Erinnert man sich noch, dass der Anstieg des Meeres­spiegels die Pazi­fischen Inseln verschwin­den lassen sollte? Macht nichts

Andrew Montfort dazu:

Jemandem, der eng die Klima-Problematik verfolgt, wird die Arbeit von Kench et al. bekannt sein. Er hat einen großen Keil in die Arbeiten der Klimaalarm-Gemeinschaft geschlagen, indem er nachgewiesen hat, das Korallenatolle weit davon entfernt sind, in den Wellen zu verschwinden, sondern vielmehr während der letzten Jahrzehnte deutlich größer geworden sind.

Jetzt hat eine neue, in Nature Scientific Reports veröffentlichte Studie mit einem ziemlich substantiellen Hammerschlag den Keil in jene Arbeiten noch tiefer getrieben. Luijendijk et al. haben Sandstrände auf der ganzen Welt überwacht sowie gegenwärtige und historische Satellitenbilder miteinander verglichen – also mit dem gleichen Ansatz wie Kench. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass im Gegensatz zu dem, was die einfache Gleichung ,globale Erwärmung = steigender Meeresspiegel‘ nahelegt, dass sich noch viel mehr Gebiete mit Sandstränden ausweiten anstatt zu schrumpfen.

Abstract

Küstengebiete sind eine der am dichtesten besiedelten und am weitesten entwickelnden Landgebiete der Erde. Trotz des Nutzens und der ökonomischen Vorteile, welche Küsten bieten, gibt es keine zuverlässige Abschätzung von Trends historischer Änderungen von Küstenlinien in weltweitem Maßstab. Hier ziehen wir frei verfügbare Satellitenbilder seit 1984 heran in Verbindung mit ausgeklügelten Bildinterpretations- und Analyse-Verfahren. Damit zeigen wir eine globale Abschätzung des Auftretens von Sandstränden und Raten von Änderungen der Küstenlinien dort. Mittels einer kontrollierten Klassifizierung mittels Pixelung fanden wir, dass 31% der eisfreien Küstenstriche sandiger Natur sind. Die mittels der Anwendung eines automatischen Küstenlinien-Erkennungs-Verfahrens auf sandige Küstenlinien ergaben einen globalen Datensatz der Änderungen von Küstenlinien für den 33-jährigen Zeitraum von 1984 bis 2016. Eine Analyse der aus Satellitenbeobachtungen abgeleiteten Küstenlinien-Daten zeigt, dass 24% aller Sandstrände weltweit mit Raten erodieren, die über 0,5 m² pro Jahr liegen, während 28% sich ausdehnen und 48% stabil sind.

Full paper
Willis Eschenbach hat dies schon vor langer Zeit hier bei WUWT erkannt. Ich würde sagen, seine Arbeit ist hiermit bestätigt.
Link: https://wattsupwiththat.com/2018/07/12/remember-when-sea-level-rise-was-going-to-cause-pacific-islands-to-disappear-never-mind/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Da schau her: „Deckel abgesprengt“ vom Topf der Vertrauens­würdigkeit wissenschaft­licher Begut­achtungen

Wenn die Alarmisten-Gemeinschaft strategisch ein neues Argument oder einen neuen Aspekt in die Debatte um die globale Erwärmung zu werfen trachtet, lässt sie zunächst einen ihrer Pseudo-Wissenschaftler einen Artikel schreiben, um diesen in einem kompromittierten begutachteten Journal zu veröffentlichen.

Die politische Linke hat die meisten Wissenschaftsjournale infiltriert oder gleich ganz übernommen, welche sich heißer politischer Themen annehmen, genauso wie sie den allergrößten Teil der Mainstream Medien übernommen hat.

Im Besonderen gilt dies im Falle von Themen bzgl. der globalen Erwärmung. Wie die durchgesickerten Klimagate-E-Mails enthüllten, sind die Herausgeber von Wissenschaftsjournalen typischerweise prominente Alarmisten oder kooperieren absichtlich mit prominenten Alarmisten bei der Auswahl der Beiträge und der zu vermittelnden Botschaft (hier).

Das „Begutachtungs-Verfahren“ läuft typischerweise so ab: der Herausgeber übermittelt eine eingereichte Studie einem Team von Begutachtern, welche ausgesprochene Klima-Aktivisten sind. Nach der Veröffentlichung der Studie preisen Globale-Erwärmung-Aktivisten und deren Alliierte in den Medien die Natur der Begutachtung dieser Studie als Beweis, dass deren Schlussfolgerungen unfehlbar sind. Jeder, der das Verfahren oder die alarmistischen Schlussfolgerungen hinterfragt, wird dann als ,Wissenschafts-Leugner‘ gebrandmarkt.

Ioannides zufolge leistet das Begutachtungs-Verfahren wenig hinsichtlich Vertrauenswürdigkeit, sogar noch bevor politische Agenden das Thema kompromittieren.

„Wenn Studien reproduziert werden, kommt man selten zu den gleichen Ergebnissen. Nur ein Drittel der 100 Studien, welche in drei Spitzenjournalen der Psychologie veröffentlicht worden waren, konnte in einem großen Test – durchgeführt im Jahre 2015 – erfolgreich reproduziert werden“, fasste AFP die Ergebnisse von Ioannides zusammen (hier). „Medizin, Epidemiologie, Bevölkerungswissenschaft und Ernährungsstudien fahren nicht besser, wenn man versucht, diese zu reproduzieren“.

Wenn nur bei einem Drittel der Studien bei deren Replikation durch Autoren von außerhalb die gleichen Ergebnisse auftauchen, ist das ein schwerwiegendes Problem.

Hinsichtlich von Studien zum Klimawandel sind die begutachteten Studien womöglich noch unzuverlässiger – noch bevor man überhaupt die unvermeidlich politische Natur des Themas betrachtet – weil viele Studien Prophezeiungen und Modelle ansprechen, deren Schlussfolgerungen gegen objektive Beweise zu testen unmöglich ist.

Beispiel: Wenn ein Wissenschaftler ein Klimamodell vorstellt, welches eine rapide globale Erwärmung oder ernste negative zukünftige Klima-Auswirkungen prophezeit, und wenn eine Studie die Ergebnisse eines solchen Modells zusammenfasst und in einem begutachteten Journal veröffentlicht, gibt es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Möglichkeit, die Klima-Prophezeiungen mit den Beobachtungen in der realen Welt zu vergleichen.

Dies fügt den Zweifeln an der Genauigkeit von Prophezeiungen bzgl. der globalen Erwärmung in begutachteten Wissenschaftsjournalen eine neue Ebene hinzu. Und das noch bevor man die inhärent politische Natur der Debatte um die globale Erwärmung in Betracht zieht oder die politischen Agenden der Herausgeber der Journale nebst deren sorgfältig ausgewählten Begutachtern.

Die Lehre daraus ist, dass die linken Medien sich in Faulheit ergehen oder in einer absichtlichen Fehlinterpretation, wenn sie bestimmte begutachtete Studien herauspicken und behaupten, dass jeder, der diese in Frage stellt, die „Wissenschaft attackiert“, die „Wissenschaftler attackiert“ oder ein „Leugner“ ist.

Gute Wissenschaft erfordert die Durchführung kritischer Vergleiche bzgl. jeder Theorie oder Prognose – einschließlich jener in begutachteten Wissenschaftsjournalen Veröffentlichten – mit objektiven Beweisen.

Mehr bei CFACT
Link: https://wattsupwiththat.com/2018/07/11/ooops-lid-blown-off-the-trustworthiness-of-scientific-peer-review/
Übersetzt von Chris Frey EIKE
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Anmerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag trifft genau das, was Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke hier kürzlich geschrieben hat!




Klimaschutz als Herrschaftsinstrument

Von der Wortbedeutung her muss man zu dem Schluss kommen, dass das Klima ein zu schützendes Gut ist.
Was also ist eigentlich „Klima“?
Es gibt von verschiedenen Autoren stammende Formulierungen, die aber letztlich alle das gleiche beschreiben. Hier sei die Definition des oft als Weltklimarat missverstandenen „Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) angeführt:

„Climate in a narrow sense is usually defined as the „average weather“ or more rigorously, as the statistical description in terms of the mean and variability of relevant quantities over a period of time ranging from months to thousands or millions of years. The classical period is 30 years, as defined by the World Meteorological Organization (WMO). These quantities are most often surface variables such as temperature, precipitation and wind. Climate in a wider sense is the state, including a statistical description, of the climate system.“

Es handelt sich also um einen in der Meteorologie benutzten statistischen Parameter der aus 30 jährigen Mittelwerten von Wetterdaten gebildet wird. Er wird typischerweise für bestimmte Klimazonen errechnet, die auf Grund ihrer geografischen Breite und charakteristischen Landmassenverteilung typische Wetterbedingungen aufweisen. Ein globales Klima lässt sich zwar berechnen, ist in diesem Kontext aber sinnlos. Das Wort Klima leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet Neigung. Es ist daher schon definitionsgemäß eine veränderliche Größe. Das Klima wandelt sich, seit die Erde besteht.
Was ist aber dann „Klimaschutz“? Es handelt sich offensichtlich um ein Nonsens Wort, einen mathematisch, wissenschaftlichen Begriff kann man nicht schützen! Vom allgemein üblichen Sprachgebrauch her wird das Wort aber verstanden, weil es durch eine massive Propaganda von Regierungen und Medien gelungen ist, das Wort Klimaschutz mit der Behauptung zu verbinden, dass durch die insbesondere von den Industrieländern verursachte Emission des Spurengases Kohlendioxid (CO2) eine Erwärmung der Troposphäre verursacht wird, die angeblich eine Gefahr für die Menschheit darstellt. Dabei ist es besonders interessant, dass Politik und Medien es fertig gebracht haben, dem an sich harmlosen chemischen Stoff CO2 eine (negative) Wertvorstellung zu zuordnen. In der Wochenzeitung „Die Zeit“ erschien ein Aufruf unter dem Titel: „Gebt dem Schmutz einen Preis“.i Kohlendioxid, ein Bestandteil der Atmosphäre, ohne den als Existenzgrundlage aller Pflanzen auf der Erde kein Leben möglich wäre, wird also als „Schmutz“ diffamiert. Das ist der Gipfel der Perversion und für den Bildungsstand der modernen Gesellschaft kennzeichnend, dass dies in einer renommierten Zeitung unkommentiert abgedruckt wurde und offensichtlich nirgendwo auf Protest stieß.
Gegenwärtig beträgt der CO2-Gehalt der Atmosphäre 0,04 %, das sind 4 Moleküle auf 10.000 Luftmoleküle. Vor hundertfünfzig Jahren soll er 0,028 % betragen haben, das sind knapp 3 Moleküle auf 10.000. Es ist also 1 Molekül in 150 Jahren dazu gekommen.  Selbst wenn das alles dem Menschen zugeschrieben würde, wären es weniger als ein Molekül zusätzlich auf 10.000 Luftmoleküle. Ein abenteuerlicher Gedanke, dass dies der entscheidende Parameter für die Einstellung der Temperatur in den unteren Luftschichten sein soll.
Auf höchster internationaler Ebene koordiniert und bezahlt die UNFCCCii alle Maßnahmen zum Klimaschutz. UNFCCC ist der Veranstalter der jährlich stattfindenden internationalen Klimakonferenzen mit jeweils zehntausenden Teilnehmern aus aller Welt, die zumeist von Nichtregierungsorganisationen (NGO’s) abgesandt werden. Auch das IPCC wird von UNFCCC finanziert. Diese Organisation hat die Aufgabe, den behaupteten Einfluss der auf die menschliche Wirtschaft zurückführbaren CO2-Emisssion auf das Klima zu beweisen. In den nunmehr 5 sogenannten Sachstandsberichten hat das IPCC diese Aufgabe nicht erfüllt! Eine nach den üblichen Regeln einer naturwissenschaftlichen, auf Messwerte gestützten Beweisführung wurde überhaupt nicht versucht!
Nach der in den 30iger Jahren von Karl Popperiii entwickelten Theorie der Naturwissenschaften gilt, dass naturwissenschaftliche Erkenntnisse überhaupt nicht im mathematischen Sinne bewiesen werden können, da es sich letztlich immer um reines in der Sprache der Mathematik formuliertes Erfahrungswissen handelt. Naturwissenschaftliche Gesetze können nur widerlegt (falsifiziert) aber nicht bewiesen werden.
In jedem Lehrbuch der Thermodynamik wird seit Jahrzehnten die sogenannte feucht-adiabatische Höhenformel abgeleitet, nach der das Temperaturprofil der Troposphäre, also der Atmosphäre bis zu einer Höhe von etwa 10 km berechnet werden kann. Die Berechnung erfolgt auf Basis der thermodynamische Zustandsgleichung und der darin beschriebenen Zusammenhänge zwischen Druck und Temperatur. Diese Gleichung beschreibt einen Temperaturabfall von etwa 0,6 °C pro 100 m Höhenunterschied. In dieser Form wird sie seit vielen Jahren in der Luftfahrt angewendet. Die Werte unterliegen natürlich wetterabhängigen Schwankungen und sind daher für praktische Zwecke als ICAOiv-Normatmosphäre in Benutzung. Das Gas CO2 geht in diese Berechnung nur indirekt mit seinem winzigen Anteil bei der Berechnung der spezifischen Wärme der Luft als Gasgemisch ein.
Der in der Meteorologie benutzte Temperaturbegriff bezieht sich auf die Lufttemperatur in 1 bis 2 m Höhe (Anmerkung der Redaktion: In Europa sind es aktuell 2 m) über dem Erdboden. Wie kommt diese Temperatur zustande?
Etwa die Hälfte der von der Sonne auf die Erde eingestrahlten Energie erreicht die Erdoberfläche und erwärmt diese. Ein kleiner Teil dieser Wärme wird von der Erdoberfläche direkt in den Weltraum zurückgestrahlt. Der größere Teil wird durch Wärmeleitung auf die mit der Erdoberfläche in Kontakt stehende Luft übertragen. Die zugeführte Wärmeenergie wird durch Konvektion in der Atmosphäre verteilt, wobei sich das oben erwähnte nach der Höhenformel zu berechnende Temperaturprofil ergibt. Dabei stellt sich die Temperatur der Hochatmosphäre so ein, dass die von dort (temperaturabhängig) in den Weltraum abgestrahlte Energie im Mittel mit der von der Sonne zugestrahlten Energie im Gleichgewicht ist. Wäre das nicht so, müsste sich die Erde ständig weiter abkühlen oder erwärmen. Die entsprechende Gleichgewichtstemperatur in der Hochatmosphäre liegt bei -18° C. Für diese Strahlungskühlung der Erde spielt das CO2 als als das neben dem Wasserdampf strahlungsaktivste Gas eine wichtige Rolle. Einen vom CO2-Gehalt der Luft durch eine sogenannte Gegenstrahlung bewirkten Wärmetransport aus der kalten Hochatmosphäre auf den warmen Erdboden kann es dagegen nicht geben. Dies widerspricht dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamikv
Alle damit zusammenhängenden physikalische Details sind in einer großen Anzahl von Beiträgen auch auf Basis der Planckschen Strahlungsgleichung entsprechend den Gesetzen der theoretischen Physik dokumentiert. Siehe z.B. hiervi.
Das Fazit aus all dem lautet: Es gilt die mit der Erfahrung übereinstimmende Nullhypothese: Der CO2-Anteil der Troposphäre hat keinen Einfluss auf deren Temperatur.
Im Sinne der Popper’schen Wissenschaftstheorie müsste das IPCC, wenn es einen solchen Einfluss behauptet, die entsprechenden Ableitungen der Physiker falsifizieren. Bei Studium der Sachstandsberichte stellt man aber fest, das dies überhaupt nicht versucht wird. Stattdessen hat das IPCC sogenannte Treibhausmodelle der Atmosphäre entwickelt, auf deren Basis CO2 in der Hochatmosphäre durch Wärmestrahlung vom Erdboden angeregt wird und dann Strahlung nach allen Richtungen, also auch nach unten reemittiert (sogenannte Gegenstrahlung) und dadurch den Erdboden zusätzlich zur normalen Einstrahlung aufheizt. Dies würde aber einem Wärmetransport aus der kalten Hochatmosphäre auf den warmen Erdboden entsprechen, im Widerspruch zum zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, nach dem so etwas unmöglich ist! s.o.
Das IPCC versucht de facto eine Umkehr der Beweislast. Statt die gültige Nullhypothese zu widerlegen, wird eine eigene, neue Nullhypothese aufgestellt und die etablierte Wissenschaft aufgefordert, diese zu widerlegen. Das ist nicht schwer, da die Hypothese des IPCC lediglich aus Computermodellen eines real bisher nicht nachgewiesenen, von der einschlägigen Wissenschaft vielfach widerlegten Treibhauseffekts besteht. Die auf dieser Annahme basierenden Computermodelle versagen alle bereits beim Versuch, damit die beobachtete aktuelle Klimaentwicklung abzubilden. Dies wurde vom IPCC selbst in einer großen Vergleichsstudie dokumentiert.vii
Außerdem hat der U.S. Amerikanischen Physiker Robert W. Woodviii bereits 1906 experimentell nachgewiesen, dass Strahlung für die Funktion etwa eines Gartentreibhauses keine Rolle spielt.
Die gültige Nullhypothese wird auch durch die Paläoklimatologie bestätigt, die den Verlauf von Temperatur und CO2-Gehalt über Jahrmillionen ermitteln und zeigen konnte, dass sich beide Größen unabhängig voneinander änderten. Sofern überhaupt ein Zusammenhang besteht zeigte sich, dass eine Temperaturänderung der Änderung der CO2-Gehalte vorausläuft. Das ist wegen der Temperaturabhängigkeit der Wasserlöslichkeit des CO2 in den Weltmeeren auch plausibel.

Diese Sachlage wurde durch zahlreiche Veröffentlichungen, offene Briefe und Petitionen von kompetenten Wissenschaftlern auch den verantwortlichen Politikern immer wieder mitgeteilt.
Wie ist dann aber das unbeirrte Festhalten der hohen Politik am „Klimaschutzabkommen“ als eines der zentralen Themen unserer Zeit zu erklären. Angela Merkel fordert am 15.11.2017 auf der UN Klimakonferenz in Bonn mehr Einsatz für den Klimaschutz. „Der Klimawandel ist eine Schicksalsfrage der Menschheit“.
Es fällt schwer zu glauben, dass wirklich keiner der verantwortlicher Politiker die oben dargestellten Argumente zur Widerlegung der CO2 -Hypothese versteht. Was ist also das Motiv für die tief in das Wirtschaftsgeschehen eingreifenden Beschlüsse?
Der Verdacht drängt sich auf, dass es eigentlich gar nicht um die Abwehr einer durch (menschliche) Aktivitäten verursachte, gefährliche Klimaänderung geht.
Die costaricanische Politikerin Christiana Figueres, die das UNFCCC von Juli 2010 bis Mai 2016 leitete, formulierte: „Das ist das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, das wir es uns absichtlich zur Aufgabe gemacht haben, innerhalb einer festgelegten Zeitspanne das seit der industriellen Revolution vor 150 Jahren vorherrschende Leitbild der wirtschaftlichen Entwicklung zu ändern.“
Damit dieser Umbau gelingen kann, muss der natürliche Widerstand der Bevölkerung gegen die damit verbundene Absenkung des Lebensstandards und der Einschränkung der individuellen Freiheit gebrochen werden. Dafür eignen sich seit alters her die großen Mythen meist mit göttlicher Macht verknüpfter drohender Naturgewalten, die nur durch menschliches Wohlverhalten bzw. Opferbereitschaft besänftigt werden können.
Angsterzeugung ist ein altbewährtes Herrschaftskonzept. Auch die heute erzeugte Angst vor der großen Flut durch den angeblich ständig ansteigenden Meeresspiegel erinnert an die bereits im Gilgameschepos (In verschiedenen Fassungen überliefertes Heldengedicht ab ca. 1800 v.Chr.) geschilderte Darstellung bei den Sumerern und an die biblische Sintflut.
Das neue Paradigma lautet: Die Menschheit muss sich von der kapitalistischen Wirtschaftsweise verabschieden. Die dem Kapitalismus innewohnende Wachstumsdynamik führt nach diesen Vorstellungen zu einer Überlastung des globalen Ökosystems und im Kampf um die knapper werdenden Ressourcen zu Ungerechtigkeit gegenüber den schwächeren Ländern. Die Industrieländer haben angeblich einen zu großen „Fußabdruck“, der sie mehr natürliche Ressourcen verbrauchen lässt, als ihnen zusteht.
Zur Errichtung einer „gerechteren“ Welt bedarf es daher einer Großen Transformation der Weltwirtschaft und einer Art Weltregierung, die aus der UNO und der EU hervorgehen muss.
Die detaillierte Beschreibung dieser “schönen neuen Welt“ findet sich im Sondergutachten des deutschen WBGUix von 2014 : „Klimaschutz als Weltbürgerbewegung“. Dieser im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit erstellte Bericht war praktisch die Blaupause für die Beschlüsse von Paris.
Im Vorwort heißt es: „inakzeptable Klimafolgen drohen, wenn die CO2 Emissionen nicht bis spätestens 2070 auf Null reduziert werden“. Da der Weltgesellschaft als ganzes nur ein eng begrenztes Kohlenstoffbudget zur Verfügung steht, ist jedes Land, jede Kommune, jeder Bürger aufgefordert, die Null zu schaffen. Die Bürger sollen also daran mitarbeiten, eine Industrie zu organisieren ohne eine Energieversorgung durch Verbrennung fossiler Kraftstoffe, also ohne die bisherige Grundlage aller modernen Industriegesellschaften.
Die deutsche Regierung hat mit der Vorlage des im November 2016 beschlossenen „Klimaschutzplan 2050“ alle Ziele und die dafür erforderlichen Detailmaßnahmen in die nun die Marktwirtschaft ablösenden nationalen Jahrespläne übernommen. Dazu gehört, den Ausstoß von „Treibhausgasen“ bereits bis 2050 um 90% bis 95% zu reduzieren. Die Ziele werden im Rahmen einer sogenannten „Sektorkopplung“ für alle Wirtschaftsbereiche, wie Energiewirtschaft, Gebäude, Verkehr, Landwirtschaft detailliert vorgegeben. Ab 2030 soll danach z.B. der Verbrennungsmotor verschwinden.
Da Deutschland als Besonderheit unter allen Industrieländern auch aus der Nutzung der Kernenergie aussteigt, bedeutet dies de facto eine Rückkehr in die Zeit vor Erfindung der Dampfmaschine also vor den Beginn der industriellen Revolution. Die Dampfmaschine beendete die Ära rein handwerklicher Produktionsverfahren in der neben der nicht überall verfügbaren Wasserkraft die Windmühle die einzige Kraftmaschine war.
Viele dieser Maßnahmen sind in die Gesetzgebung eingeflossen, ohne dass die Bevölkerung daran im erforderlichen Umfang beteiligt wurde. Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Mehrzahl der Parlamentarier sich eigentlich der Tragweite des mit diesen Plänen verbundenen Umbaus unserer marktwirtschaftlich organisierte Demokratie nicht bewusst war. Ein Musterbeispiel waren die von Angela Merkel bereits 2011 quasi im Handstreich durchgepeitschten Gesetze zum Atomausstieg und Einführung des EEG (Erneuerbare Energiegesetz).
Die Erkenntnis, dass es eigentlich um den Umbau der Marktwirtschaft in eine neo-sozialistische, allein an Ressourcenschonung orientierte Planwirtschaft geht, erklärt auch das fanatisch verfolgte Ziel zur Beendigung der Kernenergie-Nutzung. Die Entdeckung der Äquivalenz von Masse und Energie und die Erschließung der technischen Nutzung dieser Erkenntnis gehört zu den größten Leistungen des menschlichen Geistes. Die Möglichkeit, über eine praktisch unbegrenzte Quelle billiger und sauberer Energie verfügen zu können, beendet de facto alle Befürchtungen über den durch Ressourcenerschöpfung verursachten Untergang der Menschheit. Sie entwindet daher den Ökologisten ihr wichtigstes Argument. Die Kernenergie macht alle unter Forderung nach Nachhaltigkeit erhobenen Einschränkungen einer sozialistischen Mangelverwaltungswirtschaft überflüssig und entzieht daher der Notwendigkeit zu einer großen Transformation die Begründung.
Die Große Transformation bedeutet die Transformation von einer freien marktwirtschaftlich organisierte Gesellschaft in eine staatlich gelenkte Mangelverwaltungswirtschaft, in der alle Bürger gleich (arm) sind. Übernationale Mammutbehörden nach Art der EU definieren unter dem Begriff angeblicher „Nachhaltigkeit“ welche Ressourcen in welcher Menge verbraucht werden dürfen.
Die Blaupause für alle derartig noch zu erwartenden Gesetze liefern die CO2 Zertifikatex, Der nächste Schritt zeichnet sich ab, mit dem Fahrverbot für Dieselmotor getriebene PKW und als nächstes das Verbot von Plastikgegenständen des täglichen Lebens. Smartzähler regeln wann die Bürger wie viel Strom verbrauchen dürfen.
Sollte dieser hier skizzierte Weg, so wie es augenblicklich sich abzeichnet, konsequent fortgesetzt werden, wird zumindest Deutschland aus dem Kreis der großen Industrieländer ausscheiden. Ohne eine zuverlässige Versorgung mit billigem Strom und ohne ein leistungsfähiges Verkehrs- und Transportsystem, wie es nur auf der Basis des Verbrennungsmotors möglich ist, kann ein moderner Industriestaat nicht funktionieren.
Die CO2– Lüge als Grundlage dieses neuen Versuchs zur Schaffung einer neuen neosozialistischen, antikapitalistischen Gesellschaft wird einmal als der größte wissenschaftliche Skandal seit Galilei in die Geschichte der Naturwissenschaft eingehen.
Bisher ist nur das Amerika Donald Trumps nicht bereit den Propheten einer neuen, angeblich gerechteren, Ökowelt auf dem Weg in die Deindustrialisierung zu folgen. Trump folgte der von dem Atmosphären Wissenschaftler Richard Lindzen eingereichten von über 300 hochqualifizierten Wissenschaftlern unterzeichneten Petition, in der er aufgefordert wurde, aus der UN Klimarahmenkonvention und damit auch aus dem Abkommen von Paris auszutreten.xi.
Werden auch die Bürger Deutschlands erkennen, dass es Zeit ist, diesem Vorbild zu folgen? Zeit, ihre Freiheit zu verteidigen und die Priester der neuen Ökoreligion zur Hölle schicken ehe dieser Versuch mit ungeheuren Verlusten an seinen inneren Widersprüchen scheitert?

i „Gebt dem Schmutz einen Preis“ Aufruf in Die Zeit Nr. 37, Sept. 2016. Christoph Bals (German Whatch); Holger Lösch (Hauptgeschäftsführung des BDI); Ottmar Edenhofer, (Leiter des MCC Mercator Research Institut on Global Commons and Climate Change).

ii UNFCCC: United Nations Framework Convention on Climate Change. Es handelt sich um ein 1992 gegründetes internationales Abkommen mit dem Ziel, eine gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems zu verhindern und die globale Erwärmung zu verlangsamen. UNFCCC ist gleichzeitig die Bezeichnung für das sogenannte Klimasekretariat der UN mit Sitz in Bonn.

iii Karl Popper, Die Logik der Forschung Erkenntnistheoretisches Hauptwerk 1934. Kriterium der Falsifizierbarkeit als Charakterisierung der empirischen Forschung. .

iv ICAO: International Aviation Organization (gegründet 7. Dez. 1944 derzeit 191 Vertragsstaaten)

v Rudolf Clausius 1850, 2. Hauptsatz der Thermodynamik: „Wärme kann nie von selbst von einem Körper niederer Temperatur auf einen Körper höherer Temperatur übergehen“.

vi Gerhard Gerlich, Ralf D. Tscheuschner: Falsification of the Atmospheric CO2 Greenhouse Effects Within the Frame of Physics. Cornell University Library Nov. 2007

Heinz Thieme: Die Erdatmosphäre ein Wärmespeicher. Www.real-planet.eu

vii Als Vorbereitung für den 5. IPCC Sachstandsbericht vereinbarte die internationale Klimamodellierungsgemeinschaft einen Vergleich standartisierter KlimaSimulationen: „Coupled Modell Intercomparison Project, (CMIP 5)“. Die globale Temperaturentwicklung seit 1975 wurde mit den 44 neuesten Klimamodellen (Stand 2014) mit Satellitenmessungen verglichen. Alle Modelle zeigten etwa ab dem Jahr 2000 einen gegenüber den Messungen deutlich zu hohen Temperaturanstieg.

viii Robert William Wood, U.S. Amerikanischer Experimentalphysiker. Geb. 2.5. 1868 gest. 11.8.1955

ix Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, WBGU. 1992 im Umfeld des „Erdgipfel von Rio de Janeiro“ gegründet. Erstellt regelmäßige „Gutachten“ unter der Bezeichnung „Welt im Wandel“.

x CO2– Zertifikate verleihen des „Recht“ CO2 emittieren zu dürfen. Mit diesem Recht wurde ein neues handelbares, knappes Gut geschaffen. Ein Beispiel für Wertschöpfung aus dem Nichts!

xi Richard Lindzen, Petition, 23.02.2017: „We urge the United States government, and others, to withdraw from the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC). We support reasonable and cost-effective environmental protection. But carbon dioxid, the target of the UNFCCC is not a pollutant but a major benefit to agriculture and other life on earth.“




Chef des Green Climate Fund tritt nach katastro­phalem Treffen zurück

Der australische Klima-Finanz-Experte [?] Howard Bamsey kündigte seinen Rücktritt vom Posten des Geschäftsführenden Direktors des GCF an, und zwar am Ende der viertägigen Konferenz in Songdo, Südkorea.

Der GCF, dessen Hauptquartier in Südkorea im Jahre 2013 seinen Dienst aufnahm mit Unterstützung von fast 200 Nationen, hatte sich zum Ziel gesetzt, armen Nationen bei der Reduktion von Treibhausgas-Emissionen zu helfen und ihre Ökonomien besser an Hitzewellen, Stürme und steigenden Meeresspiegel anzupassen. Aber das hehre Ziel ist untergegangen in Streitereien zwischen reichen und armen Ländern darüber, wie und wo investiert werden sollte.

Das war ein sehr schwieriges und enttäuschendes Meeting des Gremiums für uns alle, aber vor allem für jene Menschen, die am verwundbarsten sind gegenüber Auswirkungen des Klimawandels und die von den Aktivitäten des GCF abhängig sind“, sagte GCF-Chef Lennart Baage.

In einem anderen Statement sagte der GCF, das Treffen war erfüllt von „herausfordernden und schwierigen Diskussionen zwischen den Mitgliedern des Gremiums. Ein Sprecher des GCF sagte danach, dass Baage weitere Kommentare abgelehnt hat.

Das Treffen scheiterte mit dem Vorhaben, seinem Portfolio 76 Projekte im Wert von 3,7 Milliarden Dollar hinzuzufügen. Die Projekte reichten von der Unterstützung der Installation von Solarpaneelen auf Dächern in Indien bis zur Sicherung von Feuchtgebieten in Kolumbien.

Full story
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In einer anderen Story hieß es, dass er aus „persönlichen Gründen“ zurückgetreten sei:

Chef des UN-Klimafonds tritt zurück aus persönlichen Gründen, während das Treffen des Gremiums kollabierte

Megan Darby

In einem dramatischen Finale eines Treffens, auf dem es nicht gelungen war, irgendwelche Finanzierungen für Entwicklungsländer zu beschließen, erklärte Howard Bamsey seinen Rückzug aus dem Green Climate Fund:

Howard Bamsey trat als Geschäftsführender Direktor des Green Climate Fund GCF zurück, und zwar mit sofortiger Wirkung nach einem nervenaufreibenden Treffen des Gremiums.

The Australian zitierte aus seinem Schreiben „drückende persönliche Dinge“ und fügte hinzu, dass es die besten Zeit für den Rücktritt ist vor der nächsten Runde des Fundraising.

Der Rücktritt erfolgte nach dem Kollaps des viertägigen Treffens in Südkorea ohne Entscheidungen bzgl. der 11 Angebote im Wert von fast einer Milliarde Dollar sowie darüber, wie man das Flaggschiff der Klima-Finanzierungs-Initiative finanziell aufstocken könnte.

„Die Frechheit von Trump zu sagen, dass #GCF und der Auffüllungs-Prozess durch Spenden erfolgen soll. Man stelle sich vor, er setzt sich einfach hin und hält dann den Mund“, twitterte Brandon Wu von Action Aid. Er sagte, dass es eines der Gründungsprinzipien des Fonds sei, Entwicklungsländern gleiches Rederecht einzuräumen.

Man erinnere sich bitte daran, dass einer der Grundlagen von #GCFund eine ausgeglichene Führung ist, wobei Empfänger-Länder mehr Kontrolle über andere Fonds ausüben. Der von Beiträgen getriebene Aufstockungs-Prozess unterstreicht das, und es gibt zahlreiche beweise, dass eine internationale Finanzierung von oben nach unten oft fehlgeleitet wird und nicht nachhaltig ist.

Das Geld wird knapp, sind doch lediglich noch 2,8 Milliarden Dollar übrig. Aber das Mitglied aus Finnland Satu Santala twitterte, dass dies nicht der Grund des Scheiterns gewesen sei. „Die Führung des GCF muss dringend fixiert werden“, sagte sie.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/07/10/u-n-green-climate-fund-chief-resigns-after-disastrous-meeting/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Eine schamlose globale Tragödie

Komitees des Weißen Hauses und des Senats haben Bereitstellungs-Gesetze für „auswärtige Operationen“ ihrem jeweiligen Plenum vorgelegt. Unter Anderem sollen diesen Gesetzen zufolge Milliarden Dollar an „lebenserhaltende globale Gesundheitsprogramme für die verwundbarsten Völker der Welt“ fließen.

Unglücklicherweise fließen fast 2 Milliarden Dollar dieser Gelder an die Weltbank und andere „multilaterale Entwicklungsbanken“, welche sich während der letzten Jahre den menschengemachten Klimawandel-Alarmismus auf die Fahnen geschrieben haben – und welche es ablehnen, fossil erzeugten Strom zu finanzieren. Dies enthält verarmten Nationen und Familien bezahlbaren, zuverlässigen Strom vor, den sie so verzweifelt brauchen … es zwingt sie, sich auf Wind- und Solarprogramme zu stützen, welche die Banken finanzieren WERDEN … und es verewigt Energiearmut, Arbeitslosigkeit, Armut, Krankheit, Unterernährung und frühzeitigen Tod, welche diese Bevölkerungsgruppen seit Jahrhunderten quälen.

Das Gesetz für „auswärtige Operationen“ nimmt jetzt seinen Weg durch die politischen Gremien, vermeintlich um „diplomatische Prioritäten der USA in Übersee voranzubringen“, darunter die „Zunahme der globalen Sicherheit“ und weitere „lebenserhaltende globale Gesundheitsprogramme für die verwundbarsten Völker der Welt“.

Unter den Gesetzentwürfen sind üppige Gelder für die Weltbank und andere so genannte Multilaterale Entwicklungsbanken (MDBs): insgesamt rund 1,8 Milliarden insgesamt. Die USA sind bei Weitem der größte Geldgeber der Weltbank und auch ein wesentlicher Finanzierer von vier weiteren Entwicklungsbanken: African Development Bank, Asian Development Bank, Inter-American Development Bank und European Bank for Reconstruction and Development.

Während der letzten Jahre sind all diese Banken dem Klimawandel-Alarmismus gefolgt als einer Schlüsselgrundlage für ihre Kreditvergabe-Politik. Im Besonderen lehnen sie es ab, die Stromerzeugung mittels fossiler Treibstoffe zu fördern – und leisten damit aktiv der weiteren Verarmung vieler Nationen und Familien Vorschub, die verzweifelt auf elektrischen Strom warten.

Stattdessen pumpen diese Banken Geld in Wind- und Solarenergie-Programme, die einfach nicht in der Lage sind, bezahlbaren und zuverlässigen Strom in ausreichend großer Menge zu erzeugen, um diese Länder aus der Armut zu holen.

Immer weiteres Aufstocken ihrer grünen Verrücktheit

Tatsächlich fahren sie ihre grüne Verrücktheit immer weiter hoch. Die fünf erwähnten MDBs zusammen mit der European Investment Bank und der Islamic Development Bank haben jüngst einen gemeinsamen Report veröffentlicht darüber, was sie „Klima-Finanzierung“ nennen – welche im vorigen Jahr um kolossale 30% zugenommen hat – auf atemberaubende 34 Milliarden Dollar!

Mit über 13 Milliarden Dollar in ihren Tresoren hat die Weltbank den Löwenanteil dieses grünen Unterdrückungs-Geldes. Aber jede einzelne dieser Banken hat seinen Klima-Fokus erheblich gesteigert, einige haben ihn sogar verdoppelt.

Das ist nicht einfach nur erschreckend. Es ist zutiefst unmoralisch und steht im Gegensatz zu den vermeintlichen Zielen der zur Zustimmung anstehenden Gesetze. Die MDBs sind zu Anti-Entwicklungs-, Anti-verwundbaren Bevölkerungsbanken degeneriert. Ihre Werte vorgaukelnde Terminologie der „Klima-Finanzierung“ lässt sich viel besser als Klima-Herzlosigkeit beschreiben.

Diese Zehnermilliarden Dollar sollten eigentlich Projekte unterstützen, welche zu einer realen, bezahlbaren und zuverlässigen Energie für fast 1,2 Milliarden Menschen weltweit führen, die nach wie vor nicht über Strom verfügen. Weitere 2 Milliarden Menschen haben nur sporadisch und unvorhersagbar Zugang zu Strom. In Indien allein verfügen fast genauso viele Menschen, wie in den USA leben, nicht über Strom. In Afrika südlich der Sahara haben fast 700 Millionen Menschen (die Bevölkerungszahl von Europa) selten oder niemals Strom zur Verfügung. Sie kochen und heizen immer noch mit Holz, Holzkohle und Dung.

In jedem Jahr werden hunderte Millionen krank und 5 Millionen sterben an Lungen- und Darmkrankheiten durch das Einatmen giftiger Verschmutzer durch offene Feuer sowie durch das Fehlen sauberen Wassers, Kühlmöglichkeiten und Nahrung frei von Bakterien. Zum größten Teil weil diesen Nationen Energie fehlt, um ihre Wirtschaft zu modernisieren, leben fast 3 Milliarden Menschen von ein paar Dollars pro Tag, und weitere Millionen sterben jedes Jahr an vermeidbaren oder heilbaren Krankheiten.

Aber die Anti-Entwicklungsbanken verdoppeln einfach ihre tödliche Politik. In ihrem neuen Report heißt es: „Das gemeinsame Verfahren der Finanzierung der Anpassung an Klimawandel erkennt die Bedeutung langfristiger struktureller Änderungen wie etwa die Hinwendung bei der Energieerzeugung zu erneuerbaren Energien sowie die modale Hinwendung zu einem low-carbon-Transportwesen“.

Sie haben die Bemerkung weggelassen, dass sie im Jahre 2010 die Finanzierung der Energieerzeugung mittels Kohle eingestellt haben (hier). Jetzt beabsichtigen sie, die Finanzierung von Öl- und Gaserkundung in armen Ländern einzustellen. Stattdessen wollen sie eine totale „Dekarbonisierung“ vorantreiben.

Keine Diskussion. Keine Abstimmung. Keine Beweise. Keine Entschädigungen.

Einfach so. Finanzierung fossiler Treibstoffe in Entwicklungsländern ist einfach verschwunden. Ohne Diskussion. Ohne Abstimmung. Ohne jeden Beweis für Klima-Kataklysmen. Keine Entschädigungen. Lediglich eine politische Entscheidung seitens nicht gewählter und niemandem Rechenschaft schuldiger Bürokraten – unterstützt durch sich selbst bedienende Lobby-Verbände, Politiker und „grüne“ Energie-Unternehmen.

Dabei können nicht einmal diese Bankiers, Politiker und Aktivisten ihre eigenen Operationen (oder ihre Wohnungen) abhängig machen von sporadischer, unvorhersagbarer Wind- und Solarenergie [14/4/265]. Die Unternehmen könnten damit nicht einmal ihre Windturbinen und Solarpaneele herstellen. Und doch verlangen sie, dass ganze Entwicklungsländer akzeptieren, wie viele Arbeitsplätze, medizinische Möglichkeiten, Schulen, Wohnungen und Lebensstandard durch diese Märchen-Energie unterstützt werden können.

Es ist eine schamlose globale Tragödie. Diese Politik der MDBs verdammt Milliarden zu Armut und Millionen zu einem langsamen, qualvollen Tod. Amerika sollte nichts dergleichen mehr unterstützen. Keine vernünftige Nation sollte das tun.

Dankenswerterweise aus der Sicht der Randnationen haben chinesische Banken damit begonnen, durch Kohle und Gas erzeugte Energie in Afrika und Asien zu fördern. Im Zuge dessen haben sie sich gewaltige politische und strategische Vorteile verschafft – auf Kosten der USA, Europas und der MDBs. Andere Banken können und sollten Gleiches tun.

Alle Entwicklungsländer sollten vermeiden, was reiche Länder jetzt tun, wenn sie reich sind. Stattdessen sollten sie danach streben, das zu tun, wodurch reiche Länder reich geworden sind. Sie sollten sich daran erinnern, dass wohlhabende Industrienationen keine MDBs hatten, die ihnen geholfen haben. Sie haben sich selbst Institutionen erschaffen, um die Energieerzeugung und Fabriken zu finanzieren, welche die Arbeitsplätze, Mittelklasse, Gesundheit und Wohlstand erschaffen hat, die sich für alle ausgezahlt hat – und weit mehr als das.

China, Indien und andere sich entwickelnde Ökonomien tun das Gleiche. Sie sagen der Weltbank und anderen MDBs klipp und klar: „Verzieht euch! Wir brauchen euer Geld nicht, verbunden mit all den Anti-Entwicklungs-Strängen. Eure öko-imperialistischen Banken und Aktivisten werden uns nicht länger aushalten. Wir nehmen unser Schicksal in die eigenen Hände, und wir nehmen unseren uns zustehenden Platz unter den gesunden und reichen Völkern der Erde ein“.

Die MDBs behaupten, dass ihre Politik die Vision des Pariser Klima-Abkommens reflektiere, „finanzielle Geldflüsse konsistent zu machen mit geringen Treibhausgas-Emissionen und einer Klima-widerstandsfähigen Entwicklung“ – indem Klima-„Abschwächungs-“ und „Anpassungs-“-Programme koordiniert werden. Dieses moralische Brüsten ignoriert entscheidende Realitäten.

Um angesichts des Klimawandels (egal ob anthropogenen oder natürlichen Ursprungs) widerstandsfähig zu sein, müssen Länder wohlhabend und technologisch fortschrittlich sein. Das ist jedoch unmöglich mit der bestehenden oder absehbaren erneuerbaren Energie in Maßstäben, die für den Ersatz der heutigen fossil erzeugten Energie unabdingbar sind, vor allem für die immer noch in den Dark Ages verweilenden Länder – besonders falls die Banken und deren Alliierte weiterhin gegen Kern- und Wasserkraft agieren.

Man ignoriert die enormen sozialen, ökonomischen, gesundheitlichen und anderen Vorteile fossiler Treibstoffe

Und außerdem, diese obsessive, unnachgiebige Haltung gegenüber einem durch fossile Treibstoffe ausgelösten vermeintlichen Klima-Chaos ignoriert die gewaltigen sozialen, gesundheitlichen und anderen Vorteile, welche fossile Treibstoffe der Menschheit während der letzten 150 Jahre beschert haben. Sie ignoriert die Art und Weise, mit der tatsächliche Temperatur- und Wetterbeobachtungen überarbeitet, „homogenisiert“ und übertrieben worden sind, um alarmistischen Narrativen und Computermodellen zu genügen.

Ignoriert werden damit auch die nicht nachhaltigen Massen von Metallen, Kohlenwasserstoffen, Beton und vor allem die Zerstörung von Landschaften und Habitaten, welche erfolgen müsste, wenn man die Welt zu Wind, Solar, Batterien und Biotreibstoffen führen würde. Und für was das alles?

An diesem Punkt gibt es keinerlei überzeugende Beweise (also Beobachtungen anstatt Modellrechnungen), die belegen, dass der Kohlendioxid-Gehalt der Luft Klima und Wetter vor sich her treibt; dass die heutigen Temperaturen, polaren Eismassen, der Meeresspiegel-Anstieg, Stürme oder Dürren gefährlich oder absolut beispiellos sind; dass die Menschen all dies kontrollieren können via einer Verringerung von CO2– und anderen Treibhausgas-Emissionen; oder auch, dass sich irgendetwas am Horizont abzeichnet, was in absehbarer Zeit fossile Treibstoffe ersetzen kann.

Also wirklich, auf welcher Grundlage ist verfügt worden, dass eine Krise oder ein Kipp-Punkt erreicht wird, falls die mittlere Temperatur der Erde um 1,5°C oder 2,0°C seit 1850 steigen würde, als die Kleine Eiszeit zu Ende gegangen war und das moderne industrielle Zeitalter begonnen hat? Wo sind die Beweise für all das in der realen Welt?

Moralisch verkommen

Das Verhalten der MDBs, auf ein vermeintliches Klima- und Wetterchaos konzentriert zu bleiben, zumeist in ferner Zukunft – während man die heutigen massiven und schrecklichen Probleme Armut, Krankheiten, Mangelernährung und frühzeitige Todesfälle – vollkommen ignoriert, ist moralisch verkommen.

Präsident Trump, der Mehrheitsführer des Senats McConnell, der Sprecher des Weißen Hauses Ryan und Außenminister Pompeo müssen diese Geisteskrankheit und das Abschlachten beenden. Sie müssen dieses Geld Agenturen und Programmen zukommen lassen, welche fossile Treibstoffe und echte lebenserhaltende Maßnahmen stützen für die am meisten verwundbaren Menschen auf unserer Welt.

Der Kongress und das Weiße Haus liegen nicht weit entfernt vom Hauptquartier der Weltbank. Sie sollten keine Schwierigkeiten haben, diese Botschaft zu übermitteln – und es widerhallen zu lassen bei den anderen multilateralen Entwicklungs-Banken.

Falls der Kongress dieser Aufgabe nicht gerecht wird, kann Mr. Trump vielleicht einige dieser Gelder umleiten – oder andere Milliarden, die für Klima-Alarmismus und Erneuerbare-Energie-Phantasien verschwendet werden.

Paul Driessen is senior policy analyst for the Committee For A Constructive Tomorrow and author of books and articles on energy, climate change and economic development. David Wojick is an independent analyst specializing in science and logic in public policy.
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Übersetzt von Chris Frey EIKE