Greenpeace: “Die Aliens wollen unsere Erde zerstören, allen voran US-Präsident Trump”

EIKE 25.06.2016: Deutschland lässt sich abschaffen – macht alle mit Die absurden Auswüchse des Klimaschutzes
– Greenpeace Energy Sektorkopplungssstudie

EIKE 02.03.2016:
Paris COP21 Verpflichtung: Greenpeace und Hendricks wollen Deutschland über das 1,5 °C Ziel so arm wie Bhutan, Gambia oder Äthopien machen
EIKE, 28.09.2015: Greenpeace eNERGIE und IWES Fraunhofer fordern die vollständige Dekarbonisierung Deutschlands bis zum Jahr 2050
EIKE 21.04.2016: Der Mensch verliert durch Kohlekraftwerke statistisch insgesamt 3 Stunden an Lebenszeit nachdem er vorher damit 40 Jahre Lebenszeit gewann, deshalb muss er Greenpeace zufolge auf billigen Kohlestrom verzichten

Von diesen Erfolgen angespornt, schreckt Greenpeace inzwischen auch nicht mehr davor zurück, gegenüber ihr nicht so unterwürfigen Personen Propagandafilme zu veröffentlichen.
Greenpeace erlaubt sich das, denn die Mehrheit von „90 % der Menschen“ sind laut Greenpeace sicher dafür“.

Das aktuelle Video:

Bild Startseite des Greenpeace-Video gegen Trump: Quelle YouTube

Untertitel des Films auf YouTube: Die Aliens wollen unsere Erde zerstören, allen voran US-Präsident Trump. Jeder einzelne von uns kann dagegen etwas tun. Ab auf die Straße und für unseren schönen Planeten einstehen. Wir haben nur den einen! #PlanetEarthFirst.
Dazu eine Besprechung, welche auf Ruhrkultour.de erschien [1].

Für eine Neue Weltordnung.

Professionelle Propaganda für eine neue Weltordnung können sich nur wohlhabende Lobbyisten einer Industrie leisten, die das Volkseinkommen zu ihren Gunsten umverteilt hat oder umverteilen will. Die Lobbyisten verstehen bestens, zugunsten ihrer Geschäfte Emotionen auszukosten und zu schüren und mittels primitiver Freund-Feind-Bilder Menschen auf ihre Seite zu ziehen.

„Planet First“ lautet der neue Slogan von Greenpeace International. Der Werbefilm von Greenpeace International ist ein anschauliches Beispiel für die Demagogie einer sozialen Bevölkerungsschicht, die ihre egoistischen Interessen als moralisch unanfechtbar verkauft. Greenpeace hat sich aus einer einstmals wichtigen Umweltschutzorganisation zu einer politischen Organisation entwickelt, die sich als die wahre und einzige Lösung zur Rettung des Planeten stilisiert. Dazu nutzt Greenpeace alle Mittel der modernen Propaganda. Als Grundlage dafür dienen seit je her Gefühle, Instinkte und Vorurteile der Menschen.

Unter dem Deckmantel des Umweltschutzes verbreitet Greenpeace die Illusion, der Verein stehe auf der Seite des Guten gegen das Böse und sei in der Lage, sie zu differenzieren und die Zerstörung des Planeten abzuwenden. Das sei möglich, denn die Menschen „haben genug erneuerbare Energien, um den Planeten zu retten“ verkündet das Video. Und sie haben laut Videobotschaft etwas, das sie Glück nennen. Etwa 90 Prozent der Menschen wollen die Erde retten, heißt es weiter. Aber es gibt einen Feind, der dem Glück im Wege steht, eine reale Person, nämlich Donald Trump.

Greenwar

Der Hassbotschaft des Videos folgt kein Aufruf zur Beseitigung des Feindes. Das muss es auch nicht, denn jeder kann seine Schlussfolgerung, wie man sich eines Feindes entledigt, selbst ziehen. Die Botschaft impliziert nach Auffassung kritischer Beobachter jedoch einen Aufruf zum Tyrannenmord.

Es muss niemanden verwundern, dass der gewählte Präsident der USA, die gleichgeschalteten Kampagnen von Greenpeace und anderen politischen und Umweltorganisationen gegen ihn als “Hexenjagd” bezeichnet:


Die neue Ideologie wird Früchte tragen, denn die Medien arbeiten kongenial seit Monaten und Jahren an einer Transformation der Gesellschaft, die tendenziell Vertretern einer neuen, besonders aggressiven Industrie zur Macht verhilft – im Namen des Klimaschutzes. Greenpeace ist schon längst Greenwar, aber kaum jemand hat es bemerkt.


Eingebettetes Greenpeace-Video. Quelle: YouTube: Planet Earth First – Stop the Alien(s)

Das Video wurde von Greenpeace Deutschland am 05.06.2017 veröffentlicht. Im Text zum Video heißt es:
“Die Aliens wollen unsere Erde zerstören, allen voran US-Präsident Trump. Jeder einzelne von uns kann dagegen etwas tun. Ab auf die Straße und für unseren schönen Planeten einstehen. Wir haben nur den einen! #PlanetEarthFirst Greenpeace erwartet von den 19 verbliebenen Regierungschefs der G20, dass sie ein klares Signal für eine schnelle Umsetzung des Pariser Klimaabkommens geben – auch ohne US-Präsident Donald Trump. Umso wichtiger ist es, dass sich die übrigen G20-Staaten nicht von den USA und ihrem „America First“ bremsen lassen. Der Ausstieg aus den fossilen Energien kann gelingen, mit oder ohne den mächtigsten Mann der Welt.
Wenn ihr selbst ein Zeichen setzen wollt, kommt am 2. Juli zur Protestwelle am Hamburger Rathausmarkt.”

Greenpeace rät: Die Menschen können die Erde retten, wenn sie nur noch „gute Produkte“ kaufen und sich hinter die „guten Firmen“ stellen.

G20-Gipfel in Hamburg


Bild Greenpeace Aktion in Hamburg zum G20-Gipfel

Das Zeichen, das Greenpeace drei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg setzte, bestand aus einer emotionalen Show. Laut Hamburger Abendblatt projizierten in der Nacht zu Freitag Aktivisten eine herzförmige Erde mit der Forderung “Planet Earth First” auf das Hamburger Konzerthaus. Dieses “leuchtende Zeichen für den Klimaschutz” war als “Antwort auf die “America First”-Politik von US-Präsident Donald Trump” gedacht. Untermalt wurde die Botschaft durch den Pianisten Michael Abramovich. Er spielte auf der Elbe an einem schwimmenden Konzertflügel Frédéric Chopins Nocturne op. 9, Nr. 2 in Es-Dur.

An dem Wochenende des G20-Gipfels informieren nach Angaben der Umweltorganisation Hunderte Greenpeace-Ehrenamtliche in 44 Städten darüber, warum der G20-Gipfel wichtig für den Klimaschutz sei, berichtet unter anderem das Hamburger Abendblatt. Gemeinsam mit anderen Bürgerrechts- und Umweltaktivisten laden sie ein, Protestbanner und Schilder für die G20 Protestwelle am 2. Juli in Hamburg zu gestalten. Das Klimaherz werde als zentrales Motiv für den Klimaschutz auf Banner und Protestschilder gemalt.

Hinweis. Dieser Artikel erschien zuerst auf Ruhrkultour.de. EIKE bedankt sich bei der Redaktion von Ruhrkultour.de für die Erlaubnis, den vollständigen Artikel übernehmen zu dürfen.

Quellen

[1] Ruhrkultour, 16.06.2017: Greenpeace: “Die Aliens wollen unsere Erde zerstören, allen voran US-Präsident Trump”

[2] EIKE 08.10.2016: 150 Klimaseniorinnen verklagen die Schweiz wegen 0,00137 Grad – unterstützt von Greenpeace und den Schweizer Grünen…
EIKE 25.06.2016: Deutschland lässt sich abschaffen – macht alle mit Die absurden Auswüchse des Klimaschutzes
– Greenpeace Energy Sektorkopplungssstudie
EIKE 02.03.2016:
Paris COP21 Verpflichtung: Greenpeace und Hendricks wollen Deutschland über das 1,5 ° Ziel so arm wie Bhutan, Gambia oder Äthopien machen
EIKE, 28.09.2015: Greenpeace eNERGIE und IWES Fraunhofer fordern die vollständige Dekarbonisierung Deutschlands bis zum Jahr 2050 – die Politik macht angefeuert durch die Medien begeistert mit.
EIKE 21.04.2016: Der Mensch verliert durch Kohlekraftwerke statistisch insgesamt 3 Stunden an Lebenszeit nachdem er vorher damit 40 Jahre Lebenszeit gewann, deshalb muss er Greenpeace zufolge auf billigen Kohlestrom verzichten




Klima: Amerika First heißt unser Planet First

Am 2. Juni 2017 kritisierte Prof. Rafael Reif, Präsident des MIT, in einem Brief an die MIT-Gemeinschaft bzgl. des US-Rückzugs aus dem Pariser Klimaabkommen diese Entscheidung von Präsident Trump. Als Gegenargument schlagen wir vor, das wissenschaftliche Verständnis des Erdklimas zu klären und die teuer propagierte populäre Wahnvorstellung zu beseitigen, der zufolge eine vom Menschen verursachte globale Erwärmung gefährlich ist und dass daher das Pariser Klima-Abkommen vorteilhaft wäre.

Prof. Reif schrieb: „Gestern hat das Weiße Haus die Haltung eingenommen, dass das Pariser Klima-Abkommen – ein Eckpfeiler bei den Bemühungen, die globale Erwärmung durch Reduktion der Emission von Treibhausgasen zu begrenzen – ein schlechter Deal für Amerika sei“.

Es gibt keinen wissenschaftlichen Hintergrund, der eindeutig belegt, dass CO2 der Hauptgrund für die nach dem Ende der Kleinen Eiszeit beobachtete Erwärmung ist. Wiederholt ist das Gegenteil bewiesen worden. Aus Eisbohrkernen ging hervor, dass Änderungen der CO2-Konzentration Änderungen der Temperatur nachfolgten und nicht diesen vorausging. Während der letzten Deglaziation zeigen die jüngsten, hoch aufgelösten Aufzeichnungen, dass die atmosphärische CO2-Konzentration der Temperatur um 50 bis 500 Jahre hinterher läuft. Unsere Unternehmungen und Industrien geben der Luft etwas von dem CO2 zurück, welches ursprünglich in der Luft vorhanden war. Dabei kann es etwas wärmer werden, aber diese Erwärmung wird gering und von Vorteil sein.

Prof. Humlum und Kollegen haben gezeigt, dass Änderungen der CO2-Konzentration Änderungen der Lufttemperaturen um etwa 8 bis 11 Monate später folgen. Die Zeitverzögerung zwischen Temperaturänderungen und nachfolgenden Änderungen der CO2-Konzentration werden verursacht durch das Ausgasen von CO2 aus den Ozeanen, wenn diese sich erwärmen, und von den Ozeanen aufgenommen werden, wenn sie sich abkühlen. Außerdem hat sich die Zunahme-Rate des atmosphärischen CO2 jüngst verlangsamt aufgrund einer verstärkten Aufnahme seitens der terrestrischen Biosphäre. Unser Beitrag zum atmosphärischen CO2 addiert sich zu dem Effekt dieser Fluktuationen, aber wir fügen nicht viel hinzu. Einer von uns ist zu ähnlichen Ergebnissen gekommen (Harde 2017).

Prof. Reifs Annahme, dass die globalen Temperaturen reguliert werden können mittels eines internationalen Abkommens, um für unsere Emissions-Sünden zu büßen, steht daher im Widerspruch zur wissenschaftlichen Kenntnis hinsichtlich Ursache und Wirkung. Die Warnung von King Canute [googeln!] an seine Hofschranzen im Jahre 1032, dass auch der göttlichste gesalbte Monarch dem Meeresspiegel nicht befehlen kann, wie er sich zu verhalten hat, sollte auch von bombastischen internationalen Regierungsagenturen noch ein Jahrtausend später beachtet werden. Die Annahme des Professors ist außerdem unlogisch, erlaubt es das Paris-Abkommen doch China und Indien, ihre Industrialisierung ohne jede Rücksicht auf Emissionen voranzutreiben.

Abgesehen davon ist das Paris-Abkommen nicht bindend. Den Klauseln darin zufolge ist keine Nation verpflichtet, nicht mehr zu sündigen, und viele – darunter sogar Deutschland und Dänemark, die Führer bzgl. erneuerbarer Energie – scheinen die Ziele des Abkommens nicht zu erreichen. Das Paris-Abkommen ist praktisch ein politisches Werkzeug zur Unterdrückung von Wachstum und für die Umverteilung von Wohlstand. Dr. Rajendra Pachauri, ehemaliger Vorsitzender des IPCC, sagte bei seinem Rücktritt im Jahre 2015, dass die Umwelt seine „Religion“ sei, und Ms. Christiana Figueires, bis zum vorigen Jahr Generalsekretärin des UNFCCC, sagte im Jahre 2015 offen,, dass das Ziel die Überwindung des Kapitalismus‘ sei – mit ihren Worten: „das Modell der ökonomischen Entwicklung zu ändern, welches während der letzten 150 Jahre vorherrschend war, seit der Industriellen Revolution“.

Prof. Reif schreibt: „Der wissenschaftliche Konsens ist überwältigend“.

Der Schriftsteller Michael Crichton hat in seinem Vortrag bei Caltech Michelin im Jahre 2003 gesagt: „In der Wissenschaft ist ein Konsens irrelevant. … Es gibt in der Wissenschaft so etwas wie einen Konsens nicht. Falls es ein Konsens ist, ist es keine Wissenschaft. Falls es Wissenschaft ist, ist es kein Konsens. Punkt!“ Zweifel ist das Saatkorn der Wissenschaft. Konsens ist eine politische Auffassung, welche zeigt – wenn geltend gemacht –, dass der diese Auffassung Vertretende ein Totalitärer ist. Abu Ali ibn al-Haytham drückte es im 11. Jahrhundert so aus:

Der Sucher nach Wahrheit (seine hervorragende Definition eines Wissenschaftlers) stellt seinen Glauben nicht in einen bloßen Konsens, sei dieser nun ehrwürdig oder weit verbreitet. Stattdessen wendet er das an, was er mittels seiner mühsam erworbenen wissenschaftlichen Kenntnisse gelernt hat, also Untersuchung, Inspektion, Nachfrage; überprüfen, überprüfen und nochmal überprüfen. Der Weg zur Wahrheit ist lang und hart, aber nur diesem Weg müssen und dürfen wir folgen.

Der vermeintliche „Konsens“ ist nichts weiter als die Übereinstimmung, dass es während der letzten 300 Jahre wärmer geworden ist. Und doch werden Ausmaß und die Beiträge zu dieser Erwärmung hitzig unter Klimatologen diskutiert. Selbst heute noch ist die Messung der globalen Temperatur anfällig für Fehler, Verzerrungen, fehlende Daten und subjektive Adjustierungen

Die Schätzung der globalen Temperaturen aus Satellitendaten ist relativ neu und stellt ein vollkommen anderes Temperatur-Messverfahren dar als frühere Verfahren. Nichtsdestotrotz haben die Satellitendaten und Ballon-Daten im Wesentlichen eine identische Schätzung ergeben. Keine dieser Messreihen zeigt einen besorglichen Trend. Beide stehen nicht nur im Widerspruch zu Temperaturmessungen an der Oberfläche, welche sämtlich ex post facto adjustiert worden waren dergestalt, dass sie mehr Erwärmung anzeigen als die Rohdaten hergeben, sondern auch mit den alarmierenden Projektionen der reihenweise unzuverlässigen Computermodelle des Klimas, auf welche sich das IPCC profitabel, jedoch irreführend stützt.

