Trump ignoriert Gores Rat, beruft stattdessen Skeptiker zum Leiter der EPA & Abwicklung der Klima-Agenda

Die Grünen sind über Trumps Personalentscheidung außer sich: sie nennen sie ,gefährlich‘ – und eine ,existenzielle Bedrohung für den Planeten‘ (hier).

Das Statement von Marc Morano, Blogbetreiber von Climate Depot, zur Berufung von Staatsanwalt (Oklahoma) General Scott Pruitt durch den designierten Präsidenten Trump zum Leiter der EPA:

„Die Berufung von Scott Pruitt durch den designierten Präsidenten ist eine frische Brise. Wir müssen nicht noch länger unter den lächerlichen EPA-,Klima‘-Vorschriften von Präsident Obama leiden. Ebenso erfrischend ist, dass ein republikanischer Präsident die EPA nicht grünen Aktivisten und den Medien vor die Füße wirft,, wie es mit der Berufung eines schwachen Administrators der Fall gewesen wäre. Das ist Pruitt nicht! Siehe hier und hier und hier.

Trumps Berufung von Pruitt bedeutet unter dem Strich, dass ein republikanischer Präsident den Grünen Paroli bietet! In der Vergangenheit fanden sich die LeiterInnen der EPA unter den Vorschriften-freundlichsten Mitgliedern unter republikanischen Präsidenten von Nixon über Ford, Reagan und beide Bushes. Trump hat diesen Zyklus durchbrochen!

[Kein Wunder, dass er hierzulande nur verunglimpft und diffamiert wird! Anm. d. Übers.]

Klimavernunft ist bei der EPA in den USA wieder eingekehrt. Nicht länger müssen wir uns das Gerede von ansonsten intelligenten Entscheidungsträgern in Washington DC anhören, wie notwendig die EPA-Vorschriften sind, um die Temperatur der Erde oder die Sturmhäufigkeit zu kontrollieren. Mehr dazu: Huch?! Obama-Berater John Podesta behauptet, EPA-Vorschriften (welche keinerlei Einfluss auf das globale CO2-Niveau haben) sind notwendig, um gegen Extremwetter vorzugehen: ,Das Risiko auf der anderen Seite sieht man jeden Tag beim Wetter‘ (hier).

Wir müssen nicht länger republikanische Präsidenten erdulden, die den Kampf gegen die grüne Agenda vermeiden, indem sie EPA-LeiterInnen wählten, die im besten Falle befangen waren. Wir wissen, welche schlechte Wahl die Republikaner in der Vergangenheit getroffen hatten, weil viele ehemalige, von den Republikanern berufene Chefs der EPA die EPA-Klimavorschriften von Präsident Obama guthießen. Siehe hier eine Liste derartiger Chefs, die unter republikanischen Präsidenten Klimamaßnahmen durchgedrückt haben.

Falls Klimaskeptiker sich Sorgen gemacht haben bzgl. eines Treffens mit dem ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore, bringt die Entscheidung pro Pruitt die Erleichterung. Im Grunde hörte Trump Al Gore zu – und praktizierte dann das genaue Gegenteil. Siehe hier den Klimazustandsbericht von Climate Depot.


Ehre für Trump, weil er sich mit der Berufung Pruitts gegen das üppig finanzierte Klima-Establishment stellt!

Das Klimaabkommen von Paris und die EPA-Klimavorschriften nehmen für sich in Anspruch in der Lage zu sein, den Planeten vor der ,globalen Erwärmung‘ zu retten. Aber selbst wenn man die Klimawandel-Behauptungen der UN und von Al Gore akzeptiert, würden das UN-Abkommen oder die vermeintlichen EPA-Klimavorschriften nicht den Planeten ,retten‘.

Der Geologe Dr. Robert Giegengack von der University of Pennsylvania schrieb: „Keine der von der US-Regierung oder der EPA oder sonstwem präsentierte Strategie hat auch nur im entferntesten die Chance, das Klima zu verändern, falls dieses wirklich von CO2 kontrolliert wird“.

Mit den Worten von Laien: Alle der so genannten ,Lösungen‘ des Problems globale Erwärmung sind rein symbolisch, wenn es um Klima geht. Falls wir also tatsächlich vor einer Klimakatastrophe stehen würden und uns auf ein UN-Klimaabkommen verlassen müssten, wären wir alle dem Untergang geweiht! Siehe auch hier eine Rede von Marc Morano pro Klima-Skeptizismus.

Selbst die Befürworter räumen ein, dass diese EPA-Vorschriften rein symbolisch sind.

EPA-Chefin räumt ein, dass Obamas Vorschriften keine messbaren Klimaauswirkungen zeitigen: „Ein einhundertstel Grad? EPA-Chefin McCarthy verteidigt die Vorschriften als ,enorm vorteilhaft‘ – symbolische Auswirkungen (hier).

Der ehemalige Energie-Chef von Obama verurteilt die EPA-Klimavorschriften: ,fälschlich als wirkungsvoll verkauft‘ – ,alle jährlichen Emissionen der USA werden innerhalb von 3 Wochen durch chinesische Emissionen erreicht‘ (hier). Der ehemalige Assistenz-Sekretär in Obamas Energieministerium Charles McConnell: „Der Clean Power Plan ist fälschlich als eine wirksame Umweltvorschrift verkauft worden. Dabei ist er in Wirklichkeit ein Versuch unseres obersten Umweltvorschriften-Gebers, die staatliche Regulierung von Energie zu übernehmen“. – „Außerdem ist wissenschaftlich und technologisch klar, dass der EPA-Plan die globalen Emissionen nicht signifikant beeinflussen wird“. – „Alle US-Emissionen im Jahre 2025 werden von chinesischen Emissionen innerhalb von drei Wochen erreicht. Drei Wochen!“

Und nach all den grünen Stimulans-Gesetzen, Subventionen und Vorschriften hat sich der Gesamt-Energieverbrauch seit über 100 Jahren kaum verändert.

Realitäts-Check: Im Jahre 1908 machten fossile Treibstoffe 85% des US-Energieverbrauchs aus. Im Jahre 2015 ist das mehr oder weniger immer noch so“ (hier).

Auch hier: http://www.eia.gov/todayinenergy/detail.php?id=28592 …

Ende Morano Statement

Weitere Links: 

Der von Trump zum Chef der EPA berufene General Pruitt bezeichnet sich selbst als einen ,führenden Anwalt gegen die EPA-Aktivisten-Agenda‘ (hier). Darüber klagt der Warmist Slate Mag: „Pruitts Berufung sollte jede verbleibende Hoffnung zunichte machen, dass Präsident Trump, der der einzige Führer in der Welt (hier) sein wird, der offen und direkt den Kampf gegen Klimawandel zurückweist, irgendwie von seiner Tochter (oder Al Gore) davon überzeugt werden kann, im Sinne des wissenschaftlichen Konsens‘ zu handeln“.

Der ehemalige Harvard-Physiker lobt die Entscheidung Trumps: „Es gibt keine Unklarheit über CO2 & dass die Umwelt davor ,geschützt‘ werden muss“ (hier).

Auch klimaskeptische Gruppen loben Trump ob dieser Entscheidung: „Pruitt wird gegen die ,enorme Überreichweite der EPA-Vorschriftengebung‘ vorgehen“ (hier).

Trump beruft prominenten Klimaskeptiker zum Chef der EPA (hier)

Feiert! Trump beruft einen ,leidenschaftlichen Gegner‘ von Obamas Klimaagenda zum EPA-Chef (hier):

In einem Interview mit Reuters im September sagte Pruitt, er betrachtet den Clean Power Plan als eine Form regierungsamtlicher „Nötigung und Kommandierung“ der Energiepolitik und das sein Status die „Souveränität haben sollte, Entscheidungen für die heimischen Märkte zu treffen“.

Trumps Wahl hat eine Historie des Kampfes gegen die Agentur (hier).

Professor: EPA-Behauptungen bzgl. Gesundheit ,entbehren jeder Grundlage‘ – Kohlendioxid ist kein Faktor bei Smog oder wenn es um die Lunge geht (hier).

Prof. Ross McKitrick am 2. Juni 2014 in Sun News (hier): Zu Luftverschmutzung: Die Modelle simulieren ,mehr Todesfälle durch Luftverschmutzung als durch alle anderen Ursachen zusammen‘ – Partikel und Ruß sind auf so niedrigem Niveau in den USA – deutlich unter dem während der siebziger Jahre. Die Gesundheits-Behauptungen dieser Regierung entbehren in diesem Punkt jeder Grundlage.

Ich habe diese Zahlen für Ontario bemerkt, wie viele Todesfälle durch Luftverschmutzung verursacht waren. Was mich erstaunte – ich wusste, dass das Niveau der Luftverschmutzung in Ontario sehr niedrig war – aber extrem hoch während der sechziger Jahre. Also zog ich das gleiche Modell heran und gab das Verschmutzungs-Niveau der sechziger Jahre ein: wie viele Todesfälle würde es geben? Ich ließ das Modell laufen und erhielt rasch mehr Todesfälle durch Luftverschmutzung als durch alle anderen Gründe zusammen.

Mit anderen Worten, die Straßen wären übersät mit Leichen durch Luftverschmutzung, falls diese tatsächlich derartig tödlich gewesen wäre. Das Problem mit all diesen Modellen ist, dass sie nicht auf tatsächlichen Untersuchungen der Todes-Bescheinigungen beruhen oder auf den tatsächlichen Todesursachen – es sind nichts als statistische Modelle, wo die Menschen einer Tabellen-Kalkulation folgen, denen man ein bestimmtes Luftverschmutzungs-Niveau eingibt und die dann eine Anzahl von Todesfällen ausspucken. Aber es gibt da keine Leichen, es ist alles nichts als Extrapolation.

Link: http://tinyurl.com/hcgwzy7

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Mein unglückliches Leben als Klima-Ketzer

Ich glaube, dass der Klimawandel real ist und dass menschliche Emissionen von Treibhausgasen bestimmte Maßnahmen rechtfertigen, einschließlich einer Kohlenstoff-Steuer. Aber meine Forschungen führten mich zu einem Ergebnis, dass viele Klima-Campaigner inakzeptabel finden: Es gibt kaum Beweise, die belegen, dass Hurrikane, Überschwemmungen, Tornados oder Dürren häufiger oder stärker in den USA oder global geworden sind. Tatsächlich leben wir hinsichtlich Extremwetter in einer sehr guten Zeit. Zu diesem Thema habe ich mehr geforscht und veröffentlicht als Andere, seit über zwei Jahrzehnten. Meine Schlussfolgerungen mögen falsch sein, aber ich denke, dass ich das Recht habe, über die Forschungen ohne Risiko für meine Laufbahn zu reden und zu schreiben.

Stattdessen waren meine Forschungen jahrelang Gegenstand konstanter Angriffe von Aktivisten, Journalisten und Politikern. Im Jahre 2011 signalisierten Autoren des Journals Foreign Policy, dass Mancher mir vorwarf, ein „Klimawandel-Leugner“ zu sein. Zu den Gründen erklärten die Autoren, dass ich „bestimmte Graphiken in den IPCC-Berichten in Frage stelle“. Dass ein Akademiker, der Fragen bzgl. Klimawandel an das IPCC richtet, also in seinem Fachgebiet, als Leugner gebrandmarkt wird, enthüllt die hier herrschende Denkweise.

Und doch hatte ich recht, den IPCC-Bericht 2007 zu hinterfragen, worin auch eine Graphik enthalten war, der zufolge die Katastrophen-Schäden infolge der globalen Erwärmung stiegen. Später stellte sich heraus, dass die Graphik auf der Grundlage erfundener und ungenauer Informationen erstellt wurde. Dies habe ich in meinem Buch „The Climate Fix“ dokumentiert. Der Wissenschaftler bei der Versicherungs-Industrie Robert-Muir Wood von Risk Management Solutions hatte die Graphik in den IPCC-Bericht geschmuggelt. In einer öffentlichen Diskussion mit mir in London im Jahre 2010 erklärte er, dass er die Graphik eingebracht und fehlinterpretiert hatte in der Erwartung, dass zukünftige Forschungen einen Zusammenhang zwischen Katastrophenschäden und steigenden Temperaturen ergeben würden.

Als seine Forschung im Jahr 2008 schließlich veröffentlicht worden war, also lange nach dem IPCC-Bericht, kam er zum gegenteiligen Ergebnis: „Wir finden kaum Beweise für die Behauptung eines statistischen Zusammenhangs zwischen globalem Temperaturanstieg und Katastrophenschäden“. Oha!

Das IPCC hat diese Schweinerei niemals eingeräumt, aber nachfolgende Berichte beschrieben die Wissenschaft richtig: Es gibt keine Grundlage, Wetterkatastrophen mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel in Zusammenhang zu bringen.

Ja, Stürme und andere Extreme treten immer noch auf, teils mit verheerenden menschlichen Folgen, aber die Historie zeigt, dass sie noch viel schlimmer sein können. Kein Hurrikan der Stärke 3, 4 oder 5 ist seit dem Hurrikan Wilma im Jahre 2005 auf das US-Festland übergetreten, das ist bei Weitem der längste derartige Zeitraum jemals. Dies bedeutet, dass der kumulierte wirtschaftliche Schaden durch Hurrikane während des vorigen Jahrzehnts um etwa 70 Milliarden Dollar unter dem vieljährigen Mittelwert liegt, den wir erwartet haben. Dies geht aus Forschungen zusammen mit meinen Kollegen hervor. Das sind gute Nachrichten, und es sollte in Ordnung sein, das auch zu sagen. Und doch, in der heutigen hyper-voreingenommenen Klimadebatte wird jedes einzelne Beispiel von Extremwetter zu einem Politikum.

Eine Zeitlang habe ich Politiker und Reporter befragt, die über das hinausgegangen waren, was wissenschaftlich noch gestützt war, aber einige Journalisten wollten davon nichts hören. In den Jahren 2011 und 2012 schrieb ich auf meinem Blog und in sozialen Medien, dass der leitende Klimareporter bei der New York Times Justin Gillis die Beziehung zwischen Klimawandel und Nahrungsmittelknappheit falsch charakterisiert habe, ebenso wie die Beziehung zwischen Klimawandel und Katastrophen. Seine Berichterstattung war nicht konsistent mit den meisten Experten-Standpunkten oder mit Beweisen. Als Reaktion hat er mich sofort aus seinem Twitter feed geworfen.

Im August dieses Jahres habe ich die schlechte Berichterstattung auf der Website Mashable beklagt über eine vermeintlich bevorstehende Hurrikan-Apokalypse – einschließlich eines schlimmen falschen Zitats von mir in der Cartoon-Rolle als Klimaskeptiker. (Das falsche Zitat ist später entfernt worden). Der leitende Wissenschaftsredakteur der Publikation namens Andrew Freedman erklärte hilfreich via Twitter, dass dieses Verhalten der „Grund ist, warum Sie auf der ,Nicht-Anrufen-Liste‘ vieler Reporter stehen, trotz Ihrer Erfahrung“.

Ich wusste nicht, dass Reporter derartige Listen haben. Aber ich habe verstanden. Niemand mag gerne hören, dass er über wissenschaftliche Forschung falsch berichtet habe, schon gar nicht beim Thema Klimawandel. Einige glauben, dass die Verknüpfung von Extremwetter mit Treibhausgasen dabei hilft, die Klimawandel-Politik zu befeuern. Außerdem werden schlechte Nachrichten gerne angeklickt.

Aber hier geht es um mehr als um dünnhäutige Reporter, die bockig auf einen Professor reagieren, der seine Stimme erhebt. Im Jahre 2015 wurde ich in der Los Angeles Times von der Pulitzer-Preisträgerin Paige St. John erwähnt, womit sie den ziemlich offensichtlichen Punkt ansprach, dass Politiker das Augenblicks-Wetter als Begründung für Maßnahmen gegen Klimawandel benutzen, selbst wenn die wissenschaftliche Basis dafür dünn oder umstritten ist.

Ms. St. John wurde von ihren Oberen in den Medien an den Pranger gestellt. Kurze Zeit später schrieb sie mir eine E-Mail des Inhalts, was sie gelernt habe: „Sie sollten mit einem Warnschild daherkommen: Roger Pielke zu zitieren führt zu einem Hagelsturm auf Ihre Arbeit, losgetreten vom Guardian, Mother Jones und Medienmogulen“.

Oder man schaue auf die Journalisten, die mitgeholfen haben, mich aus FiveThirtyEight zu entfernen. Mein erster Artikel dort im Jahre 2014 basierte auf dem Konsens des IPCC und begutachteter Forschung. Ich wies darauf hin, dass die globalen Kosten von Katastrophen mit einer geringeren Rate zunahmen als das Wachstum des BIP, was eine sehr gute Nachricht ist. Katastrophen gibt es immer noch, aber deren ökonomische und humane Auswirkungen sind geringer als in der Vergangenheit. Das ist nicht furchtbar kompliziert.

Dieser Beitrag löste eine intensive Medienkampagne aus, mich zu feuern. Schreiberlinge bei Slate, Salon, der New Republic, der New York Times, des Guardian und viele weitere beteiligten sich daran.

Im März 2014 degradierte mich der Betreiber von FiveThirtyEight namens Mike Wilson von einem angestellten zu einem freien Mitarbeiter. Ich habe mich entschlossen, der Site den Rücken zu kehren, nachdem klar geworden ist, dass er nichts von mir veröffentlichen würde. Der Mob jubelte. Auf der Website ClimateTruth.org, gegründet vom ehemaligen Mitarbeiter im Center for American Progress Brad Johnson und beraten von Michael Mann von Penn State wurde mein Ausscheiden als „ein Sieg der Klima-Wahrheit“ bezeichnet. Das Center for American Progress versprach seinem Geldgeber Mr. Steyer noch mehr davon.

Aber immer noch war die Klima-Gedankenpolizei nicht fertig. Im Jahre 2013 haben mich Komitees im Weißen Haus und im Senat zu vielen Anhörungen eingeladen, auf denen ich die Wissenschaft zu Katastrophen und Klimawandel zusammenfassen sollte. Als Professor an einer öffentlichen Universität freute ich mich darüber. Meine Aussagen waren stark und standen gut auf einer Linie mit Schlussfolgerungen des IPCC und dem Klimawissenschaft-Programm der US-Regierung. Jene Schlussfolgerungen zeigten keinen steigenden Trend hinsichtlich Hurrikanen, Überschwemmungen, Tornados oder Dürren – weder in den USA noch global.

Anfang 2014, nicht lange nach meinem Auftritt vor dem Kongress, hat der Wissenschaftsberater von Präsident Obama, John Holdren, vor dem gleichen Senate Environment and Public Works Committee gesprochen. Er wurde zu seinen öffentlichen Äußerungen befragt, die dem wissenschaftlichen Konsens zu Extremwetterereignissen, die ich zuvor präsentiert hatte, zu widersprechen scheinen. Mr. Holdren reagierte mit dem nur zu sattsam bekannten Verfahren, den Urheber anzugreifen, und den Senatoren fälschlich zu sagen, dass meine Standpunkte „nicht repräsentativ seien hinsichtlich der wissenschaftlichen Meinung des Mainstreams“. Danach schob Mr. Holdren einen merkwürdigen, fast 3000 Wörter umfassenden Beitrag auf der Website des Weißen Hauses nach mit dem Titel [übersetzt] „Eine Analyse der Statements von Roger Pielke Jr“. Dieser Beitrag steht dort heute immer noch.

Ich vermute, dass es eine erhebliche Entgleisung ist, auf diese Art und Weise vom Wissenschaftsberater des Präsidenten behandelt zu werden. Mr. Holdrens Erguss liest sich mehr wie ein hingerotzter Blogbeitrag der behämmerten Flügel der Online-Klimadebatte, vollgestopft mit Fehlern und Falschaussagen.

Aber wenn das Weiße Haus jemanden zur Zielscheibe auf dessen Website macht, bemerken die Leute das. Fast ein Jahr später war Mr. Holdrens Erguss die Grundlage von Ermittlungen gegen mich durch den Repräsentanten Raul Grijalva aus Arizona, dem hochstehenden Demokraten im Natural Resources Committee des Weißen Hauses. Repräsentant Grijalva erklärte in einem Brief an den Präsidenten meiner Universität, dass Ermittlungen gegen mich laufen, weil Mr. Holdren „seiner Ansicht nach ernste Falschbehauptungen von Prof. Pielke beleuchtete hinsichtlich des wissenschaftlichen Konsens‘ zum Klimawandel“. Er veröffentlichte diesen Brief.

Die „Ermittlungen“ stellten sich als eine Farce heraus. In dem Brief schrieb Mr. Grijalva, dass ich – sowie sechs weitere Akademiker mit offensichtlich ketzerischen Ansichten – auf der Gehaltsrolle von Exxon Mobil stehen könnte (oder der Illuminati, habe ich vergessen). Er forderte Aufzeichnungen mit Details zur Finanzierung meiner Forschung an, meine E-Mails und so weiter. Nach einiger nur allzu berechtigter Kritik seitens der American Meteorological Society und der American Geophysical Union löschte Repräsentant Grijalva den Brief von seiner Website. Die University of Colorado folgte der Forderung des Repräsentanten Grijalva und antwortete, dass ich niemals Gelder von Fossile-Treibstoffe-Unternehmen erhalten hatte. Meine häretischen Ansichten können zu Forschungsunterstützung seitens der US-Regierung zurückverfolgt werden.

Aber die Schädigung meines Rufes war da, und das war vielleicht auch der Punkt, der hinter all dem steckte. Sich bzgl. Klimawandel zu engagieren oder diesen zu studieren macht immer weniger Spaß. Also begann ich, zu anderen Themen zu forschen und zu lehren, und ich fand die Änderung der Richtung erfrischend. Machen Sie sich um mich keine Sorgen: ich habe eine Anstellung und mich unterstützende Campuses und Mitglieder der Universitätsverwaltung. Niemand versucht, mich zu feuern ob meiner neuen Lehrtätigkeit.

Aber die Quintessenz lautet, dass ein einzelner Akademiker kein Gegner ist für Milliardäre, bestens ausgestattete Interessengruppen, die Medien, den Kongress und das Weiße Haus. Falls Akademiker – egal in welchem Fachgebiet – eine bedeutende Rolle in öffentlichen Debatten spielen sollen, muss der Staat bessere Arbeit leisten hinsichtlich der Unterstützung gutgläubiger Forscher, selbst dann, wenn deren Ergebnisse unwillkommen sind. Dies gilt für Republikaner und Demokraten gleichermaßen und auch für die Regierung des designierten Präsidenten Trump.

Akademiker und die Medien im Besonderen sollten Meinungsvielfalt unterstützen anstatt als Handlanger politischer Zweckmäßigkeit zu agieren, wenn sie versuchen, Stimmen auszuschalten oder Laufbahn und Ruf zu schädigen. Falls Akademiker und die Medien die offene Debatte nicht stützen – wer wird es dann tun?

Mr. Pielke ist Professor und Direktor des Sports Governance Center at the University of Colorado in Boulder, Colorado. Sein jüngstes Buch trägt den Titel „The Edge: The Wars Against Cheating and Corruption in the Cutthroat World of Elite Sports” (Roaring Forties Press, 2016).

Link: http://www.wsj.com/articles/my-unhappy-life-as-a-climate-heretic-1480723518#renderComments (paywalled)

Bemerkung des Übersetzers dazu: Dieser im Wall Street Journal erschienene Beitrag wurde mir per E-Mail zugeschickt. Im Wall Street Journal ist er paywalled, der Anfang des Beitrages mit den gerade noch erkennbaren Zeilen steht oben. Der Hauptteil stammt aus der E-Mail. Ob sich zwischen ihm und den Zeilen im Subheader eine mit ,…‘ bezeichnete Lücke befindet, lässt sich nicht feststellen.




Nach Überzeugung der SZ scheinen Milliardäre in Amerika wohl generell etwas „beschränkt“ zu sein: Die Redaktion fand dort schon den zweiten, der nicht fest an den Klimawandel glaubt

Helmut Kuntz

Florida ist eine äußerst beliebte Gegend in den USA und ein Traum vieler Bürger, um dem kalten Norden zu entfliehen. Doch hat Florida (neben vielen anderen) ein großes Problem: Es besteht vorwiegend aus niedrigem Sumpfland auf brüchigem und porösem Untergrund. Dazu liegt es recht zentral in der rund um die Welt reichenden Hurricanzone und auch Tornados sind nicht selten anzutreffen.

Zum Bild oben: Miami. Originaltext: … keine Stadt in den USA ist stärker durch den Klimawandel bedroht. Das betrifft nicht nur den South Beach.
Wenn dann (jedes Jahr neu) der Wind in Hurricanstärke vom Meer her peitscht, bringt er Wellen mit sich, welche das niedrige Land teilweise überfluten – wie es genau so auf der anderen Globusseite bei den Südseeatollen ebenfalls passiert. Das war schon immer so, wie man in Historien nachlesen kann. Doch inzwischen gibt es den Klimawandel und damit bekommen die Wellen zusätzlich auch eine symbolische Bedeutung. Im Klartext heißt das: Alle Küsten gelten als dem Untergang geweiht und wer es dort doch noch wagt, etwas (gegen die AGW-Vorhersagen) zu investieren, ist sich mindestens der Häme, wenn nicht mehr von der AGW-Front sicher. Um das exemplarisch zu demonstrieren, erscheinen regelmäßig Berichte über den kommenden Untergang dieser (teils super-)reichen und stark bebauten Gegend.
DIE WELT 06.08.2014: [3] Die Zukunft von Miami Beach ist unsicher

Hintergründe, und wie es diesbezüglich mit Florida wirklich aussieht, wurden bereits auf EIKE publiziert:
[2] Florida Keys: Ein Paradies geht unter – wegen des Klimawandels?

Wer mit „SZ-Sachverstand“ würde noch in Florida investieren, wo doch Klimawissenschaftler das dort unweigerlich kommende Unglück sicher vorhersagen können

Nachdem nun ein unserer „Intelligenz“ und auch unseren Medien nicht passender Präsident in den USA doch noch gewonnen hat, sah sich die SZ veranlasst, ihren Lesern auf einer vollen Seite darzulegen, dass diese Kategorie betuchter Personen in den Staaten eigentlich generell „leicht beschränkt“ ist und „von uns“ deshalb mindestens mit Verachtung gestraft werden sollte. Um das zu belegen, befand die SZ-Redaktion, würde sich der Klimawandel – weil an diesen, der SZ-Redaktionsmeinung nach, jeder „intelligente“ Mensch zu glauben hat – wohl am besten eignen und brachte eine lange Reportage über solch einen „dummen“ Milliardär, der nicht an die schlimmen Folgen des unabwendbaren Klimawandels glauben mag.
Süddeutsche Zeitung Nr. 280: [1] Miami Weiß
… Der Argentinier Alan Faceria baut voller Opulenz an der Küste Floridas. Es könnte nur sein, dass er gerade 1,2 Milliarden Dollar in einen Sand gesetzt hat, der bald Meeresgrund genannt wird.
Es geht in dieser rührenden Geschichte des SZ-Redakteurs Peter Richter (Anm.: Studium Kunstgeschichte) um Reichtum und Erfolg eines Immobilieninvestors – selbstredend Milliardär – der sich erdreistet, in Florida zu bauen, obwohl alle Klimawissenschaftler (deren die SZ habhaft wurde) den Untergang der Halbinsel vorhersagen. So viel Ignoranz gegen Klimawandel-Vorhersagen findet die SZ schlichtweg widerwärtig und „verreißt“ diesen „MiniTrump“ stellvertretend für ihre Leser mit einer an Luthers Eifer erinnernden Sprachgewalt:
SZ: [1] … Es wird nicht ganz klar, was er damit meint. Vielleicht ja die Exuberanz und Energie, die er mit dem bürgermeisterlichen Techno-Optimismus an die Seite stellt. So katholisch das in seiner Opulenz wirkt, es hat auch einen Aspekt von Lutherischem Apfelbaumgepflanze im Angesicht des Weltuntergangs: Erst kommt noch ein bisschen das Beste , Und dann kommt irgendwann das Meer.

Warum die Golfstaaten, die angeblich untergehenden Malediven, alle reichen Küstengegenden, auch Südseeinseln, weiterhin scheinbar unbesorgt direkt am Meer bauen – teils sogar künstliche, niedere Inseln ins Meer schütten und mit teuren Immobilien überziehen – erwähnt und erklärt der Artikel nicht. Auch dass mit den Niederlanden ein Land zeigt, wie man mit solchen Problemen der Natur erfolgreich umgehen kann; erwähnt die SZ nicht. Denn es geht diesmal ja um die Dummheit der besonders Reichen in den USA.
Und dort hat „man“ das nach SZ-Meinung eben nicht zu machen. Und warum das so ist, wird auch belegt:
SZ: [1]… das IPCC sage: Der Meeresspiegel werde sich bis Ende des Jahrhunderts um einen Meter heben.
Das United Corps of Engineers sage: 1,5 m.
Die National Oceanic and Atmosphereic Administration sage: fast zwei Meter.
M. Wanless
(Anm.: Universität Miami) sagt: alles zu niedrig … er gibt der Gegend nicht mal mehr 50 Jahre.

In den folgenden, diesen immer neu beschworenen Untergang behandelnden Artikeln:
[2] Florida Keys: Ein Paradies geht unter – wegen des Klimawandels?
EIKE: Aus dem Lehrbuch zur Erzeugung von Klimaalarm Teil 2 : So viel Meerespegel und Stürme hat es vor dem Klimawandel nie gegeben, (darin der Teil über North Carolina)
kaltesonne: Neue Studie der Durham University verweist Rahmstorfs Sintflutszenarien für North Carolina in das Reich der Fabeln

… wurden die wahren Sachverhalte, vor allem die dortigen Pegelsituationen, bereits dargestellt, deshalb hier nur ein kleiner Auszug:
Zuerst der mittlere Pegelverlauf um Florida aus den Daten mehrerer Messstationen gemittelt (Bild2). Mit einem Anstieg von 2,2 mm / pa (22 cm in 100 Jahren) ist kein Alarm erkennbar.

sz_2

Bild 2 [2] Pegelverlauf Florida von ca. 1898 – 2015. Mittelwert der Pegelstationen: Fernandina Beach, Mayport, Key West, St. Petersburg, Cedar Key, Pensacola. Grafik vom Autor zusammengestellt.

Im folgenden Bild eine Übersicht dieser Gegend.

sz_3

Bild 3 Messstationen. Quelle: PSMSL Catalogue Viewer

Nun noch Einzeldaten von Pegelstationen mit langen Messreihen (Bild 4): Diese messen mit 2,04 mm / pa sogar etwas weniger als den typischen Küstenpegelanstieg. Wichtig aber ist auch: Ein sich beschleunigender Anstieg ist weder an der Küste, noch weiter entfernt im Atlantik zu erkennen,

sz_4

Bild 4 Pegelverläufe der Stationen Fernandina Beach (Florida) und Bermudas

Wie so oft beim Klimawandel: Irgendwie passen die Simulationsergebnisse und wirkliche Messungen nicht zusammen

Dazu die globalen Pegelprojektionen des IPCC aus dem aktuellen AR5 (Bild 5).
Man sieht, dass im SZ-Artikel mit der Angabe IPCC, 1 m „vorsichtshalber“ nur das (unwahrscheinliche) Maximalszenario RCP8.5: RCP8.5: +52 cm …(MW: +74 cm) … +98 cm, und davon noch die oberste Vertrauensbereichs-Grenze angegeben wurde. Das viel eher wahrscheinliche – und wohl immer noch zu hohe – Scenario RCP2.6: +28 cm …(MW: +44 cm) … +61 cm ließ man für die Leser entfallen.

sz_5

Bild 5 IPCC-Scenarien im AR5 Quelle: wiki Bildungsserver

Welche Wahrscheinlichkeit Simulationen haben, sieht man erst in der bildlichen Darstellung

Im Bild 6 sind die Zukunftsszenarien aus dem SZ-Artikel in Verbindung mit den wirklich gemessenen Pegeln im richtigen Verhältnis eingetragen.
Der weltweite Küstenpegel-Anstieg liegt nach den Pegeldaten bei ca. 2,1 mm / pa. Bis zum Jahr 2100 ergeben sich daraus +17,6 cm, also die Größenordnung der Verlängerung der Regressionsgeraden im Bild von +17 cm, so wie es in Florida auch gemessen wird.
Wer Immobilien-Entscheidungen an Küsten zu treffen hat, kann sich nun überlegen, ob er sich an den Messungen der Pegelstationen orientiert, oder ob er den Glaskugeln der Computersimulationen und den die Parameter dazu vorgebenden Personen vertraut (alle höheren Pegelszenarien entstammen ausschließlich Simulationen). Für die SZ-Redaktion ist es jedenfalls vollkommen klar, wer hier die falschen Entscheidungen trifft.
Aber es erledigt sich vielleicht ja von selbst. Denn der Klimawandel kann (in Simulationen) schon wirklich äußerst vernichtend sein: EIKE: Aus dem Lehrbuch zur Erzeugung von Klimaalarm Teil 1 Kapitel: Wie macht man 13,1 Millionen Amerikaner zu Klima-Betroffenen

sz_6

Bild 6 Pegelverlauf bei Florida von ca. 1897 – 2015 (Daten von Bild 4), ergänzt um die Pegelvorhersagen im SZ-Artikel [1]

Nicht so „im Klimawandel geübte“ Leser werden sich vielleicht fragen, wie solche Zukunftsprojektionen zustande kommen, wo sie doch so offensichtlich unwahrscheinlich wirken.
Damit solche Pegelanstiege möglich würden, müsste massiv Grönland- und vor allem auch Antarktiseis schmelzen. Da dies in der Antarktis wegen der dortigen, tiefen Temperatur nicht möglich ist, muss dort angenommen werden dass einige der riesigen Festlandsgletscher noch rasend schnell ins Meer rutschen. Das haben diese Gletscher (Grönland und Antarktis) die letzten 1 Mio. Jahre zwar noch nie gemacht. Doch damals gab es noch keine Computer. mit diesen lässt es sich beliebig simulieren. Wegen der enormen Festlands-Eismassen sind dann Pegelanstiege bis 66 m denkbar:
WELT N24: Klimawandel Wenn der Meeresspiegel um 66 Meter steigen würde
Wie immer beim Klimawandel, gibt es dazu viele Fundstellen mit umfangreichen Begründungen des Für- und Wider.

Dabei ist die nächste Eiszeit viel wahrscheinlicher, denn diese kamen bisher wirklich und regelmäßig

Auch wenn Herr Schellnhuber „verspricht“, dass die nächste Eiszeit ausfallen könnte:
EIKE 17.10.2015: Fällt die nächste Eiszeit aus? PIK Chef Schellnhuber behauptet: Ja, so sicher wie das Amen in der Kirche!
… ist es eine reale Gefahr. Im Bild 7 kann man überdeutlich sehen, dass die warmen Zeitspannen extrem kurz sind und die restliche Zeit eisige Kälte herrscht. Und der Übergang in die kalte Phase ist bereits fällig.

sz_7

Bild 7 Verlauf der Eiszeiten. Quelle [4]

[4] Im Verlauf der letzten 1 Millionen Jahre wechselten im Zyklus von etwa 100.000 Jahren Eiszeiten und Warmzeiten. Die letzten beiden Warmzeiten dauerten dabei nur 11.000-15.000 Jahre an. (Eem-Warmzeit und Holstein-Warmzeit). Die aktuelle Warmzeit, dass Holozän ist schon 11.000 Jahre im Gange.

Quellen

[1] Süddeutsche Zeitung Nr. 280: “Miami Weiß

[2] EIKE 11.07.2016: Florida Keys: Ein Paradies geht unter – wegen des Klimawandels?
http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/florida-keys-ein-paradies-geht-unter-wegen-des-klimawandels/

[3] DIE WELT 06.08.2014: Die Zukunft von Miami Beach ist unsicher

[4] ScienceScepticalBlog: Der Klimaberater der Kanzlerin HJ Schellnhuber verkündet, die nächste Eiszeit in 60.000 Jahren fällt durch Menschenhand aus
http://www.science-skeptical.de/klimawandel/der-klimaberater-der-kanzlerin-hj-schellnhuber-verkuendet-die-naechste-eiszeit-in-60-000-jahren-faellt-durch-menschenhand-aus/0014656/




Aufruf nach Marrakesch: Warum der Mensch Kohlenstoff verbrennen MUSS!

  1. 1. Das Leben in seiner heutigen Form beruht auf drei tragenden Säulen: Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid in der Luft. Wenn nur eine dieser Säulen wegbricht, stirbt das Leben

  2. 2. Sonnenlicht gibt es jeden Tag neu, Wasser durchläuft einen Kreislauf und steht auch immer zur Verfügung. Und wie ist es mit Kohlendioxid?

  3. 3. Pflanzen spalten das Kohlendioxid mittels Sonnenlicht und Wasser auf in Kohlenstoff und Sauerstoff. Den Kohlenstoff behält die Pflanze für sich, den Sauerstoff setzt sie in der Atmosphäre frei.

  4. 4. Sonnenlicht ist für die Pflanzen „erneuerbar“, Wasser auch. Aber Kohlendioxid ist von Natur aus NICHT erneuerbar. Ist es als Kohlenstoff erst einmal in der Erde eingelagert (als Kohle, Öl oder Gas), ist er dem Leben entzogen.

  5. 5. Dauerhaft Nachschub für Pflanzen ist also nur für Sonnenlicht und Wasser gewährleistet. Ist dagegen das Kohlendioxid aufgebraucht, ist es für immer verschwunden. Zwar gibt es aus zahlreichen vulkanischen Quellen CO2-Nachschub (in einer Menge, die den menschlichen Beitrag völlig marginalisiert auf etwa 3%), doch reicht diese Menge zur dauerhaften Erhaltung des auf Kohlenstoff basierendem Lebens nicht aus. Und den bereits eingelagerten Kohlenstoff zu „recyceln“ ist die Natur allein nicht in der Lage.

  6. 6. Dieses kann nur der Mensch bewerkstelligen, indem er den Kohlenstoff verbrennt. Dann verbindet er sich mit dem Sauerstoff der Luft wieder zu Kohlendioxid. Die frei werdende Wärme entspricht eins zu eins der Wärme von der Sonne, die im Kohlenstoff gespeichert ist.

  7. 7. Wenn man die Masse der in der Erde liegenden Kohlenstoff-Formen bedenkt (und auch die noch viel größeren Kalkgesteinsmassen), dann muss es vor Beginn der Entwicklung des heutigen Lebens erheblich mehr Kohlendioxid in der Luft gegeben haben als heute. Die Erde ist damals natürlich nicht übergekocht, sondern das Leben hat sich in einer beispiellosen, üppigen Vielfalt ausgebreitet.

  8. 8. Heute ist der ehemals große Vorrat an Kohlendioxid weitgehend aufgebraucht. Vor allem die riesigen Wälder des Karbon haben ungeheure Mengen davon „vernascht“. Inzwischen steigt aber die Konzentration wieder – zum Glück für Natur und Mensch.

FAZIT: Es obliegt allein dem Menschen, den Kohlenstoff zu recyceln, weil die Natur von sich aus dazu nicht in der Lage ist. Es handelt sich in diesem Fall um eine klassische Win-Win-Situation, wobei der Gewinn für beide Seiten unabschätzbar ist.

Und was macht der Mensch stattdessen? Er bekämpft dieses Recycling – und macht daraus eine Loose-Loose-Situation, wobei der Verlust für beide Seiten auf mittlere Sicht maximal ist: Natur und Mensch sterben aus! Und natürlich auch alle Ideologen und SZ-Redakteure, die jetzt so laut Anti-CO2 schreien. Sie scheinen es kaum erwarten zu können, mit ihrem Aussterben die Erde zu retten!

Zum Glück dürfte aber in Marrakesch wieder alles nur Schall und Rauch sein. Jedes Scheitern ist eine gute Nachricht!

© Chris Frey November 2016




Des Menschen heilige Pflicht, CO2 freizusetzen!

Bild rechts: Erklärung siehe unten!

Das Leben, so wie wir es kennen, ruht auf drei Säulen. Wenn auch nur eine dieser Säulen wegbricht, stirbt dieses Leben vollständig aus, egal in welchem Zustand sich die anderen beiden Säulen befinden.

Diese drei Säulen sind: a) Sonnenlicht, b) Wasser und c) Kohlenstoff in Gestalt von Kohlendioxid in der Luft.

Zu Sonnenlicht und Wasser muss nicht viel gesagt werden. Sonnenlicht gibt es jeden Tag, und Wasser ist wegen seines Kreislaufes immer verfügbar.

Aber wie ist das mit der Säule Kohlenstoff? Die Pflanzen bilden ihn aus dem Kohlendioxid der Luft, indem sie ihn mit Hilfe von Sonnenlicht (Energie) und Wasser aufspalten. Das nennt man Photosynthese. Das haben wir zwar alle mal in der Schule gelernt, aber die herrschende Klasse von Öko-Terroristen möchte uns diesen Prozess vergessen machen – leider ziemlich erfolgreich.

Bevor sich vor vielen Millionen Jahren das Leben (und damit meine ich jetzt immer das Leben, so wie wir es heute kennen) zu entwickeln begann, muss erheblich mehr an CO2 in der Luft gewesen sein als heute. Eine Kommentatorin hat dafür nach Belegen gefragt. Antwort: Die Belege befinden sich für jedermann sichtbar im Boden (Kohle usw.) oder im Kalkgestein. Wie viel Kalkgestein gibt es auf der Erde? (Alpen, Himalaya, …) All das war natürlich vor Entwicklung des Lebens als CO2 in der Luft, und wenn man die ungeheure Menge dieser Stoffe bedenkt, wird jedem des logischen Denkens fähigen Menschen sofort klar, dass es seinerzeit wirklich auch drastisch mehr als doppelt so viel gewesen sein muss. Oder glaubt etwa jemand, der Kohlenstoff in all seinen Formen im Boden ist gleich bei der Erdentstehung mitentstanden?

Vielleicht war es etwa zehn mal so viel, wie es Moore angenommen hat. Wie viel genau, spielt eigentlich keine Rolle.

Sonnenlicht und Wasser sind, wie gesagt, jeden Tag neu verfügbar. Anders sieht es bei Kohlenstoff aus. Ist dieser erst einmal gebildet, ist er für die nächsten Generationen von Pflanzen verloren. Zwar verwesen viele Pflanzenteile, aber ein Großteil wird auch im Boden eingelagert (sonst gäbe es ja keine fossilen Treibstoffe!). Zum Glück gab es in der Uratmosphäre soviel Kohlendioxid, dass der Vorrat sehr lange reichte. Inzwischen aber…

Nehmen wir mal an, dass es seinerzeit wirklich zehn mal so viel dieses Spurengases in der Luft gab wie heute, also 0,4%. Dann hätte die Natur inzwischen neun Zehntel dieses Vorrats verbraucht. Mit anderen Worten:

Die Natur hat sich selbst viel effektiver dekarbonisiert als wir Menschen das jemals tun könnten!

Und: Die Natur allein ist NICHT IN DER LAGE, diesen Kohlenstoff zu recyceln! Und sie ist außerdem nicht in der Lage, den benötigten Vorrat allein aus natürlichen Quellen zu decken!

Fazit: Ohne Eingriffe von außen würde sich die Natur immer weiter dekarbonisieren, bis der gesamte Vorrat an CO2 aufgebraucht ist. Die Natur sägt sich also selbst den Ast ab, auf dem sie sitzt.

Wie aber kann man denn den Kohlenstoff „recyceln“? Das geht nur in einem Prozess, den durchzuführen keine einzige Tierart und auch die Natur insgesamt nicht in der Lage ist.

Für uns Menschen ist es dagegen ein recht simpler Prozess: Man muss den Kohlenstoff einfach nur verbrennen!

Ohne Verbrennung des Kohlenstoffes würde also das Leben in etwa – sagen wir mal – einer Million Jahren (was erdgeschichtlich gesehen kein sehr langer Zeitraum ist) nur noch ein sehr kümmerliches Dasein fristen, wenn es überhaupt noch existent wäre. Es ist allein dem Menschen vorbehalten, der Natur (und damit sich selbst!) dieses Schicksal zu ersparen.

Die Natur kann also aus eigener Kraft nicht den erforderlichen Nachschub an CO2 erzeugen. Aber sie leistet uns Menschen Hilfestellung, wenn wir das an Stelle der Natur tun: Sie stellt uns den gesamten Kohlenstoff, in welcher Form auch immer, einfach zur Verfügung. Er ist da, im Boden, und die Natur schickt dafür keine Rechnung!

Bisher hieß es immer, dass der Mensch die Natur braucht, die Natur aber nicht den Menschen. Das erweist sich jetzt als Irrtum: Die Natur braucht den Menschen unabdingbar für ihr Überleben auf lange Sicht! Und damit auch für das Überleben der Menschen selbst.

Über die Vorteile des Verbrauchs fossiler Treibstoffe für die menschliche Gesellschaft ist auf diesem Blog schon vielfältig berichtet worden. Genau an dieser Stelle kommt mein Vorwurf an die herrschende Klasse von Öko-Terroristen. Sie beherrschen Politik und Gesellschaft, treiben uns alle mit tatkräftiger Hilfe der Main-Stream-Medien (allen voran der sich ach so seriös gerierenden „Süddeutschen Zeitung“) vor sich her wie Lemminge.

Aber warum sind diese Öko-Terroristen damit so erfolgreich?

Weil sie weltweit agieren sowie über ungeheure finanzielle und andere Ressourcen verfügen! Mit diesen Ressourcen können sie ungestraft behaupten, dass das „böse CO2 die Erde überkochen lässt“, und zwar schon bei einer Verdoppelung des jetzigen CO2-Gehaltes. Es fällt mir wirklich immer schwerer zu verstehen, warum niemand sieht (oder sich nicht traut zu sagen, was er sieht), dass seinerzeit, vor der Entwicklung des Lebens, die Erde keineswegs übergekocht ist – mit der zehnfachen Menge dieses Lebenselixiers in der Luft. Sondern dass stattdessen eine beispiellose Erfolgsgeschichte des Lebens auf unserem Planeten ihren Anfang nahm.

Das Bild oben rechts zeigt eine Fläche von 1 Meter mal 1 Meter – ein Quadratmeter oder zehntausend Quadratzentimeter.

Und von diesen zehntausend Quadratzentimetern gehören dem CO2 ganze vier! Sie sind links oben in der Ecke blau gefärbt.

Und dieser winzige Anteil, der für das Leben fast schon zu klein ist, der soll nach Ansicht einiger Menschen die Erde verbrennen, wenn man den Anteil ein klein wenig größer macht – etwa um die rote Fläche!

Noch deutlicher wird dieser Unsinn, wenn man sich die grün gefärbte Fläche anschaut. Dies entspricht vielleicht dem Anteil von CO2 in der Luft zu Beginn der Entwicklung des Lebens. Es ist viel mehr als heute – und die Welt ist natürlich nicht verbrannt! Sondern sie ist aufgeblüht!

Mit ihrer Argumentation bekämpfen die Öko-Terroristen folglich nicht nur den Fortbestand des Lebens allgemein, sondern sie leisten der Zerstörung des Lebens auch noch aktiv Vorschub – mit ihrer gemeingefährlichen Kampagne pro Windräder!

Alle Begleiterscheinungen der Förderung fossiler Treibstoffe seitens der Menschen lassen sich dank menschlicher Innovationsfähigkeit immer besser beherrschen. Verschmutzung durch Ruß? Da gibt es heute doch schon sehr effektive Filter.

Naturzerstörung durch Tagebau? Es gibt gerade auch in Deutschland inzwischen viele Beispiele einer sehr gelungenen Renaturierung – in Gestalt wertvoller Landschaften mit Wäldern, Feldern und Seen, in denen vielfältiges Leben blüht (auch dank des tatsächlich schon etwas gestiegenen CO2-Gehaltes).

Darauf zu achten, dass diesen und anderen Begleiterscheinungen unseres Verbrauchs fossiler Treibstoffe auf angemessene Weise Rechnung getragen wird, wäre die Aufgabe von wirklichen Umweltschützern – aber auf keinen Fall der selbst ernannten „Umweltschützer“, die mit diesem Mäntelchen nur ihren Öko-Terrorismus verschleiern.

Fazit, und damit schließt sich der Kreis bis zurück zum Titel dieses Beitrages: Es muss im ureigenen Interesse des Menschen liegen, möglichst viel CO2 in die Atmosphäre freizusetzen! Jeder, der dagegen kämpft, kämpft gegen die Menschheit und gegen das Leben selbst!

© Chris Frey im Juli 2016

Dieser Beitrag steht auch auf meinem Blog, und zwar hier.