Probleme mit den Klima-Zielen in EU und UK

UK wird bald nicht mehr EU-Mitglied sein, aber dennoch hat sich die UK-Regierung verpflichtet, den Emissionskürzungs-Zielen zu folgen, welchen man noch vor dem Brexit zugestimmt hatte. Aber die Regierung strich im Jahre 2016 Subventionen für neue Windparks an Land. Jüngst traf auch eine lokale Verwaltung eine Entscheidung, der zufolge über ein Dutzend großer Windturbinen am Rande des Lake District abgebaut werden müssen – und andere könnten bald folgen. Damit sollen die Landschaft und die Wegerechte der Öffentlichkeit wiederhergestellt werden. Der Rat des South Lakeland district lehnte den Antrag des Windparkbetreibers ab, die Windturbinen über das Jahr 2027 hinaus laufen zu lassen, und forderte das Unternehmen stattdessen auf die Turbinen bis zum 26. August 2018 zu entfernen, und zwar zu den in der Original-Lizenz genannten Bedingungen.

Wenn die Turbinen wirklich abgebaut werden, wird es der erste große Windpark sein, der abgewickelt wird, seit die nationale Regierung 1991 begann, deren Konstruktion in ganz UK zu forcieren. Laura Fiske, Planungschefin der Friends of the Lake District, sagte, dass die Entscheidung ein Beispiel gibt, welches es einfacher macht, auch anderen Windparkbetreibern zu verbieten, ihre Turbinen länger als vorgesehen in Betrieb zu halten.

„Diese Entscheidung ist ein Sieg für die lokalen Gemeinden, die im Schatten dieser Entwicklung stehen, die ihnen Anfang der neunziger Jahre von der Regierung aufgezwungen worden ist“, sagte Fiske.

Inzwischen ist auch die Europäische Kommission unter der Leitung der Vize-Generalsekretärin Catherine Day dabei, den Kurs bzgl. der Ziele erneuerbarer Energie zu ändern. Seit dem Jahr 2010 waren die EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet, bestimmte nationale Ziele hinsichtlich erneuerbarer Energie zu erreichen als Teil eines Gesamtzieles der EU. Unter der neuen Direktive werden die Regierungen individueller Länder nicht zu spezifischen, legal bindenden Zielen verpflichtet, obwohl das Gesamtziel der EU auf 27% bis zum Jahr 2030 angehoben worden ist im Vergleich zu den 20% bis 2020 nach der alten Direktive. Dies bedeutet, dass die individuellen Regierungen seitens der EU nicht bestraft werden können, wenn sie es nicht schaffen, etwas zum Gesamtziel beizutragen. Umweltgruppen habe diese Änderung beklagt und argumentiert, dass ohne bindende nationale Ziele es keinen legal durchsetzbaren Weg gibt sicherzustellen, dass die EU ihr Ziel erreicht.

Quellen: Euractive und The Times (UK)

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung: Es handelt sich hier um eine Zusammenstellung des Heartland Institute aus den o. g. Quellen. Zur Überprüfung der Übersetzung auf Richtigkeit wird das Original als DOC-Dokument beigefügt:

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Forscher verändern Daten, damit diese einen Anstieg des Meeresspiegels zeigen

In der einen Studie geht es um die Entdeckung, dass Messungen des Meeresspiegels an drei Stellen um den Indischen Ozean, die bis in das 19. Jahrhundert zurück reichen, in den Rohdaten gar keinen Anstieg des Meeresspiegels zeigen. Dies steht in scharfem Kontrast zu UN-Behauptungen, denen zufolge der Meeresspiegel im Indischen Ozean dramatisch gestiegen ist. Die entsprechenden UN-Schätzungen basieren auf Daten des Permanent Service for Mean Sea Level (PSMSL) in UK. PSMSL behauptete, dass Rohdaten ungeeignet für eine genaue Abdeckung sind. Daher „adjustierte“ man die Daten, um Messungen an anderen Stellen zu reflektieren. Parker und Ollier weisen nach, dass die Änderungen auf „willkürliche“ Art und Weise vorgenommen wurden, und zwar mit Verfahren, die konsistent einen höheren Meeresspiegel zeigen als tatsächlich gemessen.

„Die Adjustierungen gehen ausschließlich in Richtung der Verschärfung des Alarms“, sagte Ollier. „Falls die Rohdaten keinen alarmierenden Anstieg zeigen, man jedoch einen Alarm erzeugen will, muss man die Rohdaten entsprechend verändern“.