Wissenschaftler stimmen darin überein, dass sich das Klima ändert. Das hat es getan, seit sich die erste Atmosphäre der jungen Erde gebildet hat, aber sie sind sich uneins über die Gründe für Klimaänderungen einschließlich der leichten Erwärmung seit der Kleinen Eiszeit. Legates et al. 2015 beispielsweise kamen zu dem Ergebnis, dass nur 0,3 Prozent der 11.944 begutachteten Artikel zum Thema Klima und damit in Zusammenhang stehenden Themen, welche von 1991 bis 2011 veröffentlicht worden waren, explizit festgestellt haben, dass die jüngste Erwärmung hauptsächlich vom Menschen verursacht ist.

Weiter schrieb Prof. Reif: „Da menschliche Aktivitäten weitere Treibhausgase in die Atmosphäre freisetzen wird die globale mittlere Temperatur weiterhin steigen, was den Meeresspiegel steigen und Extremwetter zunehmen lässt“.

Während der letzten 20 Jahre haben wir über ein Drittel des gesamten erzeugten CO2 seit Beginn der industriellen Periode freigesetzt. Und doch ist die globale Temperatur seit 20 Jahren im Wesentlichen gleich geblieben, eine Tatsache, die selbst das IPCC eingeräumt hat, dessen Modelle dies nicht vorhergesagt hatten. Im Klimazustandsbericht der NOAA aus dem Jahr 2008 heißt es, dass 15 Jahre oder mehr ohne Erwärmung eine Diskrepanz zwischen Vorhersage und Beobachtung darstellen würde – d. h. dass die Modelle falsch sind. Unmittelbar bevor das jüngste, natürlich auftretende El-Nino-Ereignis die globalen Temperaturen hat steigen lassen, waren 18 Jahre und 9 Monate ohne irgendeine globale Erwärmung vergangen.

Die Klimamodelle, auf die sich das IPCC und die von ihm beratenen Politikerstützen, haben eine Erwärmung prophezeit mit einer Rate, die etwa doppelt so hoch ist als während der letzten 27 Jahre beobachtet, hat sich doch die Erde während dieser Zeit um 0,4°C erwärmt, was etwa die Hälfte der für diesen Zeitraum projizierten Erwärmung von 0,75°C ausmacht. Implizit enthalten in der IPCC-Prophezeiung von 1990 ist von 1990 bis 2025 einer Erwärmung von 1,0°C.

Green and Armstrong (2014) führten längerzeitliche Validierungen der Modelle durch und kamen zu dem Ergebnis, dass deren Vorhersagen erheblich weniger genau waren als wenn sie angenommen hätten, dass es überhaupt keine globale Erwärmung gegeben habe. Die relative Ungenauigkeit der IPCC-Projektionen nahm immer mehr zu mit größerem Zeitmaßstab [longer (multi-decadal) horizon]. Sogar Vorhersagen einer natürlichen globalen Abkühlung mit einer Rate von 1°C pro Jahrhundert waren über lange Zeiträume genauer als die IPCC-Projektionen einer gefährlichen, vom Menschen verursachten globalen Erwärmung.

Vor zehn Jahren kolportierte Al Gore, dass die globalen Temperaturen einen gefährlichen „tipping point” erreicht hätten, nach welchem eine extreme Erwärmung unvermeidlich ist und unmittelbar bevorsteht. Prof. Scott Armstrong forderte Gore zu einer zehn-Jahre-Wetter heraus auf der Grundlage der wissenschaftlichen Vorhersage von Green-Armstrong-Soon (2009), dass es keine Änderung der globalen mittleren Temperaturen geben werde.

Mr. Gore schlug die Wette aus, aber auf der Website theclimatebet.com wurde genau verfolgt, wer diese Wette im Falle ihres Zustandekommens gewonnen hätte. Die Wette sollte über zehn Jahre gehen und würde zum Ende dieses Jahres enden, und der kumulative monatliche Fehler nach dem IPCC-Szenario business as usual in der Vorhersage von 0,3°C pro Dekade ist 22 Prozent größer als der Fehler in der Grundpfeiler-Vorhersage von überhaupt keiner Erwärmung.

Warum fährt Prof. Reif fort, eine gefährliche, vom Menschen verursachte globale Erwärmung hinaus zu posaunen, wenn diese so krass im Gegensatz zu Beobachtungen steht?

Prof. Reif schrieb: „Da menschliche Aktivitäten weitere Treibhausgase in die Atmosphäre freisetzen, wird die globale mittlere Temperatur weiterhin steigen, was den Meeresspiegel steigen und Extremwetter zunehmen lässt“.

Der mittlere Anstieg des Meeresspiegels seit 1870 betrug 1,3 bis 1,5 mm pro Jahr. Prof. Nils-Axel Mörner, ein angesehener Meeresspiegel-Forscher mit über 500 veröffentlichten begutachteten Artikeln zu diesem Thema konnte aus Messungen keinerlei Beweise finden, welche die Modell-Prophezeiungen eines sich dramatisch beschleunigenden Anstiegs des Meeresspiegels stützen.

Prof. Reif schrieb: „Da menschliche Aktivitäten weitere Treibhausgase in die Atmosphäre freisetzen, wird die globale mittlere Temperatur weiterhin steigen, was den Meeresspiegel steigen und Extremwetter zunehmen lässt“.

Beobachtungen während der letzten paar Jahrzehnte zeigen, dass Extremereignisse, darunter Tornados und Hurrikane, ab- und nicht zugenommen haben, sowohl hinsichtlich Anzahl als auch Stärke. Außerdem hat auch die gesamt-akkumulierte Zyklonen-Energie abgenommen. Wie der Emeritus Professor Richard Lindzen vom MIT erklärte, ist die Abnahme eine Konsequenz reduzierter Temperaturdifferenz zwischen den Tropen und außertropischen Gebieten, zu der es immer kommt, wenn die globalen mittleren Temperaturen höher sind.

[Letzteres kann jedes Jahr leicht nachvollzogen werden. Große Orkanwirbel wie z. B. „Kyrill“ gibt es eben nur im Winter. Anm. d. Übers.]

Prof. Reif schrieb: „Wie das Pentagon beschreibt, ist Klimawandel ein „Bedrohungs-Multiplikator“, weil dessen direkte Auswirkungen andere Gefahren verstärken, darunter Massen-Völkerwanderungen und Konflikte um existenzielle Ressourcen wie Wasser und Nahrung“.

Mildere Temperaturen und ein gesteigertes CO2-Niveau lassen den Planeten ergrünen anstatt ihn zu verdorren. Wüsten schrumpfen, und die Vegetation hat sich während der letzten Jahrzehnte ausgebreitet. Der Anbau von Mais, Weizen, Reis und Sojabohnen ist auf einem rekordhohen Niveau. Mehr CO2 in der Luft hilft den Pflanzen durch CO2-Düngung. Unser Planet ist während der letzten drei Jahrzehnte um 20 Prozent grüner geworden. Die Hälfte davon ist dem gesteigerten CO2-Niveau geschuldet.

Vorhersagen von Dürren entsprechen ebenfalls nicht den Erwartungen. Beispiel: seit der ehemalige Chef-Klimaberater von Australien Prof. Tim Flannery davor warnte, dass Stauseen sich nicht wieder füllen würden infolge fehlenden Regens, war Australien Schauplatz einer ganzen Reihe dramatischer Überschwemmungen und überlaufender Stauseen.

Der naive Glaube der Regierung an die Warnungen von Prof. Flannery scheint zu politischen Maßnahmen Anlass gegeben zu haben, durch welche die Überschwemmungen verstärkt worden sind und durch die man die Vorteile des Regens gar nicht nutzen konnte, als er dann kam. Die umfassendste Studie aus jüngerer Zeit über die weltweite Ausdehnung von Dürregebieten (Hao et al., 2014) kam zu dem Ergebnis, dass der Prozentanteil von Gebieten mit Dürre oder extremer Dürre seit 30 Jahren abnimmt.

Obwohl es dem UN-Umweltprogramm zufolge, veröffentlicht im Jahre 2005, bis zum Jahre 2010 50 Millionen Klimaflüchtlinge geben sollte, gab es bis heute keine rechtlich anerkannten Klimaflüchtlinge. [Die Flüchtlingsmassen der letzten Jahre haben sich mit Sicherheit nicht aus Wetter- und Klimagründen in Bewegung gesetzt! Anm. d. Übers.] Auch wurde keine Massenauswanderung wegen der globalen Erwärmung registriert. Die Klage der einzigen Person, die für sich in Neuseeland den Status eines Klimaflüchtlings einklagen wollte, wurde vom Obersten Gerichtshof Neuseelands abgewiesen. Er ist in seine Inselheimat zurückgekehrt, wo er vor Überflutungen sicher ist.

Prof. Reif schrieb: „Das Kohlendioxid aus unseren Autos und Kraftwerken wird tausende von Jahren lang in der Atmosphäre verbleiben“.

Die mittlere Verweildauer eines CO2-Moleküls in der Erdatmosphäre beträgt etwa 4 bis 7 Jahre. Berücksichtigt man die vielfachen Wechselwirkungen, kommt man auf eine mittlere Verweildauer von 40 Jahren (Harde 2017). Anstatt ein Problem darzustellen, ist CO2 in der Atmosphäre der Hauptnährstoff für Pflanzen. Tatsächlich wachsen Pflanzen viel besser, wenn die CO2-Konzentrationen höher als derzeit sind, weshalb der Luft in kommerziellen Gewächshäusern künstlich CO2 zugeführt wird. Die gegenwärtige CO2-Konzentration ist höher als seit 800.000 Jahren, aber sie ist weit geringer als zu fast jeder Zeit der Historie unseres Planeten.

CO2 ist auch kein Verschmutzer. Es ist ein farb- und geruchloses Gas, welches für Menschen und Tiere ungiftig ist, sogar noch bei wesentlich höheren Konzentrationen als derzeit. Es ist auch einer der wichtigsten Treibstoffe für Phytoplankton, welche Kohlendioxid zur Energiegewinnung nutzen und Sauerstoff freisetzen. Bis zu 75% des gegenwärtig in der Luft befindlichen Sauerstoffs haben ihren Ursprung im photosynthetischen Prozess des Phytoplanktons.

Außerdem gab es im Paläozoikum und im Mesozoikum lange Perioden mit viel höheren CO2-Niveaus als heute, aber die Temperaturen lagen weit niedriger. Wir wissen von keiner Erklärung, welche die AGW-Theorie mit dieser Tatsache in Übereinstimmung bringt.

Prof. Reif schrieb: „Allein im Jahre 2016 wuchs die Beschäftigung in der Solarindustrie um 25 Prozent, bei Windenergie sogar um 32 Prozent“.

Zunehmende Arbeitsplätze aufgrund von Subventionen sind einfach zu erreichen unter der Voraussetzung, dass man die weitaus größere Zahl von verloren gehenden Arbeitsplätzen außen vor lässt, welche durch zusätzliche Besteuerung, Energiepreis-Spitzen oder öffentliche Kreditaufnahme vernichtet werden, weil die Subventionen ja irgendwie bezahlt werden müssen. Viele Studien haben gezeigt, dass die Erzeugung eines „grünen“ Arbeitsplatzes zum Verlust von zwei anderen Arbeitsplätzen in der Industrie führt. Trotz all jener Subventionen macht Solarenergie nur 0,9 Prozent und Windenergie 5,6 Prozent der gesamt-Energieerzeugung in den USA aus. Strom selbst hat nur einen kleinen Anteil am Gesamt-Energieverbrauch, worunter auch das Transportwesen, industrielle Prozesse und das Heizen fallen.

Die so genannten alternativen Energieunternehmen überleben durch hohe Subventionen und unterstützende gesetzliche Vorschriften. Beispiel: Das Unternehmen SunEdison erhielt 1,5 Milliarden Dollar an Subventionen und Kreditbürgschaften, und doch musste dieses Unternehmen den Bankrott anmelden. Ein weiteres Beispiel ist Solyndra. So genannte „erneuerbare“ Energie ist lähmend teuer für den Verbraucher, aber trotzdem oftmals nicht profitabel, selbst nach massiven Subventionen seitens der Steuerzahler.

Europa leidet unter der Ablehnung fossiler Treibstoffe: Energiepreise sind explodiert, Millionen armer Menschen können ihre Energierechnungen nicht mehr bezahlen, und energieintensive Industrien sehen sich nach anderen Standorten um, wo Energie billiger ist. Der Kontinent gibt bestimmt kein Beispiel, dem die USA folgen sollten.

Mit seinem Rückzug aus dem Paris-Abkommen hat Präsident Trump etwas Großartiges für Amerika und die Welt geleistet. Er zeigte, dass Propaganda maskiert als Wissenschaft keine Grundlage sein sollte für politische Entscheidungen. Er zeigte, dass America first gleichbedeutend ist mit planet first. Und mit der Zurückweisung des Nicht-Problems einer vom Menschen verursachten globalen Erwärmung begann er den langen und notwendigen Prozess, den Menschen von der Art von Prof. Reif die Augen zu öffnen, dass die Verschwendung von Zeit, Aufwand und Billionen Dollar unabhängig von realen Umweltproblemen und für das betrügerische wenn auch (für das MIT) profitable Nicht-Problem einer vermeintlichen katastrophalen Erwärmung überaus schlecht ist für den Planeten und für die Wissenschaft.

Link: http://www.breitbart.com/big-government/2017/06/16/america-first-climate/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Gegen Klima­flüchtlinge helfen nur noch C. Juncker und der Pariser Klima­vertrag Alternativ: Nicht der Klima­wandel bedroht uns, sondern unsere Politiker

Faktisch wurde (gegen die ursprünglich gegebenen Versprechungen) eine Transferunion der reichen zu den ärmeren Staaten der EU begonnen. Nun weitet unsere Politische Führung dies aus und beginnt, das Geld der (noch) besser situierten Länder der EU in die ganze Welt zu verschleudern.
Und dieses Ausgeben beginnt gerade. Nachdem die EU-Außen- und Innenpolitik bisher vorwiegend nichts löste, dafür aber fleißig mithalf, außenpolitische Desaster wie im Nahen Osten zu unterstützen, soll der Kampf gegen den ominösen Klimawandel einen Durchbruch herbeiführen. Da viel Geld winkt, sind die potentiellen Abnehmer in Wartestellung und so reisen die „Betroffenen“ zum Anmelden ihrer Ansprüche nicht mehr nur zu den Klimagipfeln, sondern inzwischen direkt zum EU-Fleischtopf, genannt Parlament und melden ihre Ansprüche an.

