Die Nazi-Wurzeln erneuer­barer Energie (und der Globalen Erwär­mung)

Eine gute Quelle hierzu ist das im Bild oben gezeigte Buch, veröffentlicht im Jahre 1933.

[Hinweis: Das Original ist nicht auffindbar. Die im Folgenden zitierten Passagen daraus sind also Rückübersetzungen. Einige Termini hat der Autor David Archibald unübersetzt gelassen. Diese sind durch Fettdruck von mir hervorgehoben.

Wer Zeit hat, kann unter diesem Link recherchieren. Wer dort fündig wird, möchte bitte eine Nachricht über meine Website {Anklicken meines Namens als Übersetzer} an mich senden! Anm. d. Übers.]

Dr. Franz Lawaszeck war ein Erfinder und Hersteller von Wasserkraft-Turbinen in Bayern. Als ein Mitglied der NSDAP von Anfang an wurde er bald zu einem prominenten Sprecher bzgl. der Wirtschaftspolitik dieser Partei, besonders Energiepolitik. Er stand eindeutig dem linken, antikapitalistischen Flügel der Partei nahe und pflegte enge Beziehungen zu anderen Links-Nationalsozialisten wie Feder, Streicher, Himmler, Backe, Goebbels usw. Sein Buch beginnt mit einer Hasstirade gegen den Kapitalismus-Staat und fordert ein lebensnotwendiges Gleichgewicht, welches nur in einem von Konzernen gelenkten Staat existieren kann.

Dr. Lawaszeck beginnt auf Seite 10 über Energie zu schreiben. Große Industrien in einer kapitalistischen Gesellschaft haben einen Vorteil, weil sie ihre eigene Energie vor Ort erzeugen können zu einem Preis von 1,5 bis 2 Pfennig pro KWh, während kleinere Unternehmen 10 bis 25 Pfennig pro KWh zahlen.

Dann, auf Seite 12, kommt er zur Wasserstoff-Ökonomie:

Es scheint, dass die Transformation der Gesellschaft zu einer Wasserstoff-Gesellschaft ein wichtiger Schritt ist auf dem Weg zu einer neuen industriellen Revolution. Wir sollten von diesem „Vorsprung durch Technik“ Gebrauch machen. Wasserstoff-Maschinen sind stärkere Motoren als solche, die durch Diesel oder Benzin angetrieben werden. Mit dem preiswerten Wasserstoff wird es billiger, Stahl herzustellen und zu walzen. Damit können wir erfolgreich auf dem Weltmarkt konkurrieren und mehr exportieren. Wir können dann unsere nationalen Schulden zurückzahlen, selbst wenn wir die Zinsen auf Null gedrückt haben.

Auf Seite 47 geht es um die von den Nazis beabsichtigte Transformation der Energieindustrie:

Kurz gesagt, die Bedürfnisse der Industrie können befriedigt werden durch Wasser-Wind-Energie und Kohle. Kohle wird verschwendet, weil sie so billig ist, weshalb keine langfristigen Überlegungen angestellt werden. Kohle könnte aber viel besser verwendet werden für die Herstellung wertvoller Chemikalien und anderer Produkte. Wasser und Windenergie können bis zu 80% Energie bereitstellen. Die erneuerbare Energie fließt und ist gratis. Warum wird sie nicht noch mehr genutzt? Zinsen auf Geld [interest on money] sind das größte Hindernis, um Wasser und Windkraft profitabel zu machen. Solange wir Zinsen auf Geld haben, wird die Verwendung von Wasserkraft behindert.

Auf Seite 60 wird die Wasserstoff-Wirtschaft thematisiert:

Unsere Mission ist es, die neuen Wasser- und Windkraftwerke unabhängig vom Stromnetz zu bauen, so dass sie wertvolle speicherbare Energie in Gestalt von Wasserstoffgas erzeugen. Wasserstoff kann leicht gespeichert und in Pipelines transportiert werden. Wasserstoff wird durch Druck-Elektrolyse hergestellt, darum wird das Gas komprimiert ohne zusätzlichen Energieverbrauch.

Und zur Windenergie:

Windenergie kann mittels des kostenlos wehenden Windes in großem Umfang erzeugt werden. Verbesserte Technologie wird sie in Zukunft nicht teurer machen als Thermal-Energie. Dies ist technisch und wirtschaftlich möglich und eröffnet einen neuen, lebenswichtigen Typus der Energieerzeugung. Die Zukunft des Windes sind nicht länger kleine Windmühlen, sondern sehr große reale Kraftwerke. Die Windtürme müssen mindestens 100 m hoch sein, je höher desto besser, idealerweise mit Rotoren mit einem Durchmesser von 100 m. Diese Art hoher Türme wurde bereits errichtet in Gestalt hoher Radio-Sendemasten.


Design eines fast 400 Meter hohen Windturmes, der 20 MW erzeugt.

Außerdem liest man in der Nazi-Zeitung ,Völkischer Beobachter‘ am 24. Februar 1932:

In einem sensationellen Vortrag hat der Konstrukteur der höchsten Stahltürme in Deutschland, der bekannte Ingenieur Hermann Honnef aus dem Rheinland am Institut für Physik der Technischen Universität in Berlin vorgetragen, dass es in Höhen zwischen 70 und 90 Metern eine Starkwindzone gibt, welche Windenergie liefern kann. In jahrelangen Forschungen hat Honnef ein Windenergie-Projekt entwickelt, welches er im Detail erläuterte. Der Einfluss der Variabilität des Windes wird vollständig eliminiert. Das interessanteste Ergebnis seiner Experimente ist, dass es möglich ist, die unterschiedliche Stärke des Windes in verschiedenen Gebieten bis zu einem Grad zu nutzen, der lediglich 3 bis 5% der Spitzen-Nachfrage übrig lässt. Dies ist eine gewaltige Verbesserung im Vergleich mit der viel größeren Variabilität von Wasserkraft. Er wird Wasserkraft mit seinen Windenergie-Konstruktionen kombinieren, welche den Grundlast-Strom liefern, und auf diese Weise die Brauchbarkeit von Wasserkraft deutlich steigern.

