Wie unbequem: Ozeane kühlen sich weiter ab


Das nächste Jahr wird interessant.

Allerdings bestimmen die Ozeane über die Temperatur des Planeten, und wie die jüngste Graphik der Wassertemperatur-Abweichungen zeigt, gibt es sehr viel kühles Wasser und den klaren Hinweis der La Nina vor der Küste Südamerikas:


Quelle: http://www.ospo.noaa.gov/Products/ocean/sst/anomaly/
Ron Clutz schreibt bei Science Matters:

Die [Anomalien der] Wassertemperatur (SSTs) im September sind jetzt verfügbar, und wir erkennen überall in den Ozeanen abwärts gerichtete Temperaturspitzen, angeführt von den Tropen und auf der Südhemisphäre. Sie gleichen die Wärmespitze des Vormonats aus. Vor allem die Abkühlung der tropischen Ozeane lässt Prognostiker während der kommenden Monate eine ungewöhnlich spät auftretende La Nina annehmen.

Allgemein wird der HadSST als der beste Datensatz bzgl. der SST-Datensätze angesehen, und darum beziehen wir uns hier auf diese Quelle, genauer auf die jüngste Version HadSST3.

Die folgende Graphik zeigt die monatlichen SST-Anomalien, wie sie aus HadSST3 hervorgehen, von September 2015 bis September 2017.

Die Wärmespitze im August ist ausgeglichen worden mit einem globalen Mittel ähnlich dem niedrigsten Niveau in der Graphik im Februar 2015. Die Temperaturen auf der Nordhemisphäre haben einen Anstieg über drei Monate nahezu ausgeglichen. 09/2017 liegt also deutlich unter [dem Mittel der] zwei Jahre zuvor. Inzwischen treten in den Tropen und auf der Südhemisphäre neue Tiefstwerte für diesen Zeitraum auf. Schaut man auf die jüngsten Reports vom El Nino 3.4-Sektor [?], ist es wahrscheinlich, dass die Temperaturen im Oktober noch weiter sinken, und zwar in allen Ozeanen.

Man beachte, dass höhere Temperaturen 2015 und 2016 vor allem einem scharfen Anstieg der Wassertemperatur in den Tropen geschuldet waren, mit Beginn im März 2015 und dem Höhepunkt im Januar 2016. Danach gab es einen stetigen Rückgang bis auf das Niveau zu Beginn des Zeitraumes. Zweitens fügte die Nordhemisphäre auf den Schultern der Erwärmung in den Tropen zwei Spitzen hinzu mit dem Höhepunkt im August eines jeden Jahres. Auch war die Freisetzung von Wärme nicht dramatisch, weil die Südhemisphäre die Verhältnisse auf der Nordhemisphäre überkompensiert hat. …

Zusammenfassung

Wir haben viele Behauptungen bzgl. der Temperatur-Rekorde der Jahre 2015 und 2016 gehört, welche angeblich die gefährliche, vom Menschen verursachte Erwärmung belegen sollen. Mindestens ein Senator hat dies in einer Anhörung von sich gegeben. Und doch zeigen die HadSST3-Daten während der letzten zwei Jahre, wie offensichtlich die Ozeane die globale mittlere Temperatur beeinflussen.

Full story here
Link: https://wattsupwiththat.com/2017/10/28/inconvenient-oceans-continue-to-cool/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wärme macht nichts, aber Kälte tötet

Auch die Armee von George Washington litt im Jahre 1778, während der kältesten Periode der Kleinen Eiszeit, unter einem ungewöhnlich kalten Winter am Valley Forge.

Schwere Schneestürme (Blizzards) töten mehr Vieh in Colorado, South Dakota und Texas als Hitzewellen.

Als im Jahre 1816 der Vulkan Tambora explodierte, wurden massive Mengen von Asche und „Treibhaus“-Gasen einschließlich Kohlendioxid in die Atmosphäre geblasen. Es gab keine globale Erwärmung durch die Treibhausgase, aber die Wärme abwehrende, mit Asche geschwängerte Atmosphäre sowie eine ruhige Sonne verursachten das „Jahr ohne Sommer“. Ernteausfälle und Hungersnöte in Europa, Asien und Amerika waren die Folge.

