschnitt drei Generationen zu einem bestimmten Zeitpunkt leben, wenn die durchschnittliche Weltbevölkerung im nächsten Jahrtausend 7,5 Milliarden beträgt (eine Zahl, die wir wahrscheinlich noch vor der Mitte des Jahrhunderts erreichen werden), dann wird es durchschnittlich 7,5 3 = 2,5 Milliarden Menschen pro Generation. Ein Jahrtausend ist ungefähr 40 Generationen. So ist eine vernünftige Schätzung, dass mindestens 2,5 Milliarden 40 = 100 Milliarden Menschen in Zeiten unserer Treibhausgasemissionen leben werden. Diese Schätzung ist natürlich grob und unsicher; aber angesichts der begrenzten Tragfähigkeit der Erde kann die wahre Zahl nicht mehr als ein paar Mal so groß sein und, abgesehen von einer gewaltigen Katastrophe, ist es unwahrscheinlich, dass sie um ein Vielfaches geringer ist. Von diesen 100 Milliarden wird eine bestimmte Anzahl sterben und eine größere Zahl wird infolge der verschiedenen Auswirkungen des globalen Klimawandels leiden.
Wir haben gesehen, dass das IPCC schätzt, dass Hunderte von Millionen Menschen im nächsten Jahrhundert negativ beeinflusst werden (was ich als „werde leiden oder getötet werden“ bezeichne). Aber die schädlichen Auswirkungen des Klimawandels werden sich über ein Jahrtausend oder mehr erstrecken – zehnmal länger. Diese Effekte können gegen Ende dieses Jahrtausends abnehmen. Dennoch ist es vernünftig anzunehmen, dass die Zahl derer, die aufgrund unserer Treibhausgasemissionen leiden oder sterben, in Milliardenhöhe liegen wird.
Wer will, lese im Original weiter, wie anhand dieser „sicheren Annahmen“ präzise die „tödliche Waffe“ der heutigen, persönlichen Emission für die nächsten 1000 Jahre im Detail auf Todesfälle „umgerechnet“ wird.
Quellen
[1] SRF, 21. Oktober 2017: Fliegen tötet zukünftige Menschen
[2] Philosophy Department University of Tennessee, John Nolt, 04 May 2011: How Harmful Are the Average American’s Greenhouse Gas Emissions?




GRÜN über den Tod hinaus

An sich wäre das eine Fragestellung (gewesen), die originär zum Kompetenzgebiet unserer Amtskirchen gehört. Wer sein Geld aber automatisch über den Staat „zugeschaufelt“ bekommt, löst vieles eben nicht mehr, sondern ist mit einfachem Verwalten zufrieden. Und deshalb musste sich notgedrungen die edle Zunft der Bestatter dieser wichtigen Frage annehmen. Und das unmöglich erscheinende gelang: Ein Bestattungsunternehmen fand die Lösung.

Der 1. Platz des European Funeral Innovation Award 2017! in der Kategorie Krematorien, Friedhöfe und Bestattungsunternehmen

[2] „Stellen Sie sich vor, … jemand hat sich sein Leben lang bemüht, ökologisch nachhaltig und, so gut es eben geht, im Einklang mit seiner Umwelt zu leben. Nun soll der letzte Fußabdruck, der hinterlassen wird, natürlich ebenfalls möglichst grün sein.
Der biologische Kreislauf dient dabei als Idealvorstellung von Nachhaltigkeit und stellt gleichzeitig den würdigsten Abschluss eines umweltfreundlichen und gut gelebten Lebens dar.

Wer schon im Leben ausschließlich Biotüten verwendet hat, verpackt auch sein Ableben darin ein

Dass darauf bisher noch niemand gekommen ist: Weg mit Platik und Metall, eine reine Bioverpackung für den GRÜNEN Abgelebt*in.
[2] Die Bestattung
erfolgt wahlweise in einem Sarg aus Kiefer oder Eiche mit geölter oder gewachster Oberfläche. Die Griffe können dabei aus Holz oder Seil bestehen und auch die Innenausstattung ist vollständig biologisch abbaubar …
… Särge aus Echtholz sind von Natur aus automatisch „Bio“ … verwenden … ausschließlich Särge aus nachhaltiger Forstwirtschaft aus der Region … Die Sargpolster sind mit Holzwolle oder Sägespänen gefüllt … Die Kleidung des Verstorbenen sollte ebenfalls aus vergänglichen Materialien wie Baumwolle, Leinen oder Seide bestehen …

Und erwartet von seinen Trauergästen GRÜN-gemäßes Ankommen …

Wer sich schon immer gewundert hat, warum die GRÜNEN ausgerechnet in unserem verregneten Land so vehement für Radfahrer-Autobahnen plädieren, findet hier (vielleicht) eine Erklärung. Bald braucht man diese, um pünktlich Abschied nehmen zu können:
[2] Die Trauergäste
erhalten auf Wunsch Einladungen auf Naturpapier und können den ortsnahen Friedhof (falls möglich) zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen

Kleine Ausnahmen „falls möglich“ sind noch erlaubt. Wer GRÜN kennt, weiß jedoch: Lange wird eine Ausnahme nicht überleben. Offen scheint noch zu sein, wie Elektroautos (reine, keine hybride und nur wenn garantiert mit Ökostrom geladen) einzustufen sind. Eine Ethikkomission sollte hoffentlich schnell eine Klärung herbeiführen.

… nachdem der Abgelebt*in so die biologische Vielfalt des Friedhofs gestärkt hat …

ist klar: Hier gewinnen wirklich alle Beteiligten.
[2] ... Der Friedhof als öffentliches Grün mit großem Baumbestand und biologischer Vielfalt wird gestärkt – und bleibt damit wertvoller Lebens- und Kulturraum für Menschen, Pflanzen und Tiere“,
Sogar was GRÜNEN oft als Mangel nachgesagt wird – die Vernachlässigung, oft sogar vollständige Ignoranz für das Unternehmertum – lässt sich zumindest mit dem Ableben nun einvernehmlich auflösen.

Eine geniale WIN WIN Situation für Unternehmergeist und GRÜNEM Bewusstsein

[2] Aus der Laudatio zum European Funeral Innovation Award 2017: „Dem Unternehmen aus Bonn gelingt damit eine geniale Verbindung von Zeitgeist, Marketing und Wertebewusstsein.

Viele Fragen bleiben noch unbeantwortet

Zum Beispiel, warum dann der Abgelebt*in nicht gleich ohne Umwege kompostiert wird, damit der persönliche Fußabdruck nochmals verringert werden kann. Schließlich gibt auch Bioholz-Verpackung beim Verrotten sein gespeichertes CO2 ab und es stellt sich die Frage, ob sofern es CO2-zertifiziert war -, die Zertifikatekosten zurückerstattet werden müssten.
Einige wurden auf NOVO ergänzend ausgearbeitet und wer die Antworten erfahren will, lese dort weiter:
NOVO, 29.11.2017: [1] Umweltverträgliches Ableben
oder direkt beim bahnbrechenden Gewinner des Awards:
[2] Bestattungshaus Hebenstreit und Kentrup GmbH: Grüne Linie
Quellen
[1] NOVO, 29.11.2017: Umweltverträgliches Ableben
[2] Bestattungshaus Hebenstreit und Kentrup GmbH: Grüne Linie