Fakten statt Angst: Redaktioneller Kurswechsel bei Zeitungen zeigt Durchbruch des Klima-Realismus‘ in Großbritannien

Anthony Watts

Ein Artikel in Carbon Brief (CB) mit dem Titel „UK newspaper editorial opposition to climate action overtakes support for first time” (Erstmals überwiegt in britischen Zeitungsartikeln die Ablehnung von Klimaschutzmaßnahmen gegenüber deren Befürwortung) dokumentiert einen deutlichen Wandel hin zu einem realistischen Umgang mit dem Klimawandel in UK: Zum ersten Mal seit CB damit begonnen hat, Zeitungsartikel zu verfolgen, äußern sich mehr britische Zeitungsartikel skeptisch gegenüber der alarmistischen Klimadiskussion und hinterfragen die Sinnhaftigkeit verschiedener Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels, als dass sie Behauptungen über Klimakatastrophen und Einschränkungen des Energieverbrauchs befürworten. Unabhängig davon, wie man zu der Darstellung von CB steht, ist der zugrunde liegende Trend real, über den berichtet wird – und steht im Einklang mit einem breiteren, globalen Anstieg des Klimarealismus‘.

Die folgende Graphik von CB zeigt diese Verschiebung deutlich:

Man beachte, dass diese Verschiebung im Jahr 2022 begann, wobei der stärkste Rückgang bei alarmistischen Artikeln und der größte Anstieg bei Artikeln zu verzeichnen war, die eine realistischere Einschätzung des Klimawandels und der Klimapolitik befürworteten. Diese Entwicklung setzte sich 2024 fort und war 2025 vollständig abgeschlossen.

Auf internationaler Ebene hat die zunehmende globale Präsenz des Heartland Institute eine sichtbare Rolle bei diesem Wandel gespielt. Die offizielle Gründung von Heartland UK/Europe, beschrieben* in „The Heartland Institute Solidifies Its Global Impact by Founding Heartland UK & Europe” (Das Heartland Institute festigt seinen globalen Einfluss durch die Gründung von Heartland UK & Europe), reflektiert die wachsende Nachfrage in UK und in Europa nach faktenbasierter Kritik an Klimaalarmismus und überzogenen politischen Maßnahmen. Die Leitung von Heartland UK/Europe unter Lois Perry hat den Schwerpunkt auf Transparenz, Kosten-Nutzen-Analysen und den Unterschied zwischen gemessenen Klimatrends und spekulativen Worst-Case-Modellen gelegt – Botschaften, die bei Redakteuren und Kommentatoren, die der Netto-Null-Orthodoxie zunehmend skeptisch gegenüberstehen, auf Resonanz stoßen.

[*In deutscher Übersetzung hier. A. d. Übers.]

Diese Veränderung kam nicht aus heiterem Himmel, sondern ist das klare Ergebnis der Strategien, die von Heartland UK/Europe eingeführt worden waren, verbunden mit einer wachsenden internationalen Skepsis gegenüber der Notwendigkeit kostspieliger und disruptiver „Klimaschutzmaßnahmen”.

Ein perfektes Beispiel für ein Ereignis, das diese Veränderung vorangetrieben hat, ist die jüngste Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum in Davos, die vom Heartland Institute organisiert wurde und bei der Folgendes verkündet worden war:

Das Heartland Institute veranstaltet vom 19. bis 23. Januar in Zürich das World Prosperity Forum, bei dem internationale Führungskräfte und politische Entscheidungsträger zusammenkamen, um die globalistische, linke Agenda zu hinterfragen, die jedes Jahr beim Weltwirtschaftsforum vorangetrieben wird.

Während das Weltwirtschaftsforum eine zentralisierte, von oben nach unten gerichtete Vision für die Weltwirtschaft fördert, vertritt das World Prosperity Forum eine auf Wohlstand und Freiheit ausgerichtete Vision, die auf freien Märkten, individueller Freiheit und steigendem Lebensstandard basiert.

In den Vereinigten Staaten hat der Klimarealismus an Boden gewonnen, da Wähler und Politiker zunehmend skeptisch gegenüber kostspieligen „Netto-Null”-Vorgaben sind, die weitreichende Vorteile versprachen, diese aber nicht einbrachten, sondern stattdessen zu höheren Energiepreisen und einer Instabilität des Stromnetzes führten. Die Rücknahme oder Schwächung wichtiger Klimainitiativen der US-Bundesregierung während der Trump-Jahre – in Verbindung mit dem Rückzug der USA aus mehreren symbolträchtigen internationalen Verpflichtungen – hat die Aura der Unvermeidbarkeit durchbrochen, die einst die globale Klimapolitik umgab. Seitdem hat sich die Debatte ausgeweitet, und die Annahme, dass es „keine Alternative” zu umfassenden Klimaschutzmaßnahmen gibt, hat sich abgeschwächt.

