Wenn alle nur noch lieb zueinander sind, ist die Welt das Paradies. Bisher hat es noch nie funktioniert, beginnen wir deshalb damit beim Klima

… so beginnt das Generationenmanifest

Vertreten wird es von Personen, welche in großer Sorge sind:
Manifest: [1] Wir sind Bürgerinnen und Bürger dieses Landes und stellen besorgt fest: Die älteste Übereinkunft der Menschheit ist in Gefahr – der Generationenvertrag.
… Selten hatten so viele Menschen Sorge um die Zukunft ihrer Kinder und Enkel. Wir auch!
Dabei geht es nicht um unsere Rente, die von der (in hohem Maß verbeamteten und überversorgten) Politik nach Belieben geplündert wird, sondern um die Rettung der Welt vor der düsteren Zukunft.
Während die vergangenen Generationen angeblich immer nur „versucht (haben) … eine bessere und gerechtere Welt zu hinterlassen … „ (worauf sich diese fabulöse Behauptung begründet, steht nirgens) sind ausgerechnet wir die, welche überhaupt nicht mehr an so etwas denken und egoistisch diese Zukunft zerstören. Glücklich ändern soll dies nun ein juristischer Vertrag:
Manifest: [1]weiter der Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen entziehen oder umdenken und mit mutigem Handeln die Chancen künftiger Generationen auf Gesundheit, Erfüllung und Glück wiederherstellen.
… Wir engagieren uns auf gesellschaftlicher Ebene für einen neuen Generationenvertrag, einen Vertrag, der zum ersten Mal die Bedürfnisse kommender Generationen und deren Herausforderungen wirklich ernst nimmt.

Man sollte den „Generationenvertrag“ im Original weiterlesen. Er hat den Inhalt und die Substanz, wie man sich mit 16 Jahren die Welt vorstellt, weil man selbst in einem behüteten – und gut versorgten – Elternhaus wohnt, dies allen Menschen dieser Erde genau so wünscht und noch keine Ahnung davon hat, dass, und warum, im größeren Rest der Welt teils vollkommen andere, gesellschaftliche Ansichten herrschen. Und vor allem nicht, warum aus soziologischen und religiösen Gründen daran oft wenig geändert werden kann, schon gar nicht von außen [8]. Darum klingt er auch wie eine Predigt unserer verbeamteten Priesterschaft, um den Klingelbeutel ordentlich zum Klingeln zu bringen.

Klima: Mit allen Mitteln die Klimakatastrophe abwenden

Und das Generationenmanifest wäre ohne den allgegenwärtigen Klimawandel nicht zeitgemäß. Er kommt sowohl im Manifest vor, aber auch in fast jeder Präsentation in den Videos.
Manifest: [1] Klima: Mit allen Mitteln die Klimakatastrophe abwenden
Auch in Deutschland müssen wir unsere Anstrengungen im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen massiv erhöhen. Wir fordern die Bundesregierung auf, den Einsatz fossiler Brennstoffe bis 2040 zu beenden sowie ein tragfähiges Konzept für CO2-Besteuerung bzw. Emissionshandel vorzulegen. Aus den Erträgen soll ein Zukunftsfonds aufgelegt werden, der Innovationen fördert und für künftige Generationen spart.
Die Idee, dass Politik für zukünftige Generationen spart, dürfte wohl die absurdeste sein, auf die man kommen kann. Es dürfte weltweit keinen „Fonds“ geben, der sich in politischer Hand befindet und nicht konsequent von dieser für ganz andere Zwecke geplündert wird. Auch unsere Bundesregierung macht es mit aktuell ca. 2 Billarden Euro Schulden vor und der Klimafonds ist genau dafür sogar explizit vorgesehen.

Irma und Harvey. Ja glaubt ihr denn, das sei ein Zufall?

Der bayerische „möchtegern-Messias“, welcher seit Längerem als Katastrophenprediger (vorwiegend auf GEZ-Zwangsgebührensalär) durch unsere Medien geistert, unterstützt es. Vor allem auch mit der Verbreitung schlichtweg nicht belegter Behauptungen.

Bild 1 Eingebettetes Video H. Lesch zum Generationenmanifest. Link: YouTube Lesch Generationenmanifest


Video, H. Lesch: … ich war so froh, dass es endlich gekommen ist … wir müssen uns darum kümmern, dass es keinen Krieg mehr gibt, wir müssen uns darum kümmern, dass es mit dem Klimawandel so nicht weitergeht, weil wir mit dem Kohlenstoff, den wir in die Atmosphäre jagen, natürlich alles erwärmen. Wir haben es jetzt doch gesehen … Irma und Harvey.
Ja glaubt ihr denn, das sei ein Zufall? Dies ist kein Zufall. die Meere sind so warm, dass sie ruck-zuck Hurrikans entwickeln. Und was für welche! Auch die Starkregenereignisse in Deutschland. Das ist doch kein Zufall!. Was red ich. Der Klimawandel ist da. Brauchen wir nicht mehr darüber zu sprechen …

Was Herr Lesch sagt und was die Daten sagen

Es ist bekannt, dass Irma und Harvey kein Klimawandel-Menetekel, sondern natürliche Extrem-Ereignisse waren [2]. Und es ist belegbar, dass die Starkregenereignisse in Deutschland Klimawandel-bedingt, bisher nicht zunehmen [3], und Extremwetter ebenfalls nicht [5]. Einfach, weil es solche Ereignisse – teils viel schlimmer – schon immer gab.
Doch was kümmert das einen H. Lesch. Weil ich es sage, ist es so: „ … brauchen wir nicht mehr darüber zu sprechen“. Es fehlt nur noch, dass er sich zum Klimapapst ausruft und für unbezweifelbar erklärt.
kaltesonne.de 5. Februar 2018: [2] Hurrikanaktivität hat während der vergangenen 65 Jahre abgenommen
Die Hurrikansaison ist erstmal vorbei. Das bietet eine gute Gelegenheit, unaufgeregt in die Fachliteratur hineinszuschauen. Was gibt es Neues? Am 8. Dezember 2017 erschien in den Geophysical Research Letters eine Arbeit von Ryan Truchelut und Erica Staehling. Sie untersuchten die Entwicklung der nordamerikanischen Hurrikane auf Basis der sogenannten “angehäuften Zyklonenergie” (accumulated cyclone energy, ACE). Die Forscher fanden eine statistisch signifikante Abnahme der Hurrikanaktivität während der vergangenen 65 Jahre. Die Hurrikanflaute der letzten Jahre (mit Ausnahme des sehr aktiven Jahres 2017) stellte dabei die inaktivste Phase des gesamten Untersuchungszeitraums dar. Abstract:
An Energetic Perspective on United States Tropical Cyclone Landfall Droughts
The extremely active 2017 Atlantic hurricane season concluded an extended period of quiescent continental United States tropical cyclone landfall activity that began in 2006, commonly referred to as the landfall drought. We introduce an extended climatology of U.S. tropical cyclone activity based on accumulated cyclone energy (ACE) and use this data set to investigate variability and trends in landfall activity. The drought years between 2006 and 2016 recorded an average value of total annual ACE over the U.S. that was less than 60% of the 1900–2017 average. Scaling this landfall activity metric by basin-wide activity reveals a statistically significant downward trend since 1950, with the percentage of total Atlantic ACE expended over the continental U.S. at a series minimum during the recent drought period
Das CO2 in der Atmosphäre steigt unablässig, die Hurrikanaktivität sinkt. Offenbar haben die beiden Trends wenig miteinander zu tun. Angesichts der klaren Faktenlage wundert es nicht, dass die NOAA (über das Geophysical Fluid Dynamics Laboratory, GFDL) in einem offiziellen Statement vor einer Verknüpfung von Treibhausgasen und Hurrikanen dringend warnt …