Die zweite Studie von Parker und Ollier weist nach, dass die UN oftmals Daten von Messpunkten mit nur sehr kurzen Zeitreihen heranziehen. Diese können nicht großräumige, langzeitliche, dekadische und multi-dekadische Oszillationen anzeigen, welche den Meeresspiegel steigen und sinken lassen. Mittels multipler Analysen von Tidenmessungen entlang der US-Küsten am Pazifik und am Atlantik zeigen die Forscher, dass wenn man diesen Oszillationen Rechnung trägt der Meeresspiegel seit Beginn des 20. Jahrhunderts im Mittel deutlich langsamer gestiegen ist als von den UN geschätzt.

„Begrenzte Daten aus begrenzten Studiengebieten … sind ungeeignet zur Erstellung von Prophezeiungen bzgl. des gesamten Welt-Meeresspiegels. Und doch werden derartige Prophezeiungen von offizieller Seite weiterhin ausgegeben, oftmals mit alarmierendem Unterton“, schreiben Parker und Ollier. „Ohne Berücksichtigung dieser Oszillationen ist es unmöglich, brauchbare Abschätzungen der gegenwärtigen globalen Beschleunigungen und zuverlässige Prognosen der zukünftigen Änderung des Meeresspiegels auszugeben. Außerdem ist bekannt, dass es zu lokalen Änderungen des Meeresspiegels auch durch lokale Faktoren kommt wie etwa Landabsenkungen infolge der Grundwasser-Entnahme oder Ölförderung – oder auch durch tektonische Bewegungen mit Landhebung oder -absinken“.

Ollier schätzt, dass der Meeresspiegel nur halb so schnell steigt wie von den UN behauptet (ca. 15 cm pro Jahrhundert). Ihm zufolge könnte der größte Teil des Anstiegs natürlichen Faktoren geschuldet sein, wenn nicht sogar der gesamte Anstieg.

Quellen: Fox News; Earth Systems and Environment: Is the Sea Level Stable at Aden, Yemen? und Earth Systems and Environment:  Short-Term Tide Gauge Records from One Location are Inadequate to Infer Global Sea-Level Acceleration

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung: Es handelt sich hier um eine Zusammenstellung des Heartland Institute aus den o. g. Quellen. Zur Überprüfung der Übersetzung auf Richtigkeit wird das Original als DOC-Dokument beigefügt:

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2017: Dreht sich der Wind gegen die grüne US-Politik?

Trumps Abwicklung der alten Klimawandel-Agenda begann mit der Durchforstung von Amerikas aufgeblähter ökologischer Bürokratie seitens seines Transitions-Teams: Die Environmental Protection Agency. Da war das unter Obama massiv erweiterte Mandat der EPA; und Trumps Team schlug vor, deren Budget um ein Drittel zu kürzen, fast ein Viertel der Belegschaft zu entlassen, ihren Aufgabenbereich zu verringern und den ehemaligen Staatsanwalt von Oklahoma sowie seit Langem Kritiker der EPA Scott Pruitt zu dessen Leiter zu ernennen. Umweltaktivisten diffamierten Pruitt wütend als ,Klimawandel-Leugner‘. In Wahrheit hat Pruitt lange Zeit darauf gedrängt, die Debatte um und die wissenschaftliche Forschung über den Klimawandel fortzusetzen. Er hat nie dafür plädiert, die Klima-Bedenken vollständig aus der öffentlichen Agenda zu entfernen.

Dann kam Trumps Ankündigung, dass er die USA aus dem Paris-Abkommen zurückziehen werde – ein Versprechend während seiner Wahlkampagne. Aber das war entgegen den Behauptungen der Aktivisten nicht das abrupte Ende der Beteiligung Amerikas an der globalen Klima-Agenda. Der Rückzug würde in Übereinstimmung mit dem Abkommen selbst erfolgen. Und es würde vier Jahre dauern, was bedeutet, dass der Rückzug nicht vollständig vor dem Ende der ersten Amtszeit von Trump wäre. Der Prozess der jährlichen Treffen des UN Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) geht weiter, mit Beteiligung der USA. Das jüngste derartige Treffen fand im November 2017 in Bonn statt.

Das Treffen in Bonn erinnerte uns daran, dass es bzgl. des Klimakonsens‘ in Deutschland großen Frust gibt. Die Verluste von Angela Merkel und ihrer CDU bei den letzten Wahlen im September bedeuteten, dass sie bisher nicht in der Lage war, eine neue Regierung zu bilden. Das ist bedeutsam, weil Deutschland und Merkel die Champions grüner Politik waren. Aber genau wie in Amerika hat eine ambitionierte Klimapolitik in Deutschland zur Schwächung des Konsens‘ bzgl. Umweltthemen beigetragen, anstatt dass sie wie von Klima-Alarmisten erhofft zur Wiederbelebung der schwindenden politischen Autorität beitrug.

Es sieht alles danach aus, als ob Deutschlands grüne Flaggschiff-Politik – das eine halbe Billion Euro teure Experiment mit erneuerbarer Energie, die Energiewende – umfassend scheitern wird hinsichtlich einer Reduktion von CO2-Emissionen um 40% bis zum Jahr 2020. Dies ist ein grandioses Scheitern einer Gastgeber-Nation, welche doch das Ziel verfolgte, dem Rest der Welt die gleiche Politik überzustülpen.

Die Rückschläge des Umweltaktivismus‘ – das endlose Wiederkäuen nicht eingetroffener Prophezeiungen, das schwache Abkommen von Paris, die Herabstufung von Klimapolitik in den USA sowie die ebenso gescheiterte wie ruinös teure Energiepolitik – haben die Grünen gezwungen, sich nach neuen Schlachtfeldern umzusehen. Man hat sich zunehmend auf regionale Verwaltungen als auch nationale und globale Regierungen konzentriert. Michael Bloomberg und der Gouverneur von Kalifornien Jerry Brown hofften, die amerikanische Haltung auf dem Bonner Treffen zu umgehen, indem sie sich als Repräsentanten einer Koalition von US-Staaten, Industrien und Organisationen ausgaben, welche sich ,Maßnahmen gegen den Klimawandel‘ verschrieben haben, egal welche Politik in Washington verfolgt wird.

Aber es ist nicht einfach, grün zu sein. Brown wurde bei den Bonner Gesprächen von seinen Klima-Campaigner-Genossen unterbrochen, welche ihm Komplizenschaft mit der Industrie fossiler Treibstoffe vorwarfen. ,Halten wir euch am Boden‘, rief er den lauten Protestierern zu. Später im gleichen Jahr, als in Kalifornien Wald- und Buschbrände tobten, behauptete Brown, dass diese eine Folge des Klimawandels seien – eine durch keinerlei empirische Beweise gestützte Behauptung. Eine Untersuchung ergab, dass die Ursache für einen der größten Brände ein Unfall mit einem Kochfeuer in einem illegalen Camp Obdachloser war (hier). Der Gouverneur der vielleicht reichsten Region der Welt scheint nicht über ausreichende Kompetenz zu verfügen, die Probleme seines eigenen Staates zu lösen, wie etwa das Problem der Obdachlosen – aber dennoch jettet er zusammen mit seinen Milliardären um die Welt, um ,den Planeten zu retten‘.

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Link: https://www.thegwpf.com/2017-turning-the-tide-on-green-crap/




Mangelhafte Bericht­erstattung: Eine Erwiderung auf einen Beitrag in der New York Times mit der Schlag­zeile…

Die New York Times (NYT) bleibt dem Klima-Alarmismus sklavisch ergeben, selbst nach dem kläglichen Scheitern desselben in Paris am 12. Dezember, und kolportiert unverändert die Verschwörungstheorie der fossilen Treibstoffe. Die Zeitung veröffentlicht in schöner Regelmäßigkeit Fake News. Am 29. Dezember 2017 nun erschien ein Beitrag mit der Schlagzeile „How Climate Change Deniers Rise to the Top in Google Searches“ [Übersetzung siehe ganz oben]. Darin werde ich erwähnt zusammen mit meiner Website DefyCCC und WUWT, und ich ergreife hier die Gelegenheit zu einer Erwiderung. Im November und Dezember 2017 experimentierte ich, Klimarealismus zu verbreiten mittels Werbe-Optionen bei Google und einigen anderen Foren. Über die Ergebnisse dieses Experiments werde ich in einem anderen Artikel berichten. Offenbar haben einige meiner Werbeanzeigen bei Google die Aufmerksamkeit der NYT erregt. Am 4. Dezember interviewte mich eine NYT-Reporterin namens Hiroko Tabuchi 45 Minuten lang als Vorbereitung auf den oben genannten NYT-Beitrag.

In dem Interview versuchte ich, die Reporterin davon zu überzeugen, dass die NYT die Wissenschaft ganz falsch darstellt, dass wahre Wissenschaftler gegen den Klima-Alarmismus sind (hier) und dass andere Länder Kohlekraftwerke errichten und noch Einiges mehr. Die Reporterin war so ehrlich, mir zusagen, dass es in dem NYT-Artikel um die Werbeanzeigen gehen würde und nicht um die Klimadebatte (ich hoffe, dass die NYT sie ob dieses Aktes der Ehrlichkeit nicht feuert, welcher so gar nicht zu der organisatorischen Kultur der NYT passt). Also wusste ich bereits, was zu erwarten war. Dennoch, der Artikel webt Lügen, Halbwahrheiten und triviale Fakten so nahtlos zusammen, dass Fake News zu einer Form der Kunst erhoben werden. Ich möchte hier nur zu einigen der Unwahrheiten Stellung nehmen, soweit sie mich betreffen.

Das einzige, was mich an dem NYT-Artikel überraschte, war die Art und Weise, in der ich benutzt wurde, um Trump mit Russland in Verbindung zu bringen.

Natürlich klicken die Leute“, sagte Mr. Goldstein, der seinen Worten nach vor zwei Jahrzehnten aus Russland emigriert war und in der Software- und Energieindustrie gearbeitet hat. „Google ist die erste Wahl, wenn es um Werbung geht“.

Die Verbreitung von Desinformationen bzgl. Klima, sowohl online als auch offline, passt zu den Bemühungen, Maßnahmen zum Kampf gegen den Klimawandel zu unterminieren. Führende Republikaner hinterfragen regelmäßig die Klimawissenschaft, und Präsident Trump nannte den Klimawandel einen Betrug.

Ich emigrierte aus der Sowjetunion, nicht aus Russland, bevor jene im Jahre 1991 zerfiel, also vor 26 Jahren. Ich bin in der Ukraine geboren und aufgewachsen, welche seinerzeit Teil der Sowjetunion war. Dies alles steht ausführlich auf meiner Website in der Rubrik „About Me“. Ich habe der Reporterin nie gesagt, dass ich vor zwei Jahrzehnten aus Russland emigriert war. Hier hat die NYT Zeiten und Namen „leicht“ verändert, um eine weitere Verschwörungstheorie zu erschaffen, nämlich eine einer geheimen Absprache zwischen Trump und Russland. Alles Weitere entsprach den Erwartungen. Die NYT hat mich folgendermaßen mit den Koch Brothers in Verbindung gebracht:

DefyCCC, die Website, welche kürzlich den Suchbegriff „Klimawandel“ bei Google gekauft [?] hat, widmet einen ganzen Abschnitt der Site dem Blog WattsUpWithThat, einer bekannten Klimaleugner-Website des Bloggers Anthony Watts. Mr. Watts erhielt Gelder vom Heartland Institute mit Rückendeckung der Koch-Brothers-Milliardäre.

Darüber hinaus ist über DefyCCC wenig bekannt. …

Die Reporterin folgte dieser Linie (außer bei dem zuletzt zitierten Satz) in dem Interview. Tatsächlich gliedert sich DefyCCC in überhaupt keine Abschnitte. Es gibt dort ein Menü, und Links zu meinen Beiträgen werden gesammelt unter top menu items bei WattsUpWithThat undWUWT 2016. Ich erklärte der Reporterin das. Aber die NYT blieb bei der Veröffentlichung ihrer Linie treu und unterstellte mir fälschlich eine Verbindung zu den Koch Brothers. Der nächste Satz zielte darauf ab, diese Lüge als Wahrheit zu zementieren: Darüber hinaus ist über DefyCCC wenig bekannt. Dies ist auch eine typische Art und Weise, scheibchenweise Diffamierungen zu verbreiten, wenn man keinen Dreck findet, den man auf jemanden werfen kann. Der Vollständigkeit halber: ich sagte ihr auch, dass ich keinerlei Informationen über andere Vorwürfe in jenem Absatz habe.

Weiter unten in dem Artikel vollbrachte die NYT eine weitere wilde Unterstellung zu meiner Person: Er erhielt Hilfen für seine Website, lehnte es aber ab, seine Unterstützer zu benennen, um deren Privatsphäre zu schützen.

In Wirklichkeit habe ich in dem Interview nur gesagt, dass ich Kollegen habe, deren Namen zu nennen ich ablehne. Dann sprach ich die Reporterin auf die Schüsse auf das Gebäude der UAH an (hier), als Grund, persönliche Informationen zurückzuziehen. Dieses Thema wurde von den Medien ausgeblendet, und die NYT erwähnte nichts davon, sondern wartete mit ihrer eigenen Erklärung auf. Hier werden Fake News zu einer Form der Kunst. In dem Satz folgt dem Wort Hilfe [help] (von Kollegen oder Mitarbeitern) das Wort Unterstützer [backers], womit diese Hilfe subtil zu finanzieller Hilfe umdeklariert wurde. Und dann zementierte ein völlig aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat diesen Eindruck.

Nach dem sie über meine imaginären Unterstützer geschrieben hatte, verschwieg die NYT ihre eigenen Unterstützer. Der größte Anteilseigner der Zeitung ist der mexikanische Multi-Milliardär Carlos Slim, der vor ein paar Jahren als der reichste Mann der Welt galt. Mr. Slim investierte bedeutend in Öl und Erdgas in Latein-Amerika, welche Konkurrenten der Öl-, Gas- und Kohleindustrie in den USA waren. Die Versuche der NYT, der Industrie fossiler Treibstoffe in den USA Schaden zuzufügen, dient den finanziellen Interessen ihres größten Anteilseigners.

Ich habe alle Beleidigungen der NYT gegen mich aufgezeichnet, werde sie aber nicht mit einer Antwort adeln.

Die NYT erwähnt WUWT und DefyCCC, nennt aber keine Links zu auch nur einer unserer Sites. Ich verstehe das so, dass die Zeitung keine „Link-Fairness“ transferieren oder Leser ermutigen möchte, diese Websites zu besuchen. Aber als die NYT über weiße Rassisten schrieb, nannte sie einen Link zu Stormfront mit einem perfekten Link (3), obwohl sie das nicht tun musste. Als ich im September 2017 mal nachschaute, fand ich heraus, dass die Top-Neonazi-Websites am meisten von den linken Mainstream-Medien genannt worden waren (hier). Nur mal so.

Ich möchte mit diesem Beitrag nicht bei den NYT-Links zu Neonazi-Websites aufhören. Die Lektüre der NYT bietet nicht nur Falschinformationen, sondern ist auch moralisch verwerflich. Die NYT veröffentlichte im Dezember 2017 zwei Beiträge über UFOs [2 Navy Airmen and an Object That ‘Accelerated Like Nothing I’ve Ever Seen’ (in the section Politics) and Dad Believed in U.F.O.s. Turns Out He Wasn’t Alone (in the section News Analysis)]. Mir scheint, dass die NYT nach ihren Nischen unter den Boulevardzeitungen sucht.

Anmerkungen

Im folgenden Absatz beschreibt Goldstein die Anteilseigner und deren Interessen und wie diese die NYT in die Rubrik Propaganda-Apparat trieben. Diese Einzelheiten bittet der Übersetzer dem Original zu entnehmen. Der letzte Satz dieses Absatzes besagt: Mr. Slim ist auch substantiell mit der Tabakindustrie weltweit verflochten, was die NYT zu einem Schwester-Unternehmen von Big Tobacco macht.

Beiträge über die New York Times nehmen breiten Raum ein in der Kategorie fakestream media bei DefyCCC. Neben dem Abdruck von Fake News wurde sie dabei ertappt, dass sie ihre Beiträge in Orwell’scher Manier umschrieb, um die Parteilinie noch zu übertreffen (hier). Ich habe sogar ein neues Logo samt Inschrift ins Spiel gebracht (hier), damit die neue Natur der NYT besser reflektiert wird. Sie [die NYT] kann diese unter einer Creative Common License verwenden, genau wie die anderen Inhalte meiner Website.

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Zusatzbemerkungen von Anthony Watts:

So, wie der NYT-Artikel geschrieben ist, impliziert er, dass WUWT eine Werbekampagne bei Google betreibt, um die Aufmerksamkeit von Lesern zu erreichen. Dies ist nicht der Fall und war es auch nie. Wir haben kein Werbebudget. Der Artikel impliziert des Weiteren, dass WUWT vom Heartland Institute gefördert wird. Dies ist nicht der Fall und war es auch nie. Weder WUWT noch Blogbetreiber Anthony Watts erhalten jemals irgendwelche Zuwendungen von Heartland. Wir sind abhängig von Werbungen (betrieben von WordPress.com und Provisionen,) sowie Spenden von Leserinnen und Lesern. Heartland hat dabei geholfen, einen Sponsor für ein bestimmtes Projekt zu finden, und Anthony hat ein Honorar von 1000 Dollar sowie Reisespesen bekommen, um auf einer Tagung von Heartland zum Thema Klimawandel zu sprechen – genau wie jeder andere Dozent auch, darunter der pro-Erwärmung/pro-Klimawandel-Wissenschaftler Dr. Scott Denning.

Tabuchi unterstellt außerdem, dass WUWT und/oder ich selbst von den Koch-Brothers Zuwendungen erhalten. Das ist eine lächerliche Lüge. Sie haben mir niemals auch nur einen Penny überwiesen, weder direkt noch indirekt. Sie wissen nicht einmal, wer ich bin, und ich hatte niemals Kontakt mit ihnen oder ihrer Wohltätigkeits-Organisation. Es ist nichts als eine auf schwachen Füßen stehende Verschwörungstheorie, vorangetrieben durch all jene Schwachsinnigen, die lieber Standpunkte von anderen übernehmen als ihre eigenen Hausaufgaben zu machen.

Aber die Autorin, eine gewisse Ms. HIROKO TABUCHI, von der noch niemand etwas gehört hat, machte sich niemals die Mühe, mir irgendwelche Fragen zu stellen. Als Journalistin scheitert sie also kläglich, schreibt sie doch nur auf der Grundlage ihrer eigenen Hypothesen.

Ist das wirklich das beste, was die New York Times derzeit aufbieten kann? Offensichtlich ist das so.

Link: https://wattsupwiththat.com/2017/12/31/botched-reporting-a-reply-to-the-new-york-times-on-how-climate-change-deniers-rise-to-the-top-in-google-searches/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Wie in der Einführung schon gesagt, die New York Times könnte auf uns bezogen als Synonym für Süddeutsche Zeitung stehen.

Was mich aber noch mehr umtreibt: Fachleute bzgl. Klima und Energie wissen um den hier beschriebenen Tatbestand. Was aber ist mit Laien wir mir? Muss man nicht befürchten, dass bei allen anderen Themen, egal welchen, nicht auch so verzerrt und wahrheitswidrig berichtet wird? Iran, Nahost, Russland – was auch immer, indoktrinieren uns Medien wie die Süddeutsche nicht in jeder Hinsicht? Ist dagegen ein Kraut gewachsen?




Globale Erwärmung: Fake News von Anfang an!

Die Klima-Angstmache ist der größte Betrug der Geschichte. Senator Tim Wirth, der Wissenschaftler James Hansen und andere haben die Klima-„Krise“ künstlich erschaffen.

Präsident Donald Trump verkündete, dass sich die USA aus dem Pariser Klima-Abkommen zurückziehen, weil es ein schlechter Deal für Amerika ist.

Er hätte sich diese Entscheidung auch einfacher machen können, einfach weil die Wissenschaft dahinter völlig falsch ist. Allerdings sind die meisten Amerikaner und der größte Teil der globalen Öffentlichkeit einer Gehirnwäsche unterzogen worden dergestalt, dass sie jetzt glauben, die Wissenschaft sei korrekt (und gestützt von dem künstlichen 97%-Konsens). Darum hätten sie einer solchen Begründung vermutlich nicht geglaubt.

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau und die Führer der meisten westlichen Demokratien stehen hinter dem Abkommen und sind sich der gewaltigen Defizite in der dahinter stehenden Wissenschaft in keiner Weise bewusst [oder sie tun zumindest so, was natürlich noch schlimmer wäre. Anm. d. Übers.]. Würden sie diese Defizite verstehen, würden sie ihren Bürgern nicht eine Kohlenstoff-Steuer auferlegen.

Trudeau und andere Führer zeigen immer wieder, wie wenig sie wissen und wie ahnungslos sie sind hinsichtlich dessen, was die Bevölkerung weiß, wenn sie es „Kohlenstoff-Steuer“ auf „Kohlenstoff-Emissionen“ nennen. Aber CO2 ist ein Spurengas, welches das Leben auf der Erde überhaupt erst möglich gemacht hat. Kohlenstoff ist ein Feststoff, auf Kohlenstoff basierende Treibstoffe sind fest (Kohle), flüssig (Öl) oder gasförmig (Erdgas).

CO2 ist ein unsichtbares, geruchloses Gas und unabdingbar für die pflanzliche Photosynthese

Durch die fortwährenden Ergüsse über „Kohlenstoff-Emissionen“ bringen Trudeau, Obama und Andere die Menschen dazu zu glauben, dass Kohlendioxid etwas „schmutziges“ ist, wie Ruß, der in Wirklichkeit Kohlenstoff ist. Würde man CO2 mit der richtigen Bezeichnung versehen, würde es helfen, die Bevölkerung daran zu erinnern, dass es sich hierbei um ein unsichtbares, geruchloses und für das Leben auf der Erde unabdingbares Gas handelt.

Die kanadische Umweltministerin Catherine McKenna ist wohl die am gröbsten falsch informierte Person am Platz, wenn sie wie kürzlich in einem Interview sagt, dass „Verschmutzer zahlen sollen“. Entweder weiß sie nicht, dass CO2 kein Verschmutzer ist [schlimm] oder sie führt die Menschen absichtlich in die Irre [noch viel schlimmer! Anm. d. Übers.]

Wie viele ihrer politischen Kollegen weist sie mit Preisen ausgezeichnete PhD-Wissenschaftler ab, welche ihren Aussagen nicht zustimmen, und sie nennt diese Wissenschaftler „Leugner“. Sie scheint nicht zu verstehen, dass die Hinterfragung wissenschaftlicher Hypothesen, selbst wissenschaftlicher Theorien, genau das ist, was Wissenschaftler tun sollten, falls die wahre Wissenschaft Fortschritte machen soll.

Darum lautet das offizielle Motto der Royal Society „Nullius in verba“, das ist lateinisch für „nach niemandes Worten“*. Ironischerweise folgt die Society kaum einmal diesem Motto, wenn es um Klimawandel geht.

[* Ein gewisser Neil DeGrasse Tyson hat am 28. Juni 2013 die Essenz dieses Terminus‘ sehr treffend zusammengefasst: „If you want to assert a truth, first make sure it’s not just an opinion that you desperately want to be true“ oder in der Übersetzung: „Falls man einer Wahrheit bekräftigen möchte, sollte man zuerst sicherstellen, dass es sich nicht einfach um eine Meinung handelt, die man verzweifelt als wahr hinstellen will“. Quelle. Anm. d. Übers.]

Fehler wie diese von McKenna sind keine Überraschung, wenn man bedenkt, dass das gesamte Gebäude der anthropogenen globalen Erwärmung (AGW) auf einem Fundament aus Falschheiten und durchsetzt mit Fake News errichten worden ist.

Ein Komplott, die Welt zu betrügen

Der Plan, die Welt hinsichtlich einer vom Menschen verursachten globalen Erwärmung zu hintergehen, erhielt einen kräftigen Schub, nachdem die WMO und das United Nations Environment Program (UNEP) im Jahre 1988 das IPCC ins Leben gerufen hatten.

Nachdem sie fünf Tage lang bei den UN mit Maurice Strong, dem ersten geschäftsführenden Direktor des UNEP verbracht hatte, kam die investigative Journalistin des Hamilton Spectator zu der Überzeugung, dass die alles überspannende Objektive des IPCC politischer und nicht wissenschaftlicher Natur ist. Sie schrieb: „Strong nutzte die UN als eine Plattform, um eine globale Umweltkrise auszustreuen, zusammen mit der Agenda einer Weltregierung [global governance]“.

Die politische Agenda erforderte „Glaubwürdigkeit“, um den Betrug erfolgreich zu machen. Erforderlich waren auch einige Fake News für den Schub. Idealerweise würde die Aussage eines Wissenschaftlers vor einem legislativen Komitee einem solchen Schub kräftig Nachdruck verleihen.

Immer weiteres Hochkochen des Themas globale Erwärmung, selbst wenn die Theorie falsch ist

US-Senator Timothy Wirth (Demokraten) hatte sich vollständig der politischen Agenda und dem Betrug verschrieben. In einem Kommentar im Jahre 1993 erklärte er: Wir müssen das Thema globale Erwärmung hochhalten. Selbst falls die Theorie hinter der globalen Erwärmung falsch sein sollte, machen wir das Richtige…“.

Im Jahre 1988 befand sich Wirth in einer Position, den Klima-Alarm loszutreten. Er arbeitete mit Kollegen im Senatskomitee Energie und natürliche Ressourcen zusammen, um für den 23. Juni 1988 eine Anhörung zu organisieren und zu manipulieren, auf welcher der führende Zeuge Dr. James Hansen sein sollte, damals Leiter des Goddard Institute for Space Studies.

Wirth erklärte im Jahre 2007 in einem Interview:

„Wir wussten, dass es bei der NASA diesen Wissenschaftler gab, der wirklich den menschlichen Einfluss ausgemacht hatte, bevor irgendjemand sonst das getan hatte, und er war sich dessen sehr sicher. Also riefen wir ihn an und fragten, ob er aussagen würde“.

Hansen enttäuschte ihn nicht. Am 23. Juni 1988 berichtete die New York Times: „Heute hat Dr. James E. Hansen von der NASA vor einem Komitee des Kongresses ausgesagt, dass der Erwärmungstrend mit einer Sicherheit von 99% nicht eine natürliche Variation sei, sondern verursacht wird durch die Ansammlung von Kohlendioxid und anderer künstlicher Gase in der Atmosphäre“.

Im Einzelnen sagte Hansen dem Komitee: „die Globale Erwärmung hat ein Niveau erreicht, bei dem wir mit einem hohen Grad von Sicherheit eine Ursache-und-Auswirkung-Relation zwischen dem Treibhauseffekt und der beobachteten Erwärmung beschreiben können … Die Erwärmung ist bereits im Gange“.

Hansen sagte weiter aus: „Der Treibhauseffekt ist entdeckt, und er verändert unser Klima jetzt … Wir sind bereits an einem Punkt angekommen, an dem der Treibhauseffekt wichtig ist“.

Wirth, der Vorsitzende bei der Anhörung, war sehr empfänglich für Hansens Ausführungen und sagte dem Komitee: „So wie ich es verstehe, sind die wissenschaftlichen Beweise überwältigend: das globale Klima ändert sich, weil die Atmosphäre wärmer wird. Jetzt muss der Kongress anfangen, sich zu überlegen, wie wir diesen Erwärmungstrend verlangsamen oder zum Halten bringen können, und wie wir den Änderungen begegnen, die schon jetzt unvermeidlich sein können“.

Mehr als jedes andere Ereignis hat diese eine Einzel-Anhörung vor dem Komitee öffentlich die Klima-Angst initiiert, also den größten Betrug der Geschichte. Das Ereignis erzeugte eine unheilige Allianz zwischen einem Bürokraten und einem Politiker, hinter welchen die UN und die öffentliche Presse standen – was dazu führte, dass der Betrug von Regierungen, in den Vorstandsetagen der Industrie, in Schulen und Kirchen auf der ganzen Welt akzeptiert worden ist.

Hansen hinterging die NASA

Dr. John S. Theon, Hansens ehemaliger Supervisor bei der NASA, schrieb dem Senate Minority Office beim Environment and Public Works Committee am 15. Januar 2009: „Hansen wurde niemals mundtot gemacht, obwohl er gegen die offizielle Haltung der NASA bzgl. Klima-Vorhersage verstoßen hat (d. h. wir wissen nicht genug, um Klimawandel vorherzusagen oder den Einfluss des Menschen auf denselben). Hansen hinterging also die NASA mit seinen Behauptungen aus dem Jahr 1988 hinsichtlich einer globalen Erwärmung vor dem Kongress“.

Hansen gab seine zielstrebige, unbegründete Behauptung nie auf, dass nämlich CO2 aus menschlichen Aktivitäten eine gefährliche globale Erwärmung verursacht. Er widersetzte sich dem Hatch Act [ein US-Gesetz aus dem Jahr 1939, welches es Beschäftigten der Regierung eigene politische Aktivitäten verbietet. Mehr dazu hier bei Wikipedia] und wurde im Jahr 2011 sogar verhaftet, als er vor dem Kongress gegen die Keystone XL-Pipeline protestierte. Es war zumindest bis dahin seine dritte Verhaftung.

Wie Trudeau und andere von der Klima-Angst übertölpelte Führer hatte sich Senator Wirth entweder nie mit der Wissenschaft befasst oder diese auch nur verstanden. Tatsächlich kommt eine zunehmende Zahl von Klimawissenschaftlern (darunter Dr. Tim Ball) zu dem Ergebnis, dass es keinerlei empirische Beweise für eine vom Menschen verursachte globale Erwärmung gibt. Es gibt lediglich Computermodell-Spekulationen, die den Menschen als Ursache sehen, und jedwede Vorhersage dieser Modelle seit 1990 hat sich ausnahmslos als falsch erwiesen – wobei sich die gemessene Temperatur in jedem Jahr weiter von den Prophezeiungen entfernt.

Präsident Trump muss jetzt die Teilnahme Amerikas an der Fake Science und den Fake News der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung beenden. Hierzu muss er die USA aus allen entsprechenden UN-Programmen herausziehen, besonders aus dem IPCC und aus der das IPCC steuernden Institution, nämlich dem United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC). Er sollte auch ein „Red Team“ ins Leben rufen, welches nicht-alarmistischen Wissenschaftlern helfen soll, die Behauptungen bzgl. eines Klima-Kataklysmus‘ unter die Lupe zu nehmen, ebenso wie die angeblichen Beweise dafür.

Nur dann werden die USA eine Chance haben, ihre Kohlenwasserstoff-Ressourcen in vollem Umfang nutzen zu können, um das Ziel des Präsidenten einer globalen Energie-Dominanz zu erreichen, ebenso wie ein langfristiges Aufblühen von Amerika und der Welt.

Dr. Tim Ball is an environmental consultant and former climatology professor at the University of Winnipeg in Manitoba.

Tom Harris is executive director of the Ottawa, Canada-based International Climate Science Coalition

Link: https://www.iceagenow.info/global-warming-fake-news-start/#more-23871

Übersetzt von Chris Frey EIKE