Rundbrief des Heartland Institutes vom 23. Juni 2017

China und Indien übernehmen Klima-Führerschaft nach Trumps Paris-Rückzug

China hat seine staatlich festgelegten Ziele bzgl. neuer Solar-Installationen substantiell reduziert. Das Land hat für die heimische Installation vorgesehene Solarpaneele umgeleitet auf den Exportmarkt und flutet Europa und Amerika mit Solarpaneelen zu Dumping-Preisen, was dortige Hersteller aus dem Geschäft drängt. China setzt auch regelmäßig seine massiven Windparks offline, weil sich die Nachfrage nach Strom verringert hat. Es hat viele Turbinen errichtet, die nicht mit dem Netz verbunden sind; welche Strom erzeugen, der nach Nirgendwo geleitet und von niemandem genutzt wird. In dieser Hinsicht gleichen sie chinesischen Geisterstädten, welche gebaut wurden, um wirtschaftliches Wachstum künstlich voranzutreiben. Sie verunzieren jetzt die Landschaft, wo niemand wohnt, und werden nicht mehr repariert. Und übrigens: alle diese Geister-Windturbinen und Geisterstädte erfordern viel Beton und Stahl sowie fossile Energie für deren Bau, was sich zu den chinesischen CO2-Emissionen addiert.

Während der heimische Verbrauch von Kohle rückläufig ist, unterstützt China den Ausbau von Kohlekraftwerken in anderen Ländern, indem es große derartige Kraftwerke auf dem Afrikanischen Kontinent sowie in Indien, Indonesien, Iran, Mongolei, Pakistan, Türkei und Vietnam baut oder finanziert. Im Grunde exportiert China seine CO2-Emissionen, wird dafür aber nicht zur Verantwortung gezogen.

Unter dem Paris-Abkommen hat China keineswegs gesagt, dass es seine Emissionen reduzieren wird. Vielmehr hat man den Spitzenwert an Emissionen für das Jahr 2030 versprochen. Dieser Spitzenwert in China könnte auch eher erreicht werden, aber der Zeitpunkt ist nicht so wichtig wie das Niveau dieses Spitzenwertes. Falls sich Chinas CO2-Emissionen bis dahin verdoppeln oder vervierfachen, wären alle Emissions-Reduktionen anderer Länder hinsichtlich der CO2-Konzentration unbedeutend.

Wie kann der größte CO2-Emittent der Welt, welcher seine Emissionen weiterhin zunehmen lässt, als ein Führer bzgl. Emissions-Reduktionen angesehen werden? Das kann es nicht. Die Behauptung ist reines umweltaktivistisches und globales bürokratisches Wunschdenken kombiniert mit dem Hass auf Trump – absoluter Quatsch!

H. Sterling Burnett
Quellen: New York Times Scientific Alliance Manhattan Contrarian One News Now [paywalled] und Los Angeles Times

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Vorteile fossiler Treibstoffe lassen SCC verblassen

[SCC = Social Cost of Carbon]

Der Ökonom an der University of Essex Richard S. J. Tol, der vormals auch zum UN-Umweltprogramm und das IPCC beigetragen hatte, hat die seinen Angaben zufolge erste umfassende Berechnung der regionalen und globalen Vorteile pro Tonne emittierten Kohlendioxids durchgeführt.

Mittels Daten aus 66 Ländern berechnete Tol bei einem Preis von 38 bis 65 Dollar pro Tonne CO2, dass der private Vorteil von Kohlendioxid des Kohleverbrauches in der Industrie am geringsten ist. Der Gebrauch fossiler Treibstoffe für den privaten Stromverbrauch erbrachte den höchsten Wert mit einem globalen Mittel von 1877 Dollar pro Tonne CO2. Der private Vorteil von Kohlendioxid ist in Kasachstan mit 48 bis 67 Dollar pro Tonne CO2 am geringsten, in Norwegen mit 6241 bis 6277 Dollar pro Tonne CO2 am höchsten.

Die Energie-Dienstleistungen durch den Verbrauch von fossilen Treibstoffen erzeugen Vorteile von 411 Dollar pro Tonne Kohlenstoff im globalen Mittel. Das ist viel höher als die mittleren Schätzungen der sozialen Kosten von Kohlenstoff mit 12 Dollar pro Tonne CO2, wobei ein Diskontsatz von 3 Prozent zugrunde gelegt wurde, oder 98 Dollar pro Tonne CO2 für Studien mit einer extrem niedrigen 1%-Rate.

Quelle: University of Sussex

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Die dem Paris-Abkommen folgenden Staaten zahlen einen hohen Preis

[Das hier für die USA und deren Einzelstaaten beschriebene Szenario lässt sich wohl ohne Weiteres auch auf Europa und die Welt übertragen Anm. d. Übers.]

Über ein Dutzend [US-]Staaten und Puerto Rico haben sich zur US-Klima-Allianz zusammengeschlossen und dem Pariser Klimaabkommen zu folgen versprochen, aus welchem sich die USA zurückgezogen haben. Dabei wollen sie ihre eigenen Treibhausgasemissionen um 26 bis 28 Prozent unter das Niveau des Jahres 2005 drücken.

Zwanzig Staaten sowie Washington DC haben bereits ihre eigenen Ziele bzgl. Treibhausgas-Emissionen festgelegt, darunter Kalifornien und New York, deren Ziele noch über die Paris-Verpflichtungen hinausgehen.

Kalifornien hat sich bereits eine Reduktion von Treibhausgasen um 40% bis zum Jahr 2030 zum Ziel gesetzt im Vergleich mit dem Niveau des Jahres 1990. Bis zum Jahr 2050 will dieser Staat seine Emissionen um 80% unter das Niveau von 1990 drücken, was weit über die Paris-Verpflichtungen hinausgeht.

Im Jahre 2016 setzte der Staat New York ein Gesetz in Kraft, dem zufolge bis zum Jahr 2030 50% des Stromes aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Solar stammen müssen. Der Staat hat sich zum Ziel gesetzt, seine CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 80% unter das Niveau von 1990 zu drücken.

Anwohner von Staaten und Städten, welche sich dem Paris-Abkommen oder sogar darüber hinaus gehend verschrieben haben, sollten zur Kenntnis nehmen, wie sich die Politik zur Ausgrenzung fossiler Treibstoffe auf ihre Stromrechnungen auswirken. Kalifornien und die Staaten im Nordosten, welche sich der regionalen Treibhausgas-Initiative angeschlossen haben, zahlen bereits die höchsten Strompreise der 48 Kernstaaten (siehe folgende Graphik):

In Europäischen Ländern, die sogar noch viel weiter gegangen sind als selbst die aggressivsten US-Staaten, zahlt man inzwischen Strompreise, die zwei- bis dreimal so hoch sind wie in den USA.

In einem Beitrag bei ICECAP heißt es: „Man hört die Demokraten schreien, dass der Ausstieg aus Paris die Armen schädigen wird, obwohl in Wirklichkeit das Befolgen des Paris-Abkommens die Strom- und Energiepreise signifikant steigen lassen wird, was tatsächlich die Armen und die Mittelklasse schädigt. 300.000 Haushalten in Deutschland wurde schon der Strom abgestellt, weil sie ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können, und 25 Prozent aller Bürger in UK leben in Energiearmut, viele davon im Pensionsalter. Dies wird demnächst auch hierzulande auf Städte und Staaten zukommen, welche unabhängig von Trump dem Paris-Abkommen zu folgen beabsichtigen“.

Quellen: Icecap und USA Today

Alles übersetzt von Chris Frey EIKE




„Siebenschläfer“ – ein Tag für Langfristprognosen?

Der Beitrag gliedert sich in

1. Allgemeines zu Bauernregeln

2. Allgemeines zu Rossby-Wellen

3. Witterungswechsel Ende Juni/Anfang Juli mit Bezug zum „Siebenschläfer“

(Bemerkung: Die „ – “ lasse ich im Folgenden mal weg.)

Vorbemerkung: Wetter ↔ Witterung

In diesem Beitrag geht es ausschließlich um Wetter und Witterung, NICHT um Klima. Dazu muss zunächst die unterschiedliche Bedeutung beider Begriffe eindeutig definiert werden.

Das Wetter ändert sich von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde.

Die Witterung beschreibt einen gleich bleibenden allgemeinen Zustand des Wetters über einen bestimmten Zeitraum. Das Wetter kann während dieses Zeitraumes durchaus sehr wechselhaft sein, es herrscht dann aber immer die gleiche, wechselhafte Witterung. Aktuelles Beispiel dieses Jahres: Ende Juni vor allem in Süddeutschland sehr warme bzw. heiße Witterung – das Wetter war aber ziemlich wechselhaft: Tage mit teils schweren Gewittern wechselten sich mit fast wolkenlosen Sonnentagen ab.

