Tipping Point nach 10 Jahren: Wer gewann die Klima-,Wette‘ zwischen Armstrong und Gore?

E-Mails an Mr. Gore waren unproduktiv: nach vielen Versuchen der Kontaktaufnahme informierte sein Büro Prof. Armstrong, dass Mr. Gore keine Wetten annimmt. Die wichtige Frage, ob Politik auf die Grundlage alarmierender Projektionen gestellt werden sollte, stand jedoch immer noch im Raum, und so beauftragte Armstrong die www.Climatebet.com-Website zu verfolgen, wie die Wette ausgegangen wäre, wenn Gore akzeptiert hätte.

Zum Zeitpunkt der Herausforderung hatte Mr. Gore davor gewarnt, dass das Klima sich mit einer Rate erwärmt, dass sofort gewaltige öffentliche Ausgaben erforderlich sind, um eine Katastrophe abzuwenden. In seinem Buch Assault on Reason – veröffentlicht im April 2007 – stellte er auf Seite 204 fest: „Viele Wissenschaftler warnen jetzt davor, dass wir uns immer näher auf verschiedene ,Kipp-Punkte‘ zubewegen, welche es uns innerhalb von nur zehn Jahren unmöglich machen, irreparable Schäden unseres Planeten zu vermeiden – mit entsprechenden Auswirkungen auf Bewohnbarkeit und unsere Zivilisation“.

Formulierung der Klima-Wette

Mr. Gore hat seine Vorhersage einer gefährlichen Erwärmung nicht quantifiziert, weshalb man seine „Business as Usual“-Projektion aus dem 3. IPCC-Zustandsbericht aus dem Jahr 2001 als repräsentativ für seine Vorhersage herangezogen hat. Die Verwendung der IPCC-Projektion von 3°C Erwärmung pro Jahrhundert, entsprach der Position von Mr. Gore bei dieser Wette, weil sie merklich weniger dramatisch daherkam als die Behauptungen über Kipp-Punkte, denen Gore Ausdruck verlieh, und die IPCC-eigenen noch extremeren Projektionen.

Prof. Armstrong wettete dagegen, dass sich die globale mittlere Temperatur nicht ändern werde. Die Vorhersage einer Nicht-Änderung ist konsistent mit einem Statement im zuvor erwähnten Techincal Report des IPCC. In dem Report liest man: „Im Falle der Klimaforschung und -modellierung sollten wir berücksichtigen, dass wir es mit einem gekoppelten, nicht linearen chaotischen System zu tun haben, weshalb die langfristige Prophezeiung zukünftiger Klimazustände nicht möglich ist“. Mit anderen Worten, Vorhersagen langfristiger Trends bzgl. des Klimas sind unmöglich, was natürlich impliziert, dass auch die langfristige Vorhersage von Änderungen der globalen mittleren Temperatur unmöglich ist.

Das IPCC-Statement ist auch konsistent mit der Schlussfolgerung von Green, Armstrong und Soon (2009), dass die Vorhersage einer Nicht-Änderung der globalen Temperaturen über lange Zeit im Voraus kaum hinsichtlich ihrer Genauigkeit erfasst werden kann, selbst wenn man sie auf die fragwürdigen jährlichen mittleren Temperaturdaten des UKMO-Hadley Centers anwendet. Diese basieren auf adjustierten Thermometermessungen an ausgewählten Stationen seit 1850 und wurden vom IPCC herangezogen. Green, Armstrong und Soon fanden heraus, dass Vorhersagen einer Nicht-Änderung für praktische Zwecke so genau waren – d. h. lediglich einen mittleren Fehler von ±0,24°C aufwiesen bei Vorhersagen über 50 Jahre im Voraus – dass es keinen Sinn machen würde zu versuchen, noch bessere Vorhersagen zu erhalten.

Die IPCC-Projektion von 3°C pro Jahrhundert ignorierte nicht nur die Schlussfolgerung von dessen eigenen Autoren hinsichtlich der Unmöglichkeit, langfristige Trends vorherzusagen, sondern ignorierte auch 72 der 89 relevanten Vorhersage-Prinzipien (Green and Armstrong 2007). Als Konsequenz gibt es keinen Grund davon auszugehen, dass die IPCC-Projektion einer gefährlichen Erwärmung langfristig akkurat wäre, weshalb es keine guten Gründe gibt, eine solche Projektion als Grundlage für Politik zu benutzen.

Globale Temperaturen haben jedoch immer in allen zeitlichen Maßstäben variiert. Daher war es durchaus möglich, dass Armstrong seine 10-Jahre-Wetter verlieren würde, variierten doch Temperaturen allgemein um 0,3°C nach oben oder unten über Zeiträume von zehn Jahren in der Vergangenheit. Eine Simulation über 150 Jahre bzgl. der Wette ergab, dass seine Chance, die Wette zu gewinnen, nur bei 70% lag.

Feststellung des Gewinners

Schließlich wurde die Wette angeboten und überwacht auf der Grundlage von Satelliten-Temperaturdaten von der UAH. Im Gegensatz zu Daten von der Oberfläche erfassen Satellitendaten die untere Troposphäre der gesamten Erde. Sie sind vollständig und nicht kontaminiert durch schlechte Wartung und ungünstige Standorte der Messpunkte, und auch nicht durch die Änderung des Messverfahrens bei der Umstellung von Quecksilber auf elektronische Verfassung oder durch irgendwelche nicht erklärten Adjustierungen.

Der kumulative absolute Fehler (Maßzahl 1 in der Tabelle) war das entscheidende Kriterium bei der Abschätzung der Genauigkeit. Jene Messung wurde getestet, wobei sich zeigte, dass dies der beste Weg war, die Genauigkeit von Vorhersagen mittels verschiedener Vorhersage-Verfahren zu vergleichen (Armstrong and Collopy 1992). Mit dieser Maßzahl reduzierten sich die Vorhersagefehler einer Vorhersage der Nicht-Änderung um 12% im Vergleich zu der IPCC-Projektion einer gefährlichen Erwärmung. Vorhersagemodelle, die keine Vorhersagen machen können, die genauer sind als die Vorhersage Nicht-Änderung, haben keinen praktischen Wert.

Das Ergebnis ist konsistent mit den Analysen von Green and Armstrong 2014, in welchen sie die prädiktive Validität der Keine-Änderung-Vorhersage mit den IPCC-Vorhersagen über verschiedene Zeiträume verglichen. Die Loehle-Temperaturreihe vom Jahr 16 bis zum Jahr 1935 wurde herangezogen, um die Genauigkeit der Vorhersagen globaler Erwärmung und Abkühlung sowie einer Nicht-Änderung bis zu 100 Jahren im Voraus zu vergleichen. Die Keine-Änderung-Hypothese war viel genauer als die Hypothese der globalen Abkühlung um 1°C pro Jahrhundert, welche wiederum viel genauer war als die Hypothese der globalen Erwärmung von 3°C pro Jahrhundert.

Alternative Feststellung des Gewinners

Es gibt andere Wege, die Genauigkeit abzuschätzen, vor allem weil die Wette jeden Monat verfolgt wurde, aber das Ergebnis ist eindeutig: Es gab keinen einzigen gefährlichen „Kipp-Punkt“ über den 10-Jahre-Zeitraum. Die globalen Temperaturen sanken innerhalb der Bandbreite der natürlichen Variation. Sieben alternative Messungen werden in der folgenden Tabelle vorgestellt, so dass jeder selbst schauen kann:

1,2Maßzahlen eines Bias‘ der Vorhersage, wobei Null eine vollkommen unverzerrte und eine positive Zahl eine Verzerrung zugunsten Erwärmung anzeigen.

3,4Das allgemein angewendete Verfahren der Ordinary Least Squares (OLS) zur Abschätzung von Relationen verletzt die „goldene Regel der Vorhersage“, weil es nicht hinreichend konservativ ist. Das Fehlen der Erhaltung kommt zustande, weil die Verwendung quadratischer Fehler in dem Verfahren extremen Werten zusätzliches Gewicht verleiht. Das Least Absolute Deviation (LAD)-Verfahren umgeht dieses Problem und ist konsistent mit unserem primären Kriterium zur Abschätzung der Genauigkeit: dem relativen kumulativen absoluten Fehler. Der OLS-Trend der 120 Monate, über welche sich die Wetter erstreckte, betrug 1,53°C pro Jahrhundert, der LAD-Trend 1,17°C pro Jahrhundert. Man beachte, dass der LAD-Trend während der letzten 10 Jahre um Einiges niedriger liegt als der Trend über alle 469 Monate der UAH-Reihe bis heute, welche 1,28°C beträgt: das Gegenteil eines „Kipp-Punktes“.

Die zweiten und dritten Maßzahlen in der Tabelle sind Maßzahlen für den Bias in den Vorhersagen. Aus beiden Maßzahlen geht hervor, dass die Vorhersage ,keine Änderung‘ substantiell am wenigsten verzerrt ist (18% und 79%).

Eine andere Art, den Bias zu betrachten, wird in der Graphik gezeigt: Die blaue Schattierung zeigt den Unterschied zwischen der Armstrong/Keine-Änderung-Vorhersage und der tatsächlichen Temperatur, wenn die Projektion zu kalt ausgefallen war. Eine perfekt unverzerrte Vorhersage würde aus Vorhersagefehlern zu 50% über und 50% unter den tatsächlichen Werten bestehen. Die Summe der Armstrong/Keine-Änderung-Über-Vorhersage machte 41% des korrespondierenden gesamten absoluten Fehlers aus, die Summe der Gore/IPCC-unter-Vorhersagefehler dagegen nur 14%. Mit anderen Worten, die vom Armstrong/keine-Änderung-Modell erzeugten Vorhersagen waren über den 10-Jahre-Zeitraum fast unverzerrt, während die Gore/IPCC-Modellprojektion erheblich verzerrt war in Richtung zu warmer Vorhersagen, und zwar bis zu einem Ausmaß, dass der Bias der Gore/IPCC-Modellprojektion mit der Vorhersage ,zu warm‘ sechs mal größer war als die Vorhersage ,zu kalt‘.

Wie wären die Planer gefahren, wenn sie sich auf die offiziellen IPCC-Projektionen gestützt hätten? Hier hilft nochmals ein Blick auf die Graphik. Die Planer hätten „zusätzliche“ Wärme erwartet, repräsentiert durch das Dreieck zwischen der roten IPCC-Linie und der grünen Keine-Änderung-Linie (19,8). Die zusätzliche Wärme, die tatsächlich während des Zeitraumes aufgetreten war, wird repräsentiert durch die Fläche zwischen der schwarzen Linie der tatsächlichen Temperatur und der grünen Linie: Die Fläche über der grünen Keine-Änderung-Linie und weniger die Fläche unter der Keine-Änderung-Linie (3,47). Mit anderen Worten, die Planer, die sich auf die IPCC-Projektion verlassen hätten, hätten mit weniger als 18% der von ihnen eingeplanten zusätzlichen Wärme auskommen müssen.

Jene, die unbedingt einen Trend suchen in der Dekade eines Sägeblatt-Temperaturverlaufs werden weder für einen „Kipp-Punkt“ noch für die IPCC-Projektion eines gefährlichen Erwärmungstrends Anhaltspunkte finden in der besten Fit-Linie, welche eine Rate von wenig mehr als 1°C pro Jahrhundert aufweist [a]. Wie in der Fußnote der Tabelle erklärt, betrug der angepasste [fitted] normale Trend kleinster Quadrate (OLS) von der Grundlage jährlicher Mittel ab 2007 ausgehend 1,53°C pro Jahrhundert und der Trend der kleinsten absoluten Ableitung (LAD)[?] 1,17°C pro Jahrhundert. Vergleicht man die Vorhersagen, um die es in der Wette ging, mit dem OLS-Trend, lag der Gore/IPCC-Trend von 3°C pro Jahrhundert etwas näher (Maßzahl 5 in der Tabelle), aber die Armstrong/Keine-Änderung-Vorhersage lag um 44% näher am relevanteren LAD-Trend (Maßzahl 6). (Warum sollten Entscheidungsträger quadrierte Fehler minimieren wollen?). Außerdem lag die Trendlinie im Wettzeitraum näher bei Keine-Änderung als der Trend über die gesamte UAH-Temperaturanomalie bis Ende 2017.

Die Willkür der Bearbeitung eines Trends – durch welches Verfahren auch immer – in einer solchen Reihe wird bekräftigt durch die Tatsache, dass falls sich die Wette über fünf Jahre erstreckt hätte, der angepasste Trend negativ wäre: -1,13°C pro Jahrhundert (LAD) oder -1,61°C pro Jahrhundert (OLS). Man beachte auch, dass Sir Richard Brenson am 10. Februar 2007 von Mr. Gore begleitet wurde, als er seine Aussage machte, dass die „Welt bereits einen Kipp-Punkt überschritten haben könnte“ (hier). So kann man sich fragen, ob die Temperatur am Ende des Wettzeitraumes dramatisch höher lag als zu Anfang, als die UAH-Angabe vom Januar 2007 von 0,43°C gerade veröffentlicht worden war. Die Antwort lautet nein: Die Zahl vom Dezember 2017 war um 0,41°C niedriger.

Globale Temperaturen von 2007 bis 2017 im Vergleich Keine-Änderung ↔ 3°C Erwärmung pro Jahrhundert

(Temperaturabweichung vom Mittel der Jahre 1981 bis 2010 in Grad Celsius*)

*www.nsstc.uah.edu/data/msu/v6.0/tlt/uahncdc_lt_6.0.txt (aktualisiert am 4. Januar 2018 mit Version 6.0 vom April 2015)

Die Zukunft der Klimawette

Länger ist besser, wenn es um die Bewertung von Klimavorhersagen geht, und so wird man auf der Site theclimatebet.com die „Wette“ auf einer Linie mit Scott Armstrongs Angebot überwachen, die Herausforderung um weitere zehn Jahre zu verlängern, wobei man als Startpunkt die globale jährliche mittlere Temperatur des Jahres 2007 beibehalten sollte. Die Erweiterung der Wette beabsichtigt, die bedeutende Rolle wissenschaftlicher Validierung von Vorhersagen der Öffentlichkeit noch bekannter zu machen, welche die Politik beeinflussen. Politiker sollten Vorhersagen zurückweisen, welche daran scheitern, Fehler im Vergleich zu einem geeigneten Keine-Änderung-Eckpfeiler zu reduzieren.

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/02/06/tipping-point-10-years-on-who-won-the-armstrong-gore-bet-on-the-climate/

Anmerkung: Im Original folgt noch ein letzter Absatz ([a]) mit technischen Anmerkungen zur Replikation. Für den Tenor des Beitrags ist dieser Abschnitt aber von geringer Bedeutung, weshalb hier auf dessen Übersetzung verzichtet wird. – Chris Frey




Schock-Studie: Formel berechnet präzise planeta­rische Tempera­turen OHNE Treibhaus­effekt und CO2

In einer neuen begutachteten wissenschaftlichen Studie, veröffentlicht im vorigen Dezember (2017) im Journal Earth Sciences sagt ein Student der Wissenschaft und des Ingenieurswesens an der Federation University (Australien) namens Robert Holmes, dass er vielleicht den Schlüssel gefunden habe, um uns verstehen zu lassen, wie Planeten mit einer dichten Atmosphäre (wie die Erde) eine bestimmte Temperatur von 288 K (Venus 740 K, Jupiter 165 K) „konstant“ [fixed] halten können, ohne dass ein planetarischer Treibhauseffekt oder Änderungen des atmosphärischen CO2-Gehaltes nötig sind.

Das ,Gedankenexperiment‘ Treibhauseffekt

Die vielleicht grundlegendste Konzeptualisierung in der Klimawissenschaft ist das „Gedankenexperiment“, mit dem man sich vorstellen kann, welche Temperatur auf der Erde vielleicht herrschen würde, falls es keinen Treibhauseffekt oder keine Atmosphäre gibt.

Dr. Gavin Schmidt, NASA  

Die Größe des Treibhauseffektes wird oftmals als die Differenz geschätzt zwischen der tatsächlichen globalen Temperatur und der Temperatur, die auf dem Planeten herrschen würde ohne jede atmosphärische Absorption, aber mit genau der gleichen planetarische Albedo, rund 33°C. Dies ist mehr ein ,Gedankenexperiment‘ als ein messbarer Zustand, aber es ist eine nützliche Grundlinie“.

Vereinfacht kann die global gemittelte Temperatur mit 288 K angegeben werden. Im „Gedankenexperiment“, in welchem eine imaginäre Erde keine Atmosphäre hätte (und folglich auch keine Treibhausgase absorbieren und die Wärme von der Oberfläche wieder emittieren kann), betrüge die Temperatur nur 255 K. Die Differenz zwischen der Temperatur auf der realen und der imaginären Erde ohne Atmosphäre beträgt 33 K, was bedeutet, dass es auf der Erde viel kälter (und diese damit unbewohnbar) wäre ohne die Gegenwart der Treibhausgase, welche die hypothetische „Wärmefalle“ bilden.

Von jenen 33 K Treibhauseffekt leiten sich der Vorstellung zufolge 20,6 K aus Wasserdampf-Teilchen in der Atmosphäre ab (1000 bis 40.000 ppmv), während man 7,2 K der „natürlichen“ (oder vorindustriellen) atmosphärischen CO2-Konzentration von 200 bis 280 ppm zuschreibt (Kramm et al., 2017).

Als „Gedankenexperiment“ fehlt es der entscheidenden Rolle der Erwärmung durch Wasserdampf-Teilchen und der CO2-Konzentrationen an Validierungen in der realen Welt. Zum Beispiel enthalten die Ozeane der Erde bereits 93% der Wärmeenergie des Planeten (Levitus et al., 2012), und bis heute gibt es keine physikalischen Messungen in der realen Welt, die zeigen, wie viel Erwärmung oder Abkühlung variierenden CO2-Konzentrationen geschuldet ist über einer Wasserfläche mit Volumen-Inkrementen von parts per million (0,000001). Konsequenz: Der CO2-Treibhauseffekt ist eine hypothetische, modellbasierte Konzeptualisierung.

Und während der letzten Jahre sind viele wissenschaftliche Studien veröffentlicht worden, welche nicht nur die Grundlagen des hypothetischen Treibhauseffektes auf der Erde in Frage stellen, sondern auch die Rolle von Treibhausgasen auf anderen Planeten mit dichten Atmosphären (wie der Venus) (Hertzberg et al., 2017Kramm et al., 2017Nikolov and Zeller, 2017 Allmendinger, 2017Lightfoot and Mamer, 2017Blaauw, 2017Davis et al., 2018). Die hier behandelte Studie von Holmes könnte vielleicht die jüngste derartige Studie sein.

,Extrem genaue‘ planetarische Temperatur-Berechnungen mit der Druck-Dichte-Massen-Formel

Holmes argumentiert, dass die mittlere Temperatur von 8 planetarischen Körpern mit dichten Atmosphären (0,1 bar oder mehr) präzise mit „extremer“ Genauigkeit vermessen werden kann – mit einer Fehler-Bandbreite von lediglich 1,2% – mittels Anwendung einer Formel, die von der Kenntnis von drei Parametern abhängt: 1) des mittleren atmosphärischen Drucks an der Oberfläche, 2) der mittleren atmosphärischen Dichte an der Oberfläche und 3) der mittleren molaren Masse der oberflächennahen Atmosphäre.

Holmes zog die Werte der abgeleiteten Druck/Dichte/Masse für jeden planetarischen Körper heran. Dann berechnete er mit diesen Zahlen die Temperaturen der Planeten.

Die berechnete Temperatur der Venus ergab sich mit dieser Formel zu 739,7 K. Die gemessene Temperatur dort beträgt 740 K. Dies zeigt, dass die Genauigkeit der Formel für die Venus eine Fehlerbandbreite von lediglich 0,04% aufweist.

Mit den Werten von Druck/Dichte/Masse auf der Erde errechnet sich mit Holmes‘ Formel eine Temperatur von 288,14 K. Die gemessene Temperatur der Erde beträgt 288 K, passt also genau.

Die berechnete Temperatur auf dem Saturn beträgt 132,8 K. Die gemessene Temperatur dort beträgt 134 K – eine Fehlerbandbreite von nur 0,89%.

Die eindrucksvolle Genauigkeit der Formel wird in der folgenden Zusammenstellung illustriert (Tabelle 1 und Abbildung 2):

Atmosphärischer Druck/Dichte und Temperatur nahe der Oberfläche

Zum größten Teil ist die Dichte einer Planetenatmosphäre eine primäre Bestimmungsgröße von deren Temperatur. Planeten mit dichten Atmosphären sind wärmer, solche mit dünnen Atmosphären kälter. Je weiter man sich von der Oberfläche entfernt, umso geringer sind Druck und Gravitation und umso kälter wird es. Und umgekehrt.

Sciencing.com

Im Allgemeinen ist die Atmosphäre eines Planeten umso dünner, je schwächer dessen Gravitation ist. Ein Planet mit schwacher Gravitation neigt dazu, weniger Masse zu haben und mehr seiner Atmosphäre in den Weltraum entweichen zu lassen. Folglich hängt die Dichte einer Atmosphäre von der Stärke der Gravitation ab. Beispiel: Die Gravitation des Planeten Jupiter ist 318 mal stärker als die der Erde, und folglich ist die Atmosphäre viel dichter als die irdische Atmosphäre. Die Gravitation wird umso schwächer, je weiter man von einem Planeten entfernt ist, und darum wird die Atmosphäre an der Oberfläche am dichtesten sein“.

Eine mühelose Illustration der Effekte des atmosphärischen Luftdrucks auf die Temperaturen eines Planeten wie die Erde kann man im Grand Canyon im Südwesten der USA finden. Der nördliche Rand liegt etwa 305 Meter höher als der südliche Rand. Interessanterweise ist es auch am nördlichen Rand rund 5°C kälter als am südlichen Rand – geschuldet dem Einfluss des atmosphärischen Drucks und der Gravitation. Am Grund des Canyons ist es rund 11 bis 14°C wärmer als an den oberen Rändern. Dieser erhebliche Temperaturgegensatz ist völlig unabhängig von irgendwelchen Treibhausgas-Konzentrationen an beiden Stellen, und es hängt auch nicht vom Sonnenlicht ab. Es ist der Unterschied in der Gravitation, welcher die Wärmedivergenz erzeugt.

Subia, 2014

Höhe über NN und Jahreszeit bestimmen die mittleren Temperaturen im Grand Canyon. Die mittlere Höhe der oberen Ränder am südlichen Ende beträgt etwa 2100 m ü. NN, am nördlichen Ende etwa 2400 m ü. NN. Je höher, desto kälter. Zu jeder gegebenen Zeit wird es am nördlichen Ende rund 4 bis 5 Grad kälter sein als am südlichen Ende. … Direkt am Grund des Canyons kann es rund 11 bis 14°C wärmer sein als auf den jeweiligen oberen Rändern“.

Sensitivität bzgl. Änderungen der CO2-Konzentration „extrem gering“

Holmes weist darauf hin, dass die Implikationen seiner präzisen Berechnung planetarischer Temperaturen unabdingbar zu der Schlussfolgerung führen, dass es keinerlei Treibhauseffekten oder Existenz von Treibhausgasen bedarf, um eine hypothetische „Wärmefalle“ zu erzeugen. Stattdessen, so schreibt er, „können planetarische Körper mit dichten Atmosphären nicht durch den ,Treibhauseffekt‘ bestimmt werden, sondern höchstwahrscheinlich durch Auswirkungen von Strömungsdynamik und namentlich adiabatischer Autokompression“.

Der Effekt schließt die Möglichkeit aus, dass CO2 ein vorherrschender Klimatreiber ist.

Tatsächlich beträgt Holmes‘ Berechnung der CO2-Klimasensitivität (bei einer Verdoppelung von 0,03% auf 0,06%) -0,03°C.

Wie er in seiner Schlussfolgerung offensichtlich untertrieben schreibt: „Diese Klimasensitivität ist schon so gering, dass es unmöglich ist, sie in der realen Atmosphäre aufzuspüren oder zu messen“.

Holmes, 2017

Molare-Masse-Version der Gasgleichung für ideale Gase weist auf eine sehr geringe Klimasensitivität

Introduction

Hier wird ein einfaches und zuverlässiges Verfahren gezeigt, mit dem man die mittlere atmosphärische Temperatur nahe der Oberflächen planetarischer Körper berechnen kann, welche an der Oberfläche einen atmosphärischen Druck von über 10 kPa (eine dichte Atmosphäre mit 0,1 bar oder mehr) aufweisen. Dieses Verfahren erfordert eine Gaskonstante und Kenntnis von lediglich drei Parametern: 1) des mittleren atmosphärischen Drucks an der Oberfläche, 2) der mittleren atmosphärischen Dichte an der Oberfläche und 3) der mittleren molaren Masse der oberflächennahen Atmosphäre. Die angewendete Formel ist eine molare Version der Zustandsgleichung für ideale Gase.

Hier wird gezeigt, dass die Informationen in diesen drei Gas-Parametern allein ein extrem guter Prädiktor für Temperaturen auf Planeten mit einem atmosphärischen Druck über 10 kPa sind. Dies zeigt, dass alle Informationen über die effektive plus die oberflächennahe atmosphärische Temperatur auf Planeten mit dichten Atmosphären automatisch von diesen drei Gas-Parametern festgelegt wird.

Diese Formel erweist sich nicht nur als viel genauer als jedes andere bisher angewendete Verfahren, sondern ist auch viel einfacher zu berechnen. Man braucht keinen Input von Parametern, die man früher als essentiell erachtete: solare Einstrahlung, Albedo, Treibhausgasgehalt, ozeanische Zirkulation und Wolkenbedeckung neben vielen Weiteren.

Damit wird hier gezeigt, dass kein einzelnes Gas anomale Auswirkungen auf atmosphärische Temperaturen hat, die stärker sind als bei jedem anderen Gas.

Kurz gesagt: Es kann keinen 33°C-,Treibhauseffekt‘ auf der Erde geben oder irgendwelche signifikanten ,Treibhauseffekte‘ auf irgendwelchen anderen planetaren Körpern mit einer Atmosphäre von über 10 kPa.

Die Formel: Ein ,extrem genauer Prädiktor‘ planetarischer Temperaturen

Die hier vertretene Hypothese lautet, dass im Falle der Erde die Sonneneinstrahlung die ,ersten‘ 255 K liefert – in Übereinstimmung mit der Schwarzkörper-Gleichung (11). Adiabatische Auto-Kompression liefert die ,übrigen‘ 33 K, so dass die bekannte und gemessene mittlere globale Temperatur von 288 K erreicht wird. Diese ,anderen‘ 33 K können nicht dem Treibhauseffekt geschuldet sein, weil wenn das doch so wäre die molare-Masse-Version der Gleichung für ideale Gase dann nicht herangezogen werden könnte, um planetarische Temperaturen genau zu berechnen, wie es hier eindeutig mit dieser Gleichung möglich ist.

Es ist offensichtlich, dass sich mit dieser einfachen Gleichung die ,Oberflächen‘-Temperaturen vieler planetarer Körper in unserem Sonnensystem genau berechnen lassen (Abbildung 2).

Dies gilt besonders für Körper, deren Atmosphären dicht genug sind, um eine Troposphäre entstehen zu lassen (d. h. einen atmosphärischen Druck über 10 kPa oder 0,1 bar aufweisen). Dazu zählen: Venus Erde, Jupiter, Saturn, Titan, Uranus und Neptun. Alle für diese Planeten berechneten Temperaturen liegen innerhalb einer Fehlerbandbreite von 1,2% bzgl. den von der NASA gemessenen ,Oberflächen‘-Temperaturen (außer beim Mars, der hier ausgeschlossen ist: sein atmosphärischer Druck ist viel geringer als 10 kPa). Diese Genauigkeit wird erreicht ohne Anwendung der Stefan-Boltzmann-Schwarzkörpergleichung und ohne die Einbeziehung von Termen für Parameter wie TSI-Niveau, Albedo, Wolken, Treibhauseffekt oder adiabatische Auto-Kompression. Alles was man braucht, um die oberflächennahe Temperatur genau zu berechnen, ist die relevante Gaskonstante und die Werte der drei variablen Gas-Parameter.

Die Implikationen: CO2-Klimasensitivität (-0,03°C) ist ,extrem gering‘

Ein paar Überlegungen hinsichtlich der Einfachheit und Genauigkeit dieser Ergebnisse werden einem unvoreingenommenen Menschen die offensichtlichen Implikationen dieser Arbeit vor Augen führen – als da wären, dass die residualen oberflächennahen Temperaturen auf planetaren Körpern mit dichten Atmosphären nicht durch den ,Treibhauseffekt‘ bestimmt werden können (residual bedeutet hier den Unterschied zwischen den Ergebnissen aus der Stefan-Boltzmann-Gleichung und der tatsächlichen Temperatur). Stattdessen sind dafür höchstwahrscheinlich Effekte durch Strömungsdynamik, namentlich adiabatische Autokompression ursächlich.

Eine weitere Implikation führt direkt zu der Schlussfolgerung, dass die Klimasensitivität bei einer beispielsweisen Verdoppelung der atmosphärischen CO2-Konzentration augenblicklich Auswirkungen zeigen müsste und auch extrem gering wäre. Diesem Szenario zufolge kann die Klimasensitivität bzgl. CO2 kaum anders sein als durch das Hinzufügen irgendeines anderen Gases in ähnlicher Quantität.

Vor allem die hier gezeigten Formeln 5 (und 6) schließen jedwede Möglichkeit komplett aus, dass ein Treibhauseffekt von 33°C von der Art, wie er vom IPCC in dessen Berichten kolportiert wird (23), in der realen Atmosphäre überhaupt existieren kann. Grund hierfür ist, dass das IPCC in seinen Berichten schreibt, dass eine Zunahme des atmosphärischen CO2-Gehaltes um 0,03% (300 ppm), also eine Verdoppelung, zu einem globalen Temperaturanstieg von ~3°C führen muss (mit einer Bandbreite von 1,5°C bis 4,5°C, was sich seit 1990 kaum geändert hat) (24). Das ist die so genannte ,Klimasensitivität‘. Dass diese Größenordnung der Erwärmung durch eine so geringe Änderung des Gasgehaltes verursacht wird, ist nach der Molaren-Masse-Version der Zustandsgleichung für ideale Gase ausgeschlossen.

Rechnung für eine Verdoppelung des CO2-Gehaltes seit vorindustrieller Zeit von 0,03% (300 ppm):

Berechnete Temperatur nach einer Verdoppelung des CO2-Gehaltes auf 0,06% ≈ 288,11 K.

Klimasensitivität bzgl. CO2 288,14 – 288,11 -0,03 K.

Die Änderung wäre tatsächlich extrem klein und schwierig genau abzuschätzen und würde eine Größenordnung von -0,03°C aufweisen. Das ist einhundert mal kleiner als die ,wahrscheinliche‘ Klimasensitivität von 3°C, wie sie vom IPCC in seinen Berichten genannt ist, und vermutlich auch mit umgekehrtem Vorzeichen (Abkühlung). Aber selbst diese geringe Zahl wäre wahrscheinlich schon die maximale Änderung. Werden nämlich fossile Treibstoffe verbrannt, welche das CO2 emittieren, wird auch atmosphärischer Sauerstoff (O2) verbraucht, was dieses Gas in der Atmosphäre reduziert – und was jede durch zusätzliches CO2 erzeugte Temperaturänderung ausgleicht. Die Klimasensitivität ist bereits so gering, dass es unmöglich ist, sie in der realen Atmosphäre aufzuspüren oder zu messen, selbst vor irgendeiner Berücksichtigung des Verbrauchs atmosphärischen Sauerstoffs.

Link: http://notrickszone.com/2018/02/05/shock-paper-cites-formula-that-precisely-calculates-planetary-temps-without-greenhouse-effect-co2/#sthash.4XRRV5WA.dpbs

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag wird wieder heftige Kontroversen auslösen. Und das ist im Sinne der Wissenschaft. Als Anregung mag dieser Artikel von Willis Eschenbach dienen der sich mit dem Verhalten des idealen Gases in Bezug auf die Ergebnisse des Autors bezieht.




Petition der Wissenschaftler: American Museum of Natural History sollte gegenüber ,Klimawandel‘-Agitatoren nicht nachgeben

E-Mail von Willie Soon:

Liebe Freunde und Kollegen,

ich hoffe inständig, dass Sie sich alle laut erheben werden und sich mit ihrer Unterschrift hinter diese Botschaft stellen. Sie wurde vor einer Stunde [am 5. Februar 2018] an den Präsidenten des amerikanischen Natural History Museum [AMNH] gesendet.

Was wir damit erreichen wollen, ist ziemlich klar und sehr einfach: Wir wollen all jene Anti-Wissenschafts-Bewegungen nebst deren Aktionen eliminieren, welche da draußen so tun, als ob sie nach wissenschaftlichem Fortschritt streben oder auch nur vernünftigen Menschen helfen wollen.

Bitte schreiben Sie Ihre eigenen Gedanken und/oder machen Sie die folgenden beiden Files allen zugänglich:

1) den kurzen Cover-Brief an die AMNH mit 325 Unterschriften, darunter welche von bedeutenden und namhaften WissenschaftlernAMNH18-Jan30-PetitionLetter

2) die längere Hintergrundinformation, warum wir überzeugt sind, diese Unterschriftenaktion durchführen zu müssen.AMNH18-Jan30-BackgroundDetailInfo

Falls Sie die Hintergrundinformation lesen: Denken Sie dabei immer daran, dass [das hier folgende Zitat] meiner Ansicht nach an ein Niveau der Geisteskrankheit heran reicht (falls ich noch einmal geradeheraus sprechen darf). Und doch halten sie an diesem verrückten Gedanken fest und geben es als propere Wissenschaft aus (Wo sind die Beweise, Mr. Hansen?):

——————————-

Zu einer weiteren Eiszeit wird es niemals kommen, solange die Menschen nicht aussterben. … Die Menschen kontrollieren jetzt das globale Klima, zum Guten oder Schlechten.

Zu einer Eiszeit wird es niemals kommen, falls die Menschen weiterhin existieren, weil eine solche schon durch einen ,Fingerhut‘ voll einfach herzustellender Fluorkohlenwasserstoffe CFC verhindert werden kann“. (S. 8) – James Hansen am 26. Juni 2007

„Wie können wir einen gefährlichen Klimawandel umgehen?“, eine überarbeitete und erweiterte Aussage in schriftlicher Form, abgegeben vor dem Select Committee on Energy Independence and Global Warming des Repräsentantenhauses. (26. April 2007)

http://arxiv.org/abs/0706.3720)

Ich spreche hier als privater Bürger, als Anwohner von Kintnerville, Pennsylvania, im Namen des Planeten, des Lebens auf der Erde einschließlich sämtlicher Spezies“. – James Hansen (November 2007). Direkte Aussage vor dem Staat Iowa vor dem Iowa Utilities Board

——————————-

Als Nächstes möchte ich kurz zusammenfassen, was wir bisher gemacht haben (siehe den an etwa 500 Personen gesendeten Cover-Beispielbrief – und ich stelle fest, dass wir nur wenige E-Mails als unzustellbar zurück bekamen – was bedeutet, dass unsere Erfolgsrate sehr hoch ist) sowie einige der Unterschriften.

Wir wollten keine Online-Petition nach Art einer Mustervorlage erstellen, wie es heute so populär ist und „einfach“gemacht werden kann – bitte stelle Sie das in Gegensatz zu dem, was unsere Kollegen mit direkt entgegen gesetzter Überzeugung unten getan haben (siehe die ANMERKUNGEN weiter unten).

Wir haben auch nur einen befristeten Zeitraum für die Unterschriftensammlung festgelegt – von Montag, 29. Januar bis 2. Februar oder so.

Grob geschätzt haben wir bereits ziemlich viele Wissenschaftler auf PhD- und MD-Niveau gewinnen können mit hohen Graden in Wissenschaft und Ingenieurswesen (ich habe nicht nachgezählt, falls Sie es tun, lassen Sie es mich bitte wissen! Aber ich bin sicher, dass es über 200 sind).

Es ist vielleicht relevant anzumerken, dass alle Unterschriften so angenommen werden, wie es den Wünschen der Unterzeichner entspricht, und ich habe bemerkt, dass sich einige gar nicht die Mühe gemacht haben, ihre PhDs oder auch nur professionelle Titel anzugeben wie z. B., dass man gewähltes Mitglied der US-Academy of Sciences ist: Warum? (Nun, sie sind möglicherweise empört, was mir einer der Wissenschaftler gesagt hat).

Auf der Liste der Unterzeichner finden sich auch einige wirklich herausragende Persönlichkeiten: zwei Nobelpreisträger (der Physiker Ivar Giaever und der Chemiker Kary Mullis), eine Persönlichkeit, die keinen PhD braucht (Prof. Freeman Dyson) sowie einige der besten Mathematiker unserer Zeit (Sergiu Klainerman and Chris Essex).

Schließlich möchte ich auch noch einige unserer echten Freunde hervorheben, vor allem Christopher Monckton of Brenchley, der nicht zum jetzigen Zeitpunkt unterschreiben kann, von dem wir aber wissen, dass er fest an unserer Seite steht.

Vielen Dank, und einen schönen Tag noch!

Willie – als privater Bürger und unabhängiger Wissenschaftler (der dies wirklich nicht gerne tut!)

Striche

Original-Cover-Letter zur Unterschriften-Aktion

Liebe Freunde und Kollegen,

ich heiße Willie Soon und arbeite mit Will Happer zusammen an diesem Brief.

Ich habe zwei Anhänge hinzugefügt:

1) der kurze Brief ist für Ihre Unterschriften gedacht, falls Sie dem Brief zustimmen

2) in der längere Hintergrund-Information geht es um die Gründe, warum wir uns zu dieser Unterschriftenaktion verpflichtet fühlen.

Ich hoffe, dass Sie Ihren guten Namen für diese weitere Unterschriftenaktion zur Verfügung stellen, zusammen mit ausgezeichneten Wissenschaftler und all jenen, die genug gesehen haben von der Hybris von Mann, Hansen und all ihrer üblen Kumpane … deren jüngste Bemühungen, die wir verurteilen, sind Folgende:

http://thenaturalhistorymuseum.org/open-letter-from-scientists-to-the-american-museum-of-natural-history/

Falls Sie unterschreiben wollen, schreiben Sie mir bitte, wie Sie am liebsten genannt werden wollen … Fügen Sie alle Titel und Erfahrungen hinzu, die Sie gelistet sehen wollen … (siehe die bisher gelisteten Beispiele).

Ich bitte Sie auch zu berücksichtigen, als ein Knotenpunkt zu fungieren und zusätzlich die fünf besten Namen Ihrer Kollegen zur Unterschrift einzuladen, welche Sie kennen und/oder mit Ihnen direkt arbeiten oder von der Leidenschaft erfüllt sind, Wissenschaft ordentlich zu betreiben, egal welche Schlussfolgerungen und Konsequenzen sich daraus ergeben …

Dann können wir ausmachen, wie weit unser Arm reicht …

(falls möglich, vermeiden Sie es bitte, unsere Feinde zu informieren).

Mein Ziel ist es, die Unterschriftensammlung zum 2. Februar zu beenden. (Anmerkung der Redaktion: Die Unterschriften werde noch angenommen)

Bitte helfen Sie uns in dieser höchst wichtigen Schlacht.

Willie

[Ende des Cover-Briefes]

——————————-

Hier einige Merkwürdigkeiten ihrer Unterschriftensammlung:

https://deref-web-02.de/mail/client/pDBBxDS2JnQ/dereferrer/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fthenaturalhistorymuseum.org%2Fopen-letter-from-scientists-to-the-american-museum-of-natural-history%2F

(1)Wir fanden heraus, dass mindestens zwei Unterschriften auf deren Website jetzt von unseren Freunden stammen …

(a) 373 Douglas Pollock, Civil Industrial Engineer, Universidad de Chile, Santiago, Chile

(b)  381. Szymon Suckewer, Prof.Emeritus and Senior Scholar, School of Eng. and Appl. Science, Princeton University

Prof. Suckewer berichtete uns, dass sein Name durch Betrug dazu gekommen ist und ihre Petition nicht unterzeichnet hatte.

Douglas Pollock ist ein weiterer unserer Freunde, der irregeführt worden ist und zufällig unterzeichnet hatte. Inzwischen hat er die Entfernung seines Namens verlangt.

Dann gibt es da noch die Causa Dr. Wylie Boone:

(c) 387. Wylie Boone, PhD

der mich gerade auf ihren Algorithmus und ihr Verfahren aufmerksam macht – es stellt sich heraus, dass man alles listen kann, was man will, und ihnen sogar eine E-Mail-Adresse übermitteln – und doch wurde die E-Mail-Adresse von ihnen gekapert (ich bin sicher, es diente ihren Zwecken und würde später belohnt). Aber die E-Mail-Adressen wurden niemals verwendet, um nach irgendeiner Verifikation zu fragen … und der Name wurde einfach ohne Verifikation gelistet.

(Anmerkung: Ich habe keinerlei böse Absichten, ihre eigene Sammlung zu stören – mir geht es ausschließlich darum verständlich zu machen, was erforderlich ist, um auf deren Liste als „Wissenschaftler“ zu erscheinen).

Daher sagt mir dieser eine Fall, dass wir recht hatten, nicht mit irgendeiner Online-Petition aufzuwarten.

Es gibt noch zwei Merkwürdigkeiten auf ihrer Liste:

350. Professor, Center for Atmosphere Ocean Science/Courant, New York University 

374. Chair of Department of Geological Sciences, University at Buffalo, Buffalo, NY 

Alle unsere Unterschriften erhielten wir durch direkten E-Mail-Kontakt und die direkte Aufforderung, gelistet zu werden.[Übersetzt von Chris Frey]




Weil gegen den Klimawandel geklagt wird, ist er existent

Der Vorgang zeige, so der Ethiker, dass der Klimawandel existiere

Unwidersprochen durfte der „Ethiker“ den BR-Redakteuren erklären, dass etwas bewiesen sei, weil dagegen geklagt wird.
BR2 01.02.2018: [1] RWE wehrt sich gegen Klimaklage
Michael Reder, Professor für Unternehmensethik an der Hochschule für Philosophie in München, bewertet die Klage gegen RWE positiv. Der Vorgang zeige, so der Ethiker, dass der Klimawandel existiere und ein globales Problem sei … Das Recht könne dafür eines der Mittel sein, um Druck aufzubauen, so Reder, damit sich auf politischer Ebene in Deutschland und weltweit etwas bewege.

Man verliert jegliche Achtung vor der „Geisteswissenschaft“

Mit genau solcher Argumentation wurde auch der „wissenschaftliche Nachweis“ des Hexenunwesens über Jahrhunderte begründet: „Weil so viele Hexen*r gefunden und verbrannt werden, ist deren Existenz und schlimmer Einfluss belegt.
Der Ethiker und „Mini-Theologe“ muss sich fragen lassen, ob ihm als „Fachmann“ noch nicht aufgefallen ist, dass genau diese Methode die Lösung des damaligen Wissenschaftsproblems verhindert hat und erst Nichtfachleute (als man Kritik daran überleben konnte) den Argumentationsfehler publizierten (und diskutierten).

Anstatt dies zu unterstützen und die Problematik des immer neu publizierten „Klimakonsens“ [5] zu analysieren, der damit zusammenhängt, dass die „Klimakirche“ zwischenzeitlich ähnliche Mechanismen aufgebaut hat, fällt er einfach (und sicher bewusst) in scholastische Argumentation zurück. Die Auswirkungen zeigt nicht nur das Thema „Klimawandel“, sondern allgemein die zwischenzeitliche Behandlung wissenschaftlicher Expertisen in Deutschland:
EIKE 3. Februar 2018: Um Diesel ging es gar nicht
Wie hanebüchen theologische Argumentation sein kann, wurde in:
EIKE 18.04.2016: Kirche und Klimawandel Viel „Mensch“, viele Bibelsprüche, die Orientierung vom PIK, von kritischer Reflexion keine Spur:,
gezeigt. Ist etwas lange genug Meinung des „Mainstreams“, wird es automatisch zum göttlichen
„discretio spirituum“.
Kein Wunder, dass in der Theologie das Gleiche wie in der „Klimawissenschaft“ vor sich geht: Wissenschaftliche Kritik kommt nur (dann aber massiv) von emeritierten Theologie-Professoren.

Wohl nicht zufällig steht der Professor in engem Kontakt mit Herrn Edenhofer (PIK)

Sieht man bei diesem Professor nach, erfährt man, dass er ein Buch gemeinsam mit Herrn Edenhofer verfasst hat:
[3] Hrsg. zusammen mit Ottmar Edenhofer, Hermann Lotze-Campen und Johannes Wallacher: Global, aber gerecht, München: Beck, 2010.
Besagter Herr Edenhofer ist ein Verfechter und Verkünder der „großen Transformation“, welche aus ideologischen Gründen die Verarmung des Westens anstrebt und den „Klimaschutz“ als Mittel dafür verwendet.
FOCUS Nr. 50 (2010): [4] FORSCHUNG UND TECHNIK Unter Zweiflern Politiker haben Angst vor Wissenschaftlern, die die offiziellen Klimathesen infrage stellen.
Ottmar Edenhofer, forderte unlängst in einem erstaunlich freimütigen Interview mit der „Neuen Zürcher Zeitung“, man müsse sich „von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist“ und stattdessen klar sagen: „Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um.“-
Professor Reder gehört damit zu der „Intelligenz“, welche dafür die „wissenschaftliche Belegführung“ nach mittelalterlichen Methoden liefert (und öffentlich hofiert wird).

BR-Berichterstattung: Einseitig ist untertrieben

Der BR (nach rein persönlicher Meinung des Autors inzwischen ein GEZ-Zwangsgebühren-bezahlter GRÜNER Parteisender) belegt damit ebenfalls, wie wenig ihm an ausgewogener Information gelegen ist. Im ganzen Artikel findet sich kein Hinweis, wie strittig die „Fakten“ wirklich sind. Dass RWE auch mit sachlicher Argumentation gegen die Klage angeht, wird verschwiegen und es so dargestellt, als möchte RWE trotz „unwiderlegbarer Beweisführung“ gegenüber dem „armen Bauern“ alleine seine Macht ausspielen:
BR2 [1]: … Bei RWE geht man davon aus, dass es nach der Rechtsordnung nicht vorgesehen ist, dass einzelne Emittenten für ein so globales und durch vielfältige Quellen verursachtes Thema wie Klimawandel haftbar gemacht werden müssen ...
Schon gar nicht wird erwähnt, dass der Bauer im ausgewiesenen Flutgebiet des Gletschersees siedelt und dieser Gletschersee schon vor dem „schlimmen Klimawandel“ im Jahr 1941 mit einer tödlichen Flutwelle (damals 5.000 Todesopfer, heute ist dieser Bereich wesentlich dichter besiedelt) das Tal überschwemmte. Wer neutralere Hintergrundinformation erfahren möchte, muss sich diese selbst suchen (und wird dann schnell fündig):
[2] EIKE 23. Dezember 2017: Und ist es Wahnsinn, so bekommt er zunehmend Methode. Zur Klage: Armer, peruanischer Bauer gegen RWE (Teil 2)
EIKE 23. Dezember 2017: Und ist es Wahnsinn, so bekommt er zunehmend Methode. Zur Klage: Armer, peruanischer Bauer gegen RWE (Teil 1)

BR-Linktips

In der BR-Info sind Links zu „Zusatzinformationen“ hinterlegt.
BR2: [1] Linktips zum Thema
-Warum ein Anden-Bauer RWE verklagt: tagesschau.de vom 24.11.16:
Zum Artikel
-Umweltprobleme vor Gericht: Wie man Klimaschutz einklagen kann: deutschlandfunkkultur.de vom 06.11.17:
Zum Artikel
-Urgenda-Klage: Gericht verurteilt Niederlande zu mehr Klimaschutz: dw.com vom 25.06.15, Deutsche Welle:
Zum Artikel
-KlimaSeniorinnen in der Schweiz reichen Klage ein: srf.ch vom 26.10.16, Schweizer Radio und Fernsehen:
Zum Artikel

Diese Verlinkungen hätten zum Beispiel auf der für konsequente Tendenzberichterstattung oft erwähnten KLIMARETTER.INFO-Homepage nicht einseitiger stehen können. Der Bürger soll nur nicht auf kritische Seiten gelangen und zum Nachdenken angeregt werden. Auch scheinen diese Links die (vorwiegende) Informationsquellen des BR-Redaktionsduos zu sein.

Deshalb „alternative“ Linktips vom Autor:
Zum RWE-Prozess:
[2] EIKE 23. Dezember 2017: Und ist es Wahnsinn, so bekommt er zunehmend Methode. Zur Klage: Armer, peruanischer Bauer gegen RWE (Teil 2)
EIKE 23. Dezember 2017: Und ist es Wahnsinn, so bekommt er zunehmend Methode. Zur Klage: Armer, peruanischer Bauer gegen RWE (Teil 1)
Zu: Umweltprobleme vor Gericht:
EIKE 15.06.2016: Staaten für mehr Klimaschutz verklagen ist cool
Zu den „Klimaseniorinnen“:
EIKE 08.10.2016: 150 Klimaseniorinnen verklagen die Schweiz wegen 0,00137 Grad – unterstützt von Greenpeace und den Schweizer Grünen…
EIKE 07.06.2017: Wollen die Klimaseniorinnen in der Schweiz für fahrlässiges Töten verantwortlich werden?
Zur im BR-Artikel erwähnten „Kivalina“-Klage:
kaltesonne 27. Oktober 2015: … In der Welt scheint man kurz vor dem Pariser Kimagipfel die tollen Klimaalarmwochen zu zelebrieren. Am 31. August 2015 lies man es kräftig gruseln: Sie sind dem Untergang geweiht
EIKE 26.08.2016: Ein Inuit-Inseldorf in Alaska beschloss aus Furcht vor dem Klimawandel aufs Festland zu ziehen – sofern es andere bezahlen

Quellen

[1] BR2 01.02.2018: RWE wehrt sich gegen Klimaklage

[2] EIKE 23. Dezember 2017: Und ist es Wahnsinn, so bekommt er zunehmend Methode. Zur Klage: Armer, peruanischer Bauer gegen RWE (Teil 2)

EIKE 23. Dezember 2017: Und ist es Wahnsinn, so bekommt er zunehmend Methode. Zur Klage: Armer, peruanischer Bauer gegen RWE (Teil 1)

[3] BR Alpha: Philosoph Reder, Michael

[4] FOCUS Nr. 50 (2010): FORSCHUNG UND TECHNIK Unter Zweiflern

[5] EIKE 01.01.2017: Harald Lesch trägt vor den GRÜNEN zum Klimawandel vor: Der Klimawandel ist kein Thema, das man ernsthaft bezweifeln kann




Satelliten: Stärkster Temperaturrückgang in den Tropen seit Jahren

„Man beachte, dass die La Nina-Abkühlung in den Tropen jetzt auf die Troposphäre rückwirkt mit einer Temperaturabweichung von -0,12°C vom Mittel“, schrieben die Atmosphärenwissenschaftler John Christy und Roy Spencer. Sie archivieren Satellitendaten an der University of Alabama in Huntsville, Texas (UAH).

Satellitendaten, welche den Großteil der irdischen Atmosphäre vermessen, zeigen Temperaturanomalien, welche von 0,41°C im Dezember auf 0,26°C im Januar gefallen waren. Ursache der Abkühlung war ein La Nina-Abkühlungsereignis in den Tropen.

La Nina sorgte für einen Rückgang der Temperaturen in den Tropen von +0,26°C im Dezember auf -0,12°C im Januar, das ist der drittgrößte Rückgang der Temperaturen in den Tropen seit Beginn der Satelliten-Aufzeichnungen.

„Das letzte Mal, dass die Tropen kühler waren als derzeit, war im Juni 2012“, schrieben die Wissenschaftler. „Während der 470 Monate langen Satelliten-Aufzeichnungen war der Rückgang von 0,38°C der drittgrößte nach Oktober 1991 (0,51°C) und August 2014 (0,41°C)“.

Jetzt ansehen:

<iframe src=’//players.brightcove.net/5107476400001/B1xUkhW8i_default/index.html?videoId=5227161865001′ allowfullscreen frameborder=0></iframe>

[Falls das Einbetten nicht klappt, bitte in das Original klicken. Es ist KEIN Youtube-Video.]

La Nina setzte Ende 2017 in vollem Umfang ein, wobei kühlere Gewässer vor Südamerika die östlichen pazifischen Inseln erreichte. Es ist das Gegenstück zu Erwärmungsereignissen im Zuge eines El Nino.

Quelle: National Oceanic and Atmospheric Administration

Christy und Spencer weiter: „ Das letzte Mal, dass es auf der Südhemisphäre so kühl war (+0,06°C), war Juli 2015 (+0,04°C). Der lineare Temperaturtrend der globalen mittleren Temperaturanomalien in der unteren Troposphäre von Januar 1979 bis Januar 2018 bleibt bei +0,13°C pro Dekade“.

Link: http://dailycaller.com/2018/02/02/satellites-tropical-temperature-drop-la-nina/

Übersetzt von Chris Frey EIKE