Viel heiße Luft aus Ost­thüringen im Sommer­loch: Die Halbwahr­heiten des Profes­sors Roland Zech

Das Interview findet sich unter http://www.pressreader.com/germany/ostth%C3%BCringer-zeitung-zeulenroda-triebes/20170708/282514363565632 .Am Anfang des betreffenden Interviews steht folgende Bildunterschrift:

Eine gravierende Folge der Klimaerwärmung ist die Temperaturerhöhung in den Städten. Entlang des Saaletales in Jena – hier der Jenzig – wurden in den vergangenen Jahren die höchsten Erwärmungstendenzen festgestellt.“ (Dazu ein Foto der Stadt Jena mit Blick zum Berg Jenzig, hier nicht gezeigt).

Kommentar: Da hätte ein Blick auf die Klimadaten von Jena-Sternwarte (DWD-Station, ID- Nr. 2444), ausgereicht. Im Vergleich mit Thüringen gesamt, dessen Flächenmittel laut DWD seit 1881 vorliegt, sah sie so aus:

Man erkennt eine stärkere Erwärmung der Innenstadt- Station Jenas bis etwa zur 2. Hälfte des 20. Jh., danach eher Gleichklang, zum Schluss scheint Thüringen wieder leicht aufzuholen.

In den letzten 40 Jahren (seit 1977) erwärmte sich Thüringen gesamt sogar minimal stärker (nicht signifikant!). Man muss also von einem Gleichklang sprechen- von einer stärkeren Erwärmung im Saaletal fehlt bislang jede Spur. Warum das so sein könnte, zeigt die nächste Grafik:

Man erkennt, dass die Einwohnerzahlen Jenas ab Mitte der 1970er Jahre kaum noch gestiegen sind (höhere Einwohnerzahlen und –dichten wirken erwärmend). Außerdem tritt, ähnlich wie bei den Ertragsgesetzen, bei WI- und UHI- Effekten eine gewisse Sättigung ein (Zunahmen auf schon hohem Niveau wirken weniger stark erwärmend als solche auf geringem Niveau).

Wie KÄMPFE/KOWATSCH/LEISTENSCHNEIDER in zahlreichen Arbeiten bei EIKE zeigen konnten, spielen sowohl städtische als auch flächige Wärmeinseleffekte (Melioration, Straßen- und Waldwegebau, Wind- und Solarparks) eine wesentliche Rolle bei der Erwärmung Deutschlands; nur haben sie eben Nichts mit der steigenden CO2- Konzentration zu tun, sondern sie sind eine Folge mangelnder Durchlüftung und Durchgrünung der Städte, der Wärmespeicherung und Veränderung der Albedo durch Beton, Asphalt, der Verminderung der kühlend wirkenden Verdunstung durch Rodungen, Verdichtung und Entwässerung der Böden, im gewissen Umfang (Winter!) auch des Wärmeeintrages durch Verkehr, Industrie, Abwässer und Heizungen.

Von meinem Universitätskollegen Dr. Manfred Fink, der sich seit Längerem damit befasst, weiß ich, dass vor allem die Landwirtschaft unter Trockenheit leiden wird. Das betrifft stark das Thüringer Becken, dort wird dieser Trend schon seit Jahrzehnten beobachtet. Man wird nicht um eine zunehmende Bewässerung herumkommen. Auch der Forst wird unter dieser Entwicklung leiden. Eine andere gravierende Folge ist die Erwärmung in den Städten. Entlang des Saaletals in Jena wurden in den vergangenen Jahren die höchsten Erwärmungstendenzen festgestellt.“

Kommentar: Die Niederschlagsentwicklung in Thüringen lässt bislang keinen Trend zu mehr Trockenheit erkennen:

Betrachtet man nur das für die Landwirtschaft entscheidende Sommerhalbjahr, so fehlt bislang ein Trend zur Abnahme:

Verlässliche Ertragszahlen für Thüringen liegen erst seit 1991 vor, sprechen aber eine deutliche Sprache: Steigende Erträge (ein großer Teil des Getreides wird im angeblich von immer mehr Dürren geplagten Thüringer Becken angebaut):

Zum Abschluss sollen hier die Ursachen der leichten (eher positiv zu bewertenden) Erwärmung in Deutschland kurz angerissen werden. CO2 ist es nicht; aber außer den schon erwähnten UHI- und WI- Effekten kommen noch zwei weitere Ursachen in Betracht. Besonders im Sommerhalbjahr eine merklich gestiegene Sonnenscheindauer (leider liegen DWD- Flächenmittel für Deutschland erst seit 1951 vor):

In Potsdam wird die Sonnenscheindauer seit 1893 gemessen; dort sieht der Zusammenhang zu den Temperaturen des Sommerhalbjahres (April bis September) so aus:

Neben meteorologischen und solaren Ursachen selbst dürften auch die Luftreinhaltemaßnahmen wesentlich zur stärkeren Besonnung beigetragen haben. Ein weiterer Erwärmungsgrund ist die Häufigkeitszunahme der Süd- und Südwestlagen, welche in Deutschland stark erwärmend wirken und deren Zunahme unter anderem auch mit der momentan gerade noch andauernden AMO- Warmphase in Verbindung zu bringen ist:

Dabei wirkten die Südwestlagen besonders erwärmend:

Fazit: Viel Panikmache ohne Prüfung der Daten. Man ahnt es schon: Eine katastrophale Klimaerwärmung wird ausbleiben; CO2 spielt höchstens eine untergeordnete Rolle bei der Temperaturentwicklung; die CO2- Zunahme verbessert die Ernteerträge, und die leichte, stattgefundene Erwärmung hatte bislang auch keine negativen Auswirkungen auf Natur, Umwelt und Wirtschaftsleben in Deutschland.

Stefan Kämpfe, Diplom- Agraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher




Randalen von Atomfront­kämpfern werden von Frau Hendricks ausdrück­lich als „Freunde des Staates und der Gesellschaft“ gelobt

Ruhrkultour, 15.07.2017: [5] Hamburg – “Denn wir nehmen uns die Straße wann, wie und wo wir wollen!”
Darin kommt als ein Beispiel, wie Umweltministerin Hendricks am 29. April 2017vor dem Bundestag die aggressive Anti-Atomkraftbewegung ausdrücklich als „Freunde des Staates und der Gesellschaft“ lobt und den öffentlichen, sprichwörtlichen, Kampf von Klima- und Energieaktivisten legalisiert.

Ich als Ministerin darf meinen Staat nicht direkt bekämpfen. Wer es aber für mich macht, wird von mir vor meinem Staat ausdrücklich dafür gelobt

Man wunderte sich immer, dass die Beraterin für Klima- und Energiefragen auf ihrem Blog so hemmungslos für den aggressiven und auch zu Gesetzes-Überschreitungen aufrufenden „Klimakampf“ wirbt [3][4]. Nun hat sich Frau Hendricks „geoutet“ und im Bundestag die Abgeordneten und ihre Regierung informiert, dass sie solche Maßnahmen ausdrücklich befürwortet und lobenswert findet: (Text im Bild)

Bild Textauszug der Rede vor dem Bundestag [5]

Wenn sich die Antifa in Zukunft also auf den Klimakampf und global auf den gegen Atomkraft bezieht, ist ihr „Protest“ nicht nur erwünscht, sondern wird im Bundestag mit Dank aufgenommen – und sicher auch weiterhin ausreichend finanziell honoriert.

Frau Hendricks selbst führt diesen Kampf auf höherer Ebene, indem sie andere Staaten beispielsweise dabei unterstützt, gegen Deutschland Ansprüche auf Klimaschutzgelder durchzusetzen.
EIKE 13. Juli 2017: Wie viele Unterschriften zum Klimavertrag wurden mit Geldversprechungen gekauft?

Nachdem die Belobigung auch ungesetzlicher Protestaktionen aggressiver Agitationsgruppen – denn Teile davon sind nicht rein zufällig „in die Ecke von Staatsfeinden gerückt worden“ – nur eine Einfügung von Frau Hendricks war, ihre Bundestagsrede jedoch den Zwang und die Unumkehrbarkeit der Abschaltung deutscher Atomkraftwerke behandelte, dazu eine Zufügung.

Und wir werden dafür sorgen, dass der (Atom-)Ausstieg in Europa, doch auch weltweit, möglicherweise auch Schule macht

Bild Hendricks bei der Rede im Bundestag vor ziemlich leerem Haus (Screenshot vom Bundestagsvideo). Quelle: Homepage Deutscher Bundestag

Im Vorspann ihrer Rede erzählt Frau Hendricks auf ihre typisch unnachahmliche Art erkennbarer Freiheit von Faktenwissen [2] über ihren Besuch „vor wenigen Wochen in Tschernobyl“ wo ihr entsprechend instruierte Personen genau das erzählten, was sie hören wollte und sollte.

Bundestagsvideo: (Die Reaktorruine von Tschernobyl) „ … für immer sozusagen eine Gefahr darstelltDie Menschen dürfen in einem Umkreis von 30 km nie mehr siedeln … von der Reaktorruine geht bis heute eine Gefahr für die Menschen durchaus für ganz Europa aus .. Hunderttausende leiden unter den Folgen. Sie sind heimatlos, sie sind erkrankt oder sie pflegen kranke Angehörige …
Dann lobt sie die Atomkraftgegnerbewegung (Text im Bild) und kommt zu Fukushima: „ … auch dort mussten Hunderttausende ihre Heimat verlassen ... … und wir werden dafür sorgen, dass der (Atom-)Ausstieg in Europa, doch auch weltweit, möglicherweise auch Schule macht … die Atomenergie ist eine Sackgasse der technischen Entwicklung und wir (Deutschland) stehen ohne Zweifel am Beginn des Zeitalters der Erneuerbaren Energien, lassen sie uns diesen Weg entschlossen weitergehen“.