Es sind Eisberge und nicht warme Ozeane, die Schiffe wie die Titanic zum Sinken bringen, und sich ausdehnendes Meereis brachte das „Schiff der Narren“ in der Antarktis zum Stillstand.

Jede große geologische Ära endete mit massivem Vulkanismus an Land und am Meeresboden. Lava heizt die Meere auf, und Eruptionen auf dem Festland blasen Staub in die Atmosphäre. Dieser blockiert die einfallende Sonnenenergie. Es kommt zu rapider Verdunstung in den warmen Meeresgebieten, gefolgt von ebenso rapider Kondensation in der kalten, dunklen Atmosphäre. Dieser Prozess bringt massive Schneefälle mit sich, welche auf dem Festland zu Eisschilden werden. Sie kennzeichnen den Beginn einer neuen Eiszeit mit der Folge des Aussterbens vieler Spezies.

Link: https://wattsupwiththat.com/2017/10/27/warmth-is-no-worry-but-cold-kills/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Allein in diesem Jahr wird der Klima­wandel-Alarm in bislang 400 wissen­schaft­lichen Studien widerlegt

Diese 400 Studien stützen die Position, dass es inhärent bedeutende Grenzen und Unsicherheiten in unserem Verständnis von Klima und Klimawandel gibt. Die Klimawissenschaft ist nicht settled.

Aktuelle Temperaturen, der Meeresspiegel und Extremwetterereignisse sind weder ungewöhnlich noch beispiellos. In vielen gebieten der Erde ist es derzeit kälter als die meiste Zeit während der letzten 10.000 Jahre.

Natürliche Faktoren wie die Sonne (106 Studien), multidekadische Ozean-Atmosphäre-Oszillationen wie NAO, AMO/PDO, ENSO (37 Studien), Änderungen der Wolkenmenge im Zeitmaßstab von Jahrzehnten und die interne Variabilität allgemein haben einen bedeutenden Einfluss auf Wetter und Klimaänderungen ausgeübt, sowohl in der Vergangenheit als auch gegenwärtig. Das Auffinden eines eindeutigen anthropogenen Signals in dem ganzen Rauschen der natürlichen Variabilität dürfte daher sehr schwierig sein.

Und jüngste politische Maßnahmen zur Abschwächung von Emissionen, besonders hinsichtlich der Befürwortung von Erneuerbaren, sind oftmals kostspielig, ineffektiv und schädlich für die Umwelt. Andererseits bringen ein erhöhtes CO2-Niveau und ein wärmeres Klima noch unentdeckte Vorteile für die Biosphäre mit sich (d. h. ein grünerer Planet und höhere Ernteerträge).

Im Jahre 2016 erschienen in Fachzeitschriften 500 begutachtete Studien, welche die „Konsens“-Klimawissenschaft in Frage stellen (Teil1, Teil 2, Teil 3). Das summiert sich zu über 900 Studien in weniger als 2 Jahren.

Hier folgen noch zwei Links zu der Liste von 400 Studien aus diesem Jahr ebenso wie die Beschreibung der Kategorisierung dieser Liste:

Skeptic Papers 2017 (1)
Skeptic Papers 2017 (2)

Full story here

Link: https://wattsupwiththat.com/2017/10/25/so-far-this-year-400-scientific-papers-debunk-climate-change-alarm/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wir hätten es kommen sehen müssen

„Man stecke Funktionäre, welche die Wissenschaft zurückweisen, ins Gefängnis!“, twitterte ein gewisser Brad Johnson, der von sich behauptet, der geschäftsführende Direktor einer gewissen Institution namens Climate Hawks Vote [Stimme der Klimafalken] im vorigen Monat.

Ungefähr zur gleichen Zeit schrieb Mark Hertsgaard eine Hetztirade in The Nation mit der Schlagzeile [übersetzt]:

Klimaleugnung tötet uns buchstäblich: Die Opfer von Hurrikan Harvey haben einen Mörder – und das ist nicht der Sturm“.

Wie lange dauert es noch“, fragt Hertsgaard, „bis wir die ultimativen Verursacher derartiger Klimakatastrophen für das Elend zur Verantwortung ziehen, das sie heraufbeschwören?“

Und dann gibt es da noch Bill Nye, jenen Müll-Wissenschaftler, der bislang nicht in der Lage war, sich seinen offensichtlichen Wunsch zu erfüllen, nämlich dass „Ermittlungen gegen Kriminelle“ gegen all jene aufgenommen werden, die seine Wahrheiten ignorieren. Es ist jedoch nicht schwierig, ihn zu durchschauen. Er geriert sich wie ein Politiker, aber sein Appetit ist eindeutig.

Der Druck, all jene zu verfolgen und einzusperren, die nicht das glauben, was zu glauben man ihnen befohlen hat, ist kein neuer Trick der Alarmisten-Bande. Vor drei Jahren sagte Robert F. Kennedy im Tonfall eines – nun ja – eines Kennedys, dass die Koch Brothers „im Gefängnis sein sollten. Ich denke, man sollte sie vor das Haager Kriegsverbrecher-Tribunal bringen, zusammen mit all den anderen Kriegsverbrechern“.

Denke ich, dass die Koch Brothers der rücksichtslosen Gefährdung angeklagt werden sollen? Absolut, denn das ist ein Verbrechen, und sie sollten dafür eine Strafe verbüßen“.

Das Verbrechen der Koch-Brothers? Sie verkaufen Energie-Ressourcen an willige Käufer und finanzieren Organisationen, welche gegenüber der Klimawandel-Story sehr reserviert sind, die uns permanent eingetrichtert wird.

Natürlich ist Kennedys Amoklauf auch nichts Neues. Die Historie der Menschheit ist gepflastert mit Ereignissen, bei denen eine Gruppe einer anderen Gruppe auf Leben und Tod ihren Glauben aufzwingen will.

Kennedy, Johnson, Hertsgaard und all die Anderen sehen sich vermutlich nicht als Runaway-Zeloten. Aber welcher Zelot hat jemals einen oder ihren eigenen Fanatismus erkannt?

Der vielleicht schlimmste Fall von Zelotismus von einem, der es ablehnt, seine eigene Intoleranz zu sehen, ist der britische Komiker Eric Idle, der Anfang dieses Jahres twitterte, dass diejenigen Skeptiker, welche ihren Standpunkt aufgrund von „Dummheit und Ignoranz“ vertreten, „human“ bestraft werden sollten. Idle, das wollen wir nicht vergessen, war Teil von Monty Python’s Flying Circus, welcher den berühmten Spruch von sich gab „Niemand erwartet die Spanische Inquisition“.

Traurigerweise ist dieser Spruch inzwischen alles andere als komisch. Der Ballon erschlaffte, als eines der Team-Mitglieder, der einen Sketch mit verfasste und eine Rolle darin spielte, sich entschlossen hat, sich einer modernen Inquisition anzuschließen, welche von Klima-Radikalen geführt wird.

Wir hätten es kommen sehen müssen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2017/10/25/we-should-have-seen-it-coming/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




2017 war keine Nordwest-Passage möglich – zuviel Eis

Die Bilder zeigen sowohl eine Satellitenaufnahme als auch eine Karte des US National Ice Center für Ende September, der Periode des jährlichen Eis-Minimums.


Tatsächlich war das Eiswachstum auch danach im Oktober 2017 überdurchschnittlich und stärker als in den vorangegangenen Jahren:

Dabei hatte doch der amerikanische Politiker Al Gore als selbsternanntes Klima-Orakel bereits 2009 bei der Klimakonferenz in Kopenhagen bekannt gegeben, dass bis 2014 die gesamte Arktis eisfrei sein wird.
Aber: Irren ist menschlich speziell wenn Politiker über Klima reden oder sogar „Klima-Ziele“ setzen wollen.
Dr. Dietrich E. Koelle
PS:
Nachdem die Sache mit dem Klima bei der Pariser Konferenz
geregelt wurde, fehlen allerdings noch die Konferenzen und politische Beschlüsse über die maximal zulässige Erdbebenstärke und die Zahl der erlaubten Vulkanausbrüche.