Es ist bemerkenswert, dass CB selbst in dem Artikel einräumt, dass die meisten kritischen Leitartikel nicht die Existenz des Klimawandels bestreiten, sondern vielmehr politische Maßnahmen in Frage stellen – was CB als „Skepsis gegenüber den Maßnahmen” bezeichnet. Diese Unterscheidung ist für den Aufstieg des Klimarealismus‘ von zentraler Bedeutung. Faktenbasierte Websites wie Climate at a Glance und Climate Realism sind voll von datengestützten Beispielen, die zeigen, dass viele Schlagzeilen über sich verschärfende Extreme, beschleunigte Bedrohungen durch den Anstieg des Meeresspiegels oder bevorstehende Kipppunkte nicht durch langfristige Beobachtungen gestützt werden. Das Ergebnis ist eine wachsende Bereitschaft unter Redakteuren zu hinterfragen, ob teure Klimapolitik durch die Beweislage gerechtfertigt ist.

Carbon Brief bezeichnet diesen Trend als „Gegenreaktion“, aber eine andere Interpretation ist, dass er entweder den Triumph der Wahrheit über die Lügen im Laufe der Zeit oder eine normale demokratische Korrektur reflektiert. Da Behauptungen über eine bevorstehende Katastrophe mit den tatsächlichen Ergebnissen kollidieren – stabiles oder sich verbesserndes Wohlergehen der Menschen, rückläufige klimabedingte Todesfälle und widerstandsfähige Volkswirtschaften –, überprüfen Medienunternehmen derzeit, ob angstbasierte Botschaften noch glaubwürdig sind. Diese Neubewertung ist nicht nur in UK, sondern in ganz Europa, Nordamerika und darüber hinaus zu beobachten.

In diesem Sinne unterstreicht der Artikel von Carbon Brief unbeabsichtigt eine positive Entwicklung: Fakten beginnen, mit Angst zu konkurrieren. Klimarealismus – basierend auf beobachteten Daten, dem historischen Kontext und der wirtschaftlichen Realität – ist nicht mehr auf eine Handvoll abweichender Stimmen beschränkt. Er wird zunehmend Teil der Mainstream-Debatte, verstärkt durch Organisationen wie The Heartland Institute und Heartland UK/Europe und untermauert durch die wachsende Zahl von Belegen, die bei Climate at a Glance und Climate Realism zusammengestellt wurden. Die Welt nimmt dies zur Kenntnis, und die Medienberichterstattung beginnt endlich aufzuholen.

Link: https://climaterealism.com/2026/01/facts-over-fear-newspaper-editorial-shift-shows-climate-realism-breakthrough-in-the-uk/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Also zumindest hierzulande kann ich diesen Kurswechsel in den Medien noch nicht erkennen. Aber vielleicht kommt das ja demnächst.

 




Wird es in Kanada wirklich wärmer?

Tom Harris

Erwärmt sich Kanada wirklich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt, wie es die kanadische Regierung behauptet? Ein neuer Bericht sagt Nein, denn die Daten, die Environment and Climate Change Canada (ECCC) verwendet, sind offenbar durch grundlegende Fehler verfälscht – so gravierend, dass nach ihrer Korrektur die gesamte vermeintliche Erwärmung der letzten sechs oder sieben Jahrzehnte verschwindet.

Angesichts der Tatsache, dass Kanada einen großen Teil der globalen Landfläche ausmacht, fragt man sich natürlich, ob sich die Welt tatsächlich so stark erwärmt, wie uns gesagt wird.

Ein Report, der das Gerede von der globalen Erwärmung in Frage stellt

Diese Entdeckung hätte in ganz Kanada für Schlagzeilen in den Mainstream-Medien sorgen müssen. Schließlich wurden die Fehler in den kanadischen Temperaturdaten bereits vor über vier Jahren von Dr. Joseph Hickey entdeckt, einem hochqualifizierten kanadischen Datenwissenschaftler, und die von mir geleitete Gruppe, die International Climate Science Coalition – Canada, hat seit einem Monat darüber berichtet.

Aber erwarten Sie nicht, dass die Mainstream-Medien im „Great White North” etwas darüber berichten werden. Die meisten kanadischen Medien werden stark von der Bundesregierung und den Provinzregierungen subventioniert, die eine Berichterstattung über diese Geschichte wahrscheinlich nicht begrüßen würden. Dr. Dave Snow, außerordentlicher Professor für Politikwissenschaft an der University of Guelph, schreibt:

„Kanada hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, darunter Subventionen, Steuererleichterungen und obligatorische Beiträge ausländischer Technologieunternehmen, die zweifellos einen Großteil der Einnahmen von Nachrichtenagenturen und der Gehälter von Journalisten ausmachen – möglicherweise bis zu 50 Prozent.“

Die öffentliche Infragestellung der Regierungspropaganda zu einem so wichtigen Thema wie dem Klimawandel ist für jeden Redakteur ein riskantes Unterfangen, wenn dies dazu führt, dass seine Geldgeber blamiert werden.

Warum die Merdien schweigen

Hier ist etwas, von dem die Regierungen in Kanada – und die Medien, die von ihrer Großzügigkeit abhängig sind – lieber hätten, dass Sie es nie erfahren. Am 23. Dezember wurde der Bericht [Titel übersetzt] „Künstliche schrittweise Erhöhungen der homogenisierten Temperaturdaten entkräften veröffentlichte Behauptungen zur Klimaerwärmung in Kanada” von Dr. Joseph Hickey, einem Datenwissenschaftler mit einem Doktortitel in Physik, veröffentlicht. Der Bericht wurde von CORRELATION Research in the Public Interest veröffentlicht und befasst sich mit einem erheblichen Fehler in den Temperaturdaten Kanadas.