Brauchen wir nicht mehr darüber zu sprechen“. Sollte man aber

SPON 08.09.2015: Streit über Umwelt-PR: So irreführend sind die Wissenslücken der Klimaforscher
… Der Befund schien eindeutig. Nachdem Hurrikan „Katrina“ vor zehn Jahren New Orleans verwüstet hatte, offenbarte eine Studie Dramatisches: Die Klimaerwärmung hätte dafür gesorgt, dass Stürme heftiger würden. Der Mensch also stecke hinter der Katastrophe, lautete die Botschaft.
Andere Forscher
kritisierten die Behauptung. Unsicherheiten in den Ergebnissen seien ignoriert worden. Der Uno-Klimarat IPCC überging die Einwände. In seinem vierten Sachstandsbericht 2007 diagnostizierte der Rat eine Zunahme der Intensität von Hurrikanen.
Die Feststellung war voreilig, wie sich nun zeigt; die These von den stärker werdenden Hurrikanen lässt sich nicht halten, wie
mehrere Studien zeigen. Immer klarer wird: Die Klimaforschung hat ein Kommunikationsproblem: Unsicherheiten, also Wissenslücken, ihrer Ergebnisse bleiben allzu häufig verborgen – und das liegt nicht nur an den Wissenschaftlern
Im nächsten, dem fünften IPCC-Sachstandsbericht von 2013 wurde es mit den Hurrikans dann auch korrigiert:
IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 216: “No robust trends in annual numbers of tropical storms, hurricanes and major hurricanes counts have been identified over the past 100 years in the North Atlantic basin.”
Übersetzung: “Keine robusten Trends bei den jährlichen Zahlen von tropischen Stürmen, Hurrikans und Stark-Hurrikans konnten in den letzten 100 Jahren im Nordatlantischen Becken ausgemacht werden.
Tropische Zyklone
IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 216: “Current datasets indicate no significant observed trends in global tropical cyclone frequency over the past century and it remains uncertain whether any reported long-term increases in tropical cyclone frequency are robust, after accounting for past changes in observing capabilities.”
Übersetzung: “Aktuelle Datensätze zeigen keine signifikanten beobachteten Trends bei der weltweiten tropischen Wirbelsturmfrequenz während des letzten Jahrhunderts und es ist ungewiss, ob ein berichteter langfristiger Anstieg der tropischen Wirbelsturm-Frequenz robust ist, nach Berücksichtigung der letzten Änderungen in den Beobachtungs-Möglichkeiten.“
Zum Schluss dazu noch ein Bild des ACE-Index dieser Region:
NOAA: The ACE index is a wind energy index, defined as the sum of the squares of the maximum sustained surface wind speed (knots) measured every six hours for all eastern Pacific named systems while they are at least tropical storm strength.der Hurricantätigkeit

Bild 2 [6] NOAA ACE-Index 1970 – 2016, East North Pacific

Was der Autor an Daten zu Starkregen zusammengetragen und gesichtet hat, lässt sich ebenfalls nachlesen. Ihm ist es ein Rätsel, wie Herr Lesch seine Aussage dazu begründen könnte.:
EIKE 18.04.2018: Beeinflussungen durch Starkregen nehmen in Deutschland nicht zu. Mit schlecht angewandter Statistik lässt sich aber das Gegenteil „zeigen“ (Teil 2)
Der Herr Professor befindet sich damit in guter Gesellschaft. Immerhin hat er es damit zum Mitglied im Bayerischen Klimarat gebracht. Wohl, weil sein Vorgehen dem entspricht, was unsere „Intelligenz“ den Bürgern vorspielt: Nur eine ideologisch korrekte Information ist die richtige Information. Wenn überhaupt, kommt dieder Wirklichkeit näherkommende noch ganz klein am Ende:
kaltesonne 19. Juli 2018: SRF nimmt es beim Meeresspiegel in Louisiana nicht so genau mit der Wahrheit
SRF: Steigender Meeresspiegel Louisiana versinkt im Golf von Mexiko
Bereits sind im Süden Louisianas tausende Quadratkilometer verschwunden. Der Landverlust kann bloß verlangsamt werden … Und jetzt steigt wegen des Klimawandels auch noch der Meeresspiegel immer schneller …
In Wirklichkeit sinkt dort das Marschland rapide, zum Beispiel wegen der Eindeichungen:
kaltesonne: … Laut Karte sinkt das Land im betreffenden Bereich um 12-25 mm pro Jahr ab. Das ist das sechs- bis zwölffache des globalen Meeresspiegelbetrags zur Überflutung in Südlouisiana.
Und was ist mit dem dort „immer schneller“ steigenden Meerespegelanstieg? Man ahnt es: Das wird vermutet. Es klingt auch „gut“ und „gehört“ sich einfach in eine (öffentlich rechtliche) Küstenreportage. Nur machen tut es der Meerespegel auch dort nicht:
EIKE 18.05.2017: Die Amis bleiben beim Klimawandel weiter reserviert, nur in Europa „rennt man damit offene Türen ein“ – oder: In den USA gibt es noch Klimavernunft bei Behörden
EIKE 11.12.2016:
Nach Überzeugung der SZ scheinen Milliardäre in Amerika wohl generell etwas „beschränkt“ zu sein: Die Redaktion fand dort schon den zweiten, der nicht fest an den Klimawandel glaubt
EIKE 13.08.2017: Manila versinkt durch Wasserentnahme im austrocknenden Untergrund. Der (reiche) Westen mit seinem CO2 soll daran schuld sein – und zahlen

Ich kann Ihnen versichern, dass die Wissenschaft genügend Belege hat, dass das mit dem Klimawandel zu tun hat, dass die Stürme stärker werden …

So eine der Aussagen von Herrn Schellnhuber bei der Pressekonferenz dazu (Bild 3). Kein wichtiges, gesellschaftliches Ereignis mit Klimarelevanz, ohne den Papst der Klimasimulation und des Klima-Kipppunktes. Da das Manifest wohl nur der Beginn der versuchten Umsetzung der „Großen Transformation“ [4] [9] ist, bei der das PIK eine Vorreiterrolle einnimmt, darf dessen Leiter nie fehlen.
Genau die kritischen Punkte, welche im SPON-Artikel angesprochen wurden: Unsicherheiten und Wissenslücken, löst Herr Schellnhuber problemlos: Er versichert eben, dass bei der Klimawandeltheorie alles stimmt. Ganz einfach, Klimatheologie in Reinform.
Dass die von ihm vertretenen Theorien das Gegenteil aussagen, nämlich: Die Stürme müssten mit zunehmendem Klimawandel schwächer werden, weil die Temperaturgegensätze dadurch abnehmen:
EIKE 21.02.2018: [11] Und plötzlich wird die Zukunft glücklicher
kaltesonne 21. Dezember 2017: [7] Neue Modellierungsergebnisse: Wirbelstürme werden in Zukunft wohl seltener und weniger intensiv
… Immer wenn ein Hurrikan wütet, gibt es stets einen aufmerksamen Klimaaktivisten, der den Auslöser ganz genau kennt: Der Klimawandel! Und er ist sich dann ganz sicher: In Zukunft wird es alles noch viel ärger. Haltet inne, übet Verzicht, kehret um! Ihr seit auf dem Weg des Teufels, elendiger CO2-Sünder. Zahle und tue Buße!
Nun ja, aber es gibt zum Glück auch noch eine wissenschaftliche Seite, die leider viel zu selten in den Medien zu Wort kommt. Denn die Wahrheit ist sehr viel unspektakulärer als uns eingeflüstert wird. Am 4. Oktober 2017 erschien eine
Studie von Yoshida und Kollegen. Darin enthalten sind die Ergebnisse von Simulationen der tropischen Wirbelstürme und ihre zukünftige Entwicklung. Laut Modellen wird sich die Anzahl der tropischen Wirbelstürme im globalen Maßstab um 33% verringern. Zudem wird es wohl deutlich weniger Stürme der besonders starken Kategorien 4 und 5 geben. Letzteres ist bemerkenswert, denn lange glaubte man, dass zwar die Anzahl der Wirbelstürme abnehmen könnte, dafür aber die Intensität zunimmt. Die neuen Ergebnisse lehnen diese Sichtweise nun deutlich ab.
Muss man in solchen Momenten vom Podium aus ja nicht sagen. Besser ist es da, mit den 100 Millionen Klimaflüchtlingen zu drohen, das ist viel werbewirksamer.

Bild 3 Schellnhuber bei der Vorstellung. Link: YouTube: Zusammenfassung der Vorstellung zum Generationenmanifest


Video: Schellnhuber: …. als Klimaforscher sage ich ihnen, dass (die bisherige Flüchtlingssituation) nur der Beginn ist einer Völkerwanderung und die wird sich dann nicht drehen um eine Millionen, sondern um 100 Millionen Menschen und mehr.
Und ich kann Ihnen versichern, dass die Wissenschaft genügend Belege hat, dass das mit dem Klimawandel zu tun hat, dass die Stürme stärker werden. Dass das aber erst der Beginn einer dramatischen Entwicklung ist. Wenn wir das Pariser Abkommen nicht umsetzen, werden Ereignisse dieser Art die neue Normalität werden ….

Kürzlich hat Herr Frey für EIKE einen informativen Artikel übersetzt:
Jüngste Studie mit der Prophezeiung „könnte noch viel schlimmer sein als prophezeit“ ist massenhaft heiße Luft
Es muss nicht alles in dieser Darlegung die einzige Wahrheit sein. Die Aussagen von Herrn Schellnhuber sind es aber mit Sicherheit ebenfalls nicht.
Was Vorhersagen von „Klimafachpersonen“ wirklich „Wert“ sind, zeigen exemplarisch auch die folgenden Bilder. Den Personen/Institutionen schaden solche exorbitanten Fehler in aller Regel jedoch nicht, wie es Al Gore herausragend belegt.

Bild 4 [10] Vorhersageverlauf des arktischen Sommereis-Minimums und die Wirklichkeit

Bild 5 [10] Vorhersageverlauf der Globaltemperatur und die Wirklichkeit

Und mit der „Versicherung“ ist es auch so eine Sache. Das machen viele und ist auch nicht schwer, löst das Hauptproblem, welches die Klimawandeltheorie hat, aber nicht. Denn nur eines ist beim „Klimawandel“ ganz sicher: Nichts:
WELT Mittwoch, 18. Juli 2018: [12] Was passiert in Europa, wenn der Golfstrom versiegt?
… Bislang gingen die meisten Klimaforscher davon aus, dass eine Schwächung des warmen Golfstroms zu einer Abkühlung in Europa führen würde. Eine neue Studie sieht genau das Gegenteil voraus …

Wenn man nichts zu sagen hat, lass doch einen Sack Reis in Indien umfallen

Ein Herr Nathan Bedford-Strohm – Medizinstudent (den Vater kann man ahnen) -, beklagt vom Podium aus, dass in Indien durch einen Pharmakonzern beim Produzieren von Antibiotika wegen ungereinigter Abwässer multiresistente Keime entstehen.
Wenn das Problem durch diese Fabrik so schlimm ist, fragt man sich, welche Lösung dazu ein Generationenvertrag in Berlin beitragen soll, oder irgendeine CO2-Vermeidung. In Deutschland – und teils in der EU – gelang es durch einfache, aber konkrete Vorgaben, solche Probleme zu lösen. So sehr, dass die Fische im Bodensee über Hunger klagen (die Fischer als deren Vertretung).
Ansonsten sieht der Autor in vielen Statements sein eingangs Gesagtes bestätigt. Was bisher mit viel, viel Geld nicht gelang, wird möglich, wenn wir nur fester daran glauben – und CO2 besteuern. Sind alle gleich arm, fällt es viel weniger auf. Es geschieht uns auch ganz recht, denn schließlich sind wir ja mit Schuld daran. Andere Erkenntnisse sind in Deutschland „not amused“ [8].
Also gilt: Nichts tun geht nicht. Neue Lösungen fallen uns aber auch nicht ein. Also muss wenigstens viel Geld ausgegeben werden. Dieses „Klingeln“ beruhigt seit Jahrhunderten schlechte Gewissen.
Manifest: [1] Armutsbekämpfung: Hunger, Armut und Überbevölkerung beenden.
Wir fordern die Bundesregierung auf, hier entschlossener zu handeln und die bereits gemachten Zusagen einzuhalten. Die Lösung liegt in der Durchsetzung von fairen Löhnen, einer fairen Arbeitsteilung und fairen Regeln für die Produktion des globalen Konsums. Deutschland soll hier Vorreiter werden.
Manifest: [1] Migration: Menschen werden kommen, sie haben ein Recht darauf.
Unser Egoismus und unsere Profitgier sind mitverantwortlich für die Flüchtlingsströme. Wir müssen hier Verantwortung übernehmen und uns der Situation stellen.

Zudem: Es ist alles doch so einfach, wenn man die Tatkräftigen nur agieren lässt – und ihnen dafür Geld gibt:
RHEIN-NECKAR-ZEITUNG 08.07.2018: Entwicklungsminister
Es kostet nur 15 Cent am Tag, ein Menschenleben zu retten
Gerd Müller im RNZ-Interview – Er will Afrika helfen – Dazu bräuchte er mehr Geld vom Finanzminister
Quellen
[1] Generationenmanifest

Hurrikanaktivität hat während der vergangenen 65 Jahre abgenommen


[2] kaltesonne.de 5. Februar 2018: Hurrikanaktivität hat während der vergangenen 65 Jahre abgenommen
[3] EIKE 08. Juni 2018: Die Suche nach dem Klimawandel geht weiter. Denn in Deutschland ist er nicht zu finden
[4] EIKE 07. Juli 2017: Große Transformation – Rückwärtssehnsucht nach einer statischen Welt!

Extremwetter in den letzten tausend Jahren


[5] kaltesonne 6. März 2018: Extremwetter in den letzten tausend Jahren
[6] investors.com 1/04/2018 : Despite What You’ve Heard, Global Warming Isn’t Making Weather More Extreme
[7] kaltesonne 21. Dezember 2017: Neue Modellierungsergebnisse: Wirbelstürme werden in Zukunft wohl seltener und weniger intensiv
[8] EIKE 09. Juli 2018: Überbevölkerungsprobleme bekämpfen wir ganz aktiv – durch noch mehr CO2-Reduktion
[9] EIKE 15. Juli 2018: Klimaschutz als Herrschaftsinstrument
[10] NoTricksZone 18. July 2018: Global Temperature Rise Some 75% Lower Than Models Projected!
[11] EIKE 21.02.2018: Und plötzlich wird die Zukunft glücklicher
[12] WELT Mittwoch, 18. Juli 2018: Was passiert in Europa, wenn der Golfstrom versiegt?




Deutschland kann 100 Prozent Ökostrom

Der erste Schritt ist, dass die alten, unflexiblen Kraftwerke vom Netz gehen

Und so kann der Bürger bei den GRÜNEN weiterhin lesen, wie sich diese Partei den Energie(Unter)gang Deutschlands herbeisehnt:
Bündnis 90/Die Grünen: [1]Dank dieses Engagements kann Deutschland jetzt die Stromversorgung mit 100 Prozent Ökostrom gewährleisten …
… Der erste Schritt ist, dass die alten, unflexiblen Kraftwerke vom Netz gehen. Die Atommeiler werden bis 2022 abgeschaltet. Doch sehr schnell müssen jetzt auch die alten Kohlekraftwerke raus aus der Produktion …

Wie es aussähe, wenn die GRÜNEN in der Lage wären, ihre Ziele in die Tat umzusetzen, kann die Folgen auf Agora live mit ansehen: Deutschland hätte die letzten vier Wochen zu keinem einzigen Zeitpunkt auch nur im Ansatz ausreichend Energie zur Verfügung gehabt, aber fast jeden Tag fast keine.

Bild 1 Wind- und Sonnenstromeinspeisung vom 18.06. – 18.07.2018. Quelle: Agora-Viewer


Wie viel die zum Glück noch am Netz befindlichen, nach den GRÜNEN aber unbedingt zu verschwindenden, konventionellen Kraftwerke aushelfen müssen (wobei sie nicht aushelfen, sondern den Energiebetrieb überhaupt ermöglichen) zeigt das folgende Bild.

Bild 2 Stromeinspeisung durch Kohle- und Kernkraft vom 18.06. – 18.07.2018. Quelle: Agora-Viewer


Um den sehnsüchtigen Wunsch nach vollständiger Zerstörung des bewährten, deutschen Energiesystems trotzdem Wirklichkeit werden zu lassen, tagt die Kohleausstiegskommission – unter fast vollkommenem Ausschluss von Fachpersonen -, jedoch mit viel Kirche und vor allem die Welt vor irgend etwas rettenden NGOs. Beide mit keinerlei demokratischer Legitimation.
Dafür allerdings mit pseudowissenschaftlicher. Greenpeace, wie die GRÜNEN darin geübt, ihre Meinung bestätigende Studien in Auftrag zu geben – und immer die gewünschten Ergebnisse zu erhalten -, hat der Kommission die Notwendigkeit des Kohleausstiegs schon vorauseilend belegen lassen:
Umfrage der Universität im Schweizerischen St. Gallen im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace.
[3] Vorwort
Stürme werden stärker, Starkregen heftiger und der Golfstrom verliert an Kraft. Die zunehmenden Wetterextreme der vergangenen Jahre führen uns deutlich vor Augen: Wir erleben bereits heute, was verharmlosend als Klimawandel bezeichnet wird. Doch noch können wir beeinflussen, wie drastisch die Folgen der Erderhitzung ausfallen werden.
… Dazu benötigt Deutschland einen raschen, konsequenten Kohleausstieg …
Dass die meisten Menschen in unserem Land dies verstanden haben und unterstützen, belegt die repräsentative Umfrage und Studie der Universität St. Gallen, die von Greenpeace in Auftrag gegeben wurde …

Man könnte fast meinen, ein paar der GRÜNEN Führungspersonen haben Solar und dazu teure – sich nicht amortisierende – Batteriespeicher im Keller und wollen dadurch unbedingt auch einmal einen Vorteil gegenüber den übrigen Untertanen genießen:
EIKE 18.05.2017: Rechnerisch lohnt sich die solare Eigenversorgung nicht – so lange unser Versorgungsnetz stabil ist. Doch das wird sich ja ändern
Warum Frau Merkel das gleiche Ziel hat, weiß der Autor allerdings nicht.

Holen wir uns den fehlenden Strom doch aus Norwegen

Wie jeder weiß, hat Norwegen so viel Wasserkraft-Überschussstrom, dass es unsere Speichern und jederzeit fehlenden liefern kann. Es ist nach einhelliger „Expertenmeinung“ sozusagen unsere Backup-Reserve.
Management Circle 24. August 2016: Norwegen: Der Energiespeicher Europas
… Schon lange wird im Kontext der Energiewende das Speicherproblem thematisiert. Können wir in Deutschland genug Kapazitäten schaffen, um die Schwankungen in der Erzeugung erneuerbarer Energien abzudämpfen? Viele Speichertechnologien sind entweder teuer oder ineffizient. Natürlich wird an vielem geforscht. Aber eine mögliche Antwort glaubt man im Ausland gefunden zu haben. Genauer: In Norwegen. Denn das Land in Skandinavien wird nicht umsonst häufiger als die „Superbatterie“ Europas bezeichnet…
Deutschland ist nicht das erste Land, welches diesen „Tausch“ plant. In Dänemark und den Niederlanden laufen bereits ähnliche Verbindungen zu Norwegen durch die Nordsee. Vor allem Dänemark ist prädestiniert für ein solches Geschäft, denn das Land deckt über 40 Prozent seines eigenen Bedarfs mit Windstrom und hat damit einen der höchsten Windstromanteile der Welt. Und auch Großbritannien hat letztes Jahr ein Kabel in Auftrag gegeben: Mit dem North Sea Network wird eine ähnlich starke Leitung wie NordLink und NorGer bis 2021 betriebsbereit sein. Mit dem Ausbau dieses Netzes werden Norwegens Seen langsam aber sicher zum Stromspeicher Europas.
Wie es wirklich aussieht – und wie unsere „Energieexperten“ mit unserer Versorgung konsequentes „Harakiri“ betreiben (dürfen), zeigt der diesjährige Sommer:
Business Portal Norwegen Juli 5, 2018: ENERGIE
Heißes Wetter – Norwegen wird zum Stromimporteur
OSLO, 4. Juli 2018. Norwegen importiert in diesem Sommer Energie aus Dänemark und Schweden. Grund für den Einkauf aus den Nachbarländern sei das warme und trockene Frühjahr, das die Wasserkraftreserven des Landes reduziert und die norwegischen Strompreise nach oben getrieben hat, erklärte der norwegische Netzbetreiber Statnett. Es sei das erste Mal seit vielen Jahren, dass Norwegen als Stromimporteur agiere. Normalerweise exportiere das Land zu dieser Jahreszeit überschüssigen Strom … Die niedrigere Wasserstände führen auch dazu, dass Elektrizität für die Verbraucher viel teurer ist, der Import von Strom dagegen billiger wird. Der norwegische Strompreis lag in diesem Sommer bei über 45 Euro pro Megawattstunde und ist damit fast doppelt so hoch wie im Vorjahr.
Mal sehen, was unsere Industrie einmal sagen wird, wenn ihre Forderungen in Erfüllung gehen und sie im Sommer zeitweise ohne Strom „produzieren“ soll.
EIKE 18.11.2016: Ich bitte dich, komm sei so gut, mach meine heile Welt kaputt…
… Klare Signale seien entscheidend, „damit sich Unternehmen auf die Zukunft vorbereiten können“. … Zu den Unterzeichnern zählen die Commerzbank und der Baukonzern Hochtief, die Energieversorger EnBW und MVV Energie, aber auch der Händler Metro, die Deutsche Telekom und die Sportartikler Adidas und Puma.
Ziel müsse der „zügige Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien“ sein, fordern die Unternehmen. Ein solcher Plan könne „weltweit Ausstrahlung entfalten und wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands in den nächsten Jahrzehnten beitragen“.

EIKE 02.05.2018:
Die deutsche Industrie vereint sich im Endkampf gegen den Klimawandel mit unserer Regierung
Quellen
[1] Bündnis 90/Die Grünen: Deutschland kann 100 % Ökostrom
[2] EIKE 14.01.2018: Am Neujahrsmorgen hat sich Deutschland zum ersten Mal in der Geschichte komplett mit Ökostrom versorgt
[3] EIKE 13.07.2018: Klimaskeptizismus hat als Ursache eine Läsion im ventromedialen präfrontalen Cortex




Neue wissenschaft­liche Erkennt­nisse: Arktis war vor 9000 Jahren ca.6°C wärmer als heute – als das CO2-Niveau ,sicher‘ war

Proxy-Berweise aus zwei anderen Studien zeigen, dass die Temperaturen in der Hinlopen Strait in Spitzbergen zu Beginn des Holozäns um 5 bis 9 K über den Werten des Zeitraumes von 1955 bis 2012 gelegen haben müssen (Bartels et al. 2018) und dass es in Grönland um 4,0 bis 7,0 K wärmer gewesen sein muss als von 1952 bis 2014, also vor 10.000 bis 8000 Jahren. Beweise hierfür fanden sich in den Felsformationen am Grund historischer Seen (McFarlin et al. 2018)

In diesen 3 neuen, im Folgenden näher vorgestellten Studien stellt keiner der beteiligten Wissenschaftler eine Verbindung her zwischen der „ausgeprägten“ und „außerordentlichen“ Wärme am Anfang des Holozäns einerseits und den CO2-Konzentrationen andererseits.

——————————-

Mangerud and Svendsen, 2018: Das thermische Maximum des Holozäns um Spitzbergen, in der Arktis und dem Nordatlantik: Mollusken zeigen eine frühe und außerordentliche Wärme

In Oberflächengewässern lebende Mollusken, welche heute rund um Spitzbergen ausgestorben sind, fanden sich in Ablagerungen, die eindeutig zu Anfang des Holozäns datiert werden konnten. Die nördliche Grenze der Ausbreitung der am meisten Wärme brauchende gefundene Spezies Zirfea crispata liegt heute etwa 1000 km weiter südlich, was zeigt, dass die Temperaturen im August in Spitzbergen um 6 K höher gewesen sein müssen im Zeitraum von vor 10.2000 bis 9.200 Jahren, als diese Spezies dort lebte. … Vor etwa 8200 Jahren erwärmte sich das Klima um Spitzbergen erneut, und obwohl nicht mehr der Spitzenwert von vor über 9000 Jahren erreicht wurde, war es nichtsdestotrotz um 4 K wärmer als heute im Zeitraum von vor 8200 und 6000 Jahren. … Das Vorkommen der Miesmuschel, Mytilus Edulis, zeigt, dass das Klima auf Spitzbergen schon vor 11.000 Jahren um 2 K wärmer war als heute. Ein Einzelauftreten von Mytilus vor 900 Jahren zeigt, dass es eine kurze Warmperiode auch während der Mittelalterlichen Warmzeit in Nordeuropa gegeben haben muss.

——————————-
Bartels et al., 2018: Wahlenbergfjord, Ost-Spitzbergen: Reflektiert ein von Gletschern umgebender Fjord die regionale hydrographische Variabilität während es Holozäns?

Während des Sommers steigt die Wassertemperatur bis in Wassertiefen um 55 m. … Die Sommertemperaturen (1955 bis 2012) liegen zwischen 3°C am nördlichen und <-1,5°C am südlichen Ende der Hinlopen Strait, während die Wintertemperaturen nur zwischen 0,5°C und ~1,5°V variieren (gemittelt von 1955 bis 2012; Locarnini et al. 2013) … Verstärkte sommerliche Einstrahlung verstärkte möglicherweise die Schmelzvorgänge an der Oberfläche der Gletscher, was zu erhöhter Schmelzwasser-Produktion führte sowie zu einer sehr hohen Akkumulation feiner Sedimente innerhalb des Fjords. …

Außerdem erreichten die sommerlichen Wassertemperaturen während der milden Periode zu Beginn des Holozäns 8 bis 10°C (~5 bis 9 K wärmer als von 1955 bis 2012). Belegt wird dies durch die Entdeckung von Miesmuscheln, beschrieben in Hansen et al. 2011. Diese Wärme könnte zur Reduktion der Anzahl von Gletschern geführt haben, welche direkt in den Fjord münden und damit den wechselnden Gezeiten ausgesetzt waren. Dies wiederum führte zu einem verminderten IRD-Eintrag [?]. … In Sedimenten von Seen in Nordwest-Spitzbergen wurde von vor 7800 und 7000 Jahren eine Abkühlung um ~6 K registriert (-0,8 K pro Jahrhundert). Als Ursache wird ein stärkerer Einfluss arktischen Meerwassers und sich ausbreitendes Meereis angenommen (van der Bilt et al. 2018).

[Alle Hervorhebungen im Original. Fettdruck kennzeichnet die im Bild unten gelb hinterlegten Textabschnitte. Anm. d. Übers.]


——————————-

McFarlin et al., 2018: Ausgprägte Sommer-Erwärmung im nordwestlichen Grönland während des Holozäns und des jüngsten Interglazials

Grönland: Ein Wärme-Spitzenwert wurde an nur wenigen Stellen quantifiziert, und Sedimentschichten aus früheren Zwischeneiszeiten sind außerordentlich selten, und zwar wegen der Gletscher-Erosion während der letzten glazialen Periode. Hier diskutieren wir Ergebnisse von einem in Seen gefundenen Archiv, das sowohl das Holozän und das Letzte Interglazial (LIG) von Grönland umfasst. Damit lassen sich direkte Vergleiche anstellen zwischen zwei Interglazialen.

In Sedimenten gefundene Fossilien von Zuckmücken zeigen, dass die Juli-Temperaturen in Grönland von vor 10.000 bis vor 8000 Jahren um 4,0 bis 7,0 K höher gelegen haben müssen als heute, also während des Maximums sommerlicher Einstrahlung zu Beginn des Holozäns. Die Existenz von Zuckmücken und anderer Wärme liebender Spezies während des LIG in Sedimenten zeigt, dass die Juli-Temperaturen um mindestens5,5 bis 8,5 K über den heutigen Werten gelegen haben müssen.


Link: http://notrickszone.com/2018/07/12/new-science-affirms-arctic-region-was-6c-warmer-than-now-9000-years-ago-when-co2-levels-were-safe/
Übersetzt von Chris Frey EIKE
Anmerkung des Übersetzers: In diesem Zusammenhang lässt ein aktuelles Ergebnis aufhorchen (was in den Mainstream-Medien sicher niemals erwähnt werden wird). Dazu klicke man hier.




Hochrangige Klimakonferenz in Porto am 7. und 8. September 2018: Einladung

Die Website der Konferenz ist https://www.portoconference2018.org/. Die Teilnahmegebühr beträgt 130 Euro pro Kopf – bemerkenswert preiswert für Konferenzen dieser Qualität. Sonderpreise für Quartiere sind arrangiert.

Der Hauptredner bei Eröffnung der Konferenz, Prof. Christopher Essex von der University of Western Ohio, wird darüber sprechen, wie man überprüfen kann, ob die Modelle alles richtig darstellen. Piers Corbyn wird zeigen, dass jüngste Wetterextreme in Europa normal sind: es gab alle diese Ereignisse schon immer. Nils-Axel Mörner wird über die Ozean-Zirkulation im Atlantik und über Oszillationen des Golfstromes referieren.

Maria da Assunção Araújo und Pamela Matlack-Klein werden das portugiesische Meeresspiegel-Projekt vorstellen. Michael Limburg vom EIKE wird fragen, ob man Zeitreihen mit Klima-Aufzeichnungen trauen kann. Philip Foster wird über den Nil als Klima-Maschine sprechen. Ray Garnett und Madhave Khandekar werden die solare Variabilität und deren wahrscheinliche zukünftige Auswirkung auf die globalen Ernteerträge diskutieren.

Und das ist nur erst einmal der Vormittag. Am Nachmittag wird Francois Gervais enthüllen, wie Schätzungen der Klima-Sensitivität immer weiter zurück genommen worden sind. Der WUWT-Korrespondent wird die Studie seines Teams besprechen mit dem Titel On an error in defining temperature feedback [etwa: Über einen Fehler bei der Definition von Temperatur-Rückkopplung]. Camille Veyres wird 11 Fakten vorstellen, die man kennen muss, um nicht bzgl. globaler Erwärmung betrogen zu werden. Jamal Munishi geht auf die Verbindung ein zwischen Gleichgewichts-Sensitivität und Klima-Reaktion. Prof. Hermann Harde, einer der fähigsten skeptischen Klimawissenschaftler, wird die Abschätzung der relativen Beiträge der Sonne und von CO2 zur globalen Erwärmung zum Thema machen. Hans Jelbring wird regionale Treibhauseffekte untersuchen.

Sonnabend Vormittag wird Piers Corbyn einen Überblick über die Vorgänge bei Klimawandel geben. Henri Masson wird Komplexität, Kausalität und Dynamik innerhalb des Klimasystems analysieren. Pavel Kalenda und sein Team werden darlegen, wie das Niveau der Sonnenenergie während der Vergangenheit aus kontinentalem Gestein berechnet werden kann. Don Easterbrook wird über Klimawandel und den Grund Kleiner Eiszeiten sprechen. Roger Tattersall und Stuart Graham werden demonstrieren, dass solare und interplanetarische Kräfte und nicht menschliche Aktivitäten das Klima steuern. Jan-Erik Solheim wird zeigen, dass die Länge des Sonnenzyklus‘ herangezogen werden kann, um lokales Klima vorherzusagen. Harald Yndestad wird die Klima-Uhr präsentieren. Nils-Axel Mörner wird über planetarische Oszillation und Meeresspiegel-Änderungen referieren. Nicola Scafetta wird ein besseres Verständnis der natürlichen Klimavariabilität vermitteln.

Sonnabend Nachmittag wird Tom Wysmuller enthüllen, wie sehr die Prophezeiungen bzgl. des Meeresspiegels des International Geosciences Program (IGSP) der UNESCO gescheitert sind. Antonio Silva wird zeigen, dass gegenwärtige Änderungen des Meeresspiegels für Küstengebiete kaum ein Risiko darstellen. Prof. Cliff Ollier wird die Behauptungen der Klima-Extremisten bzgl. einer „Versauerung“ der Ozeane als ein Mythos entlarven. Peter Ridd wird über das Great Barrier Reef, Klimawandel und Wissenschaft reden. Es war Ridd, der jüngst von seiner Universität auf unfaire Weise verwiesen wurde, nur weil er es gewagt hat, die Parteilinie zu hinterfragen in Gestalt seines Hinweises darauf, dass die meiste Wissenschaft bzgl. Korallenriffen übertrieben alarmistisch war. David Block wird über Salz und Albedo diskutieren. Conor McMenemie wird die Auswirkungen des Nil-Staudammes auf das Wetter erklären. Madhav Khandekar wird die Verbindung zwischen jüngsten Kaltwetter-Extremen und globaler Erwärmung betrachten, falls es eine solche Verbindung überhaupt gibt. Howard Dewhurst und Robert Heath werden ihren Brief an die Geological Society of London vorstellen. Aziz Adam wird auf die Politik bzgl. Klimawandel eingehen, Benoît Rittaud, ein ausgezeichneter französischer Mathematiker mit einer Liebe zur Historie seiner Disziplin wird einige historische Fälle irriger wissenschaftlicher „Konsens’“ vorstellen.

Und wem dieses Festmahl intellektueller Leckerbissen noch nicht reicht – es gibt zum Abschluss noch ein vin d’honneur mit Wein und Käse. Außerdem munkelt man – mit dem Effekt, dass ich eine Klaviersonate von Schubert für das Unternehmen vortragen werde.

Die Konferenz in Porto hat nicht die Absicht, irgendwelche Profite zu erzielen, wie man an der sehr geringen Teilnahmegebühr ablesen kann. Sie gilt ausschließlich dem Voranbringen wahrer Wissenschaft. Es wird eine erstklassige Gelegenheit sein, nicht nur die Ergebnisse einiger führender Klimaforscher zu hören, welche ordentliche Wissenschaft betreiben (sowie ein oder zwei, die es nicht tun), sondern auch mit ihnen zu sprechen und über ihre Arbeiten zu diskutieren. Es gibt einige Vorträge, von denen ich schon jetzt weiß, dass ich deren Inhalten nicht zustimmen kann, und ich dürfte die Gelegenheit wahrnehmen, den Referenten meine Bedenken zu erläutern. Niklas Mörner vertritt den lobenswerten wissenschaftlichen Standpunkt, dass alle, die etwas zu sagen haben – ob sie nun recht haben oder nicht – auch sagen, was sie für richtig halten. Man wird ihnen fair zuhören und, falls nötig, fair mit ihnen diskutieren.

[Den letzten Abschnitt möchte ich unübersetzt stehen lassen, weil das ,zwischen den Worten‘ zu Hörende bei einer Übersetzung verloren gehen würde]:

To book your place at the conference and get special rates for accommodation close to the conference venue, go to https://www.portoconference2018.org/. Those who would rather not pay the registration fee in advance can pay at the door on the day, though that will cost quite a bit more than paying now. But the organizers will need to know how many are coming, so please register on the conference website as soon as you can. Looking forward to seeing you there!

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/07/18/high-level-climate-conference-in-porto-7-8-september-2018-a-special-invitation-to-wuwt-readers/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




DDR 4.0 an einer Uni. Ohne Angst vor dem Klimawandel keine Facharbeit

Forschung zur Energiewende

An der Technischen Universität Nürnberg gibt es den Fachbereich Energietechnik. Eigentlich nichts besonders erwähnenswertes. Ein in diesem Fachbereich lehrender Professor hat allerdings ein sonderbares Verständnis von der „Freiheit der Forschung“.
Prof. Dr. Ing. Matthias Popp im dortigen Fachbereich ist Inhaber eines an den Folgen des Klimawandels partizipierenden Ingenieurbüros. Zudem ist er Berater in Gremien, von welchen man (früher) erwartete, dass sie sich um neutrale Entscheidungen bemühen sollten.
-2014 -2017 Beirat des Landesvorstands des CSU Arbeitskreises Energiewende (AKE)
-2014 Leiter des Arbeitskreises für Energie-und Umwelttechnik im VDI Bezirksverband Nordostbayern
Er ist ein glühender Verfechter der Energiewende und überzeugt, dass diese gelingt, weil es problemlos möglich sei, die erforderlichen Speicher zu schaffen. Anbei Auszüge aus einem seiner Vorträge darüber.

Regionale Selbstversorgung kontra Gleichstromtrassen

Bekanntermaßen gibt es einen Expertenstreit darüber, ob die Energiewende nur mit Ausgleichstrassen, oder auch lokaler Versorgung gelingen kann. Das Ergebnis hängt stark davon ab, ob man an die Möglichkeit ausreichender Speichervolumen an jedem Ort glaubt. Professor M. Popp glaubt fest daran. Zu dem festen Glauben bietet er auch sichere Lösungen. Die folgenden Bilder zeigen solche.

Bild 1 [2] Darstellung, welch geringe elektrische Speicherkapazität Pumpspeicher aufweisen (für 1 kWh Speichervermögen muss ein Kubikmeter Wasser 400 m hochgepumpt werden)

Bild 2 [2] Darstellung der erforderlichen Pumpspeicher bei extrem optimistischen Annahmen

Die 20 TWh sind das Speichervolumen des mittleren Verbrauchs von 70 GW x 14 Tage. Nun kann ein lange Zeit benötigter Energiebedarf auch erforderlich werden, wenn die Speicher gerade halb voll sind. Alleine dann benötigt man das doppelte Volumen – solcher sich der Landschaft sanft „anschmiegenden“ und den Freizeittourismus sichtbar fördernden -, also 1000 solcher Ringwallspeicher.

Bild 3 [2] Darstellung eines der ca. 500 (1000) erforderlichen Pumpspeicher mit Freizeit-Infrastruktur

Bild 4 [2] Darstellung des Flächenbedarfes für Pumpspeicher zur Lösung des EEG-Speicherproblems

Bild 5 [2] Stülpmembranspeicher Funktionsprinzip

Bild 6 [2] Stülpmembranspeicher Flächenbedarf

Bild 7 [2] Das Speicherproblem erscheint leicht lösbar, eine Idee dazu gibt es immer

Auch das wäre keiner besonderen Erwähnung wert. Daran forschen mit euphorischen (Zukunfts-)Ergebnissen viele Fachbereiche. Schließlich gibt es (wohl nur dafür) ausreichend Fördermittel.
Selbstverständlich wird der Professor vom Nürnberger Energieversorger unterstützt. Denn eine Vision von dessen Vorstand ist die Abkopplung seiner Kunden nach „außen“ und schaffen einer vollständigen Abhängigkeit vom lokalen Versorger:
FOCUS ONLINE [3] Technische Hochschule Nürnberg Regenerative Selbstversorgung der Stadt Nürnberg
Die Stadt Nürnberg mit regenerativen Energien selbst zu versorgen –Studierende der Fakultät Maschinenbau und Versorgungstechnik der TH Nürnberg um Prof. Dr.-Ing. Matthias Popp haben dazu spannende Konzepte entwickelt …
„Die Studierenden konnten dabei auf den Rat erfahrener Fachleute der N-ERGIE zurückgreifen.“ „Die N-ERGIE steht für Nachhaltigkeit und Klimaschutz und macht sich für die regionale Energiewende stark. Deshalb haben unsere Spezialisten die Studierenden der TH Nürnberg bei der Entwicklung ihrer Konzepte für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien für den fränkischen Raum gern unterstützt“, sagt Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE.
EIKE 30.11.2016: Ökostrom verschieben zur Lösung der EEG-Blockade Ein lokaler Versorger ist innovativ und löst das Speicherproblem – Koste es was es wolle

Wer bei mir studiert, muss ein Bekenntnis zum AGW-Klimawandel ablegen

Darf man annehmen, wenn man sich die Begründungen von Fach-Referatsthemen seiner Student*innen durchliest.
In diesen ist verblüffend oft in sicher vorbeugendem Gehorsam als Begründung der Forschungsarbeit nicht das technische Problem vorangestellt, sondern der Klimawandel. Selbstverständlich in Bekenntnisform und nicht als Fragestellung.
Dem Autor tun solche Student*innen leid. Was passiert, wenn diese versehentlich auf EIKE lesen.
Spass beiseite: Er hätte nicht gedacht, dass eine solche, offizielle Gehirnwäsche an einer Technischen Uni wie an theologischen Fakultäten durchgeführt werden kann. Er muss allerdings zugeben: Der lokalen Zeitungsredaktion (welche den Artikel schrieb, über den der Autor darauf aufmerksam wurde) gefiel eine solche Einstellung.

Ökokirchen-Theologie an der Technischen Uni Nürnberg

Anbei Beispiele aus studentischen Projektarbeiten bei Prof. Dr. Matthias Popp: Projekte
Themenfeld
Kostengünstige Umsetzung der ambitionierten CO
2-Vermeidungsziele bis 2030 und der regenerativen Selbstversorgungsfähigkeit bis 2050
Stülpmembranspeichertechnologie für eine regenerative Vollversorgung: Projektbegründung
Im Zuge des internationalen Parisers Klimaabkommens, welches das Ziel hat, die weltweite Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen, hat sich auch die Bundesrepublik Deutschland dazu verpflichtet verbindlich CO
2 einzusparen (vgl. BMWI, Abkommen von Paris) . Aufgrund dessen beschloss die Metropolregion Nürnberg im Januar 2012 einen Klimapakt. Dieser sieht die Einsparung von 80 Prozent der CO2-Emmisionen bis 2050 vor (vgl. Heymann, 2015, Aktualisierung der Endenergiebilanz der Europäischen Metropolregion Nürnberg 2013, S.8), zudem soll eine 100 prozentig regenerative Stromerzeugung erfolgen. Aus diesem Grund, sollen von den energietechnischen Maschinenbaustudenten der Technischen Hochschule Nürnberg Forschungen in unterschiedlichen Bereichen des Energiemanagements und der CO2-Einsparung betrieben werden, um Informationen für eine optimale Umsetzung dieser Ziele zu generieren
Optimaler Mix aus regenerativen Energien in der EMN für 2050: Projektbegründung
2.1 Problembeschreibung Der Klimawandel ist schon heute in vielen Gebieten der Erde sehr stark spürbar. Aufgrund der zu hohen CO2 –Emissionen weltweit, wird die mittlere Temperatur der Erde immer weiter steigen. Schon allein der Anstieg von vier Grad Celsius hätte nicht nur für die Menschheit, sondern auch für Flora und Fauna erhebliche Folgen. Hierbei wäre vor allem das Abschmelzen des grönländischen Eispanzers, Artensterben im Regenwald, Hitzenöte und die daraus resultierenden Ernteausfälle in Afrika zu erwähnen. Um diesem Problem entgegen zu wirken, muss der Anteil an erneuerbaren Energielieferanten enorm ansteigen. Auch wenn die Auswirkungen des Klimawandels Deutschland nicht allzu sehr betreffen, sollten wir als Vorbild vorangehen. Hierzulande, müssen aufgrund des erheblichen CO2-Ausstoßes, die Kohlekraftwerke heruntergefahren werden.
2.2 Politische Relevanz
Die Themen Energieversorgung und Umrüstung auf regenerative Energiequellen sind nicht nur ein Deutschlandweites, sondern ein weltweites Thema. Um das Klima der Welt zu schützen, haben ca. 140 Staaten und Religionen politische Maßnahmen ergriffen, die den Ausbau für die Energieversorgung vorantreiben sollen. In Europa hat man sich das Ziel gesetzt, bis 2020 die Versorgung mit erneuerbaren Energien auf 20% zu erhöhen und gleichzeitig die Treibhausemissionen um 20% zu reduzieren. Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 40% gegenüber 1990 gesenkt werden. Seit der Einführung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) ist in Deutschland das Aufrüsten neuer, regenerativer Energieanlagen gesetzlich geregelt. Bis 2025 sollen 40-45% des Energieverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Bis 2035 sollen es sogar 55-60% sein. Deshalb ist Deutschland eines der Länder, die weltweit am meisten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien investieren und somit den Fortschritt vorantreiben.

Potential der Photovoltaik in der EMN heute und 2030: Projektbegründung
Die Wissenschaft warnt vor den Folgen des Klimawandels, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Es gibt viele Ursachen für die Klimaerwärmung. Ein Grund ist die Verbrennung von fossilen Brennstoffen zur Energiegewinnung (WWF, 2018). Während des Verbrennungsprozesses wird Kohlenstoffdioxid (CO
2) freigesetzt. CO2 ist ein Treibhausgas, welches maßgeblich für die Klimaerwärmung verantwortlich ist. In den letzten Jahren ist die globale Temperatur um 1 °C gestiegen (NASA, 2018). Damit diese nicht weiter ansteigt, ist der Ausstoß von CO2-Emissionen deutlich zu vermindern. Der momentane Anteil an CO2 in der Luft liegt bei ungefähr 408 ppm (NASA, 2018). Im Gegensatz dazu betrug der CO2-Anteil im Jahr 2005 nur ca. 380 ppm (NASA, 2018).
Die Europäische Union hat sich das Ziel gesetzt die CO
2-Emissionen bis 2030 um 40 % im Gegensatz zu 1990 zu senken (Europäische Kommission, 2018). Deutschland ist ein Teil der Europäischen Union und damit ein wichtiger Faktor für die Umsetzung dieses Zieles. Zukünftig werden konventionelle Kraftwerke einen wesentlich geringeren Anteil zur Stromversorgung beitragen. Für dieses Ziel muss die benötigte Energie zunehmend durch dezentrale und regenative Kraftwerke bereitgestellt werden.
Durch die Erkenntnisse des Klimawandels und der Förderung von regenerativen Kraftwerken steigt die Anzahl dieser Kraftwerke …

Strombedarf von Elektromobilität und Solarzellenwirkung auf Elektroautos: Projektbegründung
2. Projektbeschreibung Ende des Jahres 2015 wurde auf der Pariser Klimakonferenz das Ziel der Begrenzung der globalen Erwärmung auf zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Temperaturniveau beschlossen (Reusswig & Becker, 2016, S. 1). Damit dieses erreicht werden kann, muss die Menge der Treibhausgase deutlich reduziert werden (Europäische Umweltagentur, 2015, Abs. 1). Hauptverantwortlich für den Klimawandel ist das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO
2). In erster Linie entstehen Emissionen durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen (Europäische Umweltagentur, 2015, Abs. 2). Sobald Fahrzeuge durch Elektromotoren mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden, produzieren diese während der Fahrt kein CO2 mehr. Dies führt zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen und unterstützt damit die Erreichung des Ziels der Eindämmung der globalen Erwärmung.
CO2 Bilanzanalyse der Direct-Air-Capture-Technologie: Projektbegründung
Aufgrund des Klimawandels und den damit einhergehenden Problemen wie beispielsweise das Abschmelzen der Polkappen oder die Erwärmung der Weltmeere, ist es notwendig die CO2 Emissionen im Allgemeinen zu verringern. Länder wie Deutschland sind verpflichtet mithilfe von neuen Technologien und Methoden ihren CO2 Haushalt zu minimieren. Vor allem im Sektor der Stromversorgung werden neue und innovative Wege eingeschlagen um als Vorbild für den Rest der Welt voranzugehen. Doch eine nachhaltige und regenerative Energieversorgung hat noch weitere Vorteile. Die Vorkommen von konventionellen Primärenergieträgern, auf der Erde, wie z.B. Kohle oder Erdöl sind begrenzt und beschränken sich im Allgemeinen auf lokale Einzelvorkommen im Ausland. Eine Umstellung auf eine regenerative Energieversorgung kann uns somit auch unabhängig von anderen Ländern wie Russland oder Frankreich machen.
Potentialanalyse für Batteriespeicher in der EMN: Projektbegründung
2.1. Gesellschaftliche und politische Relevanz
Seit dem Abschluss des Kyoto-Protokolls und den damit verbindlichen Zielen für die Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen im Jahr 1997 sind bereits über zwei Jahrzehnte vergangen (Umweltbundesamt, 2013). Weiterhin wurde mit dem Übereinkommen von Paris auf der UN-Klimakonferenz im Jahr 2015 ein Ziel von einer maximalen Erderwärmung von 1,5°C gesetzt (Europäische Kommission, 2018). Diese internationalen Abkommen zeigen die Relevanz, wie die Menschheit zukünftig mit dem Thema Energie umgehen muss.

Quellen
[1] Ingenieurbüro M. Popp
[2] Prof. Dr. Ing. Matthias Popp, Vortrag des Monats Dezember Neue Materialien Bayreuth: Regionale Selbstversorgung kontra Gleichstromtrassen
http://www.poppware.de/Veranstaltungen/Matthias_Popp__Regionale_Selbstversorgung_kontra_Gleichstromtrassen.pdf
[3] FOCUS ONLINE Local:Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm Regenerative Selbstversorgung der Stadt Nürnberg