Es lohnt sich, die Rede von Frau Hendricks im Bundestagsvideo anzuhören und danach den detaillierten Bericht über Tschernobyl von Dr. Wilfried Jakobi auf EIKE nachzulesen.
EIKE, 12. November 2016, Dr. Wilfried Jakobi: [7] Reise nach Tschernobyl 2016 (leider durch die EIKE-WEB-Umstellung teils schlecht lesbar), deshalb der Beitrag auch als .pdf: Reise nach Tschernobyl 2016,
Wer es direkt wissenschaftlich mag, kann auch eine Studie lesen: Z. Jaworowski, Observations on the Chernobyl Disaster and LNT

Der Unterschied zwischen fast schon kindisch anmutender Erzählung, alleine um die eigene Angst zu bestätigen und fundierter Berichterstattung und Bewertung wird so eklatant offensichtlich. Und auch das erschütternd niedrige Niveau im „Hohen Haus“ Bundestag, wo an Fakten überhaupt kein Interesse besteht.

Scheinheiligkeit pur im Bundestag

Leider ist auch die Scheinheiligkeit dieses „Hohen Hauses“ zu erwähnen, welche von Frau Roth eingeführt wurde [9] und nun auch Frau Hendricks neu bestätigt. In der Rede sind mit keinem Wort die ca. 19.000 direkten Toten (geschweige denn die „nur“ davon Betroffenen) des verheerenden Tsunami von Fukushima erwähnt, welche allerdings auch in der Bundestagsdrucksache [1] „vergessen“ wurden. Ehrendes Gedenken ist in Deutschland ausschließlich Strahlenopfern vorbehalten. Da es davon in Fukushima keine gibt, werden Kränze deutscher Delegationen nur in Tschernobyl hinterlegt, wie es Frau Hendricks für die 23 ersten Liquidatorenopfer in Tschernobyl getan hat.

Ausgerechnet der Staat, welcher so unter dem Kernkraftunglück leidet und sich dafür viel Geld vom Westen bezahlen lässt, forciert die Kernkraft

In der gesamten Parlamentsrede erwähnte Frau Hendricks mit keiner Silbe, dass ausgerechnet die Ukraine immer noch 15 Kernkraftblöcke in vier Kernkraftwerken betreibt und den Bau neuer plant, bzw. schon durchführt:
WELT N24, 01.09.2014: [8] In der Ukraine steht Europas größtes Kernkraftwerk
Die Stromversorgung des Landes erfolgte im Jahr 2014 zu 43 % aus Atomkraft, also ähnlich viel wie Frankreich.

Vor diesem Hintergrund sind die in vielen Berichten teils anklingenden Vermutungen [6][7], dass die Ukraine Tschernobyl und seine Umgebung auch bewusst als „Vorzeigelandschaft“ konserviert, um vom Ausland weiterhin Hilfsgelder zu erhalten, recht schlüssig, und führt erkennbar auch zum Erfolg:
[1] Der Deutsche Bundestag begrüßt … die finanzielle und technische Unterstützung der Ukraine durch die Umsetzung der Projekte der G7-Staaten, der Europäischen Union sowie der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) am Standort Tschernobyl …

Egal, was der Bürger wählt, unter Frau Merkel kommt GRÜN heraus

Was Frau Hendricks vortrug, kann man allerdings auch als Einheitsmeinung von CDU / CSU / SPD in einer Bundestagsdrucksache nachlesen. Dort werden zwar Fakten gelistet, aber grundsätzlich so interpretiert, dass auch jeder GRÜNE bedenkenlos eine der von Frau Merkel dominierten Parteien wählen kann:
Deutscher Bundestag Drucksache 18/8239 18:[1] Tschernobyl und Fukushima mahnen
Bisher ist nicht bekannt, dass einer der Arbeiter (Zufügung: In Fukushima) an der akuten Strahlenkrankheit erkrankt sei ….
Die Ereignisse in Tschernobyl und Fukushima haben in Deutschland gezeigt , dass eine Abkehr von der Nutzung der Atomenergie zur Stromgewinnung notwendig ist.
… Der Deutsche Bundestag spricht allen Opfern, die fünf Jahre nach der Katastrophe von Fukushima und auch 30 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl immer noch unter den Folgen leiden, sein tiefes Mitgefühl aus …
… Der Deutsche Bundestag begrüßt – den Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie zur Stromerzeugung von 2011 als richtige Konsequenz aus den Reaktorkatastrophen …