Präsidentin der Marshallinseln bittet EU um Hilfe wegen Klimawandel

RT DEUTSCH: 14.06.2017: Präsidentin der Marshallinseln bittet EU um Hilfe wegen Klimawandel
… Die Präsidentin der Marshallinseln, Hilda Heine hat die Europäische Union um mehr Finanzhilfe für bedrohte Länder gebeten. Unterstützung für die Umsetzung der Klimaziele durch Entwicklungsländer sei ein wichtiger Teil des Pariser Abkommens, sagte sie am Mittwoch während der Plenarsitzung des EU-Parlaments in Straßburg …

Die Präsidentin der Marshall-Inseln konnte sicher sein, dass Abgeordnete in Europa über den wahren Zustand der Marshallinseln keinerlei Kenntnis haben

Die Präsidentin der Marshall-Inseln konnte sich dabei vollkommen sicher sein, dass Abgeordnete in Europa weder über das sich stetig wandelnde Klima Sachkenntnis haben, noch die wahren Zustände auf den Pazifikinseln kennen [2] und die Wenigen, bei denen etwas anderes vermutet werden könnte, sich nicht (gegen ihre politische Führung) aus der Deckung melden würden. Problemlos und unwidersprochen durfte sie vor dem EU-Parlament die all bekannten – aber in der Wirklichkeit nicht vorhandenen:
EIKE 12.06.2017: [2] Fake News: Ein Südseeparadies versinkt im Meer
– „Bedrohungsargumente“ vortragen.

FAZ, 14.06.2017: [1] EU-Kommission lehnt Neuverhandlung des Pariser Abkommens ab
Zum Auftakt der Debatte hatte die Präsidentin der Republik Marshallinseln, Hilda Heine, die dramatischen Folgen der Erderwärmung für die 50.000 Einwohner ihres Landes geschildert. „Wir sehen überall den Ozean, wir können uns nirgendwo verstecken, wenn der Meeresspiegel ansteigt.“
Heine zufolge wird das aus fünf Inseln und 29 Korallenriffen bestehende Land im Nordpazifik seit mehreren Jahren sehr häufig von Naturkatastrophen heimgesucht – von langen Dürreperioden mit Trinkwassermangel und verheerenden Überschwemmungen. „Der Ozean war unser Lebensraum, heute ist er unser Albtraum.“ Wenn das Ziel des Pariser Abkommens, die Erderwärmung auf 1,5 Prozent zu begrenzen, nicht eingehalten werde, sei ihr Land am Ende des Jahrhunderts nicht mehr bewohnbar. „Wir müssen weiterkämpfen, um nicht zu ertrinken.“

Vor den EU-Parlamentariern darf ein Eingeladener*in wohl alles sagen, bejubelt wird es immer

Im EU-Parlament ist das nicht neu. Vor deren Parlamentariern darf ein Eingeladener*in man wohl alles sagen, bejubelt wird es immer. Das gilt nicht nur für den Klimawandel, wie die Rede des Palästinenserpräsidenten Abbas zeigte:
Achgut: Wisch und weg! Schulz findet Abbas‘ Rede anregend
… Denn Schulz, der Präsident des EU-Parlaments, ist nicht nur politisch verantwortlich dafür, dass der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, vor wenigen Tagen eine Rede vor eben jenem Parlament halten durfte. Er nannte diese Ansprache, in der Abbas die alte antisemitische Legende von den brunnenvergiftenden Juden 
wiederkäute, anschließend auch noch „inspiring“, also „anregend“. Der palästinensische „Präsident“, der schon lange über keinerlei demokratische Legitimation mehr verfügt, hatte unter anderem behauptet: „Bestimmte Rabbis in Israel haben ihre Regierung sehr klar dazu aufgefordert, unser Wasser zu vergiften, um Palästinenser zu töten. Ist das nicht eine eindeutige Anstiftung zum Massenmord gegen das palästinensische Volk?”
Für seine Rede erntete Abbas von den Parlamentariern und ihrem Präsidenten nicht etwa deutliche Kritik, sondern im Gegenteil viel Applaus.
Einmal mehr hatte Abbas eine
faustdicke Lüge aufgetischt, denn die erwähnten Rabbis, auf die er sich berief, gibt es nachweislich gar nicht. Dass Martin Schulz dennoch Beifall klatschte, verwundert gleichwohl nicht besonders, wenn man sich seine Rede ins Gedächtnis ruft, die er vor knapp zweieinhalb Jahren vor dem israelischen Parlament, der Knesset, gehalten hatte. Darin hatte er unter Berufung auf „junge Menschen in Ramallah“ behauptet, die Israelis dürften „70 Liter Wasser am Tag benutzen und Palästinenser nur 17“. Das stimmte zwar hinten und vorne nicht, aber das Gerücht war in der Welt. Schulz traut Israel also viel Böses zu, nach Abbas‘ Ansprache müsste er allerdings eigentlich erklären, wie es sein kann, dass die Israelis die Palästinenser mit Wasser vergiften, das sie ihnen gleichzeitig vorenthalten.

Und so, wie Frau Hendricks stolz auf die Freundschaft mit dem knallhart nur seine Politikinteressen vertretenden (ehemaligen) Außenminister der Marshall-Inseln, Tony de Brum ist [16] [2], und sich von ihm mit Freude gnadenlos über den Tisch (das Geld aus der Tasche) ziehen lässt, ist Außenminister Gabriel auch erfreut, einen Lügner als Freund gewonnen zu haben:
Achgut: Sigmar Gabriel außer Rand und Band
(S. Gabriel auf Twitter): 27.März 2017 … Habe meinen Freund Mahmoud Abbas getroffen.
Einen „Freund“, über den WIKIPEDIA als freundlichste Eigenschaft schreibt: … Außerhalb der PLO galt er hingegen „in den Augen der palästinensischen Bevölkerung geradezu als Personifikation von Vetternwirtschaft und Selbstbereicherung …,

Das EU-Parlament: Der Kampf gegen den Klimawandel muss verstärkt geführt werden

Entsprechend positiv war auch die Antwort der Abgeordneten auf die Rede der Präsidentin der Marshall-Inseln. Man hat die Bürger zwar noch nie direkt danach befragt, weiß aber ganz genau, dass die Europäischen Bürger niemals so falsch wählen würden wie die der USA und selbstverständlich der AGW-Klimawandeltheorie glauben. Und wer es nicht glaubt (weil er vielleicht heimlich bei EIKE die Informationen liest), hat sowieso die falsche Meinung und hängt automatisch – wie man inzwischen von verschiedenen Seiten zu hören bekommt – auch rechtspopulistischem Gedankengut an [3]. Alleine deshalb sind kritische Töne zur AGW-Klimawandeltheorie zu ignorieren. Somit kann das einhellige Fazit nur lauten: Der Kampf gegen den Klimawandel muss verstärkt geführt werden.

FAZ: [1] … Sprecher aller maßgeblichen Fraktionen übten massive Kritik an der Entscheidung von Präsident Donald Trump, das Abkommen aufzukündigen. Trump ignoriere die Fakten und auch den Willen seiner Bürger, sagte der Chef der christdemokratischen Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber.
… Der Chef der sozialdemokratischen Fraktion, Gianni Pittella, warnte vor einem „Desaster“. Nun müssten alle „progressiven Kräfte in Europa“ zusammenstehen.
Die Grünen schlossen sich der Kritik an, forderten aber zugleich mehr Engagement der Europäer beim Kampf gegen den Klimawandel.

Der Zahlmeister für den Klimakampf hat sich gerade gemeldet

Kämpfe kosten leider immer viel Geld. Aber wie am Anfang schon erwähnt, gibt es ein Land mit hart arbeitenden Bürgern, welches mit seinem Erfolg schon immer ein Ärgernis darstellte. Zudem hatten deren politische Führer schon öfter in der Geschichte Neigungen, die Welt retten zu wollen und dabei nie mit Geldausgeben gespart, auch wenn es den Untergang der eigenen Bürger kosten sollte. Eine solche, sich zur Führung Berufene hat die Geschichte gerade wieder ganz nach oben gespült. Das gilt es, auch diesmal zu nutzen. Und da sich Deutschland mehr als gerne von der EU vorschreiben lässt, was es zu tun oder zu lassen hat und es als eines der wenigen Länder dann auch akribisch einhält, setzte das EU-Parlament auch gleich die notwendigen Fakten.

FAZ: [1]: … Deutschland muss besonders viel CO2 einsparen
Als Beitrag zur Umsetzung des Pariser Abkommens verabschiedete das Europaparlament in erster Lesung bindende Klimaziele für die einzelnen EU-Staaten. … Das Reduktionsziel für Deutschland ist mit 38 Prozent eines der höchsten …

Juncker warnt vor Flüchtlingsströmen nach Europa durch Klimawandel

Nun muss man solches den Bürgern auch vermitteln und erklären, warum sein Geld alternativlos ausgegeben werden muss. Frau Merkel hat es gerade getan [10]. Und damit es den notwendigen, alternativlos globalen Rahmen bekommt, übernahm das Weitere der EU-Chef persönlich:
Reuters Weltnachrichten 14. Juni 2017: Juncker warnt vor Flüchtlingsströmen nach Europa durch Klimawandel
… EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat vor massiven Flüchtlingsbewegungen durch den Klimawandel gewarnt.
„Wenn wir es bis 2050 nicht schaffen, das Pariser Abkommen umzusetzen, werden Hunderttausende Klima-Flüchtlinge auf den Weg Richtung Europa und Deutschland sein“, sagte Juncker am Mittwoch vor dem EU-Parlament in Straßburg. Die ärmeren Teile der Welt, die nur fünf Prozent des klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2) ausstießen, seien am stärksten verwundbar. Seit den 1960er Jahren habe sich die Zahl der Naturkatastrophen mehr als verdreifacht. Jedes Jahr stürben dadurch 60.000 Menschen, vor allem in Entwicklungsländern. Aber auch die Küste Floridas und Teile der europäischen Küste seien bereits vom Klimawandel betroffen, sagte Juncker.
Laut dem Pariser Abkommen soll 2050 weltweit nicht mehr CO2 ausgestoßen werden als verbraucht wird. US-Präsident Donald Trump hatte vor zwei Wochen den Ausstieg aus dem Vertrag angekündigt und war damit in der EU auf heftige Kritik gestoßen.

Es fiel Herrn Junker nicht schwer, denn das EU-Parlament hat es ihm geradezu in den Mund gelegt:
EIKE 09.06.2017: Das Europäische Parlament: Durch Folgen des Klimawandels Vertriebenen soll ein spezieller, internationaler Schutzstatus gewährt werden

M. Schulz: Keine politische Kraft darf zu keiner Zeit falsche Nachrichten verbreiten

Ein Duzfreund von Herrn Juncker und neuer Hoffnungsträger für Deutschland, sagte vor Kurzem:
DIE WELT, Freitag, 26. Mai 2017: „… Keine politische Kraft darf zu keiner Zeit falsche Nachrichten verbreiten“, betonte Schulz“,
-und demonstrierte damit sprichwörtlich den Unterschied zwischen Verkündigung unserer politischen Eliten und deren wirklichem Handeln.
Wie es damit aussieht, soll die kleine Analyse der Aussagen von Herrn Juncker zeigen.

Seit den 1960er Jahren habe sich die Zahl der Naturkatastrophen mehr als verdreifacht

C. Juncker zitiert wahrscheinlich aus einem WHO-Bericht

Das „Wissen“ von Herrn Juncker über die „Klimawandel-Zahlen“ könnte aus einer Meldung der WHO stammen.
n-tv, 28. November 2015: [4] Rund 250.000 Tote in 20 Jahren Der Klimawandel macht krank
… Experten und Mediziner sind sich einig: Die Erderwärmung macht krank. Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) … Und der Klimawandel führt zu häufigeren Naturkatastrophen mit Todesopfern. Seit den 1960er-Jahren hat sich deren Zahl verdreifacht. „In jedem Jahr haben Naturkatastrophen den Tod von mehr als 60.000 Menschen verursacht, insbesondere in den Entwicklungsländern“, konstatiert die WHO.

Die WHO (ein alarmistischer „Verein“, da ausgewiesener „Klimawandel-Profiteur“) hat also geschätzt und weiß dadurch, dass sich aufgrund des Klimawandels bei Naturkatastrophen eine Zahl verdreifacht hat.

Auch andere Organisationen melden ähnliche Zahlen. Diese allerdings von 1999. Es bleibt somit die Frage, wer von wem abschreibt und warum übersehen wurde, dass sich seitdem einiges verändert hat:
[15] … In ihrem Weltkatastrophenbericht 1999 wiesen die Rotkreuzgesellschaften auf eine deutliche Zunahme in bezug auf die Frequenz von Naturkatastrophen und deren Zerstörung hin. Verglichen mit den Zahlen aus dem Jahr 1960 hat sich demnach die Zahl der großen Naturkatastrophen gegen Ende des 20. Jahrhunderts verdreifacht, die Kosten für die Schäden haben sich verneunfacht – allein im Jahr 1998 betrugen die Kosten über 90 Milliarden US-Dollar.

Was die WHO angeblich weiß, weiß selbst der IPCC nicht

Damit weiß die WHO mehr, als der dafür zuständige IPCC, der nach der Analyse von 30.000 … 40.000 Studien im letzten Bericht AR5 zugeben musste, dass praktisch nichts der immer neu als Klima-Menetekel gemeldeten Extremereignisse einem AGW-Klimawandel zugeordnet werden kann (umfangreiche Details siehe Anlage):
IPCC Zusammenfassung: [5] [6] IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 219: “There is limited evidence of changes in extremes associated with other climate variables since the mid-20th century.”
Übersetzung: “Es gibt [nur] begrenzte Anhaltspunkte zu Änderungen bei Extremereignissen, die mit anderen Klimavariablen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts verbunden sind“
,
weshalb diese – um sie nicht ganz weglassen zu müssen – oft nur noch als „zukünftige Möglichkeit“ deklariert wurden.

Es ist auch kaum möglich – wie es die WHO vorgibt – die Anzahl Naturkatastrophen seit 1960 zu vergleichen. Das geben die überwiegend schlechten, bis fehlenden, früheren Daten nicht entfernt her. Nicht einmal in Deutschland ist das möglich, wenn man zum Beispiel lokale Starkregenereignisse mit ihren teils extremen Auswirkungen vergleichen möchte [14].

Der relative Katastrophenanteil nimmt seit 100 Jahren deutlich ab

Anstelle zu zählen, lassen sich mittels anderer Darstellungen jedoch Vergleiche ermitteln.
Deutschlandfunk: [7] Naturkatastrophen Erschreckende Statistik mit positivem Hintergrund
50.000 – so viele Menschen sterben in einem durchschnittlichen Jahr an den direkten Folgen von Naturkatastrophen. Das Interessante an dieser Zahl: Sie hat sich seit 100 Jahren praktisch kaum verändert, obwohl sich die Weltbevölkerung seitdem mehr als vervierfacht hat. Zu diesem Ergebnis kommt eine aufwendige Big-Data-Analyse von 35.000 Naturkatastrophen seit dem Jahr 1900.

Lassen wir beiseite, dass darin anstelle 60.000 mit 50.000 etwas weniger Mortalität gelistet ist. Wichtiger ist, dass sich die relative, jährliche Mortalität seit 1900 deutlich reduziert hat. Und eines fällt auf: Die Anzahl der 50.000 Opfer jährlich beinhaltet auch Tsunamis, Erdbeben und Vulkanausbrüche. Alleine Erdbeben sind danach seit 1960 für 26% der Mortalität verantwortlich. Das es auch bei Naturereignissen unterschiedliche Verursacher gibt, hat Herr Juncker im Eifer wohl gar nicht mitbekommen. Im Zweifelsfall ist doch sowieso alles „Klimawandel“.

Weltweite Daten

Ohne Kommentierung eine Übersicht.

Bild 1 Anzahl tropischer Zyklone seit 1980. Quelle: MuRE NatCat Viewer

Bild 2 Schadenssummen von Flutereignissen weltweit seit 1980. Quelle: MuRE NatCat Viewer

Bild 3 Schadenssummen der meteorologischen und klimabedingten Ereignisse seit 1980. Quelle: MuRE NatCat Viewer

Bild 4 Quelle: WUWT March 17, 2016: In the ‘warmest year ever’, U.S. tornado deaths were near lowest ever

MunichRE: Naturkatastrophen 2015 Analysen, Bewertungen, Positionen TOPICS Ausgabe 2016

Kernaussage dieser Abbildung: Die KK0Ereignisse tragen so gut wie nichts zum Gesamtschaden bei. Der Verlauf des Gesamtschadens wird im Wesentlichen nur von den größten und schwersten Schadenereignissen (KK4) bestimmt.

Bild 5 Anzahl Schadensereignisse der höchsten Kategorie KK4 seit 1980. Quelle MuRE

 

Fazit: Der „Klimawandel“ führt nicht zu mehr, sondern zu weniger Mortalität

Es möge irgendeine Zählung seit 1960 eine Verdreifachung von irgendwelchen Ereignissen ergeben haben. Es ist aber offensichtlich, dass relevante Daten – und das IPCC – keine Verschlimmerung durch einen Klimawandel zeigen.
Allerdings wird inzwischen praktisch jedes Ereignis „vorsichtshalber“ und weil es oft gut „passt“ dem Klimawandel zugeschrieben, auch wenn es erkennbar menschliches Versagen oder natürliche Variabilität als Ursache hat [14].

Jedes Jahr stürben dadurch 60.000 Menschen, vor allem in Entwicklungsländern

Die jährliche Opferzahl der WHO-Angabe von 60.000 darf auf ca. 30 … 40.000 reduziert werden, da die WHO (sicher bewusst) die hohen Erdbeben- und Tsunamiopfer mitgezählt hat. Diese Zahl hält Herr Juncker für so hoch, dass sich dagegen der Billiardenaufwand erzwungener CO2-Vermeidung rechtfertigen würde.

Auch hierzu kennt Herr Junker die wahren Hintergründe sicher nicht, sonst dürfte er (ohne bewusst zu lügen) nicht so argumentieren.

Mortalitäten

Es gibt immer wieder Klimaereignisse mit extremen Opferzahlen. Es gibt aber keine Erhöhung durch einen Klimawandel, wie die Analysen zeigen.


Bild 6 Quelle: WUWT March 17, 2016: In the ‘warmest year ever’, U.S. tornado deaths were near lowest ever

Bild 7 Katastrophenopfer durch wetterbedingte Extremereignisse (blau) und Erdbeben (gelb) seit 1970. Quelle SwissRE Datenviewer

Die Versicherer bemerken dies natürlich ebenfalls. Während diese trotzdem weiterhin den Klima-Weltuntergang predigen, machen sie durch die geringeren Schäden riesige Gewinne:
NoTricksZone: ‘The Local’: Munich RE “Profiteering From Climate Change Scare Stories Based On Quasi Scientific Reports”

Um jährlich vielleicht 10.000 statistische Opfer zu verhindern, sind eine Billion EUR bis 2030 nicht zu viel

Herr Juncker meint also, dem Bürger weißmachen zu dürfen, dass es sich lohnt, wegen 40.000 jährlicher Mortalität – die sich durch statistische Tricks vielleicht um 10.000? / pa verringern ließe, Ausgaben von bis zu einer Billion EUR bis zum Jahr 2030 für sinnvoll zu halten [11].
WELT N24 10.10.2016: Energiewende kostet die Bürger 520.000.000.000 Euro – erstmal
Das Institut für Wettbewerbsökonomik an der Uni Düsseldorf hat die Gesamtkosten der Energiewende bis 2015 berechnet. Das Ergebnis: Bis zum Jahr 2025 müssen geschätzt rund 520 Milliarden Euro aufgewendet werden.

Dabei gab es Katastrophen von überextremen Ausmaßen – und diese ereigneten sich alle während der „goldenen Klimazeit“ vor dem schlimmen Klimawandel.

Mortalitäten zur „goldenen“ Zeit vor dem schlimmen Klimawandel

Man muss die Opferzahlen mit denen von Bild 7 der SwissRE vergleichen. Unvorstellbar, wenn sich solche Zahlen wiederholen würden.

Was war wann? Geschichte >> Superlative >> Naturkatastrophen
Am 27. Juli 1976 starben in China bis zu 800.000 Bewohner bei einem schweren Erdbeben bei Tangschan.

Am 26. Dezember 2004 löste ein Seebeben der Stärke 9,3 vor der Insel Sumatra einen verheerenden Tsunami aus. Mehr als 230.000 Tote wurden in Indonesien, Thailand und Indien beklagt

Am 12. Januar 2010 wurde die Hauptstadt von Haiti, Port-au-Prince, fast völlig zerstört, die Infrastruktur und die staatlichen Einrichtungen des gesamten Landes brachen nahezu gänzlich zusammen. Es wurden mindestens 200 000 Todesopfer geschätzt.

1332 -33 lösten Überschwemmungen in China eine Hungersnot aus. Dies begünstigte die Ausbreitung der Pestepidemie mit rund sechs Millionen Toten.

15. Januar 1362 forderte die zweite Marcellusflut an der Nordsee etwa 100.000 Menschenleben.

1851-66 sollen in China durch ständige Hochwasser der großen Ströme Hwangho und Jangtsekiang in diesen 15 Jahren 40 bis 50 Millionen Menschen ertrunken sein.

1887 starben in der Provinz Honan durch Überflutungen zahlreicher Ortschaften durch den Hwangho 1,5 Millionen Menschen.

1931 ließ anhaltende Monsunregen den Jangtse in China über die Ufer treten. 1,4 Millionen Tote wurden beklagt.

1970 trieb ein tropischer Wirbelsturm eine 15 Meter hohe Flutwelle in das Ganges-Delta und tötete mehr als 500.000 Menschen.

1199-1202 lösten ausbleibende Nilhochwasser die größte bekannte Hungersnot in Ägypten mit mindestens 100.000 Toten aus.

1669-70 starben in Indien bei der ersten großen Hungersnot, die durch anhaltende Dürre und Vernichtung der Ernten ausgelöst wurde, mehr als sechs Millionen Menschen

1769-70 verhungerten erneut mehr als drei Millionen Inder infolge ausbleibender Ernten durch Trockenheit.

1876-77 waren mehr als 36 Millionen Inder waren von der schlimmsten bekannten Dürre und Hungersnot betroffen, die durch die britische Kolonialpolitik noch verschärft wurde. Mehr als sechs Millionen Menschen starben an Krankheit und Unterernährung.

1898 waren erneut 36 Millionen Inder im Süden und Westen des Landes von anhaltender Dürre betroffen. Etwa eine Millionen Tote waren zu beklagen.

1921-22 starben in der Wolgaregion Russland starben mehrere Millionen Menschen, als eine langanhaltende Dürre eine Hungersnot unter 20 Millionen Einwohnern auslöste.

1928-29 verhungerten in China 10 Millionen Menschen während einer durch Trockenheit ausgelösten Hungersnot.

1984-85 sahen sich afrikanische Staaten in der Sahelzone mit Missernten und Hungersnot konfrontiert. Zusätzlich belasteten Bürgerkriege die Situation. Monatlich starben etwa 20.000 Kinder an Unterernährung.

Im August 2003 kostete eine Hitzewelle in Südwesteuropa etwa 70.000 Menschen das Leben.

Die inzwischen schon mehrere Jahrzehnte andauernde, bewusste Desinformation durch die Medien und Informationsportale belegt ihre Wirkung. Fast niemandem ist bekannt, dass das inzwischen geringfügig! wärmer gewordene Klima zu einer erheblichen Verringerung an weltweiten Extremereignisse geführt hat (in Verbindung mit menschlichen Schutzmaßnahmen). Ein gutes Beispiel ist dazu Afrika, welches seit mehreren Tausend Jahren kälter wird und dadurch immer trockener:
EIKE 07.01.2017: Drei-Königs Sternsinger Aktion 2017 gegen Klimawandel-Auswirkungen in Kenia: Seit 5000 Jahren besteht dort ein ununterbrochener Trend zum heutigen Klima, doch seit Kurzem ist der Westen daran schuld
und wo ebenfalls jede (negative) Umweltveränderung generell dem Klimawandel zugeschrieben wird:
kaltesonne 14. Juni 2017: Leiterin des ARD-Afrika-Studios Nairobi liegt in Ghana voll daneben: Peinliche Verwechslung von Küstenströmungen mit Klimawandel

Nachdem Herr Juncker also überzeugt ist, dass man gegen die dank der höheren Temperatur erfolgte Klimaverbesserung ankämpfen muss, stellt sich die Frage der Verhältnismäßigkeit und Nutzen der Ausgaben auch aus anderen Gründen.

Mortalitäten durch andere Ursachen

Wenn man ca. eine Billiarde EUR übrig hat, um vielleicht statistisch 10.000 Mortalitätsfälle im Jahr zu verhindern, stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit. Wie viel mehr sichere Fälle mit weit weniger Geld schon vermieden werden könnten, lässt sich zwar nicht genau abschätzen, aber zumindest ahnen:

WELT N24 19.10.2015: [9] Weltweit 1,25 Millionen Verkehrstote pro Jahr
Seit 2007 kommen pro Jahr weltweit 1,25 Millionen Menschen durch Unfälle ums Leben, wie aus einer in Genf veröffentlichten Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervorgeht.

SPIEGEL ONLINE 12.12.2013: Genf – Die Zahl neu diagnostizierter Krebsfälle ist zwischen 2008 und 2012 weltweit stark gestiegen. Im vergangenen Jahr wurde bei 14,1 Millionen Menschen eine Krebserkrankung festgestellt, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag mitteilte.

n-tv 13. Dezember 2016: WHO: Mehr als 400.000 Malaria-Tote 2015

Malaria bleibt weltweit eine der tödlichsten Krankheiten. Auf 212 Millionen schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Zahl der Malaria-Fälle 2015.
Mückennetze und -sprays sind die wirkungsvollsten Schutzmittel gegen eine Infektion. Ein großes Problem bei der Malaria-Bekämpfung ist laut WHO fehlendes Geld. 2015 seien 2,9 Milliarden US-Dollar investiert worden. Um langfristige Erfolge gegen die Krankheit zu erzielen, müssten ab 2020 mindestens 6,4 Milliarden US-Dollar jährlich zur Verfügung stehen.

Handelsblatt 25.02.2014: Eine Million Neugeborene stirbt in den ersten 24 Stunden

… Insgesamt überleben rund 2,9 Millionen Säuglinge die ersten vier Lebenswochen nicht, heißt es in einem Bericht, den die Nichtregierungsorganisation (NGO) Save the Children am Dienstag in London vorstellte. In einem dringenden Appell rief die NGO dazu auf, Maßnahmen gegen das Babysterben zu ergreifen … Die NGO geht davon aus, dass etwa die Hälfte der Fälle durch eine ausreichende Versorgung der Neugeborenen und ihrer Mütter vermieden werden könnte.

Aber auch die Küste Floridas und Teile der europäischen Küste seien bereits vom Klimawandel betroffen

Herr Juncker listet in seiner Begründung auch konkrete, bedrohte Küstenregionen:
Juncker: ... Aber auch die Küste Floridas und Teile der europäischen Küste seien bereits vom Klimawandel betroffen, sagte Juncker.
Ausgerechnet darüber gibt es genügend Information und die lautet durchgehend: Sofern diese Küsten bedroht sein sollten, der Klimawandel ist es zumindest nicht:
Weder an der Nordsee:
EIKE 01.06.2017: Der Meerespegel steigt drei Mal so stark an – ohne dass sich an dessen Verlauf etwas verändert hat,
-Noch an der US-Ostküste bis Florida:
EIKE 18.05.2017: Die Amis bleiben beim Klimawandel weiter reserviert, nur in Europa „rennt man damit offene Türen ein“ – oder: In den USA gibt es noch Klimavernunft bei Behörden

Bild 8 Quelle: Bulletin of the American Meteorological Society Vol. 97, No. 12, December 2016

Und zur Erinnerung: Auch nicht für die restlichen Küsten der Welt: [2]
EIKE 12.06.2017: Fake News: Zuerst der SWR, nun der BR: Ein Südseeparadies versinkt im Meer. Öffentlich-Rechtliche Klimawandel-Agitation in Endlosschleife
EIKE 08.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 2: Zusatzinformationen
EIKE 06.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 1: Pegelinformationen
EIKE 18.10.2016: Wie steht es um den Untergang der Marshall-Inseln?
EIKE 14.12.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 3 Die Marshall-Inselgruppe – (kein) Beispiel für einen Untergang

Man kann einen negativen Klimawandel-Einfluss nur im Computer simulieren – wofür man dann viele Preise bekommt …

klimaretter.info, 14. Juni 2017: Blue Planet Prize für Schellnhuber
Der renommierte „Blue Planet Prize“ geht in diesem Jahr an den Klimawissenschaftler und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber … Der Preis gilt als eine der wichtigsten internationalen Auszeichnungen im Umweltbereich. Mit ihm sollen Vordenker geehrt werden, die entscheidende Ansätze zur Lösung globaler Umweltprobleme vorgelegt haben.
… Schellnhuber erhält den Preis unter anderem dafür, dass er mitgeholfen hat, das Zwei-Grad-Ziel zu etablieren, so die Stiftung zur Begründung. Im Pariser Klimaabkommen von 2015 haben sich die UN-Staaten auf das Ziel festgelegt: Die Erderwärmung soll auf höchstens zwei Grad Celsius begrenzt werden. Auch Schellnhubers Beitrag bei der Entwicklung des Konzepts der Kippelemente nennt die Stiftung als Grund für die Ehrung.

… weil die Daten dem Machterhalt nutzen

Die Begründung zur Preisverleihung liest sich wie ein Treppenwitz der Geschichte, was aber nur Klimaskeptiker verstehen.
Wer dazu Hintergründe und Zusatzinformation lesen möchte, findet sie kompakt im folgenden Artikel:

Ruhrkultour: Das Pariser Klimaschutzabkommen – Hebel zur Macht
Führungsanspruch
Das EU-Triumvirat, bestehend aus Deutschland, Frankreich und Italien, erhebt mit seiner gemeinsamen Erklärung einen Führungsanspruch innerhalb der EU, für Europa und für die Welt. Das Klimaschutzabkommen sei nicht verhandelbar, heißt es darin. Eine erstaunliche Formulierung. Denn nicht einmal eine Enzyklika gilt als unfehlbar. Und nur dann gilt die Aussage eines Papstes als unfehlbar, wenn er in seinem Amt als „Lehrer aller Christen“ eine Glaubens- oder Sittenfrage als endgültig entschieden verkündet. Auf dieser Ebene bewegen sich zurzeit die Bundeskanzlerin Angela Merkel und mit ihr Frankreich und Italien. Der Rest der EU wurde nicht gefragt.
… Das Pariser Klimaschutzabkommen wird von der EU zum Codex einer neuen Weltordnung erklärt. Sie hat es geschafft, globale Klimapolitik als strategische Frage der Weltpolitik zu etablieren, die Finanz-, Wirtschafts- und Außenpolitik systematisch einschließt …
Klimaschutz – Die Grundlage für eine Neue Weltordnung
… Das Klima ist keine reale, sondern eine von Computerprogrammen errechnete Größe, die im Verlauf der letzten Jahre mehrfach korrigiert wurde. Die einzige Aussage, die wir mit Gewissheit über das Klima treffen können ist, dass der Klimawandel zur Erdgeschichte gehört und der menschliche Einfluss auf die Veränderung des Klimas, wenn überhaupt, nur einen geringen Anteil an Klimaveränderungen hat.
… Bei dem Pariser Abkommen geht es nicht primär um das Klima. Das Abkommen zielt darauf, die globale Klimapolitik als strategische Frage der Weltpolitik zu etablieren. Über das Thema Klimaschutz können Dank des Abkommens andere Politikbereiche wie die Finanz-, Wirtschafts- und Außenpolitik systematisch in eine weltweit geltende Politik einbezogen werden.
… Ähnlich wie ein gezüchtetes Virus, ist „Klima“ aus dem Labor der Klimaforscher entwichen, hat sich als Idee verbreitet, als politische Forderung die Bezeichnung “Klimaschutz” und damit eine neue Funktion erhalten. Klimaschutz ist das Markenzeichen für den globalen Handel, ein Mittel zur Steuerung der Kapitalbewegungen und der Einflussnahme auf die Volkswirtschaften aller Länder, auch wenn sie das Abkommen nicht unterzeichnen.

Was gibt es Schöneres, als ein gefeierter Prophet zu sein und dabei mehr als gut zu verdienen

Während der damals gegen AL Gore die US-Wahlen gewinnende Präsident mit messianischem Glauben den ins politische Desaster mündenden Krieg im Nahen Osten vom Zaun brach, hat sich Al Gore genau so messianisch dem Klimawandel verschrieben. Allerdings mit mehr publizistischem Erfolg und vor allem auch dem, sein Privatvermögen damit extrem zu mehren.
Breitbart.com: Al Gore Says God Told Him to Fight Global Warming
Former Vice President Al Gore is now telling his climate disciples that God commands us to go forth and fight global warming.
Engaging in some advanced publicity for his new global warming film spectacular, “An Inconvenient Sequel,”
Gore told Interview Magazine that God didn’t create global warming and wants us to fix it.
In his comments, Gore equated the fight against global warming to a religious-based, moral crusade similar to the civil rights fight, women’s suffrage, and the abolitionist movement during the Civil War era. Gore insisted that it is a moral imperative to fight against climate change …

Auch Herr Juncker möchte wohl etwas beliebter sein

Einen wirklichen Erfolg kann Al Gore allerdings ebenfalls nicht erzielen, nachdem das Klima nicht macht, was Al Gore uns seine Glaubensjünger erwarten. Dazu ist das wirkliche CO2-Forcing viel zu gering.
Aber man kann verstehen, dass ein C. Juncker auch wieder etwas beliebter werden möchte. Mit immer weiter Banken und seine südländischen Regierungsfreunde durch das (dann verlorene) Geld der Nettozahler zu retten, gelingt es nicht. Es gibt sogar Bürger (nicht führende Politiker), welche so etwas stört.
Nun will er es vielleicht mit dem Klimawandel versuchen. Sich dabei so die eigenen Taschen zu füllen wie Al Gore, geht in Europa in seiner Position nicht, die Taschen anderer weiterhin konsequent zu leeren ist aber problemlos möglich. Und einen ganz großen Vorteil hat der Klimawandel: Man muss sich überhaupt keine Sorgen darüber machen, was man wann wie gesagt hat:
EIKE: Fake News: Diesmal Al Gores Film, nach 10 Jahren noch immer abstrus falsch,

-wichtig ist alleine die vermittelte „Spiritualität“. Mit etwas Üben kann das auch ein Herr Juncker. Schließlich war er lange genug Dutzfreund des neuen SPD-Messias, der nach aller Meinung besonders gut und messianisch reden kann.
In dem Fall gilt auch die Vorgabe von Herrn Schulz „Politiker dürfen keine falschen Nachrichten verbreiten“ nicht. Spirituelle Aussagen sind immer richtig – nur weiß eben niemand: Wann. Die (Religions-)Geschichte zeigt: Es kann auch mehrere Tausend Jahre dauern, dass etwas immer noch nicht eintrifft.
Herr Schellnhuber simuliert deshalb auch gerne weit darüber hinaus.

Hinweis: Mit „Klimawandel“ ist durchgängig der vom Menschen durch seinen CO2-Eintrag angeblich verursachte anthropogene Beitrag, der zum AGW-Klimawandel führen soll gemeint, nicht das sich stetig verändernde, natürliche Klima.

Anlage

IPCC Aussagen Zusammenfassung [5] [6]

Tropische Stürme und Hurrikane

IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 216: “No robust trends in annual numbers of tropical storms, hurricanes and major hurricanes counts have been identified over the past 100 years in the North Atlantic basin.”
Übersetzung: “Keine robusten Trends bei den jährlichen Zahlen von tropischen Stürmen, Hurrikans und Stark-Hurrikans konnten in den letzten 100 Jahren im Nordatlantischen Becken ausgemacht werden.

Tropische Zyklone

IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 216: “Current datasets indicate no significant observed trends in global tropical cyclone frequency over the past century and it remains uncertain whether any reported long-term increases in tropical cyclone frequency are robust, after accounting for past changes in observing capabilities.”
Übersetzung: “Aktuelle Datensätze zeigen keine signifikanten beobachteten Trends bei der weltweiten tropischen Wirbelsturmfrequenz während des letzten Jahrhunderts und es ist ungewiss, ob ein berichteter langfristiger Anstieg der tropischen Wirbelsturm-Frequenz robust ist, nach Berücksichtigung der letzten Änderungen in den Beobachtungs-Möglichkeiten.“

Außertropische Zyklonen

IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 220: “In summary, confidence in large scale changes in the intensity of extreme extratropical cyclones since 1900 is low. There is also low confidence for a clear trend in storminess proxies over the last century due to inconsistencies between studies or lack of long-term data in some parts of the world (particularly in the SH). Likewise, confidence in trends in extreme winds is low, owing to quality and consistency issues with analysed data.”
Übersetzung: “Zusammenfassend ist das Vertrauen in große Änderungen in der Intensität extremer aussertropischer Zyklone seit 1900 gering. Es gibt auch [nur] ein geringes Vertrauen für einen klaren Trend bei Sturm-Proxies wegen Inkonsistenzen zwischen den Studien oder wegen dem Fehlen von Langzeitdaten des letzten Jahrhunderts in einigen Teilen der Welt (vor allem auf der Südhemnisphäre). Ebenso ist das Vertrauen in Trends in extreme Winde niedrig, wegen der Qualität und wegen Konsistenz-Problemen mit den analysierten Daten.“

Dürren

IPCC 2013, AR5, WGI, Technical Summery, Seite 50: ”There is low confidence in a global-scale observed trend in drought or dryness (lack of rainfall), owing to lack of direct observations, dependencies of inferred trends on the index choice and geographical inconsistencies in the trends.”
Übersetzung: “Es besteht ein geringes Vertrauen im globalen Maßstab beobachteten Trend an Dürre oder Trockenheit (Mangel an Niederschlag), aus Mangel an direkten Beobachtungen, Abhängigkeiten von abgeleiteten Trends auf der Indexauswahl und wegen geographischer Unstimmigkeiten in den Trends.“
sowie
IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 215: “In summary, the current assessment concludes that there is not enough evidence at present to suggest more than low confidence in a global scale observed trend in drought ordryness (lack of rainfall) since the middle of the 20th century, owing to lack of direct observations, geographical inconsistencies in the trends, and dependencies of inferred trends on the index choice. Based on updated studies, AR4 conclusions regarding global increasing trends in drought since the 1970s were probably overstated. However, it is likely that the frequency and intensity of drought has increased in the Mediterranean and West Africa and decreased in central North America and north-west Australia since 1950.”
Übersetzung: „Zusammenfassend kommt die aktuelle Bewertung zu dem Schluss, dass es zur Zeit nicht genug Hinweise und [nur] ein geringes Vertrauen in einen beobachteten globalen Trend an Dürre oder Trockenheit (Mangel an Niederschlägen) gibt, aus Mangel an direkten Beobachtungen in der Mitte des 20. Jahrhunderts, geographischen Inkonsistenzen in den Trends und Abhängigkeiten der abgeleiteten Trends auf der Indexauswahl. Auf Basis aktualisierter Studien waren die AR4-Schlußfolgerungen bezüglich global zunehmender Trends an Dürre seit den 1970er Jahren wahrscheinlich übertrieben. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Häufigkeit und Intensität von Dürre im Mittelmeerraum und Westafrika sich erhöhen könnte und im Zentrum von Nordamerika und Nordwest-Australien seit 1950 abnehmen könnte.“

Überflutungen

IPCC 2013, AR5, WGI, Technical Summery, Seite 112: ”There continues to be a lack of evidence and thus low confidence regarding the sign of trend in the magnitude and/or frequency of floods on a global scale over the instrumental record.”
Übersetzung: “Es besteht weiterhin ein Mangel an Beweisen und deshalb ein geringes Vertrauen in Bezug auf Trend-Anzeichen in Bezug auf Größe und / oder Häufigkeit von Überschwemmungen auf globaler Ebene der Instrumenten-Aufzeichnungen.“

Hagel und Gewitter

IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 216: “In summary, there is low confidence in observed trends in small-scale severe weather phenomena such as hail and thunderstorms because of historical data inhomogeneities and inadequacies in monitoring systems.”
Übersetzung: „Zusammenfassend gibt es [nur] ein geringes Vertrauen in beobachtete Trends bei den Unwetter-Erscheinungen wie Hagel und Gewitter wegen historischen Daten-Inhomogenitäten und Unzulänglichkeiten bei der Systemüberwachung.“

IPCC Zusammenfassung

IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 219: “There is limited evidence of changes in extremes associated with other climate variables since the mid-20th century.”
Übersetzung: “Es gibt [nur] begrenzte Anhaltspunkte zu Änderungen bei Extremereignissen, die mit anderen Klimavariablen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts verbunden sind.“

Nachtrag
Es ist bemerkenswert, dass alle diese Zitate und Aussagen in der 28-seitigen deutschen Fassung des Summary for policymakers (hier) fehlen!

Quellen

[1] FAZ, 14.06.2017: EU-Kommission lehnt Neuverhandlung des Pariser Abkommens ab

[2] EIKE 12.06.2017: Fake News: Zuerst der SWR, nun der BR: Ein Südseeparadies versinkt im Meer. Öffentlich-Rechtliche Klimawandel-Agitation in Endlosschleife
EIKE 08.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 2: Zusatzinformationen
EIKE 06.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 1: Pegelinformationen
EIKE 18.10.2016: Wie steht es um den Untergang der Marshall-Inseln?
EIKE 14.12.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 3 Die Marshall-Inselgruppe – (kein) Beispiel für einen Untergang

[3] EIKE 03.03.2017: Wem wir erlauben, langfristig seinen eigenen Körper zu schädigen, dem sollten wir auch zutrauen, über die Zukunft unserer Gesellschaft mitzuentscheiden

[4] n-tv, 28. November 2015: Rund 250.000 Tote in 20 Jahren Der Klimawandel macht krank

[5] Quelle der Übersetzungen: EIKE 09.12.2015: Pinocchiopresse? Lügenpresse? Die deutschen Medien und ihre „Klimakatastrophen“

[6] IPCC AR5 Langfassung: Fifth Assessment Report CLIMATE CHANGE 2013 The Physical Science Basis

[7] Deutschlandfunk: Naturkatastrophen Erschreckende Statistik mit positivem Hintergrund

[8] Wissen.de: Naturkatastrophe

[9] WELT N24 19.10.2015: Weltweit 1,25 Millionen Verkehrstote pro Jahr

[10] EIKE 13.06.2017: Fake News: Paul*ine (be)gründet die Klimawandel-Staatskirche

[11] Ruhrkultour: Das Pariser Klimaschutzabkommen – Hebel zur Macht

[12] EIKE 14.06.2017: Fake News: Diesmal Pfingstunwetter um Hildesheim – neue Einschläge des Klimawandels?

[13] EIKE 24.01.2017: Jahrtausendhochwasser am 01.06.2016 in Simbachso entstehen Menetekel des Klimawandels
[14] EIKE 14.06.2017: Fake News: Diesmal Pfingstunwetter um Hildesheim – neue Einschläge des Klimawandels?

[15] Gute Nachrichten: Naturkatastrophen: Nehmen die Klimagefahren zu?

[16] EIKE: EIKE 18.10.2016: Wie steht es um den Untergang der Marshall-Inseln?




Teil 3: Scharla­tane in Zeiten der Feinstaub-Hype

Makrophagen: Sie verdauen die Eindringlinge. Ihre Vorläufer, die Monozyten, werden durch Signalstoffe der Entzündungsstellen zum „Einsatzort“ gerufen und verwandeln sich dort zu Makrophagen.

Mastzellen: Diese setzen entzündungsfördernde Stoffe wie Histamine ab. Mit diesen Signalstoffen werden sozusagen die „Ärzte“ des Körpers gerufen.

Granulozyten: Dessen drei Zelltypen (Neutrophile, Eosinophile und Basophile) schütten Gift- und/oder ebenfalls entzündungsfördernde Stoffe ab und können den Eindringling dadurch abtöten, bzw. weitere Klassen des Immunsystems aktivieren. Durch die Giftstoffe werden regelrecht Löcher in den Eindringling „gebohrt“, durch die seine Zelle ausläuft und abstirbt. Das Zellgewebe ist quasi „flüssig“ und besteht aus Lipiden.

Dendritische Zellen: Dies präsentieren dem adaptiven Immunsystem Antigene und regen diese zur Vermehrung an.

Natürliche Killerzellen: Sie zerstören von Krankheitserregern befallene aber auch entartete körpereigene Zellen.

Abb.20 (Quelle) zeigt vereinfacht die verschiedenen Einheiten des angeborenen und des adaptiven Immunsystems und als Nk-Zelle (granulierte Lymphozyten) eine Schnittstelle, die in Verbindung des adaptiven Immunsystems, über eine komplexe Signalkaskade aktiviert wird und bei fremden oder entarteten Zellen den programmierten Zelltod, die Apoptose, auslöst.

Je nachdem um welche Klasse des angeborenen Immunsystem es sich handelt, die im Körper unterwegs ist und dort patrouillieren, wird der Eindringling entweder selbst zerstört, oder Hilfe herbeigeholt. Hierzu dockt die Immunzelle an Oberflächenproteinen an und beginnt sowohl mit der Analyse, als auch mit der Kommunikation. Aus beidem wird dann entschieden, welche Schritte eingeleitet werden, was binnen Minuten geschieht.

Immunzellen erkennen dabei typische Klassen von Molekülen, die von Krankheitserregern produziert werden. Bei Kontakt wird eine Entzündungsreaktion ausgelöst. Entzündungsreaktionen sind denn auch der Grundbaustein des angeborenen Immunsystems. Ohne siefunktioniert es nicht. Deshalb schreibt Prof. Dr. Joachim Heyder: „…sind normale Abwehrmechanismen“. Ohne diese Entzündungsreaktionen vermag das adaptive Immunsystem nicht seine Antikörper zu bilden, um den Eindringling zu bekämpfen. So nutzen Vakzine (Impfstoffe) sog. Adjuvansen (Hilfsstoffe), Entzündungsreaktionen, die dann die B- und T-Zellen des adaptiven Immunsystems aktivieren.