Die zusätzliche Energie von den Windmühlen, aufgestellt entlang der Meeresküste, wird zur Herstellung des sehr billigen Wasserstoffes genutzt. Dies wird viele Produkte billiger machen. Dünger werden im Preis fallen. Die Verflüssigung von Kohle wird kosteneffektiv sein. Die Kosten können reduziert werden von 17 Pfennig pro Liter auf 7 bis 8 Pfennig pro Liter. Auf diese Weise können etwa eine Milliarde Reichsmark eingespart werden, welche derzeit ins Ausland fließen (für Ölimporte). Die 300.000 Arbeiter in der Bergbau-Industrie können ihre Arbeitsplätze behalten; 200.000 in den Minen und 100.000 bei der Verflüssigung von Kohle. Die Kosteneinsparungen werden es möglich machen, weitere 400.000 Arbeiter im Transformationsprozess der Industrie zu bezahlen.

Großen und kleinen Bauernhöfen sollte es ermöglicht werden, Strom in Überfluss-Zeiten zu sehr vernünftigen Preisen zu kaufen, von 18 Uhr bis 8 Uhr und von 12 bis 13 Uhr. Mindestens 1 Million neuer kleiner Bauernhöfe sollten geschaffen werden. Der billige Strom macht es möglich, das Land zu beheizen und dann eine dritte Ernte einzufahren. Wiederum können Milliarden eingespart werden, welche wir normalerweise an das Ausland zahlen für Gemüse, Salat, Obst usw. Über Nacht würde etwa 1 KWh pro Quadratmeter Land ausreichen.

Ein einziger der fast 400 Meter hohen Windtürme würde zur Herstellung 27.500 Tonnen Stahl benötigen, was etwa der Menge in der Scharnhorst entspricht. Daher konnten sich klügere Köpfe durchsetzen, und der Schub für Erneuerbare verlief 1936 im Sande. Aber ein anderer verderblicher Nazi-Einfluss erhob sich. Hermann Flohn, Jahrgang 1912, machte 1934 seinen Doktor und begann im Jahre 1934 für den Deutschen Meteorologischen Dienst zu arbeiten. Im Jahre 1941 veröffentlichte er den ersten deutschsprachigen Artikel über globale Erwärmung mit dem Titel „Die Tätigkeit des Menschen als Klimafaktor“ [Originaltitel. Keine Rückübersetzung!]. Ebenfalls in jenem Jahr wurde er der Leitende Meteorologe für das Oberkommando der Luftwaffe und war beratend bei der Operation Barbarossa [Pläne zum Überfall auf Russland] tätig. Herr Flohn überlebte den Krieg und veröffentlichte noch 40 Jahre später alarmistische Studien zur globalen Erwärmung – zum Beispiel der Titel dieser Studie, welche im Jahre 1980 in dem Journal Umschau erschienen war:

Die folgenden Sätze reichen schon, um zu wissen, was davon zu halten ist:

Bis zu einem Wert von 450 ppm, gibt es offenbar nur Risiken, welchen man mit Anpassungs-Strategien begegnen kann.

Ein wirklich katastrophales Klima kann erst bei etwa 750 ppm erwartet werden: Das Abschmelzen des Eises im Arktischen Ozean verschiebt die Klima- und Niederschlags-Gürtel um etwa 600 bis 800 km in Richtung Nordpol (am Südpol weniger)

[Im Original: „…the freezing of the Arctic ice ocean shifts…“ Ich halte dies für eine Verwechslung des Autors, denn wenn er wirklich „gefrieren“ gemeint hätte, wäre der Satz sinnlos. Anm. d. Übers.]

Falls Sie sich also jemals gefragt haben, wo die intellektuellen Wurzeln hinsichtlich erneuerbarer Energie und globaler Erwärmung liegen – sie liegen in einer hässlichen Episode der Geschichte, kreiert von misanthropischen Programmen seitens Menschen mit einer widerwärtigen Weltanschauung.

Der Kampf von David Archibald gegen totalitäre Ideologien ist inzwischen auch von der Anti Fascist Action Sydney erkannt worden.

Link: http://www.americanthinker.com/articles/2017/07/the_nazi_origins_of_renewable_energy_and_global_warming.html

 




Die Grünen in Deutschland kolla­bieren in einer ,existen­tiellen Krise‘

Die Partei Die Grünen in Deutschland kollabiert und könnte demnächst alle Sitze im Bundestag verlieren, schreibt das Magazin ,Der Spiegel‘.

Die Grünen stehen in Umfragen vor den im September anstehenden Bundestagswahlen sehr schwach da, und es scheint, als habe die Partei keinen Plan zur Lösung dieses Problems, wie Der Spiegel schreibt. Dem Magazin zufolge befindet sich die Partei in einer „existenziellen Krise“.

Gegenwärtig nehmen die Grünen 63 der 630 Sitze im Bundestag ein, aber dieser Anteil wird fast mit Sicherheit während der Wahlen abnehmen. Falls die Partei nicht mindestens 5% der Stimmen erhält, wird sie überhaupt keinen Sitz mehr haben.

Weiter heißt es dort: „Die Grünen verdorren in ganzen Regionen. Ihre bundesweit zehn Regierungsbeteiligungen sind ein Scheinriese, denn häufig werden die Grünen notgedrungen als Mehrheitsmacher gebraucht, um überhaupt eine Alternative zur Großen Koalition zu haben. Dahinter steckt aber keine nachhaltige Wählerbindung“*.