Der Temperatursprung im Jahre 1998 und das Daten-Problem

Anhand der Daten der ECCC für Hunderte von Stationen im ganzen Land hatten Wissenschaftler zuvor berechnet, dass die Temperatur in Kanada in den letzten sechs bis sieben Jahrzehnten um 1 bis 2 Grad Celsius gestiegen ist. Doch 1998, genau in dem Jahr, in dem 72 kanadische Referenz-Klimastationen erstmals in das Globale Klimabeobachtungssystem aufgenommen worden waren, kam es an den meisten Stationen im ganzen Land zu einem plötzlichen stufenweisen Anstieg von etwa 1 Grad Celsius.

Zahlreiche Studien in der wissenschaftlichen Literatur behaupten, dass solche plötzlichen Temperatursprünge nicht auf echte Klimaveränderungen zurückzuführen sind, sondern durch Messartefakte verursacht werden, welche die Daten verfälschen. Sie argumentieren, dass diese Daten daher aus den Aufzeichnungen entfernt werden sollten. Obwohl eine der Studien, die dies erklärt, von Dr. Lucie A. Vincent verfasst worden ist, der leitenden Klimatologin bei Environment Canada, wurde der Temperatursprung in den Daten der ECCC belassen und ist bis heute dort zu finden. Hickey kommt zu dem Schluss: „Die gemeldete Klimaerwärmung in Kanada scheint vollständig auf einen Fehler bei der Temperaturmessung zurückzuführen zu sein.“

Ignorierte Warnungen aus Regierungskreisen

Hickey entdeckte dies erstmals im Jahr 2021, als er als Analyst für die Bank of Canada tätig war und daher daran gehindert wurde, seine Erkenntnisse der Öffentlichkeit mitzuteilen. Nachdem er die Bank verlassen hatte, sicherte er sich über einen Informationszugang seine Kommunikation mit Environment Canada, weshalb wir wissen, was als Nächstes geschah.

In diesem Jahr machte Hickey Environment Canada auf das Problem aufmerksam und erklärte Vincent ausführlich, dass die Schärfe des Temperaturanstiegs und dessen Ausmaß darauf hindeuten, dass er nicht auf einen tatsächlichen Klimawandel zurückzuführen ist. Er legte auch eine gründliche Analyse der möglichen Ursachen für das Artefakt vor, zu denen Landnutzungsänderungen und Änderungen an den Messgeräten gehören könnten. Beides könnte leicht zu einer Verschiebung der Temperaturdaten um ein Grad führen. Darüber hinaus erklärte er: „Es gibt keine anderen ähnlichen großen und geografisch weit verbreiteten Diskontinuitäten im AHCCD-Datensatz [dem wichtigsten Temperaturdatensatz von Environment Canada] in anderen Jahren.“ Dieser Anstieg könnte für fast die gesamte behauptete Erwärmung verantwortlich sein, die für Kanada in den letzten sechs oder sieben Jahrzehnten berechnet worden ist.

Vincent wies ihn im Wesentlichen zurück, gab keine Erklärung für den sprunghaften Anstieg und sagte, dass die Verschiebung „wahrscheinlich nur auf Klimaschwankungen zurückzuführen ist“.

Warum fehlerhafte Daten immer noch die Klimapolitik bestimmen

Kanada gibt also Hunderte Milliarden Dollar für die Bekämpfung des Klimawandels aus, wobei es sich weitgehend auf Daten stützt, von denen der am stärksten an ihrer Erstellung beteiligte Regierungswissenschaftler nur sagen kann, dass sie „wahrscheinlich“ auf eine Erwärmung hindeuten.

Hickey war nicht der einzige Mitarbeiter der Bank of Canada, der die Temperaturdaten des ECCC beanstandete. In seinem Bericht vom Dezember schreibt er:

Am 7. Dezember 2020 schickte Julien McDonald-Guimond, Ökonom bei der Bank of Canada, eine E-Mail an Forscher von Environment Canada mit einer Anfrage zu den … täglichen Temperaturaufzeichnungen und wies darauf hin, dass er einige Fälle gefunden habe, in denen die tägliche Tiefsttemperatur höher war als die tägliche Höchsttemperatur für den gleichen Tag und für die gleiche AHCCD-Station.”

Tatsächlich gab es mehr als 10.000 Fälle, in denen die tägliche Tiefsttemperatur höher war als die Tageshöchsttemperatur.

Megan Hartwell, Klimadatenanalystin bei Environment Canada, antwortete McDonald-Guimon: „Wir waren ziemlich überrascht über die Häufigkeit des von Ihnen gemeldeten Problems und haben uns etwas Zeit genommen, um die Daten sorgfältig durchzugehen.“

Dass ECCC von McDonald-Guimonds Befund überrascht war, ist Grund genug zur Sorge. Aber die Tatsache, dass sie sich nun „die Zeit genommen haben, die Daten sorgfältig zu überprüfen“, wirft die Frage auf: Haben sie die Daten vor der ersten Veröffentlichung nicht sorgfältig geprüft?

Environment and Climate Change Canada hat noch nicht auf Hickeys Bericht vom Dezember reagiert. Sie haben einiges zu erklären.

This article was previously published on americanthinker.com.

Tom Harris is Executive Director of International Climate Science Coalition – Canada.

Link: https://clintel.org/is-canada-really-warming/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Im Grunde ist dieser Beitrag eine Bestätigung der zahlreichen Meldungen in verschiedenen „Kältereports“ der letzten Jahre über extreme Kälte in Kanada.

 




Australien: Extreme Hitze wird Darwin unbewohnbar machen, sagen ABC-Propheten und Wahrsager-Aktivisten …

… die nicht wissen, dass es vor 120 Jahren noch viel heißer war

Jo Nova

Das Northern Territory wird unbewohnbar werden, verkündet ABC und plappert dabei gedankenlos die neuesten Voodoo-Behauptungen von Aktivisten nach.

ABC Blob News hat heute fast 3 Millionen Dollar unserer Steuergelder ausgegeben, aber nicht einmal zehn Minuten damit verbracht, die neuesten Panikmeldungen zu überprüfen.

Aktivisten warnen: Extreme Hitze wird das Northern Territory innerhalb von 40 Jahren unbewohnbar machen

Matthew Qvortrup, ABC

Die Climate Justice Alliance, ein Zusammenschluss von Gesundheits-, Wohnungs-, Umwelt- und Sozialdienstorganisationen, sagt, dass steigende Temperaturen und immer heftigere Hitzewellen eine direkte und unmittelbare Bedrohung für die Menschen im gesamten Territorium darstellen, insbesondere im Top End.

Der Umweltaktivist Ned Bible von Jesuit Social Services sagte, dass das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Erwärmung dringende, koordinierte Maßnahmen aller Regierungsebenen erforderten.

„Ohne dringende Maßnahmen wird die extreme Hitze das Northern Territory in weniger als 40 Jahren unbewohnbar machen”, sagte Dr. Bible. Quelle

Hätte ABC nur zwei Minuten damit verbracht, die historischen Temperaturaufzeichnungen auf der Website des BoM zu durchsuchen, hätten sie gesehen, dass die Temperaturen seit den 1940er Jahren zwar gestiegen sind, Darwin jedoch über lange Zeiträume hinweg gute Aufzeichnungen vorweisen kann und es vor 120 Jahren heißer war. Und bevor jemand „nicht standardisierte Geräte” sagt, lautet die Antwort „Nein” – Stevenson-Schirme [Wetterhütten] wurden 1894 in Darwin installiert und zeichneten in den folgenden zehn Jahren viele Jahresdurchschnittstemperaturen über 33 °C auf. Die heutigen Temperaturen sind nur mit Hilfe von heißem Flughafen-Asphalt, Bevölkerungswachstum, elektronischen Sensoren und Radarinterferenzen wieder auf dieses Niveau gestiegen. Falls irgendwelche Daten in diesen Grafiken korrigiert werden müssen, dann sind es wahrscheinlich die jüngsten Messwerte, die möglicherweise in geschrumpften 60-Liter-Schirmen mit elektronischen Geräten, die Sekundendaten aufzeichnen, und heissen Luftböen vom Asphalt stammen.

Die Temperaturen in Darwin sind gesunken, und es hat fast 90 Jahre gedauert, bis sie sich wieder erholt haben:

Die Lügen von ABC durch Auslassen

Sie zeigen die aktuelle Grafik, aber nicht die historische.

Und dieser Abkühlungstrend ist seit 75 Jahren bekannt – er erstreckte sich auch über ein riesiges Gebiet Australiens, darunter Alice Springs, Hay und Bourke, und wurde 1952 in einem von Fachkollegen begutachteten Artikel von Deacon et al. beschrieben.

Jennifer Marohasy analysierte die Daten aus Darwin und kam zu dem Schluss, dass das Vorgehen des BOM gegenüber den Originaldaten „nicht zu rechtfertigen“ sei.

Falls sie die Historie nicht umschreiben, ignorieren sie diese einfach…

Die Climate Justice Alliance scheint zu glauben, dass der Klimawandel die Aborigines und die Bewohner der Torres-Strait-Inseln unverhältnismäßig stärker treffen wird als alle anderen. Aber leben sie nicht schon seit 40.000 Jahren hier? Wenn ja, dann haben ihre Vorfahren das Holozän überlebt, als die Welt so viel wärmer war, dass der Meeresspiegel um Australien herum 1,5 Meter höher lag. Ich habe gehört, dass die Klimaanlagen damals auch nicht besonders gut waren.

Das Grausamste, was wir Menschen in einer Hitzewelle antun können ist, ihnen den Strom unerschwinglich zu machen, weil wir versuchen, das Wetter zu verändern.

Wenn wir die ABC verkaufen würden, könnten wir für eine Milliarde Dollar Klimaanlagen für die Armen kaufen.

REFERENZEN

Deacon, E.L. (1952) Climatic Change in Australia since 1880, Australian Journal of Physics, Volume 6, Pages 209-218. [PDF]

ABC “News”  https://www.abc.net.au/news/2026-02-04/climate-change-will-make-nt-unlivable/106301158

Link: https://joannenova.com.au/2026/02/extreme-heat-will-make-darwin-unlivable-say-abc-prophets-and-soothsayer-activists-denying-history/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Neue Studie: Der Einfluss steigender CO₂-Werte auf die Begrünung Indiens – einer Region ohne Nettoerwärmung seit 75 Jahren

Kenneth Richard on 26. January 2026

Jahrzehntelange Satellitendaten bestätigen, dass sich die Erde seit den 1980er Jahren erheblich begrünt hat – gemessen an den steigenden Werten des Blattflächenindex (LAI).

Der CO₂-Düngungseffekt (CFE) steigert die Pflanzenproduktivität durch verbesserte Lichtausnutzungs- und Wassernutzungs-Effizienz. Mit anderen Worten: Bei erhöhtem CO₂-Gehalt wird die Photosyntheserate nicht so stark beeinträchtigt wie bei begrenzter Sonneneinstrahlung und Wasserverfügbarkeit.

Eine neue Studie zeigt, dass Indien den zweitgrößten Beitrag zur globalen Begrünung beisteuert und dass die CFE „in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer erheblichen Ausweitung der globalen Vegetationsdecke beigetragen hat“.

Die Autoren stellten fest, dass die CFE die Trendwerte der Nettoprimärproduktion [NPP] in ganz Indien im Vergleich zu den Trendwerten ohne Berücksichtigung der CFE „fast verdoppelt“ hat.

Interessanterweise hat sich trotz des erhöhten CO₂-Gehalts ein Großteil Indiens seit 2000 abgekühlt. Während sich die südliche Halbinsel und Teile Ostindiens in diesem Jahrhundert erwärmt haben, „verzeichneten die zentralen und nordwestlichen Regionen einen Abkühlungstrend”.

Es ist anzumerken, dass der jährliche mittlere Nicht-Erwärmungstrend Indiens seit 1950 anhält (wie in Sanjay et al., 2020 gezeigt).

In deutscher Übersetzung:

Link: https://notrickszone.com/2026/01/26/new-study-affirms-rising-CO₂s-greening-impact-across-india-a-region-with-no-net-warming-in-75-years/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 6 / 2026

Vorbemerkung: Und wieder hat sich eine längere Reihe von Kälte-Ereignissen angesammelt. Schwerpunkt sind nach wie vor die Osthälfte der USA sowie Mittel- und Ostasien, aber auch das östliche Mitteleuropa. Man könnte ein Wort unseres „Freundes“ Hans-Joachim Schellnhuber anbringen, der mal gesagt hat (Zitat) „Man kann aus einem Einzelereignis noch keinen Trend ableiten. Aber natürlich ergibt die Summe der Einzelereignisse schon einen Trend“.

Meldungen vom 2. Februar 2026:

Japan: Stärkster Schneefall in Aomori seit 80 Jahren

Am Sonntagnachmittag hat sich die Schneedecke in Aomori in Japan über 180 cm erhöht. Dies wurde von der JMA als die höchste Schneemenge in der Stadt seit 80 Jahren bestätigt.

Die Höhe und Dauerhaftigkeit der Schneemassen übertreffen alles, was in der modernen lokalen Geschichte beobachtet wurde, und beeinträchtigen den Verkehr und das tägliche Leben in der gesamten Präfektur Aomori erheblich.

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USA: Luft arktischen Ursprungs erreicht Florida

Ein starker Kälteeinbruch brachte am Wochenende Rekordkälte in den Südosten der USA, wodurch Florida von extrem niedrigen Temperaturen heimgesucht wurde und es entlang der Küste von Carolina zu Schneestürmen kam.

Die Küstengebiete von Emerald Isle bis Swansboro waren von Schneestürmen betroffen, was zu gefährlichen Verkehrsbedingungen und weitreichenden Beeinträchtigungen führte.

Hinter dem Sturm drang Luft arktischen Ursprungs fast ungehindert nach Süden vor.

Die Kälte erreichte sogar Südflorida, und für die gesamte Halbinsel wurden Frost- und Vereisungswarnungen ausgegeben. Zentralflorida verzeichnete historische Tiefstwerte.

Blau hinterlegt sind Temperaturen unter 0°C (32°F). A. d. Übers.

Am 1. Februar fiel die Temperatur in Orlando auf -4 °C und brach damit einen seit rund 90 Jahren bestehenden Rekord von -2 °C. Sanford und Leesburg fielen auf etwa -5 °C und stellten ebenfalls neue Rekorde auf. Selbst Küstenorte an der Atlantikküste Floridas fielen weit unter die saisonalen Normwerte.

Derartige Tiefsttemperaturen erhöhen das Risiko von Ernteschäden. Zitrusfrüchtebauern warnten, dass der Frost wahrscheinlich die Knospen der nächsten Saison schädigen würde – eine ernsthafte Sorge für eine Branche, die ohnehin schon zu kämpfen hat.

Auch der Schnee erreichte ungewöhnlich weit südlich gelegene Gebiete. Myrtle Beach beispielsweise verzeichnete die stärksten Schneefälle seit Dezember 1989.

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Der strenge Sommer-Frost in der Antarktis

Am 31. Januar verzeichnete die Concordia-Station eine seltene Temperatur von -47,6 °C. Zwei Tage später übertraf Wostok diesen Wert sogar noch und erreichte -49,8 °C.

Dies sind außergewöhnlich niedrige Temperaturen für Anfang Februar während des antarktischen Sommers (wenn die Temperaturen normalerweise ihren jährlichen Höchststand erreichen). Die -49,8 °C in Wostok sind tatsächlich ein Rekord für diese Jahreszeit. Der bisherige Rekord-Tiefstwert für Januar liegt bei -48,7 °C und wurde 2023 gemessen.

Was die Ausdehnung des Meereises betrifft, so liegt das Jahr 2026 derzeit über dem Durchschnitt seit 1979 (rote Linie) – und schreitet rasch voran:

[Tony Heller]

Link: https://electroverse.substack.com/p/aomoris-heaviest-snowfall-in-80-years?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 3. Februar 2026:

USA: Februar-Frost in Florida

Ein starker arktischer Kälteeinbruch sorgte für eine der kältesten Februarnächte, die Florida seit Jahrzehnten erlebt hat. Die eisige Luft drang bis in die Subtropen vor und stellte eine lange Liste von Monatsrekorden im gesamten Bundesstaat auf oder egalisierte diese.

In Florida fielen die Temperaturen bis -7,8 °C, ein Extremwert für die Halbinsel. Entlang der Zentral- und Ostküste wurden mehrere langjährige Februar-Rekorde gebrochen oder egalisiert.

Sanford und Leesburg fielen jeweils auf -5 °C und erreichten damit die niedrigsten jemals im Februar gemessenen Werte. Daytona Beach fiel auf -5 °C, die tiefste Februar-Temperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1923. Melbourne fiel auf -4,4 °C und stellte damit ebenfalls einen neuen Monatsrekord seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1937 auf.

Die Kälte drang ohne große Abschwächung nach Süden vor.

Vero Beach verzeichnete -3,3 °C, West Palm Beach fiel auf -1,1 °C und Fort Pierce erreichte -5 °C, was einen neuen Februar-Tiefstwert darstellt und nur wenige Zehntelgrad unter dem Allzeitrekord liegt. Orlando fiel auf -4,4 °C ebenso wie Lakeland – beide gehörten zu den niedrigsten Februarwerten seit Beginn der Aufzeichnungen.

Selbst Südflorida blieb nicht verschont.

Der Miami International Airport verzeichnete 1,7 °C – nur rund 1,5°C unter dem Februar-Rekordtief der Stadt und damit die vierttiefste Februar-Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1937 und die niedrigste Februar-Temperatur seit 1947.

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Mittelamerika und Karibik: tropische Kälterekorde gebrochen

Der Kaltluftvorstoß breitete sich sogar noch weiter nach Süden bis in die Tropen hinein aus und brachte in Mittelamerika und der Karibik seltene und in einigen Fällen historische Temperaturen mit sich.

In Belize sank die Temperatur in Gallon Jug auf 5,4 °C. Das ist die niedrigste Temperatur des Landes seit Dezember 1968 und der niedrigste Februar-Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1895.

Weiter südlich in El Salvador verschärfte sich die Kälte im Hochland. In Finca Los Andes sank die Temperatur auf 3,5 °C und stellte damit einen neuen Monats-Kälterekord auf.

In Guatemala fiel die Temperatur in Los Altos auf -2 °C, während in Guatemala-Stadt eine seltene Temperatur von 7,2 °C gemessen wurde.

Die Kälte breitete sich auch auf das Karibische Becken aus.

Auf den Bahamas verzeichnete Freeport am Sonntag eine Höchsttemperatur von nur 10,8 °C – die niedrigste Tageshöchsttemperatur, die jemals in diesem Land seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1973 gemessen wurde. Im nahe gelegenen Nassau stieg die Temperatur nicht über 15 °C und erreichte damit den niedrigsten jemals dort gemessenen Wert, vergleichbar mit den eisigen Tagen von 1899 und 1977.

Auf dem Marinestützpunkt Guantanamo Bay in Kuba fiel die Temperatur auf 13,9 °C und erreichte damit den niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1945. Ebenfalls in Kuba verzeichnete Indio Hatuey in Matanzas 1,4 °C – ein neuer Februar-Rekord, der die alte Bestmarke vom 18. Februar 1996 übertraf.

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Japan: Allzeit-Schneerekord in Aomori

In der japanischen Stadt Aomori sind in diesem Jahr bisher 183 cm Schnee gefallen, womit der Allzeitrekord von 209 cm aus dem Jahr 1945 bald erreicht sein wird.

Die offiziellen Schneefallaufzeichnungen reichen bis ins späte 19. Jahrhundert zurück, und dieser Winter zählt bereits zu den schneereichsten, die jemals in der Stadt beobachtet wurden. Anhaltende Kälte und Tiefdrucksysteme entlang der Küste des Japanischen Meeres halten den Rekord fest in Reichweite.

Bis zu 1,8 m hohe Schneewände säumen nun die Straßen, überfordern die lokalen Schneeräumkapazitäten und schränken den Zugang zu den Häusern ein.

Landesweit hat der anhaltende Schneefall tödliche Folgen.

Seit dem 20. Januar sind laut der Feuerwehr- und Katastrophenschutzbehörde mindestens 30 Menschen bei Unfällen im Zusammenhang mit Schnee in ganz Japan ums Leben gekommen. Viele der Todesopfer sind ältere Menschen, die oft beim Schneeräumen oder durch Dacheinstürze ums Leben kamen.

Angesichts der zunehmenden Schneelast wurde das japanische Militär eingesetzt, um bei der Schneeräumung und der Überprüfung des Wohlergehens der Bevölkerung zu helfen. Die Behörden warnen davor, dass die anhaltende Schneemenge in Verbindung mit periodischen Temperaturschwankungen das Risiko weiterer Dacheinstürze und struktureller Unfälle im Laufe des Winters 2025-26 erhöht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/floridas-february-freeze-tropical?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 4. Februar 2026:

Kuba: Erster Frost jemals

Zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen in Kuba wurde eine verifizierte Gefriertemperatur gemessen.

Am Morgen des 3. Februar sank die Temperatur in Indio Hatuey in der Provinz Matanzas auf 0 °C – und stellte damit offiziell einen neuen nationalen Kälterekord für das Land auf. Der bisherige Rekord lag bei 0,6 °C und wurde im Februar 1996 in Bainoa gemessen.

Kuba hatte seit Beginn seiner modernen Wetteraufzeichnungen im Jahr 1909 noch nie zuvor die Gefriergrenze erreicht.

Der Frost war Teil einer größeren Kältewelle, die auf der ganzen Insel Kälterekorde brach.

Diese Meldung hat es sogar in die hiesigen MSM geschafft! A. d. Übers.

In Santi Spiritus sank die Temperatur auf 6 °C, ein Monatsrekord. In Pinar del Rio wurden 6,9 °C gemessen, ein Monatsminimum. Jucarito und Santa Cruz del Sur fielen beide auf 6,8 °C und stellten damit neue Rekordwerte auf. Camaguey erreichte 7,7 °C, ein weiterer Monatsrekord, während Trinidad und Veguitas jeweils 7,8 °C verzeichneten, ebenfalls Monatsrekorde.

Die Kälte machte nicht an Kubas Grenzen Halt.

In Guatemala sank die Temperatur in Flores/Tikal auf 9 °C und erreichte damit den niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. In El Salvador fiel die Temperatur in Finca Los Andes auf 3,5 °C, ein weiterer neuer Monatsrekord. Hinzu kommen die Rekorde, die gestern in Belize und auf den Bahamas gebrochen wurden.

Eine wahrhaft historische Kältewelle hat gerade die Tropen heimgesucht.

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Kälterekorde auch in Europa

In Osteuropa herrscht extreme Kälte, wobei Litauen die niedrigsten Temperaturen seit mindestens 30 Jahren verzeichnet.

In Šeduva sank die Temperatur am 3. Februar auf -34,3 °C, in Ukmergė auf -34 °C und in Joniškis auf -33,9 °C . Dies sind die niedrigsten nationalen Messwerte seit den -35 °C am 8. Februar 1996 in Utena. Viele Stationen brachen langjährige lokale Rekorde, die meist aus den Jahren 1987 und 1980 stammten.

In der nahe gelegenen Ukraine sank die Temperatur auf -27,3 °C – ein außergewöhnlicher Tiefstwert. Polen erreichte -25,4 °C:

Weiter östlich setzt Sibirien den globalen Tiefstwert (außerhalb der Antarktis). Kerbo sank auf -48,5 °C, Komaka auf -47,9 °C und Shelagontsy auf -47,3 °C.

Wendet man sich wieder dem Westen zu, so fällt in den Alpen in höheren Lagen immer mehr Schnee. In Limone Piemonte in den Seealpen in Italien hat starker Schneefall die Schneehöhe bis zum 3. Februar über 170 cm steigen lassen.

Von den jahrzehntelangen Tiefstwerten in Europa über die zunehmende Schneedecke in den Alpen bis hin zu Sibirien, das die kälteste Region der Erde darstellt, bleibt der Winter auf der Nordhalbkugel weiterhin fest verankert.

Ich persönlich finde es bei all dem nicht so schlecht, dass Mittel- und Westeruopa eher auf der milden Seite liegen. In der kommenden Woche wird sich Tauwetter bis zum östlichen Mitteleuropa ausbreiten. A. d. Übers.

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Antarktis: Abkühlung unter –50°C

Die Antarktis verzeichnet weiterhin außergewöhnlich niedrige Werte für Anfang Februar, wenn die Temperaturen im Inneren des Kontinents normalerweise nahe ihren Jahreshöchstwerten liegen.

Am 3. Februar verzeichnete Concordia um 18:06 UTC -50,9 °C, die erste Temperatur unter -50 °C in dieser Saison auf dem Kontinent.

Die Südpolstation folgte mit der ersten Temperatur unter -40 °C in dieser Saison und einem Tiefstwert von -41,1 °C.

Ein Wert von -50,9 °C Anfang Februar ist höchst ungewöhnlich und wahrscheinlich ein Rekordwert (noch zu bestätigen).

Seit 2023 ist das Meereis in der Antarktis um 1,2 Millionen Quadratkilometer gewachsen, was einem Anstieg von 50 % in nur drei Jahren entspricht. Uns wurde ein anhaltender Rückgang verkauft, wie es die gängigen Modelle vorhersagten. Stattdessen kam es zu einer erstaunlichen Erholung:

Link: https://electroverse.substack.com/p/cuba-records-first-ever-freeze-eastern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 5. Februar 2026:

China: Bevorstehender massiver Kaltlufteinbruch

Eine starke spätwinterliche Kältewelle wird in den nächsten fünf Tagen über Ostchina hinwegfegen und zu einem starken und schnellen Temperatursturz führen.

Prognosen zufolge werden die Temperaturen im Nordosten und Osten Chinas um 10 bis 20 °C sinken, weil die Polarluft fast ungehindert nach Süden strömt. Der Temperatursturz wird abrupt sein und das Risiko von Verkehrsbeeinträchtigungen und Belastungen für die Infrastruktur erhöhen.

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USA: Neuer Vorstoß arktischer Luft

Eine weitere starke Arktisfront transportiert Freitagabend und über das Wochenende hinweg deutlich kältere Luft in den Nordosten der USA und bringt Schnee und eine weitere Erinnerung daran, dass der Winter noch lange nicht vorbei ist.

Entlang der Frontgrenze wird leichter bis mäßiger Schneefall erwartet, aber das dominierende Merkmal ist die Kälte.

Die Großen Seen werden weiter zufrieren:

Während der Osten friert, richtet sich die Aufmerksamkeit nach Westen. Die nächsten zwei Wochen versprechen zunehmend günstige Bedingungen für weitreichende Schneefälle im Westen der USA.

Eine Reihe von Pazifiksystemen werden für starken Schneefall in den Bergen sorgen und damit die Schneedecke in der Sierra Nevada, den Cascades und Teilen der Rocky Mountains dringend benötigten Auftrieb geben. Nach einem langsamen Saisonstart in einigen Regionen wird sich die Schneedecke im Westen endlich durchsetzen.

Das unterstreicht immer wieder, dass es sich bei all diesen Vorgängen um Wetter und nicht um Klima handelt. Die bislang verhaltene Schneelage in diesen Gebieten steht in krassem Gegensatz zu den Schneeverhältnissen der Vorjahre (siehe die entsprechenden Kältereports). A. d. Übers.

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Meldungen vom 6. Februar 2026:

USA: Eriesee erstmals in diesem Jahrhundert fast vollständig zugefroren

Der Eriesee ist derzeit zu etwa 96 % mit Eis bedeckt, Tendenz steigend. Da erneut arktische Luft über den Osten der USA strömt, wird der See voraussichtlich innerhalb weniger Tage zu 100 % mit Eis bedeckt sein – das erste vollständige Zufrieren seit drei Jahrzehnten.

Der Eriesee ist der flachste der Großen Seen und reagiert daher am schnellsten auf anhaltende Kälte. Dennoch ist eine vollständige Vereisung selten, und es bedurfte eines bitterkalten und anhaltenden Winters von Januar bis Februar 2026, um seine Gewässer gefrieren zu lassen.

Weiter südlich hat sich das Eis auch in der Chesapeake Bay zwischen Maryland und Virginia ausgebreitet – eine weitläufige, „begehbare“ Eisfläche, wie sie seit mehr als 35 Jahren nicht mehr gesehen worden ist.

Da ein weiteres kaltes Wochenende bevorsteht, wird das Eis eher bestehen bleiben als zurückgehen.

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Teile Japans versinken im Schnee

Starker Schneefall setzt Nordjapan weiterhin zu, wobei Sapporo und ein Großteil von Hokkaido seit dem 6. Februar 2026 unter einer noch höheren Schneedecke begraben sind.

Aus den nördlichen und westlichen Regionen werden Dacheinstürze, Verkehrsausfälle und weitreichende Schäden gemeldet.

Und die Kälte nimmt weiter zu.

Im Nordosten Chinas hat eine starke Kältewelle gerade die Temperatur an der Changbai-Bergstation auf -38,3 °C sinken lassen, den niedrigsten Wert des Jahres und mindestens 12 °C unter den Normwerten für Anfang Februar.

Der gleiche Kaltluftvorstoß breitet sich nun nach Osten und Süden in Richtung der koreanischen Halbinsel und Japan aus und verstärkt das bestehende Winterwetter. Anstatt sich zu mildern, begünstigen die Bedingungen erneuten Schneefall, gefährliche Windchill-Temperaturen und eskalierende Auswirkungen in ganz Ostasien.

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 7 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 6. Februar 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE