Deutschland und Japan müssen im Wett­rennen gegen den Klima­wandel die Führung über­nehmen

Der Vater der Zwei-Grad-Grenze“: Schellnhuber erhält Blue Planet Preis

PIK Pressemitteilung 19.10.2017 (Auszüge): [1] Der weltweit wichtigste Preis für Pioniere der Umweltforschung ist diese Woche in Tokio an Hans Joachim Schellnhuber vergeben worden. Er ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), das zur Leibniz-Gemeinschaft gehört. Der Blue Planet Preis ehrt herausragende Denker, die helfen Herausforderungen planetaren Ausmaßes anzupacken. Vergeben wird der Preis von der Asahi Glass Stiftung; er wurde in Gegenwart von Prinz und Prinzessin des japanischen Kaiserhauses übergeben und ist mit 50 Millionen Yen dotiert. Schellnhuber erhielt den Preis für die Etablierung eines neuen Forschungsfelds, der Erdsystemanalyse, und für die Einführung äußerst einflussreicher Konzepte wie etwa dem der Kipp-Elemente.
… Der Direktor des PIK habe „bahnbrechende interdisziplinäre Forschung“ voran gebracht, sagte Hayashi. Zusätzlich sei „eine seiner größten Leistungen, das Ausmaß der Herausforderung der Klimastabilisierung sowohl einer breiten Öffentlichkeit als auch Entscheidungsträgern kommuniziert zu haben“; Hayashi nannte Schellnhuber „den Vater der Zwei-Grad-Grenze für die globale Erwärmung“. Ähnlich heißt es in der offiziellen Erklärung der Organisatoren des Blue Planet Preises: „Seine Aktivitäten haben letztlich weltweit eine Flut an Maßnahmen gegen die globale Erwärmung ausgelöst, die zu der Zwei-Grad-Leitplanke führte, welche von mehr als 190 Staaten beim UN-Klimagipfel COP 21 vereinbart wurde. Professor Schellnhuber und das PIK haben auf diesem Gebiet über viele Jahre hinweg eine zentrale Rolle gespielt.“

… insbesondere die Zunahme gefährlicher Wetter-Extreme

… Die herausragende Bedeutung der Preisverleihung für Japan wurde auch daran deutlich, dass mit Prinz Akishino ein Vertreter des Kaiserhauses teilnahm. „In den vergangenen Jahren haben wir Menschen den Fortschritt von Wissenschaft und Technologie vorangetrieben“ – aber genau durch diese wirtschaftliche Entwicklung „wurden die Ökosysteme betroffen“, sagte der Prinz. Er nannte insbesondere die Zunahme gefährlicher Wetter-Extreme. „Wir brauchen ein korrektes Verständnis des menschlichen Einflusses auf die Umwelt – und wir müssen handeln. Es ist daher gut, dass die Preisträger die Wissenschaft voran gebracht haben und zugleich auch öffentlich Alarm geschlagen haben.“
… In einer Glückwunschbotschaft betonte Seine Königliche Hoheit der Prinz von Wales, Charles, dass Schellnhubers Arbeit wichtig sei, um die Welt davon zu überzeugen, dem Klimawandel zu begegnen und den Planeten für unsere Kinder und Enkelkinder zu bewahren.
… Auf der Grundlage des Pariser Abkommens, die Erderwärmung auf weit unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, sei  jetzt ein großer, globaler Wirtschaftswandel notwendig. „Deutschland und Japan müssen bei diesem Wettrennen gegen eine globale Katastrophe die Führung übernehmen“, sagte Schellnhuber …

Quellen
[1] PIK Pressemitteilung 19.10.2017: „Der Vater der Zwei-Grad-Grenze“: Schellnhuber erhält Blue Planet Preis
[2] EIKE 20. Oktober 2017: Kippt unser Klima ?“ bei Maischberger/ARD am 10. Oktober 2017: Eine kleine Nachlese über großen Unsinn, sachliche Fehler und wenig Richtiges
[3] EIKE, 20.06.2017: Gegen Klimaflüchtlinge helfen nur noch C. Juncker und der Pariser Klimavertrag Alternativ: Nicht der Klimawandel bedroht uns, sondern unsere Politiker




Neuer Report: Die BBC und Klima­wandel: ein dreifacher Verrat

Christopher Booker, einer der am meisten bewährten Journalisten in UK begutachtet in dem Report kritisch die Berichterstattung der BBC zu allen Themen um den Klimawandel und wie der Sender es dabei an der pflichtgemäßen Genauigkeit und Unparteilichkeit fehlen lässt, womit er gegen seine satzungsgemäßen Verpflichtungen verstößt.

Sein Report mit dem Titel The BBC and Climate Change: A Triple Betrayal zeigt, dass die BBC nicht nur nicht ihrer professionellen Pflicht nachgekommen ist, vollständig und genau zu berichten, sondern dass sie auch ihre eigenen Prinzipien verraten hat, und zwar in dreierlei Hinsicht:

Erstens, der Sender hat seine satzungsgemäße Verpflichtung verraten, unparteiisch zu sein, und zwar mit der Ausrede, dass jede Abweichung von der offiziellen Orthodoxie so unbedeutend sei, dassman das einfach ignorieren oder lächerlich machen kann.

Zweitens, er hat seine Prinzipien eines verantwortlichen Journalismus‘ verraten, indem er es zuließ, dass dessen Berichterstattung so einseitig wurde, dass sie viel zu oft zu reiner Propaganda mutiert ist.

Drittens, er fundamentale Prinzipien der Wissenschaft verraten, welche sich auf unerbittlichen Skeptizismus hinsichtlich jeder Theorie stützt, bis sie nachgewiesen und eine umfassende Erklärung der beobachteten Beweise dafür gegeben werden kann.

„Alles in allem ist die BBC schuldig, das Vertrauen ihrer Zuhörerschaft missbraucht zu haben und das Vertrauen all jener, die gezwungen waren, dafür zu zahlen. Hinsichtlich eines der wichtigsten weit reichendsten Themen unserer Zeit war die Berichterstattung so tendenziös, dass sie den Zuhörern und Zuschauern nicht nur ein irreführendes, sondern immer wieder sogar betrügerisches Bild vermittelt hat“, sagte Christopher Booker.

Im Vorwort zu dem GWPF-Bericht schreibt Sir Antony Jay:

„Die Kosten für UK, die globale Erwärmung zu bekämpfen zu versuchen, sind erschreckend, und die Rolle der BBC bei der Befeuerung der alarmistischen Agenda ist einfach beschämend“.

Der gesamte Report [PDF, 75 Seiten] steht hier.

Striche
About the author
Christopher Booker is an author and journalist. He has regularly reported on scientific and political issues related to global warming in recent years in his weekly column in the Sunday Telegraph. His book The Real Global Warming Disaster: Is the obsession with ‘climate change’ turning out to be the most costly scientific blunder in history? has been one of the three best-selling books about global warming in the last decade.
Sir Antony Jay
Antony Jay has enjoyed a distinguished career as writer, broadcaster and producer. He was a founder and editor of the BBC’s legendary Tonight programme and is famous for his political comedies Yes, Minister and Yes, Prime Minister.
Link: https://www.thegwpf.com/new-report-the-bbc-and-climate-change-a-triple-betrayal/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Deutschen haben weit mehr Angst vor dem Klima­wandel als die Einwohner des (angeblich) unterge­henden Fiji Atolls

Deutschlands Angst vor dem Klimawandle wandelt sich stetig

Mal haben wir weniger Angst (42 %) und wenige Glauben daran …

Beim Klimawandel ist nichts beständiger, als der Wandel. Und so ist es auch mit der Angst davor:
DER TAGESSPIEGEL 27.03.2010: Umfrage: [3] Umfrage Deutsche haben Angst vor Klimawandel verloren
… Wenn es um das Thema Klimawandel geht, macht sich die Mehrheit der Deutschen keine Sorgen mehr. Einer neuen Umfrage zufolge glaubt jeder Vierte sogar, dass Deutschland von dem Klimawandel eher profitieren wird.
Der Klimawandel macht den Deutschen offenbar nicht mehr so viel Angst wie noch in den vergangenen Jahren. Wie eine repräsentative Infratest-Umfrage im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ ergab, fürchtet sich nur noch eine Minderheit von 42 Prozent vor der globalen Erwärmung. Im Herbst 2006 äußerten offenbar noch 62 Prozent der Befragten Befürchtungen hinsichtlich des Klimawandels.
… Wie die Umfrage weiter ergab, hält jeder dritte Deutsche die Prognose der Klimaforscher, nach der es langfristig immer wärmer wird, nicht für zuverlässig. Jeder Vierte glaubt, dass Deutschland von dem Klimawandel sogar eher profitieren wird.

… dann kommt die Angst plötzlich wieder zurück (71 %)

Epoch Times 2. August 2017: [2] Umfrage: Deutsche haben mehr Angst vor Klimawandel als vor Terroranschlägen und Massenzuwanderung
… Knapp zwei Monate vor der Bundestagswahl nennen die Deutschen als ihre größte Sorge den Klimawandel. Das ergab eine Umfrage des Instituts Kantar Emnid im Auftrag der Funke-Mediengruppe.
Danach geben 71 Prozent der Befragten an, die Veränderung des Weltklimas mache ihnen persönlich besonders große Sorgen.

Droht diese Angst nachzulassen, wird das Klimawandel-Fegefeuer neu „entfacht“

Besonders kompetente Personen der Zeitgeschichte, wie zum Beispiel die IWF-Chefin C. Lagarde (Juristin), erkennen, wenn die Angst nachzulassen droht und erinnern rechtzeitig wieder an die unterschätzten Gefahren:
[4] theguardian 25. October 2017: [4] … The world will be in deep trouble if it fails to tackle climate change and inequality, IMF managing director Christine Lagarde has warned.
“If we don’t address these issues… we will be moving to a dark future” in 50 years, she told a major economic conference in the Saudi capital Riyadh on Tuesday.
Lagarde said that “
we will be toasted, roasted and grilled” if the world fails to take “critical decisions” on climate change.
Nicht, ohne sich dabei etwas einfallslos zu wiederholen.
EIKE 11.10.2015:[5] IWF-Chefin Lagarde`s rettender Einfall beim Hähnchenessen (oder war es bereits vorher unter dem Solarium?)

Was weisen internationale Umfragen aus

Im Web gibt es einen Abstimmunngs-Viewer ([1] My Analytics: Segments & Priorities), in dem auch nach dem Klimawandel gefragt ist. Natürlich lässt sich nichts darüber aussagen, wie repräsentativ die Aussagen dieser Homepage sind. Die aktuelle Angabe von 67 % zum Klimawandel für Deutschland weicht von einer „offiziellen“ mit dem Ergebnis 71 % [2] jedoch wenig ab. Es scheint also eine Relevanz vorzuliegen, deshalb informativ Ergebnisse daraus:
Deutschland: Action taken on climate change 67 %

Bild 1 [1] Umfrageergebnis zum Wunsch nach Klimamaßnahmen, Ergebnis Deutschland

Fiji (Leiter des diesjährigen Klimagipfels im November): taken on climate change 41 %

Bild 2 [1] Umfrageergebnis zum Wunsch nach Klimamaßnahmen, Ergebnis Fidji (Leiter des diesjährigen Klimagipfels in Bonn)

Malediven, eine angeblich ebenfalls sehr vom Klimawandel betroffene Inselgruppe: taken on climate change 35 %

Bild 3 [1] Umfrageergebnis zum Wunsch nach Klimamaßnahmen, Ergebnis Malediven

Saudi-Arabien, von dem man annehmen sollte, durch die „Überhitzung“ stark betroffen zu sein: taken on climate change 31 %

Bild 4 [1] Umfrageergebnis zum Wunsch nach Klimamaßnahmen, Ergebnis Saudi Arabien

Die „Welt“ gesamt: taken on climate change 30 %

Bild 5 [1] Umfrageergebnis zum Wunsch nach Klimamaßnahmen, Ergebnis Welt

Fazit
Die Deutschen haben im weltweiten Vergleich geradezu eine „Überangst“ vor dem Klimawandel, obwohl Deutschland mit am meisten vom sich bisher etwas erwärmenden Klima profitiert [6] und ein Klimawandel (bis auf etwas Temperaturerhöhung) in Deutschland nicht feststellbar ist. Es ist wohl nicht überspitzt zu sagen: Das Deutsche Klima wird von den Medien, Parteien und Interessensverbänden (vor-)gemacht.
EIKE 17.10.2017: [6] Der Frankenwein wird teurer, weil sich das Klima zurückwandelt
EIKE 09.10.2017: [7] Wenn es um Weltuntergang geht, sind die Deutschen vorn
EIKE 20. September 2017: [8] An Martin Schulz, Klimaalarm: Die Brandenburgische Ministerin Diana Golze… wurde in ihrem Norditalien-Urlaub von einem umstürzenden Baum schwer verletzt
EIKE 29.10.2015: [9] Kann man den Klimawandel in Deutschland wirklich täglich spüren? Eine Suche mit überraschendem Ergebnis
Quellen
[1] My Analytics: Segments & Priorities
[2] Epoch Times 2. August 2017: Umfrage: Deutsche haben mehr Angst vor Klimawandel als vor Terroranschlägen und Massenzuwanderung
[3] DER TAGESSPIEGEL 27.03.2010: Umfrage: Deutsche haben Angst vor Klimawandel verloren
[4] theguardian 25. October 2017: ‚We will be toasted, roasted and grilled‘: IMF chief sounds climate change warning
[5] EIKE 11.10.2015: IWF-Chefin Lagarde`s rettender Einfall beim Hähnchenessen (oder war es bereits vorher unter dem Solarium?)
[6] EIKE 17.10.2017: Der Frankenwein wird teurer, weil sich das Klima zurückwandelt
[7] EIKE 09.10.2017: Wenn es um Weltuntergang geht, sind die Deutschen vorn
[8] EIKE 20. September 2017: An Martin Schulz, Klimaalarm: Die Brandenburgische Ministerin Diana Golze… wurde in ihrem Norditalien-Urlaub von einem umstürzenden Baum schwer verletzt
[9] EIKE 29.10.2015: Kann man den Klimawandel in Deutschland wirklich täglich spüren? Eine Suche mit überraschendem Ergebnis




Lügen und Manipulation: der beklagenswerte Zustand des globalen Klima-Alarmismus‘

Folglich werden wir nachdenklich, wenn wir beobachten, wie sich Klima-Alarmisten aller Couleur nach den Hurrikanen im Atlantik auf einen Kreuzzug der Erzeugung von Angst begeben. Sie begrüßten freudig die Hurrikane Harvey, Irma und Maria als eine weitere Gelegenheit, diese dem Klimawandel in die Schuhe zu schieben [man kann es auch anders ausdrücken: Die Alarmisten jubeln über die verheerende Not der betroffenen Menschen, nur weil sie diese für ihre Propaganda ausschlachten können! Anm. d. Übers.] Tatsächlich neigen sie dazu, den vom Menschen verursachten Klimawandel für jede Naturkatastrophe verantwortlich zu machen.

Dies ist aber nur in den Mainstream-Medien so. Das IPCC, die führende Autorität bzgl. Klimawandel-Wissenschaft und -politik räumt in seinen Zustandsberichten ein, dass es keine signifikante Zunahme der Häufigkeit von Naturkatastrophen gibt.

Auch Klimatologen waren augenblicklich zur Stelle, um darauf hinzuweisen, dass die Häufigkeit von Hurrikanen während der letzten vier Jahrzehnte keinen zunehmenden Trend aufweist, was im Gegensatz steht zu den Behauptungen der Klimaalarm-Propagandisten. Außerdem wird jeder, der Daten beachtet zustimmen, dass es schwere Hurrikane schon gegeben hat, bevor das Narrativ vom Klimawandel überhaupt angefangen hat.

Nichtsdestotrotz wurden noch verrücktere Behauptungen aufgestellt bzgl. der negativen Auswirkungen der anthropogenen globalen Erwärmung auf die Nahrungsmittel-Sicherheit der Länder der Dritten Welt. Aber der derzeitige Zustand des Klimas in einigen Entwicklungsländern wie Indien zeichnet ein erheblich dazu im Widerspruch stehendes, ja tatsächlich vielversprechendes Bild.

Mit seiner großen und rapide wachsenden Wirtschaft spielt Indien eine Schlüsselrolle in der globalen Ökonomie. Klima-Auswirkungen können gewaltigen Einfluss ausüben auf den großen Landwirtschaftssektor des Landes und wahrscheinlich auch auf das Leben von einer Milliarde Menschen.

Der Monsunregen ist der Lebenssaft für die Ernten in Indien. Die Monsune sind während der letzten 15 Jahre stabil geblieben und haben keine nachteiligen Änderungen gezeigt.

Jüngste Forschungen zeigen, dass Monsun-Regenfälle während der letzten 15 Jahre eine etwa 50 Jahre lange trockene Zeit beendet haben, welche hauptsächlich Nord- und Zentralindien heimsuchte. Seit dem Jahr 2002 hat sich die Regenmenge im Mittel um 1,34 mm pro Jahrzehnt erhöht.

Erheblich gestützt durch diese gestiegene Regenmenge und durch Weiterentwicklungen der landwirtschaftlichen Wissenschaft und Technologie hat die landwirtschaftliche Produktion des Landes dramatisch zugenommen. Zum Beispiel verzeichnete man bei Getreide von 1990 bis 2014 eine Zunahme um 58%.

Der Nahrungsmittel-Erzeugungs-Index (Änderungen der Erntemengen in einem gegebenen Jahr relativ zu einem Referenzjahr) hat sich von 1990 bis 2014 mehr als verdoppelt. Die gesamte Nahrungsmittelerzeugung im Jahr 2015/16 ergab den Rekord von 252,23 Millionen Tonnen, das war etwas mehr als im Jahr zuvor.

Dies sollte niemanden überraschen, der auch nur ein geringes Interesse am Zustand des Klimas hat. Das globale Temperaturniveau zeigte während der letzten 16 Jahre keinerlei Zunahme. Selbst die schlimmsten Klima-Alarmisten räumten ein, dass die zur Vorhersage genutzten Computermodelle kläglich gescheitert sind, auch nur die jetzt beobachteten Daten zu reflektieren, also den von den Wissenschaftlern so genannten ,Hiatus‘ der globalen Erwärmung.

Das Scheitern der Modelle kann hauptsächlich der falschen Hypothese zugeordnet werden, dass nämlich Kohlendioxid die Temperaturen treibt. Stattdessen war es kurz- und langfristig erst zu den Temperatur- und danach zu den Kohlendioxid-Änderungen gekommen.

Dies stellt nicht nur den Einfluss eines Bias‘ in der Wissenschaft von der Klimaänderung bloß, sondern auch das falsche Bild einer verfallenden Umwelt.

Wetter enthält immer Risiken – leichte und schwere Stürme, Dürren, Überschwemmungen, Hitze- und Kältewellen, welche es während der gesamten Historie der Menschheit immer wieder gegeben hat. Aber das Klima selbst war während der letzten 150 Jahre alles andere als gefährlich, und der Beweis dafür liegt klar vor Augen, von den polaren Eiskappen bis zu den Reisfeldern in Indien.

Es ist unmöglich, einen Planeten zu retten, der nicht stirbt, und es ist eine Schande, die Menschen bzgl. Klimawandel in falsche, unberechtigte Ängste zu stürzen [wobei die „Süddeutsche Zeitung“ hierzulande absolut führend ist! Anm. d. Übers.].

Striche
Vijay Jayaraj (M.Sc., Environmental Science, University of East Anglia, England), Research Associate for Developing Countries for the Cornwall Alliance for the Stewardship of Creation, lives in New Delhi, India.
Link: https://wattsupwiththat.com/2017/10/24/lies-and-manipulation-the-sorry-state-of-global-climate-alarmism/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Versucht Big Brother, die Klima-Orthodoxie voranzutreiben?

Wenn Journalisten oder Whistleblowers in Ägypten oder Saudi-Arabien unter der Anklage, einen Aufstand angezettelt oder den Propheten beleidigt zu haben, ins Gefängnis geworfen werden, weil sie höhere Mächte herausgefordert haben, gibt es auf der ganzen Welt einen Aufschrei in der Presse und in den Hauptstädten einiger Nationen, aber niemand ist wirklich schockiert – diese nicht-westlichen Länder haben lange Historien, politische Dissidenten in Haft zu nehmen oder jene, welche Dinge stützen, die der Regierung nicht genehm sind.

Wenn Google und Facebook – vorgeblich Bastionen der Freien Rede und des freien Austausches von Informationen, Dialog und des Zusammenbringens von Menschen unabhängig von nationalen Grenzen – Konten schließen und den Zugang von Menschen limitieren bei Themen, welche politische Emissäre in China kritisieren oder angreifen, ist das enttäuschend, aber nicht unerwartet. Trotz der Behauptungen der Gründer, dass es ihnen darum geht, Menschen in Verbindung zu bringen, geht es ihnen in Wirklichkeit um Profit, und falls ein Forum der Freien Rede die Führer dessen herausfordert, was ein riesiger Markt sein kann, kommt der Profit vor der Loyalität gegenüber grundlegenden Menschenrechten.

Die Menschen sind jedoch schockiert, und Gerichte erlauben Entschädigungen, wenn jene an den politischen Machthebeln versuchen, offene Debatten über Themen von öffentlichem Interesse in den USA und in geringerem Ausmaß auch in anderen westlichen Ländern zu unterdrücken. Ich habe schon öfter über Versuche nationaler Gesetzgeber und von Generalstaatsanwälten berichtet, die Debatte über grundlegende wissenschaftliche und ökonomische Fragen zu unterdrücken, welche es in der Klimadebatte nach wie vor gibt. Senatoren und Kongressabgeordnete forderten, dass der US-Generalstaatsanwalt gegen Unternehmen und Forschungsinstitute wie das Meine, das Heartland Institute, Ermittlungen aufnehmen sollte wegen der fortgesetzten Hinweise darauf, dass die Wissenschaft nicht settled ist und dass es noch Vieles gibt, was wir bzgl. der Ursachen und Konsequenzen des Klimawandels nicht wissen.

Zum Glück haben wir in den USA immer noch den Anspruch, gesetzlichen Regeln zu folgen. Der Schutz der Freien Rede im First Amendment bedeutet den Gerichten und der Öffentlichkeit immer noch etwas, sogar falls das bei einigen Politikern nicht so ist, die tatsächlich ihren Amtseid darauf ablegten, die Verfassung der Vereinigten Staaten hoch zu halten und zu verteidigen. Als Folge davon waren diese Versuche weitgehend erfolglos, außer dass öffentliche Ressourcen verschwendet worden sind.

Was ich bis Anfang September jedoch nicht erkannt habe ist, dass verschiedene klimarealistische Organisationen bis vor Kurzem von der juristischen Verfolgung in Kanada bedroht waren. Lorrie Goldstein von der Toronto Sun drückte es so aus: „Es ist wie etwas aus 1984 von George Orwell“.

Im Jahre 2015 hat Ecojustice, der größte Umwelt-Anwaltverein von Kanada, beim Competition Bureau von Kanada Klage eingereicht gegen Friends of Science, die International Climate Science Coalition und das Heartland Institute, weil diese leugnen, dass die Klimawissenschaft festgestellt hat, dass die Menschen einen gefährlichen Klimawandel verursachen.

Ecojustice forderte den Wettbewerbskommissar [Commissioner of Competition] auf, den Fall dem Generalstaatsanwalt von Kanada vorzulegen, welcher dann „gegen die Leugner-Gruppen wegen krimineller Handlungen“ vorgehen sollte.

Ich wusste nichts über diese jüngste Hexenjagd, bis vor drei Monaten, nachdem das Büro seine 14 Monate langen Untersuchungen abgebrochen hatte, ein Reporter mich um einen Kommentar bat.

Ich schließe meine Gedanken zu verschiedenen Ermittlungen von Big Brother gegen die „Gedanken-Verbrechen bzgl. Klima“ sowohl hierzulande als auch im Ausland mit einem Zitat von Goldstein:

Als jemand, der seit einem Jahrzehnt extensiv über Klimawandel berichtet hat, sage ich, dass all dies Verrücktheit pur ist. Wir betreten ein gefährliches Territorium und treten einen fundamentalen Angriff auf die freie Rede los.

Falls wir jetzt Agenturen der [US-]Bundesregierung dazu bringen, gegen „Klimaleugner“ zu ermitteln und diese zu verfolgen wegen „falscher und irreführender Behauptungen“, dann sollten wir verdammt nochmal das Gleiche auch den „Klima-Alarmisten“ angedeihen lassen, welche unentwegt genau das Gleiche tun.

Ich lese und höre die Politiker fast täglich „falsche und irreführende Behauptungen“ über Klimawandel aufstellen, besonders hinsichtlich dessen, was Programme zur Auspreisung von Kohlenstoff tatsächlich erreichen werden im Gegensatz zu dem, was die Politiker behaupten, damit erreichen zu wollen.

Aber der richtige Weg ist, über diese Themen mittels einer öffentlichen Debatte zu entscheiden und nicht, eine Agentur der Bundesregierung dazu zu bringen, Menschen mundtot zu machen, mit denen wir nicht übereinstimmen, besonders wenn es um eine Regierung geht, die selbst die ganze Zeit falsche und irreführende Behauptungen über eine vom Menschen verursachten Klimawandel aufstellt.

Ich selbst könnte es nicht besser auf den Punkt bringen.

H. Sterling Burnett

Quellen: Watts Up With That, The Toronto Sun (paywalled); Climate Change Weekly #223, Climate Change Weekly #218, und Climate Change Weekly #207