[Einschub: Meines Wissens gibt es für den Begriff ,Witterung‘ im Englischen kein Pendant. Auch unser Übersetzer Chris Frey ist da ratlos. Der LEO gibt als Übersetzung nur ,weather‘. Falls ein Leser einen englischen Begriff kennt, wäre ich für einen Hinweis dankbar. Ende Einschub]

1. Allgemeines zu Bauernregeln

Mancher sagt, alles Quatsch, andere sagen, die stimmen immer. Es gibt viel Literatur dazu, das Stichwort bei Amazon liefert Zahlreiches. Generell lässt sich sagen, dass Bauernregeln durchaus kein Quatsch, sondern das Ergebnis sehr sorgfältiger (und häufig aus fachlicher Sicht erstaunlich fachkundiger) Beobachtungen von Bauern im Mittelalter sind, die ihre Ernteaussichten damit abschätzen wollten.

Bauernregeln sind häufig auf bestimmte Tage fixiert, sog. Lostage, deren es im Mittelalter deutlich mehr gab als heute. Außerdem wurden die Regeln in Reime verpackt. Beides sollte die Merkbarkeit verbessern. Wendet man diese Bauernregeln jedoch heutzutage an, muss man drei wesentliche Einschränkungen beachten.

1) Entstehungszeit: Nahezu die gesamte Vielfalt der Bauernregeln ist im Mittelalter entstanden – mit zumeist anderen Klimabedingungen als heute. Etwa zwischen 900 und 1200 herrschte das sog. „Mittelalterliche Klimaoptimum“, in dem es im Mittel 1 bis 2 K wärmer war als heute. Sicher sind auch davor und danach Bauernregeln entstanden, dann in einem kälteren Klima als heute. Ob die Bauernregeln von damals in dem wärmeren Klima 1 zu 1 auf unser heutiges Klima übertragbar sind, ist meines Wissens bisher nicht untersucht worden.

Fazit: Es ist unklar, ob Bauernregeln unabhängig vom aktuellen Klima gültig sind.

2) Entstehungsort: Die Bauern des Mittelalters haben ihr gesamtes Leben auf ihrer Scholle verbracht. Fahrten in das nächste Dorf waren schon Tagesreisen, und solche in die nächste größere Stadt glichen schon Weltreisen. Die Bauern haben folglich das Wetter sehr genau an ihrem Wohnort betrachtet und aus dem Ablauf bestimmter Witterungen versucht zu erkennen, ob sich ein bestimmtes Muster immer wieder finden lässt. Kurz: Wenn das Wetter im Winter so und so war, welche Ernteaussichten bestünden dann für den kommenden Sommer.

Das große Herumreisen, so wie wir das heute tun, lag jedenfalls damals ferner als der Mond. Diese Ortsbezogenheit ist bei der Anwendung heutzutage aber ein ziemliches Hindernis! Eine Bauernregel, die im Allgäu entstanden ist, dürfte in Ostfriesland nur sehr beschränkt gültig sein, wenn überhaupt. Der Ursprung der jeweiligen Bauernregel lässt sich aber heute kaum noch feststellen.

Fazit: Bauernregeln gelten direkt nur für das Gebiet, in welchem die Bauern den Zusammenhang erkannten. Dies ist heute nicht mehr feststellbar.

3) Zeitverschiebung: Wie oben schon erwähnt, bezogen sich die Bauernregeln als Ausgangspunkt auf bestimmte markante Tage, so genannte „Lostage“. Grund: man konnte sie sich besser merken als einen x-beliebigen Tag. Diese Tage waren eine willkommene Unterbrechung des eintönigen Bauernlebens. Heute haben wir dafür Radio, Fernsehen und Internet – aber damals? Deshalb gab es auch viel mehr solcher Tage als heute. Außerdem hatte so die Kirche mit ihrem damaligen Absolutheitsanspruch viel mehr Gelegenheit, ihre Schäfchen zu kontrollieren.

Wie auch immer, die damals festgelegten Tage stehen auch heute noch im Kalender. Als Beispiel sei hier der Siebenschläfertag genannt, der kalendarisch auf den 27. Juni fällt. Dann kam jedoch die gregorianische Kalenderreform 1582, bei der 10 Tage einfach unter den Tisch fielen, um den Jahresverlauf wieder dem Sonnenstand anzupassen. Die Lostage hätten also diese Verschiebung mitmachen müssen – haben sie aber nicht! Der kalendarische Siebenschläfer würde also heute auf den 27.06. + 10 = 7. bzw. 8. Juli fallen. Und siehe da: jeder halbwegs erfahrene Synoptiker weiß, dass der Übergang von warmer, trockener Witterung im Juni (auch über den 26. Juni hinaus!) zu kühler, unbeständiger Witterung (nicht Wetter!) Anfang Juli fast immer längere Zeit kühle Witterung zur Folge hat. Oder im Synoptiker-Jargon: Anfang Juli wird der Sommer gebacken!

Fazit: Es kommt auf den Zeitpunkt einer Witterungsumstellung an.

Es bringt also nichts, die Siebenschläfer-Regel ebenso wie alle anderen Bauernregeln auf einen bestimmten Tag zu beziehen. Bei einem längeren trockenen und warmen Witterungsabschnitt bedeutet ein Gewitter, dass rein zufällig am Siebenschläfertag auftritt, egal ob kalendarisch oder meteorologisch, gar nichts. Es kommt nicht auf einen Wetterwechsel, sondern auf einen Witterungswechsel an. Witterung hängt aber direkt mit Position und Lage der sog. Rossby-Wellen zusammen, weshalb hier kurz auf diese eingegangen wird. Näheres zu diesen Rossby-Wellen findet sich hier.

Einschub: zwar sagt die Bauernregel nur etwas über Regen, aber wie im folgenden Abschnitt deutlich wird, gilt sie in beide Richtungen. Eine Umstellung von einem kühlen Juni auf heiße Witterung Anfang Juli bedeutet in der Regel länger anhaltendes sehr warmes oder heißes Wetter. Nur gibt es dabei irgendwann doch immer wieder Gewitter mit teils schweren Schäden für die Ernte, so dass die Bauern der damaligen Zeit den Zusammenhang nur in der einen Richtung erkennen konnten.

Ende Einschub

2. Allgemeines zu Rossby-Wellen

Von Belang sind im Zusammenhang dieses Beitrags die sog. langen Rossby-Wellen (Wellenzahlen 1 bis 5). Ein einmal eingefahrenes Muster dieser langen Rossby-Wellen hat häufig mehrere Wochen Bestand, bevor sich das gesamte Muster hemisphärenweit ändert und in einen Zustand kommt, der wieder einige Zeit anhält. Eine solche Umstellung des Langwellenregiments ist fast immer mit einem deutlichen Witterungswechsel verbunden, nicht nur bei uns, sondern auf der gesamten Hemisphäre.

Interessanterweise ist die grundlegende Umstellung eines Langwellenregiments statistisch nicht zufällig oder gleichmäßig über das Jahr verteilt, sondern erfolgt bevorzugt zu bestimmten Zeiten. Die Gründe hierfür sind völlig unklar, spielen im Zusammenhang hier aber auch keine Rolle. Am häufigsten findet eine solche Umstellung zu Beginn des meteorologischen Winters statt (erste Dezemberdekade), dicht gefolgt vom Zeitraum Anfang Juli. Im Hochsommer (etwa 10. Juli bis Mitte August) gab es im vorigen Jahrhundert fast niemals einen grundlegenden Wechsel, ebenso wie im Hochwinter (Anfang Januar bis Mitte Februar).

Wichtig in diesem Zusammenhang: Eine Umstellung zu statistisch bevorzugten Zeitpunkten wird fast immer längere Zeit Bestand haben. Die statistische Signifikanz nimmt bei zunehmendem zeitlichen Abstand von derartigen Zeitpunkten aber rasch ab.

3. Der Witterungswechsel Anfang Juli dieses Jahres 2017

Namentlich in Süddeutschland war die zweite Hälfte des Juni geprägt durch sehr warmes oder heißes Wetter, wobei es immer wieder zu Gewittern kam. Noch Ende Juni ging diese Witterung abrupt zu Ende mit einer deutlichen Abkühlung und ergiebigem Regen, wie es ihn abgesehen von punktuellen Schwergewittern in der Fläche lange nicht gegeben hat. Die mittefristigen numerischen Wettervorhersage-Modelle (7 bis 10 Tage im Voraus) nehmen mit Stand vom 27.6. sehr wechselhafte Witterung an, wobei kurze Einschübe warmer oder heißer Luft rasch wieder durch kühle Luft ersetzt werden. Es stellt sich demnach eine klassische Westlage ein, die zwar nicht besonders kühles, aber eben auch kein dauerhaft warmes und trockenes Wetter bringen würde.

