Petition der Wissenschaftler: American Museum of Natural History sollte gegenüber ,Klimawandel‘-Agitatoren nicht nachgeben

E-Mail von Willie Soon:

Liebe Freunde und Kollegen,

ich hoffe inständig, dass Sie sich alle laut erheben werden und sich mit ihrer Unterschrift hinter diese Botschaft stellen. Sie wurde vor einer Stunde [am 5. Februar 2018] an den Präsidenten des amerikanischen Natural History Museum [AMNH] gesendet.

Was wir damit erreichen wollen, ist ziemlich klar und sehr einfach: Wir wollen all jene Anti-Wissenschafts-Bewegungen nebst deren Aktionen eliminieren, welche da draußen so tun, als ob sie nach wissenschaftlichem Fortschritt streben oder auch nur vernünftigen Menschen helfen wollen.

Bitte schreiben Sie Ihre eigenen Gedanken und/oder machen Sie die folgenden beiden Files allen zugänglich:

1) den kurzen Cover-Brief an die AMNH mit 325 Unterschriften, darunter welche von bedeutenden und namhaften WissenschaftlernAMNH18-Jan30-PetitionLetter

2) die längere Hintergrundinformation, warum wir überzeugt sind, diese Unterschriftenaktion durchführen zu müssen.AMNH18-Jan30-BackgroundDetailInfo

Falls Sie die Hintergrundinformation lesen: Denken Sie dabei immer daran, dass [das hier folgende Zitat] meiner Ansicht nach an ein Niveau der Geisteskrankheit heran reicht (falls ich noch einmal geradeheraus sprechen darf). Und doch halten sie an diesem verrückten Gedanken fest und geben es als propere Wissenschaft aus (Wo sind die Beweise, Mr. Hansen?):

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Zu einer weiteren Eiszeit wird es niemals kommen, solange die Menschen nicht aussterben. … Die Menschen kontrollieren jetzt das globale Klima, zum Guten oder Schlechten.

Zu einer Eiszeit wird es niemals kommen, falls die Menschen weiterhin existieren, weil eine solche schon durch einen ,Fingerhut‘ voll einfach herzustellender Fluorkohlenwasserstoffe CFC verhindert werden kann“. (S. 8) – James Hansen am 26. Juni 2007

„Wie können wir einen gefährlichen Klimawandel umgehen?“, eine überarbeitete und erweiterte Aussage in schriftlicher Form, abgegeben vor dem Select Committee on Energy Independence and Global Warming des Repräsentantenhauses. (26. April 2007)

http://arxiv.org/abs/0706.3720)

Ich spreche hier als privater Bürger, als Anwohner von Kintnerville, Pennsylvania, im Namen des Planeten, des Lebens auf der Erde einschließlich sämtlicher Spezies“. – James Hansen (November 2007). Direkte Aussage vor dem Staat Iowa vor dem Iowa Utilities Board

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Als Nächstes möchte ich kurz zusammenfassen, was wir bisher gemacht haben (siehe den an etwa 500 Personen gesendeten Cover-Beispielbrief – und ich stelle fest, dass wir nur wenige E-Mails als unzustellbar zurück bekamen – was bedeutet, dass unsere Erfolgsrate sehr hoch ist) sowie einige der Unterschriften.

Wir wollten keine Online-Petition nach Art einer Mustervorlage erstellen, wie es heute so populär ist und „einfach“gemacht werden kann – bitte stelle Sie das in Gegensatz zu dem, was unsere Kollegen mit direkt entgegen gesetzter Überzeugung unten getan haben (siehe die ANMERKUNGEN weiter unten).

Wir haben auch nur einen befristeten Zeitraum für die Unterschriftensammlung festgelegt – von Montag, 29. Januar bis 2. Februar oder so.

Grob geschätzt haben wir bereits ziemlich viele Wissenschaftler auf PhD- und MD-Niveau gewinnen können mit hohen Graden in Wissenschaft und Ingenieurswesen (ich habe nicht nachgezählt, falls Sie es tun, lassen Sie es mich bitte wissen! Aber ich bin sicher, dass es über 200 sind).

Es ist vielleicht relevant anzumerken, dass alle Unterschriften so angenommen werden, wie es den Wünschen der Unterzeichner entspricht, und ich habe bemerkt, dass sich einige gar nicht die Mühe gemacht haben, ihre PhDs oder auch nur professionelle Titel anzugeben wie z. B., dass man gewähltes Mitglied der US-Academy of Sciences ist: Warum? (Nun, sie sind möglicherweise empört, was mir einer der Wissenschaftler gesagt hat).

Auf der Liste der Unterzeichner finden sich auch einige wirklich herausragende Persönlichkeiten: zwei Nobelpreisträger (der Physiker Ivar Giaever und der Chemiker Kary Mullis), eine Persönlichkeit, die keinen PhD braucht (Prof. Freeman Dyson) sowie einige der besten Mathematiker unserer Zeit (Sergiu Klainerman and Chris Essex).

Schließlich möchte ich auch noch einige unserer echten Freunde hervorheben, vor allem Christopher Monckton of Brenchley, der nicht zum jetzigen Zeitpunkt unterschreiben kann, von dem wir aber wissen, dass er fest an unserer Seite steht.

Vielen Dank, und einen schönen Tag noch!

Willie – als privater Bürger und unabhängiger Wissenschaftler (der dies wirklich nicht gerne tut!)

Striche

Original-Cover-Letter zur Unterschriften-Aktion

Liebe Freunde und Kollegen,

ich heiße Willie Soon und arbeite mit Will Happer zusammen an diesem Brief.

Ich habe zwei Anhänge hinzugefügt:

1) der kurze Brief ist für Ihre Unterschriften gedacht, falls Sie dem Brief zustimmen

2) in der längere Hintergrund-Information geht es um die Gründe, warum wir uns zu dieser Unterschriftenaktion verpflichtet fühlen.

Ich hoffe, dass Sie Ihren guten Namen für diese weitere Unterschriftenaktion zur Verfügung stellen, zusammen mit ausgezeichneten Wissenschaftler und all jenen, die genug gesehen haben von der Hybris von Mann, Hansen und all ihrer üblen Kumpane … deren jüngste Bemühungen, die wir verurteilen, sind Folgende:

http://thenaturalhistorymuseum.org/open-letter-from-scientists-to-the-american-museum-of-natural-history/

Falls Sie unterschreiben wollen, schreiben Sie mir bitte, wie Sie am liebsten genannt werden wollen … Fügen Sie alle Titel und Erfahrungen hinzu, die Sie gelistet sehen wollen … (siehe die bisher gelisteten Beispiele).

Ich bitte Sie auch zu berücksichtigen, als ein Knotenpunkt zu fungieren und zusätzlich die fünf besten Namen Ihrer Kollegen zur Unterschrift einzuladen, welche Sie kennen und/oder mit Ihnen direkt arbeiten oder von der Leidenschaft erfüllt sind, Wissenschaft ordentlich zu betreiben, egal welche Schlussfolgerungen und Konsequenzen sich daraus ergeben …

Dann können wir ausmachen, wie weit unser Arm reicht …

(falls möglich, vermeiden Sie es bitte, unsere Feinde zu informieren).

Mein Ziel ist es, die Unterschriftensammlung zum 2. Februar zu beenden. (Anmerkung der Redaktion: Die Unterschriften werde noch angenommen)

Bitte helfen Sie uns in dieser höchst wichtigen Schlacht.

Willie

[Ende des Cover-Briefes]

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Hier einige Merkwürdigkeiten ihrer Unterschriftensammlung:

https://deref-web-02.de/mail/client/pDBBxDS2JnQ/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fthenaturalhistorymuseum.org%2Fopen-letter-from-scientists-to-the-american-museum-of-natural-history%2F

(1)Wir fanden heraus, dass mindestens zwei Unterschriften auf deren Website jetzt von unseren Freunden stammen …

(a) 373 Douglas Pollock, Civil Industrial Engineer, Universidad de Chile, Santiago, Chile

(b)  381. Szymon Suckewer, Prof.Emeritus and Senior Scholar, School of Eng. and Appl. Science, Princeton University

Prof. Suckewer berichtete uns, dass sein Name durch Betrug dazu gekommen ist und ihre Petition nicht unterzeichnet hatte.

Douglas Pollock ist ein weiterer unserer Freunde, der irregeführt worden ist und zufällig unterzeichnet hatte. Inzwischen hat er die Entfernung seines Namens verlangt.

Dann gibt es da noch die Causa Dr. Wylie Boone:

(c) 387. Wylie Boone, PhD

der mich gerade auf ihren Algorithmus und ihr Verfahren aufmerksam macht – es stellt sich heraus, dass man alles listen kann, was man will, und ihnen sogar eine E-Mail-Adresse übermitteln – und doch wurde die E-Mail-Adresse von ihnen gekapert (ich bin sicher, es diente ihren Zwecken und würde später belohnt). Aber die E-Mail-Adressen wurden niemals verwendet, um nach irgendeiner Verifikation zu fragen … und der Name wurde einfach ohne Verifikation gelistet.

(Anmerkung: Ich habe keinerlei böse Absichten, ihre eigene Sammlung zu stören – mir geht es ausschließlich darum verständlich zu machen, was erforderlich ist, um auf deren Liste als „Wissenschaftler“ zu erscheinen).

Daher sagt mir dieser eine Fall, dass wir recht hatten, nicht mit irgendeiner Online-Petition aufzuwarten.

Es gibt noch zwei Merkwürdigkeiten auf ihrer Liste:

350. Professor, Center for Atmosphere Ocean Science/Courant, New York University 

374. Chair of Department of Geological Sciences, University at Buffalo, Buffalo, NY 

Alle unsere Unterschriften erhielten wir durch direkten E-Mail-Kontakt und die direkte Aufforderung, gelistet zu werden.[Übersetzt von Chris Frey]




Weil gegen den Klimawandel geklagt wird, ist er existent

Der Vorgang zeige, so der Ethiker, dass der Klimawandel existiere

Unwidersprochen durfte der „Ethiker“ den BR-Redakteuren erklären, dass etwas bewiesen sei, weil dagegen geklagt wird.
BR2 01.02.2018: [1] RWE wehrt sich gegen Klimaklage
Michael Reder, Professor für Unternehmensethik an der Hochschule für Philosophie in München, bewertet die Klage gegen RWE positiv. Der Vorgang zeige, so der Ethiker, dass der Klimawandel existiere und ein globales Problem sei … Das Recht könne dafür eines der Mittel sein, um Druck aufzubauen, so Reder, damit sich auf politischer Ebene in Deutschland und weltweit etwas bewege.

Man verliert jegliche Achtung vor der „Geisteswissenschaft“

Mit genau solcher Argumentation wurde auch der „wissenschaftliche Nachweis“ des Hexenunwesens über Jahrhunderte begründet: „Weil so viele Hexen*r gefunden und verbrannt werden, ist deren Existenz und schlimmer Einfluss belegt.
Der Ethiker und „Mini-Theologe“ muss sich fragen lassen, ob ihm als „Fachmann“ noch nicht aufgefallen ist, dass genau diese Methode die Lösung des damaligen Wissenschaftsproblems verhindert hat und erst Nichtfachleute (als man Kritik daran überleben konnte) den Argumentationsfehler publizierten (und diskutierten).

Anstatt dies zu unterstützen und die Problematik des immer neu publizierten „Klimakonsens“ [5] zu analysieren, der damit zusammenhängt, dass die „Klimakirche“ zwischenzeitlich ähnliche Mechanismen aufgebaut hat, fällt er einfach (und sicher bewusst) in scholastische Argumentation zurück. Die Auswirkungen zeigt nicht nur das Thema „Klimawandel“, sondern allgemein die zwischenzeitliche Behandlung wissenschaftlicher Expertisen in Deutschland:
EIKE 3. Februar 2018: Um Diesel ging es gar nicht
Wie hanebüchen theologische Argumentation sein kann, wurde in:
EIKE 18.04.2016: Kirche und Klimawandel Viel „Mensch“, viele Bibelsprüche, die Orientierung vom PIK, von kritischer Reflexion keine Spur:,
gezeigt. Ist etwas lange genug Meinung des „Mainstreams“, wird es automatisch zum göttlichen
„discretio spirituum“.
Kein Wunder, dass in der Theologie das Gleiche wie in der „Klimawissenschaft“ vor sich geht: Wissenschaftliche Kritik kommt nur (dann aber massiv) von emeritierten Theologie-Professoren.

Wohl nicht zufällig steht der Professor in engem Kontakt mit Herrn Edenhofer (PIK)

Sieht man bei diesem Professor nach, erfährt man, dass er ein Buch gemeinsam mit Herrn Edenhofer verfasst hat:
[3] Hrsg. zusammen mit Ottmar Edenhofer, Hermann Lotze-Campen und Johannes Wallacher: Global, aber gerecht, München: Beck, 2010.
Besagter Herr Edenhofer ist ein Verfechter und Verkünder der „großen Transformation“, welche aus ideologischen Gründen die Verarmung des Westens anstrebt und den „Klimaschutz“ als Mittel dafür verwendet.
FOCUS Nr. 50 (2010): [4] FORSCHUNG UND TECHNIK Unter Zweiflern Politiker haben Angst vor Wissenschaftlern, die die offiziellen Klimathesen infrage stellen.
Ottmar Edenhofer, forderte unlängst in einem erstaunlich freimütigen Interview mit der „Neuen Zürcher Zeitung“, man müsse sich „von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist“ und stattdessen klar sagen: „Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um.“-
Professor Reder gehört damit zu der „Intelligenz“, welche dafür die „wissenschaftliche Belegführung“ nach mittelalterlichen Methoden liefert (und öffentlich hofiert wird).

BR-Berichterstattung: Einseitig ist untertrieben

Der BR (nach rein persönlicher Meinung des Autors inzwischen ein GEZ-Zwangsgebühren-bezahlter GRÜNER Parteisender) belegt damit ebenfalls, wie wenig ihm an ausgewogener Information gelegen ist. Im ganzen Artikel findet sich kein Hinweis, wie strittig die „Fakten“ wirklich sind. Dass RWE auch mit sachlicher Argumentation gegen die Klage angeht, wird verschwiegen und es so dargestellt, als möchte RWE trotz „unwiderlegbarer Beweisführung“ gegenüber dem „armen Bauern“ alleine seine Macht ausspielen:
BR2 [1]: … Bei RWE geht man davon aus, dass es nach der Rechtsordnung nicht vorgesehen ist, dass einzelne Emittenten für ein so globales und durch vielfältige Quellen verursachtes Thema wie Klimawandel haftbar gemacht werden müssen ...
Schon gar nicht wird erwähnt, dass der Bauer im ausgewiesenen Flutgebiet des Gletschersees siedelt und dieser Gletschersee schon vor dem „schlimmen Klimawandel“ im Jahr 1941 mit einer tödlichen Flutwelle (damals 5.000 Todesopfer, heute ist dieser Bereich wesentlich dichter besiedelt) das Tal überschwemmte. Wer neutralere Hintergrundinformation erfahren möchte, muss sich diese selbst suchen (und wird dann schnell fündig):
[2] EIKE 23. Dezember 2017: Und ist es Wahnsinn, so bekommt er zunehmend Methode. Zur Klage: Armer, peruanischer Bauer gegen RWE (Teil 2)
EIKE 23. Dezember 2017: Und ist es Wahnsinn, so bekommt er zunehmend Methode. Zur Klage: Armer, peruanischer Bauer gegen RWE (Teil 1)

BR-Linktips

In der BR-Info sind Links zu „Zusatzinformationen“ hinterlegt.
BR2: [1] Linktips zum Thema
-Warum ein Anden-Bauer RWE verklagt: tagesschau.de vom 24.11.16:
Zum Artikel
-Umweltprobleme vor Gericht: Wie man Klimaschutz einklagen kann: deutschlandfunkkultur.de vom 06.11.17:
Zum Artikel
-Urgenda-Klage: Gericht verurteilt Niederlande zu mehr Klimaschutz: dw.com vom 25.06.15, Deutsche Welle:
Zum Artikel
-KlimaSeniorinnen in der Schweiz reichen Klage ein: srf.ch vom 26.10.16, Schweizer Radio und Fernsehen:
Zum Artikel

Diese Verlinkungen hätten zum Beispiel auf der für konsequente Tendenzberichterstattung oft erwähnten KLIMARETTER.INFO-Homepage nicht einseitiger stehen können. Der Bürger soll nur nicht auf kritische Seiten gelangen und zum Nachdenken angeregt werden. Auch scheinen diese Links die (vorwiegende) Informationsquellen des BR-Redaktionsduos zu sein.

Deshalb „alternative“ Linktips vom Autor:
Zum RWE-Prozess:
[2] EIKE 23. Dezember 2017: Und ist es Wahnsinn, so bekommt er zunehmend Methode. Zur Klage: Armer, peruanischer Bauer gegen RWE (Teil 2)
EIKE 23. Dezember 2017: Und ist es Wahnsinn, so bekommt er zunehmend Methode. Zur Klage: Armer, peruanischer Bauer gegen RWE (Teil 1)
Zu: Umweltprobleme vor Gericht:
EIKE 15.06.2016: Staaten für mehr Klimaschutz verklagen ist cool
Zu den „Klimaseniorinnen“:
EIKE 08.10.2016: 150 Klimaseniorinnen verklagen die Schweiz wegen 0,00137 Grad – unterstützt von Greenpeace und den Schweizer Grünen…
EIKE 07.06.2017: Wollen die Klimaseniorinnen in der Schweiz für fahrlässiges Töten verantwortlich werden?
Zur im BR-Artikel erwähnten „Kivalina“-Klage:
kaltesonne 27. Oktober 2015: … In der Welt scheint man kurz vor dem Pariser Kimagipfel die tollen Klimaalarmwochen zu zelebrieren. Am 31. August 2015 lies man es kräftig gruseln: Sie sind dem Untergang geweiht
EIKE 26.08.2016: Ein Inuit-Inseldorf in Alaska beschloss aus Furcht vor dem Klimawandel aufs Festland zu ziehen – sofern es andere bezahlen

Quellen

[1] BR2 01.02.2018: RWE wehrt sich gegen Klimaklage

[2] EIKE 23. Dezember 2017: Und ist es Wahnsinn, so bekommt er zunehmend Methode. Zur Klage: Armer, peruanischer Bauer gegen RWE (Teil 2)

EIKE 23. Dezember 2017: Und ist es Wahnsinn, so bekommt er zunehmend Methode. Zur Klage: Armer, peruanischer Bauer gegen RWE (Teil 1)

[3] BR Alpha: Philosoph Reder, Michael

[4] FOCUS Nr. 50 (2010): FORSCHUNG UND TECHNIK Unter Zweiflern

[5] EIKE 01.01.2017: Harald Lesch trägt vor den GRÜNEN zum Klimawandel vor: Der Klimawandel ist kein Thema, das man ernsthaft bezweifeln kann




Satelliten: Stärkster Temperaturrückgang in den Tropen seit Jahren

„Man beachte, dass die La Nina-Abkühlung in den Tropen jetzt auf die Troposphäre rückwirkt mit einer Temperaturabweichung von -0,12°C vom Mittel“, schrieben die Atmosphärenwissenschaftler John Christy und Roy Spencer. Sie archivieren Satellitendaten an der University of Alabama in Huntsville, Texas (UAH).

Satellitendaten, welche den Großteil der irdischen Atmosphäre vermessen, zeigen Temperaturanomalien, welche von 0,41°C im Dezember auf 0,26°C im Januar gefallen waren. Ursache der Abkühlung war ein La Nina-Abkühlungsereignis in den Tropen.

La Nina sorgte für einen Rückgang der Temperaturen in den Tropen von +0,26°C im Dezember auf -0,12°C im Januar, das ist der drittgrößte Rückgang der Temperaturen in den Tropen seit Beginn der Satelliten-Aufzeichnungen.

„Das letzte Mal, dass die Tropen kühler waren als derzeit, war im Juni 2012“, schrieben die Wissenschaftler. „Während der 470 Monate langen Satelliten-Aufzeichnungen war der Rückgang von 0,38°C der drittgrößte nach Oktober 1991 (0,51°C) und August 2014 (0,41°C)“.

Jetzt ansehen:

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[Falls das Einbetten nicht klappt, bitte in das Original klicken. Es ist KEIN Youtube-Video.]

La Nina setzte Ende 2017 in vollem Umfang ein, wobei kühlere Gewässer vor Südamerika die östlichen pazifischen Inseln erreichte. Es ist das Gegenstück zu Erwärmungsereignissen im Zuge eines El Nino.

Quelle: National Oceanic and Atmospheric Administration

Christy und Spencer weiter: „ Das letzte Mal, dass es auf der Südhemisphäre so kühl war (+0,06°C), war Juli 2015 (+0,04°C). Der lineare Temperaturtrend der globalen mittleren Temperaturanomalien in der unteren Troposphäre von Januar 1979 bis Januar 2018 bleibt bei +0,13°C pro Dekade“.

Link: http://dailycaller.com/2018/02/02/satellites-tropical-temperature-drop-la-nina/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Lösung des Lade­säulen­problems ist erfunden – der Strom radelt zum Auto

Dank moderner App kommt der Strom für Elektroautos per Fahrrad

Es ist einfach so: in Deutschland bleibt kein Problem lange ohne Lösung. Der deutsche Erfindergeist – so er ausreichend mit Fördermitteln gespeist wird – zieht alle Probleme immer wieder an seinen eigenen Haaren aus dem Sumpf.

Vor knapp einem Jahr berichtete der Autor über eine Innovation in der Schweiz
[3] EIKE 20.03.2017: Lastenfahrradchauffeur, der neue Zukunftsjob
welche die deutschen Städte im Flug erobert hat. Und nun sieht man die „Industrie 4.0“-Lösung davon in Berlin bereits als eigenständige Weiterentwicklung radeln: Der Fahrradtransport von Strom zum Elektroauto.

Bild 1 Mobile Chargery Funktion. Quelle: CHARGERIE: Homepage

Damit wurden schlagartig alle Sorgen über mangelnde Ladesäulen gerade in Ballungszentren, gelöst und der strikten, politischen Umsetzung zu 100 % Elektroautodichte alle Hindernisse aus dem Weg geräumt.

High-Tech kombiniert mit bewährter Dienstleistungsidee

Moderner und bequemer geht nicht.
Eine App, ein DV-technisches Bestell- und Bezahlsystem, zur Lieferung ein super-ökologisches Transportmedium, darauf eine Kiste mit modernsten Akkus, welche die einzige, bald nur noch geduldete Energieform „Strom (in Ah)“ direkt zum Kunden bringt. So löst man schon heute das Problem, auf der Straße keine Steckdose zu haben. Und billiger, als die bisher angedachten Ladesäulen ab ca. 25.000 EUR wozu man auch noch die Straße „aufbuddeln“ muss, ist sie auch. Der massenhaften Verbreitung kann nichts mehr im Wege stehen.
Man beachte auch einen bisher schmerzlich vermissten Vorteil: Der Strom „ruht“ nicht mehr die meiste Zeit nutzlos hinter einer Steckdose, sondern kommt zum Wunschtermin nur, wenn er wirklich gebraucht wird.

(Beschreibung auf der Homepage) [1] Wie funktioniert’s?
-Einfache Bestellung per Chargery App oder Anbindung an Ihr System
-Wunschtermin für die Ladung mitteilen
-Standort und Kennzeichen werden automatisch übermittelt
-Gesamter Vorgang wird durch uns abgewickelt

Kein Wunder, dass BMW bereits zu den Kunden gehört: [5] Zu den ersten Kunden zählt das Carsharing-Unternehmen DriveNow des Automobilherstellers BMW.

Vorteile, welche bisher unerreichbar waren

Beim Lesen der Vorteile (Bild 2) erkennt man sofort: Da wurde wirklich an alles gedacht.
Sogar scheinbare „Nebensächlichkeiten“, wie das Kernproblem des Strommixes, der wirklich GRÜNEN schlaflose Nächte durch unvermeidbare Mitverwendung falschen Stromes bereitet, kann man dank Transportkiste lösen. Der Autor denkt da gleich weiter und vergäbe Gutscheine, mit denen man sich den einzig wirklich reinen Strom als Kiste schenken und unter den Weihnachtsbaum legen kann. Oder reduzierte Varianten, mit denen das Mobile sicher GRÜN geladen werden kann (natürlich nicht mit UPS versendet, sondern ebenfalls per Fahrrad überbracht.
Das mit den speziellen Fahrradkurieren versteht er allerdings (noch) nicht: Sind das welche, die weniger Atmen gelernt haben, um ihren unvermeidbaren „Strampel-CO2-Ausstoß“ zu verringern?

Bild 2 Vorteile von Mobile Chargery. Quelle: CHARGERIE: Homepage

Kleine Anfangsprobleme sind unvermeidbar

Bild 3 Mobile Chargery Ladebox. Quelle: CHARGERIE: Homepage

Die Box hat laut Beschreibung eine Kapazität von 24 kWh [1]. Ein Elektrosmart hat 17,6 kWh und moderne Elektroautos sollen bis zu 60 kWh Akkukapazität bekommen [4].
Der Autor mag nicht immer alles „verulken“, aber er sieht da Probleme. Alleine um eine Straße mit zum Beispiel 100 Autos zu „versorgen“ muss eine wahre „Chargery Fahrradkurier Kuli Karawane“ tätig werden, welche zwischen Elektroauto und Aufladestation pendelt. Dabei „transradelt“ einer ca. 150 kg Zusatzgewicht. Das kostet Kraft und auch bei Mindestlohn Geld. Und nicht daran zu denken, die treten in eine Gewerkschaft ein und streiken, vielleicht sogar gerade dann, wenn über der Nordsee ein Sturm bläst und dieser reinste Ökostrom eigentlich „in die Töpfe“ fließen sollte [4].

Eine Auszeichnung dafür wäre doch wahrlich verdient

[5] … Für ihr umweltbewusstes Konzept einer mobilen Lademöglichkeit für Elektroautos wurde das Start-up Chargery für den Greentec Award 2018 in der Kategorie Mobilität nominiert. Die Greentec Awards sind eine internationale Preisverleihung für die weltweit innovativsten Projekte für Umweltschutz und Green Lifestyle. Natürlich hoffen die Gründer auf den Gewinn des Preises.
Und dürfen sich dann (so er gewonnen wird), mit anderen, „weltweit innovativsten Projekten“ wie nachhaltig hergestellten Kondomen präsentieren.

Bild 4 Homepage. Quelle: CHARGERIE: Homepage

Hinweis: Der Anlass zu diesem Artikel kam von Ruhrkultour Februar 3, 2018: [2] Fenster in eine neue Welt des Konsums
Dort lasen sich weitere Infos und Hintergründe erfahren.
[2] Stillstand in der geistigen Entwicklung
Das Augenmerk der Öffentlichkeit ist fälschlicherweise auf die Partei der Grünen gerichtet. Die Grünen inszenieren, experimentieren, provozieren, loten aus, was in der Gesellschaft politisch durchgesetzt werden kann und erfüllen damit die Funktion des Trendscouts und zugleich Trendsetters für Großunternehmen. Sie beherrschen vor allem durch eine vorgetäuschte Nähe zur Bevölkerung und ihr Repertoire an Mitteln der Werbung und Propaganda zurzeit die Kirchen, Gewerkschaften und Nicht-Regierungsorganisationen. Parteien, Medien, Verwaltungen und Verbände haben sich die Ideen der Grünen mittlerweile so sehr zu eigen gemacht, dass es nur wenig nennenswerten Widerstand gegen die menschenfeindliche Ideologie der “marktkonformen Demokratie” gibt.

Quellen

[1] CHARGERIE: Homepage

[2] Ruhrkultour Februar 3, 2018: Fenster in eine neue Welt des Konsums

[3] EIKE 20.03.2017: Lastenfahrradchauffeur, der neue Zukunftsjob

[4] EIKE 2. Januar 2018: Das Elektroauto erzeugt nur Gewinner – und man verdient sogar Geld damit

[5] Berlin BOXX: Mobile Ladestationen für Elektroautos




Über die Kosten von Offshore-Windparks

In der vorigen Woche warnte Lamprell Plc, eine internationale Konstruktions-Firma, die Märkte, dass man einen Verlust von etwa 80 Millionen Dollar erwarte (hier) hinsichtlich des Anteils dieser Firma an der Errichtung der ScottishPower Renewables, dem East Anglia ONE Offshore Wind-Projekt, welches gerade in den britischen Gewässern vor der Küste von Suffolk im Gange ist.

Der Verlust ist groß genug, um das Unternehmen insgesamt zu treffen, was auch unumwunden in der Ankündigung ausgesprochen wird, ebenso wie in der nachfolgenden Diskussion, um Marktängste abzumildern:

„Wie die Dinge laufen hinsichtlich des EA1-Projektes wird die Profitabilität der Gruppe im Jahre 2017 signifikant beeinträchtigt, wobei sich der Gesamtverlust des EA1-Projektes bis zur Vollendung auf etwa 80 Millionen Dollar belaufen wird. Die zusätzlichen Kosten des Projektes wurden verursacht durch eine Anzahl variabler Faktoren einschließlich Investitionen in weitere, nicht geplante Erweiterungen der Arbeitskräfte und der Ausrüstung ebenso wie bedeutende Zusatzkosten für Transport und Subunternehmer. In diesen vorhergesagten Verlust bzgl. des Projektes gehen noch nicht irgendwelche potentielle Abwicklungs-Kosten ein. Wir bleiben in konstruktiven Gesprächen mit unserem Kunden und sind zuversichtlich, dessen Erwartungen hinsichtlich der Lieferungsverpflichtungen zu erfüllen“.

Die Schwierigkeiten waren zwar kaum vorherzusehen, sind aber beileibe keine Überraschung. East Anglia ONE will 102 Windturbinen mit einer Gesamt-Kapazität von 714 MW liefern, was die Turbinen zu den größten derzeit verfügbaren Turbinen macht. Jede einzelne Turbine hat eine Kapazität von 7 MW, eine Höhe von insgesamt 197 Metern und einem Durchmesser der Rotoren von 154 Metern. Die Fundamente allein sind jeweils 65 Meter hoch und wiegen 845 Tonnen. Dies ist Bauingenieurswesen in einem extrem großen Maßstab und unter sehr schwierigen maritimen Bedingungen. Irgendetwas kann dabei immer schwer schief gehen und wird auch schief gehen (Daten von 4C Offshore.)

Eindeutig hat dies Implikationen für die Schätzungen der Kapitalkosten des Windparks, dem Vernehmen nach 2,7 Milliarden Pfund, aber die Größenordnung der Unterschätzung ist bis jetzt unklar. Lamprell ist nicht für das gesamte Projekt verantwortlich, sondern den Kosten nach vielleicht nur zu einem Viertel, und bislang hat noch kein anderer Subunternehmer Schwierigkeiten hinsichtlich dieses oder irgendwelcher anderer Projektes vermeldet. Aber der kürzlich erfolgte Kollaps von Carillion gibt Grund, sich zu fragen, ob Lamprell einfach nur ehrlicher ist als andere Unternehmen in diesem Bereich.

Tatsächlich war Carillion selbst bis zu seinem Kollaps ein bedeutender Teilnehmer am Offshore-Windsektor. Es war verantwortlich für die Front-End Engineering Design (FEED)-Studien hinsichtlich der Verkabelung der Offshore-Windparks und Anderes, was damit im Zusammenhang steht. Zum Beispiel war es vertraglich verpflichtet, die Netzanbindung zu konstruieren für das 1,3 Milliarden Pfund teure Rampion Offshore-Windprojekt (hier), ebenso wie für einen 30 Millionen Pfund-Vertrag bezüglich des Dudgeon Offshore-Windparks, welcher im November 2017 in Betrieb ging. Natürlich war Carillion auch in anderen Bereichen aktiv. U. A. war es involviert in drei großen Arbeiten für das nationale Netz (hier) einschließlich einer Netzverbindung für das Horizon-Kernkraftwerk in Wylfa. Eines der vielen interessanten Dinge, die sich aus der Carillion-Untersuchung ergeben könnten wird sein, ob eine aggressive und unrealistische Unterbietung der Netz-Infrastruktur in Relation zu Offshore-Windprojekten Teil der Schwierigkeiten war, und falls ja, was das für die allgemein optimistischen Abschätzungen der Kosten bedeutet, UK mit neuen Fernleitungen zu überziehen, um einen hohen Anteil an Wind- und Solarenergie aufzunehmen.

Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass eine Unterschätzung der Kosten und damit ein unrealistisches Angebot ein drückendes und sehr reales Problem für Lamprell ist, so dass einige von dessen Anteilseignern, bisher nur eine kleine Gruppe, fragt, ob die Kapitalkosten für Offshore-Wind wirklich rückläufig sind (hier). Es wäre interessant zu erfahren, was ScottishPower Renewables daraus macht, aber vielleicht misst man dem dort nicht so viel Bedeutung bei. Wie das Beispiel der notwendigen Erwähnung „potentieller Abwicklungs-Schäden“ und der hoffnungsvollen Erwähnung „konstruktiver Diskussionen mit unserem Kunden“ seitens Lamprell zeigt, können Dinge wie Kostenexplosionen und verspätete Zulieferung, soweit es den Entwickler betrifft, die Probleme Anderer sein.

Link: https://www.thegwpf.com/lamprell-carillion-and-offshore-wind-costs/

Übersetzt von Chris Frey EIKE