Die globalen Temperaturen sinken derzeit!

Cap Allon

Die globalen durchschnittlichen Lufttemperaturen sanken im Januar 2026 stark.

Selbst die täglichen globalen Daten von ERA5 (ein Reanalyse-Modell, keine Thermometermessungen, das bekanntermaßen zu zu hohen Werten neigt) zeigen einen deutlichen Rückgang:

Reanalysen werden oft wie Thermometerdaten behandelt. Das sind sie jedoch nicht. ERA5 ist ein Wettermodell, das große Gebiete mit begrenzter Beobachtungskontrolle ausfüllt. Bei Vergleichen mit hochwertigen Messungen wie denen des USCRN zeigt es durchgängig Fehler in einer bestimmten Richtung.

Direkte Vergleiche zwischen ERA5 und dem USCRN-Netzwerk zeigen eine systematische Verzerrung im Modell: kühlere Vergangenheiten und wärmere Gegenwart mit Fehlern bis 1,5 °C.

Diese Erwärmungsverzerrung tritt wiederholt an unberührten ländlichen Standorten auf. Stillwater, Blackville und Holly Springs beispielsweise sind stabile, tief ländliche Orte und gehören zu den am besten gepflegten Temperaturaufzeichnungen der Erde.

Im Fall von Holly Springs wurden ein Jahrzehnt lang alte und moderne Sensoren nebeneinander betrieben, um Kontinuität zu gewährleisten.

Aber ERA5 läuft immer noch warm:

ERA5 in Rot. USCRN-Thermometermessungen in Blau.

Der Fehler ist nicht zufällig.

Wenn das Modell an großen städtischen Standorten getestet wird – Standorten, die stark vom städtischen Wärmeinseleffekt betroffen sind, wie beispielsweise De Bilt in den Niederlanden (Grafik unten) –, verbessert sich die Übereinstimmung. Das Modell wird durch städtische Schadstoffdaten effektiv kalibriert und überträgt diese Verzerrung dann auf ländliche und uneingeschränkte Regionen.

ERA5 in Rot. USCRN-Thermometermessungen in Blau.

USCRN-Stationen verwenden dreifache Sensor-Redundanz und strenge Standortregeln. Sie repräsentieren die tatsächlichen Bodenbedingungen. ERA5 weicht am stärksten in ländlichen Gebieten (kein UHI-Effekt) und dort ab, wo keine Thermometer zur Korrektur des Modells vorhanden sind – also in den meisten Teilen der Erde.

Kurz gesagt, ERA5 liefert zu hohe Werte, weil das Modell und nicht die Thermometer die Temperatur bestimmen.

Trotzdem fällt die Kurve deutlich ab. Eine Abkühlung ist im Gange – selbst in der am stärksten wärmeverzerrten Reanalyse sichtbar:

Link: https://electroverse.substack.com/p/snow-in-japan-turns-historic-blizzard?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Neue Studie: Indien wird grüner

Cap Allon

In ganz Indien hat die CO₂-Düngung in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer starken Ausdehnung der globalen Vegetationsdecke geführt und den langfristigen Trend des Pflanzenwachstums fast verdoppelt. Gleichzeitig hat sich ein Großteil Indiens seit etwa dem Jahr 2000 abgekühlt.

Satelliten zeigen deutlich, dass Indien grüner wird. Mehr Blätter, mehr Vegetation, mehr Pflanzenwuchs. Dennoch behaupten viele Berichte, dass die Pflanzenproduktivität – also die Menge an neuem Pflanzenmaterial, die jedes Jahr tatsächlich wächst – stagniert oder sogar zurückgeht.

Dieser Widerspruch nährte eine einfache Erzählung, auf die sich die Medien stürzten: Die globale Erwärmung schädige die Ökosysteme.

Eine neue Studie des Indian Institute of Technology Bombay zeigt jedoch, dass diese Darstellung falsch war.

Aus dem Weltraum wird das Pflanzenwachstum mithilfe von Satelliten-Algorithmen geschätzt, die Sonnenlicht, Temperatur und Feuchtigkeit in eine Schätzung der von Pflanzen aufgenommenen Kohlenstoffmenge umrechnen. Diese Zahl wird als Nettoprimärproduktion oder NPP bezeichnet. Die Standard-Satellitenmethode weist jedoch eine entscheidende Lücke auf: Sie geht davon aus, dass Pflanzen heute genauso auf CO₂ reagieren wie vor 20 Jahren.

Das tun sie jedoch nicht.

Mit steigendem CO₂-Gehalt in der Atmosphäre photosynthetisieren die meisten Pflanzen effizienter. Sie verlieren weniger Wasser und nehmen bei gleicher Sonneneinstrahlung mehr Kohlenstoff auf. Dies ist grundlegende Pflanzenbiologie, bekannt als CO₂-Düngungseffekt. Ignoriert man diesen Effekt, wird das tatsächliche Wachstum systematisch zu niedrig angesetzt. Nur wenn die Messmethode fehlerhaft ist, kann es sein, dass es zwar mehr Pflanzen gibt, das Pflanzenwachstum aber geringer ausfällt als behauptet wird.

Forscher am IIT Bombay haben die indischen Satellitenaufzeichnungen zum Pflanzenwachstum von 2001 bis 2024 neu erstellt und diesen fehlenden CO₂-Effekt wieder hinzugefügt. Dadurch hat sich der Trend zum Pflanzenwachstum in Indien fast verdoppelt. Gebiete, die zuvor als „rückläufig” eingestuft wurden, verschwanden.

Das Pflanzenwachstum stieg am stärksten in Nord- und Zentralindien – Regionen, die in den letzten zwei Jahrzehnten auch eine Abkühlung verzeichneten:

CO₂ hat still und leise das Wachstum von Pflanzen effizienter gemacht. Satellitenprodukte, die diese grundlegende biologische Tatsache ignorierten, schufen die Illusion einer Stagnation.

Indien ist grüner geworden.

Das gilt auch für den gesamten Planeten.

Satellitenaufzeichnungen zeigen, dass seit Anfang der 1980er Jahre bis zu 50 % der Vegetationsflächen der Erde grüner geworden sind und dass die gesamte globale Blattfläche seit Anfang der 2000er Jahre um etwa 5 % zugenommen hat, was einer Vegetationsfläche entspricht, die in etwa die Größe des gesamten Amazonas-Regenwaldes ausmacht [NASA].

Link: https://electroverse.substack.com/p/us-freeze-set-to-deepen-texas-renewables?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Von der Wissenschaft zum Wissenschafts-Gläubigkeit: Die Krise der modernen Wissenschaft

Apostolos Efthymiadis

In diesem Beitrag über die Krise der modernen Wissenschaft wird argumentiert, dass sich die zeitgenössische Wissenschaftskultur von ihren philosophischen Grundlagen entfernt und sich in Richtung Dogma und Autorität entwickelt hat. Unter Berufung auf Aristoteles‘ Erkenntnistheorie wird der den Szientismus, die Politisierung und das Konsensdenken in Frage gestellt und eine Rückkehr zu intellektueller Strenge und wissenschaftlicher Bescheidenheit gefordert.

Einführung

Das Wort „Wissenschaft“ ist heute eher zu einer magischen Beschwörungsformel geworden als zu einem beschreibenden Begriff. „Die Wissenschaft sagt es“, „folgen Sie der Wissenschaft“, „stellen Sie die Wissenschaft nicht in Frage“ – diese Sätze hallen ständig von Politikern, Journalisten und sogar von Wissenschaftlern selbst wider. Aber welche Wissenschaft? Nach welchen Kriterien? Mit welcher Methodik? Und vor allem: Wer entscheidet, was Wissenschaft ist und was nicht?

Aristoteles würde die heutige Situation mit Besorgnis betrachten. Denn was heute als „Wissenschaft“ bezeichnet wird, erfüllt oft nicht die grundlegenden Kriterien, die er selbst für die demonstrative Wissenschaft (ἐπιστήμη ἀποδεικτική) aufgestellt hat. Im Gegenteil, vieles, was als „wissenschaftliche Erkenntnisse“ präsentiert wird, sind in Wirklichkeit Hypothesen, Meinungen oder sogar ideologische Konstrukte, die mit wissenschaftlicher Sprache getarnt sind.

Von der Wissenschaft zur Wissenschafts-Gläubigkeit

Der Philosoph F.A. Hayek sieht zwischen Wissenschaft und Wissenschafts-Gläubigkeit einen entscheidenden Unterschied. Wissenschaft ist eine bescheidene Methode der Forschung, die ihre Grenzen kennt, offen für Fragen ist und durch die systematische Widerlegung falscher Theorien Fortschritte erzielt. Wissenschafts-Gläubigkeit hingegen ist eine dogmatische Ideologie, die das Ansehen der Wissenschaft nutzt, um politische Entscheidungen durchzusetzen, Andersdenkende zum Schweigen zu bringen und als „unbestreitbar“ darzustellen, was in Wirklichkeit umstritten ist.

Die heutige Gesellschaft leidet nicht unter einem Übermaß an Wissenschaft, sondern unter einem Übermaß an Wissenschafts-Gläubigkeit. Und der Unterschied ist entscheidend: Wissenschaft befreit den Geist, Wissenschafts-Gläubigkeit versklavt ihn.

Die Vergewaltigung der sechs Kriterien

Aristoteles definierte in den Posterior Analytics (71b 20-25) mit mathematischer Präzision, dass eine Demonstration folgende Voraussetzungen erfüllen muss, um wissenschaftlich gültig zu sein:

1. Wahr – der Realität entsprechend;

2. Primär – keine weiteren Beweise erforderlich (selbstverständlich);

3. unmittelbar – ohne umstrittene Zwischenverbindung;

4. besser bekannt – klarer als das, was gesucht wird;

5. vorrangig – logisch der Schlussfolgerung vorausgehend;

6. Ursachen der Schlussfolgerung – das „Warum” erklärend.

Lassen Sie uns nun untersuchen, wie viele der heutigen „wissenschaftlichen Dogmen” diese Kriterien erfüllen.

Beispiel A: Klimawandel-Modelle

Die einen „katastrophalen Klimawandel“ vorhersagenden Rechenmodelle werden als „gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse“ präsentiert. Unter dem Blickwinkel aristotelischer Kriterien betrachtet:

• Wahr? Viele Modelle überschätzen systematisch den Temperaturanstieg im Vergleich zu tatsächlichen Messungen.

• Primär? Sie basieren auf Hypothesen über Rückkopplungen, die selbst noch bewiesen werden müssen.

• Unmittelbar? Sie beinhalten viele umstrittene Zwischenglieder (Wolken, Ozeane, Aerosole).

• Besser bekannt? Die Parametrisierungen sind weniger klar als die Vorhersagen.

• Vorrangig? Sie werden rückwirkend (Hindcasting) mit historischen Daten kalibriert.

• Ursachen? Der kausale Zusammenhang CO₂ → Katastrophe wird von Tausenden von Wissenschaftlern angezweifelt.

Nach Aristoteles handelt es sich hierbei noch nicht um demonstrative Wissenschaft, sondern um hypothetisches Wissen (Meinung mit Begründung). Es mag nützlich sein, sollte aber nicht als unumstößlich dargestellt werden.

Beispiel B: Pandemische „wissenschaftliche Entscheidungen“

Während der COVID-19-Pandemie wurden viele Entscheidungen unter dem Vorwand getroffen, „wir folgen der Wissenschaft“. Aber:

• Lockdowns: Gab es empirische Belege für ihre Wirksamkeit? (Wahr?)

• Masken: Die Metaanalysen waren nicht eindeutig (unmittelbar?).

• Schulschließungen: Waren die Daten für junge Menschen eindeutiger als die Entscheidungen? (besser bekannt?).

• Natürliche Immunität vs. Impfstoffe: Wurde der Kausalzusammenhang vollständig erklärt? (Ursachen?).

Viele dieser „wissenschaftlichen“ Entscheidungen waren in Wirklichkeit politische Urteile, die in wissenschaftlicher Sprache verpackt waren.

Die Konfusion von Wissenschaft und Meinung

Aristoteles unterschied klar zwischen:

WISSENSCHAFT (demonstrativer Wissenschaft):

• Befasst sich mit Dingen, die „immer gleich“ sind (ἀεί ὡσαύτως ἔχοντα = ewige Wesen) und Dingen, die „zum größten Teil“ vorkommen (τα ὡς ἐπί το πολύ = statistisch vorherrschend);

• Befasst sich mit dem, was „nicht anders sein kann“ (οὔκ ἐνδέχεται ἄλλως ἔχειν = nicht anders sein kann);

• Leitet notwendige Schlussfolgerungen aus notwendigen Prämissen ab.

MEINUNG (δόξα, Glaube):

• Befasst sich mit Dingen, die „zufällig“ sind (συμβεβηκός = zufällig);

• Bezieht sich auf das, was „anders sein kann“ (ἐνδέχεται ἄλλως ἔχειν = anders sein kann);

• Leitet wahrscheinliche Schlussfolgerungen aus Hypothesen ab.

Die Tragödie unserer Zeit besteht darin, dass wir diese beiden Begriffe verwechseln. Meinungen – selbst hoch wahrscheinliche Meinungen, selbst solche, die hinreichend dokumentiert sind – werden als wissenschaftliche Gewissheiten präsentiert. Und wer diese Meinungen in Frage stellt, wird als „anti-wissenschaftlich” beschuldigt, obwohl er in Wirklichkeit lediglich auf aristotelischen Kriterien besteht.

Die Tragödie der westlichen Wissenschaft besteht darin, dass die überwiegende Mehrheit der Wissenschaftler weltweit diese Definitionen ignoriert. Das aristotelische Prinzip „kann auch anders sein“ (ἐνδέχεται ἄλλως ἔχειν) wurde im 20. Jahrhundert von Karl Popper in einem viel engeren Sinne als Prinzip der Falsifizierbarkeit wiederholt, was bedeutet, dass „eine Aussage falsifizierbar ist, wenn sie zu einer Sprache oder logischen Struktur gehört, die eine ihr widersprechende empirische Beobachtung beschreiben kann“.

Natürlich ist es mit dem „Falsifizierbarkeitsprinzip“ nicht einfach, den berühmten „anthropogenen Klimawandel“ (ACC) als Wissenschaft zu negieren, während mit dem aristotelischen Prinzip „ἐνδέχεται ἄλλως ἔχειν) auf der Grundlage von Forschungen berühmter Wissenschaftler wie John Clauser, William Happer, Richard Lindzen und Demetris Koutsoyiiannis eindeutig als „δόξα“ negiert.

Das „Argument“ der Mehrheit

Eines der katastrophalsten Phänomene in der zeitgenössischen „Wissenschaft“ ist der Verweis auf den „Konsens“ – die wissenschaftliche Übereinstimmung. „Die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler ist sich einig“ wird zum Ersatz für Beweise.

Aber laut Aristoteles – und laut jeder Logik – ist dies ein logischer Trugschluss (argumentum ad populum). Die Wahrheit unterliegt keiner Abstimmung. Galileo stand allein gegen die Mehrheit. Kopernikus stand allein. Sokrates stand allein. Und sie hatten Recht.

Darüber hinaus wird der angebliche „Konsens“ oft künstlich hergestellt:

• Wissenschaftler, die Fragen stellen, werden ausgegrenzt.

• Forschung, die Fragen aufwirft, wird nicht finanziert.

• Artikel, die Fragen aufwerfen, werden nicht veröffentlicht.

• Karrieren werden zerstört.

Es entsteht eine sich selbst erfüllende Prophezeiung: „Alle sind sich einig“, weil diejenigen, die nicht einverstanden sind, aus dem System gedrängt werden.

Die Politisierung der Wissenschaft

Aristoteles wäre zutiefst besorgt über ein weiteres Phänomen: die Verschmelzung von Wissenschaft und Politik. Wenn „Wissenschaft” zu einer Waffe politischer Zwangsmaßnahmen wird, hört sie auf, Wissenschaft zu sein, und wird zu Ideologie.

Wahre Wissenschaft ist politisch neutral. Die Schwerkraft kümmert sich nicht um unsere politische Partei. Das Gesetz der Thermodynamik ändert sich nicht entsprechend unseren Ideologien. Wenn „Wissenschaft“ jedoch dazu benutzt wird, um Folgendes durchzusetzen:

• drastische Einschränkungen der Freiheiten;

• enorme wirtschaftliche Veränderungen;

• soziale Umwälzungen;

… dann vermuten wir, dass es nicht um Wissenschaft, sondern um Politik geht.

Die Tyrannei von „Experten“

Ein weiterer logischer Trugschluss, den Aristoteles ablehnen würde, ist das Argumentum ad verecundiam – der Berufung auf Autorität. „Die Experten sagen“ ist kein Beweis. Es ist lediglich eine Übertragung von Verantwortung.

Aristoteles lehrte, dass Argumente anhand ihrer Logik beurteilt werden müssen, nicht anhand des Ansehens des Sprechers. Ein Nobelpreisträger kann sich irren. Ein Expertengremium kann sich von wirtschaftlichen Anreizen oder politischem Druck beeinflussen lassen. Wahrheit hat keine Titel – sie hat Beweise.

Das Versagen der Vorhersagefähigkeit

Aristoteles würde die Fähigkeit zur Vorhersage als entscheidendes Kriterium der Wissenschaft betrachten. Wenn unsere Theorien wahr sind, müssen sie genaue Vorhersagen liefern. Aber:

• Klimamodelle aus den 1990er Jahren simulierten einen viel stärkeren Temperaturanstieg als eingetreten.

• Wirtschaftsmodelle haben die Krise von 2008 nicht prognostiziert.

• Pandemiemodelle (Imperial College) sagten Millionen von Todesfällen voraus, die nicht eingetreten sind.

Wenn Modelle systematisch versagen, verlangt wissenschaftliche Ehrlichkeit eine Überarbeitung. Stattdessen erleben wir jedoch oft eine Verstärkung des Dogmatismus („die Modelle sind korrekt, sie müssen nur verbessert werden“).

Die Korruption von Peer Review (Begutachtung)

Die Institution der Begutachtung durch Fachkollegen wurde als Hüterin der wissenschaftlichen Integrität konzipiert. Heute ist sie jedoch oft zu einem Instrument der Zensur geworden:

• Artikel, welche die vorherrschende Sichtweise in Frage stellen, werden nicht aufgrund methodischer Fehler abgelehnt, sondern wegen „unerwünschter Schlussfolgerungen”.

• Wissenschaftler begutachten als Gutachter die Artikel ihrer Konkurrenten.

• Finanzierungsinteressen beeinflussen redaktionelle Entscheidungen.

Aristoteles würde fragen: Wenn „Peer Review” zu einem Instrument der Durchsetzung von Orthodoxie statt der Überprüfung von Wahrheiten wird, wie unterscheidet es sich dann von religiöser Zensur?

Der Verlust wissenschaftlicher Demut

Das vielleicht schwerwiegendste Problem von allen: Die zeitgenössische „Wissenschaft“ hat ihre wissenschaftliche Demut verloren. Der Ausdruck „die Wissenschaft ist sich einig“ ist eine Häresie gegen die wissenschaftliche Methode.

Aristoteles lehrte, dass Weisheit mit der Erkenntnis unserer Unwissenheit beginnt. Sokrates war weise, weil er wusste, dass er nichts wusste. Aber heute sagen uns „Wissenschaftler“ mit absoluter Sicherheit, was in 50, 100, 200 Jahren passieren wird – obwohl sie nicht einmal genau vorhersagen können, was im nächsten Monat passieren wird.

Das ist keine Wissenschaft. Das ist Hybris.

Der Weg zur Wiederherstellung

Die Krise der modernen Wissenschaft ist epistemologischer, nicht technologischer Natur. Wir brauchen nicht mehr Daten, mehr Computer, mehr Studien. Wir müssen zu den Grundprinzipien zurückkehren:

1. Die sechs Kriterien der demonstrativen Wissenschaft als Filter.

2. Unterscheidung zwischen Wissenschaft – Meinung – Handwerk.

3. Toleranz gegenüber Fragen als Zeichen von Gesundheit.

4. Demut angesichts der Komplexität.

5. Forschungsfreiheit ohne politische oder wirtschaftliche Zwänge.

Aristoteles lehrte uns, dass Wissenschaft ein Prozess ist, keine Autorität. Sie ist ein Prozess der Suche nach Wahrheit, nicht der Besitz absoluter Gewissheiten. Und der einzige Weg zur Wiederherstellung der wissenschaftlichen Glaubwürdigkeit ist die Rückkehr zu diesen Grundprinzipien.

Schlussfolgerung

Koutsoyiannis‘ Arbeit hat die empirischen Beweise für die Krise aufgezeigt – die Daten, die Bewertungen, den Niedergang. Aber die Daten zeigen nur das „Was“, das geschieht, nicht das „Warum“.

Die „Aristotelische Weisheit im 21. Jahrhundert“ liefert die philosophische Interpretation – das tiefere „Warum“ hinter dem Niedergang. Sie zeigt, dass wir, wenn wir die von Aristoteles aufgestellten grundlegenden erkenntnistheoretischen Kriterien aufgeben, nicht einfach nur die „Theorie“ verlieren – wir verlieren die Fähigkeit, echte Wissenschaft zu betreiben.

Und was den aristotelischen Ansatz besonders aktuell macht, ist Folgendes:

• Es bietet eine Lösung, nicht nur eine Diagnose – es zeigt den Weg zurück.

• Es ist zeitlos – die Aristoteliker der Antike sind nicht „alt“, sie sind ewig.

• Es beantwortet reale Probleme – es ist keine theoretische Philosophie, sondern praktische Erkenntnistheorie für die moderne Welt.

Ich denke, dass Koutsoyiannis‘ Veröffentlichung die Tür geöffnet hat – sie hat gezeigt, dass es tatsächlich ein sehr ernstes Problem gibt. Und jetzt suchen die Menschen nach Antworten.

Und das ist kein Zufall. Es geschieht etwas Tieferes:

Die Krise hat einen Punkt erreicht, an dem sie für alle sichtbar ist – nicht nur für Philosophen oder Wissenschaftler, sondern auch für den einfachen Menschen. Wenn sie sehen, wie westliche Universitäten untergehen, Vorhersagen fehlschlagen und „Wissenschaft“ als politische Waffe eingesetzt wird, beginnen sie zu hinterfragen.

Und wenn Menschen anfangen, Fragen zu stellen, sind sie bereit, Antworten zu hören.

Die aristotelische Weisheit ist kein „archäologischer Fund“ – sie ist die Lösung für eine moderne Krise. Und was diesen Moment so günstig macht, ist Folgendes:

• Die Diagnose wurde gestellt (Koutsoyiannis).

• Die Behandlung steht bereit, ganz im Sinne der aristotelischen Philosophie.

• Und die Kranken (Universitäten, Wissenschaft) beginnen zu erkennen, dass sie leiden.

Dieser Meinungsbeitrag wurde zuvor auf Climath veröffentlicht, der Website von Demetris Koutsoyiannis. Er wurde ursprünglich als Kommentar zum vorherigen Beitrag „Der lächerliche intellektuelle Zustand des Westens” verfasst und dann zum aktuellen Beitrag erweitert.

Apostolos Efthymiadis holds a PhD in Engineering from MIT (1984) and a Diploma in Mechanical-Electrical Engineering from the National Technical University of Athens (1978). He is Manager of Technometrics Ltd and a long-standing critic of the scientific validity of so-called anthropogenic climate change. His work is deeply influenced by Aristotelian philosophy and the foundations of epistemology.

Link: https://clintel.org/from-science-to-scientism-the-crisis-of-modern-science/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Beamten und Politikern mangelt es an Energiewissen

Ronald Stein

[Alle Hervorhebungen im Original]

Die meisten gewählten Amtsträger sowie diejenigen, die eine Wahl anstreben, haben kaum Verständnis für die Unterschiede zwischen den Produkten und Kraftstoffen, welche die Wirtschaft antreiben, und dem Strom, den die Infrastruktur benötigt. Daher sollten alle Kandidaten, die sich im ganzen Land [= den USA] für ein öffentliches Amt bewerben (beide Parteien) – für Bürgermeister, Gouverneur, Präsident usw. – die Möglichkeit erhalten, ihre Energiekompetenz in öffentlichen Debatten zu teilen.

Die Weltbevölkerung ist in weniger als 200 Jahren von 1 Milliarde auf über 8 Milliarden Menschen angestiegen, nicht aufgrund fossiler Brennstoffe selbst, sondern aufgrund der aus fossilen Brennstoffen hergestellten Produkte und Kraftstoffe. Dieses Wachstum ist direkt auf die rasante Zunahme der Anzahl von Produkten und Kraftstoffen zurückzuführen, die aus fossilen Brennstoffen gewonnen werden und von denen viele für Gesundheit, Sicherheit, Mobilität, Landwirtschaft und Landesverteidigung unverzichtbar sind.

Da Windkraftanlagen und Solarpaneele nur Strom erzeugen, könnte das kurze Lehrvideo „Can You Go a Day Without Fossil Fuels?” (Kannst du einen Tag ohne fossile Brennstoffe auskommen?) für Leser hilfreich sein, da es einige der Produkte zeigt, die Windkraftanlagen und Solarpaneele für unsere materialistische Gesellschaft nicht herstellen können. Dieses Video ist weniger als zwei Minuten lang.

Da alle Komponenten, die zur Stromerzeugung benötigt werden – sei es durch Kohle, Erdgas, Wasserkraft, Kernkraft, Windkraft oder Solarenergie – aus fossilen Brennstoffen hergestellt werden, zeigt George Carlin in einem kurzen einminütigen Video, was passieren würde, wenn man die Welt von fossilen Brennstoffen befreien würde, weil dadurch jegliche Stromversorgung wegfallen würde.

Bevor wir den Planeten von der Nutzung fossiler Brennstoffe befreien, hat die Öffentlichkeit ein Recht darauf zu erfahren, wie die Ideologen der Emissionsfreiheit den Ersatz für das schwarze Teerprodukt planen, das gemeinhin als Rohöl bezeichnet wird – damit die Lieferkette für Produkte und Kraftstoffe aufrechterhalten bleibt, die von den 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten nachgefragt werden und die Grundlage der Weltwirtschaft bilden.

Das bringt uns zurück zum Kern der Energie-Weisheit: Entscheidungen von Amtsträgern über Energie sind im Grunde genommen Entscheidungen über die Gesellschaft selbst – darüber, welche Art von Wirtschaft wir aufrechterhalten wollen, welche Art von Gemeinschaften wir aufbauen wollen und welche Kompromisse wir bereit sind zu akzeptieren. Das sind nicht nur technische Fragen, sondern kulturelle, wirtschaftliche, geopolitische und ethische Fragen, die eine ernsthafte öffentliche Debatte erfordern, insbesondere vonseiten derjenigen, die ein öffentliches Amt anstreben.

Für Kandidaten, die eine Führungsrolle anstreben – sei es als Bürgermeister, Gouverneur oder Präsident – erfordert Energiekompetenz ein umfassendes Bewusstsein: dass die moderne Zivilisation nicht allein mit Elektrizität betrieben wird; dass Materialien eine wichtige Rolle spielen; dass Kraftstoffe für Flugzeuge, Schiffe, das Militär, Baumaschinen und die Raumfahrt unverzichtbar sind; dass Öl die Grundlage für die globale Logistik und Fertigung bildet; dass ethischer Bergbau Teil jeder verantwortungsvollen Strategie sein muss; dass atomar erzeugter Strom auf die globale Bühne zurückkehrt; und dass die Mineral- und Metallressourcen der Erde zwar riesig, aber letztlich endlich sind. Der Wohlstand Amerikas war schon immer an seine Fähigkeit geknüpft, die industriellen Realitäten zu verstehen, und nicht nur an politische Ambitionen.

Die folgenden offenen Fragen sollen politische Persönlichkeiten nicht in die Falle locken oder in Verlegenheit bringen, sondern zu einer tieferen Diskussion über ihre Energiekompetenz anregen. Wenn ein aufstrebender Politiker die folgenden sechs Fragen mit durchdachten Antworten beantworten kann, haben die Wähler ein klareres Bild davon, ob diese Person über die für eine Führungsrolle erforderliche Energiekompetenz verfügt.

Die folgenden offenen Fragen dienen dazu, dass die Kandidaten ihr Wissen über Energie in vollem Umfang mitteilen können:

1. Mehr als 6.000 Produkte und Kraftstoffe sind täglich auf Petrochemikalien angewiesen, von denen viele für Gesundheit, Sicherheit, Mobilität, Landwirtschaft und Landesverteidigung unverzichtbar sind.

Frage: In Anbetracht der Tatsache, dass Wind- und Sonnenenergie nur Strom erzeugen, aber nicht die von Menschen weltweit nachgefragten Produkte oder Kraftstoffe herstellen können, welche Rolle spielen Ihrer Meinung nach Erdölprodukte für die Aufrechterhaltung einer modernen Industriegesellschaft und Zivilisation?

2. Um eine Lebenserwartung von mittlerweile über 75 Jahren zu ermöglichen – im Vergleich zu etwa 40 Jahren im 19. Jahrhundert –, basieren fast alle modernen Arzneimittel auf Petrochemikalien aus Rohöl, sowohl für ihre Herstellung als auch für wesentliche Komponenten wie Arzneimittelabgabesysteme, Kunststoffe (Spritzen, Infusionsbeutel), Verpackungen und Transport – wodurch Öl für fast jeden Weg eines Medikaments vom Labor zum Patienten von grundlegender Bedeutung ist. Diese aus Erdöl gewonnenen Chemikalien sind für die Herstellung von Wirkstoffen und die Reinigung von Arzneimitteln aus natürlichen Quellen von entscheidender Bedeutung und ermöglichen eine kostengünstige Produktion in großem Maßstab.

Frage: Die Wähler haben ein Recht darauf zu erfahren, wie Sie Rohöl ersetzen und gleichzeitig die Lieferkette für Produkte aufrechterhalten wollen, die für die medizinische Industrie erforderlich sind.

3. Eine kontinuierliche und zuverlässige Stromversorgung ist für Industriegesellschaften und Volkswirtschaften nach wie vor unverzichtbar. Die Wähler haben ein Recht darauf zu erfahren, wie ein Kandidat unter allen Umständen eine zuverlässige Stromversorgung sicherstellen will.

Frage: Wie beurteilen Sie die Grenzen einer Strompolitik, die sich ausschließlich auf Windkraftanlagen und Solarzellen stützt, die nur unter günstigen Wetterbedingungen Strom erzeugen können?

4. Weltweit entstehen neue Kernreaktor-Technologien, um kontinuierlich, unterbrechungsfrei und emissionsfrei Strom zu erzeugen und so die wachsende Nachfrage zu decken.

Frage: Wie wird Ihrer Meinung nach die Kernenergie zum langfristigen Strombedarf der USA beitragen, und wird Amerika dabei eine Führungsrolle übernehmen oder eher folgen?

5. Derzeit sind die internationalen Lieferketten für die Mineralien und Metalle, die für den Bau von Windkraftanlagen, Solarzellen und Batterien für Elektrofahrzeuge benötigt werden, stark von ärmeren Entwicklungsländern mit minimalen Arbeitsschutz- und Umweltvorschriften abhängig.

Frage: Wie stehen Sie zu den ethischen und moralischen Aspekten des weltweiten Abbaus kritischer Mineralien und Metalle, insbesondere im Hinblick auf die Ausbeutung von Kinderarbeit und die Umweltzerstörung in ärmeren Entwicklungsländern – oft mit Menschen mit gelber, brauner und schwarzer Hautfarbe –, die derzeit diese Materialien liefern, um die grüne Bewegung in reicheren Ländern zu unterstützen?

6. Die endlichen natürlichen Ressourcen der Erde – Erdöl, Kohle, Lithium, Kobalt und andere – sind nicht unbegrenzt verfügbar und erfordern möglicherweise einen klügeren Ansatz bei der Energieplanung und dem Energieverbrauch.

Frage: Welche Grundsätze sollten die nationale Politik in den nächsten fünfzig Jahren leiten, um die Lieferkette für Produkte, Kraftstoffe und ausreichend Strom aufrechtzuerhalten und so den ständig wachsenden Materialbedarf der 8 Milliarden Menschen auf der Erde zu decken?

Amerika – und die 8 Milliarden Menschen weltweit – brauchen Führungskräfte, die über Slogans, über enge Kategorien der Stromversorgung und über kurzfristige politische Zyklen hinausdenken können. Bei „Energy Wisdom” geht es nicht darum, eine Energiequelle einer anderen vorzuziehen. Es geht darum, die gesamte industrielle Realität, die das moderne Leben erhält, anzuerkennen und Energieentscheidungen – in Bezug auf Produkte, Kraftstoffe für den Transport und den Strombedarf der heutigen Infrastruktur – mit Bescheidenheit, Verantwortung und praktischem Verständnis anzugehen. Das ist die Art von „Energy Wisdom”-Führung, die das 21. Jahrhundert benötigt.

This piece originally appeared at AmericaOutLoud.news and has been republished here with permission.

Autor: Ronald Stein is the Founder and Ambassador for Energy & Infrastructure of PTS Advance, headquartered in Irvine, California.

Link: https://cornwallalliance.org/energy-wisdom-is-lacking-among-public-officials/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 5 / 2026

Vorbemerkung: Dieser Kältereport ist wohl einer der längsten seit ich mit dessen Zusammenstellung begonnen habe. Ein Kriterium für den Grad einer eventuellen globalen Abkühlung ist die Länge aber wohl nicht. Auffällig ist, dass nicht so sehr die Kälte, sondern häufiger als sonst (mein persönlicher Eindruck) ungeheure Schneemassen im Spiel sind. Schwerpunkte sind Asien, Südostasien und die USA. Bei der hier offenbar herrschenden Gas-Mangellage sollten auch Kältefreaks vielleicht nicht so unglücklich sein, dass die Kälte (außer nordöstlich der Elbe) uns bisher verschont und vorerst auch weiter verschonen wird.

Meldungen vom 26. Januar 2026:

USA: Arktische Kälterekorde akkumulieren

Eine massive Störung des Polarwirbels hat einen Großteil der nördlichen Hemisphäre in einen tiefen Winter gestürzt, wobei die USA einen der kältesten und schneereichsten Januar-Monate seit Jahrzehnten erleben.

In den gesamten Vereinigten Staaten hat sich nach einem heftigen Wintersturm Rekordkälte eingestellt, die einen Großteil der zentralen und östlichen Bundesstaaten erfasst hat.

Die Kälte ist im Zuge des jüngsten Wintersturms ungewöhnlich weit in den Süden vorgedrungen.

Die Tiefsttemperaturen in Texas, Oklahoma, Arkansas und Louisiana fallen auf Werte um die 10er Grad Fahrenheit [-7 bis -12°C]. Dutzende von Tiefsttemperaturrekorden wurden gebrochen, an einigen Orten sogar an mehreren Tagen in Folge. Die Tageshöchsttemperaturen steigen seit mehreren Tagen in Folge nicht über den Gefrierpunkt, was so weit im Süden außergewöhnlich selten ist.

Die arktische Luft breitet sich nun nach Osten aus.

Ein Großteil des Nordostens liegt 8 bis 14 Grad Celsius unter dem Durchschnitt, wobei sich Minustemperaturen vom Bundesstaat New York bis in den Norden Neuenglands ausbreiten.

Auch die Schneemassen sind beeindruckend. In Teilen von Ohio sind bereits fast 60 cm gefallen. Derzeit ist jedoch Neuengland das Hauptziel, wo für Boston und Albany 40 bis 60 cm und für Hartford und Portland 30 bis 45 cm vorhergesagt werden.

Die Eisbedeckung auf den Großen Seen hat bereits ihr durchschnittliches saisonales Maximum erreicht – und das mehr als einen Monat vor Ende des Winters:

Texas und Oklahoma stechen als einige der Regionen mit den ungewöhnlichsten Kälteeinbrüchen hervor, mit Temperaturen, die 15 bis 20 Grad Celsius unter den Normwerten für Ende Januar liegen:

Die US-Amerikaner können sich leider immer noch nicht von ihren mittelalterlichen physikalischen Einheiten trennen. Die Angaben in der Graphik teile man durch 2, genauer durch 1,8 – dann bekommt man in etwa die Abweichung in Grad Celsius. A. d. Übers.

Der Meteorologe Ryan Maue unterstrich anhand der historischen Temperaturaufzeichnungen der NOAA von 1951 bis 2026 (siehe unten) die Seltenheit dieses Ereignisses. Er wies außerdem darauf hin, dass dies der zweite Januar in Folge ist, in dem in den Vereinigten Staaten extreme Kälte herrscht.

[10°F ≈ -12°C]

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Kanada: Ebenfalls Rekordkälte und Schnee

Auch nördlich der Grenze wurde es extrem, wobei Toronto seine Schneefall-Annalen neu geschrieben hat.

Am Sonntag um 20 Uhr erreichte die Schneehöhe im Queen’s Park einen Höchstwert von 69 cm – eine für die Stadt außergewöhnliche Schneemenge.

Unten ein Foto von Autos, die am Sonntag im High Park unter einer Schneedecke begraben waren, nachdem die höchste jemals gemessene Tages-Schneemenge gefallen war:

Am Toronto Pearson International Airport erreichte die Schneehöhe gestern 41 cm und stellte damit einen neuen Rekord seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1937 auf. Der Flughafen übertraf damit deutlich den bisherigen Rekord von 39,9 cm vom Februar 1965.

Dies war nicht nur starker Schneefall – es war historischer Schneefall.

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Spanien: Schneemassen in höheren Lagen

In den Höhenlagen der spanischen Sierra Nevada schneit es weiterhin heftig, wobei die Schneehöhe bereits 1 m erreicht hat.

Die Hauptzufahrtsstraße A-395 wurde in beide Richtungen gesperrt, da starker Schneefall und Eis Fahrzeuge stranden ließ und die Räumungskräfte überforderten. Auch Nebenstraßen wurden für unpassierbar erklärt.

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Wintereinbruch sogar bis nach Südasien

Sehr kalte Luft erfasst Südasien und bringt seltene Frostperioden, zunehmende Schneefälle und tödliche Winterauswirkungen von Indien bis nach Pakistan und Afghanistan.

In Indien hat die Kälte weit über den hohen Himalaya hinaus Einzug gehalten.

In Dharamshala sank die Temperatur am Montag auf -0,2 °C, nachdem sie am Sonntag bereits -0,6 °C betragen hatte. Minusgrade sind hier selten, zuletzt wurden sie im Winter 2011-2012 gemessen. Die kalte Luft ist auch tief in die Ebenen vorgedrungen, in Fatehpur wurden am Sonntag -2,4 °C gemessen.

Auch im benachbarten Pakistan herrscht Frost. Nathiagali wird derzeit von Schneestürmen heimgesucht. In Parachinar, nahe der afghanischen Grenze, fallen seltene starke Schneefälle.

Jenseits der Grenze in Afghanistan selbst hat der Winter tödliche Folgen.

Laut Angaben der Katastrophenschutzbehörde des Landes haben die starken, rekordverdächtigen Schneefälle der letzten drei Tage mindestens 61 Menschenleben gefordert und viele weitere verletzt. Hunderte von Häusern wurden beschädigt oder zerstört, die Verluste an Viehbeständen nehmen zu, und in 15 der 34 Provinzen Afghanistans sind Dörfer weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten.

Beamte warnen, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte. Allerdings haben diese Bedingungen auch einen Vorteil: Von den Bergen bis zu den Ebenen bringt der Rekordschnee nach einer langen Dürreperiode Hoffnung für die Wasserressourcen und die Landwirtschaft.

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Japan: Rekord-Schneefälle in Sapporo

Am 25. Januar wurden in Sapporo innerhalb von 24 Stunden 54 cm Schnee gemessen – der stärkste jemals an einem Tag im Januar gemessene Schneefall.

Laut der japanischen Wetterbehörde reichen die offiziellen Schneefallaufzeichnungen von Sapporo bis ins Jahr 1876 zurück, als dort mit systematischen Beobachtungen begonnen worden war. In diesem fast 150 Jahre umfassenden Archiv hat es noch nie einen Tag im Januar gegeben, an dem mehr Schnee gefallen ist.

Das gleiche Ereignis brachte 38 cm in nur 12 Stunden, ebenfalls ein Januar-Rekord. Die Schneehöhe in der Stadt hat nun 1 m überschritten, was die Straßenräumung, den Bahnverkehr und den Flughafenbetrieb in ganz Hokkaido lahmlegt.

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Meldungen vom 27. Januar 2026:

USA: Frostverschärfung

Arktische Luft hält weiterhin die USA im Griff und sorgt für weit verbreitete Kälte, starken Schneefall und zunehmende Auswirkungen.

Am Montagabend lag die Durchschnittstemperatur in den 48 kontinentalen Bundesstaaten bei -2,3°C, was 5,8°C unter dem Normalwert liegt.

Diese Kälte wird sich am Wochenende noch einmal verstärken.

Am Dienstag sinkt die nationale Durchschnittstemperatur auf -10,2°C:

Tiefstwerte am 27. Januar 2026 in Grad Fahrenheit. Zur „Übersetzung“ in Grad Celsius bitte googeln.

Vom 23. bis 26. Januar gingen bei den NWS-Büros von New Mexico bis New England fast 1.000 Meldungen über Eisansammlungen und/oder Schäden durch Eisstürme ein:

Auch die Schneemengen nehmen weiter zu.

Vorläufige Berichte sprechen bereits von mehr als 50 cm in Teilen von New England, New York und Pennsylvania, wobei in Boston die saisonalen Gesamtmengen erneut zunahmen. Mehrere Stationen nähern sich den Tages- und Mehrtages-Schneefallrekorden, wobei die endgültigen Zahlen noch zusammengestellt werden.

Der Seeeffekt-Schnee bleibt in Lee der Großen Seen aktiv und wird bis zum Gefrieren derselben anhalten.

Die anhaltende Kälte und das winterliche Wetter haben bereits Todesopfer gefordert. Die Zahl der Todesopfer liegt derzeit bei 50, wird aber voraussichtlich noch steigen.

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Meldungen vom 28. Januar 2026:

Alaska: Schneereichster Januar jemals in Anchorage

Anchorage in Alaska wurde am 27. Januar von einem weiteren schweren Schneesturm heimgesucht, wodurch die Stadt den schneereichsten Januar seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1952 verzeichnete.

In weniger als 24 Stunden fielen mehr als 18 cm Schnee, wodurch die Gesamtmenge im Januar auf 100 cm stieg und der bisherige Monatsrekord von 87 cm aus dem Jahr 2000 gebrochen wurde. Der Schneefall am Dienstag brach auch den Tagesrekord für Januar und übertraf die alte Marke von 10 cm aus dem Jahr 1992.

Spanne reicht von 20,8 inch (53 cm) bis 39,7 inch (über 100 cm)

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Japan: Weitere Rekord-Schneefälle

Unaufhörliche Schneefälle haben den Norden Japans lahmgelegt. Rekordmengen an Schnee haben das Verkehrsnetz zum Erliegen gebracht und Tausende Menschen stranden lassen.

In Hokkaido mussten mehr als 7.000 Menschen die Nacht am Flughafen New Chitose verbringen, nachdem starker Schneefall und heftige Winde zu zahlreichen Flugausfällen geführt hatten.

Die Schneefälle waren selbst für japanische Verhältnisse außergewöhnlich stark.

Laut der japanischen Wetterbehörde wurden in Sapporo Anfang der Woche innerhalb von nur 48 Stunden 65 cm gemessen, die höchste Zwei-Tages-Summe seit Beginn der automatisierten Aufzeichnungen (die bis in die 1990er Jahre zurückreichen).

Die Stadt stellte mit 54 cm auch einen neuen 24-Stunden-Rekord für Januar auf, wodurch die Gesamtschneehöhe deutlich über einen Meter stieg.

Die Behörden warnen, dass die Gefahr noch lange nicht vorbei ist. Ein weiteres Tiefdruckgebiet verstärkt sich derzeit über dem Japanischen Meer, und für Ende dieser Woche werden erneut starke Schneefälle und heftige Winde von Hokkaido bis zur Region Hokuriku vorhergesagt.

An vielen Orten hat der saisonale Schneefall bereits den Jahresdurchschnitt überschritten, und es wird wohl noch viel mehr kommen.

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Nordindien: Hohe Akkumulationen

Eine starke westliche Strömung brachte diese Woche verbreitet Schneefall über Himachal Pradesh, wodurch höher gelegene Gebiete unter einer Schneedecke begraben wurden und der Verkehr im gesamten Bundesstaat zum Erliegen kam.

In Kothi wurden 95 cm aus dem letzten System gemessen, sodass allein in den letzten beiden Stürmen insgesamt 215 cm gefallen sind. In Koksar kamen 51 cm hinzu, in Khadrala 40,6 cm und in Gondhla 36 cm. Weiter südlich meldete sogar Shimla Neuschnee.

Die Temperaturen lagen weit unter dem Gefrierpunkt und drangen tief in die Täler vor, wodurch die Schneedecke verstärkt und die Schneeschmelze verlangsamt wurde. Laut lokalen Berichten wird für die kommenden Tage ein weiterer Temperaturrückgang prognostiziert, und für Ende des Monats wird weiterer Schneefall erwartet.

Die Schneedecke in den Höhenlagen liegt derzeit über dem Durchschnitt und nimmt weiter zu.

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USA: Über 2000 Kälterekorde gebrochen, Tendenz weiter steigend

Im Zuge des Wintersturms in den USA im Januar 2026 wurden bereits weit über 2000 Kälterekorde gebrochen (NOAA), wobei die Zahl der Todesopfer mittlerweile 79 übersteigt – und das Ereignis ist noch nicht vorbei.

In Washington, D.C. beispielsweise sank die Temperatur am Dienstagmorgen auf -11 °C, in den umliegenden Gebieten sogar unter -18 Grad. Die Kälte wird hier bis zum 2. Februar anhalten, wobei einige Prognosen sogar noch längere Minustemperaturen vorhersagen. Nach mehreren Maßstäben, darunter die Anzahl aufeinanderfolgender Tage mit Höchsttemperaturen unter -6 °C, könnte dieses Ereignis nach seinem Ende zu den strengsten Kälteperioden in der Region seit Ende des 19. Jahrhunderts zählen.

In den letzten acht Tagen hat sich die Schneedecke der nördlichen Hemisphäre um 4,34 Millionen km² ausgedehnt – der größte kurzfristige Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen, der vor allem auf den erheblichen Schneezuwachs in den USA zurückzuführen ist:

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Antarktis: Abschied vom Sommer

Wenden wir uns nun dem südlichen Ende der Welt zu: In der Antarktis ist der Höhepunkt des Südsommers vorbei, und es beginnt die saisonale Abkühlungsphase. Mit abnehmender Sonneneinstrahlung sinken die Temperaturen im Landesinneren schon jetzt.

Am 27. Januar lagen die Tiefsttemperaturen auf dem ostantarktischen Plateau bei:

Südpol: -35.2°C
Concordia Station: -41.5°C
Vostok Station: -42.7°C

Die Rückkehr der strengen Kälte im Landesinneren hat bereits begonnen.

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Meldungen vom 29. Januar 2026:

Japan: Schneemengen erreichen historische Dimensionen

Der Schneefall im Norden Japans hat nicht nachgelassen.

In Sukayu Onsen in der Präfektur Aomori stieg die Schneehöhe Ende Januar auf 487 cm und übertraf damit den bisherigen Januar-Rekord von 438 cm aus dem letzten Jahr (in Wetteraufzeichnungen, die bis ins Jahr 1911 zurückreichen).

Auch anderswo bleibt die Schneedecke extrem hoch. In weiten Teilen der Präfekturen Niigata und Yamagata liegen 250 bis 300 cm Schnee – hoch, störend und weit über den saisonalen Normwerten, wenn auch (vorerst) noch unter den Allzeitrekorden.

Es handelt sich eher um ein großflächiges Winterwetter als um kurze oder lokale Schneefälle.

Da ein weiterer Wintersturm über das Japanische Meer zieht, wird erneut Schneefall vorhergesagt.

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China – Nepal: Schwerer Schneesturm

Am 28. Januar wurde die Grenzregion zwischen China und Nepal von einem schweren Schneesturm heimgesucht, der Tibet die stärksten Schneefälle der Saison bescherte.

Im Bezirk Nyalam maßen Beobachter innerhalb von nur 12 Stunden 15 cm Schnee.

Die lokalen Behörden bestätigten, dass es sich um den stärksten Schneefall in Tibet in diesem Winter handelte, wobei Whiteout-Bedingungen und eine rasche Ansammlung von Schnee den Verkehr über die Hochgebirgspässe lahmlegten.

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Antarktis: Kreuzfahrtschiff im Eis gefangen

Ein Luxus-Kreuzfahrtschiff mit rund 200 Passagieren an Bord geriet diesen Monat – mitten im Sommer – im dichten Packeis der Antarktis in Schwierigkeiten und musste von dem einzigen schweren Eisbrecher gerettet werden, den die Vereinigten Staaten noch im aktiven Dienst haben.

Die unter bahamaischer Flagge fahrende Scenic Eclipse 2, ein modernes Expeditions-Kreuzfahrtschiff aus dem Jahr 2023, setzte einen Notruf ab, nachdem sie in der Nähe von McMurdo Sound im Eis feststeckte. Es saß unbeweglich im wachsenden Packeis fest.

Die Antwort kam von der Polar Star der US-Küstenwache, die im Januar 1976 in Dienst gestellt wurde. Bei zwei nahen Vorbeifahrten durchbrach der 170 m lange Eisbrecher die dichten Eisschollen und befreite das Schiff, um es dann etwa vier Seemeilen bis zum offenen Wasser zu eskortieren.

Ein ein halbes Jahrhundert alter Eisbrecher, der durch Teile seines ausgemusterten Schwesterschiffs am Leben erhalten wurde, ist das Rückgrat der polaren Fähigkeiten der USA. Das passiert, wenn Politik auf den Prophezeiungen von Al Gore statt auf der Realität basiert.

Die Ausdehnung des Meereises in der Antarktis entspricht derzeit dem langfristigen Durchschnitt seit 1979:

Tatsächlich gibt es heute mehr Meereis in der Antarktis als vor 45 Jahren:

In der Arktis hingegen ist seit über 18 Jahren kein Trend zu beobachten:

Insgesamt ist die globale Meereisausdehnung heute größer als 2006 – dem Jahr, in dem der Film „Eine unbequeme Wahrheit“ den Zusammenbruch des polaren Eises prophezeite.

Wir schreiben das Jahr 2026, und Kreuzfahrtschiffe frieren mitten im Sommer im antarktischen Eis ein.

Die Prophezeiung war falsch.

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Meldungen vom 30. Januar 2026:

Russland: Schneereichster Januar in Moskau seit 203 Jahren

In der Nacht zum 29. Januar wurde Moskau von einem der stärksten Schneefälle seit Beginn der Wetteraufzeichnungen heimgesucht.

Laut der Wetterstation der Moskauer Staatlichen Universität fielen in der Hauptstadt bis zu 62,5 cm Schnee, was diesen Januar zum schneereichsten seit 203 Jahren macht.

Die Straßen sind größtenteils unpassierbar, und die Rettungsdienste haben große Schwierigkeiten. Im Januar fiel so viel Schnee, dass die Behörden ihn am Stadtrand aufschichten mussten.

Im Osten ist die Lage in Kamtschatka noch extremer. Die Schneefälle hier waren so stark, dass sie alle bisherigen Rekorde in Kamtschatka seit 1879 gebrochen haben. Die Region befindet sich ebenso wie weite Teile Russlands seit dem 30. Januar noch immer im Ausnahmezustand.

Und auch in Zukunft wird dieser Winter einfach nicht nachlassen.

Bis Anfang Februar werden weitere starke Schneefälle und extreme, rekordverdächtige Kälte vorhergesagt – vom Fernen Osten Russlands bis hin nach Osteuropa:

GFS 2m Temperaturanomalien für Osteuropa am 2. Februar 2026.

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USA: Weiterer Vorstoß arktischer Luft

Eine weitere arktische Luftmasse dringt tief in die Vereinigten Staaten ein und bringt starken Schneefall, Schneestürme und gefährliche Kälte mit sich, was die ohnehin schon sehr kalte zweite Januarhälfte, insbesondere im Osten, noch verschärfen dürfte.

Laut SERCC wird der Zeitraum vom 19. Januar bis zum 1. Februar zu den fünf kältesten zweiwöchigen Zeiträumen seit Beginn der Aufzeichnungen im Osten im Jahr 1895 zählen:

Und seit dem 9. Januar ist die Temperatur an fast allen hochwertigen Messstationen in den USA (USCRN) mindestens einmal unter 0 °C gesunken – an vielen Orten sogar weit darunter –, was zu einem „blauen“ Bild von Küste zu Küste geführt hat:

Immerhin: Angaben in Grad Celsius!

Was die „offiziellen“ NOAA-Eckpunkte angeht, so wurden allein in den letzten sieben Tagen in den USA mehr als 2.000 neue Tages-Tiefsttemperaturrekorde (gegenüber nur 39 für Höchsttemperaturen) sowie mehr als 50 Monats- und mindestens 10 Allzeit-Tiefstwerte gemessen.

Für das kommende Wochenende wird eine erneute Verschärfung der Kälte vorhergesagt.

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 6 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 30. Januar 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE