Das Fake-Thema „Trump ist rassistisch“

Demokraten und ihre Alliierten in den Medien haben eine ganze Woche damit zugebracht, den Präsidenten zu geißeln. Sie haben ihn einen Rassisten genannt, weil er die derbe Sprache von Truman, Kennedy, Johnson und Hillary Clinton benutzt hat. Ihre gekünstelte Empörung diente dazu, die Menschen davon abzulenken, dass die Politik von Trump bzgl. Energie, Annullierung von Vorschriften und Steuerreform die Börsenkurse mehrmals auf Rekordhöhen gebracht hat, wie über zwei Millionen Arbeitsplätze dadurch entstanden sind, wie stark die Arbeitslosigkeit von Menschen mit dunkler Hautfarbe gesunken ist und dass das Vermögen der USA seit seiner Amtseinführung um rund 8 Billionen Dollar zugenommen hat.

Aufbauend auf dieser Fake News story wurden auch Diskussionen über Einwanderung vergiftet, wobei die Demokraten hoffen, damit bei den Wahlen im November zu punkten. Die ehemalige Mitarbeiterin von Obama Jennifer Palmieri drückte es so aus: illegale Einwanderer sind eine entscheidende Komponente für den Erfolg der Demokraten bei zukünftigen Wahlen.

Mr. Obama selbst mischte sich mit den Worten ein, dass Unterstützer von Trump und andere Zuschauer bei Fox News „auf einem anderen Planeten“ leben als die Menschen, die den „Mainstream Medien“ zuhören. In dieser Ära der hyper-voreingenommenen Berichterstattung und politischer Standpunkte hat er absolut recht. Man kann diesen anderen Planeten gut und gern als die Reale Welt bezeichnen, bewohnt von hart arbeitenden Menschen … und ums Überleben kämpfenden Familien in Übersee. Das bringt uns zum Kern der Sache.

Der Empörungs-Sturm gegen Trump lenkt die Menschen auch ab von der eigenen rassistischen Historie und dem Animus der Demokraten. Die Republikanische Partei von Abraham Lincoln beendete die Sklaverei und befeuerte Bürgerrechte in den sechziger Jahren, während die Demokraten die Partei der Sklaverei waren, des KuKluxKlans, von Rassentrennung und einer Politik, die selbst heute noch zu viele Kinder aus Minderheiten zu schlechten Schulen, elternlosen Wohnungen und Städten mit hoher Kriminalitätsrate verurteilt. Vor allem unter Präsident Obama behinderte der unendliche Krieg der Demokraten gegen fossile Treibstoffe die ökonomische Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Der Lebensstandard von Armen, Minderheiten und Arbeiter-Familien sank um einige Grade.

Weitaus schlimmer ist das, was die heutige Demokratische Partei und deren Verbündete in den Medien, unter der radikalen Umweltbewegung und in globalen Regierungsagenturen den ärmsten, am schlechtesten ernährten, kranken, sozial schwächsten und politisch machtlosen Familien antun. Sie tun es im Namen des Umweltschutzes, nachhaltiger Entwicklung oder der Verhinderung eines „gefährlichen, vom Menschen verursachten Klimawandels“. Aber diese Politik ist gefühllos, ungerecht, unmenschlich, öko-imperialistisch und oft tödlich. Wenn das nicht Rassismus ist…

Im Jahre 2009 legte Präsident Obama den Afrikanern nahe, keine „schmutzigen“ fossilen Treibstoffe zu verwenden und sich stattdessen auf ihre großzügigen Ressourcen Wind, Solar, Geothermie und Biotreibstoffe zu konzentrieren. Im Jahre 2013 machte er anderen Afrikanern weis, dass die globale Erwärmung „die größte Herausforderung ist, vor der wir umweltlich stehen“, größer noch als alle anderen Umwelt-Kalamitäten wie „schmutziges Wasser, schmutzige Luft“.

„Falls jedermann seinen Lebensstandard bis zu einem Punkt anhebt, an dem jeder ein Auto und ein großes Haus hat“, fuhr er fort, „wird der Planet überkochen“. Danach verkündete er seine „Power Africa“-Initiative für ein „nachhaltiges Afrika“ – wobei er Wind, Solar, Biotreibstoffe und Geothermie namentlich nannte – aber den Terminus fossile Treibstoffe nicht ein einziges Mal in dem Mund genommen hat.

Seine Private Investment Corporation in Übersee lehnte es ab, den Bau eines Gaskraftwerkes in Ghana zu fördern, welches jener energiearmen Nation saubere und bezahlbare Energie geliefert hätte – unter Verwendung von Erdgas, welches die Unternehmen in ghanaischen Ölfeldern einfach sinnlos abfackelten. Seine Regierung ignorierte den Antrag von Südafrika nach einem Kredit von der Weltbank, um sein hochmodernes Medupi-Kohlekraftwerk weiterzubauen. Die ehemaligen Kolonialmächte Europas legten seinerzeit die gleiche Haltung gegenüber ihren früheren Kolonien an den Tag.

Glücklicherweise reichte die Förderung aus, um beide Projekte fertigzustellen.

Fortgesetzte Energiearmut verurteilt die Ärmsten der Welt zu „realer Armut sowie den Krankheiten, der Mangelernährung und der Verzweiflung, die einher gehen mit dem Fehlen moderner Energieformen“, sagte Steven Lyazi aus Uganda, welcher jüngst in einem tragischen Unfall auf den furchtbaren afrikanischen Straßen ums Leben gekommen war – auf Straßen, deren Zustand selbst die Folge fortwährender Armut ist. Ursache dieser Probleme sind eine nicht funktionierende Verwaltung sowie inkompetente und korrupte Führer, aber auch „eiskalte, imperialistische Menschen in reichen Ländern“, welche übertriebene oder imaginäre Umwelt-Bedenken und Fake-Katastrophen heranziehen, „um arme Länder davon abzuhalten, fossile Treibstoffe (oder Kernkraft) zu nutzen, um ihre Ökonomien zu entwickeln“.

„Das prinzipielle und unveränderte Interesse“ armer Länder ist „Entwicklung und eine bessere Lebensqualität für ihre Einwohner“, sagte der pakistanische Akademiker Adil Najam und zählte auf: Gesundheit, Ernährung, Arbeitsplätze, Bildung und Lebensspannen. Ihre prinzipielle Furcht ist, dass die industrialisierte Welt „umweltliche Belange als Entschuldigung missbraucht, die Entwicklung ihrer Länder zu behindern“.

„Die größte Bedrohung für die Linderung der strukturellen Armut der Dritten Welt ist die fortgesetzte Kampagne seitens westlicher Regierungen mit Unterstützung einiger Klimawissenschaftler und grüner Aktivisten, Treibhausgas-Emissionen zu kappen, vor allem CO2 aus der Verbrennung fossiler Treibstoffe“, schreibt der Ökonom Deepak Lal.

Die Lancet Commission on Pollution and Health behauptet jetzt, dass es in der Dritten Welt jährlich zu Millionen Todesfälle infolge industrieller Verschmutzung kommt. Dies ist Unsinn, sagt Professor Mikko Paunio [sein ganzer Beitrag steht auf deutsch auf der EIKE-Website hier]. Die meisten Todesfälle, welche die Kommission der industriellen Luftverschmutzung zuschreibt, werden in Wirklichkeit verursacht durch das Verbrennen von Holz und Dung. Die meisten Todesfälle durch Durchfallerkrankungen sind nicht mehr schmutzigem Wasser geschuldet, sondern mangelhafter Hygiene, weil die Armen der Welt immer noch nicht genug Wasser haben für eine angemessene Hygiene und Körperpflege.

„In den Entwicklungsländern“, sagt Paunio, „ist [das Problem] einer angemessenen Wasserversorgung vollständig aus den Agenden verschwunden. Stattdessen bedeutet Umweltschutz in ärmeren Ländern, dass sie nur gelegentlich sauberes Trinkwasser haben. Aber die reichliche Versorgung mit sauberem Wasser, welches allein hygienische Umstände schafft – und damit den Gesundheitsstand der Öffentlichkeit verbessert – werden für die Ärmsten der Welt nicht mehr als Priorität gesehen“.

Zum größten Teil liegt dies daran, dass reichlich bezahlbarer Strom zur Wasseraufbereitung zur Verfügung stehen muss – was wiederum den Einsatz großer zentraler Kohle-, Erdgas, Kern- oder Wasserkraft-Generatoren erfordert … wogegen die Grünen opponieren. Was erneuerbare Energie betrifft – im ultra-grünen Deutschland fielen während aller 31 Tage im Dezember 2017 nur zehn Stunden (schwachen) Sonnenscheins auf Millionen Solarpaneele! [hier, auf Deutsch beim EIKE hier]. Man versuche mal, auf dieser Grundlage eine angemessene Wasserversorgung sicherzustellen.

Die gleichen radikalen Gruppen, welche Energie bekämpfen, opponieren auch gegen DDT und Insektizide und verhindern damit die Kontrolle über Malaria und andere, von Insekten übertragene Krankheiten. Sie verdammen und stellen sich gegen GMO-Food – und sogar gegen Ernten als Basis für Grundnahrungsmittel, ja selbst gegen den Goldenen Reis, das genetisch veränderte Wunder-Getreide, das endlich dem Vitamin A-Mangel und der daraus folgenden Erblindung ein Ende bereiten würde.

Das unleugbare Ergebnis all dieser Kampagnen ist, dass die mittellosesten Menschen genau dort gehalten werden, wo sie jetzt sind. Höchstens gestattet man ihnen eine geringe Verbesserung ihres Lebens bis zu einem Ausmaß, wie es mit ungeeigneter erneuerbarer Energie, sauberem Wasser, Insektennetzen und nachhaltiger Landwirtschaft möglich ist. Die Tatsache, dass all diese Auswirkungen zu allermeist die nicht-weißen Familien treffen, unterstreicht die rassistische Ungerechtigkeit so vieler Umweltpolitiker.

Wie auch ihre historischen Vorfahren opfern die heutigen abergläubischen Gaia-Kreuzzügler Menschen, um Dürren, globale Erwärmung und Klimawandel zu verhindern. Sie schützen verarmte Familien vor ausschließlich in Computern in ferner Zukunft erzeugten Katastrophen – indem sie deren Leben heute verkürzen. Die Lektion ist einfach.

Arme Länder sollten nicht das tun, was reiche Länder heute im Zuge ihres Reichtums tun. Sie sollten das tun, was reiche Länder früher getan haben, um reich zu werden – nämlich die modernsten verfügbaren Technologien zu nutzen.

China, Indien, Indonesien, Vietnam und andere Länder tun genau das. Sie haben es satt, ständig eingetrichtert zu bekommen, sich nicht entwickeln zu dürfen, weil dies „das Klima schädigen“ würde oder „nicht nachhaltig“ wäre. Sie bauen Staudämme zur Stromerzeugung ebenso wie Kohle- und Gaskraftwerke mit hohem Tempo – oftmals mit Hilfe chinesischer Kredite, Erfahrung und Technologie, weil westliche Nationen sich ihrer Verantwortung entledigt haben.

Und so – ja, es gibt einen anderen Planeten neben dem, auf dem Mr. Obama und seine Gesinnungsgenossen residieren. Es ist eine Welt, in der es Menschen satt haben, auf Knien vor herrschenden Eliten zu rutschen, die im Luxus schwelgen, während sie den gemeinen Bürgern sagen, dass sie ihren Lebensstandard zurückfahren müssen oder niemals unter Bedingungen leben dürfen, die viel besser als heute sind.

Aber in wenigen weiteren Jahren oder Jahrzehnten werden die heute noch armen Länder ökonomisch das Niveau der reichen Länder erreichen – und vielleicht sogar ein noch höheres Niveau – voraus all jenen, die ihre Industrien und „gemeinen Bürger“ auf dem Altar der Göttin Gaia opfern.

Link: http://www.cfact.org/2018/01/20/the-fake-trump-is-racist-issue/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Ozeane haben sich die letzten 3 Jahre abgekühlt

Verteilung der Wassertemperatur-Messpunkte

Die folgende Graphik zeigt monatliche Anomalien der SST von 2015 bis Dezember 2017, wie sie aus HadSST3 hervorgehen:

Nach einer Spitze im Oktober hat sich der Abwärtstrend verstärkt. Wie weiter unten in der Analyse gezeigt werden wird, betrug die globale mittlere Anomalie seit 1995 0,4°C, und im Dezember liegt sie jetzt mit 0,325°C niedriger. Auf der Nordhemisphäre erfolgte der Rückgang in den Tropen ruckartig, auf der Südhalbkugel blieb die Temperatur konstant ohne die Spitze im Oktober. In allen Ozeangebieten liegt die Temperatur eindeutig niedriger als zu irgendeiner Zeit während der letzten drei Jahre.

Referenz:

Globale SSTs sind die niedrigsten seit März 2013

SSTs auf der Nordhemisphäre sind die niedrigsten seit März 2014

SSTs auf der Südhemisphäre sind die niedrigsten seit Januar 2012

die SSTs in den Tropen sind die niedrigsten seit März 2012

SSTs in einem längeren Zeitraum

Die Graphik unten ist von Rauschen gekennzeichnet, aber die Dichte ist erforderlich, um jahreszeitliche Abfolgen der ozeanischen Fluktuationen deutlich zu machen. Frühere Beiträge konzentrierten sich auf die Bildung und den Verfall des jüngsten El Nino mit Beginn im Jahre 2015. In diesem Betrag wird die Betrachtung eines längeren Zeitraumes hinzugefügt unter Einschluss des bedeutenden El Nino 1998. Globale, tropische, nord- und südhemisphärische Anomalien sind verschiedenfarbig dargestellt. Trotz des längeren Zeitrahmens habe ich die monatliche Darstellung beibehalten (anstatt jährlicher Mittelwerte) wegen der interessanten Verschiebungen zwischen Januar und Juli.

1995 ist ein geeigneter Startpunkt vor dem ersten El Nino. Der scharfe Anstieg in den Tropen mit seinem Höhepunkt im Jahre 1998 beherrscht die Aufzeichnung. Er begann im Januar 1997 und ließ die SST einheitlich steigen, bevor sie im Januar 1999 wieder auf das vorherige Niveau sank. Während der folgenden 2 Jahre verharrte die Temperatur auf diesem Niveau, und die SST der Ozeane lag konstant um rund 0,2°C über dem Mittel der Jahre 1961 bis 1999.

Danach kam es zu einem 2 Jahre langen Anstieg bis zu einem schwächeren Höhepunkt im Januar 2003, was aber erneut die SST in allen Ozeanen um rund 0,4°C steigen ließ. Während der folgenden 4 Jahre bis Januar 2007 durchlief die tropische SST mehrere Höhen und Tiefen, wobei die NH hauptsächlich steigende, die SH zumeist sinkende Temperaturen zeigte. Als Folge fluktuierte das globale Mittel um die gleichen 0,4°C, was sich auch als das Mittel der gesamten Aufzeichnung seit 1995 herausstellte.

Das Jahr 2007 stach hervor mit einem scharfen Temperaturrückgang, so dass im Januar 2008 das Minimum wie im Januar 1999 erreicht wurde, jedoch ausgehend von einem geringeren Maximum. Auch die SST in den Ozeanen sank bis etwa zum Jahr 2010.

Danach bis jetzt erschien wieder eine andere Verteilung. In den Tropen kühlte es scharf ab bis Januar 2011, um während der nachfolgenden 4 Jahre bis Januar 2015 stetig zu steigen. An diesem Punkt begann der jüngste große El Nino. Aber dieses Mal kam es auf der Nordhemisphäre im Gegensatz zu den Jahren 1997 bis 1999 in jedem Sommer zu Spitzenwerten, was das globale Mittel anhob. Tatsächlich traten diese Spitzenwerte auf der NH in jedem Juli mit Beginn im Jahre 2003 auf. Die Spitzenwerte stiegen immer weiter und erreichten 3 massive Höhepunkte während der Jahre 2014, 2015 und 2016; im Juli 2017 lag der Spitzenwert geringfügig niedriger. Man beachte aber auch, dass ab dem Jahr 2014 die SH eine abschwächende Rolle spielte und einen Ausgleich der Warm-Impulse der NH darstellte. (Anmerkung: Dies sind hohe Anomalien über den höchsten absoluten Temperaturen auf der NH).

Was bedeutet all das nun? Diese ganzen Abläufe zeigen, dass zusätzlich zu den El Ninos im Pazifik, welche die tropischen SSTs dominierten, noch etwas anderes auf der NH vor sich geht. Der offensichtlich Verantwortliche hierfür ist der Nordatlantik, seit ich diese Art des Pulsierens zuvor gesehen habe. Nach der Lektüre einiger Studien von David Dilley bestätigte ich seine Beobachtung der atlantischen Impulse in die Arktis alle 8 bis 10 Jahre, wie in dieser Graphik ersichtlich:

Die Daten sind die jährlichen Mittelwerte der im Nordatlantik gemessenen SSTs. Die Bedeutung der Impulse für die Wettervorhersage wird diskutiert in AMO: Atlantic Climate Pulse.

Aber die Spitzenwerte in fast jedem Juli in den HadSST zeichnen ein anderes Bild. Betrachten wir den August, den wärmsten Monat im Nordatlantik im Kaplan-Datensatz. Dann erscheint die Verschiebung des Regimes deutlich. Mit Beginn im Jahre 2003 stieg die Temperatur im August über 23,6°C, also über ein Niveau das vor dem Jahr 1998 nur einmal registriert worden ist, nämlich im Jahr 1937.

Zusammenfassung

Die Ozeane treiben die Erwärmung in diesem Jahrhundert. Die SST stieg um eine Stufe mit dem El Nino von 1998 und verharrte dort mit Hilfe aus dem Nordatlantik und in noch jüngerer Zeit durch den „Blob“ im Nordpazifik. Die Oberflächen der Ozeane setzen viel Energie frei, was die Luft erwärmt, womöglich aber einen abkühlenden Effekt hat. Der Rückgang nach 1937 war vergleichsweise rapide, so dass man sich jetzt fragt: Wie lange bleibt es in den Ozeanen noch so?

Link: https://rclutz.wordpress.com/2018/01/18/oceans-cool-off-previous-3-years/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Irgendwie scheint mir der Beitrag in sich nicht stimmig, oder sehe ich das nur als Laie so? Werden die Ozeane nun kälter oder wärmer? Ich möchte das hier zur Diskussion stellen.




Pentagon entfernt „Klima­wandel“ aus der Bedrohungs­liste der nationalen Gefahren für die USA

In der 11 Seiten starken Zusammenfassung der neuen National Defense Strategy kommen die Termini „globale Erwärmung“ oder „Klimawandel“ nicht mehr vor. Auch die Begriffe „Klima“, „Erwärmung“, „Planet“, „Meeresspiegel“ oder sogar „Temperatur“ sind nicht mehr enthalten. Alle 22 Male, in denen das Wort „Umwelt“ auftaucht, bezieht es sich auf Strategie und Sicherheit.

Das Dokument (PDF) steht hier.

Die National Defense Strategy, unterzeichnet von Verteidigungsminister James Mattis, sagt nicht viel zu Energiebelangen, außer dass die USA „einen stabilen und sicheren Nahen Osten stützen würden“ und „zu stabilen globalen Energiemärkten und sicheren Handelswegen beitragen wollen“.

Das Pentagon veröffentlichte die neue Strategie vor ein paar Tagen, und die Funktionäre äußerten sich eindeutig, dass die globale Erwärmung darin nicht erwähnt werde. Die Bush-Regierung fügte globale Erwärmung der Verteidigungs-Strategie im Jahre 2008 hinzu, aber erst unter der Obama-Regierung erreichte dieses Thema oberste Priorität.

Die Trump-Regierung ihrerseits veröffentlichte im Dezember ihre Sicherheits-Strategie, in welcher gefordert wird, „diese reichlichen Energie-Ressourcen zu nutzen – Kohle, Erdgas, Petroleum, Erneuerbare und Kernkraft“, um die Wirtschaft anzukurbeln und den Alliierten der USA zu helfen.

Jener Plan empfahl ausdrücklich, sich von einer Politik zur Bekämpfung des vom Menschen verursachten Klimawandels abzuwenden, was eine vollständige 180°-Kehrtwende der Politik zur nationalen Sicherheit unter der Obama-Regierung darstellt. „Klimapolitik wird weiterhin das globale Energiesystem gestalten“, heißt es darin.

„Die Führung der USA ist unabdingbar, um der Anti-Wachstum-Energie-Agenda entgegen zu treten, welche den ökonomischen und Energiesicherheits-Interessen der USA diametral zuwider läuft“, heißt es weiter in dem Plan. „Angesichts des zukünftigen globalen Energiebedarfs werden die Entwicklungsländer viel fossilen Treibstoff brauchen, ebenso wie andere Formen von Energie, um ihre Wirtschaft zu befeuern und ihre Bevölkerung aus der Armut zu holen“.

Quellen für diesen Beitrag waren der Daily Caller und die Huffington Post.

Der folgende Cartoon ist diesbezüglich äußerst treffend:

[Bitte im Original schauen! Urheberrecht…]

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/01/20/pentagon-erases-climate-change-from-the-national-defense-threat-list/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Fake-News und Tempera­turwerte 2017 in Rekordnähe

Diese Graphik ist in vielfacher Hinsicht irreführend hinsichtlich dessen, was sie versteckt, was sie enthält und was sie nicht zeigt. Folglich ist der New York Times-Artikel Fake News.

Ganz oben auf der Website von NASA GISS steht geschrieben, dass die Daten „…von aktuellen Datenreihen von NOAA GHCN v3 (meteorologische Stationen), ERSST v5 (Meeresgebiete) und SCAR (antarktische Stationen) stammen“.

Zunächst zu dem, was die Graphik enthält. Kip Hansen beschreibt bei WUWT, wie die Times die Daten manipuliert. Die Daten, am 17. Januar aktualisiert bis Dezember 2017, stehen in den Formaten text und csv zur Verfügung, und zwar auf der NASA GISS-Website im Menüpunkt „Tables of Global and Hemispheric Monthly Means and Zonal Annual Means“. In der Unter-Überschrift wird klar gesagt, dass die Daten „…abgeleitet sind aus den korrespondierenden Mittelwerten 1951 bis 1980“. Nirgendwo bei NASA GISS oder der NOAA-Website werden derartige Daten als Ableitungen aus den Daten des Zeitraumes 1880 bis 1899 präsentiert. Kip Hansen erklärt, warum das so ist, und warum die New York Times die Daten manipuliert hat:

Die NASA hat niemals eine Graphik der globalen Temperaturanomalie mit dem Referenz-Zeitraum 1880 bis 1899 erstellt – also zwei Dekaden, aus welchen die globale mittlere Temperatur und deren (fast imaginäre) Anomalie im besten Falle auf groben Schätzungen beruhen. Der normale NASA-Standard ist der Zeitraum 1951 bis 1980, der gewöhnliche Klima-Zeitraum über 30 Jahre. Die cleveren Schummel-Akrobaten bei der Times haben den Nullpunkt auf das Niveau des Zeitraumes 1880 bis 1899 abgesenkt, was zu einer „Anomalie“ von fast 1,2°C führt.

Offensichtlich schien den Wissenschaftlern am GISS die offiziell von der NASA angegebene Anomalie von „0,9°C wärmer als das Mittel des Zeitraumes 1951 bis 1980“ nicht genug „wärmer“ zu sein, so dass sie es für notwendig erachteten, den Wert aufzumotzen“.

Ed Straker (American Thinker AT, 19. Januar) erkannte sofort „Adjustierungen“ der NOAA-Rohdaten, welche eine Realität von einer geringen oder gar keiner Erwärmung verstecken seit 1890, ebenso wie Perioden mit Abkühlung einschließlich Ende der neunziger Jahre bis vor Kurzem. Die USHCN-Daten, aus welchen die folgende Graphik erstellt worden ist, stammen vom US Historical Climatology Network und quantifizieren „…Temperaturänderungen in den zusammen hängenden Gebieten der USA“, was bedeutet, dass Daten aus Alaska, Kanada und dem gesamten Rest der Welt einschließlich der Ozeane ausgeschlossen sind.

Außerdem ist die Prozentzahl „künstlich erzeugter“ Daten bei fehlenden Stationsdaten während der letzten Jahre gestiegen., wie aus einem Beitrag auf der Real Climate Science website von Tony Heller hervorgeht. Darin beginnt die Diskussion bei der sixth chart down. Der restliche Beitrag ist eine esoterische Diskussion über die Verteidigung seitens der NASA bzgl. der Verwendung solcher Daten. Der bedeutende Punkt ist, dass nur ein geringer Prozentanteil der Öffentlichkeit sich überhaupt dessen bewusst ist, dass die Daten adjustiert werden. Und wenn Adjustierungen mit einer solchen Größenordnung auf die [Daten aus den] kontinentalen USA übertragen werden, wie zuverlässig sind dann die Daten der übrigen Welt bei der Repräsentation der Temperatur? Dies ist nur eine von vielen Fragen, mit welchen sich ein Komitee des Kongresses einmal beschäftigen sollte.

Jährliche Daten selbst verstecken extrem wichtige Informationen. Die graphische Darstellung der monatlichen Daten von NASA GISS beispielsweise von 2013 bis Dezember 2017 enthüllen, dass das Jahr 2016 nur aus einem einzigen Grund ein rekord-warmes Jahr war, nämlich wegen einer sehr warmen Periode während der ersten vier Monate 2016 – ein Phänomen, welches Ende 2015 seinen Anfang nahm. Man beachte in der folgenden Graphik, dass die Temperaturanomalien der ersten vier Monate 2017 deutlich unter den ersten vier Monaten des Jahres 2016 lagen; dass die Juni-Anomalie unter denen der vier Jahre zuvor lag; und dass die Anomalien von August bis November unter jenen des Jahres 2016 lagen. Das heißt, neun der zwölf Monate des Jahres 2017 wiesen eine geringere Anomalie als im Jahr 2016 auf; ein Monat 2017 eine geringere als während der voran gegangenen vier Jahre; und ein Monat (September) eine geringere als während der drei Jahre 2013, 2014, 2016) zuvor. Nun könnte man argumentieren, dass die wahre „Anomalie“ dieser Daten die Abweichungen einiger weniger Monate mit hohen Temperaturen Ende 2015/Anfang 2016 sind, weisen doch Anomalien im Jahre 2017 den gleichen Abwärtstrend auf, der bereits Ende 2016 eingesetzt hat.

Tatsächlich stützt die graphische Darstellung alternativer Fakten, welche von Main Stream-Medien wie der New York Times [und mit Sicherheit auch der „Süddeutschen Zeitung“, Anm. d. Übers.] verschwiegen werden, eine solche näher liegende Schlussfolgerung. Die nächste Graphik zeigt monatliche Anomalien um die Referenzperiode 1951 bis 1980 von NASA GISS, aber nur von Januar 1998 bis Dezember 2017, also ein Zeitraum, von dem manch einer sagt, dass er einen Stillstand der globalen Erwärmung zeigte (z. B. Sheldon Walker am 17. Januar 2018); und andere sagen, dass die Erwärmung nach dem Jahr 2012 wieder eingesetzt habe. Während Walker ein akzeptables statistisches Verfahren anwendet, um eine Korrektur dessen zu erreichen, was als „Autokorrelation“ bekannt ist, ist dies unnötig, einen Stillstand zu folgern, falls man lediglich die „anomalen“ Daten von Dezember 2015 bis April 2016 eliminiert, über der roten Linie. Intuitiv scheinen die Anomalien der nachfolgenden Monate nur geringfügig außerhalb der Bandbreite der verbleibenden Werte zwischen Januar 1998 und November 2015 zu liegen – um das Mittel des Zeitraumes 1998 bis 2017.

Unabhängig von allem oben Gesagten sondern die New York Times, andere Main Stream-Medien und wirklich viele Klimawissenschaftler selbst widersprechende Daten aus bei ihrem Kreuzzug, die globale Erwärmung nachzuweisen. Die Temperaturen sind in großem Umfang erst seit 1880 aufgezeichnet, also seit dem Jahr, in dem der Datensatz von NASA GISS anfängt. Da die Daten der ersten Jahre dieses Zeitraumes als unzuverlässig eingeschätzt werden, zieht NASA GISS ein über den Zeitraum 1951 bis 1980 berechnetes Mittel heran als Grundlage für den Vergleich von Anomalien. Erwähnt wird auch der Mangel von Daten einiger Stationen in den kontinentalen USA, um die übrige Welt und einen bedeutenden Teil des Globus‘ nicht zu erwähnen, der überhaupt nicht abgedeckt ist, weil es dort keine Messstationen gibt. Außerdem sind die Daten aus120 Jahren mit zweifelhafter Zuverlässigkeit daher nicht ausreichend, um Schlussfolgerungen zu ziehen hinsichtlich geologischer Zeiträume von einer Größenordnung von tausenden Jahren.

Am 16. September 2017 wurden in einem AT-Artikel einige der oben genannten Dinge diskutiert, angefangen mit der Notwendigkeit, gegenwärtige Rekord-Temperaturen seit mindestens Anfang der Zivilisation zu zeigen. Das IPCC veröffentlichte im Jahr 1990 eine solche Graphik, in welcher die Temperaturen des 20. Jahrhunderts als unter denen der Mittelalterlichen Warmzeit liegend erschienen. Im IPCC-Bericht 2001 [AR 3] zeigte dagegen die derzeitigen Temperaturen nach Art eines „Hockeyschlägers“ als rekordhaft. Dies geht im Wesentlichen auf die Arbeit von Michael Mann und seiner Verwendung von Proxy-Daten zurück, was selbst höchst zweifelhaft zuverlässig ist, aber auch auf „Daten-Adjustierungen“ in der oben beschriebenen Art und Weise und im AT-Artikel aufgelistet.

Angesichts der Komplexität des Themas und der potentiellen Kosten der Politik diesbezüglich muss es weitere Anhörungen geben wie die, welche der Kongress-Abgeordnete Lamar Smith vom Committee on Science, Space, and Technology leitete. In jener Anhörung kamen Judith Curry, John Christy, Michael Mann und Richard Pielke zu Wort, alles Experten in dem Bereich. Die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses ist ebenfalls ratsam.

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Dale Leuck retired from over 38 years of research and forecasting for the U.S. Dept of Agriculture in September 2017, having completed his Ph.D. in Agricultural Economics at the University of Tennessee in 1979.  He has written some for “American Thinker”, a farm magazine, and to various senators and congressmen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/01/21/fake-news-and-2017-near-record-temperatures/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




New Yorks idiotische Klima-Klage

In der 67 Seiten umfassenden Klageschrift wird behauptet, dass das Verbrennen fossiler Treibstoffe seitens der Ölindustrie das Klima verändert und dass diese Änderungen „New York City Schaden zufügen“. Die Klage reklamiert für sich eine Zunahme von Todesopfern durch Hitzewellen, Überschwemmungen durch Extremwetter, welche das Wasserversorgungs-System der Stadt schädigen, zunehmende Häufigkeit von Dürren, was zum Austrocknen der Wasserreservoire in den Hügeln von New York State führt, sowie katastrophale Überflutungen durch steigenden Meeresspiegel.

Der Hurrikan Sandy wird häufig in der Klageschrift angeführt als ein Beispiel sowohl von Extremwetter als auch durch steigende Ozeane infolge der vom Menschen verursachten Erwärmung. Als Folge von Sandy legte New York im vorigen Jahr ein 20-Milliarden-Dollar-Programm auf. Dieses Geld will die Stadt von den Ölfirmen einklagen mit der Begründung, dass sie, die Ölfirmen, „fortgesetzt und wiederholt die Stadt schädigen“. Aber diese Behauptungen unterscheiden sich kaum von Aberglauben.

Der Hurrikan Sandy erreichte New York City und den Bundesstaat New Jersey am 29. Oktober 2012 als Hurrikan der schwächsten Kategorie 1 mit Spitzenböen bis 130 km/h. Er traf ausgerechnet genau zum Gezeiten-Flutzeitpunkt auf das Festland und verursachte große Überschwemmungen. [D. h. sechs Stunden später, bei Ebbe, wäre gar nichts passiert! Anm. d. Übers.] Die geschätzten Schäden beliefen sich auf über 50 Milliarden Dollar. Aber Gleichartiges war auch zuvor immer wieder aufgetreten.

Während der letzten 300 Jahre wurde der Staat New York über 80 mal von tropischen oder subtropischen Stürmen heimgesucht. Beispielhaft ist hier der Hurrikan von Norfolk und Long Island im Jahre 1821. Er traf New York City als Hurrikan der Kategorie 3, war also erheblich stärker als Sandy. Obwohl der Landgang bei Ebbe erfolgte mit einem Wasserstand, der um 1,5 m tiefer lag als zum Zeitpunkt von Sandy, überschwemmte der Sturm 1821 New York City bis zur Canal Street.

Dem National Hurricane Center zufolge traten im 20. Jahrhundert 170 Hurrikane auf das Festland über. 59 dieser Stürme wiesen mindestens die Stärke 3 auf, also allesamt viel stärker als Sandy. Wie kann man angesichts dieser Tatsachen dann Hurrikan Sandy als Beweis für eine vom Menschen verursachte globale Erwärmung heranziehen?

Während der letzten 20.000 Jahre ist der Meeresspiegel um rund 120 Meter gestiegen, wie aus Daten der NASA hervorgeht. Tidenmessungen zeigen während der letzten 150 Jahre einen Anstieg von etwa 18 cm pro Jahrhundert. Kein Wissenschaftler vermag uns zu sagen, wann der natürliche Anstieg des Meeresspiegels aufgehört und der vom Menschen verursachte begonnen hat. New York City tut gut daran, sich auf einen steigenden Meeresspiegel vorzubereiten, liegt aber absolut falsch mit dem Gedanken, dass Treibhausgase durch das Verbrennen von Öl die Ursache dieses Anstiegs sind.

In der gesamten Menschheitsgeschichte haben die Menschen daran geglaubt, dass menschliche Aktivitäten das Klima ändern und Extremwetter hervorrufen können. Die Azteken des 16. Jahrhunderts praktizierten Menschenopfer in einem Versuch, das Wetter zu kontrollieren und dafür zu sorgen, dass die Sonne sich weiterhin über den Himmel bewegt. Nachdem sich König Heinrich von seiner Frau Katharina im Jahre 1533 hat scheiden lassen, glaubten die Engländer, dass neun Monate mit ungewöhnlich starken Regenfällen die Folge dieser Scheidung waren. Während der Kleinen Eiszeit zwischen dem 14. und dem 19. Jahrhundert wurden hunderttausende Menschen in Europa exekutiert, weil sie sich angeblich des Verbrechens der Hexerei schuldig gemacht hatten, welche für kurze Wachstums-Saisons und Missernten verantwortlich gemacht wurde.

Heute leben wir immer noch in einer Welt des Aberglaubens. Klima-Advokaten hämmern uns ein, dass wir die Eisbären retten können, wenn wir andere Glühlampen verwenden. Falls wir Windturbinen aufstellen, können wir die Stürme weniger stark machen. Und falls wir mit E-Autos fahren, können wir die Ozeane von einem weiteren Anstieg abhalten. Unsere modernen Hexen sind die Öl- und Kohle-Unternehmen.

Steve Goreham is the author of “Outside the Green Box: Rethinking Sustainable Development” (New Lenox Books, 2017).

Link: https://www.washingtontimes.com/news/2018/jan/14/the-city-of-new-york-claims-that-by-burning-fossil/

Übersetzt von Chris Frey EIKE