Quellen

[1] Deutscher Bundestag Drucksache 18/8239 18. Wahlperiode 26.04.2016: Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD
Tschernobyl und Fukushima mahnen – Verantwortungsbewusster Umgang mit den Risiken der Atomkraft und weitere Unterstützung der durch die Reaktorkatastrophen betroffenen Menschen

[2] EIKE 27.03.2017: Nee, bei uns gibt´s keine Klimaleugner

[3] EIKE 12. Juli 2017: Wenn für das Klima protestiert wird, muss man Gesetze und Anordnungen nicht so genau beachten, erzählt die „Infoplattform“ der Berliner Klimaberaterin

[4] EIKE 11.10.2016: C. Kemfert, Professorin und Politik-Beraterin für Umwelt und Energie, bekommt Ehrenpreise für Agitation

[5] Ruhrkultour, 15.07.2017: Hamburg – “Denn wir nehmen uns die Straße wann, wie und wo wir wollen!”

[6] EIKE, 27. November 2016: Tschernobyl – die Kosten der Angst in Weißrussland

[7] EIKE, 12. November 2016: Reise nach Tschernobyl 2016

[8] WELT N24, 01.09.2014: In der Ukraine steht Europas größtes Kernkraftwerk

[9] Bild, 12.03.2013: Shitstorm gegen Claudia Roth




Auge in Auge: Cfact Morano konfrontiert Gore mit der DVD ,Climate Hustle‘ in Australien! Gore lehnt ab und rauscht im SUV davon

Gores Reise nach Australien, um seinen neuen Film „An Inconvenient Sequel“ [etwa: eine unbequeme Fortsetzung] zu präsentieren, fiel zufällig zusammen mit der Premiere des Realisten-Filmes „Climate Hustle“ in Australien, welcher am 12. Juli in Melbourne im Village Roadshow Theater an der State Library of Victoria vorgeführt wurde. Dieser Film wird auch in Brisbane und Sydney gezeigt werden. Siehe hier.


[Link zum Video, falls das Einbinden nicht klappt: https://youtu.be/GW7t-ajU0YE

Al Gores wartender Lexus SUV beim Klimagipfel

Transcript von Gores unbequemer Begegnung mit Marc Morano:

Morano: Hallo Mr. Gore“

Gore: „Hallo!“

Morano: „Marc Morano, ich habe einmal für Senator James Inhofe gearbeitet“ (Gore schüttelt Morano die Hand).

Gore: „Oh, nett, Sie zu treffen! Jawohl! Vielen Dank!“

Morano, seine DVD hoch haltend: „Das ist jetzt mein Film, Climate Hustle. Wollen Sie eine Kopie davon? Nein? Danke!“

Gore wendet sich ab und geht nach draußen zu seinem wartenden Lexus SUV.

Security: „Darf ich Sie fragen, wie Sie in diesen Bereich hinein gekommen sind?“

Ende Video.

Dies war nicht das erste Zusammentreffen von Gore und Morano. Sie trafen sich erstmals im Jahre 1992, als Morano in der Fernsehshow Rush Limbaugh auftrat. Und dann trafen sie sich noch einmal im Jahre 2007, Klima-Zusammenstoß: Gore weist Morano 11.000 Meter über dem Südchinesischen Meer im Jahre 2007 zurück (siehe hier).

14.Dezember 2007 – 11.000 Meter über dem Südchinesischen Meer: Der ehemalige Vizepräsident Al Gore brüskierte den Sprecher von James Inhofe während des Rückflugs von der UN-Klimakonferenz in Bali.

Gore, der vor begeisterten Passagieren für Photos posierte, gab von sich, dass er nicht glücklich sei über die Kritik, die er über sich ergehen lassen musste. „Sie greifen mich fortwährend an!“, sagte ein erregter Gore.

Morano erwiderte: „Ja! Machen wir!“

Nachdem sie sich lange angestarrt hatten, lehnte Gore es ab, fotografiert zu werden, und ging. Inhofe war einer der stärksten Kritiker Gores. Inhofes Website macht sich über Gore lustig ob seiner Scheinheiligkeit und betreibt eine fortlaufende Zählung, wie viele Tage Gore es abgelehnt hat zu versprechen, nicht mehr Strom zu verbrauchen als im Mittel üblich (hier).

Das Ganze ereignete sich um etwa 5.55 Uhr ET am 14. Dezember (2 Stunden nach Abheben).

Flug zwischen Singapore und Manila über dem Südchinesischen Meer ((Flight CX 784. Or 554mph. 37000 feet).

,Climate Hustle‘ debütiert in Australien

Der Film ,Climate Hustle‘ wird einige Tage später auch in Brisbane und Sydney zu sehen sein:

July 15– Brisbane, Australia – Sponsored by the Australian Institute for Progress

New Farm Cinema – Doors open at 4:30 PM – Get Brisbane Tickets Here
July 18– Sydney, Australia – Club Five Dock
Doors open at 7:00 PM – Get Sydney Tickets Here

Siehe auch: „Bereite dich vor, Australien! Der Film ,Climate Hustle‘ in Australien mit Craig Rucker und Marc Morano“ (hier) und „Warmisten erbost: „Der notorische Klimaleugner Marc Morano fliegt nach Australien, um seinen Film ,Climate Hustle‘ zu zeigen“ (hier)

Morano: „Wir machen einen kurzen Ausflug nach Australien, um die Großartigkeit dessen zu exportieren, was derzeit in den USA in punkto Klimapolitik vor sich geht.

Es gibt keinen Grund, warum wir Klimaskeptiker in den USA unser Glück, das Pariser Klima-Abkommen zurückzuweisen, nicht nach außen tragen sollen. Die Klimaskeptiker in den USA grinsen jetzt schon seit Wochen von einem Ohr zum anderen. Wir haben noch viel zu tun in Australien. Und ganz oben auf der Liste steht, für einen globalen ,Clexit‘ zu werben – Climate Exit vom UN-Paris-Abkommen“, fügte Morano hinzu.

Craig Rucker sagte: „Für CFACT gibt es viele Fans und Anhänger in Australien, die schon lange darauf gewartet haben, diesen Trip in ihr Land zu unternehmen. Wir wollen jetzt ein Zeichen setzen und sind voller Freude, unseren Film ,Climate Hustle‘ hier erstmals zu zeigen“. Mehr zu diesem Film gibt es hier: „Die Begutachter sind da! ;Climate Hustle‘ ist die gefährlichste Dokumentation des Jahres – Teuflisch effektiver Gebrauch von Slapstick-Humor – Wirft Gore auf den Müll – Brutal und extrem lustig.

Marc Morano und Joanne Nova während Q&A nach der Vorführung in Melbourne am 12. Juli.

Gore predigt eine Politik, welche zu Energie-Blackouts führt

Seit seiner Ankunft in Australien hat Gore den von Blackouts heimgesuchten [australischen] Staat dafür gelobt, „weltweit führend“ hinsichtlich grüner Energie zu sein (hier; siehe auch die zahlreichen Übersetzungen auf der EIKE-Website hierzu).

Gores neuer Fortsetzungsfilm erhielt gleich nach seiner Premiere im Januar 2017 schlechte Beurteilungen.

Dazu einige Beispiele:

Warmisten-Begutachtung von Gores Fortsetzung: Verworren und verwässert – der Film kommt daher wie ,eine Werbung für Mr. Gore in sozialen Medien‘ (hier).

Begutachtung von Vox.com: Unglücklicherweise ist der Film – nun ja – nicht sehr gut gemacht … es ist, als ob man aufgezeichnete Vorträge hört (hier).

Superhelden-Tragödie im Gewand eines Endzeit-Umweltspektakels – Gores Fortsetzung ist ein Superhelden-Film über einen traurigen Al Gore (hier). „Der Film hat kein offizielles Rating*, ich würde aber PG vorschlagen wegen Witzen mit Bart, überholtem politischen Humor und Power Point Folien, welche in eine Naturwissenschafts-Unterrichtsstunde in einer Oberschule gehören“.

[*Jeder Kinofilm in den USA wird einem Rating unterzogen. Das hier zu erklären würde zu weit führen. Es gibt die Ratings „G“, „PG“, „R“ und „X“. Anm. d. Übers.]

Aber es gibt prominente Wissenschaftler, die sich zu ,Climate Hustle‘ geäußert haben, wo Gores erster Film ,Eine Unbequeme Wahrheit‘ verrissen worden ist.

Der prominente Geologe Robert Giegengack, der für Gore gestimmt hatte, war nach dem Anschauen von Gores erstem Film ,entsetzt‘ (hier).

Falls das einbinden nicht klappt: https://youtu.be/3wSqbUWgozc

Weitere Links: 

Surprise: Gore praises fossil fuels for having ‘tremendous benefits’ – ‘Poverty has declined, living standards increased’

12-Year Old Boy Speaks At Gore Summit in Australia: ‘Climate change concerns me heavily’

Gore compares climate fight to slavery, gay rights & apartheid at Aussie summit

Morano to appear on Aussie TV: ‘The alternative to Al Gore…Morano here to promote his own film on global warming’

Al Gore To Be Greeted By Skeptical ‘Climate Hustle’ Film in Australia Visit

Finally, see ‘Climate Hustle’ in Australia — Melbourne, Brisbane, Sydney.

Link: http://www.climatedepot.com/2017/07/13/face-to-face-morano-confronts-gore-with-climate-hustle-dvd-in-australia-gore-refuses-to-accept-departs-in-suv/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Warum die Industrie der erneuer­baren Energie (zumeist) ein Betrug ist

Einige behaupten kühn, dass die Welt bereits im Jahre 2030 mit Energie aus erneuerbaren Quellen versorgt werden kann angesichts der exponentiellen Zunahme der Strom-Kapazität von Wind und Solar. Und natürlich bauschen die Mainstream-Medien die Bedeutung von Wind- und Solarenergie mächtig auf vor dem Hintergrund dieser Vogelscheuche, von Einigen ,gefährlicher Klimawandel‘ genannt.

Während es keinen Zweifel daran gibt, dass die Wind- und Solar-Kapazität während der letzten drei Jahrzehnte rapide zugenommen hat – Windenergie mit einer Zunahme von 24,3% pro Jahr seit 1990, Solarenergie im gleichen Zeitraum um 46,2% – spielt das wirklich eine Rolle? Machen erneuerbare Energiequellen den Unterschied? Wie ist der gegenwärtige Status erneuerbarer Energie, und welche Zukunft hat sie?

Keine! Erneuerbare Energie ist irrelevant und wird in absehbarer Zukunft auch irrelevant bleiben – ganz einfach weil Wind und Solar im Vergleich mit fossiler Energie und Kernkraft absolut unterlegen sind.

Punkt!

3 grundlegende Fakten über erneuerbare Energie, die man kennen muss

Diese drei Fakten sind Folgende:

1.Windturbinen erzeugen gerade mal 0,46% der globalen Energie

Trotz dreißig Jahre langer Subventionen und hunderten Milliarden Dollar als direkte Investition in grüne Technologien deckt Windkraft immer noch gerade mal 0,46% des Energiebedarfs der Erde. Das ist fast nichts.

Windenergie ist nutzlos, und das wird sie auch bleiben infolge der begrenzten potentiellen Effizienzgewinne (begrenzt durch das Betz-Limit[?]) und wegen der erforderlichen Landfläche – wir müssen eine Fläche von der Größe der Britischen Inseln mit Windturbinen zupflastern, nur um die Zunahme unseres jährlichen Energieverbrauchs zu decken. Es gibt einfach nicht genug Landfläche.

Nicht zu reden von dem Problem der Periodizität und den versteckten Risiken im System.

2.Die Verbrennung von Fäkalien und Holz erzeugt mehr Energie als Wind und Solar zusammen

Befürworter erneuerbarer Energie täuschen die Öffentlichkeit hinsichtlich der Wahrheit über den Verbrauch erneuerbarer Energie – sie lassen es so aussehen, als ob wir den Unterschied ausmachen. Dem ist aber nicht so.

Dem IEA-Bericht 2016 über Trends erneuerbarer Energie (hier) zufolge decken Wind-, Solar- und Gezeiten-Energie zusammen gerade mal 0,81% des Weltenergiebedarfs. Und doch macht man uns unentwegt weis, dass erneuerbare Energie einen viel größeren Prozentsatz ausmacht. Warum diese Diskrepanz?

Weil grüne Propagandisten die Öffentlichkeit täuschen, entweder weil sie (i) über Strom reden oder (ii) implizieren, dass mit „erneuerbarer Energie“ Solar- und Windenergie gemeint ist. Aber sie haben die Fakten nicht auf ihrer Seite, macht doch Strom lediglich ein Fünftel des globalen Energieverbrauchs aus. Der allergrößte Teil wird verbraucht als Treibstoff für das Transportwesen, zum Heizen und zum Kochen.

Die Propagandisten grüner Energie implizieren auch, dass Wind- und Solarenergie einen großen Anteil am globalen Energieverbrauch haben, indem sie den Eindruck erwecken, dass sie den Energiesektor „dominieren“.

Aber das stimmt nicht einmal ansatzweise.

Während 13,6% der Weltenergie aus erneuerbaren Quellen stammen, erzeugen die Menschen in Entwicklungsländern den größten Anteil der von ihnen benötigten Energie – 72,8% – mit der Verbrennung von Holz, Holzkohle und Dung.

Das ist so: Fäkalien sind als Energiequelle bedeutender als Wind.

3.Wir brauchen 7,2 mal die auf der Erde vorhandenen Seltenen Erden, um zu Solarenergie zu wechseln

Photovoltaik-Zellen benötigen eine atemberaubende Vielfalt von Seltenen Mineralien zu ihrer Herstellung, von denen eine der wichtigsten Silber ist. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Technologie (und einer angenommenen Effizienz von 20%) müssten wir eine Fläche von der Größe Spaniens mit Paneelen überziehen, um genug Strom zu erzeugen, um den globalen Bedarf bis zum Jahre 2030 zu decken. Das ist sehr viel Land, welches viel besser für Landwirtschaft genutzt oder in Naturschutzgebiete umgewandelt werden kann.