[*Originalzitat! Keine Rückübersetzung!]

Die Grünen verloren sämtliche Sitze in einem Landtag in Deutschland [Saarland] nach einer krachenden Wahlniederlage im März. Die Partei erhielt nicht die notwendigen 5% aller Stimmen, was zur Entsendung von Abgeordneten erforderlich ist.

Andere Linksaußen-Parteien in Deutschland erreichten bei der letzten Wahl zusammen 12,9% der Stimmen, was nicht ausreicht, um eine Koalition mit anderen links stehenden Parteien wie den Sozialdemokraten zu bilden. Diese mussten ebenfalls Stimmenverluste bei den letzten Regionalwahlen hinnehmen.

Die Christdemokraten, also die Partei von Angela Merkel, erzielten die größten Gewinne und kamen auf 40,1%. Auch die rechts stehende Alternative für Deutschland schlug sich gut mit einem Stimmenanteil von 6,2%.

Die Wähler könnten die Linksparteien abgestraft haben, weil das deutsche Stromnetz im Januar dicht vor dem Zusammenbruch stand, weil Windräder und Solarpaneele kaum Strom erzeugten. Ungewöhnlich wolkenreiches Wetter in Kombination mit einer atypischen Windgeschwindigkeit bildeten die Grundlage für massive Stromausfälle.

Zu einem solchen im größtmöglichen Umfang war es beinahe am 24. Januar gekommen. Er konnte nur verhindert werden, weil die deutschen Energieversorger sämtliche Reserve-Kraftwerke anfuhren, eine verzweifelte Maßnahme. Dies sagte Michael Vassiliadis, der Vorsitzende der IG Bergbau, Chemie und Energie [Link auf deutsch!]. Das Stromnetz des Landes wurde an die äußerste Grenze gebracht und hätte einen nationalen Blackout hingelegt, falls nur eines dieser Reserve-Kraftwerke ausgefallen wäre, so Vassiliadis.

Deutschland war gezwungen, Kohlekraftwerke wieder anzufahren, einfach damit die Lichter nicht ausgingen. Den Plänen bzgl. grüner Energie des Landes zufolge sollen 30 derartige Kraftwerke bis zum Jahr 2019 stillgelegt werden.

Als Folge der erheblichen Unzuverlässigkeit grüner Energie plant Deutschland, die Gesamtmenge von Windenergie auf 40 bis 45% der nationalen Kapazität zu begrenzen. Dies berichtet die Berliner Zeitung [Link auf deutsch!]. Deutschland wird 6000 Megawatt Windenergie-Kapazität bis zum Jahr 2019 loswerden.

Die trendige und ineffektive Energiepolitik kostete bereits 548 Millionen Dollar im vorigen Jahr, um Windparks abzuregeln, welche das Netz zusätzlich geschädigt hätten. Dies geht aus einer Umfrage unter Energieunternehmen seitens der Zeitung ,Wirtschaftswoche‘ hervor [Link auf deutsch!].

Alle deutschen Subventionen und die Unterstützung für grüne Energie hat zu einem scharfen Anstieg der Energiepreise geführt, wobei der Deutsche 39 [US-]Cent pro KWH für Strom ausgeben musste. Zum Vergleich: Ein Amerikaner zahlt lediglich 10,4 Cent pro KWH.

Link: http://dailycaller.com/2017/05/15/german-green-party-collapsing-in-existential-crisis/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Deutschland sollte sich für Öl-Lieferungen aus den USA bedanken!

Deutschland hat sich den Ruf als eine Supermacht bzgl. grüner Energie erworben, aber aus vielen Gründen ist es das nicht. Anteilmäßig entfielen auf den gesamten Energieverbrauch in Deutschland im Jahre 2016 34% auf Öl, 23,6% auf Kohle, 22,7% auf Erdgas, 7,3% auf Biomasse, 6,9% auf Kernkraft, 2,1% auf Windkraft und 1,2% auf Solarenergie. Energie aus Abfall, Geothermie und Wasserkraft machen die restlichen 2% aus.

Fasst man alles zusammen, deckte Deutschland seinen Energieverbrauch zu über 80% aus fossilen Treibstoffen. Das ist eine schlechte Nachricht für ein Land, welches von Importen abhängig ist. Etwa 97% des Öls, 88% des Erdgases und 87% der Kohle sind importiert.

Obwohl es wohl Schwierigkeiten hat, es zu akzeptieren, wird das deutsche Volk von Mr. Trumps Bemühungen profitieren, Energiequellen zugänglich und bezahlbar zu machen. Die Deutschen gaben im Jahre 2013 für importiertes Öl 73,5 Milliarden Dollar aus, als der Preis des Brent-Rohöls im Mittel bei etwa 108 Dollar pro Barrel gelegen hat. Seitdem hat die Fracking-Technologie in den USA zu einer Flutwelle von US-Öl in den Weltmarkt geführt, was die globalen Ölpreise auf 47 Dollar pro Barrel hat abstürzen lassen. Einige grobe Berechnungen zeigen, dass Deutschland jetzt 41,5 Milliarden Dollar weniger zahlen muss für seine Ölimporte, was im Mittel Einsparungen von etwa 1107 Dollar (bei den gegenwärtigen Wechselkursen) für jeden der 37,5 Millionen Haushalte in Deutschland ausmacht.

Frau Merkels Klima- und Energiepolitik hat dazu geführt, dass die örtlichen Strompreise in Deutschland seit 2006 um etwa 47% gestiegen sind, was für den mittleren deutschen Haushalt Mehrkosten von 380 Dollar pro Jahr ausmacht. Die höheren Preise sind zum größten Teil die Folge einer Umlage auf erneuerbare Energie, die um das Zehnfache gestiegen ist, um die Einkommens-Garantien für Wind- und Solarindustrien aufbringen zu können. Diese Zulagen machen inzwischen 23% der Stromrechnungen für die Deutschen aus.

Die deutschen zahlen mittlerweile viel mehr für ihren Energiebedarf unter Frau Merkel, bekommen aber dafür kaum etwas. Seit dem Jahr 2009, als man in Deutschland begann, Erneuerbare nachdrücklich zu fördern, sind die CO2-Emissionen lediglich um vernachlässigbare 0,1% gesunken.

Inzwischen ist es in den USA Jahr für Jahr zu fortschreitenden Reduktionen der CO2-Emissionen gekommen. Die CO2-Emissionen sind seit 2005 um 14% gesunken. Hauptsächlich geht dies auf Fracking zurück – ein Verfahren, welches in Deutschland verboten worden ist. Fracking hat es der US-Gasindustrie ermöglicht, mit Kohle auf eine Art und Weise zu konkurrieren, die zuvor unmöglich war, was die Kosten für jedermann hat deutlich sinken lassen.

Sich über Mr. Trump zu mokieren, der in Deutschland extrem unpopulär ist, mag Frau Merkel in ihrer Heimat einige politische Punkte einbringen. Aber falls die deutsche Kanzlerin wirklich der Umwelt helfen wollen würde, sollte sie in Betracht ziehen, ihre Angriffe zu mäßigen. Ohne die amerikanische Energieerzeugung und die entsprechenden Exporte wären Deutschland – und die ganze Welt – ein schmutzigerer, dunklerer und weniger effizienter Ort.

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Bemerkung: Dieser Beitrag kam als E-Mail-Rundbrief vom Heartland Institue, daher kann kein Link angegeben werden. Der Übersetzer verbürgt sich dafür, nach bestem Wissen und Gewissen richtig übersetzt zu haben.




Wirklicher Energie-Experte zerlegt die ignorante, mit wüsten Beschimp­fungen angefüllte Hasstirade gegen Kohle

[*HBO = Home Box Office, Inc., ein amerikanischer Medienkonzern]

Er tat dies gemäß der Formel, welche Jon Stewart so erfolgreich während seiner ganzen Laufbahn in Anspruch genommen hat: sei geistreich und verweise auf eine Menge Fakten, um deiner Meinung über jedwedes Thema satirisch Ausdruck zu verleihen, und sei guter Hoffnung, dass die Zuhörerschaft dich als Experten anerkennt.

Falls es niemandem gelingt, seine Stimme laut genug zu erheben um nachzuweisen, dass deine Argumente nicht haltbar sind, kannst du dich beruhigt zurücklehnen. Du hast gewonnen. Falls es jemandem gelingt, deine Irrtümer in bedeutsamer Weise bloßzustellen, kann man sich jederzeit hinter „Aber hallo, ich bin einfach ein Entertainer! Ich habe nie behauptet, ein Experte auf diesem Gebiet zu sein. Also beruhigt euch!“ zurückziehen. Also ist jeder, der dich kritisiert, ein überempfindlicher Nörgler. Du hast gewonnen.

Olivers Kohle-Tirade steckte so voller Fehlinterpretationen, Übertreibungen und Konfusion, dass ich vermutlich ein ganzes Buch gebraucht hätte, um alle zu erklären. Aber beginnen möchte ich in aller Fairness mit etwas, worin Oliver tatsächlich recht hat: Nämlich mit der [von Oliver] irreführend zitierten Aussage des neuen EPA-Direktors Scott Pruitt, der zufolge „in der Kohle-Industrie 50.000 neue Arbeitsplätze entstanden sind“, seit Präsident Trump das Amt übernommen hat.

Pruitt hat das so natürlich nicht ausgedrückt. Er bezog sich auf Arbeitsplätze im „Kohle- und Bergbau-Sektor“, was eine technisch richtige, aber viel zu irreführende Beschreibung ist. 50.000 neue Arbeitsplätze sind im Energiesektor geschaffen worden seit Trumps Amtseid. Aber die große Mehrheit dieser Arbeitsplätze entstand im petrochemischen Sektor der Energieindustrie, deren Aktivitäten nur dann als „Bergbau“ beschrieben werden können, wenn man eine außerordentlich grobe Bürste anlegt.

Und jetzt wollen wir uns beispielhaft ein paar Dinge herausgreifen, bei denen Oliver und seine Schreiberlinge so furchtbar falsch lagen:

Solarenergie ist die Zukunft

Oliver sagt das zwar nicht explizit, lässt es aber eindeutig im Hintergrund seiner Tirade immer wieder durchscheinen. Sogar das Kentucky Coal Mining Museum [Kohlebergbau-Museum] hat auf Solar umgestellt! (Das stimmt zwar nicht, aber dazu später mehr). Solarenergie mag ihre Anwendungen haben, aber diese sind sehr begrenzt und lokal. Energieerzeugung in großem Umfang mittels Solarenergie ist aus einer ganzen Reihe wissenschaftlicher Gründe vollkommen undurchführbar. Unter diesen Gründen sind u. A.: die Sonne scheint nicht immer, die Energiedichte von Solarenergie ist extrem niedrig, es gibt Wolken, die Speicherung von Energie ist horrend teuer. Aber es gibt auch noch viele andere wissenschaftliche und ökonomische Realitäten.

Das glauben Sie nicht? Hier folgen die jüngsten Vorhersagen der nationalen Energieerzeugung der Energy Information Administration (EIA), welche noch während der Amtszeit von Präsident Obama veröffentlicht worden waren:

In den USA erzeugte Energie während des Jahres 2017: fossile Treibstoffe 77,4%, Kernkraft 9,5%, Wasserkraft 2,9%, Erneuerbare 8,6%, andere 1,5%. Energieerzeugung im Jahre 2050 in den USA: fossile Treibstoffe 76,8%, Kernkraft 6,1%, Wasserkraft 2,9%, Erneuerbare 13,6%, andere 0%. Dies beweist nicht eine hypothetische Welle von Erneuerbaren, sondern es beweist, dass die Wirklichkeit von Erneuerbaren ein Tröpfeln ist.

Kohleenergie wird verdrängt, weil Erdgas und Solarenergie billiger sind

Netter Versuch, stimmt aber nicht. Das ist vollkommen unhaltbar. Im Jahre 2015, dem letzten Jahr, für das die EIA zertifizierte Daten veröffentlicht hatte, lagen die mittleren Kosten von Kohle bei 2,22 Dollar pro Millionen BTU*, während die mittleren Kosten für Erdgas bei 3,23 Dollar pro Millionen BTU lagen. Erdgas ist so billig wie seit langer Zeit nicht mehr, und das wird auch so bleiben, aber auf einem wirklich freien Markt kann Erdgas nicht mit Kohle konkurrieren. Was ist mit Wind und Solar? Ohne die unverhältnismäßig großzügigen Steuernachlässe und öffentlich-rechtlichen Anreize für diese Art der Erzeugung, wären diese nicht einmal ansatzweise im Gespräch. Die Realität ist, dass Erdgas die Kohle aus den folgenden drei Gründen verdrängt:

1. Die während der Obama-Ära von der EPA übernommenen Standards der Luftgüte sind so stringent, dass sie jedermann davon abhalten würden, Holz in einem Kamin zu verbrennen, einen Gartengrill zu betreiben oder ein Lagerfeuer zu entzünden – wenn man diese Standards dem Normalbürger überstülpen würde. Die EPA weiß um die Unpopularität, derartige Standards durchzusetzen, so dass sie nicht in Kraft sind – noch nicht.

2. Die EPA verkündete während der Obama-Ära neue Vorschriften, welchen zufolge ältere, weniger effiziente Kohlekraftwerke mit so viel Kontroll-Ausrüstung ausgestattet werden sollen, dass es ökonomisch sinnvoller ist, diese Einrichtungen stillzulegen, als sie mit neuen Technologien auszustatten, die geringfügig effizienter, aber drastisch teurer sind.

3. Umwelt-NGOs wie der Sierra Club und der National Resources Defense Council haben das Genehmigungs-System sehr effektiv gespielt, reichten sie doch tausende öffentlicher Kommentare und Anfragen im Rahmen des Informationsfreiheit-Gesetzes [Freedom of Information Act] ein, welche laut Gesetz vom Gesetzgeber beantwortet werden müssen. Der schiere Umfang dieser Kommentare und Anfragen verzögerte (im besten Falle) Projekte oder brachte diese zu Fall (was viel öfter der Fall war) – Projekte, die zur Installation neuer, moderner, effizienterer und saubererer Kohlekraftwerke geführt hätte, welche die älteren Werke ersetzt hätte in einem gesunden, uneingeschränkten freien Markt.

[*BTU = British Thermal Unit (englisch)Britische Wärmeeinheit ( = 1.055,06 J)]

Das Kentucky Coal Mining Museum wird mit Solarenergie betrieben. Wie macht sich das als Beleg für das Konzept?

Diese Behauptung wäre tatsächlich bedeutend, wenn sie denn stimmen würde. Aber traurigerweise ist das nicht der Fall. Rechnen wir mal etwas nach:

Das Kentucky Coal Mining Museum sagt, dass es 20 Solarpaneele installiert hätte. Unter idealen Bedingungen liefert ein Paneel etwa 345 Watt. Also: 20 X 345 = 6900 Watt Erzeugungskapazität.

Den EIA-Daten zufolge benötigt ein durchschnittlicher Haushalt in Kentucky etwa 42.000 BTUs pro 0,1 m² Wohnfläche. Ich kann mir vorstellen, dass der Energieverbrauch eines Museums größer ist, aber nehmen wir mal diese Zahl als Eckpunkt. Zieht man Google Earth als eine Quelle heran, ist das Museum in Kentucky ein dreistöckiges Gebäude mit einer Nutzfläche auf allen drei Etagen von 2070 Quadratmetern.

Falls wir diese 42.000 BTUs pro 0,09 m² als Eckpunkt nehmen und auf eine Fläche von 2070 Quadratmetern übertragen, kommen wir zu einem Gesamt-Energiebedarf von etwa 1 Million BTUs pro Jahr, was sich auf 34.000 Watt Energie pro Stunde für das Museum herunterrechnet.

Mit einer Erzeugungskapazität von 6900 Watt und einem mittleren Bedarf von 34.000 Watt wird die Flotte der Solarpaneele auf dem Dach des Museums in Kentuky niemals mehr als 20% des Energiebedarfs des Museums decken können.

Berücksichtigt man jetzt noch den Umstand, dass Solarpaneele nachts gar keinen und bei starker Bewölkung kaum Strom erzeugen – und starke Bewölkung herrscht in Kentucky im Mittel etwa ein halbes Jahr – wird die Flotte der Solarpaneele des Museums wahrscheinlich weniger als 10% der Energie erzeugen, welche das Museum in einem gegebenen Jahr tatsächlich verbraucht. Die inhärente Ineffizienz von Solarenergie ist mit Sicherheit der Grund, warum sich das Museum auf anonyme Spender stützt, welche für die Solarpaneele zahlen, anstatt die ökonomisch unsinnige Entscheidung zu treffen, selbst für die Paneele aufzukommen.

Unter dem Strich: Entertainer wie Oliver haben sicher alle Freiheiten in einer freien Gesellschaft, alle Arten von Witzen zu machen. Wir sollten alle stolz sein auf eine Tradition, die sowohl ignorante als auch informierte Kreise im freien Markt der Gedanken zu Wort kommen lässt, aber wenn und falls wir wirklich eine intelligente Konversation unter Erwachsenen über bedeutende politische Themen wie Energie-Ressourcen pflegen wollen, müssen wir aufhören, so zu tun, als ob ein Komiker einen – im Sinne des Wortes – Experten ausmacht.

Einige Kritiker bringen uns zum Lachen. Einige bringen uns zum Nachdenken. Und einige wenige schaffen beides. Ich kann mir vorstellen, dass John Oliver die Hoffnung hegt, in die Ränge jener Kritiker aufzusteigen, die tatsächlich beides geschafft haben: Kommentatoren wie H.L. Mencken, Dorothy Parker, William F. Buckley und seit Neuestem Mark Steyn.

Olivers gedankenlose, schrille und vulgäre Ausbrüche über den Energiesektor in Amerika heute zeigen, dass er kein Interesse an Fakten oder Konsequenzen hat, sondern dass es ihm ausschließlich um Quoten und Lacher geht. Während ich ihn um beides Letztere nicht beneide, hoffe ich, dass Amerika intelligent genug ist zu erkennen, dass Komiker wie Oliver nicht als Respektspersonen hinsichtlich Ersterem durchgehen können.

[Originally Published at Breitbart]

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/real-energy-expert-destroys-john-olivers-ignorant-profanity-laced-rant-about-coal

Übersetzt von Chris Frey EIKE




10.000 km Radeln für die Klimamission

Damit es Hand und Fuß bekommt, wird man dann auch von der UN zum Klimabotschafter ernannt und so für den unerbittlichen Klimakampf geadelt. Mit dem Titel und dem nötigen Wissen versehen, darf man dann die Welt im „Klimakampf“ zum Beispiel „beradeln“ und Vorträge an Schulen und Universitäten halten.

Klimabotschafter zu sein ist ein Ehrenamt aus Überzeugung …

UNRIC: Welttour mit dem Fahrrad: [2] Junge UN Klima-Botschafter machen am 13. Juli Halt in Bonn
… Zwei junge Neuseeländer aus Wellington fahren 10.000 Kilometer mit dem Rad durch Europa und machen auf klimarelevante Themen in ihrer Rolle als UN Klima-Botschafter aufmerksam. Dabei machen sie am 13. Juli auch Halt in Bonn, wo sie interviewt werden können.
Während ihrer Reise besuchen die beiden Radfahrer Projekte, die mit den UN in Sachen Klimawandel eng zusammen arbeiten und bloggen über die Projekte verschiedener Städte und Nichtregierungsorganisationen, die den Klimawandel bekämpfen. Außerdem halten sie Vorträge an Schulen und Universitäten.
In Bonn besuchen sie das Sekretariat des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) und werden sich einen Eindruck verschaffen, was die Stadt und weitere relevante Institutionen, wie die Internationale Organisation für erneuerbare Energien, die ein Büro in Bonn hat, im Kampf gegen den Klimawandel unternehmen.
Die zwei Herangewachsenen (beide 18 Jahre alt) welche so viel für das Klima tun, wurden von der UN dazu drei Tage geschult, bezahlen müssen sie ihre gesamte Aktion jedoch selbst. Sogar um die für Klimabotschafter ganz wichtige CO2-Neutralität einzuhalten, müssen sie selbst löhnen. Nicht Jeder hat eben das Glück wie Al Gore und wird durch seinen Klimakampf steinreich.

General-Anzeiger, 14.07.2017: Klimaschützer auf dem Rad Neuseeländer machen auch in Bonn Halt
… „Wir können nicht alles reduzieren in unserem Leben, aber wir tun schon eine ganze Menge“, sagt Fabian Beveridge stellvertretend für seine Reisebegleiterin in einem einwandfreien Deutsch. Zuhause fuhr er viel Fahrrad, Inka Vogt weniger, gibt sie zu. Für ihre Tour im Auftrag der UN erhielten sie ein dreitägiges Vorbereitungstraining.
Nicht alles können sie mit dem Fahrrad zurücklegen. Von Neuseeland nach Portugal waren sie auf den Flieger angewiesen. „Sonst säßen wir heute immer noch auf dem Segelboot“, sagt Beveridge lachend. Weil Fliegen einen der größten Klimakiller darstellt, hat das Duo über die Initiative Cli-mate Neutral Now eine Abgabe geleistet. Mit dem Geld werden nachhaltige Entwicklungsprojekte finanziert. Allein ihr Flug von Neuseeland nach Porto hat eine Produktion von etwa sechs Tonnen CO2 bedeutet.
… Ihre Tour finanzieren die beiden Neuseeländer übrigens selbst. Dafür haben sie nach der Schule eifrig gejobbt. Klimabotschafter zu sein ist nämlich ein Ehrenamt aus Überzeugung.

… wohl weniger aufgrund von Wissen

Jeder darf Radeln so viel er will und dabei die Welt beglücken. In diesem Fall handelt es sich jedoch um eine „begründete“ und von der UN unterstützte Mission. Da darf man etwas Anspruch anlegen, und dieser soll kurz gesichtet werden.

Die Nordbayerischen Nachrichten als ideologischer, nordbayerischer Ableger der grünen „Parteizeitung“ SZ brachten zu dieser Klimaradelaktion einen fast halbseitigen Artikel [1], in dem sich zusätzliche Information findet.
Geschrieben hat ihn ein Herr Joachim Heinz (kna), lt. google Redakteur bei der „Katholische Nachrichten-Agentur GmbH“. Scheinbar lassen die NN nun ihre Artikel von der Kirche (vor)schreiben um den Anforderungen einer Pastorentochter im höchsten Amt sowie ihr Theologiestudium abgebrochenen Parteigröß*innen als Vermittlungsorgan zu den Untertanen zu genügen.
Jedenfalls hat dieser J. Heinz die zwei Klimaradelbotschafter*innen interviewt und dabei auch deren Hintergrundwissen erfahren:
[1] … Einigen Ländern steht das Wasser bis zum Hals, das wissen auch Inka und Fabian. In ihrer Heimat Neuseeland, erzählt Inka, hätten Stürme und Überschwemmungen massiv zugenommen

… denn die Daten sagen das Gegenteil

Einigen Ländern steht das Wasser bis zum Hals

Zu den Ländern, welchen „das Wasser bis zum Hals steht“ wurde inzwischen ausreichend viel geschrieben. Es gibt weltweit keines, bei dem dies aufgrund eines AGW-Klimawandels der Fall wäre:
EIKE 24.06.2017: Wieder versinken ganze Küstenstreifen in den Klimafluten – diesmal in Ghana
EIKE 08.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 2: Zusatzinformationen
EIKE 06.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil 1: Pegelinformationen

In ihrer Heimat Neuseeland … haben Stürme und Überschwemmungen zugenommen

Vorab: Der IPCC musste im letzten Sachstandsbericht zugeben, dass die in seinen früheren Berichten bisher dem Klimawandel zugeschriebenen Extrem-Klimaereignisse nicht durch einen Klimawandel als Ursache begründet werden können
EIKE 25.11.2016: [3] Das heißeste Jahr, aber die niedrigste Tornadorate – obwohl nach der Theorie beides gleichzeitig höher werden muss.
Es wäre deshalb schon etwas verwunderlich, wenn es ausgerechnet um und auf Neuseeland anders wäre.

Überschwemmungen werden weniger

Auf der Homepage der neuseeländischen Regierung gibt es natürlich auch eine Abteilung zum Klima(wandel). Darin findet sich eine Studie der Universität Christchurch über Flutereignishäufigkeiten auf Neuseeland. Und darin steht:
[4] Insurance claim statistics suggest that the frequency of floods is increasing. Such statistics are a concern for local government authorities, insurance companies and populations in low-lying areas. Some underlying physical and hydrologic causes of the flod disasters are investigated. It is found
that the present numbers of rare rainfall events are not unexpected and there does not appear to be any signifiant trend evident in the occurrence of river flods.
… The general increase in population has also seen more houses built in locations prone to floding. Thus the increase in flod-related insurance claims is attributed to more flods in populated areas and to more people getting in the way of flods, rather than to any increase in the number of flods that have occurred. Wise regulation of future infrastructure development will be required to prevent more flod disasters in the years to come.
… There is no apparent increase in flod size or frequency at the sites studied.

Ganz grob von google übersetzt:
Versicherungsnachweisstatistiken deuten darauf hin, dass die Häufigkeit der Überschwemmungen zunimmt. Solche Statistiken sind ein Anliegen für Kommunalbehörden, Versicherungsgesellschaften und Bevölkerungsgruppen in tief liegenden Gebieten. Einige zugrunde liegende physikalische und hydrologische Ursachen der Flutkatastrophen werden untersucht.
Es wurde gefunden, dass die gegenwärtigen Zahlen von seltenen Niederschlagsereignissen nicht unerwartet sind und es
keinerlei signifikanten Trend beim Auftreten von Fluss-Flutereignissen gibt.
Die allgemeine Zunahme der Bevölkerung hat auch mehr Häuser gebaut an Standorten welche für Flutereignisse anfällig sind. So wird die Zunahme der flutbezogenen Versicherungsansprüche auf mehr Flutereignisse in den besiedelten Gebieten zurückgeführt. Und
auf mehr Siedler in flutgefährdeten Zonen, nicht aufgrund von mehr Flutereignissen.
Sinnvolle Regulierung der künftigen Infrastrukturentwicklung wird erforderlich sein, um in den kommenden Jahren mehr Flutkatastrophen zu verhindern.
Es gibt kein Ansteigen von Flutgrößen oder -Ereignisfrequenzen in den untersuchten Gegenden.

Bild 1 [4] Anzahl Flutereignisse Neuseeland

Erklärung zu Bild 4: [4] For this period, there is no evidence that more frequent ‘hundred year’ floods are occurring than could be expected, and there does not appear to be any signifiant trend evident in this figure.

Das folgende Bild aus der Studie zeigt nochmals, dass zwischen der (geringfügig) angestiegenen Temperatur und dem Auftreten von Flutereignissen kein positiver Zusammenhang besteht. Der besteht allerdings mit einer bekannten Ozeanzyklik:
[4] there is a close correspondence between years with many El Niño events and years with high rainfall events.

Bild 2 [4] Vergleich Temperatur und Anzahl Flutereignisse

Stürme werden weniger

Wie zu den Überschwemmungen ist das Ergebnis auch zu den Sturmereignissen. Sie nehmen ab und wenn sie erscheinen, ist es nicht der Klimawandel, sondern die Ozeanzyklik. Ein Portal hat Studien dazu schon gesichtet und darüber berichtet mit dem Ergebnis: Die Stürme nehmen (auch) in dieser Gegend der Erde ab und nicht zu:
Storms (Australia/New Zealand) — Summary
Additional evidence in support of the above conclusion is provided by Alexander et al. (2011), who introduced their study by stating that „understanding the long-term variability of storm activity would give a much better perspective on how unusual recent climate variations have been,“ and they note in this regard that „for southeast and eastern Australia some studies have been able to assess measures of storm activity over longer periods back to the 19th century (e.g., Alexander and Power, 2009; Rakich et al., 2008), finding either a decline in the number of storms or reduction in the strength of zonal geostrophic wind flow,“ although noting that these studies „were limited to the analysis of only one or two locations.“ Therefore, in an effort designed to significantly expand the database employed in their newest study of the subject, Alexander et al. analyzed storminess across the whole of southeast (SE) Australia using extreme (standardized seasonal 95th and 99th percentiles) geostrophic winds deduced from eight widespread stations possessing sub-daily atmospheric pressure observations dating back to the late 19th century.

… The four researchers report that their results „show strong evidence for a significant reduction in intense wind events across SE Australia over the past century.“ More specifically, they say that „in nearly all regions and seasons, linear trends estimated for both storm indices over the period analyzed show a decrease,“ while „in terms of the regional average series,“ they say that „all seasons show statistically significant declines in both storm indices, with the largest reductions in storminess in autumn and winter.“ Thus, yet another paper illustrates that as the Earth warmed over the last century or more, the alarmist prediction of increased storminess is shown to be widely out of sync with reality.

Auch in einem Buch ist dies hinterlegt. Die Aktivität wird vom El Nino bestimmt und die letzten wirklich großen Zyklone waren 1918 und 1936, weitere große Sturmereignisse waren 1968 und 1988:
David Longshore, New Edition 2008: Encyclopedia of Hurricanes, Typhoons, and Cyclones

Nun endet dieses Buch 2008. Doch auch die aktuellen Simulationsprojektionen des zuständigen Ministeriums von NZ zeigen, dass diese Inseln in einer Zone liegen, in welcher die Stürme abnehmen.

Bild [4] Sturmbahnen um die Antarktis. Blue shading indicates a decrease, and yellow-orange shading an increase in the number of storm centres.

Auch das Portal, welches sich die Mühe macht, für Klimainteressierte wichtige und aktuelle Informationen zu listen, hat es so gefunden:
kaltesonne, 3. April 2014: Neue Arbeit in Nature: Noch nie waren die australischen Wirbelstürme in den letzten 1500 Jahren schwächer als heute

Die Temperatur hat sich seit 1910 nicht verändert

Bild 4 Langfrist-Temperaturverlauf von Neuseeland. Quelle NASA

Bild 5 Langfrist-Temperaturverlauf von Neuseeland

Fazit:

Die von den zwei Klimabotschafter*innen berichteten Klimawandel-Gründe für ihre Radtour lassen sich in wissenschaftlichen Publizierungen nicht nur nicht finden, sondern dort wird genau das Gegenteil berichtet. Die dreitägige Schulung durch die UN kann demnach nicht neutral und auch nicht wissenschaftlich fundiert gewesen sein. Es scheint auch an der auch immer möglichen, eigenen Informationsfähigkeit zu mangeln, vielleicht, weil man gar nichts Gegenteiliges wissen wollte.
Es zeigt leider auch hier wieder, wie leicht und kritiklos geglaubt wird, dass drei Buchstaben (CO2) die Erde unbewohnbar machen würden und alleine eine CO2 Verhinderung – und damit Abtöten aller Grünpflanzen dieser Welt – alle Probleme lösen würde.
EIKE, 22.03.2017: Klimamönche*, alternativ: die Klimaelite unserer Behörden
Damit muss man leider feststellen, dass diese zwei Herangewachsenen sich eher für eine „Message“, als für etwas wirklich Sinnvolles abstrampeln. Welchen (wissenschaftlichen) Wert deren Vorträge – die teils auch an Unis stattfinden – haben, entzieht sich der Kenntnis des Autors. Vielleicht kann ein Blogleser darüber berichten.

Was würde wirklich helfen

In einer der Studien aus Neuseeland steht (wieder) deutlich, was gegen Wetterunbilden wirklich schützt. Nicht das Verhindern von CO2, sondern zum Beispiel eine weise Siedlungspolitik, damit die Kommunen nicht historisch bekannt gefährdete Gebiete als Bauland ausweisen (erinnert stark auch an Deutschland):
[4] Wise regulation of future infrastructure development will be required to prevent more flod disasters in the years to come

Das erfordert jedoch Wissen, Zeit und ein anderes Engagement. Es ist natürlich bei Weitem auch nicht so plakativ und so viele berühmte Personen trifft man dabei auch nicht.

Manche meinen, von solchen „wichtigen Personen der Geschichte“ könnte man wirklich „Sinnhaftiges“ erfahren:
Klimasekretariats-Sprecher Nick Nuttall: [1] „Wenn von umweltfreundlicher Verkehrspolitik die Rede ist, denken viele an E-Autos – dabei ist Fahrradfahren noch besser und hält gesund“.

Man sollte solchen Personen nur für ein Jahr das Auto wegnehmen und das Fliegen natürlich auch verbieten. Al Gore zeigt aber, dass Weisheiten von Weisen immer nur für die anderen gelten. Schließlich wird es bei vielen Völkern auch so gehalten: Wenn das Volk nichts zu Essen hat, muss wenigstens der König richtig dick sein, um zu zeigen, dass man sich das (noch) leisten kann.

Quellen

[1] Lokalausgabe der Nordbayerischen Nachrichten vom 19. Juli 2017: Mit dem Rad quer durch Europa

[2] UNRIC: Welttour mit dem Fahrrad: Junge UN Klima-Botschafter machen am 13. Juli Halt in Bonn

[3] EIKE 25.11.2016: Das heißeste Jahr, aber die niedrigste Tornadorate – obwohl nach der Theorie beides gleichzeitig höher werden muss

[4] National Institute of Water & Atmospheric Research (NIWA), Box 8602, Christchurch, Graeme M. Smart and Alistair I. McKerchar: More flod disasters in New Zealand

[4] Ministry for the Environment 2016. Climate Change Projections for New Zealand: Atmosphere Projections Based on Simulations from the IPCC Fifth Assessment