Über Signalstoffe (Cytokine) werden die Informationen übertragen und auch Entzündungen ausgelöst. Makrophagen und dendritische Zelle produzieren diese (gehören zu den sog. weißen Blutkörperchen). Sie patrouillieren im Körper und bei Erkennen von spezifischen Oberflächenproteinen (z.B. LPS – Lipopolysaccharit, charakteristisches, komplexes Zellwandmolekül von grammnegativen Bakterien) wird der Eindringling zerstört und dabei Cytokine freigesetzt. Diese Entzündungsreaktion, ausgelöst durch (chemische) Botenstoffe, ist z.B. für Fieber oder für Gliederschmerzen verantwortlich. Die Signale zum chemischen Angriff auf den Eindringling / das Antigen, werden durch TLRs auf der Membran von Immunzellen ausgelöst und zwar immer von zwei gemeinsam. Das angeborene Immunsystem aktiviert parallel das adaptive Immunsystem (B- und T-Zellen), dass nur durch das angeborene Immunsystem funktioniert. Für die deutschen Qualitätsjournalisten: „Toll“ hat nichts mit toll zu tun, sondern der Name stammt von einem Oberflächenmolekül der Taufliege über deren (Umweg / Zufall) die Funktionalität dieser Rezeptoren erkannt wurde. Die Entwicklung der Taufliege, ohne dieses Protein total durcheinander kam. Dieses Molekül „sagt“ dem Fliegenembryo, wo oben und unten ist.

Abb.21 (Quelle): Die B-Zellen des adaptiven Immunsystems erzeugen die passenden Antikörper (Immunglobuline) und können in millionenfachen Variationen ausgebildet und somit für jeden Eindringling maßgeschneidert werden, die Frage ist „nur“, wer ist schneller. Einige Viren, wie Pocken, setzen diese außer Gefecht und verhindern deren Produktion gegen den Eindringling.

Die Antikörper (Abb.21) haben eine y-Form, von der es 5 Arten gibt. An deren Enden bilden sie den spezifischen Antikörper, um den Eindringling abzufangen. Den einzelnen Arten, die als Rezeptoren (z.B.: M-Klasse) auf den B-Zellen sitzen, kommt dabei eine bestimmte Bedeutung zu und gibt darüber Aufschluss, wie gut ihr Antigenrezeptor auf den Eindringling wirkt. Die sog. G-Klasse der Immungluboline ist diejenige, die besonders gut auf den Eindringling angepasst ist und deren Massenproduktion (es entsteht eine sog. Plasmazelle) angestoßen wird, um den Eindringling abzutöten. Immungluboline sind aber nicht von allein dazu in der Lage, sich zur G-Klasse zu wandeln, sondern benötigen dazu die Unterstützung von T-Helferzellen. Daher spricht man von einer thymusabhängigen Immunantwort. Dies dient zum Schutz des Körpers, damit sich z.B. keine Autoimmunerkrankungen, durch ungezügelte und falsche Vermehrung dieser „Killerzellen“ bilden. Im Verbund dieser thymusabhängigen Immunantwort*, bilden sich auch die B- und T-Gedächtniszellen, die bei erneuter Infektion, direkt die Moleküle der G-Klasse produzieren und so für eine schnelle Immunantwort sorgen. Dieses Wachstum der Immunglobuline in ihren verschiedenen „Wachstums“klassen dient zum einen, der maßgeschneiderten Abwehr und zum anderen, der eigen Sicherheit des Körpers, nicht falsche Abwehrzellen zu erzeugen, was übrigens auch zu Krebserkrankungen führen kann, aber auch zu Antiimmunerkrankungen. Genetische Abweichungen können hier für enormen Schaden (z.B. Krebs) sorgen. Mit Feinstaub hat auch dies nun rein gar nichts zu tun.

* Im Thymus (Thymus, daher T-Zellen) „erlernen“ diese Zellen nicht nur ihre Aufgabe, sondern die Abwehrzellen werden dort einer strikten Auslese / Prüfung unterzogen, bevor sie ihre Funktion aufnehmen dürfen. Deren Funktionsweise ist äußerst komplex und reicht über Genaktivitäten in ihrem Inneren, durch ganz spezielle Transkriptionsfaktoren (Proteine), verschiedene Rezeptormoleküle an ihrem Äußeren und Signalproteine wie Interleukin-2. Der Autor wüsste auch hier gern von der Feinstaub-Hype-Gesellschaft, wie Feinstaub die oben angerissenen Regularien beeinflusst. Um es vorweg zu nehmen: Es gibt sie schlicht und ergreifend nicht! Doch zurück zum angeborenen Immunsystem.

Beim Menschen sind etwa 10 TLRs bekannt, die alle auf „ihre“ spezifische Fremdkörper – denen ihre komplexen Oberflächenproteine, erkennen, die charakteristisch für jeweils ganze Mikrobengruppen sind – reagieren und anschließend eine spezielle Immunantwort auslösen. Wobei die TLRs sowohl in der Außenmembran der Zelle, als auch in der Membran des Zellkerns sitzen. Dort binden (erkennen) sie z.B. einsträngige Viren DNA / RNA.

So verursacht das Beispiel LPS, die Ausschüttung von den beiden Cytokine Tumor-Nekrose-Faktor Alpha (TNFα, Tumornekrose Faktor TNF: Der Name bezieht sich auf die Eigenschaft Krebszellen abzutöten, wenn er in hoher Konzentration in der Krebszelle vorliegt) und Interleukin-1 (IL-1). Beide Cytokine docken paarweise an zwei ganz bestimmte TLRs von Immunzellen an, die dann wiederrum eine ganz spezifische Antwort geben und wiederum Signalstoffe abgeben, die ganz spezifisch für den Eindringling sind. In den Zellen des angeborenen Immunsystems werden durch diese zwei Cytokine, 4 Signalstoffe (MyD88, Mal, Tram, Trif) ausgelöst, die den sog. nukleären Faktor Kappa B auslösen, den der Autor bereits in Verbindung der Krebsentstehung erwähnte, der wiederum ein Hauptregulator für die Entzündungsreaktionen ist. Er schaltet Gene für Cytokine und andere Immunregulatoren ein, die wiederum ganz spezifische die B- und T-Zellen aktivieren.

So sind denn funktionsbeeinträchtigte (aufgrund genetischer Ausstattung) TLRs oder hyperaktive TLRs Ursache für Krankheiten von vermehrten Infektionen oder Herz-Kreislauferkrankungen (weil durch die dauerhaften Entzündungsreaktionen im Blut Plaques entstehen können, die die Koronararterien verstopfen können) und nicht Feinstaub, der, wenn überhaupt, nur zeitweise über den (unsinnigen) Grenzwerten liegt. Der Grund für die Herz-Kreislauferkrankungen liegt an einem hyperaktiven TLR4. Die Menschen, die diese hyperaktiven TLR4 in sich tragen, bzw. genetisch bedingt (liegt in den Steuerungssequenzen des entsprechenden Gens), viele dieser Rezeptoren auf ihren Immunzellen tragen, sind anfällig gegen Herzinfarkt. Auch, wenn sie nicht fettleibig sind. Mit Feinstaub, hat dies rein gar nichts zu tun. Fettleibigkeit hat natürlich auch nichts mit Feinstaub zu tun. Aber wer weiß, vielleicht kommt demnächst einer um die Ecke und verkündet: Die Fettleibigkeit wird durch Feinstaub ausgelöst. Der Autor möchte wetten (nicht nur Prof. Dr. Rahmstorf wettet gerne ) dass unsere Qualitätsjournalisten dies begierig aufnehmen würden.

Dendritische Immunzellen wiederum nehmen ganz spezifische Fragmente des Eindringlings auf und wandern damit zu dem Lymphknoten und präsentieren dies den dortigen B-Lymphozyten, mit dem passenden Sensor für das Antigen. Gleiches wird von anderen dendritischen Zellen an den T-Helferzellen vorgenommen, die daraufhin Cytokine, also Signalstoffe abgeben, die die B-Zelle zur Produktion von freien Antikörpern anregt, die das Virus / Antikörper im Körper abfangen und zerstören. Durch die immuneigenen Entzündungserscheinungen werden aus der Blutbahn weitere Immunzellen sozusagen herangerufen, die bei der Abwehr der Antigene helfen und die Kommunikation mit dem adaptiven Immunsystem unterstützen.

Immunzellen redenmittels Cytokine und über Synapsen miteinander – teilen ihre Informationen aus, bzw. werden dazu angeregt. Ähnlich den Nervenzellen, weil auch das Immunsystem Informationen weitergeben muss. Und weiter, ebenfalls Informationen durch das adaptive Immunsystem abgespeichert werden (Gedächtniszellen entstehen, die bei einem erneuten Befall sofort die Klasse IgE der ansprechenden Immungluboline, mit ihrer passenden Antigenbindungsstelle entstehen lässt).

An der Synapsenstruktur wird dabei erkannt, ob und wie krank eine Zelle ist, was die T-Killerzelle dann dazu veranlasst, zytotoxische Stoffe über die Synapse in das zellinnere der kranken Zelle zu fördern. Auch hier wird der Vorgang durch Hilfsstoffe (z.B. Neuropilin) gesteuert. Auch hier hat der Autor nicht gehört, dass Feinstaub darauf Einfluss in irgendeiner Weise haben kann.

Abb.22 oben, Quelle (http://www.microscopy-analysis.com/editorials/editorial-listings/profile-professor-dan-davis-capturing-killer-cells) zeigt eine ausgeprägte Immunsynapse einer T-Zelle mit einer zu überprüfenden Zelle und darunter (http://www.cell.com/trends/immunology/abstract/S1471-4906(04)00099-7) in anschaulicher Darstellung, wie sich solche Synapsen ausprägen. Feinstaub ist auch hier nirgends zu finden.

Das adaptive Immunsystem ermittelt also die spezifischen molekularen Charakteristika der Eindringlinge und nutzt diese für seinen dann eingeleiteten Angriff. Daher der Name „adaptiv“. Dies kann einige Tage dauern. Ihr Wirken ist äußerst komplex und kann daher hier nur anschaulich dargestellt werden. Seine Helfer sind nicht nur das angeborene Immunsystem, sondern auch das zelleigene Immunsystem. Zum zelleigenen Immunsystem gehören z.B. Enzyme wie Dicer und Enzymkomplexe wie RISC, die in der Lage sind, in der Zelle befindliche Gene zu erkennen, sich an diese zu heften und dann stumm zu schalten, sowie die Gruppe der sog. Chaparone.

Zellenzyme, wie Chaparone helfen Proteinen, sich richtig zu falten – sobald ein Protein, nach seiner Herstellung in den Ribosomen, diese verlässt, beginnt es sich zu falten. Erst durch die richtige räumliche Struktur, kann es seine Wirkung erzielen. Chaparone begleiten Proteine zu ihrem richtigen Bestimmungsort und halten sie von falschen Kontakten und „Störern“ fern.

Will ein Protein seine richtige Funktion erfüllen, dann muss es nicht nur zum richtigen Ort, sondern muss auch seine richtige geometrische Form / Figur haben. Dies übernehmen neben der Physik (die Reaktion einer bestimmten Aminosäure mit Wasser – Hydrophobe Eigenschaft / hydrophile Eigenschaft) Chaparone. Chaparone sind auch bei Fieber aktiv und schützen dort Eiweißstoffe bei überhöhter Temperatur vor dem Zerfall – es stützt deren räumliche Struktur.

Abb.23 (Quelle) zeigt links den Faltungsprozess eines Proteins und rechts das fertige Protein und seine räumliche Struktur.

Chaparone binden ihr Protein, indem sie sich an bestimmte Peptide (kürze Abschnitte von Aminosäuren) heften. Diese Peptide sind dann Bindungspartner und verbleiben an den Chaparonen, bis sie sozusagen von der Zelle „gelöscht“ werden. So tragen Chaparone ständig Peptide bei sich, die sowohl von Körperzellen, Krebszellen oder von Viren / Bakterien* stammen können. Die T-Zellen des adaptierten Immunsystems wiederum überprüfen (über einen komplexen Prozess) Chaparone auf ihre Fracht und lösen ggf. eine Immunantwort aus. Ohne Chaparone funktioniert diese Erkennung nicht, denn das entsprechende Zellwandmolekülkomplex, das die Peptide den T-Zellen präsentiert, bleibt leer und die T-Zellen schöpfen keinen Verdacht und gehen davon aus, es sich um eine gesunde Zelle handelt.

* Krebszellen und infizierte Zellen bilden jeweils falsche Gene, bzw. deren Produkte. Chaparone helfen auch diesen, sich zu falten und die jeweils programmierten Stellen in der Zelle zu erreichen. Diese Antigenpeptide haften dann an den Chaparonen, die sie wiederum den T-Zellen über Zellwandmolekülkomplexe präsentiert. Chaparone haben im Verbund der komplexen Immunantwort diese Aufgabe. Weiter präsentieren sie auch direkt den dendritischen Zellen solche Peptide, die eigens dafür Peptidrezeptoren besitzen.

In unserem Körper patrouillieren also nicht nur Einheiten gegen Fremdkörper, wie Bakterien oder Viren, also Antigene, sondern auch solche, die Ausschau nach molekularen Abweichungen, sprich Entartungen halten. Diese sind charakteristisch für entartete Körperzellen. Der o.g. T-Typ regelt das Verhalten des Immunsystems gegen solche Zellen. Also, ob diese attackiert und abgetötet werden oder ob nicht. T-Zellen können darüber hinaus infizierte Zellen in die Apoptose treiben. Wobei Krebs hier proaktiv gegen die mögliche Attacke vorgeht, indem er gezielt Botenstoffe produziert, die die regulatorische T-Zelle daran hindert, gegen ihn vor zu gehen, bzw. eine hohe Anzahl von regulatorischen T-Zellen* um sich häuft, die das Immunsystem daran hindern, gegen ihn vorzugehen, indem die notwendigen Immunglobuline nicht gebildet werden. Krebs nutzt hierfür ein Schutzmechanismus des Körpers – sein Immunsystem – nicht gegen eigene, notwendige Zelle vorzugeben. Wo dies z.B. versagt, entsteht eine Autoimmunkrankheit, wie Diabetes Typ 1 ein. Bei der die Insulinproduzierenden Zellen in den Langerhans-Inseln durch die Antikörper des adaptiven Immunsystems zerstört werden. Auch hier gibt es für Feinstaub nichts zu beeinflussen.

* Manche T-Zellen bei ihrer Reife im Thymus können fehlgeleitet werden (regulatorische des CD4-Typ, bezeichnet ein typisches Oberflächenmolekül zur Kommunikation – sie tragen auch mit zu unserem Immungedächtnis bei). Diese regulatorischen Zellen bestimmen das Verhalten des Immunsystems gegen Krankheitserreger und auch gegen Krebserkrankungen.

Oben wurde bereits von 5 Klassen von Antikörpern der Immunglobuline gesprochen. Antikörper der Klasse IgE sind dabei für Allergien verantwortlich, wenn sich ein entsprechender Bestandteil an sie heftet, werden Entzündungen hervorgerufen. Feinstaub kann sich nicht (!!) an IgE heften – hat weder die Form noch den Schlüssel dazu. Spezielle Zellen schütten dann Histamin aus, der Entzündungen und die spezifischenSymptome von Allergeien hervorruft. Feinstaub als tote Materie kann somit auch grundsätzlich keine Allergien, wie Asthma (hier fehlen die regulatorischen T-Zellen und es kommt zu einer überhöhten Immunantwort, die mit der Produktion von Antikörpern der Klasse IgE einhergeht). Feinstaub hat keine Möglichkeit, in irgendeiner Art und Weise die die Regularien unseren Immunsystem einzugreifen. Als tote Materie fehlen ihm die notwendigen Signalgeber /-Proteine.

Feinstaub kann grundsätzlich nicht die dazu notwendigen Mechanismen in unserem Immunsystem anstoßen, wie oben bereits mehrmals gezeigt. So sind die beobachteten Entzündungserscheinungen, die sich nach ein paar Tagen wieder zurückbilden (siehe Prof Heyder) des ultrafeinen Feinstaubes auf mechanische Ursachen und die damit verbundenen Beschädigungen der Zellen zurück zu führen, was vom Körper schnell wieder behoben wird.

Allergien

Allergien, einer unsere „Volkskrankheiten“ werden übrigens dann hervorgerufen, wenn wir nicht mehr mit den Substanzen (Antigenen) in Berührung kommen, die für die „Schulung“ unseres Immunsystems benötigt werden und wir „zu hygienisch“ leben. Darunter ist zu verstehen, dass wir die notwendigen Bakterienstämme in uns (insbesondere im Darm, der evolutionsgeschichtlich eine große Anzahl nützlicher Bakterienstämme trägt) durch eine zu hygienische Lebens-und Ernährungsweise abtöten und sich gar in deren Nische andere, für uns aggressive Bakterienstämme ansiedeln. Denn dieses „lernen“ ist ein grundlegender Bestandteil für unser adaptives Immunsystem, sich auf Fremdkörper einzustellen. Fehlt dies, läuft unser Immunsystem „aus dem Ruder“, weil ihm die notwendigen regulatorischen T-Zellen, sowie die B-Zellen zu viel IgE und zu wenig IgA (durch IgA erlernt das Immunsystem Toleranz gegenüber Stoffen und Antikörper in der Nahrung, die wir für unser Leben brauchen, jedoch nicht selbst produzieren können, denn in der Nahrung sind viele körperfremde Substanzen, also Antigene) produzieren und es kommt zu Attacken gegen Stoffe, die eigentlich toleriert werden müssten, sprich zu Allergien. Mit Feinstaub oder Chemie hat dies alles rein gar nichts zu tun.

Um der Bevölkerung Ängste einzujagen und um persönliche Ziele umzusetzen, wird indes von selbsternannten Propheten hinaus posaunt: Allergien wären die Ursache unserer technischen Entwicklung. Eine solche Aussage ist an Unsinn wohl nicht zu überbieten, hat doch gerade die technische Entwicklung unser Lebensalter und alles, was damit zusammenhängt, deutlich verlängert und gefördert. Der Grund für die Zunahme von Allergien ist vielmehr: Wer als Kind nie „im Dreck gespielt“ hat, dessen Immunsystem wird es als Erwachsener schwer haben…

Nein, es geht den grünen Männchen und ihren Hilfstruppen, wie diverse NGOs (z.B. der sog. Deutschen Umwelthilfe) nicht um unsere Gesundheit, sondern einzig darum, Ängste zu schüren und diese für eigene, niedere Absichten zu nutzen. Dies wird sehr deutlich an der jüngsten verbreiteten Hype, Feinstaub würde Grippewellen verursachen, bzw. stünde mit diesen in Zusammenhang. Eine solche Kausalität ist blanker Unsinn, wie der Autor zeigen wird.

Das Influenza- oder Grippevirus ist selbst für Viren äußerst klein. Sein Inneres beherbergt 8 Gene, von denen zwei für den Befall unserer Zellen und seine Vermehrung maßgeblich sind, Die beiden Gene codieren für die Virenproteine:

  • Hämagglutinin und
  • Neuraminidase

Das erste Oberflächenprotein, Hämagglutinin, verleiht dem Virus die Fähigkeit, an die Zellrezeptoren der Wirtszellen anzudocken. In einer anschließenden Membraneinstülpung entert das Virus dann die Zelle und setzt seine DNA/RNA frei. Die Ausprägung des Hämagglutinins entscheidet darüber, welche Zellen des menschlichen Körpers das Virus befallen kann und wie erfolgreich dies geschieht. Sein Oberflächenprotein besteht, wie alle Proteine, aus mehreren Aminosäureketten (Abb.24). Oft entscheidet nur eine Aminosäurekette darüber, wie „erfolgreich“ das Virus menschliche Zellen infizieren kann. Der Autor wüsste nun gern, wie tote Materie wie Feinstaub es anstellt, dem Grippe-Virus die notwendigen Aminosäureketten zur Verfügung zu stellen, damit es erfolgreich menschliche Zelle infizieren kann. Allein der Gedanke ist schon schwachsinnig: Frankenstein lässt grüßen!

Abb.24 (Quelle) zeigt ein Grippevirus und die räumliche Struktur des wichtigen Virenproteins Hämagglutinin und seine Aminosäureketten.

Abb.25 zeigt die Hauptprozesse, wie ein Grippevirus an die Wirtszelle andockt, sich in ihr vermehrt und dann die Wirtszelle als neue Viren wieder verlässt.

Das zweite Protein, die Neuraminidase, ist ein Schneideenzym und verhilft den neuen Virenpartikeln beim Verlassen der Wirtszellen, da die Viren an der Zellaußenwand der Wirtszelle kleben. Sein Schneideenzym verhilft dem Virus, sich anschließend vermehrt im Körper auszubreiten. Viele Medikamente setzen an diesen Prozess an und beinhalten sog. Neuraminidase-Hemmer, damit sich die Viren nicht im Körper ausbreiten können. Diese beiden Proteine haben den Influenza-Viren(haupt)stämmen ihren Namen gegeben: Beginnend ab dem Virenstamm der Spanischen Grippe spricht man von H1N1, usw.

Weitere Viren-Gene, wie das Gen, welches für das Viren-Protein NS1 codiert, verleihen ihm die Fähigkeit, das menschliche Immunsystem zu manipulieren und somit zu „umgehen“. Feinstaub hat weder auf das Hämagglutinin, noch auf die Neuraminidase irgendwelchen Einfluss. Ganz abgesehen davon, dass Grippe nicht durch Feinstaub übertragen wird, sondern durch Tröpfchen Infizierung. Zu Deutsch: Durch Nießen. Aber wer weiß, vielleicht kommt demnächst ein pfiffiger Feinstaub-Hype um die Ecke und verkauft Feinstaub als Neuraminidase-Hemmer. Solche Personen gab es übrigens in früheren Zeiten: Sie verkauften die sog. Wunderheilmittel und waren allesamt Scharlatane!

Die Verfechter der Feinstaub-Hype wenden jetzt sicherlich ein, dass Feinstaub das menschliche Immunsystem schwächt und es daher zu den Krankheiten käme. Solche Personen wissen zwar meist gar nicht, wie man Immunsystem schreibt, spielen sich aber als Fachleute auf. Die vorgenannte Aussage hat denn einen gravierenden „Schönheitsfehler“: Feinstaub verursacht keine Immunschwäche, wie das HIV-Virus. Aber wer weiß, vielleicht kommt bald einer der Feinstaub-Propheten um die Ecke und behauptet, er habe einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Feinstaubbelastung in Stuttgart und den AIDS-Erkrankungen im Kongo festgestellt. Die Aufmerksamkeit unserer Qualitätspresse wäre ihm gewiss.

Alle die oben beschriebenen komplexen Regelmechanismen haben gemeinsam, dass sie genetische Buchstaben haben müssen und von biologischen Enzymen / Proteinen begleitet werden. Feinstaub, als tote Materie, hat weder das eine, noch das andere und kann daher weder Krebs auslösen, noch ist er für Grippewellen verantwortlich und Feinstaub ist auch nicht für einen einzigen Toten verantwortlich, ganz gleich, was solch politische Organisationen, wie die WHO heraus posaunen und Der Spiegel von „offiziell“ schwadroniert.

In Zeiten des Kalten Krieges war die UN-Vollversammlung der Schauplatz, ideologische und weltanschauliche Machttendenzen auszutragen. Heute haben diese Aufgaben vermehrt ihre Unterorganisationen wahrgenommen, in denen die Politik betrieben wird, die Konkurrenzstaaten zu schwächen und sich selbst Vorteile zu verschaffen. Einer ihrer Werkzeuge dabei ist Feinstaub und seine vermeintlichen Auswirkungen, die sich allesamt als Schimäre entpuppen. Schon allein deshalb, da wir Feinstaub überall ausgesetzt sind und unser Leben lang.

In Teil 1 hatte der Autor ihnen Abb. 2 gezeigt.

Abb.2, Quelle: Institut für Angewandte Umweltforschung e.V. Deutlich wird sichtbar, dass bei den Feinstaubmessungen alles bis zur Partikelgröße von 10µm gemessen wird. Da dies die mit Abstand massereichsten Partikel sind, ist in den Messungen fast ausschließlich der von ihnen gebildete Massenwert enthalten. Zu Deutsch: Die Messungen geben praktisch den Massenwert der Partikelgröße um 10µm wieder.

Der Autor möchte als Nächstes Abb. 26 zeigen.

Abb.26 zeigt, dass es Feinstaub nicht nur in Stuttgart gibt, sondern auch in unseren Wohnungen und zwar Feinstäube aller Größenklassen.

In der Tat, wir sind einer Feinstaubbelastung nicht nur im freien, sondern vor allem in unseren Wohnungen ausgesetzt. So liegt die mittlere Feinstaubbelastung in unseren Wohnungen bei Glattböden bei über 60µg/m3. Sie liegt damit höher als der Tages- und auch als der Jahreshöchstwert. Und wohl bemerkt, dieser Feinstaubbelastung sind wir nicht nur ein paar Tage im Jahr, sondern gas ganze Jahr über ausgesetzt. Nach der Logik und dem Willen der grünen Männchen bekommen wir nun wohl alle Hausverbot!

Und auch das nächste Verbot kündigt sich an (haben die grünen Männchen offenbar bis jetzt übersehen): Das Rauchverbot und zwar grundsätzlich. So haben italienische Wissenschaftler vom Mailänder Krebsforschungsinstitut bereits 2004 die Feinstaubbelastung eines abgasreduzierten Diesel-PKWs im Leerlauf mit der Belastung durch Zigarettenrauch beim Rauchen von drei Zigaretten im Zeitraum von 30 Minuten verglichen. Das Ergebnis: Bei den drei Zigaretten lag die Feinstaubbelastung 10-mal höher als beim Diesel (Quelle: Wikipedia). D.h. nichts anderes: Wer drei Zigaretten raucht, der belastet die Umwelt mehr, als ½ Stunde Dieselverbrennung in unseren abgasarmen Dieselfahrzeugen und in den letzten 13 Jahren wurde der Diesel nochmals sauberer. Siehe hierzu die Abb.3 und 4.

Die grünen Männchen in Stuttgart behaupten stets, sie machen dies alles nur zum Schutz unserer Gesundheit. Nun, in Stuttgart sollen bald keine Diesel mehr fahren. Wie ist es denn nun mit der Gesundheit der Stuttgarter bestellt? In diversen Studien hier und hier ist zu lesen:

In Stuttgart leben die gesündesten Menschen, wenn man allein die Morbidität zugrunde legt. Insgesamt sind hier die wenigsten Bewohner von Krankheiten betroffen.“

D.h. nirgends in deutschen Städten lebt man länger und wird man älter als in Stuttgart und hat die wenigsten Krankheiten, obwohl Stuttgart doch bei der Feinstaubbelastung stets auf Platz 1 ist. Donnerwetter! Irgendwie stimmt auch da was mit dem vermeintlichen Mörder Feinstaub nicht.

Mit den Gründen für ein langes Lebens haben sich viele Forscher bereits beschäftigt. Wie der Autor zeigte, ist die individuelle genetische Ausstattung ein wesentlicher Faktor (vgl. auch das Dorf der Hundertjährigen) und eine gesunde Ernährung. Der deutsche Bevölkerungswissenschaftler Marc Luy hat als weiteren Faktor das Bildungsniveau identifiziert. So geht denn eine gesunde Ernährung damit meist Hand in Hand. Beim Bildungsniveau haben die Stuttgarter und die Schwaben indes beste Chancen ihr langes Leben zu verlieren und früher zu sterben. Lag Baden-Württemberg vor 15 Jahren bei der schulischen Bildung noch auf Platz 2, dicht hinter Bayern, lag es in 2016 nur noch auf dem vorletzten Platz, was angesichts der ideologisch verblendeten Lehrerschaft nun nicht wirklich eine Überraschung ist.

Nein, wollen die Stuttgarter ihr langes Leben bewahren, dann müssen sie nicht den Diesel verjagen, sondern die Rattenfänger, die sowohl ihre Bildung, als auch ihr Land und ihren Lebensstandard ruinieren.

So gehen diese Rattenfänger offensichtlich nach der Lebensweisheit vor: „Jeden Morgen steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden.“ Mit Hilfe der Journalisten („Nützliche Idioten“) und ihrer verbundenen Medien ist dies indes vergleichsweise leicht, viele Menschen zu erreichen, unter denen sich wieder die o.g. „Dummen“ befinden. Dies war vor 90 Jahren in unserem Land übrigens nicht anders. Allerdings wird dadurch eine weitere Lebensweisheit „Aus der Geschichte lernen“ in ihr Gegenteil verkehrt. Der Autor hat insbesondere als Gewerkschafter, den Sinn dieser Lebensweisheit irgendwie anders in Erinnerung.

An Feinstaub sterben wir nicht und er verkürzt auch nicht unsere Lebensspanne, sonst wären wir alle längst daran zu Grunde gegangen, sieht man allein die hohe Feinstaubbelastung in unseren Wohnungen, in denen wir uns das ganze Jahr über aufhalten.

Feinstaub der gefährlichen, ultrafeinen Art, war bereits der Neandertaler (und dessen Vorfahren) ausgesetzt: An seinen Lagerfeuern und bei der Mammut-Jagd. Aber womöglich ist der Neandertaler ja wegen dieser Feinstaubbelastung ausgestorben. Der Autor sieht schon die Schlagzeile unserer Qualitätspresse: Neandertaler wegen Feinstaub ausgestorben. Bei der Mammutjagd. Und der Homo Sapiens hat dann sicherlich deswegen (bis heute) überlebt, weil es keine Mammuts mehr gab. Das wäre doch eine Story, wie wir sie sonst auch von den Feinstaub-Aktivisten vernehmen. Wie z.B.: Feinstaub verursacht Krebs. Beides gleichermaßen grundlegend falsch. Und die Mammuts von heute, die Autos, der Diesel, müssen folglich ebenfalls aussterben…aber nicht wegen unserer Gesundheit, sondern aus rein ideologischen / politischen Gründen.

Abb. 27, Quelle Rekonstruktion nach Prof. Dr. Winfried Reiff / Grafik Klaus Bürgle. Das „Stuttgarter Neckartor“ vor 300.000 Jahren. Der Neandertaler am Lagerfeuer nach der Mammutjagd. Auch damals schon: Erhöhte Feinstaubbelastung. Hier durch das Aufwirbeln des Feinstaubs durch die gewaltigen, großen Tiere, dem der Neandertaler (und dessen Vorfahren) schutzlos (!) ausgesetzt war und dem Feinstaub seiner Lagerfeuer. Damals gab es indes noch keine grünen Männchen, die die Mammutjagd, also die Lebensgrundlage verboten und die für unsinnige Projekte wie Moosbegrünung* – das Moos ist mittlerweile abgestorben und die Gelder hinausgeworfen – unsere Steuergelder veruntreuen. Wann sorgen wir dafür, dass die grünen Männchen ab.., Entschuldigung, aussterben?

* Siehe den EIKE-Artikel des Autors (hier)

Irgendwie erinnert den Autor die Feinstaub-Hype an die Klima-Hype. Auch hier wird der Bevölkerung mittels Schreckensszenarien Angst eingejagt, verdienen sich ein paar wenige eine „goldene Nase“, wird unsere Lebensgrundlage, die Industrie, zerstört und ist von den Verantwortlichen in Industrie und Politik, die eigentlich unsere Interessen wahren sollen, nichts dagegen zu vernehmen. Und die Industrieführer und ihre Verbände sind einmal mehr „unterm Sofa“ zu finden oder üben sich in Opportunismus, wie der Porsche-Chef Oliver Blume, der sagte, er habe Verständnis für ein Diesel-Fahrverbot (Focus / Zeit, 05.03.2017).

Für die betuchten Porsche-Fahrer ist der Diesel in der Tat weniger interessant, für den „Karle vom Band“ und seine Familie indessen existentiell. Auch hat Porsche keine eigenen Dieselaggregate, sondern diese stammen von Audi.

  • Bei der Porsche AG gibt es sehr viele aufrechte Gewerkschafter, von denen kann der Porsche-Chef viel lernen. Der Autor empfiehlt ihm daher, sich dort einmal schlau zu machen, was Solidarität bedeutet und wie sie mit Leben befüllt wird.
  • Wie der Autor zeigte, haben die Feinstaub-Aktivisten zwar eine große Schnauze, aber keine Ahnung. Der Autor empfiehlt ihnen daher wärmstens den folgenden Link:

(https://www.youtube.com/watch?v=5KT2BJzAwbU) … Denn unsere Gesundheit und unser Lebensstandard werden nicht durch dummes Geschwätz und hohle Phrasen gesichert oder gar erweitert

  • Den deutschen Qualitätsjournalisten („Nützliche Idioten“), allen voran denen des ZDF, empfiehlt der Autor, so zu bleiben, wie sie sind. Irgendjemand muss ja schließlich der Dorftrottel sein.
  • Im Teil 1 war von unserem Altbundeskanzler, Helmut Schmidt, die Rede. Von ihm stammt der Satz „Wer Visionen hat, der soll zum Arzt gehen.“ In Anlehnung dessen, empfiehlt der Autor den grünen Männchen und ihrem Stuttgarter Ministerpräsidenten, angesichts ihrer Feinstaub-Hype, zum Arzt zu gehen.

Personen, wie Dr. Winterkorn, haben in ihrer Rolle als Audi-Chef du später als VW-Chef für ihre Belegschaft und damit für deren Familien, unsere Gesellschaft und unser Land, großes geleistet. Sie haben für sichere Arbeitsplätze und moderne, wettbewerbsfähige Produkte gesorgt. Sie sind daher als groß zu bezeichnen und sie mögen vielleicht auch schäbig sein – man betrügt nicht. Wogegen die grünen Männchen und ihre Hilfstruppen, die unsere Arbeitsplätze und damit unsere Familien vernichten wollen, nur schäbig sind. Doch dazu im nächsten Teil mehr.

Teil 4: Die dubiosen Machenschaften der „Deutschen Umwelthilfe“ und ihres Führers Jürgen Resch

Raimund Leistenschneider – EIKE




Parteitags­beschluss der GRÜNEN: Die gleich­geschlecht­liche Ehe ist Bedingung für den Kohle­ausstieg

Unter ihrem Wahlslogan, der zu wirklich allem und nichts so nichtssagend passt, aber gerade dadurch die fehlende, durch reinste Ideologie und Ökoschwafelei ersetzte Substanz treffend beschreibt, verkündeten sie:
ZDF: [1] … Die Grünen wollen bis 2030 raus aus der Kohleenergie: Angetrieben von US-Präsident Trumps „America First“ setzen sie den Klimaschutz ganz oben auf ihre Parteitagsagenda. „Climate First“ heißt ihre Devise.
… Dieser Kompromiss sei zugleich radikal, realistisch und verantwortungsbewusst, sagte Spitzenkandidat Cem Özdemir. Im November hatten die Delegierten in Münster noch den kompletten Kohleausstieg bis 2025 beschlossen.
… In einem Rundumschlag kritisierte Fraktionschef Anton Hofreiter die Umweltpolitik der Bundesregierung. „Es geht um uns und unsere Lebensgrundlagen, und diesen Kampf müssen wir gewinnen“, sagte er. Der angekündigte Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen sei ein „Verbrechen an der Zukunft der gesamten Menschheit“.
„Um das international zugesagte deutsche Klimaziel für das Jahr 2020 überhaupt noch schaffen zu können, werden wir unverzüglich die 20 dreckigsten Kohlekraftwerke vom Netz nehmen und den CO2-Ausstoß der verbleibenden Kohlekraftwerke analog zu den Klimazielen deckeln. Wir werden den Kohleausstieg in Einklang zu unseren Zielen 100 Prozent Erneuerbaren Energien im Strombereich bis 2030 gestalten.
Die Grünen haben die Ehe für Schwule und Lesben zur Bedingung für eine Koalition im Bund gemacht. „Mit uns wird es keinen Koalitionsvertrag ohne die Ehe für alle geben“…

Was haben gleichgeschlechtliche Ehe und Kohleausstieg miteinander gemein?

Wahrscheinlich nichts. Außer man betrachtet es soziologisch und hat damit ein Beispiel, wie hochgradig verrückt und abgehoben Parteien inzwischen auch in Deutschland geworden sind. Man vermisst nur noch die Korruption und Vetternwirtschaft wie in anderen Ländern. Allerdings hat da das EEG mit seiner Klientelpolitik schon den Einstieg gewiesen. Zum Beispiel konnte der (ehemals) viel bewunderte Gründer von Solarworld (inzwischen im wohl abschließenden Konkurs) als führender Grüner Politiker gleichzeitig die EEG-Gesetzte mit festlegen und eine Firma gründen, die diese gleich umsetzte (und ihn mehr als reich machte).

Was man nur noch resigniert feststellt, ist diese absolute Gläubigkeit, das Spurengas CO2 würde den Untergang der Welt verursachen (was natürlich nicht auf die GRÜNEN beschränkt ist) und die vollkommene Ignoranz, sich mit der physikalisch viel einfacheren Stromversorgung zu beschäftigen und die Problematik der Grundlast und Speicherung erkennen zu wollen. Dies erscheint allerdings weniger als Wunder, sondern als bewusst herbeigeführte Unfähigkeit. Einmal müssen sich die Delegierten auf Parteitagen zur Vorbereitung als Gehirnwäsche hanebüchene Klima-Propaganda-Vorträge anhören:
EIKE: Harald Lesch trägt vor den GRÜNEN zum Klimawandel vor: Der Klimawandel ist kein Thema, das man ernsthaft bezweifeln kann
und wesentliche Fachperson*innen der GRÜNEN haben keinerlei Ausbildung (und man darf ruhig annehmen, auch kein tiefer gehendes Wissen) zu ihrem Fachgebiet, trauen sich aber wichtige Aussagen zu.

GRÜNES Fachpersonal

Die Fachfrau der Grünen, die Klimaexpertin Annalena Baerbock forderte:
[2] „Wir müssen radikaler werden!“ Es sei die „historische Aufgabe“ der Grünen, dafür zu sorgen, dass das Pariser Klimaabkommen umgesetzt werde. Das Jahr 2037 als Kohleausstiegsdatum anzupeilen, heiße, dass „die vollständige Dekarbonisierung rausgestrichen wird“.
Diese Fachfrau studierte laut ihrer Homepage: Politikwissenschaft sowie Öffentliches Recht+,
hat also alle Voraussetzungen, um kein technisches Wissen über Elektroenergie zu haben und so unbelastet jede Parteiideologie ohne Gewissensbisse voll und ganz vertreten zu können.

Nichts wäre schlimmer gewesen als wenn im Jubel über die Eingebungen der Parteitagsdelegierten zu wenig zu fordern. Deshalb kam auch aus Berlin, der Stadt der Finanz- und sonstiger Katastrophen, aber Vorbild im Radwegbau und CO2-Minderung zu Sensationskosten [3] die Ergänzung:
Frau Regine Günther: [2] Das nun beschlossene Ausstiegsjahr 2030 soll nach dem Willen der Grünen auch für den Verbrennungsmotor gelten. Dann „sollen nur noch abgasfreie Autos vom Band rollen“ …
Diese Frau sitzt als Parteilose für die Grünen im Berliner Senat für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. An Fachkenntnis kann sie vorweisen: Studium der Politischen Wissenschaft sowie Mittlere- und Neuere Geschichte, vor allem aber:
Ehemals Generaldirektorin Politik und Klima bei der Umweltstiftung WWF.

Wo Wissen fehlt, haben Gurus und Weltretter leichtes Spiel

Leider muss man feststellen, dass Energie und Klima eine Beschäftigungsdomäne für Politik- und ähnliche, nicht-technisch ausgerichtete Fächer Studierte geworden sind. Dass solche (in der Menge kaum sinnvoll zu beschäftigenden) Absolvent*innen inzwischen von den Unis wie am Fließband ausgespuckt werden, dürfte ein wesentlicher Grund sein, warum das Thema nicht mehr in vernünftige Bahnen zurückkommt. Wer würde schon freiwillig seinen Arbeitsplatz für überflüssig erklären.

Man nehme beispielhaft das (für die magere Klickrate gegenüber EIKE) geradezu aufgeblähte Redaktionsteam von klimaretter.info: Von den sieben Redakteur*innen hat keiner eine technisch orientierte Ausbildung oder Studium, welches die Themen Klima und EEG in der benötigten Tiefe verstehbar machen würde. Dafür aber in Politik, Geisteswissenschaften, Journalismus und vor allem Erfahrung in Umwelt-Aktivismus.

Das gilt auch allgemein und lässt sich anhand der bisherigen Bundes-Umweltminister*innen und ihren Fachausbildungen deutlich machen.
– Barbara Hendricks: Geschichte und Sozialwissenschaften
– Peter Altmaier: Jurist
– Norbert Röttgen: Jurist
– Sigmar Gabriel: Politik/Soziologie/Germanistik
– Jürgen Trittin: Diplom-Sozialwirt
– Angela Merkel: Physik mit Zusatzausbildung Agitation
– Klaus Töpfer: Diplom-Volkswirt
– Walter Wallmann: Rechts- und Staatswissenschaften sowie Politik

International sieht es nicht eine Spur besser aus. Kein Wunder, dass clevere Agitatoren leichtes Spiel haben und geglaubt wird, Computerspiele – neudeutsch Klima-Simulationen – könnten das Klima vorhersagen:
Blue Planet Prize für Schellnhuber: Schellnhuber erhält den Preis unter anderem dafür, dass er mitgeholfen hat, das Zwei-Grad-Ziel zu etablieren … Auch Schellnhubers Beitrag bei der Entwicklung des Konzepts der Kippelemente nennt die Stiftung als Grund für die Ehrung,
und mit Gott und esoterischem Gedankengut könnte es der Mensch lenken:
Frau Merkel: Scheitert Paris, dann scheitert die Schöpfung
Al Gore Says God Told Him to Fight Global Warming

Wenn es um die Fleischtöpfe geht, ist das für die anderen Parteien kein Hindernis

Den GRÜNEN muss man leider zugutehalten, dass, mögen ihre Ideen und Beschlüsse auch noch so abstrus sein, die Vorgabe von Frau Merkel gilt: Was GRÜN kann, können auch wir. Dass etablierte, kleine Parteien dagegen kein Hindernis bilden wenn gute Posten rufen, sei nur am Rande festgestellt.
klimaretter.info: [4] „Jamaika“ will Kohleausstieg komplettieren
Schleswig-Holsteins neue Regierung aus CDU, FDP und Grünen will den Kohleausstieg schaffen. Das geht aus ihrem Koalitionsvertrag hervor, dem am heutigen Freitag alle Verhandler zugestimmt haben.

Der Deutsche Staatsfunk weiß noch mehr

Der Deutsche Staatsfunk ergänzte seine „Berichterstattung“ um zusätzliche Information. Wohl um zu zeigen, wie recht die GRÜNEN doch haben, informiert er die Bürger im Report zusätzlich über die großen Kostenvorteile des EEG.
ZDF, 17.06.2017, Quelle:dpa, afp: [1] Erneuerbare oft günstiger
Es wurden mehr Ökostrom-Kraftwerke gebaut als fossile. Hauptgrund ist, dass in den meisten Teilen der Erde inzwischen Strom aus Wind, Wasser oder Sonne günstiger erzeugt werden kann als mit neuen Kohle-, Öl- oder Gaskraftwerken. Dies gilt im Kern auch für Deutschland. Windparks auf hoher See sollen beispielsweise ganz ohne staatliche Förderung gebaut werden.

Unterschlagen hat es dabei, dass dies nur gelten würde, wenn konventionelle Kraftwerke massiv mit CO2-Zusatzkosten belegt werden und alle Infrastruktur-Maßnahmen, Backupsysteme und Speicher, welche das EEG zusätzlich enötigt, bei den Kosten keine Berücksichtigung finden. Dass man die erforderlichen Speicher noch nicht entfernt hat, wurde ebenfalls „vergessen“.

Wie die wirklichen Kosten beispielhaft liegen, wurde erst kürzlich gezeigt:
EIKE 18.05.2017: Rechnerisch lohnt sich die solare Eigenversorgung nicht
Dass in Ausschreibungen teils noch nicht einmal genehmigte Windanlagen mit dem Strom-Nettopreis in die Größenordnung konventioneller Kraftwerks-Abgabekosten kamen, ist noch lange kein Preisdurchbruch. Diese Anlagen werden einmal von vielen Kosten entlastet, können keine Grundlast und ob sie mangels Rendite nicht vielleicht bald nach dem Betrieb pleite gehen [6], wagt auch noch niemand vorherzusagen. Aber bewusste Desinformation hat beim EEG immer noch Methode [5].

Am einfachen Preisvergleich mit den anderen EU-Staaten und dem Kostenverlauf seit Einführung des EEG kann man den deutschen EEG-(Hochpreis-)„Erfolg“ jedenfalls nicht nur sehen, sondern bezahlen.


Quellen

[1] ZDF 17.06.2017: Bundesparteitag in Berlin Grüne wollen „Climate First“

[2] klimaretter.info: Grüne wollen Kohleausstieg bis 2030

[3] EIKE 25.04.2017: Wo Klimaschutzprogramme bestimmen, spielen Sinn und Geld überhaupt keine Rolle mehr

[4] klimaretter.info, 16. Juni 2017: „Jamaika“ will Kohleausstieg komplettieren

[5] EIKE 15.06.2017: Fake News: Diesmal Klimaretter und Stadtwerke: Die Stromspeicherung kostet vielleicht ein oder zwei Cent

[6] EIKE 18. Juni 2017: Negative Preise – Planillusion und bizarrer Markt