Aber selbst falls wir so viele Solarpaneele herstellen wollten, könnten wir das nicht – es gibt einfach auf der ganzen Welt nicht genug Silber! Hier folgen die Zahlen in Kürze (der gesamte Artikel steht hier):

Für jedes Paneel mit einer Standardgröße von 1,8 Quadratmetern werden 20 Gramm gebraucht.

Ein Quadratkilometer sind 1 Million Quadratmeter: Dies bedeutet, dass wir 11,1 Millionen Gramm oder 11,1 Tonnen Silber pro Quadratkilometer mit Solarpaneelen brauchen. Spanien ist 506.000 Quadratkilometer groß – also die Fläche, die wir mit Paneelen überziehen müssen. Dies wiederum bedeutet, dass 5.616.600 Tonnen Silber erforderlich sind, um genug Solarpaneele herzustellen, um die Welt mit Energie zu versorgen.

Das ist bei Weitem viel mehr Silber (7,2 mal mehr) als wir haben – oder als existiert. Bislang haben die Menschen erst Zugang zu insgesamt 777.275 Tonnen Silber. Tatsächlich ist es so, selbst falls wir alles in der Erdkruste vorhandenes Silber abbauen können, würde es immer noch nicht ausreichen, um zu 100% Solarenergie überzugehen – selbst falls die Solarpaneele vier Mal so effizient werden sollten wie derzeit, könnten wir das nie erreichen.

Solarenergie ist eine Sackgasse.

Erneuerbare Energie ist nicht die Zukunft

Was will ich nun mit all dem sagen?

Die Industrie der erneuerbaren Energie überschätzt ihren Fortschritt maßlos und lügt uns hinsichtlich Wind- und Solarenergie direkt ins Gesicht, wenn sie behauptet, dass diese die Zukunft sein soll.

Sie haben uns dazu gebracht, dieser Industrie Milliarden zukommen zu lassen, um einem Luftschloss hinterher zu jagen.

Dieses Geld hätte man viel besser anlegen können, beispielsweise für die Verbesserung der Effizienz von Verbrennungsmotoren und Überlandleitungen – zum Kuckuck, wir hätten genug Kernkraftwerke und Staudämme errichten können, um die Emissionen aus der Stromerzeugung auf Null zu drücken.

Und wir hatten damit bereits vor Jahrzehnten anfangen können!

Es ist an der Zeit, endlich den Fakten bzgl. grüner Energie ins Auge zu sehen!

Link: https://www.thegwpf.com/why-the-renewable-energy-industry-is-mostly-a-scam/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Deutschland: Anti-Windkraft-FDP bricht die Vorherrschaft der Grünen in Nordrhein-Westfalen

Während des vorigen Winters stand Deutschland ganz dicht vor einem Total-Zusammenbruch von Wind- und Solarstrom, und um zu vermeiden, dass die Lichter ausgehen, musste hastig auf Kohlekraftwerke zurückgegriffen werden, zu neuem Leben erweckt, um einem Netz am Rande des Zusammenbruchs zu helfen, zusammen mit aus Frankreich importiertem Kernkraftstrom.

Empor schießende Preise haben dem deutschen Sinn für Humor ebenfalls deutlich zugesetzt.

Aber wie es so geht mit jeder Gemeinschaft, die mit diesen Dingern zu leben gezwungen ist, sind die Deutschen genauso ablehnend: Konstant dem von den Turbinen ausgesandten niederfrequenten Lärm und Infraschall ausgesetzt zu sein reicht aus, um selbst den Stoischsten aus dem Sessel zu reißen.

Und jetzt erkennen die Opfer auch noch immer mehr, dass das gesamte Theater ein gewaltiger Betrug ist – der politische Wind ändert sich.

Die Eitelkeit der Grünen ist nicht länger vorherrschend. Jetzt sind es die Freien Demokraten, denen nicht nur Aufmerksamkeit zuteil wird, sondern denen auch Wählerstimmen zufließen, einfach weil sie dazu bereit sind, Windenergie als das zu benennen was sie ist.

Die Grünen haben ihren Klammergriff um das Ganze verloren, und die Empfänger ihrer üppigen Erträge sind darüber gar nicht glücklich.

Bei Notrickszone lesen wir dazu von Pierre Gosselin vom 28. Juni 2017:

Das „De-Facto-Ende von Windturbinen-Wäldern“: Neue Politik in Deutschland sendet mächtige Signale!

Die Windindustrie sieht sich auf einmal heftigem Gegenwind ausgesetzt, und Gegner der Windenergie jubeln.

Gestern [27. Juni 2017] nahm in Nordrhein-Westfalen eine neu gewählte Regierung ihre Arbeit auf. Die Regierung davor wurde von einer Koalition von SPD und Grünen gebildet, welche jedoch bei den jüngsten Wahlen in diesem Bundesland abgewählt worden war, und seit gestern regiert die neue Koalition aus CDU und der einem freien Markt freundlicher gesonnenen FDP.

Gestern Abend berichteten die Heute-Nachrichten im ZDF, dass Parteichef Christian Lindner wesentlich strengere Vorschriften bzgl. Windparks in dem Bundesland angekündigt hat. Dies sendet ein starkes Signal an die nationale Windindustrie, wo man jetzt sehr besorgt ist.

Christian Linder, FDP

An der Zeitmarke 11:00 lässt Chefmoderator Claus Kleber seine Zuschauer wissen, dass die Unterschiede zwischen der ehemaligen und der jetzigen Regierung bei keinem Thema größer sind als in der Energiepolitik. Kleber:

„Das Ergebnis ist de facto das Ende weiterer Installationen von Windturbinen-Wäldern“.

Der Juniorpartner FDP hat es geschafft, die größere CDU davon zu überzeugen, weitaus strengere Vorschriften zu akzeptieren, bevor neue Windparks genehmigt werden, namentlich ein Mindestabstand von 1500 m von jedwedem bewohnten Haus.

Die neuen Vorschriften bedeuten das Aus für viele geplante Projekte. Es ist ein „Schlachtruf gegen Windprojekte“, sagt Kleber. Lindner hat seinen Schlachtruf gegen die „Politik der Subventionen“.

An der Zeitmarke 12:20 hört man Lindner mit dem Statement, dass die außer Kontrolle geratene Installation von Windenergie „nicht ökologisch“, sondern stattdessen „ideologisch“ war und „eindeutig den einseitigen Geschäftsinteressen der Industrie in einem einzelnen Sektor“ diente.

Keine Chance, Klimaziele zu erreichen

Natürlich reagierte die Windindustrie auf Lindners Pläne mit Sorgen. Jan Dobertin vom Bundesverband WindEnergie e. V. sagte bei der Zeitmarke 14:34, dass die neuen Vorschriften bedeuten würden, dass das Bundesland keine Chance habe, die Klimaziele zu erreichen. Ironischerweise fahren die Deutschen zwar damit fort, Präsident Trump wegen seines Rückzugs aus dem Paris-Abkommen anzugreifen, dabei ziehen sie sich selbst daraus zurück – und das mit realen Maßnahmen.

Gegenwärtig sind in Deutschland über 27.000 Windturbinen installiert, davon 3345 in Nordrhein-Westfalen, wie das ZDF-Segment zeigt. Während des Wahlkampfes machte Lindner durch Turbinen verschandelte Landschaften zu einem Hauptthema, und dies verhalf den Freien Demokraten zu einem Rekord-Wahlergebnis am Wahltag.

Befürchtung: Ablehnung von Windenergie breitet sich national aus

Das ZDF und die Windindustrie fürchten jetzt, dass sich Lindners Kampagne vor den Bundestagswahlen im September auf ganz Deutschland ausbreiten wird. Windenergie-Lobbyist Dobertin ereiferte sich im ZDF (Zeitmarke 13:29):

Wir haben einfach Angst, dass die Installation von Windenergie, welche sich während der letzten Jahre nicht nur hier in Nordrhein-Westfalen, sondern in ganz Deutschland so gut entwickelt hat, jetzt abgewürgt wird – und dass im ganzen Land 120.000 Arbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Und wir wenden uns ab vom Übergang zu erneuerbaren Energien und Klimaschutz“.

Das ZDF schließt den Bericht mit der Aussage, dass geplante Projekte in dem Bundesland jetzt starkem Gegenwind ausgesetzt sind. Eisige Winde blasen der deutschen Windindustrie in der Tat ins Gesicht. Planer sind jetzt gewarnt.

No Tricks Zone

Link: https://stopthesethings.com/2017/07/14/germanys-anti-wind-power-fdp-free-democrats-crush-greens-in-north-rhine-westphalia/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung des Übersetzers hierzu: Tatsächlich war das wohl in dem linksideologischen Sender ZDF wohl so zu hören, aber ich war doch überrascht. In der „Süddeutschen Zeitung“ und auch sonstwo war nichts, aber auch gar nichts davon zu hören. Wann fängt die FDP an, so sie es ernst meint, mit dieser Kampagne noch lauter zu werden?

Oder habe ich nur nicht aufmerksam genug die Nachrichten verfolgt?