Fazit: Man kann für den Juli 2017 mit hoher statistischer Wahrscheinlichkeit sehr wechselhafte Witterung annehmen. Einschübe warmer Luft dürften sich besonders in Süddeutschland auswirken, doch werden diese jedes Mal zumindest punktuell teils schwere Gewitter nach sich ziehen. Ein heißer, trockener Hochsommer ist damit statistisch recht unwahrscheinlich, aber solange sich der Langwellentrog nicht über Mittel-, sondern mehr über Westeuropa etabliert, wird sich auch keine besonders kühle Witterung einstellen.

Übrigens: Auf dem Blog des „Schneefans“ hat dieser bereits in einem Beitrag vom 24.6. in einer weiteren eindrucksvollen Zusammenstellung aller relevanten Graphiken auf diese Entwicklung hingewiesen.

Dipl.-Met. Hans-Dieter Schmidt




And Finally: Battering The Bats

Bildinschrift:

Warum Windturbinen Fledermäuse gefährden

Forscher wissen schon seit einiger Zeit, dass Windturbinen für Fledermäuse eine größere Bedrohung darstellen als für Vögel. Etwa 90% der in der Nähe von Windturbinen getöteten Fledermäuse zeigen einer jüngst veröffentlichten Studie zufolge Anzeichen innerer Blutungen, verursacht durch rasche Änderungen des Luftdrucks. Dies ist bekannt unter der Bezeichnung Barotrauma.

1. Fledermäuse sollten eigentlich in der Lage sein, die Rotorblätter der Turbinen zu umfliegen mittels Echolot. Der Studie zufolge ist aber nur die Hälfte aller getöteten Fledermäuse von den Rotorblättern getroffen worden, vielleicht erst nach dem Auftreten innerer Blutungen.

2. Die sich drehenden Turbinen verursachen an den Spitzen der Rotorblätter Zonen tiefen Luftdrucks im Vergleich zur Umgebung. Dies kann kleine Blutgefäße durch Ausdehnung platzen lassen. Im Endeffekt explodieren die Lungen der Fledermäuse.

3. Die Auswirkung ist ähnlich wie bei einem Taucher, dessen Lungen schwer geschädigt werden, wenn sie keine Chance zum Druckausgleich mit dem Luftdruck an der Oberfläche hat. Vögel haben diese Probleme nicht. Ihre Lunge sind anders aufgebaut als die von Säugetieren.

Allerdings gibt es jetzt Hinweise darauf, dass sich Windparks sogar noch verheerender auf Fledermäuse auswirken als bisher gedacht. In einer neuen Studie im Journal Biological Conservation wird behauptet, dass die Auswirkungen so schlimm sein können, dass das gesamte Populationsniveau von Fledermaus-Spezies vermindert werden könnte:

OK, it’s a computer simulation, and we know how cautious you have to be about those, but governments and environmentalists need to note the risks that they may be taking.
Mittels Antworten von Experten auf unsere Fragen sowie Modellprojektionen der Population zeigen wir, dass die Sterblichkeit durch Windturbinen die Größe der Population drastisch reduzieren kann mit dem steigenden Risiko, dass diese Spezies aussterben. Zum Beispiel könnte die Population der Eisgrauen Fledermaus [hoary bat; siehe Bild oben] während der nächsten 50 Jahre um bis zu 90% abnehmen.

Nun gut, dass ist eine Computer-Simulation, und wir wissen ja, wie vorsichtig man diese betrachten muss. Aber Regierungen und Umweltaktivisten müssen erkennen, welche Risiken sie mit ihrer Politik eingehen.

Link: https://www.thegwpf.com/38191-2/




Ein GRÜNER Spitzen­politiker denkt heimlich – entlarvt den Unsinn der Elektro­autos und neben­bei noch Lügen der Partei­spitze

 Wäre es nicht Wirklichkeit, dann wäre es als Sketch ein Meisterstück davon

Video: „Ihr habt keine Ahnung!“ Kretschmann rechnet mit Hofreiter und Bundestagsfraktion ab .

 

Der vollständige Wort-Inhalt des Videos

Hofreiter lobt Tesla, die Firma des fast ununterbrochenen Verlustes und Subventionsabsahnung

Startsequenz, in der Herr Hofreiter Tesla als Vorbild lobt. Screenshot vom Video

Hofreiter: … glaubt irgendeiner … nur, weil diese unverantwortliche Bundesregierung versucht, einen Schutzzaun zu bauen, einen Schutzzaun zu bauen um unsere Autoindustrie dass Tesla plötzlich aufhört, Autos zu produzieren ...

Nach dieser Startsequenz mit Herrn Hofreiter schwenkt die Kamera und nimmt ein Tischgespräch von Herrn Kretschmann mit seinem Parteinachbarn auf.

Kretschmann hat den Unsinn des Elektroauto-Hypes erkannt

Kretschmann: … kommt der Hofreiter immer mit seiner tollen Story vom Tesla … jetzt überleg dir mal:
Es fahren 5 Millionen Elektroautos rum … wo tanken die? Jetzt erzählt er dann, wie er tankt und dass er dem sagt, wie er tanken soll. Jetzt nehmen wir mal eine ganz normale Tankstelle, wie wir sie heute haben. Wir haben an großen Tankstellen vielleicht Platz für zehn Autos, die da auf einmal tanken … So, jetzt dauert das aber bei denen zwanzig Minuten.
Jetzt: Wie soll das funktionieren? Ihr habt keine Ahnung! Aber die Leute sagen, ab
(dem Jahr) 2030 kann man das alles machen. Das sind doch Schwachsinns-Termine!
Wenn mich einer fragt: Erklären Sie mir mal, wie Sie das machen zu diesem Termin … das kann ich nicht ansatzweise
(erklären). Wie kann man denn so ein Zeug verzapfen? … ich weiß es nicht.
Vielleicht kommt es sogar noch schneller – keine Ahnung.

… und die Probleme, welche GRÜNE Ideologie generiert

Kretschmann: Aber wir müssen uns doch darum kümmern, dass es überhaupt funktioniert – und nicht radikale Sprüche ablassen.
Ihr könnt das machen. Macht das! Es ist mir egal! … Dann seid aber mit sechs Prozent oder acht einfach zufrieden.
Ich war im Parteirat. Da habe ich zehn Mal gesagt: Ist o.k. Könnt ihr so beschließen. Seid mit acht Prozent zufrieden. Dann jammert nicht rum und lasst mich in Ruhe! Und macht euren Wahlkampf selbst!
Ihr habt immer nur irgend was im Kopf, ohne dass man den Gesamtprozess sieht! … könnt ihr auch machen! Aber ich als MInisterpräsident mach das nicht!

Özdemir liefert ein Beispiel, wie das Wahlvolk belogen wird

Kretschmanns Nachbar: Winfried! Die unterschiedlichen Rollen sind mir völlig klar. Wir als Fraktion im Bundestag bedienen unser eigenes Klientel und versuchen, das zu vergrößern.

Nun schwenkt das Video zum Reporterstatement von Cem Özdemir, der (obwohl Herr Kretschmann erklärte: … Ich war im Parteirat. Da habe ich zehn Mal gesagt: Ist o.k. Könnt ihr so beschließen. Seid mit acht Prozent zufrieden. Dann jammert nicht rum und lasst mich in Ruhe! Und macht euren Wahlkampf selbst!) in die Kamera lügt, indem er mit Nennung von Herrn Kretschmann behauptet: „… alle unterstützen das .. .“.

Özdemir beim Abschlussstatement an Reporter. Screenshot vom Video

Cem Özdemir: „ … Wir haben es geschafft, dass wir bei der Verdichtung des Programms oder Zusammenfassung alles, was Rang und Namen hat in der Partei hinter uns versammeln konnten. Von Winfried Kretschmann …. C. Roth, bis zu Jürgen Trittin. Alle unterstützen das. Das zeigt: Die GRÜNEN sind einig und wissen, was sie wollen.

Kretschmann entlarvt damit auch die grüne Parteienkriecherei des CEO von Daimler, Herrn Zetsche

Mit seiner realistischen Betrachtung der Problematik von Elektroautos beweist Herr Kretschmann mehr Sachverstand und vor allem Mut, als das „Vorbild“ der sich politisch unterwürfig darstellenden, deutschen Autobauer, Herr Zetsche.
EIKE 23.12.2016: Freunde, wollen wir trinken, auf die schöne kurze Zeit* … Ich bin für die Dekarbonisierung der Industriestaaten, und auch die Autobauer wollen die Transformation in die CO2-freie Zukunft

Bild Daimler CEO Zetsche auf dem Parteitag der Linken. Quelle Screenshot YouTube Video

Man würde gerne zuhören, wenn sich Herr Kretschmann und Herr Zetsche das nächst mal treffen.




Das globale Klimami(ni)sterium des Entwicklungsministers Müller

Bundesminister Gerd Müller: [15] Klimaschutz ist Überlebensfrage der Menschheit
… in Afrika könnten 90 Prozent der Produktionsflächen von Mais und Hirse verloren gehen und große Hungersnöte entstehen. Experten warnen davor, dass 200 Millionen Menschen weltweit ihre Heimatländer wegen des Klimawandels verlassen werden, wenn die Erderwärmung nicht gestoppt wird.

Trump will seine Wirtschaft für nicht messbare 0,2 °C nicht ruinieren lassen [16]. Deutschlands Führung hält dagegen: Wir machen weiter so

Der nächste Schritt dazu ist der G20-Gipfel, auf den sich Entwicklungsminister Müller und Frau Merkel mit Eifer vorbereiten.

Ein Papst, der seine eigene Religion nicht kennt

Frau Merkel als neue Retterin von „Mutter Erde“ holte sich dazu bei einer Privataudienz vom Papst die nötige Information und den in Deutschland für fast schon kaisergleiche Bundeskanzler*innen wieder „standesgemäßen“ Segen ab:
[2] Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach eigenen Angaben Unterstützung von Papst Franziskus für die schwierigen Verhandlungen im Kampf gegen die Armut in Afrika und für den Klimaschutz bekommen. „Er hat mich ermutigt, auf diesem Weg weiterzugehen. Genauso, wie für internationale Abkommen zu kämpfen“, sagte Merkel im Vatikan nach einer Privataudienz bei dem Katholiken-Oberhaupt. Sie kündigte an, Afrika werde Schwerpunkt der G20-Verhandlungen Anfang Juli in Hamburg sein. Das habe der Papst begrüßt,
-den der Papst auch gab, weil Päpste immer und gerne – vor allem mit Gottes Namen vornedran – Gutes tun lassen, sofern sichergestellt ist, dass ihre Amtskirche es nicht bezahlen muss.
Dabei hätte der Pontifex jedoch sagen müssen, dass laut der römisch-katholischen Bibel nach 5. Mose 28,12 ausschließlich Gott das Klima lenkt und den Menschen versprach, dass sie ein ausgeglichenes Wetter genießen könnten: Weder zu viel Sonnenschein und Regen, noch zu wenig, dies jedoch strengstens an ein (sklavisch zu bezeichnendes) Wohlverhalten der Menschen ihm gegenüber knüpfte: 3. Mose 26,19-20: Wenn ihr mir aber nicht gehorcht und nicht all diese Gebote tut 26,15 und wenn ihr meine Ordnungen verwerft und eure Seele meine Rechtsbestimmungen verabscheut, so dass ihr nicht alle meine Gebote tut … werde (ich) euren Himmel wie Eisen machen und eure Erde wie Bronze. 26,20 Und eure Kraft wird sich umsonst verbrauchen, und euer Land wird seinen Ertrag nicht geben, und die Bäume des Landes werden ihre Frucht nicht geben.

Gottes dann dazu gelisteten Gebote haben aber wirklich nichts mit CO2-Vermeidung und auch nicht entfernt mit einem Verbot, Ressourcen der Erde nutzen zu dürfen zu tun, sondern liegen recht nah bei dem, was der IS im Nahen Osten und Al Kaida in anderen Ländern darunter verstehen. Diese Religion nimmt ihre Grundlagen ernst, während der christlichen die üppige, staatliche Bezahlung ihrer Führungskräfte dank eines Vertrages mit Hitler (Reichskonkordat von 1933) wichtiger ist,
Reichskonkordat, Artikel 18: Staatsleistungen an die Kirche können nur „im freundschaftlichen Einvernehmen“ abgeschafft werden,
und als einziger Staat der Welt auf einem Vertrag mit Hitler beharrt. Anmerkung: WIKIPEDIA: Mitunter wird das Reichskonkordat als einziges heute noch gültiges außenpolitisches Abkommen aus der Zeit des nationalsozialistischen Deutschen Reiches bezeichnet, was aber angesichts anderer völkerrechtlicher Verträge aus dieser Zeit zweifelhaft ist.

Im Artikel: EIKE 22.07.2016 : Wurde ein Klimawandel-Einfluss bisher übersehen? Was ist, wenn Gott anstelle von CO2 das Klima lenkt?
wurde es bereits dargelegt.

Die sich als legitime Nachfolge wissende – und damit die christliche ersatzlos ersetzende – Religion macht da keine Kompromisse. Anstelle sich von Computersimulationen beeinflussen zu lassen, beharren ihre Fachpersonen darauf, dass die direkt von Gott stammenden Aussagen ihre Gültigkeit behalten, bis Gott sie selbst ändert. Entsprechend eindeutig fallen ihre Aussagen aus:
[1] Seyyed Youssef Tabatabi-nejad, a senior Islamic cleric in Isfahan, Iran, said during his weekly sermon last Friday that women dressing inappropriately is causing climate change.
In his sermon, Tabatabi-nejad announced that his “office had received photos of women next to the dry Zayandeh-run River (a major river that runs through Isfahan), [dressed] as if they were in Europe. It is these sorts of acts that cause the river to dry up.”
Sinngemäß: Unangemessen gekleidete Frauen verursachen Klimawandel.

Nun hat diese Religion auch nicht die leidigen Probleme mit dem Konkordat und der Verbeamtung ihres (deutschen) Führungspersonals, welches dadurch theologisch betrachtet schlichtweg hirnrissig auf ein menschliches Grundgesetz festgelegt ist. Für diese Religion gilt: Wo wir die Mehrheit haben, wird unsere Religion immer der Staat und löst damit theologisch korrekt ihre Bezahlprobleme.

Wahrscheinlich ist der Pontifex auch froh, dass Frau Merkel auf ihrer eigenen Lösung beharrt und keine von der Kirche gefordert hat, wie es über zwei Jahrtausende als selbstverständlich erwartet wurde. So geht die Kirche kein Risiko ein und kann auch im Jahr 2100 verkünden, immer auf der richtigen Seite gelegen zu haben.

Soviel nur zum Thema, was religiös wirklich zu tun wäre und was darüber ein säkularisierter Papst und eine evangelische Pfarrerstochter fabulieren.

Ein Minister, der überzeugt ist, es selbst zu wissen und zu Klimaflüchtlingen eine Warnung gibt

Herr Minister Müller als gewähltes Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (WIKIPEDIA) benötigt solche Beratung nicht, startete einen Eigenversuch und verkündete zur Einstimmung dem deutschen Blatt für wissensdurstige Bürger:
[1] Müller warnt vor 100 Millionen Flüchtlingen aus Afrika
… Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat vor einer großen Fluchtbewegung von bis zu 100 Millionen Menschen aus Afrika Richtung Norden gewarnt, falls eine Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad nicht gelingt. Vor allem in Afrika entscheide sich demnach die Zukunft der Welt, sagte der CSU-Politiker der „Bild am Sonntag“.

In seiner Warnung spricht Herr Müller dann jedoch alleine über Wirtschaftsflüchtlinge

Müller: [1] … Jede Woche wachse die Bevölkerungszahl dort um eine Million. Diesen Menschen müsse dringend eine wirtschaftliche Perspektive in ihren Heimatländern gegeben werden. „Wenn wir weitermachen wie bisher, haben die Menschen in vielen Teilen Afrikas gar keine andere Chance, als sich zu uns auf den Weg zu machen“, sagte der CSU-Politiker. Müller forderte einen „Marshallplan“, ein groß angelegtes Investitionsprogramm für Afrika.
Die Lage in Afrika wird am 7. und 8. Juli in Hamburg auch erstmals ein Schwerpunktthema beim G20-Gipfel sein. Die Bundesregierung hatte vergangenen Montag beim Gipfeltreffen afrikanischer Staats- und Regierungschefs in Berlin 300 Millionen Euro zugesagt. Damit soll reformorientierten Staaten in Afrika geholfen werden, private Investoren anzulocken. Die Hilfszusage soll die anderen G20-Staaten zu einem stärkeren Engagement auf dem von Konflikten, Flucht und Armut gebeutelten Kontinent bewegen.

Eine Erklärung, was das 2 Grad Ziel damit zu tun haben soll, bleibt Herr Müller schuldig

Nirgendwo in seiner Erklärung findet sich ein Hinweis, weshalb die von Herrn Müller mit 100 Millionen bezifferten Wirtschaftsflüchtlinge vom 2 Grad Ziel abhängen. Es besteht der dringende Verdacht, dass damit lediglich die „Alternativlosigkeit“ zu den Handlungen von Frau Merkel „untermauert“ werden sollen.

Dabei haben sich nach den eigenen Aussagen von Entwicklungsminister Müller die Flüchtlingszahlen aus Afrika mit dem Klimawandel halbiert

Herr Minister Müller scheint auch das PIK zu lieben, weil es schön passend, eingängige, schauerliche Zahlen liefert.
Die Bundesregierung, 22. September 2014:[3] … Alleine in Afrika könnten aufgrund des Klimawandels 90 Prozent der Produktionsflächen für Mais und Hirse verloren gehen. Klimaexperten warnen deshalb vor 200 Millionen Klimaflüchtlingen, wenn wir die Erderwärmung nicht stoppen.
– denn mindestens ein Teil seiner (wiederholten [15]) Angaben stammen davon.
[9] Müller, Interview: Müller: Hunger ist eine der Hauptursachen für Flucht. Allein in Afrika fliehen derzeit 18 bis 20 Millionen Menschen vor den Folgen des Klimawandels. Die Erderwärmung macht es in Subsahara-Afrika an vielen Orten unmöglich, die Böden noch zu bewirtschaften.
… Die
Potsdamer Klimaforscher warnen: Wenn wir die Erderwärmung nicht auf zwei Grad begrenzen, werden aus den 20 Millionen Klimaflüchtlingen bald 100 oder 200 Millionen.

Aus solchen Verlautbarungen des Ministers kann sich jeder Bürger nun heraussuchen, welche Zahlen gelten, ab wann sie gelten könnten, und ob sie überhaupt realistisch sind.
Nehme man an, das PIK hätte mit seinen (alleine auf Simulationen und Hypothesen) beruhenden Angabe recht, dann darf man auch folgern,
dass aus den laut dem PIK ursprünglich möglichen, 200 Millionen Klimaflüchtlingen trotz dem bisherigen Klimawandel nur noch die Hälfte, nämlich die aktuell von Minister Müller genannten, 100 Millionen übrig geblieben sind.

Keiner weiß auch nur entfernt, wie viele es nun sein sollen

Es bleibt nur die Frage offen: Kommen diese zu den Wirtschaftsflüchtlingen dazu, oder sind sie darin bereits enthalten? Leider sind die Angabe nicht präzise genug, um diese „Kleinigkeit“ bei den großen Zahlen klären zu können.

Erkennbar kommt auch unser EU-Präsident, Herr Junker, mit den Zahlen arg durcheinander und untertreibt scheinbar gerne, oder hat einfach so viele Nullen nicht zählen können. Bei ihm sind es aktuell nur Hunderttausende:
[11] … „Wenn wir es bis 2050 nicht schaffen, das Pariser Abkommen umzusetzen, werden Hunderttausende Klima-Flüchtlinge auf den Weg Richtung Europa und Deutschland sein“ …
Laut Internationaler Organisation für Migration (IOM) waren im Jahr 2010 weltweit 42 Millionen Menschen wegen Naturkatastrophen auf der Flucht, davon 38 Millionen aus klimabezogenen Gründen. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Zahl der Klimaflüchtlinge nach Schätzungen auf 200 Millionen erhöhen, einzelne Prognosen gehen sogar von einer Milliarde Flüchtlingen aus.

Bei einem so wichtigen Thema listen die Schätzungen verschiedener „Fachpersonen und –Institute“ demnach Werte zwischen 100.000 … 1000.000.000 Klimaflüchtlingen.
Damit weiss zumindest auch der letzte deutsche Bürger: Egal, wie viele noch kommen, ohne Minister Müller würden es noch mehr sein.

Rechen kann Herr Müller damit trotzdem auf den EUR genau

Trotz dieser mehr als riesigen Spanne gelang es Herrn Müller, den Nutzen dagegen auszugebender Gelder auf den EUR genau zu ermitteln:
[12] Klimaschutz ist Überlebensfrage der Menschheit
Minister Müller: „Klimaschutz in der Entwicklungspolitik zahlt sich aus. Mit jedem Euro, den wir hier investieren, sparen wir vier Euro, die wir in Zukunft für Umweltschäden ausgeben müssten.
-und lieferte damit wieder ein praktisches Beispiel, wie man beim Klimawandel trotz hoffnungslos untauglicher Datenbasis sein „Auswirkungen“ präzise berechnen kann.

Sind Herr Müller und Frau Hendricks ein gegendertes Klimawandel-Prophet*innen-Double?

Bild Entwicklungsminister Müller und Umweltministerin Hendricks. Quelle: wetteronline (dpa)

Die Informationen des Entwicklungshilfe-Ministeriums weisen aus, dass dieses zu nichts weniger, als einem globalen Klimaministerium mutiert ist. Ein Erfolg, der das Überleben des laut seinem Vorgänger auf diesem Ministerposten, Herrn Niebel überflüssigen Ministeriums [14] sichert. Bestimmt ein Grund, warum Frau Hendricks auf dem Bild so konsterniert dem neuen, „globalen Klimaschutzleiter“ der CSU gegenüber sitzt.

Und auch in diesem globalen Klima-Ministerium scheint man wie bei dem von Frau Hendricks überzeugt zu sein, dass fast alle Probleme der Welt durch einen Klimawandel negativ beeinflusst werden und man dies mittels CO2 lenken könnte. Und Minister Müller scheint dies ebenfalls (wie Frau Hendricks) fest zu glauben.

[3] Welt: Warum ist der Klimagipfel in New York so wichtig, warum reisen Sie dorthin?
Gerd Müller:
Das Entwicklungsministerium ist das globale Klimaministerium. 90 Prozent der Mittel der Bundesregierung in diesem Bereich werden vom meinen Ministerium umgesetzt. Wir arbeiten weltweit daran, dass wir die Erderwärmung auf 2 Grad begrenzen. Dazu müssen entscheidende Weichen gestellt werden. Wenn nichts passiert, wird sich die Erde bis Ende des Jahrhunderts um 3 bis 5 Grad erwärmen.

WIKIPEDIA: Vor der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 forderte Müller einen neu zu schaffenden Nachhaltigkeitsrat der Vereinten Nationen, der jährlich über die Umsetzung nationaler Klimaschutz-Pläne berichtet. Er mahnte die verbindliche Umsetzung der Beschlüsse an.

[4] Zum Auftakt des Petersberger Klimadialogs in Berlin stellten Entwicklungsminister Gerd Müller und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nun die Pläne vor.
„Der Klimawandel treibt Millionen Menschen aus den Dürreregionen Afrikas und den Küstengebieten Asiens in die Flucht. Nur wenn wir alle gemeinsam wirksam den Klimaschutz voranbringen, können wir eine Welt ohne Hunger und Armut schaffen“, sagte Müller. Das sei eine zentrale Herausforderung der Staatengemeinschaft im 21. Jahrhundert und die Voraussetzung für Frieden und eine gerechte Globalisierung.
[5] „Klimawandel schafft Armut. Es sind die Menschen in den Entwicklungsländern, die am meisten unter dem Klimawandel leiden und am wenigsten dafür können“, sagt Entwicklungsminister Gerd Müller nach dem Treffen mit dem Weltbankpräsidenten Jim Yong Kim. … Klimawandel ist auch Chance, gerade in den Entwicklungsländern: Erneuerbare Energien schaffen Jobs und sind gut für die Gesundheit der Menschen.“ Müller fordert, keine Investitionen mehr in veraltete und klimaschädliche Technologien zu tätigen. „Auch die Weltbank muss ihre gesamte Arbeit an den Klima- und Nachhaltigkeitszielen ausrichten“, so der Minister.

Solche Mitteilungen kollidieren zwar mit dem, was Herr Trump mittels einfacher Dreisatzrechnung festgestellt hat: Der Klimavertrag reduziert, wenn überhaupt, das Weltklima bis zum Jahr 2100 um maximal 0,2 Grad, eher deutlich weniger und ist damit sein Papier nicht wert. In einem Land der „Dichter und Denker“ dauern solche leicht nachrechenbaren Erkenntnisse inzwischen jedoch erheblich länger.

Kann es sein, dass Wissen weh tut und deshalb sorgfältig vermieden wird?

Wie Frau Hendricks, hat auch Minister Dr. Müller für Klima und Energieversorgung keine Fachausbildung:
WIKIPEDIA über Entwicklungsminister, Dr. Müller: Studium Pädagogik, Psychologie sowie der Politik- und Wirtschaftswissenschaften, Diplom-Wirtschaftspädagoge (höheres Lehramt), Dissertation über Die Junge Union Bayern und ihr Beitrag zur politischen Jugend- und Erwachsenenbildung.

Das müsste kein Nachteil sein. Sofern man bereit wäre, außer Simulationsergebnisse des PIK nachzuplappern, sich auch etwas tiefer mit dem Thema, über welches man laufend referiert und Interviews gibt, zu beschäftigen und Daten nachzusehen.

Beispielhaft könnte man beim IPCC starten und würde feststellen, dass dieses, jedem Klimawandelalarm gewiss nicht abgeneigte Gremium, für Afrika nur in geringem Maß Klimawandeleinfluss berichten kann. Zwar wird unisono ein „wesentlicher Beitrag des Klimawandels“ gelistet, meistens aber mit geringem, höchstens mittlerem Vertrauen. Daraus kann dann jeder selbst ableiten, was dies jeweils konkret aussagen soll, in der Regel nämlich: Es konnte nichts Belegbares gefunden werden, sonst hätten wir es sofort konkret angegeben.

[8] IPCC WGII KLIMAÄNDERUNG 2014 Folgen, Anpassung und Verwundbarkeit

Dass auch im AR5 Langbericht hinterlegt ist, dass Extremwettereignisse rund um die Welt nicht einem AGW-Klimawandel zugeordnet werden können, wurde oft genug mit den Angaben dazu gelistet [13].

Beispiel Syrienkonflikt

Auch andere seiner Angaben sollte Minister Müller erst einmal selbst hinterfragen:
Minister Müller: [9] … Das ist ein ganz entscheidender Hebel. Wer nichts zu essen hat, ist bereit, radikal zu handeln und notfalls zu töten, um nicht zu sterben. Hunger ist Auslöser vieler politischer Krisen – das war übrigens auch in Syrien der Fall. Das Land wurde zwischen 2006 und 2011 von einer der größten Hitze- und Dürreperioden der vergangenen zweihundert Jahre heimgesucht. 80 Prozent des Viehbestandes in Syrien verendeten, Menschen hungerten und wurden anfällig für radikale Versprechen.

-Denn wie so oft, wenn es um den angeblich so schlimmen AGW-Klimawandel geht, sind die Belege dazu höchst fragwürdig und wie fast immer, basieren sie im Wesentlichen auf Computersimulationen.
SPIEGEL ONLINE, 07.03.2015: [10] Umstrittene Studie Löste Klimawandel den Syrien-Krieg aus?
… Die Dürre von 2006 bis 2010 war den Daten zufolge die schlimmste seit Beginn der Messungen zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Den entscheidenden Beweis sollen Computersimulationen des Klimas liefern: Sie zeigen, dass ein stärkerer Treibhauseffekt die subtropische Trockenzone nach Norden schiebt, sodass auch in Syrien weniger Regen fallen würde.
Doch die alarmierende Studie stößt auf harten Widerspruch. „Die ganze Arbeit ist problematisch, sie leistet der Klimaforschung einen schlechten Dienst“, findet etwa Thomas Bernauer, Konfliktforscher an der ETH Zürich. Er und andere Forscher kritisieren vor allem fünf Punkte – von der These „Klimawandel treibt syrischen Bürgerkrieg“ bleibt demnach nichts übrig …

Gründe:
[10] Dürre Daten, mangelhafte Modelle, falsche Regionen, andere Ursachen
… Den Klimawandel als Ursache für Syriens Probleme anzuführen, lenke von den wahren Problemen ab, die Dürre und Hungersnöte verursachten, erklärt Francesca De Châtel, Syrienexpertin an der Radboud University in Nijmegen. Dürrephasen gehörten in der Region zur Normalität. Die Mangelzeiten Syriens von 2006 bis 2010 ließen sich im Wesentlichen mit „50 Jahre verfehltem Management“ erklären.
Exzessive Grundwasserförderung, Übernutzung des Bodens durch grasende Tiere und landwirtschaftliche Ausbeutung seien die Hauptursachen für die Hungersnot, sagt De Châtel. „Die Rolle des Klimawandels ist nicht nur irrelevant, ihre Betonung sogar schädlich“, meint sie. Das Klimaargument erlaube es den Politikern, Schuldige für die Hungersnöte außerhalb des Landes zu suchen, obwohl sie doch eigentlich selber für das Missmanagement verantwortlich seien.
5) Hartes Resümee
… „Ich habe noch keine einzige Studie gesehen, die wissenschaftliche Beweise für einen messbaren Einfluss des Klimawandels auf Konflikte hatte“, bilanziert Konfliktforscher Bernauer. Studien, die Zusammenhänge zwischen Kriegen und Klima hergestellt hatten,
gerieten immer wieder schwer in die Kritik.

Im folgenden Artikel (leider wegen der durch eine EIKE-Editorumstellung veränderten Schriftgrößen schlecht lesbar):
EIKE 21.09.2016: Ist der „Arabische Frühling“ wirklich wegen unserem CO2 gescheitert? Eine von Herrn Rahmstorf begrüßte Studie legt es nahe,
-finden sich zusätzliche Informationen: Deutsches Klima-Konsortium: Dürrephasen gehörten in der Region zur Normalität. Tatsächlich sieht der Uno-Klimabericht, der das Wissen übers Klima zusammenfasst, zwar eine Erwärmung in Syrien, aber keinen eindeutigen Trend zu weniger Niederschlag. Die Datenmenge aus der Region gilt als ungenügend.
DWD: Der Einfluss des Klimawandels bei der Dürregefahr sei jedoch „statistisch nicht signifikant nachweisbar“, sagt Paul Becker, Klimaexperte des Deutschen Wetterdienstes. Die Regenmengen schwankten zu sehr, um unnatürliche Signale identifizieren zu können …,
Die Klima-Projektionsprogramme sind nicht in der Lage, die Niederschlagszenarien dieser Gegend abzubilden – und bestätigt damit die gleich lautende Aussage im UN KlimaberichtTrotzdem sind die Werte der Simulationen … äußerst interessant, denn sie zeigen praktisch keine – und wenn, dann eher positive Veränderung für die Zukunft …

-Sowie auch:
(der Ort in Syrien) war in der Antike ein blühender Ort, der über ein durchdachtes System zur Gewinnung von Grund- und Niederschlagswasser verfügte und bekannt war für seinen guten Wein. Winterregen mit durchschnittlich 250 und maximal 300 mm Niederschlag … bestimmten damals wie auch heute die Lebensbedingungen dieser Gegend. Es waren also nicht klimatische Veränderungen, sondern zuerst der Verfall der antiken Bewässerungsanlagen und dann der intensive Abbau der Holzgewächse in der Neuzeit, die dazu führten, daß der Anteil der ackerfähigen Steppe erheblich reduziert wurde. Nach etwa 1940 begann in diesem „Jungsiedelland“ der Bewässerungsfeldbau mit Hilfe von Grundwasserbrunnen und Motorpumpen, der nicht nur den Anbau von Gerste und Weizen, sondern auch die wasserintensiven Baumwollpflanzungen ermöglichte. Daß die intensive Nutzung des Grundwassers ohne ständige Kontrolle der Gesamtzahl der Brunnen katastrophale Folgen haben kann, zeigte sich Ende der sechziger Jahre im Umkreis des von Androna nicht weit entfernten Selemiye (Salaminias). Dort sank der Grundwasserspiegel bedrohlich ab, die Brunnen versiegten und zahlreiche Dörfer mussten aufgegeben werden. 

Das gilt auch für den (angeblichen) Anstieg des Meerespegels vor Afrika

Wie erst kürzlich wieder mit umfangreichen Recherchen gezeigt wurde, gibt es keine Insel, welche unter übernatürlichem Pegelanstieg leidet:
EIKE 12.06.2017: Fake News: Zuerst der SWR, nun der BR: Ein Südseeparadies versinkt im Meer. Öffentlich-Rechtliche Klimawandel-Agitation in Endlosschleife
EIKE 08.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 2: Zusatzinformationen

Wie eine (bei Editierung dieses Artikels noch nicht veröffentlichte), zusätzliche Recherche zeigt, gilt das auch mindestens für Westafrika.
EIKE: [13] Wieder versinken ganze Küstenstreifen in den Klimafluten – diesmal in Ghana

In Afrika stagnieren die Ernteerträge. So etwas kann doch nur am Klimawandel liegen

Bundesminister Müller: [15] Klimaschutz ist Überlebensfrage der Menschheit
… in Afrika könnten 90 Prozent der Produktionsflächen von Mais und Hirse verloren gehen und große Hungersnöte entstehen.

Man muss den Minister fragen, woher er diese Zahl hat. Der Autor hat nichts Konkretes – außer viele „Müller-Reden“- darüber gefunden.
Wenn Agrarflächen verloren gehen, kann es unendlich viele Gründe geben:
Abholzungen, Bebauungen, zu viel Niederschlag, zu viel Dürre. Ob es Klimawandel sein könnte, weiß wahrscheinlich niemand, außer, was der Autor sehr stark vermutet: Irgendeine Computersimulation.

Allerdings finden sich beispielhaft Angaben mit 90 % Werten:
Deutscher Bundestag Drucksache 15/2395, 2004: [17] … Afrika ist der Kontinent, der am stärksten vom Problem der Wüstenbildung betroffen ist. Allein in Kenia sind in den vergangenen 50 Jahren 90 Prozent der Wälder abgeholzt worden. Noch heute verschwinden in ganz Afrika jährlich Waldflächen in einer Größenordnung von knapp 60 000 Quadratkilometern.

Wenn diese „gewonnenen“ Ernteflächen dann oft schon mangels Geld für Dünger ausgelaugt sind und nach und nach unbenutzbar werden, also „verschwinden“, muss das natürlich Klimawandel sein – so verlangt es die reine Lehre …,
-was sich bei Simbabwe, und wohl den meisten Afrikanischen Ländern, ebenfalls zeigt.

Unabhängig davon, dass es kein Geheimnis ist, warum Afrika auch bei den Ernteerträgen auf keinen grünen Zweig kommt:
EIKE 17.04.2017: [12] Leidet Simbabwe nur unter dem Klimawandel? Teil 1

Bild [12] Simbabwe Ertrag Getreide gesamt (blau) und Bevölkerungsentwicklung (violette Linie), dazu der weltweite Weizenertrag. Beachten: Vertikalachsen-Maßstäbe sind unterschiedlich. Quellen: fact fish

dw.com, 27. Mai 2016, Karin Jäger: Klimawandel Äthiopiens Wüste wird grün
… „Wie in allen gebirgigen Ländern leiden die Böden durch Beweidung, Entwaldung, Bevölkerungswachstum und den damit verbundenen Druck auf die natürlichen Ressourcen. Die Böden werden degradiert und schließlich abgeschwemmt durch Starkregen.“ Die Ackerflächen, die allein in Äthiopien jährlich verloren gehen, würden einen Güterzug von einer Länge füllen, der zweimal um den Äquator reicht.
Weiteres Dilemma: In Äthiopien werden Stauseen angelegt, doch füllen diese sich mit der Erde, die durch die Erosion frei wird. „Die Investitionen werden so, im wahrsten Wortsinn, in den Sand gesetzt“ …

Nirgendwo steht im Artikel etwas über den sonst unvermeidbaren Klimawandel. Und wo er nicht al Entschuldigung herhalten muss und man Sinnvolles tut, zeigen sich auch Erfolge:
dw.com: … Terrassenbau verhindert Wüstenbildung
… laut … hat das Anlegen von Terrassen im Bergland Erfolge gebracht: „Das ist in Asien und Lateinamerika gängige Praxis. Die Terrassen halten die großen Wassermassen auf, schützen vor Hangabrutschungen.“
Eine andere Strategie sieht vor, Beweidung und Entwaldung zu stoppen. „Die Bäume an den Hängen wurden gefällt, um daraus Brenn- oder Bauholz zu machen oder die landwirtschaftlichen Flächen zu erweitern“, sagt … „Doch nun fehlen die Wurzeln, die als Schwamm im Boden das Wasser aufgehalten haben.“ Die Wassermassen laufen ab und reißen den Boden mit sich.
… Man habe mit den Gemeinden vereinbart, die Hänge zu schonen, sagt … „Ein massiver Eingriff war das: Es gab Widerstand, weil Generationen zuvor das Vieh an Hängen weiden ließen“,… In Äthiopien sind bisher 390.000 Hektar Fläche rehabilitiert worden. Der Grundwasserspiegel ist deutlich angestiegen. Ganze Wüstenlandschaften sind nun einem satten Grün gewichen, das man sogar auf Satellitenbildern erkennt. „Die Produktivität ist in diesen fünf Jahren zwischen 35 und 80 Prozent gestiegen. Darauf ist die äthiopische Regierung stolz“

n-tv, 26. Januar 2009: Afrika im Hungerkreislauf
Ein Grund dafür, dass die grüne Revolution in Afrika nicht gelang, sei die im Vergleich zu Asien oder Südamerika deutlich schlechtere Bodenqualität. Während in anderen Regionen der Welt innerhalb von 50 Jahren die Ernteerträge zum Teil verzehnfacht worden seien, seien die Ernten der afrikanischen Bauern noch immer auf dem Niveau der 60er Jahre. Doch trotz der ungünstigeren Ausgangsbedingungen ist Afrika nicht zum Hungern verurteilt, betonte Sachs, der Sonderberater des UN-Generalsekretärs für die Entwicklungs-Milleniumsziele ist. „Die Produktivität in Afrika kann durch den Einsatz von Düngemitteln verdreifacht oder vervierfacht werden.“

Die größte Bedrohung gerade in Afrika sei jedoch nicht der Klimawandel, sondern das Bevölkerungswachstum, warnte Sachs. „Wenn die Bevölkerung so schnell weiter wächst, wird es keine Möglichkeit geben, all diese Menschen zu ernähren.“

Wie wohltuend ist es da, wenn ein Minister eines Klimaministeriums dagegen eine bessere Antwort weiß und vor allem gegen die „veralteten und klimaschädlichen Technologien“ wettert, mit denen sich die ursprünglich genau so bettelarmen und hungernden Asiaten erfolgreich selbst aus dem Schlamassel gezogen haben:
Minister Müller: [5] „Klimawandel schafft Armut. Es sind die Menschen in den Entwicklungsländern, die am meisten unter dem Klimawandel leiden und am wenigsten dafür können“, sagt Entwicklungsminister Gerd Müller … Klimawandel ist auch Chance, gerade in den Entwicklungsländern: Erneuerbare Energien schaffen Jobs und sind gut für die Gesundheit der Menschen.“ Müller fordert, keine Investitionen mehr in veraltete und klimaschädliche Technologien zu tätigen …

Gerade Afrika ist ein Kontinent, dem der AGW-Klimawandel (so es ihn gäbe) Vorteile bringen würde

Immer wieder muss man betonen, dass Afrika austrocknet, weil es seit Jahrtausenden kälter wird. Seit der (geringen) Erwärmung der letzten 100 Jahre wird es dort deshalb auch grüner.
Dies kann man anhand der Proxidaten in vielen Veröffentlichungen nachlesen und aktuell im Sahel bestätigt sehen
EIKE 18.04.2017: Leidet Simbabwe nur unter dem Klimawandel? Teil 2
EIKE 17.04.2017: Leidet Simbabwe nur unter dem Klimawandel? Teil 1
EIKE 07.01.2017: Drei-Königs Sternsinger Aktion 2017 gegen Klimawandel-Auswirkungen in Kenia: Seit 5000 Jahren besteht dort ein ununterbrochener Trend zum heutigen Klima, doch seit Kurzem ist der Westen daran schuld
kaltesonne, 21. Juli 2016: Der Klimawandel bringt der Sahelzone mehr Niederschlag
Pressemitteilung der Max Plank Gesellschaft 30. Juni 2016: Warmes Mittelmeer lässt Sahel ergrünen. Der menschengemachte Klimawandel trägt dazu bei, dass feuchte mediterrane Luft den westafrikanischen Monsun anfacht.

Dass dann, wenn der eine Teil grüner wird, andere, die bereits genug haben, dafür zu viel Niederschlag abbekommen, erscheint natürlich, wird aber heutzutage, wo überall ein berechnetes „Idealklima“ zu herrschen hat, nicht mehr geduldet.

Herr Müller sollte sich besser überlegen, warum alle Hilfen in Afrika an so vielen Stellen und über 50 Jahre bisher nichts genutzt haben

Wenn Politikern nichts einfällt, um Probleme zu lösen, geschieht immer das Gleiche: Es wird dann wenigstens viel Geld zum Fenster hinausgeschmissen.
Leider ist Afrika geradezu ein Paradebeispiel, wie viel Geld wie wenig Nutzen bringen kann. Weil dahinter 50 Jahre Entwicklungshilfe mit unglaublichen Aufwandssummen fast nutzlos verschwendet wurden, man das aber nicht direkt zugeben kann, muss nun verstärkt der „Klimawandel“ schuld sein. Warum dies eine Falschinformation ist, lässt sich immer neu nachlesen:
EIKE 18.04.2017: Leidet Simbabwe nur unter dem Klimawandel? Teil 2 (und Teil 1)
EIKE: Wieder versinken ganze Küstenstreifen in den Klimafluten – diesmal in Ghana
… fairhelfen.de: Gambias vielleicht größtes Problem ist die wenig ertragreiche Landwirtschaft, die das Grundgerüst der Wirtschaftsstruktur bildet und die Landbevölkerung kaum ernähren kann. Einziger Devisenbringer ist der Tourismus an der Atlantikküste, während die Industrieproduktion äußerst gering ist. Das jährliche Bevölkerungswachstum von deutlich über zwei Prozent trägt zur Problemverschärfung bei.
… Als zunehmendes Entwicklungshemmnis offenbart sich
Staatspräsident Yahya Jammeh. Eigentlich demokratisch gewählt, zeigt Jammeh immer stärkere diktatorische und irrationale Handlungstendenzen, die internationale Geldgeber verschrecken. Der Präsident kämpft fanatisch gegen Schwule, unterdrückt die Pressefreiheit und hat einen islamischen Staat ausgerufen.
… Die
Umweltprobleme des Landes, die zuweilen in Naturkatastrophen münden, sind teilweise hausgemacht. Beispielsweise verschärft die Brandrodung, mit der zusätzliche Ackerflächen gewonnen werden, die immer wiederkehrenden Dürreperioden im Übergangsbereich zwischen tropischer Vegetation und Sahelzone.

Hinweis: Inzwischen hat Gambia eine neue Regierung:
ZDF Heute 23.01.2017: Der Machtkampf im westafrikanischen Gambia ist beendet. Ex-Präsident Jammeh hat das Land verlassen. Sein Nachfolger ist vereidigt. Doch nun wurde bekannt, dass Jammeh offenbar Millionen mit ins Exil genommen hat, außerdem teure Autos und andere Luxusgüter. … Gambia ist in finanzieller Not“, sagte Fatty. „Die (Staats-) Kassen sind praktisch leer.“

Nur selten finden kritische Töne Eingang in Medien:
n-tv, 10. August 2012: Zu viel Geld, zu wenig Hilfe“Afrika braucht keine Milliarden“
Wer Afrika wirklich helfen will, darf das nicht mit Geld tun.“ Dieser mittlerweile schon berühmte Satz des kenianischen Ökonomen James Shikwati polarisiert und feuert die Debatte um eine sinnvolle Entwicklungspolitik für die sogenannte Dritte Welt an. Die eine Seite ist zunehmend verärgert darüber, dass 50 Jahre Entwicklungshilfe keine spürbaren Verbesserungen für die Menschen in den betroffenen Regionen gebracht haben. Die entgegengesetzte Position fordert weitere Milliarden, weil man glaubt, so die Verhältnisse zum Besseren ändern zu können. Der Politikwissenschaftler Johannes Michael Nebe von der Universität Trier verfügt über jahrzehntelange Erfahrungen. Er meint, dass die Entwicklungshilfe weniger Segen als Schaden gebracht hat.
Man geht davon aus, dass weltweit jährlich umgerechnet bis zu 100 Milliarden Euro in die Entwicklungsländer fließen.

Weitere Beschreibungen zu diesem Thema der versandenden und nutzlosen Entwicklungshilfe geben die folgenden Artikel:
TYCHIS EINBLICK, 20. Juni 2017: [19] Sisyphus grüßt Was Afrika retten bedeutet
TYCHIS EINBLICK, 13. Juni 2017:[20] Ahnungslos oder irreführend Merkels Afrika-Plan wird scheitern
Die Vorstellung, Entwicklungshilfe könne systematische Armut mindern und habe dies bereits getan, ist ein Mythos. Millionen Afrikaner sind heute ärmer – nicht trotz, sondern aufgrund der Entwicklungshilfe.“ Merkel glaubt nun, was mit einer Billion Dollar nicht erreicht wurde, werde sie durch 300 Mio. Euro erreichen – ein weiteres Beispiel maßloser Selbstüberschätzung und Realitätsferne.

Fazit

Es ist schade, dass sogar ein CSU-Minister im Bund anscheinend wirklich glaubt, die sündhaft teure CO2-Vermeidung in Deutschland und anderswo würde auch nur einem Menschen in Afrika ein Quäntchen Nutzen bringen und damit den Unsinn der GRÜNEN Ideologie sogar in der CSU trägt. Schlimm ist auch, dass er dies unwidersprochen unseren Medien erzählen kann.

Wir wollen Klimaschutz säen und Zukunft ernten

Anmerkung: Die CSU hat mit ihrer Umweltministerin in Bayern, welche wie die Grünen (Wahlslogan: Zukunft wird aus Mut gemacht) zu Aphorismen fähig ist, die vielleicht in die Geschichte eingehen könnten:
Umweltministerin, Frau Scharf: [18] … Wir wollen Klimaschutz säen und Zukunft ernten …,
zwar bereits eine Person gleichen Ökoglaubens, nur nimmt diese – wie auch Frau Hendricks – niemand wirklich ernst.

In 20 Jahren darf der Bürger nur noch mit Sondererlaubnis selbst Auto fahren, selbst denken dürfen die Politiker schon heute nicht mehr

Europa, welches langsam, aber sicher innerlich zerrissen wird, hat sich darauf verlegt, dafür wenigstens nicht weniger als die Welt zu retten, mindestens so lange, bis einer der Haupt-Zahlmeister (endlich) pleite ist.
EIKE: [11] Gegen Klimaflüchtlinge helfen nur noch C. Juncker und der Pariser Klimavertrag Alternativ: Nicht der Klimawandel bedroht uns, sondern unsere Politiker

In der ehemaligen DDR hieß es, „der sozialistische Bruder Russland“ wäre daran schuld, dass man nicht eigenständig denken und handeln darf. Allerdings haben die DDR-eigenen Wissenschaftler die Überlegenheit der Doktrin dazu „wissenschaftlich unwiderlegbar“ begründet.
Nachdem dieses Land – unter anderem auch wegen drohender Pleite – sich freiwillig selbst aufgelöst hat und unter die Fittiche des eigentlich wissenschaftlich belegt unterzugehenden, kapitalistischen Bruders begeben hat, zeigt eine in der ehemaligen DDR in Agitation geschulte Person, wie leicht und konsequent Gehirnwäsche in Neu-Deutschland auch ohne einen „großen Bruder“ problemlos gelingt [21].

Und auch diesmal belegen eigene Wissenschaftler (wie das PIK) wieder „unwiderlegbar“ die Doktrin der politischen Führung. Diesmal nicht einmal selbst, sondern sprichwörtlich mittels simulierender Computer. In Anlehnung an das neue Schlagwort ist dies wohl Berliner Politik 4.01.

Die oberste Führerin, Frau Merkel, traut dem Bürger sowieso nicht mehr zu, weiter selbständig handeln zu dürfen und will ihm dies nach und nach verbieten:
FOCUS: Automatisiertes Fahren kommt. Merkel: In 20 Jahren darf man nur noch mit Sondererlaubnis selbst Auto fahren
Bei ihren Minister*innen hat sie den Durchbruch zum voll automatisierten Denken schon fast geschafft und die „eigenen“ Wissenschaftler, wie das PIK, geben schon lange nur noch aus, was ihre Computer aus Simulationen melden.

Quellen

[1] Spiegel Online, 18.06.2017: Entwicklungsminister Müller warnt vor 100 Millionen Flüchtlingen aus Afrika

[2] Spiegel Online, 17.06.2017: Merkel beim Papst“ Er hat mich ermutigt“

[3] Die Bundesregierung, 22. September 2014: Im Wortlaut: Müller Klimaschutz in Entwicklungsländern fördern

[4] Die Bundesregierung, 4. Juli 2016: Neue Partnerschaft für Klimaschutz Entwicklungsländer stärker unterstützen

[5] Die Bundesregierung,30. November 2016: Vereinbarung mit der Weltbank Gemeinsam gegen den Klimawandel

[6] TICHYS EINBLICK 6. Juni 2017: Demografischer Wandel und Armutsmigration

[7] WUWT June 17, 2017 : Shocker: Government mandated trillions in global renewable investment tally

[8] IPCC WGII KLIMAÄNDERUNG 2014 Folgen, Anpassung und Verwundbarkeit Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger BEITRAG DER ARBEITSGRUPPE II ZUM FÜNFTEN SACHSTANDSBERICHT DES ZWISCHENSTAATLICHEN AUSSCHUSSES FÜR KLIMAÄNDERUNGEN (IPCC)

[9] Die Bundesregierung, 15. Januar 2016: Interview mit: Gerd Müller Hunger ist wichtige Ursache für Flucht. Quelle: Tagesspiegel

[10] SPIEGEL ONLINE, 07.03.2015: Umstrittene Studie Löste Klimawandel den Syrien-Krieg aus?

[11] Gegen Klimaflüchtlinge helfen nur noch C. Juncker und der Pariser Klimavertrag Alternativ: Nicht der Klimawandel bedroht uns, sondern unsere Politiker

[12] EIKE 18.04.2017: Leidet Simbabwe nur unter dem Klimawandel? Teil 2
EIKE 17.04.2017: Leidet Simbabwe nur unter dem Klimawandel? Teil 1

[13] EIKE: Wieder versinken ganze Küstenstreifen in den Klimafluten – diesmal in Ghana

[14] Stern, 29. Oktober 2009: Entwicklungshilfeministerium Dirk Niebel, Minister auf Bewährung

[15] Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: UN-Klimagipfel 2014 Bundesminister Müller: Klimaschutz ist Überlebensfrage der Menschheit

[16] Bild, 01.06.2017: Trump kündigt den Klimavertrag von Paris „Es ist ein schlechter Deal für die US-Wirtschaft“

[17] Deutscher Bundestag Drucksache 15/2395 15. Wahlperiode 28. 01. 2004: Wüstenbildung wirksam bekämpfen – Armut überwinden, Ernährung sichern, Konflikte verhindern

[18] Wochenblatt, 12.02.2015 Freising: Umweltministerin Scharf: „Klimaschutz säen, Zukunft ernten“

[19] TYCHIS EINBLICK, 20. Juni 2017: Sisyphus grüßt Was Afrika retten bedeutet

[20] TYCHIS EINBLICK, 13. Juni 2017: Ahnungslos oder irreführend Merkels Afrika-Plan wird scheitern

[21] EIKE 04.10.2016: Klimavertrag von Paris im Bundestag erreicht 100 % Zustimmung. Die DDR Volkskammer lässt grüßen